Wegen einer steigenden Anzahl von medizinischen Notfällen mit der Droge „Spice“ warnt das Gesundheitsamt Bremen ausdrücklich vor ihrem Konsum. Betroffene zeigten nach mutmaßlichem Spice-Konsum unter anderem Störungen der Atmung oder wurden bewusstlos. mas
Autobahn-Zubringer dicht
Die Autobahn Gesellschaft erneuert in den Ferien ab Samstag, 4. Juli, etwa zwei Wochen lang, auf rund zwei Kilometern die Fahrbahn des Autobahnzubringers Arsten (B6n) in Bremen. Die Arbeiten erfolgen zwischen der A1 bei Arsten und der Kattenturmer Heerstraße. mas
Rackles diskutiert Schutz im Netz
Schulsenator Mark Rackles diskutiert die Empfehlungen der Expertenkommission „Kinderund Jugendschutz in der digitalen Welt“. Dienstag, 30. Juni, 18.30 bis 20.30 Uhr online über Webex, bildung.bremen.de/smartphone-verbotmit-60-509235 mas
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SAMSTAG, 27. JUNI 2026
Stirbt der Club aus? Musikräume kämpfen in Bremen mit steigenden Kosten
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Roxette rockt die Seebühne In den 80ern waren sie der Hit, jetzt sind sie in neuer Besetzung wieder auf Tour
Wasser ist ein kostbares Gut. Deshalb bitten Versorger wie SWB darum, gerade jetzt besonders sorgsam damit umzugehen und es nicht zu verschwenden. Das Trinken ist ausdrücklich davon ausgenommen, denn das ist bei großer Hitze bekanntlich ganz besonders wichtig. Foto: WR
„Das Umland nicht leer trinken“
Bremer Versorger SWB befürchtet wegen Hitzewelle steigenden Wasserverbrauch
ROBERT LÜRSSEN
Mit steigenden Temperaturen steigt regelmäßig auch der Wasserverbrauch. Allein am Freitag vergangener Woche, dem ersten richtig heißen Sommertag waren es nach Angaben von SWB in Bremen rund 50.000 Badewannenfüllungen mehr als an einem normalen Sommertag, an dem in der Stadt rund 792.000 Badewannenfüllungen verbraucht werden. Zusätzlich zeigen sich Auswirkungen von Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Jahre am Grundwasserhaushalt. Vielerorts liegen die Pegel unterhalb der langjährigen Mittel. „Wir haben noch keine Krisenstimmung, aber der Kreislauf ist aus dem Rhythmus“, erklärt Angela Dittmer von SWB.
Bereits vor einigen Tagen appellierten das Umweltressort und der Versorger an die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen. Angesichts anhaltender Hitzewelle in den kommenden Tagen erneuert SWB den Aufruf. „Wir haben die Verantwortung, das Umland nicht leer zu trinken“, sagt Dittmer. Schließlich stammt das Bremer Wasser größtenteils aus Grundwasserbrunnen der Harz-
wasserwerke, des OldenburgischOstfriesischen Wasserverbandes und des Trinkwasserverbandes Verden.
„Jeder nicht verwendete Liter ist ein positiver Beitrag“, erklärt Dittmer. „Ein Liter mag wenig erscheinen, ergibt in der Summe der Menschen in einer Großstadt aber eine große Menge.“ Bei rund 580.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in der Stadt Bremen ergäbe allein ein eingesparter Liter am Tag 580 Kubikmeter weniger Bedarf. Das seien etwa 4.850 Badewannenfüllungen, rechnet sie vor.
Für die Bildung des Grundwassers sei die Zeit von November bis April besonders wichtig, teilt die Umweltbehörde mit. „Weil dann weniger Wasser verdunstet und die Pflanzen kaum Wasser aufnehmen. Dadurch kann ein größerer Anteil des Niederschlags in den Boden versickern und das Grundwasser auffüllen“, lautet die Erklärung. Aktuelle Zahlen der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft zeigen: Im Winterhalbjahr 2025/26 wurden an der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Bremen insgesamt 246 Millimeter Niederschlag gemessen – das sind etwa 80 Prozent des langjähri-
gen Referenzwerts 1991-2020. Damit war das Winterhalbjahr, wie im vergangenen Winterhalbjahr 2024/ 25, erneut trockener als der langjährigen Referenzwert. Auch im Mai habe die Niederschlagsmenge leicht unter dem Referenzwert gelegen. Die erste Juniwoche sei mit 47 Millimeter zwar niederschlagsreicher gewesen als der gesamte Mai 2026, doch: „Ein Großteil dieses Niederschlags wird von der Vegetation aufgenommen oder verdunstet und steht somit in geringem Maße für die Grundwasserneubildung zur Verfügung“, erklärt das Umweltressort. Müssen wir deshalb aufs Duschen verzichten? Das nicht, meint
Dittmer. Aber kürzer unter der Brause zu stehen und einen Sparduschkopf zu verwenden würde schon deutlich helfen. Ein solcher Sparkopf lasse 7 bis 10 Liter pro Minute durch. Normale Köpfe liegen über 10 Liter pro Minute. Wer nicht weiß, ob es sich beim verwendeten Duschkopf um eine Sparvariante handelt, kann das mit Hilfe eines Eimers mit Skala und einer Stoppuhr leicht herausfinden. Einfach eine Minute das Wasser aus der Brause in den Eimer laufen lassen und dann die Menge ablesen. „Aber hinterher das Wasser bitte nicht wegkippen, sondern zumindest an die Blumen oder anders nutzen“, appelliert Dittmer.
TIPPS, UM WASSER ZU SPAREN
Nutzung von Pools und GartenBewässerung einschränken.
Mit sauberen Füßen in den Pool steigen, damit das Wasser länger sauber bleibt.
Kürzer duschen und Sparduschkopf verwenden.
Pflanzen morgens oder abends gießen, damit weniger verdunstet.
Den Rasen nicht zu kurz mähen – das hält ihn länger grün.
Das Wässern des Rasens bei großer Hitze ganz einstellen – er erholt sich wieder.
Gemüse in einer Schale putzen und nicht unter laufendem Wasser. Das Wasser kann hinterher für Blumen oder Beete verwendet werden.
Auf der Toilette die Spartaste verwenden.
Beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen.
Club ist Kultur
PHILIPP BEHRBOM
Die Wirtschaftslage in Deutschland ist schlecht. Ja, das wissen wir inzwischen. Wir spüren es schließlich selbst. Sparen ist angesagt – doch wo? Allzu oft wird der Rotstift dort angesetzt, wo sich Erfolge nicht messen lassen: bei der Jugendarbeit oder in der Kultur. Gerade in polarisierten Zeiten sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, wichtiger denn je. Und ja, dazu gehören Clubs – selbst wenn man sie nicht mehr besucht. Wie viele Freundschaften und prägende Erfahrungen haben ihren Ursprung auf Bremer Tanzflächen gefunden? Kultur umfasst alles, was Menschen in einer Gesellschaft miteinander teilen: Kunst, Literatur, Sprache – und eben Musik. Club ist Kultur. Hinzu kommt die junge und talentierte Musikszene in Bremen. Wie vielfältig sie ist, zeigt sich in der kommenden Woche einmal mehr auf der Breminale, einem kulturellen Aushängeschild der Stadt. Doch Kultur besteht aus mehr als fünf Tagen im Jahr, in denen die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist. Musik braucht Orte, an denen sie entstehen, wachsen und ein Publikum finden kann.
GASTKOMMENTAR
Automatismus stoppen
Carl Kau
Vorstandsmitglied im Bund der Steuerzahler Niedersachsen/Bremen
Der Diätenautomatismus der Bürgerschaft ist in Krisenzeiten mit Stagnation und reformbedingten Einschnitten für alle im überschuldeten Bremen skandalös. Der Bundestag verzichtet deshalb darauf. Ein Finanzsenator, der noch 88 Millionen Euro für die Beamtenbesoldung sucht, muss rasch vorbildhaft die Reißleine ziehen. Die Lohnentwicklung darf jetzt für Erhöhungen nicht allein den Ausschlag geben. Wer Diäten automatisch Eins zu Eins an Nominallöhne koppelt, vergleicht strukturell ungleiche Größen. Eine solche Index-Orientierung kann zur systematischen Überkompensation für Abgeordnete führen, die nicht zeigt, dass ein Teil dessen, was Arbeitnehmer aus Lohn selbst finanzieren müssen, bei Abgeordneten bereits separat abgesichert ist. Auch das stattliche Gesamtpaket der Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft ist nicht außer Acht zu lassen; neben Bezügen während aktiver Zeit können sie künftig wieder auf eine sichere und großzügig bemessene beamtenrechts-ähnliche Pension bauen – ohne Abzug eigener Beiträge.
Tanzen auf dünnem Eis
Steigende Kosten und fehlende Investitionshilfen bringen Musikclubs in Bedrängnis
PHILIPP BEHRBOM
Im Sommer wird das kulturelle Leben in Bremen besonders sichtbar. Festivals, Konzerte und kulinarische Veranstaltungen prägen das Stadtbild – vom Zentrum bis in die Randbezirke. Für viele Kulturschaffende ist dieses sommerliche Bild jedoch nur eine Fata Morgana. Dort, wo hinter verschlossenen Türen musiziert, geprobt und veranstaltet wird, gerät die Realität zunehmend aus dem Takt. „Die Lage der Bremer Musikclubs ist seit Jahren angespannt und verschärft sich kontinuierlich“, erklärt Iris Hinze, Co-Geschäftsführerin des Bremer Clubverstärkers. Der Verein setzt sich dafür ein, Livemusikspielstätten zu stärken. Die Clubs befänden sich in einer schwierigen Lage, so Hinze. Insbesondere die Preissteigerungen der vergangenen Jahre machten ihnen zu schaffen. „Gleichzeitig können diese Mehrkosten nur begrenzt auf die Ticketpreise umgelegt werden, weil auch das Publikum finanziell unter Druck steht“, sagt Hinze.
Zwar gebe es Förderprogramme zur Unterstützung von Clubs, bestätigt Hinze, diese griffen jedoch die eigentlichen strukturellen Herausforderungen der Spielstätten nicht auf. Insbesondere für Investitionen in Gebäude oder technische Ausstattung fehlten Fördermöglichkeiten. Sollte sich daran nichts ändern, sei davon auszugehen, dass weitere Spielstätten ihre Programmplanung zugunsten rentabler Vermietungen – etwa für Firmenfeiern – zurückfahren oder den
Betrieb ganz einstellen, so Hinze. Auch die junge Bremer Musikszene würde einen Rückgang der Auftrittsmöglichkeiten zu spüren bekommen. Weniger Bühnen im Stadtgebiet bedeuteten zugleich weniger Gelegenheiten für erste Bühnenerfahrungen. Gerade Clubs sind Orte, an denen musikalische Karrieren beginnen. „Viele Talente würden sich möglicherweise gezwungen sehen, in andere Städte abzuwandern oder ihre musikalischen Ambitionen ganz aufzugeben“, meint Hinze. Sie fordert deshalb ein strukturelles Förderprogramm für Musikclubs. Zudem nimmt sie das Bauressort in die Pflicht.
Clubs müssten bei der Stadtplanung stärker berücksichtigt und als Teil der kulturellen Infrastruktur anerkannt werden. Auf Seiten des Senats wird in Sachen Musikclubs ein Zuständigkeitsduett aufgeführt. Jens Tittmann, Sprecher des Senators für Kultur, verweist darauf, dass Musikclubs eigenständige Wirtschaftsunternehmen seien und damit in die Zuständigkeit des Wirtschaftsressorts fielen. Dort sei man sich der angespannten Lage durchaus bewusst, erklärt Christoph Schönhagen, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Gleichzeitig sei die Situation in Bremen im Vergleich zu anderen Städten noch vergleichsweise gut. Als Beispiel für die Unterstützung der Clubszene verweist Schönhagen auf die Förderung des Clubverstärkers. „Aber Förderung kann nicht alle Herausforderungen lösen, mit denen Clubs heute konfrontiert sind“, so Schönhagen. Vielmehr befinde sich das Ressort mit dem Clubverstärker im Austausch. Dem Clubverstärker reicht das nicht aus. „Livemusik und Clubkultur sind eine Bereicherung für die Stadt und sollten nicht immer wieder daran scheitern, dass Kultur- und Wirtschaftsressort Zuständigkeiten untereinander verschieben“, schließt Hinze.
Sommerfest im Bremer Tierheim Wasser schützt Wild vorm Hitzetod
Das Tierheim an der Hemmstraße veranstaltet am morgigen Sonntag sein diesjähriges Sommerfest. Ab 11 Uhr erwartet die Besucher im Dorf der
Tiere ein abwechslungsreiches Programm. Sie können ihre Schützlinge chippen lassen, die Einrichtung mit ihren Schützlingen kennenlernen
und sich über die Arbeit der Pfleger informieren. Außerdem gibt es ein Kinderprogramm, Leckereien und so manche Überraschung. mb
Bei Hitzewellen ist es für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig ausreichend zu trinken. Da es durch die lang anhaltende Trockenheit aber
immer weniger Wasserquellen für Wildtiere und Pflanzen gibt, appelliert der Tierschutzverein an die Bürger, Pflanzen und Tieren etwas Wasser zu spendieren
und sie so vor dem Hitzetod zu schützen. Bei den Temperaturen sollten außerdem auch keine Kinder oder Tiere im Auto gelassen werden. mb
Freizis bald sonntags offen
Natürlich mit Klima und erfrischenden Drinks
So sieht die Bürgerschaft die Jugendarbeit
Die Bürgerschaft hat am Dienstag noch einmal die Vorhaben für die Offene Kinderund Jugendarbeit, genauer die Freizeiteinrichtungen „Freizis“ bewertet. Deren Etats seien gerettet und auf Zukunft ausgelegt.
Dariush Hassanpour, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, erklärte: „In sozial benachteiligten Stadtteilen, in denen viele Kinder leben, werden die Einrichtungen deutlich besser aufgestellt.“
Einrichtung seien vorgesehen. Ein Freizi werde mit einem anderen zusammengelegt, um insgesamt mehr Qualität zu bieten.
Selin Arpaz von der SPD lobt, „mehr Transparenz für fachlichen Bedarf. Zudem sieht sie auch die zusätzlichen 1,3 Millionen Euro als Teil eines „guten Weges“.
Den hält Ole Humpich von der FDP höchstens für einen „Feldweg“. Der Oppositionspolitiker spricht von Verunsicherung statt Planungssicherheit: „Was passiert nach 2027?“ Bis dahin muss neu entschieden werden.
Es gab aber auch in einzelnen Stadtteilen Probleme, „die mit dem nächsten Doppelhaushalt gelöst werden müssen.“ Seine Fraktion habe sich deshalb dafür eingesetzt, dass zusätzliche Mittel im Haushalt mobilisiert werden und den Härtefallfonds ins Leben gerufen. 91 Vollzeitstellen, 2,4 pro
Eine Nachricht, die von den meisten Parteien gelobt wurde: Die Freizis werden auch sonntags den Kindern und Jugendlichen einen Ort für Treffen, Unterhaltung und Betreuung bieten. mas
Die Nacht in Bremer Clubs zu Live Musik durchtanzen. Was früher als gesetzt galt, gerät aus dem Takt. Die Clubs kämpfen mit zunehmenden Finanzierungsproblemen. Foto: Clubverstärker
Kinder und Beruf vereinbaren
Analyse der Arbeitnehmerkammer ergibt Schwierigkeiten – besonders in Bremen
LAURA STACHE
In Bremen sind die Betreuungslücken für Kinder unter sechs Jahren im bundesweiten Vergleich am größten – egal, ob es um Krippen oder Kitas geht. Das geht aus einer Analyse der Arbeitnehmerkammer Bremen zur Vereinbarkeit von Kindern und Beruf hervor. Im Jahr 2025 fehlten demnach 3.600 Plätze für die unter Dreijährigen.
Dabei müsse jedoch unterschieden werden zwischen den Kindern, für die Eltern tatsächlich einen Platzbedarf angemeldet haben und denen, die grundsätzlich anspruchsberechtigt sind, für die aber keine Anmeldung vorliegt, sagt Janina Carmesin, Senatsressort für Kinder und Bildung. Die von der Arbeitnehmerkammer genannten Zahlen würden sich auf letztere Gruppe beziehen. Der Senat verfolge diesbezüglich ausdrücklich das Ziel, die Betreuungsquote der anspruchsberechtigten Kinder zu erhöhen, indem beispielsweise Eltern direkt angesprochen und ermuntert werden, ihr Kind für einen Platz anzumelden.
„Grundsätzlich stehen in diesem Jahr ausreichend Plätze für alle angemeldeten Kinder zur Verfügung“, so Carmesin.
Wo die Kita-Betreuung nicht gegeben ist, kümmern sich hauptsächlich die Mütter um die Kinder: „Betreuungsverpflichtungen sind ein wesentlicher Grund, warum Frauen keine Erwerbstätigkeit aufnehmen“, sagt Elke Heyduck, Geschäftsführerin der Arbeitnehmerkammer. Laut der Analyse sind nirgends weniger Mütter erwerbstätig als in Bremen: Nur jede zweite Mutter mit einem Kind zwischen drei und sechs Jahren ist überhaupt berufstätig, bundesweit sind es dagegen drei von vier Müttern.
BREMEN KOMPAKT
Wiebke Winter fordert Bürgermeister Andreas Bovenschulte heraus: Mit 173 von 188 Delegiertenstimmen wählte die CDU Bremen die 30-jährige Rechtsanwältin aus Bremen-Nord am vergangenen Wochenende zur Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl 2027. Winter formulierte ihren Anspruch, nach der Wahl als P räsidentin des Senats eine neue Regierung führen zu wollen. rl
Der Bremer Immobilienentwickler Müller & Bremermann hat im Auftrag eines norddeutschen Family Offices das Obernhaus im Bremer Carrée in der Bremer Innenstadt erworben. Das Geschäftshaus das an die Obernstraße, die Papenstraße und den Hanseatenhof angrenzt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur ehemaligen C&A-Immobilie, deren Entwicklung Müller & Bremermann bereits seit August 2024 verantwortet. rl
Bremen bleibt beim Ausbau der Solarenergie auf Rekordkurs. Laut dem Melderegister der Bundesnetzagentur sind erstmals Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 200.000 Kilowatt-Peak (kWp) in Betrieb. Im Jahr 2025 gingen im Land Bremen fast 4.000 Anlagen neu ans Netz. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag der jährliche Zubau noch bei knapp 800 Anlagen. Das teilte die Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens anlässlich der Solartage am vergangenen Wochenende mit. rl
Gute Perspektiven
Handelskammer mahnt Investitionen an
Für Eltern in Bremen stellt die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf eine große Herausforderung dar. Bundesweit sind nirgends weniger Mütter erwerbstätig als in Bremen.
„Massiv steigende Preise für Miete, Lebensmittel und Mobilität überfordern gerade viele junge Familien. Die Sätze für das Elterngeld wurden aber seit 2007 nicht angehoben. Sie müssen dringend steigen“, fordert Heyduck. Die Arbeitnehmerkammer kommt zu dem Ergebnis: Etwa 60 Prozent der Bremer Mütter sind in der Kinder-Phase finanziell abhängig von ihren Partnern. So nehmen zwei Drittel der Väter überhaupt keine Elternzeit. Im Bundesdurchschnitt ist es jeder Zweite. Das restliche Drittel geht überwiegend für zwei Monate. Um die Vereinbarkeit zu verbessern, seien auch Unternehmen gefragt, familienfreundliche Strukturen zu schaffen, die ebenso die Väter berücksichtigen. Im Fokus ihrer Anstrengungen stünden bisher nämlich überwiegend Mütter, so die Arbeitneh-
merkammer. Dazu der Arbeitgeberverband: „Als Arbeitgeberverband befürworten wir eine familienfreundliche Unternehmenskultur, die beide Elternteile gleichermaßen adressiert, damit möglichst keine Arbeitskraft verloren geht.
Letztlich bleibt es aber eine individuelle Entscheidung der Familien, wie sie Erwerbs- und Care-Arbeit aufteilen. Hier haben zudem Faktoren, wie die Kinderbetreuungs-Infrastruktur, aber auch gesellschaftlich eingefahrene Rollenbilder sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen Einfluss.“
Mit einem Blick in die neuen Bundesländer, nach Hamburg und Berlin fällt zudem auf, dass die meisten Betreuungseinrichtungen für Kinder zehn oder elf Stunden täglich geöffnet sind, in Bremen hingegen sind es acht
Foto: pixabay
Stunden. „Für viele Bremer Eltern wäre ein früherer Start am Morgen oder eine zusätzliche Stunde am Nachmittag schon eine große Entlastung“, sagt Heyduck. Nicht, um die Kinder insgesamt länger unterzubringen, sondern um flexiblere Zeiträume für eine Betreuung zu schaffen. Nach Angaben des Senatsressorts für Kinder und Bildung bieten bisher knapp 90 von 677 Einrichtungen in Bremen Öffnungszeiten an, die mindestens eine Stunde über die regulären acht Stunden Betreuungszeit von 8 bis 16 Uhr hinausgehen. Die Öffnungszeiten variieren hierbei von 5 bis 20 Uhr.
„Der Ausweitungsbedarf des flexiblen Betreuungsangebots ist stets weiter zu prüfen und daher auch Bestandteil bei der Neuaufstellung der Kita-Finanzierungssystematik“, sagt Carmesin.
Investitionsquote erhöhen und deutlich machen, dass es mit dem Standort Bremen aufwärts geht. Mit diesen beiden zentralen Botschaften verknüpften Präses André Grobien und Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger den statistischen Jahresbericht der Handelskammer Bremen - Industrie - und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven. Der Jahresbericht bestätigt, was sich schon zuvor abgezeichnet hatte: Die Wirtschaft in Bremen hat sich 2025 deutlich besser entwickelt als im Bundesdurchschnitt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahm um 1,4 Prozent zu, während die deutsche Wirtschaft im dritten Jahr in Folge kaum wuchs und nur 0,2 Prozent erreichte.
Impulse kamen aus der Verteidigungswirtschaft, der Luft-
und Raumfahrt sowie den Häfen. „Der Standort ist breit aufgestellt“, erklärte Grobien. Zum Jahresende ließ die Dynamik jedoch nach. Hohe Standortkosten, außenwirtschaftliche Risiken und eine niedrige Investitionsquote belasten laut Handelskammer den Standort.
