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Hamme Report vom 26.07.2025

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SAMSTAG, 26. JULI 2025

NR. 3766/21. JAHRGANG

Zehn Jahre Festival

Der Neue im Netz

Sommer, Sonne, Musik

Das zehnte Gut Sandbeck Open-Air Seite 11

Netz-Zentrum unter neuer Geschäftsführung Seite 5

Das Eröffnungskonzert des Gartenkultur-Musikfestivals

Seite 7

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Neues Komitee in Oldendorf OLDENDORF – Das Erntefest bildet eine langjährige Tradition. Doch in diesem Jahr ist es auch eine Premiere: Ein neues Festkomitee nahm sich der Organisation an. Das diesjährige Fest findet am Samstag, 23. August, statt. Eine Neuerung: Das Vorglühen am Freitag, 22. August. aeu

Hans-Hermann Hubert (links), Burckhard Rehage (Heimat- und Geschichtsverein, Mitte), Michael Blechmann (Gemeinde Worpswede) und Jens Spieler (Stein- und Bildhauer aus Ottersberg). Foto: Fricke

Info-Steele am Rathaus

Tanzen zu Live-Musik LILIENTHAL – Eine Veranstaltung zum Tango tanzen, genannt Milonga, gibt es am Sonntag, 3. August, im Schroeter Saal in Murkens Hof, Klosterstraße 25. Das Besondere: Miguel Wolf veredelt den Abend mit entsprechender Live-Musik. Der Eintritt kostet 9 Euro. aeu

Urlaub in Murkens Hof LILIENTHAL – Eine musikalische Reise durch die Karibik und den Golf von Mexiko, kostenfrei und ohne Jetlag. Das gibt es am Mittwoch, 6. August, von 18.30 bis 20 Uhr im Garten von Murkens Hof, Klosterstraße 25. Bei Gitarrenbegleitung sind alle zum Mitsingen der Folk-Songs eingeladen. aeu

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Gedenkort für die ermordeten Opfer der NS-Zeit aus Worpswede MON I K A F R ICK E

WORPSW EDE – Mitglieder der Arbeitsgruppe „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede im Heimatund Geschichtsverein Worpswede“ ermittelte bei umfangeichen Recherchen die Namen von 20 Personen aus Worpswede, die während der NS-Zeit ermordet oder in den Tod getrieben wurden. Bei ihnen handelt es sich um Opfer des Euthanasie-Mordprogramms der Nationalsozialisten: Um das verstorbene Kind einer polnischen Zwangsarbeiterin, sowie um Opfer, die aufgrund ihrer Überzeugung ermordet wurden. Bisher gebe es in Worpswede noch keinen Ort des Gedenkens oder Erinnerns an diese Opfer, stellten die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Hei-

mat- und Geschichtsverein fest. Nun soll ein Gedenkort auf dem Gelände des Rathauses entstehen, das berichtete Burckhard Rehage, Sprecher der Arbeitsgruppe. In den Räumen des Ortsarchivs im Alten Rathaus stellte Rehage zusammen mit dem Ersten Vorsitzenden des Vereins, Hans-Hermann Hubert, das Projekt „Gedenkort an die NSOpfer“ vor, das offiziell am 1. Juli startete. Der Ausschuss für touristische Entwicklung, Kunst und Kultur der Gemeinde hatte Ende Mai dem Projektvorschlag einstimmig zugestimmt. Ebenfalls der Gemeinderat, er will mit einem Zuschuss von 2.000 Euro das Projekt fördern. Der Bildhauer und Steinmetz Jens Spieler aus Ottersberg fertigte einen Entwurf, eine Steele mit der Auf-

schrift: „Zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Menschen aus Worpswede“, in hellgrauem Granit in den Maßen 63 mal 190 Zentimetern. Auf der Steele sollen die Vor- und Nachnamen, Geburts- und Sterbedaten sowie Sterbeorte auf Bronzegusstafeln angebracht werden. Die GedenkSteele soll durch eine Info-Steele ergänzt werden, die über Hintergründe des Gedenkortes und über die Kurzbiografie der Opfer per QRCode informieren soll. „Die Errichtung des Gedenkortes soll zeitnah, möglichst noch in diesem Jahr erfolgen“, so Rehage, „sodass die Einweihung am 27. Januar 2026, dem Gedenktag für die NSOpfer, erfolgen kann.“ Die Kosten für das gesamte Projekt betragen rund 18.000 Euro, war zu erfahren.

Dienst im Haus der Kulturen OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Das Haus der Kulturen bietet auch in diesem Jahr die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Einrichtung zu absolvieren. Bewerbungen nimmt das Haus der Kulturen entgegen,

Diese Summe soll durch den Zuschuss der Gemeinde, durch Spenden aus verschiedenen Vereinen und Worpsweder Bürgerinnen und Bürger finanziert werden, kündigten Rehage und Hans-Hermann an. Sie erfuhren, dass bereits erste Spendenzusagen von Worpsweder Vereinen und Privatpersonen in Höhe von 3.700 Euro erfolgten. Über weitere Spenden zur Realisierung des Gedenkortes würden sich die Initiatoren freuen.  Spenden sind möglich auf das Spendenkonto des Heimat- und Geschichtsvereins Worpswede, Kennwort „Gedenkort“, IBAN: DE85 2916 6568 0010 1389 03 bei der Volksbank Worpswede. Fragen zum Projekt beantwortet Burckhard Rehage per E-Mail unter rehage-worpswede@t-online.de

Energiewende zu Hause

für Fragen zum Bewerbungsprozess sowie zum Freiwilligendienst steht Claudia Renken per E-Mail an renken@osterholz-scharmbeck.de zur Verfügung. Zu den Tätigkeitsbereichen gehören unter anderem Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement. aeu

LANDKREIS – Am Montag, 18. August, findet von 17 bis 19 Uhr ein kostenloser Online-Vortrag zum Thema Heizungsoptimierung der Aktion „Energiewende zu Hause“ statt. In dieser Veranstaltung wird vorgestellt, wie die eigene Heizung effizienter betrieben werden kann

und welche Möglichkeiten für einen Heizungstausch bestehen könnten. Im Mittelpunkt stehen kostenlose sowie kostengünstige Beratungsangebote. Im Anschluss bietet die Verbraucherzentrale Beratungen in Kleingruppen an. aeu

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