Klubkonzerte in Lilienthal beginnen im Februar Seite 3
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Der Neue in der Halle Othmar Gimpel übernimmt das Stadtmarketing Seite 4
Offene Chorprobe
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Der A-cappellaChor „Swing Affair“ veranstaltet am Mittwoch, 4. Februar, um 20 Uhr eine offene Probe im Gemeindehaus der evangelischen Friedenskirche Scharmbeckstotel, Brockenacker 50. Eine musikalische Vorbildung ist nicht erforderlich. aeu
Niemand ist zu alt für Erste Hilfe
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Der Kreisverband des DRK bietet am Dienstag, 17. Februar, von 10 bis 14 Uhr einen Erste-Hilfe-Kurs für Senioren an. Der Kurs findet im Haus der Begegnung statt, Bördestraße 25a. Anmeldung: 04791 / 92 00 12. Kosten: 30 Euro. aeu
Ausflug ins Strohmuseum
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Das Mehrgenerationenhaus lädt für Mittwoch, 18. Februar, in das Strohmuseum Twistringen ein. Los geht es um 13 Uhr. Die Kosten von 25 Euro enthalten Fahrt, Eintritt, Führung, sowie Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter Telefon 04791 / 39 35. aeu
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Kulturpreis der Volksbank Einreichungen zum Motto „Die Farbe Grau“ auf Gut Sandbeck ausgestellt Seite 5
Burckhard Rehage, Sprecher der AG „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“ des Heimat- und Geschichtsvereins, bei der Einweihung der Granitstele auf dem Gelände des Worspweder Rathauses. Foto: Utke
Mahnmal für Ermordete
Von Nationalsozialisten getötete Worpswederinnen und Worpsweder erhalten Gedenkort
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WORPSWEDE – Menschen strömen in Richtung des Rathauses, die dort gehisste Deutschlandflagge weht auf Halbmast. Über 100 Menschen sind gekommen, um der Einweihung des auf dem Rathausgelände eingerichteten Gedenkorts für die in der Zeit des Nationalsozialismus getöteten oder in den Tod getriebenen Bürgerinnen und Bürger der jetzigen Gemeinde Worpswede beizuwohnen. Es ist der 27. Januar, Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahre 1945 und Holocaustgedenktag. Das Mahnmal besteht aus zwei Stelen: Eine Tafel aus hellgrauem Granit trägt die Namen, Geburtsund Todesdaten von 20 Worpsweder Bürgerinnen und Bürgern, die der Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Platz für weitere Daten gibt es noch: „Wir gehen davon aus, dass sich noch mehr finden“, erläutert Burckhard Rehage, Sprecher der für das Projekt verantwortlichen Arbeitsgruppe. Auch für jene, deren Geschichten erst nach Einweihung des Gedenkorts rekonstruiert werden können, soll die Stele künf-
tig noch Platz bieten. Wer die Namen auf der Granittafel liest, hat die zweite Stele im Rücken: Dort führt ein QR-Code zu Kurzbiografien der im Gedenkort verewigten Personen unter heimatverein-worpswede.de/gedenkort Für Initiation und Umsetzung des Projekts sowie für die Erarbeitung der Kurzbiografien zeichnet der örtliche Heimat- und Geschichtsverein verantwortlich. Die dem Verein angehörige Arbeitsgruppe „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“ entwickelte die Idee und realisierte sie in unter einem Jahr. Unterstützung erhielt die AG aus der Stadtgesellschaft sowie von lokalen Vereinen und Initiativen.
erschossen. Das jüngste auf der Stele vermerkte Opfer, Gabryle Przygoda, wurde keine drei Monate alt.
„Wir können die Opfer nicht retten“, sagt Rehage, und bevor er weiterspricht, muss er sich sammeln, um die Fassung zu bewahren.
„Aber was wir können, ist, ihnen einen Teil ihrer Würde zurückzugeben.“ Mit der Stele wolle die AG die Menschen symbolisch an den Ort zurückholen, von dem die Nationalsozialisten sie so dringend vertreiben wollten.
„ Wir können die Opfer nicht retten. Aber wir können ihnen einen Teil ihrer Würde zurückgeben.“
Burckhard Rehage
Sechs der Menschen, denen nun ein Denkmal gesetzt ist, fielen der Shoah zum Opfer. Zwölf wurden in Euthanasieprogrammen ermordet, weil sie aufgrund einer realen oder vermeintlichen Behinderung als nicht arbeitsfähig galten. Eberhard Osthaus wurde auf offener Straße zwischen Grasberg und Tarmstedt
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„Die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes geschahen nicht irgendwo – sie geschahen auch hier, in unserer Mitte“, vergegenwärtigt Bürgermeister Stefan Schwenke in seinem Grußwort, und appelliert: „Erinnerung ohne Konsequenzen bleibt folgenlos“. Angesichts einer verrohenden Sprache, alltäglicher Ausgrenzung und Angriffen auf demokratische Institutionen in der heutigen Zeit „müssen wir Stellung beziehen“, ist Schwenke überzeugt. Dass das Mahnmal auf dem Rat-
hausgelände steht, begrüßt er, denn „ein Rathaus ist ein politischer Ort, ein Ort demokratischer Verantwortung.“
Für die lokale Initiative „Nie wieder – Erinnern für die Zukunft“ spricht Ian Bild. Die Stele erinnere die Menschen daran, dass es sich bei den Opfern der Nationalsozialisten um Menschen handele, nicht bloß um Zahlen. „Jeder Mensch hatte einen Namen. Jeder Mensch hatte eine Geschichte, und jede Geschichte ist einzigartig.“ Zur Einweihung eines Gedenkortes gehört auch das Gedenken selbst: Heutige Worpsweder Bürgerinnen und Bürger verlesen die Namen der damals ermordeten Worpsweder. Für jede Person platzieren sie eine weiße Rose vor der Stele. 20 Rosen für 20 Ermordete. Nach einer Schweigeminute zerstreut sich die Menge. Einige wärmen sich in der Ratsdiele auf, doch viele verbleiben länger am Gedenkort. Manche verbeugen sich vor dem Mahnmal, einige murmeln Fragen an die Schatten der Vergangenheit. „Ich hätte gerne gewusst, was für ein Mensch du bist“, flüstert eine Frau. Sie blickt auf die Stele. Zu welchem der 20 Namen sie spricht, ist nicht zu erkennen.
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Bilderbuchkino mit Dachs und Rakete
HAMBERGEN – Das nächste Bilderbuchkino in der Samtgemeindebücherei findet am Mittwoch, 11. Februar, ab 17 Uhr statt. Vorgelesen wird die Geschichte „Dachs und Rakete – Das beste Picknick der Welt“ für Kinder ab vier Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. hwr
Sicherheit im Alltag
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Der Seniorenbeirat der Stadt wird anlässlich seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 16. Februar, einen Vortrag von Cornelius Ledig, Weisser Ring, zum Thema „ Ohne Furcht im Alter – Für mehr Sicherhit im Alltag, damit Sie kein Opfer werden“ hören im Dorfgemeinschaftshaus Freißenbüttel, Westerbecker Weg 49. Beginn ist um 15 Uhr. hwr
Rhythmische Sportgymnastik
LILIENTHAL – Jeden Sonntag trainieren Mädchen ab neun Jahren in der Vereinshalle des TV Falkenberg, Zum Schoofmoor 16, rhythmische Sportgymnastik. Das Angebot richtet sich an Einsteigerinnen und findet von 11.30 bis 13 Uhr statt. Ein Probetraining ist ohne Kosten möglich. rom
Online-Vortrag zur Elternzeit
LANDKREIS – Elternzeit ist kein Ausfall, sondern eine prägende Lebensphase – für Mitarbeitende ebenso wie für Unternehmen. Wer in dieser Zeit Orientierung und Kontakt bietet, stärkt Bindung, Motivation und den erfolgreichen Wiedereinstieg. Die OnlineVeranstaltung „Elternzeitbegleitung in der Praxis“ folgt diesem Gedanken, richtet sich an Unternehmen und Führungskräfte und findet am Montag, 9. Februar, von 15 bis 16.30 Uhr statt. Karolin Gaßmann, Co-Gründerin des Start-ups „Hey Parents – digitaler Elternzeit-Assistent für Organisationen“, stellt Praxisansätze vor. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen werden bis zum 5. Februar telefonisch unter 04791 / 930 36 22, p er E-Mail an ohzpower@ proarbeit-ohz.de oder unter landkreis-osterholz.de/ ohzpower entgegengenommen. rom
Hans Jürgen Wormeck hat mit dem Buch „Das Werk“ auf 450 Seiten über 650 Fotos seines Schaffens herausgegeben. Man kann es beim Künstler selbst bestellen. Foto: Armbrust
Kunst und Lebenseinblicke
Buch „Das Werk“ beschäftigt sich mit dem hiesigen Künstler Hans Jürgen Wormeck
FRIEDRICH-W. ARMBRUST
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Dieses Buch ist etwas für Liebhaber des Träumens, des Schmökerns, des Zurückblickens und des Schauens. Der Osterholz-Scharmbecker Künstler Hans Jürgen Wormeck hat jetzt sein Buch „Das Werk“ herausgegeben. Es enthält nicht nur Reproduktionen seines Schaffens aus Radierungen, Aquarellen, Werken in Öl, Installationen und mehr. Vielmehr gibt der 84-Jährige in ihm auch Einblicke in sein Familien- und Privatleben. Ebenfalls richtet er den Blick auf Befindlichkeiten, die ihn umgetrieben haben. Zum Beispiel „Die Sache mit Heikos Liebeskummer“: Der sei verliebt gewesen in „seine robuste Mitstudentin Heidi“, erzählt Wormeck im Buch. Die sei Heiko allerdings ausgerechnet vom eigenen Bruder ausgespannt worden. Trost habe er bei Wormeck gefunden. Der schuf daraufhin 1970 das Werk in Öl auf Leinwand „Den Weg zeigen“, in dem der stehende Künstler Heiko die Richtung weist. Zuerst als bedeutungslos ad acta gelegt, habe er es erst viele Jahre später „als aussagekräftig“ entdeckt. Oder da sind die Träume wie
der „von riesigen Äpfeln und einem schönen Kretin“. Der ist dem Aquarell „Strandleben“ zugeordnet. Der Traum über eine Begegnung mit Regisseur Peymann steht bei „Panik“ in Öl auf Leinwand. „Die Träume habe ich da so eingestreut“, sagt Wormeck im Gespräch. Sie seien für ihn „poetische Geflechte“ und hätten keinen Bezug mit dem Bild auf derselben Seite. Das Familien- und Privatleben dokumentiert der Kreisstädter mit Fotos. Zu sehen ist
das Hochzeitsbild der Eltern vom 14. Juli 1936. Oder er selbst ist nach seiner Geburt mit zwei Schwestern und Mutter abgebildet. Aus späteren Jahren stammen ein Foto mit Wormeck in der Tiefdruck- und eines aus der Malwerkstatt. Einen Text gibt es unter der Überschrift „Erinnerung an früheste Kindheit“. Zu lesen ist auch das Gedicht, das Wormecks Vater Friedrich zu dessen fünftem Geburtstag am 3. März 1946 schrieb. Ebenfalls hat der Künstler einen Brief des
Hans Jürgen Wormeck ist ein vielseitiger Künstler. „Flugtiere auf der Liebe, Prabuty“ von 2005 ist eine in Polen entstandene Aquarellmalerei. Dem Künstler zufolge ging es darum, die Stimmung eines nebelverhangenen Tages einzufangen. Bild: Wormeck
Samstag, 31. Januar
AVIE Apotheke OHZ
Hördorfer Weg 44 - 50
Osterholz-Scharmbeck
04791/9652744
Sonntag, 1. Februar
Koppel-Apotheke
Koppelstr. 35
Osterholz-Scharmbeck 04791/965680
Montag, 2. Februar
Apotheke am Bahnhof
Bahnhofstr. 37
Osterholz-Scharmbeck 04791/502780
Dienstag, 3. Februar
Lilien-Apotheke
Hauptstr. 59
Lilienthal 04298/915144
Mittwoch, 4. Februar Moor Apotheke Hüttenbusch Hüttenbuscher Straße 7 b Worpswede 04794/95180
Donnerstag, 5. Februar
Stern-Apotheke
Poststr. 4-6
Osterholz-Scharmbeck 04791/980333
Kranich Apotheke Amtsdamm 39 Hagen im Bremischen 04746 /951060
Freitag, 6. Februar
Findorff-Apotheke
Speckmannstr. 17 Grasberg 04208/1763
Vaters vom 28. Juli 1943 aus französischer Kriegsgefangenschaft in Lorient abgedruckt. Zu Wort melden sich weiter lebensbegleitende Menschen. So schreibt 1998 Wormeks gute Freundin Gretel Goritzki: „Es ist so schön, von Ihnen einen Brief zu bekommen, und es tut den Gedanken so gut, an ihm und in ihm herumzudenken. Immer, wenn ich ihn in die Hand nehme, kommt mir in den Sinn, wie einfach und wesentlich Sie Ihr Leben gestalten. Ebenso werden Ihre ‚Geschöpfe‘ sein, die Sie gestalten, wenn Sie sie zur Geburt freigeben.“ Und Lisa Kishon-Witasek lässt im Vorwort wissen: „Wir Glücklichen dürfen uns an diesem Werk erfreuen.“ Es lade ein, den Rest unseres Lebens mit Schauen, Staunen und Begeisterung zu verbringen, mit großer Freude und lustigem Bangen. Das Druckwerk enthält Wormecks bildnerische Arbeit von 1957 bis 2025. Es zeigt auf 450 Seiten über 650 Fotos seines Schaffens. „Das Werk“ kann bei Wormeck selbst bestellt werden. Es kostet 45 Euro plus gegebenenfalls 10 Euro für den Versand. Telefonisch ist er unter 04791/8481 zu erreichen oder unter ha@wormeck.net per E-Mail.
Das Weben im Fokus
Führung im Haus im Schluh zu einem frühen Handwerk
MARIUS ROSKAMP
WORPSWEDE – Für viele Menschen gehören Bildschirm, Maus und Tastatur zum Berufsalltag, auch im Handwerk steuern Fachkräfte Maschinen per Touchscreen. Die Weberinnen im Haus im Schluh arbeiten hingegen an Webstühlen ohne digitale Technik. Am 3. Februar um 15 Uhr kann man ihnen bei der Arbeit zusehen. Das Weben zählt zu den frühen Handwerken der Menschheit, Stoff-Funde reichen mehr als 30.000 Jahre zurück. In der Jungsteinzeit stellten Menschen in Europa Gewebe an G ewichtswebstühlen her. Im Mittelalter entstand der Trittwebstuhl, bei dem Hände und Füße gemeinsam zum Einsatz kamen.
Die Webführung beginnt um 15 Uhr im Haus im Schluh, die
Kosten für die Führung sind im Eintritt inbegriffen.
Plätze frei im Judokurs
LILIENTHAL – Der Martinsclub Bremen bietet ein inklusives Judo-Training für Erwachsene an, unabhängig von körperlicher oder geistiger Behinderung. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Teilnehmende mit Vorkenntnissen. Das Training findet freitags von 17.15 bis 18.45 Uhr beim Kampfsportverein Octagon Sport an der Gutenbergstraße 19 statt und kostet 70 Euro pro Jahr, Anmeldungen nimmt Petra Schürer vom Martinsclub unter Telefon 0421 / 98 99 77 18 entgegen. rom
Kreisverwaltung geschlossen
LANDKREIS – Die Standorte der Kreisverwaltung bleiben am 13. Februar geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit ist an diesem Tag nur eingeschränkt möglich. Bereits gemachte Termine behalten ihre Gültigkeit. rom
Einem alten Handwerk kann man im Haus im Schluh am 3. Febru-
„Vielsaitiges“ Musikprogramm
Klubkonzerte-Reihe 2026 startet / Fünf Termine von Jazz bis offener Bühne
MONIKA FRICKE
LILIENTHAL – Das neue Programm der Lilienthaler Klubkonzerte im Kulturzentrum
Murkens Hof stellte die Kulturbeauftragte der Gemeinde und Leiterin des Kulturzentrums, Martina Michelsen, zusammen mit ihrem Mitarbeiter David Cramer und dem 1. Vorsitzenden der Kulturinitiative Nordwest und Musiker Klaus Möckelmann vor.
Auftakt ist am Samstag, 14. Februar, 19 Uhr, das Jazz-Konzert mit dem Oli Poppe Trio. Der Bremer Jazzpianist und sein Trio haben sich für dieses Konzert mit der Jazz-Sängerin Klara Schwabe zusammengetan. Das Jazz-Trio besteht aus Oli Poppe (Piano), Michael Gudenkauf (Bass) und Rolf Jackowski (Schlagzeug).
Am Samstag, 25. April, 19 Uhr, musizieren die Hammond Sings The Blues (B3 Blues).
„Dann singt die alte original Hammond B3 Orgellady den Blues in allen Variationen“, kündigt Möckelmann an, der sich schon heute auf das Blueskonzert freut und die Tonradorgel Hammond B 3 spielen wird. An der Gitarre begleitet ihn Fred Drobnjak und Jonathan Frach an den Drums.
Neue Klänge aus der sogenannten Weltmusik präsentiert das Tzigan Trio, beheimatet in Argentinien, als Gypsy Tango Trio am Freitag, 26. Juni, 19 Uhr, mit Alejandro Montero (Gitarre und Gesang), David Maccione (Violine und Gesang) und Juan Sand (Akkordeon und Gesang). Sie vereinigen Romamelodien mit der Nostalgie und Melancholie des argentinischen Tangos.
Mit Caribbean Latinjazz
wird die Konzertreihe am 10. Oktober um 19 Uhr mit dem Quintett „Martinique“ fortgesetzt, das sind Manfred Altstadt (Percussion), Marc Prietzel (Drums), Stefan Hoffmann (Saxophon, Querflöte), Felix Elsner (Piano) und Marcello Albrecht (Bass). Der Eintritt kostet jeweils 20 Euro. Nur das Abschlusskonzert „Bühne Frei“, das am Sonntag, 15. November, ab 18 Uhr, ganz besonders den Nachwuchsmusikern gewidmet wird, kostet 15 Euro Eintritt. Junge Musiker und Musikerinnen gestalten dann zusammen mit dem Klaus Möckelmann Trio und der Akkordeon-Musikerin und Sängerin Mariska Nijhof das Musikprogramm im Schroe-
tersaal von Murkens Hof. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt zu allen Konzerten frei, kündigen die Veranstalter an. Der Kartenvorverkauf erfolgt ausschließlich über NordwestTicket (online sowie an allen Vorverkaufsstellen) und an der Abendkasse. Volksbankkunden mit der goldenen Girocard erhalten ein Freigetränk. Die Veranstalter danken ganz besonders den Sponsoren: den Osterholzer Stadtwerken und der Lilienthaler VolksbankGeschäftsstelle für ihre Unterstützung. Geschäftsstellenleiter Jannis Menge lobte das Kulturprogramm für die Region. Als tolles Angebot zur Förderung der Nachwuchsmusiker bezeichnete Carolin Novak
von den Stadtwerken die Reihe der Lilienthaler Klubkonzerte. Die Kulturbeauftragte der Gemeinde, Martina Michelsen, sprach von einer erfolgreichen Kooperation seit 2024 zwischen der Kulturinitiative und dem Kulturzentrum Lilienthal. Gemeinsam würden Ideen ausgetauscht und das Konzertprogramm erarbeitet. Klaus Möckelmann ist aktiver Musiker der Bremer Jazz-Szene und Klavierlehrer, seit 2015 wohnt er in Lilienthal. „Mein Anliegen ist es, junge Musiker im Konzert würdig zu präsentieren“, so Möckelmann. Das sei schließlich in der Vereinssatzung festgelegt: Die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere für Jugendliche.
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Josie lässt sich locken
Als Josie im Juni 2024 zu Tiere in Not kam, war sie nicht allein – sie brachte gleich vier Kitten mit. Diese konnten schnell in ein neues Zuhause ziehen, doch Mama Josie ist noch da. Wahrscheinlich, weil sie den Raum oft verlässt, sobald ein Mensch hereinkommt. Dabei ist Josie gar nicht so scheu – vor allem ist sie bestechlich: Sobald sie eine Tüte rascheln hört, muss sie erst einmal schauen, was los ist. Leckerlis?
Wunderbar. Katzenminze?
Auch gut!
Dann interessiert sie sich auch für den Menschen hinter den Tüten, lässt sich bürsten und manchmal sogar streicheln. Ihr Vertrauen zu gewinnen braucht ein wenig Zeit –und ein bisschen Bestechung.
Um Vertrauen zu fassen, braucht Josie Zeit und Leckerlis. Foto: pv
In einer ruhigen Umgebung wird Josie eine treue Begleiterin. Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr
Stille Stunden im Marktkauf
Regelmäßige Zeiten zum ruhigen Einkauf
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Der Marktkauf Ludwig will ein Zeichen für mehr Rücksichtnahme und Barrierefreiheit im Alltag setzen und führt daher ab dem 1. Februar regelmäßig zwei sogenannte „Stille Stunden“ ein. Diese finden jeden Dienstag von 11 bis 12 Uhr sowie jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr statt. Während dieser Zeiten reduziert der Markt alle vermeidbaren Geräusche auf ein Minimum, unter anderem durch leise oder ausge-
Plätze
schaltete Hintergrundmusik, reduzierte Durchsagen und ein insgesamt ruhigeres Marktumfeld.
Das Marktkauf-LudwigTeam will mit den Stillen Stunden insbesondere sensiblen, reizempfindlichen oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen den Einkauf erleichtern. „Einkaufen sollte für alle Menschen möglich sein – ohne Stress und Überforderung“, so Inhaber Mischa Ludwig. rom
in Schmiedekurs frei
WORPHAUSEN – Wer schon immer mal Schmieden lernen wollte, kann an einem Kurs auf dem Lilienhof teilnehmen. Der Kurs beginnt am 8. Februar um
9 Uhr und dauert bis 17.30 Uhr. Es findet ein Folgetermin am 31. Mai statt. Die Teilnahme kostet 120 Euro, Anmeldung per 04298 / 92 92 40. rom
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Martina Michelsen (dritte von links) und David Cramer (links) stellten mit Klaus Möckel (am Flügel) das Programm der diesjährigen Klubkonzerte vor, zusammen mit Vertretern der Sponsoren: Carolin Novak (Osterholzer Stadtwerke) und Jannis Menge (Volksbank Lilienthal). Foto: Fricke
Drei Lose bis zum Hauptgewinn
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Es sei immer der schönste Termin der Klosterholztombola, sagte Anja Kalski, Vorsitzende des Wirtschaftstreffs Osterholz-Scharmbeck. Was sie derart bewegte, war die Übergabe des Hauptpreises. Über einen neuen Opel Corsa vom Autohaus Meyer darf sich Manfred Wendelken freuen. Wendelken, Friseur im Ruhestand, kauft schon seit Jahrzehnten Lose bei der jährlichen Tombola. Der Weg zum Hauptgewinn war dabei eine regelrechte Zitterpartie: Wendelken hatte zwei Lose gekauft. Eines war eine Niete, mit dem anderen gewann er ein Freilos. Auf diesem war dann schließlich die Nummer. Die Losverkäuferin sagte Wendelken bei Blick auf die Gewinnnummer noch: „Moment, das ist was größeres.“ Bei Wendelken währt die Freude im-
mer noch an, zur Gewinnübergabe bei der Sparkasse in der Kreisstadt kam er mit seiner Frau Monika. „Es ist ein schönes Auto“, freute sich Wendelken. Dennis Neubeck, Verkaufsleiter beim Autohaus Meyer, wies unter anderem auf „Sitze der nächsten Generation“ hin.
Stefan Molkentin vom Wirtschaftstreff bestätigte, dass es noch Gewinne gibt, die abgeholt werden können. Schon jetzt hat er aber begonnen, die Gewinne für die diesjährige Tombola zu akquirieren. Insgesamt habe man bei der vergangenen Tombola knapp 35.000 Lose verkauft, so Kalski. Die 37 Jahre alte Aktion wird auch an Orten außerhalb des Scharmbecker Marktplatzes gewünscht. In Neuenkirchen etwa fänden auch Verkäufe statt, nannte Molkentin ein Beispiel. rom
Neue Leitung beim Stadtmarketing
Othmar Gimpel bringt Konzerthauserfahrung mit und will Prozesse optimieren
MARIUS ROSKAMP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Es gab kürzlich einen Wechsel in der Geschäftsführung des Stadtmarketings. Othmar Gimpel hat zunächst für 18 Monate die Zügel in der Hand und wird in dieser Zeit die strategische Neuausrichtung der Stadthalle übernehmen. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Sass zu der neuen Personalie: „Mit Othmar Gimpel gewinnen wir einen ausgewiesenen Fachmann, der vergleichbare Häuser kennt.“ Zur Vorstellung Gimpels hielt Sass außerdem die Bemühungen des Bürgermeisters Torsten Rohde hoch, der Sass zufolge dafür verantwortlich zeichnet, Gimpel als Nachfolger gefunden zu haben. Denn die bisherigen Geschäftsführer Jens Themsen und Oliver Milz, Ende vergangenen Jahres gegangen, konnten seit 2019 den Ruf der Stadthalle bereits durchaus ausbauen, sodass auch echte Größen des Musik- und Showgeschäfts wiederkehrende Gäste der Halle sind.
Gemeinsam mit dem Team um Stadthallen-Manager Matthias Renken soll Gimpel „zentrale Weichen für die zukünftige Ausrichtung des Hauses stellen“, so die Verwaltung des Stadtmarketings in einer Mitteilung. Zu diesen Weichen zählen hiernach die weitere Stärkung der regionalen Verankerung und die Prüfung wirtschaftlicher und organisatorischer Strukturen. Laut eigener Aussage will Gimpel hierfür aber nicht umwerfen, was gut funktioniert. Er will etablierte Strukturen nutzen. „Operativ bleibt alles beim Alten“, so
Gimpel. Im Klartext bedeutet das: Gimpel will mit der jetzigen Belegschaft zusammenarbeiten. Als Erfolg würde er verbuchen, wenn er es schaffen sollte, in seiner Interimszeit die bestehenden Strukturen zu optimieren. Das Gebäude selbst zu modernisieren, schließt er auch nicht aus.
Für Gimpel präsentiert sich ihm zufolge eine gute Ausgangslage. Mit ihren 1.200 Sit-
zen habe die Stadthalle eine gute Größe für das Sortiment, das sie bedient, sagte er. Renken bekräftigte, dass die Lage der Halle mit ihrer Nähe zum Bahnhof ebenfalls optimal sei. Ein Hotelprojekt in unmittelbarer Nähe soll noch in diesem Jahr im Planungsausschuss vorgestellt werden. Ob sich das Projekt Hotel aber realisieren lässt, steht noch in den Sternen. Rohde schloss mit der Beob-
achtung, dass kein Konzerthaus des Landes kostendeckend arbeite. Die Stadthalle sei ein Stück Daseinsfürsorge, ein Puzzleteil, das die Stadt ein Stück lebenswerter macht. Die Halle reihe sich damit in Angebote wie das Allwetterbad oder Sportanlagen ein. „Die Stadthalle wirtschaftet aber nicht für sich allein, sie hat Strahlkraft für die ganze Stadt“, so der Bürgermeister.
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Kinder zur Blaulichtbande
Neues Feuerwehrangebot in der Samtgemeinde für Grundschulkinder geht an den Start
ANNEMARIE UTKE
HAMBERGEN – Spiel, Spaß, und das richtige Verhalten im Notfall: Bei der Kinderfeuerwehr soll es all das für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren geben. Während ältere Kinder und Jugendliche in der Samtgemeinde den Jugendfeuerwehren beitreten und sich dort engagieren können, fehlt ein ähnliches Angebot für Kinder im Grundschulalter bisher. Doch das soll sich bald ändern, wenn am Sonntag, 15. Februar, die Kinderfeuerwehr eingeweiht wird.
Die „Blaulichtbande“, wie die Kinderfeuerwehr heißen wird, soll aus zwei Gruppen mit jeweils 15 Kindern bestehen. Im 14-tägigen Wechsel treffen sich die Gruppen außerhalb der Ferienzeiten jeweils mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr zum „Dienst“ in der Uwe-BraunsHalle, Bahnhofstraße 5. Bei den Treffen sollen Spiel und Spaß im Vordergrund stehen, wobei die Kinder auch einiges über die Feuerwehr, Verkehrsregeln und richtiges Verhalten in Notfällen lernen. Noch bis Sonntag, 15. Februar, können Interessierte sich per E-Mail an kinderfeuerwehr@feuerwehrhambergen.de für das Angebot anmelden.
In der Kinderfeuerwehr können Hamberger Kinder bereits im Grundschulalter der Faszination Feuerwehr nachgehen und ihr dabei ganz nah kommen. Symbolfoto: Pixabay
Da die Gemeinde regen Andrang erwartet, will sie eine Interessentenliste führen. Die Blaulichtbande steht Kindern aus allen Ortschaften der Samtgemeinde offen. Die Eltern, deren Kinder als Gründungsmitglieder den Gruppen beitreten können, bekommen vonseiten der Feuerwehr Bescheid. Alle anderen Kinder bleiben als Bewerber auf der Warteliste vermerkt, sodass sie künftig in die Blaulichtbande nachrücken können. Die Gründungsfeier am 15. Februar findet in Gestalt eines Familienfestes von 14 bis 17 Uhr ebenfalls in der UweBrauns-Halle statt und steht allen offen. Die Orts- und Jugendfeuerwehren aus den verschiedenen Ortschaften der
Samtgemeinde stellen sich dort vor, zudem versprechen die Organisatoren eine schmackhafte Verpflegung, und natürlich jede Menge Feuerwehr. Weitere Informationen zur Kinderfeuerwehr gibt es online unter feuerwehr-hambergen.de/ kinderfeuerwehr
Torsten Rohde, Klaus Sass, Othmar Gimpel und Matthias Renken (von links). Gimpel selbst spielt privat Cello und Kontrabass. Foto: Roskamp
Manfred Wendelken gewann Opel Corsa
Den Blumenstrauß reichte Manfred Wendelken (dritter von rechts) direkt an seine Ehefrau Monika weiter. Foto: Roskamp
Ursula Barwitzki gewann mit ihrem Werk „Erinnerung trifft auf Grau“ den Kulturpreis der Volksbank. Ihre und weitere Arbeiten sind auf Gut Sandbeck ausgestellt.
Kulturpreis der Volksbank
49 Kunstschaffende präsentieren ihre Werke zum Motto „Die Farbe Grau“
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– In der vollbesetzten großen Scheune auf Gut Sandbeck begrüßte Jan Mackenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Osterholz-Bremervörde, die zahlreichen Gäste, Preisträger und Teilnehmer am Kulturpreis 2025 zum Thema „Die Farbe Grau“. Mackenberg verkündete, dass 49 Kunstschaffende mit 68 Werken sich an der Ausschreibung zum Kulturpreis beteiligt hatten. Mit Spannung erwartete das Publikum die Bekanntgabe der Gewinner des Kulturpreises 2025. Die Platzierung der Werke in der Galerie des Kunstvereins hatten vorher die Vorsitzende Katrin Schütte,
Claudia Schnibbe und der freischaffende Künstler Waldemar Grazewicz vom Kunstverein vorgenommen. Auf Staffeleien, mit Tüchern abgedeckt, standen die Kunstwerke der ersten und zweiten Sieger des Kulturpreises neben dem Rednerpult. Jurymitglied Rainer Bessling gab dem Publikum nähere Angaben zu den ausgestellten und prämierten Werken des Kulturpreises und schließlich verkündete Bessling die Auswahl der prämierten Arbeiten: Platz 1, der mit 2.000 Euro dotiert war, erhielt Ursula Barwitzki aus Grasberg für ihren Beitrag „Erinnerung trifft auf Grau“, eine übermalte Fotografie. Neun SchwarzWeiß-Fotografien, fotografische Doppelportraits von Mut-
Spiele im Allwetterbad
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Im Allwetterbad findet wieder ein Spielenachmittag für Kinder und Jugendliche statt. Der Spielenachmittag läuft am Montag, 2. Februar, von 14 bis 17 Uhr innerhalb der regulären Öffnungszeiten von 7.30 bis 21 Uhr. Angeboten werden unter anderem ein Seepferdchen-Rennen, eine Wasserlaufbahn, Kanus, Wasserbälle und weitere Spiele. Eltern können in dieser Zeit die Sauna nutzen. Das Team des Allwetterbades organisiert den Nachmittag und stellt auch einen
Hindernis-Parcours mit schwimmenden Matten bereit. Dabei testen die Teilnehmenden Gleichgewicht und Bewegung im Wasser. Das Spielangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Badebetrieb. Im Bocadillo gibt es ein Angebot aus Pommes frites und Slushy. Der Badebetrieb geht während des Spielenachmittags weiter, es kann jedoch zu Einschränkungen kommen. Es gilt der reguläre Eintrittspreis, Tickets sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich.
ter und Tochter, zeigt sie selbst im Alter von sieben Jahren. Die Fotografien waren mit grauer Farbe übermalt und auf Leinwand gedruckt. „Das Grau zeigt sich in vielen Facetten“, so Bessling, „variiert in der Tönung“.
