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Delme Report vom 11.10.2025

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Anspruchsvoll und erfüllend

„FlexiBib“ eröffnet

Auf den Fersen des Räubers

Murat Kalmis über seine ersten 100 Tage als Bürgermeister

In Ganderkesee kann man jetzt bis 22 Uhr Bücher ausleihen

Lauenburger Puppentheater entführt wieder in die fantasievolle Kasperlewelt

Wie soll sie denn nun heißen?

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Bislang fährt die E-Wegebahn noch unter einem Arbeitstitel. Daher sind nun die Delmenhorster Bevölkerung und auch die Besucher des Kartoffelfests gefragt. In den vergangenen beiden Namensaufrufen hat die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) viele kreative Vorschläge erhalten. Seither sind kontinuierlich weitere Namensvorschläge eingegangen, die sorgfältig geprüft und gewichtet wurden. Daraus sind nun drei finale Vorschläge hervorgegangen. Während des Kartoffelfests können Besucher beim Standesamt am Stand der dwfg ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben. Der Name mit dem meisten Zuspruch wird nach dem Fest bekanntgegeben. Mehr zum Kartoffelfest lesen Sie auf den Seite 6 und 8. DR/Foto: Konczak

Straßensperrung in Ganderkesee Wegen einer Bundeswehr-Übung sind nach Angaben der Gemeinde Ganderkesee von Montag bis Donnerstag, 13. bis 16. Oktober, Teilbereiche der Wiggersloher Straße sowie der Straße „Zur Großen Höhe“ für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung betrifft auch Radfahrer und Fußgänger. Konkret betroffen ist der Abschnitt zwischen der Straße „Am Segelflugplatz“ und der Zufahrt zum Schullandheim auf der Großen Höhe, letzteres ist jedoch weiterhin aus südlicher Richtung zu erreichen. al

Bürgerbüro und Standesamt zu Das Bürger-Service-Büro und das Standesamt Hude bleiben am Dienstag, 21. Oktober, aufgrund einer internen Schulung von 8 bis 12 Uhr geschlossen. Am Nachmittag stehen die Mitarbeiter von 14 bis 16 Uhr wieder zur Verfügung. bbr

Ehrenbürgerin verstorben Rat und Verwaltung der Stadt Delmenhorst trauern um Käthe Stüve. Die Ehrenbürgerin starb am Mittwoch im Alter von 94 Jahren. Die langjährige Ratsfrau (1981 - 2001) engagierte sich sowohl politisch als auch in vielfältigen weiteren Bezügen für die Stadt Delmenhorst und deren Bürgerinnen und Bürger. 2021 wurde sie zur Ehrenbürgerin ernannt. rl Anzeige

Ab 2027 geht's ans Eingemachte Stadtverwaltung präsentiert Haushaltsentwurf für 2026 / Defizit erfordert erneut Sicherungskonzept ROBE RT LÜ R S SE N

Kein Sparhaushalt aber auch kein Wunschzettel – so charakterisiert Oberbürgermeisterin Petra Gerlach den Delmenhorster Haushaltsentwurf für 2026. Im Ergebnishaushalt klafft erneut zwischen voraussichtlichen Einnahmen und geplanten Aufwendungen eine erhebliche Lücke von 41,2 Millionen Euro. „Das ist keine angenehme Botschaft, aber eine ehrliche“, sagte Gerlach. Die Folge: Delmenhorst muss erneut ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen, da aufgrund fehlender Jahresabschlüsse für 2023 und 2024 zunächst auch kein fiktiver Haushaltsausgleich möglich ist. Einschneidende Maßnahmen bei freiwilligen Leistungen soll es vorerst aber nicht geben. Da die Abschlüsse für 2023 (aktuelle Progno-

se: + 3 Millionen Euro/Beschluss: -26,6 Millionen Euro) und 2024 (-2,5 Millionen Euro/-20,8 Millionen Euro) voraussichtlich jeweils deutlich besser ausfallen als beschlossen, kann die Stadt sie als Konsolidierungsmaßnahme einsetzen. Das, in Verbindung mit Rücklagen aus 2022 (79,2 Millionen), würde trotz des erwarteten Defizits im laufenden Haushaltsjahr (-36,9 Millionen) noch ausreichen, um einen rechnerischen Ausgleich herzustellen. Dennoch schlägt die Stadtverwaltung dem Rat für 2026 weitere Konsolidierungsmaßnahmen vor, um sich schon auf noch schwierigere Zeiten ab 2027 vorzubereiten, wenn die Rücklagen voraussichtlich aufgebraucht sein werden: Von einer Anhebung des Grundsteuerhebesatzes auf 580 Punkte erwartet man eine Einnahmesteigerung um

350.000 Euro pro Jahr. Eine 20-prozentige Anhebung der Hundesteuer brächte 110.000 Euro. Der Zuschuss für Delkultur soll um 30.000 Euro gekürzt werden. Eine schärfere Geschwindigkeitsüberwachung soll unter dem Strich 600.000 Euro in die Kassen spülen. Die Optimierung von Telefonabrechnungen und Werbung soll 110.000 Euro einsparen, die Reduzierung des öffentlichen Busverkehrs in Randzeiten weitere 80.000 Euro. Zusammen würden die Maßnahmen den Haushalt um 1,28 Millionen Euro verbessern. Ab 2027 müsste dann noch viel drastischer gespart werden. Hier fasst die Verwaltung Streichungen bei der Gemeinwesenarbeit in Düsternort (50.000 Euro) und im Wollepark (100.000 Euro) ins Auge. Streichungen der Zuschüsse für das Looping-Projekt (20.000 Euro) und

die Arthothek (40.000 Euro) werden ebenfalls genannt. Eine Erhöhung der Elternbeiträge für Kita und Krippe um 5 Prozent soll 50.000 Euro einbringen. 150.000 Euro Ersparnis erhofft sich die Verwaltung davon, Baumpflegearbeiten durch Fremdfirmen statt vom Baubetriebshof erledigen zu lassen. Schwerpunkt der geplanten Investitionen in Höhe von 44,2 Millionen Euro ist der Bildungsbereich. Allein die Erweiterung mehrerer Grundschulen schlägt mit 18,9 Millionen Euro zu Buche. Beschlossen ist jedoch noch nichts. Die öffentliche Präsentation der Zahlen in der Markthalle markiert den Auftakt für die in den kommenden Wochen anstehende Befassung der Ratgremien mit dem Entwurf. Der Beschluss soll Mitte Dezember erfolgen.

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Der Wollepark bekommt ein neues, einladendes Aussehen. Ab kommender Woche werden zwei wichtige Zugänge zum Landschaftspark neu gestaltet. Ziel ist es, den Park noch mehr ins Stadtbild zu integrieren, seine Sichtbarkeit zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität für alle Nutzerinnen und Nutzer deutlich zu steigern. Den Anfang macht der Zu-

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gang „Fabrikhof“, bei dem die Bauarbeiten am kommenden Montag, 13. Oktober, beginnen. Direkt danach folgt der Zugang „Am Wollepark“. Beide Maßnahmen sollen im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. Die Umgestaltung verfolgt laut Stadtverwaltung mehrere Ziele: Der Zugang zum Park wird barrierefrei und somit für alle Menschen, unab-

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hängig von Alter oder Mobilität, deutlich einfacher und sicherer. Darüber hinaus soll der Wollepark als grünes Herzstück des Stadtteils noch stärker wahrgenommen werden. Der Zugang an der Thüringer Straße wurde bereits 2022 modernisiert und fügt sich nun stimmig in das Konzept ein. Während der Bauarbeiten kommt

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es im Park und an den Zugängen zu temporären Sperrungen. Der Fachdienst Stadtplanung bittet die Besucher um Verständnis. Die Maßnahmen sind Teil des integrierten Handlungskonzepts im Sanierungsgebiet „Wollepark – Sozialer Zusammenhalt“, das durch Bund, Land und Stadt finanziell unterstützt wird. DR

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Delme Report vom 11.10.2025 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu