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Delme Report vom 21.06.2025

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

SAMSTAG, 21. JUNI 2025

NR. 3458/35. JAHRGANG

Fürs Leben lernen

Laufen und Lauschen

Satte Sounds in der City

Verein Brücke hilft Jugendlichen zurück auf den richtigen Weg

Bei einem Audiowalk durch Ganderkesee spazieren

Die Gitarrennacht liefert im Dezember wieder etwas für die Ohren

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Junge Kunst im Haus Coburg

Wenn

Tomás Maglione, Vanessa Amoah Opoku und Fynn Ribbeck (Foto) sind die drei Preisträger des erstmalig vergebenen Delmenhorster Kunstpreises. Alle zwei Jahre soll der Preis an Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die mit ihren Abschlussarbeiten an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum auf sich aufmerksam gemacht haben. Neben jeweils 5.000 Euro gehört zum Paket des Preises eine Ausstellung im Haus Coburg, die gestern eröffnet wurde und noch bis zum 7. September zu sehen ist. Alle drei Künstler arbeiten medienübergreifend und setzen auch auf bewegte Bilder. rl / Foto: Konczak

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52 Millionen für das DKD Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung hat weitere Fördermittel in Höhe von 52 Millionen Euro für den Bau des Delme-Klinikum Delmenhorst (DKD) freigegeben. Damit summiert sich die Förderung bislang auf 134 Millionen Euro. rl

Chefarztwechsel am DKD Nach langjähriger Tätigkeit verabschiedet sich zum 1. Juli Dr. Klaus Gutberlet, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Delme Klinikum Delmenhorst, in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Dr. Oliver Müssig, der zuletzt als Chefarzt am Klinikum Bremen-Ost tätig war. rl

Stars for Kids zieht um Stars for Kids kündigt seinen Umzug vom JuteCenter in die Delmenhorster Innenstadt an. Einzelheiten will der Verein, der unter anderem Geld für den Kindermittagstisch sammelt, in der kommenden Woche bekannt geben. rl

Huder Rat tagt Der Huder Gemeinderat tritt am Donnerstag, 26. Juni, 17 Uhr, zur öffentlichen Sitzung im Rathaus zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Neubau einer Grundschule in Wüsting sowie die Preisgestaltung für Wohnbaugrundstücke östlich Wilhelmstraße/südlich Riekersweg. rl Anzeige • Fenster läge • Rollläden h c s e b s eit Sicherh r und Türen • Markisen te s • Wintergärten für Fen rüsten! ch • Tischlerei zum Na • Insektenschutz

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Ring frei, Runde zwei! Verbaler Schlagabtausch als Vorgeschmack auf Sondersitzung des Rates zum dritten Gymnasiumstandort ROBERT LÜ R SSEN

Eigentlich steht das Thema ja erst am kommenden Montag auf der Tagesordnung, wenn sich der Delmenhorster Rat um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum com.media an der Lahusenstraße zur Sondersitzung trifft. Das hielt einige Protagonisten aber nicht davon ab, schon bei der regulären Sitzung am Mittwoch in der Markthalle ein paar Standpunkte auszutauschen. So viel ist vorab schon klar: Das Thema Iprump als Standort für ein drittes Gymnasium in Delmenhorst dürfte erneut heiß diskutiert werden. Die Sondersitzung soll eigentlich der Bekräftigung des am 24. April mit Mehrheit gefassten Beschlusses dienen, das dritte Gymnasium in Iprump in Nachbarschaft zur bestehendenden Grundschule zu errich-

ten. Die Verwaltung möchte so verhindern, dass sich das Verfahren verzögert und damit sicherstellen, dass das dritte Gymnasium rechtzeitig bis 2028 fertiggestellt werden kann. Auslöser ist die Ankündigung der SPD-Fraktion, rechtliche Schritte einleiten zu wollen, weil wichtige Informationen, die gegen die Realisierung des Projektes am Standort Iprump sprechen von der Verwaltung zurückgehalten worden seien. Insbesondere beriefen sich die Sozialdemokraten dabei auf das Fehlen der Stellungnahme der nicht-öffentlich tagenden Verkehrssicherheitskommission (VSK). Diese war im August 2024 bei der Betrachtung des Ist-Zustandes der verkehrlichen Situation rund um den Bahnhof Heidkrug zu der Bewertung gekommen, dass der Standort unter den gegebenen Umständen nicht geeignet sei.

Da sich die Stadtverwaltung zunächst weigerte, die Stellungnahme der VSK zugänglich zu machen, verlangte die SPD Akteneinsicht und setzte diese schließlich durch. „Warum haben Sie Angst vor Transparenz?“, griff die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Lotsios Oberbürgermeisterin Petra Gerlach (CDU) an. Die Chefin der Verwaltung warf den Sozialdemokraten „unverschämtes Vorgehen gegenüber Mitarbeitenden“ vor. Missverständnisse seien entstanden, weil Fragen nie richtig gestellt worden seien, insbesondere nicht schriftlich, worum sie gebeten habe. SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Mittag sprach von Salamitaktik. Bei ihrer Akteneinsicht hatten die Sozialdemokraten unter anderem festgestellt, dass bei der verwaltungsinternen Bewertungs-

matrix der Standort Stadion eine höhere Punktzahl erreicht hatte als der Standort Iprump. „Man muss die Matrix richtig lesen“, konterte Stadtbaurat Theo Dworak. Es gäbe auch K.o.-Kriterien. Beim Stadion sei das der kontaminierte Boden, der bei einem Rückbau hohe Kosten und zeitliche Verzögerung verursachen würde. „Bekommen wir auch die erste Matrix zu sehen?“, fragte Mittag. „War der Besitz der Grundstücke darin ein K.o.-Kriterium?“ Hintergrund: Anders als angenommen befinden sich noch nicht alle für den Bau in Iprump benötigten Grundstücke in städtischem Eigentum. Das war bekannt geworden, weil die FDP im Wirtschaftsausschuss die Höhe des Preises als überhöht bezeichnet hatte, und den Kauf deshalb weiterhin ablehnt.

Kaufhaus-Abriss offiziell beendet – Bebelstraße bald wieder frei Der Abriss des ehemaligen Karstadt- und Hertie-Kaufhauses in der Delmenhorster Innenstadt ist nun auch offiziell beendet. Die Arbeiten zur Beseitigung des Betonklotzes dauerten etwa anderthalb Jahre. In der kommenden Woche wird nach Angaben der Stadtverwaltung die an die Freifläche anliegende

Bebelstraße wieder für den Verkehr geöffnet. Zuerst wird die Straße markiert, danach ist sie wieder befahrbar und kann vorübergehend auch zum Parken genutzt werden. „Jetzt können die nächsten Schritte beginnen“, sagt Stefan Lehmann, Fachdienstleiter Stadtplanung. „Wir danken allen Anwohnerinnen und Anwohnern so-

wie den Geschäften in der Nähe für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten.“ Parallel schreiten die Planungen für eine neue Nutzung der ehemaligen Kaufhaus-Fläche voran. Aktuell läuft ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb, der sich mit dem Bau einer berufsbildenden Schule sowie Ideen für die restli-

chen zum Verkauf stehenden Flächen beschäftigt. „Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs werden im Oktober 2025 erwartet“, teilt die Stadtverwaltung mit. Unter dem Namen „Kirchenquartier“ soll in den kommenden Jahren auf der gegenüberliegenden Seite der Bebelstraße ein, hochwertiges Wohnquartier entstehen. rl

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