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Delme Report vom 29.03.2025

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

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Olaf Hespe ist neuer Stellvertreter HUDE - Für eine Amtszeit von acht Jahren wurde Ratsmitglied Olaf Hespe zum neuen Bürgermeistervertreter gewählt. „Mir ist bewusst, dass die Anforderungen hoch sind“, sagte Hespe bei seiner Vereidigung während der Ratssitzung am Donnerstag. jz

Rechtsberatung für Frauen Im Frauenhaus bietet eine Rechtsanwältin am Donnerstag, 3. April, eine Rechtsberatung für Frauen zum Thema Trennung und Scheidung an. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich und kann unter 04221/96 81 81 oder an frauenhaus@awo-delmenhorst.de erfolgen. DR

Nacht der Bibliotheken lädt ein Eine Taschenlampen-Lesung, Spielen auf der Switch und ein Flohmarkt: Mit Angeboten für alle Altersgruppen öffnet die Stadtbücherei Delmenhorst am Freitag, 4. April, ihre Türen für ein ganz besonderes Erlebnis – die erste bundesweite Nacht der Bibliotheken. Ab 18 Uhr gibt es ein Programm für die ganze Familie. DR

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Unschön sticht die weiße Notunterkunft der Kindergruppe „Eichhörnchen“ links neben der alten Pastorei hervor. Die Baugenehmigung des Containers läuft im Juli 2026 aus. Damit wird die Eichhörnchengruppe gänzlich geschlossen – obwohl die Gruppe in die Pastorei hätte ziehen können. Foto: Zaun

Huder Rat stimmt für Schließungen Das Ende zweier Kitagruppen der Einrichtungen Weltentdecker und Wiesenwichtel ist beschlossen J I L L R A BE A Z AU N

HUDE - Am vergangenen Donnerstag stimmten die Ratsmitglieder der Gemeinde Hude mehrheitlich (mit Ausnahme aller sechs Mitglieder der Grünen) für die Auflösung der kommunalen Kindertagesstätte Wiesenwichtel und die Verknappung der evangelischen Einrichtung Weltentdecker. Die bestehende Krippengruppe der Wiesenwichtel wird in die ehemalige Villa Kunterbunt, Blumenstraße 26, umgesiedelt. Die Kita Weltentdecker kann laut Verwaltung ab 2026 mit nur einer Gruppe bestehen bleiben oder als Außenstelle der Kindertagesstätte Regenbogeninsel ihren Betrieb fortführen. Auslöser dafür ist ein seit zwei Jahren andauerndes Überangebot an Kita-Plätzen. Hinzu kommt die provisorische Unterkunft zweier Kindergruppen in Containern, die laut Baugenehmigung aufgelöst werden müssen. Für die Verwaltung eine

klare Rechnung: Die zwei Kitagruppen, die in den Containern untergebracht sind, fallen in Zukunft weg. Die Einrichtung Weltentdecker hält dagegen und sagt: „Eine eingruppige Einrichtung ist nicht rentabel.“ Wegen der Containerschließung bot die evangelische Kirche die alte Pastorei für beide Kindergruppen an. Den Umbau hätte die Kirche laut Leiterin Nicole Dunker ebenfalls übernommen. Für das Überangebot der Kitaplätze hatte die Kindertagesstätte bereits Ideen. Die Gruppe hätte unter anderem als eine „Hilfe zur Erziehung“-Gruppe (HZE) umfunktioniert werden können. „So eine Gruppe wird dringend für den Landkreis gebraucht“, so Dunker. Auf das Angebot und die Ideen zur Nutzung der zweiten Gruppe wurde in der Ratssitzung nicht weiter eingegangen. Vor der Abstimmung bat die stellvertretende Fraktionssprecherin Kirsten Neuhaus (Grüne) ums Wort:

Zukunft der Kitas, damit Eltern sich darauf einstellen können und damit Kinder nicht wieder aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen werden müssen. Auch wenn mir das für den Träger leid tut. Aber das heißt auch nicht, dass wir die Zusammenarbeit mit dem Träger kündigen, sondern dass wir die Spitze, die wir aufgebaut haben, jetzt nicht mehr brauchen. Im Grunde ist das ein Erfolg der jahrelangen guten Arbeit, dass wir die Kita-Plätze im Blick haben und die Kinder, die bisher in Containern untergebracht sind, jetzt endgültig in feste Räumlichkeiten kommen.“ André Heinemann (FDP) betonte noch einmal, dass die Container eine Übergangslösung sind. „Wir können es uns nicht erlauben, für 40 freie Plätze neu zu bauen. Das ist eine Entscheidung, die wir für die gesamte Gemeinde treffen müssen“, sagte er. Auch wenn er die betroffenen Eltern verstehen könne.

„Wir als Gemeinde sind in der Pflicht, unser Geld sinnhaft auszugeben und auch rechtlichen Anforderungen zu genügen. Doch ich sehe auch die Sorgen des Trägers und nicht zuletzt die der Mitarbeiter, die Angst um ihre Arbeitsplätze haben. Es ist eine schwierige Gemengelage. Die Eltern fühlen sich nicht abgeholt. Ich würde mir wünschen, dass wir in Zukunft auf die Entwicklung der Kitas nicht situativ regieren, wie das hier aus meiner Beobachtung passiert ist. Denn für Kinder ist es schwieriger, sich auf solche Veränderungen einzustellen. Das sollten wir nicht vergessen.“ Auf Neuhaus‘ Rede reagierte Bürgermeister Jörg Skatulla: „Wenn hier in Frage gestellt wird, dass sich meine Verwaltung nicht um das Kindeswohl kümmert, muss ich das zurückweisen. Wir blicken hier weit in die Zukunft, denn wir reagieren auf eine Entwicklung, die nächstes Jahr eintrifft. Wir beschließen heute die

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ril, von 9 bis 13 Uhr auf dem Wallplatz vor der Markthalle statt. Wie immer können dort gebrauchte Fahrräder vom Dreirad bis zum Pedelec und auch Fahrradanhänger

von Privat verkauft werden. Auch können Fahrräder registriert und codiert werden. Dabei ist es erforderlich, ein Personaldokument und am besten auch einen Eigentums-

nachweis fürs Rad dabei zu haben. Schlüssel für Akkus und Schlösser sollten ebenfalls mitgebracht werden, da sich Rahmennummern häufig unterhalb der Akkus befinden.jz

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