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Pkw
Erster Nordbremer mobil.punkt auf dem Parkplatz in Höhe Kreinsloger 2 eröffnet
VON REGINA DRIELING
BLUMENTHAL – Am Freitag
wurde im Beisein von Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft, Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich, Vertretern von Cambio und der Gewoba sowie anderen Akteuren aus dem Stadtteil der erste mobil.punkt mit zusätzlichen acht Fahrradbügeln in Bremen-Nord feierlich eröffnet. Zwei Fahrzeuge stehen auf dem Parkplatz in Höhe Kreinsloger 2 aktuell zur Verfügung, Ergänzt werden soll der mobil.punkt um eine Bre. Bike-Station mit Fahrrädern und Lastenfahrrädern. „Gute Mobilität darf keine Frage der Postleitzahl sein“, so Özlem Ünsal. „Ob ich in der Neustadt wohne oder hier in LüssumBockhorn – ich muss die Möglichkeit haben, flexibel und klimafreundlich unterwegs zu sein.“
Die Senatorin betonte, dass der mobil.punkt kein isoliertes Projekt, sondern vielmehr eingebettet in das Integrierte Entwicklungskonzept für LüssumBockhorn sei. Im Jahr 2027 werde man sogar noch einen Schritt weiter gehen und am neuen mobil.punkt elektrisch betriebene Fahrzeuge zur Verfügung stellen. An die 31 000
Bremerinnen und Bremer würde das Angebots des Carsharings bereits in Anspruch nehmen. Ein geteiltes Fahrzeug würde fast 19 private Autos ersetzen.
Oliver Fröhlich erklärte, Klimafreundlichkeit sei eine der Leitlinien bei der Entwicklung des Stadtteils. Deshalb sei neben dem Fahrrad und dem ÖPNV von Beginn an auch Carsharing ein zentraler Baustein im Mobilitätskonzept gewesen. Allerdings musste der Stadtteilchef einräumen, dass es durch den Wegfall bisheriger Parkflächen einige Gespräche mit ansässigen Gewerbetreibenden gegeben habe. Lasse Schulz,
GROSSE NEUERÖFFNUNG AM FREITAG DEN 24.04.
Geschäftsführer von cambio Bremen, erklärte, die Menschen in Lüssum-Bockhorn hätte nun direkt vor Ort Zugang zu Carsharing. „Einfach buchen, einsteigen, losfahren.“
Kai Manal von der Gewoba, die laut Özlem Ünsal Fahrradkurse für Frauen anbieten möchte, betont die positive Entwicklung. Es sei für sein Unternehmen immer klar gewesen, dass das Zukunftskonzept für das Quartier auch ein Carsharing-Angebot zu umfassen habe. „Es freut uns sehr, dass wir mit dem neuen mobil. punkt den Menschen hier eine weitere moderne Mobilitätslösung anbieten können.“
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NR. 4208 66. JAHRGANG
Senatorin Özlem Ünsal (vorne) mit Abgeordneten, dem Ortsamtsleiter und Vertretern von Gewoba und Cambio. Foto: rdr
Lesen
In neue Welten eintauchen
Am kommenden Donnerstag, 23. April, ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts. Am von der UNESCO eingerichtete Aktionstag werden das Lesen, die Bücher und die Kultur des geschriebenen Wortes gefeiert.
Unter dem Motto „Ich schenk dir eine Geschichte“ sollen über 1,1 Millionen Kinder ein Buch erhalten, ist auf der Internetseite www.welttag-des-buches-de zu nden. In diesem Jahr ist es „Der iegende Klassenscooter“ von Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie Timo Grubing, das eigens für den Aktionstag verfasst und gezeichnet wurde. Ein Buch zu verschenken, auch ohne einen Anlass, ist eine schöne Sache, denn so bietet man einem anderen Men-
VON ANTJE SPITZNER
schen die Möglichkeit, in ganz neue Welten einzutauchen. Da jeder einen anderen Hintergrund hat, lesen zwei nie das gleiche Buch, was die Möglichkeit erö net, sich über die Seiten auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Wer heute das BLV aus dem Briefkasten genommen hat oder auf unsere Internetseite www.das-blv.de das E-Paper anschaut, wird feststellen, dass es in dieser Ausgabe viel zu lesen gibt. Und das mit Grund: Wir feiern unser 65-jähriges Bestehen mit Texten und Bildern aus der Region. Über die wohlwollenden Grußworte aus Politik und Wirtschaft sowie über die Zuschriften unserer Leser haben wir uns sehr gefreut. Das motiviert! Herzlichen Dank dafür.
ZITAT DER WOCHE
„Es ist entscheidend, dass die Leute herkommen, Spaß haben und sich wohlfühlen.“
Stephan Kloss, Präsident der Ehrenwerten Gesellschaft, über den Fassbieranstich
Letzte Genehmigung liegt vor / Bands und andere Künstler können sich melden
VON REGINA DRIELING
VEGESACK – Lange hat Hendrik Kortekamp am Konzept für die Reaktivierung des Vegesacker Hafenfestes gefeilt und jede Menge Zeit und auch Geld dafür investiert. Und lange musste der Schausteller auch bangen, denn eine Genehmigung stand fast bis zum Schluss aus. Nun steht fest: Vom 8. bis zum 10. Mai kann an Utkiek und Hafenwald zünftig gefeiert werden, denn besagte marktrechtliche Genehmigung liegt nun wenige Wochen vor dem Ereignis vor. Hendrik Kortekamp will das Vegesacker Hafenfest in einer kleineren Version wieder aufleben lassen und geht aufgrund hoher Kosten mächtig ins Risiko.
Auf der anderen Hafenseite am Kontor plant der Schausteller, einen Bereich für Kinder
mit Karussell, Bungeetrampolin, Entenangeln und Dosenwerfen einzurichten.
Am Utkiek soll eine etwas kleinere Bühne und im Hafenwald eine mittelgroße Bühne aufgebaut werden. Wer Interesse hat, als Band oder Solokünstler beim Vegesacker Hafenfest aufzutreten, kann sich bei Hendrik Kortekamp unter der Telefonnummer 0178 / 8103374 oder per Mail an hafenfest-vegesack@ gmx.de melden.
Hendrik Kortekamp hat lange auf die letzte marktrechtliche Genehmigung für die Neuauflage des Vegesacker Hafenfestes gewartet. Nun ist sie da, und vom 8. bis zum 10. Mai kann am Hafen wieder gefeiert werden. Mit diesem Plakat wird für die Veranstaltung geworben.
Gemeinsame Säuberungsaktion
CleanUpYourCity und Weserjungs befreiten den Vegesacker Stadtgarten vom Unrat
VEGESACK – In der Vorweihnachtszeit organisiert das Team Weserjungs traditionell eine Charity-Veranstaltung, bei der Getränke und Bratwurst gegen eine Spende abgegeben werden. Den Erlös spenden die Ehrenamtlichen sozialen Projekten im Stadtteil.
Ein Teil der Einnahmen kam nun der Nordbremer Gruppe von CleanUpYourCity zugute. 300 Euro übergaben die Weserjungs kürzlich im Vegesacker Stadtgarten mit einem symbolischen Check an die Umweltschützer. „Wir unterstützen gerne hiesige Projekte wie
CleanUpYourCity“, erklärte René Damaschke, „Präsi“ der Weserjungs. Doch mit der Summe war es nicht getan: Die Mitglieder der Weserjungs unterstützten die Gruppe auch mit eigenem Einsatz. Und so wurde das Kleinod an der Weser gemeinsam von Unrat befreit. „Der Stadtgarten ist ganz wichtig für die Naherholung“, so René Damaschke. Mit dem gespendeten Geld will die CleanUp-Gruppe voll reflektierende und wasserdichte Jacken mit Logo anschaffen, verriet Katja Butgereit. rdr
0421/690 55-55 oder scannen Sie diesen QR-Code ein:
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Anzeigenschluss ist jeweils Freitag, 12 Uhr, (Familienanzeigen Donnerstag, 12 Uhr) vor dem Erscheinungstermin.
Unsere Beilagen
Der heutigen Ausgabe liegen in Voll- oder Teilbelegung folgende Prospekte bei: Aldi, Burger King, Combi, E-Center, Edeka, Gold- und Pelzankauf, Hagebau, Jawoll, Jysk, Kaufland, Lidl, Möbel Boss, Nah u. Gut Schwanewede, netto, Penny, Sam Burg Apotheke, Sonderpreis Baumarkt, Thomas Philipps, toom Baumarkt, XXXLutz Dodenhof, Zurbrüggen
Mitglieder des Teams Weserjungs und der Nordbremer Gruppe von Clean up your City befreiten den Stadtgarten von Unrat. Foto: rdr
VEGESACK – Am Freitag, 24. April soll die 1203. Friedenskundgebung der Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg an der Ecke GerhardRohlfs-Straße / Breite Straße stattfinden.
MOTTO: „ERST UNSERE JOBS
DANN EURE PROFITE“
Dort soll es um das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ zum 1. Mai gehen. Richtigerweise werde im Aufruf darauf verwiesen, dass immer mehr Arbeitsplätze unter Druck geraten und die soziale Sicherheit zunehmend infrage gestellt wird. Der AchtStunden-Arbeitstag, einstmals hart erkämpft, soll verteidigt werden. Genau wie das aktuelle Rentenniveau, um eine sichere Rente für alle zu erhalten. „Ein Gesundheitswesen,
das der Profitlogik von Investoren entzogen wird sowie bezahlbares Wohnen für alle sind ebenfalls im Aufruf formulierte Forderungen. Alles in allem werde ein gleich bleibendes Stück vom Kuchen gefordert, nicht aber mehr davon oder gar der Kuchen selbst.“ Weder die Friedensfrage noch die Probleme der Wirtschaftsordnung würden thematisiert.
„Es gibt keine Forderungen, die sich an die Zukunft richten, sondern nur eine Sicherung des Status Quo. Das wird zukünftigen Generationen nicht helfen“, befindet die Initiative.
Nach dem Redebeitrag wird ein Friedensgedicht vorgetragen und es folgt das offene Mikrofon.
Gesammelt werden wird für die „Nothilfe Rojava“ über medico international zur Unterstützung der örtlichen Gesundheitseinrichtungen in Nordostsyrien. red
Sitzung des Lesumer Beirats
BURGLESUM – Am Dienstag, 28. April, um 19 Uhr, findet im Sitzungsraum des Ortsamtes, im Untergeschoss, Oberreihe 2, die 32. Sitzung des Burglesumer Beirats statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Themen: die Struktur der offenen Kinderund Jugendarbeit ab 2027 und ihre Auswirkungen für Burglesum, die Vorstellung der Vorzugsvariante der Radpremiumroute und die Vergabe der ersten Rate der Beiratsmittel für 2026. Zudem geht es um die Anpassung des Planverfahrens zum Bebauungsplan 1277.
Dessen Geltungsbereich liegt zwischen: südlich der Bahnstrecke Bremen-Vegesack und Bremen-Hauptbahnhof, den Straßen Alter Kirchweg, Auf dem Pasch, Ferdinand-DreierWeg und An Knoops Park. Außerdem wird über die Nachbewilligung aus dem ASVStadtteilbudget für die Erneuerung der vorhandenen Bank auf dem Lesumer Marktplatz gesprochen. Zu Beginn der Sitzung haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anträge zu stellen sowie Mitteilungen, Wünsche oder Anregungen zu äußern. as
„Um 12 Uhr muss alles fertig sein“
VON ANTJE SPITZNER
VEGESACK – Die Vorbereitungen für die 13. Vegesacker Pappbootregatta und das Event „Maritime Meile erleben –rund um die Signalstation“ am Wochenende vom 16. und 17. Mai laufen auf Hochtouren.
Birgit Benke, die von Anfang an für den MTV Nautilus e. V. die Organisatorin ist, und ihre Unterstützer hatten kürzlich zum Helfertreffen eingeladen. Die Gäste mit dem weitesten Weg waren wieder das Team aus Ilsede, das sich mit kreativen Booten in den vergangenen Jahren wagemutig ins kühle Nass des Vegesacker Museumshavens begeben hat.
Dietmar Strauß vom vorjährigen Gewinner Lürssen hatte „die ehrenvolle Aufgabe, den Pokal zurückzubringen“, damit dieser wieder an den diesjährigen Sieger verliehen werden kann. Allerdings habe man bei Lürssen noch reichlich Platz und trete erstmals mit zwei Booten an, verdeutlichte er den Wunsch, ein weiteres Mal zu gewinnen.
Verantwortliche für die Bühnentechnik, die Party und die abendliche Show, die Verpflegung, die Zeitnahme sowie von der Jury und von einer Krankenkasse stellten sich vor.
Aktuell 17 Teams mit kreativen Namen für die Schwimmkörper – vom „Aquaboot“ über die „Schrauben-Chantall“ bis zum „Vegevogel“ – haben sich angemeldet, sagte Birgit Benke. Das Friedehorster Team sucht noch jemanden, der mit am Pappboot bauen möchte. Die Malteser und die DLRG sei-
Schwerer Verkehrsunfall
Illegales Autorennen in Farge / Strafanzeigen gegen Fahrer
FARGE – Am Samstagabend vergangener Woche kam es in der Farger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall infolge eines mutmaßlichen illegalen Autorennens.
Mehrere Zeugen beobachteten, wie zwei Autos auf der Farger Straße in stadteinwärtiger Richtung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Dabei überholten sie andere Verkehrsteilnehmer und drängelten mittels Lichthupe. In einer unübersichtlichen Kurve setzte ein Fahrer zu einem riskanten Überholmanöver an und verlor an-
schließend die Kontrolle. Der mit vier Personen besetzte Mercedes kam von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Bordstein und den Gehweg und kollidierte dann mit einem Lichtmast und einem Verkehrszeichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto angehoben, seitlich gegen einen Baum gedrückt und überschlug sich, sodass es auf dem Dach zum Liegen kam. Die vier Insassen mussten durch die Feuerwehr unter Einsatz eines hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden.
Der Fahrer und der Beifahrer wurden aber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Frauen aus dem Auto erlitten leichte Verletzungen. Diverse Familienangehörige erschienen an der Unfallstelle und behinderten die Aufräumarbeiten. Gegen 23.30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Der Fahrer des Unfallautos erhält mehrere Strafanzeigen und muss mit der Abgabe seines Führerscheins rechnen. Auch gegen den zweiten Fahrer wurden Strafanzeigen eingeleitet. fr
Helferinnen und Helfer trafen sich mit Birgit
von rechts) im Nautilushaus, um für die beiden kommenden Events unter anderem die Aufgaben zu verteilen.
en für die Sicherheit dabei. Ebenfalls wieder vor Ort seien der Bulli von Radio Bremen und der Moderator Ansgar Langhorst von Radio Bremen 1, dem Sender, der in diesem Jahr das 25. Jubiläum feiert.
Vier Spielstationen für Mitmachaktionen werde es geben, dafür würden 300 bis 500 Stempelkarten für Kinder gedruckt, die auch noch etwas gewinnen können; dafür stünden Sachpreise bereit. „Wer mit dem Fahrrad kommt, erhält einen Extra-Bonus“, so Birgit Benke.
Strom komme von der Baustelle nebenan und Toiletten, auch für eingeschränkte Men-
schen, stünden am Samstag erstmals im Geschichtenhaus zur Verfügung. Im Vorfeld müssten in der Gegend noch Banner angebracht werden, die am 24. April zur Verfügung stehen. Beim Auf- und Abbau, unter anderem der Bierzeltgarnituren, hoffe sie auf den Vegesacker Jugendbeirat. „Man lernt ja bei jeder Veranstaltung nochmal dazu“, erklärt Birgit Benke. „Um 12 Uhr muss alles fertig sein“, und so wollen sich die Helfer um 10 Uhr treffen. Am Sonntag soll der Aufbau um 9 Uhr am Fähranleger starten. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen und einer Kunstausstellung, geht
weiter mit einem spannenden Kutterpullrennen, bietet die Möglichkeit, mit Christof Steuer die Gegend zu erkunden und auf einem von drei Schiffen von der Signalstation aus mitzufahren. Auch an dem Tag kommt das Kulinarische nicht zu kurz.
Infos: Birgit Benke, Telefon 0160 8429956, pappboot@mtvnautilus.de oder www.mtvnautilus.de/sparten/ vegesacker-pappbootragatta/ Am Freitag, 24. April, 16.30 bis 18.30 Uhr, gibt es ein weiteres Treffen. Dann stellen sich die Teams vor und einige restliche Absprachen werden am 15. Mai noch getroffen.
Brand mit Böller ausgelöst
Sporthalle auf dem Steinkamp-Gelände musste evakuiert werden
LESUM – Am vergangenen Donnerstagabend kam es auf dem Gelände einer Oberschule in Lesum zu einem Brand auf der Sporthalle.
13-JÄHRIGER ENTZÜNDETE FEUERWERKSKÖRPER
Ein 13-Jähriger befand sich mit drei Freunden auf dem Gelände der Oberschule am Steinkamp. Dort entzündete er einen Feuerwerkskörper und warf diesen auf das Dach der Turnhalle. Hierbei ent-
zündete sich Laub auf dem Dach, wodurch auch das Betondach Feuer fing und es zu offenen Flammen und Rauch kam. In der Folge zerbrachen Fensterscheiben und Rauch zog in die Halle. Zu dieser Zeit befanden sich zirka 40 Personen in der Sporthalle. Die Halle musste deshalb evakuiert werden mussten. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden. Der 13-Jährige sowie seine minderjährigen Begleiter
wurden im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
Nach Einschätzung der Feuerwehr ist die Turnhalle erst nach mehrtägiger Lüftung wieder nutzbar.
GEBÄUDE ERST NACH MEHRTÄGIGEM LÜFTEN WIEDER NUTZBAR
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung übernommen. fr
MARKEN WOCHEN
Die
Benke (3.
Foto: as
Bremen-Nord: Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum
Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Öffnungszeiten:
täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63
Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht
Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr. Schwanewede und Ritterhude: Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117
ABD Region Bremen, Tel. 0421/19246 Kinderärztlicher Notfalldienst: Mi. 17–19 Uhr, Sa., So. und an Feier tagen von 10–12 Uhr und 17–19 Uhr im Klinikum Nord, Tel. 0421/66061800
Zahnärztl. Notdienst: Tel. 12233
Augenärztl. Notdienst: Tel. 19292
ZKH Nord: Tel. 66060
Frauenklinik Bremen-Nord Tel. 66060
Rettungsdienste: Bremen-Nord: 112 Schwanewede und Ritterhude: Tel. 04791/19222
BREMEN – Die Arbeitsagentur startet eine neue „BA-Secure App“, mit der die ZweiFaktor-Authentifizierung nutzerfreundlicher gestaltet
werden soll. Vorteil sei, dass kein Zahlencode mehr eingegeben werden müsse. Stattdessen erfolgt eine biometrische Erkennung. red
Gewerbeverein übt Kritik
Blumenthal Aktiv über Maßnahmen der Bundesregierung in der Energiekrise
BLUMENTHAL – Der Vorstand des Gewerbevereins Blumenthal Aktiv kritisiert die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiekrise. „Die Maßnahmen sind schlicht unzureichend und helfen den Blumenthaler Gewerbetreibenden nicht, um die erheblichen Kostensteigerungen als Folge des Nahost-Krieges abzufedern“, fasste der Vereinsvorsitzende Peter Nowack die Diskussionen in Vorstand und Arbeitskreis zusammen. Die Senkung der Mineralölsteuer um 17 Cent brutto sei zwar zu begrüßen, jedoch sei die Erfahrung aus der Krise zu Beginn des Ukraine-Krieges, dass die Mineralölkonzerne rund drei Viertel der staatlichen Vergünstigungen für sich selbst behalten würden, weil es keine konkreten Eingriffe in die Preisgestaltung geben kann. „Am Ende bleiben immer noch 40 Cent mehr pro Liter, die ich an meine Kunden weitergeben muss. Damit sind wir gezwungen, die Teuerungsrate anzutreiben“, sagte Vorstandsmitglied Gerd Hinte,
„Von
der auch baldige Preiserhöhungen durch den Öl- und Gaslieferanten für seine energieintensive Wäscherei befürchtet.
Besonders scharf kritisiert Blumenthal Aktiv die Verlagerung der Schutzmaßnahmen für die Arbeitnehmer auf die Unternehmen. Claudia Schwinning, Inhaberin des gleichnamigen E-Centers erläutert: „Wenn die großen Konzerne 1000 Euro pro Person an ihre Beschäftigten ausschütten, steigt der Druck auf uns, auch diesen Betrag auszuschütten, obwohl wir uns das aktuell gar nicht leisten können“. Für ihr Unternehmen bedeute das sofortige Kosten in sechsstelliger Höhe. Peter Nowack sieht die Gefahr des Unfriedens unter den Menschen, wenn es Betriebe gebe, deren finanzielle Möglichkeiten eine 1000-Euro-Prämie hergebe und aber andere, die wegen der zusätzlich gestiegenen Kosten nur 200 Euro oder weniger zahlen könnten. „Mein Chef zeigt wenig Wertschätzung!“, könnte eine Reaktion sein, die am Ende zur Negativ-Werbung für die Firma werden könne. Die Unternehmen müssten für die schlechte Politik der Regierung den Kopf hinhalten und deshalb fordert Blumenthal Aktiv von der Regierung schnelle, wirksame Maßnahmen, wie eine Energiepreisbremse und auch konkrete Sparmaßnahmen, wie zum Beispiel ein rigoroses Tempolimit, was die Knappheit und damit den Preisdruck massiv reduzieren würde. Blumenthal Aktiv e.V. ist ein Netzwerk, das seit 1974 die Interessen der Blumenthaler Gewerbetreibenden gemeinsam vertritt. red
Die Blumenthal-Aktiv-Mitglieder kritisieren, dass sich nicht jedes Unternehmen eine 1000-Euro-Entlastungsprämie für seine Mitarbeiter leisten kann. Symbolfoto: fr
Bremen-Nord ins Weltall“
Wie an der Constructor University ein 3D-Drucker für Mond und Mars entwickelt wird
VEGESACK – Im Zentrum für Migration und interkulturelle Studien (ZIS) hat der Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe stattgefunden, die unter dem Motto „Partnerschaft für
Demokratie“ stehen soll. Ali Deniz vom ZIS begrüßte die Anwesenden und betonte, wie wichtig das Engagement für eine interkulturelle Gesellschaft bleibe, um die Demokratie zu vertiefen. Dazu gehöre auch, Wissenschaft „über die Uni hinaus“ zugänglich zu machen. In diesem Sinne stellte er Dr. Dr. Yilmaz Uygun vor, der Professor für Logistics Engineering an der Constructor University ist. Zum Titel seines Vortrags stellte der zunächst klar, dass es keine Pläne gebe, einen Weltraumbahnhof in Bremen-Nord zu bauen. Mit seinem Forschungsteam arbeite er aber an einem Projekt, das für die Erschließung des Welt-
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raums eine große Bedeutung bekommen könne. Zu diesem Zweck hat er ein Startup-Unternehmen gegründet, das neben Investoren auch von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA gefördert wird. Ein Hauptanliegen in der Forschung sei die Erschließung des Nachbarplaneten Mars. Weil der Mensch immer schon als Entdecker veranlagt war, sei das eine logische nächste Stufe. Man müsse aber zunächst feststellen, dass der Weltraum eine lebensfeindliche Umgebung sei: Das liege a m Vakuum, der Temperatur und an der erhöhten Strahlung. Technologien, die sich dort bewähren sollen, müssten sehr robust sein, weil es für Astronauten keine Möglichkeit
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Herausgeber und Verlag: Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH Reeder-Bischoff-Str. 65 28757 Bremen-Vegesack Telefon 0421-690 55 0 E-Mail: info@das-blv.de Internet: www.das-blv.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH Geschäftsführer: Peter Führing Redaktionsleitung: Regina Drieling · Tel. 0421-690 55 15 Verkaufsleitung: Johannes Knees Vertriebsleitung: Sascha Carstens Keine Zeitung erhalten? Meldung über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421–690 55 55 Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit WESER REPORT (Hauptausgabe) 350.430 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT (Gesamtausgabe)
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gebe, schnell und flexibel zu reagieren. Was dort verlässlich funktioniere, könne uns auch auf der Erde weiterbringen. Den Mond begreife man in der Forschung als Testgelände und Übungsplatz für die extremen Bedingungen. Dort könnten die neuen Technologien erprobt werden. Über das Forschungsabenteuer hinaus sei die Raumfahrt vor allem ein „knallhartes Geschäft“. Der Mond werde also auch im Hinblick auf möglicherweise nutzbare Rohstoffe betrachtet. Der „Regolith“ genannte Gesteinsstaub käme als Baumaterial infrage, denn es sei wirtschaftlich nicht darstellbar, Baustoffe mit Raketen „hochzuschicken“, die Kosten lägen im fünfstelligen Bereich für ein einzelnes Kilo. Er zeigte dazu ein Video, in dem zu sehen war, wie nach dem 3D-Druckprinzip Beton schichtenweise zu Mauern in die Höhe wuchs: Aus Mondgestein könnten so eines Tages Häuser werden. Hier setze nun sein Forschungsprojekt an: Mit seinem Team hat er einen 3D-Drucker entwickelt, wie es ihn in Bauform und Größe bisher nicht gab. Der Unterschied zu der sogenannten „Portalbauweise“ der bekannten Drucker für den Massenmarkt sei der „Honeycomb“ in einer Delta-Bauweise konstruiert: Der Druckkopf bewegt sich hier an drei Armen und kann damit einen Radius von anderthalb Metern abdecken. Die gedruckten Teile können bis zu drei Meter hoch werden. Ursprünglich hatte man bei der Entwicklung Rotoren für die Windenergie im Sinn. Für die Anwendung im Weltraum müsse das Gerät in der Schwerelosigkeit funktionieren und natürlich in eine Rakete passen. Auf der Mondoberfläche solle er sich wie eine Spinne fortbewegen können, um sich am Einsatzort dann wie ein Regenschirm zu entfalten. Durch das Modell sei die Funktionsfähigkeit des Prinzips bewiesen worden. Professor Uygun äußerte die Hoffnung, dass man in den kommenden Monaten im Bereich der Raumfahrtlogistik von ihm und der Constructor University hören werde. nik
Festtag für das Lesen
Geschenke am Welttag des Buches in der Bücherei Blumenthal / Lesung mit Uwe Olthoff
BLUMENTHAL – Am Donnerstag, 23. April, feiert auch die Bücherei Blumenthal den Welttag des Buches – einen internationalen Festtag, der der Freude am Lesen und der Wertschätzung des Buches gewidmet ist. Von 15 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher eine kleine Überraschung. Alle können sich über ein Geschenk aus dem Fundus der Bücherei freuen. Mit ausgewählten Büchern möchte das ehrenamtlich tätige Team allen Lesefreundinnen und Lesefreunden eine Freude bereiten und die Lust am Schmökern wecken. Ob kleine Geschichten oder große Romane – der Welttag des Buches soll daran erinnern, wie wichtig das Lesen für unsere Gesellschaft ist und wie sehr Bücher das Leben bereichern.
Die Bücherei lädt alle Interessierten ein, gemeinsam diesen Tag zu feiern, ins Gespräch zu kommen und neue Lesewelten zu entdecken. Dafür sind alle Lesebegeisterten in die Mühlenstraße 70 eingeladen:
Die Bücherei Blumenthal lädt zum Welttag des Buches und zu einer Lesung ein. Symbolfoto: fr
Informationsveranstaltung zur Wehrdienst-Verweigerung
BREMEN-NORD – Die Linke führt in Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft DFG / VK am Mittwoch, 22. April, eine Informationsveranstaltung zur Möglichkeit der Wehrdienstverweigerung durch. Die Organisatoren sagen: „Die Wehrdienstverweigerung wird für junge Männer die einzige Möglichkeit sein, sich der Einberufung und der Teilnahme an Kriegseinsätzen zu entziehen. Längst ist offensichtlich, dass die Aufrüstung der Bundeswehr auch Aus-
landseinsätze, die nicht der Landesverteidigung dienen, beinhaltet. Eine gekonnte Verweigerung des Wehrdienstes hat den Charakter einer Führerscheinprüfung. Für das erfolgreiche Bestehen des Prüfungsverfahrens bedarf es einer intensiven Vorbereitung.“ Die Veranstaltung soll einen ersten Einblick in Voraussetzungen der Wehrdienstverweigerung geben. Sie findet am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr, in der Lindenstraße 1b in Vegesack statt. fr
„Carpe Diem“
Freie Plätze in Selbsthilfegruppe
BREMEN-NORD –Rückschläge und belastende Ereignisse zu erfahren, setzt der Seele zu. Wie wäre es, sich einmal mit anderen darüber auszutauschen? In der Selbsthilfegruppe „Carpe Diem“ sind wieder Plätze frei geworden. Die Gruppe richtet sich an Menschen mit psychischen Belastungen wie Depressionen, Burnout, Ängsten, Trau-
ma, Panikattacken. Der Altersrahmen ist 30 bis 60 Jahre. Therapie-Erfahrung und die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, sollten vorhanden sein. Diese trifft sich 14-tägig vormittags in Bremen-Nord. Interessierte melden sich an beim Netzwerk Selbsthilfe e.V., Telefon 0421 70 45 81 oder info@ netzwerk-selbsthilfe.com . fr
Einwohnerversammlung
KASSEBRUCH – Die Ortsvorsteherin Hülya Akbiyik und Hagens Bürgermeister Andreas Wittenberg laden am Dienstag, 21. April, 19 Uhr, alle Einwohnerinnen und Einwohner
ins Dorfgemeinschaftshaus Kassebruch, Am Dorfteich 22, zur Einwohnerversammlung ein. Beginn ist 19 Uhr. „Wir freuen uns auf Ihr Kommen“, so die Initiatoren. red
„Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie Ihr persönliches Buchgeschenk mit nach Hause. Die Bücherei Blumenthal freut sich auf zahlreiche Gäste.“ Für weitere Informationen steht das Team der Bücherei gerne zur Verfügung.
LESUNG:
„HOPPLA, DAS BIN JA ICH“
Unter dem Motto „Hoppladas bin ja ich!“, liest Uwe Olthoff bereits am Mittwoch, 22. April um 17 Uhr in der Bücherei Blumenthal. Heitere Geschichten, die das Leben – so nicht –schrieb und berührende Gedichte liest der Nordbremer Autor. Uwe Olthoff, Jahrgang 1950, Vater von vier Kindern und Opa, nimmt in seinen kurzen Geschichten humorvoll die kleinen Ärgernisse des Alltags aufs Korn, während seine Gedichte auch immer bewegen. Ein Abend zum Schmunzeln und Genießen. Der Eintritt ist frei, gerne werden Spenden für die ehrenamtliche Arbeit genommen. red
Discgolfcenter wird eröffnet
Team der SG Marßel lädt ein / Bremische Landesmeisterschaft am 27. Juni
MARSSEL – Das Team Discgolf der SG Marßel (SGM) lädt zur Eröffnung des ersten DiscgolfTrainingscenters ein. Diese findet am Samstag, 25. April, ab 10 Uhr, in der ehemaligen Tennisanlage im Pellens Park an der Stadter Landstraße statt.
Die Initiatoren schreiben:
„Die seit mehr als zehn Jahren brachliegende und zugewachsene Tennisanlage wurde von den Mitgliedern der DiscgolfAbteilung in Eigenregie in den vergangenen Monaten so weit wieder hergerichtet, dass im umzäunten Bereich ein Trainings- und Begegnungscenter für die aufstrebende Sportart Discgolf entstehen konnte –samt Parcours mit zwölf Bahnen, Hindernissen und Flutlicht.“
„Dieses Center erweitert unsere Trainingsmöglichkeiten zusätzlich zum öffentlichen Parcours unabhängig von der Dunkelheit und dem Besucheraufkommen im Park sowie dem Geschehen auf den Sportplätzen enorm und dient zugleich als fester Treff- und Anlaufpunkt“, erklären Jürgen Wenzig, der erste Vorsitzende,
LESUM – Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen – auch bei Schülern. Hausaufgaben, Recherche, Lernen: Viele Kinder nutzen bereits heute Tools, deren Auswirkungen Eltern oft nur schwer einschätzen können. Das Nebelthau Gymnasium, Charlotte-Wolff-Allee 12, lädt am Donnerstag, 23. April, um 18.30 Uhr zu einem öffentlichen Infoabend ein. Unter dem Titel „Zukunft Lernen –wie KI unseren Alltag verändert und was wir über sie wissen müssen“, spricht Alexan-
der Ludwig – DigiPro21, Freiburg –, der Schulen bundesweit bei der digitalen Transformation begleitet. Im Fokus steht die Frage, welche Kompetenzen Kinder in einer von KI geprägten Welt wirklich benötigen – und wie Schule und Eltern gemeinsam Orientierung geben können. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Eltern, Lehrkräfte und Bürger. Eine Anmeldung wird empfohlen: sekretariat@nebelthau-gymnasium. de . Spontane Gäste sind willkommen. fr
Saatgutbibliothek
Das Discgolf-Trainingscenter der SG Marßel, das die Trainingsmöglichkeiten zusätzlich zum öffentlichen Parcour erweitert, wird am Samstag, 25. April eröffnet.
und Jonas Hofmann, der zweite Vorsitzende von der Discgolf-Sparte der SGM. Zur SG Marßel gehört, im Pellens Park und somit rund um die Bezirkssportanlage, der
öffentlich und kostenlos für jedermann bespielbare Discgolf-Parcours mit 18 Körben. Dort richtet die SG Marßel zusammen mit dem Bremer Frisbeesport-Verband am Sams-
Foto: fr
tag, 27. Juni, die Bremische Landesmeisterschaft im Discgolf aus. Es ist geplant, dass bis zu 72 Spielerinnen und Spieler im Turnier gegeneinander antreten. red
Aktionstag „Tierleidfreies Bremen“
Informieren, verstehen, verändern: Tierschutz auf dem Bremer Marktplatz am 25. April
BREMEN – Am Samstag, 25. April, findet auf dem Bremer Marktplatz erneut der Aktionstag „Tierleidfreies Bremen“ statt. 11 bis 15 Uhr laden mehrere Tierschutzorganisationen dazu ein, sich zu informieren und neue Perspektiven auf den Umgang mit Tieren zu gewinnen. Organisiert wird die Veran-
staltung vom Bremer Tierschutzverein. Dieser gibt Einblicke in seine Arbeit im Tierheim und zeigt, wie moderner Tierschutz aussieht – von Aufklärung über politische Initiativen bis hin zu konkreten Hilfsprojekten. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Tierleid erkennen – und was können wir
im Alltag dagegen tun? Schwerpunkte des Aktionstags sind unter anderem die Tierversuche in Forschung und Kosmetik, die Massentierhaltung und industrielle Tierproduktion, Tiertransporte, Tierausbeutung in der Unterhaltungsbranche, die Bedrohung der Meere durch Fischerei und Umweltverschmut-
zung. An Infoständen und in persönlichen Gesprächen können Besucher die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen – offen, verständlich und ohne Druck. Ein besonderer Fokus liegt auf der veganen Lebensweise. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Lulu Henn. fr
LESUM – „Wir läuten den Frühling ein und starten wieder mit unserer Saatgutbibliothek“, so Laura Heller, Leiterin der Stadtteilbibliothek Lesum, Hindenburgstraße 31. Dort können Interessierte Saatgut mitnehmen, anschließend selbst aussäen und am Ende der Saison das neu gewonnene Saatgut einfach in die Bibliothek zurückbringen; egal ob Gemüse, Blumen oder Kräuter. Wer noch Saatgut aus der letzten Saison zuhause hat, kann dieses gerne jetzt schon beim nächsten Besuch mitbringen. Hierfür stehen leere Tüten zur Verfügung. Infos: www.stabi-hb.de . fr
Gemeinsam
ST. MAGNUS – „Immer mehr Menschen nutzen die Gelegenheit, sich im Begegnungszentrum St. Magnus, Unter den Linden 24, zu einer leckeren Suppe zu treffen“, so die Initiatoren. Der nächste Suppentag ist am Donnerstag, 23. April, um 12.30 Uhr. Es werden vier Euro pro Person eingesammelt, weitere Spenden werden gerne entgegengenommen. Damit genug für alle da ist, bitte bis 21. April anmelden unter Telefon 62 16 01 oder per Mail, bz.st-magnus@kirche-bremen. de . Die Sprechzeiten sind dienstags von 11 bis 12, und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. fr
Orgelkonzert in St. Martini
LESUM – Zu einem Orgelkonzert wird am Freitag, 24. April, um 19 Uhr, in die Kirche St. Martini Lesum, Hindenburgstraße 30, eingeladen. Thema
ist „Orgelmusik rund um das liturgische Jahr“; an diesem Abend geht es um Ostern und Himmelfahrt. Es spielt Kantor Matthew Glandorf. fr
In unserem Betreuungszentrum in Vegesack bieten wir kostenlose Beratung, Unterstützung und Fortbildungen rund um das Thema rechtliche Betreuung und vorsorgende Vollmachten an. Unser Angebot richtet sich dabei an ehrenamtliche rechtliche Betreuer*innen und Menschen, die sich über Vorsorge bei eigener Hilfebedürftigkeit informieren möchten. Wir laden Sie ein, uns und unsere Angebote bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee kennenzulernen.
Center-Kaufmann Raimund Mecke unterstützt das Projekt der „Gemüsebeete für Kids“ der EDEKA Stiftung in diesem Jahr zum zehnten Mal. Die kleinen Besucherinnen und Besucher der Kita der Paul Gerhardt-Gemeinde, Kita Himmelskamp und Kita Reepschlägerstraße sollen darüber Lebensmittel kennen- und wertschätzen lernen. Vor einigen Tagen war es wieder soweit und auf den Grundstücken der Einrichtungen wurden unter anderem knackige Salate und Gemüse angepflanzt. Es werden damit unter anderem die Ernährungsbildung und das Umweltbewusstsein bei Kita-Kindern gefördert.
