Positiv in die Zukunft
Steigerung erforderlich
Baugrundstücke von der Gemeinde
Lehren aus der Delmenhorster Gesundheitskonferenz
SV Atlas empfängt heute im Stadion den BSV Rehden
Ganderkesee stellt Weichen für die Entwicklung und Vermarktung von Flächen
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NTD mit neuer Führungsspitze Nach acht Jahren als Vorsitzender hat Dirk Wieting (l.) sein Amt als Vorsitzender des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst (NTD) an die nächste Generation weitergeben. Bei der Jahreshauptversammlung wurde der 27-jährige Austen DobrinStein (r.) zu seinem Nachfolger gewählt. Als Anerkennung seiner Verdienste ist Wieting zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Heiko Petershagen (M.) bleibt zweiter Vorsitzender. Obwohl die Spielzeit 2025/2026 wegen der verzögerten Fertigstellung des Theaters „Kleines Haus“ ausfällt, müssen Fans nicht komplett auf das NTD verzichten: Am 7., 8. und 9. November spielt das Ensemble die Musikrevue „Völlig losgelöst“ auf der Neerstedter Bühne. DR/Foto: Konczak
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Bürgerbüro öffnet am 11. Oktober Wegen des Feiertages am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) verschiebt sich im Bürgerbüro der Stadt Delmenhorst der geöffnete Sonnabend. Anstatt – wie üblich – am ersten Sonnabend ist das Bürgerbüro in diesem Monat am 11. Oktober von 10 bis 13 Uhr persönlich erreichbar. Regulär hat das Bürgerbüro immer am Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr, am Dienstag und Donnerstag von 9.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie einmal im Monat am Sonnabend von 10 bis 13 Uhr geöffnet. DR
Delmenhorst ringt um Schulzukunft
Verwaltung schlägt mehrere Standortwechsel vor, um Platz für drittes Gymnasium zu schaffen
Wochenmarkt wird vorverlegt Aufgrund der beiden Feiertage – Tag der Deutschen Einheit und Reformationstag – wird der Wochenmarkt in Ganderkesee jeweils auf Donnerstag, 2. und 30. Oktober, vorverlegt. Die Öffnungszeiten, 13 bis 18 Uhr, bleiben unverändert. DR
E M R E A LT U G
Zweieinhalb Stunden hitzige Diskussion, 15 Wortmeldungen aus Elternschaft, Lehrerkollegien und Schulleitungen – die Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch Lucy van Kuhl in der BEGU hat deutlich gemacht, wie sehr die Lucy van Kuhl gastiert am 2. Oktober, 20 Uhr, in geplanten Umbauten im Delmender BEGU Lemwerder. Die preisgekrönte Kaba- horster Schulsystem die Stadtgerettistin zeigt ihr Programm „Auf den zweiten sellschaft bewegen. Während CDU, Blick“. Eintrittskarten gibt es im BEGU-Büro oder FDP und Grüne die Vorschläge der unter begu-lemwerder.reservix.de/events. rl Verwaltung als „bestmögliche Lösung“ verteidigten, machten Betroffene ihrem Ärger über drohende Schulschließungen Luft. Anzeige Ausgangspunkt der Debatte ist Hohe Kundenzufriedenheit durch unser ein neues Konzept der StadtverwalFirmenmotto „Ehrlich – erreichbar – zuverlässig“ – tung: Demnach soll die Außenstelbestens gerüstet für zukünftige Aufgaben. le des Max-Planck-Gymnasiums an der Berliner Straße zum Schuljahr 2027/28 aufgelöst und die HauptSANITÄR • HEIZUNG • UMWELTTECHNIK schule West dorthin verlagert werHEIZUNG + SANITÄR den. Die Bernard-Rein-Grund-
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schule nimmt bereits ab 2027/28 keine neuen Schüler mehr auf und läuft bis 2030 aus. Das dritte Gymnasium soll ab 2028/29 am Stubbenweg starten – ein kompletter Neubau wird nicht mehr verfolgt. Zudem sehen die Pläne Rochaden bei der Realschule Uhlandstraße, der Oberschule Wilhelm-von-derHeyde sowie Erweiterungen an Lilienstraße und Graftwiesen vor. Besonders heftig diskutiert wurde die Zukunft der Bernard-ReinSchule. Schulleiterin Petra Renken betonte in ihrer Wortmeldung, dass die kleine Grundschule im Stadtteil mit starkem Zuzug eine zentrale Rolle spiele: „Viele unserer Kinder sind sozial benachteiligt oder traumatisiert durch Krieg und Flucht. Wir haben gelernt, damit umzugehen – erfolgreich.“ Sie warnte davor, die bewährte Arbeit der Schulgemeinschaft „über den
Haufen zu werfen“. Unterstützung erhielt sie von Kollegin Christine Wiesental, die auf das Startchancen-Programm hinwies: 800.000 Euro Bundesmittel stünden der Schule zu, um genau diese Kinder zu fördern. „Wenn wir schließen, ist dieses Geld verloren“, so Wiesental. Mehrere Eltern kritisierten zudem, dass sich die Schulwege ihrer Kinder künftig deutlich verlängern würden – teilweise sogar verdoppeln. „Die Lebenswelt der Kinder muss entscheidend sein, nicht nur Zahlen auf dem Papier“, sagte Vater Christian Wüstner. Hayap Yildirim schlug vor, einen Anbau auf der Fußballwiese zu prüfen, um die Schule zu erhalten. Die Stadt verwies jedoch auf baurechtliche Vorgaben und fehlende Ausbaureserven. Patrik Kolbe, Leiter des Bildungs-
dezernats, wies die Vorwürfe zurück: „Wir müssen das große Ganze im Auge behalten. Zwei Kilometer Schulweg sind laut Gesetz zumutbar.“ Auch Alternativen wie ein Containerdorf oder ein Neubau seien nicht realistisch – zu teuer oder zu zeitaufwendig. Im Publikum überwog klar die Ablehnung. Doch politisch sieht es anders aus: CDU, FDP und Grüne signalisierten Zustimmung, SPD und DL2 lehnten die Schließung der Bernard-Rein-Schule ab. Für Unruhe sorgte eine Handlung der FDP: Ihr Vertreter Claus Hübscher erhob die Planungen von der Mitteilungsvorlage zum Beschlussvorschlag. Der Ausschuss einigte sich auf Antrag von Hasan Bicerik (SPD) darauf, dass weiterer Beratungsbedarf besteht. Eine Entscheidung wird frühestens im Rat am 30. September erwartet.
Zeugen nach Überfall auf Bäckerei-Fahrer gesucht Die Polizei sucht Zeugen für eine Raubtat, die sich am frühen Freitagmorgen auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Schönemoorer Straße ereignete. Nach Polizeiangaben wollte dort gegen 1.50 Uhr der Fahrer eines Kleintransportes eine
Bäckerei mit Ware beliefern. Als er sich im Laderaum seines Transporters befand, stürmten zwei maskierte Männer auf ihn zu. Möglicherweise unter Vorhalt einer Schusswaffe wurde er zu Boden gezwungen. Währenddessen durch-
suchte der zweite Täter die Fahrerkabine nach Wertgegenständen. Ohne Bargeld erbeutet zu haben, bestiegen die beiden Täter gegen 2 Uhr einen schwarzen Kleinwagen, mit dem sie in Richtung Stedinger Straße flohen.
Die Polizei fragt nun, wer am Tatort in der Schönemoorer Straße, Ecke Dwostraße, verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04221 / 1 55 90 entgegengenommen. rl
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