Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung
SONNTAG, 13. APRIL 2025
NR. 3448/35. JAHRGANG
Ersatzdrogen sind gefragt
Buch über sein Leben
Naturpark soll Reiseregion werden
Immer mehr Menschen möchten substituiert werden
Ehemaliger Chef des Karpathos veröffentlicht sein Werk
Schon viele Maßnahmen und Projekte in der Wildeshauser Geest realisiert
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Wochenmarkt wird vorverlegt Der Wochenmarkt in Düsternort wird aufgrund des Feiertages von Karfreitag, 18. April, auf Donnerstag, 17. April, vorverlegt. Die Marktbeschicker bieten ihre Waren wie üblich von 7.30 bis 12.30 Uhr an. Für den Wochenmarkt auf dem Rathausplatz ändert sich durch die Osterfeiertage nichts. Die Stände sind am Sonnabend, 19. April, wie gewohnt von 7.30 bis 13 Uhr aufgebaut. DR
Als „nicht angepasste Geschwindigkeit“ bezeichnet die Polizei eines der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Dabei sind Geschwindkeitsüberschreitungen für gewöhnlich vermeidbar. Foto: Konczak
Gemischte Bilanz mit alarmierenden Trends
Rathaus schließt früher HUDE – Wegen der Osterfeiertage schließen das Rathaus Hude sowie das Bürger Service Büro/ Standesamt am Gründonnerstag, 17. April, bereits um 16 Uhr. Die Verwaltung bittet um Verständnis und wünscht allen Huder Bürgerinnen und Bürgern schöne Ostern. DR
Förderung für Sportstätten Vereine, die nach den Förderrichtlinien des Landessportbundes Niedersachsen aus zugewiesenen Landesmitteln unterstützt werden, können einen Antrag auf Förderung für Baumaßnahmen von Sportstätten beim Landkreis Oldenburg zu stellen. Drin ist eine Förderung von bis zu 25 Prozent. Infos auf oldenburg-kreis.de. bbr Anzeige – Anzeige –
Wir können Küche.
Polizeidirektion stellt Unfallstatistik vor E M R E A LT U G
Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch hat ihre Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr veröffentlicht. Während die Gesamtzahl der Unfälle leicht auf 7.764 sank (2023: 7.903), stieg die Zahl der Schwerverletzten deutlich an. 257 Personen erlitten schwere Verletzungen, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Todesopfer gingen hingegen von 27 auf 23 zurück. Einsatzleiter Markus Voth betonte, die Werte näherten sich wieder dem Niveau vor der Pandemie, blieben jedoch bedenklich hoch. Im Landkreis Oldenburg sank die Unfallzahl um 4,5 Prozent auf 2.993 Vorfälle. Dennoch sticht die Region
durch eine besondere Problematik hervor: Ein Drittel aller Unfälle geht auf Wildkollisionen zurück, die sich gleichmäßig über das Kreisgebiet verteilen. In Delmenhorst blieb die Gesamtzahl mit 1.426 Unfällen stabil, doch die Schwerverletzten erreichten mit 51 Personen einen Rekordwert – der höchste seit 2016. Hauptursachen im gesamten Inspektionsgebiet waren fehlender Sicherheitsabstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Manöver wie Rückwärtsfahren oder Wenden. Alexander Huber, Leiter des Sachgebiets Einsatz und Verkehr, verwies zudem auf typische Unfallzeiten: Freitagnachmittage im Januar erwiesen sich als besonders risikoreich. Kinder bis 14 Jahre waren 2024
mit 18 Schwerverletzten deutlich häufiger betroffen als im Vorjahr (10). . Todesfälle in dieser Altersgruppe traten glücklicherweise keine auf. Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren verzeichneten 32 Schwerverletzte und fünf Tote, meist infolge überhöhter Geschwindigkeit oder Alkoholkonsums. Bei Senioren ab 65 Jahren stieg die Zahl der Toten auf elf an – ein Höchststand der letzten Jahre. Häufige Ursachen waren Vorfahrtsfehler und eingeschränkte Reaktionsfähigkeit. In Delmenhorst sorgte der Anstieg schwerverletzter Kinder auf zehn Fälle (vorher durchschnittlich zwei bis drei) für Alarmbereitschaft. Ein Großteil der städtischen Unfälle ging auf Rangierfehler, zu dichtes Auffahren oder ignorierten
Verkehrszeichen zurück. Voth betonte, technische Fortschritte allein reichten nicht aus, um die Sicherheit zu gewährleisten. Er forderte strengere gesetzliche Vorgaben, etwa eine Null-PromilleGrenze, und höhere Bußgelder. Gleichzeitig appellierte er an die Eigenverantwortung der Fahrer: „Rücksichtslosigkeit und Risikobereitschaft sind entscheidende Faktoren.“ Erst wenn jeder Einzelne sein Verhalten überdenke, könne die Vision einer unfallfreien Statistik Realität werden. Die Polizei setzt weiter auf Kontrollen und Kooperation mit Behörden, verweist aber auf begrenzte Handlungsspielräume. Letztlich liege der Schlüssel zur Sicherheit bei denen, die täglich am Steuer sitzen.
Osterfeiertage bringen Änderung in der Müllabfuhr Alle aktuellen Infos sind auch online im digitalen Abfuhrkalender einsehbar
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Die bevorstehenden Osterfeiertage wirken sich auf die Müllabfuhr in Delmenhorst aus. An Karfreitag, 18. April, bleiben die Müllwagen in den Garagen. Die eigentlich für diesen Tag geplante Abfuhr in den Bezirken 1, 5, 6, 9 und 10 wird stattdessen am Sonnabend, 19. April, durchgeführt. Auch der Ostermontag bringt Ver-
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änderungen mit sich: Die für den 21. April vorgesehene Müllabfuhr wird auf Dienstag, 22. April, verschoben. In der gesamten 17. Kalenderwoche verschieben sich alle weiteren Abholtermine jeweils um einen Tag nach hinten. Ein besonderer Hinweis betrifft den Abfuhrbezirk 4: Trotz eines feh-
lenden Symbols im gedruckten Abfallkalender findet die Glasabfuhr wie geplant am Donnerstag, 24. April, statt. Aktuelle Infos zu allen Abfuhrterminen finden Bürgerinnen und Bürger im digitalen Abfallkalender unter delmenhorst.de/abfallkalender. Wer den Kalender in gedruckter
Termine
in der Delmenhorster Innenstadt
4. Mai zum Frühjahrsmarkt 15. Juni zum Streetfood Festival 12. Oktober zum Kartoffelfest 28. Dezember zum Weihnachtsmarkt jeweils 13-18 Uhr
Save the dates 2025
Form benötigt, kann ihn beim Fachdienst Umwelt der Stadt anfordern - per E-Mail an abfallwirtschaft@ delmenhorst.de oder telefonisch unter 04221 / 99 21 86. Die Stadtverwaltung bittet alle Haushalte, die Tonnen entsprechend der geänderten Abfuhrtermine bereitzustellen. DR