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Weser Report - Links der Weser vom 10.08.2024

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 10. AUGUST 2024

NR. 3716/54. JAHRGANG

Potenzial für Kriminelle

Weltmeisterliche Logistik

Shakespeare im Park

Polizeipräsident Dirk Fasse über Künstliche Intelligenz

Wie zwei junge Tanzweltmeister ihr Training organisieren

Open-Air-Theaterreihe startet nächste Woche im Bürgerpark

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Frag Anne: Alle Infos und Storys unter aok.de/bremen/frag-uns

LINK S DER WESER

Wolfsfoto nicht aus Hemelingen Das von uns am 3. August veröffentlichte Foto von einem vermeintlich in Hemelingen aufgenommenen Wolf hat sich als gefälscht erwiesen. Es gibt mithin kein aktuelles Beweisfoto für einen Wolf in der Hemelinger Marsch. Wir bitten um Entschuldigung, das Bild vor der Veröffentlichung nicht genauer geprüft zu haben. Unsere Quelle war in der Vergangenheit absolut zuverlässig gewesen. rl

Schwangere kurzfristig gesucht Die Hebammenstudierenden der Hochschule Bremen suchen kurzfristig Schwangere für eine Beratung als Teil der Abschlussprüfung. Der Geburtstermin sollte im September/Oktober liegen. Infos: kristin-maria.kaeuper@hs-bremen.de rf

Die Maus kommt zum Kindertag Unter dem Motto „Kinder stark machen“ veranstaltet der Landesbetriebssportverband am Sonntag von 11 bis 18 Uhr den Bremer Kindertag am Marcusbunnen (Bürgerpark). Zu Gast ist auch die Maus-Show des WDR. rf Anzeige

Besuchen Sie uns auf dem Brommyfest 2024

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Langes Warten auf die Gelbe Tonne Wahlrecht zwischen Sack und Tonne ist relativ E M R E A LT U G

Ob Joghurtbecher, Metalldosen oder Shampooflaschen: Der Gelbe Sack erleichtert beim Recyclen von Verpackungen den Prozess der Mülltrennung. Problem dabei: Werden die Säcke offen gelagert oder liegen zur Abholung an der Straße bereit, werden sie leicht Opfer des Windes, von Rabenvögeln oder Ratten, die nach Nahrungsresten suchen. Gelbe Mülltonnen versprechen Abhilfe – doch die sind gar nicht so leicht zu bekommen. Der Habenhauser Markus Janssen etwa ist einer derjenigen, der sich seit Langem eine Tonne wünscht. „Wir haben in unserer Straße ein Rabenproblem“, sagt Janssen. „Aus diesem Grund müssen wir unsere Gelben Säcke in drei oder vier Lagen verpacken, damit die Vögel nicht unseren Müll auspacken und auf der Straße verteilen.“ Die robusteren Gelben Tonnen würden den Attacken der Vögel ein Ende setzen und gleichzeitig den Verbrauch an Plastiktüten erheblich reduzieren. Doch Janssen wartet laut eigenen Angaben zusammen mit zahlreichen weiteren Bewohnern seiner Straße bereits seit einem halben Jahr auf die beantragten Tonnen, manche sogar schon ein ganzes Jahr. Nach monatelangem Mailverkehr mit dem zuständigen Unternehmen RMG Rohstoffmanagement macht sich nun aber Frust unter den Habenhausern breit. Auf eine Anfrage von Janssen antwortet das Unternehmen, dass man aufgrund von Rohstoffmangel in Verbindung mit einer hohen Auftragslage voll und ganz ausge-

