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Hamme Report vom 13.08.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 13. AUGUST 2023

NR. 3664/19. JAHRGANG

Ihr Haus in guten Messe für 55plusHänden.

Tradition im Fokus

Ärger um pflegefreie Gräber

Sozialer Tag findet nächstes Wochenende statt Seite 3

Die Oll’n Handwarkers feiern 50-jähriges Jubiläum Seite 7

Friedhofsverwaltung setzt Angehörigen Frist bis zum 1. September Seite 2

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Tote Fische in der Hamme LANDKREIS An verschiedenen Stellen im Flusslauf der Hamme fand man am verganwww.prosb.deist genen Freitag tote Fische. Der Landkreis auf der Suche nach der Ursache. Er geht der Frage nach, ob der Sauerstoffgehalt zu stark abgesunken ist. Der Bootsverkehr auf der Hamme ist nicht eingeschränkt. (hwr)

Sanierung von Altbeständen GRASBERG Der nächste Termin des Marktplatzes energetische Sanierung im Bestand ist am Mittwoch, 16. August, um 19 Uhr im Rathaus. Bei dem Treffen geben die Beteiligten ihre Erfahrungen und ihr Wissen bei der Sanierung von Altbestand weiter. (rom)

Mit Künstlerin durch Ausstellung

WORPSWEDE Mirjam Pézsa beendet ihre Ausstellung am quias estiin der Galerie des Neuen Worpsweder Kunstvereins (NWWK) im Hotel Villaorehendes aut geutinoffic Worpswede mit einem Künstlergeut tespräch, ui susdaedas moRainer Beßling mit ihr führt. Der NWWK uga. Fugit lädt utaeein, am heutigen Sonntag ab 15 Uhr dabei zu sein. (rom) pe fuga. Fugit ptasp (red) Anzeige

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Thomas Müller (in Warnweste) von der Bürgerinteressengemeinschaft rief auch dazu auf, beim Umgang mit Politikern und Vertretern der Wirtschaft auf gesittetes Verhalten zu achten. Foto: Roskamp

Strategietreffen zu Wulfsküche Bürgerinteressengemeinschaft lud zur Versammlung / Wählergemeinschaft angedacht M A R I US ROSK A M P SCHARMBECK STOTEL Der Saal der Friedenskirche war am Donnerstagabend zum Anschlag gefüllt, Frauen und Männer in gelben Westen stellten immer mehr Klappstühle für die vielen Besucher auf. Man merkte: Das Thema Wulfsküche bewegt die Scharmbeckstoteler, viele folgten der Einladung der Bürgerinteressengemeinschaft (BIG) zur Bürgerversammlung, die sich eben dieses Themas annahm. Es gab aber auch eine kleine Überraschung. Nachdem längere Zeit schon hinter vorgehaltener Hand darüber diskutiert wurde, verkündete Thomas Müller von der BIG, dass man vorhabe, eine Wählergemeinschaft zu gründen. Die Bedenken der Scharmbeckstoteler sind bereits bekannt. So geht es ihnen darum, dass das Baugebiet Wulfsküche ihrer Ansicht nach derzeit mit zu vielen Wohneinheiten geplant wird. Hierzu sei angemerkt, dass Bürger und BIG sich mit dem Plan der Stadt einver-

standen zeigten, der 99 Wohn- teilzunehmen. So stehen am 5. einheiten vorsieht. Auch dass und am 12. September Plaeventuelle Folgekosten in Sa- nungsausschüsse an. Auch zum chen Infrastruktur entstehen, Rat am 21. September wolle man die dann womöglich die Steuer- nach Möglichkeit kommen. Überhaupt wurde Kritik an zahler tragen müssen, wurde publik gemacht. Über die ent- den zuvor gewählten Politikern stehenden Verkehrssituation im Stadtrat laut. „Warum mamit deutlich mehr Pendlerver- chen wir nicht eine Wählergemeinschaft“, sagte Müller. Wie kehr, herrscht Ungewissheit. Noch weitere Punkte wurden vieles an jenem Abend erntete auch dieser Vorangesprochen, so schlag lauten Apetwa Versickeplaus. Dass man rungsflächen für Werdet nicht sich vorstellen Regenwa sser. polemisch. könne, aus der Diese, so Müller Thomas Müller BIG heraus eine und Dieter Fraktion zu grünSchindler, ebenden, wurde schon falls von der BIG, gelte es nun zu verschriftlichen vor einiger Zeit angedacht, bisund im Bürgerbeteiligungsver- her gab es hierzu aber noch nichts Offizielles. fahren einzureichen. Eine Person, die ebenso the„Wir sind keine Gegner des wurde: Peter Bebauungsgebietes“, betonte matisiert Ortsvorsteher Müller. Man wünsche sich aber Schnaars, eine Planung im kleineren Stil Scharmbeckstotels. Dessen öfWerkstattgespräche und womöglich die Entstehung fentliche eines „Dorfmittelpunktes“. Zum seien nicht hinreichend komweiteren Vorgehen vereinbarten muniziert worden, eine Platzredie Anwesenden, mit möglichst servierung für die BIG wurde breiter Besetzung an den betref- abgelehnt. Wohl, weil man unfenden Terminen im Rathaus bequem sei, überlegte Schindler

laut. Schnaars, der an dem Abend nicht anwesend war, sagte auf Rückfrage des HAMME / WÜMME REPORT, man habe nicht das persönliche Gespräch mit ihm gesucht, wobei seine Kontaktdaten mittels einer kurzen Internetsuche leicht zu finden seien. Die Bekanntmachungen der Werkstattgespräche würde er per E-Mail an einen Verteiler und an die Presse senden. Er gibt jedoch zu, dass er die Platzreservierung der BIG abgelehnt hatte. Diese hätte 50 Plätze gewollt, zur Verfügung stünden 60. So hätte es nur einen Bruchteil der Plätze für sonstige Gäste gegeben. Der Investor KoenenBau war auf Rückfrage zu keiner weiteren Stellungnahme bereit. Stattdessen wolle man zunächst die Bürgerbeteiligung abwarten, um zu sehen, welche Fragen oder Befürchtungen tatsächlich im Raum stünden. Bei aller Kritik mahnte Müller auch an, man solle gesittet bleiben. „Werdet nicht polemisch“, sagte er. Man habe schließlich mit Menschen zu tun.

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Hamme Report vom 13.08.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu