Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 27.06.2026
Der Weg ins Finale
Die Fußball-WM startet in die entscheidende Phase
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Gesundheitsamt warnt vor „Spice“
Wegen einer steigenden Anzahl von medizinischen Notfällen mit der Droge „Spice“ warnt das Gesundheitsamt Bremen ausdrücklich vor ihrem Konsum. Betroffene zeigten nach mutmaßlichem Spice-Konsum unter anderem Störungen der Atmung oder wurden bewusstlos. mas
Autobahn-Zubringer dicht
Die Autobahn Gesellschaft erneuert in den Ferien ab Samstag, 4. Juli, etwa zwei Wochen lang, auf rund zwei Kilometern die Fahrbahn des Autobahnzubringers Arsten (B6n) in Bremen. Die Arbeiten erfolgen zwischen der A1 bei Arsten und der Kattenturmer Heerstraße. mas
Rackles diskutiert Schutz im Netz
Schulsenator Mark Rackles diskutiert die Empfehlungen der Expertenkommission „Kinderund Jugendschutz in der digitalen Welt“. Dienstag, 30. Juni, 18.30 bis 20.30 Uhr online über Webex, bildung.bremen.de/smartphone-verbotmit-60-509235 mas
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SAMSTAG, 27. JUNI 2026
Stirbt der Club aus? Musikräume kämpfen in Bremen mit steigenden Kosten
NR. 3814/56. JAHRGANG
Roxette rockt die Seebühne In den 80ern waren sie der Hit, jetzt sind sie in neuer Besetzung wieder auf Tour
Wasser ist ein kostbares Gut. Deshalb bitten Versorger wie SWB darum, gerade jetzt besonders sorgsam damit umzugehen und es nicht zu verschwenden. Das Trinken ist ausdrücklich davon ausgenommen, denn das ist bei großer Hitze bekanntlich ganz besonders wichtig. Foto: WR
„Das Umland nicht leer trinken“
Bremer Versorger SWB befürchtet wegen Hitzewelle steigenden Wasserverbrauch
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Mit steigenden Temperaturen steigt regelmäßig auch der Wasserverbrauch. Allein am Freitag vergangener Woche, dem ersten richtig heißen Sommertag waren es nach Angaben von SWB in Bremen rund 50.000 Badewannenfüllungen mehr als an einem normalen Sommertag, an dem in der Stadt rund 792.000 Badewannenfüllungen verbraucht werden. Zusätzlich zeigen sich Auswirkungen von Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Jahre am Grundwasserhaushalt. Vielerorts liegen die Pegel unterhalb der langjährigen Mittel. „Wir haben noch keine Krisenstimmung, aber der Kreislauf ist aus dem Rhythmus“, erklärt Angela Dittmer von SWB.
Bereits vor einigen Tagen appellierten das Umweltressort und der Versorger an die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen. Angesichts anhaltender Hitzewelle in den kommenden Tagen erneuert SWB den Aufruf. „Wir haben die Verantwortung, das Umland nicht leer zu trinken“, sagt Dittmer. Schließlich stammt das Bremer Wasser größtenteils aus Grundwasserbrunnen der Harz-
wasserwerke, des OldenburgischOstfriesischen Wasserverbandes und des Trinkwasserverbandes Verden.
„Jeder nicht verwendete Liter ist ein positiver Beitrag“, erklärt Dittmer. „Ein Liter mag wenig erscheinen, ergibt in der Summe der Menschen in einer Großstadt aber eine große Menge.“ Bei rund 580.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in der Stadt Bremen ergäbe allein ein eingesparter Liter am Tag 580 Kubikmeter weniger Bedarf. Das seien etwa 4.850 Badewannenfüllungen, rechnet sie vor.
Für die Bildung des Grundwassers sei die Zeit von November bis April besonders wichtig, teilt die Umweltbehörde mit. „Weil dann weniger Wasser verdunstet und die Pflanzen kaum Wasser aufnehmen. Dadurch kann ein größerer Anteil des Niederschlags in den Boden versickern und das Grundwasser auffüllen“, lautet die Erklärung. Aktuelle Zahlen der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft zeigen: Im Winterhalbjahr 2025/26 wurden an der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Bremen insgesamt 246 Millimeter Niederschlag gemessen – das sind etwa 80 Prozent des langjähri-
gen Referenzwerts 1991-2020. Damit war das Winterhalbjahr, wie im vergangenen Winterhalbjahr 2024/ 25, erneut trockener als der langjährigen Referenzwert. Auch im Mai habe die Niederschlagsmenge leicht unter dem Referenzwert gelegen. Die erste Juniwoche sei mit 47 Millimeter zwar niederschlagsreicher gewesen als der gesamte Mai 2026, doch: „Ein Großteil dieses Niederschlags wird von der Vegetation aufgenommen oder verdunstet und steht somit in geringem Maße für die Grundwasserneubildung zur Verfügung“, erklärt das Umweltressort. Müssen wir deshalb aufs Duschen verzichten? Das nicht, meint
Dittmer. Aber kürzer unter der Brause zu stehen und einen Sparduschkopf zu verwenden würde schon deutlich helfen. Ein solcher Sparkopf lasse 7 bis 10 Liter pro Minute durch. Normale Köpfe liegen über 10 Liter pro Minute. Wer nicht weiß, ob es sich beim verwendeten Duschkopf um eine Sparvariante handelt, kann das mit Hilfe eines Eimers mit Skala und einer Stoppuhr leicht herausfinden. Einfach eine Minute das Wasser aus der Brause in den Eimer laufen lassen und dann die Menge ablesen. „Aber hinterher das Wasser bitte nicht wegkippen, sondern zumindest an die Blumen oder anders nutzen“, appelliert Dittmer.
TIPPS, UM WASSER ZU SPAREN
Nutzung von Pools und GartenBewässerung einschränken.
Mit sauberen Füßen in den Pool steigen, damit das Wasser länger sauber bleibt.
Kürzer duschen und Sparduschkopf verwenden.
Pflanzen morgens oder abends gießen, damit weniger verdunstet.
Den Rasen nicht zu kurz mähen – das hält ihn länger grün.
Das Wässern des Rasens bei großer Hitze ganz einstellen – er erholt sich wieder.
Gemüse in einer Schale putzen und nicht unter laufendem Wasser. Das Wasser kann hinterher für Blumen oder Beete verwendet werden.
Auf der Toilette die Spartaste verwenden.
Beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen.
Club ist Kultur
PHILIPP BEHRBOM
Die Wirtschaftslage in Deutschland ist schlecht. Ja, das wissen wir inzwischen. Wir spüren es schließlich selbst. Sparen ist angesagt – doch wo? Allzu oft wird der Rotstift dort angesetzt, wo sich Erfolge nicht messen lassen: bei der Jugendarbeit oder in der Kultur. Gerade in polarisierten Zeiten sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, wichtiger denn je. Und ja, dazu gehören Clubs – selbst wenn man sie nicht mehr besucht. Wie viele Freundschaften und prägende Erfahrungen haben ihren Ursprung auf Bremer Tanzflächen gefunden? Kultur umfasst alles, was Menschen in einer Gesellschaft miteinander teilen: Kunst, Literatur, Sprache – und eben Musik. Club ist Kultur. Hinzu kommt die junge und talentierte Musikszene in Bremen. Wie vielfältig sie ist, zeigt sich in der kommenden Woche einmal mehr auf der Breminale, einem kulturellen Aushängeschild der Stadt. Doch Kultur besteht aus mehr als fünf Tagen im Jahr, in denen die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist. Musik braucht Orte, an denen sie entstehen, wachsen und ein Publikum finden kann.
GASTKOMMENTAR
Automatismus stoppen
Carl Kau
Vorstandsmitglied im Bund der Steuerzahler Niedersachsen/Bremen
Der Diätenautomatismus der Bürgerschaft ist in Krisenzeiten mit Stagnation und reformbedingten Einschnitten für alle im überschuldeten Bremen skandalös. Der Bundestag verzichtet deshalb darauf. Ein Finanzsenator, der noch 88 Millionen Euro für die Beamtenbesoldung sucht, muss rasch vorbildhaft die Reißleine ziehen. Die Lohnentwicklung darf jetzt für Erhöhungen nicht allein den Ausschlag geben. Wer Diäten automatisch Eins zu Eins an Nominallöhne koppelt, vergleicht strukturell ungleiche Größen. Eine solche Index-Orientierung kann zur systematischen Überkompensation für Abgeordnete führen, die nicht zeigt, dass ein Teil dessen, was Arbeitnehmer aus Lohn selbst finanzieren müssen, bei Abgeordneten bereits separat abgesichert ist. Auch das stattliche Gesamtpaket der Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft ist nicht außer Acht zu lassen; neben Bezügen während aktiver Zeit können sie künftig wieder auf eine sichere und großzügig bemessene beamtenrechts-ähnliche Pension bauen – ohne Abzug eigener Beiträge.
Tanzen auf dünnem Eis
Steigende Kosten und fehlende Investitionshilfen bringen Musikclubs in Bedrängnis
PHILIPP BEHRBOM
Im Sommer wird das kulturelle Leben in Bremen besonders sichtbar. Festivals, Konzerte und kulinarische Veranstaltungen prägen das Stadtbild – vom Zentrum bis in die Randbezirke. Für viele Kulturschaffende ist dieses sommerliche Bild jedoch nur eine Fata Morgana. Dort, wo hinter verschlossenen Türen musiziert, geprobt und veranstaltet wird, gerät die Realität zunehmend aus dem Takt. „Die Lage der Bremer Musikclubs ist seit Jahren angespannt und verschärft sich kontinuierlich“, erklärt Iris Hinze, Co-Geschäftsführerin des Bremer Clubverstärkers. Der Verein setzt sich dafür ein, Livemusikspielstätten zu stärken. Die Clubs befänden sich in einer schwierigen Lage, so Hinze. Insbesondere die Preissteigerungen der vergangenen Jahre machten ihnen zu schaffen. „Gleichzeitig können diese Mehrkosten nur begrenzt auf die Ticketpreise umgelegt werden, weil auch das Publikum finanziell unter Druck steht“, sagt Hinze.
Zwar gebe es Förderprogramme zur Unterstützung von Clubs, bestätigt Hinze, diese griffen jedoch die eigentlichen strukturellen Herausforderungen der Spielstätten nicht auf. Insbesondere für Investitionen in Gebäude oder technische Ausstattung fehlten Fördermöglichkeiten. Sollte sich daran nichts ändern, sei davon auszugehen, dass weitere Spielstätten ihre Programmplanung zugunsten rentabler Vermietungen – etwa für Firmenfeiern – zurückfahren oder den
Betrieb ganz einstellen, so Hinze. Auch die junge Bremer Musikszene würde einen Rückgang der Auftrittsmöglichkeiten zu spüren bekommen. Weniger Bühnen im Stadtgebiet bedeuteten zugleich weniger Gelegenheiten für erste Bühnenerfahrungen. Gerade Clubs sind Orte, an denen musikalische Karrieren beginnen. „Viele Talente würden sich möglicherweise gezwungen sehen, in andere Städte abzuwandern oder ihre musikalischen Ambitionen ganz aufzugeben“, meint Hinze. Sie fordert deshalb ein strukturelles Förderprogramm für Musikclubs. Zudem nimmt sie das Bauressort in die Pflicht.
Clubs müssten bei der Stadtplanung stärker berücksichtigt und als Teil der kulturellen Infrastruktur anerkannt werden. Auf Seiten des Senats wird in Sachen Musikclubs ein Zuständigkeitsduett aufgeführt. Jens Tittmann, Sprecher des Senators für Kultur, verweist darauf, dass Musikclubs eigenständige Wirtschaftsunternehmen seien und damit in die Zuständigkeit des Wirtschaftsressorts fielen. Dort sei man sich der angespannten Lage durchaus bewusst, erklärt Christoph Schönhagen, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Gleichzeitig sei die Situation in Bremen im Vergleich zu anderen Städten noch vergleichsweise gut. Als Beispiel für die Unterstützung der Clubszene verweist Schönhagen auf die Förderung des Clubverstärkers. „Aber Förderung kann nicht alle Herausforderungen lösen, mit denen Clubs heute konfrontiert sind“, so Schönhagen. Vielmehr befinde sich das Ressort mit dem Clubverstärker im Austausch. Dem Clubverstärker reicht das nicht aus. „Livemusik und Clubkultur sind eine Bereicherung für die Stadt und sollten nicht immer wieder daran scheitern, dass Kultur- und Wirtschaftsressort Zuständigkeiten untereinander verschieben“, schließt Hinze.
Sommerfest im Bremer Tierheim Wasser schützt Wild vorm Hitzetod
Das Tierheim an der Hemmstraße veranstaltet am morgigen Sonntag sein diesjähriges Sommerfest. Ab 11 Uhr erwartet die Besucher im Dorf der
Tiere ein abwechslungsreiches Programm. Sie können ihre Schützlinge chippen lassen, die Einrichtung mit ihren Schützlingen kennenlernen
und sich über die Arbeit der Pfleger informieren. Außerdem gibt es ein Kinderprogramm, Leckereien und so manche Überraschung. mb
Bei Hitzewellen ist es für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig ausreichend zu trinken. Da es durch die lang anhaltende Trockenheit aber
immer weniger Wasserquellen für Wildtiere und Pflanzen gibt, appelliert der Tierschutzverein an die Bürger, Pflanzen und Tieren etwas Wasser zu spendieren
und sie so vor dem Hitzetod zu schützen. Bei den Temperaturen sollten außerdem auch keine Kinder oder Tiere im Auto gelassen werden. mb
Freizis bald sonntags offen
Natürlich mit Klima und erfrischenden Drinks
So sieht die Bürgerschaft die Jugendarbeit
Die Bürgerschaft hat am Dienstag noch einmal die Vorhaben für die Offene Kinderund Jugendarbeit, genauer die Freizeiteinrichtungen „Freizis“ bewertet. Deren Etats seien gerettet und auf Zukunft ausgelegt.
Dariush Hassanpour, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, erklärte: „In sozial benachteiligten Stadtteilen, in denen viele Kinder leben, werden die Einrichtungen deutlich besser aufgestellt.“
Einrichtung seien vorgesehen. Ein Freizi werde mit einem anderen zusammengelegt, um insgesamt mehr Qualität zu bieten.
Selin Arpaz von der SPD lobt, „mehr Transparenz für fachlichen Bedarf. Zudem sieht sie auch die zusätzlichen 1,3 Millionen Euro als Teil eines „guten Weges“.
Den hält Ole Humpich von der FDP höchstens für einen „Feldweg“. Der Oppositionspolitiker spricht von Verunsicherung statt Planungssicherheit: „Was passiert nach 2027?“ Bis dahin muss neu entschieden werden.
Es gab aber auch in einzelnen Stadtteilen Probleme, „die mit dem nächsten Doppelhaushalt gelöst werden müssen.“ Seine Fraktion habe sich deshalb dafür eingesetzt, dass zusätzliche Mittel im Haushalt mobilisiert werden und den Härtefallfonds ins Leben gerufen. 91 Vollzeitstellen, 2,4 pro
Eine Nachricht, die von den meisten Parteien gelobt wurde: Die Freizis werden auch sonntags den Kindern und Jugendlichen einen Ort für Treffen, Unterhaltung und Betreuung bieten. mas
Die Nacht in Bremer Clubs zu Live Musik durchtanzen. Was früher als gesetzt galt, gerät aus dem Takt. Die Clubs kämpfen mit zunehmenden Finanzierungsproblemen. Foto: Clubverstärker
Kinder und Beruf vereinbaren
Analyse der Arbeitnehmerkammer ergibt Schwierigkeiten – besonders in Bremen
LAURA STACHE
In Bremen sind die Betreuungslücken für Kinder unter sechs Jahren im bundesweiten Vergleich am größten – egal, ob es um Krippen oder Kitas geht. Das geht aus einer Analyse der Arbeitnehmerkammer Bremen zur Vereinbarkeit von Kindern und Beruf hervor. Im Jahr 2025 fehlten demnach 3.600 Plätze für die unter Dreijährigen.
Dabei müsse jedoch unterschieden werden zwischen den Kindern, für die Eltern tatsächlich einen Platzbedarf angemeldet haben und denen, die grundsätzlich anspruchsberechtigt sind, für die aber keine Anmeldung vorliegt, sagt Janina Carmesin, Senatsressort für Kinder und Bildung. Die von der Arbeitnehmerkammer genannten Zahlen würden sich auf letztere Gruppe beziehen. Der Senat verfolge diesbezüglich ausdrücklich das Ziel, die Betreuungsquote der anspruchsberechtigten Kinder zu erhöhen, indem beispielsweise Eltern direkt angesprochen und ermuntert werden, ihr Kind für einen Platz anzumelden.
„Grundsätzlich stehen in diesem Jahr ausreichend Plätze für alle angemeldeten Kinder zur Verfügung“, so Carmesin.
Wo die Kita-Betreuung nicht gegeben ist, kümmern sich hauptsächlich die Mütter um die Kinder: „Betreuungsverpflichtungen sind ein wesentlicher Grund, warum Frauen keine Erwerbstätigkeit aufnehmen“, sagt Elke Heyduck, Geschäftsführerin der Arbeitnehmerkammer. Laut der Analyse sind nirgends weniger Mütter erwerbstätig als in Bremen: Nur jede zweite Mutter mit einem Kind zwischen drei und sechs Jahren ist überhaupt berufstätig, bundesweit sind es dagegen drei von vier Müttern.
BREMEN KOMPAKT
Wiebke Winter fordert Bürgermeister Andreas Bovenschulte heraus: Mit 173 von 188 Delegiertenstimmen wählte die CDU Bremen die 30-jährige Rechtsanwältin aus Bremen-Nord am vergangenen Wochenende zur Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl 2027. Winter formulierte ihren Anspruch, nach der Wahl als P räsidentin des Senats eine neue Regierung führen zu wollen. rl
Der Bremer Immobilienentwickler Müller & Bremermann hat im Auftrag eines norddeutschen Family Offices das Obernhaus im Bremer Carrée in der Bremer Innenstadt erworben. Das Geschäftshaus das an die Obernstraße, die Papenstraße und den Hanseatenhof angrenzt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur ehemaligen C&A-Immobilie, deren Entwicklung Müller & Bremermann bereits seit August 2024 verantwortet. rl
Bremen bleibt beim Ausbau der Solarenergie auf Rekordkurs. Laut dem Melderegister der Bundesnetzagentur sind erstmals Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 200.000 Kilowatt-Peak (kWp) in Betrieb. Im Jahr 2025 gingen im Land Bremen fast 4.000 Anlagen neu ans Netz. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag der jährliche Zubau noch bei knapp 800 Anlagen. Das teilte die Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens anlässlich der Solartage am vergangenen Wochenende mit. rl
Gute Perspektiven
Handelskammer mahnt Investitionen an
Für Eltern in Bremen stellt die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf eine große Herausforderung dar. Bundesweit sind nirgends weniger Mütter erwerbstätig als in Bremen.
„Massiv steigende Preise für Miete, Lebensmittel und Mobilität überfordern gerade viele junge Familien. Die Sätze für das Elterngeld wurden aber seit 2007 nicht angehoben. Sie müssen dringend steigen“, fordert Heyduck. Die Arbeitnehmerkammer kommt zu dem Ergebnis: Etwa 60 Prozent der Bremer Mütter sind in der Kinder-Phase finanziell abhängig von ihren Partnern. So nehmen zwei Drittel der Väter überhaupt keine Elternzeit. Im Bundesdurchschnitt ist es jeder Zweite. Das restliche Drittel geht überwiegend für zwei Monate. Um die Vereinbarkeit zu verbessern, seien auch Unternehmen gefragt, familienfreundliche Strukturen zu schaffen, die ebenso die Väter berücksichtigen. Im Fokus ihrer Anstrengungen stünden bisher nämlich überwiegend Mütter, so die Arbeitneh-
merkammer. Dazu der Arbeitgeberverband: „Als Arbeitgeberverband befürworten wir eine familienfreundliche Unternehmenskultur, die beide Elternteile gleichermaßen adressiert, damit möglichst keine Arbeitskraft verloren geht.
Letztlich bleibt es aber eine individuelle Entscheidung der Familien, wie sie Erwerbs- und Care-Arbeit aufteilen. Hier haben zudem Faktoren, wie die Kinderbetreuungs-Infrastruktur, aber auch gesellschaftlich eingefahrene Rollenbilder sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen Einfluss.“
Mit einem Blick in die neuen Bundesländer, nach Hamburg und Berlin fällt zudem auf, dass die meisten Betreuungseinrichtungen für Kinder zehn oder elf Stunden täglich geöffnet sind, in Bremen hingegen sind es acht
Foto: pixabay
Stunden. „Für viele Bremer Eltern wäre ein früherer Start am Morgen oder eine zusätzliche Stunde am Nachmittag schon eine große Entlastung“, sagt Heyduck. Nicht, um die Kinder insgesamt länger unterzubringen, sondern um flexiblere Zeiträume für eine Betreuung zu schaffen. Nach Angaben des Senatsressorts für Kinder und Bildung bieten bisher knapp 90 von 677 Einrichtungen in Bremen Öffnungszeiten an, die mindestens eine Stunde über die regulären acht Stunden Betreuungszeit von 8 bis 16 Uhr hinausgehen. Die Öffnungszeiten variieren hierbei von 5 bis 20 Uhr.
„Der Ausweitungsbedarf des flexiblen Betreuungsangebots ist stets weiter zu prüfen und daher auch Bestandteil bei der Neuaufstellung der Kita-Finanzierungssystematik“, sagt Carmesin.
Investitionsquote erhöhen und deutlich machen, dass es mit dem Standort Bremen aufwärts geht. Mit diesen beiden zentralen Botschaften verknüpften Präses André Grobien und Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger den statistischen Jahresbericht der Handelskammer Bremen - Industrie - und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven. Der Jahresbericht bestätigt, was sich schon zuvor abgezeichnet hatte: Die Wirtschaft in Bremen hat sich 2025 deutlich besser entwickelt als im Bundesdurchschnitt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahm um 1,4 Prozent zu, während die deutsche Wirtschaft im dritten Jahr in Folge kaum wuchs und nur 0,2 Prozent erreichte.
Impulse kamen aus der Verteidigungswirtschaft, der Luft-
und Raumfahrt sowie den Häfen. „Der Standort ist breit aufgestellt“, erklärte Grobien. Zum Jahresende ließ die Dynamik jedoch nach. Hohe Standortkosten, außenwirtschaftliche Risiken und eine niedrige Investitionsquote belasten laut Handelskammer den Standort.
Dennoch sieht Grobien gute Chancen für Bremen: „Die Perspektive ist deutlich besser als das, was wir aktuell haben“, meint er mit Blick auf Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und das Vorhandensein von zukunftsträchtigen Branchen.
Fonger mahnte eine deutliche Erhöhung der Investitionsquote im Bremer Haushalt an. Trotz Konjunkturpaket werde sie unter 10 Prozent bleiben. Um Geld für Investitionen zu haben solle die Verwaltung bei den Personalausgaben sparen. rl
150 Jahre medizinische Expertise, menschliche Nähe und gelebte Fürsorge –fest verankert auf der linken Seite der Weser. Mit Herz, Verantwortung und dem Mut zur Innovation blicken wir in die Zukunft. Wir danken allen Patientinnen und Patienten, die uns seit Generationen ihr Vertrauen schenken und allen
Mitarbeitenden, die dieses Haus zu dem gemacht haben, was es heute ist!
Jahre fürBremenda.
Der Ölpreis sinkt schnell, die In ation nicht
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen
Der Ölpreis hat auf das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran mit einem deutlichen Rückgang reagiert. Es gibt mehrere Faktoren, die nun für eine Ausweitung des Angebots am Ölmarkt sprechen. Erstens wird der Iran auf eine Lockerung der Sanktionen gegen ihn drängen, um an den Ölmarkt zurückzukehren. Zweitens brauchen die Länder am Persischen Golf Einnahmen zur Beseitigung der Kriegsschäden. Drittens hat auch Russland ein großes Interesse an höheren Einnahmen aus seinen Energieexporten. Viertens benötigen die USA mehr Energie, um die neuen KI-Rechenzentren betreiben zu können. Allerdings betreffen diese Gründe nur den Preis für Rohöl. Die Preise für Ölprodukte (etwa Benzin, Kerosin oder Heizöl) werden nicht so schnell sinken: Viele Raffinerien in Nahost sind beschädigt und ihre Reparatur wird Zeit benötigen. Diese Produkte werden daher einen preistreibenden Effekt behalten, weshalb die Inflationsrate im Euroraum erhöht bleiben wird.
KLIMATIPP
Kühlen Kopf bewahren und jetzt dämmen
WERNER MÜLLER
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Die vergangenen Wochen haben bereits einen Vorgeschmack gegeben: Unsere Sommer werden heißer, und die Hitze bleibt oft tagelang bestehen. Wer an warmen Tagen ein angenehmes Raumklima genießen möchte, sollte einen Blick auf die Dämmung seines Hauses werfen. Besonders über ein ungedämmtes Dach gelangt viel Wärme ins Gebäude. Eine Dach- oder oberste Geschossdeckendämmung kann hier spürbar Abhilfe schaffen. Auch entsprechende Maßnahmen an Außenwänden helfen, dass es sich innen weniger aufheizt. So lässt sich die Fassade unkompliziert begrünen, was nicht nur schön aussieht, sondern kühlt. Ergänzend sorgen Fenster mit Sonnenschutzverglasung oder außenliegende Rollläden für mehr Wohnkomfort. Was alles möglich ist und welche Fördermittel es für Wärmeschutz gibt, dazu informieren unabhängige Expertinnen und Experten kostenlos im Klima Bau Zentrum Bremen.
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AMBIENTE
Wie nennt man einen Keks unter einem Baum? Richtig: Ein schattiges Plätzchen. Ein solches finden wir glücklicherweise auch auf der großen Dachterrasse der Gastwirtschaft vor: Die großzügige Pergola sorgt bei dem tropischen Wetter für ein angenehmes Sitzgefühl. Moderne Gartenmöbel und viele Pflanzen in großen Kübeln runden das mediterrane Ambiente ab. Der Blick geht raus auf viel Grün, ein paar Tennisplätze des Rot-Weiß-Clubs sowie auf einen im Hintergrund erkennbaren Flutlichtmast des Weserstadions. Drinnen ist das kleine Lokal mit diversen grünen Stoffbänken ausgestattet und wirkt insgesamt gemütlich. Die große Fensterfront zur Terrasse ist weit aufgeschoben.
ESSEN
Die Mittagskarte bietet ein DreiGänge-Menü für 15 Euro an –
Kapseehecht und Auberginen-Schiffchen von den Balljungs. Foto: Bettina Meister
für die Vorspeise stehen zwei Alternativen bereit, für den Hauptgang vier, als Dessert gibt es Mascarpone mit frischen Erdbeeren. Wir wählen als Aufschlag einmal Möhren-IngwerCremesuppe mit Kresse sowie Kapseehecht, weißem Spargel, Butterkartoffeln und Sauce Hollandaise als Hauptgang. Auch wenn die Suppe bei 30 Grad gewagt scheint, sie ist tatsächlich eine gute Entscheidung. Die schön sämige Karottencreme ist nicht ganz heiß (was bei dem Wetter ideal ist), gut gewürzt und insgesamt lecker – auch wenn wir den Ingwer nicht ganz herausschmecken und die Kresse gänzlich fehlt. Dafür ziert ein Petersilieblatt den Rand. Der Kapseehecht entpuppt sich als recht großes Fischfilet mit festem, weißen Fleisch, das leicht knusprig auf der Haut angebra-
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ten ist. Es liegt auf in der Pfanne geschwenkten und noch bissfesten Spargelstücken, anbei die buttrigen Kartoffeln sowie ein Klacks cremige Hollandaise –lecker. Das zweite Gericht besteht vorweg aus Wildkräutersalat mit Kirschtomaten, Gurken, Parmesan in einem HonigSenf-Dressing sowie als Hauptgericht Auberginen-Schiffchen mit Rote-Bete-Couscous, Hummus, Granatapfel und Rucola. Auch hiervon sind wir begeistert, auch wenn der Salat nicht wirklich aus wilden Kräutern besteht, sondern aus einem Mix von Blattsalaten und Möhrenstreifen, die mit einem dezenten Honig-Senf-Dressing bestens angemacht sind. Die kleine, halbierte und schön weich geschmorte Aubergine ist beladen mit einer guten Portion würzigem Couscous. Letzteres trägt
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allerdings leider nicht einen Hauch Rote Bete in sich. Auf der Suche nach der Rübe entdecken wir auf dem Teller lediglich einen hauchdünnen Streifen von rotem Mus. Das Hummus schmeckt gut, aber etwas anders als wir es kennen. Vielleicht fehlt etwas Kreuzkümmel? Getoppt ist das Essen mit vielen frischen Granatapfelkernen und einem kleinen Rucola-SpinatSalat, der ebenfalls mit dem feinen Honig-Senf-Dressing angemacht ist. Das Dessert ist der erfrischende Matchball in dieser kulinarischen Partie: Luftig, locker und einen Hauch säuerlich ist die aufgeschlagene Mascarpone-Creme der perfekte Träger für die fruchtigen Erdbeerscheibchen.
SERVICE
Sehr freundlich werden wir bedient, das passt. Allerdings scheint die Servicekraft hier weitestgehend alles allein zu managen – was in dem gut besuchten Lokal teilweise für kleinere Verzögerungen sorgt.
PREISE
Wow! 15 Euro für Vorspeise, Hauptgang und Dessert sind ein super Angebot – vor allem angesichts der Größe der Portionen und der Qualität des Essens. Die Getränkepreise sind okay: Ein Wasser (0,25l) kostet 2,90 Euro, ein Bier (0,3l 3,90 Euro und der günstigste Wein (0,2l) 6,50 Euro.
FAZIT
Wir sind begeistert und kommen garantiert wieder. Bettina Meister
Ich Gertraud 77 J., (ehemalige Krankenschwester), bin leider verwitwet und weiß, was es heißt, ganz alleine zu sein. Ich bin eine gute Hausfrau u. Köchin, mit Auto u. nicht ortsgebunden. Liebend gerne würde ich mit Ihnen telefonieren pv Tel. 0151 - 62913874
Ann-Kathrin, 61 J. mit attrakt. Figur, herzensgutem Charakter, nicht aufdringlich. Bin e. saubere Hausfrau, leidenschaftl. Köchin u. mit m. Auto absolut flexibel. Nach einiger Zeit des Alleinseins wünsche ich mir e. lieben Mann zum Glücklichsein u. glücklich machen. Kann Deinen Anruf üb. PV kaum noch erwarten. Tel. 0176-34498341
Attrativer, schlanker, junggebliebener 63-jähriger Mann mit viel Humor wünscht sich eine liebevolle Frau für eine tolle Beziehung. w_nils@hotmail.com
Edeltraud, 75 J., gutmütige Witwe, mit schöner fraul. Figur, habe Freude am Kochen u. an der Haus-/Gartenarbeit. Wünsche mir einen lieben Mann bis 85 J., dem ich wieder etwas Glück ins Leben bringen kann. Ich komme gerne zu Ihnen oder hole Sie mit meinem Auto ab u. wir fahren etwas spazieren. PV Tel. 0176-45891543
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BETTINA MEISTER
WESER REPORT: Eure Tournee heißt „Back Again“. Kann man sagen, dass alles beim Alten geblieben ist – bis natürlich auf dich, Lena?
PER GESSLE: Es kommt darauf an, was du meinst: Es ist eine andere Situation als damals. Eine andere Ära. Was wir tun, ist, die Legende von Roxette am Leben zu erhalten. Und das funktioniert so gut. Ich bin dankbar, jemanden wie Lena kennengelernt zu haben, denn ohne sie und ihre Stimme wäre das alles nicht möglich. Außerdem bin ich super-enthusiastisch darüber, dass so viele Leute noch zu unseren Shows kommen und an unserer Musik interessiert sind.
Songs, Auftritt, Bühnenshow –wie ähnlich ist das der „guten alten Zeit“?
Es ist natürlich anders, weil Marie nicht mehr mit im Raum ist und wir auch andere neue Leute haben. Es hört sich also auch ein wenig anders an. Gleich geblieben ist nur, dass wir auch weiterhin versuchen, eine organische Band zu sein. Das heißt, wir haben keine im Vorfeld aufgenommene Musik. Wir spielen live auf der Bühne. Oldschool. So sind wir gewachsen und das ist das, was wir wollen. Das macht jede Nacht jedes Konzert, einzigartig – auch wenn es die gleiche Setlist ist.
Was können die Zuschauer erwarten?
LENA PHILIPSSON: Sie werden jeden Song hören, den sie von Roxette kennen und wir erwarten, dass alle mitsingen. Unser Ziel ist, dass alle ein gutes Gefühl haben und glücklich sind.
Lena, du hattest deine Karriere parallel zu Roxette – wie ist das für dich, die bekannten Lieder selbst zu singen?
Ich mache das jetzt über ein Jahr und habe mich daran gewöhnt. Ich denke nicht mehr so viel darüber nach und singe einfach. Aber es war natürlich viel Arbeit, die Songs zu lernen und sie auch irgendwie auf meine Art und Weise zu machen. Ich habe die Originalaufnahmen sehr aufmerksam studiert. Aber natürlich habe ich meine eigene Energie und meine eigene Körpersprache. Während ich auf der Bühne bin, habe ich keine Zeit, darüber nachzudenken. Ich gebe einfach mein Bestes, die Zuschauer zufriedenzustellen.
PER GESSLE : Lena ist so eine professionelle Künstlerin. Sie versucht, die Songs so zu machen, wie man sie kennt, aber in ihrem Lena-Stil. Denn es geht nicht darum Marie einfach zu kopieren.
LENA PHILIPSSON: ...das wäre ja auch unmöglich...
PER GESSLE : Es gibt eine Menge Coverbands, die genau das versuchen. Aber Lena ist weiter, sie ist darüber hinaus. Und das funktioniert.
Hast du ein Lieblingslied?
LENA PHILIPSSON: Ich glaube „Listen to your heart“. Aber die Songs sind alle so facettenreich. Ich mag es, einfach in die Musik und die unterschiedlichen Stile einzutauchen.
Die ersten Shows wurden sehr positiv aufgenommen. Wenn der
Erfolg so weitergeht: wird es eine Neuorientierung oder eine Fortsetzung von Roxette geben?
Darüber haben wir noch nicht nachgedacht. Wir spielen jetzt unseren Katalog und was da nach kommt, werden wir sehen. Roxette hat eine lange Karriere.
Aufträge ist nicht möglich. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen bei sofortiger Mitnahme. Dieses Angebot gilt nicht für Zubehör. Nur solange der Vorrat reicht. 19% Mehrwertsteuer sparen entspricht einem tatsächlichen Rabatt von 15,966 %.
Wir haben über 60 Singles herausgebracht, mehr als 45 davon waren irgendwo auf dem Globus Hits. Im Herbst gehen wir in die Vereinigten Staaten und Kanada – und das wird anders sein. Wir waren nicht da seit 2012. Wir werden mal sehen, was passiert. Ein Schritt nach dem anderen.
Ihr kommt im Juli auf die Seebühne in Bremen. Wart ihr schon mal in der Stadt?
LENA PHILIPSSON: Nein, ich nicht. PER GESSLE: Ich weiß es nicht.
Habt ihr zwischen den Auftritten Zeit, euch auch in den Tourneestädten umzuschauen? Etwas Sightseeing zu machen?
LENA PHILIPSSON: Wir haben normalerweise nicht viel Zeit. Ich versuche immer, kurz in die Stadt zu gehen, etwas frische Luft zu schnappen und mir einen kleinen Eindruck zu verschaffen. Aber das wars auch. Die meiste Zeit geht dabei drauf, die Show vorzubereiten.
Ein gutes Stichwort: Das Konzert ist ein Open-Air – wie bereitet ihr euch darauf vor? Macht euch Regen etwas aus?
LENA PHILIPSSON: Regen ist nie lustig.
PER GESSLE : Regen ist vor allem immer fürchterlich für die
und
Wie hängen koloniale Gewalt, geraubte Kulturgüter und Partnerschaftsprojekte zusammen? Die Ausstellung „Tibati– Bremen und zurück. Vom kolonialen Raub zur Partnerschaft“ geht dieser Frage nach und beleuchtet die wechselvolle Geschichte zwischen der kamerunischen Stadt Tibati und Bremen. Die neue Kabinett-Ausstellung wurde Freitag feierlich im Übersee-Museum eröffnet und kann jetzt noch bis zum 3. Januar 2027 besichtigt werden. „Tibati“ präsentiert historische Exponate, Fotografien und Infografiken zur Geschichte der Stadt und zeigt zugleich, wie aus einer kolonialen Gewaltgeschichte neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Fragen: Wie steht es um die Projekte? Welche Bedeutung hat die Restitution kolonialer Objekte und wie lässt sich eine gemeinsame Zukunft mit Kamerun gestalten? mb
Zur Eröffnung der Ausstellung ist der 21. Lamido Mohamadou Hadi Barkindo von Tibati gekommen. Hier vor einer Szene
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Roxette ist „Back again“: Per Gessle und Lena Philipsson treten am 28. Juli, 20 Uhr, auf der Seebühne Bremen auf. Foto: pv
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ARBEITSMARKT
Die Schulen sind zu – das BiZ bleibt o en
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Die hohen Temperaturen lassen es vermuten – die Sommerferien stehen vor der Tür. Eine gute Gelegenheit, in der schattigen und entspannten Atmosphäre im Berufsinformationszentrum (BiZ) die nächsten Schritte Richtung Beruf anzugehen. Das BiZ macht nämlich keinen Urlaub. Auch im Sommer bietet es großzügigen Platz und vielfältige Medien, für viele Themen rund um die Berufswahl und berufliche Neuorientierung. Jedermann kann an Computern recherchieren oder Bewerbungen erstellen.
Vor Ort sind auch Tablets vorhanden, mit denen man Informationen finden oder Orientierungstests der Arbeitsagentur kostenfrei nutzen kann. So erfährt man ganz entspannt mehr über Berufsbilder und ihre Anforderungen. Oder bekommt Tipps zur Bewerbung, Anregungen für Übergangsmöglichkeiten im Ausland oder im sozialen oder ökologischen Bereich und noch viel mehr. Natürlich sind im BiZ auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die gern persönlich weiterhelfen. Eine Anmeldung ist im Berufsinformationszentrum nicht erforderlich. Es ist am Doventorsteinweg 44 in Bremen zu finden – einfach mal vorbeischauen.
Kirche neu erleben
Musiknacht mit Techno-Gottesdienst
HEILIGENRODE - Passend zum Motto „Kirche neu erleben“, veranstaltet die Kirchengemeinde Heiligenrode am heutigen Samstag ihre 5. Jugend-Musiknacht. Neu ist das Techno-Event von Jugendlichen für Jugendliche unter der Leitung von Hilke Hopmann, Diakonin in der Aufbauausbil-
dung, Kirchenkreis Syke-Hoya. Ab 15 Uhr startet das Programm bei der Klosterkirche Heiligenrode mit Essen und Getränken, Yoga, Konzerten sowie einer Open Stage. Um 20 Uhr startet dann der TechnoGottesdienst Open Air. Die Musiknacht ist öffentlich und der Eintritt frei. lcs
Die Menschen stehen im Mittelpunkt
Zum 150. Jubiläum blickt das Rote Kreuz Krankenhaus (RKK) auf eine Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Hansestadt verbunden ist. Generationen von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und vielen weiteren Mitarbeitenden haben das Haus geprägt. Aus einer kleinen Initiative wurde eine Institution, die seit eineinhalb Jahrhunderten für medizinischen Fortschritt, Gemeinsinn und Verlässlichkeit steht – und damit zu einem festen Bestandteil der Bremer Geschichte geworden ist.
„Das RKK hat sich über eineinhalb Jahrhunderte zu einem modernen, leistungsfähigen Akutkrankenhaus entwickelt, das fest auf Bremens linker Weserseite und in der Region verwurzelt ist. Das ist wirklich ein Grund, stolz zu sein!“, so Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK.
Martin Langenbeck, Ärztlicher Geschäftsführer der Klinik, ergänzt: „Unser Jubiläum soll aber nicht nur ein Anlass zum Feiern sein, sondern auch ein Moment des Dankes. Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen und stehen immer die Menschen. Generationen von Patientinnen und Patienten wurden bei uns behandelt, begleitet und gepflegt. Ebenso prägend sind die vielen Mitarbeitenden, die dem RKK mit ihrem Wissen, ihrem Engagement und ihrer Empathie sein
M ein G arten
Gesicht geben. Wir danken allen, die uns in den vergangenen 150 Jahren begleitet und unterstützt haben.“
Im Januar 2004 wurde der Krankenhausbetrieb aus der Stiftung ausgegliedert und in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) überführt. Das RKK folgte damit den anderen freigemeinnützigen und städtischen Klinken Bremens, die diesen Schritt hin zu einer eher unternehmerisch orientierten
Krankenhausversorgung bereits getan hatten. Bis heute ist jedoch die Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen Trägerin der Klinik. Ihr Zweck ist, das öffentliche Gesundheitswesen zu fördern - und damit vor allem die Arbeit des Krankenhauses finanziell zu unterstützen. Dieses gemeinnützige Prinzip bedeutet, dass alle erwirtschafteten Mittel in die medizinische Versorgung und die Infrastruktur der Klinik zurückfließen.
Der Zusammenschluss mit der Roland-Klinik ist ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Roten Kreuz Krankenhauses und für die Gesundheitsversorgung links der Weser. „Mit diesem Schritt haben wir unsere Kräfte gebündelt, um die medizinische Versorgung in Bremen - vor allem auch die Akutversorgung auf der linken Weserseite - weiter zu stärken“, erklärt Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. WR
Ein Garten im Einklang mit der Natur braucht keine großflächig versiegelten Flächen. Wer beim Pflastern vorausschauend plant, schafft Lebensraum, kann Pflegeaufwand verringern und den Garten hitzeresilienter machen.
Tipp 1: Versickerungsfähige Steine wählen
Durchlässige Pflastersteine lassen Regenwasser direkt in den Boden versickern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Das kann die Grundwasserneubildung unterstützen, Überschwemmungen vorbeugen und das Mikroklima verbessern. Bei ausgewiesenen versickerungsfähigen Systemen wird diese Leistung teils durch Gutachten belegt. Pflastersteinsysteme wie Arena verweisen darauf als Qualitätsmerkmal, das sich auch finanziell lohnen kann: Viele Kommunen belohnen versickerungsfähige Flächen mit reduzierten Abwassergebühren. Das gilt nicht nur für den Garten, sondern auch für Zufahrten oder Hofflächen.
Tipp 2: Fugen als grüne Fläche nutzen Fugen sind mehr als Lückenfüller. Bepflanzt verbessern sie
Mehr Platz für Natur im Garten
das Kleinklima, nehmen CO2 auf und schaffen Lebensraum für Insekten, Bienen und Kleintiere. Selbst auf kleinstem Raum kann so ein funktionierendes Ökosystem entstehen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern erfüllt auch einen praktischen Nutzen: Mehr Pflanzen senken die Umgebungstemperatur, ein Pluspunkt in immer heißer werdenden Sommern. Wichtig ist, dass Pflaster und Fugenbreite trotz Begrünung stabil bleiben; Systeme wie Arena lösen das etwa mit sogenannten Abstandsnocken.
Tipp 3: Die richtige Bepflanzung wählen Wer pflastert, will damit meist Wege oder Aufenthaltsflächen schaffen, die belastbar sein müssen. Das gilt auch in naturnahen Gärten. Um die Pflanzarbeit in den Fugen nicht zunichte zu machen, hilft es daher, von Anfang an auf trittfeste und pflegeleichte Pflanzen zu setzen. Bewährt haben sich Trittrasen-Mischungen, Kräuter wie Sand-Thymian und Pflanzen wie Pfennigkraut oder Goldmoos-Sedum. Sie sind widerstandsfähig, brauchen kaum
Wer beim Pflastern clever plant, schafft Lebensraum, spart Pflege und tut etwas für das Klima. Foto: djd/ braunsteine/ Benedikt Walther
Wasser und sehen über weite Teile des Jahres gut aus. Auch Spontanbewuchs funktioniert – manchmal reicht es, die Natur sich selbst zu überlassen. Tipp 4: Gestaltung nicht nur technisch denken Naturnahe Gärten müssen nicht wild aussehen. Auch versickerungsfähige Pflaster lassen gestalterischen Spielraum. Unterschiedliche Formate, Farben und Verlegemuster helfen dabei, Wege und Flächen harmonisch in Haus und Garten einzufügen. Mehr Infos auf www. arena-pflastersteine.de. djd
Zwischen Pipe und Kleiner Weser gelegen hat sich das RKK zu einem Akutkrankenhaus mit hochspezialisierten Fachkliniken entwickelt. Foto: RKK
Neue Skateanlage am Sodenmattsee
Eröffnung in Huchting mit Vorführungen, Workshops, Graffiti und Musik
STACHE
LAURA
HUCHTING - Seit Oktober 2025 wurde in der Nähe des Sodenmattsees gebaut, nun ist sie fertig: Über etwa 420 Quadratmeter erstreckt sich eine moderne Skateanlage, die sich sowohl für den Einstieg in den Skatesport als auch für Fortgeschrittene oder Profis eignet. Die verschiedenen Elemente können mit Skateboards, Scootern oder auch mit BMX-Rädern genutzt werden.
Der feinporige und glatte Spezialbeton sorgt dabei für optimales Rollen, wie auch Max Bijack bestätigte, als er die Anlage am Dienstag einfuhr. Der besondere Gast präsentierte bei der Eröffnung der Anlage sein Können, inklusive Salto. „Ich fahre seit sieben Jahren professionell Stunt Scooter“, so der 15-Jährige. Ab sofort steht die Skateanlage für alle zur freien Nutzung zur Verfügung. Neben den Vorführungen gab es auch die Möglichkeit, an der neuen Graffitiwand zu sprühen und ein Eis und Getränke zu genießen. Zur musikalischen Untermalung des Nachmittags zählte auch ein eigens für diesen Tag kreierter Song: Huchting skatet neu. Noch ist die Anlage nicht zu 100 Prozent fertig. Um diese nicht zu einem dunklen Angstraum werden zu lassen, soll zeitnah noch eine Beleuchtung installiert werden, sodass auch in den Abendstunden eine ange-
Vollsperrung bis Mitte Juli
STUHR - In der Zeit vom 29. Juni bis voraussichtlich einschließlich Freitag, 17. Juli, wird die Straße Lehmkuhlenbusch aufgrund von Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt. Anliegerinnen und Anlieger werden über die Einschränkungen zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informiert. Die Vollsperrung betrifft ne-
ben dem motorisierten Verkehr, auch den Rad- und Fußverkehr. Als Umfahrung stehen die Harpstedter Straße (K110), Eggeseer Straße, Siekstraße und Bürsteler Straße zur Verfügung.
Am 11. und 12. Juli wird die Sperrung aufgrund einer Veranstaltung vorübergehend aufgehoben. lcs
Bauarbeiten schreiten voran
Neugestaltung des Brinkumer Marktplatzes
BRINKUM – Nach Angaben der Gemeinde Stuhr verlaufen die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Brinkumer Marktplatzes planmäßig. Aktuell stehen umfassende Infrastrukturmaßnahmen unter der Oberfläche an.
anderem schon bei „Das Supertalent“ zu sehen.
Sticker tauschen im Roland-Center
HUCHTING – Sammeln, kleben und miteinander tauschen: Die Panini-Sticker der Fußball WM sind schnell ausverkauft. Am 4. Juli gibt es im Roland-Center die Chance, noch welche zu ergattern. Von 11 bis 12.30 Uhr können Fans in der Stadtteilbibliothek miteinander tauschen. lcs
Heute: Fest am Sodenmattsee
HUCHTING - Das Quartiersmanagement lädt ein: Am heutigen Samstag, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, gibt es ein großes Fest am Sodenmattsee. Dabei wird es ein umfangreiches kulinarisches, künstlerisches und musikalisches Programm geben und alle sind eingeladen vorbei zu kommen und Huchting zu feiern. Das Fest findet trotz der angekündigten Hitze statt. Nur bei Unwetterereignissen wird es kurzfristig ersatzlos abgesagt. Es gibt allerdings ausreichend viel Schatten auf dem Festgelände, sowie den See als Abkühlungsmöglichkeit. Zudem stehen kostenlose Wasserspender auf dem Gelände zur Verfügung. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sieht, die Hitze auszuhalten, sollte besser zu Hause bleiben. Das gilt für Besucher genauso, wie für diejenigen, die die Stände betreuen. Verschoben werden kann das Fest nicht, da die kulinarischen Köstlichkeiten verderben würden und die angemieteten Spielangebote auch nur für diesen Tag zur Verfügung stehen. WR
Vergangenen Dienstag weihte Ortsamtsleiter Christian Schlesselmann (m.) gemeinsam mit beteiligten Akteuren die Skateanlage am Sodenmatt offiziell ein.
nehme Atmosphäre herrschen kann. Des Weiteren sollen Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Die Neugestaltung der Skateanlage erstreckte sich über einen Zeitraum von insgesamt sieben Jahren, unter Beteiligung von Jugendlichen und Freizeiteinrichtungen aus dem Stadtteil sowie der Senatorin für Soziales, Arbeit, Jugend und Integration. „Schon ungefähr 2019 war diese Anlage mit ihrer Baufälligkeit Thema im Jugendbeirat. Während Corona ist die Planung jedoch eingeschlafen“, erinnert sich Eric Decker, von 2018 bis 2023 Mitglied im Jugendbeirat Huchting und seit 2024 im Beirat, „uns war wichtig, dass es auf der neuen Skateanlage einen Unterstand gibt, Beleuchtung und eine Graffitiwand.“
Umgesetzt wurde das Projekt vom Fachdienst Spielraumför-
derung im Amt für Soziale Dienste, finanziert wird es maßgeblich aus dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt mit 597.000 Euro. Weitere 100.000 Euro stammen aus dem Innovationstopf der Senatskanzlei (54.000 Euro), vom Beirat Huchting (26.000 Euro) und aus der Deputation für Soziales (20.000 Euro).
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WESER REPORT
Die Entwässerungsanlagen befinden sich derzeit in der Herstellung, darüber hinaus laufen die Vorbereitungen für die Verlegung von Strom-, Trinkwasser- und Bewässerungsleitungen. Ein Großteil der Fundamente für die künf-
tige Polleranlage ist ebenfalls schon fertiggestellt. Während der Bauarbeiten wird Wert darauf gelegt, die vorhandenen Bäume zu erhalten. Dafür wurden sogenannte Wurzelsondierungen durchgeführt, um die Bauarbeiten schonend an ihre Wurzelsysteme anzupassen. Auch neue Bäume sollen gepflanzt werden. Die entsprechenden Standorte werden bereits vorbereitet, die Pflanzung der neuen Gehölze ist für Ende August vorgesehen. lcs
Aktuell laufen die Vorbereitungen für das Verlegen verschiedener Leitungen unter der Oberfläche. Foto: Gemeinde Stuhr
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Vereine und Verbände! HEUTE: 1. D Juniorinnen der JSG Delmenhorst
Woche 30
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Die 1. D Juniorinnen der JSG Delmenhorst sind Hallenkreismeister, Pokalsieger und Bezirksmeister in der Saison 25/26 geworden – zur Belohnung gab es ein Meister-Shirt. Wir gratulieren den Juniorinnen zu diesem grandiosen Erfolg und wünschen weiterhin viel Freude!
Qualität seit 1976.
Max Bijack fährt seit sieben Jahren professionell Stunt Scooter und war unter
Zuwachs für Hospizverein
STUHR - Nachdem sie im Januar mit dem Vorbereitungskurs zur Hospizbegleitung starteten, erhielten die Teilnehmenden nun im Rahmen einer kleinen Feier ein Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss. Unter anderem wurden Stefan Bargmann, Meike Bode, Fraz Ahnad Rana, Sandra Brockhaus, Heike Buck, Nathalie Hengstler, Katja Lange, Ralf Schulz, Britta Voller und Wiebke Gercken ausgezeichnet. Überwiegend möchten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zukünftig in der ambulanten Hospizbewegung engagieren. Einige schließen sich dem Hospizverein Stuhr an. „Ich bin
glücklich, dass wir für den Hospizverein sieben neue Mitstreitende gewinnen können; vielleicht werden es ja auch noch mehr“, sagt Koordinatorin Ursula Krafeld. Weiterhin freut sich der Hospizverein über jede Unterstützung, beispielsweise durch aktive Mitarbeit im Verein oder ganz einfach durch eine Mitgliedschaft. Die qualifizierten Ehrenamtlichen schenken schwer kranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen ihre Zeit – zu Hause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. FürAngehörige kann der regelmäßige Besuch durch Hospizbegleiterinnen
und -begleiter sehr zur Entlastung beitragen. „Und je früher wir gerufen werden, desto mehr können alle Beteiligten davon profitieren“, so Krafeld. Für persönliche Beratung zu medizinischer, pflegerischer und psychosozialer Begleitung in der letzten Lebensphase, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sowie ethischer Fallbesprechung steht die Koordinatorin des Hospizvereins Stuhr unter 0151 / 75 01 24 31 zur Verfügung. „Weiter sind unsere Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 14 in Stuhr-Brinkum jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr für eine Sprechstunde geöffnet“, so Krafeld. lcs
...gut für Brinkum
Kompetenz in Sachen Fahrzeug
Neu- und Gebrauchtwagen sowie umfassender Service im Autohaus Hinrichsen
Seit mehr als 30 Jahren befindet sich das Autohaus Hinrichsen an der Syker Straße 90 in Stuhr-Brinkum. Der MazdaVertragshändler und SuzukiServicepartner bietet neben Neuwagen auch Gebrauchtwagen aller Marken an und steht Kundinnen und Kunden mit einem breiten Serviceangebot zur Seite, das keine Wünsche offen lassen dürfte.
Die Leistungen umfassen Inspektionen sowie Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung (HU/AU), Unfallschadenreparaturen, Karosserieund Lackierarbeiten, darüber hinaus auch Möglichkeiten zur Rädereinlagerung. Ein kompletter Werkstattund Leihwagenservice ergänzen das Portfolio. Als ADAC Pannen- und Unfallbergungs-
partner steht zudem rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Notfallservice zur Verfügung. Rüdiger Hinrichsen leitet das Autohaus seit 33 Jahren, aktuell mit einem engagierten Team von insgesamt 60 Mitarbeitenden. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Brinkum im vergangenen Jahr sind nun schon seit Längerem abgeschlossen – ein
Autohaus Hinrichsen ist Mazda-Vertragshändler und Suzuki-Servicepartner, bietet aber auch Gebrauchtwagen anderer Marken an. Foto: Stache
Im Rahmen einer kleinen Feier erhielten die neuen Ehrenamtlichen nach insgesamt 100 Stunden Vorbereitung ein Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss des Kurses.
Foto: Hospizverein Stuhr
Zeugnis der ständigen Expansion des Unternehmens – auch an anderen Standorten. Neben dem Autohaus an der Syker Straße ist Hinrichsen auch europaweit im Fahrzeugtransport aktiv und für die Ölspurbeseitigung im Umkreis zuständig. Entsprechend werden immer neue Mitarbeitende für die Spedition, aber auch für Bergungs- und Kraftfahrten oder Arbeiten in der Kfz-Mechanik gesucht.
Wer seinen Gebrauchtwagen bewerten und in Zahlung geben möchte, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Eine Bewertung ist unabhängig von der Marke des Fahrzeugs möglich und wird vom Team schnell und unkompliziert abgewickelt.
dass
Karin Hanssen heißt.
Probefahrten mit dem persönlichen Lieblingsmodell können im Autohaus Hinrichsen vereinbart werden – ganz einfach online, aber auch persönlich vor Ort. Während der Fußball Weltmeisterschaft 2026 gilt zudem ein besonderes Angebot: Solange die japanische oder die deutsche Mannschaft noch bei der WM spielen, können Kundinnen und Kunden sich über die „Mazda WM Wochen“ freuen und vom „Mazda Jubel Bonus“ profitieren – mit einem Preisvorteil von bis zu 2.900 Euro. Mehr Informationen gibt es im Internet unter autohaushinrichsen.de lcs
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Erst kein Public Viewing, jetzt Platzmangel
Auf dem Hillmannplatz hat sich während der Gruppenphase kurzfristig ein Treffpunkt für Fußballfans etabliert
PHILIPP BEHRBOM
Relativ souverän hat sich das Nationalteam von Julian Nagelsmann durch die Gruppenphase gespielt und zieht als Gruppensieger in die K.-o.Phase ein. Ab dem morgigen Sonntag heißt es für die verbleibenden 32 Teams: alles oder nichts. Jeder Fehltritt kann das Aus im Rennen um den goldenen Weltpokal bedeuten. Für Fußballfans stellt sich damit eine ganz praktische Frage: Wo lassen sich die entscheidenden Spiele gemeinsam verfolgen?
Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft hieß es aus dem Innenressort noch, dass in Bremen kein Public Viewing auf einem öffentlichen Platz stattfinden werde. Zu hoch seien die ordnungsrechtlichen Hürden. Für die Gruppenphase haben die Influencer rund um den Instagram-Kanal Bremen Entertainment dennoch kurzfristig ein gemeinsames Fußballschauen auf dem Hillmannplatz organisiert.
„Die Idee begleitet uns bereits seit mehreren Jahren. Schon zur Weltmeisterschaft
2022 und zur Europameisterschaft 2024 haben wir über ein eigenes Public Viewing in Bremen nachgedacht“, erklären die Veranstalter. Damals sei jedoch unklar gewesen, wie groß das Interesse tatsächlich
werden würde. „Für uns ist das Public Viewing weit mehr als die Übertragung von Fußballspielen. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen und einen Ort zu schaffen, an dem gemeinsam mitgefiebert
und gefeiert werden kann“, so die Veranstalter.
Die Veranstalter verfügen über eine Genehmigung für rund 1.500 Besucherinnen und Besucher. Beim Spiel gegen die Elfenbeinküste reichte das
jedoch nicht aus. Nach Angaben der Organisatoren hätten rund 3.000 Menschen das Public Viewing besuchen wollen.
„Wer zu spät kommt, verpasst das Public Viewing“, schreiben die Veranstalter auf ihrem Instagram-Account.
Das Fazit der Organisatoren fällt entsprechend positiv aus: „Die ersten beiden Spieltage haben gezeigt, welches Potenzial in einem gemeinsamen Fußballerlebnis steckt. Die Stimmung war hervorragend und die Begeisterung wächst von Spiel zu Spiel. Wenn diese Entwicklung anhält, können wir uns gut vorstellen, das Public Viewing künftig weiter auszubauen“, heißt es von Seiten der Veranstalter.
Bereits in der Gruppenphase wurden vereinzelt Spiele ohne deutsche Beteiligung gezeigt, auch künftig sei dies möglich.
Interessierte seien jedoch gut beraten, sich insbesondere am Montag frühzeitig auf dem Hillmannplatz einzufinden. Der Eintritt zum Public Viewing ist frei. Vor Ort wird zudem ein gastronomisches Angebot bereitgehalten.
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WM KOMPAKT
Bremer Beteiligungen an dieser WM sind ohnehin rar gesät. Einer der bekanntesten Ex-Bremer verschwand unter der Woche aus den Rekordbüchern. Bis Dienstag hielt Miroslav Klose mit 16 Treffern den Rekord für die meisten Tore bei FußballWeltmeisterschaften. Mit zwei Toren gegen Österreich zog Lionel Messi am früheren WerderStürmer vorbei und steht nun bei 18 WM-Toren.
Zahlreiche Regeländerungen feierten bei der Weltmeisterschaft ihr Debüt. Während der VAR-Eingriff bei fälschlicherweise gezeigten zweiten Gelben Karten sowie der Countdown bei Abstößen auch in der Bundesliga Saison 2026/2027 Anwendung finden sollen, werden die bei der WM kontrovers diskutierten Trinkpausen, laut DFL, nicht in das Regelwerk übernommen.
Nach Romano Schmid, Marco Friedl und Yukinari Sugawara können WM-Fans mit WerderBezug einen weiteren Spieler im Blick behalten. Der unter der Woche verpflichtete Cedric Itten gehört zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Am kommenden Freitag bestreitet die Schweiz ihr Sechzehntelfinale (Anpfiff 5 Uhr). pb
Jeden Sonntag unser beliebter mediterraner Brunch 10 – 14 Uhr 1 Glas Prosecco, gratis, Kaffee + Tee satt € 36,50 pro Person Nur mit telefonischer Reservierung! – auch à la carte –Familienfeiern, Geburtstage, Beerdigungen, Hochzeiten? Feiern aller Art mit traumhaftem Weserblick. Wir freuen uns, Sie persönlich zu beraten.
Marco vom Restaurant Weserterrassen tippt ein Endspiel Deutschland – Kroatien
In den Weserterrassen in Achim – Baden MITTAGSTISCH Di. bis Sa. von 11.30 bis 15 Uhr Wöchentlich wechselnde Gerichte/Karte ab � 10,50
Zu den Gruppenspielen kamen zum Teil deutlich mehr als die möglichen 1.500 Besucherinnen und Besuchern auf den Hillmannplatz.
Foto: Bremen Entertainment
Das Beste am Norden
FAHRENHORST - Wer durch Fahrenhorst fährt, wird künftig an der Warwer Straße 20 einen besonderen Blickfang entdecken: Die Trafostation hat einen neuen Anstrich erhalten – auf Initiative des Stuhrer Bürgermeisters Stephan Korte. Wer die Werbespots aus der Reihe „Das Beste am Norden“ des NDR gesehen hat, kennt das Motiv möglicherweise. In einem Clip lässt sich ein Mann auf Wasserskiern von Traktoren über den Hombach ziehen. Regisseur Detlev Buck inszenierte die Clips im Jahr 2010. Sie erzählen von den Eigenheiten, der Gelassenheit und der Improvisationskunst der Nord-
deutschen. Die ungewöhnliche Idee begeisterte damals zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer und machte den kleinen Ortsteil weit über die Region hinaus bekannt. „Ein paar kreative Jungs aus Fahrenhorst hatten sich zusammengetan und diese verrückte Idee umgesetzt. Mein persönlicher Favorit war tatsächlich immer dieser Wasserski-Clip. Einige der damaligen Akteure sitzen heute sogar im Gemeinderat. Ich freue mich sehr, dass uns mit diesem Motiv eine kleine Überraschung gelungen ist und wir diese besondere Geschichte hier im Dorf dauerhaft festhalten konnten“, sagt Korte. lcs Vom NDR-Werbespot auf die Trafostation
Der in Fahrenhorst gedrehte Werbespot ist bis heute in der NDRMediathek abrufbar und war Inspiration für das Motiv auf der Trafostation. Foto: Gemeinde Stuhr
Hohe Temperaturen, hoher Verbrauch
Tipps des OOWV zum Wasser sparen / Kostenlose Trinkwasserstationen
ALANA LIPPOK
Mit den hohen Temperaturen kommen auch die Hinweise und Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser. Wie andere natürliche Ressourcen kann es auch beim Wasser zu Engpässen kommen. Um diese zu vermeiden liefert der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) direkt zu Beginn der ersten Hitzeperiode des Jahres einige Tipps. Mit dem Anstieg der Temperaturen steigt laut OOWV auch der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet deutlich an. „Viele Menschen duschen häufiger, bewässern ihre Gärten oder nutzen Wasser intensiver im Haushalt. Um diesen saisonal üblichen Mehrbedarf zuverlässig abzudecken, hat der OOWV seine Anlagen entsprechend angepasst. Die Versorgung ist weiterhin stabil und gesichert.“ Dennoch empfehle der Verband einen bewussten Umgang mit dem kühlen Nass. „Engpässe lassen sich vermeiden, wenn vor allem auf die Bewässerung des Rasens mit Trinkwasser verzichtet wird“, betont Olaf Sonnenschein, Leiter der Betriebssteuerung des OOWV. Hilfreich sei es auch, den Wasserverbrauch zu den Spitzenzeiten in den Morgenund Abendstunden zu reduzieren und das Duschen oder Wäschewaschen beispielsweise auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Generell könnten Anpassungen im Haushalt in der Menge viel bewirken: Duschen ver-
finden
brauche deutlich weniger Wasser als baden; Wasch- und Spülmaschinen möglichst nur voll beladen laufen lassen. Auch bei der Gartenarbeit liefert der OOWV Tipps: Es verdunstet beispielsweise weniger Wasser, wenn die Blumen morgens oder abends gegossen werden. Wer den Gartenschlauch bodennah einsetzt und den Rasen nicht zu kurz mäht, sorge zudem für eine bessere Feuchtigkeitsversorgung der Pflanzen. Zudem rät der Verband auf Rasensprenger zu verzichten, pro Stunde würden diese rund 800 Liter
Liebe Bremer,
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es sind erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
Bremer,
erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
manchmal fragt man sich, ob in öffentlichen Einrichtungen noch Maß und Mitte gelten. Das Jobcenter Bremen wollte offenbar ein Zeichen setzen – allerdings nicht bei der erfolgreichen Vermittlung von Arbeitslosen, sondern bei der Einrichtung eines sogenannten „Kreativraumes“ in seinem Gebäude.
Wasser benötigen – deutlich mehr als die Pflanzen aufnehmen können. Zur Bodenentlastung helfe auch Regenwasser, das über bepflanzte Flächen oder durchlässige Pflasterungen versickern kann. Ein weiterer Vorteil für das Mikroklima: Begrünte Fassaden und Dächer – hier gelte es jedoch darauf zu achten, dass keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden, um das Grundwasser zu schützen. Mit der Initiative „Trinkwasser mobil“ unterstütze der OOWV zusätzlich den Zugang zu Trinkwasser. Mehr als 300
Geschäfte, Gastronomiebetriebe und öffentliche Einrichtungen im Verbandsgebiet stellen sich über das Regionalportal einfach-heimat.de des OOWV als kostenlose Trinkwasserstation zur Verfügung. Teilnehmende Betriebe ermöglichen Besuchern, ihre Trinkflaschen mit Leitungswasser aufzufüllen. Erkennbar seien sie durch ihre sichtbaren Aufkleber, die sie als Trinkwasserstationen ausweisen. Ansonsten sind die teilnehmenden Betriebe auch auf der digitalen Karte zu finden, erklärt der OOWV.
Piet Leidreiter BIW-Spitzenkandidat
Während das Projekt „FRIDA“, ein Raum für Frauenförderung bereits mit erheblichen Mitteln ausgestattet wurde – ursprünglich mit 99.000 Euro geplant und letztlich mit rund 293.000 Euro umgesetzt – legte das Jobcenter noch einmal nach: Für einen Kreativraum mit gerade einmal 98 Quadratmetern wurden unglaubliche 906.000 Euro ausgegeben. 906.000 Euro für die Ausstattung eines einzelnen Raumes. Eine Summe, die jedem wirtschaftlich denkenden Menschen den Atem stocken lässt.
Noch gravierender ist jedoch: Weder der Senat noch die Trägerversammlung wurden über diese Ausgaben informiert. Ein derartiger Umgang mit öffentlichen Geldern ist kein Kavaliersdelikt, sondern Ausdruck eines eklatanten Mangels an Transparenz und Kontrolle
Die Verantwortung hierfür liegt klar bei der Geschäftsführung des Jobcenters Bremen sowie den zuständigen Bereichsleitungen, die diese Entscheidung getroffen und umgesetzt haben. Ebenso stellt sich die Frage, warum die Aufsichtsgremien ihrer Kontrollfunktion offenbar nicht ausreichend nachgekommen sind
Besonders ärgerlich ist dabei: Wenn Verwaltungskosten aus dem Ruder laufen, fehlen diese Mittel am Ende dort, wo sie eigentlich hingehören – bei den Leistungsberechtigten Gerade in Zeiten knapper Kassen und wachsender sozialer Herausforderungen erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuermitteln. Stattdessen werden im Jobcenter öffentliche Mittel ohne ausreichende Kontrolle und offenbar ohne jedes Augenmaß eingesetzt. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert daher eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge, die klare Benennung der Verantwortlichen und Konsequenzen, die sicherstellen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholt. Daher haben wir nicht nur mehrere parlamentarische Initiativen an den Bremer Senat gerichtet, sondern auch Akteneinsicht in die brisanten Unterlagen beantragt. Denn wir wollen wissen, wie groß der entstandene Schaden tatsächlich ist. Ich halte Sie auf dem Laufenden, verspricht Ihr
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Sie haben Fragen zu BÜRGER IN WUT? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Bürgertelefon: 0421 - 51 23 98 96, Internet: www.biw-bremen.de, E-Mail: info@buerger-in-wut.de
- Der Auftraggeber der Anzeige ist die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft
- Die Anzeige steht im Zusammenhang mit dem Bau eines Jobcenters am Werdersee
- Weitere Informationen in der Transparenzbekanntmachung unter https://weserreport.de/transparenzbekanntmachung_2026_juni_01/
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Insbesondere bei Hitze ist es besser, Pflanzen gezielt zu wässern und dafür die Abendstunden zu wählen. Foto: Michael Bahlow
Vegesack feiert den Matjes
Freibeutertreiben, historisches Handwerk und jungfräulicher Hering
VEGESACK – Am Utkiek in Vegesack wird am 27. und 28.Juni zu einer maritimen Zeitreise in die Blütezeit des alten Hafens eingeladen. Zu den Matjestagen kommt der Tross der Fogelvreien mit historischem Handwerk, Handel und lecker Speiß und Trank. Mit Freibeuterbrief Bremen ausgestattet und seit vielen Jahren beim Schlachte-Zauber zur Adventszeit zu Gast freuen sich die Akteure auf ein maritimes Fest zur Sommerszeit.
Ein Dutzend Aussteller warten auf mit Handgemachtem, Skurrilem und Seemännischen, aber auch ein Bühnenprogramm sorgt für beste Unterhaltung von Jung und Alt. Von der Leinenbühne mit Blick aufs Wasser gibt es etwas auf die Ohren: Musik aus der alten
Welt bieten Giacomo und der Rote Piet. Irische Lieder wecken die Sehnsucht jenseits der Waterkant, Laute und Dudelsack erinnern an alte, vergangene Zeiten. Aoida lässt auserlesen Harfenspiel erklingen und der Gaukler Chris weiß drei Entermesser in der Luft zu halten und beherrscht das Feuer meisterhaft… Für die kleinen Besucher des Marktes gibt es maritime Spiele und Spannung –hier können sich die Kleinen als echte Freibeuter bewähren und anheuern bei der Mannschaft. Um Glockenschlag Zwölfe wird mit Spannung am Samstag das Schiff erwartet, das den frischen, diesjährigen Matjes bringt. Anlandung, Verprobung und Verkostung wird in einem kleinen Spiel dargestellt
– und hernach dürfen sich auch die Besucher am frischen Matjes laben. Das Museum des Schönebecker Schlosses wird am Stand über die Vegesacker Heringsfischerei in alter Zeit informieren, und auch das Geschichtenhaus Vegesack ist am Samstag mit einigen Darstellern mit dabei.
„Mit dem Freibeuterdorf zum Schlachte-Zauber haben wir seit vielen Jahren maritime Kultur an die Weser gebracht, wir freuen uns, einmal mit unserer maritimen historischen Darstellung nun im Bremischen Gebiet einmal im Sommer aufzuführen“, sagt Johannes Faget, Projektleiter der Fogelvreien. „Kurzum – setzt die Segel, in die Wanten, legt an die Riemen, sattelt die Rösser oder kommt auf Schusters Rappen an den
Am Samstag, 27. Juni, 12 Uhr, wird das Schiff erwartet, das den frischen
Der wird direkt am Utkiek verkostet. Foto:
Utkiek in Vegesack um zwei Tage die Vergangenheit zu erleben und Euch in maritimem Flair kurtz weylen zu lassen.“ Die Öffnungszeiten sind Samstag, 27. Juni, von 11 bis 21 Uhr, und am Sonntag, 28.
von 11 bis 18 Uhr. Der
ist frei. fr
LEBEN MIT HANDICAP
Oesterreich
Orthopädie-Technik versorgt Menschen mit innovativen Produkten
Ihr Pflegedienst für BremenFindorff • Walle • Gröpelingen und Umgebung
Wer etwa durch einen Unfall Gliedmaßen verliert, ist auf das Können von Orthopädietechnikern angewiesen, die Betroffene mit innovativen Hilfsmitteln versorgen. Das Bremer Unternehmen Oesterreich OrthopädieTechnik ist überregional als Spezialist für myoelekrische Armprothesen bekannt.
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Dabei handelt es sich um Hightechprodukte, deren Sensoren elektrische Ströme auf der Hautoberfläche auslesen, wodurch die Steuerung der Hand oder des Ellenbogens möglich wird. Sobald er etwas Übung hat, kann der Träger selbständig einen Gegenstand greifen und selbst einzelne Finger steuern, um so am Alltag teilnehmen zu können.
„Wir können auf eine große Anzahl von Handmodellen zugreifen“, erläutert Orthopädietechniker Karl Spranger, der zusammen mit Carsten Bruckert intelligente Arm- und Beinprothesen bei der Firma Oesterreich Orthopädietechnik fertigt. „Wenn jemand mit seinem Rezept zu uns kommt, finden wir gemeinsam die optimale Lösung für ihn. Zu diesem Zweck werden in der Regel mehrere Handmodelle ausprobiert. Danach werden die Kosten der Versorgung errechnet und ein Kostenvoranschlag an die Krankenkasse gestellt.“ Sobald die Kostenübernahmeerklärung vorliegt, nehmen die Handwerksprofis einen Gips- oder Silkonabdruck vom Patienten.
Zunächst wird eine Testprothese aus Kunststoff oder Silikon gefertigt. Beim Probetragen können die Orthopädietechniker zum Beispiel Druckstellen er-
Die Armprothesen lassen sich durch magnetische Überzüge individualisieren. Foto: pv
kennen, die es zu vermeiden gilt. Auch die ordnungsgemäße Ansteuerung der Elektronik durch den Prothesenträger wird nun getestet. Im Anschluss stehen die Herstellung des endgültigen Schaftes und das Anpassen der Außenform an, in der die Technik untergebracht ist. „Bei myoelektrischen Prothesen sitzen zwei oder mehr Elektroden auf der Haut, die die elektrische Spannung der Nerven messen, wenn die Muskulatur angespannt wird“, erklärt Spezialist Karl Spranger. Das Nervensignal wird dann in Bewegung der Prothesenhand umgesetzt. Wie sensibel die Elektroden auf Spannung reagieren, lässt sich individuell einstellen. Geübte Prothesenträger können mit Hilfe der Prothese sogar eine Schleife in ihre Schnürsenkel machen.
Open Bionics, Partner von Oesterreich Orthopädie-Technik, stellte 2024 mit dem „Hero ARM“ den weltweit ersten 3Dgedruckten bionischen Arm vor und begeisterte damit Menschen rund um die Welt. Die innovative, leichte Prothese verfügt über eine multiartikulierende bionische Hand und über eine beeindruckende Ästhetik, die besonders Kinder ab acht Jahren anspricht. „Über 50 austauschbare Magnetcover ermöglichen es, die Prothese ganz nach dem eigenen Geschmack zu individualisieren“, ergänzt Karl Spranger. Die in Großbritannien entwickelte und hergestellte Neuheit ist nun auch in Deutschland erhältlich. Ihre Träger sind sowohl Menschen mit angeborenen Fehlbildungen als auch solche, die ihre Hand durch einen
Unfall oder eine Krankheit verloren haben. Produkte wie der „Hero ARM“ sind mit leistungsfähigen Akkus ausgestattet, die den ganzen Tag halten. Nachts werden sie für den nächsten Tragezyklus aufgeladen. Hat der Patient seine angepasste myoelektrische Prothese erhalten, stehen die Handwerksprofis ihm jederzeit bei Fragen oder Problemen zur Seite. „Die vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle liegen meist bei zwölf Monaten, und wir schreiben unsere Patienten dann an“, sagt Karl Spranger. Dies ist auch vom Gesetzgeber so vorgesehen, um stets eine sichere Funktion von Prothesen zu gewährleisten. Während der Servicearbeiten trägt der Patient eine Leihprothese, damit er weiterhin aktiv am Leben teilnehmen kann.
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Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH
„Lassen Sie sich nicht einschüchtern“
Antje Grotheer ehrt beim Bremer Fotopreis 2025 das Pressefoto des Jahres aus 188 Bildern
MARCUS SCHMIDT
MITTE - Der Fotograf Radoslaw Polgesek hat einen Moment festgehalten, der bei Jurymitgliedern für den Bremer Fotopreis 2025 Gänsehaut erzeugt: Der Verlierer greift nach einem Boxkampf nach der Hand des Schiedsrichters Heinrich Daniels vom BC Norden – die aber nicht da ist. Eine Szene vom Weser-Boxring Kampftag im Juni 2025. Das einmütige Fazit der Jury: „Dieses Bild kann man sich stundenlang anschauen.“
Das Bild in der Kategorie Sport ist zum „Pressefoto des Jahres 2025“ gewählt worden. In der Bürgerschaft wurde der Bre-
merhavener dafür von ihrer Präsidentin Antje Grotheer und Regine Suling-Williges, Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbandes Bremen, geehrt.
„Ein Bild muss eine Geschichte erzählen“, weiß Grotheer und hängt das Siegermotiv in ihrem Büro auf. Die Politikerin ist auch begeistert, „weil wir Fotojournalismus brauchen, um die Wirklichkeit abzulichten – zeigen wie es ist.“ Sie erwähnt aber auch die Gefahren durch KI und persönliche Angriffe: „Lassen Sie sich nicht einschüchtern.“ Suling-Williges sieht in den Aufnahmen, „Wahrhaftigkeit, den richtigen
Moment aber auch die persönliche Brille.“
Sieger Polgesek freue sich, weil seine Leidenschaft für Pressefotografie bestätigt sieht: „Ich habe vorher Werbefotos für ein großes Versandhaus geschossen.“
Sechs Fotografinnen und 18 Fotografen machten bei dem Wettbewerb mit. Sie reichten 188 Bilder ein. Es sind Motive in den Kategorien Kultur, Land und Leute, Politik, Sport und Wirtschaft. Das beste Bild wurde als das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet. Die Kategorie Politik gewann Izabela Mittwollen aus Oldenburg, die Kategorie Wirtschaft Tristan
Vankann. Die gebürtige Iranerin Armina Ahmadinia entschied mit dem besten Kulturund dem besten Sportbild gleich zwei Kategorien für sich. Sina Schuldt von der Deutschen Presse-Agentur schoss das beste Bild in der Kategorie Land und Leute. Zur Jury zählten Antje Grotheer, Kay Nietfeld, Jochen Stoss und Peer Rüdiger. Unterstützt wurde der Wettbewerb von der Sparkasse, dem Medienhaven, der Presseversorgung Karkossa und der Bremischen Bürgerschaft. Noch bis zum 14. August sind die prämierten Bilder im Haus der Bürgerschaft für die Öffentlichkeit zu sehen.
Bremens Pressefoto des Jahres zeigt eine Szene vom Weser-Boxring-Kampftag aus dem Juni vergangenen Jahres: Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer und Regine Suling-Williges,die Vorsitzende des DJV Bremen, ehren den Fotografen Radoslaw Polgesek. Foto:
Ausflugs- & Freizeittipps in Deiner Nähe
Lebendige Stadtgeschichte
Spielen im Park der Gärten
Buchung und Beratung erfolgen unter Telefon 0421 / 37 87 75 86 oder per E-Mail an info@bremergeschichtenhaus.de. Weitere Infos gibt es unter: bremergeschichtenhaus.de
Das als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnete Bremer Geschichtenhaus bietet einen Spaziergang durch drei Jahrhunderte Stadtgeschichte. Nach Art eines Stationentheaters durchwandern Besucher verschiedene Epochen und tre en in jeder Kulisse auf neue „Zeitzeugen“, die Alltagsgeschichten und Bedeutsames zu berichten haben.
Gemeinsam Neues ausprobieren, miteinander was erleben und die Natur erkunden. Das kann man bei einem Erlebnisaus ug ins Grüne in den Park der Gärten in Bad Zwischenahn erleben. Bei „Spielen im Park“ liegt der Park vom 6. bis 19. Juli täglich von 11 bis 17 Uhr in Kinderhänden. Zusätzlich zu den bekannten Spielbereichen gibt es Bewegungs- und Rätselstationen zum Selbsterkunden und Mitmachen. Zudem können junge Naturspürnasen auch bei den Parkrallyes viel entdecken. Mehr Infos auf park-dergaerten.de
Nachts Fußball, tagsüber Action
Wer sich langweilt kassiert Eigentor: Jede Menge Abwechslung in Bremen und umzu
Manchmal hat eine Zeitverschiebung auch ihre Vorteile. So wie aktuell bei der FußballWeltmeisterschaft. Viele Spiele werden abends beziehungsweise nachts übertragen. Gut für Schülerinnen und Schüler, die ab kommenden Donnerstag Ferien haben, können sie doch abends mit ihrem Lieblingsteam mitfiebern und tagsüber etwa das Bremer Ferienprogramm in vollen Zügen genießen.
Gerade für alle Daheimgebliebenen bieten Bremen und die Region auch in diesem Sommer eine Fülle von Unterhaltungsmöglichkeiten. So wird es etwa vom 29. Juni bis zum 3. Juli im Weserpark richtig sportlich: Täglich von 13 bis 18 Uhr verwandelt sich der Lichthof vor P&C in eine Fußball-TennisArena. Besucher können kostenlos und ohne Anmeldung in 1-gegen-1-Duellen antreten. Höhepunkt ist das Turnier am 4. Juli ab 12 Uhr (mit Anmeldung, begrenzte Plätze). Zu gewinnen gibt es – passend zur Weltmeisterschaft – unter anderem einen Original-WM-Ball von Adidas sowie Einkaufsgutscheine im Wert von bis zu 250 Euro.
Ein besonderes Freizeitangebot hält der Schwarzlicht-Hof in der Überseestadt mit „Hand Golf“ bereit – einer Mischung aus Geschicklichkeitsspiel und Spaß, ganz ohne Schläger. Rasant wird es auf der BB-Kartbahn: Auf einer 600 Meter langen Strecke über zwei Etagen
erleben Besucher Fahrspaß für jedes Alter. Elektronische Zeitmessung sorgt für Wettbewerb, Sicherheitssysteme für Schutz. Wer nicht selbst fahren möchte, kann das Geschehen aus der Cafeteria verfolgen. In den Ferien ist die Anlage bereits ab 12 Uhr geöffnet.
Die Sommerferien zu Forschungszwecken nutzen – in Bremen kein Problem: Natur und Wissen stehen etwa in der Botanika im Fokus: Führungen durch Insektengarten und Tropenhaus beantworten Fragen rund um Pflanzen und Tiere. Zudem können Besucher beim Training der Weißhand-Gibbons zusehen oder beim Basteln von Saatkugeln selbst aktiv werden. Im Universum Bremen dreht
sich in den Sommerferien alles um Emotionen: Ein Parcours im Außenbereich macht Gefühle wie Unsicherheit oder Glück erlebbar. Ergänzt wird das Angebot vom 27. Juli bis 9. August durch Theaterstücke und Mitmachaktionen. Auch im Übersee-Museum laden Ferienprogramme Kinder und Familien zu Entdeckungstouren ein. Die Sommerferien laden auch zu kürzeren oder längeren Ausflügen vor die Tore der Stadt ein. Ob mit dem Fahrrad, Auto oder den Zug – die Badeseen außerhalb
Mit Dampf in den Sommer ... und mit uns auf nostalgische Zugreise zwischen Delmenhorst und Harpstedt durch die schöne Wildeshauser Geest. Wir fahren am 5. & 19. Juli und am 9. August Info & Buchung auf jan-harpstedt.de und Tel. 04244-2380.
Beim öffentlichen Training der Weißhandgibbons im Außenbereich der Botanika zeigen die Tierpfleger, wie sie mit ihren Schützlingen interagieren. Foto: Botanika Bremen
Bremens aber auch die Strände der Nordsee locken genauso wie kurze Auszeiten in interessanten Städten mit ihren Sehenswürdigkeiten oder beliebten Naherholungsgebieten. Gefragt sind auch Besuche von Zoos und Freizeitparks. Weitere Freizeittipps in und um Bremen enthält das Bremer Sommerferien-Programm, präsentiert von der Sparkasse Bremen, das auch online auf www. weserreport.de abrufbar ist. WR