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SAMSTAG, 21. JUNI 2025
NR. 3761/55. JAHRGANG
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Was für Rentnerinnen und Rentner beim Hinzuverdienst wichtig ist
Verfassungsschutz warnt vor Radikalisierung Jugendlicher
Bremen muss nach sechs Jahren die Spitzenposition räumen
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Gründungspreise verliehen Im Rahmen des Startup Summits haben die Sparkasse Bremen und das Starthaus Bremen die diesjährigen Gründungspreise in drei Kategorien verliehen. Ausgezeichnet wurden die Unternehmen Spotlight Marketing, Marble Imaging und Flexality. Die Preisträger erhalten je 4.000 Euro. rf
Rund 14.000 Alkoholkranke Im Land Bremen waren laut Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung im Jahr 2023 rund 14.000 Menschen in Behandlung wegen einer Alkoholsucht, 9.750 davon männlich. Von 2018 bis 2023 sank die Zahl des Bevölkerungsanteils mit der Krankheit von 2,31 auf 2,02 Prozent. mas
14 Mal die Woche nach Istanbul Touristen, Geschäftsreisende und Verwandte kommen jetzt leichter nach Istanbul: Die Fluggesellschaft Turkish Airlines, wie Lufthansa Mitglied der Star-Alliance, fliegt jetzt täglich zweimal von Bremen nach Istanbul. Von dort kann auch die Reise in 100 weitere Länder starten. mas Anzeige
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Wie Bremen auf Hitzewellen vorbereitet ist PHIL IPP BEHR BOM
Ein Morgen in einem Zukunftssommer: Das Handy vibriert. Darauf eine Textnachricht: „Achtung. Warnung vor Hitze und hoher UV-Strahlung. Suchen Sie kühle Orte auf, trinken Sie genügend Wasser und nutzen Sie Sonnencreme.“ So oder so ähnlich könnte eine Warnung des Hitzeaktionsplans an einem besonders heißen Tag in Bremen künftig aussehen. Bisher ist der Senat von einer vollständigen Umsetzung nämlich noch entfernt. Ob Deutschland und damit Bremen in diesem Jahr ein Hitzesommer wie 2003 droht, sei seriös nicht zu prognostizieren, erklärt Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst. Allerdings sei es in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels wahrscheinlich, dass der Sommer 2025 gegenüber dem langjährigen Klimamittel zu warm ausfallen wird. Die Wetterprognosen für die nächsten Wochen zeigen zudem ein deutliches Bild: Es wird warm in Bremen und umzu. Der vom Senat im vergangenen September verabschiedete Hitzeaktionsplan umfasst 28 Maßnahmen zum Hitzeschutz – darunter etwa Warnungen bei Hitze, mehr öffentliche Trinkbrunnen oder ein zentrales Hitzeportal. Seitdem wurden laut Ramona Schlee, Sprecherin der Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf, einige dieser Punkte umgesetzt oder weiter vorangetrieben. Andere sind jedoch erst langfristig zu realisieren. „Aus Sicht des Gesundheitsressorts und des Umweltressorts ist Bremen besser auf Hitzewellen eingestellt als in den Vorjahren“, erklärt Schlee. Viele der im September beschlossenen Maßnahmen sind allerdings noch nicht umgesetzt. Die
Koordinierungsstelle, die an Hitzetagen die Kommunikation übernehmen und beispielsweise Warnungen aussprechen soll, befindet sich laut Gesundheitsressort noch im Aufbau. „Zu Strategie und Zielen hat sich Ende Mai erstmals ein ressortübergreifender Steuerungskreis beraten“, heißt es auf Anfrage. Geplant seien zentrale, stadtweite Sensibilisierungsmaßnahmen im Rahmen einer Kampagne. Wann diese starten soll, ist noch unklar. Ein weiteres Ziel des Aktionsplans ist die „Bereitstellung von Orten der Abkühlung und Erholung im Hitzefall“, heißt es im Maßnahmenkatalog. Das Gesundheitsressort plant dafür eine sogenannte „Cool-SpotKarte“, um die entsprechenden Orte bekannt zu machen. „Mit einer Veröffentlichung der Karte ist nach derzeitigem Stand in 2026 zu rechnen“, erklärt eine Sprecherin des Ressorts. In diesem Jahr soll zudem das Hitzeportal an den Start gehen. Ziel ist es, der Bevölkerung während Hitzeperioden Informationen und Verhaltenstipps mit auf den Weg zu geben. Ob das Portal noch im Laufe des Sommers verfügbar sein wird, ist derzeit unklar. Weitere Schritte seien laut Schlee beim Ausbau der öffentlichen und kostenlosen Trinkwasserversorgung geplant. Die Anzahl öffentlicher Trinkbrunnen habe man bereits im vergangenen Jahr von zehn auf 17 erhöht. Jährlich sollen fünf weitere Stationen hinzukommen. Strukturell seien mit dem Hitzeaktionsplan, der ressortübergreifenden Zusammenarbeit und der Entscheidung, Koordinierungsstellen zu schaffen, erste wichtige Schritte eingeleitet worden, betont Schlee. Weitere konkrete Maßnahmen wird es wohl erst im Sommer 2026 geben.
Im September 2024 hat der Senat einen Hitzeaktionsplan beschlossen. Bis zur vollständigen Umsetzung dauert es allerdings noch. Foto: Schlie
T R I N K B R U N N E N I N D E N S TADT T E I LE N In der Stadt Bremen sind derzeit zwölf öffentliche Trinkwasserbrunnen zugänglich. Im Westen am Regine-Hildebrandt-Platz und an der Ecke Vegesacker/Bremerhavener Straße. Links der Weser ist kostenloses Trinkwasser am Lucie-Flechtmann-Platz und dem Huchtinger Dorfplatz zu bekommen. In der Mitte bieten insgesamt
fünf Brunnen am Antikolonialdenkmal, Am Ziegenmarkt, an der Kunsthalle, am Brommy Platz sowie an der Friedrich-Rauers-Straße Abkühlung. Im Bremer Osten sind an der Ecke Karl-Kautsky-Straße/KurtSchumacher-Allee, am Schlengplatz sowie am Einkaufszentrum Blockdiek Trinkbrunnen installiert.
Aus für klimaneutralen Stahl enttäuscht Senat und Opposition Der klimaneutral produzierte Stahl, auf dessen Entwicklung Bremen gesetzt hatte, soll vor dem Aus stehen. Der Konzern Arcelor-Mittal verfolge die Transformation der Stahlindustrie vorerst in Europa nicht weiter und wolle sein Bremer
Dieses Jahr schon gedüngt?
Werk nicht umrüsten. 250 Millionen Euro wollten der Senat und die CDU-Opposition ermöglichen. Der Bund hatte 600 Millionen angeboten. Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Es ist vor allem ein schwerer Schlag für die Beschäftigten
und ihre Familien. Wir werden die Stahlbosse nicht aus der Verantwortung lassen.“ Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt erwartet, dass der Konzern „schnell einen klaren Plan für den Standort Bremen auf den Tisch legt.“ CDU-Fraktions-
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Bremen-Grambke | Auf den Delben 27 Montag - Freitag 9.00-18.30 Uhr | Samstag 9.00 - 18.00 Uhr | Sonntag 10.00 - 13.00 Uhr
chefin Wiebke Winter: „Seit Jahren steht die CDU-Fraktion solidarisch an der Seite des Stahlwerks und seiner Beschäftigten. Gemeinsam mit dem Senat haben wir alles getan, um den Standort zu unterstützen.“ mas
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