„Delmenhorst bewegt“
„Klosterbeben“ in Hude
KulturHaus Müller
Aktionstag und verkaufsoffener Sonntag am 19. April
Metal- und Rockfestival kommt mit eigener Biersorte
Programm für Frühjahr und Sommer mit Neuheiten für die Gartensaison
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Mosaikschule ohne Rassismus Große Freude und Spannung herrschte am Freitag bei der Schülerschaft, dem Kollegium und der Schulleitung der Mosaikschule in Delmenhorst. Mit Stolz erhielt die Förderschule die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Der offiziellen Aufnahme in das bundesweite Netzwerk gingen zahlreiche Aktionen und eine erfolgreiche Projektwoche im vergangenen und laufenden Schuljahr voraus. Gemeinsam setzt die Mosaikschule damit in Zukunft ein klares Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und Courage. vs Foto: Martina I. Meyer
Kein Halt in Bremen Neustadt Die Bahnsteigarbeiten in Bremen Neustadt verlängern sich bis voraussichtlich Dienstag, 30. Juni, so dass der Halt Bremen Neustadt weiter entfallen muss, teilt die Nordwestbahn mit. Betroffen sind die Linien RS 3, RS 4 und RB 58. Aufgrund der kurzfristigen Verlängerung der Bauarbeiten werden die Fahrplanänderungen voraussichtlich erst ab Montag, 13. April, in den digitalen Auskunftsmedien angezeigt, teilt die Bahn mit. DR
Musikschule präsentiert sich Die Musikschule der Stadt Delmenhorst, Schulstraße 19, zeigt beim Tag der offenen Tür am Samstag, 18. April, von 12 bis 15.30 Uhr ihr Angebot. Mit Vorspielen und Unterrichtsdemonstrationen zeigen Lehrkräfte, was Schülerinnen und Schüler lernen können. Instrumente können auch selbst ausprobiert werden. vs
Demonstration: „Nicht allein!“ Um 16 Uhr am heutigen Samstag, 11. April, startet auf dem Marktplatz die Demonstration „Nicht Allein!“. Die Initiative um Organisatorin Katja Scheuer will das Thema Gewalt, insbesondere gegen Frauen, öffentlich machen und das Gefühl von Zusammenhalt stärken. Vervs schiedene Redebeiträge sind geplant. Anzeige
„Ich kauf’ mir was“
Finanzauschuss stimmt Grundstückskauf für 410.000 Euro an der Friedrich-Ebert-Allee zu VOL K ER SCH U L ZE
Der Musiker Herbert Grönemeyer sang einst „Ich kauf‘ mir was, denn kaufen macht so viel Spaß“. Diesen Eindruck hatten am Mittwoch dieser Woche offenbar auch einige Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten. Bei der Sitzung in der Markthalle stand unter dem Tagesordnungspunkt 10.1. „Ankauf einer Fläche an der FriedrichEbert-Allee“. Dieser auf den ersten Blick unscheinbare Punkt hatte es bei der betreffenden Aussprache allerdings in sich – inklusive Ironie und Kopfschütteln. Das von einem großen Baumbestand umgebene Areal wollte die Stadtverwaltung bereits vor einigen Jahren kaufen, damals noch für stolze 700.000 Euro; ein neues Gutachten des Geländes senkte den Preis
nun deutlich. Die, aufgrund des hohen Baumbestandes, nutzbare Fläche erwies sich bei erneuter Betrachtung als wesentlich kleiner als zuvor gedacht. Als Bauland können laut Verwaltung rund 8000 Quadratmeter genutzt werden. Nach dem erneuten Gutachten liege der Kaufpreis aktuell bei 410.000 Euro. Die Verwaltung möchte dennoch von ihrem Plan, das Stück Land zu kaufen, nicht abweichen. Auch wenn sie noch nicht wirklich weiß, wofür das Gelände genutzt werden soll, war auf der Sitzung von Stadtbaurat Theo Dworak zu hören. Laut Verwaltung ist die Rede von einer „Fläche für Gemeindebedarf“, was Dworak auch auf wiederholte Nachfrage einiger Mitglieder des Ausschusses nicht konkret beantworten konnte oder wollte. Dieses Unwissen der Verwaltung sorgte bei einigen Mitgliedern für Irritation.
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Was brauchen Männer in der Trauer und trauern sie anders als Frauen? Trauer zu fühlen, zu benennen und zu zeigen fällt nicht immer einfach. Aus diesem Grund lädt der Hospizdienst Delmenhorst am 17. April von 16.30 bis 18.30 Uhr zu einem Treffen der Trauergruppe für Männer in der Mühlenstraße 112
ein. Die Trauerbegleiter möchten in einem geschützten Rahmen mit trauernden Männern ins Gespräch kommen und gemeinsame Wege finden, die Trauer zu verarbeiten und ihr einen Platz im Leben zu geben. Um eine telefonische Anmeldung unter 04221 / 123 16 88 wird gebeten. DR
Die Idee, dort eine weitere Feuerwache zu bauen, könne auf dem Gelände nicht weiter verfolgt werden. Für die Fraktion der SPD sei nicht nachvollziehbar, wofür die Fläche gekauft werde. Man könne doch nicht „auf Vorrat kaufen“, so kritische Stimmen aus der Fraktion. Der Stadtbaurat sprach von einer „grünen Lunge, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir sollten kaufen“, so Dworak. „Das ist sehr preisgünstig“, war von Seiten der Verwaltung zu hören. Die rund 2,7 Hektar große Fläche mit einem Großteil an innerstädtischer Waldfläche sei nach Worten der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Marianne Huismann, mit dem Bestand an wertvollen Bäumen für das Mikroklima der Stadt relevant und ihre Fraktion könne sich dort zum Beispiel gut einen Waldkindergarten vorstellen und plädierte für
einen Kauf. „Wenn wir wissen, was wir dort bauen wollen, werden und müssen wir ihnen das mitteilen“, waren die Abschlussworte von Stadtbaurat Dworak bevor es zur Abstimmung kam. Mit vier Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde der Beschluss angenommen. Jetzt bleibt abzuwarten, wann der Stadtbaurat eine zündende Idee hat. Bei den verabschiedeten Beschlüssen, bekam die Verwaltung aber nicht nur Gegenwind. Bei der Gewährung von Geldzuwendungen an die Beamtinnen und Beamten der Berufsfeuerwehr der Stadt Delmenhorst herrschte Einigkeit. Der Beschlussvorschlag für die finanzielle Unterstützung für ein Fitnessprogramm wurde ohne Diskussion einstimmig angenommen. Aufgrund des Beamtengesetzes gelte dies allerdings nicht für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
Wollepark soll schöner werden Die Stadt Delmenhorst wertet den Wollepark weiter auf: Aktuell wird der Zugang an der Straße Am Wollepark erneuert. Ziel der Neugestaltung soll es sein, den Landschaftspark für alle Menschen attraktiver und besser erlebbar zu machen. Dadurch soll der Park stärker in das Stadtbild integriert, seine Sichtbarkeit erhöht und
die Aufenthaltsqualität für alle Nutzerinnen und Nutzer nachhaltig verbessert werden. Die Maßnahme ist Teil des integrierten Entwicklungskonzepts und des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Wollepark“, das durch Bund, Land und Stadt finanziert wird. DR
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