Seminare zu Arbeitsrecht, Bewerbung und Elternzeit
Landesmuseum Natur und Mensch Ausblick auf das vielfältige Veranstaltungsprogramm 2026
Bewerbung für Integrationspreis
Vereine, Verbände, Institutionen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen können sich für den Niedersächsischen Integrationspreis 2026 bewerben. Das Thema lautet in diesem Jahr „Vielfalt leben, Zivilcourage zeigen – ein starkes Niedersachsen für alle!“. Alle Informationen zur Bewerbung unter niedersaechsischer-integrationspreis.de . DR
Zeugenaufruf der Polizei
Eine männliche, alkoholisierte Person begab sich vergangenen Samstag verkehrsgefährdend auf die stark frequentierte Straßenkreuzung Cramerstraße / Düsternortstraße. Herannahende Autos mussten Notbremsungen einleiten. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter 04221 / 155 90 zu melden. DR
Neuer Mietspiegel 2026
Der neue Mietspiegel der Stadt Delmenhorst für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027 ist ab sofort auf der städtischen Internetseite unter delmenhorst.de/mietspiegel zu finden. Der Mietspiegel informiert über die Mietpreise in Delmenhorst und ist kostenfrei. DR
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Ob ein neues Wasserwerk in der Graft gebaut wird, steht nach der Vorlage der neuesten Berechnungen, Zahlen und Probebohrungen in den Sternen. Die Ausschussmitglieder sehen weiterhin Gesprächsbedarf nach erneuter Prüfung aller Unterlagen.
Wasserwerk rückt in weite Ferne
Mitglieder im Bauausschuss diskutieren heftig über vorgelegte Zahlen / Geplanter Standort ungeeignet
VOLKER SCHULZE
Wohl selten wurden vorgelegte Gutachten, Berechnungen und Zahlen derart heftig diskutiert und angezweifelt, wie es in dieser Woche im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Gewässerschutz der Fall war. Der Tagesordnungspunkt 6 „Wiederaufnahme der Trinkwasserförderung im Gebiet ‚An den Graften‘“ hatte es wahrlich in sich.
Die Planungen für einen möglichen Neubau eines Wasserwerkes in Delmenhorst sind ein Dauerthema und das wird sich nach der Präsentation der neuesten Expertisen diverser Fachleute während der emotional geladenen Sitzung wohl nicht so schnell ändern. Es muss anscheinend sogar in Erwägung gezogen werden, die Akten zum Bau eines neuen Wasserwerkes gänzlich zu schließen. Zumindest sei der anvi-
Blutspende
LEMWERDER – Die Vorräte auffüllen: In der Begu Lemwerder an der Ritzenbütteler Straße 5 findet am Montag, 9. Februar, von 15.30 bis 20 Uhr eine Blutspende statt. Die Spender sind im Anschluss herzlich eingeladen, sich an dem Buffet zu be-
sierte Standort weitgehend ungeeignet, wie Dieter Meyer, Prokurist der Stadtwerke Delmenhorst, zu verstehen gab. Die Bohrprofile von elf Probe- oder Aufschlussbohrungen in der Graft ergaben, dass die Brunnenstandorte aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse ungeeignet seien. Zu unterschiedlich und unregelmäßig sei die Beschaffenheit der Gesteine auf dem Gelände. So können nach Einschätzung der Experten zum Beispiel nur 1,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert werden, statt der 1,6 Millionen. Genau diese Menge wurde für die ursprüngliche Preisberechnung von 3,60 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser herangezogen.
Positiv war aber die Erkenntnis, dass eine Entwässerung der Graft mit Schöpfwerken und Gräben realisierbar sei.
Die errechnete, deutliche Preissteigerung für die Delmenhorster
mit Buffet
dienen. Bei einer Online-Anmeldung ist einsehbar, wie viele Anmeldungen es zur gewünschten Zeit bereits gibt und wie hoch die Wartezeit ist. Alle Spender ohne Termin sind ebenfalls willkommen. Infos unter: blutspende-leben.de . al
Bevölkerung und deren Folgen durch ein neues Wasserwerk in der Graft riefe zusätzlich das Kartellamt auf den Plan, ergab die ausführliche Stellungnahme der Rechtsanwaltskanzlei Redeker, Sellner und Dahs und setzte damit einen weiteren Dämpfer kurz nach Beginn der Sitzung. Begonnen hatte die hitzige Debatte bereits mit der Vorstellung der Kalkulation für das geplante Bauvorhaben von Meret Pencereci von der Bremer Wirtschaftsprüfungsfirma Göken, Pollat und Partner. Ratsherr Markus Adam (SPD) zweifelte die Berechnungen derart vehemend an, dass er eine vorab selbst erstellte Tischvorlage im Saal verteilte, die aber nach Beratung der Stadtverwaltung vom Ausschussvorsitzenden in der Art abgelehnt wurde, als dasss sie an dem Abend nicht als weitere Beratungsgrundlage dienen dürfe. Adams forderte im Namen seiner
Fraktion in einem Eilantrag eine vollumfängliche Vorlage der Gutachten, der kartellrechtlichen Prüfung und Preiskalkulation zur Trinkwassergewinnung in der Graft und Annenheide für den Stadtrat. Dem Antrag wurde mit knapper Mehrheit stattgegeben. Zuvor merkte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Marianne Huismann deutlich an, man solle „die Kirche jetzt mal im Dorf lassen“. Zuvor brachte auch Claus Hübscher (FDP) sein Unverständnis über die Debatte und das Misstrauen seines Ratskollegen Adams zum Ausdruck: „Alles was uns hier präsentiert wird, wurde bereits im Aufsichtsrat behandelt. Jetzt fangen wir an, das aufzudröseln“. Wolle man jetzt den Aufsichtsrat anzweifeln? Auf Nachfrage bei Stadtratbaurat Theo Dvorak, ob die Verwaltung dem Ausschuss etwas verschwiegen habe, lautete die knappe Antwort: „Nein“.
Austausch am Weltkrebstag
Das Motto des diesjährigen Weltkrebstages am Mittwoch, 4. Februar, lautet „Gemeinsam einzigartig“. Die Krebsdiagnose verbindet viele Menschen: Der Weltkrebstag bietet die Möglichkeit, über Krebsprävention zu sprechen. Dafür lädt das Team der kommunalen Gesundheitsförderung alle Interessierten in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in die Räumlichkeiten an der Lange Straße 88 ein. Info-Materialien und Vertreter der Selbsthilfe sorgen für einen Austausch. al
Foto: Konczak
Fachsimpeln und probieren bei der 20. Weinmesse
Gleich 14 Winzerinnen und Winzer aus unterschiedlichen Weinbauregionen Deutschlands und Frankreichs präsentieren ihre Erzeugnisse am Freitag, 6. Februar, bei der 20. Weinmesse in der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst. Von 16.30 bis 21 Uhr können Gäste in der historischen Atmosphäre des Lichthofs nicht nur die unterschiedlichen Weine probieren und bestellen, sondern auch über Herstellung und Besonderheiten mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Im Jahr 2005 fand die erste Weinmesse, initiiert und organisiert von Karl-Heinz Finger, mit acht Weingütern statt – sie alle wurden ausschließlich von Frauen geleitet. Zwei
Winzerinnen davon sind bis heute dabei: Janine Weinreich (geborene Brüsssel) vom Weingut Brüssel (Rheinhessen) und Esther Grün vom Weingut und Fein-Brennerei Esther Grün (Pfalz). Insgesamt waren in den vergangenen 20 Jahren über 50 Weingüter vertreten, von denen einige seinerzeit noch unbekannt an der Messe teilnahmen und heute in Fachzeitschriften abgebildet werden. Der Eintritt kostet 8 Euro, zuzüglich 2 Euro Glaspfand. Gezahlt wird an der Abendkasse, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die VHS, Am Turbinenhaus 11, ist von der Delbus-Haltestelle „Museum“ in wenigen Schritten erreichbar. DR
Janine Weinreich (geborene Brüssel) vom Weingut Brüssel ist wieder mit dabei. Foto: VHS Delmenhorst/Kim Nina Meyer
Grundschule in Bungerhof wächst
Erweiterungsbau an der Stedinger Straße / Fertigstellung im Sommer 2027
BRITTA BUNTEMEYER
Die Grundschule BungerhofHasbergen bekommt ordentlich Zuwachs: Im Zuge des gesetzlichen Anspruchs auf eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen lässt die Stadt Delmenhorst den Schulstandort in Bungerhof baulich erweitern. „Ein weiterer Meilenstein und ein klares Signal für die hohe Bedeutung der frühkindlichen Bildung“, wie Oberbürgermeisterin Petra Gerlach beim symbolischen Spatenstich am vergangenen Donnerstag erklärte. Seit Oktober wird bereits die Grundschule Am Grünen Kamp ausgedehnt. Anfang dieses Jahres startete der 13-Millionen-Euro-Ausbau der Grundschule Deichhorst.
Die Grundschule BungerhofHasbergen verzeichne stets eine hohe Zahl an Schulanfängern. Von den 380 Kindern, die beide Standorte besuchen, gehen 300 nach Bungerhof. Die temporäre Lösung mit den bisherigen Mobilbauten wird nun durch den Erweiterungsbau ersetzt. Der Entwurf stammt vom PBR Planungsbüro in Osnabrück in e-nger Abstimmung mit dem Fachdienst Schule und dem städtischen Gebäudemanagement. Der Rohbau wurde bereits beauftragt und wird vom Bauunternehmen Kallage aus Vechta übernommen.
Der Erweiterungsbau entsteht auf dem bisherigen Fußballplatz hinter der Schule. Doch die Schüler sollen nicht lange aufs Kicken verzichten. Im Frühjahr, so Schulleiterin Cathrin Witte, soll die Wiesen-
Zwölf Millionen Euro kostet die Erweiterung der Grundschule Bungerhof-Hasbergen, für die am vergangenen Donnerstag der symbolische Spatenstich gesetzt wurde. Foto: Konczak
fläche hinter den Containern fürs Fußballspielen hergerichtet werden. „Zum Lernen braucht es Bewegung und frische Luft“, meint Witte, die sich freut, dass sie eigene Ideen in das Konzept für die Erweiterung einbringen konnte. Das neue Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von 2.350 Quadratmetern und ist zweigeschossig geplant. Während sich im Obergeschoss die Klas-
Infos zur Realschule
Neubaufläche umfasst eine Gesamtgröße von 2.350 Quadratmetern
senräume befinden, sind unten etwa eine Mensa, Lehrerzimmer, Verwaltungsräume und Sanitäranlagen vorgesehen. Der Flur kann mit eingebauten Möbeln ebenfalls genutzt werden, beispielsweise für Gruppenarbeiten. Zwischen den Klassenräumen entstehen Differenzierungsräume, eine Stahlkonstruktion dient als Technikeinhausung. Zudem wird eine Glasfront im Eingangsbereich für viel Licht
sorgen. Besonders bemerkenswert ist das sogenannte Retentionsdach – ein Gründach, das Regenwasser in speziellen Schichten oberhalb der Abdichtung speichert und zeitverzögert abgibt. Bis zu acht Zentimeter an Wasserstau ist damit laut Martin Feuler vom Planungsbüro möglich.
Zwölf Millionen Euro wurden für das Projekt in den städtischen Haushalt eingestellt. 3,5 Millionen Euro davon decken Fördergelder ab. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.
Beratung für Senioren
Die Realschule an der Lilienstraße veranstaltet am Montag, 9. Februar, um 18 Uhr in der Turnhalle einen Informationsabend zur Realschularbeit.
Eingeladen sind alle interessierten Eltern, die ihre Kinder im Sommer für den 5. Jahrgang an der Realschule Lilienstraße anmelden möchten. DR
Der Seniorenbeirat der Stadt Delmenhorst bietet am Mittwoch, 4. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Büro an der Lange Straße 1a (Eingang Marktstraße)
wieder eine Beratungsstunde an. Telefonisch ist das Team in dieser Zeit auch unter der Rufnummer 04221/2 98 26 20 zu erreichen. bbr
Ein Ritter mischt die Partyszene auf
Delmenhorster Jens Hollwedel bringt als Sir Tanzelot erstes Album im Streaming raus
Da ist die Tante, die immer noch lange feiern geht, die „Hoch die Hände, Wochenende“-Hymne für den Ausklang der Woche, der Ouzo wird zum Frühstück serviert und sonst ist alles egal – Hauptsache es gibt Pommes. „Seichte Unterhaltung“, nennt Jens Hollwedel sein musikalisches Schaffen –mal in Form von BallermannHits, mal als Schlager-, Raggae-, Club- oder Techno-Sound. Unter dem gewitzten Alter-EgoNamen Sir Tanzelot, angelehnt an den berühmten Ritter der Tafelrunde, hat der Delmenhorster jetzt sein erstes Album mit 21 Songs herausgebracht. Der Helm darf als Markenzeichen natürlich nicht fehlen. „Ich hatte immer schon Lust, Musik zu machen. Leider fehlten mir die Mittel“, erzählt Hollwedel. Ein Instrument spielt der ausgebildete Schauspieler nicht, dafür liege ihm das Texten umso mehr. „In der Schule habe ich schon Gedichte geschrieben, bei meinem Schauspielstudium habe ich besonders gern Verslehre gemacht. Es fällt mir leicht, schnell etwas zusammen zu stellen“, so der 49-Jährige, der schon auf zahlreichen Theaterbühnen in der Bundesrepublik stand und 2015 wieder nach Delmenhorst zurückkehrte. Mittlerweile arbeitet er an der Prinzhöfte Schule in Bassum.
Beim Erschaffen seiner Songs habe er in der Regel schon einen
Nur echt mit Helm: Jens Hollwedel alias Sir Tanzelot. Foto: Konczak
Refrain im Kopf, um den er dann die Strophen baue. Die Lieder erstellt er mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI). „Ein FÖJler auf der Arbeit hatte davon erzählt. Im vergangenen Som-
mer habe ich dann etwas damit herum gespielt“, berichtet Hollwedel. Seine Tracks lädt er beim digitalen Musikvertrieb Artistfy hoch, der die Songs auf den gängigen Streaming-Plattformen verbreitet. „Ich habe gemerkt, wie einfach es ist, heutzutage ein Album zu veröffentlichen. Man muss nicht mehr über die Plattenfirmen gehen“, weiß Hollwedel, der seine Musik vor allem über die sozialen Medien bewirbt. Auf seinem Instagram-Profil „@wollknoedel“, auf dem er gerne kleine skurrile Videos veröffentlicht, konnte er schon über 64.000 Follower versammeln. Und auch Sir Tanzelot hat natürlich sein eigenen Account: Unter „@ sir-tanzelot“ ist er auf Insta-
gram zu finden oder man scannt den beistehenden QRCode. Dort erfährt man sicher auch zuerst, wenn ein zweites Album erscheint. Denn das ist durchaus anvisiert bei rund 60 Songs, die der Schöpfer schon auf Halde hat. Und könnte man den tanzenden Ritter auch mal live erleben? „Sir-Tanzelot-Partys kann ich mir schon vorstellen“, verheißt Hollwedel. bbr
Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 04221/91 7025
Chefredaktion: Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de Redaktion: Britta Buntemeyer,
Übers Arbeitsrecht aufklären
Das Weiterbildungsprogramm von „Frauen und Wirtschaft“ für das Jahr 2026 beginnt
ALANA LIPPOK
Frauen, Arbeit und Recht bestimmen im kommenden Halbjahr das Weiterbildungsprogramm der „Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft“ (KOS). Während weiterhin Seminare zur beruflichen Neuorientierung von Frauen oder ihrem Wiedereinstieg angeboten werden, wartet nun zusätzlich ein neuer Programmpunkt: die kostenfreie Online-Reihe „Arbeitsrecht für Frauen – Klar, Kurz, Stark!“. An fünf Seminartagen im Mai und Juni gibt die Rechtsanwältin Janika Kunz von jeweils 8.30 bis 9.15 Uhr Einblicke in Themen wie Bewerbungsgespräche, Teilzeit, Kündigung, Arbeitszeugnis sowie Mutterschutz und Elternzeit. Das erste Seminar zum Thema Arbeitsrecht soll am 4. Mai stattfinden und rechtliche Grundlagen rund um Bewerbungsgespräche behandeln.
Julia Bäcker, eine der Beraterinnen vom Trägerverein Frauen und Wirtschaft, berichtet von wiederkehrenden, arbeitsrechtlichen Fragen in ihren Gesprächen mit Kundinnen. Häufig sei es eine Ungewissheit, die die Frauen bei rechtlichen Themen plage. Die richtige Portion Mut, könne erst durch einen äußeren Anstoß entfacht wer-
TOPPER & PERÜCKEN auch für Krankenkassenpatienten
den. Und genau dabei sollen die Angebote von der KOS weiterhelfen. „Fragen wie ‚Welche Rechte habe ich bei der Arbeit?‘ oder ‚Ich wurde gekündigt – wie bekomme ich ein Zwischenzeugnis?‘ tauchen in den Bera-
Kathrin Würdemann und Julia Bäcker von „Frauen und Wirtschaft“ sowie Ulrich Schipp (v.l.), der Leiter der Wirtschaftsförderung Delmenhorst, stellen das neue Halbjahresprogramm vor. Foto: Konczak
tungsgesprächen häufig auf“, erzählt Kathrin Würdemann, die Geschäftsführerin des Trägervereins. „Die meisten Frauen denken, sie sind allein mit ihren Fragen – und das macht einen Teil der Problematik aus.“ Durch die Workshops können sie sich aus der Unsichtbarkeit heraus bewegen, so Würdemann, und in den Austausch gehen. Bis zu zwölf Teilnehmerinnen können sich für die Formate anmelden, damit genug Raum für individuelle Erfahrungen und Fragestellungen bleibt.
Ebenfalls bei der Vorstellung des Halbjahresprogramms mit dabei war Ulrich Schipp, Leiter der Wirtschaftsförderung Delmenhorst. Der Kooperationspartner des Trägervereins stellt
Gilde-Treffen zum Frühling
Nachmittag mit Tee und Keksen
In der Villa Lahusen, am Fabrikhof 2c, treffen sich ab sofort jeden ersten Freitag im Monat von 15 bis 17 Uhr die Mitglieder der St. Polycarpus Gilde von 1454. Barabara Stolberg von der Gilde gibt außerdem bekannt, dass für das Treffen am kommenden Freitag, 6. Februar, ein gemütlicher Nachmittag mit Tee und Keksen geplant ist. Die Leitung wird Kerstin Bäume übernehmen. Im Mittelpunkt sollen die Themen Frühling, Frühlingserwachen und das Lernen von der Natur stehen. Mitglieder sowie Gäste sind herzlich eingeladen. DR
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE Kitten ausgezogen, jetzt ist Mama dran
Malia gehört zu einem großen Schwung Katzen, den die Tierschützer von einem einzigen Hof in Visbek gesichert haben. Gemeinsam mit ihrem fünfköpfigen Nachwuchs zog die kleine Familie in eine ihrer Kittenstuben. Geprägt von Hunger, geht bei ihr und ihren Lütten nichts über eine leckere Mahlzeit. Malia ist eine tolle Mama und hat ihre süße Bande gut im Griff. Mittlerweile hat der Großteil von ihnen bereits eine neue Familie gefunden, nun ist auch endlich Mutti dran.
Malia ist eine ganz aufgeweckte, neugierige und liebe Katzendame, die offen für Besuch und Streicheleinheiten ist und Leckerlie mit Kusspfötchen annimmt.
Sie sucht nach einer lieben Familie und möchte später gerne ihren Freigang zurückbekommen. Sie ist zirka drei bis vier Jahre alt, hat ihre erste Imp-
fung, ist gechipt, kastriert und negativ auf FIV und FelV getestet.
Wer Malia kennenlernen möchte, kann sie gerne freitags und samstags von 13 bis 16 Uhr oder nach vorheriger telefonischer Absprache auf dem Tierschutzhof, Schillbrok 5, besuchen. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 04221 / 6 89 01 50. DR
Malia ist eine aufgeweckte und liebe Katzendame. Foto: Lena Hollmann
Räumlichkeiten wie das „hyrst“ für Beratungsgespräche zur Verfügung, bietet aber auch selbst Kurse für Unternehmerinnen und Gründerinnen an. Die Zusammenarbeit ermögliche zudem, Kundinnen nach Bedarf an andere Ansprechpartner zu verweisen, berichtet Schipp.
Außerdem finden einige der Workshops in Volkshochschulen des Landkreises Oldenburg sowie der Stadt Delmenhorst und der Gemeinde Stuhr statt. Julia Bäcker verweist insbesondere auf die kommende Veranstaltung „Meine Rente meine Entscheidung!“, die am 11. März in der VHS Delmenhorst im Rahmen des Weltfrauentags stattfinden wird. Die auf bestimmte Themen
spezialisierten Dozentinnen werden von dem Trägerverein „Frauen und Wirtschaft“ selbst finanziert, betont Kathrin Würdemann. Um dies umsetzen zu können, seien Fördergelder notwendig, die übergreifend von der EU, dem Land Niedersachsen und letztlich dem Landkreis Oldenburg, der Stadt Delmenhorst sowie der Gemeinde Stuhr bereitgestellt werden.
Im Infoheft „Mutig neue Berufswege gehen“ kann diesmal ein Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Lena Nzume nachgelesen werden. Das neue Weiterbildungsprogramm ist neben den Kontaktinformationen und weiteren Infos auf der Internetseite frauen-undwirtschaft.de einsehbar.
BUCHTIPP
Eine Auszeit zwischen sanften Hügeln und grünen Wäldern
Wer Action und Spannung sucht, liebe Leserinnen und Leser, ist mit dem Buch „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywood, das ich Ihnen heute zur Lektüre ans Herz legen möchte, wahrscheinlich falsch bedient. Wer aber eine entspannende Auszeit, Entschleunigung erwartet ist hier genau richtig. Es ist die Geschichte von Marie, die das hektische, laute Paris hinter sich lässt und in den erstbesten Zug steigt. Sie landet in Brüssel und lernt Jónína kennen, eine Isländerin, die sie mitnimmt nach Redu, einem kleinen Bücherdorf in den belgischen Ardennen, wo Jónína eine Buchhandlung betreibt. Schon der Ortsname Redu ist Programm, leitet er sich doch von „reduzieren“ ab.
In Redui ist alles anders als in der hektischen Großstadt. Hier hat jeder seine eigene Zeit, das Leben läuft langsam, gemächlich, still, miteinander. „Zwischen den sanften Hügeln und den grünen Wäldern der Ardennen verging die Zeit auch deshalb anders, weil sie auf andere Weise mit Leben gefüllt wurde“. „Man lebte einfach“, keine Nachrichten im Sekundentakt, keine MessengerDienste, die ach so Wichtiges verkünden. Keine Notwendigkeit dafür. Hier lernt Marie die mürrische Mathilde kennen, und zwischen beiden entwickelt sich im Laufe der Tage und Wochen eine
intensive Freundschaft.
Der Roman von Torsten Woywood, es ist sein Debutroman, ist eine schön geschriebene, absolut positive und ruhige Geschichte über die Heimkehr zu sich selbst. Und auch eine Liebesgeschichte über das Buch, den Buchhandel. Ein Buch, das einen Rezensenten dazu verleitet es jetzt schon als das mögliche Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen zu empfehlen. Aber erst einmal soll es Ihr Lieblingsbuch werden, liebe Leserinnen und Leser.
Torsten Woywood: „Mathilde und Marie“, dtv, 22 Euro.
Wir verlosen 3 Exemplare. Wenn Sie gewinnen möchten, schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Buchtipp“ an redaktion@ delmereport.de . Einsendeschluss ist der 2. Februar, 18 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. delmereport. de/datenschutzerklaerung/ Gustav Förster Buchhandlung Förster, Ganderkesee
Dieses Buch wird präsentiert von
Führung im Kreißsaal
An jedem ersten Donnerstag im Monat haben werdende Eltern die Gelegenheit, das Team der Frauenklinik des Delme Klinikums Delmenhorst (DKD) bei einer Kreißsaalführung persönlich kennenzulernen. Hebammen und Ärzte stellen die Entbindungsräume, die Station und das Mutter-KindZentrum vor und beantworten individuelle Fragen rund um die Geburt und Schmerzerleichterung.
Auch zum Thema Risikoschwangerschaften, die im erfahrenen Mutter-Kind-Zentrum Delmenhorst versorgt werden, steht das Team bera-
tend zur Seite. Hier spielen vor allem die enge Zusammenarbeit und räumliche Nähe von der Frauen- und Kinderklinik eine große Rolle und geben werdenden Eltern zusätzliche Sicherheit. Im Anschluss an die Gesprächsrunde dürfen sich alle Interessierten persönlich im Kreißsaal und in der Kinderklinik sowie auf der Entbindungsstation umsehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist immer um 18 Uhr, Treffpunkt ist die Information im DKD an der Wildeshauser Straße. Der nächste Termin ist am 5. Februar. bbr Angebot für werdende Eltern
Vortrag zu Straßennamen
Erinnerungskultur vor Ort
Habe ich einen persönlichen Bezug zu dem Namen meiner Straße? Habe ich mich schon einmal gefragt, woher der Name kommt und was er bedeutet? In den vergangenen Jahren steigt das öffentliche Interesse an Straßennamen, sodass zahlreiche Straßenbücher in Form von Bildbänden oder lexikalischen Sammlungen erschienen sind. Die Beschäftigung mit den Straßennamen in Delmenhorst bietet auch ein Grundgerüst zur Rekonstruktion der Geschichte der Stadt. Bis zur Industrialisierung bildet die Lange Straße als Teil der durch Delmenhorst führenden Handelswege den historischen Kern der Stadt. Mit der Industrialisierung seit dem 19. Jahrhundert breitet sich die Siedlungsstruktur aus, sodass stetig immer neue Wohnviertel mit
eigenen Straßennetzen dazukommen. Referent William Onken wird in seinem Vortrag „Erinnerungskultur vor Ort: Delmenhorster Straßennamen“ am Donnerstag, 12. Februar, die Struktur des neuen Arbeitskreises im Heimatverein Delmenhorst erläutern und das Innenstadtviertel von den Anfängen Delmenhorsts bis zur Innenstadterweiterung vorstellen. Dabei gibt er spannende Einblicke in die Geschichte der Straßennamen. Der Vortrag findet in der Volkshochschule Delmenhorst, Am Turbinenhaus 11, Raum 2, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Anmeldung auf vhs-delmenhorst.de (Kursnummer 26A1103), Telefon 04221/98 18 00 oder E-Mail anmeldung@ vhs-delmenhorst.de. Die Teilnahme ist kostenlos. DR
Ökokompetenz an zentralem Ort
Ökologische NABU-Station Oldenburger Land in Oldenburg eröffnet / Delme bleibt im Blick
VOLKER SCHULZE
Im Umwelthaus im Kulturzentrum PFL in Oldenburg konnten Nicole Feige (Ökologische NABU-Station Oldenburger Land ÖNSOL) sowie Elisabeth Woesner und Carsten Heinecke der ÖNSOL in dieser Woche die Einweihung ihrer Räume feiern. Die ÖNSOL ist in Kooperation mit den Naturschutzbehörden der Stadt Oldenburg, der Stadt Delmenhorst sowie der Landkreise Ammerland und Oldenburg und den Niedersächsischen Landesforsten seit Ende 2022 in der Vor-OrtBetreuung von Natura 2000-Schutzgebieten und ausgewählten Naturschutzgebieten tätig. Oldenburgs Oberbürgermeister, Jürgen Krogmann, nahm mit Robert Sprenger, Amtsleitung für Umweltschutz und Bauordnung, sowie Ralf Becker, Untere Naturschutzbehörde, als Vertreter der Stadtverwaltung bei der Besichtigung der Räumlichkeiten teil. „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Oldenburg uns die Möglichkeit gegeben hat, im Umwelthaus die Basis der Ökologischen NABU-Station aufzubauen“, so Nicole Feige. Krogmann hob die „konstruktive Arbeit“ der Beteiligten hervor: „Dass wir nun die Expertise vor Ort direkt im Umwelthaus sitzen haben, ist somit ein großer Gewinn für die gemeinsame, vertrauensvolle und nun noch engere Zusammenarbeit“. Dass es dabei auch Meinungsverschiedenheiten und Interessenskonflikte gebe, ließ der OB nicht unerwähnt. Gisela Wicke, stellvertretende Vorsitzende NABU Landesverband
Neue Räume für die Ökologische NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL): Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (l.) überreicht Nicole Feige, Co-Leiterin der NABU-Station (3.v.l.), symbolhaft eine Schlüsselblume. Carsten Heinecke (ÖNSOL), Gisela Wicke (Stellvertretende Vorsitzende NABU Landesverband Niedersachsen e.V.), Ralf Becker (Untere Naturschutzbehörde), Elisabeth Woesner (ÖNSOL), Thomas Günther (Vorstand Umwelthaus Oldenburg e.V.) und Robert Sprenger (Amtsleitung für Umweltschutz und Bauordnung) (v.r.) freuen sich. Foto: Konczak
Niedersachsen, hob hervor, wie wichtig „Kümmerer vor Ort“ seien. Die ÖNSOL beobachtet und schützt in ihrem Gebiet ausgewählte Arten und Lebensräume, plant Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und beauftragt Fachfirmen mit deren Umsetzung. Mit Partnern vor Ort trägt die Station dazu bei, die biologische Vielfalt in der Region zu erhalten und zu fördern. „Aktuell werden wir nur von den Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. Über Drittmittelprojekte versuchen wir, weitere Gelder für den Naturschutz zu akquirieren“, sagt Nicole Feige. „Kontinuität ist
wichtig, denn Gebietskenntnisse sind das A und O für die Arbeit und dafür ist es wichtig, dass nicht immer neue Leute eingestellt werden“, betont Robert Sprenger. Der Landesverband plant für die nächste Zeit 15 neue ÖkoStationen in Niedersachsen zu eröffnen. Seit 2020 wurden mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland 28 Stationen in Betrieb genommen. Angesprochen auf die Arbeit in Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg, hoben die Fachleute die Delme als „Dauerthema“ hervor. In erster Linie ginge es um den Bestand-
serhaltung und -erhöhung der Bachmuscheln. Aufgrund der schlechten Wasserqualität der Delme, insbesondere durch den zu hohen Eisengehalt, sei die Lebensqualität stark eingeschränkt. Der Bestand der für die Bachmuscheln wichtigen Wirtsfische sei ebenfalls rückläufig. Aufgabe ist es, Laichhabitate für die Fische zu schaffen. Zur besseren Beschattung, um die Verschlammung zu reduzieren und einen Anstieg der Wassertemperatur zu minimieren, habe man Erlen gepflanzt. Diese Gebietskulisse habe man seitens der ÖNSOL weiterhin im Blick. Infos unter oensol.de.
Künstlerische Vorsätze umsetzen
Das neue Kursangebot der VHS Delmenhorst wird kreativ
Unter dem Motto „Lebenskunst – Lernen, Erleben, Genießen“ startet ab Mittwoch, 4. Februar, das neue Semester an der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst. Dann wird am Turbinenhaus 11 gemalt, geschrieben, fotografiert und genäht.
Das Programm startet am 11. Februar mit einem Aufbaukurs für kreatives Schreiben. Dort können Teilnehmende an acht Terminen von 18.15 bis 19.45 Uhr die Bausteine des Geschichtenerzählens kennenlernen.
Zur Auswahl steht auch der Kurs „Heilsames Intuitives Malen“. Foto: Andrea Christiane Spring
Weiter geht es mit einem Malkurs der Künstlerin Andrea Christiane Spring, der am Samstag, 14. Februar, von 10 bis 16.30 Uhr und Sonntag, 15. Februar, von 10 bis 13 Uhr innere Prozesse und Intuition aufs Papier bringt.
zweite Kurstermin ist am Montag, 16. Februar, von 18.15 bis 19.45 Uhr. An vier Terminen können
GOLDANKAUF
Zur selben Zeit findet am Samstag ein Portraitfotografie-Kurs statt, der das technische Know-how vermittelt und kreative Impulse setzt. Der
GOLDANKAUF
Teilnehmende außerdem unter fachkundiger Anleitung den sicheren Umgang mit der eigenen Nähmaschine lernen. Der Nähkurs startet am 23. Februar und geht von 19 bis 21.30 Uhr – egal, ob mit Vorkennt-
nissen oder ohne. Das Programm bietet zudem Unterricht für Skizzentechniken an. Diese können mit der Künstlerin Claudia Schlenger am Sonntag, 25. März, von 10 bis 16 Uhr erlernt werden. Eine Anmeldung für die Kurse kann unter vhsdelmenhorst.de/kultur erfolgen. al
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Auszeichnung für die IGS Delmenhorst
Kontinuierliches Engagement für Vielfalt, sexuelle und geschlechtliche Diversität sowie Gleichberechtigung sind die Säulen einer „Schule der Vielfalt* Niedersachsen“. Zu dem Netzwerk gehört nun auch die Integrierte Gesamtschule (IGS) Delmenhorst. Die Schule erhielt kürzlich die Auszeichnung und setzt damit ein Zeichen gegen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung im schulischen Alltag. Bei der feierlichen Übergabe des Zertifikats waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, darunter die Delmenhorster Oberbürgermeisterin Petra Gerlach, sowie Mitglieder des Organisationsteams des Christopher Street Days (CSD) Delmenhorst anwesend. Laut Schulassistentin Angelina Fehrmann richtete Heiko Weber, der Schulleiter der IGS, zu Beginn einige Grußworte an die Anwesenden. Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung seien die verschiedenen Redebeiträge der Schülerinnen und Schüler gewesen: „ Julie Müller sprach über die Gleichheit aller Menschen und appellierte daran, niemanden auszuschließen – unabhängig davon, wen man liebt. Raja Duna richtete sich in ihrer Rede eindringlich an das Kollegium und die Schulleitung und machte deutlich, dass das Zertifikat kein Endpunkt sein dürfe. Es müsse weiterhin konsequent daran gearbeitet werden, dass sich queere Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit sicher und wohl fühlen können,“ so
Fehrmann. Ein besonderer Dank gelte zudem Pamela Tietjen, die maßgeblich dafür gesorgt habe, dass die IGS Delmenhorst für die Auszeichnung vorgeschlagen und schließlich als „Schule der Vielfalt* Niedersachsen“ anerkannt wurde.
Keine Ausstellung im Februar
„Sympoiesis“, die aktuelle Ausstellung im Haus Coburg, kann am morgigen Sonntag, 1. Februar, noch einmal kostenfrei besucht werden – danach wird es vorerst keine neue Ausstellung in der Städtischen Galerie geben. Die Mitarbeiter konzentrieren sich im Februar auf eine Sammlungsinventur und nehmen eine Auszeit vom Ausstellungsbetrieb. Bereits vergangenen Frühjahr widmeten sie sich einer Inventur der Sammelbestände des Haupthauses, nun sollen weitere Lagerorte unter die Lupe
genommen werden. „Neben der sorgfältigen Kontrolle von Bestandsdaten geht es hierbei wieder um die Ergänzung der Fotodokumentation, um eine digitale Sammlungsverwaltung zu ermöglichen“, berichtet Timo Frers , Pressesprecher der Stadt Delmenhorst. Seit den 1970erJahren werde die städtische
Die Ausstellung „Sympoiesis“ im Haus Coburg hat morgen, am 1. Februar, ihren letzten Ausstellungstag. Foto: Konczak
FlexiBib wird gut angenommen
389 Türöffnungen bis 31. Dezember / Kein Vandalismus
GANDERKESEE – Im Oktober vergangenen Jahres ist die FlexiBib der Gemeindebücherei Ganderkesee eröffnet worden. In den ersten beiden Monaten habe es zwar ausgerechnet beim Eingangsscanner technische Problem gegeben, wie Büchereileiterin Sigrid Kautzsch am Donnerstag im Ausschuss für Soziales und Gesellschaft berichtete. Diese konnten aber kurz vor Weihnachten behoben werden. Trotz dieser Probleme zählte die FlexiBib, die personalfreie Öffnungszeiten außerhalb der regulären Zeiten bietet, vom 10. Oktober bis zum 31. Dezember insgesamt 389 Türöffnungen. „Es gab Leute, die durchgehalten haben, bis sie rein durften. Das zeigt aber auch, dass das Interesse an diesem Projekt riesengroß war“, so
Kautzsch. Die Rückmeldungen seien sehr positiv gewesen. Zudem betonte die Leiterin in Richtung aller Skeptiker, dass es in den bisherigen drei Monaten keinerlei Zwischenfälle gegeben habe. „Es ist nichts von Vandalismus zu spüren. Das bestätigt, dass das Konzept gut funktioniert und die Ganderkeseer auf ihre Bücherei aufpassen.“ bbr
Stadion kein Veranstaltungsort
Am Habbrügger Weg sollen keine großen Events stattfinden
GANDERKESEE – 2022 erlebten die Ganderkeseer ihr ganz eigenes Sommermärchen: Der Open-Air-Fasching, der coronabedingt im Stadion am Habbrügger Weg über die Bühne ging, entfachte damals schon die Diskussion um das Stadion als möglichen Veranstaltungsort. Und bereits im Juli desselben Jahres hatte die CDU-Fraktion beantragt, die Sportstätte künftig erneut für Veranstaltungen zu nutzen. „Dabei kommen insbesondere Sport-, Kultur- und vereinzelte Großveranstaltungen sowie Märkte in Betracht“, heißt es in dem Antrag. Im Ausschuss für Soziales und Gesellschaft stieß dieser Vorschlag auf wenig Gegenliebe. Während Marlo Bloch (CDU) von einer „unterstützenswerten Angelegenheit“ sprach, da bereits „super Veranstaltungen“ dort ausgetragen worden seien und die Lage top sei, erklärte FDP-ler Konrad Lübbe (Gruppe Freie Demokraten / Freie Wähler): „Wir hatten
2022 eine tolle Veranstaltung, die dort aufgrund der CoronaPandemie stattfand. Aber es sollte bei dieser einen bleiben. Wir sehen das Stadion als Sportstätte und es sollte auch als Sportstätte genutzt werden.“ Anders sehe es bei Veranstaltungen wie jene von der Bundeswehr aus, die dort bereits stattfinden. Events wie den Sommerfasching sieht Lübbe, der wie Bloch Mitglied bei der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) ist, nicht. Er selbst habe am Tag nach der Stadionfeier mit aufgeräumt. „Der ganze Sportplatz war mit Plastikmüll übersät. Es war schlimm anzusehen und hat lange gedauert, das Stadion wieder auf Stand zu bringen.“
Arnold Hansen von den Freien Wählern (Gruppe Freie Demokraten / Freie Wähler) bat darum, die Anwohner rund um das Stadion über die Abstimmung zu informieren. Viele seien etwas nervös angesichts des Themas auf der Tagesordnung.
Annett Becker-Edert (Grüne) ergänzte für die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen/Andreas Kowitz: „Die Anwohner haben schon das ganze Jahr den Trubel vor der Haustür. Das reicht.“ Somit folgte der Ausschuss letztlich dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die erklärt: „Bei dem Stadion am Habbrügger Weg handelt es sich primär um eine Sportanlage, gewidmet für Schulsport und sportliche Vereinsaktivitäten, jedoch nicht um eine Freizeitanlage.“ Dennoch könnten dort auch weiterhin Veranstaltungen auf individuelle Anfrage stattfinden. Aufgrund der umliegenden Wohnflächen seien insbesondere lärmarme Formate außerhalb von Ruhe- und Nachtzeiten geeignet, die eine „Standortgebundenheit“ und eine „hohe sozialadäquate Bedeutung“ aufweisen. Die Appelle, Gelöbnisse und Kommandowechsel der Bundeswehr hätten sich bereits als geeignete Veranstaltungen erwiesen. bbr
Kunstsammlung im Haus Coburg aufbewahrt, deswegen seien die vorhanden Lagerkapazitäten erschöpft –unter anderem solle der Einbau raumhoher Regale die Nutzung optimieren. Während der Inventur im Februar präsentiert die Galerie keine neue Ausstellung, ab März öffnet sie dann wieder mit einer Gruppenausstellung zum Werk des Delmenhorster Malers Klaus Eberhardt
Jugend debattiert am Maxe
Über 40 Schülerinnen und Schüler nahmen am diesjährigen Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ am Max-PlanckGymnasium teil. Der bundesweit organisierte Wettbewerb besteht aus mehreren Ebenen: Auf den Schulwettbewerb folgen der Regional-, Landes-, und Bundeswettbewerb. Wichtig seien hierbei sachliches Argumentieren, aktives
Zuhören und der faire Umgang mit verschiedenen Meinungen. „Dabei werden sprachliche Fähigkeiten sowie
das politische Urteilsvermögen gefördert. Somit leistet das Format auch einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung,“ erklärt Jonathan Deeken, Lehrkraft am MaxPlanck-Gymnasium Delmenhorst. In den zwei verschiedenen Altersklassen wurden vier verschiedenen Themen debattiert: Altersklasse 1 behandelte eine mögliche Führerscheinpflicht für E-Scooter und die Frage, ob Abschlussprüfungen künftig am Computer geschrieben werden sollten, vermerkt Deeken. Die Jahrgänge 11 bis 13 der zweiten Altersklasse diskutierten über die Abschaffung von Kupfergeld als Zahlungsmittel und über ein elternunabhängiges BAföG. Sechs Schülerinnen und Schüler wurden von der Jury ausgezeichnet; die Erstund Zweitplatzierten qualifizierten sich damit für den Regionalwettbewerb am 29. Januar in der KGS Rastede.
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Die IGS Delmenhorst gehört nun zum Netzwerk „Schule der Vielfalt* Niedersachsen“. Foto: pv
Geschichten DELMENHORSTER
Auf den Wegen des Leistungskampfs
Der Einfluss nationalsozialistischer Industrie auf den Delmenhorster Straßenbau
Nur selten weiß man, warum die Straße existiert, die man Heimat nennt – dabei bergen diese Wege manchmal besondere Spuren, die erst durch intensive Recherche ans Licht kommen. Franz-Reinhard Ruppert stößt in seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Die goldene Fahne“ auf solche historischen Fußabdrücke und erzählt von Delmenhorster Siedlungsbauten ab 1933. Einige der Straßen zeichnen auch heute noch das Stadtbild.
Ruppert nennt den Leistungs-
kampf Delmenhorster Industrieunternehmen während des Nationalsozialismus als Auslöser für ihren Bau – so zum Beispiel bei der Straße Am Anger, der Damaschkestraße oder der Nordenhamer Straße. Um die deutsche Wirtschaft und Armee innerhalb weniger Jahre in Kriegsbereitschaft zu versetzen, habe die „Deutsche Arbeitsfront“ (DAF) zu einem „Leistungskampf der deutschen Betriebe aufgerufen“, erklärt Ruppert. Das Delmenhorster Werk der Deutschen Linoleum-Werke (DLW) habe zu einem der Vorzeigebetriebe für die Umset-
zung der betriebswirtschaftlichen NS-Ideale gehört. Dafür sei dem DLW im Jahr 1938 schließlich das „Gaudiplom für hervorragende Leistungen“ verliehen worden, was ihm ab dem Jahr 1939 auch den Titel des „Nationalsozialistischen Musterbetriebs“ einbrachte.
Um diese Auszeichnungen verliehen zu bekommen, musste der Betrieb jedoch bestimmte Leistungen erbringen – im Einklang mit den nationalsozialistischen Idealen. Dazu gehörte die Umsetzung von Betriebsapellen sowie das Veröffentlichen einer Werkszeitung als
Die Straße „Am Anger“ war Teil der ersten DLW-Siedlungsbauten.
Rückblick auf längst vergangene Tage – Folge 88: Delmenhorster WeihnachtsmarktStraßen- und Siedlungsbau
propagandistischer Akt. „Sie waren ein Medium der Betriebspolitik und Kommunikationsund Propagandamittel der Betriebsführung, mit dessen Hilfe die gesamte Belegschaft erreicht werden konnte“, schreibt Ruppert.
Ein weiteres zentrales Ziel auf dem Weg zum Musterbetrieb sei die Verschönerung der Arbeitsverhältnisse gewesen: Dazu gehörte die Errichtung neuer Sozialräume, wie Dusch- und Toilettenanlagen sowie neuer Aufenthaltsräume für die Arbeiter. Auch die Bepflanzung der Fabrikhöfe, die Sicherheit am Arbeitsplatz und der Unfallschutz seien laut Ruppert Maßnahmen für die „Schönheit der Arbeit“ gewesen.
Die betriebliche Förderung des Wohnungsbaus sei ebenfalls in die Bewertung der Betriebe im Leistungskampf mit eingeflossen, so Ruppert. „Gesunde Wohnungen und Heimstätten zu erträglichen Bedingungen zählten zu den Richtlinien für den Leistungskampf und zu den Voraussetzungen für die Erhaltung und Steigerung der Volkskraft.“ Dafür wurden nach den Rahmenbedingungen des Reichsheimstättenamts der DAF Siedlungsbauten umgesetzt – zu den Förderern habe die DLW gezählt, indem sie zinslose Darlehen für ihre Mitarbeiter bereitstellte.
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Rückblick auf längst vergangene Tage –Folge 125:
sieht es „Am Anger“ so aus.
In Delmenhorst wurde das Baugebiet auf drei Siedlungen in den damaligen Stadtrandlagen im Nordosten und Südosten unterteilt: „Als erste dieser DLWSiedlungen wurden ab 1933 in der Siedlung Hasport 42 Häuser in den Straßen Am Anger, Damaschkestraße und Wissmannstraße erbaut“, beschreibt Ruppert das Projekt, an dem auch die Stadt Delmenhorst sowie das Land Oldenburg beteiligt gewesen waren. „Die Siedlerstellen konnten von den DLWMitarbeitern erworben und ihnen nach drei Jahren zum Eigentum übergeben werden.“
Die Bauten hätten sich optisch durch ihre schlichte Architektur ausgezeichnet und eine Reihe einheitlicher Einfamilienhäuser gebildet. 1937 sei der Bauvorgang im Stadtteil Düsternort fortgesetzt worden: „Siedlungshäuser wurden an der Apenrader Straße,
der Gravensteiner Straße, der Posener Straße, der Sonderburger Straße und der Tondernstraße errichtet“, schreibt Ruppert. Zeitgleich seien im Nordosten der Stadt, an der ehemaligen Freiligrathstraße – der heutigen Nordenhamer Straße – weitere Häuser entstanden. „Zum Ende des Jahres 1938 sind in Düsternort nochmals weitere 42 Siedlerstellen an der Bromberger Straße, dem Hakenweg und der Sonderbruger Straße fertiggestellt worden.“ Ruppert beschreibt die kleinen Häuser mit einem Satteldach, giebel- oder traufständig zur Straße hin errichtet – häufig mit angrenzendem Garten- und Nutzland. Rupperts Buch „Die Goldene Fahne“ ist Band drei der Schriftenreihe des Wissenschaftlichen Beirats des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur und im Isensee Verlag publiziert.
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OLDENBURG – Zufriedene Gesichter gab es im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg beim Rückblick auf das Jahr 2025. Die Zahl der Gäste stieg auf 26.600, davon besuchten allein 11.400 die Sonderausstellung „Säbelzahnkatzen“.
Nicht nur bei Aktionstagen wie Museumstag oder Lange
Nacht der Museen ist das Museum ein beliebter Ort für Familien. Mehr als 140 Gruppen, vor allem Schulklassen, unterstreichen die Rolle des Museums als Bildungsstandort in der Region. Dazu kamen internationale Fachtagungen und Workshops. Feste und transkulturelle Veranstaltungsformate füllten das Haus am Damm mit Leben. Zugleich wurden zukunftsweisende Projekte in den Bereichen Sammlungsforschung und Digitalisierung, Diversität,
Ethnologisches Sammlungsgut bedarf bei Kontamination einer Sonderbehandlung.
STELLENMARKT
MINT-Bildung und Klimaanpassung erfolgreich umgesetzt. „Die Initiativen und Projekte zahlen direkt auf die Zukunftsfähigkeit des Hauses ein: Sammlungen werden sichtbarer, neue Vermittlungsformate entstehen, nachhaltige Kontakte werden geknüpft und Institutionen sowie Gesellschaften vernetzt. Sie geben uns wichtige Impulse und Entwicklungsspielräume, um das Museum gut für die Zukunft aufzustellen“, sagt Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Zukunftsfähig aufgestellt, bietet das Landesmuseum neue digitale Angebote wie Audiound Medienguides sowie Ausstellungstexte in Englisch, Leichter Sprache und Arabisch. Programme wie die MINTmach Werkstatt, inklusive Förderverein, sind im Bildungsangebot verankert. Mit dem Open Space, dem Museumshof und dem angrenzenden Gebäude am Damm 46, das auch Künstlergruppen beheimatet, öffnet sich das Haus zunehmend niedrigschwellig für die Bevölkerung. Für dieses Jahr sind weitere Sanierungsmaßnahmen am Museumsgebäude geplant, die Objektschutz, Klimabilanz und Sicherheitsstandards verbessern sollen. Zunehmend im Fokus der Museumslandschaften steht die Frage, wie kulturelles Erbe mithilfe digitaler Technologien bewahrt, kritisch reflektiert und breiter zugänglich gemacht werden kann. Auch in Oldenburg ist man sich seiner Verantwortung beim Thema
Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke (rechts) und Stellvertreterin Dr. Christina Barilaro blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und gehen optimistisch neue Projekte an. Fotos: Schulze
Raubgüter bewusst. Im Rahmen der Provenienzforschung seien bereits Rückgaben von Kulturgütern erfolgt und man befinde sich im „Dialog mit Ursprungsgesellschaften“. So ist im Projekt „DiViAS“ zur Aufarbeitung und besseren Sichtbarmachung historischer Sammlungsbestände von der Nordwestküste Alaskas der Dialog mit Herkunftsgesellschaften gestartet. Das interdisziplinäre Verbundprojekt „ProSaDi“ setzt neue digital gestützte Methoden zur Erforschung und Präsentation von Sammlungsgut aus kolonialen, kriegsbedingten oder anderen gewaltvollen Kontexten ein. „Das ist auch ein Grund, warum wir bestimmte Objekte nicht mehr zeigen“, so Warnke, die dabei
auf sichtbar leere Bereiche im Naturalienkabinett verweist. Mit der Schließung des Naturalienkabinetts Ende Februar endet die Aktionsfläche „RE:vision. Vom Staunen und Verstehen“. In Zukunft sollen in dem Raum aktuelle Themen, Forschungsergebnisse sowie Arbeiten, die zusammen mit Künstlerinnen und Künstler entstehen, präsentiert werden. Die Sonderausstellung „Kristallmagie – Verborgener Zauber dunkler Turmaline“ beschäftigt sich ab 21. März mit der ästhetischen Farbwelt dunkler Turmaline. Gezeigt werden großformatige Detailaufnahmen, mehr als 400 Kristalle sowie rund 1.500 hinterleuchtete Original-Dünnschliffe. In Workshops bekomsmen die Gäste die Mög-
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lichkeit, selbst Turmaline zu schleifen. Das erfolgreiche Verbundprojekt „Klimaoasen“ endet im Herbst diesen Jahres. Eine interaktive Abschlussausstellung ab Oktober zu Naturräumen in der Stadt bewegt sich gedanklich zwischen Klimakrise, Selbstwirksamkeit und Zukunftsfragen. „Die Impulse des Projekts wirken fort, etwa durch Klimaanpassungsmaßnahmen in Oldenburg im Schlossgarten und im Eversten Holz“, so das Landesmuseum. Mit Blick auf die aktuellen Diskussionen zum Thema Klimawandel mahnt die Direktorin: „Wir müssen politisch und kämpferisch sein und aufstehen für Natur und Mensch und geschützte Räume schaffen“. naturundmensch.de
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Veranstaltungen in Lemwerder
Kabarett, Musik, Theater und vieles mehr hat die Gemeinde 2026 zu bieten
Februar
1. Februar: Orgelklänge zum Jahresbeginn, 17 Uhr, HeiligGeist-Kirche.
6. Februar: Bar de Wish Pop mit Eddi Hüneke, „Atempause“, 20 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche Bardewisch.
13. Februar: Philipp Scharrenberg, „Verwirren ist menschlich“, Kabarett, 20 Uhr, Begu.
Arnd Zeigler bringt seine wunderbare Welt des Fußballs am 25. November in die Ernst-Rodiek-Halle.
Mai
8. Mai: Nordkurve – „Die Besten im Nordwesten“, Mixed-Show mit Liedermacherin Laura Braun, Klavierkabarettist Andreas Langsch und Maik Martschinkowsky, Autor, Kabarettist und Poetry Slammer, 20 Uhr, Begu.
29. Mai: Yared Dibaba – „Bin da. Wer noch?“, Show, 20 Uhr, Begu.
31. Mai: 792. Kranzniederlegung am St. Veit Denkmal in Ochtum, 10.45 Uhr, anschließend Gesprächsrunde im Dorfgemeinschaftshaus Altenesch, Anmeldung dafür unter Telefon 0421 / 67 05 06.
Juni
13./14. Juni: Lemwerder Cup, Weser-Yacht-Club Lemwerder, Flughafenstraße 3a. 17. bis 21. Juni: Sommerturnier, Hof Sosath, Depenflether Straße 5.
Juli
8./9. Juli: Fohlenschauen vom Springpferdezuchtverband
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Bertha-Benz-Straße 1 • 27809 Lemwerder
Oldenburg-International, Hannoveraner Verband und Oldenburger Pferdezuchtverband, Hof Sosath, Depenflether Straße 5.
August
22./23. August: Weser-CabrioCup, Weser-Yacht-Club Lemwerder, Flughafenstraße 3a. 28. bis 30. August: Drachen über Lemwerder, Ritzenbütteler Sand.
September
24. September: Christoph Sieber – „Weitermachen“, Kabarett, 20 Uhr, Begu.
Oktober
1. Oktober: Jochen Malmsheimer – „Flieg Fisch, lies und gesunde! Oder: Glück, wo ist dein Stachel?!“, Kabarett, 20 Uhr, Begu.
19. November: Annie Heger –„Up dat Leven!“, 20 Uhr, Begu. 25. November: Arnd Zeigler –„Immer Glück ist Können“, Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, 20 Uhr, Ernst-RodiekHalle.
29. November: KinderstiefelAktion, Abgabe des linken Stiefels für den Nikolaus und den Nikolausmarkt, 16 bis 17.30 Uhr, Rathausplatz, Aufstellen des Adventskranzes, 17 Uhr, Rathausplatz.
Dezember
3. Dezember: Jakob Schwerdtfeger – „Meisterwerk“, 20 Uhr, Begu.
5. Dezember: Nikolausmarkt Lemwerder, 11 bis 21 Uhr, Geschäfte sind bis 19 Uhr geöffnet.
12. Dezember: WeihnachtsKindertheater, Begu.
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Momsen, Tiere, Sensationen
Als besonderes Gesicht ist die Klappmaulpuppe Werner Momsen regelmäßig als Livemoderator bei Großveranstaltungen im NDR oder im NDR Radio zu hören. Das Buch „Momsen, Tiere, Sensationen“
ist eine Hommage an die Natur und eine Anregung, etwas genauer hinzuschauen. Mit dem Programm dazu ist Werner Momsen am Sonnabend, 21. März, um 16 und 20 Uhr in der Begu zu erleben. DR
DRACHEN ÜBER LEMWERDER
Seit über 30 Jahren wird der Himmel über Lemwerder regelmäßig im Sommer kunterbunt. Bei „Drachen über Lemwerder“ gehen bei guten Wetterverhältnissen auf dem sechs Hektar großen Areal am Ritzenbütteler Sand hunderte Flugdrachen in die Luft. Das diesjährige Drachenfest ist vom 28. bis 30. August geplant. Die Großveranstaltung vereint alljährlich die ganze Bandbreite des Drachensports aus dem In- und Ausland in Lemwerder – vom
Metern Länge über Lenkdrachen- und Drachenshows bis zu Teamflugvorführungen. Eingerahmt wird das Fest von einem ebenso bunten Programm für Groß und Klein. Bei freiem Eintritt kann die ganze Familie nicht nur die fantasievollen „Himmelskörper“ bestaunen, sondern auch ein großes Kulturund Kinderangebot genießen. Es gibt Mitmachstationen, Spieleangebote und ein buntes Programm aus Artistik und Musik. Aktuelle Infos auf drachen-
und fantasievoll sollte es am letzten August-Wochenende wieder am Himmel über Lemwerder werden.
Frischer Wind ist bestellt :-) Maaß
Frischer Wind ist bestellt :-)
Stedinger Straße 65 • Lemwerder Montag bis Samstag 07.00 – 20.00 Uhr Bremen-Oberneuland, Rockwinkeler Heerstr. 32 Bremen-Horn, Horner Heerstr. 29-31 Viel Spaß beim Drachenfest!
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Frühzeitige Nachlassplanung schützt das Vermögen und vermeidet unnötigen Streit
KLAUS PICKSAK
In Deutschland wird so viel Vermögen vererbt wie noch nie. Damit hier alles glatt läuft, sollte sich vor allem die ältere Generation frühzeitig mit der individuellen Nachlassplanung beschäftigen und alles in einem Testament oder einem Erbvertag regeln. Denn wer beim Vererben Fehler vermeidet, schützt nicht nur sein Vermögen, sondern auch seine Familie vor Streit, Unsicherheit und unnötigen Belastungen. In vielen Familien ist das Eigenheim der wertvollste Besitz und somit ein zentraler Bestandteil des Erbes. Das macht die Planung komplexer, denn Immobilien lassen sich nicht einfach aufteilen. Steuerliche Regelungen müssen beachtet werden und oft ist unklar, ob die Erben die Immobilie behalten, vermieten oder verkaufen wollen.
Wenn alle offenen Fragen rechtzeitig geklärt sind, wird das harmonische Miteinander der Generationen auch nicht getrübt, wenn es um das Erbe geht. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Tom Werner
27751 Delmenhorst · Syker Straße 44 · Tel. 04221-978187 · Fax: 04221-978189 Öffnungszeiten: Mittwoch: 9.00 –12.00 Uhr und 14.00 –16.00 Uhr Freitag: nach Vereinbarung Weitere Beratungsstellen in Oldenburg, Bremen, Remels und Twist
Ein Erbvertrag kann besonders bei Immobilienbesitz oder in Patchworkfamilien sinnvoll sein. Er regelt verbindlich, wer was erhalten soll, und verhindert, dass nach dem Tod andere Regelungen getroffen werden können. Er ist rechtlich bindend und lässt sich nur mit Zustimmung aller Beteiligten ändern. Damit wegen unklarer Formulierungen später keine Missverständnisse aufkommen, sollte man sich beim Verfassen des Erbvertrags durch einen Rechtsanwalt unterstützen lassen.
Fehlen ein gültiges Testament oder ein gültiger Erbvertrag, dann gilt automatisch die
gesetzliche Erbfolge. Für ein Testament gelten zudem formale Anforderungen. Es muss eigenhändig unterschrieben sein und klare Formulierungen enthalten. Wer sicher sein will, dass der eigene Wille nach dem Tod richtig umgesetzt wird, sollte sich professionell beraten lassen. Mit einer Vorsorgevollmacht oder Generalvollmacht können vertraute Personen im Ernstfall wie etwa bei Krankheit oder Unfall wichtige Entscheidungen treffen. Vielfach ist es sinnvoll, ausdrücklich zu bestimmen, dass die Vollmacht über den Tod hinaus gelten soll. Speziell für Bankgeschäfte könnte auch eine Kontovollmacht erteilt werden, die über den Tod hinaus gilt. Sie sollte bei der Hausbank hinterlegt werden. Wer frühzeitig Vermögen überträgt, kann seine Angehörigen entlasten. Doch solche Schritte sollten gut überlegt sein. Denn wer später auf Pflege angewiesen ist, muss damit rechnen, dass Schenkungen eventuell angerechnet oder zurückgefordert werden. Bei der Nachlassplanung sollten auch Verbindlichkeiten dokumentiert werden. So behalten die Erben den Überblick und können am Ende entscheiden, ob sie das Erbe annehmen oder ausschlagen. In jedem Fall sollten die Nachlassregelungen alle vier bis fünf Jahre oder bei größeren Veränderungen überprüft werden. Dies können beispielsweise eine Heirat, eine Scheidung, ein weiteres Kind oder ein Immobilienkauf sein. All das kann Einfluss darauf haben, ob ein Testament weiterhin passt, eine Vollmacht genügt oder eine beabsichtigte Schenkung noch sinnvoll ist.
Wir sind für Sie da: Montag bis Sonntag 9:00-12:00 und 14:00-18:00 Uhr Auf Wunsch sind Hausbesuche möglich! Telefon 0 42 22 / 774 04 50 E-Mail: kanzlei@recht-zander.de
Die polizeiliche Kriminalstatistik weist für 2024 das Rekordniveau von mehr als 130.000 in Deutschland verübten Cybercrime-Fällen aus. Dazu kommen mehr als 200.000 Taten, die aus dem Ausland oder von einem unbekannten Ort verübt wurden. Privatpersonen sind besonders betroffen durch Identitätsdiebstahl, Betrug beim OnlineShopping und als Opfer rufschädigender Inhalte in sozialen Medien. In der digitalen
Welt drohen aber auch andere Gefahren. So kann es sehr teuer werden, wenn man einen vermeintlichen Urheberrechtsverstoß im Internet begangen haben soll und dafür zur Kasse gebeten wird. Deshalb ist eine darauf ausgerichtete Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Rechtsstreitigkeiten, die durch Cyberattacken oder eigenes Fehlverhalten entstehen können. kp
Wird der pflegebedürftige Angehörige eines unterhaltspflichtigen Steuerpflichtigen in einem Heim untergebracht, dann sind die anfallenden Kosten steuerlich als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen. Dies entschied das Finanzgericht Köln. Die Mutter eines Steuerzahlers zog in ein Altenpflegeheim, weil sie krankheitsbedingt nicht mehr in ihrer Wohnung bleiben konnte. Der Sohn machte die durch das Einkom-
men der Mutter ungedeckten Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend. Der Fiskus lehnte mit der Begründung ab, die Aufwendungen seien um eine Haushaltsersparnis zu kürzen.
Das Finanzgericht sah es anders und gab dem Sohn recht. Bei einem Heimaufenthalt lägen die Aufwendungen in der Regel erheblich höher als die dafür üblichen Kosten bei einem Verbleib im eigenen Haushalt. kp
Wintermann |Bentrup|Schmitz
Fachanwalt fürArbeits-& Familienrecht
JÜRGEN SASSE Rechtsanwalt Fachanwalt fürArbeits-& Sozialrecht
JÜRGEN SASSE Rechtsanwalt Fachanwalt fürArbeits-& Sozialrecht
Bei der Einkommensteuer 2025 ändern sich der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag
KLAUS PICKSAK
Obwohl das neue Jahre erst wenige Wochen alt ist, sollte man seine Einkommensteuererklärung nicht auf die lange Bank schieben, sondern mit der Vorbereitung wie dem Sammeln und Sortieren von Belegen schon jetzt starten.
Schließlich tickt schon die Uhr, denn die gesetzliche Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2025 endet am 31. Juli 2026. Wer von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein unterstützt wird, der kann sich mit der Erklärung bis zum 1. März 2027 Zeit lassen.
Große Veränderungen gibt es bei der Steuererklärung 2025 nicht. Der Grundfreibetrag ist um 312 Euro auf 12.096 Euro beziehungsweise 24.192 Euro für Ehegatten gestiegen. Auf Einkommen bis zu diesem Freibetrag fällt keine Einkommensteuer an. Dies entlastet insbesondere Angestellte und Rentner mit niedrigen oder mittleren Einkommen.
Um die sogenannte „kalte Progression“ abzufedern, werden die Einkommensgrenzen im Steuertarif um 2,6 Prozent angehoben. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift nun
Große Überraschungen wird es bei der Einkommensteuererklärung nicht geben, da es für das Jahr 2025 keine gravierenden Änderungen gab. Foto: DJD/Allianz/goodluz/stock.adobe.com
erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 68.481 Euro. Vorher waren es 66.761 Euro. Diese Anpassung verschafft vor allem Arbeitnehmern und Selbstständigen mit mittleren und höheren Einkommen etwas Luft bei der steuerlichen Belastung. Auch Familien profitieren
von Steueranpassungen, denn der Kinderfreibetrag steigt auf 3.336 Euro pro Elternteil. Zusammen mit dem Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsfreibetrag ergibt sich damit ein Freibetrag von 4.800 Euro pro Elternteil beziehungsweise 9.600 Euro pro Kind. Immer wieder stellt sich die
Frage, ob sich die Abgabe der Steuerklärung lohnt. Die Antwort ist „Ja“, denn laut amtlicher Statistik gibt es im Schnitt mehr als 1.000 Euro Steuererstattung. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Höhe der Steuererstattung immer von den persönlichen Umständen abhängt.
Rechtliche Regelungen rund um die Arbeitszeit
Starker Sturm, heftiger Schneefall oder Glatteis auf den Straßen: Solche extremen Wetterbedingungen können dazu führen, dass Beschäftigte zu spät zur Arbeit erscheinen. Doch was sagt das Arbeitsrecht dazu und wie sind dort andere Fälle rund um das Thema Arbeitszeit geregelt?
Grundsätzlich sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dazu verpflichtet, pünktlich zur Arbeit zu kommen. Diese Pflicht gilt auch bei Glatteis, Zugausfällen auf-
grund umgestürzter Bäume oder bei einem Bahnstreik. Denn die Beschäftigen tragen das sogenannte Wegerisiko. Sie sind also dafür verantwortlich, dass sie pünktlich zur Arbeit erscheinen. Dazu gehört es auch, Informationen zu Wetterlage und Verkehrsverhältnissen einholen, mehr Zeit für die Anfahrt einplanen oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen. Unpünktliches Erscheinen kann Konsequenzen bis hin zu einer Abmahnung haben. In der Praxis verhalten
sich die Arbeitgeber bei extremen Wetterereignissen jedoch oftmals kulant. Ganz auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall mit flexiblen Arbeitszeitregelungen.
Manchmal stellt sich auch die Frage, ob die Umkleidezeit zur Arbeitszeit gehört. Die gängige Rechtsprechung besagt: Wird das Tragen bestimmter Kleidung – zum Beispiel Schutzkleidung – vom Betrieb angeordnet, zählt bereits das Umkleiden zur vergütungspflichtigen Arbeitszeit. Dies
gilt unabhängig davon, ob die Tätigkeit im Betrieb oder an einem anderen Ort ausgeübt wird.
Ebenfalls ist es gut zu wissen, ob die Arbeit etwa im Homeoffice schon anfängt, wenn man den Computer hochfährt oder erst dann, wenn sich die Programme auf dem Laptop geöffnet haben. Laut Rechtsprechung zählt auch Vorbereitungszeit zur Arbeitszeit. Im Arbeitsrecht wird diese Phase wie das Starten des PCs als Rüstzeit bezeichnet. kp
Rechtsanwalt Felix Meyer
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Information aus dem Mietrecht:
Ein Vermieter begeht verbotene Eigenmacht, wenn er ohne Räumungstitel die Mieter aus der Mietwohnung wirft oder das Türschloss auswechselt. Dies gilt auch dann, wenn er einen Herausgabeanspruch gegen die Mieter wegen Ablauf des Mietvertrages und/oder Mietschulden hat. (vgl. AG Lemgo, Urteil vom 20.11.2025, Az.: 18 C 369/25).
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Celina Simmel * Fachanwältin für Verkehrs-, Miet- und Wohnungs eigentumsrech t Arbeitsrecht V ersicherungsrecht Vertragsrecht Handelsrecht Gesellschaftsrecht * im Anstellungsverhältnis
Eine Pflicht wird fünfzig
Einsteigen, anschnallen, losfahren – für die meisten eine Selbstverständlichkeit, schließlich besteht in Deutschland Gurtpflicht seit mittlerweile 50 Jahren. Seit dem 1. Januar 1976 heißt es –allerdings zunächst nur für den Fahrzeuglenkenden und seinem Sitznachbar, „erst gurten, dann fahren“, wie ein damaliger Slogan zum neuen Gesetz empfahl. Die Zahl der Gurtverweigerer war zunächst hoch, ein Verwarnungsgeld in Höhe von damals 40 D-Mark für alle, die ohne fuhren,
Seit 50 Jahren gilt in Deutschland die Anschnallplicht.
wurde erst ab dem 1. August 1984 von der Polizei kassiert. Zeitgleich wurde die Anschnallpflicht auch auf die Rücksitze ausgeweitet. Die Kindersicherungspflicht kam dann neun Jahre später. Der Gurt erwies und erweist sich auch in Kombination mit dem Airbag als Lebensretter. Waren Anfang der 1970er jährlich mehr als 20.000 Verkehrstote zu beklagen, verunglückten im Straßenverkehr laut Statista 2024 insgesamt 2.770 Menschen tödlich.
AUTO
Italienischer Lloyd
Volkswagen hatte 1953 bei der Carozzeria Ghia Turin ein Sportcoupé bestellt. Der Prototyp gefiel VW-Chef Heinrich Nordhoff (Wolfsburg) und dem Karosseriebauer Wilhelm Karmann (Osnabrück). Beide beschlossen den „Karmann-Ghia“ in Serie zu fertigen. Der Erfolg war enorm. Das 1955 auf den Markt gekommene Fahrzeug verkaufte sich
zzgl. Überführungskosten
Der Prototyp des schicken Lloyd hieß „Lloyd Sport-Juwel“. Doch mit 25 PS Leistung mochte niemand mehr von einem Sportcoupé sprechen. Der Verkauf erfolgte unter dem Namen „Alexander Frua“.
Serie AUTOS aus Bremen
ausgezeichnet – zwischen 1955 und 1974 wurden weit über 400.000 Wagen produziert. An einen ähnlichen Coup dachte Carl F. W. Borgward. Ein Sportcoupé auf Basis des biederen Kleinwagens „Alexander“ würde das Image anheben und eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Seine Lloyd-Direktoren waren von der Idee
nicht begeistert, hatten sie doch genügend um die Ohren mit der Massenproduktion des Typs Alexander. Ein neues Fahrzeug würde das schon durch die Entwicklung der „Arabella“ völlig ausgelastete Konstruktionsbüro und die Versuchsabteilung überfordern. Dazu käme eine Ausweitung des Werks, Aufbau einer Fertigung und Einrichtung des Einkaufs sowie Organisation des Ersatzteilwesens. Man einigte sich anscheinend auf einen Kompromiss: Das Coupé sollte in einer Stückzahl von zirka 50 Exemplaren entstehen. Eine Entscheidung wollte Borgward aufgrund des Verkaufs der Kleinserie fällen.
1944 hatte der italienische Stilist Pietro Frua (1913-1983) ein Designstudio in der Turiner Via Villa Glori 8 eröffnet. Frua entwarf Karosserien für Autohersteller und produzierte Prototypen sowie Kleinserien. Lloyd bestellte 1957 bei ihm ein Sportcoupé, das zwei Personen Platz bot und im November 1958 auf dem Turiner Automobilsalon der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Carl Borgward war begeistert. Das Fahrgestell und der Motor
stammten vom Lloyd Alexander TS (600 cm³ Hubraum, 25 PS/18 kW). Die Höchstgeschwindigkeit des 2-Sitzers betrug 120 km/h. Aufgrund dieser „mageren“ Leistung sprach niemand mehr vom Sportcoupé. Die Werbeabteilung verwendete den Begriff „Luxus-Coupé“ und verzichtete auf den ursprünglichen Namen „lloyd sport – Juwel –Creazione p. frua“. Die Fahrzeuge der folgenden Kleinserie hießen dezent „Alexander Frua“. Dieser kostete 6.058 DMark.
Nach nur 49 gebauten Exemplaren war Schluss. Ob als Ursache des schnellen Endes ein schleppender Absatz war, oder ob Carl F. W. Borgward ein Einsehen wegen der Zeitnot hatte, ist unbekannt. Schon in der Preisliste der Lloyd-Wagen vom September 1959 war das Coupé nicht mehr verzeichnet.
DER AUTOR Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte
ihn eigens verlegter Gleise.
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Draisinen-Bulli auf der Bremen Classic
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Schon einmal einen VW Bulli gesehen, der auf Schienen fährt?
Wenn nicht, noch bis Sonntag, 1. Februar, gibt es auf der Bremen Classic Motorshow Gelegenheit dazu. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer setzt in diesem Jahr einen besonderen Akzent – mit einem außergewöhnlichen Exponat, einem Bulli, der auf Schienen fährt. Die Präsentation der legendären Bulli Draisine auf Basis des Volkswagen T1 zählt zu den Höhepunkten des VW Messeauftritts in Bremen. Das offiziell als Klv 20 (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) bezeichnete Fahrzeug wurde 1955 für die Deutsche Bundesbahn gefertigt und vereint zwei Welten: die Mobilität auf der Schiene und den erfolgreichen
Transporter für die Straße. Technisch basierte die Draisine auf der Karosserie eines VW T1 Kombi, die auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt wurde. Eine mechanische Hebevorrichtung erlaubte es, das Fahrzeug auf der Stelle zu drehen – ein entscheidender Vorteil bei Wartungs- und Inspektionsfahrten. Angetrieben wurde der Klv 20 von einem 21 kW (28 PS) starken Benzin-Boxermotor in Industrieausführung, kombiniert mit einem mechanischen ViergangGetriebe.
Insgesamt entstanden lediglich 30 Exemplare, die bei Bahn- und Signalmeistereien im Einsatz waren. Bis in die 70er Jahre hinein leisteten sie wertvolle Dienste, bevor sie ausgemustert wurden.
Preis für Benzin leicht gefallen
Nachdem die Kraftstoffpreise einige Wochen lang auf einem zu hohem Niveau lagen, bewegt sich nun zumindest der Benzinpreis wieder abwärts. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Demnach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten
Mittel 1,736 Euro und damit 0,6 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel kostet wie bereits in der Vorwoche im Schnitt 1,698 Euro. Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit abends zu tanken, denn dann sind die Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens.
Einzigartige Premiere: Die legendäre Bulli Draisine Klv 20 erstmals auf der Bremen Classic Motorshow – inklusive für
Warum Alexander Frua sich nicht Sportcoupé nennen dur e
Foto: VW Nutzfahrzeuge
Foto: Gerhard Schammelt/Archiv Peter Kurze
Starker Start ins neue Jahr
Fords elektrische Produktpalette: Anlässlich der Gewerbewochen gibt es beim E-Auto-Kauf auf viele Modelle zusätzlich 5.000 Euro Bonus.
Der Jahresanfang ist der ideale Zeitpunkt, um neue Vorhaben anzugehen, Investitionen strategisch zu planen und mobil in die Zukunft zu starten. Ford unterstützt diesen Aufbruch mit zwei Aktionen, die sich an Gewerbekunden und Familien richten.
Für Kunden ist der klare Vorteil: NullProzent-Zinsen auf Ford Nutzfahrzeuge sowie auf Elektro-PKW. Vom kompakten Transporter bis zum vielseitigen Nutz-
Blinklicht statt Warndreieck
DIn Deutschland und vielen anderen Ländern ist das Warndreieck im Auto Pflicht. Das war bislang auch in Spanien so. Seit Jahreswechsel wird es laut ADAC durch ein Blinklicht ersetzt, welches sich bei einem Unfall oder einer Panne am Dach des Fahrzeugs befestigen lässt. Spanische Mietwagen und in Spanien zugelassene Fahrzeuge müssen dann statt dem Warndreieck mit einem speziellen Blinklicht ausgestattet sein.
Zufahrtskontrolle in Wien und Co.
Österreich-Urlaubende aufgepasst: Wien und weitere Städte der Alpenrepublik planen ab Mai diesen Jahres Zufahrtskontrollen für die Innenstädte. Überwacht werden soll die Einfahrt durch Kameras. Künftig dürften dann nur noch Berechtigte in die Innenstädte fahren dürfen.
fahrzeug sorgt die Null-Prozent-Finanzierung für maximale Planungssicherheit und schont die Liquidität. Für Elektro-Modelle setzt Ford zusätzlich ein starkes Zeichen: Vier Jahre Garantie sowie 0 Euro Wartungskosten sind inklusive. Das senkt die laufenden Betriebskosten erheblich und ermöglicht Unternehmen einen transparent kalkulierbaren und sorgenfreien Einstieg in die Elektromobilität.
Es gibt aber noch eine weitere Aktion im neuen Jahr: Null-Prozent-Zinsen auf alle Modelle der Ford Tourneo Familie. Diese stehen für Raum, Flexibilität und Komfort und eignen sich ideal für Familien, aktive Freizeitgestaltung oder den kombinierten Einsatz im Berufsund Alltagsleben. Ergänzend zu den aktuellen Finanzierungsaktionen bietet Ford derzeit einen Bonus in Höhe von 5.000 Euro,
der unabhängig von staatlichen Fördervoraussetzungen gewährt wird. Ein möglicher staatlicher Bonus kann, sofern die individuellen Voraussetzungen erfüllt sind, zusätzlich in Anspruch genommen werden.
Der Ford Bonus gilt für die Modelle Explorer, Capri, Puma Gen-E, Mustang Mach-E sowie Kuga PHEV und ergänzt die laufenden Kampagnen um einen weiteren finanziellen Vorteil.
Die Alfa Romeo Giulia ist eines der sportlichsten Fahrzeuge auf dem deutschen Markt: Beim „sport auto Award 2025“ siegte das Sondermodell Alfa Romeo Giulia Intensa in der Import-Wertung der Kategorie „Serienautos Limousinen/ Kombis unter 100.000 Euro“.
In diesem Sommer wird das neue Flaggschiff von Skoda, ein vollelektrischer Siebensitzer, Weltpremiere feiern. Bilder vom neuen Tschechen gibt es noch nicht, aber Skoda hat schon den Modellnamen verraten: Der Neue wird Peaq heißen und Ideen der Konzeptstudie Vision 7S in die Serienproduktion übertragen. Bereits im Frühjahr 2022 hatte Skoda mit der Konzeptstudie Vision 7S seine neue Designsprache Modern Solid vorgestellt. Das
FORD GEWERBEWOCHEN
Sonderabnehmer wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. ²Gilt für einen Ford Explorer Style 52kWh Batterie Elektromotor Standard Range 125 kW (170 PS), Automatikgetriebe, Heckantrieb, € 0,- netto (€ 0,- brutto) Leasing Sonderzahlung, bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 km Gesamtlaufleistung, zzgl. € 915,13 netto (€ 1.089,- brutto) Überführungskosten. Im Angebot sind alle verfügbaren Aktionen bereits berücksichtigt. Details erfahren Sie bei uns. *Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zu den Verbrauchswerten und Energiekosten finden Sie unter https://www.ford.de/energie. **Gemäß Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure (WLTP) ist bei voll aufgeladener Batterie eine Reichweite bis zur genannten, zertifizierten elektrischen Reichweite – je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration – möglich. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter, Zustand und Temperatur der Lithium-Ionen-Batterie) variieren. Energieverbrauch (kombiniert)*: 17,5–16,3 kWh/100 km; CO₂-Emissionen (kombiniert)*: 0 g/km; CO₂-Klasse: ; Elektrische Reichweite**: 352–378 km
Skodas neuer Siebensitzer
Kia frischt Stonic auf Zum Modelljahr 2026 hat Kia den Stonic überarbeitet und aufgewertet. Die neue Version des Crossovers präsentiert sich mit verändertem Außendesign, neu gestaltetem Interieur, aktualisierter Antriebspalette sowie neuen Ausstattungselementen und Funktionen.
Die Konzeptstudie Vision 7S gab vor drei Jahren die Richtung für die künftige Entwicklung des Skoda-Portfolios vor.
Konzept zeigte deutlich die zukünftige Ausrichtung der Marke und gab auch einen Ausblick auf ein zukünftiges vollelektrisches siebensitziges Serienmodell. „Mit der
Fünf Sterne für B10
Das neue Leapmotor B10 hat die FünfSterne-Sicherheitsbewertung erhalten. Das kürzlich eingeführte Modell wird
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Im Anscha ungspreis ist der PEUGEOT ELEKTROBONUS in Höhe von 5.000 € bereits berücksichtigt. Bei höheren Ausstattungsvarianten kann der PEUGEOT ELEKTROBONUS höher ausfallen. Nachlass, keine Barauszahlung. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Abbildung zeigt Fahrzeug der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes.
Sieg für Alfa Romeo
Foto: Ford
Foto: Alfa Romeo
Foto: Kia
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Harpstedter Holzheiztage zum 13. Mal / Aktionsprogramm,
„Wie in den Jahren zuvor bleibt der Schwerpunkt der Messe das Thema Heizen mit Holz und alles, was dazugehört“, beschreibt Henning Steffens, Revierleiter der Försterei Harp-stedt, das Programm der Harp-stedter Holzheiztage. Am 7. und 8. Februar laden die Verantwortlichen der Niedersächsischen Landesforsten am Harpstedter Amtsacker jeweils von 10 bis 17 Uhr ein. Mitten im Wald gibt es diese Forst- und Holzmesse mit dem vielfältigen Aktions- und Informationsprogramm bereits zum 13. Mal. Themen wie Heizen mit Holz, Brennholz machen, Zubehör und Technik werden präsentiert und fachkundig erläutert. Das vielfältige Angebot – inklusive Gewinnspiel – richtet sich an die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
Ausstellende präsentieren alles vom Kaminofen für das Wohnzimmer bis zur Zentralheizung mit Pelletbetrieb. Gezeigt wird die ganze Palette von Heizmöglichkeiten für das Eigenheim. Die Schornsteinfegerinnung Oldenburg ist ebenfalls vor Ort und informiert über Fragen rund um den Ofenbetrieb und über die neuesten gesetzlichen Regelungen. Mehrere Anbieter stellen Ausrüstung und Technik für Brennholzselbstwerber vor und bieten fertiges Brennholz zur Lieferung nach Hause an.
Infostände und Vorführungen
Unter dem Namen „Tree Art“ können die Gäste bei den Harpstedter Holzheiztagen am 7. und 8. Februar erleben, wie aus Baumstämmen Kunstwerke entstehen. Fotos: Landesforsten / Schmidt
Die Besucherinnen und Besucher können einen sogenannten Harvester - eine Holzerntemaschine - in Aktion erleben. Daneben kann ein Großhacker bestaunt werden, der energetisch verwendbare Holzhackschnitzel herstellt, sowie ein mobiles Sägewerk. Einen besonderen Höhepunkt zeigt Thomas Götze aus Dötlingen, der unter dem Namen „Tree Art“ kleine und große Kunstwerke mit Hilfe einer Kettensäge aus Holzstämmen fertigt. Die Rettungshundestaffel Lemwerder
Verschiedene Maschinen, die bei der Bewirtschaftung des Waldes zum Einsatz kommen, werden am kommenden Wochenende bei der Holzmesse am Harpstedter Amtsacker vorgeführt.
Dass Wald mehr ist als Holzproduktion, zeigen Förster Steffens und sein Team durch weitere Angebote vor Ort: Die FriedWald GmbH präsentiert sich mit den Möglichkeiten der naturnahen Bestattung sowie der örtliche Wasserversorger OOWV und der Hegering Harpstedt als örtliche Jägerschaft. Allgemein hat der Wald eine hohe Bedeutung für den Naturschutz und für die Erholung. Das wird dem Publikum auch an weiteren Informationsständen vermittelt.
„Weil wir den Besuch der Holzheiztage zu einem Familienerlebnis machen wollen, haben wir zahlreiche Angebote für Groß und Klein“, so Henning Steffens. Der Wald soll hautnah erlebbar gemacht werden. So können Kinder zum Beispiel ihre Geschicklichkeit beim Baumklettern ausprobieren. Das Team vom Kletterwald Nord von der Thülsfelder Talsperre und die Firma Baumrausch aus Bremen bieten echte Herausforderungen an, die auch noch die Eltern ins Schwitzen bringen können.
Weiterhin können die Kinder
im Parcours des Waldpädagogikzentrums Weser-Ems den Wald erfahren und viel Wissen mit nach Hause nehmen. Auch ein Nistkasten für den kommenden Frühling kann unter Anleitung gebaut werden.
Ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken gibt es ebenfalls. Zum Aufwärmen bieten die Landfrauen Harpstedt-Heiligenrode und der Waldkindergarten Heißgetränke an; auch das Coffee Bike Oldenburg ist auf dem Gelände unterwegs.
„Besonders möchte ich auf unsere diesjährige Gewinnaktion aufmerksam machen: Am Forstamtsstand steht ein Glücksrad. Die Einnahmen fließen 1:1 in ein Aufforstungsprojekt im Forstamt Ahlhorn. Die Ausstellenden haben dafür tolle Sachpreise gespendet. Also alles für einen sehr guten Zweck“, freut sich Förster Steffens. Parkmöglichkeiten stehen am Horstedter Weg und im Gewerbegebiet Amtsacker zur Verfügung. Die Anfahrt ist ausgeschildert. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Informationen gibt es unter der Website landesforsten.de/holzheiztage
Die Bezirksschornsteinfegermeister ermitteln regelmäßig den Bestand an Holzfeuerungsanlagen in gewerblichen, öffentlichen und privaten Gebäuden. Holzfeuerungsanlagen Die letzte Erhebung gilt für 2024. Danach gibt es laut Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland 11,7 Millionen Einzelraumfeueranlagen und 1,16 Millionen Holzzentralheizungen. Von den Holzzentralheizungen werden 46 Prozent mechanisch und 54 Prozent von Hand beschickt. Der Naturholzanteil beträgt bei den mechanisch befüllten Anlagen rund 16 Prozent und bei den von Hand beschickten rund 88 Prozent. Der Anteil an Feststoffheizanlagen über alle gemessenen Feuerungsanlagen beträgt knapp 40 Prozent. Gasheizungen haben einen Anteil von etwa 43 Prozent und Ölheizungen etwa 15 Prozent.
Brennholz In Deutschland werden jährlich rund 30 Millionen Festmeter Holz in Form von Scheitholz, Hackschnitzeln, Pellets und Briketts zum Heizen von Haushalten genutzt. Mit über 20 Millionen
Festmetern ist Scheitholz aus dem Wald der bedeutendste Holzbrennstoff, aber auch Holz aus dem eigenen Garten und der Landschaftspflege sowie unbehandeltes Gebrauchtholz und Stückholzreste aus Sägewerken sowie Holzbriketts und WaldholzHackschnitzel sind von nennenswerter Bedeutung. Für die Nutzung der Wärme aus Holz gibt es unterschiedliche Verbrennungstechniken: Vom Kaminofen oder Kamin über moderne Holzvergaserkessel als Zentralheizung bis hin zu Heiz- bzw. Heizkraftwerken in industrieller Größenordnung. Der jährliche Holzverbrauch schwankt je nach Anlage und Nutzungshäufigkeit zwischen zwei und zehn Raummetern. Umweltbelastung Holz verbrennt überwiegend CO2neutral, wenn es aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt, in denen die Bäume laufend nachwachsen. Da Holzverbrennung eine Quelle für Feinstaubemissionen ist, sind modernste Öfen und Heizanlagen, sowie trockenes Holz unter 20 Prozent Holzfeuchte und richtige Heiztechnik wichtig. FAKTEN ZUM HEIZEN
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SV Atlas setzt Ausrufezeichen
Spiel ein Feldspieler das Tor hüten – ohne Folgen für den Erfolg. Die B-Jugend des JFV zeigte bei der Bezirksmeisterschaft in Goldenstedt erneut ihre Klasse. Nach einer ausgeglichenen Gruppenphase folgte ein umkämpfter Halbfinalsieg, der bereits das Ticket zur Niedersachsenmeisterschaft sicherte. Im Endspiel gegen den SV Olympia Laxten entschied ein Gegentor zwei Sekunden vor Schluss die Partie zugunsten des Gegners. Den nächsten Höhepunkt setzte dagegen die A-Jugend. Nach Kreismeistertitel und starken Turnierauftritten gewann die U19 auch die FutsalBezirksmeisterschaft. In einem kurzfristig umgestellten Turniermodus ließ das Team keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Vier Siege aus vier Spielen, darunter ein deutliches 8:0, bedeuteten am Ende Platz eins und die Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaft. smu Für Niedersachsenmeisterschaft qualifiziert
Der JFV Delmenhorst setzt seine beeindruckende Hallensaison fort und kann an einem Wochenende gleich mehrere Erfolge vermelden. Nach den bereits errungenen FutsalKreismeistertiteln der U19 und U17 feierten nun auch die U15 sowie die ältesten Junioren auf Bezirksebene große sportliche Erfolge. In Großenkneten sicherte sich die C-Jugend des JFV Delmenhorst die Futsal-Kreismeisterschaft. Beide gemeldeten Teams erreichten souverän die K.o.-Runde und dominierten die Endrunde, die fest in Delmenhorster Hand war. Besonders bemerkenswert: Im vereinsinternen Halbfinale setzte sich das jüngere Team durch, ehe im Finale der TV Jahn Delmenhorst klar mit 4:1 bezwungen wurde. Damit war nicht nur der Titel perfekt, sondern auch die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft. Kurios am Rande: Wegen einer Verletzung musste im entscheidenden
Die A-Jugend des JFV Delmenhorst Foto: pv
SÖREN MUNDT
Der SV Atlas Delmenhorst hat auf dem Transfermarkt noch einmal nachgelegt und seine Ambitionen für die Rückrunde deutlich untermauert. Mit Chris David schließt sich den Blau-Gelben ein äußerst erfahrener Mittelfeldspieler an, der sofort spielberechtigt ist und die Mannschaft sportlich wie strukturell verstärken soll.
Der 32-jährige Niederländer bringt einen bemerkenswerten Lebenslauf mit. Stationen wie der FC Fulham in der Premier League oder Twente Enschede stehen ebenso in seiner Vita wie zuletzt ein Engagement auf Zypern. Nun führt ihn der Weg an die Delme – auch aus persönlichen Gründen. David wollte seine aktive Laufbahn näher an seiner Familie in Enschede fortsetzen und sieht beim SV Atlas dafür ideale Voraussetzungen.
Möglich wurde der Transfer durch die Unterstützung eines Vereinspartners. Die Mittelpunkt Kinder- und Jugendhilfe GmbH aus Bremen beteiligte sich maßgeblich an der Um-
setzung. Vereinschef Jörg Neunaber sprach von einem starken Zeichen der Verbundenheit und betonte, dass Transfers dieser Kategorie ohne externe Hilfe kaum realisierbar seien.
Sportlich erhofft sich Atlas vor allem Stabilität und Qualität im zentralen Mittelfeld.
Sportlicher Leiter Stephan Ehlers erklärte, man habe sich schon länger um David bemüht und den Kontakt nie abbrechen lassen. Die Mischung aus internationaler Erfahrung, Spielintelligenz und Führungsqualitäten habe letztlich den Ausschlag gegeben. Zudem passe der Neuzugang menschlich hervorragend ins bestehende Gefüge. Der Routinier wird umgehend ins Team integriert und soll mit Übersicht, Technik und Erfahrung dem Offensivspiel neue Impulse geben.
DFC nimmt Tabellenführer
Die erste Mannschaft des Delmehorster Federballclubs hat dem Tabellenführer TuS Hilter einen Punkt abgenommen und damit für ein Ausrufezeichen gesorgt. Beim 4:4-Unentschieden gingen alle acht Partien
über die volle Distanz von drei Sätzen – ein Spiel auf Augenhöhe, das auch im Ergebnis seine Entsprechung fand.
einen Punkt ab
Für Hilter war es der erste Punktverlust der Saison, an der klaren Spitzenposition ändert das angesichts des großen Vorsprungs allerdings nichts. Umso größer war die Zufriedenheit beim DFC, dem Ligaprimus zumindest einen Zähler abgeknöpft zu haben. Besonders bemerkenswert war der
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Auftritt der Damen. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Anja Eilers und Adriana Caprino sprang Tanja Lindner kurzfristig ein – und überzeugte auf ganzer Linie. Sie gewann beide Einzel. smu
Balkonkraftwerke aufrüsten
Mehrere Solarspeichersysteme lassen sich zusammenschalten
Die durchschnittlichen Stromkosten für Privathaushalte in Deutschland sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten enorm gestiegen. Die größten Preissprünge gab es in den Jahren 2022 und 2023. Seitdem hat sich der Preis auf einem hohen Niveau stabilisiert. Immer mehr Haushalte wollen sich mit Photovoltaik-Dachanlagen unabhängiger vom Strompreis und von Energieversorgern machen und tragen damit damit gleichzeitig zur Energiewende bei.
Eine Komplettanlage auf dem Dach mit großem Speicher muss man sich als Hausbesitzer allerdings erst einmal leisten können. Die Alternative sowohl für Eigentümer als auch für Mieter sind sogenannte Balkonkraftwerke, also kleinere Anlagen mit einem kompakten Speicher, die nicht viel Platz benötigen.
Mit einer zentralen Steuereinheit lassen sich mehrere kleine Solaranlagen kombinieren. Foto: DJD/Anker Solix
Der Boom bei diesen leicht zu installierenden Mini-Solaranlagen ist ungebrochen. 2024 hat sich ihre Zahl in etwa verdoppelt, insgesamt dürfte es nach Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) mittlerweile mehr als eine Million Balkonkraftwerke geben. Sie stoßen aber in der Praxis schnell an ihre Grenzen, wenn der Stromverbrauch im Haushalt hoch ist, weil natürlich nicht nur die Spül- und Waschmaschine, sondern auch das E-Auto oder eine Wärmepumpe möglichst mit eigenem Solarstrom versorgt werden sollen.
Wer dank eines Balkonkraftwerks Gefallen am selbst er-
zeugten Strom gefunden hat, möchte in diesem Fall natürlich nicht das bereits gekaufte Equipment wieder komplett austauschen. Die Lösung kann sein, mehrere kleine Balkonkraftwerke einfach zusammenzuschließen. So lässt sich mehr Solarenergie speichern und die Anlagen amortisieren sich viel schneller. Von Anker Solix, einem führenden Anbieter für Stecksolarspeicher, gibt es beispielsweise mit dem Power Dock nun eine zentrale Steuereinheit für diesen Zweck. Sie verbindet mehrere Solarspeichersysteme – man nennt sie auch Solarbanks –miteinander und speist den Solarstrom gebündelt ins Haus ein. Die entscheidenden Vorteile für Nutzer sind hier die
Flexibilität und Kosteneinsparung. Das Multisystem inklusive Power Dock kann von jedem Elektro-Fachbetrieb installiert werden und erlaubt die Nutzung von bis zu vier Solarbanks mit einer Einspeiseleistung von bis zu 4,8 Kilowatt. Weil das System offen konzipiert ist, lässt es sich individuell und kostengünstig um zusätzliche Stromspeicher oder Solarmodule erweitern und ist damit sehr zukunftssicher. Am meisten profitieren Familien mit einem mittleren Strombedarf von etwa 3.000 bis 10.000 Kilowattstunden. Je nach Auslegung kann sich die Investition in ein solches System bereits nach wenigen Jahren durch eingesparte Stromkosten rechnen. kp
Vereinschef Jörg Neunaber (links) und Sportlicher Leiter Stephan Ehlers stellten Neuzugang Chris David vor. Foto: SV Atlas Delmenhorst
& Solaranlagen
Blick ins Innere der Solartechnik
Mit verschiedenen Komponenten lassen sich Photovoltaikanlagen optimal nutzen
KLAUS PICKSAK
Als umweltschonende Energiequelle wird Solarstrom immer beliebter. Da stellt sich die Frage nach der Technik hinter den Kulissen einer Photovoltaikanlage. Grundsätzlich lässt sich der Aufbau des Kraftwerks auf dem eigenen Dach in die Bereiche der Stromgewinnung und der Stromverwendung einteilen.
Um aus der Sonne den Solarstrom zu gewinnen, wandeln die Photovoltaik-Module auf dem Dach das auftreffende Licht in ihren Zellen aus Silizium in Gleichstrom um. Die Module sind auf einer Unterkonstruktion befestigt, die sturmsicher mit der jeweiligen Dachkonstruktion verbunden ist. Die einzelnen Module sind miteinander durch Solarkabel verbunden, die den erzeugten Strom zunächst sammeln und ihn dann an einen Wechselrichter weiterleiten.
Dieses Bauteil wandelt den Gleichstrom dann in Wechselstrom um, denn nur so kann er entweder im eigenen Haushalt verbraucht oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Nutzungsmöglichkeiten der selbst erzeugten Energie reichen vom Betrieb der Haushaltsgeräte über das Heizen mit einer Wärmepumpe bis zur Ladung eines E-Autos über eine Wallbox.
Alternativ lässt sich der überschüssige Strom zunächst auch in einem Batteriespeicher „zwischenlagern“. Hierzu wird der von der Photovoltaikanlage kommende Strom als Gleichstrom gespeichert, be-
mit eigenem Sonnenstrom. Durch verschiedene Komponenten wird sie optimal auf die Nutzung abstimmt.
vor er den Wechselrichter erreicht. Wenn er später genutzt werden soll kann er vom Speicher über den Wechselrichter wieder in das häusliche oder öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Im Zählerkasten trifft die erzeugte Solarenergie dann auf den Netzanschluss des Hauses. In diesem zentralen Knotenpunkt der elektrischen Installation erfasst ein intelligenter Zähler – dies ist in der Regel ein sogenannter Smart Meter – den Energiefluss und ermittelt die Stromkosten sowie die Einspeisevergütung vom externen Netzbetreiber, wenn der Strom ins öffentliche Netz abgegeben wird. Darüber hinaus liefert
der Smart Meter detaillierte Informationen über den Energieverbrauch im Haus und regelt als Energiemanager die effiziente Steuerung des Stromverbrauchs. Wenn der Solarstrom also nicht direkt im Haushalt, für die Wärmepumpe oder das E-Auto gebraucht wird, entscheidet er automatisch, ob der Strom zunächst gespeichert oder direkt ins Netz eingespeist werden soll. Noch ein Wort zum Stromspeicher. Typischerweise besteht er aus einer oder mehreren Batteriezellen, die meist auf Lithium-Ionen-Technologie basieren. Diese Zellen sind in einem Gehäuse untergebracht, das zusätzlich über ein
Batteriemanagementsystem (BMS) verfügt. Dieses System überwacht und steuert den Lade- und Entladeprozess zur Optimierung der Lebensdauer und Effizienz des Speichers. Eine sinnvolle Ergänzung der Solaranlage ist die Wallbox als Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie ermöglicht das schnelle und sichere Laden des E-Autos zu Hause und ist eine komfortable Lösung zur Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom.
Für die maßgeschneiderte Planung und Installation von Solaranlagen stehen spezialisierte Elektrofachbetriebe ihren Kunden mit fundierter Beratung zur Verfügung.
Eine Solaranlage sichert die Versorgung
Foto: DJD/LichtBlick/Simon Kraus/Fotolia
Gerne auch mit Schirmhalterung
BRITTA BUNTEMEYER
Auch nach sechs Jahren läuft beim AML Fahrzeughandel alles wie geschmiert. Anfang 2020 hat André Mierke-Laube zeitgleich mit dem Kfz-Service Ramona Hübner den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt –er an der Stedinger Straße 22a, der Kfz-Service an der 22. „Astrein. So können wir weitermachen“, resümiert MierkeLaube. Nachdem er sich zunächst auf Autos fokussiert hatte, steht seit vier Jahren das Thema E-Mobilität für Senioren verstärkt im Mittelpunkt. Hier werden auch Sonderanfertigungen sowie bestimmte gewünschte Konstruktionen oder Umbauten angeboten. „Die E-Mobil-Fahrzeugpalette hat sich etwas vergrößert. Es gibt viel kleinere Mobile, die einfach zerlegt oder zusammengeklappt werden und viel von Wohnmobilisten mitgenommen werden, weil in der höheren Altersklasse dort auch einige Personen mit Einschränkungen belastet sind“, weiß Mierke-Laube. Der Trend gehe zur Individualität in den Bereichen Umbau, Wunschfarbe oder auch Fahrwerke. „Wir haben eine ältere Dame, die unbedingt ein pinkfarbenes Mobil haben wollte, also hat sie es bekom-
André Mierke-Laube (r.) und Manfred Manske bieten im Bereich E-Mobilität für Senioren mittlerweile auch Sonderanfertigungen, gewünschte Konstruktionen und Umbauten an. Foto: Konczak
weiterhin dreht, ohne zu ruckeln“, sagt Mierke-Laube. Die finanziellen Mittel der Menschen seien aufgrund sämtlicher Verteuerungen der Lebenshaltungskosten massiv eingeschränkt worden, vielen fehle das Geld für das Gewünschte. Daher hat AML Fahrzeughandel die Möglichkeit für kurzläufige Finanzierungen bis maximal zwölf Monate geschaffen. AML Fahrzeughandel erfüllt individuelle Wünsche / Fokus auf E-Mobilität
men. Ein älterer Herr aus Bremen ist früher immer Jaguar gefahren und das Mobil musste in BRG – British Racing Green – lackiert werden. Also haben wir das gemacht. Wir haben Jäger, die ein höheres, geländegängiges Fahrwerk haben mussten, und eine Zeitungsausträgerin, die zusätzlich zwei große Körbe montiert haben wollte“, berichtet der Geschäftsführer. Zudem fertigt
AML Fahrzeughandel Anhänger für den Hund oder den Kasten Bier, Halter für den Rollator oder den Sonnenschirm. Das Thema und seine Möglichkeiten seien glücklicherweise noch lange nicht erschöpft. Und gibt es noch neue Ziele? „Das Alte zu bewahren. Heutzutage ist es wirklich schon ein lobenswertes Ziel, wenn du als Selbstständiger deine Zahlen halten kannst und das Rad sich
Bestens aufgestellt für die Zukunft
Kfz-Service Ramona Hübner auf Erfolgskurs / Halle in Ganderkesee jetzt voll besetzt
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Der Kfz-Service Ramona Hübner gibt auch nach sechs Jahren weiterhin Vollgas. Der Standort in Bookholzberg wurde im Sommer 2024 durch eine zweite größere WerkstattHalle an der Bergedorfer Straße 47 in Ganderkesee ergänzt. Hier führt Hübners Team unter anderem eigene Achsvermessungen durch, kalibriert Assistenzsysteme oder kümmert sich um E-Fahrzeuge, Wohnmobile und Caravans sowie Nutzfahrzeuge bis zu sechs Tonnen. „Unsere zweite Halle ist nun voll besetzt“, freut sich Ramo-
na Hübner. Bisher war nur ein Monteur auf Abruf vor Ort. Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sind jetzt zwei Kfz-Meister und ein Lehrling an der Bergedorfer Straße erreichbar. Termine können unter der Telefonnummer 0172/2 96 98 96 vereinbart werden. „Wir haben viele Firmenkunden, viel mehr Platz für die Fahrzeuge und können uns mehr ausbreiten“, so Hübner. Ein Fahrzeug könne jetzt auch mal zwei Tage stehenbleiben.
Der Standort in Ganderkesee habe sich als voller Erfolg
erwiesen. „Er wird gut angenommen. Ich danke allen unseren Kunden für die Treue“, zeigt sich die Chefin zufrieden. Dieses Zufriedenheitsgefühl teile auch ihr gesamtes Team. „Das bestärkt uns natürlich in dem, was wir machen“, so Hübner, die nun personell aus dem Vollen schöpfen kann. Nachdem die Auszubildende ihre Gesellenprüfung bestanden hat, arbeitet sie jetzt in Bookholzberg voll mit. Eine weitere Vollzeitkraft kommt ab 1. Februar hinzu. „Wir sind nun gut aufgestellt und können frühzeitig Termine annehmen“, erklärt Ramona Hübner. bbr
Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Kundinnen und Kunden für Ihre Treue!
· Inspektionen nach Herstellervorgaben mit Eintragung ins Digitale Serviceheft
Ramona Hübner (2. v. l.) freut sich, dass ihr Team nun komplett ist. Foto: Konczak
Gesetz legt Mindestlohn fest
Für Auszubildende in dualen Ausbildungsberufen nach BBiG oder Handwerksordnung, die ihre Ausbildung zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2026 beginnen, steigt die Mindestvergütung im ersten Ausbildungsjahr um knapp 6,2 Prozent. Damit gelten für 2026 folgende monatliche Mindestlöhne: 724 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 854 Euro im zweiten Jahr, 977 Euro im dritten Jahr und im vierten Jahr gibt es 1.014 Euro.
Die Mindestausbildungsvergütung gilt seit 2020 und ist eine gesetzlich festgelegte Untergrenze für die monatliche
Ausbildungsvergütung. Sieht ein Tarifvertrag eine Ausbildungsvergütung unterhalb der Mindestausbildungsvergütung vor, dürfen sich tarifgebundene Ausbildungsbetriebe nach diesem Tarifvertrag richten. Für nicht tarifgebundene Betriebe gilt zusätzlich zur Mindestausbildungsvergütung, dass ihre Vergütung die für ihre Branche und Region geltenden tariflichen Sätze um maximal 20 Prozent unterschreiten darf. Der weitaus größte Teil der Auszubildenden erhält allerdings eine Ausbildungsvergütung deutlich oberhalb dieser vorgeschriebenen Sätze. kp
Jobmesse als Booster für den Berufsstart
„Markt der Möglichkeiten“ bietet Infos zu vielen Berufen für Schüler und Quereinsteiger
KLAUS PICKSAK
VerkäuferimSanitätshaus(m/w/d)
In diesem Jahr organisiert die Stadt Delmenhorst zum zweiten Mal den „Markt der Möglichkeiten“. Auf dieser Jobmesse, präsentieren sich zahlreiche Arbeitgeber aus der Region mit vielfältigen Berufsbildern. Das Event findet am Freitag, 13. März, von 9 bis 17 Uhr in der Markthalle statt. Im Vergleich zur Premiere der Jobmesse im Jahr 2024 ist das Angebot dieses Mal noch größer geworden. Zusätzliche Aussteller und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm werten den „Markt der Möglichkeiten“ somit weiter auf. Zu den teilnehmenden Arbeitgebern gehören die Stadtverwaltung, die Feuerwehr, der Baubetrieb der Stadt Delmenhorst, die Bundes- und Landespolizei, die Lebenshilfe, das Deutsche Rote Kreuz, das Delme Klinikum, die Delmenhorster Heimstiftung, die Volkshochschule, die Berufsbildenden Schulen II, die Jugendberufsagentur, das Jobcenter sowie die Bundesagentur für Arbeit.
Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich am Freitag, 13. März, zahlreiche Aussteller mit den unterschiedlichsten Berufsbildern in der Markthalle.
Dank der gesetzlichen Regelung freuen sich viele Auszubildende über ihren garantierten Mindestlohn. Foto: DJD/rh-koeln.de
spräch kommen und mehr über die verschiedenen Berufsbilder erfahren. Die Karrieremesse richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Menschen, die sich für einen Quereinstieg in die Verwaltung interessieren oder Fachkräfte, die ihren nächsten Karriereschritt planen. Neben den Informationsständen in der Markthalle wartet im Rathaus ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Besucher. Am
Unsere Azubis sind in den vergangenen Jahren als Bundessieger und Landessieger Niedersachsen ausgezeichnet worden. Wenn du auch eine erfolgreiche Ausbildung machen möchtest, bewirb dich bei uns. Infos unter www.hermes-systeme.de
Nachmittag der Jobmesse wird es zudem eine Spielecke für die Kinder von Interessierten geben. Weitere Informationen, ein Faltblatt zur Veranstaltung sowie Kontaktmöglichkeiten gibt es unter delmenhorst.de/ jobmesse
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Foto: Stadt Delmenhorst
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Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter. Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum
01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an: DUALES STUDIUM
Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen BENEFITS Familiäre Atmosphäre
KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG
Kaufmann im Groß- & Außenhandelsmanagement (m/w/d)
Weiterbildungsmöglichkeiten Regelmäßige Feedbackgespräche Enge Betreuung durch den Fachbereich
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Azubi Events
Gute Chancen für Azubis in der Pflege
Für alle Berufszweige gab es deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerbungen
KLAUS PICKSAK
Vor knapp drei Wochen wurden die Ergebnisse der zweiten Erhebungswelle von 2023 im Pflegepanel des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht. Sie zeigen dass die Angebote für Ausbildungsund Studienplätze in der Pflege in 2023 größer als die tatsächliche Nachfrage war. Und dies, obwohl sich den Auszubildenden gute Perspektiven für den Übergang in den Beruf boten. Dafür sprechen hohe Übernahmequoten und die Chance auf Mobilität zwischen den unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen, die vielfältige Einstiegsmöglichkeiten eröffnen. Nahezu 100.000 Ausbildungsplätze stellten die ausbildenden Einrichtungen im Jahr 2023 bereit. Davon konnten allerdings nur 54 Prozent besetzt werden. Auch an den Pflegeschulen blieb die Nachfrage deutliche hinter der Zahl von Angeboten zurück. Von rund 83.000 angebotenen Plätzen wurden etwa 61.500 belegt. Das entspricht 74 Prozent. In pflegepraktischen, insbesondere primärqualifizierenden Bachelorstudiengängen blieben ebenfalls Kapazitäten ungenutzt. Die Interessierten an einer Ausbildung hatten somit entsprechende Entscheidungsspielräume bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes. Die Gründe für unbesetzte Ausbildungsplätze unterschieden sich in den einzelnen Versorgungsbereichen: Pflegeheime und ambulante Dienste berichteten vor allem von zu wenigen Bewerbungen, wäh-
Wer sich für eine Ausbildung in Pflegeberufen interessiert, der hat in allen Bereichen sehr viel Entscheidungsfreiheit bei der Wahl seiner Ausbildungsstätte. Foto: BfA
rend Pflegeschulen und Krankenhäuser häufiger eine fehlende Eignung der Bewerbenden nannten. Bei der Auswahl neuer Auszubildender wurden Motivation, persönlicher Eindruck und ein vorheriges Kennenlernen vielerorts wichtiger bewertet als Schulnoten oder formale Vorqualifikationen. Für Krankenhäuser hatten schulische Abschlüsse tendenziell höhere Bedeutung, gleichzeitig berichteten sie vergleichsweise seltener von Besetzungsproblemen. Positiver fällt der Blick auf den Übergang in den Beruf aus. Fast 80 Prozent der Auszubil-
denden in Krankenhäusern und rund zwei Drittel von ihnen in Pflegeheimen und -diensten wurden überwiegend unbefristet übernommen. Die Daten der befragten Einrichtungen liefern zudem Hinweise auf die Mobilität der Azubis. Geschätzt 1.800 wechselten direkt nach dem Abschluss aus stationärer oder ambulanter Langzeitpflege in den Krankenhausbereich. Unter dem Strich skizzieren die Ergebnisse eine eindeutige Tendenz im Ausbildungsmarkt: Einrichtungen suchten weiterhin Nachwuchs und Auszubildende fanden gute
Einstiegschancen vor. Die Daten der zweiten Erhebungswelle des BIBB-Pflegepanels wurden im ersten bis dritten Quartal 2024 erhoben. Insgesamt wurden mehr als 7.200 Verantwortliche für die Ausbildung zur beruflichen und hochschulischen Pflegeausbildung zum Bezugsjahr 2023 befragt. Davon kamen 6.276 aus ausbildenden Einrichtungen, 925 aus Pflegeschulen und 46 aus Hochschulen mit pflegepraktischem Anteil. Der nächste Bericht mit den Ergebnissen zur dritten Erhebungswelle wird voraussichtlich Ende 2026 erwartet.
Ausbildungsstart 01.08.2026
Ausbildung zum Medienkaufmann
Digital und Print m/w/d in Delmenhorst
Die Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft ist einer der größten Verlage von Anzeigenzeitungen und SpecialInterest-Magazinen in Norddeutschland mit Sitz in Bremen. Die wöchentlich erscheinenden Anzeigenzeitungen Weser Report, BLV, Aller Report, Wümme Report, Hamme Report und Delme Report stellen mit einer wöchentlichen Au age von über 352.000 Exemplaren das Hauptgeschäftsfeld des Verlages dar.
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Als Medienkaufmann Digital und Print (m/w/d) verbindest Du Deine Interessen für Marketing, Vertrieb und kaufmännische Betriebsabläufe, um Deine beru iche Karriere als Allroundtalent im Medienbereich und Verlagswesen zu starten. Von der Planung bis zur Veröffentlichung unserer Printmedien lernst Du alle Arbeitsschritte anhand von konkreten Aufgabenstellungen ausführlich kennen. Dafür durchläufst Du unterschiedliche Teams, wie z. B. die Anzeigenabteilung, die Redaktion, die Druckvorstufe, Produktplanung und die Rechnungsabteilung.
Gemeinsam mit uns arbeitest Du vor allem an: der Herstellung von unterschiedlichen Medienprodukten der Betreuung von Anzeigenkunden im Innen- und Außendienst Marktanalysen und Planungen von geeigneten Marketingmaßnahmen Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit auch eigenverantwortlich Projekte zu erarbeiten und umzusetzen. Es erwarten Dich abwechslungsreiche und vielfältige Einblicke an unseren zentral gelegenen Standorten in Bremen und Delmenhorst. Wir bilden Dich mit Schwerpunkt in Delmenhorst aus und Ausbildungsstart ist der 01.08.2026
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Online zur gewünschten Ausbildung
Bei digitalen Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen sind einige Dinge wichtig
KLAUS PICKSAK
Die klassische Bewerbungsmappe ist weitgehend out. Stattdessen ist es heute fast überall üblich, dass Bewerber für einen Ausbildungsplatz ihre Unterlagen digital einreichen. Auch Vorstellungsgespräche werden zunehmend per Videogespräch geführt. Das hat vor allem zwei Vorteile: Eine Onlinebewerbung spart Papier und kann schneller und einfacher verarbeitet werden. Eine Online-Bewerbung zeigt zudem von Anfang an die Digitalkompetenz der Bewerber. In vielen Berufen ist es heute wichtig, dass die Mitarbeitenden digital arbeiten können, denn oft werden Vorgänge online dokumentiert und manchmal findet auch die Kundenberatung als Videogespräch statt. Wer also seine Unterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Co. als PDF parat hat und das Vorstellungsgespräch am Laptop meistert, bringt schon viele Voraussetzungen für den künftigen Ausbildungsplatz mit. Trotz moderner Kommunikation bleiben aber die klassischen Anforderungen bestehen: Anschreiben und Lebenslauf sollten gut formuliert, sauber gestaltet und ohne Rechtschreibfehler sein. Positiv fällt auf, wer sich offensichtlich im Vorfeld mit der Firma und der zu besetzenden Stelle beschäftigt hat. Versendet werden die Unterlagen dann entweder per
Nachdem man sich digital beworben hat, sollte man vor einem Online-Bewerbungsgespräch als Video-Chat die Technik und das Setting checken. Foto: DJD/Compass Private Pflegeberatung
E-Mail oder über ein Tool auf der Firmen-Webseite, wo die Unterlagen hochgeladen werden können. Für das anschließende Online-Vorstellungsgespräch braucht man zunächst eine ausreichende technische Ausstattung. Damit beim Termin
Karriere mit Gebäudechnik
Rund um die Uhr verlassen wir uns darauf, dass Trinkwasser in Top-Qualität aus dem Hahn kommt und dass die Heizung zuverlässig läuft. Das macht deutlich, welche Bedeutung das Berufsbild von Fachkräften aus der Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik hat. Die duale Ausbildung im SHK-Handwerk bietet viele Einstiegsmöglichkeiten in diese zukunftssichere Branche. Neben handwerklichem Können und technischer Präzision sind auch beraterische und kaufmännische Talente ge-
fragt. Tätigkeiten wie das Installieren energiesparender Heizungen, die Umsetzung komfortabler Bäder mit innovativen Funktionen oder die Einrichtung moderner Lüftungssysteme gehören ebenso dazu, wie Planung, Kundenberatung und nachhaltige Systemlösungen. Nach einer Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren eröffnen sich vielfältige Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie reichen vom Meistertitel bis zur Selbstständigkeit mit einem eigenen SHK-Betrieb. kp
nichts schief geht, lohnt es sich, Ton, Kamera, Beleuchtung und Hintergrund vorher einmal auszuprobieren und rechtzeitig online gehen. Zum VideoTermin sollte man sich genauso gut und angemessen kleiden wie bei einem Vor-Ort-Gespräch.
Initiativbewerbung starten
Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz durchstöbern viele junge Menschen entsprechende Stellenanzeigen in Zeitungen oder Onlinebörsen und bewerben sich dann auf passende Angebote. Wer aber schon ein klares Bild von seinem Ausbildungsplatz für den Traumjob hat, der kann mit einer Initiativbewerbung selbst den ersten Schritt machen und sich gezielt bei seiner Wunschfirma bewerben, auch wenn dort gerade keine konkrete Stelle ausgeschrieben ist.
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Das kann sich lohnen, denn Schätzungen zufolge werden bis zu 70 Prozent der Stellen gar nicht über eine Ausschreibung, sondern über Beziehungen oder Empfehlungen vergeben. Mit einer solchen Initiativbewerbung verpasst man keine Stelle in der Wunschfirma und ist beim späteren Einstellungsprozess ganz vorne mit dabei. Gerade bei großen und wachsenden Firmen, in denen häufig mehrere Ausbildungsstellen zu besetzen sind, ist diese Vorgehensweise erfolgversprechend. kp
ImAuftragderZukunft–wirbewegenIdeen:Aus Wertstoff wird Rohstoff,ausBiomasseStrom,ausAbfallWärme,aus Wasser Leben.Mehrals40.000MenschenarbeitenbeiREMONDISan ganzheitlichenLösungen,die FortschrittundRessourcenschonung inEinklangbringen.Gemeinsam,wiederundwieder,weltweit.
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Angebot von Ausbildungsplätzen sinkt
Die angespannte wirtschaftliche Lage wirkt sich auch auf den Lehrstellenmarkt aus
KLAUS PICKSAK
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In jedem Jahr analysiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. Als Basis dafür dienen die BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge sowie die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Die aktuelle Ausbildungsbilanz für das Jahr 2025 belegt, dass sich die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland auch in der Ausbildungssituation widerspiegelt. So wurden im Berichtsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 bundesweit rund 476.000 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das entspricht einem Rückgang von 10.300 Verträgen oder minus 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei gab es durchaus unterschiedliche Entwicklungen. Während zum Beispiel in den Freien Berufen die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 4,6 Prozent (+ 2.200) und im Handwerk um 0,4 Prozent (+ 500) gestiegen ist, ging sie in der Industrie und im Handel um 4,6 Prozent (- 12.600) und im Öffentlichen Dienst um zwei Prozent zurück (- 300). Deutlich eingebrochen ist im Jahr 2025 auch das Angebot an Ausbildungsplätzen. Mit rund 530.300 Stellen wurden 25.300 Ausbildungsplätze weniger registriert als im Vorjahr. Dies ist ein Minus von 4,6 Prozent. Besonders gravierend war dabei der Rückgang des betrieblichen Ausbildungsangebots, das um fünf Prozent schrumpfte. Seit dem Jahr 2009 ging das Angebot an Ausbildungsplät-
Die Zahl der Ausbildungsplätze sank um 4,6 Prozent. Es wurden auch weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen. Besonders stark ist dieser Trend in der Industrie und im Handel. Foto: ProMotor
zen nur im ersten Jahr der Corona-Pandemie noch stärker zurück. Dem rückläufigen Angebot an Ausbildungsplätzen steht wie im Vorjahr eine leicht steigende Nachfrage vonseiten der Bewerber und Bewerberinnen gegenüber. Sie nahm um 3.700 auf 560.300 beziehungsweise 0,7 Prozent zu. Neben dem Angebot an Ausbildungsplätzen entwickelte sich auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze rückläufig. Mit etwa 54.400 unbesetzten Ausbildungsstellen blieben 15.000 Plätze beziehungsweise 21,6 Prozent weniger Stellen vakant als im Vor-
jahr. Damit ist der Anteil der unbesetzten Stellen an allen betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten auf 10,6 Prozent gesunken – der niedrigste Wert seit 2020 (11,7 Prozent). Aus Sicht der Bewerber und Bewerberinnen hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt verschärft. Denn zum Stichtag 30. September 2025 hatten rund 84.400 junge Menschen noch keinen Ausbildungsplatz gefunden und hielten ihren Vermittlungswunsch weiterhin aufrecht. Das ist ein Anstieg um 19,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert seit 2010, als es
80.500 waren. Vor diesem Hintergrund warnt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser vor Konsequenzen: „Die negative Entwicklung am Ausbildungsmarkt ist eine direkte Folge der angespannten wirtschaftlichen Lage. Viele Betriebe reduzieren ihr Angebot mit spürbaren Folgen für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen: wer heute nicht ausbildet, dem fehlen morgen die Fachkräfte. Deshalb appelliere ich an die Unternehmen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in Ausbildung zu investieren.“
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Volvic Vitamin + natürliches Mineralwasser mit Vitaminen und Fruchtgeschmack, versch. Sorten, + 0,25 Pfand 1l = 1,85 0,75l DPG-Flasche
Pfanner Ice Tea versch. Sorten
1l = 0,56 2l Packung
111
1199
Budweiser Budvar Bierspezialität aus Tschechien, versch. Sorten, + 3,42/3,10 Pfand, je nach Verfügbarkeit im Markt 1l = 1,77/1,40 24x0,33l/20x0,5l Flasche