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SAMSTAG, 29. MÄRZ 2025
NR. 3749/55. JAHRGANG
Kriminelle und Hacktivisten
Der Kapitän ist an Bord
Übersee-Museum
So gefährlich ist russische Sabotage für Bremen
Mit Marco Friedl startet Werder heute in den Liga-Endspurt
Neue Dauerausstellung über Ozeanien wird heute eröffnet
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Umweltpreis 2025 ausgelobt Die BAB Förderbank hat für 2025 den Bremer Umweltpreis ausgelobt. Bewerben können sich Unternehmen, deren Produkte oder Verfahren sich positiv auf die Umwelt auswirken. Interessierte können sich bis zum 30. Mai unter bremerumweltpreis.de bewerben. pb
Hygieneartikel an Schulen gratis Das 2023 gestartete Pilotprojekt, welches an Bremer Schulen kostenlose Menstruationsprodukte bereitstellt, wird verstetigt. Alle weiterführenden Schulen erhalten ein Budget, mit dem sie beispielsweise Binden oder Tampons kostenlos auf Schultoiletten anbieten können. pb
Sommerzeit beginnt Nicht vergessen: In der Nacht zu Sonntag beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden von 2 Uhr auf 3 Uhr um eine Stunde vorgestellt. Die Sommerzeit gilt bis zum 26. Oktober. rf Anzeige
Wir sind nach der Renovierung jetzt wieder für Sie da. Bremer Str. 112 28816 Brinkum 0421 41650200 www.burgerme.de
Der Steffensweg ist bis 2026 eine Großbaustelle. Einige Teilstücke der Straße wurden bereits vor einigen Wochen während Kanalsanierungen geöffnet und dann wieder zugeteert und geschlossen. Jetzt werden sie für den Bau der Fahrrad-Premiumroute wieder aufgerissen. Foto: Schlie
Immer wieder kommt der Bagger Beispiel Steffensweg: Warum Straßen in Bremen mehrmals in kurzer Zeit geöffnet werden PHIL IPP BEHR BOM
Presslufthammer donnern und Bagger rumpeln: Der Steffensweg ist eine Großbaustelle. „Es ist für die Anwohnenden sowie für die Gewerbetreibenden ein dickes Brett“, kommentiert Leon Czyborr, Stadtteilsachgebietsleiter Walle, die Situation. Seit August 2024 wird an der Verbindungsstraße zwischen Hansestraße und Waller Ring gewerkelt. Allerdings nicht durchgängig. Nach kurzer Freigabe wurde die Straße wieder gesperrt. Der Steffensweg ist dabei kein Einzelfall. Ursprung für die erste Straßenöffnung waren Kanalarbeiten. Jene sind über 120 Jahre alt und waren in der Vergangenheit bereits Ursache für vollgelaufene Keller bei Starkregenereignissen. Der
erste Teilabschnitt wurde am 12. Januar beendet. Die Fahrbahn wurde wieder mit Teer verschlossen, Teile des Kopfsteinpflasters wieder eingesetzt, „ein Provisorium“, erklärt Aygün Kilincsoy, Pressesprecher des Verkehrsressorts. Am 17. März, also rund zwei Monate später, begannen die Arbeiten an der Radpremiumroute. Eigentlich für 2023 angedacht, soll jetzt die Fahrbahn verengt und mehr Platz für Radfahrende geschaffen werden. 4,4 Millionen Euro soll das Projekt im ersten Bauabschnitt kosten, fertig werden soll es laut Verkehrsressort im Juli 2026. Dass das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) erst zwei Monate nach der Kanalsanierung „aufsattelt“, wie es in der Pressemitteilung heißt, liegt laut Kilincsoy an einem
Waffenverbot verlängert Die Bundespolizeidirektion Hannover hat die Allgemeinverfügung zum Mitführen von gefährlichen Werkzeugen, Stich-, Hieb- und Schusswaffen am Bremer Hauptbahnhof bis zum 30. April verlängert. Das Verbot gilt im Gebäude des Haupt-
Grund: Wirtschaftlichkeit. Mit anderen Worten: So ist es günstiger. „2023 wurde durch Hansewasser und das ASV eine gemeinsame Ausschreibung Kanal- und Straßenbau Steffensweg erstellt und submittiert“, erklärt Kilincsoy. „Diese Ausschreibung wurde aufgrund nicht wirtschaftlicher Preise aufgehoben.“ Der damalige Plan, alles in einem Rutsch umzubauen, wurde verworfen und Kanal und Straßenbau alleine ausgeschrieben. „Durch das getrennte Vorgehen konnte wesentlich wirtschaftlicher gehandelt werden“, so Kilincsoy. Ein Grund könne ein neuer Bieterkreis sein. Dass es so ein Hin und Her mit den Sperrungen gebe, sei für alle Betroffenen in Walle mehr als ärgerlich, verdeutlicht Czyborr. Die Bremer CDU sieht in der schlech-
ten Koordinierung systematische Fehlplanungen. Michael Jonitz, Verkehrspolitischer Sprecher der CDU, spricht von „fehlender Priorisierung, fehlender Planung bis hin zu wissentlich nicht ausreichenden Haushaltsmitteln.“ Das Problem gehe über den Steffensweg hinaus. „Sollten nun die Milliarden für die Infrastruktur vom Bund nach Bremen fließen, wird der Senat keinen Plan haben, wie das Geld ausgegeben wird“, so Jonitz. Für die Zustandserfassung der Straßen sind, das geht aus einer Senatsantwort aus vergangener Woche hervor, innerhalb der zehn Bezirke, jeweils nur eine bis zwei Personen zuständig. Die CDU fordert dafür mehr Personal und ein langfristiges Konzept, um weiteres „Bauflickwerk“ zu vermeiden.
Mehr Referendare an Schulen
bahnhofs einschließlich der Bahnsteige. Ausgenommen ist die Passage Bürgerweide. Wer sich nicht daran hält, riskiert laut Bundespolizei einen Platzverweis, ein Hausverbot oder sogar Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren. rf
Zum 1. Februar sind erneut mehr Referendarinnen und Referendare eingestellt worden als in den Vorjahren: 234 Frauen und Männer. Von diesen werden 177 Personen an einer städtischen Ausbildungsschule eingesetzt. Ein Jahr zuvor
starteten nach der Vereinfachung des Einstellungsverfahrens 237 Menschen im Februar in ein Referendariat in Bremen, zum 1. August 2024 nochmals 199. 2023 waren es insgesamt 387, im gesamten Jahr davor 370 Personen. mas
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