Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 25.04.2026
KI erkennt falschen Müll
Gelbe Karte, wenn man Plastik und Kippen in die Biotonne wirft
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SAMSTAG, 25. APRIL 2026
Csilla Kudor
Bremer Künstlerin gestaltet
Wohnblock-Wände in Berlin
NR. 3805/56. JAHRGANG
Friedl nach Sperre zurück
Gegen den VfB Stuttgart hat Daniel Thioune die Qual der Wahl in der Innenverteidigung
Beweisaufnahme eingeschränkt
Der Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Staatsratsaffäre darf auch Politiker der CDU vorladen. Das entschied der Staatsgerichtshof, nachdem CDU und FDP dagegen geklagt hatten. Fraktionsinterna dürfen jedoch kein Inhalt der Vernehmung sein. pb
Warnung vor Bedrohungen
Ab sofort nutzt der Verfassungsschutz Bremen die Info-Screens des Medienhauses Ströer, um vor Desinformation, Bedrohungen und aktuellen Entwicklungen im Extremismus zu warnen. Die Meldungen werden mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz sowie der Polizei abgestimmt. lcs
Zeuginnen und Zeugen gesucht
Am späten Mittwochnachmittag kollidierte ein 85-jähriger Mann auf einem E-Scooter mit einem 37-jährigen Fahrradfahrer, als beide die Weserpromenade in Richtung Weserstadion befuhren. Die Polizei Bremen bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter 0421 / 36 21 48 50 zu melden. lcs
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Wer macht das Licht wieder an?
Fahrgast bemüht sich regelmäßig um die Reparatur von Beleuchtung an Haltestellen
LAURA STACHE
Öffentliche Verkehrsmittel gehören für viele Bremerinnen und Bremer zum Alltag – so auch für Uwe Köster. Doch wenn er zu Randzeiten unterwegs ist, steht er oft im Dunkeln. Wiederkehrende Probleme mit der Beleuchtung der Haltestellen sowie unklare Zuständigkeiten sorgen bei dem Fahrgast für anhaltenden Frust.
„Weil ich schichtarbeitsbedingt frühmorgens und spätabends den Bus nutze, ärgere ich mich oft über unbeleuchtete Haltestellen“, sagt er. Dunkle Wartebereiche seien nicht nur unangenehm, sondern könnten auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
In der Vergangenheit habe die Kommunikation noch funktioniert: Meldungen an die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) seien aufgenommen und Defekte innerhalb einer Woche behoben worden, schildert Köster. Doch zuletzt wurde er aufgrund häufiger Meldungen direkt an die Firma Wall und an die Stadt verwiesen. An den gemeldeten Haltestellen hätte sich dann aber wochenlang nichts getan. „Mir geht es auch generell darum, dass es nicht sein kann, dass
sich der Fahrgast um technische Defekte wie kaputte Haltestellenbeleuchtung selber kümmern muss“, ärgert sich Köster, nachdem er sich bei drei verschiedenen Anlaufstellen um eine Reparatur bemühte.
Die BSAG betreibt die Fahrgastunterstände nicht selbst
Es stellt sich die Frage: Wer ist denn tatsächlich zuständig für die Beleuchtung? Zumal es unterschiedliche Lichtquellen in und um die Haltestellen gibt: Leuchten im Dach der Unterstände, integrierte Werbetafeln und benachbarte Straßenlampen. Obwohl die BSAG wie die offensichtliche Wahl erscheint, betreibt sie die Fahrgastunterstände nicht selbst und ist somit auch nicht für die Beleuchtung zuständig: „Die Grundbeleuchtung unserer Haltestellen –quasi außerhalb der Fahrgastunterstände – ist üblicherweise Sache der Stadt Bremen. Die Beleuchtung in den Fahrgastunterständen hingegen wird durch die Eigentümer betrieben, die Firma Wall“, sagt
Andreas Holling, Pressesprecher der BSAG.
Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) zählt eine gezielte Grundbeleuchtung der Wartehäuschen erstmal nicht zu ihren Aufgaben. Die bestehende Beleuchtung werde nicht angepasst, sollte beispielsweise ein neues Wartehäuschen aufgestellt werden, so Andrea Voth vom ASV. Vielmehr sorge das Amt allgemein für die Beleuchtung öffentlicher Verkehrsflächen mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit für sämtliche Verkehrsteilnehmende sicherzustellen. Schadensmeldungen an das ASV werden an die SWB Beleuchtung weitergeleitet, sodass defekte Lampen in der Regel binnen fünf Tagen von deren Fachkräften ausgetauscht werden, sagt Voth. Seit dem 1. April ist die SWB Beleuchtung für Betrieb, Wartung und Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung in Bremen zuständig. Um jegliche integrierte Beleuchtung der Fahrgastunterstände kümmert sich letztlich die Firma Wall. In Bremen betreut sie rund 1000 Standorte. Ziel ist es, Reparaturen innerhalb von 24 Stunden vorzunehmen, heißt es von dem Betreiber. „In Fällen, wo die Ursa-
che der Störung im Stromnetz liegt, müssen wir den lokalen Energieversorger hinzuziehen. Dies kann eine längere Bearbeitungszeit zur Folge haben“, sagt Christian Knappe, Pressesprecher von Wall. Darüber hinaus überprüfe man die Unterstände aber regelmäßig und sei im Austausch mit der Stadt, der BSAG und der Öffentlichkeit, sodass Schadensmeldungen üblicherweise auf verschiedenen Wegen bei der Firma eingehen – so auch auf direktem Wege von Privatpersonen. Darauf folgt immer eine technische Überprüfung, so Knappe. An einer der von Uwe Köster genannten Haltestellen im Bremer Osten konnten die Mitarbeitenden von Wall beispielsweise eine defekte Zeitschaltung feststellen, die nun erneuert wurde. Somit muss Köster vorerst nicht mehr im Dunkeln warten.
Für defekte Beleuchtung im öffentlichen Verkehrsraum können Bürgerinnen und Bürger sich rund um die Uhr unter 0800 / 887 60 60 melden (Beleuchtungsstörfälle SWB Netze), bei Defekten innerhalb von Fahrgastunterständen hingegen ist die Firma Wall unter der Service-Hotline 0800 / 092 55 24 erreichbar.
eine Deckenleuchte für Licht –laut einem Fahrgast kommt es auf seinem Arbeitsweg dabei häufiger zu Ausfällen. Foto: Stache
Wegen mangelnden Kerosins auf Flugreisen in 2026 verzichten?
Pro Emanuel Herold Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Wirtschaft der Grünen-Bürgerschaftsfraktion Contra ACHIM WEHRMANN Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbands, DRV
Der Iran-Krieg hat starke Auswirkungen auf die Luftfahrt. Eine kurzfristige Reduktion des Flugverkehrs könnte durch Treibstoffknappheit schon bald erzwungen werden. Freiwilliger Verzicht aufs Fliegen spart Treibstoff und Emissionen. E ine dauerhafte Reduktion des Flugverkehrs ist ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz – auch weil emissionsarme Flugzeugmodelle leider auf sich warten lassen.
Der Umstieg auf die Schiene sollte durch Investitionen i n die Bahn, ein günstigeres Deutschlandticket und eine Stärkung von Interrail befördert werden. Das hat aber Rückwirkungen auf die Einnahmen von Flughäfen: Für sie stellt sich die Frage nach einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell. Bremen ist auf seinen Flughafen als Wirtschaftsinfrastruktur angewiesen, weshalb wir den S anierungspfad konsequent weitergehen. Im Falle einer akuten Treibstoffkrise sollten staatliche Hilfen für den Standort kein Tabu sein.
BREMEN KOMPAKT
Ein Verzicht auf Flugreisen wegen eines befürchteten Kerosinmangels wäre das falsche Signal. Trotz der geopolitischen Spannungen ist die Versorgungslage stabil. Weniger Reiseverkehr hätte gravierende Folgen für die Zielgebiete. In zahlreichen Urlaubsregionen sichert der Tourismus Einkommen, Beschäftigung und soziale Stabilität. Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Bleiben Reisende aus, verlieren ganze Regionen in vielen Ländern Perspektiven. Die Folge wären wirtschaftliche Not, Instabilität und Abwanderung. Auch i n Deutschland steht viel auf dem Spiel: Reiseveranstalter, Reisebüros, Flughäfen und die vielen anderen Unternehmen der Reisewirtschaft sichern tausende Arbeitsplätze. Reisen ist weit mehr als nur Erholung, Reisen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, stärkt i nternationale Beziehungen und sichert wirtschaftliche Resilienz. Wer jetzt auf Flugreisen verzichtet, schwächt n icht nur die Branche, sondern auch die Menschen in den Zielgebieten spürbar.
Im Rahmen der europaweiten Speedweek hat die Polizei vom 13. bis 19. April in Bremen umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 3.578 Tempoverstöße registriert, zudem verhängten die Einsatzkräfte rund 50 Fahrverbote. Ein Schwerpunkt war der „Blitzermarathon“ am 15. April, bei dem allein über 800 Verstöße festgestellt wurden. pb
Zwei Sportprojekte aus Bremen erhalten Bundesförderung: In Horn-Lehe wird der Kunstrasenplatz an der Sportanlage Curiestraße saniert und die Anlage erweitert. Dafür stehen rund 1,2 Millionen Euro bereit. In Blumenthal wird der Rotgrandplatz der Sportanlage Burgwall mit einer Fördersumme von über 1,2 Millionen Euro saniert. lcs
Die Bremische Bürgerschaft hat die Einführung der 41-StundenWoche für Beamtinnen und Beamte beschlossen. Der Senat sieht den Schritt als notwendig für die Haushaltskonsolidierung an. Ab dem 1. Juli erhöht sich die Wochenarbeitszeit um eine Stunde. CDU, FDP, sowie die Gewerkschaft Verdi kritisieren den Beschluss. pb
600 Gelbe Karten gegen falschen Müll
So erwischt einen die Stadtreinigung, wenn man Plastik oder Windeln in die Biotonne wirft
MARCUS SCHMIDT
Peter Müller von der Stadtreinigung Bremen hebt eine Biotonne in „seinen“ Müllwagen. Sie kippt nach vorn. Zwei Kameras und eine künstliche Intelligenz ermitteln den Inhalt. Zwei rote Lichter blitzen auf: „Falscher Müll, der nicht in die Biotonne gehört“, stellt der Lader fest. Hier hatten Kolleginnen absichtlich Plastiktüten für einen Test reingepackt. Jetzt greift Müller nach einer Gelben Karte mit Informationen für den Tonneneigner –und hängt sie an den Deckel. Auf ihr steht, was man bei Fremdstoffen machen muss. Heute nimmt Müller den Behälter noch mit, teilt nur Infos über Plastik, Metalle und Restmüll mit. Ab dem zweiten Halbjahr bleiben dann falsch befüllte Tonnen stehen, bis sie vom Besitzer aufgeräumt sind.
„Seit dem 2. März werden die Biotonnen im Rahmen der regulären Leerung stichprobenartig überprüft“, erklärt Pressesprecherin Lena Hartman. Während des – professionell „Schüttvorgang“ genannten –Entleerens, sieht auch der Fahrer auf einem Monitor, ob etwas nicht stimmt.
Der Augenblick der Wahrheit: Ist zu viel Müll drin, der nicht in die Biotonne
Müller hat bei der Probeschüttung ein Rotlicht (o. r.). Die Testtonne
und die Kundinnen und Kunden zeigen meist Verständnis.“
Die Gelbe-Karten-Phase sei auf etwa sechs Monate angelegt. Gatena nennt als Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern ausreichend Zeit zu geben, „ihr Trennverhalten zu überprüfen“.
Ab dem zweiten Halbjahr schließe sich die Rote-KartenPhase an. Wer dann Biotonnen mit einem zu hohen Anteil an Fremdstoffen befüllt, bekommt sie voll zurück. Als Bioabfälle gelten zum Beispiel Balkonpflanzen, Essensreste wie Brot, Fleisch oder Gemüse. In kleinen Mengen seien auch Gras, Laub, Strauchschnitt und Papier erlaubt. Die Bioabfallverordnung vom Mai 2025 macht es amtlich. Verpackte Lebensmittel, Windeln, Zigarettenkippen, alles Plastik, Glas, Holz oder Staubsaugerbeutel gehören dort nicht rein. Gatena weiß: „Derzeit werden etwa 600 Gelbe Karten pro Tag verteilt.“
Grundstein für Big Player
Bremen gewinnt
Förderung für Wasserstoff
Als erste Region Deutschlands wird in Bremen ein „Hydrogen Valley“ errichtet. Dabei handelt es sich um Modellregionen, in denen Wasserstoff nicht nur produziert, sondern auch vermarktet, verschifft und verbraucht werden soll. So soll verhindert werden, dass einzelne Teilbereiche der Wertschöpfungskette durch einen Flaschenhalseffekt abgehängt und vernachlässigt werden. Die Förderung durch die EU beträgt 9 Millionen Euro, zudem sind private Investitionen von den 27 beteiligten Partnerunternehmen geplant. Eine Kofinanzierung des Landes ist nicht erforderlich.
Dass dieses Projekt tatsächlich bei der Ausschreibung der EU Priorität bekommen hat, sei laut Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation keine Selbstverständlichkeit. Es hätten
g rößere Projekte mit mehr Teilnehmern zur Auswahl gestanden.
Durch die vielfältigen Partnerunternehmen sei jedoch eine Ganzheitlichkeit in der Umsetzung gegeben, die Bremen in die Karte spielte. Außerdem ist eine grüne Wasserstoffwirtschaft explizit ein Ziel der Bremer Klimaschutzstrategie 2038, die nun geplanten Projekte seien ein Grundstein für die Big Player, so Kevin Schalk, Projektleiter des Hydrogen Lab Bremerhaven.
Bereits 18 Hydrogen Valleys in ganz Europa wurden durch die Förderung der EU errichtet, trotzdem soll Bremen in Zukunft als Blaupause dienen, und das habe wohl Erfolg. „Es waren bereits Besuchergruppen aus Kenia und Singapur vor Ort“, berichtet Andreas Wellbrock, Geschäftsführer der Firma Green Fuels. f ls
Stadt Bremen von Eins auf Drei
Die Stadt Bremen galt bisher als „Kriminalitätshochburg“ Nummer eins in Deutschland. „Diesen Platz sind wir nun los“, freut sich unter anderem René Möller, der Pressesprecher von Innensenatorin Eva Högl. Er fügt auch zu: „Ja, Statistiken sind immer Auslegungssache.“ Aber nach der neuesten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes liegt Frankfurt am Main mit amtlichen 15.026 Fällen pro 100.000 Einwohner auf Platz eins. Es folgt die Hauptstadt Berlin mit 13.642. Die Hansestadt Bremen hat sich mit 13.559 Fällen nach unten auf den dritten Platz verbessert. Die Nachbarstadt Hannover kommt mit 12.849 Fällen auf den fünften Rang. Hamburg glänzt mit 11.196 Fällen je 100.000 Bürgerinnen und Bürgern auf dem zwölften Platz. Im Ranking betrachtet wurden Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. mas
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gehört? Lader Peter
enthielt Plastik. Foto: Schlie
Nach Maria und Jesus kommt Josef
Bremer Künstlerin Csilla Kudor bereitet drittes großes Fassadenbild für Berliner Wohnblock vor
ROBERT LÜRSSEN
Eigentlich malt Csilla Kudor lieber auf Leinwand in ihrem Schwachhauser Atelier als an einer Hauswand. „Man sieht nicht, was man malt“, erklärt sie. Doch demnächst wird sie wohl wieder auf ein Gerüst im Berliner Stadtteil Spandau klettern, um ihren Entwurf mittels Raster an die Wand zu bringen. Bereits zum dritten Mal hat die Künstlerin den Auftrag für ein riesiges Fassadengemälde an dem 360 Wohnungen umfassenden Häuserkomplex in der Hauptstadt angenommen. Der Auftraggeber mag es offenbar religiös. Die erste Stirnwand des Wohnkomplexes ziert seit 2024 eine sechs Stockwerke hohe Darstellung der Jungfrau Maria. Im vergangenen Jahr kam dann ein zweites Gemälde dazu, dass Jesus zeigt, wie er von einem Boot aus vor Personen am Ufer eine Predigt hält. Die Personen stammen dabei aus unterschiedlichen Epochen. Ein römischer Soldat ist dort ebenso zu entdecken wie Schulkinder und der Auftraggeber des Bildes mit Aktentasche unter dem Arm.
Csilla Kudor studierte in Rumänien Informatik, bevor sie ihrer Leidenschaft nachgehen konnte und in Budapest und später an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz Kunst studierte. Foto: Schlie
Flut-Bühne 2026 wieder am Osterdeich
PHILIPP BEHRBOM
Den See, der die landschaftliche Grundlage für das Motiv bildet, gibt es in der Nähe des Wohnkomplexes tatsächlich. Und so tauchen die Gebäude dann auch im Hintergrund des Bildes selber auf. „Inklusive Maria“, macht Kudor mit einem verschmitzten Lächeln auf das Detail aufmerksam. Etwa zwei Monate hat sie vor Ort an dem mehrere Meter großen Motiv gearbeitet. „Der Auftraggeber hat es sich zwischendurch anders überlegt und ich musste von vorn anfangen“, berichtet die Künstlerin schulterzuckend. Ursprünglich habe eine
Josef-Darstellung auf die Wand gesollt. „Der kommt jetzt auf diese Wand“, sagt Kudor und deutet auf eine Seite an ihrem Modell der Siedlung. Auch die anderen Wände wurden nach ihren Entwürfen gestaltet. Ein Raum weiter überrascht das Modell einer lebensgroßen Figur das Auge des Besuchers. Der Kopf fehlt noch, doch ein Mikrofon in der Hand deutet daraufhin, dass es wohl eine Musikerin werden wird. Ebenfalls eine Auftragsarbeit. Wessen Kopf die Statue einmal tragen wird, will Kudor nicht verraten. „Erst wenn sie in Bronze gegossen ist“, erklärt sie. Immerhin so viel lässt sie durchblicken: Der Auftrag kommt aus dem Ausland und es geht um einen international bekannten Popstar.
auf alle Terrassendächer und Sommergärten!
Zurück zu den Fassadenbildern. Einen echten Kudor kann man auch an der Thedinghauser Straße in der Bremer Neustadt bewundern. Ebenfalls ein christliches Motiv und sozusagen der Ausgangspunkt für den mehrteiligen Auftrag in Berlin. „Eigentlich ist das gar nicht mein Ding“, meint die gebürtige Rumänin, die mal wegen der Liebe nach Bremen kam und hier Wurzeln schlug. „Ich konzentriere mich lieber auf meine Kunst und auf Ausstellungen.“
„Ihre Kunst“ das sind in erster Linie zeitgenössische Gemälde, die sich thematisch mit sozialen Missständen beschäftigen und durch ihren Stilmix überraschen. Einen Eindruck bekommt man auf csillakudor. de
In der vergangenen Woche haben die Veranstalterinnen und Veranstalter der Breminale eine der größten Neuerungen ihrer Geschichte bekannt gegeben: den Breminale-Fanclub. Unter der Woche gab es zudem einen ersten kleinen Happen Informationen zum Bühnenkonzept. Nachdem das Kulturzentrum Lagerhaus 30 Jahre lang auf der Flutbühne ausgewählte Newcomer-Acts aus dem Rock- und Pop-Underground an den Osterdeich gespült hat, war das Lagerhaus zwei Jahre ohne eigene Bühne auf der Breminale vertreten. Dort, wo die Flutbühne in den Jahren zuvor den Deich zierte, stand das Riesenrad. Auf der anderen Weserseite im Licht-Luft-Bad auf dem Stadtwerder veranstaltete das Lagerhaus ein kostenpflichtiges Musikangebot mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie King Hannah und Lovehead
im vergangenen Jahr oder der Band Alltag im Jahr 2024. Ein Gegensatz zur sonst kostenlosen Breminale. Jetzt kommt die Flut zurück.
David Weingärtner, Geschäftsführer der Breminale, bestätigte am Dienstag im Beirat Mitte, dass das Lagerhaus zur kommenden Breminale vom 1. bis zum 5. Juli auf dem größten kostenlosen Festival der Stadt eine Bühne stellen wird. Also zehn statt neun Bühnen. „Da sind wir wirklich extrem froh darüber, dass die Kolleginnen und Kollegen das in diesem Jahr wieder realisieren können“, so Weingärtner. Wie es mit der Nutzung des Licht-LuftBads aussieht, ist indes noch offen – Musik soll es dort wohl keine geben. Weitere Informationen dazu wollen die Veranstalter im Mai bekanntgeben. Insgesamt rechnen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder mit rund 160.000 Besucherinnen und Besuchern.
Fassadenbild in Berlin Foto: pv
Die Flut Bühne des Lagerhauses war in den vergangenen Jahren nicht auf der Breminale. 2026 feiert sie Comeback. Foto: Archiv
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BIRTHDAY
I LOVE MY RADIO
„Alles
Am 30. April 2001 um 13 Uhr ging’s los: Zum ersten Mal war Bremen Eins in Bremen, Bremerhaven und umzu zu hören. Das Programm sollte die Zielgruppe 40+ erreichen und versprach damals „Die größten Hits – die schönsten Oldies“.
Der neue Sender war aus der Not geboren: Radio Bremen musste sparen und fusionierte deshalb die beiden Programme „Hansawelle“ und „Radio Melodie“. Hinzu kam, dass die Hörerschaft beider Wellen zuletzt deutlich geschrumpft war – unter neuem Namen sollte sich das ändern.
Erfolgreich in die Köpfe und Herzen
„Wir wollen wieder in die Köpfe und Herzen der Bremer und Bremerhavener“ – mit diesem Ziel des damaligen Programmchefs Peter Welfers ging vor 25 Jahren Bremen Eins an den Start. Mit dabei: informative Sendungen wie die „Rundschau“, die KultFormate „Beat-Club“ und „Pops tönende Wunderwelt“ oder die Nachrichten auf Plattdeutsch.
Das Konzept führte schnell zum Erfolg: Schon nach fünf Jahren hatte Bremen Eins deutlich mehr Hörerinnen und
Gute, Bremen Eins!“
Bremens meistgehörtes Radioprogramm wird 25
Hörer als die beiden vorigen Sender. Bis heute sind es laut der repräsentativen Befragung der Media-Analyse täglich rund 350.000 in Bremen, Bremerhaven und umzu.
25 spannende Jahre
Bremen Eins und die Hörerinnen und Hörer haben inzwischen viel miteinander erlebt: Nach Ausbruch des UkraineKrieges versammelten sich auf
nach Bremerhaven“ im vergangenen Jahr in aller Munde – und Ohren – war. Beim „Weihnachtswunder“ mit Live-Sendungen vom Weihnachtsmarkt zugunsten des Kinderhilfswerks, zeigte sich die Bremen Eins-Hörerschaft besonders spendabel, knapp 250.000 Euro kamen 2025 zusammen. Als legendär gilt auch heute noch die Party zum Zehnjährigen von Bremen Eins, die mit Auftritten u.a. von Wolfgang
Bremen Eins-Initiative Hunderte Menschen entlang des Weserufers und setzten bei der Aktion „Ein Licht für die Zuversicht“ ein Zeichen der Hoffnung. Die Bremen Eins-Radtour brachte drei Mal hunderte Menschen im Sendegebiet zusammen, genauso wie die Bremen Eins-Hymne „Zur Sail
viel Erfolg!
„Nach müde kommt doof“
Warum JUK und Katharina es trotzdem lieben, den Morgen zu moderieren
WESER REPORT: Moin Ihr beiden, Ihr kommt gerade aus der Frühsendung. Wie fühlt Ihr Euch?
JENS-UWE KRAUSE (JUK): Das alte Sprichwort trifft zu: „Nach müde kommt doof“, aber wir sind auch in einem seltsamen Hoch nach so einer Sendung, alles ist lustig.
Wie würdet Ihr Eure Hörerinnen und Hörer beschreiben?
JUK: Die Menschen, die wir treffen, sind zu 99 Prozent familiär freundlich. Sie hören uns oft so regelmäßig zu, dass wir für sie richtig zu ihrem Leben dazugehören –und so behandeln sie uns auch.
Niedecken, Inga Rumpf und Klaus Lage deutlich länger ging als geplant. Auch andere namhafte Stars waren bei Bremen Eins schon zu Gast: Rocker Bryan Adams ließ sich von Anja Kwijas im Liegen auf dem Sofa interviewen, Kabarettist Wolfgang Trepper schlug JensUwe Krause vernichtend in
einem Spaß-Schlager-Quiz und Musiklegende Sting trug die gleichen Schuhe wie Musikredakteur Christian Höltge.
Ein Geburtstag der offenen Tür mit Dialog und Austausch
Zum diesjährigen Jubiläum setzt Bremen Eins ganz auf Austausch: Interessierte konnten sich für Führungen durch Redaktion und Studio melden – Kaffee, Kuchen und Gespräche mit dem Team inklusive. Das Team feiert also eher klein, dafür mit denen, die für das Programm am wichtigsten sind – nämlich den Hörerinnen und Hörern. Programmchef Martin Haferkorn sieht die Welle auf dem richtigen Weg: „In einer Zeit, in der Vieles aus dem Ruder läuft, wollen wir verlässlicher, unaufgeregter Begleiter der Menschen hier sein und Infos liefern, auf die man sich verlassen kann. Wir wollen die Interaktion mit dem Publikum weiter ausbauen und setzen noch mehr darauf, auch Themen ins Programm zu holen, die das Publikum unmittelbar bewegen“, so Haferkorn. Bremen Eins hat also einiges vor in den nächsten Monaten. Am kommenden Mittwoch heißt es aber erst einmal „Prost und herzlichen Glückwunsch!“
KATHARINA GULEIKOFF: Wir hatten heute eine sehr schöne Sendung. Gute Themenauswahl, sehr nette Leute, die viel geschrieben haben, viel Interaktion mit dem Publikum. Und ich glaube, wir waren ganz gut heute.
Was bedeutet es Euch, dass Ihr schon seit bald sechs Jahren bei Bremen Eins gemeinsam den Morgen moderiert?
KATHARINA: Es ist ein unfassbares Glück, dass wir das zusammen machen dürfen, weil es kaum wie Arbeit ist. Da ist eine große Leichtigkeit in unserer Zusammenarbeit. Sonst würde ich nicht schon seit so langer Zeit freiwillig so früh aufstehen. JUK: Ja, würden wir uns nicht gut verstehen und einen ähnlichen moralischen Kompass haben, wäre der Job nicht auszuhalten. Das würden die Hörer auch merken.
KATHARINA: Wir haben eine tolle Hörerschaft! Immer wenn wir auf Leute treffen, zum Beispiel bei einer Studioführung oder der Bremen Eins-Radtour, bekommen wir so unfassbar viel Wertschätzung und Liebe. Wir freuen uns schon, dass zum Jubiläum so viele Menschen ins Studio kommen werden. Diese Begegnungen sind immer wunderbar.
In der Regionalliga-Nord kommt es am morgigen Sonntag zum kleinen Nordderby. Die Zweitvertretungen des SV Werder Bremen und des Hamburger SV treffen um 15 Uhr auf Platz 11 aufeinander. Zeitgleich bestreitet der Bremer SV sein Ligaspiel gegen die abstiegsbedrohte Eintracht Norderstedt auf dem Panzenberg.
Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen hat mit einem 3:0 Sieg gegen den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell die Ligaphase der Bundesliga auf dem zweiten Platz beendet. Damit stehen nun die Halbfinals in den Play-Offs um die Meisterschaft fest. Im kommenden Monat treffen die Grün-Weißen auf den 1. FC Saarbrücken.
Die Bunte Liga, Inklusionsliga des Bremer Fußballverbandes, startet am heutigen Samstag in ihre fünfte Saison. Gespielt wird ab 12 Uhr auf der Sportanlage am Hohweg. Menschen mit und ohne Behinderung, Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielen hier gemeinsam Fußball – unabhängig vom Leistungsniveau.
Erst Wölfe, dann Bullen
Englische Woche für die Werder Frauen
Nach über drei Wochen Pause im Ligabetrieb hat das Frauenteam des SV Werder Bremen unter der Woche das erste seiner zwei Nachholspiele bestritten. Auf dem heimischen Platz 11 holte das Team von Trainerin Fritzy Kromp einen verdienten Punkt (0:0) gegen den VfL Wolfsburg.
„Die Mannschaft hat einen tollen Charakter gezeigt. Das war nicht leicht nach so vielen Wochen ohne Pflichtspiel“, blickt Kromp auf die Partie. Nach einer eher chancenarmen Begegnung wurde es in den Schlussminuten zunehmend wild. Binnen drei Minuten handelten sich erst Werders Verteidigerin Sarah Gutmann (86.) und im Anschluss die Wolfsburgerin Janou Levels (88.) rote Karten ein. Mit dem Punktgewinn bleiben die Bremerinnen auf heimischem Boden weiter ungeschlagen.
Um die Mini-Chance auf die Teilnahme am europäischen Wettbewerb zu wahren, muss am heutigen Samstag (14 Uhr)
ein Sieg im Auswärtsspiel gegen RB Leipzig her. Währenddessen brodelt es in der Gerüchteküche. Top-Stürmerin Larissa Mühlhaus, deren Vertrag am Saisonende ausläuft, könnte den Verein verlassen. Mögliches Ziel: Eintracht Frankfurt. pb
Larissa Mühlhaus wurde kürzlich erneut für den DFB berufen. Foto: nordphoto / Trienitz
Plötzlich Luxusprobleme?
Werder trifft mit Rückkehrer Marco Friedl auf Stuttgart und will die nächsten Big Points
PHILIPP BEHRBOM UND ROBERT LÜRSSEN
Ein gewaltiger Stein dürfte Daniel Thioune, seiner Mannschaft und jedem, der es mit Werder hält, am vergangenen Wochenende vom Herzen gefallen sein. Nicht nur ist der Sieg im Nordderby wichtig für die grün-weiße Seele, sondern auch im engen Abstiegskampf. Im Nachgang der Partie sprach der Chefcoach von der wichtigsten Runde eines Boxkampfes, die man gewonnen habe. Am Sonntag trifft der SV Werder Bremen mit dem VfB Stuttgart auf ein Team, das genau wie Werder auf jeden Punkt angewiesen ist, allerdings im Kampf um die Champions League.
Denn im Tabellenkeller bleibt die Situation weiterhin eng. Zum Glück für die Bremer teilten sich der FC St. Pauli und der 1. FC Köln sowie Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 am vergangenen Spieltag die Punkte. Zwar rangiert der SVW mit 31 Punkten noch immer auf Platz 15, kann mit 5 Punkten vor dem Relegationsplatz aber bereits ein kleines Polster aufweisen. Zudem sind der HSV, die Kölner und die Gladbacher punktgleich mit dem SVW und stehen lediglich wegen der besseren Tordifferenz vor den GrünWeißen. Da sich einige Teams in direkten Duellen die Punkte am 31. Spieltag gegenseitig wegnehmen, stehen für Werder wieder mögliche Big Points auf der Speisekarte. Um sie auch verspeisen zu können, ist es die erste Aufgabe, in der Defensive wieder sicher zu stehen und den Stuttgarter Kurzpass-Kombinati-
onsfußball zu stoppen. Immerhin: Seit Daniel Thioune bei Werder sportlich die Richtung bestimmt, hat keine Mannschaft weniger Torschüsse zugelassen als Werder. Und das trotz häufig wechselnder Besetzung in der Innenverteidigung. Allerdings waren die wenigen Abschlüsse, die man nicht verhindern konnte unter dem Strich zu häufig mit einem Gegentor verbunden.
Stichwort Innenverteidigung: Man darf gespannt sein, wie Thioune sein neues „Luxusproblem“ löst. Marco Friedl steht nach abgesessener RotSperre wieder zur Verfügung
und dürfte in die Startelf zurückkehren. Sollte der Trainer wieder auf eine Viererkette in der letzten Reihe setzen, müsste folglich entweder Amos Pieper oder Karim Coulibaly das Feld räumen. Wahrscheinlich würde es in diesem Fall Coulibaly treffen, weil er die Linksfuß-Position in der Innenverteidigung besetzt. Außerdem präsentierte sich Pieper über mehrere Wochen stabil, während Coulibaly wegen seiner vorherigen Verletzung gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, den HSV erstmals wieder in der Startelf stand. Ganz egal, wer letztlich das Vertrauen Geschenkt bekommt. Gegen die Stuttgarter Torjäger Ermedin Demirovic (neun Saisontore) und Deniz Undav (18) ist in jedem Fall Schwerstarbeit angesagt. Etwas knapper ist dagegen die Auswahl im Mittelfeld. Marco Grüll und Leonardo Bittencourt kassierten gegen den HSV nach ihrer Einwechselung jeweils die fünfte Gelbe Karte und müssen deshalb aussetzen. Zumindest Jens Stage trainierte zu Beginn der Woche weiterhin mit der Mannschaft, der nächste Startelf am Wochenende erscheint somit möglich.
Thommes Krüger übernimmt
ATSV Habenhausen klärt Trainerfrage für die kommende Saison
Für den Neuaufbau der 1. Herrenmannschaft in der kommenden Saison in der Regionalliga setzen die Handballer des ATSV Habenhausen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der Trainerbank auf Eigengewächse. Thomas „Thommes“ Krüger übernimmt die Aufgabe des Cheftrainers. Björn Wähmann und Sascha Kunze unterstützen ihn als Co-Trainer.
„Mit Thommes Krüger gewinnen wir einen Trainer, der
den Verein wie kein zweiter kennt und über umfassendes Know-how in der Ausbildung junger Spieler verfügt. Seine Arbeit steht für eine klare Entwicklungslinie und passt ideal zur sportlichen Ausrichtung des ATSV Habenhausen. Gemeinsam mit Björn Wähmann und Sascha Kunze sehen wir ein gut aufgestelltes Trainerteam für die kommenden Aufgaben“, erklärt Oliver Behn, Leiter der Handballabteilung des ATSV Habenhausen.
A-Lizenz-Inhaber Krüger ist seit vielen Jahren eng mit dem ATSV verbunden. Aktuell ist er gemeinsam mit Irek Faciejew für die männliche B-Jugend des Vereins verantwortlich. Björn Wähmann prägte als Spieler und Kapitän über 17 Jahre die 1. Herren. In der laufenden Saison rückte er in den Trainerstab der Mannschaft auf.
Sascha Kunze war bislang für die 2. Herren des ATSV zuständig. rl
KUNDENINFORMATION
Information über Preisänderungen für Netzanschlüsse im Versorgungsgebiet von wesernetz Bremen GmbH und im Bremer Umland
Mit Wirkung zum 1. Mai 2026 ändert wesernetz Bremen GmbH die pauschalierten Preise für Netzanschlüsse in den Sparten Strom und Erdgas. Dazu werden die ergänzenden Bedingungen und Kosten geändert.
Die ergänzenden Bedingungen und weitere Informationen erhalten Sie auch unter wesernetz.de.
Bremen, 26. April 2026
wesernetz Bremen GmbH
Theodor-Heuss-Allee 20, 28215 Bremen wesernetz.de
Feierten nach dem Derbysieg gemeinsam vor der Kurve: Niklas Stark, Marco Friedl und Karim Coulibaly (v. l. n. r.). Wer morgen in der Innenverteidigung zum Zug kommt, ist unklar. Foto: nordphoto / Tauchnitz
LAURA STACHE
Landschaftspark oder Verkehrsfläche? Um den Bau einer Autobahn zu verhindern, gründeten Vertreter verschiedener Parteien und Bürgervereine im Jahr 1976 den Verein „Park links der Weser“. Von den 13 Gründungsmitgliedern aus Huchting, Grolland, der Neustadt und Stuhr hält heute nur noch der erste Vorsitzende Heinrich Welke die Stellung. „Wir haben damals einfach mit einer nicht genehmigten Pflanzaktion gestartet“, erinnert sich Welke. Provokativ und wirksam: Der Naturraum hat sich seitdem stark entwickelt. Aus einer kahlen Wiesenfläche entstand in den vergangenen 50 Jahren ein Naherholungsgebiet für alle Bürgerinnen und Bürger – ein lebendiger Landschaftspark, in dem mittlerweile auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu finden sind. Die Verantwortung für Schutz, Pflege und Entwicklung übertrug die Stadt Bremen im Jahr 1991 an den Verein Park links der Weser. Bei der Gründung trug der
Pflanzen statt Straßen
Nach zahllosen umfangreichen Pflanz- und Baumaßnahmen in den vergangenen 50 Jahren entstand auf der Wiesenfläche im Bremer Süden ein lebendiger Landschaftspark. Foto: Schlie
Verein noch den Namen „Bürgerpark links der Weser“. Da der Bürgerparkverein jedoch eine Verwechslung und damit Unklarheiten bei Zuwendungen befürchtete, klagte er ge-
Mehrere hundert Freiwillige beteiligten sich an einer nicht genehmigten Pflanzaktion 1976. Foto: Verein Park links der Weser
gen den neuen Verein, erzählt Welke. Das Landgericht lehnte die Klage ab, das Oberlandesgericht sah die Gefahr einer Verwechslung jedoch als gegeben an. Da sich viele Menschen während des Rechtsstreits mit dem Parkverein solidarisierten und die Mitgliederzahl deutlich wuchs, verzichteten die Gründer auf weitere Rechtsmittel und benannten sich um in „Verein Park links der Weser“. „Heute haben wir kaum noch große Projekte, der Park ist fertig“, sagt Welke. Der Verein kann auf unzählige Bauund Pflanzmaßnahmen auf dem Gelände zurückblicken. Daueraufgabe bleibt aber die Pflege, Ausbesserung und Sanierung. Aktuell sammelt der Verein für eine Fußgängerbrü-
Soziales Umfeld unterstützen
STUHR – Wie kann ich im Trauerfall helfen? An einem kostenfreien Abend mit dem Thema „Nachbarschaftliche Begegnung und Sorge nach einem Trauerfall“ möchte der Hospizverein Stuhr in den offenen Austausch gehen. Ziel ist es, individuelle Lösungen zu finden im Umgang mit trauernden Hinterbliebenen im eigenen Umfeld.
Treffpunkt ist am 6. Mai an der Bahnhofstraße 14, 19 bis 20.30 Uhr. Die Koordinatorin Ursula Krafeld wird den Abend leiten. lcs
LOKALAUSGABE
cke im Norden des Parks. Die Zahl der Mitglieder ist bis heute auf 1.800 gewachsen. Der gemeinnützige Verein erhält keine staatlichen Zuschüsse, sondern finanziert sich aus Spenden und niedrig gehaltenen Mitgliedsbeiträgen. Auch Teilerlöse der aktuell laufenden Bürgerpark-Tombola kommen dem Naturraum zugute. Um das Jubiläum im Sommer gemeinsam zu feiern, laufen jetzt schon die Vorbereitungen: Am 23. August ist eine Veranstaltung am Vereinsheim im Park links der Weser geplant. Auch sonst gibt es regelmäßig kostenfreie Veranstaltungen. Mehr Informationen zum Park links der Weser, der Geschichte und zu Veranstaltungen gibt es Internet auf der Website parklinksderweser.de
Liebe Leserinnen und Leser, Im November feiern wir unser 50-jähriges Jubiläum! Freuen Sie sich auf wöchentliche Angebote und Aktionen zur Unterstützung von Vereinen etc. ! HEUTE: Förderverein Wohnen Lebenshilfe e.V
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Unsere Spende ging in dieser Woche an den Förderverein Wohnen Lebenshilfe e.V, welchen wir beim Inklusiven Citylauf in Delmenhorst unterstützen. Dieser findet am 10. Mai auf dem Rathausplatz Delmenhorst ab 9.30 Uhr unter dem Motto „Ein Lauf für alle…“ statt, wie uns Ute Bischoff vom Förderverein mitteilte.
Wer unterstützen möchte, kann sich per mail an moin@citylauf-delmenhorst.de melden.
seit 1976. Woche 21 Foto v.l.n.r. Edith, Henning, Ludger,
und Ute
HUCHTING - Es ist Zeit, verstaubte Räder aus dem Keller zu holen: Am Samstag, 9. Mai, dreht sich von 10 bis 14 Uhr auf dem Außengelände des Bürger- und Sozialzentrums Huchting, Amersfoorter Straße 8, alles ums Fahrrad. Arbeit und Ökologie organisiert im Rahmen des Klimaprojekts „Huchting geht raus!“ in Kooperation mit dem Kulturladen Huchting einen Flohmarkt für alles, das Räder hat – ergänzt durch weitere Sportgeräte. Vor Ort bietet die mobile „r: e. p. a. i. r.“-Werkstatt fachkundige Unterstützung bei kleineren Reparaturen – ganz nach
dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fahrräder direkt polizeilich registrieren zu lassen. Hierfür werden ein Ausweis sowie ein Kaufvertrag benötigt. Für vor Ort erworbene Flohmarkträder stehen entsprechende Verträge bereit. Gesucht werden zudem Spenden gut erhaltener Fahrräder. Die Teilnahme am Flohmarkt ist kostenlos, eine Standgebühr wird nicht erhoben. Anmeldungen sind bis zum 6. Mai per E-Mail an klimabildung @oekonet.de oder telefonisch unter 0421 / 58 39 59 möglich. lcs
Fahrräder können auf dem Flohmarkt ge- und verkauft und polizeilich registriert werden lassen. Foto: pixabay
Den Darstellern ganz nahe sein
Theaterproduktion sucht Komparsen für die Jedermann-Aufführung auf der Seebühne
ROBERT LÜRSSEN
Wenn am 4. August auf der Seebühne erstmals in Bremen die Jedermann-Inszenierung von Nicolai Tegeler mit Julian Weigend („In aller Freundschaft“) in der Titelrolle gezeigt wird, werden neben weiteren bekannten Fernseh-Gesichtern wie Ralph Morgenstern, Tine Wittler und Markus Majowski auf der Bühne auch ein paar Gesichter zu sehen sein, die auf den Bühnen an der Weser bestens bekannt sind: etwa Dirk Böhling (Radio Bremen, Packhaustheater), Marco Linke und Sarah Kluge (beide Boulevardtheater Bremen). Eine freut sich besonders auf ihr Heimspiel: Michaela Schaffrath, die mit dem Rad zur Aufführung fahren könnte.
Doch das ist noch nicht alles: Im Rahmen der sogenannten „Tischgesellschaft“ sitzen ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Aufführung gemeinsam auf der
Bühne – als Teil der Inszenierung, mittendrin im Geschehen. „Wir suchen engagierte Bremerinnen und Bremer, die Lust haben, Teil des Theatererlebnisses zu werden“, verrät Tegeler. Gesucht würden offe-
ne, neugierige Menschen, die Freude daran haben, Theater einmal aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. „Vorerfahrungen sind nicht notwendig – vielmehr geht es um Persönlichkeit, Präsenz und
die Lust, gemeinsam mit einem hochkarätigen Ensemble einen besonderen Abend zu gestalten“, erklärt der Regisseur. Bewerber können sich unter jedermann-theater.de/kontakt melden. rl
Für Wege und Bäume
HUCHTING - Die Holzbrücke beim Annemarie-LöhmannWeg im Park links der Weser verbindet den Achterfeldweg mit dem Heulandsweg, zwei zentrale Wege. Um die Erneuerung dieser Brücke zu ermöglichen, hat der Fachausschuss Verkehr nun insgesamt 6.000 Euro bereitgestellt. Auch der Heulandsweg selber soll aufgrund des wetterbedingten Verschleisses nun aufbereitet werden. Die Schlaglöcher sollen vor allem für Radfahren-
ARBEITSMARKT
de sowie Menschen mit Behinderung eine erhebliche Nutzeneinschränkung bedeuten, so der Antrag der SPD. Auch hier war die Zusage einstimmig. Zudem wurde über den Baumschutz an der Hermannsburg diskutiert. Neben der geplanten Platzierung von Findlingen forderte die CDU die Pflanzung von Bäumen. Der Beirat stimmte für eine Finanzierung in Höhe von 6.250 Euro, zusätzliche Bedingungen konnten nicht angehängt werden. fls
Schon jetzt an die Zeit nach dem Abi denken
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
n diesen Tagen brüten unzählige Schülerinnen und Schüler über ihren Abiturarbeiten. Jetzt auf das Abitur konzentriert zu sein ist wichtig, hängt doch von einer guten Note in vielen Studienfächern die Entscheidung ab, ob man einen Studienplatz bekommt oder nicht. Wichtig ist aber auch die Frage, was nach dem Abitur kommt. Manche Absolventen planen Auslandsaufenthalte. Das sollte aber nicht dazu führen, die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft auf die lange Bank zu schieben. Beispielsweise haben attraktive duale Studiengänge lange Bewerbungsvorlaufzeiten. Wer da nicht rechtzeitig dran ist, verliert viele Monate und kann erst später in den Beruf einsteigen. Auf gutes Zeit- und Selbstmanagement kommt es daher an. Wer nach dem Abitur eine Auszeit plant, ist in jedem Fall gut beraten, sich vorher mit einem Berufsberater oder einer Berufsberaterin zusammenzusetzen und wichtige nächste Schritte in Richtung Berufs- oder Studienwahl zu besprechen. Dann fällt die Pause nach dem Abitur viel entspannter aus. Termine unter Telefon 0800 / 455 55 00 (gebührenfrei).
Michaela Schaffrath als Werke und Julian Weigend als Jedermann 2025 in Weimar. Foto: iLikeStories GmbH/ Matthias Klopp
Wenn Kultur knapp kalkulieren muss
Bremens Kulturszene kämpft mit steigenden Kosten und begrenzten Fördermitteln
PHILIPP BEHRBOM
Die Bremer Kulturlandschaft ist vielfältig. Im Sommer ziehen die Breminale, das HoegSommerfest oder die Summersounds Zehntausende Besucherinnen und Besucher in die City. Doch auch kleine freie Kunstschaffende bereichern über das Jahr die Szene. Fakt ist: Die Lage für Bremer Kultur war schon besser. Steigende Kosten stehen nahezu gleichbleibenden Fördermitteln gegenüber.
„Das System steht kurz vor der Explosion“, blickt Thomas Hartmann, Geschäftsführer bei Stadtkultur, dem Netzwerk der freien Kulturszene, auf die
Situation. Institutionen wie das Lagerhaus in der Östlichen Vorstadt oder der Güterbahnhof hätten seit der CoronaPandemie mit gestiegenen Kosten in Höhe von bis zu 20 Prozent zu kämpfen. Die Gründe: Inflation, höhere Mindestlöhne und höhere Sicherheitskosten. Die Fördergelder seien aber kaum angestiegen. „Wir wissen auch, dass die Stadt nicht alles auffangen kann, aber trotzdem fahren viele Projekte nur noch auf Sicht“, so Hartmann.
Zwei Institutionen sind mit der Kulturförderung in Bremen betraut. Zum einen verteilt der Senator für Kultur (SfK) Mittel. Neben großen
Trägern wie dem Theater Bremen, der Volkshochschule und den großen Orchestern fließt mit rund 1 Million Euro ein erheblicher Teil in die freie Szene. „Kultur dient nicht einem Zweck. Manchen mag der Sinn einzelner Projekte vielleicht verborgen bleiben, aber wir stellen sicher, dass Bremen eine breite kulturelle Landschaft hat“, erklärt Andreas Mackeben, Abteilungsleiter beim SfK.
Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT) sowie die Wirtschaftsförderung Bremen fördern hingegen nach anderen Kriterien. „Wir haben auch im Blick: Was ist für den Wirtschafts-
standort relevant, was steigert die Lebensqualität und wie verbessert Bremen sein Image nach außen“, sagt Dirk Kühling, Abteilungsleiter bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation. Dass die Giacometti-Ausstellung der Kunsthalle Relevanz in der Tagesschau hatte, sei ein großer Fördererfolg gewesen, so Kühling.
Schmerzen im Knie?
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Das Hoeg-Sommerfest in der Bremer Innenstadt wird von der Stadt mit Fördergeldern unterstützt. Anderen Veranstaltungen brachen in diesem Jahr die Gelder weg.
Foto: Schlie
In beiden Behörden merkt man die prekäre Lage der Kulturszene. 22 Projekte hat die SWHT im Jahr 2026 unterstützt, darunter die Breminale oder La Strada. Anfragen gab es für 45 – „so viele Anträge wie noch nie“, so Kühling. Einem Antragsvolumen von 2,8 Millionen Euro stehen Mittel von 1,16 Millionen Euro gegenüber. Zum Vergleich: 2024 betrug das Antragsvolumen noch 1,8 Millionen Euro. Projekte wie die Lichter der City, der Samba-Karneval und andere fielen nun aus der Förderung – trotz leicht gestiegener Mittel. „Da sind wir sehr froh, dass wir die Citytax haben, die fließt direkt in die Veranstaltungsförderung“, sagt Kühling. Nur so konnten die Mittel in den vergangenen Jahren überhaupt steigen. Er betont, dass sich eine Unterstützung nach dem Gießkannenprinzip aus Sicht des Wirtschaftsressorts nicht lohne, sondern in der Spitze gefördert werden müsse. Hartmann blickt mit Sorge in die kulturelle Zukunft. Er betont, dass man in einem guten Austausch mit den Behörden sei, eine Lösung für die Situation aber kaum in Sicht ist. „Nur eine Stadt, in der auch etwas los ist, ist eine lebenswerte Stadt“, mahnt Hartmann.
Wie kann man frühzeitig und selbstbestimmt für die Zukunft vorsorgen? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, denn wer sich rechtzeitig mit den eigenen Wünschen und Möglichkeiten auseinandersetzt, schafft Klarheit für sich selbst und Entlastung für die Angehörigen. Antworten darauf bietet unser Informations-Nachmittag rund um den FriedWald und Bestattungsvorsorge. Die Veranstaltung findet am Freitag, 08. Mai 2026 um 16 Uhr im Bestattungshaus Laage, Kirchhuchtinger Landstraße 41, 28259 Bremen, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in angenehmer Atmosphäre umfassend zu informieren und offene Fragen zu
stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei , eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt des Nachmittags steht die Möglichkeit, sich über eine naturnahe Bestattung im Wald zu informieren. Eine FriedWald-Försterin erläutert anschaulich, wie eine Bestattung an FriedWaldStandorten abläuft, welche Grabarten möglich sind und welche Gedanken hinter dieser besonderen Form des Abschieds stehen. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Fragen, sondern auch um die persönliche Entscheidung für eine Bestattungsform, die Ruhe, Naturverbundenheit und Selbstbestimmung miteinander verbindet.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Veranstaltung ist der juristische Bereich der Vorsorge. Ein Rechtsanwalt informiert verständlich über zentrale Themen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Diese Vorsorgeregelungen sind für viele Menschen ein bedeutender Schritt, um im Ernstfall eigene Wünsche rechtlich abzusichern und Entscheidungen frühzeitig zu regeln. Gerade in Verbindung mit einer Bestattungsvorsorge ergibt sich so ein ganzheitlicher Blick auf die persönliche Zukunftsplanung. Besucherinnen und Besucher haben außerdem Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und sich direkt mit den Fachleuten auszutauschen. Dadurch
entsteht ein informativer und zugleich persönlicher Rahmen, in dem Unsicherheiten geklärt und wichtige Aspekte in Ruhe besprochen werden können. Der Informations-Nachmittag richtet sich an alle, die sich frühzeitig mit den Themen Abschied, Bestattung, Vorsorge und rechtliche Absicherung beschäftigen möchten. Ob aus eigenem Interesse oder für Angehörige – der Nachmittag bietet wertvolle Einblicke und Orientierung für eine bewusste und vorausschauende Entscheidung. Wir laden Sie herzlich ein, sich zu informieren, Fragen zu stellen und das Angebot in einer offenen und angenehmen Atmosphäre zu nutzen.
Von Anfang an zu zweit
VARREL - Zwillinge faszinieren uns seit jeher. Immer zu zweit, und doch eine eigene Person. Aber was bedeutet es, als Zwilling aufzuwachsen?
Dieser Frage geht ein besonderer Gottesdienst am 10. Mai nach, zu dem die Kirchengemeinde in Varrel herzlich um 10 Uhr in die Petrus Kirche an der Varreler Landstraße 69-71 einlädt.
Zwei Zwillingsschwestern, aufgewachsen in Stuhr, werden den Gottesdienst gestalten: Pastorin Meike MüllerBilgenroth (Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln) und Pfarrerin Frauke Müller (Friedensge-
meinde in Düsseldorf).
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen Jakob und Esau, das Zwillingspaar aus der Bibel. Doch auch Stimmen aus der Gegenwart kommen zu Wort: Zwillinge aus dem Umfeld der Pastorinnen berichten von ihrem Alltag, ergänzt durch Eindrücke von Eltern und Geschwistern. Es wird während des Gottesdienstes Elemente zum Zuhören, Mitsingen, Nachdenken und Mitmachen geben. Eingeladen sind alle, ob Zwilling oder nicht. Anschließend gibt es Zeit für Austausch und Getränke. lcs
Foto: Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr
Kindertagespflege hautnah erleben
Aktion unter dem Motto „Hier geht für die Kleinsten die Sonne auf“
STUHR - Im Rahmen der Aktionstage „Kindertagespflege in Gelb“ soll ebenjene Berufsgruppe in den Fokus gestellt werden. Als wichtiger Bestandteil für die frühkindliche Entwicklung und die Vereinbarkeit von Familie und Job soll der Beruf hautnah erlebbar gemacht werden. Dafür finden am 5., 7. und 8. Mai verschiedene Mitmachaktionen von Kindertagespflegepersonen für Kinder, Eltern und alle anderen statt. Am Dienstag, 5. Mai, startet das Programm in der Sporthalle Jahnstraße von 9 bis 10 Uhr mit einem gemeinsamen Turnen einiger Brinkumer Kindertagespflegepersonen mit ihren Kindern.
Für die eher künstlerisch Be-
Susanne Schmidt (l.) vom Familien und Kinderservicebüro Stuhr und Jana Bobka, Teamleitung Kindertagesstätten, präsentieren die Aktionstage zur Kindertagespflege Foto: Gemeinde Stuhr
geisterten gibt es am Donnerstag, 7. Mai, einen Tag der offenen Tür bei den Mini-Musifanten in Fahrenhorst, Hauptstraße 214. Dort kann man an Malund Bastelaktionen teilnehmen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Schlussendlich kann man am Freitag, 8. Mai, auch noch mit den Kindertagespflegepersonen ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Auf dem Piratenspielplatz in der August-Macke-Straße in Moordeich kommen dabei auch die Kinder auf ihre Kosten. Das Event findet als Teil der bundesweiten Aktionswoche „Gut betreut in Kindertagespflege“ statt, die jährlich vom Bundesverband für Kindertagespflege ausgerufen wird. fls
Existenzgründung und Unternehmensnachfolge
Freie Plätze bei bevorstehenden Beratersprechtagen
STUHR – Das Angebot zur Gründungs- und Nachfolgeberatung in der Gemeinde wird gut genutzt – jeden dritten Donnerstag im Monat gibt es die Beratersprechtage im Stuhrer Rathaus.
Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten Unterstüt-
GLASFASER IN STUHR¹
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Was sind die Vorteile von Glasfaser?
Die aktuellen Standards DSL und VDSL ermöglichen in der Regel eine Übertragungsrate bis zu 250 Mbit/s1. Veraltete Kupferkabel auf den letzten Metern führen jedoch oft zu Geschwindigkeitseinbrüchen.
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Ziel dieser Beratungsangebote ist es, die Erfolgschancen von Neugründungen zu verbessern und bestehende Arbeitsplätze bei Unternehmensnachfolge in der Region zu sichern, so die Gemeinde.
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50 Jahre Eisenbahnfreunde
Kleinbahn „Jan Harpstedt“ fährt zum Jubiläum durch die Region
FLORIAN SCHLEICHER
Wenn Zugführer Johann Hasselbusch von der Harpstedter Kleinbahn die nah am Bahnhof liegende Gaststätte Wohlers betrat, hörte man wohl immer das gleiche. „Tsieh, Jan Harpstedt kummt wedder“, soll der Gastwirt ausgerufen haben, der Name Jan Harpstedt ist hierbei eine bunte Mischung aus dem plattdeutschen für Johann sowie dem Arbeitgeber des Zugführers. Herumgesprochen habe er sich allemal, schließlich war die gesamte Kleinbahn unter dem Namen bekannt. Dies ist mittlerweile lange
her, schließlich ist die Harpstedter Kleinbahn den meisten wohl kaum ein Begriff. Doch die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde lassen die Dampf- und Dieselloks noch nicht in Rente gehen, noch heute sind sie regelmäßig auf den Schienen zwischen Harpstedt und Delmenhorst-Süd unterwegs. Und auch dieses Jahr kann jeder wieder mitfahren, zum 50. Jubiläum gibt es reichlich Gelegenheiten. Damit während der Fahrt auch jeder Gast auf seine Kosten kommt, gibt es reichlich Möglichkeiten zur Beschäftigung. So bieten Büfettwagen und Minibar genug für das
leibliche Wohl, im Pack- und Postwagen können Briefe abgegeben werden, die einen Sonder-Bahnpoststempel erhalten.
Außerdem kann jeder Fahrgast einen Teil der Strecke mit Fahrrad zurücklegen, Flexibilität ist hier durch den Güterwagen sichergestellt, in dem die Räder sachgemäß verstaut und transportiert werden können. So kann auch abseits der Schienen die Umgebung mit ihren Sehenswürdigkeiten erkundet werden.
Zu diesen zählt das erste „Europäische Kulturschutzgebiet“, ein weitläufiger Holzskulpurenpark des Künstlers
Franz Czieslik in Groß Ippener.
Die ersten Fahrten in diesem Jahr finden am 1. Mai statt, sie starten um 9.30 Uhr und 14 Uhr in Harpstedt und treten den Rückweg aus Delmenhorst um 10.45 Uhr und 15.20 Uhr an.
Die weiteren Fahrten des Jahres sowie die Preise finden sich online auf der Seite des Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde unter janharpstedt.de , oder telefonisch unter der 04244 / 23 80. Größere Gruppen sollten sich vorher anmelden, Einzelpersonen und Familien können auch vor Ort noch Tickets erwerben.
...gut für Brinkum
Seit nunmehr 50 Jahren wird die Kleinbahn „Jan Harpstedt“ von den Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunden ehrenamtlich betrieben Foto: DHEF/Joachim Kothe
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Nika Fun ist eine Full-ServiceEventagentur für Firmenfeste und private Veranstaltungen mit Sitz in Stuhr. Seit 2005 stattet Nika Fun mit ihrem Know-how verschiedene Veranstaltungen aus. Das Team von Nika Fun ist kompetenter Ansprechpartner für die Organisation und Durchführung von Events in Bremen und umzu.
Bei der Agentur kommt alles aus einer Hand. Von der Idee über die Planung und Organisation bis hin zur Durchführung, damit Kundinnen und Kunden entspannt feiern können und die Gäste ein unvergessliches Erlebnis haben.
Neben Hüpfburgen in verschiedenen Größen zum Beispiel für Kindergeburtstage, Firmenveranstaltungen, private Feiern oder auch zur Einschulung umfasst das Sortiment auch Bierzeltgarnituren, Stehtische, Popcorn- und Zuckerwattemaschinen und diverse andere Geräte für das leibliche Wohl wie Softeis- und Slush-Ice-Maschinen. Strand- und Gartenpartys versorgt Nika Fun mit den dazu passenden Beach-Lounge-Liegestühlen.
Pommes, Bratwurst & Co. über hausgemachte Frikadellen sowie leckere Burger und Pasta bis Churros, Bubble Waffeln, Softeis und lässt natürlich individuelle Wünsche zu.
Für mehr Spaß auf der Feier gibt es auch einen Tischkicker für Erwachsene und Kinder zu mieten.
Nika Fun hat auf einer „Kickers for Help“-Veranstaltung aufgebaut. Fotos: Nika Fun
ter anderem auch Artikel rund um die Trendsportart Dice Stacking. Beim Dice Stacking werden die Würfel mit Hilfe einer bestimmten Schwungtechnik durch den Dice Stacking Becher aufgenommen und übereinander gestellt. Die Würfel dürfen dabei nicht mit der Hand berührt werden. Der Webshop ist erreichbar unter nika-fun.info
Nika Fun versorgt Dice Stacker mit Accessoires: Im Online-Shop gibt es Artikel rund um die Trendsportart Dice Stacking.
Auch der Nika-Fun-Food-Trailer kann für Veranstaltungen gebucht werden. Hier kommt ein Team von Nika Fun gleich mit und bewirtet die Gäste mit Essen je nach Wunsch. Ob süße Snacks oder lieber herzhafte Speisen – das Angebot reicht von
Von April bis Oktober findet darüber hinaus jeden Mittwoch von 12 bis 14 Uhr auf dem Firmengelände Nika Fun „to go“ statt. Hungrige Besucherinnen und Besucher genießen dort neben knusprigen Pommes auch hausgemachte Frikadellen sowie Bratwurst, Currywurst und andere Leckereien. Neben der Eventagentur wird auch noch ein Online-Shop für Geschenkartikel, Spielwaren sowie Taschen und andere GiveAways betrieben. Dort gibt es un-
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Karin Hanssen heißt.
Es gibt die Möglichkeit, die Artikel online zu bestellen und selbst vor Ort abzuholen oder sie sich nach Hause schicken zu lassen. Mehr Informationen zu den Dienstleistungen von Nika Fun gibt es telefonisch unter 0421 / 258 41 90 oder im Internet unter nika-fun.com und nika-fun. info
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Gebrauchtwagen · Kfz Meisterbetrieb
Samstag, 2. Mai von 10 bis 18 Uhr
Autohaus Stern expandiert
Mit einem neuen Standort in Stuhr erfüllt Hafiz Mirzad sich einen Wunsch
„Es war immer ein Traum, in Stuhr-Brinkum ein Autohaus zu eröffnen, denn dort habe ich meine Kindheit verbracht“, sagt Hafiz Mirzad, Inhaber von Autohaus Stern. Jetzt kann er sich diesen Traum erfüllen
und eröffnet eine neue Filiale an der Varreler Landstraße 57. Der Gemeinde Stuhr fühlt Mirzad sich sehr verbunden: „Sie hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin.“ Von den Menschen in der Nachbar-
schaft und seinen Lehrkräften erhielt er stets viel Unterstützung und Warmherzigkeit. Aus diesem Grund freut der Kfz-Mechatroniker sich, den Menschen in der Region etwas zurückzugeben und lädt alle
an drei verschiedenen
Fachwerkstatt in Stuhr und Neustadt
Im Jahr 2009 eröffnete das Autohaus Stern einen zweiten Standpunkt an der Neuenlander Straße 422-426. Vor Ort
Termin für Werkstattdienste
Der Service der Fachwerkstatt von Autohaus Stern umfasst eine Vielzahl an Angeboten, darunter beispielsweise der Wechsel von Bremsflüssigkeit, Klimaanlagen-Desinfektion, Fehlerdiagnose oder Karosserie- und Lackierarbeiten. Die verschiedenen Dienstleistungen können online oder telefonisch gebucht werden.
Eine Inspektion dauert in der Regel zwischen 1 bis 2 Stunden. Kundinnen und Kunden werden über den Fortschritt informiert. Wenn nötig werden auch Notfallreparaturen angeboten.
Optionen für Finanzierung
Das Autohaus Stern bietet seinen Kundinnen und Kunden drei verschiedene Finanzierungsoptionen an: flexible, klassische und Prämie Light Finanzierung.
Über die jeweiligen Bedingungen und mögliche Vorteile können Kunden sich auf der Website informieren oder sich auch persönlich beraten lassen, bevor sie ein Fahrzeug kaufen.
finden Kundinnen und Kunden nicht nur eine große Auswahl an Fahrzeugen, sondern auch eine Werkstatt mit ver-
schiedenen Serviceangeboten. Nach der Eröffnung in Stuhr wird es auch dort eine Werkstatt geben.
Zur Neueröffnung wünschen wir dem Autohaus Stern einen guten Start TOP CLEAN Autowaschcenter by C. Papenberg Varreler Landstr. 2 | 28816 Stuhr Telefon: 0421 4605324 | info@topclean-stuhr.de
Wir geben dem neuen Autohaus Stern in Varrel unsere Garantie für eine schöne Erö nung und wünschen viel Erfolg!
herzlich zu einem Besuch im Autohaus Stern ein. Obwohl die Suche nach einem Ausbildungsplatz sich damals als schwierig herausstellte, gab Mirzad nicht auf. Seit 1991 ist er ausgelernter Kfz-Mechatroniker und mittlerweile seit über 30 Jahren im Geschäft. Das Autohaus Stern ist bereits an zwei anderen Standorten in Bremen vertreten: Kattenturmer Heerstraße 37 und Neuenlander Straße 422-426. In letztere zog Mirzad im Jahr 2009 ein. „Das Autohaus sollte moderner werden, mit Fensterfront und eine Fachwerkstatt kam auch dazu“, erzählt der Inhaber. Außerdem stellte er von Exportauf Inlandsgeschäft um. Auch an der neuen Adresse in Stuhr finden Kundinnen und Kunden eine Werkstatt. Der Service umfasst also nicht nur An- und Verkauf, sondern auch Reparaturen aller Art sowie Dienstleistungen wie Ölund Reifenwechsel oder Inspektionen.
Mehr Informationen unter autosternbremen.de. Kontakt unter 0421 / 80 91 00 74 oder info@automobile-stern. de
ÖFFNUNGSZEITEN
Das Autohaus Stern an der Neuenlander Straße hat montags bis freitags von 8.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr für seine Kundinnen und Kunden geöffnet.
Beste Glückwünsche zur Neueröffnung des Autohaus Stern-Varrell. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Gebrauchtwagen · Kfz Meisterbetrieb
Samstag, 02. Mai 2026 10 - 18 Uhr Wir grillen zusammen!
Hafiz Mirzad, Inhaber und Kfz-Meister, ist mit dem Autohaus Stern nun
Standorten vertreten. Fotos: Schlie
Sergey Velger leitet die Werkstatt in der neuen Filiale an der Varreler Landstraße 57.
AUTO
Zum Schneeräumer degradiert
Der Borgward-Trecker wurde nie gebaut / Ein Prototyp ist erhalten
In der Borgward-Gruppe gab es keine Abteilung, die systematisch den Automobilmarkt analysierte, Angebotslücken im Programm anderer Hersteller aufspürte und Ideen für neue Fahrzeuge entwickelte. Man verließ sich auf den „Riecher“ des Chefs der Bremer Autoindustrie Carl F. W. Borgward.
Wenn er eine Idee hatte und einen Gewinn versprechenden Bedarf vermutete, so kam es gleich zum Bau von Attrappen, zur Konstruktion und ProtoypenFertigung, zu Tests sowie Fahrversuchen. Auf diese Weise kamen einige teure Flops auf den Markt, wie zum Beispiel der Hansa 2400, die Sportwagen von Borgward, die Goliath Sportcoupés und der Lloyd Frua.
Andere Ideen blieben im Sta-
dium der Attrappen oder der Prototypen hängen. Carl F. W. Borgward beendete diese Projekte aus der Einsicht, dass mit ihnen vielleicht doch kein Geld zu verdienen war. Gestoppte Projekte, die bis zum Prototyp gediehen, waren enorme Geldverschwendung. Zu der Gruppe gehörten die drei 1955 gebauten Prototypen eines Traktors. Diese besaßen ein ZF Traktor-Getriebe und den Diesel-
Motor (1,8 Liter Hubraum, 42 PS) aus dem Pkw Hansa 1800. Nach der Währungsreform 1948 erlebte der deutsche Schlepper-Markt einen starken Aufwärtstrend, der Mitte der 50er-Jahre seinen Höhepunkt erreichte. In der Hochzeit gab es in Westdeutschland über 30 Hersteller. In dem schrumpfenden Markt sah Borgward für seine Traktoren nur geringe Chancen. Zudem hatte Ire Henry Ferguson aus dem Schlepper einen Träger mit Zapfwellenanschluss für den Betrieb von landwirtschaftlichen Geräten gemacht. Diese Erfindung setzte sich ab Mitte der 50er-Jahre international durch. Patente schützten Teile dieser wegweisende Neuerung. Das schränkte Borgwards Chancen weiter ein.
Klugerweise begann erst gar nicht mit der Serienherstellung. Einer der Trecker kam in Borgwards Lkw-Werk in OsterholzScharmbeck zum Einsatz und beförderte dort mit einem Anhänger Teile für die Nutzfahrzeug-Produktion. Nach dem
Konkurs übernahm Büssing das Werk mit samt Traktor, der noch einige Jahre seinen Dienst als Schneeräumer versah. Dieser Prototyp konnte gerettet werden und befindet sich in der Restaurierung. Der Verbleib der beiden anderen ist unbekannt.
Der Leiter der Halle 2 (Lkw-Bau) Dietrich Struckmann präsentiert den Traktor am 65. Geburtstag von Carl F. W. Borgward. Die Aufnahme entstand am 10. November 1955 vor Borgwards Villa in der Horner Heerstraße 13. Borgward
DER AUTOR Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte
Innovativ, attraktiv und made in Bremen: Der Mercedes-BenzRoadster SLK feierte vor 30 Jahren auf dem 66. Automobilsalon in Turin seiner Weltpremiere.
Drei die dreißig werden
Mercedes-Benz SLK, Audi A3 und Ford Ka feiern runden Geburtstag
Wir schreiben das Jahr 1996: Bremen wird von Henning Scherf regiert, die Boygroup Take that trennt sich, Schaf Dolly darf geklont werden und Henry Maske verliert seinen Boxkampf gegen Virgil Hill. Das Lied zum MaskeFight wird dagegen zu einem Riesenhit – „Time to say goodbye“ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman brach alle Rekorde. Aus heutiger Sicht rekordverdächtig günstig waren die Spritpreise. Berchnungen des ADAC zufolge kostete der Liter Super 161,7 Pfennig (umgerechnet 82,68 Cent), Diesel 121.8 Pfennig (62,3 Cent).
Bei diesen Kraftstoffpreisen könnte man sich – aus heutiger Sicht – unbeschwert hinters Lenkrad setzen und auf Spritztour gehen, etwa im neuen MercedesBenz SLK. Dieser wurde von 1996 bis 2004 in Bremen produziert. Der kompakte, zweisitzige Sportwagen, der auf dem Turiner Autosalon im Frühjahr 1996 vorgestellt wurde, eroberte auf Anhieb die Herzen des Messepublikums, zumal der kleine Roadster Maßstäbe in Sachen wegweisender Technik setzte. Vor allem sein einzigartiges Stahl-Variodach begeisterte Experten wie Verbraucher.
In nur 25 Sekunden verwandelte sich der offene Stern per Knopfdruck in einen geschlossenen Roadster. Das Verdeck verschwand im Kofferraum, der SLK wurde zum Ganzjahreswagen.
Die Marke mit den vier Ringen feiert in diesem Jahr den 30. Geburtstag des Audi A3, der erstmals 1996 auf der IAA vorgestellt wurde. Das komplett neu entwickelte Modell auf der Golf IVPlattform gilt er als Begründer der Premium-Kompaktklasse. Zunächst war der A3 nur als Dreitürer mit Schrägheck in drei Ausstattungsvarianten und mit vier verschiedenen Motorisierungen erhältlich. Zwei Jahre später folgte eine quattro-Variante, im März 1999 folgte der Fünftürer. Das dritte Geburtstagskind kommt aus Köln-Merkenich. Dort wurde von Ford der Ka entwickelt: In den Außenabmessungen kleiner als der Fiesta, bot er Platz für vier Personen. Zugleich ist der Ka das erste Ford-Modell im New-Edge-Design des ChefDesigners Claude Lobo. Ob seine Kurven ihm zu einer Rolle in einem James-Bond-Film verhalfen? Sicher ist, dass die kleine Knutschkugel bei „Ein Quantum Trost“ mitgespielt hat.
Pemium in der Golfklasse: Auf dem Pariser „Mondial de l’Automobile“ stellte Audi 1996 den Audi A3 vor.
Foto: Audi
Der kleine Ford Ka schaffte es sogar auf die große Leinwand. Er spielte 007-Film „Ein Quantum Trost“ mit.
Foto: Ford
Foto: Mercedes Benz
Foto: Walter Richleske / Archiv Peter Kurze
AUTO
Die Mutter aller in Serie produzierter Stromer kommt in einer Neuauflage. Ab sofort ist die dritte Generation des vollelektrischen Nissan Leaf (ab 35.950 Euro) bestellbar.
Doppelsieg für BMW iX3
Foto: BMW
Riesenerfolg für BMW: „World Car of the Year“ 2026 und „World Electric Vehicle“ 2026 – gleich eine doppelte Auszeichnung gab es für die Neue Klasse aus Bayern. Eine internationale Fachjury aus 98 Journalisten hat den BMW iX3 gleich zweifach prämiert.
Nachschlag bei Porsche
Mit geschärftem Exterieur-Design, zusätzlichen Ausstattungsoptionen und einem Leistungsplus von bis zu 165 kW / 224 PS gegenüber dem Einstiegsmodel geht der neue Cayenne S Electric an den Start. Er positioniert sich zwischen dem Cayenne Electric und dem Cayenne Electric Turbo.
Elektropionier in Neuauflage
Die dritte Generation des Nissan Leaf scha über
600 Kilometer
erste Leaf-Generation
Das weltweit erste Großserien-Elektroauto meldet sich zurück. In Kürze steht die dritte Auflage des Nissan Leaf in den Showrrooms.
Foto: Subaru
Stromer in Eigenproduktion
Subaru hat im Werk Yajima im japanischen Gunma mit der Produktion des batterieelektrischen EOutback begonnen. Es ist das erste Mal, dass Subaru ein vollelektrisches Modell für den globalen Markt in Eigenproduktion herstellt. Das Foto zeigt die Kombivariante.
Die komplett neu entwickelte, auf der modularen CMF-EV-Plattform aufbauende 2026er-Modellgeneration des Leaf verbindet ein ausdrucksstarkes Design mit intuitiven Technologien, fortschrittlichen Assistenzsystemen und einem kraftvollen Elektroantrieb. Dieser entwickelt wahlweise 130 kW/176 PS oder 160 kW /217 PS.
Während das Einstiegsmodell mit einer 52-kWh-Batterie kombiniert ist, wächst die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus in der stärkeren Leistungsstufe auf 75 kWh. Bei einem
Energieverbrauch von 13,7 kWh/100 Kilometer fährt der Nissan Leaf mit der großen Batterie bis zu 624 Kilometer (WLTP kombiniert), ehe ein kurzer Ladestopp eingelegt werden muss. Dank einer Ladeleistung von bis zu 150 kW werden bei der großen Batterie in 30 Minuten bis zu 440 Kilometer nachgeladen. Die serienmäßige Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch und verbessert die Reichweitenausbeute ebenso wie die vierstufig über Lenkradschaltwippen einstellbare Rekuperation. Vier Ausstattungslinien bieten Spielraum zur Individualisierung. Bereits die Einstiegsversion Engage (ab 35.950 Euro) wartet mit zahlreichen Annehmlichkeiten auf. Neben
18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein rahmenloser Innenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Fern-Vorklimatisierung des Innenraums, ein Kunstlederlenkrad und das schlüssellose Zugangssystem Keyless Entry an Bord. Eine 12,3 Zoll große Instrumentenanzeige und ein ebenso großer Touchscreen liefern alle notwendigen Informationen im Cockpit.
Schlicht und informativ: Das Cockpit verfügt über zwei Displays und einer ganzen Reihe an Schaltern und Tasten. Hier sind auch die vier Fahrprogramme wählbar.
Das Lichtdesign bemüht sich erfolgreich um individuelle Akzente. Auch von hinten ziemlich einzigartig: Das Fließheck und sein ungewöhnlicher
die erste Leaf-Generation: Sie kam bereits 2009 und war damals weltweit der meistverkaufte Stromer. (Foto un-
Frischer Spargel und Brataal im Feldschlösschen, immer ein Genuss! Es sind noch Kegeltermine frei! Wir wünschen Euch einen schönen 1. Mai! Und wir wünschen allen Müttern zum Muttertag alles Gute!
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Täglich 17.00 bis 23.30 Uhr Sonn- und feiertags 12.00 bis 14.30 und 17.00 bis 23.30 Uhr Bremen-Huchting • Huchtinger Heerstr. 123 • Tel. 04 21/58 16 47 www.feldschloesschen-huchting.de
Zukunftstag im Bildungsressort
Schülerinnen und Schüler begleiten Senator Rackles und Staatsrätin Müller-Wilckens
Im Rahmen des bundesweiten Girls’ und Boys’ Day erhielten 15 Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse einen besonderen Einblick in die Arbeit des Bildungsressorts. Sie begleiteten Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles sowie Staatsrätin Jennifer Müller-Wilckens und konnten so Abläufe kennenlernen, die sonst vor allem den Mitarbeitenden vorbehalten sind. Der Besuch bot den Jugendlichen die Möglichkeit, hinter die Kulissen einer Behörde zu blicken und aktiv Fragen zu stellen.
„Heute haben uns viele neugierige Kinder und Jugendliche in der Behörde besucht. Ihre Fragen waren sehr direkt und interessiert. Genau das brauchen wir: Junge Menschen, die hinschauen, nachfragen und ihre Zukunft mitgestalten wollen“, sagt Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles.
Der Tag begann mit einem Besuch in der hauseigenen Druckerei, wo unter anderem die Namensschilder hergestellt und ausgehändigt wurden.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Bildungssenator und Staatsrätin blieb noch Zeit für die Frage der Jugendlichen: Wer entscheidet darüber, welche Fächer unterrichtet werden? Wer hat Schule erfunden? Wie wird man Senator und wie lang ist eigentlich so ein Arbeitstag als Bildungssenator oder Staatsrätin? Und: Wie wird man eine Lehrkraft? Die Verantwortlichen nahmen sich Zeit für ausführliche Antworten, anschließend startete eine
Rallye durch verschiedene Abteilungen des Ressorts, bei der die Jugendlichen Aufgaben lösten und sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen sammelten. Ein besonderes Highlight erlebten zwei Schülerinnen: Alia (14 Jahre, 9. Klasse am Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Huchting) und Fetima (14 Jahre, 7. Klasse an der Gerhard-Rohlfs-Oberschule in Vegesack) wurden im Rahmen eines Losverfahrens ausgewählt, um den Senator persönlich zu begleiten. Sie nahmen an einer Sitzung der Bür-
gerschaft teil und konnten politische Abläufe direkt miterleben. Zu den Stationen der Rallye gehörte unter anderem das Landesfilmarchiv, das historische Filmaufnahmen aus Bremen und der Region bewahrt. In der Pressestelle erfuhren die Jugendlichen zudem, wie soziale Medien funktionieren, insbesondere wie Algorithmen die Reichweite von Inhalten beeinflussen. Alia und Fetima verfassten dort sogar einen eigenen Beitrag für die Website des Ressorts und dokumentierten den Tag aus ihrer Pers-
pektive.
Alia zog ein positives Fazit: „Ich fand den Girls Day sehr abwechslungsreich und er hat mir eine neue Perspektive gezeigt.“ Sie könne sich vorstellen, später selbst in der Bildungsbehörde zu arbeiten.
Der Girls’ und Boys’ Day verfolgt das Ziel, Geschlechterklischees bei der Berufswahl aufzubrechen. Die Jugendlichen erfuhren, dass sowohl Männer in der frühkindlichen Bildung als auch Frauen in technischen Bereichen vertreten sind. Der nächste Aktionstag findet am 22. April 2027 statt. lcs
Liebe Bremer,
es sind erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
Bremer,
erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf
Piet Leidreiter BIW-Spitzenkandidat
außer Spesen nichts gewesen – so lässt sich vorerst das Ergebnis der ersten Zeugenvernehmungen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) „Staatsräte“ zusammenfassen. Der von der Bremischen Bürgerschaft eingesetzte Ausschuss soll Aufschluss und Klarheit darüber bringen, ob alles mit rechtmäßigen Dingen zugegangen ist, dass in nur zwei Legislaturperioden insgesamt sechs Staatsräte als hochbezahlte Spitzenbeamte in den einstweiligen Ruhestand ver setzt wurden. Nun mag es sein, dass beim Farbwechsel der Regierung nach einer Bürgerschaftswahl auch der bis herige Staatsrat ausgetauscht wird, sofern er einer anderen Partei angehört. Aber dass ein Staatsrat, der sich in seiner gesamten Amtszeit als kompetent, pflichtbewusst und aus gesprochen motiviert bewiesen hat und der nach eigenen Aussagen gern weiter Staatsrat geblieben wäre, einfach in den einstweiligen Ruhestand ersetzt wird, ohne dass geprüft wurde, genau diesen motivierten Spitzenbeamten in einem anderen Bereich einzusetzen: genau über diese wichtige Frage geben die Akten rein keine Auskunft. Und alle dazu befragten Zeugen und der betroffene Staatsrat wussten darauf keine Antwort. Heißt also: die vorgelegten Akten geben über eine notwendige Prüfung der Frage einer eventuell wei teren Verwendung des Staatsrates nichts her und die befragten Zeugen– bis hin zu Senatoren - hatten allesamt nach ihren Erklärungen „nichts mit Personalangelegenheiten zu tun“. Ja, aber wer denn dann? Es kann wohl kaum sein, dass eine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand eines politischen Spit zenbeamten ganz automatisch vollzogen wird, ohne mit dem Betroffenen darüber zu kommunizieren und ohne dass überhaupt alternative Möglichkeiten einer Prüfung unterzogen werden. Somit sind weitergehende Fragen unbeantwortet geblieben. Der Aufklärungsbedarf in diesem Fall ist noch nicht abgeschlossen. Es kann wohl kaum einem geordneten Verwaltungshandeln entsprechen, dass die Verwaltung das Verfahren für die Versetzung eines Staatsrates in den einstweiligen Ruhe stand initiiert, ohne dass hierzu überhaupt ein Auftrag gegeben wurde. Einer muss es gewesen sein – aber wer?
Wir bleiben dran, versichert Ihr
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Sie haben Fragen zu BÜRGER IN WUT? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Bürgertelefon: 0421 - 51 23 98 96, Internet: www.biw-bremen.de, E-Mail: info@buerger-in-wut.de
E-Mail: kontakt@bd-fraktion-bremen.de
Politische Anzeige:
- Der Auftraggeber der Anzeige ist die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft
- Die Anzeige steht im Zusammenhang mit der ersten Zeugenvernehmung im Parlamentarischen Unter suchungsausschuss (PUA) “Staatsräte“ der Bremischen Bürgerschaft.
- Weitere Informationen in der Transparenzbekanntmachung unter https://weserreport.de/transparenzbekanntmachung_2026_april_03/
Zwei Schülerinnen besuchten mit dem Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles im Rahmen des Girls‘ Day die Bürgerschaft. Foto: Archiv
Ausflugs- & Freizeittipps in Deiner Nähe
Ungestört Radeln durch ein farbenfrohes Blütenmeer: So farbenprächtig präsentieren sich vielerorts die Alleen im Ammerland zur Rhododendronblüte jetzt im Frühjahr. Foto: djd/Ammerland Touristik/Feuerquell/ Jakob Prössdorf
Für immer sehtauglich
Museumsschiffe im Deutschen Marinemuseum
Mal bei den Nachbarn vorbeischauen
Bei gutem Wetter sich aufs Fahrrad schwingen und die schöne Landschaft genießen
Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür und mit ihm gleich drei Feiertage. Ob 1. Mai, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten –vor den Toren der Stadt locken eine Reihe von Ausflugszielen, die schnell mit dem Auto oder Zug ab Bremen erreichbar sind. Radler können sogar ihr Fahrrad mit der Bahn transportieren lassen, so kommen sie ausgeruht vor Ort an.
Das Kulturland Teufelsmoor in direkter Nachbarschaft zu Bremen besticht durch seine weite Landschaft und eine einzigartige Symbiose aus Kunst, Kultur und intensivem Naturerlebnis. Stille Wege auf Deichen, birkengesäumte Dämme entlang von Kanälen, alte Höfe auf Warften: Die Region ist prädestiniert dafür, auf zwei Rädern entdeckt zu werden – und hat nun ein bedeutendes Qualitätssiegel erhalten. Sie wurde als ADFC-Rad-Reise-Region für ihre touristische Radinfrastruktur ausgezeichnet. Entstanden ist ein Radwegenetz mit einem modernen Knotenpunktsystem sowie elf neuen, zwischen 18 und 54 Kilometer langen Tagestouren (Infos:
Grünes Band im Park der Gärten
Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn bietet die Gelegenheit 140.000 Quadratmeter Natur mit allen Sinnen zu erleben. Ob man sich über Pflanzen informieren, einfach einen erholsamen Tag mit der Familie erleben oder Anregungen für den eigenen Garten finden möchte: Der im Zug der Landesgartenschau 2002 entstandene Park bietet Deutschlands größte Mustergartenanlage, Themenausstellungen und mehr. Mit immer neuen Inspirationen und Ideen will der Park der Gärten von Frühling bis Herbst seine Besucherinnen und Besucher begeistern.
Zur Saison 2026 ist der Park der Gärten um das „Grüne Band” erweitert worden. Auf rund 3.000 Quadratmetern wird gezeigt, wie klimaangepasstes Gärtnern praktisch umgesetzt werden kann. WR
www.kulturland-teufelsmoor. de).
Prachtvolles Grün mit Alleen und Gartenanlagen prägen das Ammerland, im Nordwesten Niedersachsens unweit von Oldenburg gelegen und gut auch ab Bremen zu erreichen. Besonders intensiv und stressfrei lässt sich die reizvolle Region mit dem Fahrrad erkunden, Steigungen gibt es kaum. Auf
der knapp 170 Kilometer langen Ammerlandroute etwa kann es schon mal passieren, dass man eine Stunde lang keine anderen Radler zu Gesicht bekommt – die Tour durch die malerische Gegend ist noch immer ein Geheimtipp für entschleunigendes Radeln. Im Herzen der Region glänzt das Zwischenahner Meer – die „Perle des Ammerlandes“. Be-
Wilhelshaven überrascht positiv: Neben dem grasbewachsenen
Deich erstreckt sich weit das Wattenmeer, während sich auf der anderen Seite eine überraschend grüne Natur erhebt. Foto: djd/www.wilhelmshaven-touristik.de/Rainer Ganske
Schönes für Haus und Garten
Das idyllische Gelände des Beekenhofs in Bommelsen (Soltau und Walsrode) verwandelt sich vom 8. bis 10. Mai in eine frühlingshafte Erlebniswelt. Auf dem denkmalgeschützten Fachwerkgehöft präsentieren die Aussteller jeweils von 10 bis 18 Uhr ein vielfältiges und hochwertiges Warenangebot. Inmitten alter Bäume und historischer Gebäude lädt die Veranstaltung dazu ein, in entspannter Atmosphäre zu flanieren und dabei sowohl Nützliches als auch Dekoratives für Haus und Garten zu entdecken. Das Sortiment reicht von Blumen und Kräutern über Mode und Schmuck bis hin zu handgefertigtem Kunsthandwerk. Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Auswahl kulinarischer Spezialitäten. Der Hof Schutz-Alpakas aus Riepe bietet den Besuchern die Möglichkeit, Alpakas aus
1. Mai
PflanzenWELTEN
nächster Nähe kennenzulernen. WR
VERLOSUNG
Wir verlosen 25 X 2 TICKETS für BEEKENHOF LANDROMANTIK
vom 8. bis 10. Mai, jeweils 10 bis 18 Uhr, auf dem Beekenhof in Bommelsen.
Rufen Sie uns an: bis Dienstag, 28. April, 16 Uhr, unter der Rufnummer
0137 / 87 80 20 - 4
Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
sonders beeindruckend zeigt sich die Region gerade jetzt im Frühling, wenn blühende Rhododendren und Azaleen das Ammerland in ein farbenprächtiges Blütenmeer verwandeln (Infos: www. ammerland-touristik.de). Lust aufs Meer? Dann auf nach Wilhelmshaven. Der Wind pfeift von der Nordsee, Möwen kreisen und an der Südstrandpromenade herrscht reges Besuchertreiben. Doch bei aller Liebe zu Hafen und urbanem Trubel: Die Stadt überrascht auch mit viel Grün. In der Urlaubsregion verbinden sich maritimes Leben und Natur auf besondere Weise. Rund die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus idyllischen Grünoasen. So laden Stadtpark, Kurpark und Botanischer Garten zum Durchatmen ein, das Rosa rium begeistert mit tausenden Rosen. Aktiv wird es auf über 120 Kilometern Radwegen ins friesische Umland oder zu Fuß auf dem Gezeitenweg. Entlang der Deiche gibt es weite Blicke inklusive (Infos: www.wilhelmshaven-touristik. de). WR/djd
Abwechslungsreich, digital und fortschrittlich: So arbeiten wir in der FRICKE Gruppe
Mit über 4.000 Mitarbeitenden – verteilt auf 107 Standorte in 28 Ländern – ist unser gemeinsames Ziel, unseren Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.
BENEFITS
Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an:
DUALES STUDIUM
Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen
Jetzt direkt online auf karriere.fricke.de oder per Mail an karriere@fricke.de bewerben.
Oder sende uns eine Nachricht per WhatsApp an +49 (0)151 2251 7322
Familiäre Atmosphäre
BENEFITS
Weiterbildungsmöglichkeiten
Familiäre Atmosphäre
Regelmäßige
Mehr als 400 junge Menschen haben im März 2026 ihr Studium im gehobenen Dienst beim Zoll begonnen. Acht davon beim Hauptzollamt Bremen. Zudem ging es ebenfalls für den IT-Nachwuchs des gehobenen Dienstes mit dem dualen Studium „Verwaltungsinformatik“ los.
„Unsere Nachwuchskräfte beginnen ihr Bachelorstudium an einem traditionellen Zollstandort. Häfen, ein internationaler Verkehrsflughafen und der Außenhandel prägen die Region“, erläutert die Leiterin des Hauptzollamts Bremen, Nicole Tödter.
Du hast Spaß an Teamarbeit, ein großes Herz für Tiere und Lust, jeden Tag etwas Neues zu lernen? Dann passt Du perfekt zu uns! Zum 1. August 2026 suchen wir zur Verstärkung unseres Teams Auszubildende zum Tiermedizinischen Fachangestellten (m/w/d)
„An ihrem ersten Tag als Zöllnerinnen und Zöllner wurden unsere Studentinnen und Studenten feierlich vereidigt. Ein besonderer Augenblick für unsere neuen Kolleginnen und Kollegen, bedeutet er doch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Für ihr vielseitiges Studium wünsche ich allen Nachwuchskräften viel Erfolg“, so Tödter weiter.Die Berufseinsteiger absolvieren ein dreijähriges Studium im „gehobener Dienst Zoll beziehungsweise Verwaltungsinformatik. Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile würden jeweils an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung an den Standorten Münster oder Rostock absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Berei-
Grenzsicherung ist Teil der Studiums beim Zoll. In Bremen geht es zum Beispiel im Hafen los. Symbolfoto: Yvonne Huijbens/Pixabay
chen des Ausbildungshauptzollamts, bei nahegelegenen Zollämtern und Zollfahndungsämtern sowie geeigneten Bereichen der Generalzolldirektion.„Nach Abschluss des dualen Studiums erwartet die jungen Zöllnerinnen und Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls“, erklärt die Leiterin.
Das Spektrum reiche von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Zollfahndung. Grundsätzlich übernehme der Zoll alle seine geeigneten Nachwuchskräfte.
Die Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker kämen vorzugsweise im Bereich der Digitalen Forensik, im Bereich der Digitali-
sierung der Zollverwaltung und diverser Projektarbeiten oder bei der Betreuung von Datenbanken zum Einsatz.
Mit der Einstellung beim Zoll erhielten die Studierenden nicht nur ein fachlich hochwertiges Studium, sondern auch einen sicheren Arbeitsplatz mit vielen spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten, mit denen sie unter anderem für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland sorgen. Für eine Einstellung können sich Interessierte beim Hauptzollamt Bremen für den gehobener Zolldienst oder bei der Generalzolldirektion für Verwaltungsinformatik bewerben. Infos: zoll-karriere.de
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Dual: Neue in der Verwaltung
17 Absolventinnen und Absolventen des Dualen Studiengangs Public Administration (DSPA) sind drin: Nach drei Jahren Ausbildung haben sie ihren Abschluss erreicht und wurden im Rahmen einer Feier im Bremer Rathaus in den Verwaltungsdienst übernommen. Künftig übernehmen die Verwaltungsinspektorinnen und -inspektoren Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen, et-
wa im Personalwesen oder in der Organisationsentwicklung. Bürgermeister und Finanzsenator Björn Fecker: „Sie haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass Sie Engagement, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein mitbringen – genau das, was eine moderne Verwaltung braucht.“ Es sind die ersten Absolventen, die er noch persönlich vereidigt hatte. mas
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