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SAMSTAG, 26. APRIL 2025
NR. 3753/55. JAHRGANG
Shoppen in der City
Bremer Theater
Endspiel in Köln
Zum Ende der Osterwiese gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag
Neue Spielzeit 2025/26 bringt 28 Premieren auf die Bühne
Die Werder-Frauen treffen im Pokal-Finale auf den FC Bayern München
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Nachholtermine für die Müllabfuhr Aufgrund des Feiertages werden am 1. Mai die Mülltonnen nicht geleert und es findet keine Abholung von Altpapier und gelben Säcken statt. April 2022 Die Bremer Stadtreinigung hat als Ersatztermin Anzeige: jeweils Samstag, 3. Mai,WR für die Abholung festgelegt. rl Titelkopf
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Linie 25 fährt Umleitung Die Buslinie 25 in Richtung Osterholz fährt ab sofort und bis zum 30. August zwischen den Haltestellen Theodor-Heuss-Allee und Am Brill eine Umleitung über Falkenstraße und Bürgermeister-Smidt-Straße. Die Haltestellen Doventor und Radio Bremen entfallen. rl
Eröffnung im Stadionbad Als erstes der Bremer Freibäder öffnet das Stadionbad am 1. Mai ab 10 Uhr seine Türen. Der offizielle Saisonstart wird mit einem vielseitigen Programm gefeiert. Neben Badespaß sorgen eine Hüpfburg und Torwandschießen für Unterhaltung an Land. rl Anzeige
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Honig aus Deutschland hat einen sehr guten Ruf: Umso erstaunlicher ist es da, dass bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest gleich vier Honige aus Deutschland nur mit „Ausreichend“ abschnitten. Foto: Bollmann
Der Honig-Test ist durchgefallen Imkerbund-Präsidentin übt harsche Kritik an Methoden und Sorgfalt der Stiftung Warentest M A RT IN BOL L M A N N
Die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest hat für eine Überraschung und erboste Reaktionen gesorgt. Im Test: 24 Honige aus EUund Nicht-EU-Ländern. Das Ergebnis: 14 Produkte sind gut, darunter auch sieben günstige Honigmischungen von Discountern und Supermärkten. Neben drei ausländischen Honigen zählen aber auch vier als „Echter Deutscher Honig“ deklarierte Produkte zu den Schlusslichtern des Tests, die nur ein „Ausreichend“ erhielten. In einer Stellungnahme wirft der Deutsche Erwerbs- und Berufsimkerbund (DBIB) der Stiftung Warentest vor, weder wissenschaftliche Standards noch journalistische Sorgfalt eingehalten zu haben. Es sei ein Test, der seinen Namen nicht verdient, so DBIB-Präsidentin An-
nette Seehaus-Arnold. Insgesamt wirke der Test, gerade vor dem Hintergrund der EU-weiten Aufdeckung von Honigverfälschungen, wie ein Gefälligkeitsurteil. Seehaus-Arnold kritisiert, dass „die Bewertung der Analysen an vielen Stellen auf den Kopf gestellt und das Ergebnis ins Gegenteil verkehrt wird.“ Während in der Honigsensorik bei Discounterhonigen klare Fehlaromen nicht bewertet wurden, führten honigtypische Eigenschaften bei einem deutschen Imkerhonig zur Abwertung, so die Kritik. Zudem seien in dem Test bei zehn Honigen Rauchnoten festgestellt worden. Das sei als Fehlaroma eigentlich ein Ausschlusskriterium, habe bei dem aktuellen Test aber nicht zu einer Abwertung der Honige geführt. Michael Nowak, Sprecher der Stiftung Warentest, findet die scharfe Kritik nicht überraschend, ange-
sichts der jüngsten Berichte über gepanschte Honige: „Wir halten uns aber an unsere Testberichte und erklären den Verbrauchern, wo sie guten und günstigen Honig bekommen.“ Nowak speziell zu den Raucharomen: Die hätten nur eine geringe Intensität gehabt. Deswegen sei es nicht als Fehler einzustufen gewesen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen empfiehlt angesichts der vielen mit Sirup gestreckten ImportHonige allerdings möglichst regionale Produkte mit eindeutiger Herkunftsangabe zu verwenden: „Damit leisten sie auch einen Beitrag zum Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt.“ Die DBIB-Präsidentin findet, dass die Stiftung Warentest sich bei der sensorischen Beurteilung blamiert habe und Äpfel mit Birnen verglichen habe: Im Test wurden Deut-
sche Blütenhonige zusammen mit Mischhonigen aus verschiedenen Ländern verglichen – ohne Kenntnis der botanischen Herkunft. „Aus einer solchen nahezu unbegrenzten Vielfalt sensorischer Merkmale könne jedoch nichts korrekt abgeleitet werden, da man für die Beurteilung immer einen Vergleichsstandard benötige, so Seehaus-Arnold. Weiter kritisiert die DBIB-Präsidentin, dass die Stiftung auf eine veraltete Methodenauswahl zurückgegriffen und auf wissenschaftlich anerkannte Verfahren wie die DNA-Methode verzichtet habe. „Testablauf und -ergebnis genügen keinesfalls der wissenschaftlichen Sorgfalt. Wir sehen den Test als einen politisch motivierten Gefallen, der die Glaubwürdigkeit neuer Testverfahren diskreditiert und Honigverfälschungen legitimieren soll“, erklärt Seehaus-Arnold.
100.000 zusätzlich für die Stadtteilfarmen Die fünf Stadtteil- und Jugendfarmen in der Stadtgemeinde Bremen können in diesem Jahr mit jeweils 20.000 Euro zusätzlich für ihre Kinder- und Jugendarbeit planen. Das hat die Deputation für Soziales, Jugend und Integration be-
schlossen. Die zusätzlichen Mittel hatten die Fraktionen im Rahmen der Haushaltsaufstellung bereitgestellt. Die gleichmäßige Aufteilung der Mittel ist laut Mitteilung im Einvernehmen zwischen der
Stadt und den Trägern vereinbart worden. Mit dem Geld sollen die Öffnungszeiten ausgeweitet und zusätzliche Angebote geschaffen werden. Am Ohlenhof in Gröpelingen wird nun ein Sinnesgarten
aufgebaut, die Hans-Wendt-Stiftung will in Borgfeld die Offene Kinder- und Jugendarbeit absichern und ausweiten, und die Kinder- und Jugendfarm in Habenhausen wird ein offenes Nachmittagsangebot einrichten. rl
Vorträge rund um die Gesundheit im St. Joseph-Stift Pflege zuhause erleichtern – Kinaesthetics für Angehörige
Osteoporose im Fokus
30. April um 17 Uhr R. Wolf, Kinaesthetics Trainerin
28. Mai 2025 um 16 Uhr Dr. med. A. Choudhury, Chefarzt Geriatrie J. Schimanski, Selbsthilfegruppe Osteoporose
Gallenleiden im Fokus
Demenzinformationsabend
14. Mai 2025 um 16 Uhr Prof. Dr. med. W. Sendt, Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. C. Pox, Chefarzt Medizinische Klinik
11. Juni 2025 um 16 Uhr A. Viergutz, Neuropsychologin A. Heinermann, Oberärztin Geriatrie
Krebs und Sexualität
25. Juni 2025 um 17 Uhr Dr. med. V. Kürbitz, Urologin; Praxis für Urologie und Sexualmedizin Westerstede Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter (0421) 347 347 (Anrufbeantworter) oder an mam@sjs-bremen.de
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