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Hamme Report vom 07.05.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 7. MAI 2023

NR. 3650/19. JAHRGANG

Sauna öffnet wieder

Filmset für alle

Armada von Torfkähnen

Energiesparmaßnahme am Allwetterbad beendet Seite 4

Werbeclip für Inklusion beim Film produziert Seite 8

Nach sechs Jahren Pause schipperten wieder viele Kähne Seite 5

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Wandern nach Bremen LILIENTHAL Die Wandergruppe vom Turnverein Lilienthal macht am 14. Mai zu Fuß einen Ausflug zum Aussichtshügel Metalhenge. Treffpunkt ist der Parkplatz der Volksbank Lilienthal, Hauptstraße 77 um 9.30 Uhr. Anmeldungen sind bis 10. Mai erforderlich, an wan.dern@tvlilienthal.de (rom)

Blasorchester gibt Konzerte GRASBERG Das Blasorchester Grasberg wird in diesem Jahr wieder Sonntagskonzerte durchführen. Die Sonntagskonzerte finden am 14. Mai ab 11 Uhr auf dem Rathausvorplatz und am 27. August ab 12 Uhr auf dem Findorffhof statt. (hwr)

Leiche identifiziert O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Der Scheunenbrand in Ohlenstedt ereignete sich am 16. März, in dem niedergebrannten Gebäude fand man damals eine Leiche. Mittlerweile wurde die Identität festgestellt, es handelte sich um einen 59-jährigen Mann, der in Bremen wohnte. Die Brandursache bleibt unklar. (ots) Anzeige

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Verwaltung und Schulleitung würden sich ein Lernhaus als zusätzliche IGS wünschen. Das würde bedeuten, dass Lernhaus und Buschhausen mit Schulbezirken versehen würden. Foto: Roskamp

Zwei inklusive Boote Die Stadtverwaltung präsentierte erneut die präferierte Lösung für den Schulstandort Lernhaus M A R I US ROSK A M P O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Das Thema der Schulformen in der Kreisstadt hält weiterhin die hiesige Eltern- und Lehrerschaft in seinem Bann. Die Stadtverwaltung lud kürzlich zu einem Informationsabend in der Stadthalle, um noch einmal die Gründe und die Möglichkeiten bei einem Aus für die Oberschule Lernhaus darzustellen. „Das ist eine Chance für die Stadt“, fasste Erste Stadträtin Bettina Preißner die von der Verwaltung stark präferierte Möglichkeit zusammen, den Standort Lernhaus in eine zusätzliche IGS umzuwandeln. In dem Fall wür-

de es Schulbezirke geben, einen für die IGS Buschhausen und einen für das Lernhaus. Bei den zahlreich anwesenden Eltern stieß dieser Vorschlag jedoch nicht nur auf Gegenliebe. Ein Vater bemühte das Bild des Bootes, das auf Kosten der Inklusion langsamer werden könnte, gemeint ist die IGS Buschhausen, die im Falle von Schulbezirken voraussichtlich mehr Schüler mit Förderbedarf zugewiesen bekommen würde, als das aktuell der Fall ist. Derzeit landen solche Schüler zu großen Teilen am Lernhaus, was die seit einem knappen Jahr andauernde Debatte um Schulformen in der Stadt ausgelöst hatte. Hierzu sagte

Christian Osterndorf, Leiter des Lernhauses, dass an seiner Schule eine spürbare Überlastung herrsche. Daher sei er an die Verwaltung herangetreten. Über die Ernsthaftigkeit, mit der man sich der Problematik seither angenommen habe, war er erstaunt und erfreut. Auf die Sorge, mehr Inklusion könnte zu negativen Ergebnissen bei der Leistung führen, reagierte das Podium beschwichtigend. Studien würden belegen, dass durch Inklusion kein Nachteil für stärkere Schüler zu verzeichnen sei, sagte Ute Licht vom regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule. Dass durch Schulbezirke künf-

tig die Wahl für eine bestimmte IGS wegfallen würde, beunruhigte einen anderen Vater, der zwei seiner vier Kinder bereits in Buschhausen untergebracht hatte, was für seine Jüngeren dann nicht mehr möglich wäre. Dies bestätigte das Podium, in aller Regel würden Schulbezirke für die Zuweisung gelten. Einen Fragebogen sollen betroffene Eltern nun ausfüllen, dieser wurde am vergangenen Freitag in den Schulen ausgeteilt. Sollte sich hierbei zeigen, dass der Elternwille keine zwei IGSen begünstigt, würde der Status Quo bestehen bleiben, wie der Fachmann Wolf Krämer-Mandeau von der Firma Biregio einräumte.

Bank verhindert Schlimmeres nach Schockanruf O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Unbekannte Täter gaben sich am 27. April telefonisch als Polizeibeamte aus und überzeugten eine 93-jährige Osterholz-Scharmbeckerin von einer Abhebung bei der Bank. Diese begab sich an-

schließend zur Sparkasse in der Bahnhofstraße und beabsichtigte eine höhere Bargeldsumme abzuheben. Zwei aufmerksame Mitarbeitende reagierten sofort und hinterfragten die Beweggründe. Nachdem deutliche Zweifel auf-

kamen, verhinderten die Mitarbeitenden eine Geldausgabe und verständigten die Polizei. Durch die aufmerksame Reaktion der Mitarbeitenden blieb eine Herausgabe des Geldes aus und ein Sachschaden konnte verhindert

werden. Die Polizei Osterholz ermittelt nun wegen versuchten Betruges. Betroffene sollten sensibel auf telefonische Forderungen reagieren und keine Angaben über Geldwerte oder andere Besitztümer preisgeben. (ots)

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Hamme Report vom 07.05.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu