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Wechsel in der Ökologiestation
Leiterin Martina Schnaidt im Ruhestand – Nachfolgerin Kristin Nolte stellt sich vor
VON ANTJE SPITZNER
SCHÖNEBECK – In der Ökologiestation gibt es derzeit Wechsel: Die langjährige und engagierte Leiterin und DiplomBiologin Martina Schnaidt ist Anfang Mai in den Ruhestand gegangen. Ihr folgt die Geografin Kristin Nolte nach.
Kurz darauf hat die Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Maike Schaefer den Vorsitz des Vereins von Arno Gottschalk übernommen. Ein weiterer Wechsel ist für den 1. August geplant: Dann wird die Biologin Anja Schulenberg die Nachfolgerin von Jochen Kamien. Die beiden Jüngeren wollen die Ökologie-
station im Tandem leiten, berichtet Martina Schnaidt. Dr. Jörn Hildebrandt werde weiterhin im Team sein. Derzeit arbeitet sie ihre Nachfolgerin ein: „Auf Zuruf und immer, wenn etwas ansteht – von Tag zu Tag.“
Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau hatte in ihrer Heimatstadt Bremen Biologie mit dem Schwerpunkt „Naturschutz- und Vegetationskunde“ studiert. „Die Natur hat mich schon immer interessiert“, sagt die 66-Jährige. Während des Studiums habe sie die Ökologiestation besucht und gedacht: „Es wäre ein Traum, hier zu arbeiten.“
Im Jahr 2000 war es soweit. In der ersten Zeit habe sie landschaftspflegerisch gearbeitet und ein Konzept für die Nutzung des Geländes erstellt; ein Pfund der Ökostation, wie sie unterstreicht. Sie wollte es unter Naturschutz stellen lassen, dafür sei es jedoch zu klein, wurde die Ablehnung begründet. Erreicht hat sie jedoch, dass die Feuchtwälder- und Wiesengebiete unter Biotopschutz gestellt worden sind. Hier gebe es seltene Arten, wie die „Hohe Schlüsselblume“ oder die „Bach-Nelkenwurz“.
Zum Bereich Erwachsenenbildung – unter anderem mit
Abbildung symbolisch. Bild KI-generiert.
Schwanewede Telegraph: Kulturelles, Termine und Neues aus der Gemeinde
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einer Ausstellung und Veranstaltungen zur Schönebecker Aue – habe sie den Fokus auf die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche gelegt. Ein dritter Schwerpunkt ist die Akquirierung von Geldern gewesen. Rund 200 000 Euro sei beispielsweise für die Sanierung des Hofmeierhauses notwendig gewesen, die Hälfte sei vom Bund gekommen, die andere musste der Verein selbst aufbringen. Das Geld sei durch Spenden von Privatleuten, Vereinen, dem Ortsamt, dem Landesamt für Denkmalpflege oder der Henri-Lamotte-Stiftung zusammengekommen. FORTSETZUNG AUF SEITE 3
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Martina Schnaidt (links) und ihre Nachfolgerin Kristin Nolte auf dem Barfußpfad.
Waldbaden Wohltuende Wirkung der Wälder
Mal zur Ruhe kommen, den Kopf entspannen, das HerzKreislauf-System beruhigen, das klingt gut, oder? Vielleicht ja in einem Wald? In den 1980er Jahren sei der Begri Waldbaden, „Shinrin Yoku“ in Japan erstmalig aufgetaucht, schreibt der Bundesverband Waldbaden e. V. auf seiner Internetseite.
Dass Menschen schon zuvor auf die wohltuende Wirkung eines Waldes gekommen sind, beweist ein Zitat des Schriftstellers Franz Kafka (1883 – 1924): „In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte.“ Dieses Zitat ist zu nden in einem Flyer der Ökologiestation Bremen, die ich jüngst besuchte. Hier setzen sich Menschen für die Natur ein, ungefähr gemäß dem japanischen Slogan:
VON ANTJE SPITZNER
„Wald tut gut, daher schützt den Wald“, wie der Bundesverband zu berichten weiß. Es war ein Vergnügen, mit Martina Schnaidt und ihrer Nachfolgerin Kristin Nolte das Gelände zu durchstreifen, ihr umfassendes Wissen, ihre Begeisterung zu erleben und den Wald sowie das Gelände genießen zu können. Die Ältere hat sich über viele Jahre mit unglaublichem Engagement für die Ökologiestation eingesetzt, war präsent, verbindlich und aufgeschlossen. Dafür gilt ihr Dank und Würde. Der Jüngeren traut man sehr wohl zu, in ihre Fußstapfen treten zu können. Auch sie hat dieses Leuchten in den Augen, wenn es um die Ökostation geht. Na denn man tau und beiden alles Gute!
ZITAT DER WOCHE
„Wenn wir als Wirtschaftsraum stark sein wollen, gehören auch die Bereiche Kultur, Bildung und Sport dazu.“
Ulf Buschmann, freier Journalist, über Bremen-Nord
Aus Bremen. Für Bremen. Für dich.
Konflikte ohne Gewalt lösen
Der Seniorpartner in School e.V. setzt sich an Schulen ein und sucht weitere Ehrenamtliche
VON REGINA DRIELING
BREMEN-NORD – Im Jahr 2021 ist Ruth Gerbracht in Rente gegangen. Das habe sich angefühlt wie von „hundert auf null“. „Und dann sucht man sich eben ein Ehrenamt.“
Im April 2022 gründete die Seniorin dann mit anderen Engagierten den Bremer Landesverband des Seniorpartner in School e. V.. Mittlerweile sind es rund 100 Ehrenamtliche der Generation 55plus, die einmal in der Woche vier Stunden Mediation an mittlerweile 27 Grund- und Oberschulen anbieten. In Bremen-Nord sind Mediatoren an der Grundschule Alt-Aumund, Dillener Quartier und der Oberschule Lehmhorster Straße aktiv. Weitere Schulen hätten angefragt, doch es fehlen die Ehrenamtlichen, bedauert Ruth Gerbracht. Wer sich als Mediator ausbilden lassen möchte, wird an viermal drei Tagen in insgesamt 90 Stunden dazu geschult. Finanziert wird der Lehrgang über das Startchancenprogramm. In der Regel haben die Mediatoren eine „feste“ Schule, wo sie mit einem weiteren Ehrenamtlichen etwaige Konflikte schlichten. Dazu stellen die jeweiligen Schulen einen „Raum der guten Lösungen“ zur Verfügung. Einmal wöchentlich sind die Streitschlichter vor Ort und bieten Kindern die Möglichkeit zum Gespräch an. Diese Gespräche finden im geschützten Raum statt und sind absolut vertraulich. Eltern oder Lehrer würden vom Inhalt nichts erfahren. „Das finden die Kinder gut“, sagt Ruth Gerbracht. „Wir wollen ihnen
beibringen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.“ Das sei bei den Erst- und Zweitklässlern, bei denen es beispielsweise um eine Rangelei gehe, einfacher als bei den Älteren. Da würde es häufig um Beziehungskonflikte gehen. Beispielsweise wenn ein Kind mit dem anderen befreundet sein möchte, dabei aber auf Ablehnung stößt. Oder man es nicht mitspielen lässt. Oft kommen die Kontrahenten gemeinsam zum Gespräch. „Wir fragen die Kinder, was sie auf dem Herzen haben, und jeder berichtet aus seiner Sicht“, erzählt Ruth Gerbracht. „Wir versuchen dann herauszufinden, welche Bedürfnisse
Blumenthal zeigt Flagge: Wer seine Verbundenheit mit dem Stadtteil ausdrücken möchte, kann ein Exemplar bestellen. Foto: rdr
vorhanden sind und wollen Verständnis füreinander zu schaffen.“ Partei für eine Seite ergreifen, würden die Freiwilligen nie. Man sei beim Streit schließlich nicht dabei gewesen. Die Mediatoren bieten auch Einzelgespräche an. „Dann kann sich schon mal herausstellen, dass ein Kind bereits genervt zur Schule kommt, weil es zu Hause Streit mit den Geschwistern hatte“, berichtet Ruth Gerbracht. Die Arbeit des Seniorpartner in School e.V. komme gut an, weiß die Ehrenamtliche. „Wir bekommen von Lehrern gespiegelt, dass Kindern nach dem Gespräch viel ruhiger, konzentrierter und
aufmerksamer sind.“ Gerne würde der Verein weitere Freiwillige zu Mediatoren ausbilden. Insbesondere in BremenNord sei noch Luft nach oben, so Ruth Gebracht. Interessierte sollten empathisch, offen und teamfähig sein sowie ein großes Verständnis für Kinder haben. Wer sich informieren möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Eva Spiro unter e.spiro@ seniorpartner-bremen.de oder bei Ruth Gerbracht unter r.gerbracht@seniorpartnerbremen.de melden. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Vereins www.seniorpartnerinschool. de
Neuauflage der Ortsflagge
BLUMENTHAL – Die Blumenthaler Ortsflagge soll erneut aufgelegt werden. Nachdem die erste Auflage bereits im Jahr 2009 erschienen ist, haben Wind und Wetter bei vielen Exemplaren inzwischen deutliche Spuren hinterlassen. Um das Ortsbild weiterhin mit den charakteristischen Blumenthaler Farben zu bereichern, wird nun eine Neuauflage vorbereitet. Bürgerinnen, Bürger und Vereine, die eine neue Ortsflagge benöti-
gen oder erstmals eine erwerben möchten, können sich ab sofort melden. Besonders bei Festen, Veranstaltungen und privaten Anlässen bietet die Flagge eine Möglichkeit, die Zugehörigkeit zu Blumenthal zu zeigen. Interessierte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0421 / 605791 zu melden. Die Nachfrage wird zunächst gesammelt, um den Umfang der neuen Bestellung festzulegen. fr
0421/690 55-55 oder scannen Sie diesen QR-Code ein:
Schwanewede Neuenkirchen
Ihre Reklamation können Sie ganz einfach telefonisch aufgeben unter:
Anzeigen- und Beilagenwerbung in dieser oder in einer unserer weiteren Lokalausgaben? Gern informieren wir Sie über Formate, Gestaltungen und Konditionen.
Anzeigenschluss ist jeweils Freitag, 12 Uhr, (Familienanzeigen Donnerstag, 12 Uhr) vor dem Erscheinungstermin.
barbara.boettcher@das-blv.de
Gerd Pillnick Mediaberater
Gerd.Pillnick@das-blv.de
Unsere Beilagen
Sabine Tanski
Mediaberaterin
0421/690 55-310
sabine.tanski@das-blv.de
Der heutigen Ausgabe liegen in Voll- oder Teilbelegung folgende Prospekte bei: Kaufland, Aldi, Combi, Juwelier Eckelt, DRK, E-Center Blumenthal, Edeka, Gloria, Hol Ab, IGEL Apotheke, Jawoll, Lidl, Lübbering Küchen, Möbel Boss, Nah und Gut Schwanewede, netto, Penny, Sonderpreis Baumarkt, Thomas Philipps, toom Baumarkt, Ferienkalender, Weingärtner, XXXLutz
In vertraulichen Gesprächen berichten die Kinder den Ehrenamtlichen von dem Konflikt, in den sie geraten sind. Foto: Seniorpartner in School e. V.
Foto: rdr
Sitzung
VEGESACK – Am morgigen Montag, 15. Juni, 18.30 Uhr, findet die nächste Sitzung des Vegesacker Beirats im Sitzungssaal des Ortsamtes, Gerhard-Rohlfs-Straße 62, statt. Die Sitzung wird ebenfalls digital via Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten werden kurzfristig auf der Homepage des Ortsamtes unter www.ortsamtvegesack.bremen.de veröffentlicht.
Auf der Tagesordnung stehen an diesem Abend unter anderem Bürgeranträge, Wünsche, Anregungen und Mitteilungen in Stadtteilangelegenheiten von Bürgerinnen und Bürgern.
Weiterhin soll die Evaluation der Grünstation Martinsheide ebenso Thema sein wie der Fernwärmeausbau im Stadt-
teil. Außerdem soll es einen Bericht zum Fortgang der Bauarbeiten im Speicherquartier und dem Zustand der Hafenanlagen geben. Dazu stehen drei gemeinsame Anträge von der SPD, CDU, B90/Die Grünen und Ingo Schiphorst, parteilos, auf der Tagesordnung. Darin fordern die Kommunalpolitiker unter anderem die Dokumentation und Beseitigung der Schäden durch die Glasfaserverlegung, eine Änderung der Geschäftsordnung des Beirates und zuverlässiges Breitbandinternet für das Stadthaus Vegesack. Abschließend erfolgen Mitteilungen des Ortsamtsleiters, Mitteilungen der Beiratssprecherin sowie Wünsche und Anregungen der Beiratsmitglieder. rdr
Mittlerweile entwickelt sich Gänsemädchen Nova prächtig.
Die Tierretterin von Löhnhorst
Stefanie Hänichen kümmert sich auf ihrem Hof um viele Lebewesen
VON REGINA DRIELING
LÖHNHORST – Längst ist Stefanie Hänichen nicht nur für die Igelhilfe aktiv. Die Löhnhorsterin kümmert sich quasi um alle Tiere, die auf irgendeine Weise zu ihr auf den Hof gelangen.
IGEL, FLEDERMAUS UND SCHILDKRÖTEN WERDEN VERSORGT
Sie hat Igel, Hunde, Schildkröten, Gänse, Störche, Warzenenten und vieles mehr. Erst kürzlich wurde ihr zudem eine geschwächte Zwergfledermaus gebracht, um sie wieder aufzupäppeln. Diese habe zwei Tage lang bei ihr gefressen und getrunken und sei dann weggeflogen, so Stefanie Hänichen. Wenn es möglich sei, würden ihre Tiere wieder ausgewildert. Wie beispielsweise viele der Igel nach dem Winterschlaf. „Wilde Tiere sollen raus und
nicht eingesperrt sein!“ Dramatisch ging es jüngst im Gänsegehege zu. Ein geschlüpftes Küken wurde noch am Tag seiner Geburt von der Mutter verstoßen.
NOVA WAR MEHR TOT ALS LEBENDIG
„Es lag draußen auf dem Rücken und war mehr tot als lebendig“, berichtet Stefanie Hänichen vom 11. Mai dieses Jahres. Die Tierfreundin nannte besagtes Küken Nova und trug es eine Woche lang am Körper mit sich herum, um ihm Wärme und Geborgenheit zu geben. „Ich habe kaum eine Chance gesehen.“ Anfangs habe Nova weder fressen noch trinken wollen. Sie habe das Aufbaufutter zusätzlich verdünnt und versucht, das Küken per Pipette zu füttern, erinnert sich die Löhnhorsterin. Dann, drei Tage nach der Geburt von Nova, begann diese erstmals Töne von sich zu geben und zu
schlucken. Einen Tag später stand die Kleine dann zum ersten Mal alleine. „Es ging von Tag zu Tag aufwärts“, sagt Stefanie Hänichen. Am 23. Mai setzte die Tierfreundin Nova zu ihrer Mama und den Geschwistern ins Freiluftgehege, und das Gänsemädchen wurde ohne Probleme akzeptiert.
BABYBLAUMEISE WAR AUS DEM NEST GEFALLEN
Aktuell gibt es mit einer Babyblaumeise ein weiteres Tier, das von Stefanie Hänichen liebevoll aufgepäppelt wird. Der Vogel war aus dem Nest gefallen und ihr im Alter von etwa einer Woche gebracht. „Die Augen waren fast noch zu“, berichtet die Löhnhorsterin, die die Blaumeise alle 60 bis 90 Minuten mit Nahrung versorgt – auch nachts. Einst hatte Stefanie Hänichen Entenküken aufgenommen, deren Muttertier auf der Autobahn überfahren wurde. Nach einiger Zeit
wilderte die Tierschützerin diese aus. Ein halbes Jahr später konnte sie ein Wiedersehen feiern, denn die Enten kamen zurück. „Seitdem fliegen die jeden Tag über den Hof und dann im Sturzflug in den Teich“, schmunzelt Stefanie Hänichen.
TIERSCHÜTZERIN IST AUF SPENDEN ANGEWIESEN
Ihr unermüdlicher Einsatz für die Tiere kostet sehr viel Zeit und sehr viel Geld. Die Kosten für Tierarztbesuche, Medikamente, Auslaufgehege oder Futter sind hoch. Deshalb ist Stefanie Hänichen auf Spenden angewiesen. „Sonst könnte ich das Ganze nicht machen.“ Das können fleischhaltiges Katzennass- oder Trockenfutter, aber auch Geldbeträge sein. Die Löhnhorsterin lebt auf ihrem Hof in der Hauptstraße 25 und ist unter Telefon 0421 / 624458 oder 0170 / 2861626 erreichbar.
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Die Arbeiten konnten in diesem Frühjahr abgeschlossen werden. Der größte Teil ihrer Arbeit habe darin bestanden, Veranstaltungen, auch für Honorarkräfte und Ehrenamtliche zu organisieren und selbst zu unterrichten oder Workshops und Führungen zu geben. Zudem habe sie mit der Naturschutzbehörde geschaut, wie sich der nicht bewirtschaftete Wald entwickelt und darauf geachtet, das Konzept einzuhalten, naturnah zu bleiben.
„Ich war fast jeden Tag im Gelände“, sagt sie. Hier gebe es Rehe, Füchse und viele Arten von Vögeln, sowie Frösche, Insekten und Schmetterlinge. „Ich erkläre jeden Tag Biologie.“ Im Jahr 2025 habe es beispielsweise über 200 Veranstaltungen gegeben.
In Zukunft möchte Martina Schnaidt „alles machen, wozu ich sonst nicht gekommen bin“: sich mehr Zeit für Freunde nehmen, reisen, Theater besuchen. Jedoch würden ihr die Kinder fehlen. „Ich bin froh, die Ökostation in gute Hände geben zu können und bin überzeugt, dass Kristin Nolte absolut geeignet ist.“
Diese sagt: „Ich freue mich, hierher kommen zu dürfen. Das Gelände ist sehr vielsei-
tig“. Sie gehe morgens immer eine Runde, entdecke Neues und bekomme jeden Tag neue Eindrücke. Unter anderem habe sie schon Rehspuren gesehen. Ihre Arbeit werde daraus bestehen, weiterzuführen, was bisher gemacht wurde, zu erledigen, was gemacht werden muss und Neues einzubringen, wie Wildnispädagogik.
Die 34-Jährige hat mehrere Jahre in der Umweltbildung gearbeitet: im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
In diesem Monat gibt es noch folgende Veranstaltungen: den Vortrag „Der insektenfreundliche Gemüsegarten“ am Freitag, 19. Juni, 16 Uhr, und „Who is who bei den Lurchen“, eine Mitmachaktion für Kinder von acht bis zwölf Jahre, am Sonntag, 28. Juni, 10 Uhr. Die Kosten liegen je bei fünf Euro, für beide Events werden Anmeldungen erbeten: Telefonnummer 0421 / 2221922 oder info @ oekologiestation-bremen.de Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. oekologiestation-bremen.de Da es in der Ökostation immer viel zu tun gibt – mehr A rtenvielfalt einzubringen, Tore zu setzen oder Stege zu bauen, werden Unterstützer immer gesucht.
Martina Schnaidt geht in den Ruhestand
Wechsel an der Ökostation
Bremen-Nord: Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum
Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Ö nungszeiten:
täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63
Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht
Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr. Schwanewede und Ritterhude: Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117
Eichen-Apotheke, Hindenburgstraße 47a, Lesum Tel. 0421 / 63 20 53 Sonntag, 21. Juni Del n-Apotheke im Kontor, Zum alten Speicher 2, Vegesack Tel. 0421 / 69 00 96 10
Weitere Infos unter: www.apothekerkammerbremen.de
„Soziale Spaltung verschärft sich“
Laut Paritätischem Armutsbericht sind 13,3 Millionen Menschen von Armut betroffen
REGION – Der Paritätische Gesamtverband veröffentlichte unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ einen Armutsbericht mit Befunden, die er alarmierend nennt: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärfe sich. 13,3 Millionen Menschen leben demzufolge in Armut, damit steige die Armutsquote auf 16,1 Prozent. Zugleich wachse die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunehme, verfestige sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden.
„Wir sehen eine Gesellschaft, die sozial weiter auseinanderdriftet. Menschen spüren das. Jetzt immer neue Kürzungen zu diskutieren, schürt Angst und Unsicherheit. Das spielt Populisten und Extremisten in die Hände“, lautet die Einschätzung von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Mit einer Armutsquote von 19,5 Prozent sei inzwischen fast jede fünfte Person ab 65 Jahren betroffen, bei Frauen über 75 Jahren sogar 21,3 Prozent. Alleinlebende tragen mit 30,3 Prozent ein besonders hohes Armutsrisiko,
Soziale Spaltung betreffe nicht bloß die Einkommen, sondern zunehmend die realen Lebensbedingungen. Symbolfoto: fr
Alleinerziehende mit 28,9 Prozent. Die Folgen seien längst im Alltag angekommen: am Küchentisch, beim Einkauf, bei der Frage, ob eine vollwertige Mahlzeit noch bezahlbar ist. „Dass ältere Menschen nach einem langen Erwerbsleben und Haushalte mit Kindern besonders betroffen sind, zeigt die schon jetzt bestehenden Defizite im Sozialstaat. Wer zusätzliche Kürzungen betreibt, bekämpft keine Krisen, sondern verschärft sie“, warnt Joachim Rock. Hinter den steigenden Armutszahlen stehen konkrete
Einschränkungen im Alltag: Millionen Menschen könnten sich unerwartete Ausgaben nicht leisten, sparen beim Heizen oder verzichten auf gesellschaftliche Teilhabe. 4,6 Millionen Menschen lebten inzwischen in erheblicher materieller Entbehrung. Diese Zahlen machen deutlich: Die soziale Spaltung verläuft nicht nur beim Einkommen, sondern zunehmend auch bei den realen Lebensbedingungen.
Auch regional driftet Deutschland sozial weiter auseinander: In Bayern sei etwa jede achte Person von Armut
betroffen, in Sachsen-Anhalt bereits mehr als jede fünfte und in Bremen sogar mehr als jede vierte Person. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der niedrigsten und der höchsten Armutsquote wachse weiter – von 14,1 Prozentpunkten im Jahr 2024 auf inzwischen 14,9 Prozentpunkte. Armut sei damit längst auch eine Frage des Wohnortes. Mit Blick auf aktuell kursierende Vorschläge zum Sozialabbau betont Joachim Rock: „Nachdem soziale Sicherheit schon über Jahre ausgehöhlt wurde, statt sie zu stärken, drohen jetzt sogar noch weitere Kürzungen: beim Wohngeld, beim Unterhaltsvorschuss, in der Jugendhilfe, in der Eingliederungshilfe, bei Rente und Krankenversicherung. Und wieder trifft es gerade die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind: Alleinerziehende, Alte, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete sowie Kinder und Jugendliche. Wer in der Krise den Sozialstaat weiter abbaut, der vertieft die Krise. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diesen Kurs zu stoppen und endlich eine Politik zu machen, die Armut bekämpft statt verwaltet!“ red
„Sozialleistungen begründen Rechte und Pflichten gleichermaßen“
Senatorin für Arbeit und Soziales bezieht Stellung zu Vorwürfen weitreichenden Sozialleistungsbetrugs
BREMEN – Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, äußerte sich zu aktuell kursierenden Vorwürfen gegen Menschen in Sozialleistungen. Sie nimmt Bezug auf eine ZDFSendung mit dem Titel „Am Puls – System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?“, wo ein langjähriger, mittlerweile allerdings gefeuerter Bremer Jobcenter-Mitarbeiter Aussagen zu Sozialleistungsbetrug machte.
Dazu die Senatorin: „Die Behauptung, 30 bis 40 Prozent der Leistungsbeziehenden würden Sozialleistungen missbräuchlich beziehen, entbehrt jeder belastbaren Grundlage. Solche pauschalen Aussagen verzerren die Realität, beschädigen das Vertrauen in den Sozialstaat und stellen hunderttausende Menschen bundesweit unter Generalverdacht, die Leistungen rechtmäßig beziehen.“ Ziel der überwiegenden
Mehrheit der Menschen im Bürgergeldbezug sei es, ihre Situation zu verbessern und ihren Lebensunterhalt eigenständig sichern zu können. Zwischen diesem Wunsch und einer erfolgreichen Arbeitsaufnahme lägen jedoch häufig erhebliche gesundheitliche, soziale oder strukturelle Hürden. „Wer die Lebenswirklichkeit vieler Betroffener kennt, weiß, dass einfache Erklärungen der Komplexität dieser Herausfor-
derungen nicht gerecht werden. Die Aufgabe der Jobcenter besteht deshalb nicht allein in der Arbeitsvermittlung. Sie sichern den Lebensunterhalt, stabilisieren Lebenslagen und unterstützen Menschen auf dem Weg in Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. Nachhaltige Arbeitsmarktintegration beginnt oft schon lange vor der eigentlichen Vermittlung in Arbeit.“ Die erfolgreiche Integ-
ration in den Arbeitsmarkt sei das zentrale Ziel der Arbeitsmarktpolitik des Bremer Senats. „Erwerbsarbeit bedeutet nicht nur Einkommen, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe, soziale Kontakte, persönliche Entwicklung und Anerkennung.“ Gleichzeitig betont die Senatorin: „Sozialleistungen begründen Rechte und Pflichten gleichermaßen. Leistungsmissbrauch wird in Bremen mit den vorhandenen Kontroll- und
Prüfmechanismen verfolgt und sanktioniert. Aus Missbrauchsfällen dürfen jedoch keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Leistungsberechtigten gezogen werden. Das Ziel bleibt ein leistungsfähiger Sozialstaat, der Missbrauch wirksam verhindert, Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt und ihnen Perspektiven auf Teilhabe und Beschäftigung eröffnet. Dafür brauchen wir eine sachliche Debat te.“ red
Vortrag vor Ort & online Schulterchirurgie
Wie repariert man Sehnenrisse an der Schulter?
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:00 Uhr
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Prof. Dr. med. Marius von Knoch
Chefarzt der Abteilung für Orthopädische Schulterchirurgie, Kreiskrankenhaus Osterholz
Die Veranstaltung findet sowohl im Großen Saal der Gesundheitsschule als auch online statt.
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Bei uns im BLV nden Sie die neuesten Tipps und Trends aus Bremen-Nord und Umzu.
COACHINGTIPPS
Sumsi mit Po:
Optimismus rückwärts
Mirja Romeiser ist seit sieben Jahren als systemischer Coach, Trainerin und Personalentwicklerin für Führungskräfte und Ausbilder selbstständig tätig. Sie arbeitet mit Menschen daran, in ihrem Beruf erfolgreicher zu werden, aber auch persönliche Themen und Probleme zu lösen. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und sitzt mit ihrem Büro in Vegesack am Sedanplatz. An jedem zweiten Sonntag im Monat gibt sie Selbstcoaching-Tipps in der Wochenzeitung Das BLV. Erinnern Sie sich? Wir wollen uns mit den einzelnen
Säulen der Resilienz, der psychischen Widerstandskraft, beschäftigen. Und Optimismus ist die erste! Dabei geht es um das gesunde Maß zwischen positivem und negativem Fokus, dem berühmten „halbvollen Glas“. Wie ist das denn bei Ihnen? Eher halb voll oder halb leer?
Der amerikanische Autor Zig Ziglar hat dazu gesagt: „Es geht im Leben nicht darum, zu warten, bis ein Unwetter vorbei ist. Es geht darum zu lernen, im Regen zu tanzen.“ Natürlich ist uns allen bewusst, wie die Welt um uns
VON MIRJA ROMEISER
herum aussieht und was aktuell schwierig ist. Wir wissen auch besser als alle anderen, was wir selbst schon an negativen Dingen erlebt haben, aber wahr ist auch: Krisen machen uns stark.
Ich empfehle Ihnen eine Reise in Ihre persönliche Krisengeschichte. Was haben Sie bereits erlebt? Und wie haben Sie das gemeistert? Was hat Ihnen dabei geholfen? Was haben Sie daraus gelernt? Schreiben Sie das einmal auf, Sie werden sehen, wie großartig Sie sind!
Eine weitere Übung, Ihren Optimismus zu stärken, kennen Sie bereits: Die Bettkantenübung, die uns lehrt, unser positives Denken zu schulen. Eine andere ist: Dankbarkeit –das heißt, zu notieren, wofür Sie dankbar sind in Ihrem Leben, ohne sich mit Menschen zu vergleichen, die vermeintlich mehr haben oder erfolgreicher sind. In Summe ist festzustellen, dass wir es leichter haben, wenn wir dem Leben positiver, also optimistischer, gegenüberstehen.
Dabei hilft auch, vielleicht etwas profan: Öfter mal lächeln!
Messermann zur Strecke gebracht
Tankstellenmitarbeiter behält die Ruhe beim Überfall und sperrt den Täter ein
BURGDAMM – Am vergangenen Dienstagabend bedrohte ein 21-jähriger Mann einen Mitarbeiter einer Tankstelle in Burglesum mit einem Messer und forderte vom anwesenden Kassierer die Herausgabe von Bargeld.
Dem Mitarbeiter gelang es allerdings, die Polizei zu informieren, die Haupteingangstür zu verschließen und das Gebäude durch den Hintereingang zu verlassen. Die Polizei nahm den Täter daraufhin in der Tankstelle fest.
Gegen 19.25 Uhr betrat der 21-Jährige die Tankstelle an der Stader Landstraße, nahm sich dort zunächst eine Getränkedose aus dem Kühlregal und begab sich damit zur Kasse. Sobald der 28-jährige Mitarbeiter die Kassenlade geöffnet hatte, zog der Täter ein Messer aus seiner Jackentasche und richtete es auf den
Dorfflohmarkt in Aschwarden
ASCHWARDEN – Am Sonntag, 21. Juni, in der Zeit 10 bis 15 Uhr, findet der fünfte Aschwardener Dorfflohmarkt statt. Dann ist schlendern, stöbern, handeln und entdecken in ganz Aschwarden möglich. Stärken kann man sich mit Bratwurst, Pommes und Getränken. Anmeldungen von Verkäufern werden unter der Telefonnummer 0163 / 6371465 von Natalie Wollnik entgegengenommen. red
Ein 21-Jähriger bedrohte den Mitarbeiter mit einem Messer und forderte Bargeld. Symbolfoto: fr
„Tag der kurzen Wellen“
VEGESACK – Die Funkamateure des DARC-Ortsverbandes Vegesack laden zum „Tag der kurzen Wellen“ ein. Dieser findet am kommenden Samstag, 20. Juni, ab 17 Uhr, zum Mitmachen im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7, statt. Neben Sprechfunk auf den Kurzwellen- und UKW-Frequenzen wird das Peilen von versteckten Sendern und der Aufbau von elektronischen Schaltungen angeboten. Nähere Informationen dazu sind unter https://www.darc-ov-i14. de erhältlich. fr
Terrassendielen/ Konstruktionsbretter aus Lärche/Douglasie sowie
Mitarbeiter. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 28-jährige Mitarbeiter schloss daraufhin die Kassenlade, rief die Polizei und verschloss geistesgegenwärtig die Haupteingangstür. Er verließ die Tankstelle durch eine Hintertür. Dort traf er auf die schnell vor Ort erschienen Einsatzkräfte, welche den 21-Jährigen widerstandslos im Gebäude festnahmen. Die weiteren Ermittlungen sowie eine Haftprüfung dauern an. Es wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Das Vorgehen des Mitarbeiters sei mutig und geistesgegenwärtig gewesen, dennoch rät die Polizei: „Bringen Sie sich durch gewagte Aktionen nicht unnötig selbst in Gefahr, sondern prägen Sie sich lieber Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und rufen Sie die 110 an.“ fr
Am Mittwoch, 17. Juni starten wir die Tour de
Erleben Sie die feine Art des Genusses mit „Fischers Premium“ Matjes, zart, frisch, unvergleichlich. Bei uns mit knusprigen gebratenem Schwarzbrot mit Senfcreme und PreiselbeerMeerettich oder leckeren Bratkartoffeln und einem eiskalten „Vegesacker Hafenmeister“ Schmecke den Unterschied! Willkommen bei Feinkost Scharringhausen in der Alten Hafenstrasse
BREMEN-NOR D – Kürzlich fand der Landesverbandstag des Verbands Wohneigentum Bremen /BHV e.V. statt. Rund
300000 Mitglieder sind bundesweit in 16 Landesverbänden organisiert; etwa 3000 davon in Bremen. Zur Tagung waren Peter Wegner, Präsident des Verband Wohneigentum, und Özlem Ünsal, Bremer Senatorin für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung, eingeladen.
Auf der Tagesordnung standen: Berichte des Vorstands, Ehrungen der Mitglieder, Gedenken an die Verstorbenen Mitglieder, die Jahresabschlüsse 2023/2024/2025, Haushaltsvoranschläge 2026/2027/2028, Mitgliedsbeiträge, Bericht der Revisoren, Entlastung des Vorstands, Wahl des geschäftsführenden Vorstands, Wahl von 11 Vertretern in den erweiterten Vorstand, Wahl von drei Revisoren und die Wahl der Delegierten für den Bundesverbandstag.
Nach einem Mittagessen dankte Peter Wegner dem Vorstand des Bremer Landesverbands, insbesondere dem aus seinem langjährigen Amt als Landesvorsitzender ausscheidenden Carl Müller-Neumann. „Ehrenamtliche wie Carl sind unbezahlbar“ machte er deutlich. In seinem Grußwort stellte er die Tätigkeiten des Bundesverbands vor. Der Einsatz für des selbstgenutzte Wohneigentum. Eine der wichtigsten Aufgaben sei das Sichtbarmachen in Berlin und in den Ländern. „Wir müssen mit ei-
ner starken Stimme sprechen“, so Peter Wegner. Dass diese Bemühungen Erfolg haben, zeigte sich darin, dass Senatorin Özlem Ünsal es sich nicht nehmen ließ, auch ein Grußwort auszusprechen. „Ich verfolge aufmerksam die Arbeit des Bremer Landesverbands“, so Özlem Ünsal. Eine der drängendsten Probleme ihres Resorts seien der Wohnungsbau und die künftige Art des Wohnens. Themen, die auch den Verband Wohneigentum umtreibt. „Wie schaffen wir es, das Wohnen im Alter zu bewältigen?“ Bezahlbarkeit, Fami-
liennutzungsverhalten, Eigentumsgedanken, Verkauf, Tausch, Vermietung – viele Einzelprobleme müssten angegangen werden. Welche Instrumente stehen zur Verfügung? Wie beseitigt man Überregulierung? Abstimmungen bundes- oder europaweit sollen versuchen, einen vereinfachten Standard zu schaffen. Die Expertise des Verbandes sei dabei äußerts hilfreich. Eine wichtige Aufgabe sei jetzt beschlossen: Die Wärmeplanung – mit weitreichendem Bestandsschutz – sei inzwischen in Kraft getreten. Dass
aber das Wohnen nicht das einzige Problem der Senatorin ist, bewiesen Fragen aus dem Publikum. Straßenbaumaßnahmen, die sich ziehen, mehrfache Glasfaserverlegung in einer Straße, Wohnblocks in gewachsenen Quartieren, Sozialaspekte bei Wohnkonzentrierung wurden aufgeworfen. Der neue geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Erste Vorsitzende ist Marika Loof, ständige Vertreterin ist Ines Schwarz, und die Stellvertreter sind Thomas Hagemann und Michael Jaskiewitz. red
BREMEN – Die Sommerferien rücken näher – und damit für viele Familien die Reiseplanung. Die Schulbehörde erinnert aus diesem Anlass daran, dass die Schulpflicht auch an den Tagen unmittelbar vor und nach den Ferien gilt. Ein vorzeitiger Ferienbeginn oder eine Verlängerung der Ferien werden grundsätzlich nicht genehmigt. Unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht stellt einen Verstoß gegen die Schulpflicht dar und kann die Prüfung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens nach sich ziehen.
Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles betont: „Uns ist bewusst, dass Familien bei der Urlaubsplanung manchmal vor besonderen Herausforderungen stehen –etwa, wenn Ferienzeiten in verschiedenen Bundesländern kaum zusammenpassen oder Angehörige im Ausland leben. Gleichzeitig ist die Einhaltung der Schulpflicht keine Formsache, sondern Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und gleiche Bildungschancen. Im Rahmen der Qualitätsoffensive wollen wir im Hinblick auf Lernzeiten mehr Verbindlichkeit gewährleisten. Gemeinsame Regeln schaffen Fairness für alle Schülerinnen und Schüler. Deshalb bitten wir Eltern, ihre Reiseplanungen so zu organisieren, dass ihre Kinder an allen regulären Schul-
tagen am Unterricht teilnehmen können.“ Der Senator erinnert Eltern mit einem aktuellen Schreiben an die geltenden Regelungen zur Schulpflicht. Anlass sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Fallzahlen bei Schulpflichtverstößen: Während im Schuljahr 2021/22 lediglich 64 Verfahren registriert wurden (8,9 Prozent aller Verfahren), waren es im laufenden Schuljahr 2025/26 bereits 201 Verfahren (31,7 Prozent der Verfahren). Dabei sei zu beachten, dass die Zahlen für das aktuelle Schuljahr vorläufig sind. Da Schulpflichtverstöße noch bis zu sechs Monate nach der Tat verfolgt werden können, sei davon auszugehen, dass die Fallzahlen bis zum endgültigen Abschluss des Schuljahres weiter ansteigen. Das Bremische Schulgesetz sieht bei Verstößen gegen die Schulpflicht durch Erziehungsberechtigte Bußgelder von bis zu 1000 Euro vor. Die Schulen seien deshalb aufgefordert, die Fehlzeiten in den Wochen unmittelbar vor und nach den Ferien besonders aufmerksam zu prüfen. In Abstimmung mit der Innenbehörde werde die Schulbehörde in diesem Sommer stichprobenartige Kontrollen in den Wochen vor und nach den Ferien durchführen lassen, insbesondere an Bahnhöfen und am Flughafen. fr Bildungsbehörde
Landesmeisterschaften in Marßel
Sportinteressierte sind zum Besuch des Wettbewerbs eingeladen
MARSSEL – Am Samstag, 27. Juni, finden die Bremer Landesmeisterschaften im Discgolf statt. Diese werden erstmals in ihrer Geschichte auf dem Discgolf-Parcours an der Stader Landstraße 100 von der Discgolfabteilung der SG Marßel ausgerichtet.
Spielberechtigt sind bei diesem Wettbewerb alle Spielerinnen und Spieler der drei Bremer und Bremerhavener Vereine sowie jene Sportler auswärtiger Vereine, wenn sie
ihren Wohnsitz in Bremen haben. Bis zu 72 Startplätze gibt es, bislang sind 48 Spielerinnen und Spieler gemeldet.
BIS ZU 72 STARTPLÄTZE GIBT ES Um 10 Uhr startet die erste von zwei Runden, bei denen Flights (Gruppen) von jeweils drei bis vier Akteurinnen und Akteuren mit unterschiedlichen Startbahnen die 18 Bahnen des eigens für die Landesmeisterschaften entwickelten Turnierlayouts absolvieren. Nach einer Mittagpause dürfte gegen 13.30 Uhr die zweite Runde starten. Die Ergebnisse werden addiert, daraus ergibt sich am Ende die Platzierung je Altersklasse. „Wir rechnen damit, dass gegen 16.30 Uhr die Siegerehrung stattfindet“, teilen die Organisatoren mit. Sportinteressierte sind herzlich eingeladen, bei den Landesmeisterschaften dabei zu sein. red
Thomas Hagemann, Marika Loof, Ines Schwarz und Michael Jaskiewitz (von links). Foto: fr
Die Discgolfanlage der SG Marßel.
Foto: Archiv
Zur Berichterstattung über die Dauerbaustelle in der Hermann-Fortmann-Straße vom 31. Mai
Ja, die Einmann-Buddelei mit Bagger-Dekor nervt. Dass dies zum höheren Verkehrsaufkommen vor meiner Haustür beiträgt, tröstet kaum, da ich nicht gern im Verkehrsfluss bade. Egal. Aber man mag/ darf/sollte – nicht – darauf hinweisen, dass die „Reichsautobahn“ in vergleichbarem Zeitraum entstand; es hätte ein Geschmäckle, würde
man schwäbeln. Aber dies ist unverdächtig: Die „Automobil-Verkehrs- und ÜbungsStraße“ (AVUS) in Berlin war 1913 bis 1921 gebaut worden, und die „Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau (STUFA)“, später der „Verein zur Vorbereitung der Autostraße Hansestädte–Frankfurt–Basel“ projektierten in den 1920er Jahren ein zirka 10000 Kilometer umfassendes Netz an Autobahnen. 1929 bis 1932 wurde unter der Ägide der Rheinischen Provinzialverwaltung die
Strecke von Köln nach Bonn fertiggestellt. (Quelle: www. bundesarchiv.de/themenentdecken/online-entdecken/ geschichtsgalerien/23september-1933gruendungsakt-desreichsautobahnbaus/ ). Wie viele Unterführungen hat man da wohl gebaut? Es gibt – sehr im Sinne des Wortes –viele, viel zu viele Baustellen in Bremen-Nord; vermutlich numerisch mehr als Bauarbeiter. Und das bei auch optisch wahrnehmbaren Zuwachs an Kraftfahrzeugen. Jede Menge
Bilderbuchkino in der Bücherei
Präsentiert werden zwei Geschichten
RITTERHUDE – Ganz herzlich eingeladen sind Kinder ab vier Jahre und Eltern am Dienstag, 16. Juni, 15-30 Uhr zu zwei Bilderbuchkinos in der Gemeindebücherei Ritterhude, Riesstraße 9. Präsentiert wird „Der Wortschatz“
Oscar findet eine Schatzkiste, darin befinden sich lauter Wörter. Kaum klatscht er das Wort „haarig“ an einen Baum, schon bekommt dieser wilde Locken. Es ist ein lustiges Spiel mit den Wörtern. Außerdem gibt es „Der große Zahn-
putztag im Zoo“. Im Zoo müffelt es - die Tiere wollen ihre Zähne nicht putzen! - Da hat der Zoodirektor eine tolle Idee: Der Igel wird mit seinen Stacheln zur Zahnbürste und er muss einige Abenteuer bestehen. Der Eintritt ist frei. fr
Stoff auch für das BLV. Gute Arbeit! Weiter so!
Dr. Alfred Becker, 28759 Bremen
Zum Magazin „Mein Blumenthal“ vom 7. Juni
Alle Redakteure haben sich für die Beilage „Mein Blumenthal“ mächtig ins Zeug gelegt und Wissenswertes über Blumenthal zu Papier gebracht. Dafür gebührt dem Team um ihre rührige Redaktionsleiterin Regina Drieling
ein Extralob! Eine bunte Mischung aus Geschichtlichem, Lesenswertem und Zukunftsweisendem sorgt dafür, dass es den Lesern beim Durchblättern nicht langweilig wird.
Detlef Gorn, 28757 Bremen
Abgedruckte Leserbriefe geben die persönlichen Ansichten ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Leserbrief bitte an: DAS BLV, Gerhard-RohlfsStraße 65, 28757 Bremen, oder per E-Mail: redaktion@das-blv.de.
Antje Spitzner, Nikolas Janssen und Martin Thies haben es mit ihren Berichten geschafft, dass die Beilage „Mein Blumenthal“ garantiert bei den Lesern auf große Resonanz stößt – bei den beschriebenen Akteuren sowieso. Ach ja: Interessant auch die Platzierung der Werbeanzeigen, die äußerst clever im Verhältnis 50 zu 50 „eingemischt“ wurden. Dadurch wirken sie auf den Leser recht ansprechend und werden zwangsläufig mitgelesen. Muss man erst einmal drauf kommen . . .
Polizei ermittelt nach verheerendem Brand 85-jährige Frau wurde Opfer der Flammen
LÜSSUM – Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Blumenthal kam am vergangenen Mittwoch eine 85-jährige Frau ums Leben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Gegen 9 Uhr erreichten Polizei und Feuerwehr Notrufe, dass das Einfamilienhaus in der Langenberger Straße in Flammen stehen würde. Im Haus fanden Einsatz- und Rettungskräfte die 85 Jahre alte Bewohnerin leblos im Obergeschoss vor. Eine sofortige Reanimation durch Rettungskräfte verlief erfolglos. Ein weiterer 65-jähriger Bewohner konnte vor dem Haus gerettet werden. Er wurde mit einer Rauchgasvergiftung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.Wie es zu dem Brand kam, ermitteln jetzt die Brandermittler der Polizei Bremen. fr
aus Bremen-Nord
„Wo stehe ich gerade, wo will ich hin?“
Systemische Beratung und Familientherapie mit Nina Dreemann
AUMUND – Unter dem schönen Namen „Ankommen“ hat Nina Dreemann ihr neues Beratungsangebot in der Naturheilspraxis Am Rabenfeld 16a eingerichtet. Sie setzt einen Schwerpunkt auf systemische Familienberatung: „Bei der systemischen Beratung wird der Mensch nicht isoliert betrachtet, sondern innerhalb des Familiensystems, in dem er sich befindet.“ Denn bei sich selbst anzukommen, setze häufig voraus, auch das Umfeld in den Blick zu nehmen: Bedürfnisse, Sichtweisen oder Kommunikationsmuster können sehr unterschiedlich sein. Darüber hinaus bringt sie
Qualifikationen im Bereich Kinderschutz und als Familienhebamme (Fachkraft Frühe Hilfen) mit. Selbst Mutter von vier Kindern, war sie seit 2004 als Hebamme im Klinikum Bremen-Nord tätig, parallel seit 2006 freiberuflich. So kann sie in der Beratung die gesamte Bandbreite familiärer Fragen abdecken. Die entwicklungspsychologische Beratung richtet sich an junge Eltern, die sich fragen: „Warum verhält sich mein Kind so?“ Denn Familie ist nicht immer Harmonie. Unvorhergesehene Krisen in der Elternschaft und Unsicherheiten beim Umgang können Ur-
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individuelle Beratung
sache für das Kind sein, sich „nicht gesehen, nicht gehört“ zu fühlen und herausfordernde Situationen mit sich bringen. „Man könnte es Elterncoaching nennen.“
Das Teenageralter sei eine weitere Phase, die regelmäßig Fragen aufwerfe. Gerade in herausfordernden Situationen sei es schwer, einen klaren Blick auf die eigene Rolle im Kontext anderer Menschen zu bekommen.
Deshalb möchte sie den Menschen ermöglichen, neue Perspektiven einzunehmen, um sich selbst und andere besser zu verstehen. „Es geht nicht darum, den Menschen Vorga-
ben zu machen“, sondern Klarheit zu schaffen und aus ihren eigenen Ressourcen die Selbstwirksamkeit zu stärken und Möglichkeiten für die Umsetzung aufzutun. Die Beratung ist keine Kassenleistung, damit es aber auch Menschen in herausfordernden Lebenslagen erreicht, plant sie ein Kontingent an „Sonnenscheintarifen“. Gespräche sind einzeln, als Paar oder als Familie möglich. Für Termine und weitere Informationen kann Nina Dreemann vertrauensvoll unter 0160 / 26 32 036 oder per Mail an info@praxisankommen.de kontaktiert werden. red
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Nina Dreemann ist mit ihrer systemischen Beratung „Ankommen in der Praxisgemeinschaft Am Rabenfeld 16a zu finden.Foto: Foto: fr
Einzelpersonen, Paare und Familientherapie Am Rabenfeld 16a · 28757 Bremen
Das „gelbe Gold“ von Blumenthal. Foto: Detlef Gorn / Initiative Kämmereiquartier
Gelbes Gold statt gelbes Fett
BLUMENTHAL – In unserem
Magazin „Mein Blumenthal“ haben wir unter der Überschrift „Das gelbe Fett von Blumenthal“ über ein auf Bremer Wollkämmerei gewonnene Produkt berichtet, das ein wichtiger Bestandteil der Creme Nivea war.
Nun hat sich BLV-Leser Detlef Gorn dazu bei uns gemeldet.
Ihn hätten mehrere Leser wegen des „gelbe Fetts“ in der Ni-
vea-Creme kontaktiert. „Das gab es nämlich nicht. Der Inhalt der Creme ist bis heute weiß“, sagt er. „Das gelbe Gold aus Blumenthal“ sei vielmehr der richtige Titel. „Der Grundstoff Wollwachs aus der Wollwäsche war nämlich goldfarben und – was noch wichtiger war – goldwert für die BWK“, so Detlef Gorn. Wir bitten für dieses Versehen um Entschuldigung. red
Bücherei macht Ferien
RITTERHUDE – Von Freitag, 19. Juni, bis Freitag, 10. Juli, bleibt die Gemeindebücherei geschlossen. Während der Schließung gilt eine erweiterte Leihfrist. Darüber hinaus haben Leser mit einem gültigen Bibliotheksausweis jederzeit
Zugriff auf das digitale Angebot in der Onleihe. Diese ist mit diversen E-Readern kompatibel, lässt sich per App auf dem Smartphone nutzen sowie im Browser am PC verwenden. Näheres unter www.buecherei. ritterhude.de. fr
„Ich
werde für den Standort kämpfen!“
BLUMENTHAL – Der Bremer Woll-Service (BWS) möchte mit seinem Familienbetrieb im Kämmerei-Quartier bleiben. An dieser Entscheidung hat sich nichts geändert. „Wir haben einen Kaufantrag gestellt, der abgelehnt wurde. Doch ich werde immer um den Standort auf dem BWK-Areal kämpfen. Ich finde es sehr traurig, dass ich als alter Wollfachmann weichen soll.“
Allein 46 Jahre hat Benedykt Nadolski mit Wolle zu tun gehabt, zuvor langjährig auf der Bremer Wollkämmerei. Seit 2010 ist er selbstständig. Das sei auch der Wirtschaftsförderung Bremen, Verwalter der Liegenschaften, bekannt. Schließlich wären Schreiben zwischen den beteiligten Parteien versendet worden, berichtet die Initiative Kämmereiquartier Blumenthal.
In einem Brief an Senator Björn Fecker geht Detlef Gorn auf den Inhalt näher ein, weil es bislang zu keiner annähernden Lösung zwischen den Parteien gekommen sei. Ganz im Gegenteil: Inzwischen wäre man auch außerhalb der Stadtgemeinde auf den Sachverhalt aufmerksam geworden. Unterlagen würden bereits in Brüssel vorliegen, die sich im Büro von David McAllister als zuständiger EU-Kommissar für Niedersachsen und Bremen befinden. Somit würden sich nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Bremen-Nord mit den Kaufabsichten der Firma
Wollfachmann Benedykt Nadolski will um den Standort auf dem BWK-Areal kämpfen. Foto: th
BWS beschäftigen, schreibt Detlef Gorn. Inzwischen liegt eine Fristsetzung vor, dass das Mietobjekt bis zum 30. November dieses Jahres zu räumen und in vertragsgemäßem Zustand zurückzugeben sei. Es handelt sich um eine Halle, die über eine Größe von 12000 Quadratmetern verfügt. Eine Fläche von etwa zwei Fußballfeldern. Die Halle muss geräumt werden, weil nach Ansicht der Behörde die Auflagen des Brandschutzes erfüllt werden müs-
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Hindenburgstraße 46a
28717 Bremen
Ein weiterer Streitpunkt ist die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter, die BWS mit 20 beziffert. Die Wirtschaftsbehörde erwartet mehr und rechnet mit 30 bis 35 pro Hektar. Inzwischen hat der Unternehmer mit einer Reihe von zuständigen Personen und Politikern vor Ort gesprochen. Er nahm Kontakt zur Landesregierung und zur Handelskammer auf. Auch die CDU-Oppositionsführerin Wiebke Winter gehörte dazu; Fortsetzung nicht ausgeschlossen. Auch die Behörde war nicht untätig und schlug dem Wolllogistiker Gewerbeflächen in Farge-Ost und in Burglesum vor. Für Nadolski keine Option, er möchte auf dem angestammten Areal bleiben. Hier habe er viel investiert und es in einem für alle sichtbaren einwandfreien Zustand hergerichtet. Detlef Gorn flankiert das Bestreben seines Freundes in seinem Schreiben an den Finanzsenator. „Der Verkaufserlös für das besagte Gebäude würde Bremen nicht unerhebliche Einnahmen bescheren und gut in die klamme Kasse ihres Hauses passen“, schreibt er darin. th Das
sen. Inzwischen ist nach der Räumung von Abriss die Rede. Das Ganze kommt für Benedykt Nadolski derzeit nicht infrage. Er möchte stattdessen weiter investieren, in ausreichend Lagerfläche für Wolle. Heute verfügt die Firma BWS über einen Lagerbestand von 10 Millionen Kilogramm Wolle. 55 Lieferanten stehen auf seiner Liste mit über 100 Kunden in 30 Ländern. Doch auch bei anstehenden Investitionen gehen die Meinungen weit auseinander. Wie kürzlich auf
einer Beiratssitzung bekannt gegeben wurde, würde die WFB die Herrichtung einer Brandschutzanlage mit einer Million Euro kalkulieren. Nach Meinung von Bendykt Nadolski wären 100000 Euro für die Maßnahme ausreichend.
„Durchlässig“ im Doku
Projektleitung von Wim M. Laage / Workshop am Mittwoch, 24. Juni
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BLUMENTHAL – In Textilien hinterlässt die flüssige Farbe auf gezielt zufällige Weise eine Spur. Faltungen und Abbindungen lenken den Verlauf der Farbe und haben – wie die Dauer der Färbung – Einfluss auf ihre Intensität. „In seinen Arbeiten verhandelt Wim M. Laage Fragen nach dem Eigenen, dem Gegenüber und nach den Grenzen dazwischen. Insgesamt ist seine künstlerische Sprache von Reduktion und Zartheit geprägt“, so die Initiatoren. Seine Arbeiten entsprängen oft dem Versuch, etwas Vergänglichem, wie Erinnerungen oder Wahrnehmungen Ausdruck zu verleihen und sie auf diese Weise erfahrbar zu machen.
Die Ausstellung „Durchlässig“ wurde kürzlich im Doku Blumenthal eröffnet. Foto: fr
Kleidung verschönern, Beutel und Notizhefte nähen und vieles mehr. Der künstlerische Schaffensprozess und die eigene Kreativität hätten dabei im Vordergrund gestanden.
Einen Workshop zur Ausstellung gibt es am Mittwoch, 24. Juni, 16 bis 19 Uhr: „Eintauchen – Färben mit Pflanzenfarben“.
