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Weser Report - Mitte vom 06.07.2024

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 6. JULI 2024

NR. 3711/54. JAHRGANG

Im Dauerkrisenmodus

Dramatische Lage

Französische Lebensart

Warum die Tafeln mehr Essen retten wollen

Hunderte verlieren Arbeit durch Fehlkalkulation des Jobcenters

Aktiv im Sommer: Besuch bei den Pétanque-Spielern am Südbad

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Willkommen im

Musik und Gummistiefel

DEKORATIVES & FEINES

Nein, der Freimarkt ist nicht an den Osterdeich gezogen. Aber die Breminale läuft auf vollen Touren – in diesem Jahr erstmals mit Riesenrad und auf beiden Weserseiten (Licht-Luft-Bad). Noch bis einschließlich Sonntagabend gibt es an der Weser reichlich Musik (umsonst und draußen) sowie allerlei Leckereien in flüssiger und fester Form (gegen Bezahlung). Nach den teils heftigen Regenfällen der vergangenen Tage und einer hochwasserbedingten Überflutung des Festivalgeländes am Donnerstagmittag gilt für die Besucher die Empfehlung, möglichst Gummistiefel anzuziehen. Foto: Schlie

Schönes für drinnen & draußen! Geschenkideen, Homewear & Deko-Accessoires Verdener Straße 35 | 28205 Bremen 0421/67318617 | Di.-Fr. 11-18 Uhr u. Sa. 11-14 Uhr

MIT TE

Recycling teilweise eingeschränkt. Einzelne Recycling Stationen der Bremer Stadtreinigung arbeiten zeitweise eingeschränkt. Grund ist fehlendes Personal. Bürger sollten sich vor dem Besuch über die-bremerstadtreinigung.de/recycling-stationen über aktuelle Öffnungszeiten informieren. mas

Hustend durch den Sommer

BSAG-Rollatortraining geht weiter „Die Bremer Straßenbahn AG bietet aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage“, so Sprecher Andreas Holling, „in der zweiten Jahreshälfte weitere Termine für Fahrgäste mit einem Rollator oder Rollstuhl an.“ Rollatorentraining@ bsag.de oder Telefon 0421 / 55 96-72 27. mas

Kulturkirche: Zwölf lesen vor In der Kulturkirche St. Stephani beginnt ein Literatursalon der Assoziation der Literatur- und Filmfreude der Algarve, Alfa. Elf Autorinnen und ein Autor lesen abwechselnd je fünf Minuten aus ihren Werken. Stephanikirchhof, 13. Juli, ab 16 Uhr. Eintritt frei, Spenden erbeten. mas Anzeige

Steffen Speichert

Ihr Beamtenrechtler in Bremen

• Konkurrentenstreitigkeiten um Beförderungsposten • Disziplinarverfahren

E M R E A LT U G

Triefende Nasen, Schniefen, Schnauben und Husten in Bussen und Bahnen. Da und dort sieht man vereinzelt schon wieder Masken in Gebrauch. Große Überraschung beim Gebrauch eines TestKits, das es im Drogeriemarkt an der Ecke manchmal schon gratis gibt, um das Lager zu räumen: Zwei Striche. Corona ist zurück – und das mitten im Sommer. Die aktuellen Daten des Robert-KochInstituts (RKI) zeigen tatsächlich einen leichten Anstieg der Covid19-Fälle, obwohl die Gesamtinzidenz weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleibt. Susanne Glasmacher, Biologin und Pressesprecherin des RKI, berichtet, dass die Zahl der an das RKI übermittelten Covid-19-Fälle

im Vergleich zur 24. Meldewoche gestiegen ist. Auch das Abwassermonitoring zeigt seit einigen Wochen einen Anstieg der Viruslast – allerdings ebenfalls noch auf einem niedrigen Niveau. Trotz des Anstiegs betont Glasmacher: „Ich würde den Begriff ‚Welle‘ jetzt nicht in den Mund nehmen.“ Die derzeitige Situation sei jedoch für diese Jahreszeit ungewöhnlich, da es sich nicht um die typische Covid-Zeit handelt. Das Grippeweb, eine Plattform für freiwillige Meldungen von Bürgern, verzeichnete in den letzten zwei Wochen einen Anstieg der geschätzten Corona-Inzidenz von 500 auf 600 Fälle pro 100.000 Einwohner. Bettina Cibulski, Sprecherin der Bremer Ärztekammer, hebt hervor, dass Corona mittlerweile ende-

misch sei. Soll heißen: Die Krankheit hat sich wie Grippe etabliert und wird nie wieder ganz verschwinden. „Wir müssen damit leben, dass immer wieder neue Wellen kommen. Das kann natürlich auch durch erhöhtes Reiseverhalten auftreten,“ sagt Cibulski. „Es wird Phasen geben, in denen das Virus stärker oder schwächer auftritt.“ Sie empfiehlt, in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin Masken zu tragen, wenn man erkältungsähnliche Symptome hat. Die Zahl akuter Atemwegserkrankungen (ARE) liegen, laut dem aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), in dieser Jahreszeit in einem vergleichsweise hohen Nievau. „Die meisten Erkältungen werden hauptsächlich durch Rhinoviren verursacht“, erklärt Susanne Glasmacher.

Gleichzeitig zeigt der ARE-Konsultationsindex, der die Arztbesuche von Patienten mit Atemwegserkrankungen dokumentiert, einen Rückgang der Hausarztbesuche aufgrund solcher Erkrankungen. Sylla Kahl, persönliche Referentin von Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard, führt den allgemeinen Anstieg akuter Atemwegserkrankungen auf das Wetter zurück: In vielen Teilen Deutschlands hielten sich die Menschen aufgrund des schlechten Wetters in Gebäuden auf. „Es ist vor allem zu beobachten, dass Verhaltensweisen wie ‚Nies-Etikette‘ oder etwas Abstand halten zu Mitmenschen, wenn man selbst einen Infekt hat, wieder weniger berücksichtigt werden“, bedauert sie.

Warnung vor gefälschten Schreiben zum aufgesetzten Parken

• Versetzung in den Ruhestand • Dienstliche Beurteilungen etc.

Aktuell ungewöhnlich viele Fälle von Atemwegserkrankungen / Corona-Zahlen steigen

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Im Bremer Stadtgebiet sind gefälschte Schreiben im Umlauf, die den Anschein erwecken sollen, sie stammen aus dem Haus der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. Auch im Namen des Staatsrats Ralph Baumheier seien

einige versendet worden. Ein Behördensprecher schreibt dazu: „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht.“ Im Namen des Mobilitätsressorts werden derzeit keine Ein-

wurfsendungen oder Schreiben zum aufgesetzten Parken verteilt. Die Behörde nehme diesen Vorfall sehr ernst. Sie arbeite mit Hochdruck daran, „die Verbreitung dieser Fake-Schreiben zu unterbinden und die Urheber ausfindig

zu machen.“ Derzeit würden Schritte geprüft, um gegen die Verantwortlichen zivil- und strafrechtlich vorzugehen. Die Echtheit offizieller Schreiben kann man bei der Behörde überprüfen lassen. mas

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Weser Report - Mitte vom 06.07.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu