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SAMSTAG, 17. MAI 2025
NR. 3756/55. JAHRGANG
Senat zieht Halbzeitbilanz
Neue Formate geplant
Helfen am Limit
Was die rot-grün-rote Koalition noch erreichen will
Bremer Philharmoniker starten in ihre 201. Saison
Warum sich Ehrenamtliche wie Erika Engler bei der Bremer Tafel engagieren
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Wie schützt man(n) sich vor einem Herzinfarkt? Online-Vortrag mit Dr. Dogu am 20. Mai, 18–19 Uhr. Jetzt anmelden!
AOK Bremen/Bremerhaven Die Gesundheitskasse.
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Weitere Freibäder öffnen Mit den Standorten Horn und Blumenthal haben am Freitag zwei weitere Bremer Freibäder geöffnet. Das Schlossparkbad soll am 24. Mai erstmals in dieser Saison seine Türen öffnen. Dort können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine neue Rutsche freuen. rl
Freier Eintritt für Kinder Dank der Sparkasse erhalten Kinder und Jugendliche bei der Langen Nacht der Museen am 24. Mai erstmals freien Eintritt. Mit nur einem Ticket können Kulturbegeisterte 31 Museen und Ausstellungshäuser von 18 Uhr bis Mitternacht entdecken. Programm: langenachtbremen.de rl
Handyverbot an Schulen kommt Ab dem 1. Juni soll an Bremer Schulen ein generelles Handyverbot gelten. Das hat Bildungssenatorin Sascha Aulepp in einem Fernsehinterview mit Radio Bremen bestätigt. Noch im Februar hatte die Bürgerschaft einen entsprechenden CDU-Antrag mit Mehrheit abgelehnt. rl Anzeige Wir sind Ihre Spezialisten für Wand – Decke - Boden!
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Geplante Videoüberwachung im Viertel: Ab 2026 könnten am Ziegenmarkt und an der Brunnenstraße sechs Kameras wie die am Bahnhof installiert werden – nicht alle im Beirat sind von dem Konzept überzeugt. Foto: Schlie
Sechs Kameras, viel Unstimmigkeit Polizei stellt Videoüberwachungskonzept für den Ziegenmarkt im Viertel vor PHIL IPP BEHR BOM
Waffenverbotszone, AwarenessTeams oder die Sperrung der Sielwall-Kreuzung – die Maßnahmen, mit denen im Viertel für mehr Sicherheit gesorgt werden sollte, sind breit gefächert. Bereits 2023 schlug Innensenator Mäurer in einer Beiratssitzung vor, Videokameras zur Überwachung einzusetzen. Rund eineinhalb Jahre später stellte das Innenressort ein erstes Konzept vor. 86 öffentliche Einrichtungen, Straßen und Plätze werden derzeit offiziell per Video überwacht. Dazu zählen Verkehrsknotenpunkte, Schulen und Polizeistationen – aber eben auch Orte, die von der Polizei als „Brennpunkte“ eingestuft werden. Im Viertel, genauer gesagt am Ziegenmarkt und in der Brunnenstraße, könnten ab 2026 sechs Ka-
meras installiert werden. Geplant ist zudem eine Videokontaktsäule, wie sie am Hauptbahnhof steht – vorgesehen am Eingang zur Helenenstraße. Bereits im Juli 2024 hatte der Senat auf eine Anfrage der CDU hin diese Standorte in Aussicht gestellt. „Wenn wir das aus polizeilicher Sicht betrachten, wäre es sogar sinnvoll, das Viertel vom Sielwall bis zur Brunnenstraße zu überwachen“, erklärt Früd Hinrichsen vom Innenressort. Aufgrund der Kosten müssten jedoch Abstriche gemacht werden. Diese beziffert Hinrichsen für den „kleinen bis mittleren Überwachungsbereich“ auf bis zu 300.000 Euro – zuzüglich jährlicher Instandhaltungskosten von 30.000 Euro. Deswegen habe man sich nun auf die sechs Kameras mit jeweils 20 Objektiven am Ziegenmarkt konzentriert. „Hier erleben wir viele
„Binnenstadt Dialog“ im Kaufhaus Zum vierten „Binnenstadt Dialog“ am Donnerstag, 19. Juni, lädt das Projektbüro Innenstadt von 17.30 bis 21 Uhr in das ehemalige HortenKaufhaus ein. Unter dem Motto „Macht’s der Mix?“ ergründen Experten, Innenstadt-Akteure und
Interessierte, mit welcher Mischung von Ideen und Angeboten, Betreibenden und Nutzenden das Bremer Zentrum nachhaltig gestärkt wird. Eine Anmeldung ist erforderlich unter binnenstadt.de/ binnenstadt-dialog. rl
Raub- und Gewaltdelikte. Hier müssen wir am ehesten handeln“, erklärt Hinrichsen. Die Drogenkriminalität am Fehrfeld und die Diebstähle am Sielwall wolle die Polizei weiterhin mit mobilen Wachen in den Griff bekommen. Hinrichsen ergänzt: „Das heißt aber nicht, dass wir nicht irgendwann auch den Rest überwachen, um die Sicherheit zu erhöhen.“ Geschlossen hinter dem Konzept steht der Beirat Östliche Vorstadt nicht. Während SPD und CDU auf eine baldige Beschlussfassung hoffen, hat Alexandra Werwath von den Grünen Bauchgrummeln, und Helmut Kersting von der Linksfraktion äußert ganz große Skepsis. Insbesondere die ausstehende Evaluation der Videoüberwachung am Hans-Koschnick-Platz in Gröpelingen sowie mögliche Datenschutzbedenken machen Kersting stutzig.
„Der Datenschutzbeauftragte ist über jeden Schritt informiert und wird Stellung nehmen“, erklärt Hinrichsen. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine Stellungnahme. Nach dem Polizeigesetz hat der Landesbeauftragte für Datenschutz nicht die Aufgabe, eine Videoüberwachung für zulässig zu erklären. Die Spaltung im Beirat spiegelt sich auch in der Stimmung unter den Anwohnerinnen und Anwohnern wider. Die Reaktionen reichen von „längst überfällig“ bis hin zu „vollkommen überzogen“. Das letzte Wort über das Konzept sei noch nicht gesprochen, betont Hinrichsen. Zunächst müsse die Innendeputation einen Beschluss fassen. Anschließend werde der Beirat erneut einbezogen. Dort könnte es – wie Beiratssprecherin Carola Schirmer sagt – „nochmal hitzig werden.“
Werder spielt in Blumenthal Mit dem Auswärtsspiel in Heidenheim beendet Werder am heutigen Samstag (15.30 Uhr) die Bundesligasaison. Werder will mit einem Sieg die 50-Punkte-Marke knacken und mindestens Rang 8 in der Liga verteidigen. Verzichten müssen die
Bremer dabei auf Oliver Burke wegen einer Fußprellung. In den Urlaub können die Profis danach noch nicht. Unter anderem tritt Werder am Donnerstag, 22. Mai, 18 Uhr, im Burgwallstadion gegen den Blumenthaler SV an. rl
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