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Hamme Report vom 21.06.2025

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SAMSTAG, 21. JUNI 2025

NR. 3761/21. JAHRGANG

Spitze der Diakonie

Stiftungspreis ausgelobt

Klassiker auf der Bühne

Die neue Geschäftsführung kurz vorgestellt Seite 5

Bürgerstiftung Arnholt ist offen für Ideen Seite 7

Freilichtbühne spielt Dürrenmatts Tragik-Komödie „Die Physiker“

Seite 3

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Casting für „Die Schneekönigin“ OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Das Theater in OHZ will wieder ein Weihnachtsmärchen aufführen. Für „Die Schneekönigin“ findet am Montag, 30. Juni, ab 18 Uhr ein Casting in der Großen Scheune auf Gut Sandbeck statt. Alle Bewerber ab elf Jahren sind willkommen. rom

Das Kreiskrankenhaus funktioniert nur mit qualifiziertem Personal. Die Suche nach passenden Bewerbern wollte die Kreisverwaltung nun schlanker gestalten. Die Politik stimmte dagegen. Foto: Roskamp

Kontrolle oder Schnelligkeit

Straßenflohmarkt in der Stadt OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Bereits das zweite Mal veranstaltet die Nachbarschaftsgemeinschaft der Straßen Hinter der Loge, Am Eichhof, Bosselfeld, In dem Bossel und Bosselgraben ihren Straßenflohmarkt. Er findet am heutigen Samstag von 14 bis 18 Uhr statt. rom

Neue Sitzgelegenheiten OHLENSTEDT - Dank einer Spende des Bürgervereins Ohlenstedt stehen in der Ortschaft nun sechs neue Bänke. Ein besonderer Dank gilt Bernd Seedorf und Jens Rönner, die diese Bänke erbaut haben, sowie allen fleißigen Helfern beim Aufstellen der Bänke. aeu

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Kreistag und Verwaltung uneins über Betriebssatzung des Kreiskrankenhauses M A R I US ROSK A MP ANNEMARIE UTKE

L ANDKREIS - Es lässt sich nicht leugnen: Bewerber zu finden ist in den aktuellen Zeiten schwierig. Je qualifizierter die Person sein muss, desto prekärer gestaltet sich die Suche der Arbeitgeber mitunter. Nicht umsonst spricht man vom Fachkräftemangel. Betroffen hiervon auch, man hört es immer wieder, der Berufsstand des Arztes. Um die Suche nach künftigen Ärzten schlanker und schneller zu gestalten schlug die Kreisverwaltung daher vor, die Betriebssatzung des Kreiskrankenhauses zu kürzen. Das Verfahren zur Einstellung von Chefärztinnen und -ärzten sei „über 30 Jahre alt“ und sollte „auf einen aktuellen Stand gebracht“ werden, so die Erste Kreisrätin Heike Schumacher. Dies hieße unter anderem, dem Werksausschuss des Kreiskrankenhauses, auch Kran-

kenhausausschuss genannt, die Rolle als zusätzliche Kontrollinstanz beim Einstellungsverfahren neuer Chefärzte abzuerkennen. Nach langer und turbulenter Diskussion hat der Kreistag in seiner finalen Sitzung vor den Sommerferien diesen Vorschlag abgeschmettert. „Wir wollen alle dasselbe“, meinte Wilfried Pallasch (Bürgerfraktion). Und das sei die Qualität, die vor allem auf Grundlage der Entscheidung des Teams der Chefärzte am Kreiskrankenhaus gefällt werde. Hierbei ginge es neben fachlicher Kompetenz auch um das Zwischenmenschliche unter den später teils eng zusammenarbeitenden Kollegen. Pallasch ist seit 1986 Teil des Krankenhausausschusses und von der Qualität von dessen Arbeit überzeugt. „Wir sind die Vertreter der Eigentümer des Kreiskrankenhauses, den Bürgern“, sagt er auf Nachfrage. Die Ärzte des Kreiskrankenhauses seien kommunale Be-

dienstete. Der Krankenhausausschuss prüfe daher abseits von fachlicher Kompetenz noch einmal den menschlichen Faktor. Kann man den Arzt zum Beispiel gut verstehen, so ein Beispiel, das Pallasch anführt. Man sei im Bewerbungsprozess die Stelle, an der der normale Menschenverstand zum Einsatz komme. Einer Empfehlung des Chefärzteteams habe der Ausschuss indes noch nie widersprochen. Bei der Sitzung des Kreistages bat Pallasch darum, den Vorschlag der Verwaltung abzulehnen. Udo Mester (SPD) machte sich für eine Reform der Satzung stark: „Wenn Sie die Zeitung aufschlagen, ist jedes zweite Wort Bürokratieabbau. Jetzt haben wir die Chance dazu“. Pallasch lehnte diese Sichtweise klar ab und mahnte, „wir sollten hier nicht Bürokratie mit Demokratie verwechseln.“ Auch Dörte Gedat (Grüne) bezeichnete es als „erschreckend, was heutzutage alles unter

den Begriff Bürokratieabbau fällt.“ Herbert Behrens (Linke) schloss sich Pallaschs Argumentation an und konstatierte, dass der vorgeschlagene Bürokratieabbau an dieser Stelle auch eine Schwächung der Demokratie nach sich ziehe. Landrat Bernd Lütjen gingen die Vergleiche zwischen Bürokratieund Demokratieabbau einen Schritt zu weit. „Dass da Vergleiche mit den Grundfesten der Demokratie herangezogen werden, halte ich für übertrieben“, so Lütjen. Immerhin war der Vorschlag zur Satzungsreform aus der Chefriege des Kreiskrankenhauses selbst gekommen, und kein alleiniger Einfall der Verwaltung. Mester schlug vor, über die Betriebssatzung des Krankenhauses getrennt abzustimmen. Die Streichungen, die den Werksausschuss beträfen, wurden so nach langer Diskussion darüber, wie dieser Antrag denn nun zu formulieren sei, abgelehnt.

Vortrag zur Schulterchirurgie mit Raum für Fragen OSTERHOLZ-SCHARMBECK Über Schulterchirurgie referiert am 25. Juni ab 18 Uhr Marius von Knoch am Kreiskrankenhaus.

Ab dem 40. Lebensjahr werden Risse der Rotatorenmanschette häufiger. Von Knoch erzählt von Diagnose, Therapie und Chirurgie.

Der Chefarzt der Abteilung für Orthopädische Schulterchirurgie geht auch auf die Erfolgschancen ein. Der Vortrag findet vor Ort und

online statt, für beide Optionen ist eine vorherige Anmeldung per EMail an ibf@kkhohz.de erforderlich. rom

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