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Delme Report vom 07.12.2024

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

SONNTAG, 8. DEZEMBER 2024

NR. 3430/34. JAHRGANG

Gutachten vorgestellt

Den Kopf frei machen

Abwehr macht den Unterschied

Was für ein Gymnasium in Iprump erforderlich wäre

Geschichten vom Scheitern in der Stadtkirche erzählen

Warum man beim TV Jahn von einer doppelten Meisterschaft träumen darf

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Bescherung für die Tiere Die Tierbescherung in der geschmückten Diele des Tierschutzhofes am Schillbrok ist jedes Jahr Treffpunkt für viele Tierfreunde. In diesem Jahr lädt der Tierschutzverein Delmenhorst für Sonntag, 15. Dezember, von 14 bis 18 Uhr zur tierischen Bescherung ein. Wünsche für die Hofbewohner sind unter anderem Kratzpuppen, feines Katzenstreu, Katzenfutter und Kleintierstreu, aber auch Putzmittel, Müllsäcke und Einmalhandschuhe für die zweibeinigen Helfer. Für die Besucher gibt es Kaffee, Glühwein, Kinderpunsch und Leckereien, sowie eine Tombola und ein Basar zum Stöbern. Foto: pv

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Jesußek ist Spitzenkandidat GANDERKESEE – Carsten Jesußek aus Ganderkesee ist der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Niedersachsen zur Bundestagswahl. Beim Landesparteitag setzte sich der 56-Jährige mit 54,2 Prozent der Stimmen gegen Mitbewerber Oliver Wempe durch. Gleichzeitig ist Jesußek, der seit 17 Jahren Ratsherr im Gemeinderat Ganderkesee ist, auch Direktkandidat im Wahlkreis 28 (Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land). rl

Huder Rat legt Hebesätze fest HUDE – Der Rat der Gemeinde Hude tritt am Donnerstag, 12. Dezember, 17 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Hude zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Haushaltsplan und die Festlegung der Hebesätze für die Grund- und Grunderwerbsteuer. rl

Gas- und Wassersperre droht Mieterinnen und Mietern in Düsternort droht ab Montag eine Gas- und Wassersperrung. Das teilen die Stadtwerke mit. Trotz mehrmaliger Aufforderungen habe die Vermietungsgesellschaft Gesamtforderungen im fünfstelligen Bereich bislang nicht beglichen. Die betroffenen Mieterinnen und Mieter seien informiert. rl Anzeige

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8,5 Millionen sind kein Grund zum Jubeln Warum zusätzliche Einnahmen Delmenhorster Finanzen nicht entscheidend verbessern ROBERT LÜ R SSEN

Zum Abschluss der Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen hatte Delmenhorsts Erster Stadtrat Markus Pragal im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten noch eine gute Nachricht parat. Aufgrund einer Neuberechnung der Schlüsselzuweisungen vom Land und einer erhöhten Ausschüttung der EWE hat die Stadt im kommenden Jahr voraussichtlich um gut 8,5 Millionen Euro höhere Einnahmen als bislang angenommen. Ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen, ist das aber nicht. Trotz der Verbesserungen bleibt im Ergebnishaushalt unter dem Strich ein dickes Minus. Die 8,531 Millionen Euro setzen sich aus drei Posten zusammen. 4,614 Millionen Euro beträgt das

Plus hinsichtlich der Schlüsselzuweisungen des Landes, gemessen am Wert, der in der ersten Veränderungsliste zum Haushalt vermerkt war. Weitere 29.000 Euro sind Zuweisungen im übertragenen Wirkungskreis. Drittens profitiert die Stadt Delmenhorst von einer einmaligen Sonderausschüttung der EWE in Höhe von voraussichtlich 3,888 Millionen Euro. „Trotz dieser erfreulichen Verbesserungen, ergibt sich für das Haushaltsjahr 2025 weiterhin ein erhebliches Defizit. Dieses wird sich aufgrund der Verbesserungen auf unter 40 Millionen Euro bewegen. Dennoch wird es auch weiterhin notwendig sein, ein Haushaltssicherungskonzept vorzulegen, sodass sich grundsätzlich keine zusätzlichen finanziellen Spielräume ergeben“, teilt Presssprecher Timo Frers mit.

