Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung
SAMSTAG, 2. AUGUST 2025
NR. 3464/35. JAHRGANG
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In den Bussen und Straßenbahnen der BSAG ist die Mitnahme von E-Scootern verboten. In anderen Städten oder Bahnen der Nordwestbahn ist die Mitnahme kein Problem.
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Klönschnack der Gilde Der nächste Klönschnack der St. Polycarpus Gilde findet in der Gaststätte Menkens, Hoykenkamp, am Mittwoch, 6. August, statt. Beginn ist um 17 Uhr. „Besprechen werden wir unter anderem, was uns Senioren die Politik aus Berlin bietet. Zudem wollen wir unsere nächsten Halbtagsfahrten planen“, teilt die Hammerführende Gildemeisterin Barbara Stolberg mit. Alle Mitglieder und Gäste seien herzlich eingeladen. rl
City-Samstag in der Markthalle
VBN, Nordwestbahn und Hamburg bewerten die E-Scooter Sicherheit unterschiedlich PHIL IPP BEHR BOM
Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für den heutigen Samstag werden die Aktivitäten des City-Samstages in die Markthalle verlegt. Das teilt die Delmenhorster Wirtschaftsförderung (dwfg) mit. Ursprünglich sollte die Hertie-Fläche genutzt werden. Moden- und Produktschauen sind für 11 und 13 Uhr geplant. rl
6 Millionen für Delmenhorst Das 600-Millionen-Euro Paket des Landes für Kommunalinvestitionen soll durch ein vereinfachtes Nachweisverfahren beschleunigt werden. Nach Angaben der Landtagsabgeordenten Lena Nzume (Grüne) aus Oldenburg erhält Delmenhorst voraussichtlich 6.081.379,78 Euro für Klimaschutzprojekte, soziale Infrastruktur und nachhaltige Investitionen. Laut Deniz Kurku (SPD) sollen davon vier Millionen Euro bereits 2025 als Vorschuss ausgezahlt werden. rl Anzeige
Deutschland ist der größte Markt für E-Bikes in Europa. Auch E-Scooter sind, laut dem Gesamtverband der Versicherer, immer häufiger auf deutschen Straßen unterwegs. Doch was, wenn es mal eine Panne gibt? Oder wenn ein starker Regenguss ein Weiterfahren unmöglich macht? Einfach mit in den Bus nehmen? Während das bei herkömmlichen Fahrrädern meist kein Problem ist, heißt es bei elektrischen Varianten oft: Scooter müssen draußen bleiben. Seit über einem Jahr gilt in den Bussen und Bahnen der VBN zu dem auch Delbus und BSAG geören ein Verbot für E-Scooter. Der Grund: „unzureichende Normen bei den verwendeten Lithium-Ionen-Akkus“, erklärt Andreas Holling, Sprecher der BSAG. Man habe
sich dabei an den Sicherheitsempfehlungen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen orientiert. E-Bikes, E-Rollstühle und E-Seniorenmobile sind von der Regelung nicht betroffen, so Holling, „da ihre Batterien den höheren Sicherheitsanforderungen entsprechen.“ Wer von Delmenhorst seinen E-Scooter, etwa in die Bremer Innenstadt mitnehmen möchte, darf das auf der Linie 201 nicht tun. In den Zügen der Nordwestbahn ist das hingegen kein Problem. „Zusammenklappbare E-Scooter und E-Bikes gelten bei uns als Handgepäck und dürfen kostenlos mitgenommen werden, sofern sie unbeschädigte, CE-geprüfte LithiumIonen-Akkus verwenden“, erklärt Sprecher Benjamin Havermann. Für die Nutzung auf der Straße ist die CE-Kennzeichnung ohnehin Voraussetzung. Genügend Sicher-
heit für die Regionalbahn – aber zu wenig für den Bus? Nicht überall. Denn nicht nur im Großraum Bremen ist der Umgang mit E-Scootern uneinheitlich geregelt. Auch zwischen den Bundesländern gibt es unterschiedliche Handhabungen. So ist die Mitnahme in den Bussen der Hamburger Verkehrsbetriebe erlaubt, in den U-Bahnen der Hamburger Hochbahn AG dagegen verboten. „In Bussen ist die Evakuierung im Brandfall in der Regel einfacher, da sie überwiegend oberirdisch fahren und über mehrere Türen mit direktem Zugang nach außen verfügen. Daher wurde dort bislang kein generelles Verbot ausgesprochen“, erklärt Sprecher Christoph Kreienbaum. Brände, ob durch E-Bikes oder EScooter, habe es laut den Sprechern weder bei der BSAG, noch bei der Nordwestbahn oder der Hamburger Hochbahn AG gegeben. „Die
Entscheidung zum Verbot basiert auf präventiven Maßnahmen und internationalen Erfahrungen“, erklärt Kreienbaum. Die Einschätzung des Brandrisikos fällt dabei unterschiedlich aus: Während die Nordwestbahn das Risiko als „beherrschbar“ einstuft, bezeichnet die Hochbahn es als „nicht vertretbar“. Bei E-Bikes sei die Gefahr aufgrund höherer Sicherheitsstandards geringer, ergänzt Andreas Holling. Die Folge: ein Flickenteppich. Klarheit könnte in nicht allzu ferner Zukunft kommen. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Novellierung der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Ziel ist es, strengere Prüfungen für Akkus einzuführen und einheitliche Sicherheitsstandards festzulegen. Dann könnte bundesweit geregelt werden, welche Stromspeicher im ÖPNV mitgenommen werden dürfen.
Mehr Arbeitslose aber weniger Bürgergeldempfänger
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Die Arbeitslosigkeit ist in Delmenhorst im Juli 2025 gestiegen. 4.433 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 73 Personen mehr als im Juni und 240 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,0 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkte über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 10,7 Prozent. Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit
bei 1.428 Personen (41 Personen mehr als im Vormonat und 154 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.005 Arbeitslose registriert (32 Personen mehr als im Vormonat und 86 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut. In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfs-
D EL M E N H O R S T E R
IN DER MARKTHALLE UND UMZU
FEST
gemeinschaften im Vorjahresvergleich um 76 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 4.466. 6.322 Personen bezogen Bürgergeld, das waren 159 Personen weniger als vor einem Jahr. Im Landkreis Oldenburg stieg die Arbeitslosenquote von 3,7 auf 3,9 Prozent, vor einem Jahr betrug sie 3,6 Prozent. Im Landkreis Wesermarsch beträgt die Quote aktuell 6,8 Prozent nach 6,7 Prozent im
Juni und 6,4 Prozent vor einem Jahr. „Im Juli ist die Arbeitslosigkeit erneut angestiegen. Dies ist saisontypisch“, sagt Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oldenburg Wilhelmshaven. „Schülerinnen und Schüler meldeten sich nach Schulabschluss zunächst arbeitslos, mit dem Ausbildungs- oder Studienstart werden sich viele von ihnen wieder abmelden“, erklärt er. DR
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