Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung
SONNTAG, 23. JULI 2023
NR. 3359/33. JAHRGANG
Im Harz entschleunigen
Themenseite
Wochenende mit Genuss
Urlaub im Mühl Vital Resort in Bad Lauterberg gewinnen
Häusliche Gewalt: Wenn Liebe zu Gewalt wird
Zweite Auflage des Ganderkeseer Bierfestes am 29. und 30. Juli
Anzeige
„Klimaschutz geht uns alle an“
Wenn
SWD plant im Verbund konkrete Maßnahmen
dann
BR IT TA L EHNER
Autohaus Müller Schmidt + Koch GmbH Syker Straße 49-53 | 27751 Delmenhorst Tel. 04221/9 73 05-0 | del@schmidt-und-koch.de
ADAC Geschäftsstelle geöffnet Die ADAC Geschäftsstelle mit Reisebüro am Reinersweg 34 ist ab morgigen Montag wieder wie gewohnt geöffnet. Aufgrund hoher Besucherzahlen wird eine vorherige Terminbuchung über adac-delmenhorst.de empfohlen: Geöffnet ist montags bis mittwochs sowie freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. (bbr)
Zuschuss für Balkon-Solaranlage Der Rat der Stadt Delmenhorst hat das kommunale Förderprogramm „Balkon-Solaranlagen 2023“ beschlossen. Es umfasst für das laufende Jahr eine Summe in Höhe von 15.000 Euro. Gefördert werden neue steckbare Stromerzeugungsgeräte (Stecker-Solar-Geräte). Die Verbraucherzentrale versteht darunter Solarmodule mit bis zu 600 Watt Leistung (Abgabeleistung des Wechselrichters) und einem Wechselrichter, die an einen Stromkreis angeschlossen werden. Den Antrag, die Richtlinie der Stadt Delmenhorst sowie weitere Dokumente zum Förderprogramm finden sich auf der städtischen Internetseite unter delmenhorst. de/balkon-solaranlagen. (ble)
Anzeige
Die Energiekrise, das neue Gesetz des EU-Parlaments zur Rettung der Natur und die aktuelle Debatte ums Heizungsgesetz in Deutschland sorgen auch bei der Stadtwerkegruppe Delmenhorst (SWD) dafür, dass Prozesse beschleunigt werden. „Der Verkauf von Erdgas beispielsweise macht nur noch ein Drittel unseres Umsatzes aus“, sagt Geschäftsführer Hans-Ulrich Salmen. Künftig wolle sich die SWD breiter aufstellen – weg vom reinen Verkauf von Energie, hin zu einem Dienstleister auf dem Energiemarkt. Geplant sind unter anderem Leasingangebote im Bereich des Wärmepumpeneinbaus. Salmen betont, dass man schon sei Jahrzehnten bemüht sei, den Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen abzubauen. „Seit 2004 fördern wir den Umstieg auf Brennwertthermen, seit 2008 betreiben wir Blockheizkraftwerke mit Biogas und seit 2016 vertreiben wir ausschließlich Ökostrom“, zählt er auf. Jetzt gehe es darum, den Verkauf von Erdgas zurückzudrängen. Der SWD-Geschäftsführer rät dringend davon ab, sich jetzt noch eine neue Erdgasheizung anzuschaffen. „Der Gaspreis wird in den kommenden Jahren stark steigen.“ Bis zum Jahr 2040 gelte es komplett aus den fossilen Brennstoffen ausgestiegen zu sein. Nicht mehr zeitgemäß sei auch ein Pool im Garten beziehungsweise Trinkwasser zum Rasensprengen zu verwenden.
Das niedersächsische Klimaschutzgesetz sieht die Umsetzung einer Wärmeplanung für Städte und Gemeinden bis 2028 vor, auch Parkplätze mit mehr als 25 Stellflächen müssten dann zur Stromerzeugung durch Photovoltaik tauglich gemacht werden. Die SWD geht mit gutem Beispiel voran. Der eigene Parkplatz wurde bereits überdacht und mit einer Photovoltaik-Anlage versehen, genauso wie Teile der Fassade der Geschäftsstelle an der Frischstraße. Mehrere Dachflächen wurden zudem begrünt. Im vergangenen Jahr gründeten 44 Stadtwerke und Energieversorger aus ganz Deutschland die Stadtwerke-Initiatve Klimaschutz. Die SWD gehört zu den Gründungsmitgliedern. Das Ziel: Sich gemeinsam auf den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft zu machen. „Das geht im Verbund schneller und effektiver“, ist Salmen überzeugt. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Spaten des Delmenhorster Energieunternehmens arbeiten konkrete Maßnahmen aus und kümmern sich um deren Umsetzung. Salmen ist davon überzeugt, dass man bei der SWD selbst relativ schnell CO2-neutral sein kann. Die vollständige Neutralisierung aller Treibhausgas-Emissionen innerhalb der Stadtwerke sei durch Vermeidung, Reduktion und Kompensation zu erreichen. Bis 2030 sollen darüber hinaus auch die vor- und nachgelagerten Treibhausgas-Emissionen um 30 Prozent verringert werden.
Beim Klimaschutz geht die Stadtwerkegruppe Delmenhorst mit gutem Beispiel voran. Foto: Konczak „Klimaschutz geht uns alle an“, betont Salmen. Jeder könne etwas tun. Das hätten die SWD-Kunden eindrucksvoll im vergangenen Winter gezeigt. Die Stadtwerke registrierten einen Rückgang des Energieverbrauchs bei den Haushalten um rund 15 Prozent, insgesamt lag die Einsparungsquote sogar bei 20 Prozent.
Über 900.000 Euro Fördermittel JULI ab Montag, AUGUST ab Montag,
-
SOMMER FERIEN
24. 7.
-
SOMMER FERIEN
Lkw-Weiterbildung Modul 1 – 5: 28.08.2023 Beschleunigte Grundqualifikation 04.09.2023 Fahrschule Ohsmer GbR
Delmenhorst · Ganderkesee-Bookholzberg · Tel. 04221 - 187 66
www.Ohsmer.de
Die Stadt Delmenhorst erhält 928.000 Euro aus dem Städteförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für den Bereich der östlichen Innenstadt. Mit dieser Förderung unterstützen das Land Niedersachsen und der Bund städtebauliche Maßnahmen, um die Kommunen „noch lebenswerter und zukunftsfähiger“ zu ma-
chen. Landesweit werden insgesamt 109,5 Millionen Euro investiert. Neben der optischen Attraktivität der Städte und Gemeinden soll beispielsweise auch die Umwandlung von leerstehenden Gewerbegebäuden in Wohnungen gefördert werden. Bei allen Projekten muss der Klimaschutz ein wesentlicher Bestandteil sein.
„Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung den östlichen Innenstadtbereich aufwerten können. Dieser Bereich hat Beachtung verdient. Der Abriss der Hertie-Immobilie und die Neugestaltung des Areals wird ebenfalls zu einer Stärkung der City führen“, ist der Delmenhorster SPD-Landtagsabgeordnete Deniz Kurku überzeugt. (ble)
„Wir sind überzeugt, dass wir durch die Kooperation mit vielen anderen Stadtwerken einen wichtigen Beitrag für den Schutz des Klimas und der Natur leisten können. Durch unser Engagement wollen wir die Stadt Delmenhorst mit vollen Kräften auf dem Weg zur Klimamusterstadt unterstützen“, betont Salmen.
Pragmatische Hilfe für die Ukraine Die Stadt Delmenhorst hat zwei ausgemusterte Fahrzeuge der Feuerwehr auf den Weg in die Ukraine geschickt. Sie sollen dabei helfen die Menschen in der aufgrund des Staudammbruchs bei Cherson überfluteten Region mit Trinkwasser zu versorgen. Lesen Sie weiter unter delmereport.de (ble)
HEUTE KEIN SONDERANGEBOT... WICHTIGE MITTEILUNG: Wir testen die 4-Tage-Woche! Willst du mittesten?
4
TAGE WOCHE
Dann bewirb dich jetzt als
Anlagenmechaniker (m/w/d)
bei uns!
Wir bieten: • 4-Tage-Woche • Tarifliche Entlohnung und Sonderzulagen • keine Montagetätigkeit auf auswärtigen Baustellen • Teamarbeit mit netten Kolleg*innen
Du brauchst:
HEIZUNG + SANITÄR ... jetzt auch auf Instagram! mausolf_del
www.mausolf-del.de
• Eine abgeschlossene Berufsausbildung • Führerschein Klasse 3/B • Teambereitschaft Kein Bewerbungsschreiben bitte!! Ruf uns an und vereinbare einen Termin oder hinterlasse einfach nur Deine Kontaktdaten auf bewerbung@mausolf-del.de