194 Geflüchtete im JHD Ü b er 40 Jahre

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Von einer „ruhigen Lage“ berichtet die Stadtverwaltung im Bereich der Flüchtlingsunterbringung. Aktuell sei die Unterkunft im ehemaligen Josef-Hospital (JHD) mit 194 Personen belegt. Bis 31. März muss Delmenhorst aufgrund der Zuweisung des Landes ein Kontingent von 202 Geflüchteten aufnehmen. Davon

sind bisher 60 Zuweisungen erfolgt. „Wir liegen gut im Rennen“, teilte Thomas Lauts, Fachdienstleiter Zuwanderung und Integration dem Ausschuss für Soziales und Gesundheit mit. Die Verweildauer in der Einrichtung sei sehr unterschiedlich und hänge von individuellen Faktoren ab. rl

Schon vor Bekanntwerden der zusätzlichen Einnahmen hielt das drohende Defizit einige Ratsfraktionen nicht davon ab, die Liste mit Zuschüssen für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen zu verändern und dabei über den Verwaltungsvorschlag hinaus zu gehen. Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit etwa beschloss mit den Stimmen von SPD, Grünen und DL², für sämtliche Zuschussanträge, dass diese in der jeweils beantragten Höhe zu gewähren seien. „Alles andere wäre eine Schande“, sagte der Mediziner Heinrich Lau (DL²) und betonte den Wert von Präventionsarbeit. Uwe Dähne (Grüne) schlug bei der Diskussion über das Haushaltssicherungskonzept in die gleiche Kerbe: „Wenn wir die Ehrenamtlichen so drangsalieren, dann werden wir auch betriebswirtschaft-

lich verlieren“, rechnete er vor. Heinrich Lau wurde noch deutlicher: „In diesen Bereichen zu kürzen ist nicht kurzsichtig, sondern blind“, erklärte er. Geld für ein Projekt zu haben ist eine Sache, es auch ausgeben zu können, eine andere. Das zeigte sich am Beispiel der maroden Turnhalle am Stubbenweg, die seit August nicht mehr genutzt werden kann. Murat Kalmis (FDP) beantragte 500.000 Euro für den Abriss des Gebäudes in den Haushalt einzustellen. „Nicht nötig“, lautete die Antwort der Verwaltung. Dafür stünden noch Mittel von mehr als 600.000 Euro zur Verfügung. Problem: Man wisse nicht, ob man 2025 überhaupt dazu komme, das Projekt abzuarbeiten. Würde man explizit Geld einstellen bestünde die Gefahr, neue Haushaltsreste zu produzieren.

Hebesätze sollen steigen Die Hebesätze für die Grundsteuer in Delmenhorst sollen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) von 380 auf 710 Prozent und für alle weiteren Grundstücke (Grundsteuer B) von aktuell 530 Prozent auf 557 Prozent erhöht werden. Diesem Vorschlag der Verwaltung stimmte der Aus-

schuss für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten zu. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat. Die Anpassung der Hebesätze ist notwendig, um nach Neufestlegung der Messzahlen für die einzelnen Grundstücke zum 1. Januar das gleiche Steueraufkommen zu haben wie vor der Reform. rl

Skoda Rapid 1.0 TSI Spaceback Ambition

EZ: 12/2018, 81 kW (110 PS), 94.995 km, Benziner, Außenspiegel elektrisch verstell- und heizbar, Bordcomputer, Einparkhilfe hinten, Fensterheber elektrisch vorne und hinten, Freisprechanlage Telefon mit Bluetooth, Geschwindigkeits-Regelanlage, Klimaautomatik, Leichtmetallfelgen 15-Zoll, Sitzheizung vorn, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, u.v.m. € 11.940.-

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EZ: 03/2020, 70 kW (95 PS), 20.618 km, Benziner, Automatische Distanzregelung ACC, Außenspiegel elektr. anklappbar verstell- und heizbar, Einparkhilfe - vorne und hinten, Fahrlichtschaltung automatisch, Klimaanlage, Mittelarmlehne vorne, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Telefonschnittstelle, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, u.v.m. € 17.440,-

Volkswagen T-Roc 1.0 TSI

EZ: 05/2018, 85 kW (116 PS), 57.500 km, Benziner, Automatische Distanzregelung ACC, Außenspiegel elektrisch einstell- und anklappbar, Einparkhilfe vorn und hinten, Innenspiegel automatisch abblendend, Klimaanlage „Air Care Climatronic“, Leichtmetallräder 16-Zoll, Vordersitze beheizbar, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Spurhalteassistent „Lane Assist“, Vordersitze beheizbar, u.v.m. € 17.440,-

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