Wie Lila zu Grün wird erlernen
neue Muster für einen selbstgenähten Kissenbezug. Vor Ort gibt es verschiedene Pflanzenfarben und Material zum Experimentieren. Wer möchte, kann eigene helle Stoffe oder alte Kleidungsstücke aus Pflanzenfasern mitbringen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit den Werken und Teilnehmern der Textilwerkstatt im Doku Blumenthal und wurde kürzlich gemeinsam mit den Familien der Kinder und Jugendlichen eröffnet. In der Textilwerkstatt lernten die Teilnehmer unterschiedliche Techniken rund um das Thema Stoff: färben, alte
Interessierte in diesem Workshop. Mit Pflanzen können kleine Kunstwerke entstehen oder
Die Anmeldung zum Workshop ist im Doku Blumenthal, Heidbleek 10, unter 0421 6 03 90 79 oder info@doku-blumenthal. de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. fr
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White Tiger Garnelen 26/30 geschält/entdarmt, Iska
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Treffen mit Mark Forster zu gewinnen
Das BLV verlost ein Meet & Greet sowie Tickets für
VON BETTINA MEISTER
BREMEN – Mit seinem Konzert startet die ehemalige Galopp-
VERLOSUNG
rennbahn in ihre Zeit als neue Open-Air-Location in Bremen: Mark Forster bespielt im Rahmen seiner Sommer-Shows am
Wir verlosen ein VIP-Paket für zwei Personen mit MEET&GREET, SIGNIERTEM POSTER UND TICKETS
FÜR DAS KONZERT
sowie
3X2 KONZERTTICKETS
für Mark Forster am 9. Juli auf der Galopprennbahn. Rufen Sie uns an: bis Montag, 15. Juni, 15 Uhr, unter der Rufnummer
0137 / 87 80 20 - 1
Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
Open-Air-Konzert
9. Juli die Fläche an der LudwigRoselius-Allee – direkt vor der historischen Tribüne.
„Ich will natürlich versuchen, das Gelände gut einzuweihen und für die kommenden Jahre so einzuspielen, dass es eine neue Tradition für Bremen wird“, sagt Forster, der überhaupt ein Freund von Freiluftkonzerten ist und Regen „sogar manchmal ganz geil“ findet: „Das ist auch vertraglich geregelt: Wenn es regnet, stehe ich nicht unter dem Dach, sondern im Regen. Deswegen habe ich auch immer mehrere Mikrofone dabei, falls mal eines durch ist. Ich fühle mich dadurch noch mehr mit dem Publikum verbunden. Weil man gemeinsam nass wird. Das kann ja auch irgendwie schön sein.“ Mal abgesehen vom Wetter liegt der Reiz einer solchen Veranstaltung im Gegensatz zu ei-
nem Hallenkonzert laut Forster vor allem in der volksfestartigen Stimmung, die unter freiem Himmel viel mehr vom Publikum ausgehe, als von der perfekt inszenierten Bühnenshow.
Im Gepäck hat er natürlich seine neue Single „Rettest Du Mich“. Die Fans dürfen sich aber auch auf all die Hits freuen, mit denen der Sänger mittlerweile Generationen verbindet: Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“. Auf sein Konzert in Bremen freut er sich schon lange: „Ich habe das Gefühl, das wird das Musikalischste und Intensivste, das wir je gemacht haben.“
Mark Forster spielt am 9. Juli, 20 Uhr, auf der Bremer Galopprennbahn. Tickets gibt es unter anderem bei eventim.de. Kinder bis zwölf Jahre erhalten übrigens einen Rabatt von 20 Prozent.
Der freie Journalist Ulf Buschmann ist Mitglied im Wirtschafts- und Strukturrat geworden
VON REGINA DRIELING
BREMEN-NORD – Im Jahr
1966 im Fischladen von Six –heute Brothers Events & Café – in der Reeder-Bischoff-Straße habe seine Oma Käthe Rotz und Wasser vor Freude geheult, weil er im damaligen Hartmannsstift geboren worden sei, schmunzelt Ulf Buschmann. In der Stadtkirche sei er dann getauft und später konfirmiert worden. Der Vegesacker ist freier Journalist und produziert Beiträge für Nord West Reportagen, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, für die Kreiszeitung und evangelisch.de. Auch ehrenamtlich engagiert sich Ulf Buschmann. „Ich habe mein Herz an die Kirchengemeinde Aumund-Vegesack verloren“ bekennt er. Dort gehört er zum Kirchenvorstand, übernimmt Lektoren- sowie Küsterdienste und ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Ich bin ein Vegesacker Jung‘“, betont Ulf Buschmann. Er lebe nach zwei Mottos. Und zwar nach „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ von Dietrich Bonhoeffer und nach „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“ von Martin Luther. „Ich versuche, mit einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben zu gehen“, macht Ulf Buschmann seine positive Einstellung deutlich. Kürzlich ist der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann Mitglied im Wirtschafts- und Strukturrat Bre-
Ist ein Vegesacker Jung: Ulf Buschmann am von der Sparkasse Bremen gespendeten Wal in der Fußgängerzone. Foto: rdr
men-Nord (WIR) geworden. „Ich finde, Bremen-Nord kann mehr“, sagt Ulf Buschmann, der dazu beitragen möchte, die Stärken der Region herauszustellen. „Wir machen uns oftmals zu klein und stellen das Licht unter den Scheffel.“ Der Wirtschaftsrat Bremen-Nord sei eine gute Plattform, um sich zu vernetzen, findet Ulf Buschmann und zählt beispielhaft unter anderem die
Gewerbevereine Blumenthal Aktiv, Vegesack Marketing und die Interessengemeinschaft Einzelhandel und Gewerbe für Lesum, Burgdamm, und St. Magnus (IGEL) e. V. auf.
„Wenn wir als Wirtschaftsraum stark sein wollen, dann gehören auch die Bereiche Kultur, Bildung und Sport dazu“, so Ulf Buschmann. Das Netzwerken müsse Bestandteil der frühkindlichen Bildung
sein, findet er. Dafür setzt sich der Vegesacker auch selbst ein. Für Nord West Reportagen ist er unter dem Titel „Journalismus macht Schule“ in Bildungseinrichtungen unterwegs, um junge Menschen beispielsweise zum Thema „Fake News“ zu sensibilisieren. Auch beim Wissenschaftsfestival „Explore Science“ im Bremer Bürgerpark betreut Ulf Buschmann den Nachwuchs.
Neues Hotel wird präsentiert
Mitgliederversammlung des WIR
VEGESACK – Am Montag, 15. Juni, 19 Uhr, findet im Vegesacker Geschichtenhaus, Zum Alten Speicher 5a, die Mitgliederversammlung des Wirtschafts- und Strukturrats Bremen-Nord (WIR) statt. Im ersten öffentlichen Teil wird es einen Vortrag zur Neueröffnung des Hotel Hampton by Hilton im Speicherquartier am Hafen geben. Zudem stellt
sich Kevin Eichhorn als Hoteldirektor dort vor. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion.
Die Moderation des Abends obliegt Rainer Küchen, Vorsitzender des Wirtschafts- und Strukturrates Bremen-Nord. Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung stehen unter anderem Berichte des Vorstandes, des Kassenwartes und der
Kassenprüfer auf der Tagesordnung. Ferner soll es an diesem Abend Wahlen geben. Auch in diesem Jahr werden ein Imbiss und Getränke angeboten. Für eine bessere Vorbereitung bitten die Organisatoren um eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0421 / 6 02 87 87 oder per Mail an kontakt@wirbremennord.de . red
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Bremer Jugendpreis für Radiobeiträge
Auszeichnung
AUMUND – Die Oberschule an der Lerchenstraße kann sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Die Radiobeiträge der AG „Anti-Rassismus“ wurden mit dem Sonderpreis des Bremer Jugendpreises 2026 ausgezeichnet, heißt es seitens der Schule. Mit dem Preis werden junge Menschen gewürdigt, die sich kreativ, mutig und engagiert mit gesellschaftlichen
Themen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zeigen, dass Kinder und Jugendliche etwas zu sagen haben – besonders dann, wenn es um Respekt, Zusammenhalt, Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander geht. Die Schüler der AG hätten mit ihren Radiobeiträgen das getan. Sie haben sich mit Rassismus, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt
und ihre Gedanken in eine Form gebracht, die hörbar wird. Dabei ging es nicht um einfache Antworten, sondern um Haltung: „Wie wollen wir miteinander leben? Wie reagieren wir, wenn Menschen abgewertet werden? Was können wir als Schule und als Einzelne tun, damit Respekt nicht nur ein Wort bleibt?“
Dass diese Arbeit nun mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wird, sei für die Schule eine besondere Anerkennung: „Ein Sonderpreis macht sichtbar, dass ein Beitrag in besonderer Weise auffällt: durch seine Idee, seine Wirkung, seine Haltung oder seinen gesellschaftlichen Wert. Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet diese Auszeichnung: Ihre Stimmen wurden gehört. Ihre Auseinandersetzung mit Rassismus und
Respekt hat Menschen erreicht.“ lobt der Schulleiter Jonathan Dauber seine Schüler. Die Preisverleihung fand am 3. Juni im Bremer Rathaus statt. Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler sei das eine wichtige Erfahrung gewesen: Sie erlebten, dass Engagement nicht nur innerhalb der Schule Bedeutung hat, sondern auch in der Stadtgesellschaft wahrgenommen wird.
Eine weitere Besonderheit sei, dass die Beiträge in der Stadtbibliothek Bremen ausgestellt werden. Dort werden regelmäßig Ausstellungen gezeigt, literarische und künstlerische Arbeiten präsentiert und gesellschaftliche Themen sichtbar gemacht. Dass nun auch Schülerinnen der Oberschule an der Lerchenstraße mit ihren Radiobeiträgen dort vertreten sind,
Die Schülerinnen und Schüler von der Lerchenstraße mit dem Bügrermeister bei der Preisverleihung im Rathaus. Foto: Senatspressestelle
sei ein starkes Zeichen. Ihre Gedanken und Stimmen bekommen einen Platz mitten in Bremen.
„Besonders dankbar sind wir dafür, dass den Schüler durch dieses Projekt die Chance gegeben wurde, sich kreativ, kritisch und öffentlich mit einem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Beeindruckend ist dabei, wie einfach Demokratie manchmal sein kann, wenn man aktiv wird: zuhören, nachfragen, widersprechen, eine Haltung entwickeln und sie mit anderen teilen“, so der Schulleiter weiter.
Aus den ausgezeichneten Beiträgen könnte in Zukunft eine größere Idee entstehen: Ein „Radio gegen Rassismus“, in dem Jugendliche regelmäßig eigene Beiträge, Interviews, Erfahrungen und Perspektiven hörbar machen. Ein solches Format könnte jungen Menschen dauerhaft Raum geben, sich einzumischen und Themen wie Respekt, Vielfalt, Zugehörigkeit und Rassismus aus ihrer Sicht zu bearbeiten. Für die Umsetzung einer solchen Idee fehlten derzeit allerdings noch finanzielle Mittel. Neben der Auszeichnung ist der Sonderpreis mit einem Preisgeld verbunden. Dieses sei eine schöne Anerkennung und zugleich eine Möglichkeit, das Engagement weiterzuentwickeln. „Die Schulgemeinschaft gratuliert allen beteiligten Schülerinnen und den begleitenden Lehrkräften herzlich.“ Die Auszeichnung zeige: Es lohnt sich, aktiv zu werden. Es lohnt sich, für andere einzustehen. Und es lohnt sich, immer wieder ein Zeichen zu setzen – für Respekt, Demokratie und ein rassismusfreies Miteinander. red
St. Martini Lesum lädt in den Sommerferien in die Kirche ein. Foto: fr
Offene Kirche
LESUM – „Geh aus, mein Herz…“, unter diesem Motto lädt St. Martini Lesum, Hindenburgstraße 30, zur „Offenen Kirche“ in den Sommerferien, sonntags, 14 bis 17 Uhr, ein. Für Kinder gibt es ein kleines Kirchen-Erkundungsquiz.
„Freundliche Menschen erwarten Sie. Ein kühles Glas
Wasser steht bereit. Wer mag, ist eingeladen, eine Kerze anzuzünden. Die Kirche zu erkunden. Oder einfach nur einen Moment Platz zu nehmen und innezuhalten. Das Team ‚Offene Kirche‘ freut sich auf Sie und Ihren Besuch.“ Termine sind am 5., 12., 19. und 26. Juli sowie am 2. und 9. August. fr
„Sommer Blub“ in Lesum
BURGLESUM – Am Samstag, 20. Juni, startet in der Stadtbibliothek Lesum, Hindenburgstraße 31, das Ferienprogramm „Sommer Blub“ für Kinder ab sechs Jahre.
FERIENPROGRAMM IN DER BIBLIOTHEK
Von 10 bis 13 Uhr können sie sich anmelden, die neuesten Bücher, Spiele und vieles mehr ausleihen sowie das Glücksrad betätigen, Lesezeichen und Fächer selbst gestalten.
In den darauffolgenden Wochen können sie beispielsweise an einem Gaming Turnier teilnehmen, Bienen beobachten, Detektive spielen, Tischkicker basteln und mehr.
Anmelden können sie sich ab dem 20. Juni in der Bibliothek, telefonisch unter 0421 361-7142 oder per Mail an lesum@stabi-hb.de Voraussetzung sei, dass sie eine BibCard besitzen, die seien aber auch unkompliziert vor Ort erhältlich, heißt es aus der Bibliothek. fr
110Jahre
KRONEN APOTHEKE
Die Kronen-Apotheke schließt
Inhaber und Apotheker Günter Wallis blickt auf ein langes Berufsleben zurück
GROHN – Die Kronen-Apotheke schließt am 30. Juni seine Türen. „Der Ort weint, und wir weinen auch“, sagt Günter Wallis. „Das Problem ist, Personal zu bekommen“, begründet der 74-Jährige seine Entscheidung. Die Suche nach einem Apotheker oder weiterem Personal habe nichts gebracht.
Die Kronen-Apotheke gilt als eine der ältesten Apotheken in Vegesack und Umgebung: Sie wurde am 3. Mai 1916 gegründet. Am 1. Juli 1985 habe er die Apotheke von seinem Vorgänger, Wilfried Osten, übernommen.
Günter Wallis stammt aus Kronberg, nahe Frankfurt. Von 1971 bis 1973 absolvierte er ein Praktikum in einer Apotheke, im Anschluss arbeitete er als Vorexaminierter in unterschiedlichen Apotheken. Ab 1977, bis 1982, studierte er Pharmazie in Erlangen, wobei er seine Frau Amely kennenlernte. Das Paar bekam drei Söhne, der dritte wurde schon in Bremen geboren. „Meine Frau und ich wollten uns selbstständig machen und haben im Süden und Norden nach einer Apotheke gesucht, möglichst mit einer Wohnung im eigenen Haus.“ Die Kronen-Apotheke und ihr Umfeld hätten ihnen zugesagt: der nette, kleine Ortsteil, die freundlichen Menschen, die damals vollständige Geschäftsstraße sowie die Schule in der Nähe. „Hier war damals ein beschaulicher Ort zum Wohnen und Leben. Wir sehen das immer noch so, trotz aller Veränderungen“, unterstreicht Günter Wallis und schwärmt von der „wunderschönen Wohngegend“, der Nähe zu Lesum und Weser, Knoops Park und Stadtgarten. Die Kunden seien angenehm, bodenständig und umgänglich. Lebensmittelladen, Fleischer und Bäcker seien fußläufig zu erreichen.
Kurz nach der Geschäftsübernahme investierte Günter Wallis in den ersten Computer und Anfang der 1990er Jahre in eine neue Inneneinrichtung; immer den sich ändernden Erfordernissen entsprechend. Früher seien viel mehr Medikamente selbst hergestellt worden. Heute würden noch einige Salben oder Nasentropfen angerührt. Verschiedene Stoffe, die vormals unbedenklich gewesen seien, würden nun beispielsweise als krebserregend eingestuft. Als eine der einschneidendsten Veränderungen bezeichnet er
das vor zwei Jahren eingeführte E-Rezept. Seiner Meinung nach habe sich der Umgang damit zu 80 Prozent eingespielt.
Das Motto sei immer gewesen: „Wir wollen freundlich, zuvorkommend, kompetent und hilfsbereit sein.“ Der Umgang mit den Menschen und ihnen helfen zu können, mache den Apothekerberuf aus. Bei ihm sei die Faszination für Biologie, Chemie und Pharmakologie – der Wirkung von Arzneimitteln – dazugekommen.
Eine der wichtigen Dienstleistungen sei der Botendienst gewesen, angeboten wurden aber auch unter anderem Blutdruckmessungen, Impf- und Reiseberatung, eine Zeit lang auch Blutuntersuchungen.
Diese sowie Impfungen sollen Apotheker zukünftig, nach neuer Gesetzgebung, anbieten können. „Das soll den Beruf aufwerten. Nur bezahlen will es keiner, und die Ärzte sind auch nicht begeistert“, meint der Apotheker. Seine Frau, die selbst lange als Apothekerin in der Apotheke mitgearbeitet hat und bereits in Rente ist, freue sich auf seinen Ruhestand. Nun könnten ohne Druck Veranstaltungen besucht werden. Radfahren, Spazierengehen, Ausflüge unternehmen, sich
110 Jahre
mit dem Enkel beschäftigen, stünden nun an, wie auch die Ruhe genießen oder impulsiv sein und etwas unternehmen. „Ich geh an die Weser, setze mich auf eine Bank und gucke mir an, wie das Wasser fließt“, so Günter Wallis. Seinen Kundinnen, Kunden und Mitarbeitern gilt sein herzliches Dankeschön. as
W sagen Danke und A Gute!
Auch wenn Sie und Ihr Team uns in Grohn fehlen werden, wünschen wir Ihnen alles Gute zu Ihrem wohlverdienten Ruhestand!
110 Jahre im Dienst der Gesundheit – nun schließt sich ein besonderes Kapitel.
KR O NEN APOTHEKE
schließen!
„Zeit, Lebewohl zu sagen“
Liebe Kundinnen und Kunden, nach langer, erfolgloser Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin verabschiede ich mich nach 41 Jahren mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den wohlverdienten Ruhestand.
Wir schließen die Apotheke zum 30. Juni 2026.
Gern stellen wir Ihnen für Ihre Krankenkasse oder das Finanzamt eine Abrechnung/Sammelquittung bis zur Schließung aus.
Ich möchte mich von ganzem Herzen für Ihr langjähriges Vertrauen und die vielen guten Gespräche bedanken. Es war mir und meinen Mitarbeitern stets ein großes Anliegen, Sie persönlich und kompetent zu beraten.
Ich wünsche Ihnen und meinem gesamten Team für die Zukunft alles Gute und stets beste Gesundheit!
110 Jahre eine Institution in Grohn Wir bedanken uns für die angenehme freundschafliche Zusammenarbeit! - Machs gut liebe Kronen Apotheke -
☎ 0421–66 949–0 · www.ramsay.de
Wir bedanken uns bei Herrn Wallis und seinem Team für die jahrelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir wünschen Herrn Wallis alles Gute zum Ruhestand und dem Team eine gute berufliche Zukunft.
Astrid Rass Geschäftsführerin
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Lieber Herr Wallis, ein großes Dankeschön für Ihre jahrzehntelange Arbeit und Ihr unermüdliches Engagement. Genießen Sie Ihren wohlverdienten Ruhestand mit viel Freude und bei stets guter Gesundheit. Unser Dank gilt dem ganzen Apothekerteam und wünschen Ihnen für die Zukunft nur das Beste. Ihr Haarstudio Artemis Papakosta
Günter Wallis war sein Leben lang Apotheker.Fotos: as
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Der Verein brotZeit sucht engagierte Helferinnen und Helfer
BREMEN-NORD – Vor dem Schulbeginn ausreichend zu frühstücken, für viele Kinder ist das zuhause aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich. Der Verein brotZeit hat ein bewährtes Konzept, um Kinder morgens vor dem Unterricht zu stärken: ein kostenloses Frühstück in der Schule. So unter anderem auch in fünf Grundschulen im Bremer Norden, darunter die Tami-Oelfken-Schule, die Grundschule Blomendal, die Schule im Dillener Quartier, an der Grambker Heerstraße und an der Landskronastraße.
Um das Frühstück an diesen Schulen zu gewährleisten, sucht der Verein brotZeit ab sofort Damen und Herren ab 55 aufwärts, die morgens gerne früh aufstehen und im Team ehrenamtlich die Schülerinnen und Schüler umsorgen. Für dieses Ehrenamt gibt es eine Aufwandsentschädigung, aber in erster Linie viel Anerkennung durch die Schulkinder, denen das Frühstück einen guten Start in den Tag ermöglicht. Die Tätigkeit besteht darin, morgens vor Schulstart in der Schule ein ausgewogenes Frühstücks-
buffet vorzubereiten, den Kindern zu helfen, ihr Frühstück selbst zusammenzustellen und ein offenes Ohr für die Kinder zu haben. Sybille Scharnhorst, Projektleitung der brotZeit-Förderregion Bremen/Bremerhaven, freut sich über das Interesse an diesem sinnvollen Ehrenamt: Sie kann telefonisch unter 0179 / 25 49 205 oder per Mail an scharnhorst@ brotzeit.schule kontaktiert werden. Sie erklärt dann, wie der Einstieg funktioniert und beantwortet alle weiteren Fragen. red
Für die Konzentration im Unterricht ist ein gutes Frühstück ein entscheidender Faktor. Ein Angebot, das alle Schulkinder erreicht, hebt die Stimmung, grenzt niemanden aus und fördert die Chancengleichheit. Symbolfoto: fr
Der
ist deutlich zu erkennen.
Sauberkeit gibt ein gutes Gefühl
20 Prozent Rabatt auf Teppich- und Bodenreinigung
REGION – Gemäß dem Motto „Sauberkeit gibt ein gutes Gefühl“ ist Geschäftsführer Uwe Schmidt mit seiner Firma schon seit mehr als 20 Jahren in Bremen-Nord, Bremen-Stadt und im angrenzenden Umland unterwegs.
Er bietet in der Zeit vom 15. bis zum 27. Juni 20 Prozent Rabatt auf die Kosten für die Teppich- und Teppichbodenreinigung an. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man große Flächen in Firmen reinigt oder, ob im privaten Bereich nur ein Zimmer gereinigt wer-
den soll. Wichtig ist es, dass es sauber wird und der Kunde zufrieden ist. Leistungsstarke Bürstenmaschinen sorgen dafür, dass der Teppichboden auch in der Tiefe gründlich gereinigt wird. Hierbei können verschieden starke Bürsten zum Einsatz kommen. Die Lebensdauer eines Teppichbodens erhöht sich bei regelmäßiger Pflege um das Vierfache. Der Boden ist gepflegt, und eine teure Neuanschaffung ist nicht nötig. Dadurch, dass der Teppichboden direkt nach der Reinigung wieder begangen werden kann, ist dieses Reinigungssystem für Firmen, Hotels oder im Gastrogewerbe besonders interessant, da keine großen Ausfallzeiten anfallen. Reinigen ist deutlich günstiger als eine Neuverlegung und ist auch deutlich schneller durchzuführen. Wer Interesse an einer Reinigung hat, kann mit Firmeninhaber Uwe Schmidt unter Telefon 0421 / 666699 oder per E-Mail an uschmidt-bremen@t-online.de Kontakt aufnehmen und einen kostenlosen Besichtigungstermin vereinbaren. red
Pizzafahrer beraubt und getreten
BLUMENTHAL – Gegen 16.30 Uhr wollte ein 20-Jähriger am Sonntag in der Straße Kreinsloger eine Pizza ausliefern. Dabei sprachen ihn zwei Männer unter dem Vorwand, eine bestimmte Adresse zu suchen, an. Unvermittelt schlug einer der beiden dem Opfer das Portemonnaie aus der Hand, der andere trat dem Boten darauf-
hin in die Rippen. Die Täter stahlen dem am Boden liegenden Mann die Geldbörse und flüchteten anschließend auf zwei E-Scootern in Richtung Weser. Die Einsatzkräfte der Polizei trafen wenig später auf einen 16 und einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen. Diese versuchten, zunächst zu flüchten, den
Einsatzkräften gelang es aber schnell, sie zu stellen. Bei einem Tatverdächtigen stellten sie dabei eine Schreckschusswaffe sicher. Unweit des Tatorts fanden die Polizisten zudem das entwendete Portemonnaie sowie weitere Beweismittel in einem Mülleimer. Der Pizzafahrer wurde leicht verletzt, Die Ermittlungen dauern an. f r
Zehn Jahre für Transmenschen
Das Trans*Netz OHZ traf sich erstmals 2016 / Was sich seitdem getan hat und mehr
VON MARIUS ROSKAMP
OHZ – Der Bedarf war direkt erkennbar, als sich vor zehn Jahren das Trans*Net OHZ erstmals traf. Neun Personen waren beim ersten Stammtisch anwesend, erinnert sich
Gründerin Ilka Christin Weiß.
„Bei einem Treffen in Bremen habe ich mich gefragt: Wo sind die Leute aus den Dörfern?
Warum kommen von dort keine Transpersonen? Aus Osterholz-Scharmbeck, aus Lilienthal, aus Schlußdorf, Grasberg, Gnarrenburg und so weiter? Da habe ich einen Schuss ins Blaue gemacht und bin davon ausgegangen: Die verstecken sich hinterm Ofen. Die muss man nur hervorlocken. Und siehe da: Sie kamen.“
Trans*Net OHZ ist ein Netzwerk und eine Selbsthilfegruppe für Transpersonen, für
deren Angehörige, Freundinnen und Freunde und Unterstützer. Das erste Treffen fand am 19. Februar 2016 statt, die Volkshochschule (VHS) OHZ hatte sich damals direkt bereit erklärt, das Netzwerk in ihr Programm mit aufzunehmen, damit ein Raum für die Treffen genutzt werden konnte. Weiß – examinierte Krankenschwester, Lehrende für Pflege, zertifizierte Beraterin für transgeschlechtliche Menschen – konzipierte das Netzwerk direkt so, dass es auch mit Institutionen, Arztpraxen und weiteren kooperiert. Laut Weiß werden mittlerweile wie selbstverständlich Personen an das Netzwerk verwiesen, wenn es um psychosoziale Transberatung geht. Gerade in der Anfangszeit gab es, wie Weiß erzählt, auch Treffen, bei denen niemand erschienen ist. Dennoch blieb
Weiß dabei und gab nicht auf. Kai M. Becker teilt sich seit Juli 2024 die Gruppenleitung mit Weiß. „Eine solche Gruppe lebt von Kontinuität. Wir sind immer da“, sagt Becker und Weiß bestätigt: „Es braucht einen langen Atem. Das Angebot ist eine Verpflichtung für uns.“ Man könne nicht einfach das Treffen abbrechen, weil gerade keiner kommt. Was, wenn doch eine Person auftaucht?
Becker, nicht-binär, erzählt: „Vor 2017 hätte ich mein rechtliches Geschlecht nicht ändern können und ich hätte die körperlichen Maßnahmen, die ich für mich wichtig fand, nicht durchführen können. 2017. Ist noch nicht so lange her.“ Überhaupt bewegt sich noch viel, auch rechtlich. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. „Wir sind sichtbarer in der Gesellschaft“, stellt Weiß
fest. Doch gleichzeitig blase ein kräftiger Wind von rechts. Viele springen auf den Zug auf, so Weiß. Es sei eine laute Minderheit, so Becker. Letzten Endes aber werde die Akzeptanz besser. „Mit den Leuten, mit denen ich zu tun habe, ist alles völlig unproblematisch. Ich komme aus Bremen und habe in Osterholz-Scharmbeck mit mehr Problemen gerechnet“, sagt Becker. Auch Weiß hält große Stücke auf die ländliche Bevölkerung. Sie habe diverse Vorträge bei Landfrauen gehalten und sieht diese als fortschrittlicher an als Bundespolitiker.
Das Trans*Net OHZ trifft sich jeden ersten Freitag im Monat ab 19.15 Uhr im Seminarraum IV im Lernhaus am Campus. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos bekommt man per Telefon 0176 / 73 54 54 66.
VEGESACK – Die Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg ruft für Freitag, 19. Juni, um 17 Uhr, zu ihrer 1210. Freitagskundgebung an der Ecke Gerhard-Rohlfs-Straße / Breite Straße auf. Es soll diesmal des 85. Jahrestags des Überfalls Nazideutschlands auf die UdSSR gedacht werden. Die Initiative schreibt: „Seit 25 Jahren thematisieren wir den Angriffskrieg Deutschlands gegen die Völker der Sowjetunion. ‚Heute um 4 Uhr morgens griffen deutsche Streitkräfte ohne jegliche Kriegserklärung die Grenzen der Sowjetunion an‘: Juri B. Lewitan, stammend aus einer jüdischen Familie, war es, der am 22. Juni 1941 um 12.15 Uhr Moskauer Zeit über alle Sender des Landes den Menschen zwischen Brest und Wladiwostok den Beginn der schlimmsten Tragödie für die Völker der UdSSR verkünden musste. Am Ende war es ein welthistorischer Sieg der Armenier, Aserbaidschaner, Esten, Georgier,
Kasachen, Kirgisen, Letten, Litauer, Moldawier, Russen, Tadschiken, Turkmenen, Ukrainer, Usbeken und Weißrussen, der 210 Millionen Menschen des größten Landes der Erde, gehörend zu weit mehr als 100 Nationalitäten und Völkerschaften. Seit Februar 2022 tobt ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg der politischen Klasse der russischen Föderation gegen ein anderes Brudervolk, der Ukraine. Unermessliche Opfer fordert dieser schlimme Krieg! Nicht singen, weil es die Friedensinitiative nicht kann, sondern aufsagen werden wir das Trauerlied: ‚Unsterbliche Opfer‘. Ein weiteres Gedicht zum Großen Vaterländischen Krieg wird vorgetragen.“ Spenden sollen für Olivenarbeiter auf Westkreta gesammelt werden. 1100 Euro konnten inzwischen auf das Soli Konto von medico international überwiesen werden, dabei gehe es um die Solidarität mit Kurdinnen und Kurden in Nordostsyrien. fr
Der inklusive Chor „Irgendwie Anders“ beim letztjährigen Sommerfest. Foto: Friedehorst
Friedehorst-Sommerfest
BURGLESUM – Das Friedehorster Gemeinde-Sommerfest ist längst ein Fest für alle in Bremen-Lesum und umzu. Am Sonntag, 21. Juni, findet es in diesem Jahr statt. Die Stiftung Friedehorst lädt ein und freut sich auf viele Besucher und einen schönen Sonntag auf dem Friedehorst-Campus. Eröffnet wird das Sommerfest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel, gehalten vom Vorsteher Pastor Manfred Meyer. Für musikalische Unterhaltung sorgen gleich drei Chöre: Sing ‘n‘ Smile, der City Gospel Choir von Chris Lass und der inklusive Chor Irgendwie Anders von Friedehorst. Außerdem singt und spielt Jürgen Schöffel „Songs von überall und unterwegs“. Im Friedehorster Tobeland laden viele Spiel- und Aktionsstände zum Mitmachen ein. Neben einer großen Hüpfburg für die Kleinen können sich Gäste auf den Hochseilgarten Lesum, den BUND oder die Elterngruppen-Förderinitiative
e. V. (KEFI) freuen. Auch zahlreiche Einrichtungen von Friedehorst stellen sich vor. Außerdem zeigt der TSV Lesum eine Hip-Hop- / Cheerleading-Performance. Das Kindertheater Schnurzepiepe führt das Stück „Pettersson zeltet“ im Mehrzweckraum der Verwaltung auf. Und auf dem gesamte Festgelände sind Walking Acts verkleidet als Figuren aus berühmten Science-Fiction-Filmen zu sehen. Auch in diesem Jahr findet wieder ein großer Floh- und Kunsthandwerkermarkt statt. Dabei gab es deutlich mehr Anfragen als in den letzten Jahren. Deshalb hat das Orga-Team die Fläche vergrößert: über 60 Stände laden nun zum Stöbern ein. Der ambulante Kinderhospizdienst Jona feiert im Juni 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gibt es einen eigenen Jona-Jahrmarkt mit typischen Jahrmarktsbuden. Zusätzliche Informationen gibt es unter w ww.friedehorst.de/ magazin/sommerfest-friedehorst red
Offener Spieletreff
GROHN – Am Samstag, 20. Juni, findet von 15 bis 21 Uhr im Gemeindehaus der Ev.luth. Kirche St. Michael Grohn, Friedrich-Humbert-Straße 133, wieder der offene Spieletreff „Bremen-Nord spielt“ statt. Diese Veranstaltung wird vom Online-Spielehändler Spiele-Offensive unterstützt. Der Spieletreff richtet sich an Menschen aller Altersgruppen und möchte neben dem gemeinsamen Spielen auch Begegnung und Austausch fördern. Eine Verpflegung wird nicht gestellt und ist selbst mitzubringen. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 Euro. fr
Kai M. Becker (links) und Ilka Christin Weiß leiten aktuell das Netzwerk Trans*Netz OHZ und stoßen auf die vergangenen zehn Jahre und auf die Zukunft an. Foto: Schleicher
Am 20. Juni werden wieder spannende Fahrzeuge zu sehen sein. Foto: Hergen Deuter Photograhie
www.tf-automobile.de www.auto-ankauf-bremen.de
BLUMENTHAL – Die Anzahl der Oldtimer – also Fahrzeuge mehr als 30 Jahre nach ihrer Erstzulassung –stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2026 auf über 822500 Autos in Deutschland. Mehr als 32000 im Vorjahr. Manche Fahrzeughalter sind sogar jünger als ihre Schätze. Youngtimer sind im allgemeinen Fahrzeuge im Alter zwischen 20 und 30 Jahren seit ihrer Erstzulassung. Der Faszination kann sich eine Gruppe Old- und Youngtimer-Fans um Peter von Loh nicht entziehen. Die Fahrzeug-Enthusiasten organisieren zum sechsten Mal die Weser Classic. Zur Rundfahrt werden etwa 110 besondere, skurrile und vor allem alte Fahrzeuge erwartet. Damit ist die Ausfahrt wie üblich ausgebucht. Insgesamt werden über 200 Menschen daran teilnehmen. Erwartet werden unter anderem viele Porsche in verschiedenen Ausführungen, aber auch BMW, Corvette, Jaguar, ein Unimog als Lkw und zwei AC Cobra, darunter ein Lagonda. Im Kommen seien viele Fahrzeuge aus den 1990er Jahren, die nun zu Oldtimern würden, weiß Peter von Loh. Diese seien mit einer noch überschaubaren Technik ausgestattet und für den schmalen Geldbeutel zu haben. So sei ein günstiger Einstieg in die OldtimerWelt möglich.
Gefahren wird eine Distanz von etwa 240 Kilometern. Treffen ist am Samstag, 20. Juni, ab 8 Uhr, im
Kämmerei-Quartier. Dort werden die Teilnehmer vom Starke Bäcker in Empfang genommen und mit einem kleinen Frühstück versorgt. Auf dem Gelände legen die Fahrer dann eine Wertungsprüfung ab, ehe die Tour der vielen Old- und Youngtimer startet. Wohin die Strecke führt, wird nicht verraten. Gegen 16 Uhr werden die ersten Teilnehmer dann zurück im Kämmerei-Quartier erwartet. Für Oldtimer-Fans eine gute Möglichkeit, faszinierende Fotos zu schießen.
Während die Fahrer sich am Buffet vom Catering Service Weiser stärken können, warten auf die Besucherinnen und Besucher Bratwürste und Getränke zum kleinen Preis. Für musikalische Untermalung sorgt eine Band. Mitorganisator Peter von Loh liebt alte Autos und besitzt auch selbst mehrere. „Man muss einfach Fan davon sein“, schwärmt er. Während bei Oldtimern die Technik überschaubar sei, würden heutige Mittelklassewagen über bis zu
500 Steuergeräte verfügen. „Das werden keine Oldtimer mehr; das sehe ich jedenfalls so“, meint Peter von Loh. Der Nachhaltigkeitsaspekt ist für ihn bei den „Oldies“ besonders interessant, weil man diese Autos so lange fahren könne. „Außerdem handelt es sich um ein historisches Kulturgut!“, sind er und seine Mitstreiter sich einig. Am 20. Juni sind so auch ganz besondere Fahrzeuge zu erleben. Näheres unter www.weserclassic.com rdr
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Lange Nacht der Museen
BREMEN-NORD – Die Lange Nacht der Bremer Museen 2026 unter dem Motto des Themenjahrs „Phänomenal. Bremen entdecken. Wissen erleben.“ ist Geschichte. Über 240 Veranstaltungen in 30 Ausstellungshäusern – davon sieben in BremenNord: Da galt es schon, eine Auswahl zu treffen.
Auf Kränholm waren Arbeiten des Malers und Bildhauers Klaus Hack zu sehen, insgesamt 32 Werke. Er arbeitet mit Holz, erstellt daraus unter anderem filigrane Türme. „Er möchte, dass man wahrnimmt, dass es ein vergängliches Material ist“, so Inga Harenborg, Kuratorin auf Kränholm. Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. September im Kunstcafé.
Auf dem Weg zum OverbeckMuseum war Jürgen Möller vom ADFC Bremen-Nord mit einer Fahrradgruppe anzutreffen, die schon unterwegs zum nächsten Museum waren. In der Ausstellung, bestückt mit Werken von Fritz und Hermine Overbeck und Akkela Dienstbier, konnte Bilder schaukelnd erkundet werden, was die Szenerie lebendig werden ließ. Am Sonntag, 14. Juni, 11.30 Uhr, wird die Ausstellung „Felder“ hier eröffnet.
Schaukeln im Overbeck-Museum.
Jürgen O. Olbrich mit seinem Langzeitprojekt „Paper Police“ war in der Galerie Lichthof Kunstfabrik und „beschenkte“ die Besucherinnen und Besucher. Fotos: as
Es ist fast wie Magie: Das Päckchen, willkürlich ausgesucht, enthält „Futter“ für den Bücherwurm, ein Bild vom ehemaligen Wohnort und eine Eintrittskarte vom „Herkunftsland“.
In der Galerie Lichthof Kunstfabrik war unter anderem der international tätige „Documenta“-Künstler Jürgen O. Olbrich mit seinem Langzeitprojekt „Paper Police“ zu Gast. Er „kontrolliere“ seit 40 Jahren in Deutschland, der Schweiz und in Österreich Papiercontainer im öffentlichen Raum und nehme Sachen heraus, die er für aufhebenswert empfindet; Kunst- oder Kochbücher beispielsweise oder sogar ein Brief von Albert Einstein.
Dabei kämen Berge von Material zusammen in seinem „Riesenarchiv“, die er wieder in Umlauf bringe: in konzentrierter Form, in sinnvoll zusammengestellten Paketen.
Auch die Besucher der Galerie Lichthof durften sich ein Päckchen mitnehmen, wurden aber gebeten, es im Auto oder Zuhause zu öffnen. Bei diesen Geschenken zögen Menschen sehr oft eine Verbindung zwischen sich selbst und den Dingen, die sich darin befänden. Jedes einzelne Teil trage den Stempel „Paper Police“. Er sehe sich als Katalysator, und es mache ihm Freude, anderen eine Freude zu bereiten. Unterwegs in Nordbremer Häusern / Projekt „Paper
„Lyrik an der Lesum“
Auf Spaziergang durch Burglesum mit der Poetin Dagmar Pejouhandeh
BURGLESUM – Zum visuellen
Spaziergang mit Gedichten unter dem Titel „Lyrik an der Lesum“ hatte Dagmar Pejouhandeh im Rahmen der Burglesumer Stadtteilkulturtage eingeladen. In der Sparkasse Lesum stellte sie Bilder aus, zeigte Fotos und trug Poetisches vor. Begleitet wurde sie dabei mit Klangschalen und -instrumenten von Imke Gröger. „Gott ist ein Poet“, stellte Dagmar Pejouhandeh zum Thema Worte fest. Zwischen ihren Gedichten plauderte sie über Sehenswertes in Burglesum, wie die Kirche St. Martini, die Skulptur der Gräfin Emma oder den Lesumhafen. „Diesen Platz liebe ich ganz besonders“, erklärte sie. Da gehe sie gern hin, „um Luft zu
holen“. Auch Besuche im Knoops Park hatte sie festgehalten.
Hamme, Wümme, Weser und Lesum oder auch Bänke mit schönen Ausblicken gab es
Die Kirche St. Martini Lesum war die erste Station. Foto: as
„Dresden – mein Leben“
noch auf weiteren Bildern zu bewundern. Auch eine findige Möwe fand einen Platz in ihrem Vortrag. Zum Schmunzeln lud das Bild „Kusshaltestelle“ ein. Auch die Statue des Admiral Brommy hatte sie fotografiert und berichtete, dass dieser eine romantische Ader gehabt habe. Sich selbst bezeichnete die Freundin der Insel Juist als „Meersüchtige“. So hatte sie eine Abendstimmung aufgenommen und das Werk „Die Capri-Fischer von Juist“ benannt. „Die Natur bringt all d iese Farben hervor. Das ist alles vor unserer Haustür“, schwärmte die Poetin. 30 Besucher waren ihrer Einladung gefolgt und konnten eine Pause nutzen, um weitere ihrer Werke zu betrachten. a s
Ausstellung von Hristina Patcheva und Heide Marie Voigt in der Zimmer Galerie * Nordstern
VEGESACK – „Meine Heimat ist eine Stadt an einem uralten
See – das Wasser, die Sonne, die Felsen, der Wind – die Elemente sind stark an diesem Kraftort für den, der sie spüren kann. Diesen Ort trage ich in mir. Jetzt habe ich mehr als die Hälfte meines Lebens in Dresden verbracht, ungeplant. Diese Vorstellung kostet Überwindung, aber nur wenn man die Zeit in Zahlen misst. Die Ereignisse des Lebens legten den Weg. Dresden lehrte mich Vieles, dafür bin ich dankbar“, schreibt Hristina Patcheva, die
Kabarett: „Gegengift“ mit „Erroranschlag“. Wie Freitag.
SONNTAG, 21. JUNI
NATURINFORMATIONSHAUS
Führung: „Mensch, Natur und Wasser“. 15.30 Uhr. Telefon 04292 4799990, anmeldungen@hammeforum. de. Kosten: 8 Euro. –Niederender Straße 1.
AUSSTELLUNGEN
OVERBECK-MUSEUM
„Felder“, Fritz und Hermine Overbeck. Eröffnung: So., 14. 6., 11.30 Uhr, Eintritt frei. Bis 23. 8., 7/erm. 5 Euro. Kurzführung zum Bild des Monats: Mi., 17. 6., 17 Uhr. Eintritt + 2 Euro. – Alte Hafenstr. 30.
LICHTHOF KUNSTFABRIK
Uhr: Workshop „Intuitive Art“ mit Andrea Christiane Spring. Kosten + Kontakt: info@ meermaid-art.de. – Stader Landstraße 64.
BURG BLOMENDAL
„On the road again“, Skulpturen des Vereins „Mauern öffnen“ der JVA Bremen. So., 14. 6., 11 – 17 Uhr. – Auestraße 9.
BÜRGERHAUS VEGESACK
„Licht & Mensch“, zeitgenössische Acrylmalerei von Andreas Wick. Bis 29. 6. –Kirchheide 49, Etagen E und F.
STADTHAUS VEGESACK
„Der schöne Bremer Norden“, Aquarelle von Dr. Manfred Schmidt. Bis 29. 6. – GerhardRohlfs-Straße 62.
BEGU SCHWANEWEDE
„Oh, du schöne Frau“, Julia Bergbauer. Bis 7. 7., 11 bis 21 Uhr. – Ostlandstr. 25a.
DOKU BLUMENTHAL
Stadtraum-Ausstellung „40 Jahre – 40 Bilder – 40 Orte“. Bis Oktober. „Durchlässig“ Bis 20. 8. www.doku-blumenthal.de. –Heidbleek 10.
GESCHICHTENHAUS
„was bleibt“, Pia Pollmanns. Bis 25. 7. – Zum Alten Speicher 5A.
KRÄNHOLM
„Weltenwechsler. Skulpturen. Bilder. Zeichnungen von Klaus Hack“. – A. d. Hohen Ufer 35/35a.
RATHAUS LEMWERDER „Farbenrausch“, von Rika Rehling. Bis 21. 8. – Stedinger Str. 51.
SCHLOSS SCHÖNEBECK
„Alte Bilder aus Vegesack“. Bis 30. 8., Kunstkeller: „Vielfalt!“, von Sabine Gerlach. Bis 28. 6. –Im Dorfe 3-5.
KREISHAUS I
„So habe ich das noch nie gesehen“, Fotofreunde. Bis 17. 7. Cafeteria: „Karl-MayFestspiele“, M. Arndt. –Osterholzer Str. 23.
HAUS DER ZUKUNFT
„Mise Éire – Irische Impressionen“, Fotos von Mechthild und Horst Schröter. Bis 21. 6. – Lüssumer Heide 6.
KKH OSTERHOLZ
„Wer bist du?“, Tania Isabel Block. Bis Ende Juni. – Am Krankenhaus 4.
RATHAUS SCHWANEWEDE
„Meer und mehr“, von Elisabeth May. Bis 9. 7. –Damm 4.
BURG ZU HAGEN
„Ein Frauendenkmal ist nicht genug“, von Frauke Beeck. Bis 14. 6., 3 Euro. – Burgallee 1.
HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT
ihre Fotos ab dem 27. Juni in der Zimmer Galerie * Nordstern von Heide Marie Voigt, geboren 1942 in der sächsi-
schen Landeshauptstadt, zeigt. Diese stellt dazu unter dem Titel „Begegnungen mit Dresten“ ihre 1990 und 2011 entstandenen Zeichnungen aus. Sie und ihre Familie hatten im Februar 1945 nach dem Angriff auf Dresden verlassen. „Die Erfahrung als Kriegskind wirkt nach“, schreibt sie. Weitere Infos: Telefon 0421 873597. red
„One time in January“, heißt dieses Foto, das die berühmte Silhouette Dresdens zeigt. Foto: Hristina Patcheva
„Das Wesentliche ist unsichtbar – Resonanzräume der Malerei und Fotografie“, von Dirk Godlinski und Andrea Christiane Spring. Bis 28. 6. Sa. + So., 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung: 0175 5267355. 20. + 21. 6., 10 – 19
„TiERisch 2.0 von Wolfgang Pohl. Bis 26. 7. Telefon 0421 6267070. – Feldberg 1.
KONTOR
Kunstschaufenster mit Werken von Bärbel Kock. Bis 1. 8., 9 –20 Uhr. – Zum Alten Speicher 2.
„Gegengift“: „Erroranschlag“
VEGESACK – Am 19. und 20. Juni, je 19 Uhr, gibt es Kabarett im Geschichtenhaus, Zum Alten Speicher 5a. „Gegengift“: Die „große kleine Schwester des legendären Bremen-Norder Schülerkabaretts ‚Antitoxin‘ präsentiert ihr erstes Programm ‚Erroranschlag‘. Das Ensemble, bestehend aus zehn ‚Toxin‘-Veteranen unterschiedlicher Jahrgänge, setzt sich gewohnt bissig mit Alltag und Politik, Trends und Prominenz, Bremen und der Welt auseinander“, so die Initiatoren. Preise: 10/15/20 Euro SolidaritätsEintritt. Man gibt was es einem Wert ist. fr
Kuratorin Inga Harenborg mit Werken von Klaus Hack.
DIE SCHLOSSBRÜCKE
EINE BLEIBENDE VERBINDUNG
Schlossbrücke überpünktlich eröffnet
Ersatzneubau ein Monat früher als geplant fertig / Viele Ritterhuder beim Festakt dabei
VON ANTJE SPITZNER
RITTERHUDE – „Für uns ist das ein großer Tag“, erklärte Ritterhudes Bürgermeister Jürgen Kuck. Am Freitag wurde die Schlossbrücke feierlich eröffnet. Mit dabei waren der niedersächsische Landtagsabgeordnete Axel Miesner, Vertreter aus Ritterhudes Politik und Wirtschaft sowie viele Bürger der Hammegemeinde – von klein bis groß, von jung bis alt.
„Wir haben knapp zwei Jahre gebaut“, berichtete Friederike Wöbse von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Stade. Am 16. Juli 2024 wurde die Vollsperrung eingerichtet, der Spatenstich erfolgte am 25. Juli. Insgesamt sei die Brücke, die einen über 70 Jahre alten Bau nun ersetzt, 72,5 Meter lang und 15 Meter breit, die Baustrecke betrage 200 Meter. Probleme habe es, außer der harten Witterung im Winter, keine gegeben; der Deich sei von Seiten des Denkmalschutzes betrachtet worden und eine Kampfmittelsondierung habe stattgefunden, bei der ein Auto gefunden worden sei. Noch stünden einige Restarbeiten an, aber die Brücke könne nun für den Verkehr freigegeben werden. Es sei eine der größeren Bauten ihrer Be-
Vertreter aus Politik und Wirtschaft durchtrennten das Band, um die neue Schlossbrücke zu öffnen.
hörde und eine der größten in ihrem Geschäftsbereich gewesen und sei sehr schön geworden, erklärte sie bei der Eröffnung. Sie dankte allen Beteiligten dafür, im zeitlichen und finanziellen Rahmen geblieben zu sein – rund 13 Millionen Euro seien investiert worden – der Bevölkerung, den Bau „ausgehalten zu haben“ und den beteiligten Firmen. Jürgen Kuck berichtete, dass es ihm Kopfzerbrechen bereitet habe, zwei Jahre ohne die
Brücke auszukommen und bedankte sich ebenfalls für das Verständnis der Ritterhuder. Auch habe er um die Wirtschaft Sorge gehabt und dass die Dammbrücke nicht halten könne. Auch er dankte den Bauausführenden, insbesondere dafür, dass sie so kommunikativ gewesen seien und die Bürger eingebunden hätten.
Sein Dank galt auch den Geschäftsleuten – es habe Einbußen gegeben, es sei aber milder abgelaufen als befürchtet. Nun
sei die Brücke auf und es komme alles in den gewohnten Fluss. Er erinnerte daran, dass ab Montag der Bahnübergang gesperrt sei und im Anschluss die Dammbrücke gebaut werde. Und er freute sich, dass die Schlossbrücke überpünktlich fertig geworden sei.
„Die Brücke ist nicht nur praktikabel und funktional, sondern auch schön gebaut und für Ritterhude sehr wichtig“, so der Ratsvorsitzende Hans-Rudolf Gförer.
Ganz Ritterhude schien sich auf den Weg gemacht zu haben, um bei der Einweihung an der L 151 mit dabei zu sein. Fotos: as Auch wenn die Sonne hinter Wolken verborgen war: Die Freude war so groß, dass zahlreiche Interessierte die Brücke abschritten.
Die neue Brücke bei schönstem Wetter am Vortag. Foto: dm
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Sitzung des Bauauschusses
HAGEN – Zur Sitzung des Klimaschutz-, Bau-, Umweltund Planungsausschusses wird am Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, im Sitzungszimmer im Rathaus, Amtsplatz 3, eingeladen.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Beschluss zur kommunalen Wärmeplanung. Desweiteren gibt es Beratungen und Beschlussfassungen zu folgenden Themen: die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens zur Realisierung eines Solarparks in der Gemarkung Lohe; über das frühzeitige Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan Nr. 61 „Erweiterung Gewerbegebiet Döhren-
acker-Süd“; die Änderung des Flächennutzungsplans „Windpark Bramstedt“; über die Entscheidungsvorschläge zu den eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Beteiligungsverfahrens im Bauleitplanverfahren zur 87. Änderung des Flächennutzungsplanes „Am Eichenwall“, Ortschaft Wittstedt der Gemeinde Hagen im Bremischen sowie über die Entscheidungsvorschläge zu den eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Beteiligungsverfahrens im Bauleitplanverfahren zum Bebauungsplan Nr. 6a „Am Bahndamm II“ 2. Änderung, Ortschaft Sandstedt. fr
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Ausstellung in den Räumlichkeiten der AWO in Osterholz-Scharmbeck regte zu Gesprächen an
OHZ – Sätze auf den Plakaten ließen Besucher innehalten: „Einige schmunzelten. Andere runzelten die Stirn. Genau darum ging es bei der Ausstellung ‚#seiten.verkehrt‘, die kürzlich in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in OsterholzScharmbeck zu sehen war: Gewohnte Sichtweisen verrücken und Denkmuster sichtbar machen.“
Organisiert wurde die Ausstellung gemeinsam von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Osterholz, Katja Lipka, der Diakonie Osterholz-Scharmbeck mit Esther Ohlerich und Agnes Ploch sowie der AWO mit Inske van Hullst und Claudia Michaelis, die allesamt vor Ort abwechselnd für Gespräche bereitstanden.
Die Ausstellung dreht bekannte Rollenbilder um. Aussagen, Erwartungen und Einschränkungen, die Frauen aus ihrem Alltag kennen, werden auf Männer übertragen. Dadurch entstehe Irritation.
„Wir hätten auch hundert Beispiele auswählen können“, sagte Claudia Michaelis mit Blick auf die Tafeln. Am Ende sei die Wahl auf zehn Aussagen gefallen, die besonders deutlich zeigten, wie tief manche Vorstellungen über Geschlech-
ter bis heute verankert sind. Entwickelt wurde „#seiten. verkehrt“ ursprünglich von Mirja Siegl, die unter diesem Hashtag viele weitere Beispiele zeigt. Die Wanderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rotenburg (Wümme) und der AWO. Seitdem reist sie durch Rathäuser, Institutionen und öffentliche
Einrichtungen der Region. „Sobald Menschen vor den Tafeln stehen bleiben, kommen sie miteinander ins Gespräch“, berichtete Inske van Hullst. Oft gehe es dabei weniger um Zustimmung oder Ablehnung als um die Frage, warum bestimmte Vorstellungen überhaupt so selbstverständlich erscheinen. Besonders ältere
Besucherinnen und Besucher hätten teilweise deutlich auf einzelne Aussagen reagiert. Das habe die Organisatorinnen nicht überrascht. Hinter jedem Plakat fanden sich zusätzliche Informationen und ein Faktencheck. Wer genauer hinsah, habe Hintergründe, Zahlen und Einordnungen bekommen. fr
Kandidaten für den Seniorenbeirat gesucht
Interessierte Ritterhuder können vorgeschlagen werden oder sich aufstellen lassen
RITTERHUDE – Am Sonntag, 13. September, wird in der Gemeinde ein neuer Seniorenbeirat gewählt. Die Wahl findet mit der Kommunalwahl in den dafür festgelegten Wahllokalen in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr oder per Briefwahl statt. Für den Seniorenbeirat werden nun sieben Kandidatinnen
und Kandidaten gesucht: Alle wählbaren Seniorinnen und Senioren können sich für eine Kandidatur durch Einreichung eines Wahlvorschlages vorgeschlagen oder sich selbst vorschlagen. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Bürgerinnen und Bürger der Ritterhudes, die das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben. Es wird um eine möglichst frühzeitige Einreichung der Vorschläge gebeten, spätestens jedoch bis zum 27. Juli, um 18 Uhr. Der Wahlvorschlag muss folgende Punkte enthalten: Familienname, Vorname, Beruf, Geburtstag, Geburtsort und die Wohnanschrift. Die Einreichung erfolgt schriftlich bei der Wahlleitung, Riesstraße 40, 27721 Ritterhude. Die sieben Kandidaten mit der höchsten Stimmanzahl sind gewählt und werden Mitglieder im Seniorenbeirat. Die Amtszeit beginnt am 1. November und beträgt fünf Jahre. Weitere Infos in der Gemeinde. red
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Die beiden Mitarbeiterinnen der AWO Inske van Hullst (links) und Claudia Michaelis. Foto: fr
WunderTruhe spendet 26000 Euro
Kitas, Schulen und Vereine aus der Umgebung konnten damit Projekte finanzieren
SCHWANEWEDE – Die Schwaneweder WunderTruhe, ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist, konnte im vergangenen Jahr Kinderherzen höherschlagen lassen und viele Menschen glücklich machen, so die Initiatoren. Die WunderTruhe, die ausschließlich von ehrenamtlich Mitarbeitenden betrieben wird, erwirtschaftete diese Summe über Kleinstbeträge, die durch Sachspenden aus der Bevölkerung eingehen und dann gegen eine kleine Geldspende an „Käufer“ weitergegeben wurden. Auf diese Weise konnten im Jahr 2025 26000 Euro verteilt werden.
So stellten Kindertagesstätten und Schulen Anträge im Gesamtwert von 6000 Euro auf Unterstützung bestimmter Projekte, die positiv beschieden werden konnten. Dazu gehörten unter anderem die Kitas Beckedorf, Schwanenkinder, Reekenskamp, KiTa Schwanewede, ev. luth. Tagesstätte, Heideschule, Dreienkampschule, und die Grundschschule Meyenburg. Sportvereine und andere soziale Einrichtungen konnten sich ebenfalls über insgesamt 15 000 Euro freuen.
„Vorsorge kompakt“
Vortrag in der Bibliothek
VEGESACK – Unfälle oder schwere Krankheiten halten sich nicht an Terminkalender. Dennoch schieben viele das Thema Vorsorge auf die lange Bank. Unter dem Titel „Vorsorge kompakt“ lädt die Stadtbibliothek Vegesack in Kooperation mit der Paritätischen Gesellschaft für soziale Dienste (PSGD) Bremen zu einem praxisnahen Vortrag ein, der zeigt, wie man mit einfachen Schritten für Sicherheit sorgt – für sich selbst und für die Angehörigen.
SCHRITT FÜR SCHRITT DURCH DEN „DSCHUNGEL DER DOKUMENTE“
Notfallkontakte und wer kümmert sich eigentlich um mein Haustier? Warum ist eine Liste von Medikamenten und Vorerkrankungen im Ernstfall lebenswichtig? Außerdem gibt es viel Wissenswertes zu Bankvollmachten und die Frage, ab wann ein Schwerbehindertenausweis sinnvoll sein kann.
UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN
Symbolfoto: fr
Sachspenden aus der Bevölkerung werden in der Wundertruhe gegen Geldspenden weitergegeben. So kam der Betrag für Kitas, Schulen und Vereine zusammen.
Dazu gehörten die Alzheimer Stiftung, Andreas Hospiz und Kinderhospiz Löwenherz, Sternsinger, Tierheime, Feuerwehr Brundorf und Leuchtenburg/Beckedorf, Stiftung Pro Juventute und Lebensart Meyenburg.
Das Projekt „Herzkissen“ der Landfrauen und das Frühstück des Seniorenbeirates wurden ebenso unterstützt. Damit auch weiterhin viele
Anträge auf Unterstützung positiv beschieden werden können, nimmt die WunderTruhe weiterhin gerne Sachspenden aus der Bevölkerung an und gibt sie nach Sichtung und Bereitstellung gegen „kleines Geld“ weiter. Die Öffnungszeiten sind dienstags und freitags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 11 bis 13 Uhr in der Ostlandstraße 34 sowie donnerstags von 15 bis 17 und samstags von 10 bis 12 Uhr am Damm 21. Stets auf dem Laufenden ist man mit der Webseite www.wundertruheschwanewede.de. red
In ihrem Vortrag führt Jaqueline Jüling, Mitarbeitende der PGSD und Leitung der Region Nord der Bremer Hausbesuche, die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch den „Dschungel“ der Dokumente und räumt dabei mit Unsicherheiten bei Vollmachten und Verfügungen auf. Dabei geht es nicht nur um die großen Themen wie die Patientenverfügung oder die Vorsorgevollmacht. Der Fokus liegt vor allem auf der praktischen Umsetzung im Alltag: Wie hinterlege ich
Das Leben genießen
„Rate, wer dran ist!“
Wie sich das Risiko von Enkeltrick und Schockanruf verringern lässt
„Vorsorge bedeutet nicht nur, für das Ende des Lebens zu planen, sondern die Gewissheit zu haben, dass im Ernstfall alles im Sinne des Betroffenen geregelt ist“, erklärt Jaqueline Jüling. Im Anschluss an den Vortrag bleibt ausreichend Zeit, um individuelle Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 27. Juni um 11 Uhr in der Stadtbibliothek Bremen-Vegesack. Der Eintritt ist frei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten, persönlich in der Stadtbibliothek, telefonisch unter 0421 361 7244 oder per E-Mail an vegesack@stabihb.de fr
Meldet sich der Anrufer nicht mit seinem Namen, sondern fordert auf zu raten, wer am anderen Ende der Leitung sei, ist Misstrauen angebracht. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Dima Berlin
REGION – Betrügerische Anrufe treffen besonders häufig ältere Menschen. Die Täter geben sich etwa als Enkelkind aus, täuschen eine Notlage vor und wollen die Angerufenen zu Geldüberweisungen bewegen. Neben dem Enkeltrick gehören auch Schock anrufe, telefonische Gewinnversprechen, Anrufe falscher Polizeibeamter oder vermeintlicher MicrosoftMitarbeiter zu den gängigen Maschen. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hat Hinweise zusammengestellt, woran sich solche Betrugsversuche erkennen lassen und was im Ernstfall zu tun ist. Wie erkenne ich den Enkeltrick? Typisch für den Enkeltrick ist ein Einstieg, bei dem der Anrufer seinen Namen nicht nennt, sondern dazu auffordert, zu erraten, wer am Telefon sei. Misstrauen ist auch dann angebracht, wenn die Stimme nicht zu der Person passt, für die sich der Anrufer ausgibt. Wer unsicher ist, sollte Fragen stellen, die nur ein Familienmitglied beantworten kann. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, kann ein Blick auf die angezeigte Nummer helfen. Echte Polizisten rufen nie unter der 110 an und verlangen weder Wertgegenstände noch Bargeld. Was tun bei einem verdächtigen Anruf? Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch sollte das Gespräch sofort beendet und auf weitere Anrufversuche nicht reagiert werden. Stattdessen kann es helfen, enge Familienmitglieder oder gute Freunde anzurufen, die in der Situation unterstützen können. Wurde bereits ein Treffen vereinbart, sollte dieses keinesfalls wahrgenommen werden. Wichtig ist außerdem, die Polizei schnellstmöglich zu informieren. Wer hilft, wenn ich Opfer des Enkeltricks geworden bin? Ist es bereits zu einer Geldüberwei-
sung gekommen oder sind Kreditkartendaten oder andere vertrauliche Informationen, wie die Online-Banking-PIN weitergegeben worden, sollte umgehend die Polizei eingeschaltet werden. Alle Informationen zum Vorgehen und Ablauf des Gesprächs können für die Ermittlungen hilfreich sein. Konten und Karten sollten sofort gesperrt werden, etwa über die zentrale Sperrhotline 116 116.
Was sollten Bankkunden beachten? Betrugsversuche nach der Enkeltrickmasche fallen nicht unter die sogenannten Bankwarnpflichten. Bei Bargeldauszahlungen oder Überweisungen sind Banken lediglich zu einer formalen Prüfung verpflichtet. Gesetzliche Warnund Hinweispflichten gelten nur in Ausnahmefällen bei besonders starken Verdachtsmomenten. Nervosität, Zeitdruck oder auch ungewöhnlich hohe Summen reichen dafür meist nicht aus. Umso wichtiger bleibt es, sensible Daten wie Zugangsdaten oder PINs niemals an Dritte weiterzugeben. Auch hohe Bargeldabhebungen sollten niemals unter Druck und nicht ohne Rücksprache mit einer vertrauten Person erfolgen. djd
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ZUKUNFT BREMEN
WIRTSCHAFT IM WANDEL IDEEN UND LÖSUNGEN VON DER WESER
Der Gewerbepark Hansalinie zählt zu den wichtigsten Entwicklungsbereichen für die Wirtschaft.
Bremen
kann Zukunft
Gastbeitrag: Welche Faktoren den Standort für Menschen und Wirtschaft interessant machen
ANDREAS HAYER
In Bremen wird angepackt: in den Häfen, in Laboren, Gewerbegebieten, in der City und in den Quartieren. Als Wirtschaftsförderung Bremen wissen wir, was unsere Stadt ausmacht. Dazu gehören starke Branchen wie Logistik, Hafen- und Automobilwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelwirtschaft, Künstliche Intelligenz und maritime Technologien, die den Standort kennzeichnen. Das tun auch die Unternehmen, die geprägt sind von hanseatischem Kaufmannsgeist und Mut zu neuen Ideen. Ein wichtiger Standortfaktor sind zudem die Menschen. Unternehmerinnen und Unternehmer, Forschende und Beschäftigte in Betrieben und Institutionen tragen dazu bei, dass Bremen wettbewerbsfähig bleibt. Deshalb ist die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften
eine zentrale Aufgabe und ein wichtiges Zukunftsthema. Die kommenden Jahre bringen große Herausforderungen mit sich. Globale Rahmenbedingungen verändern sich rasant, Märkte wandeln sich und der Wettbewerb zwischen Standorten nimmt zu. Industrie muss klimaneutraler werden, Energie sicher verfügbar bleiben, Gewerbeflächen müssen zeitgemäß entwickelt werden und Innenstädte sowie Quartiere brauchen neue Impulse, um veränderten Anforderungen gerecht zu werden.
Diese Aufgaben gilt es anzupacken – und daran arbeiten wir jeden Tag. Zum Beispiel mit der Erschließung neuer Gewerbeflächen im Gewerbepark Hansalinie, im Bremer Industrie-Park und in der AirportStadt. Das Gewerbeentwicklungsprogramm 2030 zeigt Wege auf, wie Bremen auch künftig ausreichend Flächen für Unternehmen be-
reitstellen und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung fördern kann. Energiesicherheit ist für die Wirtschaft unabdingbar. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsressort orchestrieren wir deshalb die energetische Transformation der bremischen Wirtschaftsstandorte. In der Überseestadt entwickeln wir mit Piek 17 ein Quartier, das Arbeiten, Freiraum und erneuerbare Energien verbindet. In Oslebshausen entsteht mit dem Klima-Waldpark ein grüner Übergang zwischen Gewerbe und Wohnen. Solche Projekte stärken den Standort und verbessern zugleich die Lebensqualität. Auch die Bremer Innenstadt wandelt sich sichtbar –aus Ideen werden konkrete Entwicklungen. Neue Ansiedlungen, frische Nutzungsideen, große Bauvorhaben und mehr Leben auf den Straßen zeigen, dass das Engagement vieler Akteurinnen und Akteure Wirkung entfaltet. Die City bleibt in Bewegung: als Einkaufsort, als Arbeits-
und Wohnort, als Treffpunkt und als Stadtraum mit Zukunft. Zukunft entsteht durch gemeinsames Handeln. Sie braucht Unternehmen, die investieren, Wissenschaft, die ihr Erkenntnisse einbringt, eine Verwaltung, die Entwicklungen unterstützt, und eine Stadtgesellschaft, die Veränderungen mitträgt. Bremen verfügt über starke Voraussetzungen: industrielle Kompetenz, innovative Branchen, leistungsfähige Infrastruktur, Forschung und eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit. Darauf können wir aufbauen – mit Zuversicht und dem gemeinsamen Ziel, Bremen als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort weiterzuentwickeln.
DER AUTOR: Andreas Heyer ist Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
den
Maßvolle Erschließung neuer Gewerbegebiete schafft Raum für Entwicklung.
ein Quartier, das Arbeiten und Freiraum verbindet.
Seit 50 Jahren durchdringen digitale Technologien zunehmend unseren Alltag. Im Kern der elektronischen Geräte arbeiten Prozessoren, die aus Milliarden von Komponenten bestehen. Um auch in Zukunft die funktionale Korrektheit dieser immer komplexer werdenden Systeme sicherstel-
len zu können, müssen Methoden stetig weiterentwickelt, aber auch bestehende Abläufe gänzlich in Frage gestellt werden. An dieser herausfordernden Aufgabe arbeitet der Forschungsbereich CyberPhysical Systems (CPS) unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler am DFKI in Bremen.
Die Innenstadt wird ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen.
Der Logistikstandort wird durch
AutobahnRingschluss noch besser angebunden.
Mit Piek 17 entsteht in der Überseestadt
Foto: WFB/Studio B
ZUKUNFT BREMEN
Ethik und Effizienz
Womit sich Bremer KI-Forscher beschäftigen
FLORIAN SCHLEICHER
Das deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat vier Standorte in Deutschland, einer davon liegt in Bremen. Hier sind die Forschungsbereiche Robotics Innovation Center und Cyber-Physical Systems beheimatet, in denen Roboter entwickelt werden, die den Menschen in seinen Lebens- und Arbeitswelten unterstützen sollen.
Dabei steht nicht nur die Funktion im Fokus: „Unsere Arbeiten konzentrieren sich auch darauf, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und den Schutz der Systeme zu verbessern“ hebt Prof. Dr. Rolf Drechsler hervor. Er leitet den Bereich CyberPhysical Systems, hier sollen digitale Technologien mit der
echten Welt verbunden werden. So konnten beispielsweise in der Pflege einige Forschungsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden: Die Verwendung robotischer Arme bei Bewegungseinschränkungen, eine Mobilitätsassistenz bei elektrischen Rollstühlen, die sogar vollautomatisch fahren konnten, oder eine Fehlhaltungserkennung an Rollatoren zur Sturzprävention konnten wertvolle Erkenntnisse liefern. „Eine Produktentwicklung ist jedoch nicht vorgesehen, in der Medizin müssen Robotersysteme eine Weiterqualifizierung in Bezug auf Robustheit und Zuverlässigkeit absolvieren, die Prognosen schwer macht“, ergänzt Drechsler.
Ohnehin sei das nicht die Priorität der Forschung. „Ein
wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit von KI-Systemen.“ Vor allem in sicherheitskritischen Bereichen müsse Künstliche Intelligenz nicht nur Leistungsfähig, sondern zudem überprüfbar sein. Ein Spagat zwischen Effizienz und ethischen Fragen, so Drechsler, sei notwendig um das volle Potenzial sowohl nachhaltig als auch verantwortungsvoll auszuschöpfen. In dieser Aufgabe soll Bremen auch weiterhin als wichtiger Standort agieren.
Diese Rolle wird dieses Jahr außerdem durch die IJCAIECAI, die weltweit führende Konferenz für Künstliche Intelligenz, bestärkt. So können vom 15. bis 21. August mehrere Tausend KI-Experten aus aller
Unter anderem ein Intelligenter Rollstuhl mit Fahrassistenz und autonomen Funktionen konnte am Bremer Standort des DFKI erfolgreich entwickelt werden.
Welt in Bremen erwartet werden. „Die Ausrichtung dieser internationalen Spitzenkonferenz ist ein erheblicher Gewinn und kann direkte Kooperationsmöglichkeiten und die interna-
Wie das Nebelthau Gymnasium junge Menschen auf morgen vorbereitet
In einer Zeit, in der sich Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft rasant verändern, wächst bei vielen Eltern ein Wunsch: Schule soll mehr sein als reine Wissensvermittlung. Sie soll Orientierung geben. Persönlichkeit stärken. Verlässlichkeit bieten. Und junge Menschen auf eine Zukunft vorbereiten, die heute oft noch gar nicht vollständig absehbar ist. Genau hier setzt das Nebelthau Gymnasium (NG) an. Das Gymnasium in freier Trägerschaft in Bremen-Nord verbindet anspruchsvolle Bildung mit persönlicher Begleitung und einem klaren Werteverständnis. Das Leitmotiv lautet: „Verstehen. Vermitteln. Verbinden.“
KLEINE SCHULE GROSSE WIRKUNG
Während viele Schulen immer größer und anonymer werden, setzt das NG bewusst auf überschaubare Strukturen. Kleine Klassen ermöglichen individuelle Betreuung, persönliche Ansprache und eine Lernatmosphäre, in der Schülerinnen und Schüler gesehen werden.
„Hier kennt jeder jeden“, heißt es im Leitbild der Schule. Genau daraus entsteht eine besondere Lernkultur: Vertrauen statt Anonymität, Begleitung statt bloßer Verwaltung. Das Nebelthau Gymnasium versteht Bildung als Beziehung. Nicht nur Leistungen zählen, sondern auch Persönlichkeit, Verantwortung und soziale Kompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, ihren eigenen Weg zu finden – fachlich und menschlich.
VERLÄSSLICHKEIT ALS PÄDAGOGISCHES PRINZIP
Viele Familien wünschen sich heute vor allem eines: Verlässlichkeit. Auch hier setzt das NG bewusst eigene Akzente. In den Jahrgängen 5 bis 9 garantiert die Schule einen verlässlichen Unterrichtsbetrieb ohne kurzfristige Ausfälle am Vormittag. Unterricht wird fachlich vertreten und nicht lediglich „betreut“. Ergänzt wird dies durch eine offene Ganztagsstruktur mit Hausaufgabenbetreuung, Förderangeboten und vielfältigen Aktivitäten. Für viele Eltern ist genau das ein entscheidender Unterschied. Das Profil des Nebelthau Gymnasiums orientiert sich konsequent an den Anforderungen ei-
ner modernen Gesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Englisch, Wirtschaft, Digitalisierung und den MINT-Fächern. Bereits ab Klasse 5 wird Englisch intensiv unterrichtet – mit sieben Wochenstunden und bilingualen Elementen. Ziel ist nicht nur Sprachunterricht, sondern echte Sprachkompetenz. Auch wirtschaftliche Bildung spielt am NG eine zentrale Rolle. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich früh mit wirtschaftlichen Zusammenhängen, Verantwortung und unternehmerischem Denken. Hinzu kommt eine moderne Digitalstrategie. Digitale Tafeln, leistungsstarkes WLAN und digitale Lernplattformen gehören längst zum Alltag. Gleichzeitig setzt das NG bewusst auf eine Balance zwischen digitalem und analogem Lernen. Technik soll das Lernen unterstützen – nicht ersetzen.
WERTEORIENTIERUNG MIT HALTUNG
Was das NG zusätzlich besonders macht, ist sein evangelischdiakonisches Profil. Dabei geht es nicht um religiösen Druck, sondern um Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit. Respekt, Empathie und gesellschaftliches Engagement gehören bewusst zum Schulalltag. Im eigens entwickelten Fach „Diakonisches Lernen“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Fragen wie: Was trägt mich? Was bedeutet Verantwortung? Wie gelingt Gemeinschaft? Diese Verbindung aus fachlicher Qualität und sozialer Orientierung prägt die Schule bis heute.
EINE SCHULE MIT PERSPEKTIVE
Das Nebelthau Gymnasium entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Schule arbeitet aktuell intensiv an ihrer Zukunftsperspektive und den Planungen für einen neuen Standort. Gleichzeitig wächst das Interesse vieler Familien aus Bremen-Nord und dem niedersächsischen Umland an einem Bildungsangebot, das persönliche Begleitung, Verlässlichkeit und moderne Bildung verbindet.
Das NG zeigt: Zukunft entsteht dort, wo junge Menschen nicht nur lernen, sondern wachsen können.
Foto: DFKI, Christian Mandel
Ein Job mit Sinn und Bedeutsamkeit
Warum Azubis bei der AOK Bremen/Bremerhaven gute Zukunftsperspektiven haben
Gerade erst war der TÜV mal wieder im Haus der AOK Bremen/Bremerhaven. Das Fazit nach dreitägiger Prüfung: Die Servicequalität der Gesundheitskasse ist ausgezeichnet. Verdient haben sich diese Anerkennung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich Tag für Tag am Telefon, in der persönlichen Kundenberatung oder im Hintergrund kompetent um die Belange der Versicherten kümmern. Das ist nicht zuletzt der hohen Qualität der Ausbildung zu verdanken
Die AOK Bremen/Bremerhaven versichert aktuell 287.000 Menschen. Und die Kasse wächst und wird weiter gut ausgebildete Mitarbeitende benötigen. „Unsere Zukunft von morgen“ nennt Ausbildungsleiterin Inga Schindzielorz daher die 48 jungen Frauen und Männer aus drei Jahrgängen, die bei der AOK eine „top aufgestellte Ausbildung in einem vielseitigen Berufsfeld“ erfahren. „Wer Lust auf Kundenberatung hat, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht, und sich für rechtliche Zusammenhänge interessiert, ist bei uns richtig.“
SICH IN KUNDEN
HINEINVERSETZEN
Jahr für Jahr verstärken 16 frischgebackene Sozialversicherungsfachangestellte das Kollegium der AOK Bremen/Bremerhaven. Während ihrer dreijährigen Ausbildung lernen sie die vielen Facetten einer Krankenkasse kennen. Eine von ihnen ist Mariella Köbernik. Sie hat schon ihre Schwester während der Ausbildung bei der AOK Bremen/ Bremerhaven unterstützt und mit ihr gemeinsam für deren Prü-
Ab sofort bestellbar
fungen gelernt. „Für mich war klar: Ich wollte auch einen Job haben, in dem ich abends glücklich von der Arbeit nach Hause komme.“ Seit einem Jahr ist sie nun dabei und sieht sich bestätigt: Sie mag die Mischung aus Büroarbeit und direktem Kontakt mit den Kunden. „Und ich hatte von Beginn an das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Die Versicherten geben mir das Gefühl, gebraucht zu werden, weil es eben oft wichtige Lebenssituationen sind, in denen ich ihnen helfe.“
Die AOK ist der größte regionale Krankenkassen-Ausbildungsbetrieb und ein agil arbeitendes Unternehmen mit modernen Strukturen und flachen Hierarchien. „Ich erhalte von allen Seiten Unterstützung in dem, was ich tue, und bekomme Verantwortung übertragen“, sagt Mariella Köbernik. Ihr Kollege Michael Wilhelm hat seine Abschlussprüfungen vor drei Jahren abgeschlossen und ist geblieben, wie fast alle Auszubildenden der vergangenen Jahre.
„Ich habe einen Beruf mit Sinn, Wichtigkeit und Dringlichkeit gefunden“, betont er. Nach der Ausbildung war er erst in der Kundenberatung tätig, inzwischen ist er ins Innovations- und Fachteam gewechselt und dort vor allem für die Elektronische Patientenakte und die Online-Geschäftsstelle zuständig.
ABWECHSLUNGSREICHE
AUSBILDUNG
Die Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten ist praxisnah und ein Grundstein dafür, dass die AOK Bremen/ Bremerhaven auch weiterhin das Siegel „geprüfte Servicequalität“ tragen darf. Berufsschulphasen wechseln sich mit Praxiswochen in den verschiedenen Bereichen der AOK Bremen/ Bremerhaven ab. Zehnmal absolvieren die Auszubildenden zudem Seminare im AOK-Bildungszentrum. Das Haus im niedersächsischen Sarstedt ver-
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GASTKOMMENTAR Unternehmer sind keine Randnotiz
KLAUS WINDHEUSER FIRMENKUNDENVORSTAND DER SPARKASSE IN BREMEN
Mariella Köbernik schätzt die Mischung aus Büroarbeit und direktem Kontakt mit den Kunden.
binden die Auszubildenden mit Lernen und Prüfungen, aber auch mit Freundschaften, die oft Jahrzehnte halten. In Sarstedt wächst nicht nur der Bremer Ausbildungsjahrgang zusammen, die jungen Frauen und Männer lernen auch viele Auszubildende anderer AOKs kennen.
Nach der Ausbildung besteht die Chance auf eine Fortbildung zu Krankenkassenfachwirt oder -fachwirtin, auf ein Studium zum und zur Bachelor of Arts oder Bachelor of Science, sowie zur Weiterbildung zu Pflegeberatenden und Praxisausbildenden.
Auch im Jahr 2027 will die AOK Bremen/Bremerhaven 16 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bieten. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026. Weitere Informationen erteilt Inga Schindzielorz, Telefon 0421 / 17 61002 98. OnlineBewerbung unter aok.de/bremen/ aok-ausbildung
Manchmal habe ich den Eindruck, wir reden in Deutschland über fast alles – nur nicht über die Menschen, die jeden Morgen die Türen ihrer Unternehmen öffnen. Über Menschen, die Verantwortung übernehmen. Für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, Investitionen, Ausbildung und Innovation. Und oft auch für ihre Heimatregion.
Dabei ist Unternehmertum alles andere als selbstverständlich. Es ist nicht selbstverständlich, ein Unternehmen zu gründen. Nicht selbstverständlich, einen Familienbetrieb über Generationen weiterzuführen. Nicht selbstverständlich, dafür jede Woche Extrameilen zu gehen. Und erst recht nicht selbstverständlich, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Arbeitsplätze zu schaffen, neue Produkte zu entwickeln oder große Investitionen zu wagen und dafür ins Risiko zu gehen und die Verantwortung zu tragen.
Die Herausforderungen sind derzeit enorm: Bürokratie, Fachkräftemangel, hohe Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten, digitale Transformation und eine schwache Konjunktur prägen den Alltag vieler Unternehmen. Umso bemerkenswerter ist die Haltung vieler Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie fragen nicht, wer schuld ist. Sie fragen: Wie lösen wir das? Genau darin liegt die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts. Im Wort Unternehmer steckt das Wort „unternehmen“: handeln, gestalten, Verantwortung übernehmen. Ohne diese Menschen gäbe es keinen wirtschaftlichen Fortschritt, keine Innovationen und keinen Wohlstand.
Dazu braucht es natürlich gute politische Rahmenbedingungen. Da müssen wir endlich von der Erkenntnis ins Tun kommen. Und wir sollten zugleich stärker wertschätzen, was Unternehmerinnen und Unternehmer jeden Tag leisten. Denn Wohlstand entsteht nicht in Verordnungen oder Ministerien. Er entsteht dort, wo Menschen Ideen entwickeln, Risiken eingehen, Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung übernehmen – in Werkhallen, Büros, Laboren, auf Baustellen und in Familienunternehmen.
Deshalb feiern wir nicht nur eine Unternehmerpersönlichkeit. Wir feiern das Unternehmertum.
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Übergang in die Wettbewerbsphase
Planungswerkstatt Horten-Areal
Über Jahrzehnte prägte das Horten-Kaufhaus mit seiner ikonischen Kachel-Fassade das Stadtbild Bremens. Doch mit dem Wandel der Innenstadt und dem Rückgang des klassischen Einzelhandels haben große Warenhäuser vielerorts ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. 2025 übernahm die Brestadt die Immobilie und entwickelt hier nun einen Ort, der zum Verweilen, Erleben und Leben einlädt. Ein neues Herzstück der Bremer Innenstadt. Der Abriss der Kaufhaus-Immobilie soll in 2027 beginnen.
Sechs interdisziplinäre Planungsteams aus Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur beteiligen sich an der Planung für den Neubau. Begleitet wird das Qualifizierungsverfahren von einer fachlich breit aufgestellten Jury aus Fachpreisgericht und Sachpreisrichtenden. In einem ersten kooperativen Verfahrensteil werden gemeinsam zentrale Fragestellungen zur städtebaulichen Entwicklung und zum Nutzungskonzept erarbeitet. Anschließend folgt ein kompetitiver Abschnitt, in dem die Planungsteams ihre Entwürfe unabhängig voneinander vertiefen. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse sowie die Beauftragung eines finalen Büros sind für Ende 2026 vorgesehen. Im Zuge eines Beteiligungsverfahrens haben Bremer Bürgerinnen und Bürger sowie Bremen-Begeisterte die Möglichkeit, sich in die Neugestaltung des Areals einzubringen. Mit der Kampagne „Butter bei die Zukunft startete die Brestadt im März einen Beteiligungsprozess, bei dem Ideen, Meinungen und
Perspektiven aus der Stadtgesellschaft gefragt sind. Nachdem bereits im April ein öffentlicher Informationsabend, im Mai zwei Workshops zum zukünftigen Nutzungskonzept sowie eine dreiwöchige OnlineUmfrage mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern stattgefunden hat, wird am 2. Juli (15.30 bis 22 Uhr) eine Planungswerkstatt veranstaltet. Veranstaltungsort ist das Kwadrat Bremen an der Wilhelm-Kaisen-Brücke.
