Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen
SONNTAG, 14. MAI 2023
NR. 3651/19. JAHRGANG
Jugend will mitmischen
Jahrzehnte Engagement
Osterholzer zeigen ihre Gärten
Kim Fürwentsches nimmt sich Zeit für junge Lilienthaler Seite 3
Doris Fischer erhält den Schroeterpreis
Aktion Offene Pforte beginnt heute und geht noch bis in den September Seite 7
Seite 9
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Reparaturen von Kanaldeckeln O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Die Osterholzer Stadtwerke lassen in der Kreisstadt ab Montag, 15. Mai, Kanalschachtdeckel sanieren. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens beginnen die Arbeiten in der Bahnhofstraße und Poststraße in den Abendstunden. Zuvor wird in der Käthe-Kollwitz-Straße saniert. (rom)
Allwetterbad auch am Vatertag O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Das Allwetterbad öffnet auch an Himmelfahrt, 18. Mai. Das erste Hitzetraining ist in der Sauna möglich, die ab morgen wieder geöffnet ist. Zwischenzeitlich war die Sauna aufgrund von Energiesparmaßnahmen geschlossen. (rom)
Einbruch in Tabakwarenladen LILIENTHAL In der Nacht vom vergangenen Dienstag auf Mittwoch ereignete sich ein Einbruch in ein Tabakwarengeschäft an der Hauptstraße. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt und entwendeten diverse Waren. Zeugen erreichen die Polizei unter Telefon 04791 / 30 70. (ots) Anzeige
Die nächste Etappe sollte das Bauvorhaben Wulfsküche eigentlich bereits am 4. Mai nehmen. Der Punkt wurde aber kurzfristig von der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses gestrichen. Foto: Roskamp
Wulfsküche bleibt heißes Eisen Die Pläne zur Bebauung lösen weiterhin Unmut aus / Koenen-Bau sieht Wohnraum-Misere kommen M A R I US ROSK A M P O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Wer am 4. Mai morgens zum Rathaus der Kreisstadt kam, fand nur Leere vor, wo eigentlich eine Kundgebung der Bürgerinteressengemeinschaft Scharmbeckstotel (BIG) erwartet war. Der Grund: Der Punkt zur Bebauung der Wulfsküche wurde kurzfristig auf den nächsten Verwaltungsausschuss verschoben. Dieter Schindler von der BIG bestätigte, dass man die Zeit bereits genutzt habe, um über 1.000 Flyer in der Bevölkerung zu verteilen. Die BIG hat sich gegen die angedachte Bebauung des Feldes im Ortsteil Scharmbeckstotel ausgesprochen und steht mit dieser Position
nicht alleine. Harry Schnakenberg, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt, äußerte seinen Unmut über die Pläne der Firma Koenen-Bau. In der Innenstadt sei Verdichtung von Wohnraum angemessen, er nennt etwa die Marktweide und die Finksche Weide. Für eine Bebauung der Außenbezirke, zu denen er Scharmbeckstotel zählt, sei es nötig, die dortige Infrastruktur auszubauen. So seien schon allein die Straßen nicht für das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen ausgelegt. Dem widerspricht Jörg Elfers, neben Ulrich Koenen Geschäftsführer bei Koenen-Bau. „Es passiert nicht der Super-Gau“, sagt er zum Thema Straßen. Diesbezüg-
lich läge auch eine Studie vor, die bestätigt, dass der Verkehr die Mehrbelastung aufnehmen kann. „Wir laufen mit Volldampf in eine Wohnraum-Misere“, warnt Elfers. Er beklagt, dass zwar alle Wohnraum schaffen möchten, „aber nicht vor der eigenen Haustür“. Schnackenberg und auch der Ortsverband der Grünen weisen darauf hin, dass die Stadtverwaltung mit einem Bebauungsplan mit 99 Wohneinheiten einen gerade noch verträglichen Kompromiss vorgelegt habe. „Die Verwaltung hat einen Vorschlag vorgelegt, der zwar ebenfalls an die Grenzen des Verträglichen reicht, jedoch eine akzeptable Grundlage für weitere Planungen dargestellt hätte“, schreiben die Grü-
nen. Elfers macht jedoch deutlich, dass er Häuser mit großen Grundstücken für nicht mehr zeitgemäß erachte. Stattdessen plane seine Firma einen Mix aus Reihen-, Mehrparteien- und Einzelhäusern, letztere mit eher kleinen Grundstücken. Was die soziale Infrastruktur anbelangt, sieht Koenen-Bau die Stadt in der Verantwortung, Elfers macht deutlich: „Die Zukunft sind die Kinder.“ Der GrünenOrtsverband sieht hierin den Beweis, dass der Investor sich einer sozialen Verantwortung entzieht. Schindler bestätigt indes: Vor dem Rathaus der Stadt ist wieder eine Kundgebung geplant. Diesmal vor dem Verwaltungsausschuss am 17. Mai ab 8.30 Uhr.
Zeugen nach sexuellem Übergriff gesucht 19.05. BIS 24 UHR
LILIENTHAL Zu einem sexuellen Übergriff soll es laut Polizei am 1. Mai in der Straße Erste Landwehr gekommen sein. Gegen 21.45 Uhr befuhr eine junge Radlerin die Straße aus Richtung
Falkenberger Landstraße. Etwa 200 Meter nach dem Kreuzungsbereich sprach nach ersten Erkenntnissen ein unbekannter Mann die junge Frau zunächst an. Im weiteren Verlauf sei es zu
einem tätlichen Angriff gekommen, der sexuell motiviert gewesen sein dürfte. Die Frau floh, woraufhin der unbekannte Täter mit einem Pkw in Richtung Falkenberger Landstraße flüchtete. Der
Mann wird als etwa 1,74 Meter groß mit kurzen blonden Haaren und einem Stoppelbart beschrieben. Sein Deutsch war akzentfrei. Zeugen erreichen die Polizei unter Telefon 04791 / 30 70. (ots)
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