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Weser Report - Links der Weser vom 16.03.2024

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SAMSTAG, 16. MÄRZ 2024

NR. 3695/54. JAHRGANG

Kammer feiert Handwerk

Angst und Sprachdefizite

Mit positiver Energie gegen Union

Präses Thomas Kurzke im Interview zum 175. Geburtstag

Warum so viele Kandidaten durch die Fahrprüfung fallen

Warum Ole Werner in Berlin viel Unruhe auf dem Platz erwartet

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Sonntag „Laut gegen Rechts“ Die Initiative „Laut gegen Rechts“ ruft für den 17. März, 12.05 Uhr, zur Teilnahme am Demonstrationszug vom Parkplatz Weserstadion über den Osterdeich bis zum Domshof auf. „Wir nehmen weiterhin ein großes Bedürfnis in Bremen wahr, Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen“, so Organisatorin Lucia Hoymann-Krause. (mas)

Sperrungen der B 75 Bis zum 25. März erneuert die Autobahn Gesellschaft den Fahrbahnbelag auf mehreren Abschnitten der B 6 und B 75. Die Arbeiten betreffen beide Fahrtrichtungen im Bereich zwischen Stephanibrücke und Grolland. Teilweise werden sie nachts ausgeführt. (mas)

Unterhaltsvorschuss online Im ersten Monat des Jahres haben über 1.600 Bürgerinnen und Bürger ihren Antrag auf Unterhaltsvorschuss über den Onlinedienst UVO gestellt. „Dies ist ein großer Erfolg für Bremen“, kommentiert Staatsrat Martin Hagen. Infos zum Antrag: service.bremen.de (mas) Anzeige

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Fünf Elternvereine in Bremen benötigen dringend neue Räume, um die Betreuung für Krippenkinder aufrecht erhalten zu können.

Foto: Pixabay

Kündigung für Krippenkinder Gleich mehrere Bremer Elternvereine sind auf der dringenden Suche nach neuen Räumen RIKE FÜLLER „Wenn es ganz schlimm kommt, müsste der Betrieb eingestellt werden“, sagt Kirsten Köcher, Sprecherin des Verbunds Bremer Kindergruppen, der Dachorganisation für die Bremer Elternvereine. Insgesamt werden über diese in Bremen mehr als 3.700 Betreuungsplätze angeboten. Fünf Einrichtungen sind aber die Räume gekündigt worden, einige müssen bis zum Sommer neue finden und umziehen. Drei weitere sind perspektivisch von einer Kündigung bedroht. Insgesamt geht es damit um knapp 60 Plätze im Krippenbereich sowie 15 Kindergartenkinder. „Es könnten auch mehr sein, aber diese haben sich an uns gewandt“, sagt Köcher. Neue Räume zu finden ist allerdings schwierig, wie das Beispiel Weserwichtel zeigt: „Wir müssen eigentlich bis Ende Juni raus wegen einer Eigenbedarfskündigung. Wir standen jetzt auch schon länger in Verhandlung mit einer neuen Vermieterin, die uns nun aber doch plötzlich abgesagt

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hat. Wir fangen von Null mit der Suche an“, berichtet Lara Wewerka, deren Tochter bei den Weserwichteln betreut wird. Die betroffenen Gruppen stehen bei der Suche nun auch in Konkurrenz zueinander. „Neue Räume müssen viele Kriterien erfüllen, weshalb auch nicht alles in Frage kommt“, berichtet Wewerka. Der Verein Weserwichtel habe inzwischen rund 15 Objekte besichtigt – erfolglos. Viele weitere schieden von vornherein aus, für andere erteilten die Weserwichtel direkte Absagen. Insbesondere die zu erfüllenden Kriterien und Regularien der beteiligten Behörden und Ämter schrecken potenzielle Vermieter scheinbar ab. So können die Vereine den Vermietern keinen genauen Zeitpunkt für einen Einzug nennen weil erst die Gewährung von Zuwendungen geprüft und gesichert sein muss. Oft müssen zunächst Umbauten vorgenommen werden, damit die Räume den Richtlinien für den Betrieb einer Tageseinrichtung für Kinder entsprechen. Dabei sind Kindergruppen wie

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die Weserwichtel laut Köcher langfristige und zuverlässige Mieter, die lediglich bis nachmittags und nur an Wochentagen vor Ort sind. „80 Prozent der Miete werden durch die Stadt gefördert“, erklärt Wewerka, zudem würden die Verträge in der Regel für 15 Jahre und länger geschlossen. Die Bildungsbehörde ist laut Köcher und Wewerka ebenfalls sehr bemüht, den Vereinen zu helfen. So werden laut Bildungsbehörde Maklerbüros und Immobilien Bremen in die Suche eingebunden, Kontakte zu Investoren werden vermittelt. Denn: Sollten die Vereine nicht rechtzeitig neue Räume finden und anmieten können, muss der Betrieb eingestellt werden, Betreuungsverträge können nicht mehr erfüllt werden. „Wir brauchen schnellstmöglich eine Zusage, denn schon jetzt sind Umzug und Umbau bis Anfang August utopisch“, sagt Wewerka, die genau wie alle anderen Mitglieder in Elternvereinen diese Belastung nebenbei und unentgeltlich stemmt. Die Weserwichtel sind eigentlich in Peterswerder beheimatet. Deshalb versucht der

Verein auch, im Bereich östliche Vorstadt und Peterswerder neue Räume zu finden. Neuen Eltern werde die Situation beschrieben, diese können sich also dann auch einen anderen Betreuungsplatz suchen, laut Köcher eine belastende Situation für alle Seiten, zumal die Anmeldephase Ende Januar abgeschlossen war. „Wir werden jedem Elternverein zur Seite stehen, damit keine Kindergruppe aufgelöst werden muss. Natürlich freue ich mich über jeden Vermieter, der Verantwortung für unsere Kinder übernimmt und einer Kindergruppe in seinem Haus langfristige Sicherheit gibt“, sagt Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp. Gesucht werden ebenerdige Räume ab 100 Quadratmeter, idealerweise mit Außengelände, möglichst in den Stadtteilen Mitte, Östliche Vorstadt, Neustadt, Schwachhausen und Findorff. Vermieter können sich beim Verbund Bremer Kindergruppen melden. Die Telefonnummer lautet 0421 / 50 26 63, die Mailadresse kontakt @verbundbremerkindergruppen.de


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