Werder kann heute mit einem Sieg über Augsburg praktisch alles klar machen
CDU lädt zum Frühlingsempfang
13 Monate vor der Bürgerschaftswahl will sich die Bremer CDU bei einem Frühlingsempfang am 4. Mai ab 18 Uhr (Einlass: 17 Uhr) im Parkhotel auf das letzte Jahr vor der Wahl einstimmen. Gast ist Thüringens Ministerpräsident Mario Vogt. Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen. rl
Hoeg Sommerfest im Juni
Vom 19. bis 21 Juni findet das von der City Initiative organisierte Hoeg Sommerfest in diesem Jahr in der Bremer Innenstadt statt. Auf drei Bühnen sollen insgesamt rund 40 Solisten und Gruppen spielen. Ergänzt wird das Festival von einem kulturellen und kulinarischen Angebot. pb
Protesttag zur Gleichstellung
Verschiedene Verbände haben zum 5. Mai zum Protesttag der Menschen mit Behinderung aufgerufen. Die Demonstration steht unter dem Motto „Laut auf die Straße für Solidarität und Teilhabe“. Die Auftaktkundgebung findet um 11.45 Uhr am Hauptbahnhof statt. pb
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Smartphones sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Eine Initiative will Kindern möglichst spät den Zugang dazu geben und dafür smartphonefreie Klassen etablieren. Foto: pixabay
Smartphonefreie Klassen an Schulen?
Initiative „Smarter Start ab 14“ will Druck zum Handy verringern / Bildungsressort sieht Vorschlag kritisch
PHILIPP BEHRBOM
Seit August gilt an Bremer Grundschulen und in der Sekundarstufe I: Handys müssen ausgeschaltet in der Tasche bleiben. Vor und nach der Schule dürfen die Kinder ihr Smartphone ganz normal nutzen. Die Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ will das ändern und ihren Kindern so spät wie möglich und so früh wie nötig ein Smartphone zur Verfügung stellen. Um den Gruppendruck unter den Kindern und Erwachsenen zu senken, setzt die Initiative auf smartphonefreie Klassen.
Tanja Adrians ist Teil des Bremer Ablegers von „Smarter Start ab 14“. Sie blickt grundsätzlich positiv auf das Handyverbot an Schulen: „Es ist ein guter Anfang, aber es reicht bei Weitem nicht aus.“ Die Studienlage sei erdrückend, meint Adrians. Selbst
ein ausgeschaltetes Smartphone in der Tasche senke die Konzentrationsfähigkeit, sagt sie und beruft sich auf eine Studie der Universität Paderborn. Die negativen Effekte der Handynutzung gingen zudem über den Schulalltag hinaus. „Cybermobbing, Cybergrooming, Konsum nicht jugendfreier Inhalte, Handysucht und weitere psychische Erkrankungen sind da zu nennen“, so Hannah von Grönheim von der Initiative. Um das zu ändern, will die Initiative Kindern möglichst spät Zugang zu Smartphones geben, dabei gebe es allerdings ein großes Hindernis: den Gruppenzwang. Dem will die Initiative mit smartphonefreien Klassen entgegenwirken. „Wenn nach Zuteilung einer Schule die übliche Anwahl nach Profilen getätigt wird, könnte man – so die Idee – ergänzend ein Kreuz angeben, sofern eine
smartphonefreie Klasse gewünscht ist“, meint Adrians. Elternvertreter einer Schule aus dem Geteviertel, der Grundschule Freiligrathstraße und der Grundschule am Baumschulenweg hätten sich bereits zusammengetan und seien mit Lehrkräften im Gespräch, so Adrians. Während es von Schulen positive Rückmeldungen gegeben habe, sei man mit der Bildungsbehörde im Austausch. Dort sieht man den Vorstoß tendenziell kritisch, erklärt Patricia Brandt, Sprecherin des Senators für Kinder und Bildung Mark Rackles. Brandt betont, dass das Smartphoneverbot im Unterricht bereits für weniger Ablenkung sorge. Ein Hauptanliegen der Initiative sieht Brandt somit bereits erfüllt.
In Bezug auf smartphonefreie Klassen könnten ganz generell, je nach Schule, Impulse aus der Eltern-
gemeinschaft aufgegriffen werden, ohne daraus verpflichtende Modelle für ganz Bremen zu machen, so Brandt. „Die Kultusministerkonferenz betont zudem die Bedeutung von inklusiven und nicht diskriminierenden Schulstrukturen, was bei solchen Modellen besonders zu berücksichtigen ist“, so Brandt. Daher wäre allenfalls ein niedrigschwelliges, freiwilliges und nicht selektives Modell vertretbar – etwa in Form von Klassenvereinbarungen ohne formale Trennung. Der schulische Blick liege zudem auf der qualitativen Weiterentwicklung von Medienbildung sowie der Stärkung von Medienkompetenz und Reflexionsfähigkeit der Kinder, sagt Brandt. Allerdings stellt sie klar: Die Schule kann durch Medienbildung unterstützen, aber nicht die elterliche Steuerungsverantwortung ersetzen.
Stimmung in bremischer Wirtschaft erneut gedämpft
Die Stimmung in der bremischen Wirtschaft hat sich im Frühjahr deutlich eingetrübt. Das geht aus dem Konjunkturreport zum Frühjahr 2026
des Nahostkonflikts sowie wachsende Unsicherheiten im Exportgeschäft. Viele Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als zum
Besonders zurückhaltend zeigen sich die Betriebe bei Investitionen. Während die Industrie dank Impulsen aus der Sicherheits- und Vertei-
gen von sinkenden Umsätzen. Insgesamt ist der Konjunkturindikator der Handelskammer gesunken und liegt unter dem langjährigen Durchschnitt – ein Zeichen für die angespannte wirtschaftliche Lage im pb
Haustüren von RBE!
Verbieten reicht nicht
PHILIPP BEHRBOM
Das Handyverbot an Schulen setzt klare Grenzen – und das ist gut so. Die Initiative „Smarter Start ab 14“ geht einen Schritt weiter und will Smartphones möglichst lange ganz aus dem Alltag von Kindern heraushalten. Sie spricht dabei ein echtes Problem an: den Gruppenzwang. Wenn alle ein Smartphone haben, wird Verzicht zur Ausnahme – und damit zur Belastung für Einzelne. Smartphonefreie Klassen könnten ein Ausweg sein. Allerdings werfen sie weitere Fragen auf: Wird hier nur Verantwortung verlagert? Verhindern sie wirklich Cybermobbing oder kommt Mobbing wieder stärker in die reale Welt? Zudem sind Kinder ja nicht nur in der Schule, sondern auch in Sportvereinen, Chören und anderen Bereichen aktiv. Dort werden Smartphones wieder zum Thema. Was darüber hinaus wichtig wäre, ist der Aufbau von Medienkompetenz. Diese entsteht nicht durch Verzicht, sondern durch Begleitung. Wer Kinder stark machen will, muss ihnen den Umgang mit digitalen Technologien in der Schule beibringen.
BREMEN KOMPAKT
Der Bremer Energiedienstleister swb erhöht zum 1. Juli den Preis für Erdgas um 0,47 Cent je Kilowattstunde. Betroffen sind alle swbErdgasprodukte im Privat- und Gewerbekundensegment in Bremen, Bremerhaven, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen. Der monatliche Grundpreis bleibt unverändert. swb reagiert damit nach eigenen Angaben auf steigende Beschaffungspreise in Folge des Iran-Kriegs.
Mit der Öffnung des Stadionbades haben die Bremer Bäder gestern die 101. Schwimmsaison unter freiem Himmel gestartet. Ab dem 14. Mai folgen die Freibäder Blumenthal, Schloßparkbad und Horner Bad. Ein Höhepunkt soll die Wiedereröffnung des Westbads am 1. Juli werden. Neben dem Hallenbad geht an diesem Tag auch das modernisierte Freibad mit einer „School’s Out Party“ in Betrieb.
Das klassische Telefon hat in der bremischen Verwaltung bald weitestgehend ausgedient. Das hat der Senat beschlossen. Ersetzt wird es durch das Softphone. Dahinter verbirgt sich eine SoftwareAnwendung, die auf dem Computer läuft und Telefonate über das Internet ermöglicht. Die Umstellung vom klassischen Telefon auf das Softphone soll in der ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen sein. Ausgerollt werden rund 9.300 Softphones. rl
Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner
Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke
Fotos: Klaus Werner Schlie
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Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare
Bergert
MalerMeister
„Clowns arbeiten alle professionell“
Bremer Klinikclown Christian Braun über rote Nasen und Seifenblasen am Krankenbett
LAURA STACHE
WESER REPORT : Wie sind Sie dazu gekommen, als Klinikclown zu arbeiten?
CHRISTIAN BRAUN : Ich habe eine Bühnenclown-Ausbildung gemacht als junger Mann. Ich bin dann nach Bremen gekommen und habe mitbekommen, dass eine tolle Kollegin einen Verein gegründet hat - Mitte der 90er Jahre ging es hier mit den Klinikclowns bundesweit gerade erst los. Das war ein Arbeitsfeld, in das ich einsteigen konnte. Also bin ich dazugestoßen und dabeigeblieben, weil es eine erfüllende Arbeit ist, die Spaß macht.
Was zeichnet Sie als Clown „Kurt“ aus?
Kurt ist ein Teamspieler. Und er liebt natürlich den Slapstick. Er läuft schon mal gegen eine Tür. Ihm fällt sein Hut runter, er kriegt ihn schwer aufgehoben. Und die Kolleginnen und Kollegen müssen immer Hilfe leisten und Geduld mit ihm haben. Manchmal müssen sie ihm auch in den Hintern treten, damit es endlich funktioniert. Eines der Qualitätsmerkmale: Die Clowns sind in den unterschiedlichsten therapeutischen Einrichtungen immer im Duo unterwegs. Und da ist Kurt natürlich gerne mit seiner Kollegin Wilma unterwegs, mit der er schon sehr vertraut ist. In vielen Bereichen sind wir ein festes Duo.
Entwickelt sich der Charakter auch noch weiter?
Seit mehr als 20 Jahren sorgt Christian Braun von den Bremer Klinikclowns als „Kurt“ für Leichtigkeit in Kinderkrankenhäusern, Altenheimen und anderen therapeutischen Einrichtungen.
nals. Dann geht es darum, dass die Clowns total auf die Situation eingehen, die da gerade ist. Vielleicht ist die ganze Familie da oder es gibt eine ganz leise Nummer, weil ein Kind gerade schläft. Es geht immer darum, auf die aktuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten einzugehen und direkten Kontakt zum Gegenüber aufzunehmen. Das Spiel beginnt, sobald die Tür der Umkleide aufgeht. Die Clowns sind dann nicht nur für die Menschen auf den Zimmern da, sondern für alle, denen sie unterwegs begegnen.
Junge hört nicht auf zu lachen. Das war ein tolles Erlebnis.
Gibt es ungeschriebene Regeln für Klinikclowns?
Ja und das ist die allerwichtigste. Da spreche ich für alle Clowns, die deutschlandweit im Netzwerk vom Dachverband „Clowns in Medizin und Pflege“ sind. Wenn jemand äußert, jetzt passt es gerade nicht, es ist nicht erwünscht, dann kommt auch kein Clown. Bei den Bremer Klinikclowns beginnen wir auch immer mit vorsichtigem Anklopfen und der Frage: Dürfen wir reinkommen?
Aktionstag am 9. Mai bei IKEA in Brinkum?
Gibt es ein Erlebnis, das Ihnen besonders im Kopf geblieben ist?
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Kurt hat sich natürlich über die Jahre weiterentwickelt, auch durch die Fähigkeiten, die man dazugewinnt. Je nach Einsatzort kommen verschiedene Seiten zum Vorschein, von frech bis leise. Deshalb haben sich auch die Vereine gegründet und natürlich der Dachverband. Es geht um eine Professionalisierung, eine kontinuierliche Weiterbildung der Clowns. Zweimal im Monat gibt es Proben, bei denen ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen trainiere. Einmal im Jahr gibt es eine große Fortbildung, damit wir uns und den Clown immer weiterentwickeln. Und auch unsere Wahrnehmung schulen.
✔ Möbel- ab- und aufbauen, alles Abdecken- und Müll abfahren!
Neben einer spaßigen Seite bringt dieser Job vermutlich auch eine belastende Seite mit.
Die Clowns können von 11 bis 14 Uhr außerhalb des Krankenhauses kennengelernt werden. Es gibt Infomaterial, kleine Giveaways und Zeit für Austausch. Das Motto ist „zauberhaft“, also stehen auch Quatsch und Zaubertricks auf dem Programm. Zauberhaft auch deshalb, weil die Atmosphäre in einem Zimmer sich vor und nach dem Besuch manchmal so verändert, dass es auch den Clowns vorkommt, als ob da Magie im Spiel gewesen ist. Gibt es etwas, dass Sie den Menschen über ihre Arbeit gern mitgeben möchten?
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✔ Facharbeiter: für Lackieren, Tapezieren, Bodenverlegen
✔ Möbel: ab- und aufbauen, Wohn-Gesunde Farben + Materialien!
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✔ Wir: nehmen allen Müll mit, kein Schmutz kein Chaos
Festes Programm oder Improvisation?
✔ Alles wird komplett und vollständig abgedeckt: Müll mit entsorgen!
