Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen
SAMSTAG, 18. JANUAR 2025
NR. 3739/21. JAHRGANG
Aus dem Winterschlaf
Fulminante Komödie
Kulturpreis der Volksbank
Music Hall bietet im Februar wieder breites Programm Seite 4
TiO startet mit Premiere einer Komödie ins Jahr Seite 3
Werke von Künstlern aus der Region ausgezeichnet
Seite 2
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Steine von Brücke geworfen OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Am vergangenen Mittwoch warfen Täter von der Brücke KurtAlbrecht-Weg Steine auf die Osterholzer Straße. Dadurch wurden zwei Fahrzeuge getroffen, verletzt wurde niemand. Die Polizei Osterholz bittet um Hinweise unter Telefon 04791 / 30 70. ots
Ausstellung im Medienhaus OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Im Medienhaus im Campus zeigt das Friedensbündnis OHZ bis 13. Februar die Ausstellung Gesichter des Friedens. Die Ausstellung präsentiert Schicksale von zehn Menschen. rom
Club für Bücherwürmer OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Ein Bücherwurm-Club findet am kommenden Donnerstag in der Stadtbücherei von 15.30 bis 16.30 Uhr statt. Schulkinder von sechs bis zehn Jahren hören Mäuseabenteuer. Um eine Anmeldung unter Telefon 04791 / 175 00 wird gebeten. rom
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Kreisverband Osterholz
Grimmens Bürgermeister Marco Jahns (links) beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Er und Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde betonten: „Die Chemie stimmt.“ Foto: Roskamp
Delegation aus Grimmen beeindruckt Drei Tage lang hatte die Stadt Besuch / Gerade die IGS am Campus kam gut an M A R I US ROSK A MP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK Schon länger war es im Gespräch, die Nähe zur Partnerstadt Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern) wieder auszubauen. Nachdem im Oktober vergangenen Jahres eine Delegation aus der Kreisstadt vom dortigen Bürgermeister Marco Jahns nach Grimmen eingeladen wurde, hat man nun kürzlich selbiges getan und einige Gäste aus Grimmen in Osterholz-Scharmbeck empfangen. Die Partnerschaft wurde am 27.
März 1990 ins Leben gerufen, es gab in der folgenden Zeit – vor allem im Vereinsleben – einen lebhaften Austausch. Ende der 1990er Jahre wurde es jedoch um die Städtepartnerschaft ruhiger. Nun waren vom 13. bis zum 15. Januar einige Damen und Herren aus Grimmen, allen voran Bürgermeister Jahns, in der Kreisstadt, nahmen einen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt vor, erlebten eine Stadtführung, besuchten Faun Umwelttechnik, das Jugendhaus am Pumpelberg, den Scharmbecker Schützenverein von 1840, die Grund-
schule Buschhausen und schließlich die IGS am Campus. „Wir sind schwer beeindruckt von dieser Schule“, sagte Jahns beim Abschlussgespräch im Konferenzraum der IGS am Campus. Gerade, weil dort lebendige Bildung im Vordergrund stehe, das Haus ruhig und sauber sei und die Lehrerschaft einen entspannten Eindruck mache. Es sei ein „schönes Konzept“, so das Fazit und die Delegation beglückwünschte die Stadt zu der Schule. Jahns berichtete noch, es hätten sich persönliche Kontakte gebil-
det, es werde wieder eine Einladung nach Grimmen folgen und, so überlegte der Bürgermeister aus Mecklenburg-Vorpommern laut, es müsse irgendwie eine Möglichkeit gefunden werden, die norddeutsche Tradition der Kohltour auch in Grimmen einzuführen. Auch Angebote für Jugendliche in Bezug auf die Partnerstadt sollen kommen. Im kommenden Sommer soll hier mehr Klarheit herrschen. Die Kreisstadt hatte dem Punkt Jugendarbeit mit der Partnerstadt ein Budget von 10.000 Euro zugedacht.
Was noch auf die Stadt in diesem Jahr zukommt OSTERHOLZ-SCHARMBECK Die Kommunen seien mit zu wenig Mitteln ausgestattet, es gäbe eine Umwucht zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Dies merkte Torsten Rohde im Rahmen eine Pressegesprächs zum Jahresausblick der Kreisstadt an. Gemeint war der Umstand, dass Landkreise, Gemeinden und Städte immer mehr Aufgaben zu erfüllen haben, die aus Rohdes Sicht nicht adäquat kompensiert werden. Zum Thema Schulen sagte Tors-
ten Haß, Erster Stadtrat, dass bis zum Sommer noch geschaut werde, ob bei der IGS am Campus noch gebaut werden muss. Außerdem bestünde derzeit das klare Ziel, alle Schulen in Trägerschaft in Ganztagsschulen umzuwandeln. Hier hofft Haß auf Ehrenamtliche und Vereine. „Es ist eine Kommunenaufgabe“, so Haß und argumentierte, dass Kinder und Jugendliche zu großen Teilen ihre Nachmittage in zum Beispiel Sportvereinen verbringen. Diese Vereine könnten
dann stattdessen in den Schulen mithelfen. Was den Bau betrifft, so führte Manuel Reichel an, dass eine Kita und Schule in Heilshorn in Planung gehe. Ebenfalls in der Planung befindet sich ein neues Feuerwehrhaus in Hülseberg. Rohde führte noch an, dass auch an die Feuerwehr Heilshorn noch gedacht werde. Das Gebäude der Feuerwehr Scharmbeckstotel soll noch im ersten Halbjahr fertiggestellt werden. Mit insgesamt drei Abschnitten
wird die Lange Straße saniert, wobei ein Abschnitt pro Jahr abgeschlossen werden soll. Eine neue Gewerbefläche von zehn Hektar Größe wird indes in Heilshorn entstehen und an die dortige Gewerbefläche anschließen. Was Personal im Rathaus betrifft, wird im nächsten Jahr ein Energiemanager Pflicht für Städte. In diesem Jahr soll der Förderbescheid kommen, dann kann die Suche nach einer qualifizierten Person beginnen. rom
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