Die Planungswerkstatt steht an der Schnittstelle zwischen dem kooperativen und dem kompetitiven Teil des Wettbewerbs. Eingeladen sind wiederum Stakeholder, Öffentlichkeit und das Fachgremium in seinen verschiedenen Rollen (als Teil der Jury oder der Sachberatenden).
Die Plätze vor Ort werden über ein Anmeldeverfahren vergeben und gegebenenfalls verlost. Darüber hinaus wird die Veranstaltung auch online übertragen. Eine Anmeldung dazu ist aktuell auf www.butterbeidiezukunft.de möglich. Durch die Online-Erweiterung soll noch mehr Interessierten eine Teilnahme ermöglich werden.
Nach einer Berichterstattung über den aktuellen Sachstand werden von den sechs Architekturbüros ihre ersten städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Planungsansätze vorgestellt.
Im Anschluss an die sechs Präsentationen der Büros (bei denen jeweils auch die anderen Büros anwesend sind) erfolgt eine ausführliche FeedbackSchleife mit bis zu fünf gemischt besetzten Arbeitsgruppen. rl
Neubauprojekt
PHILIPP BEHRBOM
Die Bremer Innenstadt ist im Wandel. Man muss kein Architekt oder Stadtentwicklungsexperte sein, um zu merken: Hier passiert etwas. Eines der größten Projekte wird der Bremer Hof. Auf dem Gelände des Parkhauses Mitte, wo heute noch rund 930 Autos ihren Platz finden, soll in Zukunft ein breiter Nutzungsmix entstehen: Wohnen, Arbeiten und Gewerbe unter einem modernen Glasdach. Ein Ort, der den Stadtkern über mehrere Jahrzehnte prägen soll. Doch bevor der futuristische Bremer Hof gebaut werden kann, muss zunächst die Abrissbirne geschwungen werden. Die graue Eminenz der Innenstadt, an der so viele Projekte hängen, das Parkhaus Mitte, muss weichen. Die letzten Autos sollen Ende 2026 ins Parkhaus rollen. Im kommenden Jahr soll der Rückbau des Parkhauses begin-
So könnte der Bremer Hof in der Zukunft aussehen. Sieben Etagen, Cafès im Erdgeschoss, Wohnungen im oberen Teil und ein Gewächshaus auf dem Dach.
nen. Auch das soll dann Geschichte sein, und der Rückbau soll starten. Beauftragt mit dem Mammutprojekt ist die stadteigene Baugesellschaft Brestadt. Dort verspricht man sich einiges von dem Projekt, insbesondere neue Impulse zu setzen –nicht nur funktional, sondern auch architektonisch und atmosphärisch. Der Neubau soll die Umgebung aufwerten, neue Wegebeziehungen und eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen sowie sich stimmig in den umliegenden Stadtraum einfügen. Geplant ist ein freistehender Neubau zwischen Pelzerstraße, Kreyenstraße, Lloydpassage und Kleiner Hundestraße. Ganze sieben Etagen soll der Neubau künftig umfassen. Im Erdgeschoss sollen im Bremer Hof zur Belebung der Innenstadt Gewerbeflächen entstehen. Cafés, Restaurants und andere kleine Läden sind vorgesehen. Der große Innenhof des Bremer Hofs
soll zudem für alle Bremerinnen und Bremer zugänglich sein; ein konsumfreier Aufenthalt soll dort möglich sein. Darüber hinaus soll der Bremer Hof zwei Probleme der Innenstadt lösen: Zum einen sind dort rund 350 öffentliche Fahrradstellplätze vorgesehen – derzeit Mangelware in der City. Außerdem soll eine barrierefreie Toilette entstehen, auch davon gibt es in der Bremer Innenstadt zu wenige. Bis zur vierten Etage sollen im Bremer Hof vornehmlich Büros und Gewerbeflächen das Innenleben des Neubaus prägen. Auch ein Veranstaltungsraum ist geplant, für Tagungen oder Ausstellungen. Die genaue Ausgestaltung ist allerdings noch offen. Die Brestadt will sich noch Spielraum lassen, um den Bremer Hof an neue Gegebenheiten anpassen zu können. In den Etagen fünf bis sieben sollen dann Wohnungen entstehen, größtenteils Mikroapartments.
Der vielleicht größte Blickfang soll sich auf dem Dach des Bremer Hofs befinden: das sogenannte „Groon Huus“ – ein Wintergarten. Die 370 Quadratmeter große Fläche soll sowohl Bewohnern als auch Besuchern zugänglich sein, quasi als grüne Lunge über den Dächern der Bremer City. Wie es in der direkten Umgebung mit Blick auf das ehemalige Horten-Kaufhaus weitergehen soll, ist allerdings noch offen. Dort befindet sich die Brestadt gerade am Beginn des Planungsprozesses. Sechs Architekturbüros, davon zwei aus Bremen, wurden ausgewählt, um einen Neubau für die Immobilie zu planen. Der Bremer Hof fließt dabei in die Planungen der Architekturbüros mit ein. Sorgen, dass die beiden Projekte getrennt gedacht und nicht aufeinander abgestimmt seien, seien laut der Brestadt unbegründet.
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INTERVIEW
Wichtiger Meilenstein
Die Wandscher Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Standorten in Oldenburg, Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Bad Zwischenahn und Aurich. Als einer der größten Stellantis-Händler (Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Citroen Peugeot, DS und Opel) in Deutschland und Vertragshändler für Kia, Mitsubishi, Suzuki und BYD bietet das Unternehmen eine außergewöhnliche Markenvielfalt. 2026 feiert die Wandscher Gruppe 40-jähriges Bestehen. Geschäftsführerin Christina Wandscher über aktuelle Entwicklungen.
WESER REPORT: Frau Wandscher, was hat sich für Sie persönlich seit der Eröffnung des Bremer Standorts in 2021 verändert?
Christina Wandscher: Die Eröffnung unseres Bremer Standorts war für mich ein wichtiger Meilenstein. Bremen ist ein wirtschaftlich starker und dynamischer Markt, in dem wir uns sehr gut entwickelt haben. Persönlich hat sich mein Alltag natürlich verändert – wir tragen heute Verantwortung für deutlich mehr Mitarbeitende und Kunden. Gleichzeitig ist es sehr motivierend zu sehen, wie schnell sich der Standort etabliert hat und wie positiv wir in Bremen aufgenommen wurden. Das bestätigt uns darin, den eingeschlagenen
Weg konsequent weiterzugehen. Gibt es eine Marke, die Sie gern noch im Portfolio hätten?
Wir beobachten den Markt sehr aufmerksam und führen regelmäßig Gespräche mit Herstellern. Grundsätzlich interessieren uns Marken, die zu unserer Unternehmensphilosophie passen und unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Dabei geht es nicht nur um Bekanntheit, sondern vor allem um Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und eine starke Partnerschaft. Konkrete Wünsche stehen aktuell aber nicht im Vordergrund –unser Fokus liegt darauf, die bestehenden Marken erfolgreich weiterzuentwickeln.
Werder Karree baut Gesundheitszentrum aus
Frauenarztpraxis ergänzt das Angebot
Das Werder Karree entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Gesundheitsstandort und erweitert sein medizinisches Angebot kontinuierlich. Bereits heute präsentiert sich insbesondere das 2. Obergeschoss als ein breit aufgestelltes Gesundheitszentrum.
In der Hausarztpraxis Dr. Juricke sind mittlerweile zwölf Ärzte tätig. Die Zahnarztpraxis „Praxis 32“ beschäftigt inzwischen vier Zahnärzte. Auch die Physiotherapie- und Fitnesspraxis Chrunchtime wird sehr gut angenommen. Ergänzt wird das Angebot durch die Agens Zahntechnik, die mit ihren Laborarbeiten für kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Gesundheitsnetzwerks sorgt.
„Wir freuen uns, diesen Erfolg nun auch auf den verbleibenden Flächen im ersten Obergeschoss fortführen zu können“, sagt Svenja Hösel, Miteigentümerin des Werder Karrees. „Dort können wir im Sommer die Frauenarztpraxis Bohlen aus Bremen-Nord auf rund 500 Quadratmetern begrüßen“, kündigt sie an.
Mit dem Einzug der Praxis wird das medizinische Spektrum am Standort weiter ausgebaut. Das bisherige Leistungsspektrum der Schwangerschaftsbetreuung, Krebsfrüherkennung, Beratung und Behandlung zur Verhütung und bei Wechseljahresbeschwerden, Dysplasiesprechstunde, Ästhetische Medizin und so weiter bleibt vollständig erhalten und wird erweitert.
Für die Praxis entstehen zudem zwei Operationssäle. Dadurch können künftig zusätzlich ambulante Operationen sowohl in lokaler Betäubung als auch unter Vollnarkose angeboten werden. Auch personell wächst die Praxis weiter: Zwei weitere erfahrene Frauenärztinnen werden das bestehende Team verstärken und sich mit Engagement und Fachkompetenz der Behandlung sowie der Gesundheitsvorsorge widmen.
Auch an anderer Stelle gibt es Neuigkeiten zu vermelden: Mit
Flomio zieht etwa Ende Juli Deutschlands erster Floh-Supermarkt auf 1.600 Quadratmetern ins 1. Obergeschoss – dauerhaft und mit einer Community, die begeistert.
FLOMIO ZIEHT ALS DAUERMIETER EIN
Das Werder Karree begrüßt dort in diesem Sommer außerdem das Arbeitsmedizinische Zentrum der Dekra. Die Dekra erweitert damit ihr Angebot im Bereich der professionellen medizinischen Vorsorge, Betreuung und Beratung. Das neue Interpool Billardcafé auf einer Fläche von gut 700 Quadratmetern ist eine moderne und einladende Location für Billardfans und Dartspieler. Mit hochwertigen Tischen, entspannter Atmosphäre und einer Bar mit Getränken und Snacks bietet es den perfekten Ort, um gemeinsam zu spielen, zu entspannen und neue Leute kennenzulernen. Jeden Freitag und Samstag finden zudem sportive Pokerturniere – kein Glücksspiel – statt. Der Zugang ist barrierefrei mit Fahrstuhl, offen für alle! Sobald der Anschluss an die Stromversorgung gewährleistet ist, werden im Außenbereich in Richtung seiner Fachmarktzeile zunächst sechs (in Planung zwölf) Schnellladesäulen für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge errichtet. Betreiber ist die Firma Ionity mit einem europaweiten Netzwerk von Hochleistungsladestationen. Tedi ist aus dem 1. Obergeschoss in die Mall ins Erdgeschoss gezogen. Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern findet sich der deutsche Nonfood-Discounter mit über 3.500 Filialen in 15 europäischen Ländern nun gegenüber Aldi wieder. Wer Kleidungsstücke zur Änderungsschneiderei, Reinigung, Schuhreparatur oder Uhrmacherfachmann UCA bringen möchte findet nun ein vergrößertes neues Geschäft. UCA hat die Räume neben dem aktuellen Standort vergrößert und kann somit sein Angebot erweitern.
ZUKUNFT BREMEN
Die Wandscher Gruppe hat zuletzt mit der Übernahme des Autohauses Schmalzried in Bremerhaven einen siebten Standort übernommen und in Wilhelmshaven bauen Sie Ihren Standort weiter aus und übernehmen dort das Opel-Mandat – sehen Sie Potenzial für weitere Expansion?
Wir prüfen kontinuierlich Möglichkeiten, sinnvoll zu wachsen. Expansion ist für uns jedoch kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass neue Standorte strategisch zu uns passen und
wir dort langfristig erfolgreich arbeiten können. Die Integration von Wilhelmshaven und Bremerhaven hat aktuell hohe Priorität. Wenn sich darüber hinaus attraktive Chancen ergeben, werden wir diese selbstverständlich bewerten.
Ein Blick nach vorn: Hat der Verbrenner ausgedient?
Nein, zumindest nicht kurzfristig. Die Mobilität befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, und wir sehen, dass unterschiedliche Antriebstechnologien je nach Einsatzgebiet ihre Berechtigung haben. Die Elektromobilität gewinnt weiter an Bedeutung und wird künftig eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig gibt es weiterhin viele Kunden, für die moderne Verbrenner oder Hybridfahrzeuge aktuell
die passende Lösung sind. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die Mobilität anzubieten, die am besten zu ihren individuellen Bedürfnissen passt.
Wandscher ist jetzt auch in der Überseestadt mit Carrivo vertreten – was genau steckt dahinter?
Carrivo ist unser modernes Mobilitätskonzept, mit dem wir auf die veränderten Anforderungen des Marktes reagieren. Dabei geht es um flexible und unkomplizierte Mobilitätslösungen für Privat- und Geschäftskunden. Die Überseestadt ist für uns ein idealer Standort, weil hier Innovation, Urbanität und wirtschaftliche Dynamik aufeinandertreffen. Mit Carrivo schaffen wir einen neuen Zugang zu Mobilität, der über die klassischen Autovertriebswege hinausgeht.
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Mit CO2-Einsparung zu Effizienzgewinnen
Seit der Einführung der CO2-Bepreisung im nationalen und europäischen Emissionshandel hat sie eine steile Preiskurve eingelegt. 2022 und 2023 lag der CO2-Preis jeweils bei 30 Euro pro Tonne. Im Jahr 2024 lag er bereits bei 45 Euro pro Tonne, im Jahr 2025 bei 55 Euro pro Tonne. Aktuell bewegt er sich zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne. Auch 2027 soll sich der CO2-Preis in dieser Spanne bewegen. Mit den schrittweisen Preissteigerungen erhöht sich damit auch der wirtschaftliche Druck, Emissionen zu reduzieren und Prozesse klimafreundlicher zu gestalten.
„Für viele Betriebe ist der CO2-Preis längst kein abstraktes politisches Instrument mehr, sondern ein ganz konkreter Kostenfaktor“, erklärt Bernd Langer von der Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens. „Unternehmen, die frühzeitig in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren, können diese Kosten nicht nur abfedern, sondern sich auch strategische Vorteile sichern. Und wer sich frühzeitig mit CO2-Kosten auseinandersetzt, schafft es sogar gezielt Wettbewerbsvorteile aufbauen – etwa durch effizientere Prozesse, innovationsgetriebene Investitionen oder glaubwürdige Nachhaltigkeitspositionierung.“
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellt die Umstellung jedoch eine Herausforderung dar. Investitionen in neue Technologien sind oft mit hohen Anfangskosten verbunden, während sich Einsparungen erst mittel- bis langfristig bemerkbar machen. Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene spielen daher eine wichtige Rolle, um die Transformation wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. In Bremen unterstützt ein stabiles Beratungsangebot die Betriebe. Institutionen wie die Handelskammer Bremen und die Klimaschutzagentur Energiekonsens helfen Unternehmen dabei, Einsparpotenziale zu identifizieren und individuelle Klimastrategien zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, Betriebe praxisnah zu begleiten“, betont Bernd Langer von Energiekonsens. „Und das sogar über die Beratung hinaus bis zur Umsetzung.“ rl
Digitalisierung als Wachstumstreiber
Wie sich die BLG Logistics Group zukunftssicher aufstellt
Logistik ist eine durch und durch physische Branche. Doch hinter jeder Ladung, jedem bewegten Fahrzeug oder jedem Packstück steckt längst eine digitale Infrastruktur, die über Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum entscheidet. Für BLG Logistics ist die digitale Transformation kein Trend –sondern eine strategische Notwendigkeit.
Die Rahmenbedingungen werden immer anspruchsvoller: steigende Komplexität globaler Lieferketten, geopolitische Krisen, konjunkturelle Schwankungen – und ein hart umkämpfter Markt mit engen Margen, hohem Kostendruck und einer stetig wachsenden Erwartungshaltung der Kunden.
Wer hier zukunftssicher unterwegs sein will, darf nicht stillstehen, sondern muss sich konsequent weiterentwickeln. Eine Schlüsselrolle dabei spielt die IT. Für Arlene Bühler, die Chief Information Officer (CIO) der BLG, ist die IT allerdings kein Selbstzweck: „IT ist dafür da, Unternehmen zu gestalten und voranzutreiben.“ Digitalisierung wird damit zum strategischen Hebel – für Effizienz, Innovation und Wachstum. Ein Thema steht bei der BLG ganz oben auf der digitalen Agenda: Datenmanagement. Mit zahlreichen Standorten im In- und Ausland und seinen drei Geschäftsbereichen – Automobile, Contract und Container – verfügt der international aufgestellte Seehafenund Logistikdienstleister aus Bremen über einen enormen Datenschatz, der bisher noch mehr gehoben werden kann. „Natürlich stehen Trendthemen wie Künstliche Intelligenz oder Automatisierung auch bei der BLG Logistics im Fokus– aber dafür brauchen wir zunächst einmal ein gut aufgestelltes Datenmanagement mit hoher Datenqualität“, betont Bühler.
Der Weg zur datenzentrierten Organisation dient einem klaren wirtschaftlichen Ziel: Bis 2030 will die BLG ihren Umsatz nahezu verdoppeln. Digitalisierung soll dazu nicht nur Prozesse opti-
in die Zukunft.
mieren, sondern aktiv neue Potenziale erschließen – gemeinsam mit den Kunden. Besonders anschaulich wird das digitale Potenzial in der Automobillogistik. Heute werden Fahrzeugschäden nach dem Transport vielfach manuell dokumentiert – ein aufwendiger, fehleranfälliger Vorgang. Künftig könnten Kamerasysteme Schäden automatisch erfassen, Instandhaltungsaufträge direkt generieren und dem Mitarbeitenden unmittelbar auf ein digitales Endgerät übermitteln. „Dabei geht es nicht darum, Menschen zu ersetzen. Wir wollen Mensch und Maschine besser verbinden, um damit einen Effizienzgewinn zu erreichen und unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern“, unterstreicht Bühler. Automatisierung bedeutet nach diesem Verständnis die Neugestaltung von Arbeit: weg von körperlich belastenden Routineaufgaben, hin zu einem modernen, digital unterstützten Ar-
beitsplatz. Eine Zielsetzung, die vor allem in den Berufsfeldern an Bedeutung gewinnt, die von Fachkräftemangel und demografischem Wandel berührt sind. Technologie allein verändert nichts. Entscheidend ist, wie IT und Fachbereiche zusammenarbeiten. Hier ist ein aktiver Dialog gefragt: IT zeigt auf, was technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist – das Business benennt, was es braucht. Dieser Ansatz erfordert
IT UND BUSINESS:
ÜBERSETZEN STATT VERWALTEN
auch eine klare Priorisierung. Bühler nennt es „Benefit Management“: die konsequente Ausrichtung aller IT-Investitionen an messbarem Nutzen. Für das Unternehmen ebenso wie für Mitarbeitende und Kunden.
Digitalisierung, KI, Automatisierung: Diese Begriffe lösen nicht überall Begeisterung aus. Zuhören, Erklären und
Arlene Bühler ist seit November 2025 Chief Information Officer (CIO) der BLG Logistics Group. Die gebürtige Cuxhavenerin bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Business und IT mit – unter anderem bei Siemens, Volkswagen und der Deutschen Bahn. Ihr Ansatz: IT nicht als Kostentreiber denken, sondern als strategischen Hebel für Wachstum, bessere Arbeitsbedingungen und Kundennähe.
gemeinsames Lernen sind dabei wichtiger als plumpe Überzeugungsrhetorik. „Digitalisierung hilft, Aufgaben schneller, einfacher und besser zu erledigen. Sie nimmt niemandem die Zukunft – sie gestaltet die Zukunft“, so die Botschaft an alle Kolleginnen und Kollegen.
Ein Unternehmen, das fast 150 Jahre am Markt agiert, hat gezeigt, dass es Veränderungen nicht nur überstanden, sondern aktiv gestaltet hat. „Wenn man sich die Geschichte der BLG anschaut, dann zeigt sie, dass in der DNA der BLG eine permanente Veränderungsbereitschaft steckt“, sagt Bühler. Digitalisierung ist in diesem Sinne kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern eine konsequente Fortsetzung – mit neuen Mitteln und Werkzeugen, die den Wandel beschleunigen.
„Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, lautet das Credo. Und Bremen, als Heimathafen der BLG, ist der Startpunkt dieses langen Laufs.
Seite 8 I 19. Juli 2017
„Veränderung ist nichts Neues“
Autohaus Schmidt + Koch feiert Jubiläum und blickt in die Zukunft
FLORIAN SCHLEICHER
Insgesamt über 275.000 Neuwagen wurden im April in Deutschland neu zugelassen, dabei liegt der Anteil an vollelektrischen Autos erneut über dem der durch Benzin betriebenen Pkw. Gleichzeitig stehen Hybrid-Antriebe deutlich an der Spitze, der Markt entfernt sich also allmählich von klassischen Verbrennern.
Diesem Wandel ist sich auch das Autohaus Schmidt + Koch bewusst: „Veränderungen und technologische Entwicklungen sind kein neues Phänomen, die Qualifikation und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist seit jeher fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, teilt das im gesamten nordwestdeutschen
8. SCHMIDT
Raum vertretene Unternehmen mit. Insbesondere im Bereich neuer Antriebsarten werden die Mitarbeiter im Austausch mit den Herstellern auf die aktuellen Herausforderungen vorbereitet. Dabei soll auch Künstliche Intelligenz in Zukunft mehr eingebunden werden: „Grundsätzlich sehen wir in diesem Bereich viel Potenzial, stehen in dieser Entwicklung aber am Anfang“, erklärt David Trojman, Mitarbeiter im Marketing des Autohauses. „Unser Fokus liegt weiter auf dem Kontakt zum Kunden. Während der Modernisierung soll sowohl persönlich als auch digital weiterhin ein hoher Qualitätsstandard gehalten werden.“
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Doch sei nicht nur die Beratung von der Verschiebung des Kundeninteresses betroffen, auch die Werkstätten werden kontinuierlich angepasst um den aktuellen Forderungen gerecht zu werden. Eine besondere Stärke liege dabei in der Verbindung der bisherigen Technologien mit neuen Antriebskonzepten, beispielsweise im Zusammenspiel von Hybrid- und Hochvolttechnik bei modernen Elektrofahrzeugen. An den insgesamt 20 Standorten blicke man, in enger Zusammenarbeit mit der Volkswagen-Gruppe und deren Marken, optimistisch in die Zukunft. „Unser jüngstes Projekt, die Eröffnung des neuen Porsche Zentrums in Leer diesen Monat, zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Autohauses“, befindet Trojman.
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In den Autohäusern von Schmidt + Koch blickt man optimistisch
Foto: BLG Logistics Group
Foto: Schmidt + Koch
Der erste Klimaturm entsteht neben der Alten Werft auf der Bremer Überseeinsel. Er soll den Klimacampus und umliegende Ateliers mit Wärme versorgen. Die Fassade wird künstlerisch gestaltet.
Erster Klimaturm geht in Betrieb
Bremer Entwicklung für verdichtete Wohnräume und Quartiere
Stadtwerke, Kommunen und Quartiere stehen vor einer zentralen Herausforderung: Wie lässt sich die Wärmeversorgung in dicht bebauten urbanen Wohngebieten dekarbonisieren?
Eine Antwort darauf soll der Klimaturm liefern. Eine Entwicklung des Bremer Unternehmens Towergy. Mit einem Klimaturm können bis zu 400 Neubau oder 200 Bestandswohnungen nachhaltig mit Wärme und Kälte versorgt werden.
„Der Klimaturm ist die leiseste und dank seiner einzigartigen Bauweise auch die platzsparendste Großwärmepumpe, die es derzeit in diesem Leistungsbereich gibt“, erklärt TowergyGeschäftsführer Tobias Werner, der das Unternehmen 2025 zusammen mit RolfPeter Strauß, Professor an der Hochschule Bremen, eigens für die Entwicklung, den Bau und den Vertrieb des Klimaturms gegründet hat.
Dank seiner integrierten Schalldämpfer und der massiven Wände kann man den Klimaturm sogar nachts in reinen Wohngebieten betreiben. „Der Klimaturm ist die Lösung für die Wärmewende in verdichtetem Wohnraum und in Quartieren –insbesondere dort, wo Schallproblematik und Platzmangel herrschen“, meint RolfPeter Strauß.
„Die quälende Debatte über das so genannte Heizungsgesetz entstand, weil in Bezug auf Wärmepumpen weder die technische Umsetzbarkeit in dicht besiedelten Städten noch die Bezahlbarkeit der Wärme plausibel erklärt werden konnten. Der Klimaturm liefert Antworten“, erläutert Klaus Meier, geschäftsführender Gesellschafter der „Stadt. Energie. Speicher.“
Die Inbetriebnahme des ersten dieser kompakten Systeme ist für den 30. Juni auf der Bre
mer Überseeinsel geplant. Es wird den Klimacampus Bremen sowie umliegende Künstlerateliers mit Wärme versorgen. Weitere Projekte sind geplant. Zum Jahresende will Towergy mit der Serienproduktion in einer firmeneigenen Halle in Bremerhaven starten.
Der rechteckige Klimaturm besteht aus einer LuftWasserGroßwärmepumpe mit vierseitiger Luftansaugung und Abluftführung über die Turmspitze. Die Luftansaugung erfolgt über im Turm integrierte Ventilatoren mit Schalldämpfern, welche die Geräuschemissionen signifikant reduzieren. Die erforderliche Elektrotechnik und Pumpen für den direkten Anschluss an vorhandene Wärmenetze sind standardmäßig bereits integriert.
Towergy bietet die zum Patent angemeldete vertikale Bauform mit integrierter Heiztech
Experten für tickende Zeitbomben
Aortenzentrum am RKK
nik anschlussfertig in vier Ausführungen mit einer thermischen Leistung von 0,3 bis 1,5 Megawatt an. Dank des modularen Baukastensystems mit den vorgefertigten Modulen lässt sich der Klimaturm innerhalb weniger Wochen installieren.
Die Höhe variiert je nach Ausführung zwischen 11 und 14 Metern, die Grundfläche zwischen 3,80 x 3,80 und 5,60 x 5,60 Metern. Ob farbig, begrünt oder verspiegelt: Die Fassaden lassen sich individuell gestalten und auch als Werbefläche nutzen. Zwei Wallboxen können unten am Klimaturm angebracht werden und dann zwei Parkplätze mit Ladestrom versorgen. Dabei liegt der Schalldruckpegel auch bei der leistungsstärksten Variante in 10 Metern Entfernung unter 35 dB(A), was einem leisen Flüstern entspricht. rl
Krankhafte Erweiterungen der Blutgefäße, Aneurysmen genannt, können lange Zeit unbemerkt und ohne Beschwerden bleiben. Die Erkrankung betrifft vor allem Männer über 60 Jahre. Am häufigsten sind Aneurysmen der Bauch oder Brustschlagader. In Bremen ist die Aortenchirurgie, also die Chirurgie der Hauptschlagader, das Spezialgebiet des Roten Kreuz Krankenhauses (RKK). Dessen Gefäßzentrum war das erste seiner Art in Bremen, gegründet 2003. Das spezialisierte Aortenzentrum, welches 2019 hinzu kam, zählt heute zu den wenigen sogenannten HighVolumeCentern, das heißt, zu den größten in Deutschland. Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) sind ein medizinisches Spezialgebiet und erfordern die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Gefäßchirurgie, Angiologie und Radiologie. Am RKK werden alle Therapieoptionen für die Behandlung therapiepflichtiger Aortenerkrankungen bei Erwachsenen an einem Standort angeboten. Krankhafte Gefäßerweiterungen der Aorta können entweder durch offene Operationen oder endovaskulär behandelt werden. Bei einer klassischen Operation mit chirurgischem Zugang (Bauch/Brustkorb) wird der betroffene Abschnitt entfernt und eine Gefäßprothese eingesetzt. Endovaskulär dagegen bedeutet, der Eingriff erfolgt minimalinvasiv. „Wir bringen dann eine Stentprothese unter Röntgendurchleuchtung durch einen Katheter in der Leiste ein, um das Aneurysma von innen auszuschalten be
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ziehungsweise zu überbrücken“, erklärt Chefarzt und Gefäßexperte Frank Trösch. Solche Stentgrafts gibt es sogar mit „Seitenarmen“ für Nieren, Darm und Leberschlagadern. Teilweise werden im RKK auch offenoperative und endovaskuläre Techniken im speziellen HybridOP kombiniert, um die patientenschonendste Operation zu ermöglichen. Das Team des RKK Aortenzentrums hat 2025 in einer hochkomplexen Operation die Prothese eines ganzen Aortenbogens inklusive mehrerer Seitenarme minimalinvasiv implantiert – für Bremen ein Novum.
FRÜHERKENNUNG VON ANEURYSMEN
Dr. Frank Trösch
Therapiebedürftig gilt eine Gefäßerweiterung ab 5,0 5,5 Zentimeter Durchmesser. Das Risiko bei geplanten Eingriffen ist gering. Durch Einrisse in der Gefäßwand bei unerkannten Aneurysmen kann es jedoch zu massiven, lebensbedrohlichen Blutungen kommen – ein echter Notfall. „Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben Anspruch auf eine einmalige Ultraschalluntersuchung beim Haus oder Facharzt“, betont Gefäßspezialist Trösch. Für Patienten mit bereits diagnostizierten Erkrankungen der Brustoder Bauchschlagader beziehungsweise bei entsprechendem Befund bietet das RKKAortenzentrum eine individuelle Beratung an. Eine Anmeldung für die Sprechstunde ist unter Telefon 0421 / 55 99 880 möglich. WR
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Bremen war hinterm
Raumfahrtkoordinator Siegfried Monser bringt Bremer Raumfahrt-Industrie wie Airbus, Ariane und OHB mit Wissenschaft, Politik und Raumfahrtorganisationen wie der ESA und der NASA zusammen. Was er über die Perspektiven der City of Space zu sagen hat.
MARCUS SCHMIDT
WESER REPORT: Wie war Bremen bei der kürzlich stattgefundenen Mondumrundung eingebunden?
Siegfried Monser: Es wird oft behauptet, ohne Bremen, Deutschland, Europa könne die NASA aktuell nicht zum Mond und zurück zur Erde fliegen. Und das stimmt. Hier bei Airbus in Bremen wurde im Auftrag der ESA das Europäische Service Modul (ESM) für die Artemis Missionen gebaut. Das ESM liefert Antrieb, Energie, Wasser und Atemluft für die Astronauten sowie das Thermalsystem.
weitere Ariane-6-Starts geben. Außerdem soll noch in diesem Jahr eine bei OHB in Bremen entwickelte Forschungssonde einen Asteroiden erreichen und untersuchen. Airbus bereitet sich auf einen Rendezvous-Test mit Mondlandefähren im nächsten Jahr vor. Bremer Start-ups entwickeln Raumflugzeuge und Erdbeobachtungsdienste, von denen wir sicher bald mehr hören werden.
Gibt es schon eine Top-Erkenntnis zum Bremer Beitrag?
Die ersten Analysen zeigen: das Bremer Servicemodul hat hervorragend funktioniert. Kurz vor Eintritt in die Erdatmosphäre hat die Crew der Artemis 2 den Europäisch-Bremer Beitrag sogar extra in einem Funkspruch lobend erwähnt. Was tut sich gerade oder bald mit Bremer Beteiligung im Weltraum?
Im Sommer 2026 ist wieder ein Ariane6-Start geplant, mit der Oberstufe aus Bremen und passenderweise wird ein neuartiger Wettersatellit in den Weltraum gebracht, an dem OHB stark beteiligt ist. In diesem Jahr wird es dann
Was ist das nächste große Ding?
Es passiert jede Menge im Weltraum! Neue Satellitenkonstellationen für zivile und Verteidigungszwecke sind in der Entwicklung und werden in den nächsten Jahren in den Weltraum gebracht. Nach der erfolgreichen Artemis-2-Mission bereitet die NASA weitere Flüge und eine Station auf dem Mond vor. Kommerzielle Raumstationen sind in der Entwicklung und manche sehen sogar eine Chance für Datenzentren im Weltraum. Auf jeden Fall ist die Raumfahrt eine starke Wachstumsbranche.
Raumtransport, Satelliten, Weltraumexploration inklusive astronautischer Raumfahrt – alles findet sich in Bremen. Die Bedeutung Bremens konnten wir auch daran erkennen, dass hier die ESA Ministerratskonferenz 2025 stattgefunden hat. Und nicht zuletzt findet hier Europas größter Branchentreff der Raumfahrt mit der Space Tech Expo statt.
Wer kann sich beim Förderprogramm für Luft- und Raumfahrt bewerben?
Was macht Bremen zur RaumfahrtStadt Nummer eins in Deutschland –vielleicht sogar Europa?
Bremen als „City of Space” gehört zu den Top Standorten der Raumfahrt in Europa. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Dichte von Raumfahrtindustrie, -Forschung und Hochschullandschaft.
Grohn
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• Grundstück: ca. 314 m², Wohnfläche: ca. 130 m², Nebenfläche: ca. 28,60 m², 6 Zimmer
Das Programm wendet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Dazu gehören auch Forschungseinrichtungen, im Rahmen von Verbundprojekten mit Unternehmen. Großunternehmen können unter besonderen Voraussetzungen gefördert werden.
Wie unterstützt die Wirtschaftsbehörde die Raumfahrt aktuell?
Da gibt es zunächst starke politische Unterstützung und Vernetzung in Deutschland und Europa durch die Wirtschaftssenatorin. Mit anderen Bundesländern, wie Bayern und BadenWürttemberg werden gegenüber dem Bund gemeinsame Raumfahrtinteressen vertreten. Dazu kommen die teilweise Finanzierung der Forschungsinstitute durch Bremen und zum Beispiel auch das ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) zur Förderung von Raumfahrt Start-ups. Außerdem gibt es ein eigenes kleines Förderprogramm für Luft- und Raumfahrtprojekte, das Lu Ra Fo.
Was muss von Berlin kommen?
Die veränderte globale Sicherheitslage hat zu einer ersten neuen Weltraumsicherheitsstrategie der Bundesregierung geführt. Als einer der wichtigsten Luft- und Raumfahrtstandorte Europas kann Bremen wirtschaftlich und technologisch eine Menge von Problemlösungen beitragen. Das gilt für die großen Unternehmen, Zulieferer, aber auch die Startups.
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Die Bundesregierung unterstützt die deutsche Raumfahrt und hat ja nun auch ein eigenes Ministerium dafür. Der deutsche ESA-Beitrag ist – wie von Bremen gefordert – deutlich gestiegen. Wichtig ist nun, dass auch das nationale Raumfahrtprogramm ausreichend ausgestattet wird. Investitionen in eigene Technologie ist die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Auch dazu hat das Bremer Wirtschaftsressort eine Initiative gestartet.
Wie wirken sich Sicherheitsfragen und militärische Förderung auf den Standort aus?
Zu Berufschancen: Welche Stellen und Ausbildungsplätze in der örtlichen Raumfahrt-Industrie sowie Forschung sind frei?
In der Bremer Luft- und Raumfahrt und der Forschungslandschaft sind aktuell sehr viele Stellen sowie verschiedene Ausbildungsplätze - auch gewerbliche - und duale Studiengänge ausgeschrieben. Dazu gibt es verschiedene Studiengänge an der Universität und der Hochschule Bremen. Der Fachkräftemangel wird künftig auch in der Luft- und Raumfahrt zu spüren sein, gerade auch angesichts der Wachstumsprognose der Branche.
Kaufpreis: 229.000 € zzgl. Courtage Lüssum Reihenendhaus • Grundstück: ca. 387 m² Wohnfläche: ca. 107 m², Nebenfläche: ca. 48,90 m², 5 Zimmer • Bedarfsausw.: 191,80 kWh/(m²·a), EEK: F, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas Baujahr ca. 1968, modernisiert • Ausstattung: Einbauküche, Dusche, Gäste-WC, Keller, Balkon, Terrasse, Garten, Garage Kaufpreis: 459.000 € zzgl. Courtage
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Schönebeck Einfamilienhaus • Grundstück: ca. 713 m² Wohnfläche: ca. 195 m², 7 Zimmer •Bedarfsausw.: 183 kWh/(m²·a), EEK: F, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas •Baujahr ca. 1900, modernisiert •Ausstattung: Einbauküche, Abstellraum, Badewanne, Dusche, Gäste-WC, zweites Bad, Keller, Balkon, Terrasse, Garten, Doppelgarage
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„Voices of Spring“
Konzert des Lesummünder Gospelchors in der Christuskirche
VEGESACK – Eine Auswahl an bekannten und neuen Liedern trägt der Lesummünder Gospelchor unter der Leitung von Marlies Nicolmann am Sonntag, 14. Juni, um 18 Uhr, in der Christuskirche Vegesack, Georg-Gleistein-Straße 1, vor. „Gospelmusik verbindet Menschen“, sagt die Chorleiterin und lädt zu einem lebhaften, schwungvollen Konzertabend mit mitreißenden Rhythmen und gefühlvollen Melodien ein. Zirka 40 aktive Sängerinnen und Sänger seien beteiligt. Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Unterstützung der Chorarbeit ist willkommen. Ein weiterer Auftritt ist für Sonntag, 28. Juni, 16 Uhr, geplant: das letzte Pfarrgarten-
Der Lesummünder Gospelchor ist am heutigen Sonntag, 14. Juni, 18 Uhr, in der Christuskirche Vegesack zu erleben. Foto: fr
Konzert, Hinter der Grambker Kirche 16. Es gebe ein musikalisches Programm mit zwei Chören und zusätzliche Auftritte von Einzelinterpreten –
insgesamt ein vielfältiges musikalisches Angebot. Der Eintritt ist frei. Eine Spende ist willkommen, und Gäste sind herzlich eingeladen. red
LESUM – In der Kulle, Hindenburgstraße 16, Ecke Im Pohl, findet am Montag, 25. Juni, 9 bis 12.15 Uhr, der Orientierungskurs „Was tun bei Pflegebedürftigkeit?“ statt. Hier können Interessierte sich kostenlos über das Thema informieren. Schwerpunkte sind der Pflegeantrag, die Begutachtung und die Leistungen der Pflegeversicherung. Die Veranstaltung befähige die Teilnehmenden, ihre Rechte angepasst an ihre Situation anzuwenden. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt: Telefon 0421/161 660 65 oder info@ederapflegekurse.de . Infos: www. edera-pflegekurse.de . fr
Das neue Gesicht der SWB-Ausbildung
Rausfinden, was Spaß macht / Zwischen Werkstatt und Studium steht der Mensch im Fokus
„Feilen ist das Erste, was man lernt“, sagt Ann-Lena Radl. Die Achimer Abiturientin beschreibt, was auch die 21-Jährige am Anfang ihrer Ausbildung als Industrie-Mechatronikerin beim Energieversorger SWB lernen durfte. Sie ist eine von derzeit elf Auszubildenden in diesem Beruf. Stefan Zinke, Fachgruppenleiter Ausbildung, hat auch sie mit einem Konzept überzeugt, bei dem die 138 Auszubilden-
den unter anderem erfahren: „Wie lerne ich überhaupt.“ Zinke stelle den Menschen in den Fokus.
Egal, ob Künstliche Intelligenz, Energiewende oder Photovoltaik, Zinke betont: „Unsere jungen Leute sind in der Lage, ihr Wissen ständig aufzufrischen.“ Das geschehe in ihrem Tempo mit ihren Vorlieben: „Wir versuchen rauszufinden, was ihnen Spaß bringt.“
Radl lernt dafür zum Beispiel, „wie und dass Anlagen
laufen.“ Sie fühle sich als Frau nie unwohl dabei. Ihr Dienst, zum Beispiel im Kraftwerk, beginnt morgens um 7 Uhr. „Dann besprechen wir, was die Nachtschicht erlebt hat und sonst anliegt.“ Ihre Zwischenbilanz: „Wer Bock auf eine Ausbildung hat und neugierig ist, soll sich hier bewerben.“
Eine bunte Mischung von 15 bis 33 Jahre alten Berufsstartenden aller Geschlechter teilen sich diese KarriereSprungbretter: Elektroniker
Eine von 138 Auszubildenden der SWB: Anna-Lena Radl (21) hat sich mit Leistungskurs Physik und Chemie eine Ausbildung zur Industrie-Mechatronikerin ausgesucht. Stefan Zinke (M.) und Giuliano Marchesano stehen für eine neue, selbsbestimmte Art der Ausbildung. Foto: Marcus Schmidt
Karrieresprungbrett Plattdeutsch
Auf Youtube stellen Berufstätige ihren Umgang mit der Sprache vor
„Plattdeutsch als Karrierechance: Welche Vorteile verschafft einem die Regionalsprache heute noch?“ Diese Frage stellt und beantwortet das Länderzentrum für Niederdeutsch mit konkreten Beispielen: In einer vierteiligen Interviewreihe werden Menschen portraitiert, die Platt im Berufsalltag sprechen oder sich inhaltlich damit beschäftigen. Die Videos werden ab sofort auf dem Youtube-Kanal des Länderzentrums hochgeladen. Durch ihre Berufe bringen
die vier Protagonistinnen und Teilnehmer verschiedenste Perspektiven aus den Bereichen Journalismus, Wissenschaft, Kultur und Schule mit: Die Hamburgerin Vanessa Kossen ist Redakteurin und Moderatorin des NDR-Magazins „De Noorden op Platt“. Tio Rohloff arbeitet an der Universität Oldenburg am Germanistischen Institut im Schwerpunkt Niederdeutsch und Saterfriesisch. Johanna Bojarra ist Referentin für Niederdeutsch und immaterielles Kulturerbe beim Heimatver-
band Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Wiebke Erdtmann ist Grundschullehrerin in Rullstorf bei Lüneburg und vermittelt dort den Kindern das Plattdeutsche.
„Niederdeutschkenntnisse können nicht nur eine spannende Ergänzung des Berufsalltags sein, sondern eröffnen auch neue Chancen für die berufliche Laufbahn“, vermitteln alle Teilnehmer einhellig.
So richte sich die Reihe besonders an junge Menschen, die gerade ihren Weg ins Berufsleben finden. mas
„Weiße Nacht in St. Magni“
Nachbarschaftsfest am Samstag, 20. Juni
ST. MAGNUS – Die Kirchengemeinde St. Magni lädt herzlich ein zum Nachbarschaftsfest „Weiße Nacht in St. Magni & umzu“ am Samstag, 20. Juni. Das Programm beginnt um 18 Uhr mit einer Konzertandacht in der Kirche, die von Harmonic Brass aus Oldenburg musikalisch gestaltet wird. Um 19.30 Uhr treten Ronald Harzmeyer & Band auf der Wiese an der Kirche St. Magni auf. Dazu gibt es ein Mittsommerfest mit Essen, Trinken und Beisammensein. Die Gäste werden gebeten, möglichst in weißer Kleidung zu erscheinen, kulinarische Beiträge zum gemeinschaftlichen Büfett und eigenes Besteck mitzubringen. Der Abend klingt gegen 22 Uhr aus. fr
Vollsperrung in Ritterhude
RITTERHUDE – Der Bahnübergang Neue Landstraße / Fergersbergstraße wird vom 15. Juni bis zum 4. September vollständig gesperrt. Grund sind Modernisierungsarbeiten der Deutschen Bahn. Dabei wird die Stellwerkstechnik auf den
neuesten Stand gebracht. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Für den Pkw-Verkehr erfolgt die Umleitung über die Straßen „Am Großen Geeren“ und „Berliner Straße“. Der LkwVerkehr wird großräumig umgeleitet. fr
für Betriebstechnik, Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann. Als Duale Studiengänge: Elektrotechnik in Verbindung mit Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik, Maschinenbau in Verbindung mit Ausbildung zum Mechatroniker, Betriebswirtschaftslehre in Verbindung mit Ausbildung zum Industriekaufmann. Infos: swb.de/ueber-swb/ karriere
Abwechslungsreich, digital und fortschrittlich: So arbeiten wir in der FRICKE Gruppe Mit über 4.000 Mitarbeitenden – verteilt auf 107 Standorte in 28 Ländern – ist unser gemeinsames Ziel, unseren Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.
Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an:
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Sonntag, 14.Juni2026
Der Schwanewede Telegraph
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Der Touristikverein in Schwanewede präsentiert sich ab sofort in einem neuen digitalen Gewand. Mit einem modernen Design, übersichtlicher Struktur und vielen Informationen rund um Ausflüge, Aktivitäten oder den Ortschaften in Schwanewede, spricht die Seite sowohl Besucher als auch Einheimische an.
Die Homepage ist ab sofort unter www.schwanewedeerleben.de verfügbar.
Ein besonderes Highlight ist der seit Anfang Juni laufende Fotowettbewerb. Ziel ist es, die Seite mit einzigartigen und authentischen Bildern aus Schwanewede und der Umgebung zu schmücken. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, bis zum 14. Juli ihre schönsten Aufnahmen von Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen
Fotowettbewerb lädt die Bevölkerung zum Mitmachen ein
oder besonderen Momenten auf der Website unter „Fotowettbewerb“ hochzuladen. Die besten Fotos werden nicht nur auf der Website veröffent-
licht, sondern auch mit einem kleinen Geschenk belohnt. Der Touristikverein möchte, dass dadurch die Vielfalt und Schönheit der Region aus den
verschiedensten Blickwinkeln gesehen, sowie gezeigt und dabei gleichzeitig die Gemeinschaft in das Projekt mit eingebunden werden. fr
Erste Busfahrt zum Erbhof / Baumpark Thedinghausen
Liebe Leser der Kolumne, beim Seniorenbeirat bieten wir fast täglich Unterhaltung für unsere Bürger an. Die beliebten Spielenachmittage, FrühstücksPlauderrunden und Wandertouren werden gut angenommen. Wir organisierten einen Kurs mit Kathy Draeger zum Thema „Begleitung im Andersland“, der Anklang fand. Unter Telefon 0177-3193361 ist sie für Info-Gespräche erreichbar.
Im Mai haben wir erstmalig eine Busfahrt angeboten. Das Ziel war der Erbhof und der Baumpark in Thedinghausen. Fasziniert waren wir beim Anblick des Schlosses aus dem 16. Jahrhundert, erbaut vom Bremer Erzbischof Johann Friedrich. Der Erbhof gilt als Prunkstück der Renaissancebauten. Das Ambiente dient mit als besonderer Veranstaltungsort für Hochzeiten, Konzerte und Ausstellungen.
Inspiriert vom Konversionsgebiet in Schwanewede war unser Hauptziel der Baumpark in Thedinghausen. Auf einer elf Hektar großen Fläche wurden 2002 70 Baumgattungen, bestehend aus 450 Arten und Sorten gepflanzt. Eine kompetente Gästeführerin erklärte die Anpflanzungen. Zudem waren die Laubbaume mit einem QR-Code ausgezeichnet. Zu Mittag konnten wir im Schloss ein Spargelessen genießen.
Dann ging die Fahrt weiter nach Osterholz-Scharmbeck zur Besichtigung der Seniorenresidenz Compassio. Zwei Damen führten uns durch das neue Haus und berichteten über die Angebote der Wohn-, Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten. Ein sehr schöner Tag ging nun langsam dem Ende zu und alle Gäste waren begeistert.
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Margrit Mattfeld, Dorit Steengrafe, Ulrike Stührenberg, Cornelia von Rahden, Käte Baumann (von links). Foto: fr
Kostenlose Beratungen
Seit November 2023 gibt es im Rathaus Schwanewede unabhängige und kostenlose Energieberatungen, für die die Gemeinde mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen kooperiert. Die Beratungsgespräche finden jeden dritten Mittwoch im Monat statt, 14.30 bis 18 Uhr. Der nächste Termin ist der 17. Juni. Dabei kann eine Vielzahl von Themen behandelt werden, von baulichem Wärmeschutz über Heizungstechnik, Regenerative Energien, Stromsparen oder auch die eigene Heizkostenabrechnung. Die Beratung ist für Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümer, private Vermieter als auch Bauherren gedacht und soll individuelle und konkrete Handlungsempfehlungen ermöglichen. Für das Beratungsgespräch ist zwingend eine telefonische Terminvereinbarung mit der Verbraucherzentrale erforderlich: Telefon 0800 / 809 802 400. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Beratung für Bürger kostenlos. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. fr
Baustelle
Am Montag, 15. Juni, beginnen in Schwanewede in der Straße Heidkamp sowie in der Straße Damm (L134) umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung des Trinkwassernetzes. Die Bauzeit für die Gesamtmaßnahme mit fünf Monaten veranschlagt. Weitere Infos finden Interessierte hier: 2026_06_09-Damm-BA-KiTabis-Molkereiweg.pdf. fr
Digitale Hilfe
Die Digitallosen laden für Donnerstag, 18. Juni, in die Begu Schwanewede, Ostlandstraße 25, zur digitalen Sprechstunde ein. Von 10 bis 12 Uhr bieten vier Digitallotsen den Seniorinnen und Senioren kostenlose Hilfestellung beim Umgang mit Smartphone und Tablet an. Es erfolgt jeweils eine Einzelbetreuung, ganz egal, ob man als Neueinsteiger in die Welt von Smartphone und Tablet oder mit einem konkretem Anliegen kommt. Um Anmeldung unter Telefon 042 09 / 91 92 24 (AB) bei Manfred Kloppenburg wird gebeten. fr
Training der Fahrsicherheit
„Mit dem E-Bike sicher unterwegs“ lautet der Titel des Fahrsicherheitstrainings mit dem ADFC Osterholz und der Polizei Verden/ Osterholz, das am Freitag, 21. August, von 15 bis 18 Uhr, in der Begu Schwanewede Ostlandstraße 25, stattfindet. Interessierte können sich unter www.schwanewede.de, Freizeit, Veranstaltungen, anmelden. red
SchwanewedeimFokus...
Unter anderem wird Segeln auf dem IJsselmeer angeboten.
Vielfältiges
Ferienprogramm
Workshops, Sport, Ausflüge, Kreativangebote, Feste und mehr
Die Gemeinde Schwanewede lädt alle Kinder und Jugendlichen ein, in diesem Sommer wieder unvergessliche Ferien zu erleben. Mit einem vielfältigerem Angebot als im Vorjahr startet das Programm 2026 –mit neuen, spannenden Events und altbewährten Klassikern. Ob kreative Workshops, sportliche Herausforderungen, tierische Begegnungen, kulinarische Erlebnisse oder aufregende Ausflüge: Das Ferienprogramm hält für jeden Geschmack das Richtige bereit. Ein paar Highlights aus dem Programm sind die Freizeitfahrt nach Otterndorf sowie Segeln auf dem IJsselmeer, Ausflüge in den Heidepark, den Zoo Hannover, zum Lasertag sowie
Drittes
Tier- und Freizeitpark Thüle, zu Escape Games und zum Kletterpark. An Kreativem gibt es Plotten, Graffiti, Keraflott und Paracord, Bügelperlen, MangaWorkshop und 3D-Druck. Desweiteren werden Sportliches, wie Garde- und Showtanz, Reiten Freibad und mehr, Kultur und Wissen – hier Kino, Kirche, Ratespiel und Erste Hilfe – sowie Feste, wie der Ferientag auf Harriersand, das Kinderfest am Flachsberg und das Familienfest am Dreienkamp angeboten. Das vollständige Programm gibt es hier: www.unser-ferienprogramm.de/schwanewede. Dort können sich Familien bequem informieren und direkt anmelden. Die Seite wird laufend aktualisiert.
„Wir freuen uns, den Kindern und Jugendlichen in Schwanewede wieder eine so große Vielfalt an Erlebnissen bieten zu können“, so Bürgermeisterin Christina Jantz-Herrmann. „Das Programm lebt von der großartigen Unterstützung
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durch viele Vereine, Organisationen, ehrenamtlich Engagierten und Einrichtungen vor Ort sowie die vielen Ideen und Angebote der Gemeindejugendpflege.“ fr
„Open Air am Markt“
Event am Samstag, 22. August, von 15 bis 22 Uhr
Zum dritten Mal feiert Schwanewede am Samstag, 22. August, das Festival „Open Air am Markt“. Vier Livebands treten zwischen 15 Uhr und 22 Uhr auf dem Marktplatz auf. Das kleine Festival mit „Stadtfest-Charakter“ bietet neben viel Musik auch einen Imbiss-Wagen, einen Cocktailstand, einen Weinstand und Getränkewagen. Alle Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. „Besonders freuen wir uns in diesem Jahr auf den Auftritt der Schülerband der Waldschule“, sagt Gundmar Köster, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Rock den Deich e.V.. Die Formation mit dem Namen „Recovered“ wird das Festival eröffnen. „Wir wollen damit junge Musiker aus Schwanewede fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, vor einem größeren Publikum zu spielen.“, so Gundmar Köster. Mit „Tincas Blincas“ aus Meyenburg steht eine weitere regionale Liveband auf der Bühne. Songs aus Pop, Punk, Blues, Rock und Jazz von Künstlern wie Pink, Kraftklub, den Beatles, Frank Turner oder Bonnie Raitt gehören zu ihrem Repertoire.
Lauter wird es, wenn „Rockfire“ in die Saiten greifen. Die Band aus erfahrenen Musikern aus Bremen und Delmenhorst, hat etwas ganz besonderes aus der Taufe gehoben. Frontfrau Kaddy
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ist Temperament pur auf der Bühne, ausgestattet mit einer unverwechselbaren Rockröhre, die ihre männlichen Vorbilder von der Bühne fegt und das Publikum mitreisst. Der Abend auf dem Schwaneweder Marktplatz gehört den vier Musikern von „United 4“.Sie bezeichnen sich selbst als „The härteste Tanzkapelle of the world – der Rinderwahnsinn aus Friesland“. Die Band vereint Schlager, Pop- und Metalfans. Und dabei sind sie nicht nur durch ihr markantes Kuh-Outfit einzigartig. Stetige Highlights wie die Kieler Woche und die Travemünder Woche wurden durch diverse Fernsehauftritte, sowie das Erreichen des Finales der RTL-Show „Das Supertalent“ getoppt. Die Qualität erkannte auch ein gewisser David Hasselhoff und erkor die
Kuhrocker 2018 und 2019 zu seiner Tour-Band.
Veranstaltet wird das Festival „Open Air am Markt“ von dem gemeinnützigen Verein Rock den Deich e.V., dessen Mitglieder auch die Organisation im Vorfeld übernehmen. Am Festivaltag packen alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit an, um den Auf- und Abbau zu gewährleisten. Die Mitglieder betreiben auch die Getränkewagen auf dem Marktplatz und sorgen hinter der Bühne für die Betreuung und Verpflegung der auftretenden Musiker. Finanziert wird die Veranstaltung durch die Einnahmen und die Unterstützung von zahlreichen Schwaneweder Geschäftsleuten sowie von den Osterholzer Stadtwerken und der Sparkasse Rotenburg Osterholz. fr
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Der Gewerbeverein Schwanewede lässt ein bewährtes Veranstaltungsformat wiederaufleben: Mit der Neuauflage von „Talk um 8“ sollen künftig interessante Gesprächsabende stattfinden, die Menschen aus der Region zusammenbringen. In lockerer Stammtisch-Atmosphäre stehen dabei aktuelle Themen, neue Ideen und der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Anders als bei klassischen Vortragsveranstaltungen setzt der Gewerbeverein bewusst auf einen offenen Dialog. Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und mit Gästen sowie Referenten direkt ins Gespräch zu kommen. Die Themen werden dabei bewusst abwechslungsreich gewählt. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Themen verständlich aufzubereiten und gleichzeitig Raum für Begegnungen und neue Impulse zu schaffen. Ein besonderer Höhepunkt der
Veranstaltungsreihe ist bereits „in trockenen Tüchern“: Kurz vor der Kommunalwahl findet am Mittwoch, 2. September, ab 18.30 Uhr, im Saal vom
Haus Schwanenberg (Restaurant Lagune) in der Danziger Straße 1 in Schwanewede eine politische Talkrunde statt. Dort werden sich Kandidatinnen und Kandidaten den Fragen des
Publikums stellen und ihre Positionen zu wichtigen kommunalen Themen erläutern. Zusagen Teilnahme liegen schon jetzt vor von Landratskandidaten Michael Harjes (SPD), Kim Fürwentsches (Grüne) und Fabian T. Albrecht (CDU) sowie von den Bürgermeisterkandidaten Christina Jantz-Hermann und Matthias
Generationswechsel bei der Centaura Reitakademie
Feierliche Übergabe der Reitschule vom RC General Rosenberg e.V.
Sobotta. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Ziele und Vorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber zu informieren und ihre Fragen direkt einzubringen. Für diese Veranstaltung rechnet der Gewerbeverein mit großem Interesse. Deshalb wird um Voranmeldung gebeten. Das ist ab sofort möglich unter E-Mail: bo@gewerbeverein-schwanewede Als Moderator konnte der frühere Radio-Bremen-Moderator Lars Cohrs gewonnen werden. Mit seiner langjährigen journalistischen Erfahrung wird er durch den Abend führen und mit fundierten sowie interessanten Fragen für spannende Diskussionen sorgen. In Schwanewede ist Lars Cohrs vielen bereits durch den regelmäßig erscheinenden Podcast „Unser Schwanewede“ bekannt, den er moderiert und in dem lokale Themen und Menschen aus der Region im Mittelpunkt stehen. fr
Mit einer emotionalen Feier am 30. Mai mit über 100 Gästen wurde die Übergabe der Centaura Reitakademie gefeiert.
Nach 18 Jahren übergab Kirsten Stier die Leitung der Reitschule an ihre ehemalige Schülerin und langjährige Wegbegleiterin
Anna Sophia Hohorst. Für viele Gäste war schnell spürbar, dass diese Übergabe etwas ganz Besonderes ist.
Mitglied im Gewerbeverein Schwanewede ? Na klar ...
WIR organisieren die Gewerbeschau Schwanewede und gewähren Mitgliedern dafür diverse Vergünstigungen und Vorteile WIR organisieren gesellige Veranstaltungen, wie z. B. unsere alljährlich stattfindende Boßeltour WIR organisieren Vorträge und Diskussionsabende inform von lockeren „Stammtischrunden“ „Talk um 8“ WIR erheben einen günstigen Jahresbeitrag WIR setzen uns für die Belange unserer Mitglieder ein
Anna Sophia Hohorst begann bereits als Kind bei Kirsten Stier mit dem Reitsport. Schon damals zeigte sich ihr großes Talent: In der Turniergruppe der Reitakademie war sie über viele Jahre erfolgreich unterwegs und sammelte zahlreiche Erfahrungen im Turniersport. Später absolvierte Anna Sophia Hohorst ihre Ausbildung zur Pferdewirtin bei Kirsten Stier. Aus der ehemaligen Reitschülerin wurde so eine enge Vertraute und schließlich die
30.
Nachfolgerin der Reitakademie. Für Kirsten Stier fühlte sich die Übergabe deshalb genau richtig an.
„Es ist schön zu sehen, wie jemand den Betrieb weiterführt, der die Werte und die Philosophie der Reitschule von Anfang
an kennt“, war aus dem Kreis der Gäste zu hören. Ein besonderer Höhepunkt der Feier war eine Quadrille, die als Überraschung für Kirsten Stier aufgeführt wurde. Die Reiterinnen sorgten mit ihrer Darbietung für große Begeisterung und emotionale Momente. Viele Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, sich bei Kirsten Stier für ihr langjähriges Engagement, ihre Geduld und ihre Arbeit mit den Pferden und Reitschülern zu bedanken. Neben zahlreichen Danksagungen gab es viele gute Wünsche für beide Frauen: Für Kirsten Stier, die die Reitakademie über Jahre geprägt hat, und für Anna Sophia Hohorst, die nun ein neues Kapitel der Centaura Reitakademie beginnt. Mit viel Applaus, herzlichen Worten und großer Vorfreude endete ein Tag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. fr
Neu im Gewerbeverein Schwanewede: die Asotic Bau GmbH
Das Unternehmen aus dem norddeutschen Rohbausektor will sich in der Gemeinde einbringen
Kontakt durch Kontakte!
Nutzen Sie die Plattform von 112 Mitgliedern nach dem Motto:
Die Asotic Bau GmbH ist neues Mitglied im Gewerbeverein Schwanewede. Das Unternehmen, das Geschäftsführer Muamer Asotic 2009 in Bremen gründete, hat seinen Sitz seit 2018 in Schwanewede. Das Motto der Asotic Bau GmbH ist: „Wir bauen durch Ihr Vertrauen“, und das für gewerbliche Kunden im norddeutschen Raum. Das 62-köpfige Team ist im Rohbausektor tätig, bietet Maurer-, Beton-, Schall- und Bewehrungsarbeiten an: für Mehrfamilienhäuser ab 30 Einheiten, Kranken- und Lagerhäuser, Kitas, Schulen und Industriebauten. Fachkräf-
Auf einer der Baustellen: Geschäftsführer Muamer Asotic (Mitte) sowie seine Söhne Denis (links) und Elvis Asotic, beide stellvertretende Geschäftsführer. Foto: fr
te, wie Maurermeister oder Bauleiter im Rohbaubereich, würden immer für das Familienunternehmen gesucht, dessen Hierarchien bewusst flach gehalten seien. „Wir fühlen uns wohl in Schwanewede und freuen uns, Teil der Gemeinschaft zu sein“, so Denis Asotic – der, wie sein Bruder Elvis, stellvertretender Geschäftsführer ist –, zum Eintritt in den Gewerbeverein. Das Unternehmen bringe sich ein, besonders bei Jugend und Sport, und unterstütze zum Beispiel den TSV Meyenburg und die Herrenmannschaft des TV Schwanewede. Weitere Informationen gibt es unter www.asoticbau.de. as
Mai übernahm Anna Sophia Hohorst (rechts) im Rahmen einer feierlichen Übergabe die Centaura Reitakademie von Kirsten Stier in Schwanewede. Foto: fr
Wärmepumpen erleben, verstehen und die richtige Entscheidung treffen
Wischhusen Haustechnik Schwanewede lädt am Freitag, 26. Juni, zum Wärmepumpen-Tag ein
Die Wärmepumpe beschäftigt viele Hausbesitzer in unserer Region. Doch lohnt sich diese Technologie wirklich für jedes Gebäude? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und welche Lösung passt am besten zum eigenen Zuhause? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Team der Wischhusen Haustechnik täglich. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen mehr als 100 Wärmepumpenanlagen in der Region installiert und begleitet Kunden von der ersten Beratung über die Planung bis hin zur Montage, Wartung und dem späteren Service. „Jedes Gebäude ist anders. Deshalb gibt es bei uns keine Standardlösung von der Stange. Jede Anlage wird individuell auf die Anforderungen des Hauses und die Wünsche unserer Kunden abgestimmt“, erklärt Stefan Duffner. Als Vaillant Kompetenzpartner setzt Wischhusen auf moderne Wärmepumpentechnik, eigene Monteure und regelmäßige Weiterbildung. Der direkte Austausch mit Herstellern sorgt dafür, dass das Team stets auf dem aktuellen Stand der Technik bleibt. Neben der technischen Planung unterstützt Wischhusen seine Kunden auch bei der Beantragung staatlicher Fördermittel. Auf Wunsch wird der gesamte Förderprozess von der Antragstellung bis zur Auszahlung begleitet. So erhalten Kunden nicht nur die passende Wärmepumpenlösung, sondern auch Unterstützung bei allen organisatorischen Schritten. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat dazu am Freitag, 26. Juni, Gelegenheit. Beim Wärmepumpen-Tag der Wischhusen Haustechnik macht der Vaillant Show-Truck Station in Schwanewede. Besucher können echte Wärmepumpen im Betrieb erleben, Fachvorträge besuchen und sich individuell beraten lassen.
Das Team der Wischhusen Haustechnik vor dem Vaillant Show-Truck. Regelmäßige Weiterbildung sichert aktuelles Fachwissen rund um moderne Wärmepumpentechnik..
Foto: fr
Der Besuch ist kostenlos und unverbindlich. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Der Wärmepumpen-Tag bei Wischhusen Haustechnik, Hohendinger Straße 2, 28790 Schwanewede, findet am Freitag, 26. Juni, von 10 bis 17 Uhr statt. fr
Sicher anlegen und gleichzeitig Gutes tun: VR-HeimatZins stärkt
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Region und Vereine
Osterholz-Scharmbeck/ Bremervörde – Eine sichere Geldanlage mit fest kalkulierbaren Erträgen und gleichzeitigem Nutzen für die Region: Mit dem „VR-HeimatZins“ bietet die Volksbank eG Osterholz Bremervörde eine attraktive Möglichkeit, Vermögen sinnvoll zu investieren. Das Prinzip ist einfach: Kundinnen und Kunden legen ihr Geld für eine fest vereinbarte Laufzeit von zwei, drei oder vier Jahren an und profitieren währenddessen
von einem stabilen Zinssatz in Höhe von derzeit 2,50 Prozent pro Jahr. Zinsschwankungen sind ausgeschlossen, was die Anlage besonders planbar und sicher macht. Der Anlagebetrag kann flexibel zwischen 10 000 Euro und 250 000 Euro gewählt werden. Ein besonderes Merkmal des VR-HeimatZinses ist sein regionaler Mehrwert. Für jede Anlage von 10 000 Euro spendet die Stiftung der Volksbank eG Osterholz Bremervörde fünf Euro an gemeinnützige Projekte vor
Fr., 26.06.2026Kommen Sie vorbei!
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Ort.
Unterstützt werden dabei Initiativen aus den Bereichen Jugend und Vereine, soziale Projekte sowie Heimat- und Denkmalpflege. So wird jede Geldanlage gleichzeitig zu einem Beitrag für das gesellschaftliche Leben in der Region.
Interessierte können bequem einen Termin bei der Volksbank vereinbaren – entweder telefonisch, direkt vor Ort oder über die Online-Terminvereinbarung. Voraussetzung ist sogenanntes „neues Geld“, also Kapital, das in den vergangenen sechs Monaten nicht bei der Volksbank angelegt war. Die Verzinsung erfolgt transparent und nachvollziehbar: Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit gutgeschrieben. Bei Anlagezeiträumen von mehr als einem Jahr erfolgt zudem jeweils eine jährliche Abrechnung Mit dem VR-HeimatZins verbindet die Volksbank eG Osterholz Bremervörde Sicherheit, attraktive Rendite und regionales Engagement. Ein Konzept, das nicht nur Anlegern zugutekommt, sondern auch nachhaltig die Lebensqualität vor Ort stärkt. Weitere Informationen
erhalten Interessierte in allen Filialen der Volksbank eG Osterholz Bremervörde oder unter vbohz.de. fr
Wärmepumpe live im Vaillant 40-Tonner Show-Truck. Echte Wärmepumpen im Betrieb erleben. Fachvorträge um: 11:00 Uhr und 15:30 Uhr 14:00 Uhr (kompakt) 1.000 € Cashback!1 Wärmepumpen-Tag bei Wischhusen
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Für jede 10.000 € Festgeld: 5 € für regionale Projekte 2,5 %* für Ihre Geldanlage * Garantierter Zinssatz für 2, 3 oder 4 Jahre. Gilt für Gelder, die sich bisher nicht auf Konten bei der Volksbank eG Osterholz Bremervörde befinden. Für Anlagesummen ab 10.000 Euro. Kondition freibleibend. Begrenztes Angebot. Kostenlose Kontoführung. Nach Ende der Laufzeit findet keine automatische Prolongation statt.
Im Verein ist Sportamschönsten ...
Angst vor Überlastung brauche niemand zu haben, das Training werde individuell angepasst. Symbolfoto: fr
Atemlos? Muss nicht sein!
Neues Lungensport-Angebot beim TV Schwanewede
„Bewegung ist die beste Medizin.“ Das betont Tobias Woelki, Reha-Übungsleiter beim TV Schwanewede, der ab Donnerstag, 3. September, Lungensport anbietet. Und zwar stets in der Zeit von 9 bis 11 Uhr, im Vereinsheim des TV Schwanewede. Er setzt ein klares Signal: „Wer atemlos ist, muss sich bewegen.“
WARUM?
WEIL BEWEGUNG
WUNDER WIRKT
COPD oder Asthma, wer unter Atemwegserkrankungen leidet, kennt das Gefühl der Enge, der Erschöpfung. Doch statt sich zurückzuziehen, müsse die Devise lauten: „Aktiv werden!“
„Bewegung trainiert die Muskulatur, stärkt die Lunge, verbessert die Ausdauer und vertreibt sogar depressive Stimmungen“, erklärt Tobias Woelki. Der Effekt: Die Lebensqualität steige, die Atemnot weiche. „Sport verschiebt die Schwelle, ab der die Luft knapp wird“, sagt Tobias Woelki.
AUCH EIN GEWINN FÜR SCHWERSTKRANKE
Angst vor Überlastung brauche man nicht zu haben: In der Lungensportgruppe werde individuell auf jeden eingegangen. Sanfte Bewegungsformen, abwechselnd mit Entspannungsphasen, sorgten dafür, dass niemand überfordert wird. Und das Beste sei: Bei ärztlicher
Verordnung übernehmen die Kassen oft die Kosten. Das Ziel sei klar: „Gut Luft kriegen und damit im Leben leichter atmen.“
INTERESSE?
EINFACH MELDEN
Wer mitmachen will, kann sich direkt an den TV Schwanewede oder Tobias Woelki, Telefon 0171 2702688, wenden „Also: Nicht lange überlegen, einfach durchatmen und mitmachen!“, sagen die Organisatoren. Den TV Schwanewede erreichen Interessierte telefonisch immer dienstags, 15 bis 18 Uhr und donnerstags, 9 bis 12 Uhr unter 04209 989705, ansonsten auch per Email unter reha@ tv-schwanewede.de. fr
Unsere Abteilungen und Gruppen:
Tanzsport Volleyball Eltern und Kind Turnen
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Wieder aktiv durchs Leben
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mit Rehasport in Ihrer Nähe
Praxis für Rehasport und Prävention Suada Niesporek
„Bewegung ist ein wichtiger Schlüssel für Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität – besonders nach einer Erkrankung, Operation oder bei chronischen Beschwerden“, sagt die mehrfach zertifizierte Rehasport-Trainerin Suada Niesporek. „In unseren Rehasportgruppen trainieren Sie unter fachkundiger Anleitung erfahrener und zertifizierter Übungsleiter in angenehmer Atmosphäre. Gemeinsam stärken wir Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Sicherheit im Alltag.“
Das Angebot der Praxis für Rehasport und Präfention umfasst Herzsport- und Herzinsuffizienzgruppen, Lungensportgruppen, Neurologischer Rehasport, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder MS, orthopädischen Rehasport und Wassergymnastik im 32 Grad Celsius warmen Wasser.
Therapeutische Wassergymnastik fördert Mobilität und Lebensqualität. Foto: fr
Vorteile seien mehr Beweglichkeit und Belastbarkeit sowie mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. Das Trainin sei gelenkschonend und gesundheitsorientiert. Interessierte erlebten Motivation und Gemeinschaft in der Gruppe.
„Lassen Sie sich beraten – wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensfreude“, so Suada Niesporek. Terminvereinbarungen können unter der Telefonnummer 04209 931397 erfolgen. fr
Volksbank unterstützt DLRG
Durch die Erlöse aus den Gewinnsparlosen ihrer Kunden konnte die Volksbank Schwanewede die DLRG Ortsgruppe Schwanewede bei der Beschaffung einer Ausbildungsdrohne unterstützen.
Sie ermögliche es den Einsatzkräften, den sicheren Umgang mit der Technik zu trainieren, Flugerfahrung zu sammeln und wichtige Grundlagen für spätere Einsatzlagen zu erlernen.
Dazu gehören unter anderem das sichere Steuern der Drohne, die Lageerkundung aus der Luft sowie der verantwortungsvolle
Die Drohne wird zur Ausbildung eingesetzt. Foto: fr
Umgang mit moderner Einsatztechnik. Eine speziell ausgestattete Drohne soll in einem nächsten Schritt beschafft werden. Die nun geförderte Ausbildungsdrohne bilde dafür eine wichtige Grundlage: Sie sorge dafür, dass die künftigen Drohnenpiloten bereits im Vorfeld gut vorbereitet werden und wertvolle praktische Erfahrung sammeln können.
Mit dem Kauf von Gewinnsparlosen unterstützen die Kunden der Volksbank jedes Jahr mehrere gemeinnützige Projekte in der Gemeinde. fr
l Fenster l Teppichböden l Polstermöbel l Gehwege l Dachgossen l Büroräume
PRAXISFÜRREHASPORT &PRÄVENTION SUADANIESPOREK
MEHRFACHZERTIFIZIERTEREHASPOR T-TRAINERIN
HERZSPORT/ INSUFFIZIENZ
WA SSER-GYMNASTIK / LUNGENSPORT
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FUNKTIONSTRAINING
TEL.04209-931397
OI Neues aus Schwanewede
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IHRE GESUNDHEIT
Füße sollten auch mal durchatmen
Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur und fördert eine gesunde Zehenstellung
Unsere Füße leisten täglich Schwerstarbeit – eingezwängt in enge oder hochhackige Schuhe und oft in warmen Socken verborgen. Kein Wunder, dass sie dabei zunehmend in Mitleidenschaft gezogen werden. Fehlstellungen wie Senkund Spreizfüße oder deformierte Zehen sind weit verbreitet. Dabei könnte es so einfach sein, den Füßen etwas Gutes zu tun: gelegentlich die Schuhe ausziehen. Gesundheitsexperten der Barmer erklären, worauf es beim Barfußlaufen ankommt.
Moderne Schuhe bieten zwar Schutz vor äußeren Einflüssen, schränken die natürliche Bewegungsfreiheit der Füße jedoch erheblich ein. Neben Fehlstellungen können auch Schweißfüße oder Pilzerkrankungen die Folge sein. „Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur, fördert eine gesunde Zehenstellung und verbessert die Sensibilität der Füße. Zudem werden die Fußreflexzonen stimuliert – ein natürlicher Massageeffekt, der den Füßen spürbar guttut“, betonen die Gesundheitsexperten der Barmer. Ein zu schneller Umstieg auf häufiges Barfußlaufen kann allerdings auch Probleme verursachen. Sehnenreizungen oder Entzündungen der Achillessehne sind mögliche Folgen. Experten empfehlen daher, langsam zu beginnen und die Belastung schrittweise zu steigern. Besonders geeignet sind weiche, natürliche Untergründe wie Wiesen oder Sand. Wer empfindliche Füße hat, kann zunächst auch barfuß in Socken in den eigenen vier Wän-
den starten.
Gerade für Kinder ist regelmäßiges Barfußlaufen sinnvoll, da ihre Füße noch formbar sind. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass der Untergrund sicher ist, da Kinderfüße empfindlicher gegenüber Verletzungen sind. Wiesen oder Sandkästen bieten sich hier besonders an.
Nicht für jeden ist Barfußlau-
Ruhig mal die Schuhe ausziehen – das tut den Füßen gut. Foto: cromcon ceptovisual auf Pixabay
fen gleichermaßen geeignet. Menschen mit Diabetes oder Polyneuropathien bemerken Verletzungen oft zu spät, was das Risiko für Infektionen erhöht. In solchen Fällen können sogenannte Barfußschuhe eine Alternative darstellen. Sie verfügen über eine dünne, flexible Sohle, die ein natürliches Laufgefühl ermöglicht und gleichzeitig Schutz bietet.
Bremen bei Organspenden etwas über dem Durchschnitt
Die Ärztekammer Bremen wirb dafür, die Zahl der Organspenden in Deutschland durch Information und Aufklärung zu erhöhen. Trotz eines leichten Anstiegs bleibt die Zahl der
Spenderinnen und Spender weiterhin zu niedrig. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben 2025 bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere
Jede Nacht ein kleiner Urlaub
Angesichts der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehnen sich immer mehr Menschen nach Ruhe und Erholung und freuen sich auf einen entspannten Sommerurlaub. Tatsächlich brauchen Körper und Geist aber täglich ein gewisses Maß an Regeneration, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Und zwar vor allem nachts.
Dass man nach einer schlechten Nacht weniger konzentriert und leistungsfähig ist, haben viele Menschen schon am eigenen Leibe erfahren. Denn in einer zunehmend stressigen und hektischen Welt ist erholsamer Schlaf unerlässlich, um die eigenen Akkus wieder aufzuladen. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies für den Erhalt der vollen Gedächtnisleistung, zum Stressabbau und sogar zur Abwehr von Krankheiten eine extrem hohe Bedeutung hat. Aber auch für Rücken und
Wirbelsäule ist die nächtliche Erholung unabdingbar. Für eine wirkungsvolle nächtliche Entlastung und Regeneration von Wirbelsäule und Bandscheiben muss die Liegefläche den Körper ausreichend stützen und punktgenau nachgeben. Ansonsten drohen Rückenschmerzen.
Die gute Nachricht: Ein gutes Bett ist preiswerter als manche Urlaubsreise und hält zudem deutlich länger – nämlich acht bis zehn Jahre. Und eine hochwertige Zudecke kann man bei regelmäßiger Reinigung immerhin drei bis vier Jahre problemlos nutzen.
Wer bei seiner Bettausstattung ohne Not auf Qualität verzichtet, der spart also an der eigenen Gesundheit und damit an der falschen Stelle. Adressen von Bettenspezialisten findet man zum Beispiel auf der Internet-Plattform www.vdbverband.org akz-o
Organe gespendet, auf der Warteliste für ein Organ stehen aktuell etwas mehr als 8.000 Menschen. In Bremen haben letztes Jahr 12 Menschen 37 Organe gespendet. Damit liegt Bremen
etwas über dem Durchschnitt: Bezogen auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner entspricht dies 17 Organspenderinnen und Organspendern, bundesweit waren es 11,8. WR
Unser Team steht Ihnen für jeden Fachbereich der orthopädischen Versorgung mit dem passenden Spezialisten zur Seite.
VEGESACK – „Es ist das erste Mal, dass wir so ein Thema durchspielen“, erklärt Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums, die am heutigen Sonntag, 14. Juni, um 11.30 Uhr, die Ausstellung „Felder“ eröffnet.
Gezeigt werden 80 Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck, eine Auswahl aus weit über hundert; auch Zeichnungen und Aquarellmalerei seien ausgenommen.
BILDER, GEMALT ZU VERSCHIEDENEN TAGESUND JAHRESZEITEN
Die Bilder zeigten keine unberührte Natur, sondern von Menschen bearbeitete. „Ich finde es spannend, dass beide sich das Thema vorgenommen haben und wie vielfältig Felder in den verschiedenen Jahresoder Tageszeiten beziehungsweise Lichtverhältnissen sein können“, so die Museumsleiterin.
Dr. Katja Pourshirazi: „Ich habe das Gefühl, man kann vor diesen Bildern zur Ruhe kommen. Es ist, wie draußen zu sein und hat etwas Meditatives.“ Foto: as
Außer Feldern, Wiesen, Weiden und Himmel sei nicht viel auf den Werken; wenig Bäume, kaum Häuser oder Menschen. Dadurch sei viel Horizont zu sehen, wodurch Weite und daraus Ruhe entstünde.
Die Motive seien bewirtschaftete Landschaften rings um Worpswede, von Vegesack, beispielsweise die Schönebecker Aue, Itzehoe, wo Hermine Overbeck-Rohtes Schwester lebte, oder von der Rhön. „Werke, die noch nie gezeigt wurden, kommen hier zur
Geltung“, so Dr. Katja Pourshirazi.
Die Hälfte Deutschlands sei landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 70 Prozent Felder, 30 Prozent Wiesen und Weiden. „Das spiegelt sich in den Bildern wider.“
Diese seien fast ausschließlich aus der hauseigenen Sammlung; ein Bild komme aus Privatbesitz und zwei von der Kunststiftung Lilienthal.
EINLADUNG, DURCH DIE LANDSCHAFT ZU WANDERN
Eine Feldervielfalt in starken Farben, die einladen, durch die Landschaft zu wandern – teils sogar noch unvollendet.
Das Overbeck-Museum, Alte Hafenstraße 30, zeigt die Ausstellung bis zum 23. August. Bei der Eröffnung ist der Eintritt frei, sonst liegt er bei sieben, ermäßigt fünf Euro, für junge Menschen bis 18 Jahre ist er kostenlos.
Führungen mit Leiterin Dr. Katja Pourshirazi gibt es sonntags am 28. Juni, 19. Juli und 23. August, jeweils 11.30 Uhr; die Kosten belaufen sich auf den Museumseintritt plus drei Euro.
Die Künstlerin Anja Höppner bietet am Samstag, 15. August, 11 bis 16 Uhr, einen Workshop an, bei dem aus farbigem Papier Felder collagiert werden. Kosten: 50 Euro, das Material wird gestellt. Anmeldungen werden unter Telefon 0421 / 663665 erbeten.
Weitere Informationen gibt es online unter www.overbeckmuseum.de
„Licht & Mensch“Ausstellung im Bürgerhaus
Bilder des Acrylmalers Andreas Wick
VEGESACK – „Licht macht sichtbar. Ohne Licht gibt es keine Farbe, keine Form, kein Gegenüber. Die Ausstellung untersucht den Menschen über das Licht, das ihn trifft...“, sagt Andreas Wick, Vorsitzender des Waller Kunstvereins e. V., der noch bis zum 29. Juni seine Werke unter dem Titel „Licht & Mensch“ im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, Kirchheide 49, zeigt. Die Ausstellung findet in der Reihe „Kunst & Wissenschaft“ von Cynthia Bolen-Nieland statt. Sie sagt: „Die eindrucksvollen Acrylmalereien von Andreas Wick setzen sich intensiv
mit dem Thema Lichtquellen im menschlichen Leben auseinander. Das Konzept erforscht, wie Licht unsere Umgebung formt und gleichzeitig als kraftvolle Metapher für Weitblick, Erkenntnis und Hoffnung wirkt. Seine Werke verbinden spielerische Leichtigkeit mit klaren Motiven, oft inspiriert von der maritimen Geschichte Bremens oder von markanten Lebenssituationen des Menschen. Mit seinen Acryl- und Aquarelltechniken schafft Wick erzählerische Bilder mit einem tiefgreifenden, sozial-philosophischen Hintergrund.“ fr
MONTAG
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Portion 8,40 € DIENSTAG
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Portion 8,40 € Mediterrane Nudelpfanne zart gegrilltes Hähnchenbrustfilet in Streifen auf mediterranem Grillgemüse und Käsehaube
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Der Titel des Bildes (Ausschnitt) lautet: „Schaumgeborene“. Foto: fr
Fritz Overbecks letztes Bild (Ausschnitt) ist auch zu sehen. Foto: fr