Zum 2. Preis, dotiert mit 1.000 Euro, wählte die Jury die Arbeit von Susanne Fasse aus Worpswede, die eine Graphitzeichnung nach japanischem Vorbild erfolgreich einreichte.
„Welch Zufall“, so der Kunstkritiker und Kulturjournalist Rainer Bessling aus Syke, dass ausgerechnet seine Lieblingsfarbe Thema des 33. Kulturpreises der Volksbank Osterholz-Bremervörde wurde. Bessling zählte zur Jury, die weiterhin aus der wissen-
schaftlichen Mitarbeiterin der Museen Böttcherstraße in Bremen, Henrike Hans, sowie der Mitarbeiterin der Volksbank Birgit Asmann bestand. „Die Farbe Grau“ sei eine zufällige Themenfindung und Gemeinschaftsarbeit von Birgit Asmann und Waldemar Grazewicz. Das Publikum konnte selbst noch eine Prämierung für den Publikumspreis, der mit 500 Euro ausgeschrieben war, vornehmen. Bis zum 8. Februar sind die ausgestellten Werke zum 33. Kulturpreis der Volksbank in der Galerie des Osterholzer Kunstvereins auf Gut Sandbeck, Sandbeckstraße 13, zu sehen. Weitere Informationen gibt es online unter osterholzerkunstverein.de
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Gute Chancen für Azubis in der Pflege
Für alle Berufszweige gab es deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerbungen
KLAUS PICKSAK
Vor knapp drei Wochen wurden die Ergebnisse der zweiten Erhebungswelle von 2023 im Pflegepanel des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht. Sie zeigen dass die Angebote für Ausbildungsund Studienplätze in der Pflege in 2023 größer als die tatsächliche Nachfrage war. Und dies, obwohl sich den Auszubildenden gute Perspektiven für den Übergang in den Beruf boten. Dafür sprechen hohe Übernahmequoten und die Chance auf Mobilität zwischen den unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen, die vielfältige Einstiegsmöglichkeiten eröffnen.
Nahezu 100.000 Ausbildungsplätze stellten die ausbildenden Einrichtungen im Jahr 2023 bereit. Davon konnten allerdings nur 54 Prozent besetzt werden. Auch an den Pflegeschulen blieb die Nachfrage deutliche hinter der Zahl von Angeboten zurück. Von rund 83.000 angebotenen Plätzen wurden etwa 61.500 belegt. Das entspricht 74 Prozent. In pflegepraktischen, insbesondere primärqualifizierenden Bachelorstudiengängen blieben ebenfalls Kapazitäten ungenutzt. Die Bewerber für eine Ausbildung hatten somit entsprechende Entscheidungsspielräume bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes.
Die Gründe für unbesetzte Ausbildungsplätze unterschieden sich in den einzelnen Versorgungsbereichen: Pflegeheime und ambulante Dienste berichteten vor allem von zu wenigen Bewerbungen, während Pflegeschulen und Krankenhäuser häufiger eine fehlende Eignung der Bewerben-
Wer sich für eine Ausbildung in Pflegeberufen interessiert, der hat in allen Bereichen sehr viel Entscheidungsfreiheit bei der Wahl seiner Ausbildungsstätte. Foto: BfA
den nannten. Bei der Auswahl neuer Auszubildender wurden Motivation, persönlicher Eindruck und ein vorheriges Kennenlernen vielerorts wichtiger bewertet als Schulnoten oder formale Vorqualifikationen.
Für Krankenhäuser hatten schulische Abschlüsse tendenziell höhere Bedeutung, gleichzeitig berichteten sie vergleichsweise seltener von Besetzungsproblemen.
Positiver fällt der Blick auf den Übergang in den Beruf aus. Fast 80 Prozent der Auszubildenden in Krankenhäusern und rund zwei Drittel von ih-
nen in Pflegeheimen und -diensten wurden überwiegend unbefristet übernommen. Die Daten der befragten Einrichtungen liefern zudem Hinweise auf die Mobilität der Azubis. Geschätzt 1.800 wechselten direkt nach dem Abschluss aus stationärer oder ambulanter Langzeitpflege in den Krankenhausbereich. Unter dem Strich skizzieren die Ergebnisse eine eindeutige Tendenz im Ausbildungsmarkt: Einrichtungen suchten weiterhin Nachwuchs und Auszubildende fanden gute Einstiegschancen vor.
Die Daten der zweiten Erhebungswelle des BIBB-Pflegepanels wurden im ersten bis dritten Quartal 2024 erhoben. Insgesamt wurden mehr als 7.200 Verantwortliche für die Ausbildung zur beruflichen und hochschulischen Pflegeausbildung zum Bezugsjahr 2023 befragt. Davon kamen 6.276 aus ausbildenden Einrichtungen, 925 aus Pflegeschulen und 46 aus Hochschulen mit pflegepraktischem Anteil. Der nächste Bericht mit den Ergebnissen zur dritten Erhebungswelle wird voraussichtlich Ende 2026 erwartet.
Karriere mit Gebäudechnik Initiativbewerbung starten
Rund um die Uhr verlassen wir uns darauf, dass Trinkwasser in Top-Qualität aus dem Hahn kommt und dass die Heizung zuverlässig läuft. Das macht deutlich, welche Bedeutung das Berufsbild von Fachkräften aus der Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik hat.
Die duale Ausbildung im SHK-Handwerk bietet viele Einstiegsmöglichkeiten in diese zukunftssichere Branche. Neben handwerklichem Können und technischer Präzision sind auch beraterische und kaufmännische Talente gefragt. Tätigkeiten wie das Installieren energiesparender Heizungen, die Umsetzung komfortabler Bäder mit innovativen Funktionen oder die Einrichtung moderner Lüftungssysteme gehören ebenso dazu, wie Planung, Kundenberatung und nachhaltige Systemlösungen. Nach einer Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren eröffnen sich vielfältige Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie reichen vom Meistertitel bis zur Selbstständigkeit mit einem eigenen SHK-Betrieb. kp
Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz durchstöbern viele junge Menschen entsprechende Stellenanzeigen in Zeitungen oder Onlinebörsen und bewerben sich dann auf passende Angebote. Wer aber schon ein klares Bild von seinem Ausbildungsplatz für den Traumjob hat, der kann mit einer Initiativbewerbung selbst den ersten Schritt machen und sich gezielt bei seiner Wunschfirma bewerben, auch wenn dort gerade keine konkrete Stelle ausgeschrieben ist.
Das kann sich lohnen, denn Schätzungen zufolge werden bis zu 70 Prozent der Stellen gar nicht über eine Ausschreibung, sondern über Beziehungen oder Empfehlungen vergeben. Mit einer solchen Initiativbewerbung verpasst man keine Stelle in der Wunschfirma und ist beim späteren Einstellungsprozess ganz vorn mit dabei. Gerade bei großen und wachsenden Firmen, in denen häufig mehrere Ausbildungsstellen zu besetzen sind, ist diese Vorgehensweise erfolgversprechend. kp
Wir bieten zum 01.08.2026 folgende Ausbildungsplätze an:
• zum/zur Vermessungstechniker:in (w/m/d) in Lüneburg
• zum/zur Verwaltungsfachangestellte:n (w/m/d) in Verden
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Eine Pflicht wird fünfzig
Einsteigen, anschnallen, losfahren – für die meisten eine Selbstverständlichkeit, schließlich besteht in Deutschland Gurtpflicht seit mittlerweile 50 Jahren. Seit dem 1. Januar 1976 heißt es –allerdings zunächst nur für den Fahrzeuglenkenden und seinem Sitznachbar, „erst gurten, dann fahren“, wie ein damaliger Slogan zum neuen Gesetz empfahl. Die Zahl der Gurtverweigerer war zunächst hoch, ein Verwarnungsgeld in Höhe von damals 40 D-Mark für alle, die ohne fuhren,
Seit 50 Jahren gilt in Deutschland die Anschnallplicht.
wurde erst ab dem 1. August 1984 von der Polizei kassiert. Zeitgleich wurde die Anschnallpflicht auch auf die Rücksitze ausgeweitet. Die Kindersicherungspflicht kam dann neun Jahre später. Der Gurt erwies und erweist sich auch in Kombination mit dem Airbag als Lebensretter. Waren Anfang der 1970er jährlich mehr als 20.000 Verkehrstote zu beklagen, verunglückten im Straßenverkehr laut Statista 2024 insgesamt 2.770 Menschen tödlich.
AUTO
Italienischer Lloyd
Volkswagen hatte 1953 bei der Carozzeria Ghia Turin ein Sportcoupé bestellt. Der Prototyp gefiel VW-Chef Heinrich Nordhoff (Wolfsburg) und dem Karosseriebauer Wilhelm Karmann (Osnabrück). Beide beschlossen den „Karmann-Ghia“ in Serie zu fertigen. Der Erfolg war enorm. Das 1955 auf den Markt gekommene Fahrzeug verkaufte sich
zzgl. Überführungskosten
Der Prototyp des schicken Lloyd hieß „Lloyd Sport-Juwel“. Doch mit 25 PS Leistung mochte niemand mehr von einem Sportcoupé sprechen. Der Verkauf erfolgte unter dem Namen „Alexander Frua“.
Serie AUTOS aus Bremen
ausgezeichnet – zwischen 1955 und 1974 wurden weit über 400.000 Wagen produziert. An einen ähnlichen Coup dachte Carl F. W. Borgward. Ein Sportcoupé auf Basis des biederen Kleinwagens „Alexander“ würde das Image anheben und eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Seine Lloyd-Direktoren waren von der Idee
nicht begeistert, hatten sie doch genügend um die Ohren mit der Massenproduktion des Typs Alexander. Ein neues Fahrzeug würde das schon durch die Entwicklung der „Arabella“ völlig ausgelastete Konstruktionsbüro und die Versuchsabteilung überfordern. Dazu käme eine Ausweitung des Werks, Aufbau einer Fertigung und Einrichtung des Einkaufs sowie Organisation des Ersatzteilwesens. Man einigte sich anscheinend auf einen Kompromiss: Das Coupé sollte in einer Stückzahl von zirka 50 Exemplaren entstehen. Eine Entscheidung wollte Borgward aufgrund des Verkaufs der Kleinserie fällen.
1944 hatte der italienische Stilist Pietro Frua (1913-1983) ein Designstudio in der Turiner Via Villa Glori 8 eröffnet. Frua entwarf Karosserien für Autohersteller und produzierte Prototypen sowie Kleinserien. Lloyd bestellte 1957 bei ihm ein Sportcoupé, das zwei Personen Platz bot und im November 1958 auf dem Turiner Automobilsalon der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Carl Borgward war begeistert. Das Fahrgestell und der Motor
stammten vom Lloyd Alexander TS (600 cm³ Hubraum, 25 PS/18 kW). Die Höchstgeschwindigkeit des 2-Sitzers betrug 120 km/h. Aufgrund dieser „mageren“ Leistung sprach niemand mehr vom Sportcoupé. Die Werbeabteilung verwendete den Begriff „Luxus-Coupé“ und verzichtete auf den ursprünglichen Namen „lloyd sport – Juwel –Creazione p. frua“. Die Fahrzeuge der folgenden Kleinserie hießen dezent „Alexander Frua“. Dieser kostete 6.058 DMark.
Nach nur 49 gebauten Exemplaren war Schluss. Ob als Ursache des schnellen Endes ein schleppender Absatz war, oder ob Carl F. W. Borgward ein Einsehen wegen der Zeitnot hatte, ist unbekannt. Schon in der Preisliste der Lloyd-Wagen vom September 1959 war das Coupé nicht mehr verzeichnet.
DER AUTOR Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte
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Schon einmal einen VW Bulli gesehen, der auf Schienen fährt?
Wenn nicht, noch bis Sonntag, 1. Februar, gibt es auf der Bremen Classic Motorshow Gelegenheit dazu. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer setzt in diesem Jahr einen besonderen Akzent – mit einem außergewöhnlichen Exponat, einem Bulli, der auf Schienen fährt. Die Präsentation der legendären Bulli Draisine auf Basis des Volkswagen T1 zählt zu den Höhepunkten des VW Messeauftritts in Bremen. Das offiziell als Klv 20 (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) bezeichnete Fahrzeug wurde 1955 für die Deutsche Bundesbahn gefertigt und vereint zwei Welten: die Mobilität auf der Schiene und den erfolgreichen
Transporter für die Straße. Technisch basierte die Draisine auf der Karosserie eines VW T1 Kombi, die auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt wurde. Eine mechanische Hebevorrichtung erlaubte es, das Fahrzeug auf der Stelle zu drehen – ein entscheidender Vorteil bei Wartungs- und Inspektionsfahrten. Angetrieben wurde der Klv 20 von einem 21 kW (28 PS) starken Benzin-Boxermotor in Industrieausführung, kombiniert mit einem mechanischen ViergangGetriebe.
Insgesamt entstanden lediglich 30 Exemplare, die bei Bahn- und Signalmeistereien im Einsatz waren. Bis in die 70er Jahre hinein leisteten sie wertvolle Dienste, bevor sie ausgemustert wurden.
Preis für Benzin leicht gefallen
Nachdem die Kraftstoffpreise einige Wochen lang auf einem zu hohem Niveau lagen, bewegt sich nun zumindest der Benzinpreis wieder abwärts. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Demnach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten
Mittel 1,736 Euro und damit 0,6 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel kostet wie bereits in der Vorwoche im Schnitt 1,698 Euro. Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit abends zu tanken, denn dann sind die Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens.
Einzigartige Premiere: Die legendäre Bulli Draisine Klv 20 erstmals auf der Bremen Classic Motorshow – inklusive für
Warum Alexander Frua sich nicht Sportcoupé nennen dur e
Foto: VW Nutzfahrzeuge
Foto: Gerhard Schammelt/Archiv Peter Kurze
Starker Start ins neue Jahr
Fords elektrische
Produktpalette: Anlässlich der Gewerbewochen gibt es beim E-Auto-Kauf auf viele Modelle zusätzlich 5.000 Euro Bonus.
Der Jahresanfang ist der ideale Zeitpunkt, um neue Vorhaben anzugehen, Investitionen strategisch zu planen und mobil in die Zukunft zu starten. Ford unterstützt diesen Aufbruch mit zwei Aktionen, die sich an Gewerbekunden und Familien richten.
Für Kunden ist der klare Vorteil: Null-Prozent-Zinsen auf Ford Nutzfahrzeuge sowie auf Elektro-PKW. Vom kompakten Transporter bis zum vielseitigen Nutzfahrzeug sorgt die Null-
Prozent-Finanzierung für maximale Planungssicherheit und schont die Liquidität. Für Elektro-Modelle setzt Ford zusätzlich ein starkes Zeichen: Vier Jahre Garantie sowie 0 Euro Wartungskosten sind inklusive. Das senkt die laufenden Betriebskosten erheblich und ermöglicht Unternehmen einen transparent kalkulierbaren und sorgenfreien Einstieg in die Elektromobilität.
Es gibt aber noch eine weitere Aktion im neuen Jahr: Null-Prozent-Zinsen auf alle Modelle der Ford Tourneo Familie. Diese stehen für Raum, Flexibilität und Komfort und eignen sich ideal für Familien, aktive Freizeitgestaltung oder den kombinierten Einsatz im Berufs- und Alltagsleben. Ergänzend zu den aktuellen Finanzierungsaktionen bietet Ford derzeit einen Bonus
in Höhe von 5.000 Euro, der unabhängig von staatlichen Fördervoraussetzungen gewährt wird. Ein möglicher staatlicher Bonus kann, sofern die individuellen Voraussetzungen erfüllt sind, zusätzlich in Anspruch genommen werden. Der Ford Bonus gilt für die Modelle Explorer, Capri, Puma Gen-E, Mustang Mach-E sowie Kuga PHEV und ergänzt die laufenden Kampagnen um einen weiteren finanziellen Vorteil.
In Deutschland und vielen anderen Ländern ist das Warndreieck im Auto Pflicht. Das war bislang auch in Spanien so. Seit Jahreswechsel wird es laut ADAC durch ein Blinklicht ersetzt, welches sich bei einem Unfall oder einer Panne am Dach des Fahrzeugs befestigen lässt. Die spanischen Autos müssen dann statt dem Warndreieck mit einem speziellen Blinklicht ausgestattet sein.
Zufahrtskontrolle in Wien und Co.
Österreich-Urlaubende aufgepasst: Wien und weitere Städte der Alpenrepublik planen ab Mai diesen Jahres Zufahrtskontrollen für die Innenstädte. Überwacht werden soll die Einfahrt durch Kameras. Künftig dürften dann nur noch Berechtigte in die Innenstädte fahren dürfen.
Richtung für die künftige Entwicklung des Skoda-Portfolios vor.
Skodas neuer Siebensitzer
In diesem Sommer wird das neue Flaggschiff von Skoda, ein vollelektrischer Siebensitzer, Weltpremiere feiern. Bilder vom neuen Tschechen gibt es noch nicht, aber Skoda hat schon den Modellnamen verraten: Der Neue wird Peaq heißen und Ideen der Konzeptstudie Vision 7S in die Serienproduktion übertragen. Bereits im Frühjahr 2022 hatte Skoda mit der Konzeptstudie Vision 7S seine neue Designsprache Modern Solid vorgestellt. Das Konzept
zeigte deutlich die zukünftige Ausrichtung der Marke und gab auch einen Ausblick auf ein zukünftiges vollelektrisches siebensitziges Serienmodell. „Mit der Vision 7S haben
Rufen
€/Monat 1 36 Monate Laufzeit / 10 000 km pro Jahr / 5.000 € Sonderzahlung / zzgl. 1.190,- € Überfühungs- & Zulassungskosten
Kombinierte Werte für den
1Ein Kilometerleasingangebot für Privatkunden (Bonität vorausgesetzt) der Stellantis Bank SA Niederlassung Deutschland, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, für die das Autohaus als ungebundener Vermittler tätig ist. Nach Vertragsende werden Mehr- und Minderkilometer (Freigrenze jeweils 2.500 km) sowie ggf. vorhandene Schäden abgerechnet. Alle Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Überführungs- und Zulassungskosten. Die Leasingsonderzahlung kann durch eine staatliche Förderprämie kompensiert werden. Die Förderung ist nicht Bestandteil des Leasingvertrags.
Im Anscha ungspreis ist der PEUGEOT ELEKTROBONUS in Höhe von 5.000 € bereits berücksichtigt. Bei höheren Ausstattungsvarianten kann der PEUGEOT ELEKTROBONUS höher ausfallen. Nachlass, keine Barauszahlung. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Abbildung zeigt Fahrzeug der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes.
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