Es gibt kein festes Programm, nur eine Übergabe des Perso-
Da sind die Mutter, ein Mädchen und der Patient, ihr großer Bruder. Der kennt uns noch nicht, die anderen beiden hatten wir vorher schon auf dem Gang getroffen und sie sitzen schon kichernd da. Da hängt ein Stethoskop und meine Kollegin Wilma setzt es mir einfach auf. Ich merke sofort, dass es ganz sensibel an den Ohren ist und rufe schon, bevor sie irgendwo damit ran ist: Aaaahhhhh. Und der Junge auf dem Bett lacht sich scheckig. Das ist natürlich das größte Geschenk, dass das Gegenüber sofort genießt, was man macht. Und dann bleiben wir natürlich dran - das ist die Grundregel für jeden Clown. Meine Kollegin geht also mit dem Stethoskop überall ran und ich immer nur: Au, nein, bloß nicht! Und der
Ja. Grundsätzlich besuche ich die Menschen aber nicht privat, sondern als Clown. Das ist wichtig: Als Kunstfigur bin ich anders betroffen und die Clowns haben einen professionellen Umgang damit. Aber natürlich kriegt auch der Clown Kurt mit, dass seine Gegenüber krank sind. Umso wichtiger, dass wir immer im Duo unterwegs sind und uns bestärken können. Auch während der Proben gibt es Raum, über belastende Dinge zu sprechen. Aber der überwiegende Teil ist wirklich positiv. Dass man gemeinsam tolle Momente kreieren kann, ist sehr beflügelnd.
Was erwartet die Menschen beim
Die Clowns arbeiten alle professionell, nicht ehrenamtlich oder irgendwie so nebenbei. Viele Studien belegen bereits die positive Wirkung unserer Arbeit und es gibt im deutschen Gesundheitssystem noch viel mehr denkbare Einsatzmöglichkeiten. Der Volksmund weiß: Lachen macht gesund. Im Gesundheitssystem ist es trotzdem nicht vorgesehen, dass Clowns bezahlt werden. Sie müssen aber ein Honorar bekommen. Es gibt daher die Möglichkeit, auf dem Aktionstag Fördermitglied zu werden oder eine Spende abzugeben. Darauf sind wir angewiesen.
bremerklinikclowns.de , dachverband-clowns.de
Foto: Michael Hagedorn
Zählertausch betrifft fast alle
Der neue Zähler: Wer pflichtgemäß die neueste Technik installiert bekommt, wird informiert und braucht sich dann um kaum etwas zu kümmern, wenn es nach swb und Wesernetz geht. Foto: swb
So erklären swb und Elektroinnung, welche Vorarbeiten und Kosten entstehen
MARCUS SCHMIDT
Bis 2032 müssen alle Stromzähler in Bremen auf digitale Modelle umgerüstet werden. „Grundlage für den Austausch der Stromzähler ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Dieses schreibt bundesweit vor, dass die alten Stromzähler durch moderne, digitale Geräte ersetzt werden“, erklärt Jean-Paul Berndt, Pressesprecher der swb. Doch in vielen älteren Gebäuden ist es mit dem eigentlich kostenlosen Zählerwechsel durch den Netzbetreiber Wesernetz nicht getan. Wenn die Anlage den aktuellen technischen Mindestanforderungen nicht mehr genügt, muss auch der Sicherungskasten erneuert werden. Dafür muss der Eigentümer bezahlen.
Wer ist davon betroffen?
„Wenn man keinen Zählerschrank hat, ist die Anlage zu alt“, sagt Thomas Gnutzmann, Obermeister der Elektro-Innung. Keine Schraubsicherung aber eine, die der Laie unterm Zähler abschalten kann, sollten es schon sein.
Zu den Kosten könne er nichts sagen: „Die kalkuliert jeder Betrieb selbst – und jedes Haus ist anders“, bleibt er vage. Im deutlich vierstelligen Bereich dürften die Kosten nach Informationen des WESER REPORT aber liegen. Kleiner Trost: Die Zuleitung vom Netzbetreiber, der Hausanschlusskasten und der Strom für die neuen Zähler seien jedoch kostenlos, erklärt der Innungsmeister.
Das können die neuen Zähler zum Beispiel: „Man kann seine Verbrauchsdaten be-
Duales Studium bei der Polizei
Im Berufsinformationszentrum Bremen der Bundesagentur für Arbeit am Doventorsteinweg 44 findet am Donnerstag, 7. Mai, um 16 Uhr eine Informationsveranstaltung zum
Thema „Dein Weg zum Stern –Das duale Studium bei der Polizei“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist online erforderlich über eveeno. com/719318172. WR
quem einsehen. Die swb kann die Daten aus der Ferne ablesen. Aber die Anlage muss mit Strom versorgt werden“, so Gnutzmann.
Besonders bitter ist der anstehende Zählertausch für die Besitzer von Kleingärten. „Das kostet mehr als die ganze Hütte“, meinte der FDP-Fraktionsvorsitzende Thore Schäck in einer Debatte um die neuen Stromzähler.
Laut Umweltsenatorin Henrike Müller (Die Grünen) seien gute Gesprächskanäle zwischen Betroffenen und der swb entstanden. Der Energieversorger arbeite in Einzelgesprächen an Lösungen mit den Gärtnerinnen und Gärtnern. swb-Pressesprecher Berndt verdeutlicht: „Schrebergärten, die an das Stromnetz von Wesernetz angeschlossen sind, unterliegen den gleichen tech-
nischen Vorgaben wie andere Immobilien – beispielsweise Wohnhäuser. Dazu gehört auch, dass Stromzähler nur eine begrenzte Eichfrist haben und nach deren Ablauf ausgetauscht werden müssen.“ Niemand müsse sich darum kümmern. Wesernetz melde sich rechtzeitig vorab und kündige den Wechsel an. „Der turnusmäßige Zählerwechsel ist für Kundinnen und Kunden kostenlos“, so Berndt. Wesernetz betreibt im Stadtgebiet und in Bremerhaven insgesamt rund 457.000 Stromzähler. Kosten entstehen jährlich für den Messstellenbetrieb – also die Messung des Verbrauchs“, erklärt Berndt. Die Nutzung einer modernen Messeinrichtung koste 25 Euro pro Jahr, bei intelligenten Messsystemen liegen die Kosten bei 30 Euro je Jahr.
Das 9-Euro-Ticket wegen hoher Kraftstoffpreise wiederholen?
Pro DIETER MAZUR Stellvertretender Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Bremen
Angesichts der hohen Kraftstoffpreise muss das Deutschlandticket jetzt langfristig abgesichert, aber auch s pürbar vergünstigt werden. So kann es helfen, Mobilitätsarmut zu vermeiden und a llen Menschen zu ermöglichen, klimafreundlich, bezahlbar und nachhaltig mobil zu sein. D urch das Deutschlandticket werden bis zu 2,5 Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Zusätzlich fordert der BUND ein Mobilitätsgeld, das die Entfernungspauschale ablöst. Von der Entfernungspauschale in ihrer jetzigen Form pr ofitieren in erster Linie Personen mit hohem Einkommen und weiten Pendelwegen, die sie mit dem Auto z urücklegen. Menschen mit niedrigem Einkommen, die den Eingangssteuersatz zahlen, werden dadurch meist ü berhaupt nicht entlastet. Das Mobilitätsgeld ist dagegen sozial gerechter und w ürde die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver machen. Gleichzeitig muss der öffentliche Verkehr in den Städten genauso wie in ländlichen Räumen massiv ausgebaut werden.
Contra THORE SCHÄCK
Fraktionsvorsitzender der Freien Demokratischen Partei, FDP Bremische Bürgerschaft
D ie Forderung nach einer Neuauflage des 9-Euro-Tickets wirkt wie eine schnelle A ntwort auf hohe Spritpreise – ist aber vor allem teure Symbolpolitik ohne nachhaltigen Effekt. Weder bringt e in solches Ticket Autofahrern spürbare Entlastung, noch sorgt es für einen dauerhaften Umstieg auf den ÖPNV.
Menschen fahren nicht Auto, weil es günstiger ist, sondern weil es zuverlässiger und komfortabler ist. Stattdessen drohen erneut überfüllte Züge und frustrierte Fahrgäste. Ein Billigticket ersetzt kein funktionierendes Angebot – im Gegenteil: Es verschärft die bestehenden Probleme und untergräbt die Akzeptanz des ÖPNV. Wer wirklich etwas verändern will, muss die Qualität v erbessern: mehr Kapazitäten, mehr Sicherheit und mehr Verlässlichkeit. Gleichzeitig braucht es echte Entlastungen bei den Energiepreisen. Die Bundesregierung sollte die Energiesteuern senken – denn sie treiben d ie Spritpreise maßgeblich in die Höhe. Alles andere sind kurzfristige Scheinlösungen ohne Wirkung.
Mi 6 5 2026 um 17:30 Uhr activo an der Roland - Klinik Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Vortrag und Parken sind kostenlos. Videos zu
Die Bremer Philharmoniker widmen ihre neue Spielzeit dem großen romantischen Repertoire. Mit einem SchumannZyklus sowie bedeutenden Symphonien und Orchesterwerken von Gustav Mahler, Richard Strauss, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mélanie Bonis, Camille SaintSaëns und anderen spiegelt das Orchester die Gefühlswelten der Romantik wider. Schließlich wolle man eine breite Kulturlandschaft anbieten, so Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. Ein weiterer Schwerpunkt gilt Ludwig van Beethoven. Anlässlich dessen 200. Todestages wird sein Einfluss auf nachfolgende Generationen reflektiert. „Bei uns erlebt man Musik als kreatives Netzwerk, das sich über Jahrhunderte zieht, keine Grenzen kennt und Menschen damals wie heute verbindet - phil connected!“, so Generalmusikdirektor Marko Letonja, der nach dieser Spielzeit sein Amt niederlegen wird. „Das Orchester hat sich unter ihm sehr entwickelt“, blickt Emigholz zurück.
Den Schwerpunkt auf die Romantik und die letzte Konzertsaison von Letonja nehmen die Bremer Philharmoniker zum Anlass, zwei neue Abonnements anzubieten: PhilMaestro und PhilRomantik. Eine neue Vertriebsstruktur und ein eigener Webshop ermöglichen ab sofort direkten Kundenkontakt und bieten unkomplizierte Buchung von Tickets und Abonnements – persönlich, online oder über eine Hotline.
Das Konzertformat „Meine Playlist“ – ein wahrer Publi-
kumsmagnet – bietet in der kommenden Spielzeit dem Autor und Dramatiker Moritz Rinke, Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald und weiteren Gästen eine Bühne. Neben 80 öffentlichen Konzerten und etwa 150 Opernvorstellungen im Theater Bremen wird auch die Musikwerkstatt wieder eine große Rolle spielen. Insgesamt rund 300 Veranstaltungen sollen vor allem auch die nächste Generation anziehen: „Dieses Konzept ist ein internationales Exempel“, betont Letonja deutlich. Mehr Infos und Tickets unter bremerphilharmoniker.de. Der Vorverkauf für Konzerte der neuen Spielzeit im Tabakquart ier startet ab dem 1. Juni. f ls
Stellte das Programm für die neue und seine letzte Konzertsaison bei den Philharmonikern vor: Generalmusikdirektor Marko Letonja. Foto: Hannes von der Fecht
größter Filialist
Selbstbild und Vorurteil
Weserburg: Anys Reimann
FLORIAN SCHLEICHER
Mit Mirrorball zeigt die Weserburg, Museum für moderne Kunst, die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann. In ihren Arbeiten untersucht die Künstlerin das Spannungsfeld von Identität und Körper sowie Fragen von Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Darstellungen Schwarzer Frauen – selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd. Westlich-kolonial geprägten Blickweisen stellt Reimann eigenständige Bildwelten entgegen. „Es ist eine wunderbare Vielfalt, bei der alle Werkphasen umfasst werden.“, befindet Kurator Ingo Clauß. Dabei verknüpft sie Elemente aus Kunstgeschichte, Film, Musik, Mode und Literatur zu einer lebendigen, zeitgenössischen Mythologie. Ikonen und Außenseiterinnen, queere Bildsprachen und eine widerstän-
Vom 2. Mai bis zum 4. Oktober ist die Ausstellung Mirrorball in der Weserburg zu erleben. Künstlerin Anys Reimann bietet mit ihren Werken viele Einblicke – auch sehr persönliche. Foto: Schlie
dige Schwarze Popkultur sind dabei stets präsent. Die Ausstellung in Bremen bietet einen umfassenden Einblick in ihr aktuelles Schaffen: zu sehen sind großformatige Collage-Gemälde, rätselhafte Lederskulpturen, Spiegelobjekte und Körperabformungen mit geballten Fäusten. Dabei bringt sie ihre ganz eigene Note mit hinein: „Es geht um die Neuverkörperung bekannter Ideen und Rückbezüge in die eigene Vergangenheit“ erklärt Clauß. Neben dem Visuellen spielen auch Geruch und Haptik eine zentrale Rolle. So gehört unter anderem eine Duftskulptur zur Ausstellung. Aromen wie Kaffee, Holz oder Kräuter sind für Reimann eng mit Erinnerungen verbunden. Aber auch die Kolonialgeschichte der Weserburg als ehemalige Lagerhalle will sie mit diesen Gerüchen einfangen.
Mehr Infos gibt es auch unter weserburg.de
Keine Party ist auch keine Lösung
Bremer Theater: Spielplan für die kommende Saison 2026/27 ist raus
Für die letzte Spielzeit der laufenden Intendanz im Bremer Theater sind insgesamt 28 Premieren geplant, davon fünf Uraufführungen im Schauspiel und Jungen Theater, eine Neuproduktion im Musiktheater, drei Neuproduktionen im Tanz und ein großes Abschlussfestival. Das Musiktheater eröffnet die Spielzeit mit „Innocence“. Die Oper, die die Geschichte eines
Schulamoklaufs erzählt, kommt in Bremen in der musikalischen Leitung von Stefan Klingele und in der Regie vom ab der Spielzeit 2026/27 neuen Leitenden Regisseur im Musiktheater, Marco Štorman, am 13. September auf die Bühne. Außerdem gibt es „Der Räuber Hotzenplotz“, „Carmen“, „Die Blume von Hawaii“ und mit „Der Engel von Bremen“ eine wahre Bremensie mit dem Fokus auf die Giftmör-
derin Gesche Gottfried. Die Uraufführung „I. Grief. Different.“ eröffnet im Schauspiel die neue Spielzeit (Premiere ist am 18. September) im Kleinen Haus. Außerdem wird unter anderem „Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten“, „Der Zauberer von Oz“ und „Die Möwe“ zu sehen sein.
Vier Premieren stehen dieses Mal im Tanz auf dem Spielplan: Samir Akika und die Unusual
Symptoms eröffnen die Saison am 23. Oktober mit einer neuen Version des Kultstücks „polaroids“. Und das Junge Theater hat in dieser Spielzeit gleich zwei Uraufführungen im Programm. Anna Maria Praßlers „Keine Party ist auch keine Lösung“ (ab 21. November) und „Polifke gegen Piefkes“ (ab 20. Februar). Der Vorverkauf für die neue Saison startet am 1. Juli. Mehr unter theaterbremen.de bm
Energieverbrauch Toyota C-HR+ Active Elektromotor 123 kW (167 PS), Batterie 54 kWh, Automatik; kombiniert: 13.4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Klasse A; elektrische Reichweite (EAER): 458 km und elektrische Reichweite innerorts (EAER City): 658 km. Abbildung zeigt Sonderausstattung. Fahrzeugpreis: 41.990,00 € • Anzahlung: 6.000,00 € • Nettodarlehensbetrag: 32.306,52 € • Sollzinsen (gebunden): 0,00
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Bryan Adams rockt die ÖVB-Arena
Der Weltstar kommt am 8. Oktober nach Bremen / Jetzt Tickets gewinnen
BETTINA MEISTER
Der kanadische Rockstar Bryan Adams kommt im Herbst mit seiner „Roll With The Punches Tour“ nach Deutschland – und macht am 8. Oktober in Bremen Halt. Fans dürfen sich auf ein Konzert freuen, das die größten Momente einer außergewöhnlichen Karriere bündelt.
Seit mehr als vier Jahrzehnten zählt Adams zu den prägenden Stimmen der internationalen Rockmusik. Mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger, Nummer-1-Platzierungen in über 40 Ländern und ausverkaufte Tourneen rund um den Globus sprechen für sich. Doch seine wahre Stärke zeigt sich auf der Bühne: Mit rauer Stimme, viel Energie und einer eingespielten Band liefert er Shows, die gleichermaßen kraftvoll wie nahbar sind. Zum festen Repertoire gehören Welthits wie „Summer of ’69“, „Run To You“ und „Cuts Like A Knife“, ebenso wie große Balladen à la „Heaven“, „Please Forgive Me“ und „(Everything I Do) I Do It for You“, einer der erfolgreichsten Songs der Popgeschichte. Auch Titel wie „Have You Ever Really Loved A
Vielfalt, Musik und Nervenkitzel
Auch in der kommenden Saison setzt das Boulevardtheater Bremen im Tabakquartier auf Vielfalt mit Schwerpunkt Humor, ergänzt durch ein spannendes Schauspiel. Insgesamt umfasst der Abendspielplan sechs neue Produktionen.
Los geht es am 17. September mit der Komödie „Ab in den Schrank“ von Sébastien Castro. Ab 29. Oktober folgt „Misery“ von William Goldman nach Stephen King, musikalisch wird es ab 3. Dezember mit „Ein Traum von Irland“, im neuen Jahr startet am 21. Januar „Trennung für Feiglinge“ von Clément Michel und am 11. März folgt „Der Speck muss weg“.
Der Verkauf der Abonnements startet am Montag, 4. Mai, der freie Verkauf beginnt am 11. Mai. Weitere Infos zu allen Produktionen gibt es unter boulevardtheater-bremen. de. WR
Woman?“, „Cloud No. 9“ oder „The Best Of Me“ fehlen selten, wenn Adams seine Karriere musikalisch Revue passieren lässt.
In Bremen erwartet das Publikum ein Abend voller Rockklassiker, Emotion und ungebremster Spielfreude. Zwischen zeitlosen Hymnen und neueren Songs entsteht eine dichte, mitreißende Atmosphäre – ganz ohne große Inszenierung, dafür mit umso mehr Herz. Für das Konzert von Bryan Adams am 8. Oktober, 20 Uhr, in der ÖVB-Arena, verlost der WESER REPORT als Präsentator 5 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 4. April, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 01 37 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/ datenschutzerklaerung/
Einziger Auftritt in Deutschland
Legendärer Musiker Van Morrison macht im Metropol Theater Halt
Der Grammy-prämierte Sänger, Songwriter, Autor, Poet und Multi-Instrumentalist Van Morrison zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Musikgeschichte. Mit zahlreichen Alben, die bis heute zu den bedeutendsten Werken des Rock-’n’-Roll-Kanons gehören, hat er Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt. Seit seinen frühen Jahren hat Van Morrison weltweit Bühnen erobert, seine Konzerte stehen für musikalisches Können auf höchstem Niveau, geprägt von meisterhaftem Songwriting und einer beeindruckenden Ausdruckskraft. Nach mehreren Jahren kehrt er nun für eine exklusive Show nach Deutschland zurück: Fans dürfen sich auf ein außergewöhnliches Konzerterlebnis freuen, wenn er gemeinsam mit seiner Band
am 17. Juni, 20 Uhr, im Bremer Metropoltheater auf der Bühne steht.
gibt es ab sofort unter eventim.de bm
Mob Rules gibt auf die Ohren
Wenn die Band Mob Rules die Bühne betritt, gibt es satt auf die Ohren. Die im Jahr 1994 in Schortens gegründete MetalBand ist am Freitag, 8. Mai, 20 Uhr, im Meisenfrei zu Gast. Nach dem Release des aktuellen Albums „Rise of the Ruler“ vom Sommer 2025 geht es nach Worten der Band musikalisch wieder zurück zu den Anfän-
gen. Auf dem Programm stehen Songs der ersten beiden Alben „Savage Land“ und „Temple of Two Suns“. Mit diesem klassischen Mob-RulesSound will das Sextett sein Publikum begeistern und es mitnehmen auf eine Zeitreise. Im Vorprogramm spielt die Band Breforth. vs/Foto: Karsten Koch
Kelly auf der Galopprennbahn
Mit „Traces” schlägt Michael Patrick Kelly ein neues Kapitel auf – musikalisch wie thematisch. Das Album vertont wahre Geschichten über Mut, Heilung und Hoffnung und zeichnet damit ein tief bewegendes Bild von Menschlichkeit. Der Singer-Songwriter mit der un-
verkennbaren vier-OktavenStimme verbindet Pop, Rock, Folk, und schafft ein intelligentes Genre-Crossover mit Elementen von Indie, Latin und Gospel. Sein neues Album präsentiert er am 11. Juli bei einem Open-air-Konzert auf der Bremer Galopprennbahn. bm
Immerhin sieht er reich aus
Jetzt kommt er endlich. Der aus dem vergangenen September verschobene Auftritt von Dennis aus Hürth steht an: Am 17. Mai tritt Schauspieler und Autor Martin Klempnow unter seinem
Eine
Künstlernamen mit dem Programm „Ich seh voll reich aus!“ im Fritz Theater auf. Start ist um 19.30 Uhr. Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. bm
echte „Erfahrung“
Mobiles Theater: Im Theater Bremen fragt die Produktion „Die Trasse. Eine Erfahrung“, wer eigentlich Teil hat an der Gestaltung unserer Städte und welche Utopien man heute finden könnte. Das Videokunstkollektiv Urbanscreen macht die historischen ebenso wie die künftigen Visionen von Bremen sichtbar: „Wir steigen als Publikum gemeinsam in einen Truck, der zum mobilen Zu-
schauerraum umgebaut wurde, und fahren durch die Stadt“, so Schauspielleiter Stefan Bläske, der die Produktion als Dramaturg begleitet. „Mal sehen wir Videos aus den 1970er Jahren, mal Utopien der Zukunft, und dazu im Vergleich das heutige Bremen, das aktuelle Stadtbild.“
Die Premiere findet am 13. Mai, 17.30 Uhr und 20 Uhr statt, Treffpunkt: Kleines Haus. bm
Erwachsene: 5,– € Kinder bis 16 Jahren sindgratisdabei. Es stehen kostenlose Natur-Parkplätzerundum den Beekenhof bereit. Hundesindan derLeineerlaubt.
Beekenhof Landromantik – Anzeige –
Vom 08.-10.05.2026 lädt das naturbelassende Gelände des Beekenhofs ein, sich in die Welt des Frühlings entführen zu lassen.
Eingebettet in die Natur sorgen Händler, mit ihren liebevoll, dekorierten, weißen Pagodenzelten mit einem besonderen Warenangebot, für ein besonderes Einkaufserlebnis.
Beim Flanieren zwischen alten Bäumen und historischen Gebäuden können die Besucher ein umfangreiches Warenangebot an Blumen und Pflanzen, schöne und praktische Dinge für Haus und Garten, Mode, Schmuck und exklusives, handgefertigtes Kunsthandwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten entdecken.
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Ihn kann so schnell nichts mehr erschüttern: Altrocker Bryan Adams kommt nach Bremen. Foto: pv
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Van Morrison kommt nach Bremen. Foto: Lewis McClay
Im Frühjahr ist Brutzeit
An verschiedenen Orten in Bremen lassen sich Krähenkolonien beobachten. Momentan ist Brutzeit: Die Vögel kommunizieren daher besonders intensiv, was vor allem in den Morgenstunden auffällt. Unter den Nestern liegen oft zahlreiche Zweige, die beim Ausbessern der alten Nester heruntergefallen sind.
„Manchmal wirkt das auf Menschen unheimlich“, sagt
Florian Scheiba, Naturschutzreferent beim Nabu Bremen, aber die Tiere seien mit ihrem Kolonie- und Familienleben so beschäftigt, dass sie Menschen am Boden nicht beachten. Nach einigen Wochen beruhigt sich die Lage, so der Nabu, denn ab Mitte Mai werden die Jungen flügge. Allerdings ist weiterhin
Vorsicht geboten: Die Eltern verteidigen ihre Jungtiere am Boden.
Schutz vor Habichten und anderen Feinden haben die Saatkrähen durch das Leben in einer großen Gruppe – sie zählen als typische Koloniebrüter. Die Größe einer Brutpopulation reguliert sich dabei durch das Nahrungsangebot und die Maximalzahl der Brutpaare der Kolonie. „Solch größere Gruppen fallen oft auf“, erklärt Florian Scheiba, „doch längst nicht alle Krähen brüten in Kolonien.
Krähe ist nicht gleich Krähe.“
Saatkrähen gelten als eine der klügsten und lernfähigsten Vogelgattungen und fressen fast alles, das ihnen vor den Schnabel kommt. Darunter befinden sich auch Schädlinge aus Gärten und Ackern wie Insektenlarven und Mäuse. Im Winter ziehen sie inzwischen gern in die Stadt, so der Nabu, aufgrund von Wärme und vor allem wegen nahrungsreicher Abfälle.
„Dass sich viele Saatkrähenkolonien in Siedlungen befinden, ist eine Folge der Vertreibung aus der freien Landschaft“, begründet der Vogelkundler. Damit teilen sie sich zunehmend den Lebensraum mit den Rabenkrähen, die bevorzugt in geschützten Baumkronen in der Nähe von Häusern brüten. Im Gegensatz zu den Saatkrähen bauen die Rabenkrähen jedes Jahr neue und einzelne Nester. Die Vorjahresnester werden dann beispielsweise von Falken oder Eulen genutzt. Auch Rabenkrähen fressen buchstäblich alles und halten die Natur sauber, wenn sie in Gärten und Parks auf Nahrungssuche gehen, beschreibt der Nabu. Manchmal hocken sie auch kaum unterscheidbar zwischen den Saatkrähen. lcs
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Saatkrähen in einer Baumkrone mit Nistkolonie. Foto: Nabu/Matthias Schäf
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Amt für Straßen und Verkehr plant noch immer den Wesersprung Mitte / Zeitraum fraglich So könnte der Wesersprung Mitte eines Tages aussehen. Ob und wann die Rad- und Fußgängerbrücke realisiert wird, scheint fraglich. Visualisierung: NEY & PARTNERS und panta ingenieure
PHILIPP BEHRBOM
Sie sollten der große Wurf in Sachen Fahrradinfrastruktur werden: die Wesersprünge. Wäre es nach dem ursprünglichen Plan gegangen, würde der Wesersprung Mitte – bestehend aus zwei Brücken – 2027 Eröffnung feiern. Beide Brücken befinden sich allerdings noch immer in der Planung, daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern.
Bereits im Oktober 2024 stellte Rick Graue, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr (ASV), klar: Die kleine und große Weserbrücke, die zusammen den Wesersprung Mitte bilden sollen, kommen nicht vor 2030. Kurzfristige Änderungen sind nicht zu erwarten – im Gegenteil. „Die weitere Umsetzung des – inhaltlich unstrittig bedeutsamen – Wesersprungs Mitte muss realistisch mit Blick auf die insgesamt verfügbaren Ressourcen bewertet werden“, heißt es in einer Vorlage, die unter der Woche in der Deputation für Mobilität, Bau und
Kein Baustart in Sicht
Stadtentwicklung diskutiert wurde.
Hinter den Kulissen wird dennoch weiter an den nötigen Vorbereitungen gearbeitet, um die Weser-Rad-Brücken eines Tages zu realisieren. Bei der kleinen Weserbrücke zwischen Neustadt und Stadtwerder ist das ASV einen Schritt weiter. „Der baureife Entwurf ist aufgestellt und fachlich genehmigt“, heißt es in der Vorlage. Bevor die Brücke gebaut werden kann, benötigt es unter anderem noch ein sogenanntes Planfeststellungsverfahren –ein Verwaltungsverfahren zur Zulässigkeit von Infrastrukturmaßnahmen. Aktuell seien für die kleine Weserbrücke rund 85 Prozent der Unterlagen dafür vorhanden. In Kürze soll die Brücke die nächste Hürde nehmen. Das Schallgutachten, das für den Bau benötigt wird, soll im Juli abgeschlossen werden,
heißt es im Sachstandsbericht. Das Fachgutachten Umwelt muss indes erneuert werden, da fünf Jahre seit der Erstaufnahme verstrichen sind. Der Stand: derzeit in Arbeit. Auch bei der Finanzierung wird umgeplant werden müssen, da die Bundesmittel im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Alte Neustadt / Buntentor“ nur bis Ende 2026 zur Verfügung stehen. Das ASV strebt an, die Planungsleistungen aus der Städtebauförderung zu finanzieren. Ein schneller Baustart ist damit aber trotzdem nicht in Sicht. Denn das sogenannte Planfeststellungsverfahren kann erst gestartet werden, wenn die Finanzierung des großen Wesersprungs gesichert ist, da beide Bauwerke schließlich zusammen über die Weser führen sollen. Beim großen Weser-
sprung ist das ASV noch ein gutes Stück vom Ende der Planungen entfernt. Nicht nur fehlen noch das Schallgutachten und ein landschaftsplanerischer Begleitplan, auch die Finanzierung ist fraglich – und das ist ein Problem. Da die Brücke auch mit Bundesmitteln gefördert werden soll, ist eine gesicherte Finanzierung bis Ende des dritten Quartals 2026 nötig. „Eine Finanzierung der Baukosten ist derzeit jedoch nicht gegeben und im aktuellen Haushaltsentwurf nicht berücksichtigt“, heißt es in der Vorlage. Das zuständige Ressort beabsichtigt zwar, die noch notwendigen Gutachten und Pläne zu beauftragen, die Finanzierung sei mit den Mitteln des Ressorts so aber nicht darstellbar. „Hier bedarf es politischer Grundsatzentscheidungen“, heißt es abschließend in der Vorlage.
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Einäscherungen in zwei Schichten
70 Jahre Friedhof Huckelriede: zwischen Krematorium und Heimat der Tiere
FLORIAN SCHLEICHER
HUCKELRIEDE - „Ich spreche nicht als Senatorin, sondern als Anwohnerin; der Friedhof Huckelriede ist quartiersbildend.“ Das waren die eröffnenden Wort von Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft beim Tag der offenen Tür auf dem Friedhof Huckelriede. Bereits seit 2020 ist die Ruhestätte sogar ein Bremer Kulturdenkmal, nun feiert sie 70-jähriges Bestehen. Wer mitgerechnet hat weiß, dass der Friedhof kurz nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet wurde. Dank seiner Lage an der Weser musste das Gelände erhöht werden um die Erdbestattungen zu ermöglichen. Das Material hierfür wurde aus dem angrenzenden Werdersee entnommen, wodurch dieser vergößert wurde. Und auch weiterhin bleibt der Ort, an dem Menschen zur letzten Ruhe gebettet werden, im Wandel. Für viele Tiere, so erklärt die Senatorin, sei der Friedhof als Heimat von unschätzbarem Wert. Auch als Ort der Ruhe und Erholung für Groß und Klein diene die 27,1 Hektar große Begräbnisstätte. Doch natürlich gibt es keinen Friedhof ohne Trauer, auch hier in Huckelriede werden schließlich Verstorbene begraben. „Aber die Bestattungskultur ändert sich“, sagt Viola Hellwag, Geschäftsführerin des Umweltbetriebs Bremen. Statt der klassischen Erdbestattung ist mittlerweile die Einäscherung die meistgewählte Bestattungsform in Deutschland.
Viola Hellwag eröffnete den Tag der offenen Tür auf dem Friedhof Huckelriede anlässlich des 70-jährigen Bestehens.
Ein Krematorium für ebenjene Feuerbestattung gibt es hier, das Einzige in Bremen. Dazu ist es noch nicht alt, erst 2019 wurde der Neubau fertiggestellt und entspricht somit den modernsten Umweltanforderungen. „Wir kommen mit den Aufträgen klar“, befindet der technische Leiter des Krematoriums, Martin Rupprecht. In zwei Schichten würden 13 bis 15 Einäscherungen am Tag
stattfinden, im Jahr übergebe man 8.000 Verstorbene dem Feuer.
Dabei sei das ein Spagat zwischen Bürokratie und Trauerbegleitung, denn eine Kremation lasse sich nicht einfach so durchführen. „Wir können erst handeln, wenn alle Unterlagen vorhanden sind und der Sarg durch die Rechtsmedizin kontrolliert wurde“, erklärt Rupprecht. Dazu kommen andere Vorga-
ben; von der Lagerung im Kühlhaus über die Temperaturen im Ofen bis hin zu den Abgaswerten sei alles streng geregelt.
Doch ist das vielleicht der leichtere Part, schließlich folgt auf den Papierkram die Feuerübergabe. Dabei können Angehörige und Freunde beiwohnen, natürlich stehen die Mitarbeiter dabei zur Seite. „Die Menschen stehen bei uns an erster Stelle“, so Rupprecht.
Vom Leben als „Dorfpunk“
NEUSTADT – Als Theaterstück mit Live-Musik wird „Dorfpunks“ am 9. und 30. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Schnürschuh Theater aufgeführt. Erzählt wird die Geschichte von Rocko Schamoni und seiner Jugend in einem kleinen Örtchen in Schleswig-Holstein. Was wie eine normale, langweilige Zeit klingt, wird durch das Entdecken von Punk zu einer rebellischen Geschichte. Vorbestellungen unter: karten@schnuerschuh-theater. de f ls
Thema Halswirbelsäule
Infoveranstaltung der Roland-Klinik
NEUSTADT - Die Halswirbelsäule: Sie lässt sich beugen, strecken, drehen oder seitlich neigen und ist damit der beweglichste Teil unserer Wirbelsäule. Liegt dort eine Erkrankung vor, kommt es zu Bewegungsbeeinträchtigungen bis hin zu Schäden an Nervenwurzeln oder dem Rückenmark. Eingeengte Spinalnerven sowie Bandscheibenvorfälle zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern der Halswirbelsäule.
Betroffene leiden oft unter sehr ähnlichen Symptomen: Nacken- und Armschmerzen, kribbelnde Arme bis hin zu Taubheitsgefühlen. Ursachen für die Erkrankungen sind unter anderem altersbedingte Verschleißerscheinungen oder eine Arthrose. Eine konservative Therapie mit Physiotherapie und Schmerzmitteln kann häufig bereits Abhilfe schaffen. Schlägt die Therapie jedoch nicht an, gibt es bereits Lähmungserscheinungen oder ist gar das Rückenmark beeinträchtigt, kann eine Operation nötig werden. Oft hilft schon eine minimalinvasive Operation: ein Eingriff mit nur kleinem Hautschnitt, der zum erprobten Standard zählt, mit nur kurzem Klinikaufenthalt sowie schneller Rehabilitation.
Woher kommen Nackenschmerzen? Was sind häufige Krankheitsbilder an der Halswirbelsäule? Welche Therapie kann helfen? Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum an der RolandKlinik, spricht am Mittwoch, 6. Mai, über Erkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten an der Halswirbelsäule und beantwortet individuelle Publikumsfragen. Die Infoveranstaltung beginnt im Vortagsraum des Activo an der RolandKlinik, Niedersachsendamm 65a, ab 17.30 Uhr und ist kostenlos. WR
Erdbeeren Kl. I 1kg = 7,48 400g Schale 2.99
Sonntag, 10. Mai ist Muttertag
Langnese Klassiker oder Kids Multipack, versch. Sorten, gefroren, z. B.: Flutschfinger 512ml, Cuja Mara Split 420ml 1l = 4,86/5,93 Packung 2.49
Exquisa Frischkäsezubereitung oder Körniger Frischkäse, versch. Sorten und Fettstufen 1kg = 5,66/4,95
Foto: Schleicher
Klaus-Eberhard Kirsch ist Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums der Roland-Klinik.
Foto: Nikolai Wolff
ARBEITSMARKT
Einfacher Online-Zugang mit der neuen App
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Wer kennt es nicht, das genervte Gefühl, wenn man sich online bei einem Portal anmelden möchte: Habe ich auch das richtige Passwort eingegeben? Stimmt vielleicht die Benutzerkennung nicht? Diese Suche hat für Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur mit der Einführung der neuen BA-Secure-App nun ein Ende: Ein wesentlicher Vorteil der neuen App. Es ist keine Eingabe von Zahlencodes mehr erforderlich. Bei einem Anmeldeversuch erhalten Nutzende eine Push-Nachricht auf ihr Mobilgerät. Sie bestätigen dann den Vorgang über die auf dem Gerät eingerichtete biometrische Erkennung oder die Geräteerkennung. Viele werden dieses einfache, aber sichere Verfahren aus dem Online-Banking bereits kennen. Es erleichtert den Ablauf und reduziert potenzielle Fehlerquellen. Damit sind Anliegen wie Arbeitssuchendmeldung oder Antragstellung jetzt noch einfacher möglich. Gut zu wissen: Die App wurde vollständig in der Bundesagentur für Arbeit entwickelt und wird von ihr betrieben. Die Daten bleiben also in einer Hand mit garantierter Sicherheit. Mehr Infos zur neuen App unter arbeitsagentur.de/link/basecure-app
Fahrradkurs für Frauen
NEUSTADT - Bremen gilt schon lange als Fahrradstadt, vor allem für Klima- und Umweltschutz soll sich mehr auf die Zweiräder gesetzt werden, aber nicht jeder kann sich einfach so auf den Sattel schwingen.
Aus diesem Grund bietet der Martinsclub Bremen im Rahmen seines Klimaprojekts Huckelriede Anfängerkurse für Frauen an. Das Ziel ist ein geschützter Raum zum Ausprobieren und um den Umgang auf den Straßen zu lernen.
Der Kurs geht vom 4. bis zum 15. Mai, immer montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr. Darauf
aufbauend wird ab dem 27. Juli ein Kurs für Fortgeschrittene stattfinden, dieser findet auch werktags zu den gleichen Zeiten statt und endet am 7. August.
Die Kurse sind kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung unter hucklima@martinsclub.de oder telefonisch unter 0157 / 80 58 99 53 notwendig. Das Mitbringen eines eigenen Fahrrads ist nicht erforderlich, außerdem kann während der Kurszeiten eine Kinderbetreuung und eine Sprachübersetzung angeboten werden. Treffpunkt ist das Gelände der Circuschule Jokes an der Kornstraße 315a. f ls
Der Martinsclub lädt zum Frühlingsfest
Garten Rote Beete und Gemeinschaftsraum Kichererbse sind Teil des Programms
FLORIAN SCHLEICHER
NEUSTADT - Der Frühlingsbeginn in Bremen bringt einiges mit sich; die ersten Blumen blühen bereits und auch die Bäume erstrahlen wieder im prächtigen Grün. Aber auch das große Frühlingsfest des Martinsclubs Bremen findet mittlerweile so zuverlässig jährlich statt. Deswegen werden auch dieses Jahr alle Menschen aus Huckelriede in den Niedersachsendamm eingeladen, wenn am 8. Mai ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm für klein und groß stattfindet.
So wird der Gemeinschaftsgarten Rote Beete zum Begegnungspunkt der Naturfreunde, während die Kinder sich bei abwechslungsreichen Bewegungsangeboten austoben können. Auch ein Flohmarkt ist zum Schlendern und Shoppen vorhanden. Die erworbenen Gegenstände können zudem bei einer Upcycling-Aktion wieder aufgewertet werden. Natürlich können zum Upcycling im Sinne der Nachhaltigkeit auch Sachen von zu Hause mitgebracht werden. Zur Stärkung für Zwischendurch gibt es zudem ein Kuchenbüfett,
einen Grillstand sowie alkoholfreie Cocktails.
Das diesjährige Fest wird zudem von einem besonderen Anlass begleitet: Als Raum für Klima und Gemeinschaft eröffnet die Kichererbse am Niedersachsendamm 42 ihre Türen und dient als neuer Sitz des Klimaprojekts Huckelriede vom Martinsclub. Im Rahmen des Fests können die Besucher direkt erfahren, was es damit auf sich hat und wie sich selbst für das Quartier engagieren können.
