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Delme Report vom 06.12.2025

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Gemeinschaftlich wohnen

Klimafreundlich

Spatenstich für neue Kita

Baugemeinschaften für stadteigene Flächen gesucht

Delmenhorster Bushäuschen bekommen grüne Dächer

An der Försterstraße entsteht eine städtische Einrichtung für 115 Kinder

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Tierbescherung unter dem Sternenhimmel Der Tierschutzhof Delmenhorst, Schillbrok 5, verwandelt sich zur Tierbescherung am Sonntag, 14. Dezember, ab 16 Uhr in einen kleinen Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr findet die Weihnachtsfeier für die tierischen Bewohner erstmals inmitten festlich geschmückter Zelte, wärmender Lagerfeuer und besinnlichem Miteinander unter dem Sternenhimmel statt. Geschenke für die Tiere können die Besucher in der geschmückten Garage unter dem leuchtenden Weihnachtsbaum ablegen. Auf dem Wunschzettel stehen Dinge wie Kratzpappen, feines Katzenstreu, Gutscheine für Kratzbäume, Katzennassfutter, Trockenfutter getreidefrei, Kittenfutter, Kleintierstreu, Heu und Weiteres. Die komplette Liste gibt es auch online unter tierschutzverein-delmenhorst.de. bbr/Foto: pv

Besuch aus dem Bundestag Bei der öffentlichen Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Delmenhorst am Montag, 8. Dezember, ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst zu Gast. Beginn an der Lahusenstraße 25 (zweite Etage, Konferenzraum) ist um 16 Uhr. Ernst ist seit März für den Wahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land im Bundestag. DR

OOWV hebt Wasserpreise an

Aktionstag für Kinder Wie jedes Jahr in der Adventszeit öffnen sich die Tore der Markthalle für den Kinderaktionstag. Am Sonntag, 14. Dezember, gibt es von 12 bis 18 Uhr unter anderem Bastelaktionen, Luftballonmodellieren und Kinderschminken. Um 16 Uhr ist der Weihnachtsmann mit Geschenken zu Besuch. bbr

Führung auf der Nordwolle Wer eine Reise durch einen der ehemals größten und eindrucksvollsten Industriebetriebe Europas unternehmen möchte, hat am morgigen Sonntag, 7. Dezember, die nächste Gelegenheit dazu. Der Rundgang durch das Fabrikmuseum und über das Nordwolle-Gelände beginnt um 11 Uhr beim Museum, Turbinenhaus 10-12. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. DR Anzeige

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Preisänderungen betreffen Ganderkesee und Hude / SWD erhöht ebenfalls A L A NA L IPPOK

Parallel mit der Weihnachtspost flattert zum Jahresende eine Preiserhöhung für die Bürgerinnen und Bürger umliegender Kommunen in den Briefkasten: Der OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband) hat bei der Verbandsversammlung, die sich aus Vertretern der Städte und Gemeinden zusammensetzt, jetzt einstimmig einen Kostenanstieg des Trinkwasserpreises beschlossen. Ab 1. Januar 2026 müssen Kunden für 1.000 Liter (ein Kubikmeter) Trinkwasser nicht wie bisher 1,56 Euro zahlen, sondern 1,70 Euro – pro Jahr sind das für Personen mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 125 Litern pro Tag zusätzliche Kosten von etwa 6,44 Euro. Auch der monatliche Grundpreis steigt: Daraus ergibt sich eine jährliche Mehrbelastung in Höhe von 2,04 Euro pro Haushalt. Damit stellt sich der OOWV erneut gegen seine jahrelange Ära der Preisstabilität. Fast 30 Jahre lang hat der Verband 90 Cent pro Kubikmeter verlangt, seit 2021 finden nun schrittweise Anpassungen statt – was in den knapp fünf Jahren eine Steigerung von fast 90 Prozent ausmacht.

Im selben Atemzug steigt auch die Mengengebühr für die Schmutzwasserbeseitigung. Aufgrund unterschiedlicher Standards der kommunalen Kläranlagen und der daraus resultierenden separaten Abrechnungsbereiche variiert die jährliche Mehrbelastung in den Gebieten der Schmutzwasserbeseitigung. Die Gemeinde Ganderkesee muss beispielsweise mit einer Mehrbelastung von 17,02 Euro und die Gemeinde Hude mit 19,78 Euro pro Person rechnen.

Zehn Millionen Euro Mehrinvestitionen in 2026 geplant Grund für die Erhöhung: geplante Investitionen des OOWV in Höhe von 174 Millionen Euro für das kommende Jahr – 109 Millionen davon im Bereich der Wasserversorgung. Das sind zehn Millionen Euro mehr als 2025. OOWV-Verbandsvorsteher Sven Ambrosy begründet die hohe Investitionssumme mit Modernisierungsmaßnahmen. Durch die klimatischen Veränderungen wie langanhaltende Trockenperioden müssten die Wasserwerke beispielsweise im Sommer höhere Spitzen-

werte abfangen. Dies erfordere präventive, infrastrukturelle Maßnahmen. „Die Siedlungswasserwirtschaft wird häufig als Selbstverständlichkeit genommen, wir sind aber dazu verpflichtet, dass unsere Versorgungsinfrastruktur rund um die Uhr funktioniert. Deswegen müssen wir vorausschauend agieren“, argumentiert Geschäftsführer Karsten Specht. Zu den geplanten Anpassungen an Extremwetterverhältnisse müssten zeitgleich Reinvestitionen getätigt werden, auf die nun nicht mehr verzichtet werden könne. Die jahrelange Zeit der Preisstabilität ist vorbei – Investitionen sind fällig: „Unsere Gesamtstrategie als OOWV ist es, Entwicklungen früh zu erkennen und langfristige Infrastrukturen aufzubauen“, so Specht. Ein Faktor sei der Bereich der Cyber-Sicherheit, der durch die ansteigenden Hacker-Angriffe – auch auf Systemdienstleister – immer mehr an Relevanz gewinne. Ambrosy betont im Zusammenhang mit den Preisanhebungen, dass sich der Wasserversorgungspreis immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von etwa 2 Euro befinde. Der OOWV hebe die Preise nicht aus einer Gewinnerzielungsabsicht heraus an: „Die Gewinne

werden auch wieder reinvestiert. Wir machen notwendige Anpassungen, aber nichts darüber hinaus.“ Dass die Bürgerinnen und Bürger in der Adventszeit von den Neuigkeiten überrascht werden, sei den Wirtschaftsplänen und Kalkulationen für das darauffolgende Jahr zu schulden, erklärt Heiko Poppen, Pressesprecher des OOWV. Der Ganderkeseer Bürgermeister Ralf Wessel beurteilt diesen Umstand ähnlich: „Es gibt keinen guten Zeitpunkt für Preiserhöhungen.“ Hudes Bürgermeister Jörg Skatulla stimmt dem zu. Und betont: „Wir möchten die Maßnahmen nicht über Schulden und damit zulasten nächster Generationen realisieren.“ Die Mehrbelastungen treffen nicht nur Ganderkeseer und Huder, sondern auch die Delmenhorster. Das sei zwar keine Folge der Preiserhöhungen beim OOWV, wohl aber die Konsequenz daraus, dass die letzte Preisanpassung schon ein paar Jahre her sei, wie es von Seiten der Stadwerke (SWD) heißt. „Wir erhöhen ab dem kommenden Jahr den Wasserpreis von 1,65 Euro je Kubikmeter netto auf 2,06 Euro, was brutto statt 1,77 Euro je Kubikmeter ab 2026 dann 2,20 Euro bedeutet“, so die SWD.

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Delme Report vom 06.12.2025 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu