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Hamme Report vom 18.07.2026

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Elftes Amtsgartenkonzert

„Sterne der Musik“ feiert

20-jähriges Bestehen Seite 9

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Pfleger feiern Abschluss Wie 27 Auszubildende in den Beruf starten Seite 7

Eiscafé Lilienthal im Test Selbstgemachtes Eis an der Hauptstraße Seite 4

Stadtbibliothek geschlossen

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Bis zum Mittwoch, 22. Juli, bleibt die Stadtbibliothek geschlossen. In diesem Zeitraum fallen keine Mahngebühren für verspätete Rückgaben an, teilt die Kreisstadt mit. Bücher können zudem in der Bücherklappe abgegeben werden. fls

Arbeiten verzögern sich

LILIENTHAL – Die Arbeiten an der Kanalreparatur am Neuen Damm verzögern sich. Grund ist der Austausch eines Spezialrohres, welches nicht mehr produziert wird. Bis Mitte August sollen die Arbeiten laut Gemeinde abgeschlossen sein. fls

Führerschein beschlagnahmt

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Bei der Kontrolle eines 19-jährigen Autofahrers im Stadtgebiet am vergangenen Mittwochabend stellte sich laut Polizei heraus, dass dieser alkoholisiert war. Der Fahranfänger wurde aus dem Verkehr gezogen und ein Strafverfahren eingeleitet. ots

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Statt illegalen Schottergärten sollen Grundstücksbesitzer lieber auf natürliche Bepflanzung setzen. Das hilft, so die Biologische Station Osterholz, der Natur, dem Klima und auch dem Menschen. Symbolbild: pixabay

Fehlende Vegetation und starke Hitze

Landkreis setzt gegen die verbotenen Schottergärten auf Information und Verständnis

FLORIAN SCHLEICHER

LANDKREIS – Wer in der seit 1974 bestehenden Niedersächsichen

Bauordnung nach Paragraf 9, Absatz 2, sucht, wird folgendes finden: „Die nicht überbauten Flächen der Baugrundstücke müssen Grünflächen sein, soweit sie nicht für eine andere zulässige Nutzung erforderlich sind.“ Konkret bedeutet diese amtsdeutsche Formulierung, dass Gärten, sofern sie nicht ein Weg, eine Auffahrt oder ähnliches sind, tatsächlich bepflanzt werden müssen. Im Kontrast zu diesem Gesetz stehen Schottergärten. Statt Gras, Blumen oder anderweitigen Pflanzen sind hier, zumeist auf Vlies oder Folie, unbewachsene Steine ausgebreitet. Doch während diese Art von Garten zwar pflegeleicht ist, so hat sie erhebliche Nachteile.

„Schottergärten bieten kaum Lebensraum und Nahrung für Insekten, Kleinsäuger und Vögel, selbst einzelne Ziergehölze oder Ziergräser haben meist kaum einen ökologischen Wert“, erklärt Sabrina Hüpperling von der Biologischen Station Osterholz (BIOS). „Dazu kommt, dass sich die Flächen tagsüber vergleichsweise

stark aufheizen und ihre Wärme nachts abgeben“. Besonders in den vergangenen Wochen habe sich durch die Hitze gezeigt, wie wichtig kühlende Effekte, ob Schatten vom Baum oder die Feuchte im Staudenbeet oder der Wildblumenwiese, sind.

Das Verbot von Schottergärten mit teuren und personalintensiven Kontrollen durchzusetzen, ist für den Landkreis jedoch keine Option. „Der Landkreis Osterholz möchte, dass die Menschen verstehen, warum Schottergärten verboten sind“, teilt der Landkreis auf Anfrage mit. Für dieses Verständnis wurde das Faltblatt „Bunt statt grau“ eingeführt und an alle Bauherren verteilt. Zu ebenjenem Faltblatt habe der Landkreis positive Rückmeldungen erhalten.

Ein behördliches Verfahren werde erst ab einem „unverhältnismäßig hohem Versiegelungsgrad“ in Betracht gezogen. In diesen Fällen werden die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer aufgefordert, die geschotterten Flächen in Grünflächen umzuwandeln. „Diese Forderung kann im Einzelfall auch mit einer kostenpflichtigen bauaufsichtlichen Verfügung und

Zwangsmitteln durchgesetzt werden,“ schildert der Landkreis. In den meisten Fällen seien die Eigentümerinnen und Eigentümer jedoch so einsichtig, dass es nicht zu diesem Schritt komme.

„Es ist außerdem zu beobachten, dass Bauherren zunehmend auf eine naturverträgliche oder sogar naturnahe Vorgartengestaltung setzen. Viele Schottergärten sind mittlerweile zu grünen Vorgärten umgebaut worden, auch ohne Kontrollen des Landkreises“, so die Stellungnahme weiter. Wie viele Schottergärten es im Landkreis noch gibt, ist jedoch nicht bekannt.

Die BIOS unterstützt diese Herangehensweise: „Über die ökologischen Nachteile aufklären und gleichzeitig blühende Vorbilder verbreiten und informieren, wie ökologisch wertvolle Gärten im Landkreis Osterholz umsetzbar sind, ist eine sinnvolle Maßnahmen-Kombination zur Prävention“, schildert Hüpperling. Besonders bei Neubauten sehe sie jedoch die Gemeinden in der Verantwortung, das Verbot durchzusetzen. Schließlich erstellen diese den Bebauungsplan. „Falls Verstöße festgestellt werden, sollte das von

der Gemeinde ans Bauordnungsamt beim Landkreis gemeldet werden.“ Wer seinen Schottergarten zu einem natur- und umweltfreundlichen Ort umgestalten möchte, sollte zuerst das Vlies beziehungsweise die Folie unter den Steinen entfernen. „So können Pflanzen wachsen und Wasser versickern“, erklärt Hüpperling. Die Steine hingegen können eventuell liegen bleiben, denn „je nach Art des Schotters muss er nur mit torffreier Blumenerde vermengt werden, sodass die Pflanzen etwas Humus zum Aufwachsen haben“. Weiter geht es mit dem notwendigen Grün: „Wenn heimische Sträucher und Stauden gepflanzt beziehungsweise gesät werden, entstehen für Insekten, Igel und Vögel besonders wertvolle Lebensräume.“

Welche Vorgehensweise genau sinnvoll ist, hänge jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Beschaffenheit des Bodens, Sonneneinstrahlung auf das Beet oder auch die verfügbare Zeit zur Pflege. Inspiration gibt es unter anderem im Naturgarten der Nabu-Gruppe in Osterholz-Scharmbeck, der Parzelle 115.

Trauertreff mit Begleitung

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Das Mehrgenerationenhaus lädt für Dienstag, 21. Juli, zum Trauertreff ein. Von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr finden Menschen, die um Angehörige oder Freunde trauern einen geschützten Rahmen, der Treff ist zudem konfessionsübergreifend. Begleitet wird der Abend durch zwei ehrenamtliche Trauerbegleitungen. Für Essen und Trinken ist gesorgt, eine Teilnahmegebühr gibt es nicht. Um vorherige Anmeldung bei Carmen Rohlwing unter Telefon 0151/15 65 63 32 oder per E-Mail an DieTrauersterne@ web.de wird gebeten. Aber auch spontane Besucher sind willkommen. fls

Vernissage auf Gut Sandbeck

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

–

Auch in diesem Jahr führte der Kunstverein Osterholz wieder zwei Sommerateliers durch, vom 6. bis 10. Juli und vom 13. bis 17. Juli kreierten insgesamt 19 Künstler eigene Werke. Dabei kamen die Künstler sowohl aus dem Landkreis als auch aus Ritterhude, Schwanewede, Verden und sogar Sachsen. Für die entstandenen Werke findet am morgigen Sonntag ab 11.30 Uhr eine Vernissage in der Galerie des Kunstvereins Osterholz auf Gut Sandbeck statt. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 9. August immer samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. fls

Seniorenbeirat sucht Kandidaten

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Noch in diesem Jahr findet die Wahl des Seniorenbeirates statt, zudem wird der Seniorenbeirat in Seniorenrat umbenannt. Die Bewerbung ist noch bis Freitag, 31. Juli, um 12 Uhr, möglich. Weitere Informationen erhält man bei Imke Ritthaler unter Telefon 04791 / 173 55 und bei Anna Brinkwirth unter Telefon 04791 / 175 21. fls

Christiane Kerner hat bereits sechs Bücher für Kinder geschrieben. Ihr Sachbuch „Abenteuer im Maisfeld“ kam dabei auch bei lokalen Landwirten gut an. Bei den Handwerkertagen in Hambergen im September kann man sie treffen. Foto: Roskamp

Inspiration vor der Haustür

Woher Kinderbuchautorin Christiane Kerner ihre Ideen nimmt

MARIUS ROSKAMP

HAMME/WÜMME REPORT: Frau Kerner, seit wann schreiben Sie?

CHRISTIANE KERNER: Eigentlich schon seit meiner Kindheit. Ich hatte noch nie Schwierigkeiten, mit Worten umzugehen.

Und ihr erstes Buch haben Sie herausgebracht…

So um 2011, 2012.

Wie viele Bücher haben Sie seitdem veröffentlicht?

Es sind sechs Kinderbücher: Zwei Ausmalbücher über Zwillinge, zwei Puppengeschichten und zwei Sachbücher. Das Sachbuch „Ich bin eine Kaulquappe und werde ein Frosch“, beschreibt einen Lebensweg in der Tierwelt. Wobei das Sachbuch „Abenteuer im Maisfeld“ als Puppengeschichte beginnt und ab der zweiten Hälfte ein Sachbuch über Mais ist. Das

GEWINNSPIEL

Aufwendige ist bei Sachbüchern, dass ich mich an Fakten halten muss. Das heißt ich muss gut recherchieren. In Fantasiegeschichten können Kühe auch mal fliegen oder Elefanten Feuer spucken und gepunktet sein.

Wie finden Sie Ihre Themen? Für das Froschbuch habe ich mich von meinem kleinen Teich inspirieren lassen. Darin waren auch immer Frösche. Im Kindergarten, ich habe fast 30 Jahre als Erzieherin gearbeitet, haben wir dann mal einen Laichballen beobachtet und den Weg vom Laich über die Kaulquappe zum Frosch beobachtet. Das Material habe ich dann später in Buchform zusammengefasst. Manchmal fliegt mich ein Thema an. Beim Frosch hat mich etwa die Metamorphose fasziniert. Von der Raupe zum Schmetterling könnte auch nochmal ein Thema sein.

Reden wir mal über Mais…

Den hatte ich immer vor der Haustür. Am Garteler Weg hatten wir viele Jahre ein Maisfeld, da haben wir im Herbst immer den Häcksler gesehen. Bei mir kam irgendwann die Frage auf: Wo kommt der Mais eigentlich hin und was passiert damit? Ich habe mich bei einer Landwirtin informiert. Das Thema war also vor der Haustür.

Für welches Klientel schreiben Sie?

Meine Geschichten und Sachbücher richten sich an Kinder im Kindergartenalter bis zum ersten Vorlesealter, 1. bis 2. Klasse.

Was ist Ihnen noch wichtig bei Ihren Büchern?

Dass Gespräche entstehen. Für mich ist ein Buch immer ein Werkzeug, um ins Gespräch zu kommen oder etwas zu vermitteln. Deshalb arbeite ich mit Elementen wie Fragen, Suchbildern. Meine Bücher können genutzt werden, um in ein Ge-

spräch zu kommen. In so einem Buch kann sich ein Kind wiederfinden.

Können Sie das Ziel dieser Vorgehensweise des Schreibens noch näher erklären?

Das Ziel ist, dass man sich mit dem Kind auseinandersetzt und vielleicht auch mal Themen bespricht, die sonst im Alltag eher selten angesprochen werden. So kann man dem Kind auch eine Hilfestellung geben. Konkret, dass das Kind zum Beispiel sieht: Mensch, das geht nicht nur mir so.

Wo sind Ihre Bücher erhältlich?

Meine Kinderbücher sind im Selbstverlag erschienen. Erwerben kann man sie nur bei mir, weil sie keine ISBN haben. Meine Mailadresse lautet: autorin-christiane-kerner@web. de . Bei den Handwerkertagen in Hambergen bin ich mit einem Stand vertreten. Sie finden am 11. und 12. September statt.

Zelt und Grill für Jugendfeuerwehr

Preise aus Gewinnspiel anlässlich der Mitglieder Open überreicht

Samstag, 18. Juli

Lilien-Apotheke

Hauptstr. 59

Lilienthal  04298/915144

Sonntag, 19. Juli

Moor Apotheke Hüttenbusch

Hüttenbuscher Str. 7 B

Worpswede  04794/95180

Montag, 20. Juli

Stern-Apotheke

Poststr. 4-6

Osterholz-Scharmbeck  04791/980333

Dienstag, 21. Juli

Max & Moritz Apotheke

Marktplatz 12

Osterholz-Scharmbeck  04791/985588

Mittwoch, 22. Juli

Findorff-Apotheke Speckmannstr. 17 Grasberg  04208/1763

Donnerstag, 23. Juli AVIE Apotheke OHZ Hördorfer Weg 44 - 50

Osterholz-Scharmbeck  04791/9652744

Freitag, 24. Juli

Alte Apotheke

Marktstr. 11

Osterholz-Scharmbeck  04791/57318 APOTHEKEN-

WORPSWEDE – Die Diedrichshof-Hauscombo präsentiert am morgigen Sonntag ab 15 Uhr ein Gartenkonzert mit Stilrichtungen des Jazz. Der Eintritt zum Gartenkonzert im Diedrichshof, Ostendorfer Straße 27, ist frei. In der Pause besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch die von Hoetger gestaltete Parkanlage. fls Jazz beim Gartenkonzert

Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350

Vertriebsleitung: Sascha Carstens Herausgeber: Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen Tel. (04 21) 690 55 01 E-Mail: redaktion@weserreport.de Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de Büro Osterholz-Scharmbeck: 27711 OHZ, Bahnhofstraße 63, Tel. (0 47 91) 9

Chefredaktion: Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de Reise, Motor u. Sonderthemen: Marinos Kaloglou Das BLV: Regina Drieling, Antje Spitzner

LILIENTHAL – Die Volksbank hat die Gewinner ihres Gewinnspiels im Rahmen der Mitglieder Open in der Geschäftsstelle Lilienthal ausgezeichnet. Über einen Restaurantgutschein im Wert von 100 Euro freute sich Gerhard Pols aus Lilienthal.

Ein Faltzelt und ein Gasgrill im Wert von mehr als 2.600 Euro gingen an die Jugendfeu-

erwehr Lilienthal/Falkenberg. Viele Besucher hatten sie beim Gewinnspiel als Wunschgewinner genannt. Die Übergabe fand am Feuerwehrhaus statt. Jugendfeuerwehrwart Christian Schmidt, sein Stellvertreter Dennis Hasenpusch, Gemeindejugendfeuerwehrwart Fabian Warnken sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr nahmen die Preise entgegen.

Nach Angaben der Jugendfeuerwehr sollen das Faltzelt und der Gasgrill künftig bei Veranstaltungen und Aktivitäten zum Einsatz kommen. Nach den Sommerferien betreut die Jugendfeuerwehr 33 Mitglieder. Das neue Faltzelt bietet dafür ausreichend Platz und ergänzt die Ausstattung der Jugendfeuerwehr künftig. rom

Anzeigenleiter: Johannes Knees Anzeigen: Tel. (0 47 91) 9 65 69 00 Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 01. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.hammereport.de, www.wuemmereport.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH Verbreitete Auflage: 29.710 Exemplare mit DELME REPORT UND WESER REPORT 350.430 Exemplare

OSTERHOLZ-SCHARMBECK –

Zu mittlerweile drei Treffen fand sich die Gruppe um das Mehrgenerationenhaus Osterholz (MGH) zusammen, um sich über Ideen, Umsetzungsfragen und Fortschritte rund um das Thema „Erntefest OHZ“ auszutauschen. Wie wir berichteten, hat man dort nämlich vor, erneut am Umzug teilzunehmen. In dieser Hinsicht hat sich bereits einiges getan.

Initiator ist zwar das MGH, es machen aber noch weitere Institutionen mit: Das Haus der Kulturen ist ebenso dabei wie der noch recht junge Verein OHZ ist bunt. Auch die Weltkids werden dabei sein. Aus Sicht von Anne Deutsch vom MGH, rückt damit ein Platz auf der Siegertreppe in greifbare Nähe. Denn: „Preise gewinnt man mit Innovation.“ Die Innovation in diesem Fall wäre, dass sich eine derart vielfältige Formierung von Gruppen zusammenfindet und dann auch noch zu dem passenden Thema „Wir sind die Bonbons der Stadt!“. Entsprechend bunt soll die Gestaltung von Gruppe und Wagen ausfallen.

Apropos Wagen: Der Anhänger war schon länger organisiert, nun hat die Gruppe auch einen Fahrer samt Trecker gefunden. Martin Kock aus Freißenbüttel unterstützt beim Erntefest mit Fahrkunst und Gerät. Fehlt nur noch ein Wunschobjekt: Früh hatte die Gruppe sich überlegt, dass man einen Keramikbullen mit sich führen möchte und zwar ein Exemplar in Regenbogenfarben. Noch konnten die Verantwortlichen aber nicht in

Die Bonbons der Stadt

Im Haus der Kulturen basteln Engagierte aktuell große Bonbons aus Papier und Pappe, um den gemeinsamen Erntefestwagen ansprechend zu schmücken.

Erfahrung bringen, ob und wo ein solcher Bulle existieren könnte.

Nun geht es zunächst ans Schmücken. Ab Montag, 3. August, steht der Anhänger auf dem Hof am MGH, Bördestraße 29, unter dem Schleppdach. Dort bereiten die Beteiligten ihn auf den Umzug vor und schmücken ihn. Den Trecker schmücken sie erst unmittelbar vor dem Umzug. Die Arbeiten sind für Freitag, 7. August, und Samstag, 8. August, ge-

plant.

Tanja Süss bastelt bunte Blumen für den Anhänger und den Trecker. Auch die Frauen aus dem Haus der Kulturen haben zahlreiche „Bonbons“ als Dekoration gefertigt. Wer mitmachen möchte, kann sich jeden Dienstag um 16 Uhr im Haus der Kulturen treffen und gemeinsam weitere „Bonbons“ basteln. Dafür steht buntes Papier aus dem Fundus bereit. Auch zu Hause lassen sich die Dekorationen aus Geschenk-,

Transparent- oder Buntpapier herstellen.

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Montag, 27. Juli, um 15 Uhr unter dem Pavillon am MGH statt. Das Mehrgenerationenhaus lädt alle ein, den Festwagen unter dem Motto für den Erntefestumzug am 9. August mitzugestalten. Auch musikalische Mitstreiter sind sehr willkommen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0173 / 877 51 50.

Marcus Franke berät seit April Migranten

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Beratungsstelle für Mig ration des Diakonischen Werks der Kreisstadt war in der Vergangenheit knapp besetzt. Seit dem 1. April ist nun Marcus Franke dem Team an der Marktweide beigetreten und will Migrantinnen und Migranten in der Kreisstadt unterstützen. Für Franke ist die neue Aufgabe kein Neuland. Seit rund 15 Jahren beschäftigt er sich mit Migration, Flucht und Integration. Bereits während seines Studiums engagierte er sich ehrenamtlich, sein Steckenpferd damals: Kirchenasyl. Später arbeitete er in der Flüchtlingsberatung der Diakonie in Wuppertal. Zuletzt war der Diplom-Sozialwissenschaftler in einem Forschungsprojekt der Universität Bremen tätig. Den Wechsel zurück in die Beratung beschreibt er als bewusste Entscheidung. „Ich habe die praktische soziale Arbeit vermisst“, sagt Franke. „Ich versuche, Menschen zu ihren Rechten zu verhelfen.

Ein großer Teil der Arbeit beginne bei ganz praktischen Fragen. Die Beratungsstelle hilft

beim Ausfüllen von Anträgen, etwa für Bürgergeld, Kindergeld oder Wohngeld. Sie unterstützt bei aufenthaltsrechtlichen Fragen, Familienzusammenführungen und Einbürgerungsverfahren. Auch bei der Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen begleitet die Beratungsstelle die Ratsuchenden.

„Es ist erstaunlich viel, was nicht anerkannt wird“, berichtet Franke. Oft sei es schwierig herauszufinden, welche Stelle für die Bewertung zuständig sei und welche Nachweise benötigt werden. Besonders deutlich zeigen sich die Herausforderungen bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Viele Geflüchtete würden berufliche Qualifikationen mitbringen, stießen aber auf bürokratische Hürden. Gleichzeitig verschärfe die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt die Situation zusätzlich.

„Es gibt so viele Stolpersteine, bei denen wir helfen wollen, sie aus dem Weg zu räumen“, erklärt Franke seinen Ansatz bei der Arbeit. Seit April und in Zukunft wird er nun versuchen, Migrantinnen und Migranten direkt zu unterstützen. f ls

Franke ist seit April Teil der Beratungsstelle für

in der Kreisstadt.

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Migration
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Selbstgemacht lecker, aber laut

Das Eiscafé Lilienthal im Geschmackstest des HAMME/WÜMME REPORT

FLORIAN SCHLEICHER

LILIENTHAL – Wenn das Wetter wieder einmal Temperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr bereithält, ist die Suche nach Abkühlungen ausgiebig. Was bei vielen weit oben auf der Liste steht, ist Speiseeis. Ob nussig oder fruchtig, ob im Becher oder in der Waffel: Besonders im Sommer ist die Versuchung groß. Doch wo schlemmt es sich am besten? Zur Beantwortung dieser Frage besucht der HAMME/ WÜMME REPORT für seine Sommerserie verschiedene

Eisdielen im Landkreis. Die Auswahl und Bewertung ist hierbei subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. An der Hauptstraße 66 befindet sich das Eiscafé Lilienthal. Noch vor Betreten des Geschäfts entdeckt man eine Liste der Eissorten am Fenster des Außer-Haus-Verkaufs. Insgesamt stehen 14 Grundsorten zur Auwahl, zusätzlich gibt es auf Nachfrage weitere 20 Geschmäcker. Neben den Klassikern wie Schokolade oder Vanille gibt es auch Spezialitäten wie Alpencaramel, Butter-

milch-Holunder oder Drachenfrucht. Der Preis pro Kugel liegt hier bei 1,70 Euro, nach heutigen Standards leicht günstiger als der Durchschnitt. Ist man einmal im Eiscafé angekommen, empfängt einen eine charmante Inneneinrichtung mit zahlreichen bequemen Sitzmöglichkeiten. Wer jedoch draußen sitzen möchte, muss sich mit wenigen, überdacht stehenden Tischen und etwas ungemütlichen Stühlen zufrieden geben. Außerdem bringt die Lage an der Hauptstraße unausweichlich aufdringlichen Auto- und Stra-

ßenbahnverkehr mit sich, der die Atmosphäre vor allem für Alleingänger durchaus beeinträchtigen kann. Das Eis hingegen hält, was es

verspricht. Der Erdbeerbecher kommt mit drei Kugeln selbstgemachtem Eis und ausgiebig Sahne daher. Zahlreiche Erdbeerstücke und -soße runden das Erlebnis ab. Das Eis ist fest, die Sahne cremig, allein die Waffel ist leider etwas pappig geraten. Ungeachtet dessen für 7,40 Euro eine leckere Erfahrung, die nach Wiederholung ruft. Ein klassisches Spaghettieis gibt es für 5,90 Euro, für den kleinen und großen Hunger stehen zudem verschiedene Größen bereit.

Auch ansonsten mangelt es auf der Eiskarte nicht an Abwechslung: Von verschiedenen Bechern über Shakes bis hin zu frischen, heißen Waffeln ist alles möglich. Auch individuelle Wünsche werden entgegengenommen.

Unter neuer Führung

HAGEN IM BREMISCHEN –Im Rahmen der jährlichen Ämterübergabe hat der Rotary-Club Hagen im Bremischen in der vergangenen Woche die Präsidentschaft neu besetzt. Für Norbert Blank, der das Amt in den vergangenen zwei Jahren als Past-Präsident bekleidete, rückt nun Volker Ortmann auf. Er ist langähriges Mitglied im Rotary-Club und „für seine Ideen, Hilfsbereitschaft und besonderes Gespür für den Zusammenhalt im Club be-

kannt“, teilt der Rotary-Club mit. Ortmer wolle mit seiner offenen Art, seinem stets ansprechbaren Wesen und seinem Blick für die Gemeinschaft das Clubleben aktiv gestalten und neue Impulse setzen. Seine Nachfolge steht bereits fest: Im kommenden rotarischen Jahr, welches im Juli 2027 startet, kehrt Ilka Priebe als Präsidentin zurück. Sie war bereits im rotarischen Jahr 2020/2021 in dieser Funktion tätig. fls Präsidentenwechsel im Rotary-Club

Priebe, Volker Ortmann und Norbert Blank

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Beim Eiscafé Lilienthal gibt es für kleines Geld gutes Eis, auch die Auswahl ist vielseitig. Lediglich die Atmosphäre im Außenbereich lässt etwas zu wünschen übrig.

 Das Eiscafé Lilienthal hat montags von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet, von dienstags bis sonntags öffnet es bereits ab 11 Uhr seine Türen.

den Rotary-Club Hagen im Bremischen auch in

entwickeln.

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Burning Q mit Acts aus aller Welt

Das Heavy-Metal-Festival auf zwei Bühnen steht vom 23. bis 25. Juli in Freißenbüttel an

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FREISSENBÜTTEL – Wenn sich nächste Woche wieder über 1.000 Heavy-Metal-Fans nördlich der Kreisstadt versammeln, dann kann das eigentlich nur eines bedeuten: Burning Q. Das Festival findet zum bereits 14. Mal statt, und das Line-up verspricht drei hochmusikalische Tage. Auf zwei Bühnen geben insgesamt 34 Bands aus Deutschland und aller Welt verschiedenste Arten des Metal zum Besten. Die Tickets für alle drei Tage sind schon ausverkauft.

„Syndemic“ läutet am Don-

Auch in diesem Jahr treffen sich über 1.000 Fans des Heavy Metal in Freißenbüttel zum 14. BurningQ-Festival. Auf zwei Bühnen werden 34 Bands performen. Foto: Steffi Mueller / Burning Q Festival

nerstag, ab 17.20 Uhr, das Burning-Q-Festival ein und führt Progressive / Melodic Death Metal auf. Alle Acts des Donnerstags finden auf der Tentstage statt, die Mainstage wird erst am Freitag eröffnet. Zu den weiteren Auftritten am ersten Tag gehören „Human Prey“, „Warfield“, „Frostshock“ und „For Victory“. Bereits um 12 Uhr tritt am Freitag „Traktat“ mit Black Metal auf der Tentstage auf, den Auftakt auf der Mainstage macht ab 12.35 Uhr die niederländische Band „Nephylim“ mit Melodic Death Metal. Auch aus anderen Teilen der Welt werden Künstler vertreten sein. So treten allein am Samstag Bands aus Schweden, Spanien und sogar den USA und Kanada auf.

Der Publikumsmagnet kommt jedoch aus Gladbeck: „Grave Digger“ tritt regelmäßig in Wacken auf und die Band ist 2027 auf deutschlandweiter Tour. Mit Songs wie „Excalibur“, „Rheingold“ und vielen weiteren Klassikern gehören die Gladbecker zurecht in den Heavy Metal Olymp. Am Freitag, 24. Juli, werden sie ab 21.05 Uhr auf der Mainstage des Burning-Q-Festivals stehen. Als weiteres Highlight erobert „Lamp of Murmuur“ aus Los Angeles ab 23.35 Uhr die Mainstage mit Black Metal. Im Anschluss beendet „Riot City“ aus Kanada ab 0.35 Uhr den Freitag.

Der dritte Festivaltag ist dann Samstag, der 25. Juli. Den Auftakt macht die Bremer Band „Chainsaw Demons“, mit Black und Trash Metal erneut um 12 Uhr. Aber auch am finalen Tag sind zahlreiche internationale Acts auf der Bühne zu bestaunen. „Megaton Sword“ aus der Schweiz spezialisiert sich auf Epic Heavy Metal, „Lucifer’s Child“ aus Griechenland konzentriert sich währenddessen auf Black Metal. Und auch weitere Acts aus Schweden, Kanada, Ungarn und Island treten am Samstag auf. Der letzte Auftritt des 14. Burning-Q-Festivals liefert „Steelpreacher“ aus Koblenz, die von 0.35 bis 1.20 Uhr noch einmal klassischen Heavy Metal darbieten.

Ilka
(v. l.) wollen
Zukunft weiter-
Foto: Katrin Hantke

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POSTHAUSEN – Persönlichkeit statt Perfektion: Gemeinsam mit dem Modelabel Tom Tailor sucht Dodenhof für die zweite Auflage des Model-Castings „Cast Me!“ erneut Menschen aus der Region, die den Mut haben, sich authentisch zu zeigen. Dabei stehen bewusst keine Modelmaße, sondern Ausstrahlung und Charakter im Vordergrund. „Ich selbst komme aus der klassischen Modelbranche und weiß, wie sehr dort früher –und teilweise leider auch noch heute – Maße und Äußerlichkeiten im Mittelpunkt standen“, sagt Jurymitglied und Ideengeberin Tina Jahnke. „Mit ,Cast Me!‘ möchten wir einen anderen Weg gehen. Wir suchen Menschen, die Freude daran haben, sich zu zeigen, wie sie sind – unabhängig von klassischen Modelmaßen.“

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Ideengeberin Tina Jahnke ist auch in diesem Jahr wieder Mitglied der „Cast

viele spannende Bewerbungen.

Verkauf

und

in diesem Jahr ein bekanntes Gesicht nach Posthausen zurück. Der Model-Coach und TV-Star begleitet das Casting bereits zum zweiten Mal und bringt seine langjährige Erfahrung ein.

Dieser Gedanke spiegelt auch den Wandel der Branche wider. Immer häufiger sind heute Persönlichkeiten gefragt, die mit ihrer Individualität überzeugen. Konsequenterweise hat Dodenhof das Konzept in diesem Jahr weiter geöffnet: Bewerben kann sich jede und jeder ab 18 Jahren –eine Altersobergrenze gibt es nicht.

„Für mich bedeutet Persönlichkeit, echt zu sein. Ich achte weniger auf Perfektion als auf Offenheit, Natürlichkeit und die Fähigkeit, andere mit der eigenen Ausstrahlung zu berühren. Genau diese Eigenschaften bleiben im Gedächtnis“, erklärt Jahnke.

Mit Bruce Darnell kehrt auch

Gemeinsam mit den weiteren Jurymitgliedern sucht er Menschen mit Entwicklungspotenzial – nicht nur für den Laufsteg, sondern für die vielfältigen Einsatzbereiche in der heutigen Fashion- und Lifestylewelt. So erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner des Castings unter anderem die Chance, als Social-MediaGesicht von Tom Tailor die Herbst-/Winterkollektion 2026 zu präsentieren.

Für die Teilnehmenden bie-

Klinik von oben

tet „Cast Me!“ die Chance, erste Erfahrungen in der Modelbranche zu sammeln, vor Publikum aufzutreten und sich professionell vor Kamera und Jury zu präsentieren. Gleichzeitig ist das Finale am 26. September ein echtes Event-Highlight in der Region: Besucher und Besucherinnen erleben Live-Walks, Laufstegtraining, Fotoshootings und den gesamten Auswahlprozess der Jury hautnah.

„Auch wer selbst nicht am Casting teilnimmt, sollte sich den Tag nicht entgehen lassen. Man fiebert mit den Kandidatinnen und Kandidaten mit, erlebt ihre Entwicklung und spürt, wie viel Mut in jedem einzelnen Auftritt steckt. Wir

erleben dort viele echte Gänsehautmomente“, sagt Jahnke. Wer sich direkt vor Ort bewerben möchte, hat dazu beim Open Casting Gelegenheit. Am 25. Juli in der Dodenhof ModeWelt in Posthausen sowie am 22. August bei Dodenhof in Kaltenkirchen können Besucher das Casting-Team kennenlernen und sich umfassend informieren. Nach einem kurzen Kennenlernen entstehen professionelle Fotos und kurze Videosequenzen für die Bewerbung. Jurymitglied Jahnke gibt außerdem wertvolle Tipps zu Posing und dem Auftritt vor der Kamera. Bewerbungen sind noch bis zum 31. August unter dodenhof. de/castme möglich. hwr

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Tag der offenen Tür bei Ostemed

BREMERVÖRDE – Die Ostemed-Klinik Bremervörde, Gnarrenburger Straße 117, öffnet am heutigen Samstag von 10.30 bis 17 Uhr ihre Türen. Anlass ist die Fertigstellung des Neubaus für die Geriatrie und die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie. Besucherinnen und Besucher können die neuen Räume erstmals besichtigen. Regelmäßige Führungen geben Einblicke in die Stationen und die Ausstattung.

Fachvorträge beschäftigen sich unter anderem mit gesundem Altern, multimodaler Schmerztherapie und pflegerischen Behandlungskonzepten.

Zum Programm gehören außerdem Mitmachangebote aus den Bereichen Yoga und Ergotherapie sowie eine Hüpfburg. Ein Hubschrauber des Luftfahrtunternehmens Air Lloyd landet ebenfalls auf dem Gelände und bietet Rundflüge. rom

Anlässlich der Fertigstellung des Neubaus (rechteckiges Gebäude) feiert die Ostemed-Klinik Bremervörde einen

Heidelbeeren

Me!“-Jury und hofft auf
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Neue Pfleger am Kreiskrankenhaus

Feierstunde: 27 Auszubildende erhielten Urkunden nach erfolgreicher Examensprüfung

MONIKA FRICKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– In den vergangenen Wochen haben sie noch eifrig für die bevorstehende Prüfung gepaukt, um ihr Examen zur s taatlich geprüften Pflegefachkraft zu bestehen. Nun erschienen alle 27 erfolgreichen Absolventen nach ihrer dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung (Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege) an der Berufsfachschule Pflege des Osterholzer Kreiskrankenhauses zur Feierstunde im großen Saal der Gesundheitsschule. Alle hatten ihre staatliche Prüfung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann bestanden und erhielten im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse und Urkunden. Zusammen mit Eltern und allen an der Ausbildung beteiligten Lehrkräften und der Verwaltung feierten die neuen Pflegefachkräfte ihren erfolgreichen Examensabschluss. „Viele Wege stehen Ihnen nun offen“, beglückwünschte die Krankenhausleiterin Doris Sonström die „frisch gebackenen“ Pflegefachkräfte. „Sie dürfen stolz auf ihre Leistungen sein“. Pflege bedeute auch Verantwortung zu übernehmen und da gehöre auch eine Portion Mut zu. „Sie sind nun examinierte Pflegefachkräfte mit fachlicher Kompetenz“, richtete sich Sonström an die Absolventen, „gestalten Sie die Pflege in Zukunft mit“. Wichtig sei dabei „ein offenes Ohr und eine haltende Hand“.

Große Freude herrschte bei den erfolgreichen Absolventen der Ausbildung zur Pflegfachfrau oder zum Pflegefachmann. Foto: Fricke

Viele werden von den Krankenhäusern übernommen. Pflegedienstleiter Rolf Weiß freut sich ebenfalls über die neuen Pflegefachkräfte, denn von den 15 hiesigen Absolventen werden im Osterholzer Kreiskrankenhaus 10 übernommen. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir den größten Teil der Pflegefachkräfte selbst ausgebildet haben“. In den vergangenen Wochen hatten die Auszubildenden die drei gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungsteile „praktisch, schriftlich und mündlich“ vorbereitet. Mit dem erfolgreichen Abschluss erhielten sie

d ie staatliche Anerkennung als qualifizierte Pflegefachpersonen. „Der Pflegeberuf verbindet fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Belastbarkeit in besonderer Weise miteinander“, betonte die Schulleiterin der Berufsfachschule Pflege, Silvia Burmester. Die Ausbildung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Berufsfachschule Pflege des Osterholzer Kreiskrankenhauses mit der Osterholzer Klinik, dem Krankenhaus Wittmund, den AllerWeser-Kliniken Achim und Verden sowie der Klinik Lilienthal.

Dass die Ausbildung weit mehr umfasste als die Vermittlung von pflegefachlichem und medizinischem Wissen, bemerkte die Schulleiterin. Zum Beispiel eine Kursfahrt nach Berlin, das Lebe- und Sterbeseminar sowie ein Lernseminar in Bredbeck in der letzten Ausbildungsphase. Einige Auszubildende sammelten sogar Erfahrungen im Rahmen eines Aufenthalts in Marokko, war zu erfahren. „Pflegeausbildung bedeutet für uns nicht nur fachliches Lernen, sondern auch Persönlichkeitsentwicklung, Zusammenhalt und gemeinsames Wachsen“, so die Schulleiterin.

Arbeit in der Sonne und Tipps zur Kühlung

LANDKREIS – Ob Straßenbauer, Landschaftsgärtner o der Erntehelfer: Wer in der prallen Sonne arbeitet, hat es aktuell nicht leicht. Wer in der Mittagshitze jedoch auf oberkörperfreies und möglichst schnelles Arbeiten setzt, setzt sich, so die IG BAU Land Bremen und Umzu, erheblichen Gefahren aus.

„Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen deshalb gilt eincremen“, empfiehlt Inge Bogatzki, Vorsitzende der IG BAU. Das bedeute Lichtschutzfaktor 50 und regelmäßiges nachcremen alle zwei Stunden. Außerdem gelte: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy, auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau“, führt Bogatzki aus. Als Sicherheitsmaßnahme sollen Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, einen jähr-

lichen „Hautkrebs-Check“ beim Hautarzt machen lassen. Außerdem wichtig: Ausreichend Getränke. Die Faustregel sei ein volles Glas Wasser alle 15 bis 20 Minuten, insgesamt rund 3 bis 5 Liter täglich b ei großer Hitze. Neben Wasser seien auch kalte Tees eine ideale Erfrischung. Dementsprechend fordert Bogatzki alle Arbeitgeber im Landkreis dazu auf, für eine „GetränkeFlatrate“ zu sorgen, ausreichend Hydration sei eben Chefsache.

Abschließend empfiehlt die IG BAU regelmäßige Pausen im Schatten, ein Sonnensegel könne so beispielsweise Wunder wirken. Ein weiterer Tipp: „Arbeitszeiten sollten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden“. In Zeiten der Sommerhitze gelte also die „WSS-Regel“: Wasser, Sonnencreme und Schatten. fls

Wer draußen in der Hitze arbeitet, sollte genug trinken. Das rät die IG BAU Land Bremen und Umzu. Foto: pv

Die Konzerte im Amtsgarten sind zurecht sehr beliebt und finden alle zwei Jahre statt. Hier eine Aufnahme vom zehnten Konzert. Archivfoto: Roskamp

20 Jahre Sterne der Musik

Im August steht das elfte Amtsgartenkonzert an / Chor und Orchester Musica Viva

LILIENTHAL – Die Open-AirKonzertreihe „Sterne der Musik“ im Lilienthaler Amtsgarten feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Für Freitag, 7. August, und Samstag, 8. August, lädt der Amtsgartenverein gemeinsam mit Musica Viva zur elften Auflage der Konzerte vor der Klosterkirche ein. Seit 2006 hat sich die Veranstaltungsreihe zu einem festen Termin für viele Besucher aus Lilienthal, Bremen und der Region zwischen Ems und Elbe entwickelt. Rund 4.400 Gäste werden erwartet. Etwa 50 Ehrenamtliche bereiten das Gelände vor, Helfer in historischen Kostümen weisen den Besuchern den Weg zu ihren Plätzen.

Mit der diesjährigen Ausgabe übernimmt Daina KunigaWendel erstmals als Vorsitzende des Amtsgartenvereins die Gesamtverantwortung für die Organisation. Seit 2025 steht sie an der Spitze der dritten Vorstandsgeneration. Für sie ist das Jubiläum Anlass, an die Geschichte des Veranstaltungsortes zu erinnern. Der Name „Sterne der Musik“ geht auf das ehemalige Observatorium des Oberamtmanns Johann Hieronymus Schroeter zurück. Vor rund 225 Jahren beobachtete und erforschte er von diesem Ort aus den Sternenhimmel und den Mond. Während des Konzertwochenendes wird die historische Figur Schroeters im Amtsgarten anzutreffen sein und über die Geschichte des Ortes informieren.

Die musikalische Leitung liegt erneut bei Nicolas Hrudnik, der unweit des Amtsgartens aufgewachsen ist. Gemeinsam mit Chor und Orchester Musica Viva präsentiert er ein Programm mit Ausschnitten aus Opern und Operetten. Zu hören sind unter anderem Werke aus „La Traviata“, „Carmen“, „Samson und Dalila“, „Die Csárdásfürstin“ und „Gräfin Mariza“. Mit Elena Harsányi, Stefanie Schaefer, Daniel Kim und Adam Kim kehren vier Solisten nach Lilienthal zurück, die dem Publikum aus den vergangenen Jahren bekannt sind. Neben Kompositionen von Verdi, Bizet, Saint-Saëns und Kálmán stehen diesmal auch Titel des 20. Jahrhunderts auf dem Programm. Dazu gehören „What a Wonderful World“, „My

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Way“, „With One Look“, „We Are the World“ und „Time to Say Goodbye“. Auch abseits des Konzertprogramms bietet der Amtsgartenverein Gelegenheit zum Verweilen. Hinter dem Zuschauerbereich stehen Catering-Zelte bereit. Vor Konzertbeginn, in der Pause und nach dem Schlussapplaus werden dort Kaffee und Kuchen, Snacks sowie Wein, Bier und alkoholfreie Getränke angeboten.

Die Konzerte beginnen am Freitag, 7. August, um 18 Uhr und am Samstag, 8. August, um 19 Uhr. Karten gibt es in drei Preiskategorien zu 61, 56 und 49 Euro bei den Nordwest-Ticket-Vorverkaufsstellen, in der Buchhandlung Buchstäblich in Lilienthal, beim Verein Amtsgarten Lilienthal sowie an der Abendkasse im Rathaus.

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Zivile Verteidigung

Anleitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz

LANDKREIS – Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat zwei umfängliche Dokumente veröffentlicht, die den Kommunen als „Wegweiser“ zur zivilen Verteidigung dienen sollen. Das umfasse alle nichtmilitärischen Maßnahmen zur Herstellung und Aufrechterhaltung der Verteidigungsfähigkeit. Zu diesem Zweck sollen die Kommunen dabei unterstützt werden, eine sogenannte „Kreisbeschreibung“ zu erstellen. Das geht bei einer Auflistung der örtlichen Behörden, Bediensteten der Verwaltung und Justizeinrichtungen los, damit in der Krise klar ist, wer Ansprechpartner ist. Natürliche Gegebenheiten wie die Flächengliederung und die Lage von Gewässern sowie das topografische Relief dienen der Orientierung im jeweiligen Landkreis. Für den Bereich Transport und Verkehr sollen Straßen, Schienen- und Was-

serwege erfasst werden. Wichtige Infrastrukturen der Daseinsvorsorge umfassen etwa Elektrizitäts- und Wasserleitungen, Kraftwerke und andere Einrichtungen der Energiewirtschaft. Zur Ernährungswirtschaft werden Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Handel gezählt. Für die Gesundheitsversorgung sind die Krankenhäuser mit der Anzahl verfügbarer Betten und Intensiv-Kapazitäten anzugeben, zudem niedergelassene Ärzte und Pflegeeinrichtungen. Auch Schulen sollen im Zweifel der Unterbringung dienen. Telekommunikation und Mobilfunk betreffen Netzknoten, die betreibenden Unternehmen und IT-Dienstleister. Unter dem Begriff Medien und Kultur sollen gedruckte und elektronische Presse inklusive Leserzahlen und Auflagenhöhe sowie der Rundfunk erfasst werden. Substanziell wird es zum Ende hin, wenn es um

Polizeieinheiten, Feuerwehren und Gefahrenabwehrpläne geht. Den Abschluss bilden Angaben über militärische Liegenschaften und verfügbare Schutzraumbauten. Das zweite Dokument entwirft hypothetische Basisszenarien der zivilen Verteidigung. So will man ein „einheitliches Verständnis verteidigungsrelevanter Ereignisse auf regionaler Ebene“ erzielen. Ein Cyberangriff auf die Verwaltung könne zum Abfluss sensibler Daten führen und kritische Dienstleistungen lahmlegen.

Abschließend ist man dann schon beim Szenario „Aufmarsch von Nato-Kräften zur Abschreckung“ an den östlichen Nato-Grenzen. Für die Kommunen bedeutet das die Verlegung hunderttausender Soldaten durch das Land, was zunächst massive Einschränkungen auf den Verkehrswegen mit sich bringe. Weitere solcher Ratgeber sollen in Zukunft folgen. nik

Der entwidmete Atomschutzbunker unter der Tiefgarage am Sedanplatz wäre ein

Infrastrukturen, die in der Kreisbeschreibung erfasst werden sollen.

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Feste Tradition feiern

Der Schützenverein Lilienthal von 1863 sucht neue Majestäten

Was wäre die Region ohne ihre Schützenfeste? Gelebte Tradition findet sich kaum in einem unverfälschteren Zustand. Nun ist der Schützenverein Lilienthal von 1863 an der Reihe, sein Fest zu feiern und nach einem neuen Königshaus zu suchen. Der Name des Vereins lässt es bereits erahnen: Hier lebt die Tradition seit 163 Jahren und so findet in diesem Jahr auch das 163. Schützenfest des Vereins statt. Nachdem bereits in der Zeit vom 15. bis zum 17. Juli das traditionelle Pokalschießen stattfand, beginnt am 24. Juli das Festprogramm mit dem Tag der Vizekönige. Um 14 Uhr heißt es zunächst: Antreten am Schützenplatz. Nur eine Stunde später, um 15 Uhr, beginnt das Schießen, ehe ab 18 Uhr das Ehrenscheibenschießen ansteht. Der Abend klingt bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

Der folgende Samstag beginnt für die Schützen um 11 Uhr mit einem Empfang am Rathaus, wo auch die Proklamation der Gemeindekönige stattfindet. Um 13 Uhr treten die Schützen auf ihrem Platz an und legen eine halbe Stunde später einen Kranz nieder. Der Schießbeginn ist am 25. Juli auf 14.30 Uhr festgelegt, um 18 Uhr beginnt das Königsschießen und zwei Stunden später, um

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20 Uhr, wird die neue Majestät proklamiert. Nach der Proklamation geht es weiter und DJ Tweedy legt Musik auf und verbreitet Partystimmung.

Der Sonntag, 26. Juli, ist der große Tag mit Umzug und Fest auf dem Platz. Es gibt zwei Hüpfburgen, einen Ballonkünstler sowie mindestens einen Imbiss- und einen Bierwagen.

Der Tag selbst startet für die Schützen mit dem Wecken um 7 Uhr, um 11 Uhr finden die

Schützen zum gemeinsamen Frühstück zusammen. Sie treten um 13.30 Uhr an, der Festumzug beginnt um 14 Uhr auf dem Schützenplatz. Musikalische Unterstützung liefern dort der Spielmannszug LilienthalFalkenberg und die Vörder Moormusikanten. Letztere spielen nach dem Umzug noch auf dem Schützenplatz weiter.

Der Umzug geht vom Platz in Richtung Klosterstraße, marschiert dann durch die Sternwartestraße, erreicht per Kon-

ventshof die Hauptstraße. Dann geht es weiter über Bahnhofstraße, den Jan-ReinersWeg, die Torneestraße und schließlich via Hauptstraße und Klosterstraße zurück zum Schützenplatz. Das Schießen um den Titel Volkskönig beginnt um 15.30, das Schießen ist für alle offen, Volkskönig kann jeder Lilienthaler werden. Gegen 17 Uhr findet dann noch die Proklamation für den Volkskönig statt und das Schützenfest endet.

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Halten die Tradition am Leben: Die Schützen des Schützenvereins Lilienthal. Foto: pv
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Frisches Ambiente und mehr

Treppe steigert den Wert der vier Wände

Eine Treppenrenovierung bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Sie sorgt nicht nur dafür, dass die Treppe wieder sicher und komfortabel nutzbar ist, sondern wertet zugleich den gesamten Wohnbereich optisch auf. Davon profitiert am Ende auch der Wert der Immobilie. Es gibt also gute Gründe, eine Modernisierung nicht länger aufzuschieben. Unterstützung bieten dabei erfahrene Treppenhersteller in Deutschland. Bundesweit tätige Fachpartner beraten direkt vor Ort, nehmen Maß und kümmern sich nach zentraler Planung und Fertigung um den fachgerechten Einbau. Der Austausch erfolgt meist innerhalb eines Tages pro Etage. So bleibt das Obergeschoss ohne lange Einschränkungen nutzbar – und provisorische Lösungen wie unsichere Behelfstreppen wer-

den überflüssig.

Für Renovierer stehen dabei schnelle und zuverlässige Lösungen im Fokus. Dazu zählt auch der reine Austausch einzelner Stufen. Diese vergleichsweise kostengünstige Variante eignet sich besonders bei Treppen mit stabiler Stahlkonstruktion, bei denen lediglich die abgenutzten Stufen ersetzt werden müssen. Moderne 39-Millimeter-Stufen gelten als besonders robust und sind in unterschiedlichen Dekoren erhältlich. Ob in Eichen-, Betonoder Schieferoptik: Die Oberflächen mit der Rutschhemmungsklasse R9 überzeugen nicht nur optisch, sondern tragen auch zur Sicherheit im Alltag bei.

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Risikobewusstsein bleibt hoch

Das Risikobewusstsein der Bevölkerung ist enorm. 95 Prozent der Befragten geben an, dass Unwetterschäden jedes Haus in Deutschland treffen können. Das zeigt eine Untersuchung der R+V Versicherung aus dem Juni 2026. Es ist bereits die zweite Auflage der repräsentativen Unwetterstudie.

Die Einschätzung in der aktuellen Befragung deckt sich exakt mit jener aus dem Jahr 2024. Auch damals sah eine überwältigende Mehrheit (95 Prozent) diese Gefahr für Haus und Hof. „Die Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel liegt jetzt fünf Jahre zurück“, sagt

Nils Reich, Komposit-Vorstand der R+V Versicherung. „Die Bilder von den enormen Wassermassen, von den vielen zerstörten Häusern und das Wissen um die 180 Toten und die vielen Verletzten sind in der kollektiven Erinnerung verankert.“

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 44 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind bereit, selbst Geld für Unwetter-Schutzmaßnahmen auszugeben. Die Bereitschaft, eigene finanzielle Mittel zu investieren, ist damit bemerkenswert groß – dennoch ist sie im Vergleich zu 2024 spürbar zurückgegangen: um 11 Prozentpunkte.

Wasserspiele im Garten

Bei Wasserschütten steht das Wasser niemals still. Mit Hilfe von Pumpen und Auffangbecken befindet es sich in einem steten Kreislauf und übermittelt Lebendigkeit und Dynamik. Das Wasser rauscht, sprudelt, plätschert – wie eine fröhliche Hintergrundmusik.

Solche Wasserspiele sorgen für einen Wow-Effekt im Garten und wirken an heißen Tagen des Sommers erfrischend. Klassisch in eine Mauer integriert, schaffen Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner mit diesen Wasserspielen beeindruckende Gartenbilder, die vor allem optisch und akustisch überzeugen und fast nebenbei für ein angenehmes Klima sorgen.

Ein Hang garten bietet sich auch für verschiedene Wasserspiele an. Foto: BGL

Stilvoll und sicher von einer Etage zur nächsten. Foto: Kenngott

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Der neue Eclipse Cross markiert als vollelektrisches Modell einen bedeutenden Meilenstein in der Elektrifizierung der europäischen Fahrzeugpalette der Japaner. Das kompakte SUV verfügt über das neueste Mitsubishi-Design.

Damals war die Baureihe noch ein Sport- coupé: Das Foto zeigt den ursprünglichen Mitsubishi Eclipse aus dem Jahre 1990.

KURZ NOTIERT

Neuer Skoda Peaq bestellbar

Das neue Flaggschiffmodell Peaq, das bei Skoda das Elektroportfolio nach oben erweitert, kann ab sofort geordert werden. Der Ab-Preis für den Skoda Peaq Selection 60 liegt bei 49.900 Euro. Zum Bestellstart sind drei Antriebsoptionen und zwei Ausstattungen verfügbar.

BMW stellt neuen X5 vor

Der neue BMW X5 schreibt das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte. Die fünfte Neuauflage soll mit technischen Innovationen, neuem Design sowie der den Technologien der Neuen Klasse überzeugen. Markteinführung ab Ende November.

Mit dem neuen Eclipse Cross, der eng mit dem Renault Scénic verwandt ist, baut Mitsubishi seine Modellpalette weiter aus und steigt erstmals mit einem vollelektrischen Kompakt-SUV in das stark wachsende C-Segment ein. Das in Europa entwickelte und produzierte Modell wurde in Deutschland designt und und richtet sich vor allem an Familien sowie Kunden, die ein alltagstaugliches Fahrzeug mit Langstreckenqualitäten suchen.

Optisch setzt der knapp 4,5 Meter lange Eclipse Cross auf die weiterentwickelte Designsprache der Marke. Prägend sind die neue „Dynamic Shield 2.0“-Front, die markante Jförmige Seitenlinie sowie das Hexagon-Design am Heck. Der selbstbewusste Auftritt soll die Position des Modells im europaweit wachstumsstärksten Fahrzeugsegment unterstreichen. Im Innenraum stehen Funktionalität und Komfort im Mittelpunkt. Hochwertige Materialien, eine je nach Ausstattung verfügbare

LED-Ambientebeleuchtung sowie ein elektrochromes Glasdach sorgen für ein modernes Ambiente und ein großzügiges Raumgefühl. Zur Sicherheitsausstattung gehören serienmäßig sieben Airbags – darunter ein Centerairbag – sowie drei Isofix-Befestigungspunkte für Kindersitze, zwei im Fond und einer auf dem Beifahrersitz. Bereits im November 2025 erhielt der Eclipse Cross fünf Sterne im EuroNCAP-Sicherheitstest. Angeboten wird der Eclipse Cross mit zwei Batterievarianten. Neben einer Version mit mittlerer Reichweite steht eine Langstreckenausführung mit einer 87-kWh-Batterie zur Verfügung. Diese ermöglicht eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern und soll längere Fahrten ermöglichen, ohne Abstriche bei Ladezeiten oder Energieeffizienz zu machen. Der vollelektrische Kompakt-SUV erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 170 km/h und beschleunigt in nur 8,4 Sekunden von null auf Tempo 100.

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Der ADAC warnt vor den Folgen von Hitze im Auto. Der Grund: Im Wageninneren entwickeln hohe Außentemperaturen und direkte Sonnenstrahlen eine oft viel stärkere Wirkung.

In einer Versuchsreihe haben Experten des Mobilitätsclubs ein Fahrzeug in der prallen Sonne abgestellt und die Temperaturen im Innenraum dokumentiert. Die Außentemperatur lag dauerhaft unter 30 Grad. Ganz andere Werte ergaben sich im Innenraum: Bereits nach einer halben Stunde stieg die Temperatur auf über 50 Grad – nach eineinhalb Stunden wurde ein Höchstwert von 59,1 Grad festgestellt. Für Kleinkinder oder Tiere herrscht bei diesen Bedingungen absolute Lebensgefahr.

Auch ohne hochsommerliche Temperaturen kann sich ein Auto innerhalb kürzester Zeit stark aufheizen. Entscheidend sind nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die Sonneneinstrahlung. Bei direkter Sonne wird ein Auto nahezu zum Treibhaus: Strahlung dringt durch die Scheiben ein, wird im Innenraum gespeichert und heizt diesen massiv auf. Auch Oberflächen wie Lenkrad, Gurtschlösser oder Kindersitze können Temperaturen von bis zu 80 Grad erreichen und Verbrennungen verursachen. Der

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Hund in Gefahr: Bei Innenraum-Temperaturen von fast 60 Grad hilft es auch nicht, wenn das Fenster einen Spalt weit geöffnet ist.

Vorsicht vor Hitze

Fahrzeuge heizen in der Sonne besonders schnell auf

ADAC appelliert daher an Autofahrende, auch für vermeintlich kurze Stopps niemanden im Fahrzeug zu lassen – auch dann nicht, wenn die Fenster einen Spalt weit geöffnet sind. Die Untersuchungsergebnisse

zeigen, dass leicht geöffnete Fenster nur einen sehr geringen Einfluss auf die Innenraumtemperatur haben. Auch temperaturempfindliche Gegenstände wie etwa Handys oder Feuer-

zeuge sollten aus dem Auto mitgenommen werden, wenn es in der Sonne abgestellt wird. In der Versuchsreihe wurde auch untersucht, welche Hilfsmittel das Aufheizen des Innenraums wirksam unterbinden können. Am effektivsten war eine sogenannte Halbgarage, die wie eine Abdeckplane über das Auto gelegt wird: Sie machte eine Temperaturdifferenz von zehn Grad aus. Ebenfalls gut funktioniert eine silberne Schutzfolie, die auch im Winter auf vielen Windschutzscheiben zu finden ist; hier lag die Temperaturdifferenz bei acht Grad. Ein weißes Tuch auf dem Armaturenbrett dagegen schaffte nur drei Grad Differenz.

ADAC-TIPP

Entdeckt man ein Kind oder Tier in einem Auto, das in der Sonne abgestellt ist, sollte man handeln: Zunächst kann man zum Beispiel durch Klopfen an die Scheibe prüfen, ob es den Insassen gut geht. Gibt es merkliche Anzeichen für Überhitzung – etwa Apathie oder starkes Schwitzen respektive Hecheln bei einem Hund – sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt werden. Das Einschlagen der Scheibe ist nur in einer akuten Notsituation oder bei Gefahr für Leib und Leben gerechtfertigt. Für diesen Fall sollte man sich dringend Zeugen suchen und nach Möglichkeit nochmals die Rettungskräfte über das Vorgehen informieren.

Das ist Dacias neuer Crossover

Dacia erweitert sein Angebot im volumenstarken C-Segment mit dem Striker. Als mutige Alternative zu SUVs wurde der Neue laut Hersteller entwickelt, um das Modell Bigster mit einem anderen Fahrzeugkonzept zu ergänzen. Er ist ein Crossover, der die hohe Sitzposition und Outdoor-Fähigkeiten eines SUV, die Vielseitigkeit und den Komfort eines Kombis sowie die Effizienz und Leistung einer Limousine vereinen soll. Zur Wahl stehen vier effiziente elektrifizierte Antriebe. Die Grundpreise sollen unter 25.000 Euro starten. Marktstart wird voraussichtlich Ende diesen Jahres sein.

Hohe Detailtreue: Die VespaModelle sind Hingucker für Sammler und Fans.

Vespa feiert 80. Geburtstag

Seit 80 Jahren steht Vespa für italienisches Lebensgefühl, Freiheit und zeitlosen Stil. Was einst als Motorroller begann, ist längst zu einer echten Designikone geworden. Zum 80. Geburtstag der Kultmarke bringt Playmobil drei detailreiche Sammlermodelle auf den Markt. Die Modelle (Preis: 14.99 Euro) in Hellblau, Creme und Silber greifen den klassischen Vespa-Look authentisch auf und verbinden ihn mit liebevollen Details und hochwertigem Zubehör.

Polestar 4 neu als SUV-Variante

Polestar, die schwedische Marke für elektrische Performance-Fahrzeuge, bestätigt mit dem Polestar 4 SUV die Erweiterung der Polestar 4-Reihe um eine neue Variante. Der Verkaufsstart ist am 2. September geplant. Mit dem Neuzugang in diesem Segment baut der Polestar 4 SUV auf dem Erfolg des Coupé auf. Die neue Variante bietet ein zusätzliches Maß an Flexibilität und Alltagstauglichkeit. Dank vielseitiger Stauraumlösungen eignet sie sich für jede Art von Reise, während sie gleichzeitig die Design-, Performance- und Nachhaltigkeitsmerkmale beibehält, die das Polestar 4 Coupé auszeichnen.

Der 4,62 Meter lange Dacia Striker soll schon Ende des Jahres bei den Händlern stehen.

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