Die Räume für die Kichererbse bietet Vonovia grund-
mietfrei an, auch das Gelände für das Frühlingsfest stellt das Wohnungsunternehmen zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, dieses Fest auch dieses Jahr wieder unterstützen zu können“ sagt Silke Loose, Regionalleiterin Umland bei Vonovia.
Wer sich bei dem Frühlingsfest engagieren möchte, sei es mit einem Kuchen für das Büfett oder als Helfer, kann sich per E-Mail an hucklima@ martinsclub.de melden. Anmeldungen für den Flohmarkt richten sich per E-Mail an w.flimmen@martinsclub.de
Das Frühlingsfest des Martinsclub Bremen in Huckelriede soll erneut als Begegnungspunkt und Gesprächsort begeistern. Foto: Vonovia/Lindemann
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Die Kunst der Neustädter Hinterhöfe
Die Offenen Ateliers Bremen bieten die Möglichkeit zum Staunen und Experimentieren
FLORIAN SCHLEICHER
NEUSTADT - „Faszinierend finde ich die Schmuckgestaltung mit ungewöhnlichen Materialien. Ich experimentiere gerne“, gesteht Gunda Schürmann. Sie hat eine Ausbildung zur Goldschmiedin absolviert und war viele Jahre als Lehrerin tätig. Doch seit 2019 ist sie in ihre Goldschmiede-Werkstatt zurückgekehrt, seitdem ist sie als Künstlerin aktiv. Neben Schmuck fertigt sie auch Skulpturen, und das mitten in der Neustadt.
Und weil nicht nur Gunda Schürmann hier im Künstlerhandwerk aktiv ist, findet bereits zum 15. Mal die Veranstaltung der „Offenen Ateliers Bremen Neustadt“ statt, bei welcher herzlich dazu eingeladen wird, sich in die kreativen Ecken der Neustadt zu begeben.
Insgesamt sind 65 Künstler, Künstlerinnen, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker in 39 Ateliers und Werkstätten an der Aktion beteiligt, davon sind 15 Akteure an sieben Standorten neu dabei. Da-
Hundeführerschein erwerben
OBERVIELAND - Ab dem 1. Juli ist er Pflicht: Der „Hundeführerschein“. Der Sachkundenachweis wird notwendig zur Anmeldung von Hunden beim Finanzamt. Zum Erwerb des Nachweises bietet die Volkshochschule nun Kurse an.
Am 15. und 16. Juni vermitteln Claudia Kloka und Petra Steinke von 18.30 bis 20.45 Uhr alles um die Vierbeiner. Von Ernährung bis zum Verhalten und Rassedetails gehört alles zur Tagesordnung. Das Ganze wird mit Prüfungen am 29. und 30. Juni ergänzt, diese dauern
Gemeinsam singen im Modernes
NEUSTADT - Bereits zum 72.
Mal kann das Publikum Star werden. Beim „Rudelsingen“ im Modernes erwartet Zuschauer ein bunter Mix aus Pop, Rock und echten Klassikern, dabei werden sie unter der Leitung von Simon Bröker und Maximilian Saul zum großen Chor. Der Abend am Dienstag, 5. Mai, beginnt um 19.30 Uhr und kostet 15 Euro Eintritt. Tickets sowie mehr Infos unter www. rudelsingen.de fls
von 18.30 bis 20 Uhr an.
Die Teilnahme kostet 40 Euro, ermäßigt 26/20 Euro. Für die Prüfung wird eine zusätzliche Gebühr von 65 Euro fällig. Wichtig ist für die Prüfung ein internetfähiges Gerät, der eigene Hund kann zu Hause gelassen werden.
Der Kurs findet in der Volkshochschule Süd an der Theodor-Billroth-Straße 5 statt, Anmeldungen können telefonisch unter 361-11911 oder 361-12345 sowie per E-Mail unter sued@ vhs-bremen.de abgegeben werden. fls
Über die Rolle der Frau
OBERVIELAND - Das Bürgerhaus Obervieland lädt für Mittwoch, 6. Mai, ein. Beim Vortrag von Bettina Wilhelm, der Bremer Landesbeauftragten für Frauen geht es um den Kampf und Einsatz der Frauen in der Demokratie. Neben bedeutenden Frauenrechtlerinnen werden auch die „Mütter des Grundgesetztes“ vorgestellt. Es geht um 15 Uhr in der AlfredFaust-Straße 4 los, der Eintritt ist frei. fls
Verein stellt sich vor
OBERVIELAND - Besonders
Fußballfans ist der TuS Komet Arsten ein Begriff, jetzt kann jeder Sportfan auch darüber hinaus den Verein kennenlernen. Beim Tag der offenen Tür stellen sich verschiedenste Abteilungen vor, von Basketball und Handball über Fußball, Karate und Outdoor-Fitness bis hin zur Möglichkeit einer Sportabzeichenabnahme bieten sich die vielfältige Möglichkeiten. Für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie „Auszeit“, der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 14 Uhr auf dem Vereinsgelände statt. fls
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE Neue Bleibe für Bardok gesucht
Der etwa drei Jahre alte Bardok sucht ein neues Zuhause, wo er in ruhiger Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon leben kann. Artgenossen oder Kinder sollten nicht im Haushalt leben, Herrchen oder Frauchen sollten allerdings über eine entsprechende Erfahrung mit Katzen verfügen. Kater Bardok kam als Fundtier ins Tierheim. Anfangs zeigte er sich sehr unsicher und schlug auch mal zu, wenn er sich bedrängt fühlte, oder ihm etwas nicht passte. Mittlerweile ist er entspannter und lässt sich zunehmend auch vorsichtig streicheln, ist aber nach wie vor schreckhaft und etwas skeptisch Menschen gegenüber. Glücklicherweise ist er ziemlich bestechlich, so lässt sich mit dem einen oder anderen Leckerli und etwas Geduld sein Vertrauen gewinnen.
Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos zu Öffnungszeiten und Tieren gibt
zu wurden einige Gäste eingeladen, Austausch und Inspiration sind erwünscht und beabsichtigt.
Natürlich gibt es dort nicht nur Schmuck und Skulpturen. Die Vielfalt der Kunst ist genau so groß wie die Vorfreude der Künstler. Von Keramik, Porzellan und Holzobjekten über Malerei, Zeichnung, Druck sowie Mode- und Taschendesign bis hin zu Möbelbau, Bildhauerei und Film und Fotografie ist alles vertreten.
Die Ateliers öffnen am 9. und 10. Mai zwischen 11 und 18 Uhr
ihre Türen, Eintrittskosten gibt es keine. Eine Schaufenster Aktion zeigt schon seit der vergangenen Woche einzelne Stücke in den teilnehmenden Geschäften des Neustädter Einzelhandels.
Teilnehmende Ateliers können durch orange und grüne Luftballons gefunden werden, zusätzlich geben die Bike-Citizen-App der WFB sowie ein Flyer mit Lageplan den Weg an. Weitere Informationen zu den Teilnehmenden gibt es über www.offene-ateliers-bremenneustadt.de
Unter anderem die Glasfiguren von Tina Berg
der 15. Veranstaltung der „Offenen
werden.
es unter der Rufnummer 35 11 33 und auf bremer-tierschutzverein. de im Internet. WR
Bardok lebt schon seit Anfang Dezember 2025 im Tierheim an der Hemmstraße. Foto: pv
Gültig bis mindestens 09.05.2026. 2) Exklusiv für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber. Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel, die in die Tasche passen, aus den Abteilungen Haushaltswaren & Accessoires, Gardinen, Leuchten, Teppiche, Heimtextilien sowie für die Baby-Exklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Keine weiteren Konditionen möglich. Gültig bis mindestens 09.05.2026. Einkaufstasche „XXXL Shopping Bag“, ca. 53 x 40 x 22 cm (83500010) für 1,- € erhältlich. 3) Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel der Abteilungen Möbel, Küchen und Matratzen, Haushaltswaren & Accessoires, Heimtextilien, Leuchten, Gardinen, Teppiche, Babyzimmer sowie die BabyExklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber: Soweit anwendbar, Kombination mit dem 35%-Freundschaftskartenpreis möglich, darüber hinaus keine weiteren Konditionen möglich. Gutschein gilt nur in unseren Filialen. Pro Einkauf und Kunde nur ein Gutschein einlösbar. Gültig bis mindestens 09.05.2026. S) Gültig bei Neuaufträgen. Ausgenommen: Artikel in dieser Werbung, in der Ausstellung als „Bestpreis“/„Bester
können im Rahmen
Ateliere Bremen Neustadt“ bestaunt
Foto: Tina Berg
Hilfe beim Leben mit Demenz
NEUSTADT - Die Diagnose Demenz ist eine Hiobsbotschaft für Betroffene und Angehörige. Aus diesem Grund findet am Montag, 4. Mai, in der Stadtteilfiliale Neustadt der Sparkasse Bremen ein Vortrag der DiplomPsychologin Alexandra Geib statt. Dabei sollen Einblicke in die Bedürfnisse von Erkrankten gegeben werden, aber auch die vielfältigen Fähigkeiten und der Wunsch, weiterhin am Leben teilzuhaben, werden thematisiert. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei, jedoch wird um vorherige Anmeldung unter meik.rettke@sparkassebremen.de oder telefonisch unter 0173 / 179 00 21 gebeten. fls
Gedächtnistraining in geselliger Runde
OBERVIELAND – Jeden Montag findet im Bürgerhäuschen an der Willi-Hundt-Straße 2, einer Dependance des Bürgerhauses Obervieland, von 10 bis 11 Uhr ein unterhaltsames und effektives Gedächtnistraining statt. In entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee oder Tee werden verschiedene Übungen wie Rätsel, Wortspiele und Merkübungen angeboten, die das Denkvermögen fördern und spielerisch das Gedächtnis trainieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 69 67 30 20 oder per E-Mail an info@bgo-bremen.de WR
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Förderstreit trifft auch Bremen
Projekt gegen Rechtsextremismus warnt vor Folgen des Umbaus bei „Demokratie
PHILIPP BEHRBOM
PHILIPP BEHRBOM
Den Dreiklang „Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“ hat sich das Programm des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben“ auf die Fahne geschrieben. In ganz Deutschland werden darüber Projekte finanziert, die sich gegen jede Form von Extremismus und für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander einsetzen. Bundesministerin Karin Prien will das Programm umbauen. Rund 200 Projekten könnte damit als Folge die Förderung wegbrechen – auch Bremer Projekte sind betroffen. Eines davon ist die Fachstelle Rechtsextremismus und Familie (RuF). Sie wird mit rund 385.000 Euro jährlich gefördert. „Die Fachstelle berät Angehörige, Familien und Fachkräfte dabei, rechtsextreme Dynamiken, menschenfeindliche Haltungen und ihre Auswirkungen auf Erziehung und familiäre Beziehungen fachlich einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren“, erklärt eine Mitarbeiterin der Fachstelle, die aufgrund ihrer Tätigkeit in der Rechtsextremismusberatung nicht öffentlich genannt werden möchte.
Karin Prien begründet den Umbau des Demokratieförderprogramms mit einem schwindenden Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Demokratie. Teile des Programms seien durchaus erfolgreich, so Prien, allerdings habe sich nicht alles in der Praxis bewährt. „Dort, wo Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung entfalten, ziehen wir Konsequen-
des
zen“, erklärt die Familienministerin in ihrer Rede im Bundestag. Diese Konsequenzen könnte die RuF zu spüren bekommen. Nach aktuellem Stand endet die Förderung zum Jahresende –ein faktisches Aus des Projektes. „Damit fällt eine bundesweit etablierte Struktur weg, die über 15 Jahre spezialisierte Expertise an der Schnittstelle von Rechtsextremismus, Familie und pädagogischer Praxis aufgebaut hat“, erklärt die Mitarbeiterin. Während die Situation für das Personal Unsicherheit bis hin zum vollständigen Wegfall von Stellen bedeute, wiege auch der Verlust der RuF an sich schwer: „Das betrifft nicht nur
Die Alternative zum Pflegeheim
Die meisten Menschen wünschen sich, im Alter in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Doch wenn der Alltag schwerer fällt, scheint ein Pflegeheim oft unvermeidlich. Mit HOMECARE – die Alltagshelfer gibt es eine Alternative: ein Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, Menschen dabei zu unterstützen, so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause zu leben.
Alltag, wie er sein sollte
Im Mittelpunkt steht ein gesunder, gewohnter Alltag. Gemeinsam einkaufen, kochen, den Haushalt organisieren oder spazieren gehen – all das bleibt erhalten. Auch die Unterstützung bei der Körperpflege gehört dazu und wird individuell angepasst. Ziel ist es, die Selbstständigkeit so weit wie möglich zu bewahren. Jeder Einsatz dauert mindestens zwei Stunden. So entsteht echte Unterstützung –ohne Zeitdruck.
Zeit für Menschen
Im Gegensatz zu klassischen, oft kurzen Einsätzen setzt HOMECARE bewusst auf mehr Zeit. Dadurch entsteht Raum für Gespräche, Vertrauen und persönliche Beziehungen.
Die Betreuung erfolgt möglichst durch feste Ansprechpartner. Die Alltagshelfer treten bewusst in
für Verunsicherung.
Beschäftigungsverhältnisse, sondern auch den Verlust von langjährig aufgebauter Fachkompetenz, Erfahrung und Vertrauensbeziehungen.“ Zudem würde mit der RuF ein zentraler Anlaufpunkt für Beratung, Qualifizierung und fachliche Orientierung in Deutschland verloren gehen. In der Fachstelle sieht man durch den Umbau eine langfristige Demokratieförderung gefährdet. Wenn eine bundesweite Fachstelle wie RuF wegfällt, gehe nicht nur ein Angebot verloren, sondern auch ein zentraler Wissensknoten. Besonders kritisch sei das im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, weil dort demokratische Praxis
nicht abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag gesichert werden müsse. Auch für das LidiceHaus, in dem die RuF ansässig ist, sei das ein Signal mit weitreichender Wirkung.
Bei der RuF fordert man insbesondere an der Schnittstelle von Rechtsextremismus, Familie sowie Kinder- und Jugendhilfe langfristige Förderungen. „Wer Kinder schützen und Demokratiefähigkeit stärken will, muss genau diese Strukturen erhalten“, so die Mitarbeiterin. Sie mahnt, wenn bundesweite Strukturen zur Demokratieförderung verloren gehen, leide nicht nur ein einzelnes Projekt, sondern die gesamte Wehrhaftigkeit der Demokratie.
Alltagskleidung auf – der Besuch fühlt sich nicht wie ein Pflegetermin an, sondern wie Unterstützung aus dem eigenen Umfeld.
Ein Team mit Haltung
Hinter HOMECARE steht ein engagiertes Team. Geschäftsführer Steffen Gantner, Vater von zwei Kindern, setzt auf Verlässlichkeit und Menschlichkeit im Alltag.
„Ein Zuhause ist mehr als vier Wände. Es ist Erinnerung, Alltag und Würde – und genau das möchten wir erhalten.“ – Steffen Gantner
Die pflegerische Leitung übernimmt Anne-Lena Etu, unterstützt von Isabella Krumland. Ergänzt wird das Team durch Werkstudentin Josephine Renken.
Entlastung und Sicherheit
Die Unterstützung entlastet nicht nur Senioren, sondern auch Angehörige. Sie gibt Sicherheit im Alltag – ohne dass das Zuhause aufgegeben werden muss.
Als zugelassener Pflegedienst können die Leistungen – je nach Pflegegrad – über die Pflegekasse abgerechnet werden.
Selbstbestimmt zu Hause leben
Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zum Pflegeheim.
HOMECARE – die Alltagshelfer steht genau dafür: Unterstützung, die Alltag erhält, statt ihn zu ersetzen. Damit Menschen dort alt werden können, wo ihr Leben ist – zu Hause.
Das Förderprogramm
Bundes „Demokratie leben!“ soll umgebaut werden. Das sorgt bei der Fachstelle für Rechtsextremismus und Familie (RuF) in Bremen
Foto: Schlie
So soll es Mitte 2028 im Tabakquartier aussehen: Die Fleethäuser genannten Wohngebäude entstehen an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark.
Gefördertes und barrierefreies Wohnen
Gewoba und Justus Grosse kooperieren im Tabakquartier
Im Rahmen einer Bauträgerkooperation übernimmt die Gewoba zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 126 geförderten Mietwohnungen im Tabakquartier von Projektentwickler Justus Grosse. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen.
Unter dem Projektnamen „Fleethäuser“ startete der Neubau von zwei Wohngebäuden an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum rund 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark. Die vier- bis fünfgeschossigen Mehrfamilienhäuser mit Flachdach und Klinkerfassade sind Teil des Gebäudeensembles „Wohnen am Park“ und stammen aus der Feder von Hilmes Lamprecht Architekten. In ihnen entstehen 126 barrierefreie Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnun-
gen. Zwei Wohnungen sind explizit auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrenden zugeschnitten. Mit einem Mietpreis von 6,80 Euro kalt pro Quadratmeter, entstehen hier dank öffentlicher Wohnraumförderung neue preisgünstige Wohnungen.
„Die zentrale Lage des Quartiers und das urbane Miteinander aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit sind die besonderen Merkmale des Gebiets. Unsere künftigen Mieterinnen und Mieter in den ‚Fleethäusern‘ können von kurzen Wegen und grünen Aufenthaltsbereichen direkt vor der Haustür profitieren“, sagt Gewoba-Vorstand Manfred Corbach.
Als Quartier der kurzen Wege geplant, hält das Tabakquartier neben Geschäftsund Büroflächen ein breites Freizeitange-
bot, soziale Infrastruktur (Kita) und Parkanlagen zur Erholung bereit. Wer in eine der Neubauwohnungen einzieht, kann außerdem von den Fuß-, Radwege- und Straßenverbindungen des im Bremer Süden gelegenen Viertels profitieren. Die Bremer Innenstadt ist mit dem Rad in zehn Minuten erreichbar.
Die Wärmeenergieversorgung erfolgt im Quartier zentral über ein regeneratives Nahwärmenetz, an das auch die „Fleethäuser“ angebunden werden.
Interessenten können sich online unter gewoba.de/immobilien/mieten/wohnungssuche registrieren und schriftlich oder am Telefon ihr Interesse an einer Mietwohnung im Tabakquartier mitteilen.
Risse im Aufwärtstrend: Die Preise sind in Bremen rückläu g
Das Haus des Reichs war ursprünglich als Nordwolle-Zentrale geplant
Wenn man vom Herdentorsteinweg in die Contrescarpe einbiegt, sieht man ein gewaltiges, altertümlich wirkendes Gebäude. Anhand der zahlreichen Fenster und einer großen Uhr an der linken Seite ordnet man es als Verwaltungsbau ein. Hört man den Namen „Haus des Reichs“, dann ist für viele Besucher klar: Es ist ein Nazibau. Tatsächlich begannen die Bauarbeiten schon 1928, fünf Jahre bevor die NSDAP an die Regierung kam.
Serie Bremer BAUTEN von Peter Kurze
Das gewaltige Bauwerk sollte die Unternehmenszentrale des weltweit tätigen Nordwolle-Konzerns werden, einem Großbetrieb in Delmenhorst mit fast 20.000 Mitarbeitern. Die Firmenleitung
wollte sich ein Denkmal setzen und Kunden, Banken, Lieferanten sowie die Bremer Bevölkerung beeindrucken. Das gelang den beiden Brüdern und Bremer Architekten Eduard (*1897 †1978) und Hermann (*1891 †1984) Gildemeister durch die Massivität und durch eine prachtvolle Innenausstattung. Die Aufteilung der Räume erfolgte nach den Bedürfnissen der Verwaltung und dem Repräsentationswillen der Bauherren. Doch kurz vor der Vollendung machte die Nordwolle im Juli 1931 bankrott. 1933 ersteigerte die Reichsfinanzverwaltung das fertiggestellte Gebäude. „Haus des Reichs“ lautete jetzt der Name, wobei man sich auf die seit 1871 verwendete Bezeichnung „Deutsches Reich“ für Deutschland bezog. Es bot übergeordneten Behörden ein Domizil. Seit 1962 ist das Bauwerk Eigentum Bremens. Heute residiert hier der Senator für Finanzen. Führungen durch das Gebäude bietet die Volkshochschule an.
Der deutsche Immobilienmarkt ist weitestgehend stabil in das Jahr 2026 gestartet. Zu diesem Ergebnis kommt das Portal Immowelt nach Auswertung der veröffentlichten Immobilienanzeigen in 15 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern. Es zeigen sich jedoch erste Risse im Aufwärtstrend. Im 1. Quartal erhöhten sich die Angebotspreise für Wohnimmobilien bundesweit zwar erneut moderat, einzelne Städte verzeichnen aber bereits wieder sinkende Preise – etwa in Bremen.
Während die Preise in den Metropolen Stuttgart (+ 2,7 Prozent auf 4.409 Euro pro Quadratmeter), Köln (+2,1 Prozent auf 4.864 Euro pro Quadratmeter) und München (+1,4 Prozent auf 8.135 Euro pro Qua-
Findorff
Dreiparteienhaus
Grundstück: ca. 245 m², Wohnfläche: ca. 158 m², Nebenfläche: ca. 13 m², 6 Zimmer, 3 Wohneinheiten
dratmeter) weiterhin steigen, mehren sich die Städte mit rückläufigen Preisen. In Bremen (-1,2 Prozent auf 2.930 Euro), Hannover (-0,7 Prozent auf 3.494 Euro) und Düsseldorf (-0,6 Prozent auf 4.408 Euro) gingen die Angebotspreise zurück. Auch Hamburg (-0,3 Prozent auf 5.981 Euro) und Dortmund (-0,2 Prozent auf 2.545 Euro) verzeichneten leichte Rückgänge.
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Fischkopp-Vendetta: Der neue Krimi aus Hohwacht
Mit Fischkopp-Vendetta ist im Gmeiner Verlag ein neuer Küsten-Krimi der Bremerin Patricia Brandt erschienen. Im Rahmen einer Buchpremiere hat die Autorin in der vergangenen Woche (23. April) Fischkopp-Vendetta im Kunstcafé Kränholm vorgestellt. Die meisten der Gäste zeigten sich dabei begeistert, dass nun endlich eine Fortsetzung der beliebten KüstenKrimis vorliegt.
Patricia Brandt nimmt ihre Leser in ihrem neuen Werk erneut mit in den beschaulichen Fischerort Hohwacht, in dem Krimi-Fans auf viele alte Bekannte treffen, die ihnen schon in Brandts Büchern „Imkersterben“, in „Küstenhuhn“ Marlene oder zuletzt in „Flunder-Verschwörung“ begegnet sind. Allen voran natürlich der auch Oschi genannte bärbeißige Kommissar Oke Oltmanns, der sich diesmal nicht nur mit mysteriösen Waffenfunden, sondern auch mit einer beachtlichen Zahl von Esoterikern und den Frühlingsgefühlen seiner Frau Inse herumschlagen muss. Und dann taucht noch der Kie-
3.5. 13-18 UHR
VERKAUFSOFFENER SONNTAG
ler Lokaljournalist Richard Diekmann auf, um gleich eine ganze Serie über vergangene Mordfälle in der Region zu recherchieren. Dem zumindest fragwürdig agierenden Diekmann hilft dabei der Kommissar Zufall noch ordentlich auf die Sprünge als er gerade zur rechten Zeit beim fast verlassenen Resthof in Behrensdorf auftaucht, als dort ein vergrabenes Fass mit Waffen und gefälschten Pässen ans Tageslicht befördert wird. Haben sich etwa Terroristen den beschaulichen Landstrich als Rückzugsort ausgewählt? Eine spannende und nicht ungefährliche Jagd nach möglichen Tätern beginnt, deren erstes Opfer ein Journalist wird. Erschossen aufgefunden in den Dünen nahe eines Leuchtturms ...
Fazit: Humorvoll und spannend – ein Krimi mit vielen Bekannten und maritimen Flair. Prädikat: Sehr lesenswert. WR
Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler wächst der Bremer Schuldenstand seit Jahresbeginn 2026 rechnerisch um zirka 10,26 Euro pro Sekunde. Bis Jahresende werde er sich damit um zirka 323,6 Millionen Euro auf einen Stand von dann 23,6 Milliarden Euro erhöhen.
„Das entspricht rechnerisch einer Pro-Kopf-Verschuldung von 33.500 Euro – die mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer und Stadtstaaten“, rechnet Vorstandsmitglied Carl Kau vor und warnt vor den Folgen eines ausufernden Schuldenstands.
„Unser Kurs von Sanieren und Investieren trägt Früchte: Der Schuldenstand des Stadtstaates Bremen ist mit dem Haushaltsabschluss 2025 um rund 39 Millionen Euro leicht gesunken“, so Finanzsenator Björn Fecker. Er erklärt: „Die Zinsausgaben lagen mit 455 Millionen Euro trotz erhöhten Zinsniveaus am Geld- und Kapitalmarkt um 51 Millionen Euro unter dem Wert von 2024. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf umfangreiche Zinssicherungsgeschäfte.“
Bremen stehe laut Senator finanzpolitisch weiter vor immensen Herausforderungen: „Die Steuereinnahmen brechen in Folge der Krisen und durch Entscheidungen des Bundes weg, gleichzeitig steigen durch den Irankrieg die Baukosten und Energiekosten an. Auch die Sozialausgaben
Seit Donnerstag sollen auf Bremens Schuldenuhr neue, niedrigere Daten erscheinen. Auf diesem
Bild vom Dienstag sind noch Zahlen nach alten Berechnungen zu sehen
legen zu. Bei der Altschuldenhilfe klammert der Bund die Stadtstaaten aus und lenkt den größten Teil des Geldes in die reichen Geberländer.“
Neben den eigenen Sparbemühungen und wirtschaftlichen Impulsen wünsche sich Fecker für Bremen vor allem Verlässlichkeit vom Bund: „Wer Steuern senkt und neue Aufgaben zu Lasten von Ländern und Kommunen einführt, muss auch für die Finanzierung sorgen. Andernfalls müssen die Menschen vor Ort mit sehr harten Einschnitten le-
ben, das kann nicht lange gut gehen.“
„Durch die während der Nullzinsphase klug und langfristig ausgehandelten Zinssicherungsgeschäfte ist es der Freien Hansestadt Bremen in den zurückliegenden Jahren zwar eindrucksvoll gelungen, die Zinsbelastungen trotz einer stetig steigenden Verschuldung zu senken“, schreibt BdSt-Vorstandsmitglied Jan Vermöhlen und erklärt weiter: „Allerdings dürfte diese Entlastungswirkung in den 2030er Jahren ihrem Ende entgegensehen.
Schuldenaufnahme und Zinssicherungsgeschäfte würden sich dann an den jeweils aktuellen Zinskonditionen orientieren. Und die dürften deutlich schlechter ausfallen als in der Nullzinsphase.“
Bei einer Veranstaltung mit Fecker und Kau zur Umstellung der Schuldenuhr sollten alte Daten gelöscht werden, die sie zu schnell hatten rechnen lassen. Am Donnerstag dürfte sie dann ab 23,39 Milliarden Euro weiter gezählt haben. Die Prokopf-Verschuldung sollte dann bei 33.190 Euro liegen.
2./3. Mai
MORGEN
Sie haben das richtige Rezept für den Stadtteil: Der frischgewählte Vorstand von aktiv für Osterholz in einer Küche von Opti Wohnwelt (v.l.): Helmuth Gabler, Ingrid Kirschenlohr, Jörn Krauskopf, Annette Kemp, Robert Schütz, Frank Trompeter. Es fehlt Hans-Peter Jakst. Foto: Aktiv für Osterholz
Es ist angerichtet
Aktiv für Osterholz: Mit neuem Vorstand auf die Gewerbeschau
Der Verein „Aktiv für Osterholz“ hat auf seiner Jahreshauptversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch ein klares Signal gesetzt: In Osterholz wird weiter gestaltet – engagiert, vernetzt und mit ordentlich Tempo. An der Spitze steht weiterhin Jörn Krauskopf als 1. Vorsitzender. Gemeinsam mit Helmuth Gaber (2. Vorsitzender) und Ingrid Kirschenlohr (Schatzmeisterin) führt er ein eingespieltes Team, das genau weiß, wie man Ideen in konkrete Projekte übersetzt. Der neue Centermanager des Weserpark, Frank Trompeter, sorgt als frischgewählter Schriftführer für Struktur und Überblick. Er freut sich sehr als neues Vereinsmitglied auch sofort mit in die Verantwortung für den Stadtteil gehen zu kön-
nen. Unterstützt wird der Vorstand von den Beisitzern HansPeter Jakst und Annette Kemp. Die Revisoren Robert Schütz und Melanie Löwemann haben die Zahlen fest im Blick. Passend präsentiert sich der Vorstand auch bildlich: als Team in der Küche – sinnbildlich für das, was den Verein ausmacht: gemeinsam anpacken, gut abgestimmt handeln und mit Freude etwas auf den Tisch bringen. Ein Blick zurück zeigt: Die „Speisekarte“ 2025 war reich bestückt. Ob die Gewerbeschau GO2025 mit mehr als 30 Ausstellern, das Familien- und Bürgerfest, Aktionen wie die Orange Days oder zahlreiche Netzwerktreffen – der Verein hat Osterholz mit viel Engagement belebt. Zehn Vorstandssitzun-
gen und zahlreiche weitere Treffen zeigen: Hier wird kontinuierlich „gerührt“, geplant und umgesetzt.
Auch die Zutaten für dasaktuelle Jahr stimmen: Unter anderem mit Fördermitteln des Senats in Höhe von 25.000 Euro, noch mehr Eigenleistung und einem klaren Programm – darunter die 22. Gewerbeschau GO2026, die an diesem Wochenende am und im Weserpark stattfindet, die Aktiv-Tour sowie das 4. Familien- und Bürgerfest. Der Vorstand ist sich einig: „Osterholz hat Potenzial – und wir sorgen gemeinsam dafür den Stadtteil durch gute Vernetzung, starkes Engagement und viel Kreativität. Mehr Infos unter aktiv-fuerosterholz.de. WR
Foto: Schlie
Morgen schön shoppen gehen
Die Gewerbeschau Osterholz lädt zum verkaufsoffenen Sonntag in den Weserpark
Im Rahmen der diesjährigen „GO“-Aktion lädt der Weserpark am kommenden Sonntag zu einem verkaufsoffenen Tag ein. Zwischen 13 und 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und bieten Besucherinnen und Besuchern aus Bremen und dem Umland eine zusätzliche Gelegenheit zum entspannten Einkauf.
Dabei steht nicht allein das Shoppen im Mittelpunkt. Vielmehr setzt der Weserpark auf einen erweiterten Erlebnischarakter, der den Sonntag zu einem Ausflugsziel für Familien macht. So sind verschiedene Mitmachaktionen geplant, darunter ein ungewöhnlicher Pümpel-Wettbewerb, bei dem Geschick und eine Portion Humor gefragt sind. Ergänzt wird das Programm durch kleinere Vorführungen und Aktionen in den Ladenpassagen.
Auch für Kinder gibt es besondere Angebote: Kreativstationen, Spielbereiche und kindgerechte Unterhaltung sorgen dafür, dass sich jüngere Besucher nicht nur als Begleitung fühlen. Damit reagiert das Center gezielt auf die Bedürfnisse von Familien, die einen gemeinsamen Sonntagsausflug planen.
Die teilnehmenden Geschäfte setzen derweil auf saisonale Schwerpunkte. Von Frühjahrs-
Messe und Shopping unter einem Dach: Im vergangenen Jahr überzeugte sich Bürgermeister Björn Fecker von dem Angebot auf der Osterholzer Gewerbeschau im Weserpark. Foto: Schlie
neuheiten über Rabattaktionen bis hin zu individuellen Beratungsangeboten reicht die Palette. Gastronomische Betriebe im Center passen ihr Angebot ebenfalls an und bieten zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie spezielle Menüs, um den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Neben den bestehenden gastronomischen Betrieben
Auch auf der GO-Bühne und rundherum, auf dem Parkplatz des Weserparks, gibt es heute und morgen viele spannende Angebote für die Besucherinnen und Besucher. Foto: Schlie
DAS BÜHNENPROGRAMM DER 22. GEWERBESCHAU OSTERHOLZ
SAMSTAG, 2. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Bläserklasse der Gesamtschule Ost
12.30 DJ Toddy, Vorstellung der Aussteller
13.15 Talentstudio Part 1
DJ Toddy, Musik
SONNTAG, 3. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Begrüßung durch DJ Toddy
12.15 Start mit der Band „Impuls“
13.30 Vorstellung der Teilnehmer an der 16. Bremer Landesmeisterschaft „PümpelGO“ & 1. Durchlauf
14.15 Auftritt der Band „Impuls“
14.45 DJ Toddy, Aussteller und Musik
15.00 Auftritt der Band „Impuls“ 15.30 2. Durchlauf Pümpelwettbewerb
16.15 Siegerehrung des 16. Wettbewerbs „PümpelGO“ mit dem Pümpelsong
17.30 Auftritt der Band „Impuls“
18.00 Ende der GO 2026 & Danksagung an die Aussteller
Ganztags: Suitewalk der kostümierten Fury Suitewalker im Innen- und Außenbereich
sorgen zusätzliche Stände undFood-Trucks mit süßen Snacks und herzhaften Speisen für Abwechslung
Die „GO“ fungiert dabei als organisatorischer Rahmen, der verschiedene Aktionen bündelt und den lokalen Handel stärkt. Trotz des Eventcharakters bleibt der Tag ein regulärer Einkaufssonntag mit klar geregelten Öff-
nungszeiten. Aufgrund des erwarteten Besucherandrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Insgesamt verspricht der verkaufsoffene Sonntag eine ausgewogene Mischung aus Einkauf, Unterhaltung und Begegnung –und damit eine Alternative zum klassischen Sonntagsprogramm. bm
Seit fast 36 Jahren ein Center mit Strahlkraft
Der Weserpark Bremen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich über seine Rolle als Einkaufszentrum hinaus entwickelt. Er ist längst nicht mehr nur Ort für den täglichen Bedarf, sondern auch eine etablierte Eventlocation. Formate wie die GO, die an diesem Wochenende nach Osterholz lockt, zeigen, wie moderne Veranstaltungen sich in den Stadtteil integrieren und damit auch für Veranstalter zunehmend attraktiver werden.
Ein großer Vorteil des Centers ist die vorhandene Infrastruktur: flexible Flächen, technische Ausstattung, hohe Besucherfrequenz und gute Erreichbarkeit schaffen ideale Bedingungen für unterschiedlichste Events. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis vieler Einkaufszentren gewandelt – weg vom reinen Handel, hin zu Erlebniswelten. Veranstaltungen ergänzen das Shopping und bieten Besucherinnen und Besuchern einen echten Mehrwert.
Diese Entwicklung ist auch eine Reaktion auf den wachsenden Onlinehandel. Um Menschen gezielt vor Ort zu bringen, braucht es Erlebnisse, die digital nicht ersetzbar sind. Events verbinden Information, Unterhaltung und Konsum zu einem Gesamtpaket und schaffen neue Besuchsanlässe.
Für Bremen und das Umland gewinnt der Weserpark dadurch weiter an Bedeutung. Veranstaltungen erhöhen die Strahlkraft, sprechen neue Zielgruppen an und bieten zugleich lokalen Unternehmen eine Plattform. Darüber hinaus fungiert der Standort als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit, indem er Raum für Austausch und Präsentation bietet. Warum Events verstärkt in Einkaufszentren stattfinden, liegt an der Kombination aus Infrastruktur, Lage und Publikum. Der Weserpark zeigt exemplarisch, wie sich Handel, Freizeit und Veranstaltungen erfolgreich verbinden lassen –und wie Einkaufszentren zu lebendigen Orten des Erlebens werden.
bm/ Foto: Schlie
SPORT KOMPAKT
Nachdem die U23 des SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende auch rechnerisch den Klassenerhalt geschafft hat, gaben die Grün-Weißen unter der Woche die nächste Neuverpflichtung für die Spielzeit 2026/2027 bekannt. Das Defensivtalent Egor Greber wechselt aus der U19 von Hertha BSC an die Weser. pb
Nach dem 30:25-Achtungserfolg in Wilhelmshaven treffen die bereits als Absteiger feststehenden Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen heute im letzten Heimspiel der Saison auf den Tabellenvorletzten TV Bissendorf-Holte. Anpfiff in der HinniSchwenker-Halle am Bunnsackerweg ist um 19 Uhr. rl
In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen erwarten die Handballerinnen des SV Werder heute um 18.30 Uhr in der Klaus-DieterFischer-Halle an der Hermine-Berthold-Straße den Rostocker HC zum Gastspiel. Während die Bremerinnen trotz der 29:36-Niederlage am vergangenen Wochenende in Freiburg nicht mehr absteigen kann, kämpfen die Gäste noch um den Klassenerhalt. rl
Playoff-Start für die Eisbären
In der kommenden Woche beginnt für die Eisbären Bremerhaven in der 2. BasketballBundesliga Pro A die entscheidende Phase der Saison. Die vergangenen Spiele erscheinen wie Makulatur, wenn in der ersten Playoff-Serie die Norddeutschen auf die Artland Dragons aus Quakenbrück treffen. Dank des bereits gefestigten Platz 4 in der Tabelle haben die Eisbären das Heimrecht für diese Runde. Den Auftakt macht Spiel 1 am Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr in der Arena in Bremen. Wie beliebt die Basketballer aus Bremerhaven mittlerweile in Bremen sind, lässt sich an dem Spiel am vergangenen Sonntag in der Arena gegen die Gießen 46ers ablesen: 5.312 Basketball-Fans verfolgten das bis zum Schluss packende Duell, das am Ende mit einem knappen 71:68 Sieg für
die Eisbären ausging. Mit dieser Zuschauerzahl halten die Eisbären derzeit den Zuschauerrekord in der Pro A. Das Spiel 2 der Serie findet anschließend am Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr auswärts in der Artland Arena in Quakenbrück statt.
Gespielt wird im sogenannten Best-of-Five-Modus – das bedeutet: Die Mannschaft, die zuerst drei Siege holt, entscheidet die Serie für sich und zieht in das Halbfinale ein. Danach geht die Serie in Bremerhaven weiter: Spiel 3 steigt am Mittwoch, 13. Mai, in der Stadthalle Bremerhaven – die genaue Uhrzeit wird in Abstimmung mit der Liga zeitnah bekannt gegeben. Karten für das erste PlayoffSpiel in Bremen sind unter tickets.dieeisbaeren.de erhältlich. Alle Infos gibt es unter dieeisbaeren.de vs
Das rettende Ufer ist in Sicht
Werder Bremen könnte gegen den FC Augsburg den Klassenerhalt nahezu perfekt machen
PHILIPP BEHRBOM
Läuft alles nach Plan, dann können die Verantwortlichen und alle, die es mit dem SV Werder Bremen halten, am morgigen Sonntag nach 17.30 Uhr den Klassenerhalt bejubeln. Was es dafür braucht? Einen Sieg gegen den FC Augsburg am Samstag, während der FC St. Pauli morgen gegen den FSV Mainz 05 nicht gewinnt. Der Nichtabstieg ist, so viel steht fest, zum Greifen nah – etwas, das während der turbulenten Saison alles andere als gegeben erschien. Blickt man gut fünf Monate zurück zum Hinspiel gegen die Fuggerstädter, stand der SVW unter Horst Steffen zwar tabellarisch mit Platz 10 besser da. Fünf Spiele wartete man da aber bereits auf einen Sieg, acht weitere sieglose Spiele sollten folgen –der Tiefpunkt der Saison. Seit dem Sieg gegen den 1. FC Heidenheim hat Daniel Thioune dem SVW wieder Leben eingehaucht. Klar: Immer wieder waren Ausrutscher wie gegen den 1. FC Köln dabei, doch unterm Strich stabilisierte der neue Trainer nicht nur die Defensive, auch die Laufleistung verbesserte sich deutlich. Umso verdienter war nach dem Sieg im Nordderby dann der Punkt am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart. „Die Mannschaft hat in einigen Spielen viel Druck gehabt und es dann gut gemacht. Wir müssen damit immer noch weiter machen und als Team gut spielen“, blickt Olivier Deman im Rahmen der Mixed
Jens Stage erzielte am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart sein zehntes Saisontor.
Damit traf er zwei Spielphasen hintereinander zweistellig. Foto: nordphoto GmbH / Schneider
Zone auf die vergangenen Partien.
Recht parallel verlief die Saison des FC Augsburg. Dort trennte man sich früher von Trainer Sandro Wagner und stabilisierte sich unter Manuel Baum. Schon ein Unentschieden würde den Augsburgern reichen, um letzte rechnerische Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Das will Werder verhindern. „Wir sind uns der Wichtigkeit des Spiels bewusst. Wir wissen, dass mit einem Sieg nach unten alles durch ist“, so Deman. Prinzipiell kann Thioune dabei auf dieselbe Startelf vertrauen, die bereits aus
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Stuttgart einen Punkt entführt hat – inklusive Deman auf der linken Seite. Sollte Kapitän Marco Friedl seine muskulären Probleme bis zum Wochenende überstanden haben, könnte in der Innenverteidigung aber wieder rotiert werden. Wer für Friedl weichen könnte, scheint offen. Denn Niklas Stark, Amos Pieper und Karim Coulibaly überzeugten jeweils mit ihren Leistungen in den vergangenen Partien. In der Offensive steht zudem Marco Grüll nach abgesessener GelbSperre wieder zur Verfügung. Zu Beginn der Woche zumindest anteilig im Teamtraining:
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Jens Stage. Wie wichtig der torgefährliche Mittelfeldmotor für die Offensive der Grün-Weißen ist, steht dabei außer Frage. Zehn Tore und zwei Vorlagen sprechen in dieser Saison für sich. Die Defensive des kommenden Gegners gilt zudem als anfällig. Insgesamt 55 Mal musste Keeper Finn Dahmen bereits hinter sich greifen. Nur vier Teams kassierten mehr Gegentore. „Unser Ziel ist, fokussiert zu bleiben und ein gutes Spiel zu machen. Wir arbeiten im Training alle gemeinsam daran, den letzten Schritt zu machen“, blickt Deman auf das anstehende Spiel.
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Tiefe Trauer oder Hände voll Konfetti?
Mit einer Bestattungsvorsorge werden letzte Wünsche am Endes des Lebenswegs erfüllt
KLAUS PICKSAK
Wie soll meine letzte Ruhestätte einmal aussehen? Diese Frage stellt sich manchen Menschen während eines Ganges über den Friedhof beim Anblick eines ungepflegten Grabes, das niemand mehr betreut. Möchte ich, dass sich meine Angehörigen später um mein Grab kümmern müssen? Und möchte ich auf einem klassischen Friedhof oder lieber in einem Wald begraben werden? Wenn man Antworten auf diese und weitere Fragen gefunden hat, lassen sich die Wünsche anschließend in einer Bestattungsvorsorge festhalten. Es liegt in der Natur des Menschen, sich ungern mit Dingen zu befassen, die nach dem eigenen Leben passieren. Doch unser Abschied betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Familie und Freunde, die bleiben. Was hinterlasse ich für Umstände, wenn ich sterbe? Das Lebensende ist für die Angehörigen oft der Anfang vieler organisatorischer Mühen. Die Hinterbliebenen haben den Wunsch, dem Verstorbenen gerecht zu werden. Aber was hätte sie oder er sich gewünscht? Einen Sarg oder eine Urne? Ein bestimmtes Lied,
einen besonderen Text oder vielleicht auch ein letztes Fest in Freizeitkleidung mit Konfetti?
Immer mehr Menschen wollen ihren Liebsten diese Entscheidungen abnehmen. Die steigende Zahl an Bestattungsvorsorgen zeigt, dass Verantwortung und Fürsorge auch über das eigene Leben hinausgehen. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge ist eine letzte Geste, die wir unseren An-
gehörigen schenken können. Aber auch über den persönlichen Kreis hinaus hinterlassen wir Spuren. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung, mit der die Umwelt nicht belastet wird. Biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Kohle sind daher gefragt, ebenso pflegefreie Grabstellen auf Friedhöfen oder in Bestattungswäldern. Die Beschäftigung mit dem eigenen Tod kann so auch eine Chance sein,
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Traditionell oder mit Konfetti: Mit der Bestattungsvorsorge kann man alles regeln.
Foto: akz/Carruthers & Hobbs/ istockphoto.com
ganz bewusst über das Ende des eigenen Lebens hinauszublicken. Wer sich über Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge oder eine umweltbewusste Bestattung informieren möchte, findet bei den Bestattungsunternehmen kompetente Unterstützung. Denn eines ist sicher: Wer schon zu Lebzeiten seine Bestattung regelt, der macht es seinen Verwandten und Bekannten sehr viel leichter.
Informationsveranstaltung: Übers Sterben sprechen
Für viele Menschen ist es beruhigend zu wissen, die letzte Lebensphase ist gut geregelt. Diesen Wunsch greift die Veranstaltungsreihe „Lass uns übers Sterben sprechen“ auf, die von verschiedenen Institutionen und dem Verein für Innere Mission in Bremen in Kooperation durchgeführt wird. Vorerst letzte Möglichkeit zur Teilnahme ist am Dienstag, 5. Mai, 18.30 Uhr, in der Stadtteilfiliale der Sparkasse in Horn-Lehe, Ge-
rold-Janssen-Straße 5-7. Als Expertinnen und Experten beteiligen sich an den Gesprächen das Beerdigungs-Institut »Pietät« Gebr. Stubbe, der Rechtsanwalt und Notar Jens Burghardt, der Verein für Innere Mission in Bremen sowie die Stiftung „Mission: menschlich“. Die Referentinnen und Referenten informieren unter anderem über Hospiz- und Palliativversorgung, Bestattungsvorsorge, Patientenverfügung und Vor-
sorgevollmacht sowie zum gemeinnützigen Testament. Mitwirkende sind:
• Leben bis zuletzt – Informationen zu Hospizarbeit und Palliativversorgung: Karen Wauschkuhn (Verein für Innere Mission in Bremen)
• Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament: Jens Burghardt (Rechtsanwalt und Notar)
• Bestattungsvorsorge und finanzielle Absicherung: Julius
Stubbe (»Pietät« Gebr. Stubbe)
• Das gemeinnützige Testament: Moritz Cavigelli (Stiftung „Mission: menschlich“) Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf der Webseite der Sparkasse Bremen erforderlich: https://spot-bremen.de/ events/lass-uns-uebers-sterbensprechen-3/. Möglich ist ebenfalls eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 0421 / 179 27 53. Die Teilnahme ist kostenlos. WR
Mit ihren harten Sanktionen gegen Russland hatte die EU die Märkte im Jahr 2022 überrascht. Viele Notenbanken – wie zum Beispiel in China, Indien oder der Türkei – kaufen seitdem lieber Gold anstatt Anleihen in EuroWährung. Diese Entwicklung hat einen positiven Trend beim Goldpreis ausgelöst, auf den im vergangenen Jahr viele Spekulanten aufsprangen. Bei Ausbruch des Iran-Krieges zeigte sich dann, dass Gold kein „sicherer Hafen“ mehr ist: Die Spekulanten zogen ihre Gelder ab und der Goldpreis gab nach. Im Falle einer Beruhigung des Iran-Konflikts dürften die Renditen für kurzlaufende Anleihen wieder nachgeben, wodurch die Anlage im unverzinsten Gold im direkten Vergleich an Attraktivität gewinnen sollte. Dann werden auch wieder spekulative Gelder an den Goldmarkt fließen. Ausgehend vom mittlerweile erreichten Niveau sehe ich somit Potenzial für den Goldpreis, wobei Investitionen am Kapitalmarkt mit Risiken verbunden sind und zu einem Kapitalverlust führen können.
KLIMATIPP
Angrillen leicht gemacht
PHILLIP PETZOLD
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Sobald die Abende lauer werden, zieht es viele an den Grill. Mit kleinen Anpassungen wird Gebratenes auch fürs Klima zum Genuss. Wer die Wahl hat, sollte beispielsweise zum Elektrogrill greifen. Dieser verursacht deutlich weniger CO 2 als ein klassischer Kohlegrill und entwickelt kaum Rauch. Das kommt auch der Gesundheit zugute. Falls doch Letzterer zum Einsatz kommt, lohnen sich nachhaltige Brikett-Varianten aus zertifiziertem Holz oder Reststoffen wie Olivenkernen. Einweggrills und -geschirr haben am besten ganz ausgedient. Wiederverwendbare Teller, Becher & Co. sehen nicht nur besser aus, sondern vermeiden unnötigen Abfall. Auch auf dem Rost darf es bunter werden. Gegrilltes Gemüse – am besten saisonal und regional eingekauft –, Halloumi-Käse oder pflanzliche Würstchen bringen Abwechslung auf den Tisch und sind meist klimafreundlicher als Fleisch. Guten Appetit!
Verkauf
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Garten
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IMMER SAMSTAGS
WESER REPORT
Altes Revier neu belebt
Gegenüber dem Goetheplatz gibt es wieder ein gastronomisches Angebot
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Altes Revier Contrescarpe 1 Täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr geöffnet 04 21 / 79 27 77 31 altesrevier.de
AMBIENTE
Erst Platzhirsch, dann Revier, jetzt Altes Revier: Die gemütlichen Räume und der kleine Platz davor werden endlich wieder gastronomisch bespielt. Drinnen hat sich – unserer Erinnerung nach – nicht sehr viel verändert. Warum auch? Das mit viel hellem Holz ausgestattete Interieur mit den diversen bequemen Sitzbänken kann sich immer noch sehen lassen. Ansonsten wurde hier nur überflüssige Deko entfernt – allein ein paar Ski-Leuchten erinnern noch an die alten Tage. Im Außenbereich sitzt man mittags auch schon schön in der Sonne – wenngleich der Verkehr an der Ecke nicht zu unterschätzen ist.
ESSEN
Ganz im Sinne der Jahreszeit gibt es heute Spargel für uns. Die Portion mit 250 Gramm Königsgemüse, Petersilienkartoffeln und wahlweise zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise, verfeinert mit Rucola, kostet 15,50 Euro. Extra dazu bestellen kann man Fleisch, Fisch oder Hallou-
mi. Wir hätten ja gern einfach nur Schinken gehabt, den gibt es aber nicht. Also bestellen wir für weitere 9,90 Euro ein 200 Gramm schweres Lachsfilet. Auch wenn wir Hollandaise bekommen statt zerlassener Butter, die Kartoffeln schon beim scharf Angucken zerfallen und der Rucola durch Abwesenheit glänzt – enttäuscht werden wir grundsätzlich nicht: Denn die fünf Stangen Spargel sind sehr gut gegart und noch leicht bissfest, die buttrige Soße angenehm säuerlich-frisch und das ordentlich große Stück Lachs perfekt gegart: Außen mit knusprig angebratener Haut und innen unfassbar zart. Die Kalbsfrikadellen von der Mittagskarte werden uns empfohlen. Für 14,50 Euro kommen sie laut Karte auf einem Lauch-
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Kartoffelstampf mit Pfeffersoße und Salat an den Tisch. Auch hier ist die Hauptkomponente erstklassig: Wir haben selten so samtig-weiche und gut gewürzte Frikadellen serviert bekommen. Leider gibt es aber nur zwei davon. Und die liegen auch nur auf einem (wohlschmeckenden) Kartoffelbrei-Ring –Lauch sehen und schmecken wir nicht. Die Pfeffersoße macht ihrem Namen Ehre (ohne zu scharf zu sein) und passt perfekt dazu. Auch der Salat schmeckt: Hier sind verschiedene Blattsalate, Tomaten, Gurken und Brotchips mit einem BalsamicoDressing angemacht.
SERVICE
Sehr freundlich und aufmerksam, da gibt es nichts zu me-
ckern.
PREISE
25,40 Euro für die Portion Spargel mit Lachs sind schon sehr teuer, auch wenn die Qualität hier mitspielt. Gleiches gilt für den Frikadellenteller für 14,50 Euro. Bei dem war allerdings die Portion sehr klein. Die Getränkepreise pendeln sich auf einem gerade noch normalen Niveau ein: Ein Wasser (0,25l) kostet 2,90 Euro, ein Bier (0,3l) 3,90 Euro und der günstigste Wein (0,2l) 4,90 Euro.
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Verschiedenes
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Dorothea, 76 J., nach vielen Ehejahren war ich plötzlich Witwe, bin ansehnlich, mit schöner weibl. Figur, mag mit meinem Auto, Garten u. die Natur. che üb. PV e. lieben Mann bei od. gemeins. Wohnen. Ich wäre für Sie da u. möchte mich gut mit verstehen. Tel. 0176-56848299
Ich, Gabriele, 74 Jahre jung, wohne hier ganz allein, bin eine ruhige, hübsche, türliche Frau, liebevoll und herzlich, da leider verwitwet bin, suche ich auf Weg pv einen netten Mann (Alter
Spargel mit Lachs und Kalbsfrikadellen im Restaurant Altes Revier. Foto: Schlie