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Delme Report vom 14.02.2026

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Helden im Fenster

Insolvenzverfahren

Podiumsdiskussion

Ehrenamtliches Engagement präsentiert sich in der Tourist-Info

Baumaschinenhersteller Atlas GmbH in der Krise

Schüler fragen und Politiker antworten: Meinungen zum freiwilligen Wehrdienst

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Klimaanpassung mitgestalten

Disco im Familienzentrum Villa Die nächste Tanz-Party „People are People“ steigt am Samstag, 21. Februar. Alle Menschen ab 16 Jahren sind willkommen, von 20 Uhr bis Mitternacht gemeinsam im Familienzentrum Villa an der Oldenburger Straße 49 zu tanzen und zu feiern. Der Eintritt ist kostenfrei. Für die Musik sorgt DJ Fabian mit Songs aus den Genres Rock, Pop, Schlager, Charts und Evergreens. DR

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Einige Einschulschulkinder, die fußläufig zur Hermann-Allmers-Grundschule wohnen, müssten bei Schulbezirksänderungen an ihr vorbei bis zur Grundschule Stickgras laufen. Foto: Konczak

Nicht zur Schule nebenan Geplante Anpassungen der Schulbezirke / Eltern kritisieren längere Schulwege A L A NA L IPPOK

Beim Schulausschuss am vergangenen Dienstag lag Spannung in der Luft. Mehrere Eltern und Lehrkräfte tummelten sich auf den hinteren Plätzen in der Mensa des Gymnasiums an der Willmsstraße. Der Grund für ihre Anwesenheit war die Abstimmung über eine geplante Neufassung des Regelwerks der Stadt zur Festlegung von Schulbezirken. Diese soll ab August nächsten Jahres in Kraft treten. Einschulkinder, die teils fußläufig – also in den umliegenden Straßen – zur Hermann-AllmersGrundschule wohnen, müssten infolge der Bezirksanpassungen in Zukunft bis zu zwei Kilometer auf sich nehmen, um zu der ihnen zugeteilten Grundschule Stickgras zu laufen, berichtete ein Vater. Unangenehm seien die Änderungen insbesondere für Familien, die ihren Wohnort auch mit einem Blick auf die Schulerreichbarkeit für ihre Kinder auswählten. Zudem verursache die gravierende Distanzänderung des Schulwegs nur weitere Eltern-Taxis: „Ist es wirklich notwendig, unseren Kindern den maximalen Schulweg von zwei Kilometern (für Grundschüler) zuzumuten, wenn eine Grundschule wie die HermannAllmers-Grundschule fußläufig

zur erreichen ist?“ Erster Stadtrat Markus Pragal begegnete den Unruhen der Eltern mit rechtlichen Grundlagen, bezog sich auf die Schülerbeförderungssatzung: Die zwei Kilometer-Regel für Grundschüler sei ausschließlich als Anspruch auf Beförderung zu verstehen, der ab einem Schulweg von zwei Kilometern zur Grundschule gelte. Da sich die Bezirke der Bernard-Rein-Schule, der Grundschule Stickgras und der Hermann-Allmers-Schule flächig überschneiden, könne solch eine Verteilung der Schüler nicht vermieden werden. „Schulbezirke können sich immer ändern, darauf hat man keinen rechtlichen Anspruch“, betonte Pragal. Schulbezirke zu gründen sei vorerst unabhängig vom Schulweg der Kinder. Betroffen seien, nach den Kalkulationen der Stadt, acht Kinder für den Einschuljahrgang 2027/28, die von der Hermann-Allmers-Grundschule an die Grundschule Stickgras abgegeben werden. Für den Einschuljahrgang 2028/29 wird mit 16 Kindern gerechnet. Patrick Kolbe, Fachbereichsleiter für den Bereich Bildung, Sport und Kultur, erklärte beschwichtigend, dass die Kinder, die 2027 eingeschult werden und von der Verteilung betroffen sind, bereits in diesem Jahr angeschrieben werden. Flexi-Kin-

der, die bereits 2025 angemeldet wurden und deren Einschulung verschoben wurde, würden an ihrer jeweiligen Schule bleiben. Eine Ausnahme soll es bei der Verteilung jedoch geben: Die Geschwisterkinderregelung. Wenn ein Kind bereits zur Hermann-Allmers-Grundschule geht, dürfen die Geschwisterkinder ebenfalls die Schule besuchen. „Dass diese Lösung jetzt umgesetzt wird, ist den engagierten Eltern zu verdanken“, betonte Hasan Bicerik von der SPD. Uwe Dähne von den Grünen und

Murat Kalmis von der FPD erachteten zudem eine Prüfung der Straße „An der Riede“ für sinnvoll, um zu erschließen, ob sie für einen Schulweg ausreichend beleuchtet werde. „Die Verkehrswege müssen vernünftig dargestellt werden, um die Zweifel der Eltern auszuräumen“, so Kalmis. Endgültig beschlossen wird die Neufassung zur Festlegung von Schulbezirken bei der Ratssitzung am Dienstag, 17. Februar. Die Beschlussvorlage ist zuzüglich einer Straßenübersicht im Internet unter delmenhorst.de einsehbar.

I N FO R M AT I O N D E R V E RWALT U N G In der Beschlussvorlage der Stadt Delmenhorst nennt die Verwaltung folgende Aspekte, die bei der Verteilung der Einschulkinder beachtet werden: 1. Die steigende Schülerzahlentwicklung an allen Schulstandorten. 2. Die Trennung der Grundschule Iprump-Stickgras in die Grundschule Iprump und die Grundschule Stickgras. 3. Die künftige Zweizügigkeit der Grundschule Hermann-Allmers (Begrenzung auf nur zwei Klassen

pro Jahrgang). 4. Die Entlastung der Parkschule. 5. Der Ausbau der Räumlichkeiten der Grundschule Deichhorst, Grundschule Am Grünen Kamp, Grundschule Beethoven und der Grundschule Stickgras auf vier Züge. 6. Laufwege von unter zwei Kilometer für die Schülerinnen und Schüler. 7. Die Einarbeitung neuer Straßen in die bestehenden Schulbezirke.

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Hitzeperioden, Starkregen, Trockenheit – die Folgen des Klimawandels sind auch in Delmenhorst spürbar. Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es? Was wird bereits getan? Bei der nächsten Veranstaltung von „DEL2040“ können Interessierte am Donnerstag, 19. Februar, eigene Perspektiven einbringen. Der Austausch in der Markthalle beginnt um 18 Uhr. DR


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Delme Report vom 14.02.2026 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu