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Hamme Report vom 20.06.2026

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SAMSTAG, 20. JUNI 2026

NR. 3813/22. JAHRGANG

Ein Kunstverein feiert

Ideen für Ernteumzug

Die Geschichte von Ödipus

Das Jubiläumsfest des Kunstvereins OHZ

Das MGH OHZ will im August dabei sein

Die Freilichtbühne Lilienthal bringt die Tragödie mit komischen Zügen Seite 6

Seite 9

Seite 7

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Fairplay statt Frust OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Am Freitag, 26. Juni können sich Jugendliche von 16 bis 22 Jahren Bei der Feier zum 40 jährigen Bestehen der Biologischen Station Osterholz spielten Musiker der Bremer Philharmoniker, Mitglieder des nachhaltigen Foto: Schleicher auf dem Gelände am Campus unter dem Motto Vereins „Orchester des Wandels“. „Fairplay statt Frust und kein Bock“ sportlich betätigen. Das Event läuft von 18 bis 21 Uhr, es gibt kostenfreie Snacks und Getränke. fls

Tiergestützte Betreuung WORPSW EDE – Für den morgigen Sonntag lädt die Villa Maribondo ab 14 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Auf dem Gelände der tiergestützten Demenz-WG, Im Schluh 8, gibt es unter anderem Schafe und Pferde, mit denen die Lebensfreude der Erkrankten gesteigert werden soll. fls

Vier Millionen für die Innenstadt OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Kreisstadt erhält insgesamt 4 Millionen Euro vom Land Niedersachsen aus dem Projekt „Lebendige Zentren“. Mit diesem Geld soll die Innenstadt weiter gestaltet werden, um so ein attraktives und lebendiges Stadtzentrum zu entwickeln. fls

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Geburtstage an der Mühle von Rönn

Biologische Station Osterholz feiert drei Ehrentage mit Gästen, Geschenken und Musik F L OR I A N SCH L EICH ER

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Biologische Station Osterholz (BIOS) feierte vergangene Woche ihren 40. Geburtstag. Zu diesem Anlass war zunächst der große Sitzungssaal im Rathaus gut gefüllt, zahlreiche Gäste aus Landkreis und Kreisstadt ließen es sich nicht nehmen, die Institution zu feiern. Später sollte es bei bestem Regenwetter noch an der Mühle von Rönn weitergehen. Bei den Redebeiträgen kam die Bedeutung der Station nicht zu kurz: „Die BIOS gehört zum Landkreis und wird auch immer eine hohe Bedeutung haben“, betonte beispielsweise Dominik Vinbruck, Dezernent für Ordnung, Bauen und Umwelt des Landkreises. Doch vor dem Blick in die Zukunft stand erstmal ein Rückblick an. Hans-Gerhard Kulp eröffnete die Feier, er ist Vorstandssprecher der Station. „Die BIOS wurde gegründet, um Natur- und Umweltschutz eine Bühne zu geben. Vorher war das noch gar nicht Teil der Diskussion“, erklärte der Diplom-Biologe. Zu Beginn bestand das Team aus fünf Personen, das Büro war ein dunkler Dachboden. „Aber wir bekamen viel

Unterstützung aus der Gesellschaft“, so Kulp weiter. 1994 konnte man mit einem größeren Team und mehr Mitteln in die Mühle von Rönn umziehen. Seitdem wuchsen die Möglichkeiten der BIOS rasant an. Im vergangenen Jahr wurden 165 Angebote wahrgenommen, vor allem in Grundschulen seien die vom Landkreis abgestellten Lehrkräfte der Station gerne gesehen. Die Station ist bereits seit

1993 ein anerkannter Lernort. „Diese Themen schon früh in die Grundschulen zu tragen, ist von außerordentlicher Wichtigkeit“, befand auch Holger Petruschke, Fachdezernent für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Mobilität vom regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Lüneburg. „Die Zeit für kleine Schritte ist vorbei, wir brauchen große Entscheidungen. Deswegen wird die Arbeit

Über das regnerische Wetter freuten sich die Pflanzen an der Mühle von Rönn, aber auch die Gäste genossen den Nachmittag. Foto: Roskamp

der nächsten 40 Jahre in der BIOS entscheidend“, ergänzte Petruschke. Ein Jubiläum feierte zudem die Koordinationsstelle naturschutzfachliche Verbandsbeteiligung (KNV). Vor 25 Jahren ging die BIOS mit der Gründung der KNV einen weiteren Schritt zur aktiven Teilhabe, sie erleichtert und koordiniert die Arbeit für die BIOS und weitere Naturschutzverbände. „Heute vertreten wir fast alle Verbände, die sich im Landkreis für Umweltschutz einbringen“, erklärte Jutta Kemmer von der KNV. Zu guter Letzt zelebrierten die Anwesenden auch das zehnjährige Bestehen der Ökologischen Station. Sie ermöglicht der BIOS, Schutzgebiete selbst zu betreuen und Naturschutzbehörden fachlich zu unterstützen. „Durch diese Mittel können wir heutzutage aktiv etwas umsetzen“, freute sich Kulp. Die Feier wurde nach vielen Glückwünschen – und gleich zwei Apfelbäumen als Geschenke – auf dem Gelände der BIOS fortgesetzt. Dort konnten die Gäste fünf Musikern der Bremer Philharmoniker lauschen. Sie sind Teil des „Orchesters des Wandels“, das seine Musik mit Aufklärungsarbeit über Umwelt- und Klimaschutz verbindet.

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