Wer Elterngeld beantragen will, muss bald nicht mehr umständlich seinen Einkommenssteuerbescheid hochladen. Mit Zustimmung der Antragsteller können die Elterngeldstellen bundesweit auf die Steuerdaten zugreifen. Bremen war an der Entwicklung maßgeblich beteiligt. rl
Gespräch mit Bovenschulte
Bürgermeister Andreas Bovenschulte lädt ein für Dienstag, 4. November, 18 Uhr, zur „Bürger:innenversammlung“ im Bürgerhaus Oslebshausen. Anmeldung erbeten unter buergermeister. bremen.de/imgespraech . Telefonische Anmeldung unter 0421 / 36 12 50 88. rl
Antikmarkt im Weserpark
Der Weserpark ist am morgigen Sonntag wieder Schauplatz des Nostalgia Antikmarktes. Mehr als 100 Stände laden von 10 bis 17 Uhr dazu ein, einzigartige und wertvolle Stücke zu entdecken. Experten stehen bereit, um mitgebrachte Antiquitäten kostenlos zu begutachten. Der Eintritt kostet 5 Euro. rl
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SAMSTAG, 18. OKTOBER 2025
NR. 3778/55. JAHRGANG
Space Hub im Kaufhaus
Unendliche Weiten der Raumfahrt im ehemaligen Kaufhof erleben
Semesterstart mit Sorgen
Ischa Freimaak!
Auf der Bürgerweide und dem Marktplatz drehen sich seit gestern wieder die Karussells und der Roland trägt ein großes Herz über seinem Schild. Von WerderTag über Freimarkt-Pin bis hin zum Gesangswettbewerb – besondere Events, Partys und neue Attraktionen sorgen in der zweiten Oktoberhälfte wieder für Spiel, Spaß und Nervenkitzel auf dem 990. Bremer Freimarkt. Zudem gibt es am 26. Oktober einen verkaufsoffenen Sonntag in der Bremer City. lcs / Foto: Jens Hagens Mehr dazu lesen Sie auf unseren Freimarkt-Sonderseiten.
Studierende zahlen über die Hälfte ihres BAföG für Wohnungen / Wohnheime sind ausgelastet
PHILIPP BEHRBOM
Alle Jahre wieder kursiert während der Orientierungswoche zum Semesterstart an der Universität dasselbe hartnäckige Gerücht: Einige Studierende hätten nicht rechtzeitig ein WG-Zimmer gefunden und müssten auf einem Campingplatz übernachten. Auch wenn sich das kaum verifizieren lässt, ist klar: WG-Zimmer und Appartements für Studierende werden teurer und sind umkämpft. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte Studentenwohnreport des Finanzinstituts MLP SE. „Die Lage am Wohnungsmarkt bleibt angespannt“, betont Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft. In Hochschulstädten wie Bremen treffe hohe Nachfrage auf zurückgehende Bautätigkeit, steigende Kosten und langsame Ge-
nehmigungen. „Der finanzielle Druck wächst – Studierende spüren das besonders“, so Voigtländer.
In Bremen kostet eine Musterwohnung für Studierende zum Semesterbeginn nach Angaben der MLP rund 504 Euro. Zum zweiten Mal in Folge liegt Bremen damit über der „Fünfhunderter-Schwelle“. Zum Vergleich: Studierende, die den BAföG-Höchstsatz von 992 Euro erhalten, geben mehr als die Hälfte für die Miete aus. Vorgesehen ist eigentlich eine Wohnungspauschale von 380 Euro. Nur in Magdeburg, Bochum und Chemnitz reicht der Regelsatz für die Miete aus. In Bremen genügt er nicht mal für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft.
Der MLP-Wohnungsreport setzt die Kosten für ein WG-Zimmer mit rund 20 Quadratmetern in diesem Jahr auf 484 Euro an – rund 70 Euro
mehr als noch im vergangenen Jahr. Wer kurz nach dem Semesterstart auf Websites wie wg-gesucht.com nach freien Zimmern sucht, stößt bei den Angeboten auch auf solche, die mit etwa 750 Euro für 26 Quadratmeter deutlich darüber liegen.
„Ohne entschlossene politische Antworten wird sich die Situation für viele junge Menschen weiter verschärfen“, so Voigtländer. Dass sich der angespannte Wohnungsmarkt auch auf die psychische Gesundheit der Studierenden auswirkt, zeigt der Jahresbericht des Studierendenwerks. „Steigende Lebenshaltungskosten können zu Existenzängsten sowie zu sozialer Ausgrenzung und Schamgefühlen führen“, heißt es dort. Nicht nur in der psychologischen Beratung, sondern auch in der Sozialberatung kam es wegen der Thematik „vermehrt zu Anfragen.“
In den Wohnheimen, die das Studierendenwerk betreibt, sieht es nicht anders aus. In Bremen stehen 2.139 Plätze zur Verfügung. „Unsere Wohnplätze sind weiterhin vollständig vermietet“, sagt Maurice Mäschig, Sprecher des Studierendenwerks. Die durchschnittliche Wartezeit liegt bei rund zwölf Monaten. Bewerbungen werden jedoch erst dann berücksichtigt, wenn eine Immatrikulationsbescheinigung vorliegt – ausgestellt von der Universität zwischen August und September. Zudem wurden in den Wohnheimen im April die Preise um rund 5 Prozent angehoben, bedingt durch gestiegene Energiepreise. „An der Nachfrage lässt sich deutlich erkennen, dass es einen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende gibt, der durch den freien Wohnungsmarkt nicht abgedeckt wird“, so Mäschig.
Senator Rackles zum IQB-Bildungstrend: „Deutliches Warnzeichen“
Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften sind weiter rückläufig. Das geht aus dem aktuellen IQB-Bildungstrend hervor. Bundesweit sank etwa im Fach Mathematik das durchschnitt-
liche Testergebnis der Neuntklässler von 499 Punkte auf 474. Bremer Schüler verschlechterten sich von 460 Punkten auf 436.
„Die IQB-Ergebnisse sind für alle Länder ein deutliches Warnzeichen in der Kompetenzentwicklung. Das
gilt leider erneut ganz besonders für Bremen“, beklagt Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles.
„Wenn gerade mal 51 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler die Mindeststandards in Mathematik erreichen, dann muss
uns das als Bildungsverwaltung und in den Schulen aufrütteln.“ Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU: „Ein Bremer Neuntklässler liegt in Mathe etwa ein Schuljahr hinter einem Hamburger zurück.“ mas
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Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Bremen
Die Lockerung der Regeln für Arbeitsunfähigkeitsbescheinig ungen, AU, ist sehr sinnvoll. Kurzzeit-AU für banale Infekte erzeugen Bürokratie und Ansteckungswege – und sie binden wertvolle Zeit in den Praxen. Kapazitäten, die wir angesichts des Fachkräftemangels einfach nicht mehr haben. Fällt diese Pflicht weg, gewinnen Praxen Zeit für das, was wirklich zählt: die Versorgung von schweren Erkrankungen, die Betreuung von Chronikern, Früherkennung. Viele leichte Beschwerden lassen sich verantwortungsvoll selbst managen: Ruhe, Flüssigkeit, fiebersenkende Mittel, Nasenspülung, Schonkost. Dafür braucht es keine Sprechstunde „nur fürs Formular“. Die Praxen sind nicht der verlängerte Arm der Personalabteilung. Sie sollen behandeln, nicht beaufsichtigen. Natürlich können und sollten für Selbstständige oder bestimmte Berufsgruppen wie Gesundheitswesen, Verkehr, Lebensmittelhygiene, et cetera strengere Nachweispflichten vereinbart werden – gezielt statt pauschal.
gelockert werden?
Contra Cornelius Neumann-Redlin Geschäfstführer Die Unternehmensverbände im Lande Bremen
Eine Lockerung bei den Krankschreibungen würde die ohnehin bereits sehr hohen Krankenstände in Deutschland noch zusätzlich ansteigen lassen. Ohne eine frühe ärztliche Untersuchung entfällt die Kontrolle über die tatsächliche Arbeitsunfähigkeit und die Dauer der Krankheit, was längere Arbeitsausfälle provoziert. D ie damit verbundenen Zusatzkosten sind das Gegenteil dessen, was die deutsche Wirtschaft in einer momentan schwierigen Lage braucht. S elbst können die Betriebe –etwa durch präventive Maßnahmen zum Gesundheitsschutz oder Arbeitsschutzvorkehrungen – nur eingeschränkt positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten nehmen. S chon heute belastet die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall die Unternehmen erheblich. Sinnvoll wäre es, die Dauer der Entgeltfortzahlungspflicht zu begrenzen –etwa, indem der Arbeitgeber das Gehalt auch bei wechselnden Diagnosen insgesamt n icht länger als sechs Wochen pro Jahr weiterzahlen muss.
Gemeinsam mehr bewegen
Neue Bürgerallianz-Gruppe in Bürgerschaft
Nach ihrem Austritt aus dem Bündnis Deutschland haben die drei Abgeordneten Holger Fricke, Meltem Sagiroglou und Sascha Schuster jetzt eine neue Bürgerschaftsgruppe gegründet. Unter dem Namen Bürgerallianz Bremen/Bremerhaven will sich das Trio künftig in der Innenpolitik sowie bei Hafen- und Bildungsthemen stark machen.
Mit der neuen Gruppe wolle man die Kräfte bündeln, da man gemeinsam mehr bewegen könne, erklärten Fricke und Sagiroglou. Die Trennung vom Bündnis Deutschland habe keine politischen Gründe gehabt, sondern sei aufgrund interner Unstimmigkeiten erfolgt, so Fricke. Inhaltlich stehe man
dem Bündnis noch sehr nahe, sagte Fricke, der eine Zusammenarbeit nicht ausschloss. Ob die drei Politiker später eine Partei gründen, ließ Fricke offen. Im November solle es eine Klausur geben, auf der man über dieses und andere Themen sprechen werde. „Wir sind erstmal für 18 Monate in der Bürgerschaft“, meinte Fricke mit Blick auf die Wahlen 2027. Bis dahin bleiben Sagiroglu im Petitions-, Schuster im Hafenausschuss und Fricke bei den Themen Inneres und Bildung. Zumindest finanziell hat sich der Zusammenschluss gelohnt: Für deren parlamentarische Arbeit stehen der Gruppe monatlich über 31.000 Euro zur Verfügung. mb
Weltraum für alle im Kaufhaus
Space Hub zeigt, was Bremens Raumfahrt-Industrie und Forschung ins All bringt
MARCUS SCHMIDT
Der Weltraum. Unendliche Weiten. In Bremen werden Raketen und Raumfahrzeuge zu seiner Erforschung entwickelt und gebaut. Es entstehen Satelliten und Vehikel, die zu Planeten, Kometen und zur Sonne fliegen. Und sie überwachen unser irdisches Klima, helfen bei Kommunikation, Navigation und dienen manchmal m ilitärischen Zwecken. Die Raumfahrt-Unternehmen und Organisationen in der Space City, also der deutschen Weltraum-Stadt, bilden einen Space-Hub. Einen Knotenpunkt aus Unternehmen wie A irbus, Ariane, OHB sowie Forschungorganisationen wie der Universität. Zusammen zeigen viele ihre Arbeit im früheren Horten-Gebäude zwischen Lloyd Passage und Knochenhauerstraße als „Raumfahrt für alle“.
Die interaktive Ausstellung soll bis zum 29. November auch Neugier auf die Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumbehörde ESA und die Messe Space Tech Europe wecken. Dort treffen sich internationale Raumfahrtexpertinnen und -experten aus Politik und Wirtschaft.
Am Space Hub arbeiten die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, die Wirtschaftsförderung Bremen, WFB, und die Stadtentwickler von Brestadt zusammen. „Wir wollen ein Angebot für Bremer und Bremerinnen wie auch Gäste schaffen und zeigen: Raumfahrt betrifft uns alle“, so Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. „Und auch in unseren Alltagsgegenständen steckt manches Mal einst für den Weltraum entwickelte Technik“,
sowie alle, die sich fürs All begeistern. Foto: WFB/ Jann Raveling
betont die Senatorin. Raumfahrt sei für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Und als einer der wichtigsten Raumfahrtstandorte in Europa spiele Bremen bei Zukunftstechnologien vorn mit. Der Space Hub erstreckt sich über das Erdgeschoss im ehemaligen Kaufhof-Gebäude. 17 Unternehmen und Institutionen nutzen das Areal, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Dazu gehören etwa Airbus mit Informationen zum geplanten Weltraumlabor Starlab, die europäische Weltraumagentur ESA mit mehreren Exponaten, der bremische Satellitenbauer OHB mit Ausstellungstücken zu den Satelliten Galileo, Hera oder Meteosat oder das Start-
up Polaris, das seinen neuartigen Raumgleiter Mira vorstellt. Neben der Ausstellungsfläche erwartet Raumfahrtfans ein Veranstaltungsbereich, in dem öffentliche Kurzvorträge zu Themen wie „Feuer im Weltall“ oder „Weltraum-Robotik auf dem Mond“ sowie ein Science-Slam stattfinden. Ein weiteres Highlight ist das sieben Meter hohe Ariane6-Raketenmodell auf dem Hanseatenhof, welches Passantinnen und Passanten auf den Space Hub aufmerksam macht. Abgerundet wird das Programm durch öffentliche Führungen, bei denen die Exponate erklärt werden.
Auch für Kinder wurden die Weltraumthemen aufgearbei-
Unsichtbar, aber real
Einsamkeit: 56 Prozent kennen soziale Isolation / CDU fordert Strategie
PHILIPP BEHRBOM
Einsamkeit ist längst kein Randphänomen mehr, sondern ein still wachsendes Problem mitten in der Stadt. Die Gründe sind vielfältig, doch gerade die Folgen der Pandemie und die soziale Isolation, machen sich laut des Einsamkeitsreports der Techniker Krankenkasse bemerkbar.
„Wichtig ist, dass allein sein und Einsamkeit etwas völlig anderes ist“, erklärt Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Constructor University. „Alleinsein ist ein völlig neutraler Zustand, während Einsamkeit geprägt ist durch einen Änderungsdruck“, so Lippke. Einsamkeit gehe nicht nur mit einer objektiven sozialen Isolation einher, sondern auch mit dem Gefühl: „Hier stimmt etwas nicht.“ Zudem zeige sich Einsamkeit auch physiologisch.
„Einsamkeit wirkt aufs Gehirn“, erklärt Lippke. „Wir wissen aus der Forschung, dass Einsamkeit in denselben Regionen verarbeitet wird wie Schmerz“, so Lippke weiter.
Der Einsamkeitsreport aus dem vergangenen Dezember zeigt, wie breit das Problem inzwischen wirkt. So empfinden 56 Prozent der Menschen in den norddeutschen Bundesländern Einsamkeit in unterschiedlicher Ausprägung. Seit 2022 beschäftigt sich auch die Bundesregierung politisch mit dem Thema. Ein eigenes Ministerium zur Bekämpfung, wie es im Vereinigten Königreich existiert, gibt es zwar nicht, wohl aber eine nationale Strategie. Eine von Bremen
Seit 2022 arbeitet die Bundesregierung an einer Strategie gegen Einsamkeit. Bremen hat keine eigene, obwohl mehr als jeder zweite Einsamkeit kennt. Foto: pixabay
selbst entwickelte Strategie existiert hingegen nicht, erklärt Nina Willborn, Sprecherin der Sozialsenatorin Claudia Schilling. Auch eine zentrale Ansprechperson fehlt – und ist, wie aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der CDU hervorgeht, „nicht vorgesehen“. Stattdessen begreife der Senat Einsamkeit als Querschnittsthema, so Willborn. Im Sozialressort sind beispielsweise Tagestreffpunkte für Wohnungslose, Mütterzentren oder Orte der offenen Kinderund Jugendarbeit angesiedelt. Im Gesundheits-, Kinder- und Sportressort werden zudem weitere Maßnahmen umgesetzt –auch wenn nicht immer explizit das Etikett „Einsamkeitsbekämpfung“ daran hängt. Willborn betont außerdem, dass das Kompetenznetz Einsamkeit „gemessen am Bevölkerungsanteil
dem Land Bremen eine überdurchschnittliche Aktivität bei der Bekämpfung bestätigt.“ Kritik kommt dennoch aus der Bremer Opposition. „Bremen braucht endlich eine eigene Strategie gegen Einsamkeit. Während andere Bundesländer längst handeln – in NordrheinWestfalen hat Ministerpräsident Hendrik Wüst das Thema zur Chefsache gemacht –, bleibt Bremen untätig“, erklärt Sigrid Grönert, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Doch auch jeder Einzelne könne etwas gegen Einsamkeit tun, erklärt Lippke. „Es gibt viele Möglichkeiten – von kognitiven Maßnahmen, also dem Bewusstmachen der eigenen Einsamkeit, bis hin dazu, aktiv auf andere Menschen zuzugehen und vielleicht auch ihnen aus der Einsamkeit zu helfen“, so Lippke.
tet. So veranstaltet das Zent rum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, ZARM, am verkaufsoffenen Sonntag, 26. Oktober 2025, beispielsweise ein Astronautentraining für Kinder.
„Der Space Hub wird die Innenstadt bereichern, schafft ein tolles, kostenloses und innovatives Angebot und erhöht die Aufenthaltsqualität für Bremerinnen und Bremer und alle Gäste“, so Oliver Rau, Geschäftsführer der WFB. Er hält ihn für ein „überaus gelungenes Beispiel“ für eine erfolgreiche Zwischennutzung eines aktuellen Leerstands. Informationen zur Schau: bremen.de/space-hub
Energieberatung für WEGs
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen bietet ab sofort ein speziell zugeschnittenes Beratungsformat für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) an. Ziel ist es, die oft komplexen Entscheidungsprozesse in WEGs zu erleichtern und konkrete Wege zur energetischen Sanierung aufzuzeigen – unabhängig, individuell und gefördert. Terminbuchung unter verbraucherzentrale-bremen.de im Internet. WR
Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350
E-Mail: redaktion@weserreport.de Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de Chefredaktion: Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de Stellvertr. Chefredaktion: Rike Füller, rike.fueller@weserreport.de Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus Schmidt, Laura Carina Stache Reise, Motor und Sonderthemen:
Unendliche Weiten im alten Gebäude von Horten und Kaufhof bilden den Rahmen für Astronauten, Forscher, Ingenieure
Endlich neue Pferdeweiden
Aufatmen beim Gestüt Buchenhof: Die Wirtschaftsförderung Bremen verpachtet ihr Flächen
MARTIN BOLLMANN
Für Susann Heise war es ein Schock, als ihr nach über 30 Jahren die Pachtflächen für ihre Pferdewiesen gekündigt wurden (Weser Report berichtete).
Für ihre erfolgreiche Pferdezucht, die sie auf dem Gestüt Buchenhof betreibt, benötigt sie aber 20 Hektar Weideflächen, die rund um den Hof an der Bollener Dorfstraße kaum zu bekommen sind. Erschwerend kommt dabei noch hinzu, dass durch die Erweiterung des Gewerbegebietes Hansalinie weitere Grünflächen entfallen.
Doch Heise hat Glück: Die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) hat einen Teil der Flächen im Außendeichbereich zum 1. Oktober an das Gestüt verpachtet und damit nicht nur Heise, sondern auch ihre Pferde glücklich gemacht.
Heise hat aber nicht nur das Glück geholfen, sondern auch die beständige extensive Bewirtschaftung ihrer früheren Pachtflächen. Dadurch war der WFB bekannt, dass Heise auch in Frage kommt für neue Flächen. Denn in den Außendeichflächen der Marsch liegen einige Hektar Fläche brach, die als Ausgleichsflächen für die Erweiterung des Gewerbegebietes künftig nicht mehr für die Rinderhaltung genutzt werden dür-
Lesertelefon am 21. Oktober
Die einen müssen ihre Heizung modernisieren, weil die alte defekt ist – die anderen wollen ihre Heizung austauschen, um ihre Wohnung oder ihr Haus energieeffizient zu machen und Heizkosten zu sparen. In beiden Fällen stehen Eigentümerinnen und Eigentümer vor der Frage, auf welches Heizsystem sie für die nächsten 20 oder mehr Jahre setzen wollen. Bei der Entscheidung spielen verlässliche
TELEFONAKTION
Thema: Wärmepumpe
21. OKTOBER 16–19 UHR
0 800 0 90 92 90 kostenfrei
Informationen eine maßgebliche Rolle. Was die Wärmepumpe betrifft, halten sich jedoch
einige Vorurteile hartnäckig: Sie seien teuer, laut, ungeeignet für Altbauten und verbrauchten zu viel Strom. Hinzu kommen Unsicherheiten, wie lange staatliche Förderprogramme noch laufen und wie hoch die mögliche Förderung ist. Zu allen Fragen rund um die Wärmepumpe informieren in der Sprechzeit Expertinnen und Experten des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) anlässlich des Europäischen Wärmepumpentags. Zur Verfügung stehen unter anderem die freien Berater Dr. Rolf-Michael Lüking und Dipl.-Ing. Harald Fonfara sowie Katja Weinhold, Joel Grieshaber, Peter Kuscher und Alexander Sperr (alle Bundesverband Wärmepumpe).
Rufen Sie an am Dienstag, 21. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Der Anruf unter 0800 / 0 90 92 90 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei. DR
Die Pferde vom Gestüt Buchenhof fühlen sich auf den weitläufigen Weiden an der Weser sichtlich wohl und genießen den Auslauf.
fen, erläutert Juliane Scholz aus der WFB-Pressestelle. Da die Bewirtschaftungsart der kontinuierlichen Beweidung mit wenigen Pferden mit den Anforderungen zusammenpasst, bewarb sich Heise um die Flächen und bekam den Zuschlag. „Wir freuen uns, dass wir so kurzfristig helfen konnten“, erklärt Andrea Bischoff von
Phishing mit gefälschten Führerscheinen Fahrerlaubnis per Kleinanzeige aus dem Netz?
RIKE FÜLLER
Führerschein ohne Fahrprüfung? Das ist nicht erlaubt und trotzdem möglich – zumindest auf illegalem Weg. In einem Kleinanzeigenportal bieten Personen im Bremer Raum gefälschte Führerscheine der Republik Österreich an. Für einen drei- bis vierstelligen Betrag können dort sowohl Pkw- als auch Lkw- und Motorradführerscheine erworben werden – ohne theoretische oder praktische Fahrprüfung. In der Anzeige sind neben einer Telefonnummer auch EMailkontaktdaten angegeben, in der Art und Weise ihrer Darstellung sollen sie die Sicherheitsmechanismen des Kleinanzeigenportals umgehen. Der Polizei Bremen sind solche Angebote bekannt. Laut Sprecher Sebastian Demann richten sich solche Angebote unter anderem an Menschen, denen die Fahrerlaubnis entzogen wurde oder die schnell an eine gelangen wollen. Die Ermittlungen in solchen Fällen gestalteten sich oftmals aufwendig, sagt Demann. Bei deutschen Anschlüssen und Telefonnummern kann laut Polizeisprecher eine Abfrage über die Bundesnetzagentur erfolgen. Das ist bei ausländischen Anschlüssen – wie im Beispiel aus Österreich – nur über den Weg
über internationale Rechtshilfe möglich und sehr aufwendig. Trotzdem sei es wichtig, solche Angebote sofort bei der Polizei anzuzeigen. „So können mögliche Zusammenhänge erkannt und weitere Ermittlungsansätze entwickelt werden. Zusätzlich sollte der betreffende Nutzer direkt über die Plattform gemeldet werden. Nach wenigen Stunden sind die Anzeigen oftmals verschwunden – und tauchen am nächsten Tag wieder auf. Käufer eines solchen gefälschten Führerscheins erfüllen beim Führen eines Fahrzeugs den Tatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, erklärt Demann. Sie sind nicht im Besitz einer echten Fahrerlaubnis. „Bei dem Verwenden eines gefälschten Führerscheins ist der Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt“, erklärt Demann. In den vergangene Jahren identifizierte die Polizei Bremen immer wieder Dokumente dieser Art. „Auf solche Angebote sollte keinesfalls eingegangen werden. Häufig verfolgen die Täterinnen und Täter weniger das Ziel, mit gefälschten Dokumenten Geld zu verdienen, sondern vielmehr persönliche Daten wie Zugangsdaten, Telefonnummern oder Bankinformationen zu erlangen“, warnt der Polizeisprecher.
der WFB. Es habe aber auch keine anderen „geeigneten“ Bewerber gegeben. Natürlich gelten bei den neuen Pachtflächen auch bestimmte Auflagen, die Heise aber schon von anderen Weiden in dem Gebiet kannte, erklärt Bischoff. Für die Tiere und Bewohner vom Gestüt Buchenhof sind die weitläufigen Weideflächen an
Foto: Bollmann
der Weser ein Geschenk. Nachdem Susann Heise das Gestüt Buchenhof gegründet hat, betreibt sie zusammen mit Ehemann Jens Heitmann und ihren drei Kindern eine erfolgreiche Pferdezucht und -ausbildung. Die für die Zucht zugelassenen (gekörten) Hengste und deren sportliche Erfolge sind heute der ganze Stolz ihres Gestüts.
City-Galerie öffnet
In Anlehnung an die große Ausstellung „Alberto Giacometti. Das Maß der Welt“ in der Kunsthalle Bremen (noch bis 15. Februar) entsteht in der Bremer Innenstadt im Rahmen der Zwischennutzung ein besonderer Kunstraum: Vom 24. Oktober bis 20. Dezember wird ein Ladengeschäft in der Lloyd Passage zur City-Galerie. Titel der Ausstellung: „Giacometti und wir – 40 Perspektiven“. Gezeigt werden 150 Exponate von 40 Bremer Künstlerinnen und Künstlern. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. rl
Hochstimmung
Jetzt mitfeiern und Jubiläumsangebote sichern!
Late Night Shopping am 24.10.
bis 22 Uhr
Unsere Highlights zur großen Jubiläumsfeier:
» 13-20 Uhr: Kinderschminken und Kürbisschnitzen
» Ab 17 Uhr: Fotobox, Sekt Bar und vieles mehr
» 18, 19 und 21 Uhr: Highlight Act "Silver Parade"
Berichtssaison startet
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury
bei der Sparkasse Bremen
Mit der Berichtssaison zum dritten Quartal rückt wieder das in den Fokus, was Märkte wirklich bewegt: Unternehmensgewinne. In einer Zeit, in der wichtige Wirtschaftsdaten – etwa aus den USA – fehlen, erhalten die Quartalszahlen umso mehr Gewicht. Anlegerinnen und Anleger sollten nicht nur auf Schlagzeilen oder einzelne Überraschungen achten, sondern die Ergebnisse im Gesamtbild bewerten: Entwickeln sich Umsatz und Gewinn im Einklang? Gibt es klare Ausblicke? Wie reagieren die Märkte auf solide Zahlen – mit Anstieg oder Zurückhaltung? Ein Blick auf die ersten Ergebnisse zeigt: US-Großbanken wie J.P. Morgan, Goldman Sachs oder Citigroup legten ordentliche Zahlen vor, teils mit Rückenwind aus dem Investmentbanking. Auch im europäischen Luxussegment – etwa bei LVMH, Hermès und Kering – sind erste Erholungstendenzen erkennbar. Mein Fazit: Wer die Berichtssaison aufmerksam verfolgt, erkennt früh, wo wirtschaftliche Stärke wächst – und wo Vorsicht geboten ist.
KLIMATIPP
Äpfel im Über uss?
Ab in die Presse!
JULIAN EICKE
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Schon gehört oder gesehen? 2025 ist ein sogenanntes Mastjahr. Dabei handelt es sich um ein Naturphänomen, bei dem Obst- sowie Laubbäume außergewöhnlich viele Blüten und Früchte tragen. Solche Jahre treten unregelmäßig auf, werden aber – vermutlich als Reaktion auf den Klimastress durch Hitze und Trockenheit – immer häufiger beobachtet. Dann investieren Bäume ihre Energie in eine besonders reiche Samen- und Fruchtbildung, um ihren Fortbestand zu sichern. Für Tiere bedeutet das viel Nahrung. Und wir können uns derzeit über eine Rekordernte an Äpfeln freuen. Ein Tipp: Statt das Obst ungenutzt verfaulen zu lassen, lohnt es sich, es sinnvoll zu verwerten – etwa durch das Pressen von eigenem Saft. Viele Mostereien in Bremen und Umgebung nehmen derzeit Äpfel von Privatpersonen an und verwandeln sie in ein haltbares, leckeres wie gesundes Getränk. So vermeidet man Lebensmittelverschwendung, nutzt regionale Ressourcen und tut sich selbst etwas Gutes.
Hähnchen mit Hollandaise
Mittagstisch in Kani's Restaurant in Findorff
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Kani’s Restaurant Hemmstraße 158 Montags bis freitags von 11 Uhr bis 22 Uhr, samstags und sonntags ab 16 Uhr geöffnet 04 21 / 57 82 83 92 kanisrestaurant bei instagram
AMBIENTE
Das kleine Restaurant wirkt aufgeräumt und gemütlich: Warme, helle Farben dominieren, der Tresen ist mit rustikalem Steindekor beklebt und die Möbel aus dunklem Holz. Die breite Fensterfront gibt den Blick auf die Hemmstraße frei und lässt viel natürliches Licht in den Raum. Die Tische sind mit Sets, Salzund Pfefferstreuern und einer Rose nett eingedeckt – bei genauerer Betrachtung stellen wir aber fest, dass die ihre guten Zeiten schon hinter sich hat. Wie kann dem Personal nicht auffallen, dass auf den Tischen verwelkte Blumen stehen?
ESSEN
Hähnchen mit Sauce Hollandaise und Pommes gibt es als Mittagsangebot für 13,90 Euro. Tatsächlich bekommen wir auch genau das. Ohne einen Hauch Salat- oder Gemüsebei-
Kürbisauflauf und Hähnchenbrust auf Hollandaise-Sauce im Kani's.
lage liegt ein scharf angebratenes, aber innen noch schön saftiges Hähnchenbrustfilet auf einer ordentlichen Kelle Sauce Hollandaise. Die schmeckt ganz gut, erinnert uns aber sowohl von der Konsistenz, als auch vom Geschmack her an Omas „fixe“ Alternative aus dem Tetrapack. Die Pommes sind solide, also heiß und knackig. Das Kürbis-Gratin kostet 9,90 Euro und überrascht erstmal mit seiner Größe: Unter einem malerisch zerschmolzenen Käsedeckel wölbt sich der Inhalt der Auflaufform nach oben. Die unterste Schicht mit dicken Kartoffelscheiben und (leider etwas zu zähen) Würfeln angebratenen Hühnerfleisches liegt in etwas zu wenig Kräuter-
sahnesoße. Darauf sind große weiche Kürbisstücke geschichtet – leider kaum gewürzt und etwas zu trocken. Glücklicherweise gibt es da noch die großzügig bemessene, knusprige Käsehaube.
SERVICE
Freundlich schlurft uns der Koch (?) entgegen und nimmt unsere Bestellung auf. Immerhin. Getränke könne er aber noch nicht bringen, die Kollegin müsse erst noch welche besorgen. Aha. Als die Mitarbeiterin dann etwa eine Viertelstunde später eintrudelt (ohne Getränken unter dem Arm) bekommen wir aber doch noch unser Wasser. Hm. Das ist zwar
ein wenig merkwürdig, dennoch sind beide freundlich und auch das Essen bekommen wir relativ schnell.
PREISE
13,90 Euro für das Hähnchengericht halten wir für ein wenig übertrieben. 9,90 Euro für den Auflauf sind dagegen ein guter Preis. Eine kleine Flasche Wasser (0,25l) kostet teure 3,20 Euro, ein Bier (0,3l) 3,90 Euro und der günstigste Wein 5,60 Euro.
FAZIT
Das Essen ist okay, das Personal könnte eventuell etwas aufmerksamer sein. Bettina Meister
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Die
Zwischen Glaube und Wissen, Spektakel und Geheimnis –das Übersee-Museum Bremen entführt ab dem heutigen Samstag in die Welt der Magie: Schon allein das Wort erzeugt einen Rausch an Bildern – einen Märchenwald, einen Hexenhut, eine Zaubershow, Geister und Schamanen – das Bekannte endet und das Staunen beginnt. Die große Sonderausstellung im ÜberseeMuseum Bremen zeigt ab sofort bis zum 7. April tausend Facetten dieses faszinierenden Phänomens, das seit Jahrtausenden die Menschen weltweit begleitet.
Auf rund 800 Quadratmetern präsentiert die Ausstellung mehr als 400 Objekte zu Wunder und Wirkung der Magie in Vergangenheit und Gegenwart. Exponate und Inszenierungen aus Naturwissenschaft, Archäologie, Ethnologie, Schauspiel und Kunst lassen alte Rituale und neuen Spiritismus von Europa über Afrika bis Asien auferstehen. Das Konzept wurde vom Musée des Confluences in Lyon und vom Muséum de Toulouse übernommen.
Sobald die Besucher die Ausstellung betreten, werden sie von einer geheimnisvollen Waldinszenierung begrüßt.
Eine Gruppe von Wölfen, das Rauschen eines Waldes und im Hintergrund der Sound eines heulenden Wolfsrudels lassen die Gäste direkt in den Ur-Mythos „Wald“ eintauchen.
Der Anfang der Ausstellung führt die Besucher zu den Wurzeln der Magie: Denn die lässt sich bis ins alte Babylon und ins Alte Ägypten, 7.000 Jahre vor Christus, zurückdatieren. Eine Säule mit eingravierter Keilschrift zeigt den Codex „Hammurabi“, der um 1.760 vor Christus den Schadenzauber unter Todesstrafe stellte.
Magische Welten
Eine Zauberbühne zeigt die Arbeitsobjekte der Showmagier aus dem 20. Jahrhundert.
Nur ein paar Meter entfernt zeigt eine Schminkpalette aus dem Jahr 3.600 vor Christus, dass Schminke neben ihrer Schönheit, vor allem eine magische und medizinische Funktion hatte. Bei der Zubereitung wurde die Schminke beschworen, um ihre Wirkung, beispielsweise gegen die Körnerkrankheit, zu verstärken. Amulette und Stelen zeigen außerdem, wie Menschen meist während magischer Rituale mit Priestern versuchten, Krankheiten, Angriffen oder Unglück zu schützen. Den verschiedenen hybriden MenschTier Gottheiten, wie zum Beispiel der Heka, der Isis oder der Bes, wurden magische Kräfte zugeschrieben. Es wird deutlich: Bereits im Alten Ägypten war Magie gut und schlecht. Eine Inszenierung fällt besonders ins Auge: Im Europa des Mittelalters war Magie eng
Der feurige Engel
„Peter und der Wolf“ oder „Die Liebe zu den drei Orangen“: Sergej Prokofjew wird meist mit diesen eher heiteren Werken in Verbindung gebracht. Doch der Komponist ist vielseitiger als das: Seine eher düstere, psychologische Seite bringt demnächst Regisseurin Barbora Horáková auf die Bühne im Theater am Goetheplatz.
mit den Geheimnissen der Natur verbunden. So erfahren Wissbegierige, welchen Kräutern und Steinen bestimmte „magische“ Kräfte oder Heilkräfte zugeschrieben wurden. Natürlich gehört auch der Zauber der „Lustigen Physik“ zur Magie – willkommen bei der zersägten Jungfrau und der Entfesselungskunst: Die Besucher gelangen zu einer Zauberbühne, auf dem Arbeitsobjekte der Showmagier aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt sind –um die Bühne herum hängen Werbeplakate berühmter Magier – von Kajar bis zu den Uferini Brüdern. Jean-Eugène Robert-Houdin legte Mitte des 19. Jahrhunderts den Grundstein für die moderne Magie, indem er Elektrizität, Magnetismus, Chemie und Optik einbezog. Mit diesen Techniken konnte der Zauberkünstler Dinge scheinbar verschwinden
und wiederauftauchen lassen und Verwandlungs-, Teleportations- und Schwebetricks ausführen.
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war auch – vor allem in ländlichen Gegenden – der Aberglaube stark verbreitet: Die Ausstellung zeigt etwa eine Fluchkerze gegen einen untreuen Liebhaber oder eine Bleinadel mit Knoten zur Hexenabwehr. Ein mumifizierter Frosch zeugt vom Bauzauber, der ebenfalls unter die Kategorie „Aberglaube“ fällt. Die im Mauerwerk, unter Türschwellen oder auf Dachböden abgelegten Bauopfer sollten das Haus und die Bewohner vor Unheil schützen.
Der letzte Teil der Ausstellung dreht sich um die Frage, wie das Phänomen „Magie“ heute behandelt wird.
Mehr Infos unter ueberseemuseum.de WR
Konzertinchen für die Kleinen
Neue Konzertreihe der Philharmoniker
Klassik für Kleinkinder – geht das? Bei den Bremer Philharmonikern auf jeden Fall. Am Sonntag, 26. Oktober, lockt die neue Konzertreihe Konzertinchen mit dem Programm „Harfentöne“ ins Tabakquartier. Das Konzept ist auf Kinder im Kindergartenalter zugeschnitten: klassische Melodien eingebaut in eine leicht nachvollziehbare Klanggeschichte, ein Instrument im Mittelpunkt, angenehme Lautstärke für zarte Kinderohren, Nahbarkeit und direkte, altersgerechte Ansprache, maximal 20 Plätze.
Die Harfenistin Louise Sen erzählt musikalisch die Geschichte eines kleinen Putzengels, der zwischen allerlei Instrumenten eine golden schimmernde Harfe entdeckt. Ganz vorsichtig entlockt er ihr
einige Töne und beginnt schließlich eine Reise durch verschiedene Epochen der Musik. David Gutfleisch zeichnet sich für die Konzeption der Konzertreihe verantwortlich.
„In dieser Spielzeit bieten wir drei verschiedene Programme beim Konzertinchen an: Harfentöne, Guten Morgen Cello und Vogelgezwitscher“, so der Musikpädagoge, der selbst auch als Solist beim Vogelgezwitscher zu erleben ist. „Die Konzerte dauern etwa 30 Minuten. So werden die Kinder nicht in ihrer Aufnahmefähigkeit überfordert, sondern bleiben aufmerksam und interaktiv bei der Musik und der Geschichte.“
Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Internet unter bremerphilharmoniker.de. bm
Internationales Festival Tanz wird eingestellt Das Ende einer Ära
Nach mehr als drei Jahrzehnten erfolgreicher Kulturarbeit ist nun Schluss: Das renommierte internationale Festival Tanz Bremen wird nicht mehr vom Senator für Kultur Bremen gefördert und muss deshalb seine Aktivitäten einstellen. Über die Jahre hinweg hat Tanz Bremen ein hochkarätiges Programm mit internationalen Gästen und regionalen
Tanzschaffenden präsentiert. Die Liste der auftretenden Künstlerinnen und Künstler liest sich wie ein Who’s Who der internationalen Tanzszene, und das Festival trug maßgeblich dazu bei, Bremen als weltoffene und kulturell lebendige Stadt zu positionieren. Seit 2023 wurde der Haushaltstitel für das Festival auf Null gesetzt. Es erwirtschaftet
„Prokofjews ‚Der feurige Engel‘ ist ein musikalischer und psychologischer Rausch – eine Oper im Grenzbereich von Wahnsinn, Begehren und metaphysischer Sehnsucht“, so Horáková: „Meine Inszenierung versteht Renatas Engel als Überlebensarchitektur: ein Schutzbild gegen eine Kindheit im Missbrauch, die im Erwachsenenleben in toxische, fieberhafte Beziehungen umschlägt, unter anderem zu Ruprecht.
befreien, doch die Vergangenheit lässt sie nicht los. Sie flieht in ihre Fantasien: Von Kindheit an sucht sie Halt bei einem feurigen Engel. Erwachsen geworden, trifft sie auf Ruprecht, der ihr verfällt, obwohl sie oft sonderbar und unbegreiflich wirkt. Statt gemeinsam Stabilität zu gewinnen, reißen die beiden sich gegenseitig in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Eine Oper im Bereich von Wahnsinn, Sehnsucht und Begehren
Prokofjews Partitur ist ein unerbittliches Brennglas, in dem sich Begehren und Zerstörung verschlingen. Es ist ein Privileg, diese obsessive Reise auf die Bühne zu bringen – ein Abend, der wie ein unaufhörlicher Strom unter die Haut geht und dort weiterlebt.“
Der Stoff von Prokofjews „Der feurige Engel“ ist komplex und leicht abgründig. Verzweifelt versucht Renata, sich von ihren frühen, traumatischen Erinnerungen zu
Wie kann man weitermachen, wenn man etwas Schreckliches erlebt hat? Beäugt werden sie bei ihrem Kampf und Fall von einer Gesellschaft, die sich durch ihr Verschleiern, ihr lautes Schweigen und unhaltbare Gerüchte zur Mittäterin macht.
„Der feurige Engel“ wird selten gezeigt, die Gesangspartien sind sehr anspruchsvoll und das Theater Bremen freut sich, sie komplett aus dem eigenen Ensemble besetzen zu können.
Nadine Lehner singt Renata, Elias Gyungseok Han Ruprecht. Am Pult der Bremer Philharmoniker steht Stefan Klingele.
Die Premiere findet am Sonntag, 26. Oktober, um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz statt. Mehr Informationen zu Spielplan und Programm sowie Tickets gibt es im Internet unter theaterbremen.de WR
zwar rund die Hälfte seines Etats durch Drittmittel, Sponsoring und Eintrittsgelder. Für die Einwerbung der Dritt- und Sponsorengelder braucht es jedoch eine Sockelfinanzierung aus öffentlicher Hand, auf die aufgebaut werden kann. Da diese eingestellt wurde, sieht sich der Verein Tanz Bremen gezwungen, das Festival nach 37 Jahren zu beenden. bm
Foto: Übersee-Museum / Volker Beinhorn
Macht mit ihrer Harfe Musik auch für die kleinsten Besucher: Louise Sen. Foto: Rudolf Lörinc
NEUSTADT - Am Samstag, 22. November, wird Bremen zum Treffpunkt junger Jazzmusiker und -musikerinnen: Im Rahmen der Hausmusikwoche findet die Landesbegegnung „Jugend jazzt 2025“ im Saal der Musikerinitiative Bremen (Buntentorsteinweg 112) statt. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr.
Mit „Jugend jazzt“ fördert der Landesmusikrat Bremen den Nachwuchs im Jazz. Die Veranstaltung, organisiert von der Musikerinitiative Bremen (MIB), bietet Jugendlichen bis 24 Jahren die Möglichkeit, ihre Musik vor Publikum und Fachjury in einem professionellen Rahmen zu präsentieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten in Ensembles von zwei bis elf Musikerinnen und Musikern auf – Improvisation ist dabei unverzichtbarer Bestandteil.
Besonders originelle Beiträge haben Chancen auf Preise: Neben Workshops, Band-Coachings, einer Aufnahmesession im Studio Nord und Auftritten im Rahmen der Jazzkonzerte der MIB winkt die Einladung zur Bundesbegegnung „Jugend jazzt 2026“. Diese gilt als Festival, Konzertpodium und Kontaktbörse zugleich und eröffnet jungen Talenten wertvolle Fördermöglichkeiten.
Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche mit Erstwohnsitz in Bremen, in Ausnahmefällen auch aus Niedersachsen, sofern sie sich nicht in einer musikalischen Berufsausbildung befinden. Bands und Einzelmusikerinnen beziehungsweise -musiker können sich bis 31. Oktober bewerben: musikerinitiative-bremen.de/ jugend-jazzt/jugendjazzt-2025/ rf
Respektvollen Umgang lernen
Sozialtraining: Kinder der Grundschule Rablinghausen lernten Konflikte besser zu lösen
RIKE FÜLLER
Stehen im Skateboardstand, gerade Haltung, die Hände am Körper, mit ernstem Gesicht cool bleiben und laut und deutlich sagen: „Stopp! Hör auf damit!“ Die 235 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rablinghausen lernten in den vergangenen drei Wochen, wie man respektvoll miteinander umgeht und Konflikte gemeinsam löst. Dafür hatten alle Klassen Unterstützung durch das Präventionsprogramm „!Respect“, des gemeinnützigen Vereins „!Respect“, das einen wertschätzenden Umgang an Schulen fördert.
Konflikttrainerin Tina Uphoff zeigte Lehrkräften und Kindern in Verhaltenscoachings, wie ein soziales Miteinander an der Schule für alle funktionieren kann. Denn: Laut einer Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund aus dem vergangenen Jahr macht jedes zweite Grundschulkind in Deutschland Erfahrungen mit Ausgrenzung und Gewalt. Das wirkt sich negativ auf das Lernen aus.
„!Respect“-Konflikttrainerin Tina Uphoff zeigte den Kindern spielerisch und mit Bewegungsabfolgen, wie sie eine Konfliktsituation zunächst selbst lösen können. Foto: Schlie
stufe wurde das Thema zudem altersgerecht im Unterricht behandelt.
Jede Klasse nahm an drei Workshops mit Trainerin Tina Uphoff teil, jeder dauerte 90 Minuten. Lammers ist zum Abschluss des Projekts überzeugt: Wenn alle daran mitarbeiten, wird es in Zukunft weniger Konflikte und Gewalt an der Schule geben. „Streit wird es trotzdem noch geben, die Frage ist aber, wie man ihn löst“, sagt Lammers.Denn die Kinder lernten bei „!Respect“, dass sie sich in den meisten Streitfällen erst einmal selbst behaupten können und dass sie sich erst bei weiterer Eskalation fremde Hilfe holen sollten. So lernen sie, dass sie Konfliktsituationen gut selbst lösen können und ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt.
Zähne gut, alles gut!
Zähne gut, alles gut!
Junge Jazztalente und -Gruppen können sich bis Ende Oktober bewerben. Foto: Pixabay
„Wir merken in den Pausen, dass Streit und Konflikte auch mit in den Unterricht getragen werden. Wenn sie erst dort gelöst werden können, geht wertvolle Unterrichtszeit verloren. Genauso ist es wichtig, dass wir ein gemeinsames Wording und gemeinsame Konsequenzen für No-Gos haben“, erklärt Schulleiterin Simone Lammers. So komme es – zwar selten – auch an ihrer Grundschule vor, dass Kinder rassistisch beleidigt werden oder Mädchen unter die Röcke geschaut wird. „Das sind absolute No-Gos. Das wollen wir hier nicht und die Eltern auch nicht“, sagt Lammers. Entscheidend für die Wahl des entsprechenden Sozialtrainings war der Faktor Nachhaltigkeit, sagt die Schulleiterin. So wurden im Vorfeld auch alle Eltern und Angestellten der Schule in das Projekt einbezogen, außerdem sollten während der dreiwöchigen Projektphase alle Klassen teilnehmen. „Die Übungen werden künftig auch im Sportunterricht wiederholt“, sagt Lammers. Je nach Klassen-
„!Respect“ trainiert mit den Kindern nicht theoretisch, sondern handelnd. „Wenn man Dinge tut, lernt man sie auch besser“, ist Lehrerin Anja Elena
Wilden überzeugt. Und so trafen sich die Kinder jeweils im Klassenverband mit ihrer Lehrkraft und Uphoff in der Sporthalle. Schon die respektvolle Begrüßung untereinander wird geübt: Immer den Namen des anderen dazu sagen, in die Augen schauen und lächeln. Dazu ein normaler Handschlag, Winken, oder eine verrückte Bewegungsabfolge als Handshake. Spielerisch geht es weiter: Trainerin Uphoff geht reihum, lässt ihre gespielte schlechte Laune an den Kindern aus. Jedes angesprochene Kind soll dabei im Rollenspiel üben, Stopp zu sagen und die Situation zu beenden. Und hier kommt auch der Skateboardstand wieder ins Spiel: Eine Bewegungsabfolge erleichtert den Kindern den richtigen Umgang in der Konfliktsituation. Sie stellen sich wie auf einem Skateboard stehend auf, nehmen eine gerade und aufrechte Körperhaltung ein, als würden sie ihren Reißverschluss bis unter das
Kinn hochziehen, behalten ihre Hände am Körper und schauen ihrem Gegenüber fest in die Augen. „Stopp!“ sagen sie laut. Uphoff gibt Tipps: „Ihr dürft im Streitfall auf keinen Fall den anderen berühren, deshalb bleiben die Hände bei Euch. Um Euch selbst zu beruhigen, könnt ihr tief durchatmen und im Kopf bis zehn zählen“, empfiehlt sie. Außerdem sei es wichtig, direkt dazu zu sagen, womit aufgehört werden soll. Hilft das alles nicht, sollen die Kinder sich an eine Lehrkraft beziehungsweise erwachsene Person wenden, sagt Uphoff.
Lehrerin Wilden ist überzeugt: So ein Präventionstraining sollten alle Schulen standardmäßig haben.“ Finanziert wurde das Sozialtraining in Rablinghausen von der Stiftung Sparda-Bank Hannover, dem Schulverein der Grundschule Rablinghausen, dem Verein Freundeskreis Bremer Kinder in Not und dem Bündnis für Kinder.
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Dienstag, 28. Oktober 2025, 18 – 19.30 Uhr
Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bürgerstraße 1, 28195 Bremen
NEUSTADT - Mit „Klänge einer Epoche“ lädt das Kulturzentrum Buntentor (Kunz) zu einer musikalischen Reise durch das Barockzeitalter ein. Das Konzert führt das Publikum von Italien über England bis nach Deutschland und präsentiert Werke bedeutender Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts, die die Musikgeschichte nachhaltig geprägt haben.
Zu hören sind unter anderem die dramatischen Kompositionen des italienischen Geigers Dario Castello, die virtuosen Stücke von Carlo Farina sowie englische Tänze und Melodien
Im Kunz erklingen am Sonntag barocke Klänge aus europäischen Ländern. Foto: pv
von John Playford, der als Pionier das Musizieren für jedermann zugänglich machte. Auch die deutschen Meister Ernst Gottlieb Baron und Bernhard Joachim Hagen werden mit Lautenklängen und virtuosen Werken vertreten sein. Den Abschluss bildet eine Sonate des böhmischen Komponisten Georg Anton Benda, die mit ihrer Tiefe und Ausdruckskraft das Programm abrundet. Das Konzert findet am Sonntag, 26. Oktober, ab 16 Uhr im Kunz, Sedanstraße 12-14, statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung wird als Hutkonzert durchgeführt. rf
Geschichte lebendig gehalten
ARSTEN - Mit einer Feierstunde und rund 150 Gästen wurde kürzlich das 40-jährige Bestehen des Arbeitskreises Arster Geschichte(n) gefeiert. Ort des Jubiläums war das Lüttje Museum, das sich einmal mehr als kultureller Mittelpunkt im Stadtteil Obervieland zeigte. Gegründet wurde der Arbeitskreis am 24. September 1985 von Alt- und Neu-Arstern, die sich der Geschichte ihres Ortsteils widmen wollten. Initiiert hatte die Runde der Geschichtslehrer Friedrich Greve, der damals erst wenige Jahre in Arsten lebte. „Gleich zu Beginn wagten wir uns an ein besonderes Jubiläum für Arsten – 775 Jahre“, erinnerte sich Greve in seinem Rückblick. „Zwei Wochen lang feierten wir mit den Arster Vereinen – und es entstand unsere erste Ausstellung.“
In den folgenden Jahren trugen die Mitglieder des Arbeitskreises unzählige Fotos, Dokumente und Erinnerungen zusammen. Gründungsmitglied Annemarie Schnieder erzählt: „Wir Alt-Arster wurden losgeschickt, um Fotos und Dokumente zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.“ Aus dieser Arbeit entstand 1988 das erste Buch über die „Arster Straßenmacher“, drei Jahre später folgte „In Arsten war alles ganz anders – Arster erzählen ihre Geschichte(n)“. Mehr als 60 Dia-Vorträge fanden im Laufe der Jahre in der Gaststätte „Zur Börse“ und im Gemeindehaus statt. Zugleich engagierte sich der Arbeitskreis für den Erhalt des dörflichen Charakters Arstens – mit Erfolg: 2021 konnte die Fassade der ortsbildprägen-
Nachthimmel über Borkum
NEUSTADT - Die Olbers-Gesellschaft lädt für den 22. Oktober, 19.30 Uhr, in die WalterStein-Sternwarte (OG der Hochschule Bremen, Werderstraße 73) ein. Andrea SittigKramer und Marylen Nintemann sprechen dort über die Faszination des Nachthimmels über Borkum im März dieses Jahres. Borkum ist die westlichste der Ostfriesischen Inseln und bei Urlaubern insbesondere wegen der klaren NordseeLuft, den Stränden und den naturgeschützten Dünenlandschaften beliebt. Die Referentin, Andrea Sittig-Kramer, verbrachte im März 2025 eine Woche auf der Insel aus einem weiteren Grund: Sie wollte ihrer Leidenschaft nachgehen –der Nightscape-Photografie. Dabei werden Sonne, Mond und Sternen am nächtlichen Himmel fotografiert. Bei bes-
ten Wetterverhältnissen hat sie so besondere Planetenkonstellationen, selten dokumentierte atmosphärische Phänomene bei Sonnenuntergang, Sternenstrichspuren-Bilder mit nautischen Seezeichen und Dünenlandschaften, ISSÜberflüge vor den FrühlingsSternbildern in verschiedenen Aufnahmetechniken und vieles mehr mit ihrer Kamera festgehalten.
In der letzten Nacht konnte sie sogar helle, farbenprächtige Polarlichter beobachten und aus ihren Bildern TimelapseVideos erstellen. Im Vortrag erklärt Sittig-Kramer auch, wie die aufwendigen Startrailsbilder entstehen.
Vor dem Vortrag wird der aktuelle Sternenhimmel mit Hilfe des Planetariums-Projektors vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. rf
Schulleiterin Anke Teuber-Molle (v. l.) überreichte im Namen der Grundschüler ein Geschenk an Fredi Kiffmeyer und Friedrich Greve vom Arbeitskreis Arster Geschichte(n).
den „Börse“ vor dem Abriss bewahrt werden. Auch über Arsten hinaus wurde der Arbeitskreis aktiv. 2006 entstand eine Ausstellung über Kattenesch und Alt-Kattenturm, später erschien dazu ein weiteres Buch. Große Jubiläen begleiteten die Arbeit: 2011 feierte Arsten 800 Jahre, 2022 das Ortsamt Obervieland sein 60-jähriges Bestehen, 2024 schlossen sich die Arster den Habenhausern an, um deren 900-jähriges Ortsjubiläum zu begehen.
Ein Meilenstein war 2012 die Eröffnung des Lüttjen Museums, zunächst in der Hohenleuchte, ab 2014 an der Straße In der Tränke. „Geschichte zum
Anfassen“ war das Ziel. Die IlseKöpe-Heemsath-Stiftung ermöglichte den Aufbau und Betrieb. Besonders die umfangreiche Sammlung historischer Werkzeuge und Gerätschaften des Mitglieds Fredi Kifmeier, die dort ihre dauerhafte Heimat fand, zieht Besuchende an. Ergänzt wird sie durch zahlreiche Exponate zum Alltagsleben. Ein wichtiger Partner des Arbeitsreises ist laut Greve das Bürgerhaus Obervieland, mit dem gemeinsam regelmäßig Ausstellungen und Workshops entstehen. So bietet der Arbeitskreis Projekttage und Radtouren zu Erinnerungsorten der NS-Diktatur an. Diese Bildungsarbeit wird auch von
Foto: pv
Schulen im Stadtteil geschätzt. Ortsamtsleiter Michael Radolla würdigte das Engagement in seinem Festgruß: „Das Museum ist heute ein wichtiger kultureller Treffpunkt. Die Projekte mit Schülerinnen und Schülern sind von unschätzbarem Wert.“ Auch Anke TeuberMolle, Vertreterin der Grundschule Arsten, betonte: „Wir sind so dankbar für diese tollen Projekte – das ist einfach einmalig.“ Pastor Christian Schulken schloss sich an und hob die Bedeutung des Arbeitskreises hervor: „Wir haben hier einen ganz besonderen Schatz – und Friedrich Greve hat in all den Jahren unermüdlich dazu beigetragen.“ rf
Fachtag zu Gesundheit
NEUSTADT - Wie wirken sich Geschlechterrollen und gesellschaftliche Normen auf Gesundheit aus? Und wie können Angebote gestaltet werden, die den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen, Männern sowie transgender, intergeschlechtlichen oder nicht-binären Personen gerecht werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Fachtags „Mehr Gesundheit in die Quartiere – Geschlechtersensibilität im Fokus“, der am 27. November von 9 bis 16 Uhr im Forum K – Tagungszentrum am Roten Kreuz Krankenhaus stattfindet. Neben fachlichen Impulsen von Thomas Altgeld von der Landesvereinigung für Ge-
sundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen und Bremen (LVG & AFS Nds. HB) und Taleo Stüwe von Prina – Politiken der Reproduktion, bieten Workshops am Nachmittag Gelegenheit zum Austausch und zur Entwicklung praxisnaher Ansätze. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter eveeno.com/ 252342487. Veranstalter sind unter anderem die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, das Strategieforum Prävention des Landes Bremen und die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF). rf
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Von ruhig bis rasant
Knapp 300 Geschäfte auf dem 990. Freimarkt
„Es hat knapp 1.000 Bewerbungen für den Freimarkt gegeben“, sagt Dirk Kühling, Abteilungsleiter Wirtschaft. Davon wurden 297 Geschäfte ausgewählt und auf der Bürgerweide sowie auf dem kleinen Freimarkt in der Innenstadt platziert. Darunter befinden sich traditionelle Angebote, die „einfach dazu gehören“, wie das Pferderennen oder Frösche schlagen. Auf der anderen Seite ist auch in diesem Jahr Platz für innovative Neuheiten. „Von rasant bis ruhig und für Jung und Alt – wir haben wieder ein rundes Programm für alle zusammengestellt“, sagt Joachim Ackermann, Referatsleiter für Marktangelegenheiten.
Erstmalig in diesem Jahr dabei ist das Hochfahrgeschäft „Evolution“, das mit seinen 66 Metern sogar das Riesenrad übertrifft. Es verspricht Rundumrotation, Schwerelosigkeit und Nervenkitzel pur in schwindelerregenden Höhen und atemberaubenden Tiefen. Ackermann hebt darüber hinaus die neue Geisterbahn „Fahrt zur Hölle 2.0“ hervor, die mit viel Liebe zum Detail und neuester Technik für ein intensives Gruselerlebnis in mehreren Szenen sorgen soll. Ebenso neu ist das Laufgeschäft „Crazy Vegas“. Inspiriert vom schillernden Nachtleben und der bun-
ten Casino-Kultur von Las Vegas bietet es einen Rundgang voller Überraschungen für die ganze Familie.
Als bekannte Highlights sind unter anderem die Wilde Maus XXL, Octopussy und Jim und Jaspers Wildwasser in diesem Jahr wieder dabei. Besucherinnen und Besucher können sich nach einer längeren Pause ebenso wieder auf Laser PIX freuen, eine klassische Themenfahrt mit Laserspiel – mit der leuchtenden Atmosphäre von Videospielen aus den 80er und 90er Jahren. Klassiker wie der Break Dancer oder der Happy Sailor sind als Publikumslieblinge nicht mehr wegzudenken und ebenfalls auf dem Gelände zu finden.
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Eigens für den 990. Freimarkt wurde außerdem ein Pin entworfen, der in einigen Geschäften für 5 Euro erworben werden kann. Die Auflage ist passend dazu auf 990 Stück limitiert. Der offizielle Freimartkt-Pin zeigt den Roland und soll das erste Sammlerstück einer geplanten Serie sein, verrät Susanne Keunke, Vorsitzende des Verbands der Schausteller und Marktkaufleute Bremen. So steuere man mit neuen Pins in den kommenden Jahren bereits langsam auf das große Highlight zu: den 1000. Bremer Freimarkt. lcs
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Die ganz besondere Party auf dem Bremer Freimarkt – nur für die Ladies! Mit dem einzig wahren Bachelor Paul Janke Star-DJ Sven Kadelka und einer heißen Tanzshow direkt von der Reeperbahn (Olivia Jones, Dollhouse).
Für ein sicheres Vergnügen
Die ganz besondere Party auf dem Bremer Freimarkt – nur für die Ladies! Mit dem einzig wahren Bachelor Paul Janke Star-DJ Sven Kadelka und einer heißen Tanzshow direkt von der Reeperbahn (Olivia Jones, Dollhouse). Außerdem suchen wir das schönste Dirndl auf dem Bremer Freimarkt Frauen von 18 bis 80 Jahren sind herzlich eingeladen, mitzumachen Es warten tolle Preise auf euch!
Um allen ein unbeschwertes Fest zu ermöglichen, gibt es auch in diesem Jahr ein umfassendes Sicherheitskonzept für den Freimarkt. Während der Marktöffnungszeiten bleibt die Polizeiwache an der Bürgerweide besetzt, um den Besucherinnen und Besuchern eine Anlaufstelle zu bieten. Auf dem Gelände sind uniformierte Polizeistreifen sowie ein privater Sicherheitsdienst im Einsatz, ebenso wie Videokameras. Die Polizei warnt vor gezieltem
Vollgas-Party im Hansezelt
Goldkehlchen gesucht
Von NDW bis Ballermann: Der Montag gehört den Festzeltstars
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Polizei und Sicherheitsdienst auf dem Gelände
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Taschendiebstahl und empfiehlt, Wertsachen nahe am Körper zu tragen und Taschen stets geschlossen zu halten. Auch im Auto sollten keine Wertgegenstände zurückgelassen werden. Das Mitbringen von Waffen, Hunden, Fahrrädern, E-Scootern, Pyrotechnik und Glasflaschen ist verboten. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 2.500 Euro. Der Sicherheitsdienst führt stichprobenartige Kontrollen von Taschen durch. lcs
Star Markus und die Band Rebel Tell (rechts) wollen die Stimmung im Hansezelt ordentlich anheizen. Fotos: pv
Frauen von 18 bis 80 Jahren sind herzlich eingeladen, mitzumachen Es warten tolle Preise auf euch!
Die ganz besondere Party auf dem Bremer Freimarkt – nur für die Ladies! Mit dem einzig wahren Bachelor Paul Janke Star-DJ Sven Kadelka und einer heißen Tanzshow direkt von der Reeperbahn (Olivia Jones, Dollhouse). Außerdem suchen wir das schönste Dirndl auf dem Bremer Freimarkt Frauen von 18 bis 80 Jahren sind herzlich eingeladen, mitzumachen Es warten tolle Preise auf euch!
Das geht ja gut los: Nach dem Auftaktwochenende steht dem 990. Bremer Freimarkt bereits am Montag, 20. Oktober, ab 18 Uhr der nächste Partyhöhepunkt bevor. Der WESER REPORT, Antenne Schlager und Stark Gebäudereinigung präsentieren im Hansezelt wieder die Festzeltstars. Der Eintritt ins Zelt ist kostenlos. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze direkt an der Bühne. Dort gibt es wieder viel zu sehen. Organisator Bernd Schwochert und sein Team von s+k Consulting & Events haben keine Mühen gescheut, um erneut einige Top-Stars der PartySzene nach Bremen zu holen. Das Line-up wird angeführt von Neue Deutsche Welle (NDW) Ikone Markus, der sicher nicht nur seinen Top-Hit „Ich will Spaß“ performen, sondern auch noch einige unvergessene Gassenhauer
Highlights im Programm
Der Werder-Tag hat dieses Jahr am Mittwoch, 22. Oktober, Premiere auf dem Freimarkt mit vielen Aktionen rund um den SV Werder Bremen. Alle Besuchenden, die anhand von Mützen, Schals oder anderen Accessoires als Fans zu erkennen sind, erhalten an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr an den teilnehmenden Geschäften Rabatte oder andere Angebote. An den Fahrgeschäften werden Werder Sounds, Songs und Jingles eingesetzt, um das Stadionfeeling auf
Mittwoch, 22. Oktober 2025, ab 17 Uhr, auf dem Bremer Freimarkt in der Almhütte von Nina Renoldi
den Markt zu holen.
Am Montag, 27. Oktober, ist dann „Schnibbeltag“. Gutscheine mit vielen Rabatten sind an diesem Tag zum Ausschneiden im „Weser Kurier“ und gelten für den selbigen Tag. Zwei Tage später ziehen dann 18 beliebte Charaktere aus Cartoons und Kinderfilmen über das Festgelände. Zwischen 15 und 18 Uhr wandeln sie zwischen den Karussells umher und lassen sich mit ihren Fans fotografieren. lcs
Mittwoch, 22. Oktober 2025, ab 17 Uhr, auf dem Bremer Freimarkt in der Almhütte von Nina Renoldi
Mittwoch, 22. Oktober 2025, ab 17 Uhr, auf dem Bremer Freimarkt in der Almhütte von Nina Renoldi
seiner Kolleginnen und Kollegen aus der NDW-Zeit anstimmen wird. Ähnliches gilt für Almklausi, dessen „Mama Laudaaa“ bekanntlich nicht nur am Ballermann zu jeder Party gehört, sondern auch in der Hütte beim Aprés-Ski die Fans zum Mitsingen bewegt. Auch er wird wieder die größten Hits der Baller(„Wenn dein Herz Lambada tanzt“) und Anna-Maria Zimmermann („1.000 Träume weit“) sowie der Band Rebel Tell. Soll man sie Schlager-Rocker nennen? Oder ist es Rock-Schlager, was sie aufführen? Sicher ist: Füße stillhalten funktioniert überhaupt nicht, wenn die vier Musiker loslegen und ihre ganz eigene Interpretation bekannter Hits auf die Bühne bringen. rl
mannstars zum Besten geben. Unterstützung bekommt er dabei von
Rummel und Bummel
Zwischen Cartoon-Figuren und Werder-FansVerkaufsoffener Sonntag in der Freimarktszeit
Während auf der Bürgerweide und dem Marktplatz mit dem Freimarkt die 5. Jahreszeit gefeiert wird, öffnen auch die Geschäfte der Bremer Innenstadt am 26. Oktober ihre Türen.
Allein die Vorauswahl war ein echter Kraftakt. Mehr als 50 Personen meldeten sich auf den Aufruf im WESER REPORT um sich für die Teilnahme am Goldkehlchen-Gesangswettbewerb am 21. Oktober ab 18 Uhr in der Almhütte zu bewerben. 15 Künstlerinnen und Künstler dürfen sich nun der Bewertung der Promi-Jury um die Musik-Produzenten Florian Hünecke und Frank Koopmann, WerderLegende Jonny Otten, UEFASchiedsrichter Sven Jablonski und Drag Queen Miss Joyce DeLone stellen. Doch die Jury entscheidet nicht allein. Die Intensität des Applauses des Publikums spielt für die Entscheidung über das Preisgeld in Höhe von 1.000, 500 und 250 Euro für die drei Erstplatzierten eine sehr große Rolle. rl
Ladies Night –Feier nur für Frauen
Mal ganz in Ruhe abfeiern mit den Mädels: Nina Renoldi lädt für Mittwoch, 22. Oktober, erstmals zu einer Ladies Night in die Almhütte ein. Ab 17 Uhr ist das Festzelt exklusiv für weibliche Gäste geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos und obendrein bekommen die ersten 200 Frauen zwischen 17 und 18 Uhr eine Piccolo-Flasche Scavi & Ray gratis. Auf dem Programm steht dann neben Tanzen und Abfeiern zur Musik von DJ Svenk auch noch ein spannender Dirndlwettbewerb sowie eine heiße Tanzshow mit ein paar gut gebauten Kerlen von der Reeperbahn. rl
MR. EMDE Wieder lecker Krustenbraten, Kräuter-Steak und Champignons gegenüber dem „Brauhaus“
Mittwoch, 22. Oktober 2025, ab 17 Uhr, auf dem Bremer Freimarkt in der Almhütte von Nina Renoldi
Mittwoch, 22. Oktober 2025, ab 17 Uhr, auf dem Bremer Freimarkt in der Almhütte von Nina Renoldi
Der verkaufsoffene Sonntag lädt in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zum Stadtbummel ein. „Die Mischung aus Freimarktstimmung und Einkaufsbummel macht den Tag zu einem Highlight im Bremer Veranstaltungskalender“, sagt Carolin Reuther, Geschäftsführerin der
City Initiative Bremen Werbung. Entlang der Sögestraße, Obernstraße, am Marktplatz und auf dem Domshof können die Besucherinnen und Besucher in einem vielfältigen Angebot stöbern – von Mode und Accessoires über Haushaltsartikel bis hin zu besonderen Geschenkideen.
Die Lloyd Passage hält zudem ein buntes Programm bereit: Popcorn, Zuckerwatte und nostalgische Marktstände zum Dosenwerfen oder Entenangeln. lcs
Moderation der Der einzig wahre Bachlor
Dienstag, 21.Oktober Mittwoch, 22.Oktober
Moderation der Paul Janke Der einzig wahre Bachlor
Moderation der Misswahl Paul Janke Der einzig wahre Bachlor
Moderation der Misswahl Paul Janke Der einzig wahre Bachlor
Zusammen mit dem Weser Report suchen wir das schönste Dirndl 2025 auf dem Bremer Freimarkt.
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Zusammen mit dem Weser Report suchen wir das schönste Dirndl 2025 auf dem Bremer Freimarkt.
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Du präsentierst dich gerne, hast schon mal auf einer Bühne gestanden und möchtest die Leute mit deinem Dirndl begeistern?
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Der Schaukelspaß für die ganze Familie wieder auf der Osterwiese!
Der Schaukelspaß für ganze Familie auf dem Bremer Freimarkt!
Du präsentierst dich gerne, hast schon mal auf einer Bühne gestanden und möchtest die Leute mit deinem Dirndl begeistern?
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Dann bist du bei uns genau richtig!
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Dann bist du bei uns genau richtig! Melde dich vor Ort oder unter Tel. 040 - 47 83 82
Melde dich vor Ort oder unter Tel. 040 - 47 83 82 Stichwort “Dirndl” zwischen 10 bis 16 Uhr.
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Eine Promijury und das Publikum vor Ort entscheiden, wer gewinnt.
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Neue-Deutsche-Welle-
Mystische Frauengestalten
NEUSTADT - Das „Künstler:innenhaus Bremen“ zeigt noch bis zum 30. November 2025 die Ausstellung „U Scantu: A Disorderly Tale“ der italienischen Künstlerin Elisa Giardina Papa. Es ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland und widmet sich dem sizilianischen Mythos der donne di fora –übernatürlichen Frauengestalten, die zwischen den Welten wandeln. Giardina Papa verknüpft historische Recherchen, Archivmaterial und zeitgenössische Ästhetik zu einer queeren Allegorie über Macht, Identität und Widerstand. Die Ausstellung wurde von Marie Oucherif kuratiert, die seit Mai die künstlerische Leitung des Hauses übernommen hat. Eine öffentliche Führung
auf Türkisch findet am 23. Oktober statt. Der Workshop „Kann Kunst Kunst vermitteln?“ lädt für den 9. November, von 15 bis 18 Uhr dazu ein, selbst kreativ zu werden. Am 13. November führt Kuratorin Marie Oucherif persönlich durch die Ausstellung, und am 15. November bietet ein Skateworkshop für FLINTA und Mädchen die Gelegenheit, Bewegung und Kunst zu verbinden. Alle Veranstaltungen finden im „Künstler:innenhaus Bremen“, Am Deich 68/69, statt. Der Eintritt ist frei, ebenso wie die Teilnahme an den Programmen, für die jedoch eine Anmeldung unter galerie@khbremen.de erforderlich ist. Weitere Informationen gibt es unter kh-bremen.de rf
Die Ausstellung „U Scantu: A Disorderly Tale“ von Elisa Giardina Papa widmet sich dem Mythos der donne di fora – übernatürlichen Frauengestalten, die zwischen den Welten wandeln. Foto: pv
Klang, Sprache und Vielfalt
Zentrum für Kunst mit spannenden Veranstaltungen
WOLTMERSHAUSEN - Die zweite Oktoberhälfte bringt ein vielseitiges Programm zwischen Musik, Sprache und Performance auf die Bühne des Zentrums für Kunst im Tabakquartier.
Los geht es am 21. Oktober mit dem Soundwalk Pusdorf: Das Bremer Streich-Ensemble Pulse lädt für 10.30 bis 12 Uhr zu einem kostenlosen Spaziergang durch Woltmershausen ein. Teilnehmende nehmen die Geräusche ihrer Umgebung bewusst wahr – Aufnahmen daraus fließen in die Konzerte mit Fred Frith am 30. und 31. Oktober ein. Treffpunkt: Zentrum für Kunst (Hermann-Ritter-Straße 108E). Anmeldung: kontakt@ pulsepulse.de
Am Samstag, 25. Oktober, 20.15 Uhr, zeigt eine internationale Band beim Konzert „Ein Europa – viele Stimmen“, wie moderne Musik und kleine Regional- oder Minderheitensprachen wie Furlanisch, Sámi oder Nedersaksisch harmonieren können. Veranstalter ist das Länderzentrum für Niederdeutsch. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind unter info@ lzn-bremen.de möglich. Einen
Tag später gibt es die Podiumsdiskussion „Polyphonie – Stadt der Mehrsprachigkeit“: Ab 11 Uhr diskutieren Vertretende internationaler „Cities of Literature“ über gelebte Mehrsprachigkeit in Städten. Im Anschluss folgt eine Performance
Heute Jazz im MIB-Saal
NEUSTADT - Ein Abend voller Jazz, Rhythmus und mediterraner Klänge: Am heutigen Samstag, 18. Oktober, ab 20 Uhr, präsentiert Jazzpianist Jan Christoph im Saal der Musiker Initiative Bremen (MIB, Buntentorsteinweg 112) sein Programm „The Summer Knows“. Gemeinsam mit Claudia Delarosa (Gesang), Andreas Proff (Saxo-
phon), Christian Frank (Kontrabass) und Frieder Leisinger (Schlagzeug) stellt der Komponist und Sänger eigene Werke aus den Jahren 1979 bis 2024 vor. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Studierende der Hochschule für Künste bezahlen 5 Euro. Mitglieder der Musikerinitiative Bremen haben freien Eintritt. rf
des Kollektivs Sineumbra. Die Diskussion ist Teil des „globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur“. Der Eintritt ist frei.
Am Donnerstag, 30. Oktober, und Freitag, 31. Oktober, jeweils um 20 Uhr, erklingen im Saal
Solidar die Uraufführung einer neuen gemeinsamen Komposition von Fred Frith und Pulse sowie Friths Werke „Fell“ und „Lelekovice“. Der Eintritt kostet 20 Euro (ermäßigt 15 Euro beziehungsweise 10 Euro. Infos: zentrum-fuer-kunst.de rf
„Arcadia“ und „Black Rain“
NEUSTADT - Ein Ensemble, zwei Handschriften: Unter dem Titel „New Artefacts“ zeigt das Ensemble Of Curious Nature zwei neue Arbeiten der Choreografen Matthew William Robinson und Helge Letonja. Das Double-Bill verbindet die Stücke „Arcadia“ und „Black Rain“, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Auf-
Verpackung: Ihre Ware verpacken wir für Seefracht, Luftfracht und für den Landtransport – als Stückgut oder im Container.
Lieferung: Kisten, Verschläge, Transportböden etc. bauen wir in eigener Werkstatt speziell nach den Maßen Ihres Transportgutes.
Sonderbau: Spezialkisten oder alle Arten von Sonderverpackungen und -konstruktionen, die sich nach den Anforderungen für Ihre Ware oder entsprechend Ihren Wünschen umsetzen lassen: Glasverpackung, Pendel-/ Werkzeugkisten, schwimmende Verpackung, Messekisten und vieles mehr.
geführt wird „New Artefacts“ am Freitag, 31. Oktober, ab 19.30 Uhr, am Samstag, 1. November, ab 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 2. November, 16.00 Uhr in der Schwankhalle (Buntentorsteinweg 112/116). Karten kosten 20 Euro oder 12 Euro; mit Bremen Pass 3 Euro, mit Kultursemesterticket ist der Eintritt kostenfrei. WR
LOGISTIK
UNSERE
LEISTUNGEN:
⊲ Tägl. Ganzzugsverkehre zu den dtsch. Seehäfen Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg v.v.
⊲ Zugverbindungen nach Stuttgart, Dortmund, Bönen, Duisburg,
⊲ Hof & Regensburg v.v.
⊲ Lagerkapazität für 3.500 TEU Vollcontainer ⊲ Containerreparatur
Verkauf von gebrauchten Seecontainern
STAUEREI UNSERE LEISTUNGEN:
⊲ Be-/Entladen von See-/ Binnenschiffen
⊲ Führen nahezu sämtlicher Gerätschaften in den Häfen (z.B.Gabelstapler, Zugmaschine, Kran/Bordkran, Radlader, Reachstacker) ⊲ Ladungssicherung im Schiff
Ladungssicherung auf Flatracks/im Container
Container Be-/Entladen
Anschlagen von Ladung an Land/im Schiff
Lagerarbeiten
Fred Frith kooperiert im Zentrum für Kunst mit dem Ensemble Pulse. Foto: pv
Knapp, knapper, am knappsten
Kaderprobleme: Sechs Verteidiger fallen vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim aus
PHILIPP BEHRBOM UND
ROBERT LÜRSSEN
Mitchell Weiser, Olivier Deman, Maximilian Wöber, Niklas Stark, Felix Agu – die Ausfallliste in der Bremer Defensive, insbesondere auf den Außenbahnen, ist lang. Unter der Woche kam mit Isaac Schmidt der nächste hinzu. Das stellt Cheftrainer Horst Steffen vor dem Spiel gegen Heidenheim vor Herausforderungen.
Die Verteidigung, mit der Werder um 15.30 Uhr in Heidenheim antreten will, stellt sich dementsprechend fast von selbst auf. Karim Coulibaly und Marco Friedl gelten als gesetzt. Eine der Außenbahnen soll Yukinari Sugawara übernehmen – der letzte nominelle Außenverteidiger im Kader. Bei der Frage, wer auf die andere Seite rückt, will sich Horst Steffen nicht in die Karten schauen lassen: „Es gibt mehrere Optionen, und wie immer sage ich nicht, welche ich präferiere.“ So oder so wird ein Spieler auf einer ungewohnten Position zum Einsatz kommen. Wie lange Isaac Schmidt ausfällt und wie stark die knappe Kadersituation auf den defensiven Außenbahnen spürbar wird, kann Steffen noch nicht sagen: „Grundsätzlich fühlt es sich aber so an, dass es nur für diese Woche nicht reicht.“
Weitere spannende Frage: Wer steht bei Werder im Tor? Mio Backhaus kehrte in dieser Woche nach seiner Verletzung ins Training zurück. An seinem Status als Nummer 1 ließen die WerderVerantwortlichen keinen Zweifel, obwohl Vertreter Karl Hein sowohl bei der Niederlage in München als auch beim Sieg gegen St. Pauli mit starken Leistungen
Allein auf weiter Flur: Mit Yukinari Sugawara steht dem SVW vor dem Spiel gegen Heidenheim nur noch ein nomineller Außenverteidiger zur Verfügung. Foto: nordphoto GmbH / Straubmeier
überzeugt hatte. Ob Backhaus für das Spiel überhaupt zur Verfügung steht ist indes noch unklar: „Wir haben noch zwei Trainingseinheiten, die beide notwendig sind, um zu sehen, wie der Stand der Dinge ist“, sagt Steffen. Gleiches gelte für Jens Stage. Während das vergangene Aufeinandertreffen zwischen den Vereinen mit 4:1 deutlich zugunsten des SVW ausfiel, hat Steffen sicherlich noch eine Rechnung offen. Mit der SV Elversberg scheiterte er in der vergangenen Saison knapp in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim. „Natürlich sind mir beide Spiele noch sehr präsent“, sagt Steffen. Allerdings fokussiere er sich jetzt auf die anstehende
Aufgabe. „Es wird anspruchsvoll sein, es wird eine Leidenschaft sein, die Heidenheim mitbringt, und wir müssen dagegenhalten“, prophezeit Steffen. Sein Ziel: nach dem Sieg gegen St. Pauli Konstanz in das Team bringen. In ihrem dritten BundesligaJahr zieren die Heidenheimer aktuell das Ende der Tabelle. Einem 2:1-Sieg am fünften Spieltag gegen Augsburg stehen fünf Niederlagen gegenüber. Keine davon fiel allerdings höher als mit zwei Toren Unterschied aus, obwohl Top-Teams wie Dortmund und Leipzig zu den Gegnern zählten. Das zeigt: Die Truppe von Frank Schmidt ist weiterhin in der Bundesliga konkurrenzfähig. Nur vier Treffer auf der Ha-
benseite des Torverhältnisses zeigen das größte Manko der Mannschaft auf: die fehlende Torgefahr. Umgekehrt gilt aber auch. Die Heidenheimer Abwehr um Dauerbrenner und Kapitän Patrick Mainka, der seit dem Aufstieg in allen 74 Heidenheimer Partien von Anfang bis Ende auf dem Platz stand, ist weiterhin schwer zu knacken. Einer, der dafür sorgen könnte, ist Victor Boniface. „Er hat sich unglaublich geärgert, als er gegen St. Pauli das Tor nicht gemacht hat“, so Steffen. Gleichzeitig lobt er seine Integration ins Team: „Er hat auch das Bedürfnis, junge Spieler mitzunehmen.“ Wie nah Boniface an der Startelf ist, lässt Steffen aber offen.
SPORT KOMPAKT
Das Internetportal transfermarkt.de hat die Marktwerte der Werder-Spieler neu berechnet. Der größte Verlierer: Victor Boniface. Der Marktwert des Stürmers hat sich halbiert: Von 40 auf 20 Millionen Euro. Den größten Sprung nach oben macht Karim Coulibaly. Der Marktwert des Verteidigers wird auf 8 Millionen Euro taxiert.
Die Weltelite des Darts kommt erneut nach Bremen: Am 5. Dezember steigt in der ÖVB-Arena die zweite Bremen Darts Gala. Unter anderem treten die Weltmeister Luke „Cool Hand Luke“ Humphries, und Rob „Voltage“ Cross an. Ebenfalls dabei sind die deutschen Topspieler Gabriel Clemens und Ricardo Pietreczko.
Bei der Mitgliederversammlung im November wird bei Werder Bremen der Aufsichtsrat neu gewählt. Der Verein hat unter der Woche die Kandidaten bekanntgegeben. Neben Harm Ohlymeyer und Florian Weiß die dem Gremium bereits angehören, stehen Julian Deutz, Chadia Freyhat, Torsten Hoppe und Christina Reuter zur Wahl. Nach der 6:2 Derbyniederlage in der Regionalliga-Nord spielt die Zweitvertretung von Werder Bremen am heutigen Samstag auf Platz 11 gegen die U23 von Hannover 96. Der Bremer SV spielt am Sonntag gegen den SV Meppen. Der BSV holte am vergangenen Spieltag ihren ersten Auswärtssieg (3:0) bei Eintracht Norderstedt. pb
Entspannt in die Pause?
Werder Frauen gegen Eintracht Frankfurt
Die Erinnerungen an den 2:0-Sieg im Nordderby vor fast ausverkauftem Weserstadion sind den Werder-Frauen sicherlich noch präsent. „Der Moment, als wir durch den Tunnel rausgegangen sind, hat alles übertroffen, was man sich hätte vorstellen können“, berichtet Cheftrainerin Fritzy Kromp. Am morgigen Sonntag steht für ihr Team die nächste Aufgabe an: auswärts bei Eintracht Frankfurt. Obwohl die Bremerinnen derzeit vor Eintracht Frankfurt in der Tabelle stehen, kann nicht zwingend von einer Favoritenrolle für den SVW die Rede sein. Schließlich spielen die Frankfurterinnen in dieser Saison erneut in der Europa League und besiegten unter
der Woche am Mittwoch den tschechischen Club FC Slovacko mit 1:0. Damit sicherten sie sich den Einzug ins Achtelfinale. Ganz glücklich sind die Frankfurterinnen trotz der starken internationalen Auftritte nicht in die Saison gestartet. Am vergangenen Wochenende verspielte das Team eine 2:1-Führung binnen zwölf Minuten und verlor gegen den SC Freiburg noch mit 3:2. Mit einem Sieg gegen die Eintracht könnten die Werderanerinnen zum einen ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte festigen – und zum anderen mit einem guten Gefühl in die anstehende Länderspielpause gehen. Anpfiff ist um 14 Uhr. pb
Gebärmutter-Gewebe auf Abwegen
Sprechstunde für Endometriose-Betroffene
LAURA STACHE
SCHWACHHAUSEN - Ein unerfüllter Kinderwunsch, starke Unterbauchschmerzen und starke oder unregelmäßige Blutungen können auf Endometriose hindeuten. Nach Angaben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) handelt es sich dabei um eine der häufigsten Erkrankungen bei Mädchen und Frauen während der reproduktiven Lebensphase. Trotzdem ist die Krankheit wenig bekannt und der Weg zur Diagnosestellung durch erheblichen Zeitverzug gekennzeichnet. „Frauengesundheit darf kein Tabu- oder Nischenthema sein – wir müssen offen darüber sprechen und umfassend aufklären, um gleiche Chancen auf Prävention, Diagnose und Behandlung zu schaffen. Mit der Endometriose-Sprechstunde schaffen wir eine spezielle Anlaufstelle für Betroffene, damit diese frühzeitig erkannt wird. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgungssituation für Endometriose-Patientinnen im Land Bremen weiter zu verbessern“, sagt die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Claudia Bernhard. In der neuen Sprechstunde am St.-Joseph-Stift können Patientinnen sich zur sonografischen Abklärung und zur Planung der weiterführenden Behandlung, beispielsweise Operation oder medikamentöse Therapie, beraten lassen. „Viele Frauen leben lange mit starken Schmerzen und denken, diese Beschwerden seien normal. Die Einführung der Sprechstunde ist für uns ein wichtiger Schritt
auf dem Weg zum ersten zertifizierten Endometriose-Zentrum Bremens“, so die Leiterin des Zentrums für Microinvasive Chirurgie am St.-JosephStift, Katarina Dennis, und ergänzt: „Hierfür haben wir mit Dr. Lotta Zech als Oberärztin in unserer Frauenklinik eine sehr erfahrene Expertin von einem der größten Endomet rioseZentren Deutschlands am Albertinen Krankenhaus Hamburg für unser Zentrum gewinnen können. Mit der für 2026 angestrebten Zertifizierung ermöglichen wir den betroffenen Frauen eine bessere Diagnostik, kürzere Diagnosezeiten und eine hochqualifizierte Versorgung.“
Bei einer Endometriose-Erkrankung bildet gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe aus unbekannten Gründen außerhalb der Gebärmutter sogenannte Endometriose-Herde. Diese Herde unterliegen den Veränderungen des Menstruationszyklus, wachsen und bluten, was zu Verklebungen, Verwachsungen und auch Entzündungen führen kann. Auch Blase, Darm und andere Organe können betroffen sein.
SPRECHSTUNDE
St.-Joseph-Stift Nach Terminvereinbarung und mit Überweisung: mittwochs von 8.30 bis 14.30 Uhr.
Anmeldung: 0421 / 347 13 09
Klinikum Bremen-Nord Nach Terminvereinbarung und mit Überweisung: täglich von 8 bis 14 Uhr.
Anmeldung: 0421 / 66 06 15 41
Auch wenn das Wetter in den vergangenen Tagen nicht immer mitgespielt hat, gibt es am nächsten Wochenende im Viertel einen Grund zum bummeln. Foto: Interessengemeinschaft „Das Viertel“ e. V.
Offene Ateliers und offene Türen
Verkaufsoffener Sonntag und „Kucke Kommen“ am 25. und 26 Oktober im Viertel
ÖSTLICHE VORSTADT - Die Blätter färben sich langsam gelb, egal ob am Osterdeich oder im Viertel. Auch wenn Bremer Nieselregen nicht immer zum Spaziergang einlädt, g ibt es genügend Gründe sich auf die Socken zu machen. Am Wochenende des 25. und 26. Oktober kommen gleich zwei mehr dazu. Das Viertel lädt zum verkaufsoffenen Sonntag und die Ateliers der Künstlerinnen und Künstler im Viertel öffnen ihre Ateliers. Seit nunmehr 20 Jahren existiert das „Kucken Kommen“, bei dem Kreative ihre Türen öffenen und zum Entdecken einladen. Was einst als kleine
Idee im Rahmen des Viertelfests begann, ist heute zu einem festen Bestandteil der Bremer Kulturszene geworden. Jeweils von 11 bis 18 Uhr kann man Kunst und Handwerk bestaunen. In Ateliers, Werkstätten und Hinterhöfen präsentieren rund 100 Kunsthandwerkerinnen, Künstler und Designer ihre Arbeiten und geben Einblicke in ihre Schaffensprozesse. Zum runden Geburtstag erwarten Besucherinnen und Besucher viele Überraschungen und Aktionen sowie zahlreiche neue Ateliergäste.
