Martha Hochschild beerbt Fritz Rapp als Leiterin der Veranstaltung
Lokales | Seite 5
Programm im Hamme Forum: Kabarettist Jürgen Becker kommt nach Ritterhude
Kultur | Seite 17
Mit der Dekarbonisierung des Stahlwerks allein wären die CO2-Emissionen des ganzen Bundeslands halbiert.
„Wann schließt sich das Zeitfenster?“
Klima-Controllingausschuss befasste sich mit der Zukunft des Stahlwerks
VON NIKOLAS JANSSEN
INDUSTRIEHÄFEN – Weil die Tagesordnung sehr auf die Zukunft des Bremer Stahlwerks bezogen war, fand die Sitzung des Ausschusses mit dem sperrigen Namen „Ausschuss zur Begleitung und parlamentarischen Kontrolle der Umsetzung der Empfehlungen der Enquetekommission Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“ vor Ort im Verwaltungsgebäude der Hütte statt. In seinen einleitenden Worten gab Rainer Böse, Geschäftsführer des Bremer ArcelorMittalStandorts, eine Einschätzung zur aktuellen Perspektive ab.
Die deutsche Industrie sei in einer speziellen Situation, außerhalb Europas gäbe es große Überkapazitäten. Mit den gegenwärtigen Energiekosten sei man nicht wettbewerbsfähig. Man müsse in einem Markt operieren, in dem nicht alle diese Kosten hätten. Das schränke die Investitionsbereitschaft ein. CO2-reduzierter Stahl brauche eine verlässliche Nachfrage. Die Entwicklung sei hier falsch eingeschätzt worden und wesentlich flacher verlaufen, mit dynamischem Wachstum sei kaum zu rechnen. Es träfen Ambitionen auf Realitäten, während de facto längst
eine Deindustrialisierung im Gang sei. Ein symboltaugliches Beispiel sei das Alfred-Wegener-Institut mit seiner „Polarstern 2“. Da habe es keinerlei Vorgabe für die Nutzung europäischen oder CO2-reduzierten Stahls gegeben. Vergaberechtlich sei der wesentliche Punkt immer der Preis. Es müsse aber klar sein, „dass es am Ende eine Zahlungsbereitschaft braucht.“ Er äußerte vier Wünsche an die Politik. So müssten Schlupflöcher geschlossen werden, die aktuell ein sogenanntes „Resource Shuffling“ über Drittländer ermöglichen. Exportrabatte könnten helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Zudem müsse es einen Industriestrompreis geben, „in Richtung fünf Cent pro Kilowattstunde“. Das ETS-System des europäischen Emissionshandels gehöre reformiert. Damit meine er keinen Systembruch, sondern: „Zeit gewinnen für die Transformation, ohne dabei die Klimaziele und die Industrie zu gefährden.“ Er führte zudem einige bereits getätigte und geplante Investitionen an: Für ein neues Hochofengebläse habe man etwa 12,6 Millionen Euro verwandt, zudem 5,9 Millionen für „Thermoboxen“ im Warmwalzwerk, mit denen man FORTSETZUNG AUF SEITE 3
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MEINUNG
Regionalverkehr
Wo bleiben die neuen RE-Züge?
Wer mit der Bahn fährt, tut das ja weniger aus Überzeugung als aus Prinzip. Oder aus Mangel an anderen Möglichkeiten. Auf dem Weg nach Ostfriesland sitzt man im Regionalexpress in den bekannten roten Doppelstockwagen. Die sind etwa seit 2002 im Einsatz und ziemlich unverwüstlich. Das Ende ihrer geplanten Nutzungsdauer haben sie aber schon mehrere Jahre überschritten, erkennbar an Aufklebern, die darauf hinweisen, dass hier „ein Fahrzeug von DB Gebrauchtzug im Einsatz“ ist. Die Ausschreibung für die neuen Fahrzeuge im sogenannten Expresskreuz BremenNiedersachsen hat der Hersteller Alstom gewonnen. Als preislich kaum ablehnbares Angebot haben sie einen teilweise zweistöckigen Triebzug namens Coradia Max entwickelt, von dem 34 Exemplare seit 2024
VON NIKOLAS JANSSEN
im Einsatz hätten sein sollen. Der Liefertermin ist mittlerweile sechsmal verschoben worden, wobei die Begründungen variieren. Die letzte Ansage war, vor 2027 wird es nichts mehr. Diese Probleme haben Alstom nicht davon abgehalten, die Fahrzeuge in weiteren Ausschreibungen zu bewerben. In BadenWürttemberg erwartet man daher weitere 150 Exemplare des mysteriösen Triebzugs. Immer mehr entsteht der Eindruck, dass man bei Alstom den Mund viel zu voll genommen hat. Die Nahverkehrsgesellschaft prüft rechtliche Schritte. Selbst wenn die Züge noch in diesem Jahr kämen, ist das extra dafür geplante Betriebswerk in Oslebshausen noch einmal ein ganz eigenes Thema.
ZITAT DER WOCHE
„In dieser Zeit wurden rund 330 000 Kilometer zurückgelegt.“
Jürgen Kuck, Bürgermeister von Ritterhude, über die Laufzeit des Bürgerbusses
Ein Aufenthalt endet, die Bürokratie nie
Trotz Vollmacht: Nordbremerin kann Konto und Handyvertrag nicht kündigen
VON REGINA DRIELING
BREMEN-NORD – BLV-Leserin Ulrike Bachmann hat sich intensiv mit dem aus Syrien geflüchteten Mohammed (Namen von der Redaktion geändert) angefreundet und diesen über sieben Jahre lang begleitet. Die Nordbremerin unterstützte den jungen Mann bei zahlreichen Behördengängen, der Wohnungssuche und ließ ihn an ihrem Familienleben mit Mann, Kindern, Hund und Haus teilhaben. Der Syrer integrierte sich anfangs schnell, arbeitete und schmiedete Pläne für seine Zukunft in Deutschland. Wegen einer Kriegsverletzung – zwei Schüsse ins linke Bein – musste er operiert werden. „Für den Fall, dass etwas Unvorhergese-
henes geschehen würde, regelten wir eine Vollmacht“, erinnert sich Ulrike Bachmann. Unter anderem aufgrund einer schweren Psychose entschied sich der junge Syrer im vergangenen Jahr freiwillig zur Ausreise, die vom Migrationsamt offiziell bestätigt wurde. Was Ulrike Bachmann jedoch bis heute beschäftigt, ist „der bürokratische Wahnsinn, der mit seiner Ausreise nicht aufgehört hat.“ Trotz ihrer gerichtlich bestätigten Vorsorgevollmacht, mit der sie sogar medizinische Entscheidungen treffen durfte, kann sie beispielsweise das Konto von Mohammed nicht auflösen. Das Konto rutscht nun durch Bearbeitungsgebühren und laufende Kontokosten jeden Monat weiter ins Minus. Es könnte nur
vom Inhaber selbst gekündigt werden und müsste das Minus ausgeglichen werden, habe man ihr im Kreditinstitut gesagt, so Ulrike Bachmann. Der junge Syrer hatte in seiner Zeit in Deutschland einen Nachsendeantrag gestellt, so dass seine Post nun bei Ulrike Bachmann landet. Das sind unter anderem Mahnungen und Inkassobriefe. Beispielsweise auch beim Mobilfunkvertrag von Mohammed. Auch da entstehen Kosten. „Trotz Vollmacht wurde mir mehrfach gesagt, er müsse persönlich kündigen, etwas, das faktisch gar nicht möglich ist“, sagt Ulrike Bachmann. „In Deutschland endet vielleicht ein Aufenthalt, aber niemals die Bürokratie.“ Auch die Krankenkasse von Mohammed zei-
Holzweg gesperrt
ge sich wenig einsichtig. Um diese zu kündigen brauche sie zusätzlich zur Vollmacht eine Abmeldung durch das Meldeamt, sei ihr gesagt worden, so Ulrike Bachmann. „Diese existiert allerdings nicht, da die Ausreise vollständig über das Migrationsamt abgewickelt wurde.“
Die Schulden, die sich auf diesem Weg anhäuften, würden sich auf mittlerweile rund 1000 Euro belaufen, berichtet Ulrike Bachmann, die dafür natürlich nicht aufkommen muss. „Alles Kosten, die erst nach seiner Abreise entstanden sind, die ihn nachträglich zu einem Kriminellen machen, ohne dass er überhaupt davon weiß.“ Bürokratie kenne keine Ausreise, meint die Nordbremerin.
BUND Bremen-Nord: Nach Lösungen werde derzeit gesucht
WERDERLAND – Der Holzweg durch einen Schilfgürtel im Werderland ist gesperrt.
„Der Steg wurde vor 15 Jahren gebaut, als der Radweg hergestellt wurde“, berichtet Birgit Olbrich vom BUND. Dieser und die Stadt Bremen hätten sich für den Weg sehr eingesetzt. Große Teile des Weges seien auf Privatgrundstück und es gebe Nutzungsverträge. Die Eigentümer hätten die Wege für zehn Jahre überlassen. Der Weg wäre nicht da, wenn die Grundstückseigentümer dem nicht zugestimmt hätten.
Aus Bremen. Für Bremen. Für dich.
Bestehende Wege wurden um neue ergänzt, der Holzweg schließe ein neues Wegstück ans alte an. Nun wurde festgestellt, dass die Unterkonstruktion marode und nicht mehr verkehrssicher sei. Um das in Ordnung zu bringen, sei Geld in den Haushalt eingestellt worden. Nun habe TenneT das swbGrundstück gekauft, um einen Energieknotenpunkt aufzustellen, und es sei möglich, dass das Unternehmen den Weg selber brauche. Nun gelte es, mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden. „Alle haben das Bestreben, dass der Weg wieder nutzbar ist.“ Und man sei in Abstimmung, wie der Weg gebaut wird. Erstaunt sei sie über den Erfin-
Der Holzweg durch das Schilf ist aktuell gesperrt. Wie es damit weitergeht, darüber wird aktuell debattiert. Foto: Jürgen Möller
dungsreichtum der Menschen gewesen, die die Sperren als Brücke genutzt hätten. Es sei ärgerlich, weil es eine totale Einschränkung für die tolle Radwegeverbindung sei. Doch
im Moment werde über temporäre und langfristige Lösungen nachgedacht. Es könne sein, dass es eine schnelle Lösung gebe, oder dieses Jahr keine: „Wir bitten alle um Geduld“, so
Birgit Olbrich. Sie erinnert daran, dass im Norden des Gebiets auch erweitert werden soll und hofft, dass am Ende für die Wege eine gute Lösung herauskommt. as
Der heutigen Ausgabe liegen in Voll- oder Teilbelegung folgende Prospekte bei: Aldi, Combi, Degosia Uhrmacher Krüger, E-Center Blumenthal, Edeka, Gloria, Hagebau, Hol Ab, Jawoll, Jysk, Kaufland, Lidl, Möbel Boss, Nah & Gut Schwanewede, netto, Penny, Rossmann, Sonderpreis Baumarkt, Thomas Philipps, toom Baumarkt, Weingärtner
Sabine Tanski
Mediaberaterin
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sabine.tanski@das-blv.de
C02-neutraler
FORTSETZUNG VON SEITE 1
große Mengen Erdgas einsparen könne. Zudem wurde kürzlich ein BatteriespeicherProjekt angekündigt und man plane einen OnshoreWindpark mit 72 Megawatt Leistung. „Wenn Sie uns einen Fahrplan geben für die politischen Rahmenbedingungen, bekommen Sie von uns einen Fahrplan für die Transformation“, brachte er abschließend die Sicht des Konzerns auf den Punkt.
Dr. Felix Matthes ist der Vorsitzende des nationalen Wasserstoffrats. Sein Vortrag nahm Bezug auf einige der zuvor aufgeworfenen Fragen. Makroökonomisch fänden große Umbrüche statt, dabei gehe es nicht nur um China, auch die USA und die Türkei seien wichtige Faktoren. „Wir werden einen Teil der Industrie verlieren“, konzedierte
Stahl?
er. Er erwartet ebenfalls eine ETS-Reform und prognostizierte, dass 2030 die 100-Euro-Grenze bei den Emissionszertifikaten erreicht werde, die heute bei 77 Euro pro Tonne CO2 liegen. Beim Preis für grünen Wasserstoff bestünden gute Chancen, von derzeit sieben bis neun Euro pro Kilogramm in einen Drei-Euro-Bereich zu gelangen. Politische Aufgabe sei, bis dahin die Lücke zu überbrücken. Entscheidend für den Bremer Standort sei in der Tat die Strompreisfrage. Er sprach sich für ein „Kleeblatt“ an Maßnahmen aus, das sich aus Handelspolitik, ETS-Reform, Industriestrompreis und Nachfragepolitik zusammensetzen solle. Die Frage: „Wann macht man die Investitionen“ müsse man umdrehen: „Wann schließt sich das Zeitfenster?“
Neubau der Dammbrücke steht bevor
Aus der Ritterhuder Ratssitzung: Mit der Fertigstellung ist im Mai 2028 zu rechnen
RITTERHUDE – Ein Neubau der Dammbrücke steht unmittelbar bevor. Wenn die Fertigstellung der Schlossbrücke im Mai abgeschlossen ist und die Verkehrsströme wieder fließen, wird die wichtige Verbindungstraße zwischen der Kreisstraße 43 und der Riesstraße gesperrt werden.
Nähere Informationen legte Dominik Vinbruck, Baudezernent des Landkreises Osterholz, dem Fachausschuss für Bau, Planung, Verkehr und Umwelt in Ritterhude vor. Mit der Einrichtung der Großbaustelle ist auch die Erneuerung des gesamten Straßenstückes auf einer Länge von 500 Metern verbunden. Zeitgleich wird hanseWasser einen neuen Regenwasserkanal verlegen. Im Jahre 2013 wurde bekannt, dass für das Bauwerk korrosionsgefährdete Stoffe aus Stahl eingebaut
Spielplatz wird neu angelegt
Fläche an der Johann-Kroog-Straße vorgesehen
FARGE-REKUM – Bundesmittel haben es ermöglicht, dass ein neuer Spielplatz an der Johann-Kroog-Straße entstehen wird. Eine freie Fläche steht zur Verfügung. Sie befindet sich im Besitz von Immobilien Bremen.
Kathleen Oetken, Landschaftsarchitektin beim Umweltbetrieb, legte dem Beirat nähere Details vor. Insgesamt werden 410 0 00 Euro ausgebeben. Daran beteiligen sich das Amt für Soziale Dienste mit 50 0 00 Euro und Immo Bremen mit 10 0 00 Euro. Den Löwenanteil von 350 0 00 Euro gibt LuKIFG, das Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen, hinzu.
Das gesamte Projekt wird noch in diesem Jahr umgesetzt. „Es wird ein sehr schöner Spielplatz. Das ist nicht selbstverständlich“, so Olesya Golovan vom Amt für Soziale Dienste, zuständig für die Spielraumförderung. Eine öffentliche Beteiligung liegt schon länger zurück. Dabei wurden Vorschläge eingesammelt, die Kinder auf ihrer Wunschliste hatten, berichtete Olesya Golovan.
Bislang ist auf dem 3200 Quadratmeter großen Gelände nur eine Wiese zu sehen, die an die Johann-Kroog-Straße und die Farger Straße grenzt, umgeben von Bäumen, einem Gehölzsaum und einem Nachbargrundstück. Ein Trampelpfad führt über die Rasenanlage. „Im Mittelpunkt wird Klettern und Rutschen stehen“, so Planerin Kathleen Oetken. Es ist ein zweifacher Schaukelbe-
reich und eine Nestschaukel vorgesehen. Der Turm besteht aus einer Stahlkonstruktion und bietet auf unterschiedlichen Etagen verschiedene Kletterfunktionen. Eine hohe attraktive Rutsche wird integriert sein. Auf der Spielfläche wird ein Sandbagger ein ideales Spielgerät sein. Sonnenschutzelemente sorgen für ein wenig Schatten. Frische freundlich abgestimmte Farben sollen die Anlage aufwerten. Zwei Bänke bieten Sitzgelegenheiten. Im Eingangsbereich werden Fahrradbügel zu finden sein. Ein 1,20 Meter hoher Stabgitterzaun wird das Gelände zu den Straßen begrenzen und absichern. Da das Gelände ein wenig Gefälle besitzt, sind kleine Mulden eingeplant, um das Regenwasser aufzufangen. Ferner werden kleinere Anhöhen entstehen, so dass es zu keinen größeren Erdbewegungen kommt. Holger Jahn (CDU) regte an, das Kinder die Sportanlage des TSV Farge-Rekum mit ihren sportlichen Spielmöglichkeiten benutzen können. Für ihn stellte sich die Frage, ob der neue Kinderspielplatz in dieser großen Ausstattung erforderlich sei, da in vielen Gärten benachbarter Grundstücke diverse Spielgeräte existieren. Zugleich schlug Jahn vor, Fahrradbügel mit Ladestationen auszustatten. Auch eine kleine Werkstattstation wäre wünschenswert. Kay Bienzeisler (SPD) favorisierte eine weitere Sitzbank. Gemeinsam mit seinem Parteikollegen
Makso Tunc freute er sich über den künftigen Spielplatz. Wünschenswert wäre eine weitere Bank mit einem Tisch. Christian Milpacher bewertete die neue Anlage als sehr wichtig. Es würde helfen, soziale Kontakte zu knüpfen, während Rebekka Schmidt (SPD) nach weiteren Müllbehältern fragte, die an den Bänken zu finden sind. Auch Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier (CDU) lobte das Gesamtergebnis. Er sprach sich zugleich für eine weitere Bank und einem Tisch aus. „Auf die Umsetzung haben wir lange gewartet“.
Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich erinnerte an den Beiratsbeschluss, einen neuen Spielplatz zu errichten, nachdem die gegenüberliegende Freifläche für ein neues Feuerwehrgerätehaus benötigt wurde. Umfangreiche Sanierungsarbeiten werden an den Geräten des Spielplatzes an der Bürgermeister-Dehnkamp-Straße vorgenommen werden. Das Schiff sei in die Jahre gekommen, ferner wird die Spielanlage abgebaut und überarbeitet werden. Eine neue Kletteranlage und eine Doppelschaukel sind vorgesehen.
Im Sommer werden Befragungen folgen, damit Kinder ihre Wünsche vorbringen können. Abschließend schlug Holger Jahn (CDU) vor, auf einer Freifläche der künftigen Grundschule in Rekum einen Spielplatz einzuplanen. Im gesamten Stadtteil Blumenthal würden insgesamt 17 Spielplätze exstieren, berichtete Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich. th
worden sind. Daher wurden seit 2017 jährliche Sonderprüfungen des Brückenbauwerkes vorgenommen, um mögliche Rissbildungen zu beobachten, das jedoch nicht der Fall gewesen sei. Die Pfeiler weisen keine Schäden auf. Doch die Widerlager, auf denen das Bauwerk steht, müssen ersetzt werden. Die Brücke wird um sieben Meter verlängert und die Fahrbahn um einen halben Meter verbreitert. Ein gemeinsamer Fuß- und Radweg ist wieder eingeplant. Am Knotenpunkt, dem Mündungsbereich, wo die Dammstraße in die Riesstraße und Fergersbergstraße abzweigt, wird der Kurvenradius erweitert. Zwei Querungshilfen werden jeweils für Radfahrer und Fußgänger errichtet. Kürzlich ist die Ausschreibung für das Bauvorhaben erfolgt. Die vorliegenden Angebote werden
im Zeitraum Juni-Juli geprüft. Und im August wird der nötige Zuschlag erteilt und Gespräche mit der beauftragten Firma geführt. Nach zwei Jahren ist im Mai 2028 mit der Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme zu rechnen. Für das gesamte Vorhaben einschließlich der Dammstraße ist mit 9,5 Millionen Euro zu rechnen. Die Baukosten werden gefördert vom Bund und Landkreis. Unmittelbar nach den Sommerferien wird eine öffentliche Informationsveranstaltung im HammeForum stattfinden.
Unklarheit besteht darin, ob sich die Querungshilfen bewähren. Es sei für Kinder und Senioren mit Gefahren verbunden, mahnte Wolfgang Goltsche (Grüne). Wenn man aus der Niederender Straße die Brücke erreichen möchte, ist eine weitere Querung notwendig.
Darauf verwies auch der Seniorenbeirat.
Bernd-Martin Mattfeldt (CDU) schlug vor, eine Unterführung für Fußgänger unter der Brücke zu prüfen. Bürgermeister Jürgen Kuck brachte eine Ampelanlage in die Diskussion, um ein gefahrloses Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Doch das sei zu aufwendig und kostenintensiv, so die Planer. Die Kosten für einen gesonderten Gehweg, den Wilfried Guttmann (Team Ritterhude) vorschlug, müsste die Gemeinde tragen. Die behördlichen Vertreter aus der Kreisstadt sicherten zu, die eingebrachten Vorschläge zu prüfen. Dazu zähle auch eine Temporegelung. Bislang geht die Straßenverkehrsbehörde im Brückenabschnitt von einer Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde aus. th
der
wird in Kürze
Mit der Fertigstellung ist im Mai 2028 zu
Foto: th
Der Spielplatz an der Johann-Kroog-Straße
Auch
Neubau der Dammbrücke
erfolgen.
rechnen.
Bremen-Nord:
Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum
Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Öffnungszeiten:
täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63
Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht
Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr. Schwanewede und Ritterhude: Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117
Montag, 18. Mai:
Albert-Schweitzer-Apotheke, Unter den Linden 28, St. Magnus
Lemwerder: Unter der bundesweit einheitlichen Tel. 116117
Privatärztl. Notdienst:
ABD Region Bremen, Tel. 0421/19246 Kinderärztlicher Notfalldienst: Mi. 17–19 Uhr, Sa., So. und an Feier tagen von 10–12 Uhr und 17–19 Uhr im Klinikum Nord, Tel. 0421/66061800
Zahnärztl. Notdienst: Tel. 12233
Augenärztl. Notdienst: Tel. 19292
ZKH Nord: Tel. 66060
Frauenklinik Bremen-Nord Tel. 66060
Rettungsdienste: Bremen-Nord: 112 Schwanewede und Ritterhude: Tel. 04791/19222
BREMEN – Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation startet eine neue Ausschreibungsrunde für das Luft- und Raumfahrt-Forschungsprogramm (LuRaFo). Einreichen können Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Projektskizzen bis zum 8. Juni. Im Fokus des aktuellen Calls stünden insbesondere Projekte, die die Branche durch Digitalisierung, nachhaltige Technologien und neue Mobilitätskonzepte voranbringen, von „Neuem Fliegen“ über satellitengestützte Anwendungen bis hin zu innovativen Lösungen für den erdnahen Orbit und den Schutz kritischer Infrastruktur. Die Förderung erfolgt über nicht rückzahlbare Zuschüsse.
Die Förderung kann von Unternehmen mit einem Sitz oder einer Betriebsstätte in Bremen und Bremerhaven beantragt werden. Vor Antragsstellung muss ein Erstgespräch mit der BAB geführt und eine Projektskizze eingereicht werden. Anschließend kann die Förderung digital beantragt werden. „Wir wollen Bremen als herausragenden und international führenden Spitzenstandort für die nächste Generation der Luft- und Raumfahrttechnologien weiter stärken und dauerhaft an der Spitze halten, während wir zugleich den Wandel hin zu einer klimafreundlichen und resilienten Wirtschaft aktiv gestalten“, sagte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. f r
Bremer Preis für 3D-Druck verliehen
Award kürte innovative und kreative Ideen einer wachsenden Branche
BREMEN – „Im Bremer Forschungs- und Technologiezentrum Ecomat wurde zum dritten Mal der Bre3D-Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt herausragende Praxisbeispiele aus Forschung und Industrie sowie innovative Ideen und Visionen rund um den 3D-Druck“, heißt es seitens der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Eine Fachjury wählte aus 23 Einsendungen die besten Beiträge in sechs Kategorien aus. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der Senatorin gemeinsam mit der WFB.
Senatorin Kristina Vogt: „3DDruck gehört in Bremen längst zur modernen Industrie. Die Technologie macht Entwicklung schneller und ermöglicht maßgeschneiderte, leichte Bauteile für die Luft- und Raumfahrt, etwa bei Tragflächenverstärkungen, Triebwerkskomponenten oder Werkzeugen für die Montage. In Bremen ziehen Forschung und Wirtschaft an einem Strang und sorgen damit auch über Europa hinaus für Aufmerksamkeit. Der Bre3DAward zeigt, was hier möglich ist, bringt neue Partner zusammen und gibt frische Impulse für Innovation.“
Die eingereichten Projekte reichen von Forschungsansätzen zu neuen Materialien, Strukturen und Druckprozessen, über konkrete Industrieanwendungen bis hin zu praktischen und gestalterischen Alltagsprodukten. Dazu zählt beispielsweise ein neu entwickel-
und Gewinner
ter, leichterer Schließmechanismus für Gepäckabteile in Flugzeugkabinen oder ein Prozess, um Fehlstellen beim Metall-3DDruck zu minimieren. Zudem verzeichnete der Wettbewerb eine wachsende Zahl an Beiträgen aus dem Bereich Pädagogik und Ausbildung.
„Dass sich immer mehr Ausbildungseinrichtungen beteiligen, zeigt das große Potenzial für die Fachkräftesicherung und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Bremen“, so die Senatorin weiter.
In der Kategorie „Innovative Werkstoffe oder Prozesse“ war dabei Aswin Haridas von der Testia GmbH mit dem Projekt „Smart Fuses – integrated 3DPrinted Fatigue Sensors for Smart SHM”. In der Kategorie „Bionische Gestaltung“ gewann
Florian Hoffmann vom BionikInnovations-Centrum der Hochschule Bremen mit dem Projekt „LightFlight bionische Bauteiloptimierung mittels 3D Druck“; in „Design“ Kathrin Wiertelarz, School of Architecture Bremen – Caad:Lab, mit dem Projekt „digital sandpit –From Concept to Fabrication“. In der Kategorie „Wettbewerbsfähige Fertigung“ wurde Tom Siemonsen vom BIAS – Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH mit dem Projekt „In Baurichtung ortsaufgelöste Temperaturregelung über emissionsgradunabhängige Pyrometrie beim PBF-LB“ ausgezeichnet. In „Verbesserte Funktionalität“ erhielt Tim Domagala von der Materialise GmbH mit dem Projekt „Das Schiebestück – ein EASA zerti-
fiziertes 3D gedrucktes Bauteil aus Metall“ einen Preis und in „Nachwuchs-Förderung“ Kevin Berndt, Airbus SE, mit dem Projekt „Airbus Ausbildungsprojekt: Bau eines 3D-Druckers“. „Die große Bandbreite der eingereichten Projekte zeigt, dass sich der 3D-Druck als vielseitige Fertigungstechnologie etabliert hat. Ingenieure, Kreative und Entwickler nutzen die Möglichkeiten der Additiven Fertigung gleichermaßen. Gleichzeitig entstehen in Bremen kontinuierlich technologische Weiterentwicklungen, die neue Anwendungen ermöglichen. So stärkt der Standort seine Innovationskraft und bleibt attraktiv für Unternehmen und Fachkräfte“, so Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. fr
Bebauungsplan für den Einzelhandel
Verbrauchermarkt EDEKA möchte sich in Ritterhude ansiedeln
RITTERHUDE – „Heute wollen wir eine Entscheidung treffen. Wir sind der Meinung, dass ein Verbrauchermarkt Sinn macht.“ Wolfgang Goltsche, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Ritterhuder Gemeinderat, zeigte sich zuversichtlich, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Das Unternehmen EDEKA möchte sich in der Gemeinde Ritterhude ansiedeln. Mit der Thematik
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beschäftigte sich erneut der Gemeinderat. Es handelt sich um ein Grundstück im Bereich der Straße Hüderbeek. Bereits aus dem Gemeindeentwicklungskonzept aus dem Jahre 2021 ist zu entnehmen, dass der Markt eine wichtige Nahversorgungsfunktion auf der ursprünglich vorgesehenen Fläche an der B 74 übernehmen würde. Inzwischen sei die Firma EDEKA von diesem Standort abgerückt, um in 500 Meter Entfernung den neuen Markt zu errichten. Dabei plante EDEKA eine Verkaufsfläche von 1800 Quadratmeter ein, um eine Frischfleischtheke samt Produktionsbereich unterbringen zu können. Auch eine Bäckerei ist im Gespräch. Laut dem vorliegenden und verabschiedeten Einzelhandelskonzept der Gemeinde von 2021 würde das vorgesehene Areal künftig eine wichtige Nahversorgungsfunktion ausüben. Doch die aktuelle Größe von 1800 Quadratmetern würde nicht die Vorgaben der Raumordnung erfüllen, „da der Standort nicht im zentralen Siedlungsgebiet liegt“, so die Erläuterungen zum Beschlussvorschlag des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr. Das geplante Vorhaben würde deutlich die Größe übersteigen, die als Nahversorgungstandort ausgewiesen und benötigt werden. Daher empfiehlt die Gemeinde eine maximale Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern. Das gesamte Vorhaben stieß im Gemeinderat auf ein unterschiedliches Echo. So wurde die zunächst geplante Größe des Marktes als nicht standortgerecht bewertet. Es existiere am geplanten Ort keine zusammenhängende Wohnbebauung, wie Wolfgang Goltsche (Grüne) einwarf. Doch
Der Investor EDEKA möchte in Ritterhude einen Verbrauchermarkt errichten. Dafür steht ein Gelände im Straßenverlauf „Hüderbeek“ an der B 74 zur Verfügung. Foto: th
Freidemokrat Wilfried Guttmann (Team Ritterhude) bekräftigte die Aussage Goltsches, dass ein neuer Verbrauchermarkt Sinn mache. Aber es falle ihm schwer, den Antrag zu unterstützen, weil ein großes Gebäude entstehen würde. Er wünschte sich, das äußere Bild gestalterisch zu justieren, so dass es in das Gesamtbild passe. Daher plädierte Guttmann dafür, die Entscheidung zu vertagen, damit EDEKA das vorgelegte Konzept überarbeiten kann. Lena Rebenstorff (SPD) verwies auf das Einzelhandelskonzept, dass klare Richtlinien vorgibt. „Dem wollen wir treu bleiben“.