lastet sei und dass Janssen bei neuen Kapazitäten priorisiert behandelt werde. „Wir warten Wochen und Monate und kriegen auf Anfrage nur noch vorgefertigte Textbausteine, die uns Betroffene nicht einmal namentlich ansprechen“, beklagt Janssen. In einer aktuellen Bestell-Bestätigung für eine andere Adresse, die dem WESER REPORT vorliegt, spricht RMG von einer Lieferzeit, die mehr als zwölf Wochen betragen könne, und begründet dies mit der Auftragslage. Auf eine Anfrage reagiert das Unternehmen in einem knappen Satz, man möge sich an den Grünen Punkt in Köln wenden, welcher wiederum an das Unternehmen Interzero weiterleitet. Inna Tereschenko, Head of Corporate Brand von Interzero, reagiert auf Nachfrage bezüglich der Begründung für die schleppende Bereitstellung der gelben Tonnen überrascht: „Von dem Grund Rohstoffmangel habe ich noch nie gehört“, sagt Tereschenko. „Grund für die langen Wartezeiten könnten allerdings Lieferengpässe sein“, so die Sprecherin. Kurz vor der Veröffentlichung der Geschichte meldet sich dann erneut Janssen in der Redaktion: Nach dem Urlaub habe überraschenderweise vor der Tür eine neue gelbe Tonne gestanden. Thomas Konczak aus Oslebshausen hat dagegen den Kampf um eine Gelbe Tonne nach zwei Jahren entnervt aufgegeben. „Erst wollte RMG wissen, ob ich Hausbesitzer bin, dann eine Begründung wieso ich eine gelbe Tonne brauche. Eine Antwort auf meine Begründung erhielt ich nie.“ Gibt es eigentlich ein Recht auf

Praktisch ist sie allemal: die Gelbe Tonne. Doch zu bekommen ist sie aktuell offenbar nicht so leicht. Foto: Kaloglou eine Gelbe Tonne oder sind Hausbesitzer der Willkür von RMG ausgeliefert? Nach einigen Umwegen antwortet Ramona Schlee, Sprecherin der Senatorin für Umwelt: „In der Stadtgemeinde Bremen können von den Bürgerinnen und Bürgern wahlweise Gelbe Säcke oder Gelbe Tonnen für die Entsorgung von Leichtverpackungen genutzt werden“. Die Bestellung einer

solchen Gelben Tonne sei in der Regel nur über den Grundstückseigentümer möglich. „Die Stadtgemeinde Bremen hat lediglich in einer Vereinbarung mit den Systembetreibern grundsätzliche Rahmenbedingungen (zum Beispiel Termine nach Bremer Abfallkalender, Verteilstellen für Gelbe Säcke) festgeschrieben“, erklärt die Sprecherin.

FDP fordert Polizeistation auf dem Hillmannplatz Anrainer beschäftigen einen eigenen Sicherheitsdienst, Geschäfte wie die Sparkasse suchen nach einem neuen Standort und der traditionelle Wein-Sommer wurde abgesagt. Alles Folgen der Sicherheitsbedenken am Hillmannplatz.

„Zu viel“, findet die Bremer FDP und hat deswegen ein Positionspapier vorgestellt. „Die Situation ist unhaltbar geworden. Der Hillmannplatz hat sich zu einer No-goArea entwickelt“, sagt Fraktionsvorsitzender Thore Schäck.

Um die Situation zu verbessern, hat die FDP insgesamt acht Verbesserungsvorschläge gemacht. Unter anderem fordern die Liberalen die Einrichtung einer Polizeistation auf dem Platz. Zusammen mit einer verbesserten Beleuchtung und

der Installation von Videoüberwachung soll der Platz nachts sicherer werden. Zuspruch erhält die FDP von der CDU und auch die Grünen wollen die Situation verbessern. Die FDP will ihren Plan in der Bürgerschaft diskutieren lassen. pb

Vorträge rund um die Gesundheit im St. Joseph-Stift Pflege zuhause erleichtern – Kinaesthetics für pflegende Angehörige 21. August 2024 um 17 Uhr 16. + 30. Oktober 2024 um 17 Uhr R. Wolf, Kinaesthetics-Trainerin

Demenzinformationsabend

04. September 2024 um 16 Uhr A. Viergutz, Neuropsychologin A. Heinermann, Oberärztin Geriatrie

Osteoporose im Fokus

18. September 2024 um 16 Uhr Dr. med. A. Choudhury, Chefarzt Geriatrie J. Schimanski, Selbsthilfegruppe Osteoporose

Operative Behandlung von Blutungsstörungen

02. Oktober 2024 um 17 Uhr Dr. med. W. Woltmann, Fachärztin Frauenklinik

Arthrose – Therapien der Naturheilkunde

16. Oktober 2024 um 17 Uhr Dr. med. C. Müller, Leitung Ambulanz Klinik für Naturheilverfahren Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter (0421) 347 347 (Anrufbeantworter) oder an mam@sjs-bremen.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift (Haupteingang Schubertstraße) | Schwachhauser Heerstr. 54 | 28209 Bremen | www.sjs-bremen.de

@stjosephstift


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Weser Report - Links der Weser vom 10.08.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu