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SAMSTAG, 11. JANUAR 2025
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Befragungen im VBN-Gebiet In den Bussen und Bahnen im VBN-Gebiet werden derzeit Fahrgastzählungen und -befragungen durchgeführt. Erhoben werden unter anderem Informationen zum Reiseweg oder zur Ticketart. Das Gespräch dauert in der Regel nicht länger als zwei Minuten. pb
Gleich reihenweise haben die Biber am Weserufer Bäume umgelegt. Wahrscheinlich benötigen sie Bauholz um Burgen anzulegen. Zudem findet man überall im Uferbereich abgeschälte Bäume und Äste (Fotos rechts), von deren Rinde sich die Nager ernähren. Fotos: Bollmann/Teupe
Der Biber baut an seinen Burgen
Räumpflicht bei Schnee und Eis In den kommenden Tagen sind weitere Schneefälle für Bremen zu erwarten. Der Eigentümerverband Haus & Grund erinnert deshalb Hausbesitzer an die Räumpflicht auf Wegen. Das Räumen könne an Mieter weitergegeben werden, die Aufsichtspflicht bleibe aber beim Eigentümer. pb
Servicestellen geschlossen Mehrere Servicestellen im Land Bremen sind in den kommenden Wochen geschlossen. Darunter der Fachdienst Teilhabe im Amt für soziale Dienste vom 20. bis 24. Januar und der Fachdienst Wirtschaftliche Hilfen im Sozialzentrum Ost vom 27. bis 31. Januar. pb Anzeige
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Am Weserufer und an Nebengewässern wurden bereits zahlreiche Bäume umgelegt M A RT IN BOL L M A N N
Der Biber ist ein heimlicher Besucher am Gewässer. Nur wenige Menschen haben den dämmerungs- und nachtaktiven Nager überhaupt schon zu Gesicht bekommen. Seine Spuren dagegen sind kaum zu übersehen: Gleich reihenweise hat er am Weserufer und an naturnah angelegten Nebengewässern Bäume umgelegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Weiden und andere Weichhölzer, deren Rinde der Biber als Nahrung schätzt, sondern auch um Erlen, Eschen und Eichen mit einem Stammumfang von über 30 Zentimetern – es sieht ganz danach aus, dass der Biber nicht nur in Bremen angekommen ist, sondern auch mit dem Bau seiner Burgen beginnt. Man kann sich zumindest sicher
sein, dass der Biber nicht versuchen wird, die Weser aufzustauen, da diese viel zu breit ist, beruhigt der Forstwissenschaftler Josef Teupe. Allerdings seien die scheuen Tiere nach den Hochwässern 2024 entlang der Weser sehr aktiv geworden, so der Naturexperte, der die Nager schon seit Jahren im Bremer Raum beobachtet. Dass die Tiere jetzt so viele Bäume fällen, sei ein ganz deutlicher Hinweis darauf, dass sie Bauholz benötigten, um ihre typischen Biberburgen anzulegen, so Teupe. Er schätzt, dass die jetzige Biber-Population Nachkommen aus dem WeserNebenarm Eyter seien, wo es schon seit etlichen Jahren Biber-Burgen gibt. Die Jungen seien von dort wohl weserabwärts gewandert, bis sie das Bremer Gebiet erreicht hätten, in dem sie sich jetzt schon ein paar Jahre aufhalten.
Beim Bremer Deichverband am rechten Weserufer macht man sich unterdessen noch keine Sorgen wegen der Biberpopulation. Bislang seien die Aktivitäten der Tiere vor allem im Aussendeichsbereich beobachtet worden, erklärt der technische Leiter des Deichverbandes, Rolf Dülge – dort könnten sich die Tiere ruhig austoben: „Wir haben bislang noch keine Schäden an den Deichen festgestellt“. Zudem könnten die Aktivitäten der Biber in den renaturierten Wasserbereichen ja durchaus positive Effekte haben, gibt der Experte zu bedenken. Als „eine Bereicherung der Naturierungsflächen“, sieht man die Ansiedlung der Biber auch im Umweltressort. Seit einigen Jahren hätten sich die Nager fest etabliert, so Ressortsprecherin Ramona Schlee. Und selbst wenn der Biber auch in eingedeichte Bereiche vor-
rücken sollte, könne man nicht viel tun, da es sich um streng geschützte Tiere handele, gibt Dülge zu bedenken. Allerdings müsse man den Pflegeaufwand für die Gewässer dann wohl erhöhen. Das schätzt auch Teupe so ein, der zugleich allerdings fordert, dass man die Entwicklung genau im Auge behält. Sollte der Biber sich weiter ausbreiten, müsse man auch etwaige ökologische Schäden in Betracht ziehen und notfalls regulierend eingreifen, so Teupe.
Der Biber ernährt sich von Rinden. Foto: Ralf Schick, Pixabay
7 Prozent mehr Innenstadtbesucher als 2024 In der Bremer Innenstadt wurde im vergangenen Jahr ein deutlicher Anstieg der Passantenfrequenz gemessen. Laut der City Initiative lagen die Besucherzahlen 2024 rund 7 Prozent höher als noch 2023. Bremen hebt sich damit deutlich vom Bundestrend ab. Bundesweit
wurde zwar auch eine Steigerung beobachtet, allerdings nur um 1,5 Prozent. Besonders hervorzuheben sei laut City Initiative die Obernstraße. Dort wurde ein Zuwachs von bis zu 25 Prozent registriert. Die City Initiative will diesen Trend auch in diesem Jahr fortfüh-
ren. „Wir werden unsere erfolgreichen Formate weiterentwickeln und neue Akzente setzen, um die Innenstadt attraktiv und lebendig zu gestalten“, erklärt Carolin Reuther, Geschäftsführerin der City-Initiative. Teil der „erfolgreichen Formate“ seien unter anderem die „Lichter
der City“, die derzeit historische Gebäude und Plätze in der Innenstadt kunstvoll beleuchten. Als weitere Ziele gibt Reuther eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität und eine breitere Aufstellung der Aspekte Einkaufs- und Genusserlebnis aus. pb
Vorträge rund um die Gesundheit im St. Joseph-Stift Diagnose Diabetes – was nun?
Operative Behandlung von Blutungsstörungen
Aktionstag Darmkrebs
Fibromyalgie – Therapien der Naturheilkunde
15. Januar 2025 um 15 Uhr C. Hüttmeyer, Diabetesberaterin DDG/KVN
5. März 2025 um 15 Uhr Prof. Dr. med. W. Sendt, Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. C. Pox, Chefarzt Medizinische Klinik
29. Januar 2025 um 17 Uhr Dr. med. W. Woltmann, Fachärztin Frauenklinik
26. März 2025 um 17 Uhr Dr. med. C. Müller, Leitung Ambulanz Klinik für Naturheilverfahren
Chronische Rückenschmerzen – Therapien der Naturheilkunde
12. Februar 2025 um 17 Uhr Dr. med. S. Dörffel, Leitung Klinik für Naturheilverfahren
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter (0421) 347 347 (Anrufbeantworter) oder an mam@sjs-bremen.de
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