Bernd Martin Mattfeldt (CDU) war von dem Konzept nicht überzeugt, die Verkaufsfläche auf 1200 Quadratmetern zu begrenzen. Vom Grundsatz sei seine Partei dafür, dass sich ein EDEKA-Markt weiter entwickeln kann. Die Sortimentsauswahl sei sehr zu begrüßen, wie es bereits im Vorfeld viele Bewohner mitgeteilt haben. Um das Verfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen, sollte begonnen werden, einen Bebauungsplan aufzustellen, Bauamtsleiter Michael Keßler bekräftigte den Hinweis, dass eine Nahversorgung bei maximal 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche endet. Bürgermeister Jürgen Kuck votierte dafür, alle Gesichtspunkte in einen Beschlussvorschlag zu berücksichtigen. So kann der Investor EDEKA die eingebrachten Diskussionsbeiträge in seiner weiteren Planung berücksichtigen. Das Unternehmen muss sich zugleich auf eine Fläche von 1.200 m2 festlegen. Mehrheitlich wurde der Antrag verabschiedet. th
Die Gewinnerinnen
der Bre3D-Award mit Wirtschaftssenatorin Kristiana Vogt (erste Reihe, Dritte von rechts). Foto: WFB/vncy
Festival Maritim mit neuer Leitung
Vom 31. Juli bis 2. August wird Bremen „Home of Sea Music“ / Blick nach Osten: Schwerpunkt Polen
VEGESACK – „Wenn Ende Juli Musiker aus ganz Europa an die Weser kommen, wird Bremen erneut zum Treffpunkt einer ganz besonderen internationalen Musikszene: Vom 31. Juli bis 2. August findet das Festival Maritim statt – mit neuem Leitungsteam, neuen Impulsen und einem inhaltlichen Schwerpunkt, der dieses Mal gleich mehrere Bands aus dem Nachbarland Polen auf die Bühnen an der Weser holt“, teilt das Vegesack Marketing mit.
NEUES GESICHT IN DER FESTIVALLEITUNG
2026 markiere einen Wendepunkt für das Festival: Nach über zwei Jahrzehnten prägender Arbeit ist Mitgründer Fritz Rapp in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Mit Martha Hochschild übernehme erstmals eine Frau die operative Verantwortung, die auch direkt die strategische Rich-
tung vorgibt. „Das Festival ist für viele internationale Musikerinnen und Musiker ein fester Anlaufpunkt und absolutes Highlight im Tourjahr – und genau dieses internationale Netzwerk wollen wir weiter stärken“, sagt Martha Hochschild. „Gleichzeitig öffnen wir das Festival gezielt für neue Perspektiven und Kooperationen.“
Gemeinsam mit ihrem Team arbeite sie daran, das Festival Maritim noch stärker zu dem zu machen, was es längst sei: ein zentraler Treffpunkt der internationalen Sea-MusicSzene Europas und weltweit.
BREMEN ALS INTERNATIONALER KNOTENPUNKT DER SEA MUSIC
„Seit 1999 haben mehr als 700 Bands aus über 70 Ländern auf den Bühnen des Festivals gespielt. Damit gehört das Festival Maritim zu den bedeu-
Museen verbinden
Internationaler Museumstag am 17. Mai
REGION – Am Sonntag, 17. Mai, feiern Museen weltweit den mittlerweile 50. Internationalen Museumstag. Der Aktionstag wird jedes Jahr vom International Council of Museums (ICOM) ausgerufen und in Deutschland wie auch international begangen. Er lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Vielfalt der Museen zu entdecken und macht zugleich sichtbar, wie breit das Spektrum moderner Museumsarbeit heute ist. Unter dem diesjährigen Motto „Museums uniting a divided world“ rückt die besondere Rolle von Museen als Orte des Dialogs, der Vielfalt und der gesellschaftlichen Verständigung in den Mittelpunkt, teilt der Museumsverband Niedersachsen und Bremen e. V. mit.
„Museen schaffen Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und neue Verbindungen entstehen können –über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg.“
Auch in Niedersachsen und Bremen beteiligen sich zahlreiche Museen mit einem vielfäl-
tigen Programm und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, ihre Häuser neu zu entdecken und zu erleben. Viele Einrichtungen hätten speziell für diesen Tag Veranstaltungen, Ausstellungen und Bildungsangebote entwickelt, die das aktuelle Motto aufgreiften und zeigten, wie lebendig, relevant und zukunftsorientiert Museumsarbeit heute ist. Ob Sonderführungen, kreative Workshops, Mitmachaktionen für Familien, Gespräche mit Kuratorinnen oder digitale Formate – die Museen präsentierten eindrucksvoll, wie sie Wissen vermitteln, Teilhabe ermöglichen und gesellschaftliche Themen aufgreifen. Zahlreiche Häuser böten zudem freien oder ermäßigten Eintritt. Die Schirmherrschaft für den Internationalen Museumstag übernimmt in diesem Jahr Bundesratspräsident Dr. Andreas Bovenschulte. In Bremen-Nord sind unter anderem das Overbeck-Museum und das Schloss Schönebeck beteiligt. Infos gibt es hier: www.museumsbund.de/ internationaler-museumstagbesucherinnen/. red
Rund um die Signalstation wird die Maritime Meile am heutigen Sonntag, 17. Mai, bis 17 Uhr mit Programm erlebbar. Foto: as
Maritime Meile erleben
VEGESACK – Wer die gestrige Pappbootregatta jetzt schon vermisst: Am heutigen Sonntag, 17. Mai, gibt es rund um die Signalstation die Möglichkeit, die Maritime Meile mit Programm zu erleben. Ab 11 Uhr
laden Birgit Benke vom MTV Nautilus und ihr Team zum maritimen Frühschoppen ein. Geboten werden Kulinarisches, Kunst und Musik – mit den Weserukelisten. 12 Uhr stellen sich die Teilnehmer des
tendsten Veranstaltungen seiner Art in Europa – ein Umstand, der vielen Bremerinnen und Bremern gar nicht bewusst ist.“
An drei Tagen entstehe entlang der Weser ein zauberhafter musikalischer Raum auf fünf Bühnen sowie verschiede-
Kutterpullrennens vor, Start ist eine halbe Stunde später. Christof Steuer, ehemaliger Bauamtsleiter, gibt 14 Uhr die Führung „Stadt, Garten, Fluss“, Treffpunkt ist der Infopoint Ruderhaus. Ab 15 Uhr können Wasserbegeisterte mit über die Weser schippern: Die MTVBarkassen Vegebüdel und Vegesack sowie das Löschboot fahren an der Signalstation los; mehr dazu am Infopoint. Ende ist gegen 17 Uhr. as
nen Straßen und Plätzen, in dem sich Tradition und Gegenwart begegnen: von klassischen Shanty- und A CapellaChören über Folk bis hin zu modernen Spielarten wie Sea Pop, Celtic Punk oder maritim inspiriertem Rock. Der Eintritt bleibt frei – ein bewusstes Kon-
zept, das kulturelle Teilhabe und internationale Begegnung miteinander verbindet.
SCHWERPUNKT POLEN: 50 JAHRE
STÄDTEPARTNERSCHAFT
BREMEN–DANZIG
Ein besonderer Fokus liege 2026 auf der Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Gleich sechs Bands und Künstler aus Polen – darunter auch aus Gdansk – treten auf dem Festival auf. Ergänzt werde das Programm durch kulinarische Angebote und persönliche Begegnungen, die die kulturelle Vielfalt Polens sichtbar machen. Damit werde das Festival nicht nur zur Bühne für Musik, sondern auch zu einem Ort gelebter europäischer Verständigung.
FESTIVAL ZWISCHEN STADT UND WELT
Mit rund 100 000 Besucherinnen und Besuchern gehöre das Festival zu den größten Kulturveranstaltungen Bremens und Norddeutschlands. Gleichzeitig bleibe es eng mit seinem Standort an der Maritimen Meile Vegesack verbunden, an der Ende Juli wieder eine ganz besondere Stimmung spürbar sein werde. „Diese Verbindung ist Teil seiner besonderen Qualität: ein international hochrelevantes Musikfestival, das direkt am Wasser stattfindet und dennoch offen und zugänglich bleibt“, so die Organisatoren. Wir wollen zeigen, dass Bremen hier einen ganz besonderen Ort hat, an dem sich jährlich eine globale Musikszene trifft“, sagt Martha Hochschild. „Das ist kein Geheimtipp mehr – das ist ein kulturelles Aushängeschild mit einer ganz besonderen Atmosphäre direkt an unserer schönen Weser, die man einfach mal erlebt haben muss.“ fr
Perfekt für alle, die noch nicht bereit für ein Hörgerät sind.
Haben Sie das Gefühl, Ihre Mitmenschen nicht mehr so gut zu verstehen, möchten aber ungern eine als solche erkennbare Hörhilfe tragen? Dann ist diese bahnbrechende Schweizer Innovation vielleicht genau das Richtige für Sie.
Vielen fällt mit der Zeit auf, dass ihnen Gespräche früher leichter fielen. Sie hören ihr Gegenüber zwar, verstehen aber nicht immer, was gesagt wird. Besonders in Gesellschaft, bei Hintergrundgeräuschen, unterwegs oder im Auto wird das Zuhören zunehmend anstrengender. Dennoch sind viele noch nicht bereit, ein sichtbares Hörgerät zu tragen.
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Martha Hochschild hat nun die operative Verantwortung für das Festival Maritim. Foto: Vegesack Marketing e. V.
Zur Meinung „Kirche im Dorf lassen“ vom 10. Mai
Gegen einen respektvollen Umgang mit der Religion unserer muslimischen Mitbürger ist überhaupt nichts einzuwenden. Aber, was sich jetzt wegen ein wenig Schweinefleisch zuspitzt, ist unerträglich. Denn: Ist denn ein gesundheitlicher Schaden entstanden? Sind die Kinder überhaupt gezwungen worden und wissen sie überhaupt, ob sie etwas Verbotenes gegessen haben?
Auf der anderen Seite ist nicht unbekannt, dass viele Kinder dieser Welt, sei es in Krisen- oder gar in Gebieten, wo der Krieg tobt, überhaupt kaum zu essen haben und hungern müssen. Und warum diese Aufregung wegen einer Verfehlung, wo der Koran doch erlaubt, bei Hungersnot ausnahmsweise auf Schweinefleisch auszuweichen, auch Verfehlungen sind zu verzeihen. Und was wird denn hier doch noch so alles übersehen, immer wieder? Noch bei Rot über die Ampel, Müll illegal zuhauf entsorgen und so weiter. Darum: Es geht um einen Einzelfall, und man sollte die
Kirche im Dorf lassen. Die Kita-Mitarbeiterin wird sich hoffentlich wehren und meiner Meinung nach, zu Recht!
Agnes Müller-Lang, Grambke
Zum Leserbrief von Volker Schlätzer vom 10. Mai
Es mag beruhigend klingen, Blumenthal ist noch nicht ganz verloren. Die Sorge von Herrn Schlätzer, dass Abel samt Mundharmonika klanglos verschwindet, ist unbegründet. Denn es laufen Vorbereitungen, ihn im August gebührend zu verabschieden. Ob er dann überhaupt schon geht, wird man sehen.
Uwe Pelchen, Aumund
Abgedruckte Leserbriefe stellen keine redaktionelle Meinung dar. Sie geben die persönlichen Ansichten ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Ihren Leserbrief schicken Sie bitte an: DAS BLV, Gerhard-Rohlfs-Straße 65, 28757 Bremen, oder per E-Mail: redaktion@das-blv.de.
Die Sorge von BLV-Leser Volker Schlätzer, dass Abel mit der Mundharmonika sang- und klanglos verschwinde, sei unbegründet, meint Uwe Pelchen. Foto: rdr
Mehr Fragen als Antworten
Vertreter der Uni Bremen und des Wuppertal-Instituts über Wasserstoffstrategie
INDUSTRIEHÄFEN – Mehr Fragen als Antworten gab es im Klimacontrollingausschuss der Bürgerschaft, als die am HyBit-Forschungsprojekt leitend beteiligten Wissenschaftler nach vier Jahren Projektlaufzeit ihre Ergebnisse vorstellten. Dr. Torben Stührmann, der das Projekt an der Uni Bremen verantwortet, gab einen Überblick zu den verschiedenen „Clustern“ des HyBit-Projekts. Der zentrale Cluster 1 sei die Transformationsplattform. Er verfolge den ganzheitlichen Ansatz, der transdisziplinäre Perspektiven einbinden soll: „Wir bauen eine KI-Ontologie auf, um Systemzusammenhänge maschinenlesbar zu machen.“ So soll eine Forschungsdatenbank entstehen, die mit Echtzeitdaten zur Entscheidungsfindung beitragen könne. Man wolle vom Systemwissen über Transformationswissen zum Zielwissen gelangen. Der Cluster 2, genannt „Industrielle Transformation“ sei der für die Zukunft des Stahlwerks relevante. Dort gehe es um Betriebsstrategien für die Wasserstoffelektrolyse, Hochtemperaturspeicher und Ansätze einer Kreislaufwirtschaft. Ein lokaler „Energy Hub“ solle Baustein eines großen, internationalen Wasserstoffnetzwerks werden. Cluster 3 befasst sich mit Logistik und Mobilität. Hier wurde hauptsächlich das Hafen-
Beratungsstelle
bleibt zu
FÄHR-LOBBENDORF –
Aus dienstlichen Gründen bleibt die Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen, Lindenstraße 74, von Donnerstag, 21. Mai, bis Donnerstag, 28. Mai, für Besucher ganztägig geschlossen. In dringenden Fällen sind die Berater telefonisch unter 0421 3407-0 oder 0800 / 1000 480 28) montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar. fr
gebiet und das Güterverkehrszentrum auf der linken Weserseite in den Blick genommen. Der Cluster 4, betitelt „Urbane Transformation“ will über die Nutzung industrieller Abwärme zur Beheizung von Wohngebieten Zustände „urban-industrieller Symbiosen“ erreichen.
Ein greifbares Ergebnis des HyBit-Projects ist das „Virtual Transformation Lab“ im Technologiepark, wo die angedeuteten Themen partizipativ mit den beteiligten Akteuren weiterbearbeitet und die Prozesse im Detail sichtbar gemacht werden sollen.
Übergreifend zusammenfließen sollen diese Forschungsansätze im Cluster 5, der den Aufbau einer norddeutschen Wasserstoffökonomie mit internationalen Netzwerken koordinieren soll. Dr. Peter Viebahn vom Wuppertal-Institut stellte ihn vor. Um die Mikro- mit der MakroEbene zu verknüpfen, habe man eine Analyse internationaler Wechselwirkungen mit (außer) europäischen Regionen vorgenommen. Zunächst habe man große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit nordeuropäischen Ländern gesetzt, doch: „Skandinavien braucht das alles selbst, das haben wir nachdrücklich gelernt.“ Ein weiterer Fokus lag auf der sogenannten MENARegion, also den nordafrikanischen Ländern. Dort lägen
Die das HyBit-Forschungsprojekt verantwortenden Wissenschaftler stellten dem Klimacontrollingausschuss ihre Ergebnisse vor. Sonderlich konkret wurden sie dabei nicht. Foto:
gute Bedingungen vor, mit Solarstrom kostengünstig den grünen Wasserstoff zu erzeugen. Es müssten aber Fragen zu den ökologischen Auswirkungen des entsalzenen Meerwassers beantwortet werden, welches dafür gebraucht wird. Die Ausführungen konnten den Betriebsratsvorsitzenden des Stahlwerks, Mike Böhlken, nicht überzeugen. Das bleibe alles theoretisch und gehe an
Super-Kick am Pfingstsonntag
BLUMENTHAL – Der Countdown läuft: Am kommenden Sonntag, 24. Mai, erwartet der Blumenthaler SV im Burgwallstadion Legenden des SV Werder Bremen. Dazu zählen unter anderem Ailton, Clemens Fritz, Frank Baumann, Philipp Bargfrede, Nelson Valdez, Ivan Klasnic, Tim Borowski, Finn Bartels und Aaron Hunt. Eventuell wird Claudio Pizarro die Truppe ergänzen. Als Coach wird Frank Neubarth auf der Bank sitzen.
Ab 15.30 Uhr ist Einlass, Anstoß erfolgt um 17 Uhr. Die Werder-Legenden haben versprochen, sich viel Zeit für die Fans zu nehmen, um Selfies zu
machen oder Autogramme zu schreiben. Der Preis für die Eintrittskarten beträgt im Vorverkauf zehn Euro für Erwachsene und acht Euro für Kinder; an der Tageskasse 15 und zehn Euro. Die Tickets sind beim EdekaCenter Schwinning, beim Edeka-Center Mecke, beim Edeka-Markt Damerow und beim Eiskönig in der Hammersbecker Straße erhältlich. Die Veranstalter bitten darum, öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise zu nutzen oder zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen, denn am Burgwall stehen sehr begrenzt Parkplätze zur Verfügung. rdr
Bremen-Aumund
Meinert-Löffler-Straße
der Realität vorbei: „Wenn meine Kollegen das hier hören könnten“, entrüstete er sich. Er fragte, was er denen denn sagen solle und verwies auf die bereits erfolgten Investitionen am Standort: „Wenn wir Projekte machen, soll das bitte anerkannt werden.“ Er legte den Abgeordneten des Ausschusses nahe, eine geplante IG-Metall-Kundgebung am 12. Juni in Berlin zu unterstützen. nik
Kinderflohmarkt in der Kita
LÜSSUM – In der Kita Himmelskamp in der gleichnamigen Straße findet am Samstag, 30. Mai, 10 bis 14 Uhr, organisiert vom Elternbeirat, ein Kinderflohmarkt statt. Verkäufer können sich unter Telefon 0176 / 44530186 anmelden. Als Standgebühr sind ein Kuchen und Kaffee oder andere Getränke vorgesehen. Alternativ können auch fünf Euro bezahlt werden. Einnahmen aus dem Kuchenverkauf kommen dem Kindergarten zugute. red
nik
Abschied von Christophorus
Kirchengemeinde Aumund-Vegesack lädt zu Doppelkonzert, Gottesdienst und Flohmarkt ein
AUMUND-VEGESACK – Ende des Monats ist Schluss. Die Christophoruskirche und das Gemeindezentrum an der Menkestraße 15 werden für immer geschlossen. Aus diesem Anlass lädt die Kirchengemeinde Aumund-Vegesack seit Beginn des Jahres zu Veranstaltungen ein. In diesem Monat soll es noch ein Konzert, den Abschiedsgottesdienst am Pfingstwochenende und einen Flohmarkt geben.
Für Freitag, 22. Mai, sind die Menschen zu einem Abschiedskonzert mit dem Chor „Pop Voices“ und den „Logger’s Men“ ins Gemeindezentrum Menkestraße eingeladen. Ab 19.30 Uhr heißt es „Maritime Kirche – Pop & Shanties“. Die „Logger’s Men“ kennen viele vom Festival Maritim, bei dem der Gruppe seit Beginn dabei ist. Die sechs Männer haben ausschließlich Shantys, die Arbeitslieder der Seeleute, im Programm. Wie einst auf den Seglern, singen die „Logger’s Men“ stimmgewaltig und natürlich A-Capella.
Auch die „Pop Voices“ sind in Bremen-Nord und umzu bekannt. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger im Alter von 30 bis 70 Jahren bringen eine Mischung aus Pop, Swing, Jazz und Musical auf die Bühne. Zeitlich bewegen sich die Songs von den 1960er-Jahren bis heute. Gesungen wird in vier- bis achtstimmigen Chor-
Die „Logger’s Men singen stimmgewaltig Shantys, die Arbeitslieder der Seemänner. Foto: Logger’s Men
sätzen. Die musikalische Leitung hat Stephan Kniese. Der Eintritt zu diesem Doppelkonzert ist frei, die Gemeinde freut sich aber über Spenden für den Umbau und Renovierungsarbeiten der Kapelle an der Menkestraße 17.
Für Pfingstsonntag, 24. Mai, sind die Menschen ab 11.30 Uhr zum Abschiedsgottesdienst eingeladen. Dieser steht unter dem Motto „Kirche – Ort der Anbetung und Feier“ und wird von den Bernd Kuschne-
Werktags von 8 bis 20 Uhr stellt die Linie 680 eine wichtige Verbindung zur Kreisstadt und dem Bahnhof Bremen-Burg dar. Sie hält auch vorm Ritterhuder Rathaus in der Riesstraße. Foto: th
Halbstundentakt bleibt aufrecht erhalten
RITTERHUDE – Die Buslinie 680 hat sich zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Werktags von 8 bis 20 Uhr verbinden die eingesetzten Busse im Halbstundentakt die Kreisstadt Osterholz und die Gemeinde Ritterhude mit dem Bahnhof Burg. Auch am Wochenende sind Abfahrtzeiten ausgewiesen. Die Buslinie erweise sich auch als eine gute Alternative zur Schiene, wenn es zu Ausfällen auf der S-BahnStreckenführung kommt. Angesichts der gestiegenen Energiepreise, bedingt durch die auftretenden weltpolitischen Spannungen, würden zusätzlich viele Fahrgäste die Busverbindung nutzen.
Es unterstreiche die Notwendigkeit, das bestehende Angebot fortzusetzen und den Busbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Fahrgastzahlen hätten sich
Einweihung der Spielgeräte
In der Clamersdorfer Straße wird gefeiert
SCHÖNEBECK – Auf dem Kinderspielplatz Clamersdorfer Straße in BremenSchönebeck kann wieder gespielt werden. Grundlage der nun abgeschlossenen Umgestaltung im Auftrag des Fachdienstes Spielraumförderung des Amts für Soziale Dienste waren die Wünsche und Ideen der Kinder und Familien aus der Umgebung.
Neu ist nun ein 2025 aufgebautes Spielhaus mit befahrbarer Rampe für kleinere Kinder. Im Februar 2026 kam noch eine große Kletteranlage mit Rutsche sowie vielfältigen Balancier- und Klettermöglichkeiten hinzu. Die Umgestaltung des gesamten Spielplatzes kostete rund 95000 Euro und wurde aus dem Budget der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration finanziert. Eingeweiht wird der neugestaltete Platz am Freitag, 19. Mai, von 16 bis 17 Uhr. Zu Gast ist dann auch „Friedrich der Zaubererrr“. Eingeladen sind Kinder, Eltern, Anwohnende und allen Interessierten. fr
Im Vergleich zum Zeitraum 2017 bis 2019 verdoppelt. Und im Halbstundentakt hat die Quote von 2024 zu 2025 um 24 Prozent zugenommen. Zu diesem Ergebnis kam Dominik Vinbruck, Baudezernent des Landkreises Osterholz. Auch nach Ansicht der Gemeinde Ritterhude markiere die Linie einen außerordentlichen Zuspruch. Michael Keßler, Leiter des Bauamtes Ritterhude, legte dem Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr die Zahlen im Rathaus vor, um die Finanzierung des Halbstundentaktes in Höhe von 82 000 Euro für das laufende Jahr fortzuführen mit der Option, die notwendigen Beträge in den Folgejahren einzuplanen. Der Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr stimmte dem Beschlussvorschlag zu. th
rus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK), sowie den Gemeindepastoren Jennifer Kauther, Ulrike Bänsch und Jan Lammert gehalten. Den musikalischen Teil bestreiten Kantor Rainer Köhler und Kirchenmusikerin Margit Schultheiß. Im Anschluss gibt es einen Empfang.
Bevor sich die Türen an der Menkestraße endgültig schließen, sind alle Interessierten für Freitag, 29. Mai, ab 17 Uhr
zu einer Auktion sowie ab 18 Uhr zu einem Flohmarkt eingeladen. Das Motto: „Kirche – Ort des Teilens unserer ,Reichtümer’“. Bei der Auktion kommen Schätze der ehemaligen Christophorus-Gemeinde unter den Hammer. Wer mitbietet, sichert sich ein Stück Nordbremer Kirchengeschichte. Beim Flohmarkt ab 18 Uhr heißt es: Stöbern, was das Zeug hält. Von Bildern über Möbeln bis zu Geschirr muss alles weg. fr
Neue pädagogische Leitung
Elke Roulands verstärkt KiTa Bremen
BREMEN – Seit Mai 2026 verstärkt Elke Roulands als stellvertretende Geschäftsführerin und pädagogische Leitung das Leitungsteam von KiTa Bremen, dem Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen. Sie
folgt auf Petra Zschüntzsch und bringt mehr als drei Jahrzehnte Führungserfahrung sowie ausgewiesene Expertise in strategischer Organisationssteuerung, inklusiver Bildung und Teilhabe mit. fr
Mittel in Höhe von über 57 000 Euro vergeben
BURGLESUM – Der Beirat hat die erste Rate seiner Mittel vergeben. Selten sei über so viele Anträge noch einmal gesprochen worden, stellten die Mitglieder fest.
Einigkeit gab es bei den 10 000 Euro für das Jugendforum, 1000 Euro für repräsentative Zwecke des Beirats und 1500 Euro für die Städtepartnerschaft mit Ilsenburg.
Die Grünen befanden den Betrag für den „Blaulichthafen“ zu hoch, der Betrag von 2760 Euro wurde jedoch mit elf von 14 Stimmen genehmigt.
6000 Euro gibt es für die Dixielandtage am Lesumhafen, 2300 Euro für die Anschaffung einer Fahrrad-Service-Station, 1927,80 Euro für ein SportboxAbo, 790,29 Euro für den Zirkus Fifex der SVGO, 439 Euro für eine Doppelsprossenwand bei EPSYMO e. V.
Der TSV-Lesum-Burgdamm e. V. erhält 4000 Euro für die Erneuerung der Duschanlage in der Sporthalle Bördestraße, eine Ballwand für die TennisAußenanlage wird nicht bezuschusst.
Mit 500 Euro wird der Veranstaltungskalender vom Kulturbüro Bremen Nord unterstützt, die Umweltwächter des ALZ e. V. mit 1000 Euro, die Einrichtung eines Quartierscomputerraums jedoch nicht.
Die von der Galerie Hennemann beantragte Summe von 1624,86 Euro für das Programm des Lichthofs Kunstfabrik wurde mit neun Ja-, vier Nein-Stimmen und einer Enthaltung bewilligt.
Die AWO Soziale Dienste gGmbH möchte ein Kochprojekt im Jugendclub Fockengrund durchführen, und hatte dafür 1735,78 Euro beantragt, die bereits vom Jugendforum bewilligt wurden. Für die Burglesumer Kulturtage gibt es 6830
Euro. Eine Reparatur der Zuwegung zur Anlagestelle des Wassersportvereins Munte II e. V. wird nicht unterstützt.
Die Gestaltung der Sportumkleiden zum Abbau der Ängste und Streit, ein Antrag des Schulvereins der Grundschule Burgdamm e. V., wird mit 2000 Euro bezuschusst; hierfür stimmten zehn Beiratsmitglieder mit Ja, vier mit Nein. 575 Euro gehen an die Grundschule Burgdamm für die Ausstattung für Schulveranstaltungen.
Angebot der Stadtteilbibliothek Lesum
LESUM – „Linux ist weit mehr als ein Betriebssystem für Technikfans: Seit 1991 hat es die digitale Welt geprägt und steckt heute in unzähligen Geräten – von der Waschmaschine bis zum Supercomputer“, so Laura Heller, Bibliotheksleiterin in Lesum. Als freie Software biete Linux eine Alternative zu großen oft US-amerikanischen TechKonzernen, mehr Kontrolle über die eigenen Daten und die Möglichkeit, Teil einer
weltweiten Community zu werden. Beim Informationsabend werde verständlich erklärt, was Linux ist, wofür es steht und wie ein Umstieg gelingen kann. „Für alle, die neugierig auf digitale Selbstbestimmung sind.“
Die Veranstaltung findet in der Bibliothek, Hindenburgstraße 30, statt in Kooperation mit dem Chaos Computer Club. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0421 361 7142. fr
Theaterfahrten mit dem Heimatverein
Teilnehmer gesucht / Radtour fällt aus
Foto: Archiv
Am Lesumhafen finden sowohl die Eröffnung der Kulturtage als auch die Dixielandtage statt. Beide Events werden vom Beirat finanziell unterstützt.
es beim Beschluss der Bezuschussung einer Küchenzeile beim TSV St. Magnus e. V., 224 Euro, und für 200 Euro für die zweite Ausgabe des Magazins „Nordwärts“ des Vegesack Marketings. Voll finanziert werden zwei Trockentauchanzüge der DLRG für 2943,10 Euro. 1000 Euro gibt es für die „Musik im Grünen“ am 14. Juni am Bahnhof Burg des Vereins „Freunde der Konsonanz“. Das THW BremenNord wird mit 615 Euro für einen Wasserschlucker mit zwei Schiebern unterstützt. Insgesamt werden 57 429,05 Euro vergeben, eine Restsumme von 17 505,97 Euro ist vorhanden.
Der Beirat tagt erneut am Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr, im Sitzungsraum des Ortsamts, Untergeschoss, Oberreihe 2. Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Besuch der Senatorin für Inneres und Sport, Dr. Eva Högl, die sich auch zur Schwerpunktwehr in Burglesum äußern wird. Zudem haben die Grünen einen die Einrichtung eines Briefkastens an der Postfiliale Lesumer Heerstraße 93 beantragt. as Beirat Burglesum tagt erneut am 19. Mai / Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport, zu Gast
Das Projekt „Demokratie unter Feuer“ der Stadtbibliothek Bremen erhält 2500 Euro, der Heimatverein Lesum e. V. 224 Euro für seinen Veranstaltungsflyer und 200 Euro für die Anschaffung eines Monitors. Mit einer Gegenstimme wurde die Mitfinanzierung eines Traktors beim Segel-Verein Unterweser beschlossen; 2500 Euro. Je eine Gegenstimme gab
Zur Anpassung des Planverfahrens zum Bebauungsplan 1277 – südlich der Bahnstrecke Vegesack – Hauptbahnhof, Alter Kirchweg, Auf dem Pasch, Ferdinand-Dreier-Weg, An Knoops Park – (wir berichteten) gab es
nun einen Beschluss: Der Beirat verständigte sich mit acht Ja-, fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung auf die Alternative 2 in Verbindung mit einem integrierten Artenschutzgutachten für den westlichen Teil des Plangebiets. Einstimmig bewilligt wurden 5900 Euro für die Anschaffung und Montage einer neuen Rundbank für den Lesumer Markt aus dem ASV-Stadtteilbudget.
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LESUM – Der Heimatverein Lesum teilt mit, dass er im Winterhalbjahr sechs Theaterfahrten nach Bremerhaven anbietet. Geboten werde ein buntes Programm: Schauspiel, Oper, Operette, Ballett. „Für jeden ist etwas dabei.“ Die Vorführungen finden jeweils am Sonntag um 15 Uhr statt.
Ein Bus der Firma Frenzel sammelt an verschiedenen Haltestellen die Teilnehmer ein und fährt direkt vor das Theater in Bremerhaven. Wer
Interesse hat an einem Theater-Abo, kann sich bei Doris Treichel unter Telefon 0421 67368180 anmelden. Die voraussichtlichen Kosten für ein Abo mit sechs Vorstellungen im Winterhalbjahr und Bustransfer liegen zwischen 234 und 270 Euro. Sie sind abhängig von der Teilnehmerzahl und der Sitzplatzwahl. Die für Freitag, 29. Mai, geplante Fahrradtour durch das Werderland fällt wegen Bauarbeiten aus. red
Löhnhorst: Bürgersprechstunde
LÖHNHORST – Bürgermeisterin Christina Jantz-Herrmann und Ortsbürgermeister Ulrich Ruback laden zu einer Sprechstunde ein: am Montag, 18. Mai, von 15 bis 17 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus, Hauptstraße 12. Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, ihre Anliegen, Fragen, Anregungen, Ideen oder Kritiken direkt bei der Bürgermeisterin in einem offenen Gespräch vorzubringen. Weitere Bürgersprechstunden werden künftig auch in anderen Ortschaften stattfinden. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. fr
Stroh und Spargel
SCHWANEWEDE – Der SoVD
Schwanewede führt am Mittwoch, 27. Mai, von 9 bis 19 Uhr eine Fahrt zum Spargelhof nach Kirchdorf durch. Abfahrtsort ist der Hof von Rahden. Neben dem leckeren Spargelbüffet im Spargelhof Thiemann steht das Strohmuseum auf dem Programm. Nach Kaffee und Kuchen ist die Rückkehr nach Schwanewede für 19 Uhr geplant. Die Kosten in Höhe von 70 Euro sind im Bus zu entrichten. Anmeldungen werden bis zum Montag, 25. Mai, bei Günter Köck entgegengenommen unter der Telefonnummer 04209/4531 oder guenterkoeck@gmx.de . fr
Hilfe bei digitalen Problemen
SCHWANEWEDE – Die Digitallosen des Seniorenbeirats
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Schwanewede laden für Donnerstag, 21. Mai, in die Begegnungsstätte, Ostlandstraße 25 zur wöchentlichen digitalen Sprechstunde ein. Von 10 bis 12 Uhr bieten vier von ihnen Senioren kostenlose Hilfestellung beim Umgang mit Smartphone und Tablet an. Es erfolgt jeweils eine Einzelbetreuung, ganz egal, ob jemand als Neueinsteiger in die Welt von Smartphone und Tablet oder mit konkretem Anliegen kommt. Um Anmeldung unter Telefon 042 09 / 91 92 24 (AB) bei Manfred Kloppenburg wird gebeten. red
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auf f dem m Blumenthaler r Mark tplat z
Ins Gespräch kommen
BLUMENTHAL – Schon oft hat der Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal schöne Veranstaltungen in Kooperation mit dem Restaurant Union durchgeführt – wie erst jüngst beim Maibaumsetzen auf dem Blumenthaler Marktplatz. In Kürze ist es wieder soweit, und es findet zum zweiten Mal der Blumenthaler Frühschoppen statt. Am Pfingstmontag, 25. Mai, treffen sich Jung und Alt zum geselligen Beisammensein im Herzen des Stadtteils. In der Zeit von 11 bis 15 Uhr sind große und kleine Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eine schöne Zeit zu erleben.
„Es sollen alle gerne kommen“, sagt Silvia Schneider-Hartnack vom Vorstand des Fördervereins der Bürgerstiftung Blumenthal. Sie freut sich auf alle Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch auf Menschen aus anderen Stadtteilen oder dem niedersächsischen
Umland. Das Geschäft Golden Sweet aus der Landrat-Christians-Straße 142 war kürzlich zum ersten Mal beim Maibaumsetzen dabei. Am Pfingstmontag wird Golden Sweet vor Ort arabisches Gebäck sowie Kaffee und Tee anbieten. Außerdem soll gegrillt werden, wobei auch Geflügelbratwürste angeboten werden. Gegen den Durst helfen unterschiedliche Kaltgetränke, die ebenfalls vorgehalten werden. Für Unterhaltung ist natürlich auch gesorgt. Der Förderverein Bürgerstiftung konnte den Musiker und Sänger Peter Bagsik gewinnen, der beim Pfingstfrühschoppen auftreten und einige Songs darbieten wird. Abgerundet wird das Programm durch DJ Kaan, der dafür bekannt ist, für legendäre Partystimmung zu sorgen. „Wir freuen und auf ganz viele Besucherinnen und Besucher!“, wirbt Silvia Schneider-Hartnack für die Veranstaltung. rdr
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PREISINFORMATION
Zum 1. Juli 2026 ändern sich die Erdgaspreise für die nachstehenden Geschäftskundenlieferverträge in Bremen wie folgt:
Erdgaspreise ab 1. Juli 2026 für Gewerbekunden
swb Erdgas Besonderheit Grundpreis in EUR pro Zähler (netto)
swb Erdgas vario
swb Erdgas compact plus
Jahresverbrauchsstufen:
Stufe 1 (bis 10.000 kWh/a)
Stufe 2 (10.001 bis 150.000 kWh/a)
Stufe 3 (150.001 bis 300.000 kWh/a)
Jahresverbrauchsstufen:
Stufe 1 (150.000 bis 300.000 kWh/a)
Stufe 2 (300.001 bis 1,0 Mio. kWh/a)
Stufe 3 (1.000.001 bis 1,5 Mio. kWh/a)
Kostenlose
Beratung
Verbrauchspreis in Cent pro kWh¹ (netto) Messpreis in EUR pro Zähler (netto)
¹ Kilowattstunde | ² Zählergröße G4 bis G25 | ³Zählergröße G40 bis G100 | ⁴Zählergröße G160 und G250
Die Abrechnung des gelieferten Erdgases erfolgt gemäß Preisangabenverordnung in Kilowattstunden (kWh). Die Umrechnung von Kubikmetern (m³) in kWh berücksichtigt die über die gesamte Abrechnungsperiode relevanten, monatlichen Abrechnungsbrennwerte und die Gaszustandszahl. Grundlage für die Berechnung ist die DVGW-Richtlinie G 685, Gasabrechnung. Details zu Umfang, Anlass und Voraussetzungen der Preisänderungen finden Sie in einem separaten Preisänderungsschreiben und auf unserer Internetseite.
Eine Zählerablesung zum Preisänderungstermin erfolgt nicht. Wir ermitteln die Zählerstände rechnerisch. Dabei werden die turnusmäßigen Ableseergebnisse des Einzelkunden und die jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen je Kundengruppe berücksichtigt. Die zu zahlenden Abschlagsbeträge bleiben bis zur nächsten Jahresablesung unverändert. Sie können Ihre Zählerstände auch ganz einfach im Internet eingeben unter www.swb.de/zaehlerstand oder hierfür die swb Service-App nutzen. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
swb Vertrieb Bremen GmbH Bremen, 17. Mai 2026 swb.de
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Alles im Lot: Bausenatorin Özlem Ünsal legt die Wasserwaage an. Im dritten Qurtal 2027 ziehen die Bewohner ein.
Ein gemischt genutztes Quartier
Grundsteinlegung für Neubaugebiet „Maria Buck“ in Osterholz erfolgt
VOLKER ALTHOFF
„Osterholz ist unser Kinderund Wohnzimmer. Deshalb ist es uns umso wichtiger, dass wir hier Gas geben“, sagt Amer Sandawi. Er ist Projektentwickler und Geschäftsführer der AMM Holding GmbH und schafft rund 100 neue Wohneinheiten im Neubaugebiet „Maria Buck“ in Osterholz. Bei der Grundsteinlegung verriet er, dass er im dortigen Stadtteil groß geworden ist. „Es ist schön, hier zu sein.“
Dieses Ereignis sei ein besonderer Anlass, weil es wichtig sei, Wohnraum zu schaffen, betonte Bausenatorin Özlem Ünsal in ihrem Grußwort. Und
das passiert hier an dieser Stelle: Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal an der Osterholzer Heerstraße entsteht in den kommenden 15 Monaten ein gemischt genutztes Quartier mit 30 Reihenhäusern und zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 69 Wohnungen. „Wir haben den Schritt hier richtig gemacht; es ist ein großer Schritt, um die Anspannung auf dem Wohnungsmarkt entgegenzuwirken und eine Entspannung herbeizuführen“, so die Bausenatorin. Mit dem Projekt wird dringend benötigter Wohnraum für Bremen geschaffen: Alle Wohneinheiten entstehen im geförderten Wohnungsbau.
„Hier entwickelt sich etwas“, meinte Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter, der sich begeistert über das neu wachsende Wohnquartier freut. „Viele Leute bleiben hier im Stadtteil.“ Zur regionalen Verbundenheit bekennt sich auch Amer Sandawi: „Das ist unser Markenkern und hat eine hohe Qualität. Deswegen investieren wir hier vor Ort. Osterholz liegt uns am Herzen.“ Ziel sei es, ein lebendiges Quartier zu entwickeln, das unterschiedlichen Lebensentwürfen gerecht werde – von Familien bis hin zu Singles. Die Kombination aus Reihenhäusern, Wohnungen, sozialer Infrastruktur und Freiflächen schaffe ein nachhalti-
ges und zukunftsfähiges Wohnumfeld.
Mit der exklusiven Vermarktung der Wohneinheiten ist das Immobilienberatungshaus Robert C. Spies beauftragt. Der Name des neuen Areals geht auf die gleichnamige Leiterin des ersten Säuglingsheims in Alt-Osterholz, Maria Buck, zurück. Die Fertigstellung des gesamten Quartiers ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Zum Abschluss ihrer kurzen Rede wünschte Bausenatorin Ünsal allen an der Entstehung des Wohnquartiers alles Gute und bemerkte: „Ich bin zuversichtlich, dass es hier klappen wird, vor allem unfallfrei.“
Die Großgarage in der Kreuzstraße
Luxus-Schuppen im Ostertor-Viertel
In der Kreuzstraße zwischen dem Sielpfad und der Weberstraße steht ein Bauwerk mit einer ungewöhnlichen, sehenswerten Fassade. „Großgarage Hinsch“ steht über der Toreinfahrt. Ein Blick durch das Torgitter zeigt einen Glas überdachten Innenhof mit Garagen. Von 1927 bis 1929 entstand das expressionistisch „angehauchte“ Gebäude durch den Maurermeister Carl Grabau aus Woltmershausen. Zu der Zeit leisteten sich nur Wohlhabende einen Wagen, der oftmals von einem Chauffeur gelenkt wurde. Zahlreiche Kaufleute und Automobilbesitzer wohnten in den prachtvollen Vil-
len am Osterdeich und mieteten hier einen Stellplatz. Fahrzeugreparaturen führte die hauseigene Werkstatt mit Tankstelle und Automobilverkauf durch. Es gab einen Ausstellungsraum für Neufahrzeuge und neben der Toreinfahrt kleine Geschäftsräume mit Schaufenstern. Die Wohnungen im 1. Stockwerk wurden vermietet. Seit 1973 steht die Großgarage unter Denkmalschutz. Den Werkstattbetrieb stellte die Familie Hinsch 1991 ein. Die Tankstelle schloss ebenfalls, weil große Tanklastwagen kaum noch die Servicestation in der engen Kreuzstraße anfahren konnten. Serie Bremer BAUTEN von Peter Kurze
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Kulturanerweser
Neues Motto-Konzert mit Kortjan
RÖNNEBECK – Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Kulturanerweser“ lädt die Musikgruppe Kortjan auch in diesem Jahr wieder zu einem Mottokonzert ein. Das Konzert findet Sonntag, 31. Mai, 16 Uhr, im Veranstaltungsraum des Bestattungshauses Hosty in der Rönnebecker Straße 79 statt. Der Titel des Konzertes lautet diesmal: „Folgt uns in die Musik der 70er Jahre“. Wer Kortjan kennt, weiß, dass wieder ein
breites Spektrum an Musikgenres zu diesem verrückten bunten Jahrzehnt mit dem speziellen „Kortjansound“ bearbeitet wurde. Die vier Musiker unterhalten mit Gitarren, Flöten, Mundharmonikas und mehrstimmigem Gesang. Die Karten für dieses Konzert sind im Vorverkauf für zehn Euro bei Familie Hosty unter der Telefonnummer 0421 / 603 98 78 und auch bei Behrens Optik in der Schwaneweder Straße 3b zu erwerben. fr
ADFC fordert deutliche Maßnahmen
Drahteselfahrer in Bremen-Nord sollen besser geschützt werden
BREMEN-NORD – „Deutliche und unverzügliche Maßnahmen zum Schutz der nordbremischen Radfahrenden“, fordert Jürgen Möller, als Sprecher und im Namen der Stadtteilegruppe Bremen-Nord des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). „Täglich erschüttern uns die Meldungen von schweren Radfahrunfällen und in Blumenthal begann das neue Jahr tragischerweise mit einem tödlich verunglückten Radfahrer.“ Bei mehr als drei von vier Unfällen liege die Hauptschuld bei anderen Verkehrsteilnehmern. Häufig würden von Autofahrenden beim Abbiegen oder beim Öffnen der Tür Radfahrende übersehen. Zudem könnten Ablenkung durch das Handy oder Einflüsse von Drogen oder Alkohol mit im Spiel sein, so der ADFC-Sprecher. Jetzt in der Wachstumsphase der Pflanzen müssten die Radrouten bei der Grünpflege auch Vorrang haben, wenn die Natur die Wege wieder dramatisch einengt, findet Jürgen Möller. Grundsätzlich sieht der Sprecher den nordbremischen Beiratspolitikern gute Ansätze zum Schutz der Radfahrenden. Der ADFC lobe auch die Zusam-
menarbeit mit der Polizei, den engagierten Winterdienst sowie die zeitnahe Beseitigung der gravierendsten Frostlöcher. Aber die Maßnahmen seien noch stark ausbaufähig, meint Jürgen Möller und nennt beispielhaft die Bruno-BürgelStraße. Der Beirat nahm den Bürgerantrag einer besorgten Anwohnerin vor rund zwei Jahren auf und ging auch auf die Vorschläge des ADFC in seinem Auftrag an das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) ein. Aus den
Beiratsmitteln wurde nun eine Markierung auf der Fahrbahn angebracht. „Schön, dass es in relativ kurzer Zeit umgesetzt wurde. Aber die Umsetzung entspricht nicht den heutigen rechtlichen Möglichkeiten und Erfordernissen“, so der Sprecher. Der Landkreis Osterholz mache es seit Jahren positiv mit seinen „Sharrows“ - dem Radsymbol mit zwei Dreiecken mittig auf der Fahrbahn - vor. Der Beirat sollte sich aus Sicht des ADFC an den Kosten wegen
fachlicher Mängel nicht beteiligen und Nachbesserung fordern.
Ein anderes Beispiel sei der Radweg in der Hindenburgstraße bei der Lesumer Schmiede. Dort gebe es im Wurzelbereich eine Sandmulde mit einer scharfen Kante. Für Fahrräder aller Art extrem gefährlich und seit seiner Meldung sei nichts passiert, so Jürgen Möller. Der ADFC schlage nun einen „Runden Tisch“ für sicheren Radverkehr vor. red
Auch scharfe Kannten und Sandmulden, wie hier in der Hindenburgstraße, können zur Gefahr für Radfahrer werden.
Foto: ADFC
Wie
GESUNDHEIT IN SERIE
Unsere Veranstaltungsreihe
man Endometriose erkennt und behandelt
Starke Regelschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch:
Wenn die Regel zur Qual wird
20. MAI 18.00 Uhr KLINIKUM BREMEN-NORD
Starke Regelschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch: Wie man Endometriose erkennt und behandelt
Referent: PD Dr. Marc-Philipp Radosa
Nach einer Sommerpause geht es mit der Reihe „Gesundheit in Serie“ ab September weiter mit neuen Terminen und Themen, die auch unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie veröffentlicht werden.
Endometriose ist weit mehr als nur „ein bisschen Regelschmerz“. Fast jede vierte junge Frau ist betroffen. PD. Dr. Marc-Philipp Radosa, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Bremen-Nord, spricht im Interview über verborgene Ursachen, moderne Diagnostik und die Hoffnung nach der Schwangerschaft. Welche Symptome deuten auf Endometriose hin, woran kann man das festmachen? Der entscheidende Faktor ist das subjektive Empfinden: Wenn der Schmerz den Alltag beherrscht und zur Belastung wird, sollten wir genauer hinschauen. Typisch für eine Endometriose sind starke Unterleibsschmerzen, die oft bis in die Beine ausstrahlen können. Da sich diese Symptome stark mit herkömmlichen Regelschmerzen überschneiden, ist die Abgrenzung für die Patientinnen oft schwierig. Häufig wird die Erkrankung erst zum Thema, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt – dabei ist der Schmerz oft schon Jahre vorher ein deutliches Warnsignal.
Dr. Marc Radosa, Chefarzt der Gynäkologie im Klinikum Bremen-Nord.
FOTO: GESUNDHEIT NORD
Wie funktioniert die Diagnose?
können wir heute Untersuchungen durchführen, für die vor 40 Jahren noch eine große Bauchoperation nötig gewesen wäre. Wir schauen heute genauer hin – und wer genauer hinschaut, sieht eben mehr.
Ist Endometriose vererbbar?
Es gibt tatsächlich Hinweise auf eine genetische Komponente, auch wenn die Forschung hier noch nicht am Ziel ist. Was wir wissen: Vererbt wird vermutlich die Art der zellulären Immunantwort. Das bedeutet, wie der Körper darauf reagiert, wenn Zellen der Gebärmutterschleimhaut im Bauchraum auftreten. Wir beobachten auch regionale Unterschiede in der Häufigkeit, was ebenfalls für eine genetische Prävalenz spricht.
Ist die Endometriose nach einer Schwangerschaft geheilt?
WANN: Jeweils mittwochs 18 bis 19 Uhr, abwechselnd an unseren Standorten
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Sind viele Frauen betroffen? Endometriose ist kein „SchwarzWeiß-Phänomen“, sondern eher ein breites Spektrum. Mit moderner Kameratechnik könnten wir theoretisch bei jeder zweiten Frau Endometriose-Gewebeveränderungen finden. Das ist fast schon ein Normalbefund. Die entscheidende Frage ist jedoch die Ausprägung: Bei vielen bleibt die Erkrankung symptomlos, für andere wird sie zur ernsthaften chronischen Belastung. In der Gruppe der 20- bis 40-Jährigen leiden immerhin 20 bis 25 Prozent unter behandlungsbedürftigen Symptomen.
Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) gilt nach wie vor als „Goldstandard“ für den endgültigen Nachweis. Aber wir sind heute zurückhaltender und patientenorientierter. Vor 15 Jahren wurde sehr schnell operiert. Heute machen wir das von den Lebensumständen abhängig. Wenn eine 20-jährige Patientin mit klassischen Beschwerden zu uns kommt, ist eine medikamentöse Therapie über einige Monate oft das erste Mittel der Wahl. Erst wenn das nicht hilft oder ein unerfüllter Kinderwunsch im Raum steht, greifen wir zum operativen Eingriff. Zudem sind bildgebende Verfahren wie der Ultraschall heute so präzise, dass wir Endometriose oft schon ohne Operation erkennen können.
Ist es ein neuartiges Krankheitsbild, oder wusste man früher nur nicht davon?
Das Krankheitsbild ist alt, es wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben. Was sich verbessert hat, ist unser Blick darauf. Dank der minimalinvasiven „Schlüsselloch-Chirurgie“
„Heilung“ ist das falsche Wort, aber es gibt einen therapeutischen Effekt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit produziert der Körper vermehrt Gestagen. Dieses Hormon hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut – und damit auch die Endometriose-Herde. Dieses Prinzip machen wir uns auch in der hormonellen Therapie zunutze, um das hormonelle Gleichgewicht zugunsten der Patientin zu beeinflussen.
Um Betroffenen Wege aus dem Schmerz aufzuzeigen, bietet die Frauenklinik am Klinikum Bremen Nord eine regelmäßige Endometriose-Sprechstunde an. Am Mittwoch, 20. Mai, findet zudem ein Informationsabend für Patientinnen und Interessierte statt. Experten klären über modernste Diagnostik und individuelle Behandlungsmethoden auf.
Kortjan gibt am 31. Mai ein Konzert. Foto: fr
IHRE GESUNDHEIT
Vortrag
OHZ – Dr. med. Michael Goda, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Kreiskrankenhaus Osterholz, hält am Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr, einen Vortrag zum Thema Patientenverfügung. Im Jahre 2009 wurde diese im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Der Gesetzgeber wollte damit das in der Verfügung ausgeübte Grundrecht auf Selbstbestimmung stärken und Unsicherheiten bei Patienten, Ärzten und Angehörigen entgegenwirken. Der Bundesgerichtshof hat in den letzten Jahren durch zwei Urteile die formalen Anforderungen an eine rechtsverbindliche Patientenverfügung präzisiert.
Zunehmend mehr Menschen in Deutschland verfassen eine Patientenverfügung. Letztlich sollte sich aber jeder frühzeitig die Zeit nehmen, sich mit der Abfassung einer Patientenverfügung auseinanderzusetzen. Der Vortrag befasst sich ausführlich mit gesetzlichen, ethischen und formellen Grundlagen der Patientenverfügung. Der Referent gibt leicht verständliche Tipps zur Herangehensweise, Beratung und Ausfertigung der Patientenverfügung. Der Vortrag soll Unsicherheiten abbauen und zur Auseinandersetzung mit diesem für alle außerordentlich wichtigen Thema anregen.
Eine Anmeldung zu dem Vortrag unter ibf@kkhohz. de ist sowohl für die Teilnahme im Saal als auch online erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit für Fragen an Dr. Michael Goda. fr
Das minimalinvasive Vorgehen bei Schlittenprothesen ermöglicht einen schnellen Muskelaufbau nach der Operation. Foto: Rotes Kreuz Krankenhaus
Der „kleine Gelenkersatz“
Schlittenprothesen als Alternative zum vollständigen Kniegelenkersatz
NEUSTADT – Wenn der Knorpel durch Gelenkverschleiß (Arthrose) nur an der Innenoder Außenseite des Kniegelenkes vollschichtig abgenutzt ist, kommen im Rotes Kreuz Krankenhaus Teilprothesen für das Knie zum Einsatz. Vor allem ältere Patienten profitieren von der Operationstechnik. Der Vorteil sogenannter Schlittenprothesen ist die minimalinvasive, „weichteilschonende“ Operation: Muskeln, Bänder und Sehnen werden dabei kaum in Mitleidenschaft gezogen. Voraussetzung für den „kleinen Gelenkersatz“: Die Gegenseite des Gelenkes sollte noch weitgehend intakt und auch die Seitenbänder müssen noch gut erhalten sein. Im Vergleich zum vollständigen Kniegelenkersatz erholen sich die Patientinnen und Patienten deshalb schneller und es treten insgesamt weniger Komplikationen auf. „Auch die Kniescheibe bleibt unberührt und – ganz wichtig – das vordere
Kreuzband mit seinem großen Einfluss auf Stabilität, Steuerung und Gangsicherheit bleibt erhalten“, erklärt Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK).
Durch den schonenden Zugang gelingt der Muskelaufbau nach der Operation schneller. Die Studienlage zeigt, dass circa 90 Prozent der Patienten mit Schlittenprothesen wieder zu ihrem ursprünglichen Sportprogramm zurückkehren können. Das geeignete Narkoseverfahren – ob Voll- oder Regionalanästhesie – wird im RKK in enger Zusammenarbeit mit Patient und Anästhesie-Fachärzten geplant. Spezielle Schmerztherapeuten sorgen für Schmerzfreiheit während und nach dem Eingriff, Betroffene können eigenständig die Blockade der schmerzleitenden Nervenbahnen dosieren. Trotz der Vorteile lag der Anteil an
implantierten Schlittenprothesen im deutschen Endoprothesenregister im Jahr 2018 bei nur 12,6 Prozent. Dies mag auch daran liegen, dass Operateure für den erfolgreichen Einsatz dieses Teilgelenkersatzes besonders viel Erfahrung brauchen. „Ist dies gegeben, bringt auch ein OP-Roboter, wie in manchen Kliniken eingesetzt, keinen messbaren Vorteil für die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten. Dieser verlängert zudem den Eingriff“, erklärt Arnold. Im RKK halten die implantierten Schlittenprothesen mehr als doppelt so lange wie im Bundesdurchschnitt, das belegen Zahlen des deutschen Endoprothesenregisters von 2022.
Mehr Informationen rund um Gelenkerhalt und Gelenkersatz gibt es bei einem Vortrag am Mittwoch, 20. Mai, 14 bis 16 Uhr, im Tagungszentrum RKK. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. red
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Sei du selbst.
Gastbeitrag von Arzt Michael Bohnsack
VON MICHAEL BOHNSACK
Patientinnen und Patienten sollen nicht nur medizinisch optimal versorgt werden, sondern sich auch menschlich gut aufgehoben fühlen.
Denn erfolgreiche Medizin bedeutet für mich immer auch, Vertrauen zu schaffen und Lebensqualität zurückzugeben.
Als Chefarzt der Orthopädie am Diako Krankenhaus Bremen erlebe ich täglich, welche Bedeutung Mobilität für die Lebensqualität hat. Schmerzen in Hüfte oder Knie schränken nicht nur die Beweglichkeit ein, sondern beeinflussen das gesamte Leben. Genau hier setzt unsere Arbeit im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung an. Unser Anspruch ist es, jedem eine individuell abgestimmte Behandlung zu ermöglichen. Dabei verbinden wir langjährige Erfahrung mit modernen medizinischen Verfahren. Die Implantation von künstlichen Gelenken gehört heute zu den erfolgreichsten Eingriffen der Orthopädie. Wir legen großen Wert auf eine sorgfältige Diagnostik und eine umfassende Beratung. Im Zentrum steht immer die Frage, welche Therapie den größten Nutzen bringt. Nicht immer ist eine Operation der erste Schritt. Zunächst prüfen wir alle konservativen Möglichkeiten, bevor wir einen operativen Eingriff empfehlen. Ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, wie unser seit 2012 zertifiziertes Zentrum, lebt von der engen Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten Hand in Hand. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit beginnt bereits vor der Operation und setzt sich in der Nachsorge konsequent fort. Besonders wichtig ist mir dabei die Kommunikation. Patientinnen und Patienten sollen jederzeit verstehen, welche Schritte geplant sind und warum. Transparenz schafft Vertrauen und ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der schnellen Mobilisation nach der Operation. Durch individuell abgestimmte Rehabilitationskonzepte unterstützen wir Patientinnen und Patienten dabei, möglichst rasch in ihren Alltag zurückzukehren. Die Endoprothetik entwickelt sich stetig weiter. Neue Materialien, verbesserte Operationstechniken und digitale Planungsverfahren eröffnen immer präzisere Möglichkeiten. Diese Entwicklungen aktiv zu begleiten und sinnvoll in die Versorgung zu integrieren, sehe ich als zentrale Aufgabe unserer Klinik.
Vortrag vor Ort & online
Die Patientenverfügung
Wer? Wann? Wie? Warum?
Mittwoch, 20.05.2026, 18:00 Uhr
Referent
Dr. med. Michael Goda
Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin Kreiskrankenhaus Osterholz
Die Veranstaltung findet sowohl im Großen Saal der Gesundheitsschule als auch online statt.
Anmeldung per E-Mail: ibf@kkhohz.de
Tipps zum
Thema Gesundheit
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Begleitung für Menschen, die sich nicht länger nur über Rollen definieren möchten Du funktionierst, trägst Verantwortung, bist stark für andere und spürst dennoch Erschöpfung? Dauerhafte Anpassung macht krank körperlich wie seelisch. Ich begleite dich in einer geschützten 1:1-Begleitung zurück zu dir. Wir lösen alte Überzeugungen und innere Antreiber, klären, was wirklich zu dir gehört, und stärken deine innere Stabilität und Klarheit. In meiner Herzensreise (ab 22.08.2026) heilen wir alte Verletzungen und vertiefen die Verbindung zu deinem Herzen. Die Schwellenreise (ab 30.08.2026) unterstützt dich, bewusst in einen neuen Lebensabschnitt zu treten. Familienaufstellungen bringen Frieden und Klarheit in deine Beziehungen. Nachhaltige Gesundheit beginnt dort, wo du aufhörst, gegen dich selbst zu leben. Petra Vollmann www.starkmitherzundverstand.de oder 0421 / 4331563
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CED: Der richtige Zeitpunkt für eine Operation bei Morbus Crohn
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Tumor bei der Darmkrebsvorsorge – was nun?
Prof. Dr. Emile Rijcken
Chefarzt der
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Knie und Hüfte: Infos rund um Gelenkerhalt undGelenkersatz 20. Mai 2026, 14–16 Uhr Tagungszentrum RKK
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung ist nicht notwendig.
Dank an Norbert Wellbrock und Rainer Lotze vom Bürgerbusverein Ritterhude
RITTERHUDE – Bürgermeister Jürgen Kuck hat Norbert Wellbrock und Rainer Lotze für ihr langjähriges und herausragendes Engagement im Bürgerbusverein Ritterhude gedankt. Beide prägten den Verein seit seiner Gründung im Januar 2013 maßgeblich und wurden im Zuge ihrer Verabschiedung aus dem aktiven Vorstand zu Ehrenvorsitzenden ernannt, heißt es aus der Gemeinde. Norbert Wellbrock war über viele Jahre als erster Vorsitzender tätig, während Rainer Lotze die Aufgabe des Kassenwarts übernahm. Gemeinsam
begleiteten und gestalteten sie die Entwicklung des Vereins von Beginn an. „Aus zunächst 22 Gründungsmitgliedern entstand ein stabiler und engagierter Verein, der heute rund 60 Mitglieder sowie mehr als 25 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer zählt.“
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Plätze frei für einen Workshop am 30. Mai
BLUMENTHAL – Im Doku, Heidbleek 10, findet am Samstag, 30. Mai, von 14 bis 18 Uhr ein Workshop mit griechischen Volkstänzen statt. Die aus Griechenland stammende Kursleiterin Chaidoula LymperoudiChristoffers unterrichtet die
traditionellen Tänze ihrer Heimat seit über 30 Jahren und gibt Hintergrundinfos zu den Liedern, Tänzen und zur Kultur des Landes. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro; weitere Infos unter Telefon 624141 oder EMail: haidoula@t-online.de . fr
Ein wichtiger Meilenstein sei im April 2014 mit der Inbetriebnahme des ersten Fahrzeugs und dem Start der ersten Fahrten erfolgt. Seither habe sich der Bürgerbus als verlässliches Angebot im öffentlichen Nahverkehr etabliert. Bereits im September 2016 konnte der 10 000. Fahrgast begrüßt werden – damals waren 24 Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz. Im April 2024 feierte der Bürgerbusverein sein zehnjähriges Bestehen. „In dieser Zeit wurden rund 330 000 Kilometer zurückgelegt und tausende Fahrgäste sicher an ihr Ziel gebracht – ein eindrucksvoller Beleg für den nachhaltigen Erfolg des Projekts und das Engagement der Ehrenamtlichen.“ Mit ihrem Einsatz hätten Norbert Wellbrock und Rainer Lotze den Bürgerbusverein Ritterhude entscheidend geprägt und einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und zum gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde geleistet.
Bürgermeister Jürgen Kuck betonte: „Ein großes Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz, die investierte Zeit und den wertvollen Beitrag für unsere Gemeinde Ritterhude.“ fr
Deutscher Mühlentag
RITTERHUDE – Am Pfingstmontag, 25. Mai, findet der Deutsche Mühlentag statt. Der Heimat- und Bürgerverein Ritterhude e. V. lädt von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Mühle ein. Gleichzeitig feiert er seinen 55. Geburtstag. Da das 50. Jubiläum coronabedingt
Ein Blick hinter die Kulissen
Der Pflege- und Sozialdienst vacances lädt am Mittwoch, 27. Mai 2026 von 10 bis 18 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. In der Tagespflege in der Charlotte-Wolff-Allee 9 in Bremen-Lesum haben Interessierte die Gelegenheit, die Räumlichkeiten kennenzulernen und bei einer Bratwurst oder einer Tasse Kaffee ganz unverbindlich mit dem Team ins Gespräch zu kommen.
Mitarbeitende aus Pflege, Hauswirtschaft und Sozialdienst stehen für Fragen rund um die häusliche Versorgung zur Verfügung. Zudem werden drei informative Vorträge angeboten (eine kurze Anmeldung wird erbeten):
11:00 Uhr: Pflegebedürftig und jetzt? 14:00 Uhr: Möglichst lang zu Hause bleiben!
Jeder Mensch wünscht sich ein Zuhause, in dem er sich sicher und geborgen fühlt. Die vertraute Umgebung gibt Halt – ganz besonders, wenn sich das Leben verändert, etwa nach einem Unfall, bei Krankheit oder im
Auf dem Stationsgelände fühlen sich Teichmolche wohl. Symbolfoto: fr
„Auf dem Molchpfad“
SCHÖNEBECK – Die Ökologiestation lädt Kinder von fünf bis acht Jahren am Dienstag, 26. Mai, um 10 Uhr zu der Mitmachaktion „Auf dem Molchpfad“ ein. Kinder hören zunächst eine Geschichte aus dem Leben der Molche und erkunden dann in Kleingrup-
ausfallen musste, wollen die Organisatoren beide Events „unter einem gemeinsamen Dach begehen“ Angeboten werden Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Bratwurst – für Mitglieder umsonst. Sie werden gebeten, sich unter 04292 / 35 85 anzumelden. red
Alter. Hier setzt vacances an: Die Mitarbeitenden unterstützen individuell im Alltag – bei der Pflege, im Haushalt, beim Einkaufen oder bei Terminen. Manchmal ist es der Wohnungsputz, manchmal ein Behördengang oder einfach Zeit zum Kaffeesieren oder für einen gemeinsamen Theaterbesuch. Feste Ansprechpartner:innen sorgen dabei für Verlässlichkeit und schaffen Vertrauen.
Die ambulante Pflege umfasst sowohl die Grund- und Behandlungspflege als auch Tagespflegen, die für Abwechslung, soziale Kontakte und die Entlastung pflegender Angehöriger sorgen.
Ergänzend hilft die Pflegeberatung dabei, Ansprüche zu klären und passende Leistungen zu organisieren. Mit dem VitalCoach werden zudem gezielt Mobilität, Kraft und Ausdauer gefördert. Viele der Leistungen können ganz oder teilweise über die Pflege- oder Krankenkasse abgerechnet werden.
Für Fragen und Anmeldungen steht das Team unter 0421 70 60 77 oder web@vacances.de zur Verfügung.
pen auf dem Stationsgelände, wo Teichmolche sich wohlfühlen.
Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Es ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0421 2221922 oder info@oekologiestation-bremen. de. fr
Bilderbuchkino in Ritterhude
RITTERHUDE – Kinder und ihre Eltern werden am Dienstag, 19. Mai, um 15.30 Uhr zu zwei Bilderbuchkinos in die Gemeindebücherei Ritterhude, Riesstraße 9, eingeladen. Präsentiert werden folgende Geschichten: „Die Froschkönigin“ und „Amelie & die Entdecker“. Zum Inhalt: „Froschkönig einmal anders! Die einsame Prinzessin möchte unbedingt einen Prinzen an ihrer Seite, doch Prinzen sind rar. Einen findet sie, doch der hat keine Lust aufs Heiraten und schickt der Prinzessin stattdessen seinen Freund, den Frosch...“
Zum Inhalt des zweiten Buches: „Amelie ist eine Neugierige, eine Weltentdeckerin (...) eine Allesgenauwissenwollerin. Die Inselbewohner wundern sich sehr über dieses Wesen, so ohne Rüssel, Pfoten oder Fell: ein komischer Vogel! Doch die Tiere nehmen sie freundlich auf, bauen ihr ein Haus und werden selbst zu Forschern.“
Das Bilderbuchkino richtet sich an alle Kinder und Fans im Alter ab vier Jahren. Die Veranstaltungsdauer beträgt zirka 30 Minuten und findet vor Öffnung der regulären Servicezeit statt. Der Eintritt ist frei. fr
Manchmal braucht es einfach einen Ort, an dem man sich gut aufgehoben fühlt. Bei uns stehen Menschlichkeit, Fürsorge und persönliche Nähe im Mittelpunkt.
Lernen Sie unsere Tagespflege kennen, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und kommen Sie mit unserem Team ins Gespräch. Erfahren Sie, wie wir den Alltag unserer Gäste mit Herz, Struktur und Lebensfreude gestalten.
Ob für sich selbst oder für Angehörige – wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich.
Tag der offenen Tür am 27.05.2026 ab 10 Uhr in der Tagespflege Lesum Tach
Charlotte-Wolff-Allee 9
Mehr Infos unter vacances.de oder per Telefon 0421 / 70 60 77
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Kuck, Rainer Lotze, Norbert Wellbrock, Jan Sörnsen, Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit (von links). Foto: fr
Lamellenaustausch von Kunststoff auf Aluminium u.v.m
„So
habe ich das noch nie gesehen!“
Fotofreunde Vegesack und Umgegend stellen im Kreishaus I in Osterholz-Scharmbeck aus
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Fotos von A bis Z, von Apfel bis Zusammenhalt, stellen derzeit die Fotofreunde Vegesack und Umgegend im Kreishaus I in Osterholz-Scharmbeck aus.
Eberhard Altstädt, Michael Brose, Anja Elbrandt-Hanke, Edyta Finaske, Bernd Grunschwitz, Birgit Hahn, Norman Hanko, Hartmut Hasse, Reinhild Homburg, Henner Lübkemann, Manfred Malth, Peter Mandrella, Ulrich Reiß und Roswitha Weber zeigen insgesamt 62 Bilder. Zu beschauen ist beispielsweise eine besondere Aufnahme einer Waschmaschine, ein „Rotes Auto gespiegelt im Schaufenster“, „Taxi nach Paris“, „Das Fahrrad“, „Sandgeflüster“ oder „Sibirischer Uhu vor Nebel“.
Sein Lieblingsbild sei „Dampflok rückwärts“: Er habe es fotografiert, als die Lok nach hinten gefahren sei, weshalb der Qualm zu ihrer Spitze geht, berichtet Ulrich Reiß, der zuvor in die Ausstellung eingeladen hatte. Er berichtete über zwei Gruppen: Es gebe zum einen die Fotografen und zum anderen die Genussmenschen, die sich die Zeit nehmen, die Bilder anzuschauen. Und das, wobei
weltweit 5,3 Milliarden Fotos pro Tag oder 61000 Bilder pro Sekunde aufgenommen würden.
15 der insgesamt 20 Mitglieder der Fotofreunde Vegesack hätten sich an dieser ersten Ausstellung im Kreishaus I beteiligt. Für August plane der Verein unter „Vom Netz“, Fotos vom Kraftwerk Farge, wo alles
die Ausstellung. Foto: as
zurückgebaut wurde, auszustellen. Unter dem Titel „Überflüssig“ werde es Ende Oktober, Anfang November eine Ausstellung im Bürgerhaus Vegesack geben. Zudem fotografierten Mitglieder des Vereins für das Vegesack Marketing; kürzlich erst beim Kindertag. Ziel sei, öffentlich bekannter zu werden
und neue Mitglieder zu bekommen.
Die Ausstellung ist im Foyer bis zum 17. Juli zu den Öffnungszeiten des Kreishauses I, Osterholzer Straße 23 zu sehen: montags und donnerstags von 8 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr. a s
Wigald Boning und Jürgen Becker zu Gast
Programm im Ritterhuder Hamme Forum in den kommenden Wochen
RITTERHUDE – „In den nächsten Wochen erwarten wir zwei weitere kulturelle Highlights in der Region“, so Elmar Schäfer, Geschäftsführer des Hamme Forums.
Am Donnerstag, 28. Mai, um 20 Uhr, trete Wigald Boning auf und werde im Zuge seines Lichtbildervortrages etliche Anekdoten aus über 1000 Badetagen in Folge berichten. „Herr Boning geht baden“, heißt sein Programm. Seit Sommer 2022 bade er jeden Tag draußen, bei Wind und Wetter. „Er legte sich seitdem mit Schwänen und Frachtschiffkapitänen an, beschwamm das Meer, glasklare Bergseen und schlammige Tümpel, tauchte in Eislöchern ab und krönte sich selbst am Coronation Day mit einem Bad in der Londoner Themse – Salbung mit zweifelhaften Pflegeprodukten inbegriffen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tickets kosten ab 30 Euro. Ein paar Tage nach der Torfnacht, die am Samstag, 30. Mai, 20 Uhr, mit New Model Army und Terry Hoax Open Air stattfindet, werde Jürgen Becker mit einer pointierten Mischung aus Musik und Kabarett das Herz der Besucher höherschlagen lassen: am Dienstag, 9. Juni, 20 Uhr. Sein Programm trägt den Titel „Deine Disco. Geschichte in Scheiben – wie Musik Politik macht“. „Ohne die revolutionäre Erfindung der E-Gitarre wäre die Geschichte anders verlaufen: So hatten die 68er Jimy Hendrix, die Hippies Janis Joplin u nd Woodstock, die Hausbesetzer Ton Steine Scherben, die
Mitmach-Finissage „knülle.“
Finissage: Künstler und Kunstvermittler Luis Toledo lädt zum Malen ein
BLUMENTHAL – Die großen Formate der aktuellen Ausstellung „knülle.“ von Luis Toledo bestimmen seit Anfang April nicht nur das Raumgefühl im Nunatak, Kapitän-DallmannStraße 2, sondern verführen die Betrachter auch immer wieder zu Gedanken wie: „Könnte ich nicht auch mal selbst so kritzeln?“ Oder sogar zu dem Impuls: „Ich hätte Lust, diese Tapetenkunstwerke an der Wand auszumalen. Das geht natürlich nicht“, so die Organisatoren. Aber Luis Toledo sei nicht nur Künstler, sondern auch Kunstvermittler, so dass er sich statt einer Finissage überlegt habe, genau das zu ermöglichen: Am Donnerstag, 21. Mai, ab 10 Uhr wird eine exklusive Schüler-Gruppe kritzeln und ausmalen dürfen und von 12 Uhr bis 13.30 Uhr sind dann alle Interessierten eingeladen, mitzumachen. „Weitere Überraschungen nicht ausgeschlossen!“ Die Ausstellung kann noch Montag und Mittwoch, 16
Die großformatigen Bilder verführen die Betrachter, selbst malen zu wollen, meinen die Organisatoren. Foto: Quartier
bis 19 Uhr, besucht werden. Infos: www.instagram.com/ to_late_too Der Eintritt ist frei. fr
SONNTAG, 17. MAI
SIGNALSTATION
KulturKalender
KREISHAUS I
Party: „Maritime Meile erleben“. Ab 11 Uhr. – Vegesacker Weserpromenade 1.
DIENSTAG, 19. MAI
BÜRGERHAUS
Tanzcafé: „Wenn der Mai erwacht“, mit Hans-Jürgen Dymala. 14.30 Uhr. VVK im Café 7, TK 9 Euro, – Kirchheide 49.
STADTHALLE OHZ
Benefizkonzert: Heeresmusikkorps Hannover. 19.30 Uhr. K arten ab 18 Euro. – JacobFrerichs-Straße 1.
DONNERSTAG, 21. MAI
HAUS VIER DEICHGRAFEN
Konzert: „Eine musikalische Reise um die Welt“, mit Stefanie Golisch. 15 Uhr. Eintritt frei, bitte anmelden: Tel. 4095110. – Zum Alten Speicher 6.
SCHLOSS SCHÖNEBECK
Gastgeber-Sprache-KrimiLesung: Ursula Pickener und Marina Köglin: „Kriminelles zwischen Aue und Lesum“. 18 Uhr. Eintritt: 10 Euro. – Im Dorfe 3 – 5.
SIGNALSTATION
Gastgeber-Sprache-Lesung: Quinn Alexis „...wenn Sie so freundlich wären, mich reinzulassen?“. – Weserpromenade 1.
FREITAG, 22. MAI
ST. MARTINI LESUM
Friedensbewegung Bots & BAP, die Frauenbewegung Ina Deter, die Punker Patti Smith. Es ist der Soundtrack und seine Resonanzen in der Gesellschaft, die eine Bewegung erfolgreich macht. Die Klimabewegung steht heute ohne eigenen Sound da und droht zu verlieren; die Erde wird unaufhörlich heißer. Eine Katastrophe, die Jürgen Becker mit ‚Deine Disco‘ perfekt analysiert. Ein Kabarettprogramm, wie es noch keines gab: Politik, Platten, Protest und Pointen werden als mitreißende Radioshow auf der Bühne live gemischt, man taucht satirisch t ief in die Soundfiles der bewegten Jugend und rettet damit am Ende sogar die Zukunft: Follow the Science. Doch vergesst die Emotionen nicht!“ Karten gibt es ab 32,30 Euro.
Tickets können unter www. hammeforum.de erworben werden, wo auch weitere Infos bereitstehen. Mehr Auskünfte gibt es auch unter Telefon 04292 819531. red
Lesung mit Quinn Alexis
VEGESACK – „...wenn Sie so freundlich wären, mich reinzulassen?“ Das ist der Leitsatz der Szene, mit der Quinn Alexis ihren Debütroman „Nichts für Alle“ eröffnet. Gleichzeitig ist es die Autorin, die mit dem Publikum spricht: „Lassen Sie mich rein?“ Schließlich ist es ihr erster Roman und ihr erster Auftritt beim Literaturfestival Gastgeber Sprache.
ERSTER AUFTRITT BEI „GASTGEBER SPRACHE“ IN DER SIGNALSTATION
In dessen Geist präsentiere das Buch, ungewöhnlichen Stoff, der das Publikum über die Lesung hinaus beschäftigen werde. Die Lesung findet statt am Donnerstag, 21. Mai, 18 Uhr, in der Signalstation, Vegesacker Weserpromenade 1. f r
„So habe ich das noch nie gesehen“, Fotofreunde Vegesack. Bis 17. 7. Cafeteria: „Karl-MayFestspiele“, Fotos von Maren Arndt. – Osterholzer Straße 23.
HAUS DER ZUKUNFT
„Mise Éire – Irische Impressionen“, Fotos von Mechthild und Horst Schröter. Bis 21. 6. –Lüssumer Heide 6.
BEGU SCHWANEWEDE
„Fischfiguren und Nana“, von Gaby Stelling-Brand. Bis 2. 6.: 11 bis 21 Uhr. – Ostlandstr. 25a.
NUNATAK
„knülle“, Luis Toledo. Eintritt frei. Kapitän-Dallmann-Str. 2.
KKH OSTERHOLZ
„Wer bist du?“, Tania Isabel Block. Bis Ende Juni. – Am Krankenhaus 4.
OVERBECK-MUSEUM
„Minima naturalia“, von Akkela Dienstbier. Bis 31. 5., 7/erm. 5 Euro. So., 17. 5. ab 11 Uhr: Internat. Museumstag; Kreativangebot 11 – 14 Uhr: „Kreativ werden – vom Blatt zum Bild“, kostenlos. – Alte Hafenstr. 30.
RATHAUS SCHWANEWEDE
„Meer und mehr“, von Elisabeth May. Bis 9. 7. – Damm 4.
BUR G ZU HAGEN
Konzert: „Orgelmusik rund um das liturgische Jahr – Pfingsten“, Matthew Glandorf. 19 Uhr. – Hindenburgstr. 30.
BURG ZU HAGEN
Vortrag: Eckhard Brune „Moore – Von der Entstehung bis zur Gegenwart“. 19 Uhr. 5 Euro. –Burgallee 1.
„Schichtungen“, von Ursula Buchhorn und Gisela Kriete. Bis 31. 5. Geöffnet: Sa. + So., 14 – 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 0175 5267355 – Stader Landstr. 64.
SCHLOSS SCHÖNEBECK
„Alte Bilder aus Vegesack“. Bis 30. 8., Kunstkeller: „Vielfalt!“, von Sabine Gerlach. Bis 28. 6. Internationaler Museumstag: So., 17. 5., 10.30 – 17 Uhr: Eintritt frei. – Im Dorfe 3-5.
„Ein Frauendenkmal ist nicht genug“, von Frauke Beeck. Bis 14. 6., 3 Euro. Infos: Telefon 04746 6043. – Burgallee 1.
RATHAUS LEMWERDER
„Die Magie der Schachbrettblume“, von Birte Walecki, Brigitte Otto, Ute Ostendorf. Bis 20. 5. Geöffnet: Mo. – Fr. 8.30 – 12 Uhr, Mo. u. Di. 14.30 – 16 Uhr. – Stedinger Straße 51.
DOKU BLUMENTHAL
„Mangroven – Wälder im Wechsel der Gezeiten“, Verein für Mangrovenschutz e. V. Bis 1. 6. www.doku-blumenthal. de. – Heidbleek 10.
ZIMMER GALERIE* NORDSTERN
„Wenn mein Haus aus Glas vom Wind zerbricht“, Heide Marie Voigt. Anmeldung: 0421/87 35 97.
HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT
„TiERisch 2.0 von Wolfgang Pohl. Bis 26. 7. Telefon 0421 6267070. – Feldberg 1.
KONTOR
Kunstschaufenster mit Werken von Bärbel Kock. Bis 1. 6., 9 –20 Uhr. – Zum Alten Speicher 2.
„Ehrlich geflunkert“
REGION – Ein neues Buch von Paul Maar möchte die Kinderzimmer erobern: „Tante Polly – Ehrlich geflunkert“. Mirko bekommt von Tante Polly, die ihren Namen nach einer aus der Literatur bekannten Figur trägt, ein Tagebuch geschenkt, das er fleißig und sogar von zwei Seiten nutzt. Seine Eltern halten die Tante, die eigentlich die Großtante von Mirko ist und gelegentlich vielleicht flunkert, für ein bisschen fragwürdig, so müssen sie erst einmal überlegen, ob er bei ihr zwei Ferienwochen verbringen darf. Er kann sich ganz auf das Abenteuer mit seiner Tante, in ihrem Haus und Garten, einlassen und sie schätzt seine Fähigkeit, mitzudenken. Und dann ist da noch Monika und ein vermeintlicher Einbrecher... Eine lustige Geschichte um Mirko und Tante Polly, illustriert von Nikolai Renger,
Paul Maar lädt zu einem warmherzigen Abenteuer mit Tante Polly und Mirko ein. Foto: fr
die hoffentlich eine Fortsetzung findet. Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser ab acht Jahre, ist beim Oetinger Verlag Hamburg erschienen und für 15 Euro erhältlich. as
Ulrich Reiß von den Fotofreunden Vegesack eröffnete
Jürgen Becker tritt am Dienstag, 9. Juni, auf. Foto: Sven Knoch
„Für den Kurs eine tolle Erfahrung“
Schüler der OS Lehmhorster Straße nähen praktische Kissen für Krebspatienten
BLUMENTHAL – Wochenlang
hatten sie daran gearbeitet, nun war der Moment der Übergabe gekommen: Schülerinnen und Schüler der Oberschule an der Lehmhorster Straße haben im Textil-Profilkurs sogenannte Leseknochen für Krankenhauspatientinnen und -patienten des Klinikums BremenNord genäht. Die bunten Stoffkissen können von Patientinnen und Patienten ganz vielfältig eingesetzt werden – etwa als Nackenstütze oder als Halter oder Ablage für ein Buch oder Tablet.
VIELFÄLTIG EINSETZBAR
Der Besuch der Schülergruppe im Klinikum Bremen-Nord im April blieb dabei kein reiner Übergabe-Termin. Die Schülerinnen und Schüler bekamen von Stationsleitung Christina Baronin von Bistram sogleich einen Einblick in die Onkologische Tagesklinik.
EINBLICK IN DIE ONKOLOGISCHE TAGESKLINIK
Bei einem kleinen Rundgang lernten sie das Klinikteam kennen und bekamen einen Eindruck davon, wie die Krebspatientinnen und -patienten hier versorgt werden. Denn in der Onkologischen Tagesklinik müssen die Patienten nur noch tagsüber zum Verabreichen ihrer Therapie in die Klinik kommen, können abends dann aber wieder zuhause schlafen.
Das Highlight beim Besuch der Schulklasse: Die Schülerinnen und Schüler durften
einige ihrer mitgebrachten Geschenke ganz persönlich an die Patienten überreichen. „Das war für den Kurs eine tolle Erfahrung, direkt zu sehen, wer die Leseknochen künftig nutzen wird und welche Freude sie dadurch auslösen konnten“, sagt Lehrerin Julia Grüne. Es ist nicht das erste Projekt, mit dem die Oberschule Lehmhorster Straße Patienten des Klinikums Bremen-Nord ein Projekt gewidmet hat. Bereits im vergangenen Jahr hatten Schülerinnen und Schüler des Textil-Profilkurses mit ganz viel Einsatz kuschelige Kissen
mit dem Konterfei von Kinderklinik-Maskottchen Fiete genäht.
Der Kontakt zum Krankenhaus blieb bestehen. Und so gab es über Mareike Eckert –Leiterin des Krankenhauskindergartens Villa Regenbogen – in Rücksprache mit den Klinikpflegeleitungen direkt den nächsten Tipp, mit welchem Projekt sie wieder sinnvoll weiterhelfen können.
„So sind wir auf die Idee mit den Leseknochen gekommen“, sagt Mareike Eckert. Die Stoffkissen sollen ein praktischer Helfer für den Alltag sein, um
bequemer sitzen, liegen oder lesen zu können. Ein Sonderlob gab es von Stationsleitung Christina Baronin von Bistram. Sie freute sich: „Die Ergebnisse sind richtig toll geworden und man sieht, wie viel Arbeit in das Projekt gesteckt wurde. Ein großes Dankeschön im Namen des Klinikteams.“
Die Leseknochen werden nun nach und nach an die Patientinnen und Patienten der Onkologischen Tagesklinik verschenkt, die somit einen ganz besonderen Begleiter mit nach Hause nehmen dürfen. red
Erzählstunden auf Persisch
VEGESACK – Eine neue kostenlose Veranstaltung findet jeden Freitag ab 16 Uhr in der Bibliothek Vegesack statt: Gemeinsames Lesen, Träumen und Eintauchen in die Welt der Geschichten: Bei dieser Veranstaltung werden spannende und schöne Erzählungen in persischer
Sprache (Farsi) von FatemehFarnaz Hosseini vorgelesen. Das neue wöchentliche Angebot richtet sich an persischsprachige Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und zuhören. fr
Flohmarkt in Meyenburg
MEYENBURG – Am Pfingstsonntag, 24. Mai, von 11 bis 16 Uhr findet wieder am Meyenburger Damm und Butendoor ein Flohmarkt auf den Höfen und in den Gärten der Anwohner statt. Für kulinarische Ge-
nüsse werden die Gastronomieunternehmen im Dorf sorgen. Autos müssen am Ortseingang am Meyenburger Dorphuus abgestellt werden. Im Ort selbst gibt es keine Parkmöglichkeiten. fr
„Erschallet Trompeten ...“
Konzert am Pfingstsonntag, 24. Mai
AUMUND – Zu einem Konzert wird am Pfingstsonntag, 24. Mai, 18 Uhr, in die Kirche AltAumund, An der Aumunder Kirche 5, eingeladen. Das Motto ist „Erschallet Trompeten mit festlichem Orgelklang“.
Biel Pelfort, José Maria Garcia und Rainer Köhler, präsen-
tieren festliche Musik für Orgel und Trompeten von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und anderen. Der Eintritt an der Abendkasse liegt bei zehn Euro, für Kinder und Jugendliche ist er frei. fr
Nachtwanderer: Info-Treffen
BREMEN-NORD – Am Samstag, 23. Mai, feiert Bremen den Tag der Ehrenamtlichen, zu denen auch die Nordbremer Nachtwanderer gehören. Diese sind nun seit 22 Jahren auf den Straßen in Bremen-Nord und brauchen dringend neue Ehrenamtliche, um diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, schreibt Lasse Berger.
Die Freiwilligen laden zu einem Infotreffen am Montag, 15. Juni, um 19 Uhr, in den Saal der Christuskirche Vegesack, Georg-Gleistein-Straße 1, ein. „Nachtwanderer sind wichtig für Jugendliche, für ältere Menschen und für das subjektive Sicherheitsempfinden im Stadtteil.“ Mehr gibt es unter www.nachtwanderer.info fr
MONTAG
Wochenangebote
www.dohrmanns.com
gültig von Dienstag - Samstag
MITTWOCH
Cordon Bleu von der Pute auf Sauce Bernaise, dazu gemischtes Gemüse und Salzkartoffeln
Portion 8,60 €
Tortellini “Toscana” mit Blattspinat und Tomaten überbacken mit einer Käsehaube
Portion 8,40 € Kartoffelpuffer
„Großmütterchens Art“ frisch aus der Pfanne, dazu leckerer Apfelkompott
Portion 8,40 € DIENSTAG
Schweineschnitzel
“Bergsteiger Art” vom Strohschwein in Käsehülle gebraten mit geschmorten Champignons und Kartoffelrösti
Portion 8,60 € Leckere Pasta mit frischem Spargel, Pinienkernen und frischen Kräutern in sahniger Sauce
Portion 8,40 €
Gyros-Lasagne “Metaxa-Style” mit Zwiebeln und Paprika
Portion 8,40 €
Filet vom Strohschwein mit Zwiebel-ChampignonHaube, Sauce-Hollandaise und Butterkartoffeln
LIEFERSERVICE
Wir sind mit 6 Fahrzeugen für Sie unterwegs!
Portion 8,60 €
Buntes Gemüsebeet gebratenes Gartengemüse auf Wildreis und cremiger Sauce
Portion 8,40 €
Gegrillte Hähnchenfiletstreifen in Champignon-Apfelsauce auf frischen Eierspätzle
Portion 8,40 €
DONNERSTAG
Frischer Stangenspargel erntefrischer Spargel aus Ganderkesee mit Buttersauce, hausgemachtem Knochenschinken und Petersilienkartoffeln
Portion 10,50 €
Kichererbsen-Gemüse-Curry mit Kokosmilch auf Reis Portion 8,40 € Kasselerlachs mit Honigkruste auf herzhaftem Sauerkraut und hausgemachtem Kartoffelstampf
Portion 8,40 €
FREITAG
Mediterranes Lachsfilet auf cremigen Orzotto mit gegrillten Paprika Portion 9,90 €
Zweierlei Kartoffelpürree mit zwei Spiegeleiern und gerösteten Sonnenblumenkernen Portion 8,40 €
Saftige Hähnchenschenkel mit Butterkarotten, Röstkartoffeln und einer Paprikasauce Portion 8,40 €
SAMSTAG
Kohlrabi-Eintopf mit kleinen Königsberger-Klopsen, Kapern und frischen Kräutern Portion 5,60 €
SONNTAG
Zarter Rinderschmorbraten in herzhafter Sauce mit Erbsen und Wurzeln in Rahm, dazu Petersilienkartoffeln
Portion 9,90 €
Tagesfrisch genießen
perfekt zum Spargel Iberico Rückensteaks natur oder mariniert 100 g
Geniesser-Tipp Rinderfilet zart gereift 100 g
Perfekte Barbecue-Begleiter
Dohrmanns saftige Putenschnitzel 100 g
unsere herzhaften Grillkrakauer 100 g
100 g
Dohrmanns hausgemachte Merguez aus magerem Rind- und Lammfleisch nach altem Hausrezept 100 g
Dohrmanns gebratener Spargel weißer und grüner Spargel in Butter gebraten mit frischer Parmesanhaube. Frischeversiegelt in der 400g Schale
unser leckerer Jubiläumssalat knackiges Gemüse mit Apfelspalten in pikantem Currydressing
hausgemachtes Kartoffelgratin mit der leichten Knoblauchnote und pikanter Käsehaube Für 2 - 3 Personen reichlich
Gegrillte gewürfelte Auberginen und Paprika auf Kräuter-Creme-Dipp. Frischeversiegelt in der 400 g Schale
Sauce Stück
Dohrmanns gebratene Pfingstrouladen zart geschmort in herzhafter
Dohrmanns Maispoularden-Topf Zarte Maispoularden-Keulensteaks mit leckerem Grill-gemüse auf Erbsen-Minz-Pürree. Frischeversiegelt zum praktischen Erwärmen Für 2 Pers. reichlich 9,90 € 3,99 €
Nicht zum ersten Mal haben Schülerinnen und Schüler der OS Lehmhorster Straße mit einem Nähprojekt das Klinikum Bremen-Nord unterstützt. Foto: fr