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Hamme Report vom 24.01.2026

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SAMSTAG, 24. JANUAR 2026

NR. 3792/22. JAHRGANG

Mit der VHS nach Italien

Wie in den Alpen fühlen

Schwarzhumoriger Geburtstag

Semesterprogramm der Schule in Lilienthal Seite 4

Eisstockschießen jetzt in Neu Helgoland

Zu dem aktuellen Theaterstück des Vereins De Worphüser

Seite 5

Seite 3

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Frühstück für Senioren OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Seniorenbegegnungsstätte lädt für den 4. Februar, 9.30 Uhr zum Seniorenfrühstück in die Bördestraße 29a ein. Die Kosten betragen 7 Euro pro Person. Es spricht Jörg Struckmeier vom Kreisverband Osterholz der Europa-Union. rom

Einladung zum Trauercafé OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Der Ambulante Hospizdienst des Diakonischen Werkes Osterholz-Scharmbeck lädt für Mittwoch, 4. Februar, von 15 bis 17 Uhr, zum Trauercafé in die Räume des Diakonischen Werkes, Marktweide 11, ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. rom

Auffahrunfall beim Abbiegen WORPSW EDE – Am vergangenen Mittwoch beabsichtigte eine Autofahrerin von der Schlußdorfer Straße nach rechts in die Mevenstedter Straße abzubiegen. Der nachfolgende Autofahrer fuhr auf das Auto der Frau auf. Die Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. ots

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Queer und bissig: So illustriert sich das QFBL auf seinem Infomaterial und Postkarten. Das Bündnis ist noch nicht ganz ein Jahr alt. Es gründete sich im Rahmen des Internationalen Frauentages 2025. Foto: Roskamp

Feminismus im ländlichen Raum Das Queerfeministische Bündnis Lilienthal will sich patriarchaler Gewalt entgegenstellen ANNEMARIE UTKE

LILIENTHAL – Eine Premiere für Lilienthal ereignete sich im vergangenen Frühjahr: Zum als Internationaler Frauentag oder auch Feministischer Kampftag genannten 8. März organisierte eine kleine Arbeitsgruppe erstmals eine eigene Demonstration zu diesem Anlass in Lilienthal. „Das war eine recht kleine Arbeitsgruppe“, blickt Tomke Schwarz zurück. Schwarz engagiert sich im Queerfeministischen Bündnis Lilienthal (QFBL), das aus der Arbeitsgruppe entstand. „Dann haben wir gesagt: Bei der 8.-MärzDemo lief es ja eigentlich ganz gut. Und es darf auf jeden Fall noch größer werden.“ Den Kern der Gruppe bildet eine Handvoll Personen, die sich für ihre Initiativen mit weiteren Gruppen und Einzelpersonen im Landkreis vernetzen – so wie mit der Selbst-

hilfegruppe „Trans*Net“ oder der Jugendgruppe Lilis Wohnzimmer. Die Altersspanne der im Bündnis aktiven Menschen reicht dabei „von Jugendlichen bis Senioren“, so Schwarz. Ein wichtiges Ziel der Bündnisgründung sei gewesen, häufiger sichtbar zu sein als nur am 8. März. Die Mitglieder möchten sich für Gleichberechtigung und gegen patriarchale Gewalt einsetzen. „Es ist eine Alltagsgewalt für viele Personen. Und durch diesen Alltagscharakter wird es total lapidar behandelt“, ist Schwarz überzeugt. Seit August 2025 tritt das Bündnis öffentlich auf. Seinen Auftakt vollzog das QFBL mit einem Stand auf der Nachhaltigkeitsmesse in Murkens Hof, wo die Mitglieder Flyer und Sticker verteilten, und auch selbstbedruckte SecondHand-T-Shirts und Patches anboten. Generell habe die Bündnisarbeit oft „auch einen künstlerischen

Aspekt“, berichtet Schwarz. Auch die grüne Kommunalpolitikerin Christina Klene beteiligt sich beim QFBL. Sie will die Veranstaltungsreihe „Frauenfrühstück“ reaktivieren, das Format war durch die Corona-Pandemie eingeschlafen. Dieses sei stets eine gute Möglichkeit gewesen, „neue Frauen kennenzulernen, sich zu vernetzen, sich auszutauschen, verschiedene Lebenswelten nebeneinander zu haben“, erzählt Klene. Sie finde es „manchmal auch erschütternd“, dass „heute nichts besser ist als früher.“ „Ich musste mich schon häufig als Feministin beschimpfen lassen“, berichtet Klene. „Ich finde, darüber sollten wir längst hinaus sein, das wäre schon schick. Aber man muss immer noch dran arbeiten.“ Für entsprechend aktuell und relevant hält sie die Arbeit des QFBL. Angesichts der politischen Gegenwart habe sie gelegentlich „die

Befürchtung, dass es eher wieder rückwärts geht als vorwärts.“ In jedem Falle aber sei patriarchale Gewalt ebenso wie ihre Bekämpfung, „ein Thema durch alle Generationen“. Gerade arbeitet das QFBL daran, sich im Landkreis über Lilienthal hinaus mit Interessierten zu vernetzen. Gemeinsam wollen die Beteiligten überlegen, wie sie das Thema patriarchaler Gewalt spezifisch im ländlichen Raum sichtbar machen und dazu arbeiten können – abseits der politischen und akademischen Kollektive, die es im urbanen Bremen gibt. Dabei ist Schwarz wichtig zu betonen: Das Bündnis steht volljährigen Personen jeden Alters und Politisierungsgrades offen, ebenso wie feministisch eingestellten Männern. Das Queerfeministische  Bündnis Lilienthal ist per E-Mail unter queer.feministisch.lilienthal@ gmx.de erreichbar.

Queen-Tribute-Band Merqury in der Music Hall WORPSW EDE – Queen zählt unbestritten zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten. Die Dresdner von

Merqury gehören zu den besten Queen-Tribute-Bands weltweit, begeistern mit einer mitreißenden Show. Präsentiert wird eine Mi-

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schung aus täuschend echt interpretierten Queen-Songs von „Bohemian Rhapsody“ bis „We will rock you“. Für das Konzert am 27.

Februar ab 20 Uhr in der Music Hall sind noch Karten zu haben. Der Eintritt für das Konzert kostet 32 Euro. hwr

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