Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen
SAMSTAG, 5. JULI 2025
NR. 3763/21. JAHRGANG
Platz wird Aufenthaltsort
Baum des Jahres
Tarmstedter Ausstellung
Jugendliche bauen Pavillon auf Platz Hinter der Kirche Seite 4
In Hambergen steht eine neue Roteiche Seite 6
Die Messe feiert Jubiläum und bietet ein besonderes Programm Seite 7
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Sperrung auf der B74 SCHARMBECKSTOTEL - Auf der Bundesstraße B74 in Scharmbeckstotel gibt es vom 7. Juli bis 18. Juli eine geänderte Verkehrsführung. Von Ritterhude kommend wird die Linksabbiegespur der B74 in die Kreisstraße gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. hwr
Schweres Gerät bei der Fähigkeitsschau auf dem Gelände der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt. Zu dem Schautag regte sich auch Protest. Foto: Utke
„So einen hat Opa gefahren“
Unfall mit hohem Sachschaden HAMBERGEN - Zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden kam es am vergangenen Mittwochmorgen. Eine Autofahrerin befuhr die Brautstraße in Fahrtrichtung B74. Beim Abbiegen nach links auf die B74 übersah sie laut Polizei ein von links kommendes Fahrzeug. ots
Stammtisch im Blauen Haus WORPSW EDE - Der Seniorenbeirat Worpswede lädt für Donnerstag, 10. Juli, ab 15 Uhr zum öffentlichen Stammtisch im Rahmen einer Kaffeerunde in das Blaue Haus an der Findoffstraße 9 ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. hwr
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Die Logistikschule der Bundeswehr öffnete zum Tag der Bundeswehr ihre Pforten ANNEMARIE UTKE
GARLSTEDT – 10.19 Uhr, es fällt der erste Schuss. Zu Klängen von Journey und Iron Maiden demonstriert die Logistikschule der Bundeswehr ihr Können. Als „Dynamische Fähigkeitsschau“ im Rahmen des diesjährigen Tags der Bundeswehr bewirbt die Kaserne ihren Auftritt. Die Garlstedter Kaserne war einer von zehn Bundeswehrstandorten deutschlandweit, die am vergangenen Samstag ihre Pforten für die Zivilbevölkerung öffneten. „So einen hat Opa gefahren“, ruft ein Kind und zeigt auf einen der Panzer, die sich auf dem Kasernengelände aneinanderreihen. Kinder klettern darüber, schlüpfen durch die Luken, Eltern machen Fotos. Bundeswehr zum Anschauen, An-
fassen, Ausprobieren. Die Stationen reichen vom Schießsimulator – streng für Volljährige – über einen Hindernisparcours, bis hin zu Hüpfburg und Kinderschminken. Auch Heeresvertreter anderer Länder, beispielsweise aus der Schweiz und Tschechien, präsentieren Teile ihrer Ausrüstung an Ständen. Doch nicht nur Militärs, auch zivile Strukturen sind vertreten. Auf der „Blauen Meile“ tummeln sich Stände von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk mit allerlei Aktionen, Glücksrädern und Tombolas. Aber auch die Stadt, ebenso wie die Ortschaft Garlstedt haben Stände organisiert. Im Rahmen der Fähigkeitsschau präsentiert die Belegschaft der Kaserne exemplarisch ihre Kernaufgaben. Als Logistikschule liegt der
Fokus hierbei auf ebensolchen Übungen, wie dem Aufbau einer Versorgungskette oder dem Abschleppen eines fahruntauglichen Panzers. Hinzu kommen Schüsse und Fahrmanöver über das Übungsgelände, gut einsehbar von extra hierzu aufgebauten Publikumsrängen. Gegen die spektakuläre Inszenierung der Bundeswehr regte sich auch Protest. Am Abend vor der Veranstaltung lief eine Demonstration des Aktionsbündnis gegen den Tag der Bundeswehr durch die Kreisstadt. An ihr nahmen nach Angaben von Polizei und Veranstaltenden etwa 197 bis 230 Personen teil. Auch direkt vor der Kaserne kommt es am Tag der Bundeswehr selbst zu friedlichem Protest. Hier spannt eine Gruppe von vier Menschen den
Spruch „Opfert nicht eure Kinder“ vor dem Eingang der Kaserne auf. „Wir wollen zum Nachdenken anregen – dass Eltern begreifen, dass sie ihre eigenen Kinder in den Krieg schicken könnten“, so einer der Protestierenden. Vielen Besucherinnen und Besuchern, darunter zahlreichen Familien, scheint der Tag der Bundeswehr hingegen zu gefallen. Eine Soldatin, die während einer Programmpause dafür zuständig ist, die Gäste auf dem Hauptplatz zu unterhalten, fragt einen Gast nach seiner Meinung zur Fähigkeitsschau. „Toll“, befindet dieser. Ob er sich denn vorstellen könne, noch einmal zu dienen, fragt die Soldatin. „Na, wenn das Alter das mitmachen würde, das wäre natürlich toll“, so der Mann.
Landkreis lobt Preis für Jugendarbeit aus 3.4. - 24.8. I BREMEN ENERGIELEITZENTRALE
L ANDKREIS - Engagement würdigen und innovative Projekte fördern. Das sind die erklärten Ziele des Jugendförderpreises, den der Landkreis in diesem Jahr zum ersten Mal ausschreibt. Das Motto zum Auftakt lautet „Gemeinsam leben“.
„Wir möchten jungen Menschen eine Plattform bieten, ihr Engagement sichtbar zu machen und zu zeigen, wo und wie sie ihre Ideen aktiv in die Gemeinschaft einbringen“, erklärt Kreisjugendpflegerin Katrin Sander. Der Preis richtet sich an Jugendgruppen, Jugend-
freizeiteinrichtungen und Vereine mit Jugendarbeit aus dem Landkreis. Gruppen und Einrichtungen haben die Möglichkeit, ihre Projekte und Veranstaltungen, die im laufenden Jahr stattfinden, bis zum 31. Dezember bei der Kreisjugendpfle-
ge einzureichen. Die Vergabe des Jugendförderpreises erfolgt im Frühjahr 2026. Der Förderpreis ist mit 2.500 Euro ausgelobt. Weitere Informationen erhält man direkt von Sander, sie ist unter Telefon 04791 / 930 25 13 zu erreichen. rom
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