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Weser Report - Links der Weser vom 24.09.2023

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SONNTAG, 24. SEPTEMBER 2023

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Gibt es einen Teure Musik auf dem Freimarkt Grund, zur AOK zu wechseln? „

LINK S DER WESER

Bremer Fußballer Bundessieger

Die Fußballer des Gymnasiums Links der Weser haben beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2007-2009) den ersten Platz erobert. Die weiteren Mannschaften der Schule landeten auf den achtbaren Rängen sieben (Jungen WK III) und acht (Mädchen WK III). (rl)

Fahrgeschäfte und Festzelte locken die Besucherinnen und Besucher mit guter Musik. Die Gema-Gebühren sind allerdings stark gestiegen. Da auch Energie und Inflation den Schaustellern zu schaffen machen, mussten die meisten für diesen Freimarkt ihre Preise anziehen. Foto: WR

Keine aktuellen Fahrzeiten

Vom 28. auf den 29. September finden von 22 bis 6 Uhr Wartungsarbeiten an den Servern der BSAG statt. Dies führt zu Einschränkungen bei der Echtzeitauskunft. In der Fahrplaner-App sowie auf der BSAG-Website werden keine aktuellen Fahrzeiten angezeigt. (kea)

Gestiegene Gema-Gebühren machen Schaustellern zu schaffen / Preise auf Volksfest steigen

K E A NE E L A N D

Musik gehört zum Freimarkt wie gebrannte Mandeln und RiesenDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver- rad fahren. Egal ob aus den Festdi droht den Arbeitgebern im Einzelhandel zelten oder von den Fahrgemit Streiks im Weihnachtsgeschäft. Von eini- schäften – von überall schallt gen Konzernen angebotene 5,3 Prozent mehr Musik über das Gelände der BürGehalt bezeichnet Verdi wegen der Inflation gerweide. Doch in diesem Jahr als „Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“. (rl) bringt genau das Probleme für die Schaustellerinnen und Schausteller. Anzeige „Innerhalb eines Jahres haben sich die Gebühren stark erhöht“, sagt Rudolf Robrahn, erster Vorsitzender des Bremer Schaustellerverbands. Alle Schausteller, die in irgendeiner Form Musik abspielen, seien davon betrofInflati " fen. „Auch die generelle Ihre Ansprechpartner in allen on und die Energiepreise ma Fragen des % Arbeitsrechts " " chen uns zu schaffen. Das ist " Ihre in allen jetzt einfach noch eine weitere " & Ansprechpartner # $ ( $ ( ' ( $ ( Kostensteigerung für uns“, be % " " Fragen des Arbeitsrechts % " % &&& % " % klagt der Schausteller. " Ihre Ansprechpartner in allen Bettina Robrahn-Böker be Fragen des % Arbeitsrechts " " treibt einen Autoscooter auf dem " & # $ Freimarkt. „Ich hatte von 2022 ( $ ( ' ( $ ( auf 2023 vier Erhöhungen um je " & # $ % ( $ &&& % " % 20 Prozent“, beschwert sie sich. % " ( $ ( ' ( Die Informationen bekam sie % " % &&& % " %

Streiks im Weihnachtsgeschäft

von einer Gema-Mitarbeiterin. Schausteller selbst einen RahAufgrund ihrer Fahrpreis-Erhö- menvertrag mit der Gema aus, hung, die sich auch auf die der sich an den Eintrittspreisen Gema-Preise auswirkt, sei sie ihres Geschäfts orientiert und nun bei knapp 100 Prozent hö- für die gesamte Saison gilt. Auch heren Kosten. Keine Musik mehr hier gibt es Kostensteigerungen.“ Bei Veranstaltungen wie zu spielen sei für sie allerdings auch keine Option. „Das gehört Weihnachtsmärkten richten sich die Gebühren zum Autoscooter nach der Fläche. dazu und damit „Hier sind die Preiverdienen wir unKeine Musik mehr se explodiert“, ser Geld“, so die zu spielen wäre keine weiß Hakelberg. Schaustellerin. Und das treffe Sie findet es Option. auch die Schauschwierig, dass Bettina Robrahn-Böker steller: Schließlich viele Gebühren zahlen sie Standerhöht wurden, obwohl die Schausteller nun gebühren, bei denen die Gemanach Corona gerade erst wieder Preise mit einfließen. Wie die Schausteller nun mit Einnahmen haben. „Während Corona mussten wir nicht zah- der teuren Musik umgehen, sei len, weil wir keine Musik gespielt noch nicht klar. „Es gibt Volkshaben. Es scheint, dass sich das feste, bei denen Einheitsmusik Geld jetzt wieder reingeholt gespielt wird und an jeder Stelle quasi dasselbe zu hören ist. Da wird.“ Frank Hakelberg, Hauptge- ist nur die Frage, wie es da mit schäftsführer des Deutschen den Gema-Gebühren geregelt Schaustellerbunds erklärt: „Es werden würde. Dieses Szenario gibt zwei Situationen, wie hält der Vorsitzende des Bremer Gema-Gebühren auf Volksfesten Schaustellerverbands allerdings bezahlt werden. Einmal machen momentan für unwahrschein-

lich. Preisliche Tarifanpassungen finden laut Gema jedes Jahr statt. Sie bewegen sich zwischen 2 und 5 Prozent und werden notwendig, wenn sich beispielsweise Musiknutzungsgewohnheiten verändern, neue Marktgegebenheiten gelten oder auch Effekte wie die Inflation greifen. Der Freimarkt will zwar laut Robrahn ein Volksfest bleiben, das sich alle Menschen leisten können, doch unter solchen Umständen, wo gestiegene Kosten für Strom, Musik oder Lebensmittel hinzukommen, sei es schwierig, die Preise niedrig zu halten. „Jeder Schaustellerbetrieb musste seine Preise anziehen“, bedauert Robrahn. Im Vergleich zu 2021 seien die Preise in diesem Jahr auf dem Freimarkt um 50 Cent, 1 Euro oder sogar mehr gestiegen. „Bei unserem Frozen Yoghurt Stand sind beispielsweise die Preise im Einkauf um 55 Prozent gestiegen. Da müssen wir die Preise anpassen, damit wir auch wirtschaftlich bleiben“, erklärt Robrahn.


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Weser Report - Links der Weser vom 24.09.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu