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Hamme Report vom 06.08.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 6. AUGUST 2023

NR. 3663/19. JAHRGANG

Freizeittipps

Ein Garten für Vögel

Zu viel Wasser für Hammenacht

Wo man zum Ende der Ferien noch einiges erlebt Seite 5

Worpsweder stecken viel Arbeit in die Naturliebe Seite 3

Veranstalter zur Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen Seite 2

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24 Stunden frische Milch direkt vom Hof

Stammtisch des Seniorenbeirates WORPSWEDE Der Seniorenbeirat Worpswede lädt für Donnerstag, 10. August, 15 Uhr, zum Stammtisch in das Blaue Haus GalerieCafe Maribondo, Findorffstraße 9 ein. Im Rahmen einer Kaffeerunde und mit aktuellen Berichten aus dem Seniorenbeirat können lockere Gespräche geführt werden. (hwr)

Repair-Café der Kümmerer HAMBERGEN Die Kümmerer in Hambergen laden wieder zu einem Repair-Café ein. Am Freitag, 11. August, wird in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche wieder versucht, defekten Dingen neues Leben einzuhauchen. (hwr)

Sperrung für Baumaßnahme WORPSWEDE Die Straßen Hasenweg und Oetjenweg werden im Verlauf von notwendigen Straßenbaumaßnahmen im Bereich der Einmündung zur Kreisstraße voll gesperrt. Die Arbeiten beginnen laut Rathaus am 14. August und dauern bis voraussichtlich 16. August. (rom) Anzeige

Enge Kurven prägen Teile der betroffenen Strecke, auf der auch Radfahrer fahren. Erste Stadträtin Bettina Preißner klärte unter anderem darüber auf, dass hier nicht die Politik sondern die Sicherheit entscheidend war. Foto: Roskamp

Sicherheit steht über allem Stadtverwaltung zur 30er-Strecke in der Kreisstraße K5 / Anwohner hofften teils auf mehr M A R I US ROSK A M P O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Bereits vor einiger Zeit wurde in der Rübhofstraße, der Findorffstraße und der Bördestraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometern durchgesetzt (wir berichteten). Doch wie läuft überhaupt der Weg von der Entscheidung einer neuen Geschwindigkeitsbegrenzung hin zur tatsächlichen Umsetzung? Bettina Preißner, Erste Stadträtin, erzählt, der Wunsch nach mehr 30er Zonen in der Stadt habe eine lange Vorgeschichte. So gab es schon mehrere Anträge, letztlich gelte aber: „Die Politik entscheidet das nicht.“ Auch wenn der politische Wille durchaus da sei, der wichtigste Punkt sei immer die Sicherheit.

Ordnungsamtleiter Volker Pfeil bestätigt, dass es keine gesetzliche Handhabe für flächendeckende Begrenzungen auf 30 Stundenkilometer gibt. „Wir wollen das auch nicht“, sagt er. Er betont die Bedeutung von Ein- und Ausfalltoren. Auf einer Karte sind die Straßen markiert, auf denen man noch in gewohnter Geschwindigkeit fahren darf. Sie beschreiben einen ungefähren Kreis durch die Stadt. Die Verkehrslenkung sei hier ein ausschlaggebender Faktor, so Pfeil. Man wolle schließlich nicht, dass Schwerlasttransporter oder Pendler Routen durch Anliegergebiete planen. Zur konkreten Umsetzung von Tempo 30 Zonen kann Uwe Schleucher, Leiter der unteren Verkehrsbehörde, Antworten liefern. Seine Aufgabe ist es unter

anderem sämtliche Straßen im Stadtgebiet ständig zu prüfen. Häufen sich Unfälle und werden andere Sicherheitsmängel ersichtlich, sei Beruhigung gefordert. Auf Kreisstraßen, so Schleucher, gäbe es keine andere Beruhigungsmöglichkeit als die der Geschw indigkeitsbegrenzung. Das aktuell betroffene Gebiet gehört zur Kreisstraße K5. Die Anbringung von neuen Schildern, erzählt Schleucher, erfolgt immer in Ferienzeiten, um die entstehende Belästigung zu reduzieren. Pfeil bestätigt außerdem, dass Schilder in der regulären Arbeitszeit aufgestellt werden. Was nach der Ferienzeit aber stattfinden könnte, ist das Aufstellen von Blitzern in dem betroffenen Gebiet. Hier liegt die Zuständigkeit allerdings wieder

beim Landkreis. Die neue 30er-Strecke trifft auf geteiltes Echo. Während einige Anwohner erfreut darüber sind, dass es auf der kurvenreichen Strecke sicherer werden könnte, zeigen sich einige Verkehrsteilnehmer verärgert. Doch auch Anwohner zeigen sich nicht durch die Bank überzeugt. Einer wirft der Stadt etwa vor, sich keine Gedanken gemacht zu haben und würde sich wünschen, dass die 30er-Strecke sogar noch verlängert wird. Bis zum Zebrastreifen neben der Tankstelle. „Wir hatten so viel Hoffnung, dass es vernünftig gemacht wird“, ärgert sich der Anwohner. Seiner Meinung nach würde die Aussicht auf 50 Stundenkilometer so bald nach der Ampel an der Grundschule eher zum Rasen anregen.

IRIS THASE • MALERMEISTERIN

E-Mail: info@raumeffekt.eu Mobil: 0173 58 94 312 www.raumeffekt.eu

Förderung für Energiesparmaßnahmen LANDKREIS Dem Landessportbund (LSB) Niedersachsen stehen kurzfristig 8 Millionen Euro für Maßnahmen zur

Energieeinsparung für Vereine zur Verfügung. Das betrifft auch hiesige Vereine. Der LSB hat in seinen Richtlinien daraufhin für

Maßnahmen der Energieeinsparung deutlich höhere Förderzuschüsse aufgenommen, die seit dem 1. August beantragt werden

können. Weitere Informationen zu den Zuschüssen findet man unter lsb-niedersachsen.de/esanieren. (rom)

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