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Delme Report vom 13.08.2023

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

SONNTAG, 13. AUGUST 2023

NR. 3361/33. JAHRGANG

Unter neuer Führung

Quer durch die Genres

Fußballfest ohne Sensation

Geschäftsführer der Landtage Nord im Interview

Was das Kulturprogramm in Ganderkesee zu bieten hat

SV Atlas unterliegt vor toller Kulisse im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli

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Versuchter Mord Anwohner an der Elbinger Straße haben am vergangenen Mittwoch gegen 19.15 Uhr den Notruf gewählt. Ein 77-jähriger Mann habe versucht, seine 69-jährige Ehefrau zu erwürgen. Sie konnte den Angriff abwehren, erlitt aber leichte Verletzungen. Die Polizei nahm den Mann fest. Gegen den Angreifer wurde am Donnerstag ein Haftbefehl erlassen. (klk)

Straßen gesperrt Aufgrund von Sanierungsarbeiten werden ab Mittwoch, 16. August, bis Freitag, 18. August, die Straßen Neue Straße und Mühlenkamp gesperrt. Sie bekommen neue Asphaltdecken. Eine Umleitung für die Straße Mühlenkamp ist ausgeschildert. (klk)

Recyclinghof geschlossen LEMWERDER Der Recyclinghof Lemwerder bleibt vom 16. August bis voraussichtlich 1. Dezember geschlossen. Die Abfallwirtschaft Wesermarsch plant Erweiterungsarbeiten, um den Hof attraktiver, bequemer und sicherer zu machen. Bürger aus der Gemeinde Lemwerder können sich bis dahin an den Recyclinghof Berne wenden. (bbr) Anzeige

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UNSERE LAUFENDEN KURSTERMINE

Kompromiss für den Artenschutz Windpark Hohenböken: Planungen geändert 150 Meter breiten Pufferzone eingeschlossen werden soll, mit AusGANDERKESEE/HUDE Wie las- gleichsmaßnahmen unter Einsen sich Artenschutz und Wind- bindung der Landeigentümer (die energie in Einklang bringen? Mit Verträge bleiben bestehen) aufgeBlick auf das Hohenbökener Moor wertet werden kann. Die dortige ist jetzt eine Lösung auf den Tisch Wiesenbrüterpopulation werde gekommen – buchstäblich, denn erhalten und gefördert. Potenzial das Unternehmen WPD, das in sei da für insgesamt 1,5 QuadratTeilen des Landschaftsschutzge- kilometer. „Alles hat sich positiv bietes einen interkommunalen entwickelt. Damit würde die FläWindpark errichten will, hat sich che einen Naturschutz-Charakter in mehreren Gesprächen mit dem bekommen“, meint Hans FingerNaturschutzbund (Nabu) Gander- hut, Vorsitzender des Ganderkesee und Hude sowie dem Fuh- keseer Nabu. Zudem bedeutet renkamp-Schutzverein und den dies, dass kein anderer Planer das Gutachtern Klaus Handke und Gebiet mehr ins Auge fassen Marc Reichenbach auf ein ge- kann. Seit 2009 ist das Hohenbömeinsames Positionspapier geei- kener Moor ausgewiesenes Potenzialgebiet für Windenergie. nigt. Grundlage des LösungsansatAls „ruhig und sachlich, fast schon vorbildlich“ beschrieb zes bilden die Kartografierungen, die der GanderW PD-Geschä f tskeseer Landführer Rami RaBrutvogelfläche könnte s c h a f t s ök olo g e madan den Austausch, als die BeNaturschutz-Charakter Handke und Reichenbach von der teiligten in dieser erhalten Oldenburger ArWoche ihre Ergebsu GmbH (Arnisse gemeinsam der Presse präsentierten. Ein Te- beitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung) ernor, den alle Anwesenden teilten. Auf einer 80 Hektar großen so- stellt haben. „Die Ergebnisse genannten ornithologischen passten sehr gut zusammen“, reKernfläche zwischen dem Stedin- sümiert Reichenbach, der von ger Kanal und dem Maiplacken- Handke noch „wertvolle Hinweiweg, auf der vom Aussterben be- se“ erhalten habe. In einem Umdrohte und stark gefährdete Vögel kreis von 500 Metern um die vorkommen, sollen keine Wind- Windparkfläche stellten die Exkraftanlagen gebaut werden. perten acht Arten mit 81 BrutStattdessen verschiebt und erwei- paaren von der Roten Liste mit tert sich die Potenzialfläche für der Einstufung „vom Aussterben den Windpark Richtung Süden, bedroht“ und „stark gefährdet“ wobei die Erschließung lediglich fest. Dazu zählen etwa Bekassivon Süden und Osten her erfolgt. ne, Brachvogel, Uferschnepfe Für WPD reduziert sich die Ge- und Wiesenpieper. Das Vorkomsamtzahl der geplanten Windrä- men konzentriere sich vor allem der von 13 auf 10 (acht auf Gan- auf jenen Bereich, der als orniderkeseer, zwei auf Huder Gebiet). thologische Kernfläche ausgeHinzu kommt, dass die ornitholo- wiesen werden soll. Auf dieser gische Kernfläche, die von einer Datenbasis wurde eine neue GeBR IT TA BUNTEMEY ER

SEPTEMBER: 04.09.2023 OKTOBER: 16.10. 2023 Lkw-Weiterbildung Modul 28.08.2023 Lkw-Weiterbildung Modul 1 –5:1–5: Ab Mo., 10.10.2022 Beschleunigte Grundqualifikation ab Mo. 5.9.2022 Beschleunigte Grundqualifikation 04.09.2023 Fahrschule Ohsmer GbR

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Statt zuvor 13 Windkraftanlagen sollen nun insgesamt zehn im Hohenbökener Moor errichtet werden. Foto: Konczak samtkarte erarbeitet. Das Landschaftsschutzgebiet Hohenbökener Moor ist im nördlichen Teil bereits als Vogelbrutgebiet von landesweiter, im südlichen Teil von regionaler Bedeutung eingestuft. Von den ursprünglich 58 Brutpaaren der höchsten Gefährdungsstufen befinden sich nun noch sieben in einem 150-Meter-Radius um das Windrad. „Das betrifft aber nur Arten, die wenig windkraftsensibel sind, wie Wiesenpieper und Kiebitz“, weiß Handke. „Unsere Planungen waren immer ergebnisoffen“, betont Nicolas Hehemann, technischer Projektleiter bei WPD. Lag der geplante Windpark zuvor auf 29 Prozent des ausgewiesenen Landschaftsschutzgebietes, seien es nun 13 Prozent. Mit den zehn Anlagen könne Strom für über 50.000 Haushalte produziert wer-

den. „Mir ist wichtiger, dass wir gemeinsam eine gute Einigung gefunden haben“, sagt Ramadan hinsichtlich der drei Anlagen weniger. Man wolle auch keine „Alibimaßnahmen“ erarbeiten. „Es war wichtig, dass wir keinen Kuhhandel betreiben. Wir haben nun eine vertretbare Lösung, auch mit der Pufferzone“, meint Handke. Michael Müller, Vorsitzender vom FuhrenkampSchutzverein, dankte dem Investor, der die Signale erkannt habe. „Wir haben es geschafft, die Emotionen herauszunehmen, was nicht immer einfach ist, und gut zusammengearbeitet“, freut sich auch Helmut Brüggemann, Vorsitzender des Nabu Hude. Stimmt die Politik zu und laufen alle Genehmigungen nach Plan, rechnet WPD für Ende 2027 mit einer Inbetriebnahme des Windparks Hohenböken.

Wochenmarkt zieht für das Weinfest um Der Wochenmarkt wird am kommenden Sonnabend, 19. August, auf dem Hans-BöcklerPlatz aufgebaut. Grund für den Umzug auf den Parkplatz ist das

zweitägige Weinfest, das am 18. und 19. August auf dem Rathausplatz stattfindet. Damit die Wochenmarkt-Stände problemlos aufgebaut werden

können, dürfen auf dem Parkplatz ab der Nacht zu Sonnabend bis etwa 15 Uhr keine Fahrzeuge abgestellt werden. Falschparker werden kosten-

pflichtig entfernt. Besucher der Innenstadt können unter anderem auf den Graftwiesen, im City-Parkhaus oder an der Straße Am Stadtwall parken. (DR)

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