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Delme Report vom 20.04.2024

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

SONNTAG, 21. APRIL 2024

Motor Delme Report-Verlagsbeila ge vom

NR. 3397/34. JAHRGANG

Naturschutz in der Fläche

Lob für Kramermarkt

Das neue Motor-Magazin

Darum geht es nicht ohne die Land- und Forstwirte

Schausteller locken heute noch auf die Graftwiesen

Frische Modelle und jede Menge Tipps rund ums Automobil Renault E-Tech

Kompakt-Van ist nur noch vollelektrisch erhältlich

21. April 2024

Performance

Cupra Born tritt in die Fußstapfen des Formento

Die neuen Automodelle Frühl

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Die Roadster-Ikone gewinnt den „Best Cars Award“‘

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Andacht bei den Bogenschützen Die Lektorin Marcella Becker gestaltet die nächste Hasberger Landschaftsandacht. Treffpunkt ist am morgigen Montag, um 18 Uhr, bei der Bogensportanlage am Brookkampweg. Der Bläserkreis Hasbergen, unter der Leitung von Reinhard Nehmiz, sorgt für die musikalische Begleitung. (ble)

Tote und verletzte Tiere Mehrere tote und verletzte Tiere sind das traurige Ergebnis einer polizeilichen Kontrolle von Tiertransporten. Kontrolliert wurde am vergangenen Freitag auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen an der Autobahn 1. Vertreter der Veterinärämter waren ebenfalls vor Ort. Bei der Kontrolle eines mit 864 Puten beladenen Lkws, der zu einem Schlachthof in Ahlhorn unterwegs war, entdeckten die Kontrollkräfte mehrere verletzte sowie ein totes Tier. Ein mit 155 Schweinen beladener Lkw mit Anhänger hatte 28 Tiere zu viel geladen. Bei fünf der insgesamt 13 zwischen 8 und 12 Uhr kontrollierten Fahrzeuge stellten die Beamten Beanstandungen fest. Gegen die Verantwortlichen leiteten die Beamten Ermittlungen ein. (ble)

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Auf der A28 in der Gemeinde Hude verunglückte im Juni ein Litauer mit seinem Sattelzug. Er blieb unverletzt, der Sachschaden lag bei 65.000 Euro. Foto: Polizei

Weniger Unfälle in Delmenhorst Zahlen in der Region sind jedoch angestiegen / Viele Wildunfälle im Landkreis Oldenburg BR IT TA BUNTEMEY ER Nachdem die Unfallzahlen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst / Landk reis-Oldenburg / Wesermarsch 2020 deutlich gefallen waren, gab es 2023 im dritten Jahr in Folge wieder mehr polizeilich bekannt gewordene Verkehrsunfälle. Mit 27 getöteten Verkehrsteilnehmern (darunter keine Kinder) wurde ein neues Zehn-Jahres-Hoch erreicht, zugleich ging die Zahl der Unfälle mit Radfahrern zurück. Das sind die drei großen Punkte, auf die Wilfried Grieme, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg-Land / Wesermarsch, bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2023 besonders aufmerksam machte. Anders der Trend in der Stadt Delmenhorst: Hier ging die Zahl der Verkehrsunfälle um sechs Prozent zurück, von 1.438 auf 1.350. 282 Menschen wurden verletzt (2022: 319), 35 schwer und damit zwei mehr als im Vorjahr. Zwei Personen kamen ums Leben. In beiden Fällen handelt es sich laut Alexander Huber, Leiter des Sachgebiets Einsatz und Verkehr, um Pedelecfahre-

rinnen, die mit einem Sattelzug kollidierten. Bei 162 Unfällen waren Fahrradfahrer beteiligt. Zwölf wurden schwer verletzt. Im Landkreis Oldenburg stellen nach wie vor Wildunfälle eine große Säule in der Statistik dar. Von den insgesamt 3.133 Verkehrsunfällen fallen 1.066 und damit ein Drittel in diese Kategorie. Die Gesamtzahl der Unfälle war zudem so hoch wie seit 2014 nicht mehr (2.701). Elf Menschen starben. Die Wildtierunfälle waren über den gesamten Landkreis verteilt. „Wildtiere kennen keine Verkehrsregeln“, betont Nils Wiebusch, Leiter des Kommissariats Wildeshausen, und mahnt daher insbesondere in der Dämmerung zu einer angepassten Fahrweise. Auch wenn es schwerfällt: Lässt sich eine Kollision nicht mehr vermeiden, sollte man das Lenkrad festhalten und nicht ausweichen. Sonst drohe noch Schlimmeres, etwa der Zusammenstoß mit einem Baum. Insgesamt zählte die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg-Land / Wesermarsch im vergangenen Jahr 7.899 Unfälle, was einen Zuwachs von acht Prozent gegenüber 2022 bedeutet.

Der Wert ist vergleichbar mit dem von 2016. Bei Ausschluss der drei sogenannten Corona-Jahre liegt die Zahl im Mittel der Jahre 2014 bis 2019. Als Hauptunfallursachen nennen die Beamten Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren, ungenügende Sicherheitsabstände, nicht angepasste Geschwindigkeit und Nichtbeachten von Verkehrszeichen, welche die Vorfahrt regeln. Die Autobahnpolizei Ahlhorn registrierte 2023 insgesamt 1.465 Unfälle und damit rund 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den 179 Verletzten trugen die meisten leichte Verletzungen davon, so Sebastian Hanke, Leiter Einsatz und Streifendienst bei der Autobahnpolizei Ahlhorn. Ursachen seien vorwiegend zu wenig Abstand, eine zu schnelle Geschwindigkeit und Fehler beim Wechsel der Fahrbahn. Fünf Menschen kamen ums Leben. Ein Faktor, der auch immer wieder zu Unfällen führe, seien Baustellen. „Wenn es einen Stau gibt, ist schnell der Supergau da und es passieren schlimme Unfälle am Stauende“, schildert Hanke. Insgesamt sei die Autobahnpolizei jedoch zufrieden mit den Zahlen.

Die Polizei setzt weiter auf regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen und Kontrollen der Fahrtüchtigkeit. Wie sich die Legalisierung von Cannabis auf die Unfallzahlen auswirken wird, darüber lasse sich bislang nur spekulieren. „Das Fahren nach dem Konsum von Cannabis bleibt verboten“, betont Markus Voth, Leiter Einsatz. Der Verkehrsbereich, insbesondere auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit, gehöre zu den Kernaufgaben der Beamten. Die regelmäßig aus- und fortgebildeten Kolleginnen und Kollegen tragen laut Polizei zur Sicherheit im Straßenverkehr, auch in Hinblick auf Unfallprävention, bei. Schon Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter würden durch Verkehrssicherheitsberater sensibilisiert, zudem gebe es Programme mit der Verkehrswacht für die Altersgruppe der Über-65-Jährigen. Auch das Thema Sicherheit auf dem Pedelec spielt eine Rolle, denn die Verkaufszahlen steigen weiterhin. Die gesamte Verkehrsunfallstatistik 2023 kann unter tinyurl. com/Unfallzahlen heruntergeladen werden.

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