




Music
The Music Of Queen - Live
Lenny Kravitz
Linkin Park
The World Of Hans Zimmer
Herbert Grönemeyer
Metallica
Foo Fighters
Loriot
![]()





Music
The Music Of Queen - Live
Lenny Kravitz
Linkin Park
The World Of Hans Zimmer
Herbert Grönemeyer
Metallica
Foo Fighters
Loriot
Hand aufs Herz: Wir könnten es uns heute, im Jahr 2026, verdammt bequem machen. Wir könnten uns einfach eine VR-Brille überstreifen und Konzerte in einer perfekt gerenderten Simulation vom Sofa aus erleben. Kein Schlangestehen, kein verschüttetes Bier, kein fremder Ellenbogen in der Rippe. Und doch tun wir es nicht.



Chris De Burgh
HERAUSGEBER UND VERLAG
Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen
OBJEKTLEITUNG
Fabio Maxia (fm), Tel : 089 - 416 004 55 fabio.maxia@eventmagazin.info

REDAKTION
Fabio Maxia (fm), Thomas Reitmair (tr), event@eventmagazin.info
DRUCK
EDS Zrínyi Zrt., Ungarn
LAYOUT
Karsten Elze, Kerstin Schreiber Druckvorstufe Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH
Bestellungen unter: www.eventmagazin.info
Alvaro Soler
15 Lenny Kravitz
20 The Music Of Queen - Live 26 Linkin Park 30 Metallica 32 Herbert Grönemeyer 34 Foo Fighters
38 Die große Loriot Deutschlandtour 2026
41 The World Of Hans Zimmer
– The Immersive Symphony
36 Lord Of The Dance
37 Wir sind am Leben –Das Berliner Musical
37 Sixxpaxx
40 This Is The Greatest Show 40 Sascha Grammel
42 Matze Knop
42 One Night Of Taylor
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21 vom 01.01.2026
event. ist bundesweit bei mehr als 1.300 Eventim Ticketshops erhältlich




Präsentiert von Über 70 Termine in Europa, z.B.: 05.04.26


Die Besucher sind sich einig:





verdammt verdammt xxxx xxxxx?
verdammt verdammt
Matthias Reim geht auf große „Jubiläumstournee“: „35 Jahre Verdammt, ich lieb’ Dich“ lautet das Motto. Ein Blick ins Archiv zeigt: Rechnerisch stimmt das zwar nicht ganz – die Single erschien am 2. April 1990, erreichte am 18. Mai Platz eins der deutschen Charts und hielt sich dort bis Anfang September; das dazugehörige Debütalbum kam erst Mitte Juni – aber um Fakten geht’s hier ohnehin weniger als um Gefühl. Reim feiert die Ära, die ihn zum Inbegriff deutschsprachiger Popromantik machte. Auf dem Programm stehen alle zehn Songs des Erstlings „Reim“, in der Originalreihenfolge, flankiert von einem Rückblick auf die restlichen 36 Jahre seiner Karriere. Ein Konzept zwischen Nostalgie und Selbstbehauptung – und vermutlich genau das, was sein Publikum hören will. 19.05. – 30.12. U.A. WETZLAR, DRESDEN, GERA, EBERSWALDE

„ICH WEISS AUCH HEUT NOCH NICHT WIE DAS MAL ENDEN SOLL, MEIN LEBEN WAR UND IST ROCK 'N' ROLL …“
Matthias Reim
Nach der Tour ist vor der Tour. Kaum dass die Saison 2025 gelaufen ist, präsentiert Kaiser seinen 26er-Tourplan und damit stehen dann auch die Sommerplanungen für den geneigten Fan fest. Das sind bekanntlich so viele wie nie zuvor in Kaisers bewegter Karriere. Deshalb stehen zwischen Anfang Juni bis Ende August 23 Open Airs auf dem Zettel und zwischendurch gibt’s noch vier Mal Kaisermania in Dresden. Da das erfahrungsgemäß die Nachfrage immer noch nicht befriedigen wird, darf mit weiteren Live-Aktivitäten im Schluss-Quartal gerechnet werden, aber jetzt genießen wir erst mal Deutschlands größten Schlager-Popstar unter freiem Himmel. Und falls er es Howard Carpendale gleichtun will und er noch bis zum 80. so weitermacht, dann dürfte ein ewiger deutscher Gesamt-Besucherrekord in der Lebensleistung bilanziert sein. Das hat vor allem einen Grund: Kaiser ist eben Kaiser.
06.06. – 22.08. U.A. OBERSCHLEISSHEIM, FRANKFURT (ODER), ST. GOARSHAUSEN
Im Oktober 2024 veröffentlichte de Burgh seine Jubiläumskompilation „50 Years Of Music“ und nahm das zum Anlass für ein ganz besonderes LiveFormat: Chris ganz pur, nur mit Klavier und Gitarre auf der Bühne. Und er verlieh seinen Liedern nicht nur musikalischen Glanz, der in der bewussten Reduktion in ganz neuen Facetten schimmerte, sondern plauderte auch charmant über die Geschichten hinter der Entstehung seiner Evergreens. Womit wir in der Gegenwart beziehungsweise in der Zukunft angekommen wären, denn genau das wird er wieder tun, und zwar diesmal unter dem Titel „A Summer Night With Chris De Burgh“. Rund 30 Songs plus exklusive (und oft sehr amüsante) autobiographische Einblicke unter freiem Himmel an der frischen Luft. De Burgh braucht hier keine aufwändige Produktion oder Bühnenshow, er ist die Show. Weniger ist mehr … 12.07. – 29.07. U.A. WÜRSELEN, KÖLN, KOBLENZ, ASCHAFFENBURG
Märchen, Merkwürden, Humor ...
KAFFKIEZ Das Indiemärchen aus Rosenheim schlägt das nächste Kapitel auf. „Wir“ heißt das ruppig, melodische dritte Album und mit damit geht’s natürlich auch auf große Tour. Das einzig wahre Wir-Gefühl.
09.04. – 24.04.
HAGGEFUGG Der Name dünkt merkwürden, stammt aus dem Altdeutschen und beschreibt in etwa eine faule oder verkaterte Person, die niemand in der kämpfenden Truppe haben wollte. Dafür feiern die Minnerocker umso derbere Bühnenshows. 09.04. – 09.05.
THE TEN TENORS 2025 feierten die Australier nach einer Dekade Absenz ihr triumphales deutsches LiveComeback. Nun legen die tenorigen Zehn die „Time Of Your Live“-Tour nach, mit so ziemlich allem zwischen Oper, Pop – und Humor!
02.05. – 17.06.

Die Bedeutung der Londoner Band seit ihrer Gründung 1967 aufarbeiten zu wollen, würde den gegebenen Rahmen sprengen. Dass sie immer noch aktiv sind, darf als mittleres Wunder gelten, vor allem ob der Tatsache, dass sich Gitarrengott und Richie Blackmore-Nachfolger Steve Morse 2022 nach fast 30 Jahren verabschiedete, um für seine kranke Ehefrau zu sorgen. Einigermaßen überraschend wurde mit Simon McBride ein MorseNachfolger präsentiert, der sich 2024 auf dem „=1“-Album im Purple-Œuvre verewigte. Nach über 150 Millionen verkauften Tonträgern sollten die Rentenkassen gefüllt sein, dass es trotzdem weitergeht, kann eigentlich nur damit erklärt werden, dass sie eben immer noch Musikverrückte sind. „Mad In Europe“ lautet jedenfalls das Motto ihrer kommenden Tour, eine feine Anspielung auf ihr legendäres „Made In Europe“-Live-Album von 1976. Zeit vergeht, Deep Purple bleibt. 20.06. – 07.11. U.A. MEPPEN, MÖNCHENGLADBACH, COBURG, ULM


Es hat eine ganz eigene Magie, einen Künstler genau dort zu erleben, wo er seine eigene Identität formt. Wenn Iggy Kelly vom 19. April bis zum 3. Mai 2026 auf seine „No Matter What“-Tour geht, tauscht er die gigantischen Hallen seiner familiären DNA bewusst gegen die ehrliche, intime Atmosphäre der Clubs. Keine Videoleinwände, keine Distanz – hier zählt allein die musikalische Handarbeit. Iggy präsentiert modernen Pop mit einer tiefgründigen Singer-Songwriter-Seele. Zwischen feinen Gitarren, treibenden Beats und subtilen Synths beweist er, dass er längst seine ganz eigene, authentische Stimme gefunden hat. Ein Abend mit ihm fühlt sich an wie ein musikalisches Gespräch auf Augenhöhe. Wer hautnahe Live-Momente sucht, erlebt hier Pop, der völlig ohne Pomp auskommt und genau deshalb umso länger im Herzen nachklingt.
19.04. – 03.05. U.A. FREIBURG, MÜNCHEN, BREMEN, KÖLN

Der Singer/Songwriter aus Ludwigsburg spielt nicht nur seine Songs – er spielt mit ihnen. Immer wieder überrascht er mit neuen Live-Konzepten und frischen Ideen. Mal steht er ganz allein auf der Bühne, mal begleitet von Streichquartett und Klavier, dann wieder Seite an Seite mit den Crossover-Experimentalisten des Neon Acoustic Orchestra. Jetzt kehrt er mit der „Freunde“-Tour – erstmals seit 2023 – wieder mit Band zurück. Deren Größe und Besetzung wechseln, doch ein fester Kern aus fünf Musikern begleitet ihn schon seit 2010 – wenn er will. Und diesmal will er. Fehlt nur noch die Frage nach neuem Material: „Neon“ liegt mittlerweile über vier Jahre zurück. Aber Geduld gehört bei Poisel dazu – für „Mein Amerika“ (2017) ließ er sich sogar mehr als fünf Jahre Zeit. Normal eben. Nur, dass bei Poisel nichts wirklich normal ist.
10.06. – 03.09. U.A. WOLFHAGEN, HEIDELBERG, THALE, CHEMNITZ
Aktuell gilt der Singer/Songwriter aus Blackpool als Shooting Star der britischen Pop-Szene. Dabei wollte es in seiner Heimat erst mal so gar nicht klappen und er musste einen kleinen Umweg nehmen. Denn erst das Hamburger Label Kontor Records, eigentlich spezialisiert auf elektronische Club-Sounds, griff begeistert zu und brachte die Erfolgsgeschichte ins Rollen – beginnend 2017 mit der Debütsingle „Run To You“, gefolgt von über einem Dutzend weiteren und den beiden Alben „Heaven In A World So Cold“ (2020) und „Things I Can’t Say Out Loud“ (2021). Bis heute hat Gregory einen Zweitwohnsitz in Hamburg und nicht nur dort wartet man sehnsüchtig auf das dritte Album, das bereits seit über einem Jahr angekündigt ist. Aber die Zeichen verdichten sich, zum Beispiel mit der Ankündigung der „Dance With Me“-Tour. Gute Musik findet eben überall ihr Zuhause. 24.09. – 05.10. U.A. FRANKFURT, STUTTGART, MÜNCHEN, KÖLN




Der Titel der Tour, „El Camino“ (Der Weg), ist dabei weit mehr als nur ein griffiger Slogan für die Plakatwände. Er ist eine künstlerische Bestandsaufnahme und das Herzstück seines aktuellen Schaffens. Alvaro Soler, der Weltbürger, der zwischen Tokio, Barcelona und Berlin aufwuchs, reflektiert auf dieser musikalischen Reise seine eigenen Wurzeln. Der Weg war für ihn nie eine gerade Linie, sondern ein stetiges Erkunden von Kulturen, Klängen und Begegnungen. Auf der Bühne übersetzt er diese Philosophie in eine Erzählung, die tiefgründiger ist, als es die millionenfach gestreamten Sommerhits auf den ersten Blick vielleicht vermuten lassen. Hier geht es nicht um künstlich aufgepumpte ClubBässe vom USB-Stick. Der „Camino“ ist eine Einladung an das Publikum, gemeinsam loszugehen, sich treiben zu lassen und die Schönheit im Ungeplanten zu finden.
Musikalisch bedeutet das für die Tour 2026 eine absolute Rückbesinnung auf das Organische. Wo andere Pop-Acts auf riesige LED-Wände, unzählige Tänzer und sterile Backing-Tracks setzen, baut Soler auf ein Ensemble aus exzellenten Live-Musikern. Da ist das erdige, hölzerne Schlagen des Cajóns, das sich mit treibenden Basslinien paart; da sind die feinen, flirrenden Melodien der spanischen Gitarre, die sich mühelos über satte, warme Bläsersätze erheben. Jeder Ton schwitzt, jedes Arrangement atmet. Es ist eine faszinierende Mischung aus traditioneller Folklore und modernem Global Pop. Wenn die Band in Fahrt kommt, entsteht ein Groove, der nicht vom Metronom diktiert wird, sondern vom kollektiven Herzschlag der Musiker auf der Bühne. Diese „handgemachtheit“ macht jedes Konzert zu einem Unikat. Kein Solo klingt exakt wie am Vorabend, keine rhythmische Improvisation lässt sich exakt reproduzieren.
Auch optisch grenzt sich die „El Camino“-Tour bewusst von der kühlen Ästhetik moderner Pop-Produktionen ab. Das Bühnendesign erinnert weniger an ein High-Tech-Raumschiff als vielmehr an einen andalusischen Innenhof in der Abenddämmerung. Warme Terracotta-Töne, Vintage-Lampen und Teppiche auf dem Bühnenboden schaffen eine Atmosphäre, die den riesigen Maßstab der Arenen bricht und eine unerwartete Intimität erzeugt. In dieser Kulisse agiert die Band nicht wie eine anonyme Dienstleister-Truppe, sondern wie eine eingeschworene Familie, die den Zuschauer in ihre Mitte einlädt.
Im Zentrum dieses farbenfrohen Orkans steht Soler selbst – ein Frontmann, der völlig ohne die
übliche Distanz eines klassischen Popstars auskommt. Seine Bühnenpräsenz lebt von einer fast entwaffnenden Nahbarkeit und einem Charisma, das den größten Raum sofort schrumpfen lässt. Er kommuniziert mit dem Publikum nicht in einstudierten Floskeln, sondern mit ehrlicher, sprudelnder Begeisterung. Wenn er lacht, dann strahlt das bis in die hintersten Ränge; wenn er sich mit der Akustikgitarre an den Rand der Bühne setzt und für einen Moment das Tempo drosselt, herrscht eine konzentrierte, knisternde Stille. Soler reißt die unsichtbare Mauer zwischen Bühne und Zuschauerraum mühelos ein. Man hat nie das Gefühl, einem fernen Idol bei der Arbeit zuzusehen. Vielmehr fühlt es sich an, als hätte man den talentiertesten Typen aus dem Freundeskreis gebeten, auf der WG-Party ein paar Songs zu spielen – nur dass diese Party eben in einer ausverkauften Halle mit tausenden Gästen stattfindet.
Doch bei aller Intimität und musikalischer Finesse bleibt ein Alvaro-Soler-Konzert vor allem eines: eine gigantische, lebensbejahende Fiesta. Sobald die Rhythmen anziehen und Hits wie „Sofia“, „La Cintura“ oder die neuen, treibenden Hymnen des „El Camino“-Albums durch die Boxen peitschen, gibt es kein Halten mehr. Das Publikum verwandelt sich unweigerlich in ein wogendes Meer aus tanzenden Körpern. Es ist eine physische Reaktion auf die Musik, der man sich schlichtweg nicht entziehen kann. Selbst der hartnäckigste, mit verschränkten Armen dastehende Konzertbesucher erwischt sich irgendwann dabei, wie der Fuß im Takt wippt und die Hüfte ein Eigenleben entwickelt. In einer Zeit, die oft von Krisen und schwerer Nachdenklichkeit geprägt ist, liefert Soler einen Abend lang das perfekte Antidot. Er feiert das Leben mit einer Intensität und Fröhlichkeit, die absolut ansteckend wirkt und lange über das finale Klatschen hinaus nachhallt.
Wenn die Tour am 20. April beginnt, bringt Alvaro Soler nicht nur Melodien mit nach Deutschland, sondern eine Haltung. Es ist die unerschütterliche Überzeugung, dass Musik die Kraft hat, uns zu verbinden, uns den Moment spüren zu lassen und uns für ein paar Stunden mit purer Freude aufzuladen. Wer sich auf seinen Weg, seinen „Camino“, einlässt, wird mit einem Live-Erlebnis belohnt, das tief unter die Haut geht und das Herz unweigerlich zum Tanzen bringt. Der Sommer 2026 beginnt nicht erst im Juni. Er beginnt genau dann, wenn Alvaro Soler die Bühne betritt und die erste Note singt.
20.04. – 04.09. U.A. HAMBURG, KÖLN, STUTTGART, BERLIN


Es hat ein Weilchen gedauert, aber so ist das eben manchmal mit dem gut Ding. Im Oktober 2021 erschien Cluesos bislang letzter Longplayer „Album“, danach war offenbar eine kleine Verschnaufpause angesagt – absolut verständlich nach damals bereits über 20 Jahren im Musikgeschäft. Dafür kommt’s nun ganz dicke: Am 27. Februar erscheint „Deja Vu ½“, ein auf den ersten Blick seltsamer Titel, der aber Sinn ergibt, wenn man weiß, dass es sich um den ersten Teil eines zweiteiligen Songzyklus handelt – da kommt also noch was. Im März startet dann die „Deja Vu“-Arenatour und auch in diesem Fall ist bereits Nachschub versprochen, denn im Sommer legt Clueso noch mal 13 Open-Air-Shows drauf. Fortsetzung folgt? Davon darf ausgegangen werden … 14.03. – 22.08. U.A. BAMBERG, STUTTGART, MÜNSTER, HAMBURG


Der Doppelwumms! Die kommende ArenaTour der Freigeistin, die ab März startet, hat bereits über 100.000 Vorverkaufs-Tickets abgesetzt, nun wird noch mal richtig nachgelegt. Und zwar „Wilde Nächte“, die ab Mai auf dem Tourplan stehen. Gemeint sind über 20 Open-Air-Shows in 15 Städten. In Summe dürfte Sarah damit ihre bisherigen persönlichen Besucherzahlen-Rekorde pulverisieren – also eigentlich alles wie immer, nur eben mehr davon. Versprochen wird ein „unvergessliches Erlebnis“, auch das ist man von Sarah-Shows gewohnt. Oder in diesem Fall etwas konkreter: „Ich will wilde Nächte (…) ich will etwas fühlen in einer Welt, die immer stumpfer wird.“ Und wer es richtig anstellt, der kann die Connorsche Emotions-Therapie sowohl unterm Dach als auch unter freiem Himmel anwenden – Hauptsache wild! 13.03. – 28.08. U.A. MÖNCHENGLADBACH, ROSTOCK, ROSENHEIM, BERLIN

NEK hat man hierzulande nicht so präsent auf dem Schirm wie andere Italo Pop-Kollegen. An den Hits und der großartigen Stimme kann’s definitiv nicht liegen. Eher daran, dass es auch 2026 leider wieder nur ein Konzert in Deutschland geben wird. 09.04.
MADSEN Ihr neuntes Album „Hollywood“ schaffte es auf Platz eins der Albumcharts. Für den Nachfolger „Smile“ (VÖ 29.05.) liegt die Latte also hoch. Ist aber angesichts der kommenden Tour nebensächlich – live sind die unschlagbar. 05.06. – 14.11.
Da braut sich was zusammen
SANTIANO „Da braut sich was zusammen“, und das nicht nur im Albumformat, sondern natürlich auch live. Schwere See und Windstärke zehn und noch nie waren Schot- und Mastbruch so musikalisch wie bei unseren Shantyrock-Piraten.
17.03. – 25.11.
SAMANTHA FISH & ZAC SCHULZE Samantha
Fish spielt in ihrer eigenen Liga – roh, leidenschaftlich und voller Energie. Mit ihrem neuen Album Paper Doll und ihrer brillanten Band geht die Grammy-nominierte Gitarrenheldin auf Tour. Support: die wilde Zac Schulze Gang mit purem, bluesgetränktem Rock’n’Roll. 11.03. – 15.03.
SIXPENCE NONE THE RICHER Seit ihrem 1998er Überhit „Kiss Me“ machen sich die Texaner gerne rar. 2024 erschien mit der EP „Rosemary Hill“ das erste Lebenszeichen nach zwölf Jahren, jetzt stehen endlich wieder vier Deutschlandkonzerte an. Also hin!
10.10. – 21.10.
„So viel schönes Neues hält die Zukunft bereit“ – das dürfte dann die zentrale Botschaft im jüngst veröffentlichten, neuesten Song „Vergangenheit“ von Braunschweigs Bestem sein. Bis dahin war eher Rückschau angesagt. 2025 erschien die Kompilation „Bosse 2005 – 2025“, nun richtet sich der Blick wieder konkret nach vorne. Bosse befindet sich derzeit in der finalen Produktionsphase zu seinem zehnten Album, dem Nachfolger von „Übers Träumen“ von 2023. Das soll bis zum Mai stehen, denn dann startet seine Arena-Tour (die erste seit gut zwei Jahren), flankiert von ein paar handverlesenen (Open Air-) Sommerkonzerten. Also endlich mal wieder „Engtanz“ (das war 2016 der Titel seines ersten Nummer-eins-Albums). Die Live-Zukunft hält natürlich auch viel schönes Altes bereit, sprich vertraute Hits wie „Schönste Zeit“ oder „Der letzte Tanz“, ansonsten gilt: „Alles ist jetzt“! 02.05. – 08.08. U.A. KÖLN, OBERHAUSEN, STUTTGART, OFFENBACH

Nach dem 2023er Album „Irgendwo ankommen“ waren die Irgend-was-wie-wann-wos in Sachen Titel dann durch. Der brandneue, fünfte Langspieler heißt also „Hast Du kurz Zeit“. Das hat dann auch Erfolg, es ist seine zweite Nummer eins. Zeit haben ist dann vor allem im Sommer angesagt, dann startet die bislang größte Open-Air-Tour seiner Karriere. An dieser Stelle hat der Künstler das Wort: „Konzerte sind für mich der schönste Ort der Welt (…) Es geht nicht nur ums Zuhören – es geht ums Mitsingen, Mitfühlen, Miterleben. Es ist für mich das Größte, mitten in dieser Menge zu stehen, das Strahlen in den Gesichtern zu sehen und genau zu wissen: Wir teilen diesen einen, perfekten Sommerabend (…) Laut und voller Leben!“ Also: Zeit nehmen und möglichst keine Zeit beim Ticketerwerb verlieren.
26.06. – 13.09. U.A. ULM, LINGEN, NÜRNBERG, RASTATT

Der Ex-Gatte von Heidi Klum befindet sich in einer privilegierten Position: Nach seinen gigantischen Erfolgen in den 90er-Jahren kann er tun und lassen, was er will. Bestes Beispiel ist sein 2017er-Album „Standards“. Da war drin was draufstand, nämlich klassische Jazz-Standards. „Standards“ war sein bislang letztes Album, und dabei wird’s laut Seal wohl auch bleiben. Dafür, und das ist die gute Nachricht, zieht’s ihn aktuell wieder auf die Livebühne. Und zur kommenden Tour gibt’s auch wieder eine präzise Produktbeschreibung: „Celebrating 30+ Years Of The Classic Albums I & II“. Er widmet sich also wieder seinem Frühwerk, darunter nach wie vor allgegenwärtigen Hits wie „Killer“, „Crazy“ oder „Kiss From A Rose“. Allesamt Klassiker, die man heute mit Fug und Recht als Pop-Standards bezeichnen darf. Da schließt sich irgendwie ein Kreis … 20.07. KÖLN, 23.07. BERLIN, 24.07. HAMBURG, 28.07. WINTERBACH
„Lenny Kravitz gehört zu einer aussterbenden Art Rockmusiker, die sich als Gesamtkunstwerk begreifen: Musik, Outfit, Habitus; all das ist unverwechselbar.“ So das Fazit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung anlässlich eines von Kravitz’ Deutschlandkonzerten im vergangenen Jahr. „Unverwechselbar“ stimmt sicherlich, aber da liegt auch eine leicht düstere Prognose von wegen „aussterbend“ drin. Tatsächlich ist Kravitz seit über 35 Jahren ein musikalischer Anachronismus, dessen Sound und „Habitus“ sich vor allem aus den 60er- und 70er-Jahren speist. Genau damit hat er aber auch wichtige Impulse für die Gegenwart gesetzt …
Der gebürtige New Yorker, der am 26. Mai 1964 zur Welt kommt, ist familiär vorbelastet. Papa Seymour arbeitet als Musikpromoter und pumpt den kleinen Lenny von Kindesbeinen an mit feinem Jazz, Soul und Blues voll. Mitte der 70er geht die Familie nach L.A. wo er den Classic Rock von Led Zeppelin, Jimi Hendrix oder Pink Floyd für sich entdeckt – und bereits als Teenager beherrscht er die Gitarre und das Schlagzeug, weitere Instrumente folgen. Sein Weg steht für ihn fest. Anfang der 80er-Jahre nimmt er als Romeo Blue erste Demos auf, doch der ersehnte Plattendeal bleibt aus. Sein Retro-Rock-Soul-Funk-Blues-Ding gilt damals als „ausgestorben“. Außerdem klingt er für die Bosse zu weiß für ein schwarzes Publikum und zu schwarz für ein weißes. Lenny sitzt zwischen allen Stühlen und beschließt sich seinen eigenen zu bauen. Zurück in New York nimmt er 1989 in einem billigen Studio mit seinem eigenen Geld in kompletter Eigenregie das „Let Love Rule“-Album auf - und findet sogar ein Label. Und „Let Love Rule“ ändert alles.
Das vermeintliche musikalische Fossil avanciert augenblicklich zum heißen Sch*** sämtlicher Hipster-Fraktionen. Auf einmal klopfen Kaliber wie Madonna, Mick Jagger oder Busta Rhymes an, die genau diese Retro-Authentizität in ihm als Produzenten suchen – und finden. Und seine Solo-Karriere führt ihn in schwindelnde Höhen. Bis heute folgen elf weitere Albumstationen, die erfolgreichsten heißen „Mama Said“ (1991), „Are You Gonna Go My Way“ (1993), „Circus“ (1995), „It’s Time For A Love Revolution“ (2008) und „Black And White America“ (2011). Tatsächlich muss sein kompletter Albumkatalog als „Gesamtkunstwerk“ gelten. Und egal wie er zwischen Rock, Soul oder Funk changiert, „unverwechselbar“ ist es immer. Denn unter absoluter künstlerischer Freiheit und Kontrolle macht er es nicht. Er produziert nach wie vor allein und spielt bei Aufnahmen bis auf die Blasinstrumente alles selbst ein – nur Gitarrenkumpel Craig Ross darf seit 1991 ebenfalls aktiv teilnehmen. Das 2024er „Blue Electric Light“-Album lässt wieder eher den Rocker raushängen, immer ein guter Ansatz für die Liveshows und wir alle wissen: Kravitz ist ein unglaublicher Performer. Alles Teil des Gesamtkunstwerks. Und wahre Integrität stirbt niemals aus. 27.07. BERLIN, 29.07. KÖLN

Seit über vier Jahrzehnten trotzen New Model Army allen Trends – und klingen dabei frischer denn je. 1980 im rebellischen Bradford gegründet, mischte die Band aus Punk, Folk und Soul eine ganze Generation auf und prägte Subkulturen von Post-Punk bis Metal. Ohne Mega-Hits, aber mit Millionen verkauften Alben und loyaler Fanbase, blieb sie stets kompromisslos unabhängig – lange bevor DIY cool war. Mit Alben wie Between Dog and Wolf, Winter oder From Here feierten sie erfolgreiche Comebacks. Ihr 16. Studioalbum Unbroken (2024) stürmte weltweit die Charts, wurde von Kritikern gefeiert und zeigte die Band so kraftvoll, poetisch und druckvoll wie eh und je. Heute stehen Justin Sullivan und seine Mitstreiter mit ungebremster Energie auf der Bühne – roh, ehrlich, ungefiltert und ungebrochen.
29.05. – 19.12. U.A. NÜRNBERG, KÖLN, RITTERHUDE, GIFHORN


Die Band aus dem norwegischen Trondheim klingt „als hätten sich Humble Pie, Kyuss, die Backyard Babies und Motorpsycho […] zu einer inspirierten Session mit einem Jazz-Saxofonisten getroffen“ (Rock Hard). Beim Namen Motorpsycho spitzt der Kenner die Ohren und tatsächlich wurden Spidergawd 2013 von Bassist Bent Sæther und Drummer Kenneth Kapstad als Nebenprojekt der Rock-Avantgardisten gegründet. Sæther ist seit 2016 wieder draußen, dafür widmet sich Kapstad seitdem in Vollzeit der Spidergawd-70ies-Hard & Heavy-Melange. Nach sieben strikt durchnummerierten Alben trägt das neue sogar einen Titel, nämlich „From Eight To Infinity“. Musikalisch bleibt (buchstäblich) alles beim alten, also Retro-Dampfwalze mit dem gewissen Extra für das Saxophonist Rolf Martin Snustad zuständig ist. Live ergibt das dann die wohl derzeit lauteste Nostalgie-Packung der Rock-Gegenwart.
15.03. – 25.04. U.A. MÜNSTER, KÖLN, STUTTGART, MÜNCHEN
Die Band aus Osterholz-Scharmbeck ist bereits seit über zwei Jahrzehnten tonangebend in der wild wuchernden Mittelalter-Folk-Rock-Szene. Versengold spielten aber nie sortenreinen Minne-Folk und blieben gänzlich unbeeinflusst vom Metal-Crossover, sondern nahmen in bestimmen Elementen bereits den Sound von Santiano voraus. Das war nicht immer so populär wie heute und in den 10er-Jahren wurden sie dann vom Santiano-Hype überstrahlt. Das änderte sich aber spätestens 2022 als ihr „Was kost die Welt“-Album auf eins ging und die brandneue Scheibe „Eingenordet“ landete ebenfalls auf der Pole. Der Kuchen, an dem sie maßgeblich mitgebacken haben, ist also inzwischen groß genug für alle. Und es gibt da noch eine Santiano-Parallele: Wer Versengold noch nie live erlebt hat, der kennt die Band nicht wirklich. Und wer sie kennt, kommt immer wieder. Ab März geht’s wieder auf große (Wiedersehens-)Tour.
13.03. – 11.09. U.A. LEIPZIG, ESSEN, FLENSBURG, LINGEN




Der Singer/Songwriter aus Dublin ist ein Paradebeispiel dafür wie’s heutzutage so läuft im Musikbusiness. Bevor er 2017 bei einer großen Plattenfirma unterschrieb, hatte er sich bereits im Alleingang via Internet als Selfmade-Star mit hunderten Millionen von Streams etabliert. Mit der mächtigen Promotion- und Marketing-Maschine im Rücken ging sein Debütalbum „Without Fear“ prompt auf Platz eins in Irland und England, „Sonder“ schaffte 2022 das gleiche Kunststück. Auch der Rest Europas und sogar die USA haben inzwischen angebissen. Album Nr. 3 „The Weight Of The Woods“ erscheint nun am 27. März und für die Chartsprognose bedarf es keinerlei Hellsichtigkeit. Kennedy ist eben ein unverwechselbarer Poet und eine der eigenständigsten Stimmen seiner Generation – und das war er bereits vor seinem Plattendeal. 14.05. HAMBURG, 15.05. BERLIN, 23.05. MÜNCHEN, 26.05. DÜSSELDORF




































































02.12.2026 BERLIN UBER ARENA














04.12.2026 LEIPZIG QUARTERBACK IMMOBILIEN ARENA






05.12.2026 HANNOVER ZAG ARENA
06.12.2026 HAMBURG BARCLAYS ARENA


09.12.2026 OLDENBURG GROSSE EWE ARENA
11.12.2026 DORTMUND WESTFALENHALLE
12.12.2026 DORTMUND WESTFALENHALLE 13.12.2026 KÖLN LANXESS ARENA
16.12.2026 MÜNCHEN OLYMPIAHALLE
18.12.2026 STUTTGART HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE
20.12.2026 MANNHEIM SAP ARENA
TICKETS UNTER: WWW.EVENTIM.DE

„Seit zwei Jahrzehnten stehe ich mit Herz und Leidenschaft auf der Bühne – unzählige unvergessliche Songs und Momente haben mich auf diesem Weg begleitet. Das will ich feiern – und zwar mit Euch!“, erklärt Helene begeistert. Getragen von dieser Energie geht sie nun den nächsten großen Schritt: Auf einer spektakulären 360°-Bühne will sie die Stadien zum Beben bringen und ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit ihren Fans zelebrieren. Und ja: Dieses Jubiläum passt diesmal tatsächlich perfekt ins Timing. Bleibt nur die Frage, die in der Helene-Welt fast schon Tradition hat – folgt nach Rausch (2021) und den inzwischen drei Kinderlieder-Alben endlich wieder ein neues Studioalbum? Offizielle Statements? Keine. Doch eines ist sicher: Die kommenden Shows versprechen einmal mehr pure „Atemlos“-Stimmung.
10.06. – 17.07. U.A. DRESDEN, BERLIN, STUTTGART, FRANKFURT

Scott Bradlee, Gründer und musikalischer Leiter der Postmodern Jukebox, hat 2020 auch ein Solo-Album veröffentlicht: „Pianax: Relaxing Piano Music to Calm Your Social Media Anxiety“. Also Pianomusik als Entspannungsmittel gegen die von Social Media ausgelösten Ängste. Da steckt ein scheinbarer Widerspruch drin, denn auch PJ verdanken ihre irre Popularität dem Internet. Das war aber nicht Schlüssel des Erfolgs. Der liegt offenbar in der Sehnsucht von immer mehr Menschen nach etwas Echtem und Authentischem inmitten einer trügerischen Informationsflut. Musik, die mehr ist als austauschbares Produktdesign. Zum Beispiel der Sound des Swing der 40er- und 50er-Jahre, den Bradlee mit den Pophits der Moderne verbindet. „Future Is Vintage“ lautet das Motto der kommenden Tour. Und das bedeutet nicht nostalgische Retro-Seligkeit, sondern Besinnung auf echte (musikalische) Werte – und jede Menge Spaß!
25.04. – 04.05. U.A. HANNOVER, REGENSBURG, FULDA, HEILBRONN





Die ungeheure Popularität von Taj Hendrix Sultana aus Melbourne muss als echter Ausreißer innerhalb der kommerziellen Konventionen des Pop-Business gesehen werden. Das nonbinäre Musik-Genie beherrscht mehr als ein Dutzend Instrumente, pfeift auf Genre-Grenzen und produziert ihren Electro-Folk-Jazz-Reggae-Rock-Soul-Mix in Eigenregie auf ihrem eigenen Label – einfach, weil sie immer durchs Raster der etablierten Plattenfirmen fiel. Was auf den Straßen Melbournes begann, ist inzwischen ein globales Phänomen, das ebenso faszinierend wie unerklärlich bleibt. „Return To The Roots“ heißt die aktuelle EP und besagte Wurzeln liegen laut Sultana in Künstlern wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin oder Erykah Badu. Das hört man nicht zwingend raus, aber hier geht’s eher um den „Mach dein Ding“-Geist. Live mit Band wird eine ergebnisoffene JamSession daraus – Kompromisslosigkeit rules! 15.03. – 25.03. U.A. FRANKFURT, STUTTGART, BERLIN, HAMBURG










Freddie Mercury ist seit Jahrzehnten tot – aber der Mythos Queen weigert sich, leiser zu werden. Da draußen stehen Generationen von Fans, die sich noch immer daran erinnern, wo sie waren, als sie ihn zum letzten Mal auf der Bühne sahen. Und dann sind da Musiker, die diesen Mythos nicht bloß feiern, sondern neu atmen. Einer von ihnen ist Valentin Findling: Pianist, Sänger, Energiebündel – und der Mann, der es wagt, sich an die heilige Krone der Rockgeschichte heranzusingen.


Wenn Findling mit seiner Band auftritt, steht nicht einfach ein weiterer Tribute-Act im Lichtkegel. Was auf der Bühne passiert, ist greifbarer Wahnsinn aus Präzision, Leidenschaft und Spielfreude. Schon nach wenigen Takten spürt man: Hier wird nichts kopiert, hier wird gelebt. Queen in 2026 – aber mit einer Direktheit, die Freddie wahrscheinlich zum Grinsen gebracht hätte. Die Presse formuliert es entsprechend klar: DIE WELT schreibt „Was für eine Stimme! So ein Abend!“, die Süddeutsche Zeitung urteilt trocken: „Mehr QUEEN geht nicht!“.
ZWISCHEN GENIE UND GÄNSEHAUT
„The Music of Queen Live“ ist kein CoverKonzert im herkömmlichen Sinn. Es ist ein wuchtiger Ritt durch das gesamte Queen-Universum – von der frühen Glam-Ära mit ihren exzessiven Harmonien bis zu den hymnischen Stadionmomenten der 80er. Da flirren Songs wie Killer Queen, Under Pressure oder A Kind of Magic durch die Halle, wechseln sich mit emotionalen Höhepunkten wie Who Wants to Live Forever oder The Show Must Go On ab, die man kaum anders bezeichnen kann als: pures Gänsehaut-Kino.
Findling trifft Freddies Emotionalität – aber nicht über Imitation, sondern über Haltung. Er singt nicht „wie“ Mercury, er singt „mit“ ihm. Seine Stimme trägt Kraft und Zerbrechlichkeit zugleich, sein Timbre wechselt zwischen zarter Ironie und explosiver Intensität. Dazu kommt eine Bühnenpräsenz, die nie aufgesetzt wirkt: mal lasziv, mal wild, mal einfach nur ganz im Moment.
Dass Findling diesen Spagat so überzeugend hinbekommt, liegt wohl an seinem musikalischen Background. Schon mit fünf sitzt er am Klavier, später studiert er Jazz, gewinnt Preise wie den Frankfurter Steinway Förderpreis und den Sparda Jazz Award Düsseldorf mit seiner Band „Bop“. Ein klassischer Weg für einen Virtuosen – und gleichzeitig der beste Nährboden für jemanden, der Musik nicht als Reproduktion versteht, sondern als ständige Transformation.
Neben seinem Leben als Queen-Interpret arbeitet er auch mit seiner Indiepop-Band „Findling“. Hier toben sich Kreativität und Gegenwart aus – was wiederum zurückfließt in seine Queen-Show. Genau diese Verbindung aus technischer Finesse und emotionaler Unmittelbarkeit macht ihn zu einem Ausnahme-Künstler, der den Sound der Siebziger nicht museal präsentiert, sondern in die Gegenwart katapultiert.
WENN PRÄZISION
ZUR LEIDENSCHAFT WIRD
Hinter jedem großen Frontmann steht eine noch größere Band – und die, die mit Findling spielt, ist nichts weniger als ein Kollektiv aus absoluten Profis. Jeder einzelne Musiker bringt Erfahrung aus Studio, Musical, Tour und Arena mit. Einige von ihnen standen bereits mit Musikerinnen und Musikern wie Earl Harvin (u. a. Seal, Sam Smith, Céline Dion), Peter Schilling oder Sandy von den No Angels auf der Bühne und waren Support für Acts wie Eric Clapton oder Paul Young.
Diese Spieler verstehen ihr Handwerk. Mehr noch, sie brennen. Wenn sie loslegen, trifft handwerkliche Perfektion auf pure Spielfreude, Disziplin auf Wahnsinn. Die Energie springt – unmittelbar, unaufhaltsam – über. Bei jedem Break, bei jedem Falsett, bei jeder Handbewegung über die Tasten.
VOM LOCKDOWN ZUR EUROPATOUR
Dass dieses Projekt überhaupt existiert, grenzt fast an Ironie. 2020, mitten im Corona-Lockdown, fanden sich einige befreundete Musiker backstage bei einem anderen Gig wieder – keine großen Pläne, kein Konzept. Nur der Wunsch, wieder Musik zu machen, die größer klingt als der Raum, in dem man gerade festsitzt. Aus einer Spontanidee wurde eine Band, aus einem Bandprojekt eine Show – und aus der Show ein ausgewachsener Erfolg.
Im November 2021 spielten sie gleich 24 Konzerte in Folge. Ohne Marketingmaschine, ohne Major-Support. Nur mit Leiden -
schaft und Publikumsenergie, die von Gig zu Gig wuchs. Die Resonanz war überwältigend, die Nachfrage explodierte, und bald stand fest: Dieses Projekt ist gekommen, um zu bleiben.
EUROPATOUR 2026 –QUEEN AUF ACHSE
Seither hat sich „The Music of Queen Live“ zu einer der gefragtesten Queen-Hommagen Europas entwickelt. 2026 geht das Ensemble erstmals auf große Europatour –über 40.000 Kilometer, mehr als 80 Shows, Städte von Berlin, Hamburg oder Düsseldorf bis nach Paris, Wien oder Reykjavik. Rund 135.000 Besucher werden erwartet, von eingefleischten Queen-Veteranen bis zu einer neuen Generation, für die Freddie Mercury kein Idol der Vergangenheit, sondern ein Archetyp für alles Unangepasste ist. In Berlin oder Wien werden die Hallen beben. In Reykjavik, erzählt man sich, ist der Vorverkauf rekordverdächtig. Queen scheint überall. Und Findlings Show beweist, dass Rockmusik, richtig gespielt, keine Nostalgie ist – sondern eine Art elektrischer Wiedergeburt.
DER MOMENT,
IN DEM ALLES ECHT WIRD Am Ende bleibt der Augenblick, in dem Valentin Findling in gleißendes Licht taucht, die Stimme hebt, und die Band einsetzt. Da steht kein Double, kein Schauspieler, kein Covermusiker. Da steht jemand, der Queen nicht aufführt, sondern aufleben lässt.
Und in diesen Momenten, in denen das ganze Publikum mitsingt und die Hände in der Luft sind, verschwindet die Grenze zwischen Vergangenheit und Jetzt. Dann ist die Musik größer als Erinnerung – und größer als alle Tribute.
DANN IST SIE EINFACH: QUEEN.
06.03. – 19.12. U.A. BERLIN, STUTTGART, HAMBURG, MÜNCHEN





VERSENGOLD
EINGENORDET – TOUR 2026
Ab März

THE WORLD OF HANS ZIMMER
THE IMMERSIVE SYMPHONY TOUR
Ab März
WIR SIND AM LEBEN
DAS BERLIN MUSICAL
Ab März
BOSSE TOUR 2026
Ab Mai


SASCHA GRAMMEL
WÜNSCH DIR WAS
Ab April
SARAH CONNOR
WILDE NÄCHTE OPEN AIR 2026 Ab Mai
JAN DELAY & DISKO NO. 1 BEST OF 25 + 2 YEARS – DIE TOUR
Ab Mai

NINO DE ANGELO VIVI LA VITA Ab Juni
SCOTT BRADLEE’S
POSTMODERN JUKEBOX
THE FUTURE IS VINTAGE –TOUR 2026
Ab April

PHILIPP POISEL FREUNDE – TOUR 2026 Ab Juni





CLUESO
DEJA-VU SOMMERTOUR
OPEN AIR
Ab Juni
HELENE FISCHER
360° STADION – TOUR 2026
Ab Juni


MARK FORSTER
SOMMER SHOWS 2026
Ab Juni
DEEP PURPLE
MAD IN EUROPE TOUR 2026
Ab Juni
NINA CHUBA
SOMMER SHOWS 2026
Ab Juni

HURRICANE / SOUTHSIDE FESTIVAL
19. – 21. Juni 2026, Scheeßel (Hurricane) & Neuhausen ob Eck (Southside)
CHRISTIAN STEIFFEN
ICH KOMME! OPEN AIR 2026
Ab Juni
WINCENT WEISS
SOMMERTOUR 2026
Ab Juni


SEAL
CELEBRATING 30+ YEARS OF THE CLASSIC ALBUMS I & II
Ab Juli
DIETER BOHLEN
CHERI CHERI LADY TOUR 2027
Ab Mai 2027
Änderungen vorbehalten


Die „After Hours Til Dawn“-Tour war bereits für 2020 angekündigt, musste aber aufgrund der Covid-19-Pandemie um zwei Jahre verschoben werden. Seitdem rollt das dickste Liveding seit Taylor Swifts „Eras“-Tour rund um den Globus. Zwischendurch gab’s auch mal Pause, allerdings nicht zum Ausruhen, denn 2025 kam das „Hurry Up Tomorrow“-Album samt gleichnamigem Film, übrigens ein derber, heftiger Psychothriller mit ihm selbst in der Hauptrolle. Im Sommer steht nach 2023 nun wieder Deutschland auf dem Tourplan, genauer gesagt München. Drei Shows stehen in der Allianz Arena an, also dem Stadion des FC Bayern. Denn Indoor-Shows kann sich The Weeknd schon seit längerem sparen, würde er so die Publikums-Nachfrage befriedigen wollen, hinge er wahrscheinlich wochenlang an einem Veranstaltungsort fest. Aber auch so gilt: Nichts wie ran an die Tickets! 25.06. – 27.06. MÜNCHEN, ALLIANZ ARENA
Never change a winning Team: So siehts auch Mark Forster, bleit bei alt Bewährtem und zieht im Sommer wieder durchs Land – mit einer großen Open-Air-Tour, die jetzt offiziell bestätigt ist. Was allerdings noch fehlt, ist der Nachfolger seines 2023er Albums „Supervision“. Doch die Hinweise mehren sich: Nach „Zeitmaschine“ und „Rettest Du Mich“ ist inzwischen mit „Beste“ eine weitere Single am Start –und sorgt prompt für reichlich Spekulationen über Forsters Privatleben und seine Beziehung zu Lena Meyer-Landrut. Der Sänger selbst schweigt wie gewohnt, wenn’s persönlich wird. Auf der Bühne aber zeigt er sich wieder ganz offen, nahbar und authentisch. Und wer die neuen Songs hört, spürt: Der Sound ist rauer, elektronischer – und macht neugierig auf das, was da kommt. Der Sommer dürfte spannend werden.
17.06. – 04.09. U.A. COBURG, KASSEL, AURICH, DRESDEN
Was 2022 mit dem Track „Wildberry Lillet“ noch ein bisschen nach One-Hit-Wonder aussah, hat sich inzwischen zur etablierten und ernstzunehmenden Pop-Größe gemausert, mit anhaltender Tendenz nach noch weiter oben. „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ heißt nun das zweite Album, gleichzeitig ihre zweite Nummer eins. Und Nina weiß auch warum: „Es ist einfach das Schönste, mit meiner Musik so viele Generationen miteinander verbinden zu können. Dieser Mix aus wirklich allen Altersgruppen auf meinen Konzerten macht so eine angenehme und liebevolle Stimmung.“ Also auf zum „perfekten Sommerabend“.
25.06. – 13.09. U.A. KÖLN, STUTTGART, DORTMUND, DRESDEN



Die Jubiläumsfeierlichkeiten gehen weiter! „Best of 25 + 2 Years“ prangt es im Tourmotto und die Rechnung geht insofern auf, als dass das besagte Vierteljahrhundert bereits 2024 in Form des BestOf-Albums „Forever Jan“ plus Tour zelebriert wurde. Wie Delay damals auf die 25 kam, weiß er wohl nur selbst am besten. Denn seine erstes Solo-Album „Searching For The Jan Soul Rebels“ erschien 2001. So betrachtet würde die Rechnung in diesem Jahr ohne die Addition +2 genau aufgehen ...aber lassen wir das. Hauptsache Delay und die fantastischen Disko No. 1 machen live mal wieder alles klar und das tun sie bekanntlich immer. Neues Material in Form eines neuen Albums scheint nicht in Sicht, der letzte Stand der Dinge bleibt (vorerst) „Earth, Wind & Feiern“ von 2021. Aber hier geht’s ja auch um Rückschau und für die Erweiterung des Best-of-Katalogs findet sich schon noch irgendein passendes Jubiläum.
22.05. – 11.09. U.A. DARMSTADT, HALTERN AM SEE, MONHEIM AM RHEIN, NÜRNBERG


Joe Bonamassa, Amerikas charismatischer Bluesrock-Superstar, kehrt 2026 für sieben Shows nach Deutschland zurück. Der Tourstart steigt am 22. April in der Hamburger Barclays Arena, weitere Termine folgen im Oktober. Ein Jahr nach seinem triumphalen letzten Durchlauf präsentiert der New Yorker Gitarrist nun erstmals Songs aus seinem aktuellen Album Breakthrough, das auf Platz 5 der deutschen Charts landete. Seit seinem Gold-Award für Live From The Royal Albert Hall (2011) begeistert Bonamassa hierzulande mit ausverkauften Arenen und virtuoser Spielfreude. Drei Gold-Auszeichnungen und 18 Top 10 Platzierungen später steht fest: Niemand verkörpert modernen Bluesrock so leidenschaftlich, präzise und stilvoll. Im Anzug, mit Sonnenbrille und unerschütterlichem Groove bleibt Bonamassa live das, was ihn groß gemacht hat – ein Gitarrenphänomen mit Herz und Haltung.
22.04. – 31.10. U.A. HAMBURG, BERLIN, NÜRNBERG, DORTMUND

TOUR 2026
29.05. Oelde - Waldbühne * 30.05. Ritterhude - Torfnacht 31.05. Gifhorn - Unser Aller Festival 12.07. Nürnberg - Z-Bau * plus Special Guests 24.07. Hünxe / Bottrop - Ruhrpott Rodeo
21.08. Kaiserslautern - Kammgarn Open Air im Kulturgarten * 22.08. Groß Gerau - Volk im Schloss 19.12. Köln - Weihnachtskonzert im Palladium * plus Special Guests
* Tickets erhältlich unter zar-production.com
Mit den 90er-Jahren beginnt auch die große Zeit des Crossover. Musikalische Genregrenzen lösen sich auf, die Stilmixe werden immer wagemutiger. Besonders deutlich wird das beim (vorher völlig undenkbaren) Metal-HipHop-Crossover. Thrash-Metaller öffnen sich auf einmal dem Rap und HipHopGrooves, HipHopper integrieren aggressive Bratgitarren in ihren Sound. 1991 erleben die kalifornischen Schulfreunde Mike Shinoda (ein ambitionierter Rapper) und Brad Delson (Gitarrist mit Metal-Schlagseite) in Los Angeles ihr Crossover-
Stand fast fünf Millionen Mal! Bis heute sind noch über 25 Millionen weitere Exemplare dazugekommen.
Linkin Park avancieren schlagartig zu den Superstars einer neuen Metal-Generation …
Mit den Alben „Reanimation“ (2002) und „Meteora“ (2003) geht’s mega erfolgreich weiter. „Minutes To Midnight“ (2007) bricht mit den typischen Rap-Gesangs-Schemata zwischen Shinoda und Bennington, hält sie aber trotzdem an der Spitze. „A Thousand Suns“ (2010) und „Living Things“ (2012) verschieben den Bandsound in Richtung Electro, „The Hunting Party“ (2014) kehrt wieder zum Nu Metal zurück und „One More Light“ (2017) kommt überraschend poppig. Und dann der Schock … Am 20. Juli 2017 wird Bennington tot in seinem Haus in Palos Verdes Estates gefunden – er hat Selbstmord begangen. Wie bekannt wird, hat er Zeit seines Lebens unter Traumata und Depressionen gelitten. Die Band fährt alle Aktivitäten auf praktisch null, löst sich aber nicht auf. Drummer Bourdon geht 2023, der vermeintliche endgültige Todesstoß. Dann die Riesenüberraschung: Am 5. September 2024 werden Sängerin Emily Armstrong und Drummer Colin Brittain als neue Linkin Park-Mitglieder präsentiert. Und am 15. November erscheint „From Zero“ und wird von Fans und Kritik begeistert aufgenommen. Ebenso wie die gleichnamige Tour, die sogar die Größenordnungen ihrer früheren sprengt. Die Welt hat Linkin Park nie vergessen! Sie musste nur ein bisschen warten … 03.06. HAMBURG, 11.06. + 12.06. MÜNCHEN

„From Zero“ lautet der Titel ihres aktuellen Albums, das am 15. November 2024 erschien. Denn nach dem Suizid von Sänger Chester Bennington im Juli 2017 schien alles vorbei. Alles zurück auf null und anscheinend auch keine Perspektive nach vorne. Dann doch dieses Überraschungs-Album, das eines der erfolgreichsten Comebacks der jüngeren Rockgeschichte einleitete. Aber nun noch einmal alles auf Anfang …






























19.09. - 26.09.2026
Sichere dir dein exklusives Erlebnis mit Evanescence: Wähle deinen PremiumSitzplatz oder bevorzugten Stehplatz, betrete die Venue vor allen anderen und positioniere dich als eine der Ersten am Merchandise-Stand. Freue dich auf ein limitiertes Tourposter, dein individuelles Merchandise-Paket, den offiziellen
VIP-Pass mit Schlüsselband sowie einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort – und mache den Konzertabend zu einem besonderen Highlight, noch bevor der erste Ton erklingt.

21.06. - 21.08.2026
Sichere dir dein exklusives Erlebnis mit David Garrett: Nimm Platz im Premium-Bereich in den vorderen Reihen, erlebe den Pre-Show-Soundcheck aus nächster Nähe, genieße deinen separaten VIP-Eingang mit persönlichem Host und freue dich auf ein exklusives
VIP-Geschenk sowie deinen offiziellen
VIP-Pass – starte den Abend dort, wo andere noch warten.

21.05. - 29.05.2027
Mit dem VIP Package genießt du die Show im exklusiven Sitzbereich mit bester Sicht und startest dank frühem Einlass ganz entspannt in den Abend. Beim Soundcheck wirfst du einen Blick hinter die Kulissen, bevor sich der Vorhang hebt.
Das Highlight: ein persönliches Meet & Greet mit Dieter Bohlen inklusive Erinnerungsfoto – ergänzt durch ein exklusives Surprise-Merchpaket als besonderes Andenken.

06.09. - 09.09.2026
Sichere dir mit der VIP Experience von The Black Keys deinen früheren Einlass, verschaffe dir bevorzugten Zugang zum Merchandise, genieße exklusive VIP-Goodies und erlebe besondere Momente vor der Show – und mache den Konzertabend zu einem Erlebnis, das weit über ein reguläres Ticket hinausgeht.

29.05. - 03.09.2026
Mit dem VIP Ticket sicherst du dir einen exklusiven Stehplatzbereich mit besserer Sicht auf BUNT., frühzeitigen Einlass über einen separaten Eingang und schnellen Zugang zur Bar – damit du keinen Drop verpasst.

04.06. - 07.06.2026
Erlebe das FestivalHighlight des Sommers als VIP bei World Club Dome 2026! Mit dem VIP Experience Tagesticket sicherst du dir garantierten Zugang zum exklusiven VIP-Bereich und genießt das Event mit besonderem Komfort. Freu dich auf eine legendäre Aftershowparty, exklusivere Drinks und Food sowie Zugang zur begehrten WCD Pool Area –für Festival-Feeling auf einem ganz neuen Level.










Es beginnt immer mit Ennio Morricone. Wenn „The Ecstasy of Gold“ aus den gigantischen Boxentürmen über das Stadion hinwegrollt, ändert sich schlagartig die atmosphärische Dichte. Es ist das rituelle Startsignal für ein Spektakel, das weniger mit einem herkömmlichen Rock-Gig gemein

eine ganze Industrie über vier Jahrzehnte hinweg nach seinem eigenen Ebenbild geformt hat.
Während andere Legenden im Herbst ihrer Karriere auf weiche Akustik-Sets setzen, liefert die Thrash-Metal-Institution aus San Francisco das genaue Gegenteil: eine martialische Klangarchitektur. Im Zentrum dieses Bebens steht James Hetfield. Seine rechte Hand, die stoisch und gnadenlos die ikonischsten Riffs der Metal-Geschichte in den Korpus seiner Explorer-Gitar re hämmert, gleicht dem Kolben eines V8-Motors. Neben ihm zerschneidet Kirk Hammett mit Wah-Wah-getränkten Soli die Nachtluft, während Robert Trujillo im tiefen Frequenzbereich wie ein Derwisch rotiert und Lars Ulrich das Fundament gießt. Gemeinsam erzeugen sie ei nen Druck, der

Brustkorb legt und den Ver stand für zweieinhalb Stun den komplett in Be schlag nimmt.
Das Faszinierende an den Shows im Jahr 2026 ist jedoch nicht nur die schiere musikalische Wucht, sondern die archi tektonische Vision dahinter. Mit der Bühne in der Mit te des Stadions –



dem berühmten „Snake Pit“ – zerstört die Band die klassische Geometrie zwischen Künstler und Fan. Metallica agieren aus der Mitte heraus, umzingelt von einem brodelnden Meer aus schwarzen Shirts und Aufnäher übersäten Kutten. Es gibt kein Vorne und Hinten mehr, nur noch das rotierende Zentrum des Orkans. In diesem Strudel vereinen sich die Generationen: Die ergrauten Veteranen aus den Bay-AreaTagen der Achtziger stehen hier Schulter an Schulter mit Teenagern, die „Master of Puppets“ gerade erst für sich entdeckt haben. Heavy Me tal wird hier als universel le Sprache zelebriert, dun kel, aggressiv und absolut kompromisslos.
Ein Konzert von Metallica ist kein Ort für Sentimenta litäten. Es ist ein physischer Ausdauertest, ein katharti scher Exorzismus durch Rhyth mus und Stroboskoplicht. Wer sich im Mai einreiht, um Teil dieses Rituals zu werden, sucht nicht die sanfte Umarmung eines PopAbends. Er sucht den Rausch der Geschwindig keit, den perfekten, rasen den Downstroke und die pure Gewissheit, dass wah re Härte kein Verfallsdatum kennt. Wenn am Ende das unvermeidliche „Enter Sand man“ die letzten Kraftreser ven der Arena verschlingt, bleibt nur ein Gedanke: Diese Maschine ist nicht zu stoppen. Fade to Black.
22.05.2026 FRANKFURT, DEUTSCHE BANK PARK, 30.05.2026 BERLIN



Es gibt diesen einen, ganz spezifischen Moment auf einem Herbert-Grönemeyer-Konzert. Das Flutlicht erlischt, ein kollektives Raunen
Im Musikjournalismus sprechen wir oft über Legenden, über Künstler, die den Zeitgeist nicht nur eingefangen, sondern maßgeblich geformt haben. Grönemeyer ist Deutschlands unangefochtener Champion in dieser Disziplin. In einer Ära, in der Popmusik zunehmend aus klinisch „Bochum“ über die feine, beißende Ironie von „Männer“ bis hin zur herzzerreißenden, nackten Trauer von „Der Weg“ – er hat den Soundtrack für mittlerweile fast vier Generationen geschrieben. Wenn zehntausende Kehlen den Refrain von „Halt mich“ in den Nachthimmel
geht durch das weite Rund des Stadions, und dann – bevor überhaupt der erste Akkord angeschlagen wird – ertönt diese Stimme. Ein kehliges, unverkennbares Knurren, das sich aus dem Nichts in ein triumphales Heulen steigert.
Es ist der Sound von Kohlenstaub und Melancholie, von unbändiger Lebensfreude und tiefem, ehrlichem Schmerz. Wenn Grönemeyer 2027 auf seiner neuen großen Tournee die Bühnen der Republik betritt, dann ist das nicht einfach nur ein Konzert. Es ist eine kollektive, kathartische Gruppentherapie.


Wenn Tori Amos die Bühne betritt, verwandelt sich der Saal in einen mystischen Raum. Vom 30. April bis 17. Mai 2026 webt die AusnahmePianistin in Deutschland wieder ihre hochkomplexen Klangteppiche. Zwischen ihrem geliebten Bösendorfer-Flügel und den Synthesizern thronend – oft beide Instrumente simultan spielend – gleicht ihre Performance weniger einem Konzert als vielmehr einer tiefgründigen musikalischen Beschwörung. Ihre Sirenenstimme durchschneidet mühelos die Stille, während sie von antiken Mythen, weiblicher Kraft und menschlichen Abgründen erzählt. Hier wird nicht lautstark mitgesungen; hier hält das Publikum kollektiv den Atem an. Ein Abend mit Tori Amos bietet virtuose Brillanz und eine Theatralik, die jede Pop-Schublade sprengt. Wer sich diesem Sog hingibt, erlebt pure Magie.
30.04. – 17.05. U.A. DÜSSELDORF, MÜNCHEN, BERLIN, BREMEN
08.05. – 30.08. U.A., BERLIN, SCHWERIN, HANAU

Wenn die Tage am kürzesten sind, bringt Hartmut Engler das Licht in die Hallen. Vom 2. bis zum 20. Dezember 2026 verwandeln PUR die deutschen Arenen wieder in ein gigantisches, herzerwärmen des Wohnzimmer. Eine PUR-Tour ist kein gewöhnliches Konzert – sie ist eine emotionale Zeitreise. Hier zählt keine unnahbare Coolness, sondern aufrichtige Verbundenheit. Wenn Engler Klassiker wie „Abenteuerland“ oder „Lena“ anstimmt, fal len sich wildfremde Menschen in die Arme. Die Band liefert den perfekten Gegenentwurf zur hektischen Jahresendzeit: Ein Ort, an dem offen gelacht und geweint wird und der unsere eigenen Lebensgeschichten musikalisch umarmt. Es ist ein zu tiefst menschliches Fest, das Generationen vereint und den Alltag einfach aussperrt. Ein Abend mit PUR ist wie eine Rückkehr nach Hause – vertraut, warm und unvergesslich. 02.12. – 20.12. U.A. BERLIN, LEIPZIG, DORTMUND, STUTTGART
Ohne Eric Clapton wäre die Ge schichte der E-Gitarre eine ande re. 1963 machte er seine ersten Live-Gehversuche, 1965 prangten die ersten „Clapton Is God“-Graffitis an Londoner Hauswänden und 1966 überführte er auf dem Album „Blues Brea kers With Eric Clapton“ die Sound- und Aus drucksmöglichkeiten des Instruments in die Moderne – und das noch vor Jimi Hen drix! Die weiteren musikalischen Meilen steine sind zu zahlreich, um sie hier alle aufzuführen – und selbst wer noch nie etwas von Clapton gehört haben sollte, hört seinen maßgeblichen Einfluss bis heute im Spiel von so ziemlich jedem anderen Gitarristen.
Am 30. März wird „Slow hand“ 81 Jahre alt und er tut das, was seine Vorbil der, die großen stilprä genden Bluesgitarristen, auch getan haben: Spielen, so lange es noch irgendwie geht. Bei






Sie liefern den ultimativen, schweißtreibenden Beweis, dass Rock ’n’ Roll in seiner reinsten Form keine Gimmicks braucht. In einer Industrie, die sich oft viel zu ernst nimmt und in der Shows bis auf die Millisekunde durchgetaktet sind, operiert diese Band nach einem erfrischend simplen Prinzip: Spiel laut, spiel schnell und spiele so lange, bis dir buchstäblich die Arme abfallen. Ein dreistündiger Marathon mit den Foo Fighters fühlt sich nicht an wie ein distanziertes Hochglanz-Event. Grohl und seine Mitstreiter besitzen die surreale Gabe, ein Betonoval für 60.000 Menschen in einen stickigen, nach schalem Bier riechenden Club zu verwandeln. Es ist das Gefühl einer gigantischen Garagenband, die zufällig den Schlüssel zum Stadion gefunden hat und das Gelände nun nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Die Riffs sind messerscharf, das Tempo halsbrecherisch, und doch
weht immer dieser Geist völliger, ungezwungener Entspanntheit über die Bühne.
Gleichzeitig besitzt die Tour im Jahr 2026 eine ganz eigene, blitzschnelle Dringlichkeit. Hier wird keine Sentimentalität zelebriert, hier wird das Leben attackiert. Mit Josh Freese an den Drums, der das rhythmische Fundament mit maschineller Präzision und
brachialem Punch neu auskleidet, hat die Band einen zusätzlichen Turbo gezündet. Songs wie „The Pretender“ oder „Monkey Wrench“ walzen mit einer ungebremsten kinetischen Energie über das Feld, die keine Pausen zulässt. Die Gitarrenwände von Pat Smear und Chris Shiflett greifen nahtlos ineinander, während Nate Mendel den stoischen Bass-Anker wirft.
Hier wird nicht philosophiert, hier wird gearbeitet – hart, ehrlich und mit maximalem physischem Ein satz.

Keine dramatische Einleitung, kein episches Intro vom Band. Einfach nur ein ohrenbetäubender Knall aus Rhythmus und Verzerrung. Wenn die Foo Fighters im Sommer 2026 die deutschen Open-Air-Bühnen entern, bringen sie keine durchkonzipierte Theatershow mit.
Wer sich im Sommer ein Ticket für diese schnaufende VollgasMaschine sichert, abonniert einen Abend ohne Sicherheitsnetz. Die Foo Fighters verschwenden keine Zeit mit langen Reden oder leiser Melancholie. Sie feuern ein Riff-Gewitter nach dem anderen ab, bis der letzte Verstärker glüht und das Trom melfell kapituliert. Es ist die reine, ungefil terte Freude an der Lautstärke, ein Hoch geschwindigkeits rausch, der den Alltag gnadenlos ausradiert. Schnallt euch an, holt tief Luft und haltet euch gut fest: Die ra santeste Rock-Party des Jahres duldet absolut keine Müdigkeit. 17.06. MÜNCHEN, ALLIANZ ARENA, 01.07. BERLIN, OLYMPIASTADION



Wenn es einen garantierten Katalysator für eskalierende Sommerabende gibt, dann ist es der Bass von Culcha Candela. Auf ihrer „Monsta Open Air Tour 2026“ verwandeln die Berliner Routiniers jedes Konzertgelände binnen Sekunden in einen massiven, urbanen Dancefloor. Wer hier auf nachdenkliche Melancholie hofft, ist definitiv am falschen Ort. Stattdessen liefert die Crew eine perfekt getimte, bunte Breitseite aus Hip-Hop, Dancehall und Reggae, die kompromisslos in die Beine fährt. Ihre Live-Energie bleibt ein Phänomen: Seit über zwei Jahrzehnten wissen sie exakt, wie man eine Menge zum kollektiven Springen bringt. Ihre Kulthits zünden unter freiem Himmel mit der Wucht eines Feuerwerks. Ein Abend mit Culcha Candela ist kein braves Konzert – es ist ein rasantes Workout voller Lebensfreude. Der Sommerauftrag lautet: Kopf aus, Bass an! 08.05. – 30.08. U.A. MEERSEBURG, BERLIN, SCHWERIN, HANAU



Die kommenden LOTD-Shows sind zwar nicht ausdrücklich als Jubiläums-Shows deklariert, trotzdem ist es in diesem Jahr so weit: Die erfolgreichste (Step-)Tanzshow der Welt wird 30 Jahre alt. Am 28. Juni 1996 fand die Premiere in Dublin statt. Geschrieben, produziert, choreographiert und damals auch inszeniert von Michael Flatley, der auch die Hauptrolle tanzte. Die Musik komponierte Ronan Hardiman. Seitdem haben über 50 Millionen Menschen weltweit LOTD erlebt und wurden zu Formationstanz-Spezialisten – wer hatte schon vorher Ahnung in Sachen „Irish Hey“, „Rinnce Fada“ oder „Trenchmore“ . Aktuell sorgen drei Ensembles dafür, dass auf mehreren Kontinenten die LOTD-Show stattfindet – eines davon tourt in Deutschland. 11.04. – 22.05. U.A. HAMBURG, BREMEN, GÖTTINGEN, FRANKFURT

„Es wird sehr, sehr komisch, denn die 90er waren nicht nur traurig oder politisch – sie waren auch absurd, hemmungslos, zärtlich verrückt. Wir wollten das alles zeigen: die Traurigkeit und das Tanzen. Die Wut und die Wärme. Den Lärm und das Leise.“ – so erklärt Peter Plate das Konzept seines Musicals, das er zusammen mit seinem kongenialen Partner Ulf Leo Sommer konzipiert und komponiert hat. Erzählt wird die Geschichte von Nina, Rosi, Mario und Bruno, die sich 1990, getragen von der Euphorie der Wiedervereinigung, in das Abenteuer Berlin stürzen, wo jeden Tag alles möglich scheint. Plate und Sommer sind Zeitzeugen und waren selbst Teil dieser rauschhaften Dynamik, als jeden Tag ein neuer Club eröffnete, oder eine neue irre Band auftauchte. Berlin erlebt und von innen gesehen – leider auch ein Rückblick, denn so aufregend und kreativ wie damals wird’s wohl nie wieder.
18.03. – 27.12. BERLIN, THEATER DES WESTENS
Wenn Sexappeal und Bühnenkunst eins werden, dann stehen garantiert die Sixx Paxx auf der Bühne. Deutschlands heißeste Entertainment-Truppe kehrt zurück und bringt mit ihren spektakulären Shows Körperkunst, Akrobatik und pure Energie auf ein neues Level. Hier geht es nicht nur ums Ausziehen – hier geht es um Performance, Präzision und Charisma. Jede Bewegung sitzt, jeder Beat trifft. Die Sixx Paxx liefern ein visuelles Feuerwerk, das Herzrasen garantiert. Also Mädels, macht euch bereit für einen Abend voller Leidenschaft, Power und Party. Und Jungs: Keine Sorge, innere Werte sind auch attraktiv – aber an diesem Abend haben eindeutig die Bauchmuskeln das letzte Wort.
02.05. – 29.08. KÖLN, HAMBURG, MÜNCHEN
vor allem nachts ...
BERLIN, DU COOLE SAU Den Ehrentitel „Coole Sau“ hat sich Berlin redlich erarbeitet. Diese Zeitreise-Show schlägt den (musikalischen) Bogen vom Luna Park der 1920er-Jahre bis in die Club-Gegenwart des Berghain. Berlin tickt anders – vor allem nachts.
17.04.2026 – 18.04.2027
DIE CLEMENTA Tanja Söllner ist die (verdammt witzige) Stimme einer vernachlässigten Bevölkerungsgruppe: All derer nämlich die keinen Bock auf den allgegenwärtigen Selbstoptimierungsterror haben. „Scheiß auf Yoga“ – eben, geht doch!
17.03. - 01.07.2026
Los Angeles Times
REINER CALMUND Calmund ist unser rheinischer Fußball-Buddha – und natürlich absolut Kult! Nun lädt er ein zu „Ein runder Abend – mit Fußball & Freunden“ – weniger ein Bühnenprogramm, als vielmehr die Lebensweisheit eines echten Typen. 08.04. – 03.06.


Loriot ist so etwas wie der gemeinsame Nenner des deutschen Humors. Über Generationen hinweg kennen Menschen seine Knollennasen, seine skurrilen Paare im Wohnzimmer, seine Herren im Bad – und natürlich Sätze wie „Die Ente bleibt draußen“, „Ein Klavier, ein Klavier“ oder „Das Ei ist hart“. Wer über Loriot lacht, lacht meist auch ein bisschen über sich selbst. Genau diese Mischung aus feiner Beobachtung, absurdem Alltag und unvergesslichen Dialogen bringt die große Loriot-Deutschlandtour 2026 jetzt auf die Bühne – live, großformatig und mit einem Augenzwinkern mitten in die Gegenwart.
Loriot – das Absurde im Normalen
Vicco von Bülow alias Loriot war kein lauter Comedian, sondern ein genauer Beobachter. Er hörte hin, wenn Ehepaare sich über das Frühstücksei stritten, wenn Badewannen zu Verhandlungsorten wurden oder wenn ein Bettenkauf zum kommunikativen Minenfeld entgleiste. Aus solchen Momenten formte er Sketche, die längst zum kollektiven Gedächtnis gehören.
Sein Humor war nie platt. Er arbeitete mit Pausen, Blicken, halben Sätzen. Ein „Ach was“ konnte mehr auslösen als ein minutenlanger Witzmonolog, und das hingeworfene „Sie haben da was“ ist bis heute einer der elegantesten Hinweise auf einen Fauxpas. Dass man auch in 100 Jahren noch über Loriot lachen wird, ist weniger Hoffnung als Prognose.
Sketche, die zu Klassikern wurden
Die Tour „Die Ente bleibt draußen!“ holt diese Kultmomente zurück auf die Bühne – als liebevoll komponierter Abend aus großen Nummern und kleinen Details. Das Publikum begegnet alten Bekannten wieder: Herrn Müller-Lüdenscheidt und Herrn Dr. Klöbner in der Badewanne, Ehepaaren in Beratungssituationen, Lottogewinner Erwin Lindemann oder Kundschaft, die an der Bürokratie verzweifelt. Dazu kommen weitere Szenen aus Loriots riesigem Repertoire: genau beobachtet, liebevoll überzeichnet und schmerzhaft nah am echten Leben.
Live-Erlebnis mit Großbild-Leinwand
Für die Tour 2026 werden die Sketche nicht einfach nachgespielt, son dern in eine zeitgemäße Theaterform übersetzt. Ein neues Bühnen bild schafft Räume, die mal Wohnzimmer, mal Kurhaus, mal Bade zimmer sein können – und trotzdem immer nach Loriots Universum aussehen. Eine Großbild-Leinwand greift Details auf, verstärkt Blicke, Pointen und kleine Gesten, die in diesem Kosmos oft entscheidender sind als große Aktionen.
Die Szenen gehen fließend ineinander über, werden musikalisch ver bunden und rhythmisch gesetzt, sodass ein Abend entsteht, der eher wie ein großes Loriot-Panorama wirkt als wie eine An einanderreihung einzelner Nummern.
Ein Ensemble mit feinem Komik-Gespür
Loriot auf der Bühne funktioniert nur, wenn das Ensemble den Ton trifft: zu viel Klamauk, und der Witz bricht auseinander, zu viel Ernst, und der Abend wirkt museal. Dieses Ensem ble bewegt sich genau auf dieser schma len Linie – mit sichtbarer Lust am Spiel und spürbarem Respekt vor der Vorlage. GroßeskomödiantischesKönnenistgefragt, um die fein gesponnenen Dialoge und lie bevoll unsinnigen Situationen so zu spie len, dass sie vertraut und trotzdem frisch wirken. Pausen werden gesetzt, Pointen nicht geschrien, sondern serviert. Man hat das Gefühl: Die Figuren könnten ge nauso gut im Publikum sitzen – und sich über sich selbst amüsieren.
Wer Loriot mag, wird sich an diesem Abend ertappen: beim Mitsprechen vertrauter Zeilen, beim Vorausahnen von Pointen – und beim Lachen an Stellen, an denen man früher nur geschmunzelt hat. Viele erleben die Sketche zum ersten Mal im Theaterraum statt auf dem Bildschirm. Die Distanz des Sofas fällt weg, man sitzt gemeinsam im Saal, hört das kollektive Lachen, das überraschte Kichern, die „Ach, der!“-Momente, wenn bekannte Figuren auftreten.
Der Abend ist generationenübergreifend: Menschen, die Loriot aus dem Fernsehen kennen, treffen auf ein jüngeres Publikum, das viele Zitate eher aus Memes kennt. Spätestens nach zwei Stunden ist klar: Dieser Humor funktioniert immer noch – und live vielleicht sogar besser als je zuvor.
Die große Loriot-Deutschlandtour 2026 macht ihrem Namen alle Ehre: Über 80 Städte stehen auf dem Plan, von großen Metropolen bis zu regionalen Kulturzentren. Gespielt wird in Konzerthallen, Theatern und Kulturhäusern – genug Zeit also, um tief einzutauchen und sich mehrfach „auszulachen“.
Ob im Kurhaus, in der Laeiszhalle, im Tempodrom oder in regionalen Spielstätten – überall gilt dasselbe Versprechen: ein Abend, der absurd, urkomisch und dabei erstaunlich menschlich ist. Wer danach nach Hause geht, nimmt mehr mit als ein paar gute Gags: das Gefühl, wie komisch der ganz normale Alltag sein kann, wenn man ihn nur genau genug betrachtet.


Und so erklingen Hits u.a. aus „Wicked“, „Die Eiskönigin“, „Mamma Mia“, „Moulin Rouge“ oder „Pretty




„The Immersive Symphony“ ist die dritte Produktion der gefeierten „The World Of Hans Zimmer“-Reihe. Zur Aufführung kommen die berühmtesten Melodien des erfolgreichsten Filmkomponisten aller Zeiten, eine musikalisch cineastische Reise von „Der König der Löwen“ bis „Dune“. Zimmer hat offenbar in Hollywood gelernt, wie man richtig Spektakel macht. Und mit seinen Liveshows schließt sich in gewisser Hinsicht auch ein Kreis …
ilmkomponist ist meistens so ein Quereinsteiger-Ding. Und auch Hans Zimmer ist eher durch Zufall in das Metier reingerutscht, denn seine ursprünglichen Musikerträume waren so die üblichen: In Bands spielen, Platten verkaufen und Konzerte spielen. Diesen Plan verfolgt er ab Mitte der 70er-Jahre in England, wo er als Teenager ein Internat besucht hat. Zimmer bleibt und für einen begabten Keyboarder wie ihn gibt es auch was zu tun. Seine Bandstationen heißen Krakatoa, Krisma, Helden und natürlich The Buggles. Ihr Song „Video Killed The Radio Star“ entwickelt 1979 pophistorische Bedeutung, denn das Video dazu ist das erste jemals auf MTV gezeigte. Zimmer ist hier am Synthesizer zu sehen, verdienen tut er an dem Hit aber kaum was, weil ihn andere komponiert haben. Danach stagniert die Karriere, weitere Band-Engagements oder LiveJobs sind nicht in Sicht. Zimmer sattelt um … Er heuert im Londoner Air Edel-Studio an, wo er Radio- und Werbe-Jingles produ-
ziert. Und hier lernt er Stanley Myers kennen, einen britischen Filmkomponisten. Myers erkennt Zimmers Talent und macht ihn 1980 zu seinem Assistenten. Damit ist sein weiterer Weg geebnet. Zimmer lernt schnell und steuert musikalische Beiträge zu „Eureca“ (1984), „Separate Vacations“ (1986) und „Castaway – Die Insel“ (1987) bei. Dann wagt er den entscheidenden Schritt: Er macht sich selbständig und geht nach Hollywood … Der Durchbruch kommt 1988 mit dem Score von „Rain Man“. Die weitere Erfolgsgeschichte kürzen wir ab: Über 150 weitere Scores hat Zimmer seitdem komponiert und produziert und seine Musik in Klassikern wie „Fluch der Karibik“, „Inception“, der „The Dark Knight“-Trilogie oder „Top Gun: Maverick“ hat mehr Menschen erreicht als die eines jeden anderen Komponisten. Und trotzdem ist da immer noch der alte Traum von der Live-Bühne – und den erfüllt sich Zimmer erstmals 2016. Zusammen mit Band und Orchester geht „Hans Zimmer Live“ auf Tour – und ent-
wickelt sich zum Triumph! Weitere Tourneen folgen und 2018 präsentiert er das erste „The World Of Hans Zimmer“-Kapitel „A Symphonic Celebration“. Hier steht er nicht selbst auf der Bühne, der Mann ist viel beschäftigt, aber bürgt als musikalischer Leiter und Kurator für allerhöchste Hans Zimmer-Qualität. 2024 folgt „A New Dimension“ und nun steht die Premiere von „The Immersive Symphony“ an. Immersiv bedeutet grob mittendrin statt nur dabei und dafür sorgen das Odesa Orchestra plus Band, die Filmausschnitte auf XXL-Leinwand und eine gelinde gesagt spektakuläre Licht- und Visual-FX-Inszenierung. Zimmers Musik ist wieder so erfahrbar, wie er es wohl schon immer wollte: Als überwältigende Live-Erfahrung!
19.03. – 19.04. U.A. HOF/SAALE, INGOLSTADT, OBERHAUSEN, LÜNEBURG
Die Zeiten und unser Leben verändern sich – und zwar rasant, klar so weit. Das Aus maß und die Konsequenzen dieser Veränderungen werden aber erst im Kontext zur erlebten Vergangenheit erfahrbar, auch klar. Also nimmt uns Knop in seinem neuen Programm „Spitzenreiter“ mit auf einen autobiographischen Ritt durch seine Vergangen heit – schließlich ist er auch schon Ü-50 und hat den Wahnsinn von damals und heute selbst erlebt. War es damals wirklich besser, als wir noch mit einem Ed von Schleck-Eis und Walkman pseudocool im Freibad gepost haben? Und bringen uns heute Selbstbedienungskassen wirklich weiter? E-Lastenfahr räder – Segen oder Fluch? Teletext vs. KI? Valide Antworten gibt es da kaum, aber dafür jede Menge komische Aspekte. Denn wer den Überblick verliert, gewinnt dafür vielleicht ein bisschen mehr Durchblick ...oder so. Knop weiß es auch nicht so genau, aber das mit Sicherheit …
07.03.2026 – 30.03.2027 U.A. ESCHWEILER, BÜNDE, ESSEN, CHEMNITZ


Eine Taylor Swift Tribute Show also, klar. Und es geht konkret um „The Eras Experience“. Die „Eras“-Welttournee ging zwischen dem 17. März 2023 und dem 8. Dezember 2024 über die Bühne(n), 149 Stadionshows setzten neue Maßstäbe in Sachen Umsatz, Produktion und vor allem Fan-Begeisterung. Die Tour könnte so wohl bis in alle Ewigkeit laufen, aber tatsächlich geht’s auf andere Weise weiter, nur alles eine Nummer kleiner. Was gar nicht so von Nachteil sein muss, denn vergleichsweise kuschelige Venues bieten mehr Nah-Erfahrung als der Stadion-Overkill. Ansonsten alles da: Die Hits, die Choreos, Liveband, authentische Kostüme und vor allem: Xenna Kristian! Die junge Britin ist selbst aus der Nähe kaum von Taylor zu unterscheiden, weder als Double, noch als Sängerin oder Performerin. Mehr Swift ohne Swift geht kaum.
12.05. – 21.05. U.A. MÜNCHEN, STUTTGART, KÖLN, DORTMUND
CHRISTIAN STEIFFEN Der Gott of Schlager „kommt“ mal wieder – und diesmal unter freiem Himmel. Wie gewohnt unterstützt vom Original Haseland Orchester und für alle Arbeiter der Liebe gilt wie immer: Keine Party ohne Steiffen! 19.06. – 29.08.
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT – DAS MUSICAL
Nach gut 40 Jahren ist nun endlich der Zeit- und Dimensions-Transfer von der Kinoleinwand auf deutsche Bühnen geglückt. Zeitreise-Paradoxien können verlässlich ausgeschlossen werden, was bleibt ist ein zeitloses Vergnügen. 14.03. – 31.07.
SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL
Eine Frage von philosophischer Tragweite: Ist Musik die Sprache Gottes? Die Kultkomödie um Deloris van Cartier, Nonne wider Willen, sagt ganz klar Ja! Zur kompletten Grammatik gehören übrigens auch Lachen und gehörige Spannung. 09.04. – 06.09.


„Urkomisch und meisterhaft auf den Punkt gebracht –zum Tränen lachen!“ (DIE WELT) präsentiert von

17.06.26 COBURG 19.06.26 KASSEL 20.06.26 AURICH 26.06.26 DRESDEN 27.06.26 HANNOVER 28.06.26 DORTMUND
04.07.26 SCHAAN (FL) FL1.LIFE FESTIVAL 05.07.26 KLAGENFURT (A) 09.07.26 BREMEN
10.07.26 FRIEDBERG (HESSEN) 17.07.26 KITZINGEN (WÜRZBURG) 18.07.26 BERLIN 24.07.26 EMMENDINGEN 25.07.26 DILLINGEN (SAAR) 26.07.26 TÜSSLING 01.08.26 KALTENBERG 02.08.26 LAUCHHEIM 03.08.26 FÜSSEN 08.08.26 BIEL/BIENNE (CH) LAKELIVE FESTIVAL 13.08.26 KÖLN 14.08.26 GRONAU SUMMERFEELINGS OPEN AIR 21.08.26 LÜBECK 22.08.26 BERGEN (RÜGEN) 23.08.26 BRAUNSCHWEIG 03.09.26 ERFURT 04.09.26 KOBLENZ 05.09.26 HOCKENHEIMRING GLÜCKSGEFÜHLE FESTIVAL