Fatemeh Farnaz Hosseini spricht über den Iran-Krieg
Lokales | Seite 6
Die Gefahr lauert
im Hundekot
Kacke kann bei Rindern Totgeburten auslösen
VON REGINA DRIELING
REGION – Ulli Vey vom Biolandhof Blumenthal-Vey bewirtschaftet Weiden unter anderem in Ritterhude, Rechtenfleth, Schönebeck, Blumenthal und Farge. Dabei machen ihm einige Hundehalter das Leben schwer. Sogar während der Brut- und Setzzeit, wenn Hunde in der freien Landschaft angeleint werden müssen, um Wildtiere zu schützen, würden einige Besitzer die Vierbeiner über seine Wiesen laufen lassen. Was viele Hundehalter nicht wissen: Die Fäkalien ihres Lieblings können für Rinder und andere Tiere gefährlich werden. Einige Hunde sind mit dem einzelligen Parasiten namens Neospora caninum infiziert. Diesen scheiden sie mit dem Kot aus. „Es ist so, dass in der Kacke eine gefährliche Gefahr lauern kann“, sagt Ulli Vey. Rinder, die kontaminierte Ausscheidungen infizierter Hunde aufnehmen, können Tot- oder Fehlgeburten erleiden. Er habe auf seinen Wiesen schon Rinderföten entdeckt, die noch nicht einmal Haare aufwiesen, berichtet der Biobauer. Vor einiger Zeit habe er seine damals 30 Rinder untersuchen lassen und drei von ihnen seien positiv auf Neosporose getestet worden, so Ulli Vey. Auch Hundehaufen auf
Wanderwegen seien ein Übel, denn diese würden schnell von seinen Traktoren überfahren und so auf die Wiesen transportiert. Sogar Plastiktüten mit Hundekacke darin hat der Biobauer schon auf seinen Wiesen – und im Kot seiner Rinder –entdeckt. Seinem Mitarbeiter seien die Hinterlassenschaften beim Freischneiden des Wolfszauns schon mehrfach an die Kleidung oder ins Gesicht geklatscht.
Ulli Vey gibt nicht den Vierbeinern die Schuld. „Das Problem befindet sich am anderen Ende der Leine.“ Wobei der Biobauer keineswegs alle Hundehalter über einen Kamm scheren will. „Gut 90 Prozent der Menschen halten sich an die Gesetze“, sagt der tierliebe Landwirt, der gerne mit Herrchen und Frauchen ins Gespräch kommt. Er bittet diese, bislang uneinsichtige Hundehalter anzusprechen und sie auf die Gefahr hinzuweisen, die durch das unkontrollierte Kacken der Vierbeiner entstehen kann.
„Es ist kein Dünger!“, macht Ulli Vey deutlich. „Ich finde es ganz toll, wenn die Leute ihre Hunde an die kurze Leine nehmen und damit die Aufzucht von Niederwild unterstützen und dafür sorgen, dass wir eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt haben.“
Neuenkirchen Events: Musik-Weltentdecker Krishn Kypke in der Pfarrscheune
Kultur | Seite 17
Während der Brut- und Setzzeit bis zum 15. Juli gilt eine Anleinpflicht für Hunde. Nicht jeder hält sich daran. Foto: fr
Ehrenamtliches
Was neben Arbeit und Familie alles geleistet wird
Wie viel Engagement und Kraft die Organisation eines Festes kostet, erleben wir als Medienpartner bei den Events des MTV Nautilus, die für den 16. und 17. Mai geplant sind: die 13. Vegesacker Pappbootregatta und „Maritime Meile erleben“. Bei Organisatorin Birgit Benke und ihrem Team laufen die Fäden zusammen. Da werden sowohl Pappbootrennen- und Kutterpullbegeisterte angesprochen, die ihrerseits wieder Menschen aktivieren, damit das Event zu einem runden Erlebnis wird, dem man die Mühen dann eigentlich gar nicht mehr ansieht. Was Ehrenamtliche neben ihrer Arbeit und Familie alles leisten, wird auch deutlich, wenn man sich das Engagement des Vorstands des IGEL e. V. anschaut. Da wird klar, dass
VON ANTJE SPITZNER
bei der Organisation von Vereinstätigkeiten jede helfende Hand gebraucht wird. Übrigens, für alle, die sich für hiesige Geschichte interessieren: Im Schloss Schönebeck wurde am Freitag von ehrenamtlich Wirkenden die Ausstellung „Alte Bilder aus Vegesack“ erö net. Hier gibt es unendlich viel Wissenswertes, ein richtiger „Schatz der Geschichte“, der am besten bei einer Führung – bitte anmelden – entdeckbar ist. Den Artikel dazu gibt es in der nächsten BLV-Ausgabe. Und noch ein P. S.: Am Freitag feierte der Sender Radio Bremen Eins sein 25. Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns auf Ansgar Langhorst, der wieder die Pappbootregatta moderieren wil.
ZITAT DER WOCHE
„Der IGEL ist so aktiv, wie jedes Mitglied, das darin
ist.“
Christa Dohmeyer, zweite Vorsitzende des Vereins, über dessen Aktivitäten.
Zuhause sicher fühlen
Freizeit sinnvoll gestalten
Im AWO Jugendhaus Vegesack gibt es zahlreiche Angebote für Heranwachsende
VON REGINA DRIELING
VEGESACK – Im AWO Jugendhaus Vegesack kommen alle Kids auf ihre Kosten. In der Einrichtung, die durch das Ressort von Dr. Claudia Schilling Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration finanziert wird, gibt es zahlreiche Angebote für die Jugendlichen. „Jeder ist herzlich willkommen“, sagt Houssam Remmo, der als Teamkoordinator im Haus tätig ist.
Von montags bis freitags, jeweils von 15 bis 20 Uhr, sind die Türen geöffnet. Die Zehn- bis 13-jährigen können von 15 bis 17 Uhr Tischtennis spielen, Boxtraining absolvieren, gemeinsam kochen, im Tonstudio Songs produzieren, Billard spielen oder auf der Playstation 5 zocken. Den 14- bis 22-Jährigen stehen die zahlreichen Angebote bis 20 Uhr zur Verfügung. Zusammenhalt im AWO Jugendhaus Vegesack wird großgeschrieben. „Die Jugendlichen können hier Freunde finden“, sagt Houssam Remmo. Durchschnittlich würden zirka 16 junge Menschen das Angebot täglich nutzen. Das AWOTeam freut sich auf weitere Jugendliche. Etwa 95 Prozent der Besucherinnen und Besucher hätten einen Migrationshintergrund, so Houssam Remmo. Die Jugendlichen würden etwa aus Afghanistan, der Ukraine oder aus arabischen Ländern stammen. Viele von ihnen leben in der Grohner Düne, aber auch aus Aumund oder Lüssum würden Kids kommen. „Eigentlich aus
ganz Bremen-Nord“, sagt Houssam Remmo, der mit dem AWO-Team viele Kooperationen pflegt. Zu den Streetworkern der Caritas oder dem SOSMittagstisch beispielsweise oder zum Martinsclub, der alle 14 Tage zum Kickerturnier antritt. Auch mit dem Quartiersmanager aus Grohn oder dem zuständigen Kontaktpolizisten sei man im regelmäßigen Austausch.
Drei hauptamtliche Mitarbeiter sind in der Einrichtung tätig; dazu kommen zwei Honorarkräfte. Außerdem absolviert eine Studentin aus Belarus im Rahmen des Europäi-
sche Solidaritätskorps ein freiwilliges Jahr in der Einrichtung. Neben den Angeboten im Haus finden auch Tagesausflüge statt. Kürzlich sei man mit Jugendlichen sogar für drei Tage in Berlin gewesen und habe dort Bundestag, Gedenkstätte oder die Landesvertretung besucht. Eines treibt Houssam Remmo allerdings um. Täglich würden Jugendliche sich dahingehend äußern, dass es in Bremen-Nord kaum Angebote gebe, um die von Land ausgegebene Freikarte sinnvoll zu nutzen. „Die vorhandenen Angebote sind sehr begrenzt und reichen nicht
aus, um eine echte Teilhabe zu ermöglichen“, findet Houssam Remmo. Für ihn wäre es naheliegend, das Angebot direkt in Bremen-Nord zu erweitern –zum Beispiel um Volksfeste wie den Vegesacker Herbstmarkt. Wer das AWO Jugendhaus Vegesack kennenlernen möchte, kann ohne Termin einfach vorbeikommen. Die Angebote sind kostenlos. Wer sich vorab informieren möchte, findet sämtliche Informationen auf der Instagramseite der Einrichtung. Nähere Informationen werden auch unter der Telefonnummer 0421 / 6608665 erteilt.
Teamkoordinator
Schweinefleisch-Skandal
bei KiTa Bremen
„Mutmaßlich verantwortliche Person“ soll Job verlieren / Strafrechtliche Schritte geplant
MARSSEL – Im Kinder- und Familienzentrum Marßel, einer Einrichtung von KiTa Bremen, sei vermutlich Schweinefleisch ohne entsprechende Kennzeichnung ausgegeben worden.
Das teilte das Bremer Bildungsressort mit. Der Träger KiTa Bremen habe zusammen mit der Kitaleitung unverzüglich ein Prüfverfahren und rechtliche Schritte eingeleitet.
Die senatorische Behörde und KiTa Bremen würden den
Schutz der Kinder sowie die Berücksichtigung religiöser und kultureller Ernährungsgewohnheiten sehr ernstnehmen und sprechen von einem „bedauerlichen Einzelfall, der ausschließlich im Kinder- und Familienzentrum Marßel aufgetreten ist“.
„Das Wohl der Kinder und das Vertrauen der Familien stehen für uns an oberster Stelle. Für den Fehler möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen“, betont Uwe Kathmann,
Geschäftsführer und kaufmännischer Leiter bei KiTa Bremen. Man lege größten Wert darauf, religiöse und kulturelle Ernährungsgewohnheiten zu respektieren. Als Sofortmaßnahmen wurde angekündigt, das Verbot der Verwendung von Schweinefleisch im Kinder- und Familienzentrum Marßel zu erneuern. Außerdem soll die „mutmaßlich verantwortliche Person“ zunächst freigestellt werden, bevor das Arbeitsverhält-
nis beendet wird. Auch die Einleitung strafrechtlicher Schritte sowie die Information des Landesjugendamtes und des Elternbeirats sind vorgesehen. Dazu wurde die temporäre Umstellung der Mittagsverpflegung auf einen externen Caterer angekündigt. Im Rahmen eines Elternabends sollen die Eltern umfassend informiert, offene Fragen beantwortet und weitere Maßnahmen gemeinsam erörtert werden. red
0421/690 55-55 oder scannen Sie diesen QR-Code ein:
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Anzeigenschluss ist jeweils Freitag, 12 Uhr, (Familienanzeigen Donnerstag, 12 Uhr) vor dem Erscheinungstermin.
Innendienst
Unsere Beilagen
Der heutigen Ausgabe liegen in Voll- oder Teilbelegung folgende Prospekte bei: Kaufland, Aldi, Beil Optik, Combi, DRK, Drogerie Müller, E-Center, Edeka, Hagebau, Hol Ab, Jawoll, Jysk, Lidl, Max und Moritz Apotheke, Möbel Boss, Nah und Gut Schwanewede, netto, NKD, Penny, Poco, Pro Optik, Reformhaus Bühring, Reno, Rossmann, Sonderpreis Baumarkt, Thomas Philipps, toom, Weingärtner
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sabine.tanski@das-blv.de
Houssam Remmo im Raum, in dem sich die Kids beim Boxen auspowern können. Foto: rdr
Bei der Vergabe von Beiratsmittel konnten 35 Förderanträge berücksichtigt werden. Zu den Empfängern gehören der TSV FargeRekum und das benachbarte Freizi Farge. Foto: th
Erste Rate an Globalmitteln vergeben
35 Vereine und Verbände werden gefördert
BLUMENTHAL – Der Beirat Blumenthal vergab kürzlich die Globalmittel für das Jahr 2026. Von den ersten Ratenzahlungen können sich insgesamt 35 Vereine und Verbände über Zuwendungen freuen, die fristgerecht ihre Anträge dem Stadtteilgremium eingereicht hatten. Nicht alle Anträge konnten berücksichtigt werden und gingen aufgrund der festgelegten Regeln leer aus. Einzelne Projektwünsche gingen verspätet ein, die erneut beantragt werden können.
Bereits berücksichtigt wurden der Schulverein An der Egge mit 3664 Euro, gefolgt von der Ev. Kirchengemeinde Blumenthal mit 2900 Euro, der Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal mit 2800 Euro und der Caritasverband BremenNord mit 4159,74 Euro. Der Beirat konnte für die Aufwertung des Freibades bereits 7000 Euro einwerben. Insgesamt 1504 Euro erhält der Wassersportverein Blumenthal für seinen Ausbildungsraum, für das Jahresprogramm der Ökologiestation werden 600 Euro zur Verfügung gestellt und der Kita der ev. Kirchengemeinde Lüssum werden 6464 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes überwiesen.
1265 werden für Trainingsschulungen dem Förderverein RSG vergeben. Für die RSG Nachwuchsmannschaft werden dem Blumenthaler TV 750 Euro bereitgestellt. Der Förder-
verein Bibliothek erhält für neue Bücher 2500 Euro. Folk–Musik im Kämmerei Quartier wird mit 7000 Euro unterstützt. Das Kulturbüro Bremen Nord bekommt für seinen Kulturkalender 500 Euro. 1514,60 Euro wird dem Caritas-Verband für den Musikraum im Freizi Farge überwiesen. Jeweils 1000 Euro erhalten das Arbeit und Lernzentrum für die Umweltwächter, EPSYMO im Haus der Zukunft für Kurse „Erste Hilfe am Kind“ und der Blumenthaler SV für neue Tornetze und Monitore, der Caritasverband für sein Ferienprogramm Sommer/Herbst, Vegesack Marketing für das Magazin „Nordwärts“ sowie Freunde der Konsonanz für „Musik im Garten“. Ein Zuschuss über 5500 Euro wird dem ev. Kita Himmelskamp für ein Spielschiff entsprochen. Für die Sicherung der Vereinsanlage erhält die Farger Schützengesellschaft 420 Euro, 1100 Euro bekommt das Doku für das Kabinett der Künste. 1600 Euro wird die FF Blumenthal für Biergarnituren erhalten. Der TSV Farge-Rekum wird für seine Ernährungs- und Bewegungstage mit 1231,56 unterstützt. 450 Euro wird dem Hundesportverein für Biergarnituren überwiesen. Aus Rücklagen seines Repräsentationsfonds stellt das Ortsamt Blumenthal einen restlichen Betrag von 367,72 zur Verfügung. th
17 Teams bei der Pappbootregatta
20 können es noch werden / Mannschaften für das Event am 16. Mai stellten sich vor
VON ANTJE SPITZNER
VEGESACK – Das Event naht: 17 Teams sind aktuell für die 13. Vegesacker Pappbootregatta benannt. Noch dürften sich wasserbegeisterte Schiffbauer anmelden, 20 können es sein, aber die Zeit wird knapp: Schließlich sollen die Boote aus Pappe und Kleister bestehen, und dieser sollte trocknen, damit das Wassergefährt schwimmfähig wird – und bleibt.
Organisatorin Birgit Benke freute sich über den großen Zulauf, den das Treffen der Teams kürzlich hatte. Ihre Kollegin Sabine Rosenbaum verlas die Teilnehmer: Das E-Team von Edeka Damerow wird in der Kategorie Schnelligkeit starten, seine Kollegen „Phantastisch Damerow“ in der Kategorie Kreativität. Dort ist auch die Elterninitiative Spielplatz Philipp-Scheidemann-Straße (ESP) e. V. angesiedelt mit „VAHRnomenal 1“.
In der Kategorie Schnelligkeit sind Abeking und Rasmussen mit „A+R Strömungsjäger“ und „Aqua Racer“ dabei, ebenso die Fassmer Werft mit einem Boot, die Lürssenwerft mit „Hai Speed“ und einem weiteren Wellenreiter sowie die BVT Bremen GmbH & Co. KG (wir berichteten) mit „Nautilus“. Im Bereich Kreativität messen sich die Oberschule Helsinkistraße mit „Bibo“, die Oberschule In den Sandwehen mit „Unsinkbar six seven“ sowie das Schulzentrum Vegesack, Fachoberschule 12, mit „Einigkeit & Recht & Pappe“. Das Schulzentrum tritt auch in der Kategorie Schnelligkeit an: mit dem „Aquaboot“. Auf Schnelligkeit wollen sich die Haven Filous, das Kutter-
Bürgersprechstunde
VEGESACK – Am Dienstag, 5. Mai, laden die Beiratssprecherin Heike Sprehe und ihr Vertreter Andreas Kruse zur Bürgersprechstunde in den Sitzungssaal des Ortsamtes, Gerhard-Rohlfs-Straße 62, erste Etage, ein. Beginn ist um 18 Uhr. fr
Anhänger auf den Gleisen
Zug erfasst Fahrzeug am Bahnübergang „Am Vogelbusch“
ST. MAGNUS – Am späten Freitagabend vergangener Woche erfasste die Nordwestbahn (NWB) 83182 bei einer Geschwindigkeit von etwa 70 Stundenkilometern einen von Unbekannten auf dem Bahnübergang An Knoops Park / Ecke Konsulnstraße abgestellten PKW-Anhänger. Die 50 Reisenden und der Lokführer blieben unverletzt, der Anhänger wurde vom Bahnübergang ins Gleisbett geschleudert. An der vom Haltepunkt Bremen-Lesum kommenden NWB entstanden „Blechschäden“. Der Zug konnte aber noch bis zum Haltepunkt Bremen-St. Magnus weiterfahren. Von dort aus regelte ein Notfallmanager die Weitereise der Fahrgäste mit Taxen. Durch den Vorfall entstanden 157 Minuten Verspätung und acht Zugausfälle. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der PKW-Anhänger unweit südlich des Bahnübergangs vom Halter abgestellt worden und vermutlich von Hand von dem oder den Tätern auf den Bahnübergang geschoben worden. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen
wegen gefährlichen
Organisatoren, Mannschaften sowie Helferinnen und Helfer hatten sich beim Treffen im Nautilushaus einander vorgestellt. Nicht zu vergessen, der zweite Tag des Events: „Maritime Meile erleben“ am 17. Mai. Hier können die Gäste rund um die Signalstation eine Führung, Kunst und Kulinarik genießen, den Kutterpullern beim Rennen zujubeln und Bootsfahrten auf der Weser buchen. Foto: as
pullteam des MTV Nautilus, mit „Vegevogel“ testen lassen. Drei weitere kreative Boote bringen die Sportfreunde Ilsede – „Das Raumschiff“, die AWO Haus Blumenthal –„Himmelsstürmer“ und das Freizi Friedehorst – „Schrauben Chantall“ mit. Ganz nach dem diesjährigen Motto der Hansestadt „Phänomenal 2026. Bremen entdecken. Wissen erleben.“ unter dem auch die Pappbootregatta steht.
Wer in der Kategorie Schnelligkeit antritt, muss die Boje zwei Mal umfahren, in der Kategorie Kreativität nur einmal. Dem Sieger winken 100 Euro und der Wanderpokal, Platz Zwei erhält 50, Platz Drei 25 Euro. Zudem lobt die Jury, dieses Jahr erstmals mit einem Mitglied des Vegesacker Jugendbeirats, den „Spezial-Pappi“ aus, zum Beispiel für besondere Leistungen des Teams oder
Fahreigenschaften. Auch dieser ist mit 100 Euro dotiert. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass sich möglichst wenige Personen auf dem Steg befinden sollen; wessen Mannschaft sich nicht daran halte, bekomme Strafpunkte. So instruiert zeigten sich die Teams nun auf die Pappbootregatta gespannt. Weitere Informationen sind unter www.mtv-nautilus.de/ sparten/ zu finden.
Bremen-Nord: Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum
Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Öffnungszeiten: täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63
Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht
Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr. Schwanewede und Ritterhude: Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117
Montag, 4. Mai:
Hindenburg-Apotheke, Hindenburgstraße 9/11, Lesum
Tel. 0421 / 63 30 49
Dienstag, 5. Mai:
Pelikan-Apotheke, Stockholmer Straße 43/45, Marßel
Löns-Apotheke Oslebscity, Am Oslebshauser Bahnhof 31, Oslebshausen Tel. 0421 /278 72 17
Sonntag, 10. Mai
Zentrum-Apotheke, Blumenthaler Straße 5, Schwanewede Tel. 04209 / 55 50
Weitere Infos unter: www.apothekerkammerbremen.de
Baubeginn in Vegesack
VEGESACK – In der GerhardRohlfs-Straße haben Mitte April die Bauarbeiten für ein neues Gebäude begonnen. Mit dem Projekt schließt die GEWOSIE Wohnungsbaugenossenschaft die Baulücke neben ihrem Kunden-Service-Center und setzt zugleich ein Zeichen für die positive Entwicklung des Standorts. Das Gebäude entsteht direkt neben dem bestehenden Kunden-Service-Center der GEWOSIE und ist ein weiterer Baustein in der Standortentwicklung.
Geplant ist die Errichtung eines modernen Wohn- und Geschäftshauses mit sieben Wohneinheiten sowie einer Gewerbefläche. Im Außenbereich soll ein Spielplatz sowie ein Fahrradhaus entstehen. „Ziel ist es, moderne und flexible Flächen zu schaffen, die den Anforderungen unserer Mitglieder sowie zukünftiger Mieter gerecht werden“, erklärt Lars Gomolka, Vorstand der GEWOSIE.
Besonderer Wert wird auf eine moderne, energieeffiziente und nachhaltige Bauweise sowie auf Barrierefreiheit gelegt. Der Neubau entsteht im KfW-55-Standard und er-
„Treffpunkt Marktplatz“
Veranstaltung in Ritterhude am 7. Mai
RITTERHUDE – Am Donnerstag, 7. Mai, lädt das Organisatorenteam der Ritterhuder Tourismus und Veranstaltungen GmbH, der Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe und der Gemeinde Ritterhude erneut zum beliebten „Treffpunkt Marktplatz“ ein. Von 17 bis 21 Uhr verwandelt sich der Marie-Bergmann-Platz in der Ortsmitte an der Riesstraße in einen le-
bendigen Ort. Die Veranstaltung markiert den Auftakt der diesjährigen Saison. Bereits im vierten Jahr in Folge bringt der „Treffpunkt Marktplatz“ Menschen aus der Region zusammen. In bewährter Manier variieren sowohl die Aussteller als auch das musikalische Programm. Für das kulinarische Angebot sorgen die Bäckerei Behrens sowie Fleischsom-
Bergert
MalerMeister
melier Patrick Seitz. Die Getränkeauswahl von Wein Allgeier wird durch eine Verkostung ergänzt: Rehakles – eine neue Ouzo-Spezialität. Darüber hinaus präsentieren sich mit eigenen Ständen Fingas Immobilien, der Lions-Club, der Pflegedienst Lilienthal sowie die Sozialstation Ritterhude – und bieten dabei interessante Einblicke und persönliche Gespräche. f r
füllt damit hohe energetische Anforderungen. So werde ein funktionales und zukunftsorientiertes Wohn- und Geschäftshaus realisiert.
GEWOSIE nicht nur die Infrastruktur vor Ort stärken, sondern auch ein klares Signal für die langfristige positive Entwicklung in Bremen-Nord setzen. f r GEWOSIE
„Der Baustart ist für uns ein
wichtiger Meilenstein. Nach intensiver Planung freuen wir uns, dass das Projekt nun sichtbar Form annimmt“, ergänzt Lars Gomolka. Mit dem Neubau möchte die
Viele Aktionen geplant
125 Jahre Volksbank Schwanewede
SCHWANEWEDE – Die Volksbank Schwanewede feiert ihr 125. Jubiläum. Unter dem Motto „Auf die Socken – fertig – los – ist die gesamte Gemeinde eingeladen, den runden Geburtstag mitzubegehen. Denn es gibt eine Menge zu erleben. „Unser Jubiläum gehört der gesamten Gemeinde“, heißt es aus Kreisen der Bank. „Wir möchten danke sagen“.
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Seit 125 Jahren ist die Genossenschaftsbank eng mit der Region verbunden. Vertrauen, Nähe und Engagement bilden die Pfeiler der Bank. Daher ist man darum bemüht, dass dieses besondere Jubiläum nicht
nur gewürdigt, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort aktiv gestaltet wird. Dafür hat die Volksbank ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, dass Gemeinschaft und Bewegung in den Mittelpunkt stellt. Freuen dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger auf zahlreiche Aktionen: Im Mittelpunkt stehen ein gemeinsamer Wandertag durch die Region, eine Fahrradtour für Groß und Klein, ein kreativer „Sockentag“ ganz im Zeichen des Jubiläumsmottos sowie ein geselliger Kinoabend und versprechen Unterhaltung und Begeg-
nung für alle Generationen. Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und den genossenschaftlichen Gedanken auch außerhalb der Bank erlebbar zu machen. Eine Anmeldung zu den verschiedenen Veranstaltungen ist über die Homepage www.voba-wirund-jetzt.de möglich. Neben den Feierlichkeiten bleibt der Blick auch in die Zukunft gerichtet. Die Volksbank Schwanewede wird weiterhin Impulse setzen, die Region zu stärken und als ein verlässlicher Partner an der Seite ihrer Mitglieder und Kunden zu stehen. th
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Die Volksbank Schwanewede feiert ihr 125. Jubiläum mit einem umfangreichen Programm. Foto: th
BREMEN – Am Mittwoch, 6. Mai, eröffnet Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte mit Beteiligten sowie m it Schülerinnen und Schülern des Technischen Bildungswerks Mitte und der Carl-von-Ossietzky Schule Bremerhaven die diesjährigen Europawochen. Nach einer Begrüßung werden die Schülerinnen und Schüler an einem Escape Game „Exit to Peace“ zum Thema Frieden und Sicherheit in der EU teilnehmen. Bis in den Juni hinein gibt es in Bremen und Bremerhaven ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm rund um Europa und die EU, mit verschiedenen Veranstaltungen wie Picknick, Lesung, Kino, Diskussion und Beratung. Über das Programm können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet auf www. europa.bremen.de informieren. fr
Die Visualisierung des Projekts.
Foto: fr
Fieber bei Kindern
nen und Säuglingen so gemacht werden. Andere Methoden sind nicht ausreichend genau. Ab einem Jahr und älter kann ein Infrarot-Trommelfellthermometer genutzt werden. Die Messung unter der Achsel ist sehr ungenau. Man kann natürlich mit der Hand fühlen, ob der Verdacht auf Fieber besteht.
Vorzugsvariante Radpremiumroute
Beirat Burglesum befasste sich mit der Strecke nach Vegesack
Jeweils in der ersten Ausgabe im Monat erscheint die Medizinkolumne von Dr. Bernd Rühlmann. Schicken Sie Ihre Fragen an den Experten gerne an redaktion@das-blv.de.
Fieber ist bei Kindern, auch noch bei Jugendlichen sehr häu g. Es ist das häu gste Symptom in dieser Altersgruppe und der führende Anlass, einen Arzt oder Notdienst mit seinem Kind aufzusuchen. Nach Daten aus England und den Niederlanden kommt es einmal in sechs Monaten zu einer erhöhten Körpertemperatur.
Was ist Fieber? Man spricht von Fieber bei einer Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius. Der normale Bereich der Körpertemperatur liegt zwischen 36,4 und 37,2 Grad Celsius. Das ist individuell unterschiedlich und schwankt im Laufe des Tages, kann bei Gesunden auch 37,7 Grad Celsius erreichen. Fieber ist eine normale und wichtige Antwort des Körpers auf verschiedene Reize. Bei Kindern handelt es sich zumeist um eine Reaktion auf Infektionen und es dient der körpereigenen Abwehr.
Die Höhe des Fiebers ist nicht unbedingt mit der Schwere der Infektion verknüpft. Hohes Fieber, über 40 Grad Celsius, heißt nicht unbedingt schwere Infektion. Die Körpertemperatur wird am genauesten mit einem Digitalthermometer rektal (im Mastdarm) gemessen. Das sollte bei Neugebore-
Fieber ist keine Krankheit, sondern Ausdruck einer Krankheit. Wichtig ist die Beurteilung des Allgemeinzustandes des Kindes. Ein schlechter Zustand, graue, trockene Haut, eingetrübtes Bewusstsein, sehr schnelle Atmung sind Alarmzeichen. Eine Atemfrequenz von über 40 Atemzügen pro Minute im ersten Lebensjahr weist auf eine schwere Erkrankung, zum Beispiel eine Lungenentzündung, hin. Im Alter von ein bis fünf Jahren gilt das bei mehr als 30 Atemzügen pro Minute, bei älteren Kindern und Erwachsenen bei über 20 pro Minute. Bei Säuglingen unter drei Monaten besteht bei einer Temperatur über 40 Grad Celsius ein deutlich erhöhtes Risiko für eine schwere bakterielle Infektion. Soll man das Fieber senken? Das sollte nicht von der Höhe der Körpertemperatur abhängig gemacht werden, sondern von der Beeinträchtigung des Kindes. Wenn es stark unter Frösteln und Gliederschmerzen leidet, sind Paracetamol und Ibuprofen hilfreich. Warmhalten bei Frieren, Angebote zum Trinken, leichte Kost, Ruhe sind empfehlenswert. Kalte Waschungen und Wadenwickel sind eher nicht hilfreich und werden nicht als angenehm empfunden. Auf die gefürchteten Fieberkrämpfe hat die Fiebersenkung nach heutiger Ansicht wohl keinen vorbeugenden E ekt. Fieber nach Impfungen sollte nicht medikamentös gesenkt werden. Das behindert anscheinend die Impfwirkung. Es wird empfohlen, Kinder erst wieder in den Kindergarten oder die Schule zu schicken, wenn sie einen Tag eberfrei sind und sich wohlfühlen.
Quelle: AWMF-Leitlinie Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen.
BURGLESUM – Dem Beirat Burglesum wurde kürzlich eine Vorzugsvariante der Radpremiumroute vorgestellt. Zu Gast waren Elsche Wilts von der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung sowie Jolasse Lampert vom Planungsbüro ARGUS Stadt und Verkehr Partnerschaft mbH Hamburg. Ziel sei ein Netz von Radpremiumrouten für Bremen als Teil des Verkehrsentwicklungsplans von 2014; in dem Fall wurde der Abschnitt für Burglesum und Vegesack aufgezeigt. Die Routen sollen schnell, direkt, – gefühlt – sicher, bequem und attraktiv sein, dazu über die Stadtgrenze hinweg. Vorgestellt wurden vier Varianten, die von der Grambkermoorer Landstraße und Bremer Heerstraße zum Bahnhof Vegesack führen. Dabei seien unter anderem Bevölkerungsdichte und Schulen, Arbeitsplatzdichte, das bestehende Hauptradroutennetz und der öffentliche Personennahverkehr betrachtet worden. Denkbar wäre eine Route über die Hermann-Fortmann-Straße, Furtstraße, Steingutstraße, Wilhelm-Haas-Straße, An Knoops Park, Admiral-Brommy-Weg und dann über den Deich in die Stadt. Niels Heide
Die Vorzugsvariante der Premiumroute wurde vorgestellt. Foto: as
(SPD), zeigte sich erstaunt, dass die Lesumbroker Landstraße –die Deichstrecke – in den Planungen noch existiere. Auf der Deichkrone dürfe man nicht fahren, und unten auf der Straße sei landwirtschaftlicher Verkehr. Rainer Tegtmeier (BSW) erinnerte an den Experten, der vor elf Jahren auch schon in Grambke nicht weiter gewusst habe. Ulrike Schnaubelt (Grüne) fand die Routenführung gut, sie sei deckungsgleich mit der des ADFC, aber sie habe auch Schwächen, wie Steigungen. Sie fragte, wie die Lesumbroker Landstraße zur Premiumroute werden könne, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen. Maren Wolter (SPD) hoffte bei diesem
Betriebsunfall oder Kunst?
Mai-„Bild des Monats“ im Overbeck-Museum
VEGESACK – „Zweigstudien“ heißt die Zeichnung von Fritz Overbeck ganz neutral. „Aber nicht nur filigran gezeichnete Äste und Zweige sind darauf zu sehen, sondern auch ein großer Schwall roter Farbe und einige Fettflecken. Was ist passiert? Und ist das noch Kunst? Oder einfach ein Missgeschick?“, fragt Dr. Katja Pourshirazi, die Leiterin des Overbeck-Museums. Am Mittwoch, 6. Mai und am Donnerstag, 28. Mai, jeweils um 17 Uhr, lädt das OverbeckMuseum, Alte Hafenstraße 30, zu einer Kurzführung zum Bild des Monats ein, die eine Bildbetrachtung mit Fakten und Geschichten rund um das Gemälde verknüpft. Die Führung kostet zwei Euro plus Museumseintritt. fr
Abschnitt auf die Entlastung der Straßen durch die im Bau befindliche Weserquerung. Helga Lürßen sah für den Lesumer Kern keinen Mehrwert. JensRainer Jurgan (Bündnis Deutschland) schlug vor, das für die Premiumroute angedachte Geld für den Bau von Rad- und Fußwegen zu verwenden. Aus dem Publikum wurde kritisiert, dass konkrete Details noch nicht vorlägen. Der Beirat beschloss mit einer Gegenstimme, dass sich der Ausschuss für Verkehr, Wirtschaft und Tourismus mit der Route im Detail, insbesondere mit der baulichen Umsetzung der Lesumbroker Landstraße, befassen möge. as
SCHWANEWEDE – Der Bücherbasar der Waldschule Schwanewede ist am Dienstag, 5. Mai, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Wieder stehen mehrere Tausend gut erhaltener Bücher gegen einen geringen Preis bereit. Außerdem können Bücherspenden abgegeben werden. Der Erlös ist zur Hälfte für die Tafel-Ausgabestelle Schwanewede bestimmt. Die andere Hälfte geht an den Hamburger Verein „Afghanistan-Schulen“. fr Bücherbasar
FriedenspreisGewinner zu Gast
GROHN – Den Internationalen Bremer Friedenspreis der Stiftung die schwelle bekommt er am 8. Mai im Rathaus verliehen, in Bremen-Nord ist er bereits drei Tage zuvor: Der libanesische Kultur- und Friedensarbeiter Mahdi Yahya stellt am Dienstag, 5. Mai, ab 17 Uhr, in den Räumen des Vereins „Leben in Nord“, an der FriedrichKlippert-Straße 14 in Grohn, sein Projekt „Peace of Art“ vor und gibt spannende Einblicke in die internationale Friedensarbeit. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. fr
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Vom 08.-10.05.2026 lädt das naturbelassende Gelände des Beekenhofs ein, sich in die Welt des Frühlings entführen zu lassen.
Eingebettet in die Natur sorgen Händler, mit ihren liebevoll, dekorierten, weißen Pagodenzelten mit einem besonderen Warenangebot, für ein besonderes Einkaufserlebnis.
Beim Flanieren zwischen alten Bäumen und historischen Gebäuden können die Besucher ein umfangreiches Warenangebot an Blumen und Pflanzen, schöne und praktische Dinge für Haus und Garten, Mode, Schmuck und exklusives, handgefertigtes Kunsthandwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten entdecken. Entdecken Sie das Besondere, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Dr. Bernd Rühlmann, Internist und Gastroenterologe. FOTO: FR
Fritz Overbeck: „Zweigstudien“. Foto: fr
„Aus vorgeschobenen Gründen“
Nordbremer
BREMEN-NORD – Fatemeh
Farnaz Hosseini ist Autorin und Künstlerin und lebt in Detschland seit 2020. Aufgrund der neuen akademischen Stelle ihres Mannes ist sie mit ihrer Familie direkt vom Iran nach St. Magnus gezogen. Im Interview spricht sie über die Geschichte und aktuelle Situation der Menschen im Iran.
Das BLV: Frau Hosseini, Sie stammen ursprünglich aus dem Iran. Das Land wird seit bald zwei Monaten von den USA und Israel angegriffen. Haben Sie Kontakt zu den Menschen dort?
Fatemeh Farnaz Hosseini: Ja, in den ersten zwei bis drei Wochen des Krieges war es nicht einfach, mit Familie und Freunde in Kontakt zu bleiben. Internetanrufe und Ferngespräche waren nicht möglich. Wir brauchten einige der wenigen iranischen MessengerApps, um sie anrufen zu können, was nicht immer klappte. Inzwischen wurden einige Einschränkungen aufgehoben, und wir sind nicht mehr im Dunkeln gelassen. Ich hatte 30 Tage keinen Kontakt zu meinem neunjährigen Neffen, was ganz ungewöhnlich ist. Als wir dann telefonierten, erzählte er, was er gesehen hatte: die schreckliche Explosion, die er über sich am Himmel von Karadsch gesehen hatte. Ein angreifender Kampfjet hatte eine Rakete abgefangen, die von der iranischen Luftabwehr abgefeuert worden war, und es kam zu einer heftigen Explosion am Himmel. Er beschrieb die Explosion und ihre Farben so detailliert, dass deutlich wurde, wie sehr dieser Anblick ihn verängstigt hatte. Mich hat das an einen Albtraum erinnert, den ich vor einigen Jahren hatte. Denn natürlich habe ich schon länger solche Befürchtungen.
Als Autorin haben Sie auch schon über das Leben im Iran geschrieben. Man bekam den Eindruck, dass wir in Deutschland viel zu wenig darüber wissen. Wir haben vor zwei Jahren viel über die Bewegung „Frauen, Leben, Freiheit“ gehört. Was ist davon geblieben? Ich würde die Frage umformulieren: Sprechen wir darü-
ber, was erreicht wurde und wie es weitergeht. Etwa ein Jahr nach der Revolution von 1979 begann die Auferlegung des Kopftuchs für Frauen. Doch von Anfang an begann auch der Widerstand der Frauen gegenüber dem verpflichtenden Hijab. Daher hat das, was als „Frau, Leben, Freiheit“Bewegung bekannt ist, eine etwa 45-jährige Vorgeschichte. Tatsächlich kann man die Bewegung mit dem Ausbruch eines aktiven und lange brodelnden Vulkans vergleichen. Im Iran stehen Frauen derzeit in öffentlichen Räumen nicht mehr so stark unter Druck, ihr Haar zu bedecken oder ihre Kleidung in einer bestimmten Weise zu wählen; diese Lockerung gilt jedoch noch nicht für Universitäten, Schulen und staatliche Behörden. Mein persönlicher Eindruck ist, dass – auch wenn aufgrund der kriegsähnlichen Lage die Aktivitäten von Frauen für Gleichberechtigung derzeit weniger sichtbar sein mögen – viele Frauen ihren Schwerpunkt im Moment auf „Leben“ und „Freiheit“ gelegt haben; Zahlreiche aktive Frauen der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung sind sowohl entschiedene Gegnerinnen militärischer Angriffe der USA und Israels auf den Iran als auch Kritikerinnen faschistoider Verhaltensweisen monarchistischer Gruppen und deren rechtsextremer Ideologien. Die Aktivistinnen dieser Bewegung sind auch eine mutige Antikriegskraft, die Kriegstreiber von allen Seiten kritisiert und ihnen Widerstand leistet.
In den Medien ist immer pauschal vom „Mullah-Regime“ die Rede. Der Iran selbst versteht sich als Republik. Wie bewerten Sie den Staat und die Zusammenhänge, die 1979 zur Revolution geführt haben? Das „Mullah-Regime“ ist eine grobe Vereinfachung mit verheerenden Folgen. Irans Regierungsstruktur ist zwar eine Republik, aber wie Macht ausgeübt und verteilt wird, ist nicht demokratisch. Die Menschen wählen die Abgeordneten des Parlaments, sowie den Präsidenten in direkter Wahl. Allerdings müssen die Kandi-
daten, zuvor von einem Gremium geprüft und zugelassen werden. In der Praxis jedoch ist es der oberste Führer, der über die meisten Machtbefugnisse und den größten Einfluss verfügt.
Was ist Ihre Sicht auf den Konflikt und wie hätte er vermieden werden können?
Der Iran hat sich daran gewöhnt, aus vorgeschobenen Gründen und aufgrund seiner geografischen Lage angegriffen zu werden. Meiner Ansicht nach zeigen die historischen Belege und die geografische Lage Irans, dass Menschenrechte, Atomwaffen und Demokratie lediglich als falsche Vorwände für einen Angriff auf den Iran dienen. Im Ersten Weltkrieg wurde Iran trotz seiner erklärten Neutralität von Großmächten besetzt. Ausschlaggebend war seine strategische Lage zwischen Russland, dem Osmanischen Reich und Großbritannien. Im Zweiten Weltkrieg wurde Iran erneut trotz seiner Neutralität besetzt, diesmal hauptsächlich durch Großbritannien und die Sowjetunion. 1980 griff der Irak den Iran an, und während
des achtjährigen Krieges unterstützten die USA und europäische Staaten den Aggressor. Aktuell interpretiere ich es so, dass der Iran als leichte Beute gesehen wurde: man ging davon aus, dass die Entfernung des obersten Führers den Sturz des Regimes bedeuten würde. Dieser Krieg wird, wie jeder andere Krieg, und ebenso wie die Sanktionen der letzten zwei Jahrzehnte, keines der Probleme der Menschen im Iran lösen, sondern sie nur weiter verschärfen und ihre Lebensbedingungen erschweren. Außerdem wird er die Möglichkeiten für friedliche, gewaltfreie und zivilgesellschaftliche Reformen verringern. Die Frage, wie dieser Krieg hätte verhindert werden können, ist eine, die man dem Aggressor stellen muss. Ich habe Ihnen die Lage skizziert; wahrscheinlich können Sie selbst nachvollziehen, wie man von Anfang an hätte verhindern können, dass dieser Krieg und der Tod so vieler Zivilisten, darunter 168 Grundschüler, überhaupt geschieht.
Frau Hosseini, vielen Dank für dieses Gespräch! nik
Nächtlicher Ausflug am Schloss Schönebeck
SCHÖNEBECK – Die Ökologiestation lädt gemeinsam mit dem Naturwissenschaftlichen Verein zu Bremen am Samstag, 9. Mai, 20.45 Uhr, zu einer Fledermausführung mit dem Titel „Nächtliche Jäger im Schönebecker Auetal“ ein. Diplom-Biologe Lothar Bach wird rund um den Schlossteich per Detektor Fledermäuse aufspüren. Die Teilnehmenden können verschiedene Arten beobachten
und erfahren Wissenswertes über deren Lebensweise. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene und an Kinder ab zehn Jahren in Begleitung Erwachsener. Der Eintritt ist frei. Treffpunkt ist Im Dorfe 3, am Schönebecker Schloss. Eine Anmeldung unter Telefon 0421 / 2221922 oder info@oekologiestationbremen.de wird begrüßt, ist aber nicht erforderlich. fr
Ausstellung der Fotofreunde
Vernissage ist am 7. Mai im Kreishaus OHZ
REGION – Die Fotofreunde Vegesack und Umgegend eröffnen ihre neue Ausstellung zum Thema „So habe ich das noch nie gesehen“.
Eröffnung ist am Donnerstag, 7. Mai, 16 Uhr, im Kreishaus I, Osterholzer Straße 23, in Osterholz-Scharmbeck. Dort ist die Ausstellung bis 15. Juli zu sehen. 15 Mitglieder zeigen je fünf Werke. Die Fotofreunde treffen sich jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus, An der Aumunder Kirche 4. Nähere Informationen bei Ulrich Reiß unter der Telefonnummer 0152 / 31731556 und www.ffvuu.de fr
Er werden ungewöhnliche Motive zu sehen sein. Foto: fr
RathsChor singt in St. Michael
GROHN – Romantische Chormusik des 19. Jahrhunderts aus England mit Werken von Elgar, Parry, Wood und Sullivan bringt der Bremer RathsChor am Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr, in der Kirche St. Michael, Grohner Bergstraße 1, zu Gehör. Unter der Leitung von Kay Philipp Fuhrmann schaut der Chor über den Tellerrand des europäischen Festlands hin-
aus, begibt sich auf die Insel und wird in die jahrhundertelang gewachsene Chorkultur eintauchen; das Programm wird dabei ganz der gewachsenen Musiktradition der Romantik zugedacht sein. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang wird erbeten. Einlass ist ab 18 Uhr. Näheres unter www.raths-chor. de . fr
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Fatemeh Farnaz Hosseini ist Künstlerin, Autorin und Übersetzerin. Im Iran hat sie als Lehrerin gearbeitet. Foto: nik
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von links: Dr. Bettina Kaemena, Judith Bachmann, Friederike Kaemena, Martin Köpke. Foto: as
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In der Geschichte der Bremer Immobilienverwaltung Kaemena & Köpke geht ein prägendes Kapitel zu Ende: Zum 31. Mai 2026 zieht sich Firmengründerin und langjährige Geschäftsführerin Dr. Bettina Kaemena aus der Geschäftsführung zurück und steht künftig nicht mehr für das operative Tagesgeschäft zur Verfügung.
Die Kaemena & Köpke GmbH wurde 2011 von Dr. Bettina Kaemena, Martin Köpke und Friederike Kaemena gegründet, aufgebaut auf den Wurzeln der bereits 1992 entstandenen „Dr. Bettina Kaemena Immobilien und Hausverwaltungen“, die Bettina Kaemena mit viel Engagement, Herzblut und Empathie als inhabergeführte Einzelfirma geprägt hat. Im Zuge der weiteren Entwicklung tritt Judith Bachmann in die Geschäftsleitung ein und bildet gemeinsam mit den bisherigen Geschäftsführern Friederike Kaemena und Martin Köpke das zukünftige Führungsteam.
Zum Jahr 2026 zieht sich Dr. Bettina Kaemena aus der Geschäftsführung zurück und übergibt ihre Aufgaben an das neue Leitungstrio. So bleibt das Unternehmen auch weiterhin in erfahrenen Händen, mit klarer Struktur, regionaler Verankerung und hohem Anspruch an Qualität und Service.
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persönliche Betreuung und fachliche Kompetenz steht.
2011 folgte gemeinsam mit Friederike Kaemena und Martin Köpke die Gründung der heutigen Kaemena & Köpke GmbH, ein wichtiger Schritt, um das Unter-
aktuelle Themen rund um Wohnungseigentum, Eigentümerversammlungen und Instandhaltungsstrategien. Mit Vorträgen und Diskussionen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Praxiswissen.
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mit Eigentümerinnen und Eigentümern, klare Kommunikation sowie der Anspruch, Immobilien verantwortungsvoll sowie nachhaltig zu betreuen.
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Mit ihr verabschiedet sich eine Unternehmerinnenpersönlichkeit, die die Entwicklung des Unternehmens über mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat: Mit der Gründung der Einzelfirma „Dr. Bettina Kaemena Immobilien und Hausverwaltungen“ im Jahr 1992 legte sie den Grundstein für eine Immobilienverwaltung, die für Verlässlichkeit,
Dagmar Marks
Mediaberaterin
0421/69055-30
dagmar.marks@das-blv.de
Barbara Böttcher
Mediaberaterin
0421/69055-33
barbara.boettcher@das-blv.de
Diese Haltung bildet heute und in Zukunft das Fundament des
Verwaltung mit Haltung und klarem Blick nach vorn
Ostlandstraße 5 l 28790 Schwanewede Tel: 04209 98677-0 l info@kuk-bremen.de
Schon heute betreut Kaemena & Köpke Objekte von Schwanewede bis zur Nordsee. Mit der gezielten Stärkung und Verjüngung des Teams stellt sich das Unternehmen zukunftsorientiert auf und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum.
Ein sichtbares Zeichen dieser Weiterentwicklung ist die Wiederaufnahme der Ausbildung im Unternehmen ab Sommer 2026.
nehmen strategisch weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.
Dr. Bettina Kaemena hat die Werte des Unternehmens über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt: ein im gegenseitigen Vertrauen geprägter Umgang
Kaemena & Köpke ist seit Jahren eine feste Größe in der Immobilienverwaltung in Bremen-Nord, Schwanewede, Osterholz-Scharmbeck und Bremen-Stadt. Das Leistungsspektrum reicht von der Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften, Miet- und Mehrparteienhäusern über Vermietung und Verkauf bis hin zu umfassender Betreuung von Eigentümer:innen und Beiräten. Dank eines starken Netzwerks aus Handwerkern, Juristen und Gutachtern erhalten Kundinnen
und Kunden alle Leistungen aus einer Hand – effizient, transparent und zuverlässig. Fachwissen im Dialog: Immobilien-Seminar 2026 Am 20. Februar 2026 lädt Kaemena & Köpke zum Immobilien-Fachseminar im Restaurant Kränholm ein. Expert:innen aus Recht, Verwaltung und Finanzierung geben Einblicke in
Ihre Ansprechpartner:
Steffen Paradies
Mediaberater
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Sabine Tanski
Mediaberaterin - Innendienst
0421/69055-310
sabine.tanski@das-blv.de
Kaemena & Köpke bleibt, was es immer war: ein verlässlicher Partner für Eigentümer:innen, die auf Q ualität, Klarheit und persönliche Betreuung setzen. Familiär geführt, regional verwurzelt und mit dem Anspruch, Immobilien professionell und verantwortungsvoll zu betreuen.
Unternehmens. Die Aufgaben von Dr. Bettina Kaemena werden an das Führungsteam aus Friederike Kaemena, Martin Köpke und Judith Bachmann übergeben. Sie führen das Unternehmen in ihrem Sinne weiter und setzen dabei gezielt neue Impulse.
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Kaemena & Köpke bleibt dabei, was es immer war: familiär geführt, regional verwurzelt und ein verlässlicher Partner für Eigentümerinnen und Eigentümer. Gleichzeitig wird Raum geschaffen für die nächsten Kapitel einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte. fr
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Baustopp nach Bankrott
Das Haus des Reichs war ursprünglich als Nordwolle-Zentrale geplant
Wenn man vom Herdentorsteinweg in die Contrescarpe einbiegt, sieht man ein gewaltiges, altertümlich wirkendes Gebäude. Anhand der zahlreichen Fenster und einer großen Uhr an der linken Seite ordnet man es als Verwaltungsbau ein. Hört man den Namen „Haus des Reichs“, dann ist für viele Besucher klar: Es ist ein Nazibau. Tatsächlich begannen die Bauarbeiten schon 1928, fünf Jahre bevor die NSDAP an die Regierung kam.
Das gewaltige Bauwerk sollte die Unternehmenszentrale des weltweit tätigen Nordwolle-Konzerns werden, einem Großbetrieb in Delmenhorst mit fast 20.000 Mitarbeitern. Die Firmenleitung
wollte sich ein Denkmal setzen und Kunden, Banken, Lieferanten sowie die Bremer Bevölkerung beeindrucken. Das gelang den beiden Brüdern und Bremer Architekten Eduard (*1897 †1978) und Hermann (*1891 †1984) Gildemeister durch die Massivität und durch eine prachtvolle Innenausstattung. Die Aufteilung der Räume erfolgte nach den Bedürfnissen der Verwaltung und dem Repräsentationswillen der Bauherren. Doch kurz vor der Vollendung machte die Nordwolle im Juli 1931 bankrott. 1933 ersteigerte die Reichsfinanzverwaltung das fertiggestellte Gebäude. „Haus des Reichs“ lautete jetzt der Name, wobei man sich auf die seit 1871 verwendete Bezeichnung „Deutsches Reich“ für Deutschland bezog. Es bot übergeordneten Behörden ein Domizil. Seit 1962 ist das Bauwerk Eigentum Bremens. Heute residiert hier der Senator für Finanzen. Führungen durch das Gebäude bietet die Volkshochschule an.
Die Eingangsseite des „Haus des Reichs“ am Rudolf-HilferdingPlatz: Links verläuft die Schillerstraße, rechts die Contrescarpe/ Richtweg.
So soll es Mitte 2028 im Tabakquartier aussehen: Die Fleethäuser genannten Wohngebäude entstehen an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark.
Gefördertes und barrierefreies Wohnen
Gewoba und Justus Grosse kooperieren im Tabakquartier
Im Rahmen einer Bauträgerkooperation übernimmt die Gewoba zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 126 geförderten Mietwohnungen im Tabakquartier von Projektentwickler Justus Grosse. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen.
Unter dem Projektnamen „Fleethäuser“ startete der Neubau von zwei Wohngebäuden an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum rund 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark. Die vier- bis fünfgeschossigen Mehrfamilienhäuser mit Flachdach und Klinkerfassade sind Teil des Gebäudeensembles „Wohnen am Park“ und stammen aus der Feder von Hilmes Lamprecht Architekten. In ihnen entstehen 126 barrierefreie Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnun-
gen. Zwei Wohnungen sind explizit auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrenden zugeschnitten. Mit einem Mietpreis von 6,80 Euro kalt pro Quadratmeter, entstehen hier dank öffentlicher Wohnraumförderung neue preisgünstige Wohnungen.
„Die zentrale Lage des Quartiers und das urbane Miteinander aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit sind die besonderen Merkmale des Gebiets. Unsere künftigen Mieterinnen und Mieter in den ‚Fleethäusern‘ können von kurzen Wegen und grünen Aufenthaltsbereichen direkt vor der Haustür profitieren“, sagt Gewoba-Vorstand Manfred Corbach.
Die Wärmeenergieversorgung erfolgt im Quartier zentral über ein regeneratives Nahwärmenetz, an das auch die „Fleethäuser“ angebunden werden.
Interessenten können sich online unter gewoba.de/immobilien/mieten/wohnungssuche registrieren und schriftlich oder am Telefon ihr Interesse an einer Mietwohnung im Tabakquartier mitteilen.
Als Quartier der kurzen Wege geplant, hält das Tabakquartier neben Geschäftsund Büroflächen ein breites Freizeitangebot, soziale Infrastruktur (Kita) und Parkanlagen zur Erholung bereit. Wer in eine der Neubauwohnungen einzieht, kann außerdem von den Fuß-, Radwege- und Straßenverbindungen des im Bremer Süden gelegenen Viertels profitieren. Die Bremer Innenstadt ist mit dem Rad in zehn Minuten erreichbar.
Risse im Aufwärtstrend: Die Preise sind in Bremen rückläu g
Der deutsche Immobilienmarkt ist weitestgehend stabil in das Jahr 2026 gestartet. Zu diesem Ergebnis kommt das Portal Immowelt nach Auswertung der veröffentlichten Immobilienanzeigen in 15 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern. Es zeigen sich jedoch erste Risse im Aufwärtstrend. Im 1. Quartal erhöhten sich die Angebotspreise für Wohnimmobilien bundesweit zwar erneut moderat, einzelne Städte verzeichnen aber bereits wieder sinkende Preise – etwa in Bremen.
Während die Preise in den Metropolen Stuttgart (+ 2,7 Prozent auf 4.409 Euro pro Quadratmeter), Köln (+2,1 Prozent auf 4.864 Euro pro Quadratmeter) und München (+1,4 Prozent auf 8.135 Euro pro Quadratmeter) weiterhin steigen, mehren sich die Städte mit rückläufigen Preisen. In Bremen (-1,2 Prozent auf 2.930 Euro), Hannover (-0,7 Prozent auf 3.494 Euro) und Düsseldorf (-0,6 Prozent auf 4.408 Euro) gingen die Angebotspreise zurück. Auch Hamburg (-0,3 Prozent auf 5.981 Euro) und Dortmund (-0,2 Prozent auf 2.545 Euro) verzeichneten leichte Rückgänge.
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Mamas schönste Momente
Zum Muttertag am 10. Mai mit kreativen Fotogeschenken überraschen
REGION – Blumen verwelken allzu schnell. Schöne Erinnerungen hingegen bleiben für die Beschenkten allerdings für immer.
Wer Mama oder Oma am Muttertag, in diesem Jahr am 10. Mai, wirklich überraschen will, investiert daher ein klein wenig Zeit in kreative Aufmerksamkeiten. Aus Fotos lassen sich unkompliziert Geschenke gestalten, die echte Unikate sind und mit Sicherheit für Glücksmomente bei der Beschenkten sorgen. Hier gibt es Tipps für originelle Präsente, die von Herzen kommen.
Darüber, wie wichtig Mütter für die Familie sind, lassen sich ganze Bibliotheken füllen. Warum also nicht damit anfangen? In einem Fotobuch beispielsweise können Kinder und Enkel von Herzen „Danke“ sagen und an gemeinsame Erlebnisse erinnern.
Bei einigen Fotobuch-Versionen besteht zudem die Möglichkeit, in eine Erinnerungstasche Souvenirs wie Tickets oder einen persönlichen, handschriftlichen Brief einzulegen.
Für den großen Auftritt am Muttertag wiederum eignen sich Wandbilder mit schönen Familienfotos. Das zeigt echte Wertschätzung für Mamas und Omas und macht den Muttertag mit Sicherheit un-
Mit Liebe verschenken: Aus persönlichen Fotos können kreative und originelle Präsente für den Muttertag werden. Foto: djd/CEWE
vergesslich. Bei Geschenken kommt es vor allem auf die Geste an. Wenn die Enkel ihre Oma beispielsweise mit einem Foto-Schlüsselanhänger
überraschen, wird ein Alltagsgegenstand emotional besonders wertvoll.
Mit einem schönen Schnappschuss hat die Großmutter so
ihre Lieblinge immer bei sich. Ein Fotokissen kann ebenfalls zum Blickfang in der Wohnung oder im Haus werden. djd
Lesung am Muttertag
Autoren stellen im DOKU ihre Werke vor
BLUMENTHAL – Im Rahmen des Literaturfestivals Gastgeber Sprache findet am kommenden Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr, im DOKU Blumenthal, Heidbleek 10, eine Lesung statt. Für diese Veranstaltung am Muttertag haben am Festival teilnehmende Literaturschaffende aus der Region Bremen-Nord und
umzu und Mitglieder der Gruppe Literaturpforte Prosa- und Lyriktexte geschrieben.
Anmeldung im DOKU unter Telefon 0421 / 6 03 90 79 oder unter info@dokublumenthal.de . Spontane Gäste sind ebenfalls willkommen. Der Eintritt ist frei, Spenden für das DOKU sind gern gesehen. fr
Junggesellenversteigerung
PENNIGBÜTTEL – Pennigbüttel lädt auch in diesem Jahr wieder zur Muttertagssause ein: Am Sonntag, 10. Mai, verwandelt sich der Dorfplatz von 13 bis 18 Uhr in einen Treffpunkt für Jung und Alt. Unter dem Motto „Pennigbüttel lässt die Puppen tanzen – Das Original“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Nachmittag in entspannter Open-Air-Atmosphäre. Neben einem vielfältigen Tortenbuffet, frischer Erdbeerbowle und weiteren Kaltgetränken gibt es zusätzlich ein feines Weinangebot. Für die passende musikalische Begleitung sorgt ein DJ, während der festlich geschmückte Dorfplatz unter dem Maibaum eine ganz besondere Atmosphäre bietet.
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Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Junggesellenversteigerung. Die Gewinnerinnen erwartet ein unterhaltsames „Dorfplatz-Date“, bei dem die Paare kleine Aufgaben lösen, ein Quiz absolvieren und schließlich gemeinsam einen Ehrentanz bestreiten. Gesucht werden auch in diesem Jahr wieder mutige und humorvolle Männer – aber auch Frauen, die Lust haben, teilzunehmen. Eine Anmeldung ist sowohl vorab bei den Veranstaltern als auch spontan am Veranstaltungstag möglich. Die Muttertagssause richtet sich an alle Generationen. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird das Event vom Ortsverein PRO Pennigbüttel e.V. gemeinsam mit dem Team vom Vereinsheim Pennigbüttel. fr
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GROHN – An der Constructor University gibt es mehrere „Student Clubs“, in denen die Studenten sich ihren Interessen folgend organisieren können. Einer davon ist die „Digital Creation Society“, wo es um Kreativität im Digitalen geht. Erstmalig veranstaltete dieser Club unter dem Titel „Press Play“ einen Wettbewerb im Programmieren von Computerspielen für „junge Visionäre“. Das sollte den Studenten die Möglichkeit geben, sich durch Zusammenarbeit in Sechserteams kennenzulernen, einen „Wow, das habe ich selbst gemacht“-Moment zu erleben und später dann auch auf die erfolgreiche Teilnahme an so einem Projekt verweisen zu können. 18 Teams waren angetreten, 13 von ihnen gelang es, innerhalb von 48 Stunden ein funktionierendes Spiel zu erstellen. Die meisten Studenten gingen ohne Vorerfahrungen im Programmieren in den Wettbewerb. Ein Workshop, wie man mit der Google-Plattform „Antigravity“ das Progammieren vereinfacht, war Teil der Veranstaltung. Google und die Sparkasse Bremen traten als Sponsoren in Erscheinung. Ein weiterer Sponsor war Wowcube, eine Spielkonsole in Form eines digitalen Zauberwürfels, für den ebenfalls Spiele entwickelt werden konnten.
Solche Wowcubes gab es dann auch zu gweinnen, zudem Virtual-Reality-Headsets von Meta und GoPro-Kameras. Das Gewinnerteam hatte das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten als Grundlage genommen. In dem Spiel steuert man die Stadtmusikanten in verschiedenen Leveln durch Feld und Wald bis schließlich tatsächlich vor das Bremer Rathaus. Die vier Spielfiguren verfügen über eigene Fähigkeiten: Der Esel kann zutreten, der Hund bellen, die Katze sich unbemerkt anschleichen, der Hahn laut krähen. Wenn sie sich wie am Fenster des Räuberhauses aufeinanderstellen, sind sie im Spiel unbesiegbar. Damit wollten sie den Gedanken hinter dem Märchen, gemeinsam stark zu sein, in ihrer Umsetzung unterstreichen. Zu den Vorgaben beim Wettbewerb gehörte, dass die Spiele eine mittelalterlich anmutende Gestaltung haben sollten. Die Juroren bewerteten Kreativität, den „Flow“ und die Funktionalität des Spiels und Originalität. Sie zeigten sich besonders begeistert, wie das Gewinnerteam diese Vorgabe mit Bezug auf die Märchenwelt umsetzen konnte. Die Studenten haben vor, ihr Spiel über den Wettbewerb hinaus weiter zu entwickeln. ni k
Phone/Tablet-Unterstützung
„Digital im Alter“ ab Mai auch in Farge
FARGE – Die gut besuchten Sprechstunden der Initiative „Digital im Alter“ sollen in Zukunft auch in Farge-Rekum stattfinden. Als Veranstaltungsraum soll das Begegnungszentrum Farge (Eva-Seligmann-Haus) in der Farger Straße 136 dienen.
Ab dem 7. Mai soll die Digitalsprechstunde von 10 bis 12 Uhr an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat angeboten werden. Alle weiteren Termine und Anlaufpunkte findet man auf www.dia-bremen.de/termine.html fr
10. Bällerennen in Vegesack
Seit dem 2. Mai gibt es die Rennlizenzen
VEGESACK – 5000 bunte, nummerierte Bälle werden am 27. Juni wieder die Reeder-Bischoff-Straße hinunter rollen und die Inhaber der gekauften Nummern mit schönen Preisen belohnen. Am 2. Mai hat der Verkauf der Rennlizenzen in folgenden Geschäften begonnen: CopyMaxx in der Fußgängerzone, Meine Lilie im Kontor, Weingärtner in Ritterhude, in den EdekaMärkten Damerow, Mecke und Schwinning und in der Lesumer Lesezeit. „Machen Sie mit und helfen Sie uns, einen möglichst hohen Erlös zu erzielen.
Jedes Los kostet nur 2 Euro!“, rufen die Organisatoren vom Lions Club Bremen-Lesmona zur Beteiligung auf: „Damit werden wir ein Pferd für das Projekt ‚Stoppelhopser‘ und das therapeutische Reiten der Reit- und Fahrgemeinschaft Auetal e.V. mitfinanzieren.“ Zu gewinnen gibt es zwei 250-Euro Edeka-Einkaufsgutscheine, einen 100-Euro-Gutschein vom Restaurant zum Alois, 50 Euro vom BrothersCafé zahlreiche Leffers- und CopyMaxx-Gutscheine und Eintrittskarten für das HafenRevue-Theater. fr
Das Gewinnerteam konnte sich über Virtual-Reality-Brillen und Wowcubes als Hauptpreis
Hier ist eine Szene aus dem Spiel zu sehen. Foto: fr
Seniorengerechtes Service-Wohnen
Grundsteinlegung für Neubau
SCHWANEWEDE – Selbstständig und selbstbestimmt leben, aber sich jederzeit Unterstützung holen zu können – das ist das Konzept für Service-Wohnen der von Rahden Wohnbau. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner hat eine eigene abschließbare Wohnung und kann so viel Hilfe anfordern, wie benötigt wird. „Nach diesem Konzept errichten wir auf dem Grundstück Ostlandstraße 38 in Schwanewede das neue Mehrfamilienhaus ‚Heidegärten 38‘ mit 16 seniorengerechten Wohnungen.“
„Wie wollen Sie wohnen, wenn das inzwischen viel zu große Haus langsam zur Last wird?“, laute die Frage. ServiceWohnen setze da an, wo sich ältere Menschen mit eigenem Haus und Garten überfordert fühlen. Eine überschaubare, aber geräumige Wohnung mit Aufzug ermögliche ein selbstständiges Leben bis ins hohe A lter. Hier habe jeder seinen privaten Bereich, sei aber trotzdem nicht allein. Das ServiceWohnen schließe eine Lücke zwischen Eigenheim und Pflegeeinrichtung und ist für viele Senioren die ideale Wohnform im Alter. Auch für Kapitalanleger stellten seniorengerechte Immobilien eine lukrative Investition dar.
Im Mittelpunkt des Konzepts stehe der Servicevertrag. Zu festgelegten Zeiten sei werktags eine Servicekraft im Haus und übernehme die Beratung, organisiere Termine und gemeinsame Veranstaltungen. So könne sich in kurzer Zeit Vertrauen aufbauen. Diese Servicekraft
im Zentrum von Schwanewede
Eine Drohnenaufnahme des Areals bei den Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung. Foto: GeminiArtWork Chris Urhahn
hat im Erdgeschoss ein eigenes Büro und unterstützt die Hausbewohner bei Behördenangelegenheiten und der Vermittlung von Pflegediensten, Dienstleistungen und Hilfsangeboten. Sonstige Pflegeangebote können bei externen Anbietern dazu gebucht werden. Ein Notrufsystem ist vorinstalliert und wird bei Bedarf in Betrieb genommen.
Im großzügigen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss t reffe sich die Hausgemeinschaft zu Veranstaltungen, zum Lesen, zum gemeinsamen Kochen, zum Spielen und vielem mehr. Für Sommerfeste und Grillabende gibt es eine große Terrasse.
Anders als im klassischen Mehrfamilienhaus, wo jeder nur für sich selbst verantwortlich ist, stehe beim ServiceWohnen die Hausgemeinschaft im Mittelpunkt. Die engagierte Servicekraft sei wochentags
zentrale Anlaufstelle für alle organisatorischen Fragen, aber auch Dreh- und Angelpunkt für ein zufriedenes Miteinander. Ein Hausmeister kümmere sich um die Pflege der Außenanlage und der Grünflächen.
„Beim Service-Wohnen wird niemand allein gelassen. In der Gemeinschaft zu leben, heißt auch, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. So bleiben die Bewohner geistig und körperlich fit und mobil. Für die Servicekraft wird zusätzlich eine monatliche Grundservicepauschale berechnet.“
Die geplante Seniorenwohnanlage „Heidegärten 38“ befindet sich im Ortskern von Schwanewede. In der direkten Nähe gibt es Ärzte, das Gemeindehaus, die Begegnungsstätte, Sportvereine, Bäcker, Banken, Einkaufsmöglichkeiten, eine Bushaltestelle sowie Kindergarten und Grundschule. Zum
WELLER in Bremen lädt ein:
Marktplatz mit weiteren Fachgeschäften und Einkaufsmärkten, Cafés, Apotheken, Eiscafé und Kino sind es nur wenige Gehminuten. Samstags ist auf dem Marktplatz ein kleiner feiner Wochenmarkt.
Dies werde bereits die dritte Seniorenwohnanlage der von Rahden Wohnbau. „Wie bei den beliebten Wohnungen in unseren Seniorenwohnanlagen ‚Heidkamp 31‘ und ‚Niedersachsenring 15‘ steht auch hier die Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund.“
Mit Fußbodenheizung, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage sei das Haus unabhängig von fossilen Brennstoffen und damit für die Zukunft gerüstet. Einbauküche, Malerarbeiten und die Bodenbeläge seien bereits im Kaufpreis enthalten. Die gesamte Wohnung ist barrierefrei und über einen Aufzug bequem zu erreichen. red
„Warum Krieg?“ –eine szenische Lesung
Loge „Anker der Eintracht“ lädt ein
VEGESACK – Die Freimaurerei sei gelebter Humanismus, weiß Michael Heiden, Meister vom Stuhl der Vegesacker Freimaurerloge „Anker der Eintracht“. Die Loge lädt zu einer szenischen Lesung mit dem Titel „Warum Krieg?“ mit anschließendem Diskurs ein. „1918 endete die Katastrophe des Ersten Weltkrieges offiziell. (Nicht nur) Europa lag in Trümmern. 1920 wurde der Völkerbund gegründet. Diese Institution, die die Erfahrungen des bewaffneten Konfliktes und des Hasses mit industrieller Gewalt gegen die Potentiale des Menschen auf Verständigung und friedliche Einigung eintauschen wollte, wandte sich an Albert Einstein, der soeben die wissenschaftliche Welt mit neuer Perspektive revolutioniert hatte. Ihm wurde durch das Internationale Institut für geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes die Möglichkeit geschenkt mit einem Gesprächspartner seiner Wahl ein Thema seiner Wahl zu erörtern“, so die Organisatoren. Seine Wahl sei schnell auf Sigmund Freud – den Kenner der Untiefen und Abgründe menschlichen Erlebens und Fühlens, der menschlichen unbewussten Triebkräfte jenseits seiner schönen Reden und Selbstbilder – gefallen, der ebenfalls zuvor Weltsicht und Menschenbild erweitert und geschärft hatte. „Aus diesem schriftlichen Austausch er-
schien ein Jahr später 1933 nach der Machtübernahme in Deutschland der Briefwechsel mit dem Titel ‚Warum Krieg‘, in welchem sich zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Denker des 20. Jahrhunderts darüber austauschten, wie der Mensch und seine Handlungen zu verstehen seien und was getan werden könne.“ Die Aktualität dieser Gedanken und derer Dialog habe fast 100 Jahre danach den ersten stellvertretenden Vorsitzenden der Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati Dr. Alexander Trettin dazu inspiriert, diesen Briefwechsel zu einem Bühnenstück umzugestalten und diesen mit dem korrespondierenden Sekretär Dennis Holewa gemeinsam erlebbar zu machen.
„Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen und auf Ihre aktive Teilnahme, denn im Anschluss ist ein diskursiver Austausch mit Ihnen, dem Publikum, dazu geplant um gemeinsam die zeitgeistliche Aneignung dessen zu erfüllen und miteinander zu erwägen, was dies und die beleuchteten Begriffe Hass, Liebe, Gewalt, Herrschaft, Triebkräfte, Erziehung, Gemeinschaft, Kultur und Pazifismus uns heute bedeuten können.“
Die Lesung findet statt am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr, im Logenhaus, Weserstraße 7. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei, für einen guten Zweck wird gesammelt. red
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Schüsse mit dem Luftgewehr
Täter biss Polizist in die Hand und wurde per Taser niedergestreckt
FÄHR-LOBBENDORF – Kürzlich kam es in der Straße Am Lobbendorfer Pohl zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Anwohner meldete, dass er Knallgeräusche wahrnahm, die vermutlich a nnte mehrere Metallkugeln auffinden und einen tatverdächtigen Mann festnehmen.
Anwohner hatten die Polizei über mögliche Schussabgaben aus einer Druckluftwaffe informiert. Weitere Hinweise ergaben, dass die Tage vorher auch schon geschossen wurde. Die Wohnung des angeblichen Schützen konnte lokalisiert werden. Als die Polizei eintraf,
flüchtet der Mann aus dem Fenster und lief in Richtung Kirchhofstraße davon. Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Mann in der besagten Straße in einem Gebüsch liegend auffinden. Der Mann trug Camouflage-Bekleidung und hielt eine Langwaffe mit einem Messer an der Spitze in der Hand. Mit diesem machte er Stichbewegungen in Richtung der Polizisten, die daraufhin den Einsatz des Tasers ankündigten und ihn schließlich auch einsetzten. Der Mann konnte überwältigt werden, wobei er noch einem Polizisten in die Hand biss. Der
Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen. Der Tatverdächtige wurde durch den Rettungsdienst untersucht, wies jedoch keine Verletzungen auf. Anschließend wurde er einer psychiatrischen Begutachtung zugeführt.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurden mehrere gefährliche und verbotene Gegenstände, wie eine Gaspistole und einen Teleskopschlagstock, sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. fr
Kiloweise Drogen gefunden
Dealer aus Grohn muss mit Gefängnisstrafe rechnen
GROHN – Am Dienstagabend wurden Einsatzkräfte auf einen 22-Jährigen aufmerksam, der durch sein für Dealer typisches Verhalten auffiel, so dass er und das von ihm geführte Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen wurden.
Durch den Fund von 52 Gramm Marihuana wurde der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln bestätigt, so dass von der Staatsanwaltschaft die Durchsuchung von Wohnräumen angeordnet wurde, zu denen der Tatver-
dächtige Schlüssel mitführte. Im Keller eines 36-jährigen Mittäters in Grohn wurden dann 2,1 Kilogramm Marihuana, 447 Gramm Kokain und 556 Gramm vermutlich MDMA aufgefunden. Er hatte den Raum seiner Aussage nach zur Verfügung gestellt, da er dadurch seine Spielschulden zahlen konnte, und sonst nichts mit den Drogen zu tun hätte. In den anderen Räumen seiner Wohnung und der des Dealers wurden keine weite-
ren Gegenstände, die dem Handel von Drogen zuzuordnen sind, aufgefunden. Die Betäubungsmittel, das Fahrzeug, mehrere Handys und Waffen wurden sichergestellt und der Dealer wurde dem Haftrichter zugeführt, der daraufhin die Untersuchungshaft anordnete.
Ihm, als auch dem KellerMieter, droht im Rahmen des Verfahrens nach dem Betäubungsmittelgesetz eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr, hieß es seitens der Polizei Bremen. fr
Der Weihnachtsmarkt
im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gewesen. Foto: as
„Alles Bremen“ anstatt
Heimatshoppen
IGEL e. V. blickte auf das Jahr zurück und informierte über neue Pläne
BURGLESUM – Der Vorstand der Interessengemeinschaft Einzelhandel und Gewerbe für Lesum, Burgdamm, und St. Magnus (IGEL) e. V. hatte kürzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.
Svenja Esch und Christa Dohmeyer informierten über das vergangene Jahr und gewährten einen Ausblick auf dieses. Kernpunkte seien die Stadtteilkulturtage „Sommer in Lesmona“, das Heimatshoppen, die Dixielandtage und der Weihnachtsmarkt sowie das Weihnachtsgewinnspiel. Ein schöner Anlass und erfolgreich sei die Eröffnung der Kulturtage am Lesumhafen gewesen. Der IGEL unterstützte dieses Event mit 500 Euro und sagte auch für dieses Jahr diese Summe zu. Auch die Dixielandtage will der Verein wieder mit 300 Euro fördern.
Beim Heimatshoppen habe es zum ersten Mal eine Aktion mit dem Rad gegeben, berichtete Svenja Esch. „Es ist spannend, wo überall Mitglieder sitzen“; von Kasch in St. Magnus bis zum Fitnesspark in Grambke. Diese seien besucht worden, um ein Rätsel zu lösen. Zum Abschluss habe es im Reformhaus Ratjen gespendete Getränke und vom Starke Bäcker zur Verfügung gestellten Kuchen gegeben. „Eine sehr erfolgreiche Aktion“, auch wenn es schwierig gewesen sei, Mitglieder zu gewinnen. „Es wäre schön, wenn es mehr werden“, so Christa Dohmeyer. Der angedachte Erste-Hilfe-Kurs ist weiterhin auf der Agenda von Svenja
Esch. Per Rundmail sollen noch einmal drei bis vier Termine angeboten werden, wofür um Rückmeldung gegeben wird. Der Kurs könne in der St. Martini-Gemeinde oder im Ortsamt stattfinden. Auch den Klönschnack will Svenja Esch wieder aufnehmen. Thema könnten beispielsweise „Internetbewertungen“ sein. Das IGEL-Gewinnspiel sei gut gelaufen, führte Christa Dohmeyer aus, die mit ihrer Kollegin Manuela Schütt Rücksprache gehalten hatte. Sie würden es auch dieses Jahr wieder anbieten wollen. Gut wäre, wenn Papier & Mehr wieder mit dabei wäre. In dem Geschäft am Lesumer Bahnhof hatte es im Dezember vergangenen Jahres einen Inhaberwechsel gegeben. Randa Kandeydi, die das Geschäft ihres Bruders Masrur Ali leitet, sagte die Teilnahme zu. „Es ist ein Dankeschön an unsere Kunden: Sie haben gute Chancen, etwas zu gewinnen und es bindet die Kaufkraft im Ort vor Weihnachten“, so Christa Dohmeyer. „Das war der beste Weihnachtsmarkt, den wir je hatten“, zitierte sie Ingeborg Osterhof von der Kulle, die mit ihrem Team auch im vergangenen Jahr für den Glühweinund Kinderpunsch-Verkauf zuständig war. Über 1000 Liter des Heißgetränks seien an den beiden Weihnachtsmarkttagen über die Theke gegangen. Sollte es in diesem Jahr keine ausreichende Förderung geben – einer der Sponsoren ist verstorben –, werde der Gewinn, wie früher, wieder zwi-
schen dem IGEL und der Kulle geteilt. „Wir wollen kein Geld verdienen, müssen aber kostendeckend arbeiten“, so Christa Dohmeyer. Beim Burglesumer Beirat will sie die Summe für die Miete des Kinderkarussells beantragen. Auch die anderen Beschicker seien zufrieden gewesen und wollen in diesem Jahr wiederkommen. Besonders voll sei es nach dem Konzert in der Kirche St. Martini Lesum gewesen. Im vergangenen Jahr wurden die Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung der Eiche vom Beirat übernommen, in diesem Jahr ist der IGEL wieder damit betraut. Angedacht sei, nun auch Sterne in der Bremerhavener Heerstraße anzubringen, Unterstützung gebe es dafür von der Stadt Bremen. In diesem Jahr gebe es kein Heimatshoppen, sondern eine von der Stadt unterstützte Nordbremer Aktionswoche „Alles Bremen“ vom 31. August bis zum 5. September. Hierfür könne es ein „LesumProdukt“ oder ein Gewinnspiel geben. Dafür hätte der IGEL-Vorstand gern Ideen aller Mitglieder. Überlegt wurde, eine Banner mit allen Mitgliedern für Veranstaltungen anzufertigen, den Einkaufsratgeber neu aufzulegen, die Internetpräsenz zu überarbeiten und sich auf Social Media zu vernetzen. Aktuell habe der Verein 45 Mitglieder, neuestes ist die MS Sansibar. „Der IGEL ist so aktiv, wie jedes Mitglied, das darin ist“, unterstreichen Svenja Esch und Christa Dohmeyer. as
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Partner im Sonnen- und Insektenschutz
Die Firma Themsen wurde vor 25 Jahren gegründet / Ausstellung an der Siemensstraße 3
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Bei der Firma Themsen, das merkt man schnell, kennt man sich bestens aus, was Insekten- und Sonnenschutz angeht. Sonja Themsen ist seit 1998 in dem Bereich tätig, ihr Mann Thomas verfügt über zusätzliche zehn Jahre Berufserfahrung im Sonnenschutzgeschäft. Vor über 25 Jahren lernten sie sich als Kollegen kennen und gründeten früh ihren gemeinsamen Laden. In den Jahren ist das Geschäft zwar mehrmals umgezogen, blieb Pennigbüttel aber immer treu. Den Showroom und die Geschäftsräume findet man an der Siemensstraße 3. Dieser Showroom ist es
denn auch, der dem Kunden schnell vermittelt: Im Bereich Insekten- und Sonnenschutz gibt es viele Möglichkeiten. Rollläden lassen sich mit einer bestimmten Optik versehen, Plissees gibt es in vielen verschiedenen Varianten und auch bei Insektenschutzgittern kann man einiges beachten. „Es gibt auch kratzfeste Gewebe“, erzählt Matthias Fuhrmann. Fuhrmann selbst ist bei Themsen ein bekanntes Gesicht. Seit bald 20 Jahren ist er bei der Firma angestellt und hat in allen Bereichen Erfahrung, angefangen bei der Produktion bis hin zur Montage. Auch bei der Beratung und im Verkauf beweist Martin Fuhrmann sein
Know-how und vermittelt seine Kenntnisse bereitwillig im ruhigen Ton. Seit dem Jahr 2023 tritt Thomas Themsen im Betrieb aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer und seither leitet Sonja Themsen gemeinsam mit Matthias Fuhrmann den Betrieb.
Vor Kurzem konnte der Betrieb sein Team noch um einen Raumausstattermeister und einen Fachberater im Bereich des dekorativen Sonnenschutzes erweitern.
Die Kunden bleiben der Firma indes treu. „Unser erster Kunde ruft auch heute noch an, wenn es etwas zu reparieren oder auszubessern gibt“, sagt Sonja Themsen. „Wir liefern gute und gründliche Arbeit. Unser hohes Niveau ist
uns wichtig und das bleibt den Leuten im Gedächtnis“, ergänzt Martin Fuhrmann. Qualität gibt es bei Themsen freilich auch bei den Produkten. Beim Insektenschutz arbeitet man seit Jahrzehnten mit Neher, dem Marktführer in Deutschland, zusammen. Hier gibt es vielseitige Produkte und Sondergewebe. So gibt es etwa Gewebe mit besonders guter Transparenz oder solche die vor Pollen schützen. Ob Schiebeanlagen, Klappen für Haustiere oder Pendeltüren, bei Themsen kann man diese Varianten allesamt in Augenschein nehmen.
Ein Bereich, der für moderne Hausbesitzer kaum noch wegzudenken ist, ist der Fak-
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Thomas und Sonja Themsen, hier im Ausstellungsraum an der Siemensstraße 3, lernten sich vor über 25 Jahren kennen. tor „Smarthome“. Auch hier hat sich Themsen zeitbewusst aufgestellt und kann Wünsche umsetzen. So können Markisen etwa durch Sensoren feststellen, wenn Wind oder Regen aufkommt und sich entsprechend in Position bringen. Natürlich, es handelt sich schließlich um Sonnenschutz, sind auch Sonnensensoren Gang und Gäbe. Die Ausstellung bei Themsen, an der Siemensstraße 3, ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Zu den Öffnungszeiten stehen auch Fachberater den Kunden persönlich zur Seite.
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Konzert: Dixie Steam Band ABGESAGT. Tickets zurück an Vorverkaufsstellen. – Riesstraße 11.
Stimmungsvoll und außergewöhnlich
Die Jazzahead im Bremer Norden: Fazit von Elvira Krol
BREMEN-NORD – Acht Stationen, zu Wasser und an Land, mit tollen Musikern in jeweils außergewöhnlicher Atmosphäre hatte die Jazzahead in BremenNord zu bieten.
Elvira Krol, Projektleiterin des Freizeit- & Naherholungskonzepts Bremen-Nord bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, nimmt uns auf ihre Tour mit: „Ich war mit dem ADFC Guide Stefan Ach ab Bahnhof Burg unterwegs. Trotz des kalten Windes war die Stimmung sehr gut und voller Vorfreude. Die Radtour war sehr abwechslungsreich und startete mit Gästen aus Oldenburg, Bremen und aus dem Bremer Norden, entlang der Lesum, mit Blick auf die idyllische Landschaft dort. Auf der ‚Sansibar‘ wurden wir sehr herzlich begrüßt und wir entspannten uns im Warmen bei Klängen von Sting („The last ship“) und heißen Getränken. Vor dort aus ging am Knoops Parks weiter ins Kunstcafé Kränholm. Das Duo dort war hochprofessionell und verbreitete entspannte Atmosphäre inmitten der schönen Kunstwerke. Die Gäste wurden neugierig auf die noch kommenden Veranstaltungsorte und verschafften sich in der Freizeitbroschüre „Frische Brise – Grüne Wiese“ einen Überblick über die Locations und die
Geschichte(n) dort. Nächste Station war Schloss Schönebeck: geradelt wurde vorbei an Woldes Wiese, durch die Lehnhof Siedlung ins herrlich grüne Auetal. Hier erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt: beide ADFC Nord Radtouren trafen sich mit großen „Hallo“ und die vierköpfige Band „Kaisers New World“ heizte uns für die Weiterreise durch die Nacht ein. Auf dem Campus der Constructor University startete der letzte Gig in der Kirche. Das Team der Constructor University hatte für Getränke und stimmungsvolles Licht gesorgt und in der außer-
Musikalische Weltreise
„Neuenkirchen Events“ mit Krishn Kypke
NEUENKIRCHEN – „Der alten Seidenstraße nach Samarkand folgen, in Indien einen Kulturschock bekommen, im Himalaya 40 Grad Fieber überstehen und in Kashmir das ‚Grab Jesu‘ besuchen – das sind nur einige der Abenteuer, die der Musiker und Weltenentdecker Krishn Kypke auf seinen Reisen erleben
durfte“, kündigt Michael Thurm einen Gast der Reihe „Neuenkirchen Events“ an, der am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr, in der Pfarrscheune Neuenkirchen, Landstraße 71, erwartet wird. Tickets ab 15 Euro gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen und etwas teurer – an der Abendkasse. fr
gewöhnlichen Kulisse mischten sich nun auch Studenten unter die Zuhörer. An Ender der Tour brachte uns der ADFC sicher zum Bahnhof Burg wo wir nicht lange auf die S-Bahn warten mussten. Beseelt von einem sehr vielfältigen musikalischen Erlebnis und vielen schönen Eindrücken vom Bremer Norden ging es für die Oldenburger und Stadtbremer Gäste dann weiter in einen Club in der Nähe des Bahnhofes.
Sehr gerne hätte ich auch die anderen maritim geprägten Orte – die alte lange Werft und das Packhaus sowie die Stadtkirche
– und das Hal över Konzert besucht – die sind auf meiner Merk-Liste für meine nächste Clubnight-Route 2027 … Mein Fazit und die Rückmeldung der Gäste, die sich überraschen ließen und sich auf die Entdeckungsreise eingelassen hatten: Der Bremer Norden und die Clubnight Nord ist auf jeden Fall eine (Rad-)Reise wert! Die Veranstalter vor Ort hatten, dank der Unterstützung von Jakob Fraisse von der jazzahead!, ein sehr hörenswertes Programm generiert, das perfekt auf die Orte zugeschnitten war.“ fr/red
Gratis-Comic-Tag
BLUMENTHAL – Die Bücherei Blumenthal lädt zum Gratis-Comic-Tag ein. Einmal im Jahr verschenken Buchhandlungen, Comicläden und Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz Comics komplett kostenlos. Ziel ist es, Lesespaß zu wecken und Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Comic-
„Literatur erzählt“
Zwei Lesungen im Mai in der Stadtkirche Vegesack
VEGESACK – Die Reihe „Literatur erzählt“, von und mit Martin Mader, geht weiter: Im Mai werden zwei Lesungen angeboten.
„Eine Lesung mit Live-Begleitung durch einen Musiker hatten wir bisher noch nie“, erklärt Martin Mader. Zu dieser wird am Samstag, 16. Mai, um 18 Uhr eingeladen. Der Titel lautet „Der einsame Briefkasten und andere Grotesken“. Wunderliche Geschichten über kuriose Figuren oder minutiöse Studien werden gelesen und musikalisch in Szene gesetzt von dem Schauspieler Uwe Seidel und dem Saxophonisten Peter Dahm.
Am Samstag, 30. Mai, ebenfalls 18 Uhr, lesen Uwe Seidel und Martin Mader im Dialog.
Auch diese Form sei neu. An diesem Abend geht es um den Schriftsteller Jack London (1876 – 1916) und seine Kurzgeschichten um die Figur Alaska Kid.
Karten gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Six, Gerhard-Rohlfs-Straße 68, Telefon 0421 661210, und an der Abendkasse für 15, ermäßigt zehn Euro.
Welt zu begeistern. Am Samstag, 9. Mai in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr können Comicbegeisterte einfach in der Bücherei Blumenthal, Mühlenstraße 70, vorbeikommen, sich bis zu drei Comics aussuchen und mit nach Hause nehmen. Welche Comics ausliegen, kannst man unter www.gratiscomictag.de nachschauen. fr
„So habe ich das noch nie gesehen“, Fotofreunde Vegesack. Erö nung: Do., 7. 5., 16 Uhr. Bis 17. 7. – Osterholzer Straße 23.
GESCHICHTENHAUS
„Zwölf“, von Horst Wesemann und Frank Warneke. Vernissage: Sa., 9. 5., 11.30 Uhr. Bis 16. 5. –Zum Alten Speicher 5A.
SCHLOSS SCHÖNEBECK
„Alte Bilder aus Vegesack“. Bis 30. 8., Kunstkeller: „Rabenvögel – Gaukler der Lüfte“, Sabine Böhme. Bis 10. 5. – Im Dorfe 3-5.
BEGU SCHWANEWEDE
„Fisch guren und Nana“, von Gaby Stelling-Brand. Bis 2. 6. –Ostlandstr. 25a.
NUNATAK
„knülle“, Luis Toledo. Bis Ende Mai. Kapitän-Dallmann-Str. 2.
BÜRGERHAUS
„Würde und Wald“, Ausstellung von H. M. Voigt, Gymnasium Vegesack. Bis 6. 5. – Kirchheide 49.
STADTHAUS VEGESACK
„Kapitäne, Villen & Frühlingslicht“, D. Hanschke. Bis 8. 5., Eintritt frei. – G.-Rohlfs-Str. 62.
KKH OSTERHOLZ
„Wer bist du?“, Tania Isabel Block. Bis Ende Juni. – Am Krankenhaus 4.
OVERBECK-MUSEUM
„Minima naturalia“, von A. Dienstbier. Bis 31. 5., 7/erm. 5 Euro. Führung Bild d. Monats: Mi., 6. 5., 17 Uhr. 9/7 Euro. Führung: So., 10. 5., 11.30 Uhr. 10/8 Euro. – Alte Hafenstr. 30.
RATHAUS SCHWANEWEDE
„Teil des Ganzen“, Nicola Reershemius, Silvia und Petra von Seggern. Bis 7. 5. – Damm 4.
BURG ZU HAGEN
„Ein Frauendenkmal ist nicht genug“, von Frauke Beeck. Bis 14. 6. 04746 6043. – Burgallee 1.
RATHAUS LEMWERDER
„Magie der Schachbrettblume“. Bis 20. 5. – Stedinger Str. 51.
DOKU BLUMENTHAL
„Mangroven – Wälder im Wechsel...“. Bis 1. 6. – Heidbleek 10.
HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT
„TiERisch 2.0“ W. Pohl. Bis 26. 7. 6267070. – Feldberg 1.
KONTOR Kunstschaufenster B. Kock. Bis 1. 6. – Zum Alten Speicher 2.
Reservierungen können unter literaturerzaehlt@web. de vorgenommen werden. Beide Lesungen finden im Oberdeck der Stadtkirche Vegesack, Kirchheide 10, statt. as
In der Kirche der Constructor University war Blizz zu hören.
Im Vegesacker Geschichtenhaus trat das Oli Poppe Trio gemeinsam mit Klara Schwabe auf.
Im Schloss hatte die Gruppe Kaisers New World ihren Auftritt. Fotos: Elvira Krol
Das E&TH Jazzduo war am Lesumhafen in der MS Sansibar zu erleben. Fotos: as
Das Begegnungszentrum Grambke im Mai
Mittwochs-Angebote, Gruppen, Kurse und Frühstückstreff
GRAMBKE – Das Mittwochsprogramm im Mai im Begegnungszentrum Grambke „Luise Morgenthal“ steht fest. Beginn ist jeweils 15 Uhr.
Am 6. Mai wird zur Quizshow mit dem Quizmaster Paul Betz eingeladen. „Welche Fragen gibt es heute und welches Team gewinnt den ersten Platz“, fragen die Organisatoren. Am 13. Mai können Interessierte sich beim Bingo beteiligen. Einen Klönschnack mit Kaffee, Tee und Kuchen gibt es am 20. Mai.
Am 27. Mai ist Kontaktpolizist Maurice Myschker zu Besuch. Er klärt über SÄM-Delikte – Straftaten zum Nachteil älterer Menschen – auf und informiert über Trick- und Taschendiebstahl sowie Trickbetrügereien. Von 15 bis 18 Uhr wird mittwochs auch jeweils die Handy- und Computerhilfe für Senioren angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist:
Hilfe bei Digitalem
SCHWANEWEDE – Die Digitallotsen laden für Donnerstag, 7. Mai, in die Begegnungsstätte, Ostlandstraße 25 zur wöchentlichen Sprechstunde ein. Von 10 bis 12 Uhr bieten vier Digitallotsen Seniorinnen und Senioren kostenlose Hilfestellung beim Umgang mit Smartphone und Tablet an. Es erfolgt Einzelbetreuung. Um Anmeldung unter Telefon 042 09 91 92 24 (AB) bei Manfred Kloppenburg wird gebeten. fr
Telefon 0421 64 17 16 oder bgstgrambke@web.de
Am Freitag, 29. Mai, findet von 10 bis 12 Uhr ein Frühstückstreff mit reichhaltigem Angebot statt. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf acht Euro.
Um Anmeldung und Vorkasse wird bis zum 27. Mai gebeten. Zudem treffen sich folgende Gruppen im Begegnungszentrum: montags von 10 bis 11 Uhr gibt es Seniorengymnastik, von 14 bis 19 Uhr findet ein of-
Am Freitag, 29. Mai, kann im Begegnungszentrum gefrühstückt werden. Symbolfoto: fr
Schlagzeug lernen
BREMEN-NORD – Interessierte, die Schlagzeug lernen möchten, haben bei der Musikschule Ridder die Gelegenheit, Unterricht zu nehmen, der im Jugendfreizeitheim Burglesum und in der Musikschule Vegesack angeboten wird. Eine kostenlose Probestunde ist möglich. Infos: 0421 / 636 77 77 oder info@musikschuleridder.de . fr
fener Treff beziehungsweise Spielenachmittag statt. Dienstags von 13 bis 15 Uhr wird eine Quartierssprechstunde für Anwohnerinnen und Anwohner ohne Terminvergabe angeboten.
Mittwochs geht es 9.30 bis 10.30 Uhr zur Gymnastik in die Kulle, 10 bis 12 Uhr treffen sich Interessierte zur Aquarellmalerei. 19 bis 21 Uhr trifft sich die Malgruppe.
Donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr heißt es „Brush up your English!“, von 17 bis 19 Uhr proben die Weser-Ukulisten.
Unter dem Motto „Orte zum lernen“ können freitags, 16 bis 18 Uhr, Interessierte in Ruhe selbständig für die Schule, Ausbildung den Sprachkurs lernen oder selbständig Bewerbungen schreiben. Dies ist ein kostenloses Angebot.
Weitere Infos gibt es unter www.aktive-menschenbremen.de . red
1888: Georg Gleistein und Sohn vor dem Brand 1890 Foto: fr
Vortrag
zu Gleistein im Schloss
SCHÖNEBECK – Einen Vortrag zur Geschichte von Geo. Gleistein & Sohn gibt es im Schloss Schönebeck, im Dorfe 3-5, am Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr: Die Tauwerkfirma Gleistein gibt es bereits seit 202 Jahren. Bis weit in die 1970er Jahre produzierte Gleistein Tauwerk in der „englischen Bahn“ an der Kirchheide in Vegesack.
Dann erfolgte die Firmenverlagerung nach Blumenthal. Im Rahmen der „blauen Stunde“ beleuchtet der Vortrag die Unternehmensentwicklung von ihren Anfängen im Jahr 1824 bis heute und zeigt auch historische Aufnahmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt fünf Euro. fr
Bingo, Spiele, Ehrenamt und Digitales
ST. MAGNUS – Die erste Maiwoche im Begegnungszentrum (BZ) St. Magnus, Unter den Linden 24, lässt nichts zu wünschen übrig. Gleich am Montag, 4. Mai, lässt Kalle Templin um 15 Uhr die Bingokugeln rollen. Der Dienstagnachmittag, 5. Mai, steht um 14.30 Uhr im Zeichen des Spielens: Hier
Das BZ St. Magnus startet in den Wonnemonat
treffen sich Menschen, um im Anschluss an Kaffee und Keks miteinander Skat, Rummikub oder Rommé zu spielen. Neue Gesichter sind herzlich willkommen.
Das BZ-Team und Leiterin Antje Büsing veranstalten am Mittwoch, 6. Mai, um 14.30 Uhr wieder einen Treffpunkt Ehrenamt. Eingeladen sind
alle, die die Arbeit des BZ kennenlernen möchten, um ihre Zeit und Ideen einzubringen. Der Donnerstagnachmittag, 7. Mai, ist ab 15 Uhr für das DiATeam, Digital im Alter Bremen-Nord, reserviert. „Sie haben Fragen rund um Tablet und Smartphone?“ Dieses Angebot ist für Menschen, die plötzlich mit ihren Geräten
nicht mehr weiterkommen. Infos zu allen Angeboten erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0421 62 16 01 und bz.st-magnus@kirchebremen.de Sprechzeiten im Begegnungszentrum sind dienstags von 11 bis 12 und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung. fr
3.5. 13-18 UHR VERKAUFSOFFENER SONNTAG
2./3. Mai 2026
Sie haben das richtige Rezept für den Stadtteil: Der frischgewählte Vorstand von aktiv für Osterholz in einer Küche von Opti Wohnwelt (v.l.): Helmuth Gabler, Ingrid Kirschenlohr, Jörn Krauskopf, Annette Kemp, Robert Schütz, Frank Trompeter. Es fehlt Hans-Peter Jakst. Foto: Aktiv für Osterholz
Es ist angerichtet
Aktiv für Osterholz: Mit neuem Vorstand auf die Gewerbeschau
Der Verein „Aktiv für Osterholz“ hat auf seiner Jahreshauptversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch ein klares Signal gesetzt: In Osterholz wird weiter gestaltet – engagiert, vernetzt und mit ordentlich Tempo. An der Spitze steht weiterhin Jörn Krauskopf als 1. Vorsitzender. Gemeinsam mit Helmuth Gaber (2. Vorsitzender) und Ingrid Kirschenlohr (Schatzmeisterin) führt er ein eingespieltes Team, das genau weiß, wie man Ideen in konkrete Projekte übersetzt. Der neue Centermanager des Weserpark, Frank Trompeter, sorgt als frischgewählter Schriftführer für Struktur und Überblick. Er freut sich sehr als neues Vereinsmitglied auch sofort mit in die Verantwortung für den Stadtteil gehen zu kön-
nen. Unterstützt wird der Vorstand von den Beisitzern HansPeter Jakst und Annette Kemp. Die Revisoren Robert Schütz und Melanie Löwemann haben die Zahlen fest im Blick. Passend präsentiert sich der Vorstand auch bildlich: als Team in der Küche – sinnbildlich für das, was den Verein ausmacht: gemeinsam anpacken, gut abgestimmt handeln und mit Freude etwas auf den Tisch bringen. Ein Blick zurück zeigt: Die „Speisekarte“ 2025 war reich bestückt. Ob die Gewerbeschau GO2025 mit mehr als 30 Ausstellern, das Familien- und Bürgerfest, Aktionen wie die Orange Days oder zahlreiche Netzwerktreffen – der Verein hat Osterholz mit viel Engagement belebt. Zehn Vorstandssitzun-
gen und zahlreiche weitere Treffen zeigen: Hier wird kontinuierlich „gerührt“, geplant und umgesetzt.
Auch die Zutaten für das aktuelle Jahr stimmen: Unter anderem mit Fördermitteln des Senats in Höhe von 25000 Euro, noch mehr Eigenleistung und einem klaren Programm – darunter die 22. Gewerbeschau GO2026, die an diesem Wochenende am und im Weserpark stattfindet, die Aktiv-Tour sowie das 4. Familien- und Bürgerfest.
Der Vorstand ist sich einig: „Osterholz hat Potenzial – und wir sorgen gemeinsam dafür den Stadtteil durch gute Vernetzung, starkes Engagement und viel Kreativität.
Mehr Infos unter aktiv-fuerosterholz.de. WR
Morgen schön shoppen gehen
Die Gewerbeschau Osterholz lädt zum verkaufsoffenen Sonntag in den Weserpark
Im Rahmen der diesjährigen „GO“-Aktion lädt der Weserpark am kommenden Sonntag zu einem verkaufsoffenen Tag ein. Zwischen 13 und 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und bieten Besucherinnen und Besuchern aus Bremen und dem Umland eine zusätzliche Gelegenheit zum entspannten Einkauf.
Dabei steht nicht allein das Shoppen im Mittelpunkt. Vielmehr setzt der Weserpark auf einen erweiterten Erlebnischarakter, der den Sonntag zu einem Ausflugsziel für Familien macht. So sind verschiedene Mitmachaktionen geplant, darunter ein ungewöhnlicher Pümpel-Wettbewerb, bei dem Geschick und eine Portion Humor gefragt sind. Ergänzt wird das Programm durch kleinere Vorführungen und Aktionen in den Ladenpassagen.
Auch für Kinder gibt es besondere Angebote: Kreativstationen, Spielbereiche und kindgerechte Unterhaltung sorgen dafür, dass sich jüngere Besucher nicht nur als Begleitung fühlen. Damit reagiert das Center gezielt auf die Bedürfnisse von Familien, die einen gemeinsamen Sonntagsausflug planen.
Die teilnehmenden Geschäfte setzen derweil auf saisonale Schwerpunkte. Von Frühjahrs-
Messe und Shopping unter einem Dach: Im vergangenen Jahr überzeugte sich Bürgermeister Björn Fecker von dem Angebot auf der Osterholzer Gewerbeschau im Weserpark. Foto: Schlie
neuheiten über Rabattaktionen bis hin zu individuellen Beratungsangeboten reicht die Palette. Gastronomische Betriebe im Center passen ihr Angebot ebenfalls an und bieten zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie spezielle Menüs, um den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Neben den bestehenden gastronomischen Betrieben
Auch auf der GO-Bühne und rundherum, auf dem Parkplatz des Weserparks, gibt es heute und morgen viele spannende Angebote für die Besucherinnen und Besucher. Foto: Schlie
DAS BÜHNENPROGRAMM DER 22. GEWERBESCHAU OSTERHOLZ
SAMSTAG, 2. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Bläserklasse der Gesamtschule Ost
12.30 DJ Toddy, Vorstellung der Aussteller
13.15 Talentstudio Part 1
DJ Toddy, Musik
SONNTAG, 3. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Begrüßung durch DJ Toddy
12.15 Start mit der Band „Impuls“
13.30 Vorstellung der Teilnehmer an der 16. Bremer Landesmeisterschaft „PümpelGO“ & 1. Durchlauf
14.15 Auftritt der Band „Impuls“
14.45 DJ Toddy, Aussteller und Musik
15.00 Auftritt der Band „Impuls“ 15.30 2. Durchlauf Pümpelwettbewerb
16.15 Siegerehrung des 16. Wettbewerbs „PümpelGO“ mit dem Pümpelsong
17.30 Auftritt der Band „Impuls“
18.00 Ende der GO 2026 & Danksagung an die Aussteller
Ganztags: Suitewalk der kostümierten Fury Suitewalker im Innen- und Außenbereich
sorgen zusätzliche Stände undFood-Trucks mit süßen Snacks und herzhaften Speisen für Abwechslung
Die „GO“ fungiert dabei als organisatorischer Rahmen, der verschiedene Aktionen bündelt und den lokalen Handel stärkt. Trotz des Eventcharakters bleibt der Tag ein regulärer Einkaufssonntag mit klar geregelten Öff-
nungszeiten. Aufgrund des erwarteten Besucherandrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Insgesamt verspricht der verkaufsoffene Sonntag eine ausgewogene Mischung aus Einkauf, Unterhaltung und Begegnung –und damit eine Alternative zum klassischen Sonntagsprogramm. bm
Seit fast 36 Jahren ein Center mit Strahlkraft
Der Weserpark Bremen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich über seine Rolle als Einkaufszentrum hinaus entwickelt. Er ist längst nicht mehr nur Ort für den täglichen Bedarf, sondern auch eine etablierte Eventlocation. Formate wie die GO, die an diesem Wochenende nach Osterholz lockt, zeigen, wie moderne Veranstaltungen sich in den Stadtteil integrieren und damit auch für Veranstalter zunehmend attraktiver werden.
Ein großer Vorteil des Centers ist die vorhandene Infrastruktur: flexible Flächen, technische Ausstattung, hohe Besucherfrequenz und gute Erreichbarkeit schaffen ideale Bedingungen für unterschiedlichste Events. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis vieler Einkaufszentren gewandelt – weg vom reinen Handel, hin zu Erlebniswelten. Veranstaltungen ergänzen das Shopping und bieten Besucherinnen und Besuchern einen echten Mehrwert.
Diese Entwicklung ist auch eine Reaktion auf den wachsenden Onlinehandel. Um Menschen gezielt vor Ort zu bringen, braucht es Erlebnisse, die digital nicht ersetzbar sind. Events verbinden Information, Unterhaltung und Konsum zu einem Gesamtpaket und schaffen neue Besuchsanlässe.
Für Bremen und das Umland gewinnt der Weserpark dadurch weiter an Bedeutung. Veranstaltungen erhöhen die Strahlkraft, sprechen neue Zielgruppen an und bieten zugleich lokalen Unternehmen eine Plattform. Darüber hinaus fungiert der Standort als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit, indem er Raum für Austausch und Präsentation bietet. Warum Events verstärkt in Einkaufszentren stattfinden, liegt an der Kombination aus Infrastruktur, Lage und Publikum. Der Weserpark zeigt exemplarisch, wie sich Handel, Freizeit und Veranstaltungen erfolgreich verbinden lassen –und wie Einkaufszentren zu lebendigen Orten des Erlebens werden.
bm/ Foto: Schlie
H elfer in schweren S tunden
Tiefe Trauer oder Hände voll Konfetti?
Mit einer Bestattungsvorsorge werden letzte Wünsche am Endes des Lebenswegs erfüllt
KLAUS PICKSAK
Unsere Qualität ist bewährt. Und ausgezeichnet. WIR SIND SEIT 2015 ZERTIFIZIERTER MEISTERBETRIEB.
Wie soll meine letzte Ruhestätte einmal aussehen? Diese Frage stellt sich manchen Menschen während eines Ganges über den Friedhof beim Anblick eines ungepflegten Grabes, das niemand mehr betreut. Möchte ich, dass sich meine Angehörigen später um mein Grab kümmern müssen? Und möchte ich auf einem klassischen Friedhof oder lieber in einem Wald begraben werden? Wenn man Antworten auf diese und weitere Fragen gefunden hat, lassen sich die Wünsche anschließend in einer Bestattungsvorsorge festhalten.
Es liegt in der Natur des Menschen, sich ungern mit Dingen zu befassen, die nach dem eigenen Leben passieren. Doch unser Abschied betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Familie und Freunde, die bleiben. Was hinterlasse ich für Umstände, wenn ich sterbe? Das Lebensende ist für die Angehörigen oft der Anfang vieler organisatorischer Mühen. Die Hinterbliebenen haben den Wunsch, dem Verstorbenen gerecht zu werden. Aber was hätte sie oder er sich gewünscht? Einen Sarg oder eine Urne? Ein bestimmtes Lied, einen besonderen Text oder vielleicht auch ein letztes Fest in Freizeitkleidung mit Konfetti?
Immer mehr Menschen wollen ihren Liebsten diese Entscheidungen abnehmen. Die steigende Zahl an Bestattungsvorsorgen zeigt, dass Verantwortung und Fürsorge auch über das eigene Leben hinausgehen. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge ist eine letzte Geste, die wir unseren Angehörigen schenken können. Aber auch über den persön-
lichen Kreis hinaus hinterlassen wir Spuren. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung, mit der die Umwelt nicht belastet wird. Biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Kohle sind daher gefragt, ebenso pflegefreie Grabstellen auf Friedhöfen oder in Bestattungswäldern. Die Beschäftigung mit dem eigenen Tod kann so auch eine Chance sein, ganz bewusst über das Ende
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Traditionell oder mit Konfetti: Mit der Bestattungsvorsorge kann man alles regeln. Foto: akz/Carruthers & Hobbs/istockphoto.com
des eigenen Lebens hinauszublicken. Wer sich über Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge oder eine umweltbewusste Bestattung informieren möchte, findet bei den Bestattungsunternehmen kompetente Unterstützung. Denn eines ist sicher: Wer schon zu Lebzeiten seine Bestattung regelt, der macht es seinen Verwandten und Bekannten sehr viel leichter.
Informationsveranstaltung: Übers Sterben sprechen
Am Grohner Schulhof 16A · Bremen · www.bestattungshaus-bremennord.de
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VORSORGE? = ENTLASTUNG!
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Die Bestattung in der Natur
Lernen Sie bei einer kostenlosen Waldführung den FriedWald Bremer Schweiz kennen. Die FriedWald-Försterinnen und -Förster zeigen Ihnen den Wald und beantworten alle Fragen rund um Baumbestattung, Kosten und Vorsorge.
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Für viele Menschen ist es beruhigend zu wissen, die letzte Lebensphase ist gut geregelt. Diesen Wunsch greift die Veranstaltungsreihe „Lass uns übers Sterben sprechen“ auf, die von verschiedenen Institutionen und dem Verein für Innere Mission in Bremen in Kooperation durchgeführt wird. Vorerst letzte Möglichkeit zur Teilnahme ist am Dienstag, 5. Mai, 18.30 Uhr, in der Stadtteilfiliale der Sparkasse in Horn-Lehe, Gerold-Janssen-Straße 5-7. Als Expertinnen und Experten beteiligen sich an den Gesprächen das Beerdigungs-Institut »Pietät« Gebr. Stubbe, der Rechtsanwalt und Notar Jens Burghardt, der Verein für Innere Mission in Bremen sowie die Stiftung „Mission: menschlich“. Die Referentinnen und Referenten informieren unter anderem über Hospiz- und Palliativversorgung, Bestattungsvorsorge, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie zum gemeinnützigen Testament. Mitwirkende sind:
• Das gemeinnützige Testament: Moritz Cavigelli (Stiftung „Mission: menschlich“)
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf der Webseite der Sparkasse Bremen erforderlich: https://spot-bremen.de/ events/lass-uns-uebers-sterbensprechen-3/. Möglich ist ebenfalls eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 0421 / 179 27 53. Die Teilnahme ist kostenlos. WR
Morgens Café, abends A-la-carte-Restaurant, das ist das Konzept im „Golden Hour“. Foto: fr
Ort für Genuss zu jeder Tageszeit
Neueröffnung:
SCHWANEWEDE – Mit dem neuen Café-Restaurant „Golden Hour“ entsteht in Schwanewede ein Ort, der weit mehr sein möchte als ein klassisches Gastronomiekonzept. Am Schützenweg 7 – zentral gelegen gegenüber der Volksbank und unweit des Marktplatzes – eröffnet ein familiengeführter Betrieb, der Genuss, Regionalität und eine besondere Atmosphäre miteinander verbindet.
Hinter dem „Golden Hour“ steht das Team von Golden Buns, das bereits seit 2023 in der Region für Qualität und Leidenschaft in der Gastronomie bekannt ist. Mit dem neuen Konzept geht man nun einen Schritt weiter und schafft einen Ort, der Gäste durch den gesamten Tag begleitet – vom Frühstück bis zum Abendessen.Bereits ab 9 Uhr öffnet das „Golden Hour“ seine Türen und lädt zu einem entspannten Start in den Tag ein. Das Frühstücksangebot ist vielseitig: Von frischen Bowls über liebevoll belegte Stullen bis hin zu Bagels ist für jeden Geschmack etwas dabei – egal ob für den schnellen Kaffee am Morgen oder ein ausgedehntes Frühstück mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern.
Auch zur Mittagszeit bleibt das Konzept bewusst flexibel. Neben ausgewählten Speisen erwartet die Gäste eine feine
„Golden Hour“ in Schwanewede
Auswahl an Kuchen, darunter ein besonderes Highlight: der hausgemachte San Sebastian Cheesecake. In der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16 Uhr legt das Team eine kurze Pause ein, bevor am Nachmittag und Abend der nächste kulinarische Abschnitt beginnt. Abends verwandelt sich das „Golden Hour“ in ein vollwertiges À-la-carte-Restaurant. Die neu entwickelte Speisekarte vereint beliebte Klassiker mit neuen Ideen: Neben den bereits bekannten Burgern aus dem Hause Golden Buns finden sich auch Pasta-Gerichte sowie ausgewählte Fleischspezialitäten auf der Karte. Dabei legt das Team großen Wert auf Qualität und Frische – viele Saucen werden hausgemacht und die Zutaten sorgfältig ausgewählt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Regionalität. So stammt der Kaffee von der Rösterei „De Coffieman“ aus Lilienthal, die Milch wird von der Hofmolkerei Dehlwes bezogen, das Brot liefert der Starke Bäcker aus Schwanewede und auch die Eier kommen von landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region. Diese enge Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten unterstreicht den Anspruch, hochwertige und zugleich nachhaltige Produkte anzubieten.Auch bei den Getränken setzt das „Golden
Hour“ auf Vielfalt und Kreativität – bewusst alkoholfrei. Gäste können sich auf eine breite Auswahl freuen: von erfrischenden Spritz-Variationen über hausgemachte Limonaden und Shakes bis hin zu besonderen Kaffeespezialitäten. Damit wird das Restaurant zu einem Treffpunkt für alle Generationen – unabhängig von Anlass und Tageszeit. Das Ambiente des „Golden Hour“ spiegelt das Konzept wider: Ein heller, einladender Raum, der modernes Design mit rustikalen Elementen kombiniert und eine warme, entspannte Atmosphäre schafft. Besonders in den kommenden Monaten wird auch die Außenterrasse eine wichtige Rolle spielen und den Gästen zusätzlichen Raum zum Verweilen bieten.
Das Ziel ist klar: Das „Golden Hour“ soll ein Ort sein, an dem man sich jederzeit willkommen fühlt – ob zum Frühstück, für ein Meeting am Mittag oder einen entspannten Abend mit Familie und Freunden. Ein Ort, an dem Qualität, Regionalität und Gastfreundschaft im Mittelpunkt stehen.Geöffnet ist das „Golden Hour“ täglich von 9 bis 22 Uhr (Montag Ruhetag). Mit der Eröffnung setzt das Team ein starkes Zeichen für moderne Gastronomie in Schwanewede – und lädt dazu ein, die „Golden Hour“ des Tages ganz neu zu erleben. red
Herzlichen Dank
für die Glückwünsche und Geschenke anlässlich unserer Konfirmation am 26. April in der Michaelskirche zu Neuenkirchen bedanken wir uns, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich.
„Ein
Tag – mein Leben“
Eröffnungslesung von „Gastgeber Sprache“ in der Stadtbibliothek
VEGESACK – Das Nordbremer Literaturfest „Gastgeber Sprache“ geht in diesem Jahr in die zehnte Runde. Bei der abwechslungsreichen Eröffnungslesung in der Vegesacker Bibliothek trugen die beteiligten Autorinnen und Autoren acht verschiedene Kurztexte unter dem übergreifenden Titel „Ein Tag – mein Leben“ vor.
Bibliotheksleiter Martin Renz begrüßte die Zuhörer und blickte auf die Anfänge des Autorennetzwerks zurück. Früher seien die Fäden bei ihm zusammengelaufen, doch dank der „Emanzipation der Autoren braucht es mich dafür gar nicht mehr.“ Er freute sich über die besondere Atmosphäre der Lesungen, die er mit einem „literarischen Lagerfeuer“ verglich. Dank gebühre Franziska Mencz, die den Autorinnen als „Coach und Regisseurin“ bei der Vorbereitung ihrer Lesungen zur Seite stand. Der Oberbegriff „Ein Tag – mein Leben“ wurde im weitesten Sinne interpretiert als Begebenheiten, die exemplarisch über den Tag hinausweisen.
„Vielleicht ein Ritual, das man nicht ändern sollte“: Rega Kerner machte den Anfang mit dialogischen Betrachtungen gemeinsam mit ihrer Tochter Kendra darüber, wie das Alltägliche ihnen Halt gibt.
„Das konnt ich nicht, da wär ich nur im Weg gewesen“: Unter dem Titel Mutter.Liebe entwickelte Ursula Pickener eine Figur, in deren Leben die Familie stets ungelegen kommt, bis sie überrascht feststellt, dass ihre Mutter so gar nicht ihren Vorannahmen entsprechen mag.
„Merkwürdig, sicher irgendwie zu erklären. Aber muss es das?“ Gabriele Steins Erzählung führt zu dem tröstlichen Gedanken, dass uns eine liebgewonnene Seele auch über den Tod hinaus begleiten kann.
„Kindheit ist Zukunft, und die Zukunft braucht uns –jetzt“: Mit konsumkritischen Untertönen beschäftigte sich Rega Kerner dann humoristisch mit einer „Einhornflut“ die aus dem Umfeld ihrer Tochter über sie hereinbrach.
„Ich fühle mich verhöhnt von den leeren Blättern“: Ma-
ren Schmidt präsentierte einen Tag im Leben einer Schriftstellerin als performative Schreibblockade.
Heide Marie Voigt wollte eigentlich aufhören, die Jahre zu zählen, stellte aber fest: „Ich werde gebraucht, muss etwas sagen, was keiner sagt, keiner hören will.“ So wurde ihr Beitrag zu einem Appell, besonders unter widrigen Umständen die Stimme zu erheben: „‚Ich‘ sagen ist nicht privat, nicht klein, nicht anonym.“
„Von wegen während der Dienstzeit!“: Gerhard Koopmann gelang es, mit einer gleichsam rückwärts erzählten Geschichte von Ungehorsam im Militärdienst die Zuhörer zum Lachen zu bringen.
Eine „stickige“ Milieustudie war abschließend Eva Hütters „Besuch bei Tante Hedwig“, die das Licht aus Sparsamkeit nicht anknipst.
Das „Gastgeber Sprache“Programm geht weiter am 10. Mai um 17 Uhr im Doku Blumenthal mit einer Lesung aus Erzählungen, Gedichten und persönlichen Reflektionen, die sich mit „Muttertag & Muttersein“ befassen. nik
Für die Glückwünsche und Geschenke anlässlich unserer Konfirmation in Schwanewede am 25. und 26. April 2026 in der St. Johannes Kirche bedanken wir uns herzlich auch im Namen unserer Eltern.
Ein besonderer Dank gilt
Pastor B. Bathelt.
Chayenne Büttner, Charleen Jolie Krüger, Alessia Wrieden, Lias Bachmann, Phillip Zeiger, Piet Louis Reimer, Fynn Döhnert, Hannes Gorn
Pastor B. Bathelt, Jeremy Lange Ashley Leciejewicz • Marlon Lex Mattis Reinkelürs • Nikita Sarri Mailin Willaschek
Dübecke • Arne Kettner
Pastor B. Bathelt Tamina Brandt • Leenke Brandt Leonie Buemann
Die Autorinnen und der Autor in der Vegesacker Bibliothek.
Foto: F. Hosseini
Zum BLV-Artikel „Wie man den Kriegsdienst verweigert“, Ausgabe 26. April, Seite 3: Nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, war mir bewusst: Ja, so reagieren und denken die jungen Wehrpflichtigen im Lande Bremen. Diese Einstellung der Bremer Wehrpflichtigen war schon so, als ich im Januar 1967 als Zwanzigjähriger zum 18-monatigen Wehrdienst bei der Bundeswehr in Niedersachsen eingezogen wurde. Ich verbrachte insgesamt zwölf Jahre bei der Bundeswehr und wurde mit dem Dienstgrad Hauptfeldwebel der Reserve entlassen. Da zum damaligen Zeitpunkt und auch noch heute die Bundeswehr eine Verteidigungsarmee ist und der Dienst an der Waffe „Wehrdienst“ heißt, war der Begriff „Kriegsdienst“ bewusst nur von den Linken so gewählt, um provokativ aufzutreten und ihr linkes Gedankengut unter die jungen Wehrpflichtigen zu bringen. Obwohl zu meiner Zeit noch die Ost/West-Beziehungen katastrophal waren, es herrschte in West- und Osteuropa der Kalte Krieg, meine Kameraden und ich (Jahrgänge 1945 bis 1949) waren jederzeit bereit, den Wehrdienst und keinen Kriegsdienst zu leisten. Jedoch war die Grundeinstellung der damaligen Wehrpflichtigen zur Bundeswehr im Land Bremen eine andere, als im übrigen Bundesgebiet. Später erfolgte dann die Anerkennung durch den Ersatzdienst und die Zahl der Verweigerer erhöhte sich vermehrt im Bundesgebiet, weil es den Verweigerern nun leichter gemacht wurde und Plätze geschaffen wurden, die für Ersatzdienst-
leister gebraucht wurden. Frauen konnten in Deutschland seit dem 2. Januar 2001 freiwillig ihren Dienst an der Waffe in allen Bereichen der Bundeswehr leisten, Wohlgemerkt „freiwillig“. Der Kalte Krieg herrschte insgesamt von 1945/47 bis 1989/91. Er war geprägt von der machtpolitischen und ideologischen Rivalität zwischen den USA (Westen) und der Sowjetunion (Osten), ohne dass es zu einem direkten „heißen“ Krieg zwischen den Supermächten kam. Diese Ereignisse waren Gründe für die Akzeptanz der Wehrpflicht und unabdingbare Teilnahme am Wehrdienst. In der heutigen Zeit sind schon wieder bedrohliche Zustände (Ukraine/Russland, Iran/USA/ Israel, Gaza Streifen/ Libanon) in der Welt entstanden, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Schnell kann sich die Situation ändern, und unser Land wird in diese Weltkonflikte mit hineingezogen. Was dann? All diese linken Genossen (ehemalige Kommunisten und die heutige LINKE) haben dieses scheinbar alles vergessen und spielen sich nur auf, um dem damaligen und heutigen Rechtssystem entgegenzuwirken und ihm zu schaden. Kurios ist allerdings die Tatsache, dass bis zur Wiedervereinigung vor 35 Jahren die Wehrerziehung in der DDR fester Bestandteil des Bildungssystems war, um Kinder und Jugendliche frühzeitig im Sinne des sozialistischen Staates vormilitärisch zu schulen und an die Nationale Volksarmee (NVA) heranzuführen. Dies geschah durch „Wehrunterricht“ (ab 1978 Pflichtfach), „Wehrlager“ der Gesellschaft für Sport und Technik (GST), Militär-
spiele und spielerische Elemente im Kindergarten. Die Kinder in der DDR übten im Sportunterricht sogar den Weitwurf von Handgranaten, die als Attrappen zur Verfügung gestellt wurden. Wo waren denn hier die Protestler und Friedensapostel? Nun werden die Vereinigten Kriegsdienstgegnerinnen und die Deutsche Friedensgesellschaft beratend tätig, um dafür zu sorgen, wie ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt wird. Personen, die nicht mal in der Lage sind, derartige Anträge selbstständig zu stellen, die braucht auch die Bundeswehr nicht. Diese Personen würden nur im Weg stehen und stören. Im Grunde genommen verweigert sich dieser Personenkreis, für sein Land Opfer zu bringen. Daher ist der Verweigerer es auch nicht wert, öffentliche Leistungen wie Sozialhilfe, Bürgergeld, Wohngeld und andere staatliche Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Immer nur nehmen und dafür nichts geben, ist zwar inzwischen hoffähig geworden, passt aber hier nicht hin. Um den Kriegsdienst zu verweigern, müsste sich die Bundesrepublik Deutschland im Krieg befinden. Da dieses nicht der Fall ist, kann man nicht etwas verweigern, was es nicht gibt!
Georg G. Gräf, Schwanewede
Zum BLV-Artikel „Marktplatz als Mittelpunkt“, Ausgabe 26. April, Seite 3:
Die Ergebnisse der Blumenthaler Beiratssitzung vom 21. April sind mehr als enttäu-
Ein Geschenk sorgt für Ärger: Marktplatzbrunnen in Blumenthal. Foto: Archiv
schend. Dass man der Bevölkerung nun offenbar nur eine eingeschränkte Wahl zwischen drei vom Sprecherausschuss vorgegebenen Standorten lassen will, ist nichts a nderes als eine Farce. Es muss dem Beirat unmissverständlich vermittelt werden, dass der Wunsch der breiten Bevölkerung an erster Stelle zu stehen hat – und nicht die Vorauswahl der Beiratsmitglieder. Der künstlerisch gestaltete Brunnen ist ein Geschenk und gehört den Blumenthaler Bürgern. Wenn ein Großteil der Menschen den Brunnen schlichtweg an seinem ursprünglichen Platz auf dem Marktplatz zurückhaben möchte, dann darf diese Option nicht durch bürokratische
Hintertüren oder eine künstlich begrenzte Auswahlmöglichkeit verhindert werden. Die Bürger Blumenthals brauchen keine „Vorsortierung“ durch einen Ausschuss. Eine echte Beteiligung sieht anders aus: Wer die Menschen fragt, muss auch den Mut haben, den tatsächlichen Mehrheitswillen zu akzeptieren – auch wenn dieser nicht mit den persönlichen Vorstellungen einiger Funktionäre übereinstimmt. Der Brunnen gehört den Bürgern und er gehört auf den Marktplatz. Alles andere ist eine Bevormundung, die wir nicht hinnehmen sollten.
Hermann Wersebe, Blumenthal
Zur BLV-Meinung „Wirtschaftsmodell in der Sackgasse“, Ausgabe 26. April, Seite 2: Cool. Ausgerechnet die Wochenzeitung Das BLV benennt klar, dass unser „Wirtschaftsmodell“ ein Pakt mit dem Teufel ist: Bremen als Standort für Waffenproduktion wäre im Konfliktfall Angriffsziel. Die NATO beschützt uns, wenn es soweit ist? Die NATO ist ein hochkonkurrenter Verein, wer hat da den Befehl über das ‚Drohnenfutter‘ – sprich ‚Rekruten‘? Wie die amerikanischen Soldaten, die in der Wüste Nevada die erste Atombombe bewundert haben, geschützt von einer Sonnenbrille... Kurz: „kriegstüchtig“ ist: Sagt Nein! Verweigert den Kriegsdienst! Die Geschäfte, wo ich e inkaufe, sind genauso interessiert wie ich daran, dass die Kastanien blühen im Frühling ... ohne Feuerwolken wie in Teheran...
Heide Marie Voigt, Vegesack
Abgedruckte Leserbriefe stellen keine redaktionelle Meinung dar. Sie geben die persönlichen Ansichten ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Ihren Leserbrief schicken Sie bitte an: DAS BLV, Gerhard-Rohlfs-Straße 65, 28757 Bremen, oder per EMail: redaktion@das-blv.de.
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