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Hamme Report vom 09.03.2024

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SAMSTAG, 9. MÄRZ 2024

NR. 3694/20. JAHRGANG

Thema Klimawandel

Kirchdamm freigegeben

Besuch bei einer Queen

Klimaforum stellte sich den unbequemen Tatsachen Seite 4

Die Sanierungsarbeiten sind beendet Seite 32

Theaterpremiere sorgte auf Gut Sandbeck für viele Lacher

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Bücherei geschlossen Worpswede Die Gemeindebücherei in den Räumlichkeiten der Worpsweder Schule wird in der Zeit vom 18. März bis voraussichtlich Ende April geschlossen sein. Grund hierfür sind vorbereitenden Arbeiten für die bevorstehenden Umbaumaßnahmen am Schulgebäude. (hwr)

Pennigbüttel putzt mit Pennigbüt tel Am 6. April beteiligt sich die Ortschaft an der Aktion „OHZ – eine Stadt räumt auf“ mit einem Dorfputz. Freiwillige werden gebeten, sich um 10.30 Uhr auf dem Dorfplatz einzufinden, um die Ortschaft von Müll und Unrat zu befreien. (hwr)

Anträge an Stiftung Worpswede Eine öffentliche Sitzung der Albert-Reiners-Kommission findet am 2. Mai um 19 Uhr im Rathaus statt. Unter anderem steht die Zuweisung aus der Stiftung an. Anträge hierzu sind bis zum 11. April bei der Gemeinde Worpswede einzureichen. (rom)

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Das Thema B74neu bewegt wieder viele in der gesamten Region. Auch im Kreishaus gab es hitzige Diskussionen. Grund war der erste Sachstands­ Foto: Roskamp bericht der Planer.

Ortsumgehung entlastet nicht Der erste Sachstandsbericht zur B74neu sorgt für erhitzte Gemüter bei Bevölkerung und Politik M a r i us Rosk a m p Landkreis Die Thematik rund um die B74neu nimmt weiter Fahrt auf, kürzlich wurden im Kreisausschuss für Umwelt und Planung erstmals Ergebnisse der Planung durch Dirk Möller, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Lüneburg, präsentiert. Das Thema sorgte innerhalb des Ausschusses und bei den zahlreich erschienenen Einwohnern für hitzige Diskussionen. Unter anderem äußerten Einwohner und einige Politiker Bedenken, ob sich die Planungen in Einklang mit dem Naturpark Teufelsmoor bringen lassen können. Hauptgrund hierfür:

Die Ostvariante wird offen, die Vermutung fiel auch im Ausschuss, als Favorit gehandelt. Dörte Gedat (Grüne) meinte, die Planungen haben sich „enorm ausgeweitet“ und fand die Aussicht auf die B74neu „erschreckend“. Zu weiteren Anfragen aus der Einwohnerfragestunde zum Thema B74neu äußerte sich Dezernent Dominik Vinbruck dahingehend, dass er eher damit rechnet, dass der Autoverkehr in Zukunft noch zunehmen wird. Die öffentlichen Verkehrsmittel würden dies seiner Einschätzung nach, auch bei zukünftigem Ausbau, nicht ausgleichen. Darüber benannte er die Abnahme des Verkehrs durch Ortsdurchfahrten als „psychologisch nicht nen-

nenswert“. Möller indes wies darauf hin, das nun weiter geplant werde. Der Auftrag bestehe schließlich auf Bundesebene. Die Öffentlichkeit kann sich als nächstes auf einer Informationsveranstaltung über den Alternativenvergleich in Kenntnis setzen lassen. Diese sei für Ende 2024 bis Anfang 2025 angedacht. Gedat machte sich erneut stark dafür, dass Natur erhaltenswert sei. „Der Hammeniederung wird viel zugemutet“, meinte sie im Angesicht der präferierten Ost-Planung. Sie nannte die komplette Planung um die B74neu „aus der Zeit gefallen“, und sprach damit auch den Umstand an, dass die B74neu vor Jahrzehnten angedacht

wurde. Dies war auch lange vor der Zeit, als das Living Lab eine Millionenförderung erhielt (wir berichteten) oder in der Stadthalle eine vielbeachtete Veranstaltung zur Bedeutung der Moore stattfand (wir berichteten). Ausschussvorsitzender Axel Miesner (CDU) ergriff noch selbst das Wort und sprach an, dass die Straße eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für die Region mit sich brächte und äußerte, dass seine Fraktion voll hinter der Trasse stünde. Anders verhielt es sich bei den Linken. Grundmandatsinhaber Reinhard Seekamp kündigte an, man werde sich nun der Aufgabe annehmen, die B74neu zu verhindern.

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Drogenlabor im Keller gefunden Lilienthal Ein Drogenlabor fanden Polizisten am vergangenen Dienstag bei der Durchsuchung eines Hauses an der Stra-

ße Auf dem Kamp. Das Labor befand sich im Keller des 75 Jahre alten Bewohners. Da eine Gesundheitsgefährdung zunächst

nicht ausgeschlossen werden konnte, rückte der Gefahrguttrupp der Feuerwehr Lilienthal an. Nachdem diese eine Gesund-

heitsgefährdung ausschließen konnten, erfolgte die weitere Durchsuchung der Räumlichkeiten. (ots)

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