Dennoch sieht Grobien gute Chancen für Bremen: „Die Perspektive ist deutlich besser als das, was wir aktuell haben“, meint er mit Blick auf Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und das Vorhandensein von zukunftsträchtigen Branchen.
Fonger mahnte eine deutliche Erhöhung der Investitionsquote im Bremer Haushalt an. Trotz Konjunkturpaket werde sie unter 10 Prozent bleiben. Um Geld für Investitionen zu haben solle die Verwaltung bei den Personalausgaben sparen. rl
150 Jahre medizinische Expertise, menschliche Nähe und gelebte Fürsorge –fest verankert auf der linken Seite der Weser. Mit Herz, Verantwortung und dem Mut zur Innovation blicken wir in die Zukunft. Wir danken allen Patientinnen und Patienten, die uns seit Generationen ihr Vertrauen schenken und allen
Mitarbeitenden, die dieses Haus zu dem gemacht haben, was es heute ist!
Jahre fürBremenda.
Der Ölpreis sinkt schnell, die In ation nicht
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen
Der Ölpreis hat auf das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran mit einem deutlichen Rückgang reagiert. Es gibt mehrere Faktoren, die nun für eine Ausweitung des Angebots am Ölmarkt sprechen. Erstens wird der Iran auf eine Lockerung der Sanktionen gegen ihn drängen, um an den Ölmarkt zurückzukehren. Zweitens brauchen die Länder am Persischen Golf Einnahmen zur Beseitigung der Kriegsschäden. Drittens hat auch Russland ein großes Interesse an höheren Einnahmen aus seinen Energieexporten. Viertens benötigen die USA mehr Energie, um die neuen KI-Rechenzentren betreiben zu können. Allerdings betreffen diese Gründe nur den Preis für Rohöl. Die Preise für Ölprodukte (etwa Benzin, Kerosin oder Heizöl) werden nicht so schnell sinken: Viele Raffinerien in Nahost sind beschädigt und ihre Reparatur wird Zeit benötigen. Diese Produkte werden daher einen preistreibenden Effekt behalten, weshalb die Inflationsrate im Euroraum erhöht bleiben wird.
KLIMATIPP
Kühlen Kopf bewahren und jetzt dämmen
WERNER MÜLLER
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Die vergangenen Wochen haben bereits einen Vorgeschmack gegeben: Unsere Sommer werden heißer, und die Hitze bleibt oft tagelang bestehen. Wer an warmen Tagen ein angenehmes Raumklima genießen möchte, sollte einen Blick auf die Dämmung seines Hauses werfen. Besonders über ein ungedämmtes Dach gelangt viel Wärme ins Gebäude. Eine Dach- oder oberste Geschossdeckendämmung kann hier spürbar Abhilfe schaffen. Auch entsprechende Maßnahmen an Außenwänden helfen, dass es sich innen weniger aufheizt. So lässt sich die Fassade unkompliziert begrünen, was nicht nur schön aussieht, sondern kühlt. Ergänzend sorgen Fenster mit Sonnenschutzverglasung oder außenliegende Rollläden für mehr Wohnkomfort. Was alles möglich ist und welche Fördermittel es für Wärmeschutz gibt, dazu informieren unabhängige Expertinnen und Experten kostenlos im Klima Bau Zentrum Bremen.
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AMBIENTE
Wie nennt man einen Keks unter einem Baum? Richtig: Ein schattiges Plätzchen. Ein solches finden wir glücklicherweise auch auf der großen Dachterrasse der Gastwirtschaft vor: Die großzügige Pergola sorgt bei dem tropischen Wetter für ein angenehmes Sitzgefühl. Moderne Gartenmöbel und viele Pflanzen in großen Kübeln runden das mediterrane Ambiente ab. Der Blick geht raus auf viel Grün, ein paar Tennisplätze des Rot-Weiß-Clubs sowie auf einen im Hintergrund erkennbaren Flutlichtmast des Weserstadions. Drinnen ist das kleine Lokal mit diversen grünen Stoffbänken ausgestattet und wirkt insgesamt gemütlich. Die große Fensterfront zur Terrasse ist weit aufgeschoben.
ESSEN
Die Mittagskarte bietet ein DreiGänge-Menü für 15 Euro an –
Kapseehecht und Auberginen-Schiffchen von den Balljungs. Foto: Bettina Meister
für die Vorspeise stehen zwei Alternativen bereit, für den Hauptgang vier, als Dessert gibt es Mascarpone mit frischen Erdbeeren. Wir wählen als Aufschlag einmal Möhren-IngwerCremesuppe mit Kresse sowie Kapseehecht, weißem Spargel, Butterkartoffeln und Sauce Hollandaise als Hauptgang. Auch wenn die Suppe bei 30 Grad gewagt scheint, sie ist tatsächlich eine gute Entscheidung. Die schön sämige Karottencreme ist nicht ganz heiß (was bei dem Wetter ideal ist), gut gewürzt und insgesamt lecker – auch wenn wir den Ingwer nicht ganz herausschmecken und die Kresse gänzlich fehlt. Dafür ziert ein Petersilieblatt den Rand. Der Kapseehecht entpuppt sich als recht großes Fischfilet mit festem, weißen Fleisch, das leicht knusprig auf der Haut angebra-
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ten ist. Es liegt auf in der Pfanne geschwenkten und noch bissfesten Spargelstücken, anbei die buttrigen Kartoffeln sowie ein Klacks cremige Hollandaise –lecker. Das zweite Gericht besteht vorweg aus Wildkräutersalat mit Kirschtomaten, Gurken, Parmesan in einem HonigSenf-Dressing sowie als Hauptgericht Auberginen-Schiffchen mit Rote-Bete-Couscous, Hummus, Granatapfel und Rucola. Auch hiervon sind wir begeistert, auch wenn der Salat nicht wirklich aus wilden Kräutern besteht, sondern aus einem Mix von Blattsalaten und Möhrenstreifen, die mit einem dezenten Honig-Senf-Dressing bestens angemacht sind. Die kleine, halbierte und schön weich geschmorte Aubergine ist beladen mit einer guten Portion würzigem Couscous. Letzteres trägt
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allerdings leider nicht einen Hauch Rote Bete in sich. Auf der Suche nach der Rübe entdecken wir auf dem Teller lediglich einen hauchdünnen Streifen von rotem Mus. Das Hummus schmeckt gut, aber etwas anders als wir es kennen. Vielleicht fehlt etwas Kreuzkümmel? Getoppt ist das Essen mit vielen frischen Granatapfelkernen und einem kleinen Rucola-SpinatSalat, der ebenfalls mit dem feinen Honig-Senf-Dressing angemacht ist. Das Dessert ist der erfrischende Matchball in dieser kulinarischen Partie: Luftig, locker und einen Hauch säuerlich ist die aufgeschlagene Mascarpone-Creme der perfekte Träger für die fruchtigen Erdbeerscheibchen.
SERVICE
Sehr freundlich werden wir bedient, das passt. Allerdings scheint die Servicekraft hier weitestgehend alles allein zu managen – was in dem gut besuchten Lokal teilweise für kleinere Verzögerungen sorgt.
PREISE
Wow! 15 Euro für Vorspeise, Hauptgang und Dessert sind ein super Angebot – vor allem angesichts der Größe der Portionen und der Qualität des Essens. Die Getränkepreise sind okay: Ein Wasser (0,25l) kostet 2,90 Euro, ein Bier (0,3l 3,90 Euro und der günstigste Wein (0,2l) 6,50 Euro.
FAZIT
Wir sind begeistert und kommen garantiert wieder. Bettina Meister
Ich Gertraud 77 J., (ehemalige Krankenschwester), bin leider verwitwet und weiß, was es heißt, ganz alleine zu sein. Ich bin eine gute Hausfrau u. Köchin, mit Auto u. nicht ortsgebunden. Liebend gerne würde ich mit Ihnen telefonieren pv Tel. 0151 - 62913874
Ann-Kathrin, 61 J. mit attrakt. Figur, herzensgutem Charakter, nicht aufdringlich. Bin e. saubere Hausfrau, leidenschaftl. Köchin u. mit m. Auto absolut flexibel. Nach einiger Zeit des Alleinseins wünsche ich mir e. lieben Mann zum Glücklichsein u. glücklich machen. Kann Deinen Anruf üb. PV kaum noch erwarten. Tel. 0176-34498341
Attrativer, schlanker, junggebliebener 63-jähriger Mann mit viel Humor wünscht sich eine liebevolle Frau für eine tolle Beziehung. w_nils@hotmail.com
Edeltraud, 75 J., gutmütige Witwe, mit schöner fraul. Figur, habe Freude am Kochen u. an der Haus-/Gartenarbeit. Wünsche mir einen lieben Mann bis 85 J., dem ich wieder etwas Glück ins Leben bringen kann. Ich komme gerne zu Ihnen oder hole Sie mit meinem Auto ab u. wir fahren etwas spazieren. PV Tel. 0176-45891543
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Ich, Bettina, 67 J., Arztsekretärin, attraktiv, weiblich, schlanke Figur, bin liebevoll, hilfsbereit, anschmiegsam, mit viel Herz u. Güte, als Witwe ohne Kinder wünsche ich mir
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„Wir erwarten, dass alle mitsingen!“
Roxette kommen nach Bremen: Per Gessle und die neue Sängerin Lena Philipsson im Gespräch
BETTINA MEISTER
WESER REPORT: Eure Tournee heißt „Back Again“. Kann man sagen, dass alles beim Alten geblieben ist – bis natürlich auf dich, Lena?
PER GESSLE: Es kommt darauf an, was du meinst: Es ist eine andere Situation als damals. Eine andere Ära. Was wir tun, ist, die Legende von Roxette am Leben zu erhalten. Und das funktioniert so gut. Ich bin dankbar, jemanden wie Lena kennengelernt zu haben, denn ohne sie und ihre Stimme wäre das alles nicht möglich. Außerdem bin ich super-enthusiastisch darüber, dass so viele Leute noch zu unseren Shows kommen und an unserer Musik interessiert sind.
Songs, Auftritt, Bühnenshow –wie ähnlich ist das der „guten alten Zeit“?
Es ist natürlich anders, weil Marie nicht mehr mit im Raum ist und wir auch andere neue Leute haben. Es hört sich also auch ein wenig anders an. Gleich geblieben ist nur, dass wir auch weiterhin versuchen, eine organische Band zu sein. Das heißt, wir haben keine im Vorfeld aufgenommene Musik. Wir spielen live auf der Bühne. Oldschool. So sind wir gewachsen und das ist das, was wir wollen. Das macht jede Nacht jedes Konzert, einzigartig – auch wenn es die gleiche Setlist ist.
Was können die Zuschauer erwarten?
LENA PHILIPSSON: Sie werden jeden Song hören, den sie von Roxette kennen und wir erwarten, dass alle mitsingen. Unser Ziel ist, dass alle ein gutes Gefühl haben und glücklich sind.
Lena, du hattest deine Karriere parallel zu Roxette – wie ist das für dich, die bekannten Lieder selbst zu singen?
Ich mache das jetzt über ein Jahr und habe mich daran gewöhnt. Ich denke nicht mehr so viel darüber nach und singe einfach. Aber es war natürlich viel Arbeit, die Songs zu lernen und sie auch irgendwie auf meine Art und Weise zu machen. Ich habe die Originalaufnahmen sehr aufmerksam studiert. Aber natürlich habe ich meine eigene Energie und meine eigene Körpersprache. Während ich auf der Bühne bin, habe ich keine Zeit, darüber nachzudenken. Ich gebe einfach mein Bestes, die Zuschauer zufriedenzustellen.
PER GESSLE : Lena ist so eine professionelle Künstlerin. Sie versucht, die Songs so zu machen, wie man sie kennt, aber in ihrem Lena-Stil. Denn es geht nicht darum Marie einfach zu kopieren.
LENA PHILIPSSON: ...das wäre ja auch unmöglich...
PER GESSLE : Es gibt eine Menge Coverbands, die genau das versuchen. Aber Lena ist weiter, sie ist darüber hinaus. Und das funktioniert.
Hast du ein Lieblingslied?
LENA PHILIPSSON: Ich glaube „Listen to your heart“. Aber die Songs sind alle so facettenreich. Ich mag es, einfach in die Musik und die unterschiedlichen Stile einzutauchen.
Die ersten Shows wurden sehr positiv aufgenommen. Wenn der
Erfolg so weitergeht: wird es eine Neuorientierung oder eine Fortsetzung von Roxette geben?
Darüber haben wir noch nicht nachgedacht. Wir spielen jetzt unseren Katalog und was da nach kommt, werden wir sehen. Roxette hat eine lange Karriere.
Aufträge ist nicht möglich. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen bei sofortiger Mitnahme. Dieses Angebot gilt nicht für Zubehör. Nur solange der Vorrat reicht. 19% Mehrwertsteuer sparen entspricht einem tatsächlichen Rabatt von 15,966 %.
Wir haben über 60 Singles herausgebracht, mehr als 45 davon waren irgendwo auf dem Globus Hits. Im Herbst gehen wir in die Vereinigten Staaten und Kanada – und das wird anders sein. Wir waren nicht da seit 2012. Wir werden mal sehen, was passiert. Ein Schritt nach dem anderen.
Ihr kommt im Juli auf die Seebühne in Bremen. Wart ihr schon mal in der Stadt?
LENA PHILIPSSON: Nein, ich nicht. PER GESSLE: Ich weiß es nicht.
Habt ihr zwischen den Auftritten Zeit, euch auch in den Tourneestädten umzuschauen? Etwas Sightseeing zu machen?
LENA PHILIPSSON: Wir haben normalerweise nicht viel Zeit. Ich versuche immer, kurz in die Stadt zu gehen, etwas frische Luft zu schnappen und mir einen kleinen Eindruck zu verschaffen. Aber das wars auch. Die meiste Zeit geht dabei drauf, die Show vorzubereiten.
Ein gutes Stichwort: Das Konzert ist ein Open-Air – wie bereitet ihr euch darauf vor? Macht euch Regen etwas aus?
LENA PHILIPSSON: Regen ist nie lustig.
PER GESSLE : Regen ist vor allem immer fürchterlich für die
und
Wie hängen koloniale Gewalt, geraubte Kulturgüter und Partnerschaftsprojekte zusammen? Die Ausstellung „Tibati– Bremen und zurück. Vom kolonialen Raub zur Partnerschaft“ geht dieser Frage nach und beleuchtet die wechselvolle Geschichte zwischen der kamerunischen Stadt Tibati und Bremen. Die neue Kabinett-Ausstellung wurde Freitag feierlich im Übersee-Museum eröffnet und kann jetzt noch bis zum 3. Januar 2027 besichtigt werden. „Tibati“ präsentiert historische Exponate, Fotografien und Infografiken zur Geschichte der Stadt und zeigt zugleich, wie aus einer kolonialen Gewaltgeschichte neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Fragen: Wie steht es um die Projekte? Welche Bedeutung hat die Restitution kolonialer Objekte und wie lässt sich eine gemeinsame Zukunft mit Kamerun gestalten? mb
Zur Eröffnung der Ausstellung ist der 21. Lamido Mohamadou Hadi Barkindo von Tibati gekommen. Hier vor einer Szene
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Roxette ist „Back again“: Per Gessle und Lena Philipsson treten am 28. Juli, 20 Uhr, auf der Seebühne Bremen auf. Foto: pv
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Gründung „Vereinskrankenhaus zum rothen Kreuz“ am 3. Juli 1876 – mit 30 Betten, einer Lernschwester, einem Patienten und Oberin Henny Sattler, die dem Haus bis 1881 vorstand.
Im ersten Weltkrieg stellte das Krankenhaus seine Einrichtung und sein Pflegepersonal zur Verfügung. Viele Schwestern wurden in Lazaretten eingesetzt. Diejenigen, die in Bremen blieben, versorgten mit ehemaligen Angehörigen der Schwesternschaft und freiwilligen Helfern innerhalb von vier Kriegsjahren nahezu 10.000 Soldaten.
Mit dem Neubau an der Osterstraße wird die Kapazität 1926 auf 300 Betten erweitert. Zum 50-jährigen Bestehen erhielt das Haus den Namen „Willehadhaus vom Roten Kreuz“. 1937 verschwanden alle eigenständigen Rot-Kreuz-Organisationen und das Willehadhaus ging ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Krankenhaus erneut als Lazarett. Zum Schutz vor Luftangriffen verlegte man 1944 alle transportfähigen Patienten in neue Baracken nach Bassum.
Nach Kriegsende begann der Wiederaufbau. Im Oktober 1945 kehrten Ärzte und Schwestern zurück nach Bremen. Am 6. Dezember 1945 wurde die Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gegründet – als Lehrkrankenhaus und Sitz einer staatlich anerkannten Pflegeschule.
Mit einem großen Erweiterungsbau, der am 6. Dezember 1973 eingeweiht wurde, erhielt das Krankenhaus ein modernes Gesicht und verfügte über 401 Betten. Große finanzielle Herausforderungen nach der Einführung eines neuen Krankenhaus-Finanzierungsgesetzes führten 1975 zur Gründung einer Stiftung privaten Rechts.
Die 1990er Jahre standen im Zeichen einer umfassenden Modernisierung und Identitätsgestaltung. Ein neues Management um Verwaltungsdirektor Dr. Horst Hinderlich, der aus der Privatwirtschaft kam, forcierte den innovativen Weg. 1997 wurde das Café K eingeweiht. Bis heute ist es nicht nur für die Patienten, das Personal und die Gäste des Krankenhauses ein Anziehungspunkt.
Im Januar 2004 wurde der Krankenhausbetrieb aus der Stiftung ausgegliedert und in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) überführt.
Zwischen März 2010 und 2013 entstand der Neubau des Gebäudekomplexes „Forum K“ inklusive Aufnahmezentrale mit Zentraler Notaufnahme, Terminambulanz und neuer Liegendvorfahrt von der Osterstraße aus.
Im Ärztehaus Forum K siedelten sich in den folgenden Jahren viele Praxen an, deren medizinische Fachbereiche die der Klinik ergänzen. 2011 nahmen die selbst gegründeten Praxen MVZ Gefäßmedizin und MVZ Radiologie im RKK die Arbeit auf.
2014 eröffnete auf 700 Quadratmetern das neu errichtete Zentrum für Physikalische Medizin, das „Physio K“.
2025 sollte ein weiteres eigenes MVZ folgen: Das Hausärztliche MVZ Osterstraße, mit welchem die Klinik auf den zunehmenden Mangel hausärztlicher Versorgung reagiert.
2026 übernimmt die Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen auch die Trägerschaft für die Roland-Klinik.
Die Menschen stehen im Mittelpunkt
Rotes Kreuz Krankenhaus blickt am 3. Juli auf 150-jährige Geschichte zurück
NEUSTADT – Zum 150. Jubiläum blickt das Rote Kreuz Krankenhaus (RKK) auf eine Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Hansestadt verbunden ist. Generationen von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und vielen weiteren Mitarbeitenden haben das Haus geprägt. Aus einer kleinen Initiative wurde eine Institution, die seit eineinhalb Jahrhunderten für medizinischen Fortschritt, Gemeinsinn und Verlässlichkeit steht – und damit zu einem festen Bestandteil der Bremer Geschichte geworden ist. „Das RKK hat sich über eineinhalb Jahrhunderte zu einem modernen, leistungsfähigen Akutkrankenhaus entwi-
ckelt, das fest auf Bremens linker Weserseite und in der Region verwurzelt ist. Das ist wirklich ein Grund, stolz zu sein!“, so Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK.
Martin Langenbeck, Ärztlicher Geschäftsführer der Klinik, ergänzt: „Unser Jubiläum soll aber nicht nur ein Anlass zum Feiern sein, sondern auch ein Moment des Dankes. Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen und stehen immer die Menschen. Generationen von Patientinnen und Patienten wurden bei uns behandelt, begleitet und gepflegt. Ebenso prägend sind die vielen Mitarbeitenden, die dem RKK mit ihrem Wissen, ihrem Engage-
ment und ihrer Empathie sein Gesicht geben. Wir danken allen, die uns in den vergangenen 150 Jahren begleitet und unterstützt haben.“
Im Januar 2004 wurde der Krankenhausbetrieb aus der Stiftung ausgegliedert und in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) überführt. Das RKK folgte damit den anderen freigemeinnützigen und städtischen Klinken Bremens, die diesen Schritt hin zu einer eher unternehmerisch orientierten Krankenhausversorgung bereits getan hatten. Bis heute ist jedoch die Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen Trägerin der Klinik. Ihr Zweck ist, das öffentliche Gesundheitswesen
zu fördern – und damit vor allem die Arbeit des Krankenhauses finanziell zu unterstützen. Dieses gemeinnützige Prinzip bedeutet, dass alle erwirtschafteten Mittel in die medizinische Versorgung und die Infrastruktur der Klinik zurückfließen. Der Zusammenschluss mit der Roland-Klinik ist ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Roten Kreuz Krankenhauses und für die Gesundheitsversorgung links der Weser. „Mit diesem Schritt haben wir unsere Kräfte gebündelt, um die medizinische Versorgung in Bremen – vor allem auch die Akutversorgung auf der linken Weserseite – weiter zu stärken“, erklärt Klingelhöfer. WR
Private Flohmärkte
Nachbarn laden zur Schnäppchenjagd ein
Stellungnahme zum Wohnheim
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OBERVIELAND – Mehrere Nachbarinnen und Nachbarn veranstalten am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 16 Uhr private Flohmärkte in Habenhausen und Arsten. Im Korbhauser Weg 8 werden Gartenpflanzen, Honig und Marmelade angeboten. Geschenkartikel und typische Flohmarktartikel gibt es am Holzdamm 50.
An der Okeler Straße 2 haben sich mehrere Personen zusammengetan und bieten unter anderem Dekoartikel an. Ein großer Flohmarkt findet im Baumhauser Weg 55 statt. Dort gibt es nach Mitteilung der Veranstalter beispielsweise Abfahrtskier, Computersachen, Spiele, Bücher, DVDs, CDs und vieles mehr zu entdecken. WR
OBERVIELAND – Der Beirat Obervieland lädt für Donnerstag, 2. Juli, 19 Uhr, zu einer zusätzlichen öffentlichen Sitzung im Bürgerhaus Obervieland ein. Zentraler Tagesordnungspunkt ist die Erarbeitung einer Stellungnahme im baurechtlichen Verfahren für den Neubau eines Übergangswohnheims auf dem Grundstück des ehemaligen Hotel am Werdersee in Habenhausen. rl
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Zwischen Pipe und Kleiner Weser gelegen hat sich das RKK zu einem Akutkrankenhaus mit Fachkliniken entwickelt. Foto: RKK
Bewohnerparken beschlossen
Einstimmiges Votum im Beirat Neustadt / Kritik von der FDP aus
Der Beirat Neustadt hat in seiner jüngsten Sitzung der Einführung von Bewohnerparken im Bereich Neustadt-West einstimmig zugestimmt. Grundlage der Entscheidung ist das stadtweite Konzept zur Neuordnung des Parkens, das insbesondere in den dicht besiedelten Ortsteilen wie Hohentor, Neustadt und Alte Neustadt für Entlastung sorgen soll.
Eine detaillierte Parkraumerhebung hat nach Mitteilung des Verkehrsressorts gezeigt, dass die Nachfrage nach Stellplätzen im Cluster NeustadtWest das Angebot deutlich übersteigt. Die Auswertung der Parkdauer belege, dass Anwohnerinnen und Anwohner die größte Nutzungsgruppe stellen, gefolgt vom Kurzzeitparken. „Genau hier setzt das Bewohnerparken an: Es sichert den Bewohnerinnen und Bewohnern Vorrang beim Parken im eigenen Quartier“, teilt die Behörde mit.
Mit der Einführung des Bewohnerparkens ist eine Neuordnung des Parkens im Straßenraum verbunden, die Gehwege von parkenden Fahrzeugen entlasten und die Barrierefreiheit verbessern soll. Vorgesehen sind nach Angaben der Behörde sowohl Abschnitte mit einseitigem Fahrbahnparken aber auch die Anordnung von Gehwegparken, sofern die vorhandenen Straßenquerschnitte dieses zulassen. „Aufgrund des hohen Parkdrucks werden auch Sonderlösungen vorgesehen, in denen Mindeststandards in Verbindung mit Begegnungsstellen d ie Barrierefreiheit sichern. Damit sollen möglichst viele
Aufgesetztes Parken ermöglicht bislang das Abstellen vieler Fahrzeuge auch in engen Straßen. Gleichzeitig gefährdet es jedoch die Rettungssicherheit und schränkt die Nutzbarkeit von Gehwegen für Fußgänger ein. Archivfoto: WR
Stellplätze erhalten und gleichzeitig wichtige Fußwegebeziehungen gesichert werden“, kündigt die Behörde an. Das Gehwegparken werde also nicht grundsätzlich verboten, sondern dort eingeschränkt, wo für zu Fuß Gehende nicht mehr ausreichend Platz auf dem Gehweg verbleibt, erklärt das Verkehrsressort in einer Mitteilung. „Von den Änderungen profitieren insbesondere Kinder auf dem Schulweg, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen auf dem Weg zu Kitas, Schulen, Behörden, Einzelhandel, Spielplätzen und Haltestellen.“ Dennoch werden
nicht bislang zum Parken genutzte Flächen wegfallen. Genau 766 von 3.657 haben die Verkehrsplaner errechnet. Meistens handelt es sich um illegal genutzte Flächen, etwa auf Gehwegen oder an Kreuzungen.
Kritik gibt es deshalb von der FDP-Bürgerschaftsfraktion: „Es ist richtig und wichtig, dass die Barrierefreiheit in unseren Straßen gegeben ist und Rettungswagen und Feuerwehr nicht blockiert werden. Doch diese Prämisse rechtfertigt nicht im Ansatz diesen Parkplatz-Kahlschlag, der hunderte Menschen vor große Herausforderungen stellt“, sagt Frak-
tionsvorsitzender Thore Schäck.
Ab Mitte Juli sollen die Markierungs- und Beschilderungsarbeiten beginnen. Dafür werd e es erforderlich sein, einzelne Straßenzüge tageweise von Kraftfahrzeugen freizuhalten, so die Behörde. Parallel will die Stadtverwaltung die Ausgestaltung der Bewohnerparkzonen im Cluster Neustadt-West konkretisieren und die erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen vorbereiten. Die Beantragung von Bewohnerparkausweisen soll ab August möglich sein; nähere Informationen will das Ressort rechtzeitig bekannt gegeben. rl
Bildungsbehörde erwartet steigenden Bedarf
WOLTMERSHAUSEN - In Woltmershausen stehen aktuell mehr Plätze in Kindertagesbetreuungseinrichtungen zur Verfügung als es Anmeldungen gibt. Das erklärte Jessica Schulz vom Senator für Kinder und Bildung am Montag dem Beirat Woltmershausen. Die Zahlen würden sich durch An- und Abmeldungen allerdings quasi täglich ändern, schränkte sie die Aussagekraft der Stichtagsbetrachtung ein.
Demnach gibt es baulich derzeit 166 Krippenplätze (unter drei Jahre) und 466 weitere im Elementarbereich (ab drei Jahre). Dabei ist schon berücksichtigt, dass durch die Schließung der Kita Sterntaler insgesamt 50 Plätze nicht mehr zur Verfügung stehen. Tatsächlich angeboten werden von den Plätzen im Elementarbereich jedoch nur 438. Anmeldungen gibt es nur 415. Im Krippenbereich bleiben voraussichtlich 20 Plätze frei.
Bedrohlich könnte das für die Krippe „Kleine Tiger“ werden, die acht Plätze anbietet. Derzeit
NEUSTADT – Die Fußball-CJuniorinnen der BTS Neustadt haben sich die LandesligaMeisterschaft gesichert. Im Entscheidungsspiel zwischen den Winter- und Sommermeisterinnen setzte sich die BTS mit 2:0 beim TuS Schwachhausen durch und krönte damit eine starke Saison. Im abschließenden Ent-
gibt es nach Angaben von Schulz aber nur sechs Anmeldungen. Mindestens sieben müssten es aber sein, damit die von einem Elternverein getragene Einrichtung die volle Förderung erhält.
Die Prognose für die kommenden Jahre sieht zudem einen wachsenden Bedarf an Krippenplätzen in Woltmershausen. Ab 2028 würden 166 Plätze nicht mehr ausreichen. „Es wäre sinnvoll, dann Plätze aus dem Elementarbereich umzuwandeln“, meint Schulz. Für 2034 sagt die Behörde einen Bedarf von 214 Krippenplätzen voraus. Im Elementarbereich reichen die baulich vorhandenen Plätze voraussichtlich bis 2031. Beiratssprecherin Edith Wangenheim (SPD) zeigte sich hinsichtlich der Prognosezahlen skeptisch: „Die Gewoba baut im Tabakquartier 126 geförderte Wohnungen. Ich glaube, dass da Kinder mitkommen“, rechnete sie vor. Derartige Entwicklungen seien in der Prognose berücksichtigt, erklärte Schulz. rl
scheidungsspiel brachte Miriam-Chioma Karawusa-Okey die BTS Neustadt in der zwölften Minute in Führung. Noch vor der Pause legte sie in der 32. Minute den zweiten Treffer nach. Bei Abpfiff durch Schiedsrichterin Miray-Selin Kutlu stand damit ein 2:0-Auswärtssieg für die BTS Neustadt fest. W R
ARBEITSMARKT
Die Schulen sind zu – das BiZ bleibt o en
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Die hohen Temperaturen lassen es vermuten – die Sommerferien stehen vor der Tür. Eine gute Gelegenheit, in der schattigen und entspannten Atmosphäre im Berufsinformationszentrum (BiZ) die nächsten Schritte Richtung Beruf anzugehen. Das BiZ macht nämlich keinen Urlaub. Auch im Sommer bietet es großzügigen Platz und vielfältige Medien, für viele Themen rund um die Berufswahl und berufliche Neuorientierung. Jedermann kann an Computern recherchieren oder Bewerbungen erstellen. Vor Ort sind auch Tablets vorhanden, mit denen man Informationen finden oder Orientierungstests der Arbeitsagentur kostenfrei nutzen kann. So erfährt man ganz entspannt mehr über Berufsbilder und ihre Anforderungen. Oder bekommt Tipps zur Bewerbung, Anregungen für Übergangsmöglichkeiten im Ausland oder im sozialen oder ökologischen Bereich und noch viel mehr. Natürlich sind im BiZ auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die gern persönlich weiterhelfen. Eine Anmeldung ist im Berufsinformationszentrum nicht erforderlich. Es ist am Doventorsteinweg 44 in Bremen zu finden – einfach mal vorbeischauen.
Ihr Pflegedienst für BremenFindorff • Walle • Gröpelingen und Umgebung
WOLTMERSHAUSEN - Zwei Heranwachsende wurden in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni von zwei Unbekannten attackiert und ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 5.45 Uhr fanden alarmierte Einsatzkräfte in der Ladestraße die beiden 21-Jährigen vor. Sie hatten beide Prellungen und Abschürfungen an Kopf und Körper und gaben an, kurz zuvor ausgeraubt worden zu sein. Dabei sei es zunächst in einem Bus der Linie N3 zu einem Streit gekommen, in dessen Folge beide von den Unbekannten an der Haltestelle Wildeshauser geschlagen wurden. Anschließend flüchteten die 21-Jährigen sich zu einer Bekannten, wurden aber, als sie wieder in der Woltmershauser Straße unterwegs waren auf Höhe der Ladestraße erneut angegangen. WR Raub im zweiten Versuch
Kater Bunny kam Ende Februar auf einem sehr ungewöhnlichen Weg ins Tierheim, denn er saß eines Abends zwischen den Kaninchenausläufen auf dem Tierheimgelände. Ob er ausgebüxt ist oder ausgesetzt wurde, ist nicht bekannt, denn leider hat sich niemand gemeldet, der ihn vermisst.
In ungewohnten Situationen kann Bunny erstmal ziemlich unsicher und schüchtern reagieren, das legt sich aber schnell. Menschen findet er nach wenigen Bestechungsleckerlis und ein paar freundlichen Worten ohnehin klasse und zeigt, was für ein süßes, wahnsinnig verschmustes Schoßkätzchen er ist und wie schön er Köpfchen geben und schnurren kann.
Leider hat Bunny ein paar gesundheitliche Baustellen. Er leidet unter Spondylosen, FORL
und chronischer Niereninsuffizienz. Aktuell benötigt er nur spezielles Nierenfutter und noch keine Medikamente.
Bunny sucht ein Zuhause in einer ruhigen Wohngegend, in dem er nach mehrwöchiger Eingewöhnungszeit wieder draußen unterwegs sein darf. An Artgenossen ist er interessiert und würde sich vermutlich auch mit einer vorhandenen, eher ruhigeren Katze verstehen. Kinder im Haushalt sollten schon älter sein.
Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos gibt es unter Telefon 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de im Internet. mb TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
LEBEN MIT HANDICAP
Oesterreich Orthopädie-Technik versorgt Menschen mit innovativen Produkten
Wer etwa durch einen Unfall Gliedmaßen verliert, ist auf das Können von Orthopädietechnikern angewiesen, die Betroffene mit innovativen Hilfsmitteln versorgen. Das Bremer Unternehmen Oesterreich OrthopädieTechnik ist überregional als Spezialist für myoelekrische Armprothesen bekannt.
Dabei handelt es sich um Hightechprodukte, deren Sensoren elektrische Ströme auf der Hautoberfläche auslesen, wodurch die Steuerung der Hand oder des Ellenbogens möglich wird. Sobald er etwas Übung hat, kann der Träger selbständig einen Gegenstand greifen und selbst einzelne Finger steuern, um so am Alltag teilnehmen zu können.
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„Wir können auf eine große Anzahl von Handmodellen zugreifen“, erläutert Orthopädietechniker Karl Spranger, der zusammen mit Carsten Bruckert intelligente Arm- und Beinprothesen bei der Firma Oesterreich Orthopädietechnik fertigt. „Wenn jemand mit seinem Rezept zu uns kommt, finden wir gemeinsam die optimale Lösung für ihn. Zu diesem Zweck werden in der Regel mehrere Handmodelle ausprobiert. Danach werden die Kosten der Versorgung errechnet und ein Kostenvoranschlag an die Krankenkasse gestellt.“ Sobald die Kostenübernahmeerklärung vorliegt, nehmen die Handwerksprofis einen Gips- oder Silkonabdruck vom Patienten.
Zunächst wird eine Testprothese aus Kunststoff oder Silikon gefertigt. Beim Probetragen können die Orthopädietechniker zum Beispiel Druckstellen er-
Die Armprothesen lassen sich durch magnetische Überzüge individualisieren. Foto: pv
kennen, die es zu vermeiden gilt. Auch die ordnungsgemäße Ansteuerung der Elektronik durch den Prothesenträger wird nun getestet. Im Anschluss stehen die Herstellung des endgültigen Schaftes und das Anpassen der Außenform an, in der die Technik untergebracht ist. „Bei myoelektrischen Prothesen sitzen zwei oder mehr Elektroden auf der Haut, die die elektrische Spannung der Nerven messen, wenn die Muskulatur angespannt wird“, erklärt Spezialist Karl Spranger. Das Nervensignal wird dann in Bewegung der Prothesenhand umgesetzt. Wie sensibel die Elektroden auf Spannung reagieren, lässt sich individuell einstellen. Geübte Prothesenträger können mit Hilfe der Prothese sogar eine Schleife in ihre Schnürsenkel machen.
Open Bionics, Partner von Oesterreich Orthopädie-Technik, stellte 2024 mit dem „Hero ARM“ den weltweit ersten 3Dgedruckten bionischen Arm vor und begeisterte damit Menschen rund um die Welt. Die innovative, leichte Prothese verfügt über eine multiartikulierende bionische Hand und über eine beeindruckende Ästhetik, die besonders Kinder ab acht Jahren anspricht. „Über 50 austauschbare Magnetcover ermöglichen es, die Prothese ganz nach dem eigenen Geschmack zu individualisieren“, ergänzt Karl Spranger. Die in Großbritannien entwickelte und hergestellte Neuheit ist nun auch in Deutschland erhältlich. Ihre Träger sind sowohl Menschen mit angeborenen Fehlbildungen als auch solche, die ihre Hand durch einen
Unfall oder eine Krankheit verloren haben. Produkte wie der „Hero ARM“ sind mit leistungsfähigen Akkus ausgestattet, die den ganzen Tag halten. Nachts werden sie für den nächsten Tragezyklus aufgeladen. Hat der Patient seine angepasste myoelektrische Prothese erhalten, stehen die Handwerksprofis ihm jederzeit bei Fragen oder Problemen zur Seite. „Die vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle liegen meist bei zwölf Monaten, und wir schreiben unsere Patienten dann an“, sagt Karl Spranger. Dies ist auch vom Gesetzgeber so vorgesehen, um stets eine sichere Funktion von Prothesen zu gewährleisten. Während der Servicearbeiten trägt der Patient eine Leihprothese, damit er weiterhin aktiv am Leben teilnehmen kann.
Bunny lebt seit Ende Februar im Tierheim Hemmstraße. Foto: pv
Eine Frage der Konstellation
Warum erst am Sonntagmorgen feststeht, wer am Montagabend gegen Deutschland spielt
ROBERT LÜRSSEN
Bereits nach dem Erfolg gegen CuraÇao (7:1) und dem Sieg in letzter Minute gegen die Elfenbeinküste (2:1) stand Deutschland als Sieger der Gruppe E fest. Doch auf welchen Gegner das DFB-Team in der Runde der letzten 32 Teams am Montag um 22.30 Uhr MESZ in Boston trifft, steht wahrscheinlich erst endgültig fest, wenn am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr alle zwölf Vorrundengruppen ihr letztes Gruppenspiel absolviert haben.
Denn nur die besten acht der zwölf Gruppendritten kommen weiter. Um zu bestimmen, wer das ist, wird aus den zwölf Teams eine neue Tabelle gebildet. Über die Reihenfolge entscheiden zunächst die Punkte, danach die Tordifferenz und dann die Frage, wer mehr Tore erzielt hat. Sollten dann immer noch mehrere Mannschaften gleich sein, kommt die FairPlay-Wertung ins Spiel. Für jede Gelbe (1), Gelb-Rote (3) oder Rote Karte (4) gibt es Minuspunkte. Auch die Karten für Teamoffizielle und Ersatzspieler fließen in die Wertung ein. Wer weniger Minuspunkte hat ist im Vorteil. Sind alle vorherigen Kriterien gleich, entscheidet die Weltrangliste über das Weiterkommen. Für die Einordnung der acht besten Gruppendritten in den Turnierbaum spielt die Reihenfolge dann jedoch keine Rolle. Hier ist allein die Gesamtkon-
Fußball-WM 2026
Auch wenn einige Fans den Titel schon vor Augen haben liegt noch ein weiter Weg vor der deutschen Mannschaft, die zudem erst kurzfristig erfährt, gegen wen sie im Sechzehntelfinale antreten muss.
stellation entscheidend, also die Frage, wer zu den besten Gruppendritten gehört. Insgesamt sind 495 Varianten der Zusammenstellung möglich. Festgelegt ist, dass Deutschland als Sieger der Gruppe E auf einen Gruppendritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F trifft. In 231 der 495 Fälle spielt Deutschland gegen den dritten der Gruppe C. Gruppe D ist mit 212 Möglichkeiten allerdings nur wenig weniger wahrscheinlich. Anders sieht es bei den Gruppen F (35 Kombinationen) und A (16) aus. Nur in einem einzigen Fall, wenn alle Dritten
Foto: Sanjin Strukic/PIXSELL via nordphoto
aus den Gruppen A, C, D und F ausscheiden, spielt Deutschland gegen den Vertreter aus Gruppe B. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Assistenten macht es das natürlich nicht einfacher, die Mannschaft auf den kommenden Gegner einzustellen. Doch umgekehrt gilt das natürlich umso mehr, schließlich können die Deutschen ihre Reise zum Spielort seit Tagen planen, während der Gegner erst in letzter Minute sicher sein kann, wann, wo und gegen wen er antreten muss. „Das Trainerteam wird einen
Plan haben, wie sie uns die Gegner am besten präsentieren. Für uns als Mannschaft geht es recht schnell. Die anderen wissen ja auch erst zwei Tage vorher, gegen wen sie spielen, von daher gleiches Recht für alle“, nahm Jamie Leweling die Sache relativ gelassen. Davon abgesehen sollte die deutsche Mannschaft unabhängig vom Ausgang der Partie am Donnerstag gegen Ecuador (Spiel nach Redaktionsschluss) genug Vertrauen in die eigenen Stärken haben, um sich nicht am Gegner ausrichten zu müssen.
Die mögliche Reiseroute ins Endspiel Über Boston, Philadelphia, und Dallas nach New York
Auch wenn die meisten möglichen Gegner noch gar nicht feststehen, gibt es aufgrund des Turnierbaums schon eine mögliche Reiseroute der deutschen Elf bis zum Endspiel am 19. Juli in New York. Voraussetzung ist natürlich zu allererst ein Erfolg am Montag in Foxborough, in dem Stadion, in dem sonst das Footballteam der New England Patriots in der NFL spielt. Im Achtelfinale würde dann entweder der Sieger der Gruppe I (Frankreich oder Norwegen) oder ein weiterer Gruppendritter auf Deutschland warten. Gespielt wird am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, in Philadelphia. Anstoß: 17 Uhr Ortszeit, 23 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Sollte die deutsche Mannschaft auch diese Prüfung bestehen, müsste sie danach zum Viertelfinale erneut
in Boston antreten. Angesetzt ist das Spiel für Donnerstag, 9. Juli, 16 Uhr Ortszeit, 22 Uhr MESZ. Mögliche Gegner sind der Zweite aus Gruppe A oder B, der Sieger aus Gruppe F oder der Zweite aus Gruppe C. Die Runde der letzten Vier wird am 14. und 15. Juli dann in Dallas und Atlanta ausgetragen. Sollte die deutsche Mannschaft dann noch im Wettbewerb sein, würde sie am Dienstag, 14. Juli, in Dallas auflaufen. Anstoß ist um 21 Uhr MESZ. Frühestens dort könnten die Nagelsmann-Schützlinge beispielsweise auf Gastgeber USA als Sieger der Gruppe D treffen. Erst im Finale (19. Juli, 22 Uhr MESZ in New York) oder im ungeliebten Spiel um die Bronzemedaille (18. Juli, 21 Uhr MESZ in Miami) wären Co-Gastgeber Mexiko und Titelverteidiger Argentinien mögliche Gegner. rl
Entscheidung vom Punkt
Ab dem Sechzehntelfinale gilt: Es muss einen Sieger geben. Steht das Spiel nach 90 Minuten (plus Nachspielzeit) unentschieden, gibt es eine Verlängerung über zweimal 15 Minuten. Steht auch dann noch kein Sieger fest, kommt es zum Elfmeterschießen. Für das Elfmeterschießen gelten einige Sonderregeln. Das Tor, auf das geschossen wird, bestimmt der Schiedsrichter per Münzwurf. Jedes Team benennt fünf Schützen, nicht aber die Reihenfolge. Nur Spieler, die beim Schlusspfiff der Verlängerung auf dem Platz gestanden haben, dürfen antreten. Der Torwart darf gewechselt werden, wenn er sich vor oder während des Elfmeterschießens verletzt und noch ein Wechsel offen ist. rl
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Erst kein Public Viewing, jetzt Platzmangel
Auf dem Hillmannplatz hat sich während der Gruppenphase kurzfristig ein Treffpunkt für Fußballfans etabliert
PHILIPP BEHRBOM
Relativ souverän hat sich das Nationalteam von Julian Nagelsmann durch die Gruppenphase gespielt und zieht als Gruppensieger in die K.-o.Phase ein. Ab dem morgigen Sonntag heißt es für die verbleibenden 32 Teams: alles oder nichts. Jeder Fehltritt kann das Aus im Rennen um den goldenen Weltpokal bedeuten. Für Fußballfans stellt sich damit eine ganz praktische Frage: Wo lassen sich die entscheidenden Spiele gemeinsam verfolgen?
Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft hieß es aus dem Innenressort noch, dass in Bremen kein Public Viewing auf einem öffentlichen Platz stattfinden werde. Zu hoch seien die ordnungsrechtlichen Hürden. Für die Gruppenphase haben die Influencer rund um den Instagram-Kanal Bremen Entertainment dennoch kurzfristig ein gemeinsames Fußballschauen auf dem Hillmannplatz organisiert.
„Die Idee begleitet uns bereits seit mehreren Jahren. Schon zur Weltmeisterschaft
2022 und zur Europameisterschaft 2024 haben wir über ein eigenes Public Viewing in Bremen nachgedacht“, erklären die Veranstalter. Damals sei jedoch unklar gewesen, wie groß das Interesse tatsächlich
werden würde. „Für uns ist das Public Viewing weit mehr als die Übertragung von Fußballspielen. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen und einen Ort zu schaffen, an dem gemeinsam mitgefiebert
und gefeiert werden kann“, so die Veranstalter.
Die Veranstalter verfügen über eine Genehmigung für rund 1.500 Besucherinnen und Besucher. Beim Spiel gegen die Elfenbeinküste reichte das
jedoch nicht aus. Nach Angaben der Organisatoren hätten rund 3.000 Menschen das Public Viewing besuchen wollen.
„Wer zu spät kommt, verpasst das Public Viewing“, schreiben die Veranstalter auf ihrem Instagram-Account.
Das Fazit der Organisatoren fällt entsprechend positiv aus: „Die ersten beiden Spieltage haben gezeigt, welches Potenzial in einem gemeinsamen Fußballerlebnis steckt. Die Stimmung war hervorragend und die Begeisterung wächst von Spiel zu Spiel. Wenn diese Entwicklung anhält, können wir uns gut vorstellen, das Public Viewing künftig weiter auszubauen“, heißt es von Seiten der Veranstalter.
Bereits in der Gruppenphase wurden vereinzelt Spiele ohne deutsche Beteiligung gezeigt, auch künftig sei dies möglich.
Interessierte seien jedoch gut beraten, sich insbesondere am Montag frühzeitig auf dem Hillmannplatz einzufinden. Der Eintritt zum Public Viewing ist frei. Vor Ort wird zudem ein gastronomisches Angebot bereitgehalten.
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WM KOMPAKT
Bremer Beteiligungen an dieser WM sind ohnehin rar gesät. Einer der bekanntesten Ex-Bremer verschwand unter der Woche aus den Rekordbüchern. Bis Dienstag hielt Miroslav Klose mit 16 Treffern den Rekord für die meisten Tore bei FußballWeltmeisterschaften. Mit zwei Toren gegen Österreich zog Lionel Messi am früheren WerderStürmer vorbei und steht nun bei 18 WM-Toren.
Zahlreiche Regeländerungen feierten bei der Weltmeisterschaft ihr Debüt. Während der VAR-Eingriff bei fälschlicherweise gezeigten zweiten Gelben Karten sowie der Countdown bei Abstößen auch in der Bundesliga Saison 2026/2027 Anwendung finden sollen, werden die bei der WM kontrovers diskutierten Trinkpausen, laut DFL, nicht in das Regelwerk übernommen.
Nach Romano Schmid, Marco Friedl und Yukinari Sugawara können WM-Fans mit WerderBezug einen weiteren Spieler im Blick behalten. Der unter der Woche verpflichtete Cedric Itten gehört zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Am kommenden Freitag bestreitet die Schweiz ihr Sechzehntelfinale (Anpfiff 5 Uhr). pb
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Zu den Gruppenspielen kamen zum Teil deutlich mehr als die möglichen 1.500 Besucherinnen und Besuchern auf den Hillmannplatz.
Foto: Bremen Entertainment
„Natürlich träumt jeder von der NBA“
PHILIPP BEHRBOM
WESER REPORT: Hinter Ihnen liegen eine lange Basketballsaison, das Abitur und viele sportliche Verpflichtungen. Wenn Sie auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken: Wie war diese Zeit?
COLIN SCHROEDER: Sehr interessant, aber auch sehr anstrengend. Schule, Abitur und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen, war eine große Herausforderung. Manchmal war ich erst spät in der Nacht oder sogar am frühen Morgen wieder zu Hause und musste am nächsten Tag direkt in die Schule. Ohne die Unterstützung durch die Schule, das Internat und die Möglichkeit des Frühtrainings wäre das deutlich schwieriger gewesen. Es gab Phasen, in denen ich wirklich gezweifelt habe und dachte, das sei kaum zu schaffen. Jetzt, wo alles vorbei ist, kann ich erst einmal durchatmen.
Wie viel Freizeit bleibt bei einem solchen Pensum überhaupt noch übrig?
weg nahezu identisch. Ich habe bewusst feste Routinen entwickelt, die mir das Gefühl gegeben haben, die Kontrolle über meinen Alltag zu behalten. Morgens stand das Training an, anschließend Schule bis in den Nachmittag. Danach ging es zurück ins Internat, Essen kochen, kurz ausruhen und anschließend zum Mannschaftstraining. Oft war ich erst gegen Mitternacht wieder zurück. Am Wochenende kamen die Spiele und Reisen dazu. So lief das praktisch Woche für Woche.
Welche Rolle hat dabei die Schule Ronzelenstraße gespielt?
mich unterstützt, wenn es nötig war. Das Internat hat mir viel geholfen, aber am schwierigsten war die Entfernung zur Familie. Zwar beträgt die Fahrt nur etwa eineinhalb Stunden, aber durch den engen Zeitplan war es oft schwer, überhaupt Zeit für Besuche zu finden. Teilweise habe ich meine Familie mehrere Wochen oder sogar länger nicht gesehen.
Auch wenn Sie die Frage schon häufiger beantworten mussten, wie hat ihre Leidenschaft für Basketball eigentlich begonnen?
ten, dass er sich freuen würde, wenn ich Basketball spielen würde. Diese Karte hängt noch bei meinen Eltern am Kühlschrank. Wie ging ihr sportlicher Weg danach weiter?
Eigentlich kaum. Mein Tagesablauf war über viele Monate hin-
Meine Mutter erzählt immer, dass ich schon mit zwei Jahren gesagt habe, ich wolle Basketball spielen. Während viele meiner Freunde Fußball gespielt haben, hat mich Basketball immer mehr fasziniert. In der dritten Klasse kam dann ein entscheidender Moment. Mein heutiger Mentor Dejan Stojanovski besuchte mit Profis der Eisbären Bremerhaven unsere Schule. Sie erzählten von ihrem Weg und zeigten ihr Können. Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass Basketball gar nicht so weit weg ist, wie ich immer gedacht hatte. Er gab mir damals eine Karte mit den WorBasketballer Colin
Schon eine sehr große. Ein riesiger Vorteil ist das Gesamtkonzept. Auf dem Papier kann sich vieles gut anhören. Sportbetonte Schule kann vieles heißen. Entscheidend ist, wie es tatsächlich gelebt wird. Hier habe ich gemerkt, wie viel Engagement die Beteiligten investieren. Besonders geholfen haben mir die sportbegeisterten Lehrkräfte. Ich habe nichts geschenkt bekommen, das ist mir wichtig zu betonen. Aber ich habe viel Verständnis erfahren. Die Lehrer wussten um meine Situation und haben
PREISINFORMATION
Ab 1. Juli 2026 gelten für die nachstehenden Wärmelieferverträge in Bremen folgende Wärmepreise gemäß §§ 1 Abs. (4), 4 Abs. (2), 24 Abs. (4) der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV):
swb Wärme basis Leistungspreis in EUR/kW**/Jahr Grundpreis in EUR/Monat Verbrauchspreis in Cent/kWh* Für ab dem 1.4.2025
abgeschlossene Neuverträge
Zunächst begann ich bei der Basketball Akademie Bremen Süd und spielte anschließend mehrere Jahre bei BTS Neustadt. Da bin ich gemeinsam mit meiner großen Schwester Kenza hingegangen. Sie ist zwei Jahre älter als ich und war damals sofort begeistert von der Idee, den Sport auszuprobieren. Uns beiden hat es auf Anhieb gefallen. Tatsächlich war sie zunächst sogar das größere Talent von uns beiden. Schon nach kurzer Zeit gehörte sie zu den besten Basketballerinnen ihres Jahrgangs in Bremen. Sie musste leider verletzungsbedingt aufhören, ich habe weitergemacht. Nach einigen Jahren entstanden die ersten Kontakte nach Oldenburg. 2021 wechselte ich schließlich dahin. Inzwischen stehen 17 Bundesligaeinsätze zu Buche.
Und jetzt geht es in die USA. Warum haben Sie sich für diesen Schritt entschieden?
Die Entscheidung fiel mir leichter, als viele vielleicht denken. Ich bin Oldenburg sehr dankbar und gehe im Guten. Der Verein hat mir unglaublich viel ermöglicht. Gleichzeitig ist Basketball in den USA noch einmal auf einem anderen Niveau verankert. Die Bedingungen, die Infrastruktur und die Bedeutung des Sports sind
Basketballer Colin Schroeder geht den nächsten Schritt und wechselt von den EWE Baskets Oldenburg an die California State University zu den Fresno Bulldogs. Seine ersten Schritte und das Abitur hat er an der Sportbetonten Oberschule Ronzelenstraße gemacht. Foto: Behrbom
dort außergewöhnlich. Außerdem habe ich nach sechs Jahren an einem Ort das Bedürfnis, neue Erfahrungen zu sammeln und ein neues Umfeld kennenzulernen
Warum fiel die Wahl auf Fresno in Kalifornien?
Der Entscheidungsprozess hat mehrere Monate gedauert. So ein Wechsel ist schließlich voller
Risikos, wenn man eine gute Saison spielt, kann es allerdings schnell gehen - High Risk, High Reward. Hinzu kommt, dass mein zukünftiger Trainer über 18 Jahre NBA-Erfahrung verfügt. Es gab Angebote und Gespräche mit Programmen aus verschiedenen Bundesstaaten. Letztlich spielte mein Bauchgefühl eine große Rolle. In Fresno hatte ich von Anfang an ein sehr gutes Gefühl.
Bis 30 kW** 48,5910,48
30 bis 80 kW** 46,1420,99
80 bis 500 kW** 44,0531,48
Ab 500 kW** 40,4652,42 Für vor dem 1.4.2025 abgeschlossene Altverträge
Bis 30 kW** 6,33 8,66
30 bis 80 kW** 6,33 17,31
80 bis 500 kW** 6,33 25,94
Ab 500 kW** 6,33 43,33
swb Wärme Service
Verbrauchspreise Wärme
Liebe Bremer,
es sind erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
Liebe Bremer,
es sind erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
Der Preisfaktor, der die Brennstoffkosten abdeckt, hat an der Preisänderung einen Anteil von 13,0 Prozent.
* Kilowattstunde. | ** Kilowatt. | *** Kubikmeter. | **** Die Grundpreise werden zwischen allen Nutzern des Versorgungsobjektes im vereinbarten Verhältnis aufgeteilt. FÜR HEUTE.
Alle Bruttopreise verstehen sich inkl. der jeweils geltenden Mehrwertsteuer. Eine Zählerablesung zum Preisänderungstermin erfolgt nicht. Die Zählerstände werden entsprechend § 24 Abs. (3) AVBFernwärmeV errechnet. Dabei werden die turnusmäßigen Ableseergebnisse des Einzelkunden und die jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen je Kundengruppe berücksichtigt. Die zu zahlenden Abschlagsbeträge bleiben bis zur nächsten Jahresablesung unverändert. Hinweis: Bis zum 01.07.2026 könnten sich die Preise noch marginal ändern, da der in den Preisänderungsklauseln verwendete Index für die Lohnentwicklung vom Statistischem Bundesamt verspätet zum 30. Juni 2026 veröffentlicht wird. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Piet Leidreiter BIW-Spitzenkandidat manchmal fragt man sich, ob in öffentlichen Einrichtungen noch Maß und Mitte gelten. Das Jobcenter Bremen wollte offenbar ein Zeichen setzen – allerdings nicht bei der erfolgreichen Vermittlung von Arbeitslosen, sondern bei der Einrichtung eines sogenannten „Kreativraumes“ in seinem Gebäude.
Während das Projekt „FRIDA“, ein Raum für Frauenförderung bereits mit erheblichen Mitteln ausgestattet wurde – ursprünglich mit 99.000 Euro geplant und letztlich mit rund 293.000 Euro umgesetzt – legte das Jobcenter noch einmal nach: Für einen Kreativraum mit gerade einmal 98 Quadratmetern wurden unglaubliche 906.000 Euro ausgegeben.
906.000 Euro für die Ausstattung eines einzelnen Raumes. Eine Summe, die jedem wirtschaftlich denkenden Menschen den Atem stocken lässt.
Noch gravierender ist jedoch: Weder der Senat noch die Trägerversammlung wurden über diese Ausgaben informiert. Ein derartiger Umgang mit öffentlichen Geldern ist kein Kavaliersdelikt, sondern Ausdruck eines eklatanten Mangels an Transparenz und Kontrolle
Die Verantwortung hierfür liegt klar bei der Geschäftsführung des Jobcenters Bremen sowie den zuständigen Bereichsleitungen, die diese Entscheidung getroffen und umgesetzt haben. Ebenso stellt sich die Frage, warum die Aufsichtsgremien ihrer Kontrollfunktion offenbar nicht ausreichend nachgekommen sind
Besonders ärgerlich ist dabei: Wenn Verwaltungskosten aus dem Ruder laufen, fehlen diese Mittel am Ende dort, wo sie eigentlich hingehören – bei den Leistungsberechtigten
Gerade in Zeiten knapper Kassen und wachsender sozialer Herausforderungen erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuermitteln. Stattdessen werden im Jobcenter öffentliche Mittel ohne ausreichende Kontrolle und offenbar ohne jedes Augenmaß eingesetzt.
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert daher eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge, die klare Benennung der Verantwortlichen und Konsequenzen, die sicherstellen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholt. Daher haben wir nicht nur mehrere parlamentarische Initiativen an den Bremer Senat gerichtet, sondern auch Akteneinsicht in die brisanten Unterlagen beantragt. Denn wir wollen wissen, wie groß der entstandene Schaden tatsächlich ist.
Ich halte Sie auf dem Laufenden, verspricht Ihr
Stellv. Fraktionsvorsitzender -ANZEIGE -
Sie haben Fragen zu BÜRGER IN WUT? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Bürgertelefon: 0421 - 51 23 98 96, Internet: www.biw-bremen.de, E-Mail: info@buerger-in-wut.de
- Der Auftraggeber der Anzeige ist die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft - Die Anzeige steht im Zusammenhang mit dem Bau eines Jobcenters am Werdersee
- Weitere Informationen in der Transparenzbekanntmachung unter https://weserreport.de/transparenzbekanntmachung_2026_juni_01/
Foto: tr
Badsanierung aus einer Hand
„Kinder & Fotek“ hat neuen Showroom in Neubruchhausen
BASSUM – Professionelle
Badsanierung bietet ab sofort die Firma „Kinder & Fotek“ an. Ralf Kinder hat gemeinsam mit seiner Frau und seinem Mitgesellschafter und Subunternehmer, dem Fliesenleger und Trockenbauer Mariusz Fotek, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ihr Unternehmen mit dem über 200 Quadratmeter großen Showroom befindet sich in Neubruchhausen an der Hauptstraße 26.
„Ob eine komplette Badsanierung, ein barrierefreier Umbau oder ein Luxusbad. Wir planen, koordinieren und übergeben alles aus einer
Hand“, erklärt Ralf Kinder. Er war 30 Jahre als Angestellter in der Badsanierung tätig und kennt sich in der Branche bestens aus. Der Bassumer hat bereits an einigen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Er gehört demnach aktuell zu den besten Badsanierern in Deutschland. Er macht mit seinen Kunden zunächst immer einen Vor-Ort-Termin und erstellt dann ein 3-D-Modell des Wunschbades am Computer. Die Umsetzung erfolgt anschließend mit Partnerfirmen aus der Region. „Ich koordiniere die Arbeiten“, sagt er. „Kinder & Fotek“ ist außerdem Kooperationspartner für
Duschkabinen der Firma HSK, für Badmöbel des dänischen Herstellers Dansani und für Bamberger Spannedecken. Letztere werden innerhalb von einem Tag im Bad, Wohnzimmer oder in der Küche montiert. Offizielle Eröffnung feiert „Kinder & Fotek“ vom 3. bis zum 5. Juli. Der moderne Showroom ist dann am Freitag von 9 bis 17 Uhr, am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Sonntag ist nur Schautag. Weitere Informationen sind auch im Internet unter bad-haus.com zu finden. tr
Heute: Fest am Sodenmattsee
HUCHTING - Das Quartiersmanagement lädt ein: Am heutigen Samstag, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, gibt es ein großes Fest am Sodenmattsee. Dabei wird es ein umfangreiches kulinarisches, künstlerisches und musikalisches Programm geben und alle sind eingeladen vorbei zu kommen und Huchting zu feiern. Das Fest findet trotz der angekündigten Hitze statt. Nur bei Unwetterereignissen wird es kurzfristig ersatzlos abgesagt. Es gibt allerdings ausreichend viel Schatten auf dem Festgelände, sowie den See als Abkühlungsmöglichkeit. Zudem stehen kostenlose Wasserspender auf dem Gelände zur Verfügung. WR
Ausflugs- & Freizeittipps in Deiner Nähe
Lebendige Stadtgeschichte
Das als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnete Bremer Geschichtenhaus bietet einen Spaziergang durch drei Jahrhunderte Stadtgeschichte. Nach Art eines Stationentheaters durchwandern Besucher verschiedene Epochen und tre en in jeder Kulisse auf neue „Zeitzeugen“, die Alltagsgeschichten und Bedeutsames zu berichten haben. Buchung und Beratung erfolgen unter Telefon 0421 / 37 87 75 86 oder per E-Mail an info@bremergeschichtenhaus.de. Weitere Infos gibt es unter: bremergeschichtenhaus.de
Spielen im Park der Gärten
Gemeinsam Neues ausprobieren, miteinander was erleben und die Natur erkunden. Das kann man bei einem Erlebnisaus ug ins Grüne in den Park der Gärten in Bad Zwischenahn erleben. Bei „Spielen im Park“ liegt der Park vom 6. bis 19. Juli täglich von 11 bis 17 Uhr in Kinderhänden. Zusätzlich zu den bekannten Spielbereichen gibt es Bewegungs- und Rätselstationen zum Selbsterkunden und Mitmachen. Zudem können junge Naturspürnasen auch bei den Parkrallyes viel entdecken. Mehr Infos auf park-dergaerten.de
Nachts Fußball, tagsüber Action
Wer sich langweilt kassiert Eigentor: Jede Menge Abwechslung in Bremen und umzu
Manchmal hat eine Zeitverschiebung auch ihre Vorteile. So wie aktuell bei der FußballWeltmeisterschaft. Viele Spiele werden abends beziehungsweise nachts übertragen. Gut für Schülerinnen und Schüler, die ab kommenden Donnerstag Ferien haben, können sie doch abends mit ihrem Lieblingsteam mitfiebern und tagsüber etwa das Bremer Ferienprogramm in vollen Zügen genießen.
Gerade für alle Daheimgebliebenen bieten Bremen und die Region auch in diesem Sommer eine Fülle von Unterhaltungsmöglichkeiten. So wird es etwa vom 29. Juni bis zum 3. Juli im Weserpark richtig sportlich: Täglich von 13 bis 18 Uhr verwandelt sich der Lichthof vor P&C in eine Fußball-TennisArena. Besucher können kostenlos und ohne Anmeldung in 1-gegen-1-Duellen antreten. Höhepunkt ist das Turnier am 4. Juli ab 12 Uhr (mit Anmeldung, begrenzte Plätze). Zu gewinnen gibt es – passend zur Weltmeisterschaft – unter anderem einen Original-WM-Ball von Adidas sowie Einkaufsgutscheine im Wert von bis zu 250 Euro.
Ein besonderes Freizeitangebot hält der Schwarzlicht-Hof in der Überseestadt mit „Hand Golf“ bereit – einer Mischung aus Geschicklichkeitsspiel und Spaß, ganz ohne Schläger. Rasant wird es auf der BB-Kartbahn: Auf einer 600 Meter langen Strecke über zwei Etagen
erleben Besucher Fahrspaß für jedes Alter. Elektronische Zeitmessung sorgt für Wettbewerb, Sicherheitssysteme für Schutz. Wer nicht selbst fahren möchte, kann das Geschehen aus der Cafeteria verfolgen. In den Ferien ist die Anlage bereits ab 12 Uhr geöffnet.
Die Sommerferien zu Forschungszwecken nutzen – in Bremen kein Problem: Natur und Wissen stehen etwa in der Botanika im Fokus: Führungen durch Insektengarten und Tropenhaus beantworten Fragen rund um Pflanzen und Tiere. Zudem können Besucher beim Training der Weißhand-Gibbons zusehen oder beim Basteln von Saatkugeln selbst aktiv werden. Im Universum Bremen dreht
sich in den Sommerferien alles um Emotionen: Ein Parcours im Außenbereich macht Gefühle wie Unsicherheit oder Glück erlebbar. Ergänzt wird das Angebot vom 27. Juli bis 9. August durch Theaterstücke und Mitmachaktionen. Auch im Übersee-Museum laden Ferienprogramme Kinder und Familien zu Entdeckungstouren ein. Die Sommerferien laden auch zu kürzeren oder längeren Ausflügen vor die Tore der Stadt ein. Ob mit dem Fahrrad, Auto oder den Zug – die Badeseen au-
Beim öffentlichen
Training der Weißhandgibbons im Außenbereich der Botanika zeigen die Tierpfleger, wie sie mit ihren Schützlingen interagieren. Foto: Botanika Bremen
ßerhalb Bremens aber auch die Strände der Nordsee locken genauso wie kurze Auszeiten in interessanten Städten mit ihren Sehenswürdigkeiten oder beliebten Naherholungsgebieten. Gefragt sind auch Besuche von Zoos und Freizeitparks.
Weitere Freizeittipps in und um Bremen enthält das Bremer Sommerferien-Programm, präsentiert von der Sparkasse Bremen, das auch online auf www.weserreport.de abrufbar ist. WR
Ralf Kinder mit seiner Ehefrau Claudia auf der Ausstellungsfläche.
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