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Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 04.01.2025

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SAMSTAG, 4. JANUAR 2025

NR. 3737/55. JAHRGANG

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Ab 16. Januar Bus statt Metronom Damit Züge fahren können, werden Gleisanlagen zwischen Bremen und Hamburg gewartet sowie instandgesetzt. Vom 16. bis 23. Januar sollen auf den Metronom-Linien RE 4 und RB41 ersatzweise Busse zwischen Harburg und Buchholz sowie Bremen und Rotenburg fahren. mas

Haltestelle entfällt Von Montag, 6. Januar, bis 17. Januar entfällt die Haltestelle Konsul-Smidt-Straße für die Buslinie 20 in Richtung Hansator. Für die Linie 28 wird in diese Richtung in der Konsul-Smidt-Straße eine Ersatzhaltestelle errichtet. Grund dafür sind Bauarbeiten in der Straße Hansator. WR

Schuldenbremse im Fokus Der Professor für Finanzwissenschaft der Universität Bremen, Rudolf Hickel, stellt am 15. Januar in der Arbeitnehmerkammer sein neues Buch vor. In „Schuldenbremse oder goldene Regel?“ behandelt Hickel die Nutzen und Probleme des Gesetzes. Beginn ist um 17.30 Uhr. pb Anzeige

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Heiße Samba-Rhythmen zu aufregenden Kostümen soll es zumindest 2025 noch einmal zu erleben geben.

Foto: Schlie

Samba-Karneval droht vorzeitiges Aus Veranstaltern fehlen 30.000 Euro / 40. Auflage sollte eigentlich die letzte nach altem Muster werden M A RC US SCH MIDT

Der Bremer Karneval vereint seit fast 40 Jahren Samba, Maskenspiel und Straßentheater, schafft Raum für gesellschaftskritische Themen, begeistert Menschen mit seiner offenen, farbenfrohen Atmosphäre und bringt dadurch einen Lichtblick in die dunkle Jahreszeit. So sieht es die künstlerische Leiterin Janine Jaeggi und meint: „Es ist ein kulturelles Highlight in Bremen und steht für Lebensfreude, Offenheit und Toleranz. Außerdem ist es ein Fest für alle.“ Doch die für den 21. und 22. Februar geplante 40. Veranstaltung unter dem Motto „Uns blüht was“ könnte auch die letzte sein. Möglicherweise blüht den SambaFreunden sogar ein vorzeitiges Aus:

Noch fehlten für 2025 etwa 30.000 Euro an Spenden, so Jaeggi. „Steigende Kosten, komplexere Organisationsanforderungen und fehlende finanzielle Mittel machen es dem kleinen, ehrenamtlichen Team unmöglich, den Karneval in seiner bisherigen Form weiterzuführen“, erklärt Jaeggi. Sie appelliere an alle, die den Bremer Karneval lieben, an Privatpersonen, Unternehmen und Förderer. Jede Spende helfe, das Jubiläum zu sichern und ein Zeichen für den Erhalt kultureller Vielfalt zu setzen. Aber es liege nicht nur am Geld: „Neben finanziellen Herausforderungen kämpfen wir auch mit gestiegenem bürokratischem Aufwand und dem Bedarf an organisatorischer Modernisierung.“

410.00 Kundenkontakte Erstmals gab es in den Bremer Bürger-Service-Centern (BSC) mehr als 400.000 Kundenkontakte innerhalb eines Jahres. Mit rund 410.000 Vorsprachen stieg die Zahl um über 20.000 im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erfolgreich war die Einführung der offenen Sprechzeiten. Allein 100.000 der Termine entfielen

Das Geld werde für Technik und Sicherheitsauflagen benötigt, um den Karneval überhaupt umsetzen zu können. Besonders gestiegen seinen die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen, Infrastruktur und Dienstleistungen wie Bühnen- und Veranstaltungstechnik. Jaeggi nach den Attentaten von Magdeburg und New Orleans: „Von uns aus gibt es keine akuten Sicherheitsbedenken. Außerdem stehen wir, wie in den letzten Jahren auch, im intensiven Austausch mit der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Amt für Straße und Verkehr, der Feuerwehr et cetera um die Veranstaltung so sicher wie möglich zu planen.“ Der Samba-Karneval 2025 ist eine Sache, die Zukunft der Veranstal-

tung an sich eine ganz andere. Derzeit sei keine Fortsetzung in Sicht, aber man schließe eine neue, angepasste Form des Karnevals in der Zukunft nicht aus, wenn sich geeignete Strukturen und Mittel fänden, sagt Jaeggi. Das Organisationsteam bestehe aus einem kleinen Kreis von acht Ehrenamtlichen, die intensiv an der Umsetzung des Karnevals arbeiteten. Das Motto 2025 „Uns blüht was“ steht für Wandel und Hoffnung betont Jaeggi: „Es symbolisiert, dass aus Herausforderungen Neues entstehen kann, und fordert dazu auf, Chancen im Ungewissen zu erkennen.“ Weitere Infos zur Veranstaltung: bremer-karneval.de

Lohn-Plus für Gebäudereiniger

auf die Beantragung von Ausweisdokumenten. Um diesen Prozess künftig effizienter zu gestalten, stehen ab Mai wichtige Neuerungen an. „Ziel der Reform ist es, den Antragsprozess zu modernisieren, zu beschleunigen und für die Bürger komfortabler zu gestalten“, so Innensenator Ulrich Mäurer. WR

Arbeitnehmende, die hauptberuflich Büros, Schulen oder Arztpraxen reinigen, bekommen mehr Geld. Seit dem 1. Januar greift für Reinigungsfachkräfte der neue Branchen-Mindestlohn von 14,25 Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 75 Cent. Insgesamt 213 Unternehmen mit

rund 8.800 Beschäftigten sind in Bremen an den neuen Mindestlohn gebunden. Bei der Gewerkschaft IG BAU zeigt man sich erfreut über das Lohnplus. Zusammen mit dem Anstieg zum Jahreswechsel 2023/2024 stieg der Mindestlohn im GebäudereinigerHandwerk um 11 Prozent. pb

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Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 04.01.2025 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu