Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung
SONNTAG, 26. JANUAR 2025
NR. 3437/35. JAHRGANG
Millionen fürs DKD
Diskussion um Ganztag
Backgammon „Delmenhorst“
Minister übergibt die nächste Fördersumme
Ganderkeseer Ausschuss tagt zu Grundschulregelung
Stadt bekommt Spielbrett zum Ausklang der Ausstellung im Nordwollemuseum
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Präsident Klaus Dierker und Ronja Kuhls von der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen präsentieren die Bezahlkarte für Asylbewerber, eine guthabenbasierte Debitkarte von der Security AG, die in Niedersachsen seit Ende 2024 an Geflüchtete ausgegeben wird. Foto: LAB NI
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Zum Tag des Gedenkens Das Kulturbüro plant auch dieses Jahr eine Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Dazu lädt die Stadt ab 18 Uhr in die Markthalle ein. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Per Mail an kulturbuero@delmenhorst.de oder telefonisch unter 04221/99 24 64. jz
Zeitzeuge in Ganderkesee Holocaust-Überlebender Ivar Buterfas-Frankenthal spricht am morgigen Montag auf einer zweistündigen Veranstaltung ab 10 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum, Am Steinacker. Es sollten noch Restplätze vor Ort übrig sein. jz
Neuer Pächter fürs Haus Adeheide Diese Nachricht dürfte nicht nur Faschingsfans freuen: Das Haus Adelheide, in dem der Auftakt zur fünften Jahreszeit am 11.11. gefeiert wird, hat einen neuen Pächter. Engin Erki wird die Gastronmie ab 1. April nahtlos weiterführen, wie die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung mitteilt. Erki betreibt schon das Eiscafé Zampolli und den Hengsterholzer Hof. bbr Anzeige
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Umstrittenes Bezahlsystem Studie widerlegt Annahme: Keine hohen Geldüberweisungen von Geflüchteten ins Ausland J I L L R A BE A Z AU N
Wer als geflüchtete Person in Deutschland Schutz sucht und sich seinen Lebensunterhalt nicht selbst sichern kann, hat Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Die Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts wurden bisher bar ausgezahlt. Aktuell sind das zum Beispiel für Alleinstehende 441 Euro monatlich. Laut Innenministerium erhalten Geflüchtete nun eine Bezahlkarte, auf die ihre Leistungen eingezahlt werden. Die ersten Karten sind seit Dezember 2024 im Umlauf. „Die Bezahlkarte ist als guthabenbasierte Visa-Debitkarte und Zahlungsmittel wie jede andere Bankkarte einsetzbar“, erklärt Oliver Rickwärtz vom Land Niedersachsen. Die Karten werden durch die Landesaufnahmebehörde an die Menschen ausgegeben, bevor sie in die Kommunen, wie Delmenhorst, verteilt werden. „In weiteren Schritten wird die Karte dann in den Kommunen an weitere Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger ausgegeben“, erklärt Timo Frers von der Stadt Delmenhorst. Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens (SPD) er-
hofft sich mehr Teilhabe und weniger Bürokratie durch die Bezahlkarten. „Durch die Bezahlkarte können Asylbewerber am bargeldlosen und üblichen Zahlungsverkehr teilhaben und sind nicht mehr auf Bargeld angewiesen“, heißt es vom Land Niedersachsen. Bündnis 90/Die Grünen und der Flüchtlingsrat Niedersachsen kritisieren die Bargeldobergrenze der Bezahlkarten: Maximal 50 Euro können Geflüchtete mit der Karte von ihrem Konto abheben. Das soll verhindern, dass Geld ins Ausland geht, wie auf der offiziellen Internetseite der Bundesregierung steht. Hier heißt es: „Der Vorteil von Bezahlkarten ist, dass die dort zur Verfügung gestellte Summe nur im Inland ausgegeben werden kann. Dafür also, wozu die Leistungen gedacht sind: für das Leben der Geflüchteten hier. Gelder für Überweisungen in das Herkunftsland zu nutzen, ist so nicht möglich.“ Doch „Integration gelingt nur, wenn Menschen am alltäglichen Leben teilhaben können. Das ist in Deutschland noch immer nur mit der Hilfe von Bargeld möglich: Auf dem Stadtfest, am Schulkiosk oder für die Nutzung öffentlicher Toiletten. Wem der Zugang zu Bargeld
verwehrt ist, erlebt Ausgrenzung“, lautet das Statement des Landesvorstands Bündnis 90/Die Grünen vom 7. August 2024. Sigmar Walbrecht, Projektkoordinator des Flüchtlingsrats Niedersachsen, fügt hinzu: „Dass Geflüchtete viel Geld ins Ausland überweisen, trifft nicht zu, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegt.“ Die auf Selbstauskunft basierende Studie ermittelte, dass gerade einmal sieben Prozent der Auslandsüberweisungen von Geflüchteten getätigt werden. An der Studie sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Sozioökonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) beteiligt. Seit 2016 werden jährlich bis zu 5.000 Erwachsene und ebenso viele Kinder befragt. „Wenn Geflüchtete einen Asylantrag stellen, werden sie registriert. Hieraus haben wir Menschen durch das Zufallsprinzip ausgewählt und ihnen einen Fragebogen zukommen lassen“, erklärt die Wissenschaftle-
rin Adriana R. Cardozo Silva, die für das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) arbeitet. Die aktuelle Studie widerlegt einen nennenswerten Geldtransfer von Geflüchteten. Trotzdem hält sich das Vorurteil, Geflüchtete transferierten Geld ins Ausland, hartnäckig. „Die Vorstellung, dass Geflüchtete, die auf Grundsicherung angewiesen sind, in großem Umfang Geld ins Ausland schicken könnten, entbehrt jeder empirischen Grundlage“, sagt Sabine Zinn vom SOEP. „Unabhängig davon halten wir es nicht für verwerflich, wenn Geflüchtete von ihren wenigen Mitteln etwas an ihre Angehörigen schicken. Wenn sie dafür in Kauf nehmen, ein Leben noch weiter unterhalb des Existenzminimums zu führen, ist das ihre Entscheidung“, heißt es beim Flüchtlingsrat. Dass eine Bezahlkarte generell eine gute Idee sein kann, darin sind sich SPD, Grüne und Flüchtlingsrat einig. Allerdings sollte es keine Bargeldobergrenze geben, damit Geflüchtete, wie alle anderen Menschen in Deutschland, uneingeschränkt das ihnen zustehende Geld benutzen können, so Flüchtlingsrat und Grüne.
Energieverbrauch (komb.) 5,7 l/100km, CO2-Emissionen (komb.) 129 g/km, CO2-Klasse: D, Kraftstoffverbrauch 5,7 l/100km (kombiniert), 7,0 l/100km (Innenstadt), 5,5 l/100km (Stadtrand), 4,9 l/100km (Landstraße), 5,9 l/100km (Autobahn), Energiekosten bei 15.000 km Jahresfahrleistung 1.582 €/Jahr Kraftfahrzeugsteuer 91 €/Jahr
Energieverbrauch (komb.) 5,6 l/100km, CO2-Emissionen (komb.) 128 g/km, CO2-Klasse: D, Kraftstoffverbrauch 5,6 l/100km (kombiniert), 7,4 l/100km (Innenstadt), 5,7 l/100km (Stadtrand), 4,9 l/100km (Landstraße), 5,6 l/100km (Autobahn), Energiekosten bei 15.000 km Jahresfahrleistung 1.554 €/Jahr Kraftfahrzeugsteuer 99 €/Jahr
Energieverbrauch (komb.) 5,2 l/100km, CO2-Emissionen (komb.) 137 g/km, CO2-Klasse: E, Kraftstoffverbrauch 5,2 l/100km (kombiniert), 7,3 l/100km (Innenstadt), 5,3 l/100km (Stadtrand), 4,4 l/100km (Landstraße), 5,0 l/100km (Autobahn), Energiekosten bei 15.000 km Jahresfahrleistung 1.345 €/Jahr Kraftfahrzeugsteuer 279 €/Jahr
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Tageszulassung, 85 kW (116 PS), 55 km, Benziner, App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto, Außenspiegel elektrisch einstell- und anklappbar, Digital Cockpit Pro, „Easy Open & Close“ - Heckklappe mit sensorgesteuerter Öffnung und Schließung, LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht, Leichtmetallräder Nottingham 17-Zoll Multifunktionslenkrad in Leder beheizbar, Navigation über App-Connect möglich (Smartphone erforderlich), Leichtmetallräder Nottingham 17-Zoll, Verkehrszeichenerkennung, u.v.m. € 26.840.-
Tageszulassung, 110 kW (150 PS), 55 km, Diesel, Anhängevorrichtung anklappbar, App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto, Assistenzpaket inkl. Automatische Distanzregelung ACC, Digital Cockpit Pro mehrfarbig, Fahrassistent „Travel Assist“, Spurhalteassistent „Lane Assist“ und „Emergency Assist“, Head-up-Display, IQ.LIGHT - LED-Matrix-Scheinwerfer, Leichtmetallräder „York“ 18-Zoll, Schlüsselloses Schließ- und Startsystem „Keyless Access“, Umgebungsansicht „Area View“ inkl. Rückfahrkamera „Rear View“ u.v.m. € 43.440,-
Energieverbrauch (komb.) 5,7 l/100km, CO2-Emissionen (komb.) 150 g/km, CO2-Klasse: E, Kraftstoffverbrauch 5,7 l/100km (kombiniert), 7,6 l/100km (Innenstadt), 5,6 l/100km (Stadtrand), 4,9 l/100km (Landstraße), 5,8 l/100km (Autobahn), Energiekosten bei 15.000 km Jahresfahrleistung 1.474 €/Jahr Kraftfahrzeugsteuer 312 €/Jahr
Tageszulassung, 110 kW (150 PS), 55 km, Diesel, Anhängevorrichtung anklappbar, App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto, Assistenzpaket inkl. Automatische Distanzregelung ACC, Digital Cockpit Pro mehrfarbig, Fahrassistent „Travel Assist“, Spurhalteassistent „Lane Assist“ und „Emergency Assist“, „IQ.LIGHT“ - HD-Matrix-Scheinwerfer, Panorama-Ausstell-/Schiebedach, Schlüsselloses Schließ- und Startsystem „Keyless Access“, Umgebungsansicht „Area View“ inkl. Rückfahrkamera „Rear View“, Vordersitze mit Massagefunktion, u.v.m. € 46.440,-
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