Wer das kreative Geschehen nicht dem Zufall überlassen
möchte muss nur auf den Boden schauen. Die roten Teppiche vor den Werkstätten zeigen den Weg. Ein Lageplan-Flyer mit den drei markierten Entdecker-Routen ist am InfoStand vor der ProduzentenGalerie „Raum, Handwerk & Design“ am Ostertorsteinweg 68 erhältlich.
„Der Dreiklang aus Einzelhandel, Gastronomie und Kultur wird im Viertel besonders ausgelebt und spiegelt das einzigartige Ambiente des Quartiers wider“, sagt Tracy El Haddad, Quartiersmanagerin.
„Kucken Kommen und der verkaufsoffene Sonntag gehören seit 20 Jahren untrennbar zu-
sammen. Sie zeigen, wie vielfältig, lebendig und herzlich unser Viertel ist“, so El Haddad weiter.
Rund 300 Fachgeschäfte öffnen laut der Interessengemeinschaft Viertel am Sonntag ihre Türen. Neue Herbstkollektionen, besondere Angebote und liebevoll gestaltete Schaufenster würden den verkaufsoffenen Sonntag zu einem Highlight der Saison machen, heißt es von Seiten der IGV.
Mehr Informationen gibt Online unter dasviertel.de zum verkaufsoffenen Sonntag und unter kuckenkommen.de zu den offenen Ateliers pb
Was Farben ausdrücken
So können Farbtöne die Atmosphäre im Zuhause beeinflussen
Grün wie ein Blätterwald, Blau wie das Meer oder Rot wie der Sonnenuntergang – mit Farben verbinden sich Stimmungen, Gefühle und Emotionen. Zwischen Frische, Wärme und Entspannung entfaltet jede Farbe ihre ganz eigene Persönlichkeit. Somit hat die Farbgestaltung des Zuhauses direkt Einfluss auf das Wohlbefinden. Wer sich bewusst mit diesem Thema beschäftigt, entdeckt schnell, wie sich die geheime Sprache der Farben für ein positives Ambiente in den eigenen vier Wänden nutzen lässt Beigetöne zum Beispiel vermitteln ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Ihre natürliche Ausstrahlung erinnert an Sand, Stein oder reifes Getreide. Eva Brenner, Interior Designerin und TV-Moderatorin, weiß: „Beige erdet und ist somit ein beruhigender Gegenpol in unserer hektischen, digitalisierten Welt.“ Diese Farbtöne sind eine gute Wahl für Räume, in denen man sich entspannt und aufgehoben fühlen möchte.
Grau wiederum steht für Seriosität, Zurückhaltung und Sicherheit. Helle Nuancen können beispielsweise schmale Räume größer und luftiger erscheinen lassen. Dunklere Grautöne liefern in Kombination mit Naturmaterialien Intimität und Gemütlichkeit –das macht sie zu geeigneten Begleitern für das Schlafzimmer oder für eine Leseecke. Blau wiederum steht für Vertrauen und Beständigkeit. Helle Blaunuancen erinnern an Himmel und Leichtigkeit, dunklere Töne an Tiefe und Geheimnisse. „Als eher stille
Schlafen wie unter freiem Himmel: Die Trendfarben „Blueberry“ (Decke und Wand links) und „Dreamy“ (Wand) verleihen dem Schlafzimmer eine entspannte Stimmung. Foto: djd/Schöner Wohnen-Kollektion
Farbe lädt Blau zum Innehalten ein und eignet sich besonders für Räume wie Schlafoder Kinderzimmer, die Geborgenheit vermitteln sollen“, erklärt Eva Brenner. Gelb ist Energie pur. Darüber hinaus fördert die Farbe Kommunikation und ist daher eine gute Wahl für Räume wie Küchen oder Arbeitszimmer. Gleichzeitig gilt: Weniger ist manchmal mehr. Grelles Gelb, ähnlich wie ein Textmarker, kann schnell überfordern. Die Farbe Grün hingegen symbolisiert Hoffnung, Heilung und Harmonie. Es erinnert an die Natur und fördert dadurch
Ausgeglichenheit. Doch welche Töne passen zum eigenen Zuhause? Den Ausgangspunkt bilden persönliche Vorlieben und die gewünschte Atmosphäre im Raum. Faktoren wie Lichteinfall, Raumausrichtung und Deckenhöhe beeinflussen zusätzlich die Wirkung von Farben – warme Töne gleichen etwa kühlere Nordzimmer aus, helle Südzimmer vertragen dagegen kühlere Töne. Generell lässt sich sagen, dass dunklere Töne einen Raum gemütlicher erscheinen lassen und hellere Farbtöne eine luftigere Wirkung erzielen. djd
Natur an der Wohnzimmerwand
Ein besonderes Naturerlebnis der dekorativen Art bieten Tapeten aus Heu, Pflanzenfasern oder Blütenblättern. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern duften auch gut. Die umweltfreundliche Gestaltung der eigenen vier Wände liegt im Trend. Jetzt sind Tapeten aus Naturmaterialien angesagt. Auf Flachsvlies geprägte Gräser aus Alm-Heu, gemischt mit getrockneten Blütenblättern von Kornblumen, Rosen oder Margeriten, zeigen sich dabei von ihrer schönsten Seite.
Im Wohn- oder Schlafzimmer angebracht, duften sie nicht nur gut, sie verleihen der Wand auch eine neue Haptik. Vielfach werden sie genutzt, um Akzente in ausgewählten Wohnbereichen zu schaffen und diese mit Lichtspots in Szene zu setzen. Die Herstellung von Naturtapeten ist aufwendig: Erst wenn Heu, Blüten oder Gräser getrocknet worden sind, können sie mit Naturleim auf ein Trägermaterial wie Vlies oder Papier kaschiert werden.
Ein Effekt der hochwertigen Verarbeitung: „Naturtapeten verbessern das Raumklima. Sie sind schall- und wärmedämmend, atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend“, sagt
Jede Bahn ein Unikat: Tapeten aus Heu, Blüten oder Gräsern.
Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Fans von natürlicher
Foto: Peter de Jong / eijffinger.com / BHW Bausparkasse
Wandgestaltung können im Fachhandel zu einem Preis ab 40
Euro pro Quadratmeter fündig werden.
Individuelle Wandgestaltung für alle Sinne
Ob Klettverschluss oder LotusPrinzip: Zahlreiche Funktionsweisen haben ihren Ursprung in der Natur. Auch im Bereich Bauen und Wohnen finden wir Innovationen, deren Entwicklung auf biologischen Vorbildern basiert. Dem Anspruch folgend, sowohl funktional ausgereift als auch überzeugend im Design zu sein, können sie Komfort und Wohlbefinden in unserem Zuhause merklich steigern. Ein hervorragendes Beispiel für funktionsstarke Einrichtungslösungen ökologischen Ursprungs sind Designelemente zur Wandgestaltung aus Filz.
Hochwertige Wand- und Akustikprodukte vereinen sämtliche Anforderungen, die wir heutzutage an ein wohngesundes, stilvolles Ambiente stellen – und
gehen darüber hinaus. Denn mit Filztapeten, geometrische Filzfliesen, Filzpaneelen und vieles mehr können wir den heimi-
schen Wänden nicht nur auf kreative Weise eine natürliche Ästhetik verleihen, sondern profitieren auch von vielfältigen Ei-
Eigene Gerüste
Farbe ist unser Handwerk
Kunterbuntes Kinderparadies: Filzfliesen in den persönlichen Lieblingsfarben setzen tolle Akzente an der Wand. Foto: HLC/ monofaktur GmbH
genschaften des Materials. Infos unter www.monofak tur.de und im Fachhandel vor Ort.
Eine neue Lufthansa-Boeing 787-9 fliegt ab Dezember mit der „Jubiläums-Lackierung um die Welt. Foto: Lufthansa
Neuer Lack für den Kranich
2026: Lufthansa feiert 100. Geburtstag
Der Countdown zum großen Fest läuft. Im kommenden Jahr feiert die Lufthansa ihren 100. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Airline jüngst eine ikonische Sonderlackierung präsentiert, die ab Dezember eine neue Boeing 787-9 tragen wird. Die Sonderlackierung besticht durch einen blauen Flugzeugrumpf, über den ein weißer Kranich schwebt, dessen Flügel in die Tragflächen übergehen. Die Flügel des Flugzeugs werden dadurch optisch zu Flügeln des Kranichs.
Der Kranich, bereits 1918 von Grafiker und Architekt Otto Firle als Markenzeichen entworfen, wurde über die Jahrzehnte weltweit zum unverwechselbaren Erkennungsmerkmal der deutschen Fluggesellschaft. Neben dem Kranich ist auf der linken Rumpfseite eine „100“ und auf der rechten Rumpfseite der Schriftzug „1926 / 2026“ integriert. Ebenso wird laut Lufthansa auch an der Unterseite des Flugzeugs ein „100“ Schriftzug auflackiert. WR
Rabatt-Aktion verlängert
Der Stuttgarter Reiseexperte
Nicko Cruises verlängert die Laufzeit seiner Ultra-Frühbucher-Ermäßigung. Schnellentschlossene profitieren bei Flussreisen noch bis 31. Oktober 2025. Länger läuft die Frist für Kreuzfahrten auf der „Vasco da Gama“. Die endet am 30. November 2025.
Somit haben Kunden des Reiseveranstalters die Möglichkeit, sich frühzeitig die Wunschkabine auf den schönsten Kreuzfahrten in Deutschland und weltweit zu sichern. Die Verlängerung betrifft sowohl Themen- als auch Flussund Hochseereisen des Veranstalters. WR
Urlaub auf dem Meer und in der Ferne
Afrika, Südostasien und viele Kreuzfahrten: Die Reisetrends für den kommenden Winter
Die druckfrischen Kataloge für die kalte Jahreszeit liegen längst schon in den Auslagen der Reisebüros aus. Auszeiten in fernen, wärmeren Gefilden finden sich in den Broschüren genauso wie etwa Studien-, Städte-, Skiund Seereisen. Zeitgleich mit der Zeitumstellung am 26. Oktober startet auch die Wintersaison bei den Urlaubsanbietern. Bereits jetzt lassen sich Trends ausmachen, so der Deutsche Reiseverband (DRV), der zuversichtlich auf das kommende Winterhalbjahr blickt. „Noch mehr Deutsche als in den Jahren zuvor wollen den Sommer auch in der dunklen Jahreszeit in fernen Ländern verlängern und dem hiesigen kalten Wetter mit einer Fernreise entfliehen“, so Norbert Fiebig, Präsident des Branchenverbandes der Reisewirtschaft. Schon im vergangenen Winter gab es eine hohe Nachfrage nach Fernreisen, jetzt toppen die diesjährigen Vorausbuchungen die Vorjahreswerte sogar, so der DRV, der sich für seine aktuelle Reisebilanz auf
Thailand und Fernost werden von den Deutschen gern gebucht. Foto: Michelle Pitzel auf Pixabay
den Zahlen des Dienstleisters Travel Data + Analytics bezieht. Demnach verzeichnen Fernreisen 11 Prozent Umsatzzuwachs – und auch 8 Prozent mehr Urlauber als im Vorjahreszeitraum haben bereits eine Reise in fernere Länder gebucht. Absoluter Renner scheint im kommenden Winter Afrika zu werden, das aktuell einen Buchungsplus von 25 Prozent verzeichnet. Ebenso beliebt sind Destinationen in Südostasien (16 Prozent) sowie Regionen im
Kreuzfahrten sind auch im kommenden Winter gefragt. Foto: Nicko Cruises
Indischen Ozean und Nahen Osten. Jenseits des großen Teichs lassen sich zwei Trends ausmachen: Während die Nachfrage nach Reisen in die Karibik sowie nach Mittel- und Südamerika stabil ist, liegen die Buchungen für die USA im Rückstand. Positiv entwickelt sich auch die Mittelstrecke. Sowohl auf den Kanarischen Inseln, seit Jahrzehnten Winterklassiker, und in Ägypten und der Türkei lässt sich eine positive Entwick-
lung feststellen. Die Buchungszuwächse liegen in allen drei Destinationen bei rund 10 Prozent.
Last but not least: Urlaub auf dem Wasser ist mindestens genauso gefragt wie Auszeiten am Wasser. Das Segment der Kreuzfahrten – laut DRV generell einer der stärksten Wachstumstreiber der deutschen Reisewirtschaft – wächst in der kommenden Saison laut Reisebilanz beim Umsatz um 8 Prozent. mar
Eine faszinierende Tierwelt, spektakuläre Naturkulissen und pulsierende Städte – Afrika ist ein facettenreicher Kontinent mit wunderschönen Zielen. Foto: Greg Montani auf Pixabay
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