WERTSCHÄTZUNG FÜR LEBENSMITTEL UND UMWELTBEWUSSTSEIN
Mit dem Start in die neue Pflanzsaison des Projekts „Gemüsebeete für Kids“ setzt die EDEKA Stiftung so erneut ein Zeichen für ausgewogene Ernährung und Nachhaltigkeit. 2026 werden bundesweit rund 3100 Beete in Kindergärten und Kitas vom Nachwuchs unter der Anleitung der EDEKA Stiftung bepflanzt. Seit
2008 engagiert sich die Stiftung mit diesem Projekt für d ie Ernährungsbildung und Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern. Auch die Kita Paul-Gerhardt Gemeinde und zwei weitere Kitas sind in diesem Jahr wieder dabei. Unterstützt werden die Kinder von EDEKA-Kaufmann Raimund Mecke aus der Heidlerchenstraße, der das Projekt als Pate betreut.
Das Projekt „Gemüsebeete für Kids“ zeige jedes Jahr aufs Neue, dass selbstgeerntetes Gemüse auch bei den Kleinsten Begeisterung auslöst, so die Organisatoren. Deshalb liege der Fokus auf dem gemeinsamen Erleben von Lebensmitteln und dem spannenden Wissen zu einer ausgewogenen Ernährung. Gemeinsam mit den Projektpaten Raimund Mecke und Hans Martin Thoma vom EDEKA Center Mecke wird den Kitas alles zur Verfügung gestellt, was für das Wachstum von Karotten, Kopfsalat und Kohlrabi benötigt wird: Von Hochbee-
ten und Erde über Setzlinge und Saatgut bis hin zu Gießkannen und Schaufeln. Auch altersgerechtes Lernmaterial wird bereitgestellt, um den Vorschulkindern spielerisch zu vermitteln, wie viel Pflege das Saatgut benötigt, bis daraus erntefähiges Gemüse wird.
Die Kinder übernehmen Verantwortung für ihre Beete und werden ermutigt, gemeinsam neue, selbst geerntete Gemüsesorten zu probieren – ein ganzheitliches Erlebnis.
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Kindern schon früh ein gesundes Verhältnis
zu Lebensmitteln und ausgewogener Ernährung zu vermitteln, denn damit legen wir die Grundlagen für ihr späteres Leben“, erklärt der Pate Hans-Martin Thoma. Nachhaltigkeit werde bei der Aktion großgeschrieben. Deshalb soll auch in den kommenden Jahren das Beet durch das E-Center Mecke und ein Team der EDEKA Stiftung gemeinsam wieder neu bepflanzt werden. Interessierte Kitas können sich unter www.edekastiftung.de informieren. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Bewerbungen erst wieder ab April 2027 möglich. red
Bei uns im BLV finden Sie die neuesten Tipps und Trends aus Bremen-Nord und Umzu jeden Sonntag aktuell.
Ein neuer Start auf drei Rädern –Mobil trotz Handicap
Was kann man tun, wenn sich weder Auto noch e-Bike sicher anfühlen, man aber trotzdem mobil bleiben oder wieder mobil werden möchte?
Die Lösung ist ein e-Dreirad für Erwachsene! „Altersbedingte Unsicherheit und Gleichgewichtsprobleme sind sozusagen die Klassiker, aber zu uns kommen oft auch Menschen, die sich nach einem Schlaganf all, einem Unfall oder aufgrund einer chronischen Erkrankung auf einem Fahrrad oder e-Bike mit zwei Rädern nicht mehr sicher genug fühlen“, berichtet Volker Minkmar, Inhaber der e- motion e- Bike Welt Bremen Nord.
Seit vielen Jahren schon beschäftigt sich das Team der e-Bike-Experten in Beratung und Werkstatt mit Dreirädern für Erwachsene. Unterstützung beim Treten in die Pe dale liefert ein Elektromotor, ganz genauso wie beim e-Bike. Damit Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Modelle gewinnen können, schafft das Dreirad-Zentrum einen ganz besonderen Anlass.
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Interessierte haben die Möglichkeit zur ausgiebigen Beratung mit Probefahrten verschiedener Dreiräder. Ein Besuch der sich lohnt!
24. – 25 .04.2026 e-motion e-Bike Welt Bremen
Groß und Klein hatte viel Freude bei der Pflanzaktion auf dem Gelände der Kita Paul Gerhardt. Foto: fr
Die
FTB-Judoka auf vorderen Plätzen
Dritter Frühlingscup im Trainingszentrum des SVGO
REGION – Kürzlich hatte die Judoabteilung des SVGO zum dritten Frühlingscup ins Trainingszentrum an der Sperberstraße eingeladen. Aufgerufen waren die Altersgruppen der
U11 und U15. Fast achtzig Mädchen und Jungen aus sieben niedersächsischen und Bremer Vereinen folgten der Einladung, so auch elf Judoka der Freien Turner Blumenthal (FTB), die
vordere Plätze belegen konnten. In gewichtsnahen Gruppen mit jeweils vier Judoka – sogenannte Pools – kämpften die jungen Judoka um Sieg und Platz. Angefeuert von Eltern, Betreuern
und Aktiven entwickelte sich ein beachtlicher Teamgeist, der die Akteure auf der Matte ordentlich anspornte. Schließlich ging es auch darum, eine Medaille zu ergattern. fr
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Podiumsdiskussion über die Patientenakte
BREMEN – Die Arbeitskreise
„Digitale und analoge Teilhabe“ sowie „Gesundheit und Pflege“ der Seniorenvertretung Bremen laden am Montag, 27. April, 15 Uhr, zur Podiumsdiskussion im Haus der Bürgerschaft ein. Dabei geht es um die digitale Patientenakte, Vor- und Nachteile der App sowie den Umgang damit. Erwartet werden zur Diskussion die Verbraucherzentrale, die AOK Bremen, der Hausärz-
te- und Hausärztinnenverband Bremen sowie Ute Reimers-Bruns, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Gesundheit und Pflege der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Um Anmeldung mit Anzahl der teilnehmenden Personen wird bis zum 23. April unter der Telefonnummer 01515 / 2051959 oder per Mail an ag60plusbremennord@gmail. com gebeten. red
MTV Nautilus trifft sich
VEGESACK – Der Verein für Maritime Tradition in Vegesack MTV Nautilus e. V. lädt alle Mitglieder für Donnerstag, 30. April, 19 Uhr, zur Versammlung in die Schützenhalle der Schützen Farge, Betonstraße 49 ein. Zuvor
gibt es bereits ab 18 Uhr Zeit für Klönschnack und Snacks. Auf der Tagesordnung stehen an diesem Abend unter anderem die Tätigkeitsberichte aus den Sparten, der Wirtschaftsplan sowie Beitragsanpassungen ab 2027. red
Farbenfrohes Pflanzenparadies
Der Staudenmarkt in Hagen im Bremischen findet am 26. April zum 21. Mal statt
Hagen im Bremischen lädt wieder zum beliebten Staudenmarkt ein: Bereits zum 21. Mal verwandelt sich der Ort am 26. April ab 11 Uhr in ein farbenfrohes Paradies für Pflanzenliebhaber. Die Veranstaltung, die mit einem verkaufsoffenen Sonntag kombiniert wird, hat sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen gemacht und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an.
Organisiert wird der Markt von der Unternehmensgemeinschaft Hagen im Bremischen (UHIB). Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Der erste Vorsitzende Nico Zschaler koordiniert gemeinsam mit dem Organisationsteam die vielfältigen Planungen für das traditionsreiche Event.
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Am Veranstaltungstag wird der gesamte Ort mit Pflanzen, Blumen und Stauden geschmückt sein. Rund um die Piazza, den Wochenmarktplatz sowie im Gewerbegebiet präsentieren zahlreiche Händler ihr umfangreiches Angebot. Auch die örtlichen Geschäfte beteiligen sich und laden mit Sonderaktionen, Rabatten und Verlosungen zum entspannten Bummeln ein.
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Treffen Sie uns am 26. April 2026 auf dem Staudenmarkt in Hagen und am 10. Mai 2026 auf dem Lenzmarkt in der Bremer Überseestadt
Für zusätzliche Unterhaltung sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik an mehreren Standorten sowie Vorführungen von Vereinen und Betrieben. Hobbygärtner können sich dabei mit neuen Pflanzen und Ideen für Haus und Garten eindecken. Ein fester Bestandteil ist der traditionelle Flohmarkt im Gewerbegebiet, der mit zahlreichen Ständen zum Stöbern und Entdecken einlädt. Der Flohmarkt beginnt um 6 Uhr. Für Familien wird ebenfalls einiges geboten: Ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburgen, Kinderschminken und Karussell sorgt für Spaß bei den jüngsten Besuchern. Auch die Fairtrade-Steuerungsgruppe ist wieder vertreten und organisiert am Amtsdamm eine „Faire Meile“. Dort werden faire, biologische und
Farbenfroh wird es am 26. April. Dann nämlich findet von 11 bis 16 Uhr der diesjährige Staudenmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag statt. Symbolfoto: Pixabay
regionale Produkte angeboten, zudem gibt es eine Verlosung mit attraktiven Gewinnen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Mitmachaktion des Raiffeisen-Marktes sowie die Möglichkeit, im benachbarten Biergarten bei zünftiger Kost eine Pause einzulegen.
Wer die verschiedenen Veranstaltungsorte bequem erreichen möchte, kann den kostenfreien Traktor-Shuttle nutzen. Der Oldtimer-Traktor pendelt zwischen den Stationen im Ort, auch am Amtsdamm wird eine Haltestelle eingerichtet. Zur Sicherheit von Ausstellern und Besuchern wird die
Geschwindigkeit auf dem Amtsdamm auf 30 Stundenkilometer festgesetzt. Kostenfreie Parkplätze stehen am ZOB
Hagen, an der Hagener Schützenhalle und auf dem LidlParkplatz am Ortseingang parat.
FTB-Judoka von links: Amine Peksen, Charlotte Schroeter, Fero Metag, Marlon Uhrbrock, Lina Redeke, Khamzat Timaev, Tim Bartel, Dzabrail Iskhakov, Tobias Schroeter, Leon Jari Grumbt und Sven Erik Sönksen. Foto: fr
MARIUS ROSKAMP
„Paintings for Peace“
LESUM – Anlässlich des Welttags des Buches am Donnerstag, 23. April, gibt es in der Stadtbibliothek Lesum, Hindenburgstraße 31, nicht nur gedruckten Zeilen, sondern handgemalte Botschaften. Bis zum 8. Mai präsentiert sich hier die Ausstellung „Painting for Peace“. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bremen Ost haben im Rahmen des Projekts „Frieden fängt klein an“ des Vereins „Friedenstunnel Bremen setzt ein Zeichen“ e.V., die Bilder gestaltet. Die Ausstellung kombiniere eine starke Botschaft für den Frieden mit dem Wesen des Welttages des Buches: Lesen, schreiben, eine Geschichte mit Worten teilen.
Die farbenfrohen Werke der Jugendlichen wanderten von der historischen Kulisse des Bremer Rathauses über das Stadthaus Bremen-Nord bis hin zum Bürgerhaus Vegesack, um nun hier in der Stadtbibliothek Lesum ihre Botschaft zu verbreiten. Jede Station habe gezeigt: „Die Sehnsucht nach Frieden verbindet uns über alle Stadtteilgrenzen hinweg.“ „Paintings for Peace“ sei mehr als ein Titel – es zeige das Auseinandersetzen der jungen Generation mit einem großen Thema unserer Zeit. Die Bilder entstanden jeweils in Zweierteams. In ihren Werken hätten die Jugendlichen Gedanken in Farben und Ideen in Formen übersetzt. Jedes Werk sei ein Unikat. fr Wanderausstellung
Termine des Seniorenbeirats
SCHWANEWEDE – Der Seniorenbeirat Schwanewede bietet einen Spielenachmittag mit Kaffee und Kuchen am Montag, 20. April, 15 Uhr, in der Begegnungsstätte, Ostlandstraße 25, an. Eine Anmeldung unter 0171 2628283 ist wünschenswert.
Jeden Dienstag und Freitag, von 10 bis 12 Uhr sind die Boulebahnen hinter der Dreienkampschule frei für alle, die Spass am Spielen haben. Ein
Informationsabend zum Thema „Begleitung im Andersland“ gibt es am Dienstag, 21. April, um 18 Uhr in der Begegnungsstätte. Dieses Seminar ist für Zugehörige von Menschen mit Demenz. Am Donnerstag, 23. April, um 9 Uhr, wird das Frühstück in der Begegnungsstätte angeboten. Das Buffet inklusive Getränke kostet 9 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefon 04209 74858. f r
Bilderbuchkino in Ritterhude
RITTERHUDE – Die Gemeindebücherei, Riesstraße 9, lädt zu zwei Bilderbuchkinos ein am Dienstag, 21. April, 15.30 Uhr. Präsentiert werden „Der Bücherfresser“, bei dem Sten eine geheime Holzkiste von seinem Großvater erbt, und „Der tapfere Toni“. Dieser begegnet einem Bergungeheuer. Das Bilderbuchkino richtet sich an alle Kinder ab vier Jahren. Es dauert zirka 30 Minuten und findet vor Öffnung der regulären Servicezeit statt. Der Eintritt ist frei. red
Bevor diese Ausstellung ihren Platz i n der Stadtbibliothek Lesum fand, habe sie bereits eine beeindruckende Reise durch Bremen hinter sich gebracht, so die Organisatoren. Initiierte wurde das Projekt vom Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“ e. V., der sich seit Jahren für Verständigung und ein friedliches Miteinander einsetzt. Cynthia BolenNieland hat die Ausstellung speziell für Bremen-Nord kuratiert und begleitet.
Hauptversammlung
LESUM – Die Kulturinitiative Lesum (Kulle) e. V., mit Sitz in der Hindenburgstraße 16, Ecke im Pohl, lädt alle Mit-
glieder zur Jahreshauptversammlung ein. Diese findet statt am Montag, 27. April, 18 Uhr. red
Verkehrsausschuss tagt
BURGLESUM – Am Donnerstag, 23. April, 19 Uhr, treffen sich die Mitglieder des Ausschusses für Verkehr, Wirtschaft und Tourismus im Sitzungsraum des Ortsamtes Burglesum, Untergeschoss, Oberreihe 2, zur Sitzung.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Verkehrsproblematik Rotdornallee wegen Sichtbehinderung durch parkende Fahrzeuge, die Einrichtung einer temporären Einbahnstraßenregelung zwi-
schen Bütower Straße und Usedomstraße in Fahrtrichtung Lesum wegen Bauarbeiten auf der A270, die Fahrradstellplätze in Burglesum, Standortbewertung und Bedarfsermittlung und die Ergebnisse der sieben Geschwindigkeitsmesstafeln im Stadtteil.
Auf Antrag der Partei Bündnis Deutschland wird auch über die Verkürzung des Parkstreifens für Taxis in der Kellerstraße, Ecke Bremerhavener Heerstraße gesprochen. red
SCHWANEWEDE – Die Digitallosen laden für Donnerstag, 23. April, in die Begegnungsstätte Schwanewede, Ostlandstraße 25 zur wöchentlichen digitalen Sprechstunde ein. Von 10 bis 12 Uhr bieten vier den Seniorinnen und Senioren kostenlose Hilfestellung beim Umgang mit Smartphone und Tablet an. Es erfolgt jeweils eine Einzelbetreuung für jeden, ganz egal, ob er als Neueinsteiger in die Welt von Smartphone und Tablet oder mit konkretem Anliegen kommt. Um Anmeldung unter Telefon 042 09 / 91 92 24 (AB) bei Manfred Kloppenburg wird gebeten. f r
Öffentliche Holzversteigerung und Verkauf von Schreddergut
SCHWANEWEDE – Die Gemeinde lädt am Samstag, 25. April, zu einer öffentlichen Holzversteigerung ein. Ort ist das ehemalige Kasernengelände, Parkplatz C, in der Verlängerung der Hospitalstraße auf der rechten Seite. Interessierte haben ab 9 Uhr die Möglichkeit, die Holzhaufen vor Ort zu besichtigen. Die Versteigerung beginnt um 9.30 Uhr. Das Mischholz stammt aus Rückschnitt- und Fällmaßnahmen, die zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum durchgeführt wurden. Zur Versteigerung stehen rund 30 Holzhaufen mit etwa drei bis fünf Schüttmetern bereit. Der Bieterpreis beginnt bei 20 Euro pro Schüttmeter, die
Mindestgebote werden bekannt gegeben. Die Ausbietung erfolgt direkt am jeweiligen Holzstapel. Zusätzlich wird Holzschreddergut angeboten. Die Abgabemenge ist auf maximal drei Kubikmeter pro Haushalt begrenzt. Der Preis beträgt 15 Euro je Kubikmeter. Die Bezahlung erfolgt erstmals per PayPal oder alternativ auf Rechnung. In jedem Fall ist ein gültiger Personalausweis vorzulegen. Die ersteigerte Ware muss bis spätestens 14 Uhr abgeholt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Kettensägen auf dem Gelände nicht gestattet ist. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es werden Bratwürste sowie Getränke angeboten. Der Eintritt ist frei. f r
„Pflege bei Parkinson“
LESUM –Parkinson ist mit besonderen Herausforderungen verbunden, wissen die Initiatoren des zweiteiligen Kurses. In diesem erlernen Interessierte die wichtigsten Maßnahmen, um den Anforderungen bei der häuslichen Pflege von Parkinson-Patienten gerecht zu werden. „Wir nehmen Ihnen möglichst all Ihre Unsicherheiten und unterstützen Sie mit fach-
lichem Know-how.“ Die Termine sind donnerstags, 9 bis 13.15 U hr, inklusive 30 Minuten Pause, am 30. April und 7. Mai, in der Kulle, Hindenburgstraße 16, Ecke Im Pohl. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich über Telefon 0421 161 660 65 oder info@ederapflegekurse.de . Weitere Infos: www.edera-pflegekurse.de red
Jedes der Werke ist ein Unikat. Foto: fr
Schönes aus Dosen
LÜSSUM –Am 28. April findet im Haus der Zukunft ab 15 Uhr ein Kreativnachmittag statt. Aus alten Blechdosen machen werden schöne und nützliche Dinge hergestellt. Gebastelt werden Blumenstecker, Insektenhotels oder die Dosen in bunte Blumentöpfe oder Vasen umgewandelt. Jede und jeder kann mitmachen! Materialien sind vor-
handen. Wer hat, bringt gerne noch ausgewaschenen Konservendosen in allen möglichen Formen und Größen mit. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Fragen können unter 0421 / 361-79295 beantwortet werden oder per EMail an haus-der-zukunftmgh@online.de. Das Angebot findet in der Lüssumer Heide 6 statt und ist kostenlos. fr
Freie Krippenplätze
SCHWANEWEDE – Für das Gruppenjahr 2026/27 sind beim Familienzentrum
Schwanewede noch Krippenplätze frei, wahlweise an zwei Tagen, drei Tagen oder auch fünf Tagen in der Woche. Dies wären montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, 8.45 bis 11.45 Uhr oder 7.30 bis 12.30 Uhr. Ferner dienstags und donnerstags 8 bis 12 Uhr, 8.45 bis 11.45 Uhr oder 7.30 bis 12.30 Uhr. Termine können vereinbart werden unter Tel. 04209 / 930827, per Mail an familienzentrumschwanewede@t-online.de oder vor Ort in der Ostlandstraße 25a. fr
Gemeinsam für ein sauberes
RADE – Die Dorfreinigungsaktion am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg. Rund um das Schwimmbad Rade versammelten sich zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam Hand anzulegen und den Ort vom Unrat zu befreien. Ausgestattet mit Eimern, Handschuhen und Müllzangen machten sich die Freiwilligen – darunter viele motivierte Kinder – in Kleingruppen auf den Weg. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zahlreiche Säcke Müll wurden gesammelt, sodass Rade nun pünktlich zum Frühling wieder glänzt. Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren Christina Kuhse und Hajo Stinze über die „tatkräftige Unterstützung“ aus der Bevölkerung. „Zusammen macht es
Zahlreiche Freiwillige trafen sich am Samstag am Schwimmbad Rade, um gemeinsam für Ordnung im Dorf zu sorgen. Foto: Günter Gloistein
eben doch mehr Spaß“, resümierte das Team sichtlich zufrieden mit Blick auf die große Helferschar. Nach getaner Arbeit folgte der gemütliche Teil
„Ich habe den schönsten Job der Welt!“
Lene Knoll hat den Schritt in die Selbstständigkeit mit „Lenes Bio Backstube“ nie bereut
VON REGINA DRIELING
VEGESACK – Vor 43 Jahren
haben Rainer und Birgit Knoll „Die Backstube – backen aus Leidenschaft“ eröffnet. Seit drei Jahren heißt das Unternehmen mit Sitz in der Lindenstraße 45 bis 49 „Lenes Bio Backstube“ und wird in zweiter Generation von Namensgeberin Lene Knoll geführt.
Die 40-jährige Betriebswirtin und Diplom-Kauffrau hatte schon in jungen Jahren im Betrieb der Eltern gejobbt. Irgendwann habe sie gemerkt, „dass mein Herz an der Bäckerei hängt“ und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. „Ich habe den schönsten Job der Welt“, sagt die Mutter von Zwillingen. „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Ich darf schon mit Kuchen zum Frühstück starten, ich habe ein Superteam und mit Menschen zu tun“, schwärmt sie. Da mache es einfach Spaß, gemeinsam etwas zu bewegen. „Ich freue mich, wenn montags die Woche startet.“
Zum Familienunternehmen, das zu hundert Prozent in Bio produziert, gehören etwa 100 Mitarbeiter aus 25 Nationen. „Wir sind immer noch anders
Lene Knoll ist Inhaberin von Lenes Bio Backstube in der Lindenstraße 45 bis 49. Dort gehört auch ein Café dazu. Foto: rdr
als andere Unternehmen“, sagt die Chefin. „Wir sind ein Handwerksbetrieb, und Qualität steht bei uns an erster Stelle. Wenn wir ein Produkt entwickeln, dann entwickeln wir zuerst den Geschmack.“ Folgen würden Optik und Kalkulation. Flache Hierarchien sind Lene Knoll ganz wichtig. „Wir arbeiten auf Augenhöhe – egal ob Azubi, Geselle oder Führungsperson.“ Und so habe jeder die Möglichkeit, Ideen einzubringen oder sich an neuen Produkten und Kreationen auszuprobieren. „Wir ver-
kaufen nur das, wo wir zu hundert Prozent dahinterstehen.“ In fast ganz Norddeutschland beliefert das Unternehmen Biosupermärkte, Hofläden, Kitas, Schulen oder Hotels. Besonders beliebt seien beispielsweise das Schweizer Dinkel, ein Ciabattabrot, oder die wilde Lotte, ein Kuchen mit Möhren, Walnüssen, Jogurt und Vanille. Der Apfelkuchen mit frisch geraspelten Äpfeln aus dem Alten Land sei ein Klassiker – denn auch Regionalität ist für Lene Knoll ein ganz großes Thema.
Vor etwa einem Monat ist Lene Knoll mit ihrer Biobackstube Mitglied im Wirtschaftsund Strukturrat Bremen-Nord geworden. „Wenn man ein Unternehmen hat, dann hat man auch Verantwortung. Für die Mitarbeiter, aber auch für die Stadt“, sagt die 40-Jährige, die viel Wert auf ein gutes Netzwerk legt. Sie finde es wichtig, sich zu engagieren. „Nur mit Schlechtreden kommt man nicht weiter“, findet Lene Knoll. „Man muss schauen, wo man etwas verbessern kann.“
des Tages: Als Dankeschön lud der Ortsvorsteher Günter Gloistein alle Beteiligten zu einer Stärkung ein. Bei frisch gegrillter Bratwurst und Kaltgeträn-
ken ließen die Teilnehmer den Vormittag am Schwimmbad ausklingen. Die Aktion war ein voller Erfolg – da waren sich alle Beteiligten einig. fr
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BLUMENTHAL – Wer sich für die Geschichte und historische Wahrzeichen interessiert, der kommt an der Burg Blomendal, Auestraße 9a, nicht vorbei. Die Burganlage am Zusammenfluss von Aue und Beeke wurde im Jahr 1354 von den Rittern von Oumünde und anderen erbaut. Es handelt sich damit um das älteste Profangebäude Bremens. Das zugehörige Kutscherhaus und die Scheune sind jüngeren Datums. Erst in den Jahren 1969 und 1971 wurden die besonderen Malereien an den Holzdecken entdeckt und die so genannte Tugenddecke wurde sichtbar. Diese Malereien sollen Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden sein.
Mit den Figuren Fides (Treue), Spes (Hoffnung), Caritas (Liebe), Prudentia (Klugheit), Justitia (Gerechtigkeit), Fortitudo (Tapferkeit) und Temperantia (Mäßigkeit) werden sieben Tugenden dargestellt.
Vor dem Haupteingang auf der rechten Seite befinden sich das Archiv des Heimatvereins Blumenthal e.V. sowie Dokumente und Schriftstücke, Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge aus der Vergangenheit des Ortes, das Bestandsarchiv der Wochenzeitung Das BLV ab 1974 sowie ein fachlich betreutes Fotoarchiv. Das BLVArchiv soll zeitnah um weitere Jahrgänge wachsen. Wer es sich anschauen möchte, kann unter BURG_Blomendal@freenet.de einen Termin vereinbaren.
Der Verein Burg Blomendal zähle aktuell etwa 100 Mitglieder, von denen sehr viele deutlich über 60 Jahre alt seien, erklärt Schatzmeister Hans-Joachim Katenkamp. Deshalb würden sich die Ehrenamtlichen über Nachwuchs freuen, der das Burgleben bereichern möchten. „Ich wollte der Gemeinschaft etwas zurückgeben“, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Dr. Gerhard Casper, warum er sich nach dem Eintritt in den Ruhestand
seit anderthalb Jahren einbringt. Sebastian Jacob ist seit November 2024 Vorsitzender des Vereins. Seine Frau habe ihm ehrenamtliches Engagement positiv vorgelebt, sagt er zu seiner Motivation. Er habe zudem auf der Burg standesamtlich geheiratet und die anschließende Feier dort abgehalten. Uta Beetz, zuständig für Veranstaltungen, hält ihre Vorstandskollegen für „positiv verrückt“ im Einsatz für die Burg. Ihr Sohn habe dort geheiratet, und mit Schatzmeister HansJoachim Katenkamp habe sie dessen 60. Geburtstag an diesem besonderen Ort gefeiert. Wer Hochzeiten, – heiraten ist auf der Burg immer am ersten Freitag im Monat möglich –Geburtstage, Jubiläen, Firmenfeiern oder beispielsweise kulturelle Veranstaltungen dort ausrichten möchten, kann den Rittersaal für Feiern mit bis zu 80 Personen mieten. In der rustikalen Scheune finden bis zu 40 Gäste Platz. Die parkähnliche Burganlage eignet sich ideal für Empfänge, Fotoshootings oder entspannte Sommerfeste.
Ohnehin ist auf der Burg ei-
niges los. So finden am Sonntag, 10. Mai, 7. Juni und 19. Juli, jeweils von 15 bis 17 Uhr, bei freiem Eintritt die nächsten Geschichts-Cafés statt. Näheres unter www.burgblomendal.de
Die Burg Blomendal ist das älteste nicht-geistliche Gebäude in Bremen. Foto: Archiv
Dr. Gerhard Casper, Sebastian Jacob, Uta Beetz und Hans-Joachim Katenkamp (von links) gehören zum Vorstand. Foto: rdr
Lokaljournalismus als „Königsdisziplin“
Jutta Never und Ulf Buschmann haben lange für Das BLV gearbeitet und viele Erinnerungen an diese Zeit
VON REGINA DRIELING
BREMEN-NORD – Jutta Never und Ulf Buschmann kennen sich und Das BLV, das bis 1974 „Burg-Lesumer Vereinsblatt“ hieß, seit vielen Jahren. Jutta Never, die eigentlich Lehrerin ist, kam 1985 nach BremenNord. Da es damals in Bremen einen Überschuss an Lehrern gegeben habe, musste ein anderer Job her. Jutta Never bewarb sich auf eine Anzeige im BLV als freie Mitarbeiterin und wurde prompt genommen. Später arbeitete sie fest in der Redaktion und wurde Redaktionsleiterin. Damals seien die teils handgeschriebenen Pressemitteilungen in Papierform abgegeben worden, erinnert sich die studierte Germanistin.
Ulf Buschmann ist schon sein ganzes Leben lang mit dem BLV verbunden, denn seine Mutter hatte bereits von 1961 bis 1963 und darüber hinaus im Büro des Druckhauses gearbeitet. Als irgendwann beim BLV jemand für die Sportberichterstattung gesucht wurde, kam auch Ulf Buschmann ins Team der freien Mitarbeiter. „Journalismus hat mich schon immer interessiert.“
Zunächst lieferte der Vegesacker der Redaktionsleiterin Jutta Never ein bis zwei Sportseiten pro Woche. „Ich habe Sportarten kennengelernt, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie in Bremen-Nord gibt.“ Nach etwa sechs Wochen kamen lokale Berichte hinzu. „Da bin ich als Lokalreporter sozialisiert worden“,
sagt Ulf Buschmann. Jutta Never erinnert sich, dass Artikel damals physisch abgegeben wurden. Schreibdamen hätten die Texte dann abgetippt. Für Bilder sei man zu Foto Roth gegangen, wo man seinen Film abgab und die Aufnahmen entwickeln ließ.
Früher seien die Zeitungsseiten mühsam per Hand gesetzt worden. „Die wurden aufgeklebt und durch eine Maschine mit Heißwachs geschoben“, be-
Wi r gratuli e re n zumJubiläum!
65 Jahre Woche für Woche verl ässliche Informat ionen, spannendeGeschichten und eine starke Verbindung zur Region.
richtet Ulf Buschmann von einem heutzutage undenkbaren Prozedere. Dann seien die Seiten ausgerichtet und zum Belichten gegeben worden. Da Ulf Buschmann unter anderem als Sportreporter für Das BLV tätig war und die Schützen zum Landessportbund gehören, war es irgendwann seine Aufgabe, sämtliche Schützenfeste in der Region zu betreuen. „Blumenthal hat dazu damals fast ein eigenes Buch
bekommen“, erinnert sich Ulf Buschmann an eine umfangreiche Berichterstattung. „Das hat mich geprägt bis heute.“ In ihrer Zeit als Redaktionsleiterin hat auch Jutta Never einiges erlebt – vom Niedergang des Bremer Vulkan bis zur Umgestaltung der Gerhard-RohlfsStraße zur Fußgängerzone. An eine Pressekonferenz mit David Hasselhoff in einem Parkhaus kann sie sich entsinnen. Einmal seien Leute zum BLV gekom-
men, um eine Anzeige über junge Hunde zu platzieren. Keine Kläffer, hätten die Leser betont. Im Text habe danach allerdings fälschlicherweise „kleine Kläffer“ gestanden, sagt Jutta Never, die heutzutage darüber schmunzeln kann. Ulf Buschmann weiß um einen seiner Artikel zum Boxen. „Die hauen sich planmäßig auf die Zwölf“ habe die Headline gelautet, und seine Redaktionsleiterin habe sich köstlich darüber amüsiert. „Lokale Berichterstattung ist wichtig“, sagt Jutta Never über den 65. Geburtstag unserer Wochenzeitung. Für Ulf Buschmann ist sie sogar „Königsdisziplin“. 1998 haben sich beide zusammen mit dem Medienkontor Vegesack selbstständig gemacht. Später kam Eva Riemann dazu, mit der Jutta Never mittlerweile seit 2006 die Agentur artischocke medien & marketing führt.
Dachdeckermeisterbetrieb Böltau
Eine Erfolgsgeschichte in der Region
Wir gratulieren herzlich zu 65 Jahre Herzblut. Ihr haltet die Region auf dem Laufenden, wir halten sie meisterhaft eingedeckt.
Wir sagen DANKE für die gute Zusammenarbeit und wünschen Euch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!
65 Jahre DAS BLV-Wochenzeitung –55 Jahre Dachdeckermeisterbetrieb Böltau
Jutta Never und Ulf Buschmann vor den Räumlichkeiten des BLV in der Reeder-Bischoff-Straße 65. Beide kennen sich schon viele Jahre.
Foto: rdr
Ein Foto von Ulf Buschmann für Das BLV, das einen Gewichtheber der Freien Turner Blumenthal zeigt. Foto: Buschmann
Liebe
was Sie hier gerade in Händen halten, ist ein besonderes Stück Zeitung: Das BLV feiert das 65. Jubiläum. Ich gratuliere Verlag und Redaktion auch namens des Senats ganz herzlich zu diesem Meilenstein. Denn es ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit, eine Zeitung wie Das BLV über diese Distanz erfolgreich herausgeben zu können.
Der Zeitungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert und leider mussten bundesweit etliche Titel über diese Zeitspanne das Erscheinen einstellen. Insofern ist es schon mal eine Botschaft für sich, dass Das BLV weiterhin erfolgreich am Markt ist. Irgendwas müssen Verlag und Redaktion offenbar richtig machen.
Meine These: Es ist die Verbundenheit mit den namensgebenden Stadtteilen Blumenthal, Lesum und Vegesack. Das BLV ist hier ganz nah dran am Geschehen, es kennt die Menschen und ihre Themen, es kennt und begleitet die lokale Wirtschaft genauso wie das Vereinsleben und die Lokalpolitik. Lokaljournalismus hautnah und unmittelbar für immerhin über 100 000 Menschen, die hier leben. Menschen, die sich sicher auch als „Bremerinnen und Bremer“ fühlen, irgendwie und auf höchst sympathische Weise aber vielfach eher in zweiter Linie. Vor allem sind sie nördlich der Lesum zu Hause, gefühlt deutlich weiter von Marktplatz, Viertel und Bremer Kreuz entfernt, als es in realen Kilometern zu messen
ist. Und entsprechend ist vielen das Schlagloch vor der Tür wichtiger als die Weserbrücke der A1, das Konzert im Kito relevanter als das in der Glocke. Und das Burgwall-Stadion bringt das Blut stärker in Wallungen als das Weserstadion. Das BLV bildet genau das ab.
Jahre
Die Mischung stimmt offenbar. Denn auch die Werbetreibenden wissen: Sie wenden sich an Kundinnen und Kunden, denen die Anzeige im Lokalblatt wichtiger ist als die Social-Media-Kampagne und die Werbung bei den großen Suchmaschinen und InternetPortalen.
Ich glaube fest daran, dass der Lokaljournalismus wie Redaktion und Verlag des BLV ihn betreiben, in dieser Ausprägung eine Chance hat. Ich wünsche es Bremen-Nord wie den Menschen hier und der Zeitung natürlich sowieso, dass es so bleibt und Das BLV der Stadt erhalten bleibt. Zum Jubiläum die besten Glückwünsche.
Ihr Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats
Dein Auto.
Per Anhalter durch Platjenwerbe
Wie BLV-Austräger Hans-Michael Neumeister
VON REGINA DRIELING
PLATJENWERBE – Seit gut drei Jahren verteilt Hans-Michael Neumeister am Sonntag die Wochenzeitung Das BLV in Platjenwerbe. „So lange es geht, mache ich das weiter“, berichtet der Geologe im Ruhestand. 160-mal sei er bislang als BLV-Austräger unterwegs gewesen. Es sei sonntags am Vormittag ein etwa dreieinhalbstündiger „anstrengender Spaziergang“, berichtet der 73-Jährige. „Aber in Platjenwerbe, wo es schön grün ist, macht es mir Spaß.“ Dort ist Hans-Michael Neumeister auch geboren und aufgewachsen. Die meisten Einwohner kennen den Austräger, der fast immer mit weißer Jacke und weißer Mütze unterwegs ist. Umgekehrt ist das genauso der Fall – er kennt viele Menschen dort. Die Platjenwerber schätzen „ihren“ Austräger und seine Zuverlässigkeit. Viele bedanken sich beispielsweise an Weihnachten mit einer Karte oder zeigen ihre Wertschätzung für seine Kontinuität mit einer kleinen Aufmerksamkeit. „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sollten für einen Austräger obligatorisch sein“, findet Hans-Michael Neumeister und lebt diesen Grundsatz. Er erinnert sich im Zusammenhang mit seiner Zustellertätigkeit auch an ein „tierisches Erlebnis“. Und so traf er an einem sonnigen Tag im Mai in der Mitte der unteren Seefahrtstraße auf eine sich auf dem warmen Asphalt fläzende Katze.
Das Kätzchen Streuner wurde zu seiner eigenen Sicherheit von Hans-Michael Neumeister auf der Motorhaube eine Autos platziert. Fotos: fr
Die braun gemusterte Samtpfote war zutraulich, und HansMichael Neumeister nahm sie von der Straße, um sie vor der Gefahr eines vorbeifahrenden Autos zu schützen. Er setzte sie auf die Motorhaube eines ihm als Katzenfreund bekannten BLV-Lesers und verteilte die für diesesn Tag letzten Exemplare in der unteren Seefahrtstraße. Seine Wupp, ein einachsiger Handwagen, hatte er für den Moment stehengelassen und staunte bei der Rückkehr nicht schlecht: Das Kätzchen – Hans-Michael Neumeister nannte es Streuner, weil es sich nicht namentlich vorstellt hatte – hatte es sich zwischenzeitlich in der Wupp auf den verbliebenen BLV-Exemplaren bequem gemacht. Eine kleine Strecke fuhr der Vierbeiner mit, um dann in der Lloydstraße „auszusteigen“, um vermutlich den heimischen Fressnapf aufzusuchen.
und „Streuner“ Freunde wurden
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Herzliche Glückwünsche zum 65-jährigen Bestehen an DA S BLV
das BLV feiert seinen 65. Geburtstag. Wie wichtig ist Ihnen, ist mir Das BLV? Was wäre, wenn es Zeitungen wie Das BLV gar nicht gäbe? Wir erhielten keine stetigen regionalen Informationen wie zum Beispiel: „Was gibt es Neues in Vereinen und Unternehmen?“
Liebe Leserinnen und Leser, Jahre
„Welche Restaurants, Geschäfte etcetera gibt es neu und was bieten diese an?“
„Was ereignete sich in BremenNord, wie zum Beispiel im Bereich Kriminalistik, Ausstellungen und so weiter?“
„Wer wurde geboren, wer heiratete und/oder wer verstarb?“ Seien wir ehrlich, ohne solche Informationen, gerade in einer Zeitung wie dem BLV, würden wir mehr als 102 000 Einwohner in Bremen-Nord doch nur noch wenige Erkenntnisse über das Geschehen in unserer Region erhalten. In der Regel mit viel Zeitverzögerung, nur noch aus dem Bekanntenkreis oder zum Beispiel von den Nachbarn. Es würde fehlen das Gefühl der Zugehörigkeit, und letztlich könnte damit einhergehen eine subjektive Vereinsa-
Liebe Leserinnen und Leser,
„Happy Birthday to you… Happy Birthday to you…und schon wieder sind fünf Jahre rum, seitdem ich dem BLV das letzte Mal gratulieren durfte. Fünf weitere Jahre voller zuverlässiger und aktueller journalistischer Berichterstattung über den Bremer Norden und umzu. Insgesamt sind es nun 65 Jahre, die Das BLV stets informativ über viele wichtige und spannende Themen im Stadtteil Blumenthal, den weiteren Stadtteilen des Bremer Nordens und den umliegenden niedersächsischen Gemeinden berichtet.
Auch ist Das BLV stets ein wichtiger Ansprech- und Werbepartner sowie Berichterstatter für die ansässigen Unternehmen, Institutionen, Vereine und für viele mehr. Ich bedanke mich für die hervorragende und vertrauensvolle
mung. Und auch die Glücksforschung zeigt, dass soziale Kontakte sowohl persönlich als auch medial eine Unzufriedenheit messbar reduzieren kann und das Wohlbefinden des Einzelnen steigert. Damit kommt aber doch letztlich einer Zeitung wie dem BLV eine nachhaltige soziale Funktion zu unter Steigerung des Verbundenheitsgefühls für die Region.
Deshalb: Danke BLV, dass es dich und all deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab und weiterhin gibt! Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag.
Rainer Küchen, Vorsitzender des Wirtschafts- und Strukturrates e.V. Bremen-Nord
Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Liebes BLV, ich gratuliere recht herzlich – auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger sowie des Beirates Blumenthal – zum 65. Geburtstag. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und viele spannende Berichte in den kommenden fünf Jahren, bevor wir dann zusammen den 70. Geburtstag dieser tollen lokalen Zeitung feiern können. Aber bis dahin genießt und feiert das 65. Jubiläum.
Jahre
Geschichtliches über die Wochenzeitung
VEGESACK – Zurück zu den Wurzeln: Seit 2023 hat das BLV seinen Sitz in Vegesack. Hier, in der damaligen Bahnhofstraße, heute Reeder-Bischoff-Straße, hatte der Zeitungsverleger Friedrich Pörtner, geboren am 23. Februar 1901, am 1. September 1928 die Unterweser-Druckerei – daraufhin „Schnibbe & Pörtner“ – übernommen. Selbiges geschah 1930 mit der Blumenthaler Zeitung, die damit zur Nordwestdeutschen Landeszeitung wurde. Die Druckerei zog nach Blumenthal. Die Zeitung sei amtliches Kreisblatt für den Kreis Osterholz gewesen und habe bis 1938 eine Auflage von 8000 Exemplaren erreicht, heißt es in einer Festschrift anlässlich des 80. Geburtstags des Firmengründers.
1939 wurde Blumenthal eingemeindet und die Zeitung sei mit der Vegesacker „Norddeutschen Volkszeitung“ zusammengelegt worden. Ein Jahr später wurde die Druckerei vom damaligen Reichspresseamt geschlossen. Im Krieg geriet Friedrich Pörtner in amerikanische Gefangenschaft. Am 15. Juli 1947 wurde die Druckerei von der amerikanischen Militärverwaltung wieder freigegeben sowie in den Folgejahren kontinuierlich modernisiert und vergrößert. Ein neues Verlagsgebäude, in der Kapitän-DallmannStraße 41 – 43 entstand. Rund 60 Jahre nach der Geburt von Friedrich Pörtner erscheint das BLV, „ein von Vereinen, Bürgern, kommunalen Behörden gern gelesenes, wöchentlich erscheinendes Mitteilungsblatt“ für Vegesack, Blumenthal, Lesum sowie die Großgemeinden Schwanewe-
de und Ritterhude, mit einer Auflage von annähernd 60000 Exemplaren – Stand 1981. Das Verbreitungsgebiet wurde im Laufe der Zeit um Hagen und Lemwerder sowie Teile von Osterholz-Scharmbeck erweitert. Später gehörte der Verlag zur Nordwest-Wochenzeitungen GmbH & Co. KG Oldenburg, die 2022 die technische Abteilung auflöste, was unter anderem Mitarbeiterfluktuationen zur Folge hatte. Die BLV Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG wurde zum Jahreswechsel auf 2023 an die KPS Verlagsgesellschaft mbH verkauft. Geschäftsführer ist Peter Führing. Am 29. Januar wurde das BLV Sonntagstitel und löste die Ausgabe des Weser Report in Bremen-Nord ab. Im selben Jahr wurde die KPS Verlagsgesellschaft zur Weser Wochenblatt Verlags GmbH. Doch zuvor, im Februar, stand noch ein Umzug an: Das BLV wechselte seinen Sitz in den Höljesweg, eine Seitenstraße der Reeder-BischoffStraße, Vegesack. Seit dem 9. Dezember 2025 haben die Redaktion und die Anzeigenabteilung des BLV eine neue Heimat in der Reeder-Bischoff-Straße 65 gefunden.
Die Zeitungsbände, die im Laufe der Jahre im Pörtner-Verlag gesammelt wurden, sind teils auf Burg Blomendal, in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie Doppelte beim Denkort BunkerValentin und im Doku Blumenthal untergebracht.
Bleiben Sie uns gewogen, herzlichst Ihr BLV-Team
Ihr Oliver Fröhlich, Ortsamtsleiter von Blumenthal
Herzliche Glückwünschezu 65 Jahren.VonAnfang an,seit über 25 Jahren schätzt unserHausDASBLValsverlässlichenGeschäftspartner.Wirfreuenunsaufeineweitere guteZusammenarbeit und wünschen auch für dieZukunftviel Erfolg!
Gerne zeigen wir Ihnen unser barrierefreies Seniorenwohnen und die eventuell freien Wohnungen. Unser Team informiert Sie ausführlich über unsere Leistungen und beantwortet Ihre Fragen. Wohnungsbesichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 12.00 Uhr. Residenz am Löhpark (am Klinikum Bremen Nord) Löhstraße
Der ehemalige Verlagsleiter Marc Pörtner, Enkelsohn des Firmengründers, gratulierte zum 65-jährigen Bestehen: „Ich freue mich über jede Ausgabe des BLV. Viel Erfolg für die Zukunft!“ Foto: as
REGION – Was heute als DAS BLV einen runden Geburtstag feiern kann, hieß nicht von Anfang an so. Als „BurgLesumer Vereinsblatt“ erschien es erstmals 1961 im damaligen Pörtner-Verlag, und war damit nicht das einzige seiner Art: Im Archiv des Heimatvereins Farge-Rekum ist das entsprechend betitelte „Heimat- und Vereinsblatt Farge-Rekum“ bis zum ersten Erscheinungsjahr 1963 aufgehoben. Arend Wessels und Jörg Bolz, die sich beim Heimatverein um die Archivarbeit kümmern, sind damit befasst, diese alten Ausgaben zu digitalisieren und so für die digital-orientierte Nachwelt zu erhalten. So konnten sie uns übermitteln, was in der ersten Ausgabe „zum Geleit“ abgedruckt stand:
„Seit längerer Zeit haben sich die Vertreter einiger örtlicher Vereine um die Herausgabe eines Heimat- und Vereinsblattes bemüht. Nach verschiedenen Aussprachen und Beratungen konnte der einmal gefaßte Plan mit Unterstützung des Druckund Verlagshauses Friedrich Pörtner, Bremen-Blumenthal, nunmehr verwirklicht werden. Unter dem Titel ‚Farger Heimat- und Vereinsblatt‘ wird das Mitteilungsblatt zunächst in Abständen von acht Wochen erscheinen. Es soll vornehmlich über die geschichtliche Entwicklung der Ortsteile Farge und Rekum berichten und darüber hinaus allen örtlichen Vereinen die Möglichkeit geben, über ihre Ziele und Tätigkeit Rechenschaft ablegen sowie auf
Vereinsblätter damals und heute
Eine
wichtige
lokale Informationsquelle in den 1960er Jahren
das für eine gedeihliche Zu-
Umfang von etwa zwölf
Veranstaltungen hinweisen zu können. Möge dieses Blatt das für eine gedeihliche Zusammenarbeit so notwendige Gefühl einer örtlichen Verbundenheit festigen und bei allen Einwohnern unserer Ortsteile eine gute Aufnahme und ein freudiges Echo finden.“ So kam es dann auch: Diese Vereinsblätter im Umfang von etwa zwölf Seiten schlossen eine wichtige Lücke in der lokalen Berichterstattung. In der vordigitalen Zeit bildeten sie den wichtigsten Verbreitungsweg, nicht nur für Vereine, sondern auch für Kirchengemeinden und amtliche Bekannmachungen. Anstehende Termine konnten auf dem Wege der kostenlosen Verteilung alle Anwohner erreichen. Doch auch Einsendungen von Gedichten, Rätseln und Fotos wurden veröffentlicht. Es gab auch detaillierte Ausarbeitungen zur Ortsgeschichte. Die Farger Publikation ging dabei maßgeblich auf die Initiative von Heinrich Garrn zurück, den damaligen ersten Vorsitzenden. Im Jahr 1974 erschien die letzte Ausgabe. Auch das Burg-Lesumer Vereinsblatt gab es zunächst nur alle zwei Monate, auch vom farbigen Druck konn-
Ein Titelblatt der Winterausgabe von 1964, die Jörg Bolz digitalisiert hat.Foto: Heimatverein Farge-Rekum
Gemeinsam für die Region
65 Jahre DAS BLV für Bremen-Nord und umzu. Der WIR gratuliert herzlich zum Geburtstag, wünscht viel Erfolg für die Zukunft und freut sich auf weiteren BLV-Lesestoff! Wirtschafts- und Strukturrat Bremen-Nord e.V. (WIR)
te damals noch keine Rede sein. Das BLV konnte sich, nicht zuletzt dank des großen Zuspruchs der zahlreichen lokalen Werbekunden zu einer wöchentlich erscheinenden, zunächst Mittwochs- heute nun Sonntagszeitung mit einer Auflage von über 56000 Exemplaren mausern. Vom BLVVereinsblatt wurde es 1985 zur BLV-Wochenzeitung. Die Kirchenzeitung St. Martini, das City-Journal Vegesack und die Nordausgabe des Weser-Report gingen darin auf, wie es bei der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen genannt wird. Damit erweiterte sich auch der Fokus auf lokalpolitische Themen aller Nordbremer Stadtteile und des Umlands, weshalb die Abkürzung BLV dann auch eine erweiterte Bedeutung bekam. Für den Heimatverein Farge hat Jörg Bolz 2020 in Angriff genommen, das Vereinsblatt in neuer Form wiederzubeleben: Als Heimatkurier Farge-Rekum erscheint es seitdem halbjährlich, in Heftform, mit größerem Umfang und in Farbe. In dieser Sonderausgabe dürfen wir daraus als Gastbeitrag einen Artikel über die Geschichte der Farge-Vegesacker Eisenbahn veröffentlichen. nik
* Aschwardener Mühlenfest am 1. Mai 2026
Abkürerweiterte den Angriff neuer wiederzubeleben: Farge-Rekum halbgrößerem Umfang und in In dieser wir als Gastbeitrag Geschichte der
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wurde die Idee einer Eisenbahnlinie von Vegesack nach Farge öffentlich diskutiert und sie fand immer mehr Befürworter in der sich entwickelnden Industrie.
Der Direktor Kruse von der Steingutfabrik Witteburg war ein großer Verfechter dieser Idee, mussten doch seine Steinguterzeugnisse, die nicht über die Weser verschifft wurden, mühsam mit Pferdewagen nach Vegesack transportiert werden, wo sie erst dann in einen Waggon verladen werden konnten.
Auch die Kapitalgeber der geplanten BWK in Blumenthal waren Fürsprecher der Eisenbahn, sie wären dann nicht nur auf den Transport auf dem Wasserwege angewiesen. Doch bei einigen Bewohnern regte sich Widerstand gegen die neumodische Eisenbahn. Am 8. Februar 1883 stand in der Vegesacker Wochenschrift folgender Artikel: „Mehrere Herren aus Farge durchziehen agitirend und Unterschriften sammelnd das Dorf. Es würde ihnen überhaupt lieber sein, wenn aus der Bahn nichts würde, denn erstens würde hier zu viel fremdes Volk einwandern, wenn Farge sich durch den gesteigerten Verkehr, den doch unzweifelhaft eine Bahn bringt, mehr und mehr bevölkert – so wird hier teilweise gesprochen –und zweitens könne auch die Fabrik Vortheil davon haben, und das darf auf keinen Fall zugelassen werden. Die Fabrik wird überhaupt von den ursprünglichen Bewohnern von Farge als ein großes Übel betrachtet“
Archivarbeit von Arend Wessels und Jörg Bolz aus dem Heimatverein Farge-Rekum
Über 30
nieder hielt und auf das Unternehmen derart lastete, daß die ganzen Einrichtungen nicht auf ordentlicher Höhe gehalten werden konnten. Nach dem Kriege hatte die Eisenbahn auch noch mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen, so daß aus dem Jahresbericht für 1926 hervorgeht, daß allein an Reparaturen und Versicherungsbeiträgen 38.321,30 Mark gezahlt wurden und der Gesamtverlust sich auf 64.529,64 Mark stellte.“
Jahre
Der Endbahnhof Farge im Jahr 1949. Im Jahr 1961 wurde der Personenverkehr eingestellt und erst 2007 wiederaufgenommen. Foto: Archiv Heimatverein Farge-Rekum
Erfahrung und Kompetenz
Mona’s NÄHSTUBE
Trotzdem wurde die Planung des Bahnprojekts weiterverfolgt
und für die privat zu finanzierende Bahn Geld gesammelt. Die gesamte Anlage sollte über eine halbe Million Mark kosten. Auch aus Farge kamen Geldgeber; so beteiligten sich Direktor Th. Kruse für die Witteburg mit 150000,- Mark, der Gemeindevorsteher D. Schierholz für die Gemeinde Farge mit 10000,Mark, C. Cassebohm, Prokurist bei der Witteburg mit 1000.Mark und der Rekumer Kaufmann J. Mohr auch mit 1000.Mark an dem Bahnprojekt. Endpunkt der Bahnstrecke im Norden war der Bahnhof Farge; die Steingutfabrik Witteburg bekam
aber ihren eigenen Gleisanschluss. Die Gleise (normalspurig) und die Bahnhöfe der Strecke waren Ende 1888 fertiggestellt. Am 31. Dezember 1888 wurde die Farge-Vegesacker Eisenbahn vorläufig nur für den Warentransport freigegeben. In der Norddeutschen Volkszeitung stand am 21. Dezember 1888: „Farge: Der hiesige Bahnhof wird ebenso wie der Blumenthaler Bahnhof mit schönen Anlagen umgeben, die nach der Fertigstellung dem Orte zur Zierde gereichen werden.“ Richard Taylor schreibt in seiner Chronik unter anderem über
Mona’s NÄHSTUBE
die FVE: „Das Unternehmen hat sich für die kleinen Aktionäre nicht besonders günstig gestaltet. Im Jahresbericht von 1892 heißt es: Wenn, wie zu unserem Bedauern, wir auch diesmal nicht in der Lage sind, die Verteilung einer Dividende in Vorschlag zu bringen, so glauben wir für das laufende Jahr 1893 einen befriedigenden Abschluß in Aussicht stellen zu können. Das Geschäftsjahr 1893 brachte dann auch eine Dividende von 3½ %. Die Dividende hielt sich dann auch in den nächsten Jahren in mäßiger Grenze, bis 1914 der Krieg die Wirtschaftslage
Bald nach der Eröffnung der neuen Bahnlinie wurde auch der Personenverkehr aufgenommen. Von 1951 bis 1958 gab es dann einen nach Bremen Hauptbahnhof durchgehenden Personenverkehr. Einen Teil der Züge fuhr die FVE bis Vegesack, den anderen Teil fuhr die Deutsche Bundesbahn (DB) bis Bremen Hauptbahnhof. Zu Spitzenzeiten im Jahr 1954 gab es werktags 17 Verbindungen. Dennoch war der Verkehr dauerhaft nicht rentabel, da die Bremer Vorortbahn Gesellschaft (BVG) parallel einen Busund Straßenbahnverkehr zu günstigeren Tarifen anbot. So wurde der Personenverkehr 1958 faktisch eingestellt und nur noch mit wenigen Verbindungen bis 1961 aufrechterhalten. Der Güterverkehr wurde aber weiterbetrieben, denn er war vor allem durch einige Anschlussgleise, unter anderem zur Bremer Woll-Kämmerei, zum Bremer Vulkan, zum VTGGelände und zum Kohlekraftwerk Farge bedeutender. Ab 2007 ist der Personenverkehr als Regio-S-Bahn Bremen/ Niedersachsen auf der Strecke Farge-Vegesack mit modernen
Zügen wieder aufgenommen worden. Einige Jahre später wurde sie mit elektrischen Oberleitungen ausgestattet und nun fahren die Züge der RS1 von Farge nach Vegesack und weiter bis Bremen Hauptbahnhof und nach Verden. In nördlicher Richtung führte die Kleinbahn Farge – Wulsdorf oder Niederweserbahn von 1911 bis 1938 von Wulsdorf (Bremerhaven) über Nesse, Sandstedt, Rade, Neuenkirchen und Rekum nach Farge. Mit dem Bau der Kleinbahn wurde 1911 am Übergabepunkt, neben den Anschlussgleisen, auch der Kleinbahnhof Farge (später Farge-Ost) gebaut. In Farge bestand Anschluss an die Bahnstrecke der Farge-Vegesacker Eisenbahn. Die in die Bahn gesetzten Erwartungen erfüllten sich allerdings nicht und so stellte die Kleinbahn nach Wulsdorf schon 1931 den Personenverkehr wieder ein. Damit verlor auch Rekum seinen Bahnhof. Der Ausdruck Bahnhof war für die Haltestelle in Rekum aber nicht wirklich angebracht, denn es stand dort, nahe der Rekumer Straße und gegenüber der Johannes-Trüper-Straße, nur eine kleine Wellblechhütte.1938 wurde dann auch der Güterverkehr nach Farge eingestellt, er war unrentabel geworden. Damit verschwand auch der kleine Rekumer Bahnhof. Der Bahnhof Farge-Ost ist heute keine Haltestelle mehr, er wurde verkauft und zum Wohnhaus umgebaut. Quelle: Farge-Rekum, eine lange Geschichte, Arend Wessels, Heimatverein Farge-Rekum e.V., 2017
40 JAHRE
ERFAHRUNG UND KOMPETENZ
65 Jahre DAS BLV
Mona’s NÄHSTUBE
• Änderungen aller Art : Textil – Leder – Pelz
• Maßanfertigung • Schneiderbedarf
• Reinigung / Wäschedienst
• Kurzwaren – Restposten
tief verwurzelt, gewachsen mit Kompetenz und Leidenschaft. Seit über 35 Jahren verbindet uns eine starke Partnerschaft, die trägt und stetig gewachsen ist. Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre. Wir planen GRÜN • Wir bauen GRÜN Wir pflegen GRÜN
Gedicht einer lieben Kundin
EIN GUTER RAT FÜR JEDEN
Hat man einen Schaden an Rock, Hose oder Kleid, der Weg zum Schneider ist gar nicht weit. Herr Tunar besieht sich den Schaden dann, sagt, wie er es am besten machen kann.
Was Herr Tunar nimmt in die Hand, es wird gemacht mit Sinn und Verstand. Dieses ist bei seinen Kunden wohl bekannt.
Als Schneider ist er bei der Sach, denn er ist ein Meister in seinem Fach.
E. H.
Schon seit 40 Jahren ist die Änderungsschneiderei Mona’s Nähstube von Inhaber und Schneidermeister Metin Tunar eine bekannte Adresse in Vegesack. Wenn es um Änderungen aller Art wie zum Beispiel bei Textilien, Leder oder Pelz oder aber um Maßanfertigungen eines Anzugs oder Hemden geht, sind Kunden in Mona’s Nähstube gut aufgehoben. Auch bei den schwersten Fällen heißt das Motto: „Nicht verzagen Tunar fragen“. Bei leichten Änderungen geht es oft ganz schnell. Nach dem Motto, abgeben, einkaufen, abholen. In der Werkstatt von Metin Tunar sind mehr als 25 verschiedene Nähmaschinen zu finden. Jede hat eine andere Funktion. Einige sind für Leder andere sind für Pelz. Für jeden Kundenwunsch hat der 68-Jährige das passende Gerät. Geht nicht, gibt es nicht. Metin Tunar hat sich sein Fachwissen in namhaften auf Maßanfertigungen spezialisierte Schneidereien angeeignet. U.a. bei Heinrich von der AA-Berufsbekleidung und bei Damenmode Delmod. Metin Tunar bietet seinen Kunden neben dem Nähservice auch
einen Reinigungs- und Wäschedienst an. Zudem bekommt man in der Nähstube auch Schneiderbedarf – von Knöpfen über Garn bis zu Nadeln haben Kunden die Auswahl.
Die meisten von ihnen kennt Tunar mit Namen, denn sie kommen seit vielen Jahren zu ihm. Die Stammkunden zählen auf den Schneidermeister und wissen seinen langjährigen Service zu schätzen. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. durchgehend von 9-18 Uhr, Sa. 9-13 Uhr.
- Wir bringen ihre Bekleidung in Form
- Änderungen/Reparatur aller Art Textil – Leder – Pelz
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- Polsterarbeiten, Schonbezüge etc.
- Gardinen, Tischdecken, Kissenbezüge etc.
- Motorrad u. Lederbekleidungen
- Reinigung aller Art, z. B: Textil u. Leder
- Wäschedienst
- Teppich- und Polsterreinigung
An der Jünglingshöhe wird gebaut
Aktuelles aus Knoops Park / Mitgliederversammlung am 22. April
VON ANTJE SPITZNER
ST. MAGNUS – „Wir ringen um die Jünglingshöhe“, sagte Chistof Steuer, Vorsitzender des Fördervereins Knoops Park e. V. Das war am vergangenen Montag auch direkt zu sehen und zu hören, denn die Bauarbeiten waren gestartet.
„Der Förderverein hat schon länger vor, durch Bepflanzung und Schutzgitter die Beschädigungen und Graffiti-Verschmutzungen an der Jünglingshöhe zu beseitigen“, erklärte er. Die Planungen seien mit der Stadt als
Eigentümer und dem Landesamt für Denkmalschutz abgestimmt worden. Die Planer sind vom Büro Villena-Kirschner, finanziert wird das Projekt vom Förderverein aus angesparten Tombolamitteln.
Die Albrechts-Grotte sei eventuell nicht standsicher und belastbar, wurde festgestellt. Es drohte sogar der Abriss. Das Landesamt für Denkmalpflege habe weitere Untersuchungen veranlasst und ein Spezialbüro für historische Bauwerke mit der Bestandsaufnahme und anschließend mit der Planung be-
Arbeiter von der Firma Kröger haben am Montag begonnen, neue Sandsteinplatten zu verlegen.
auftragt, damit auch die zu erwartenden Kosten kalkuliert werden könnten. „Die Beobachtung des statischen Verhaltens des Bauwerkes erfolgte ab 2023“, berichtet Christof Steuer. Nun erscheine die Rettung der Grotte und der darauf ruhenden Terrasse möglich. Das Landesamt für Denkmalpflege habe die weitere Planung notwendiger Baumaßnahmen beauftragt und der Förderverein hat erklärt, sich an der Rettung mit Tombolamitteln zu beteiligen.
Die Bänke im Park seien abgängig und müssten ersetzt
werden. Eine koste mittlerweile 3500 Euro. Spender dafür werden gesucht. Kleinere Beiträge werden gesammelt, wer die Gesamtsumme spendet, erhalte ein Schildchen mit seinem Namen an der Bank.
Übrigens: Der Verein lädt für Mittwoch, 22. April, 17.30 Uhr, zur Versammlung ein. Diese findet im Café Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35, statt, das, wie das Restaurant, neue Betreiber habe. Christof Steuer wird unter anderem über den Zustand des Parks sowie über geplante Projekte berichten.
Die Jünglingshöhe soll gereinigt werden, zwei Rankhilfen
angebracht werden.
Petra Vollmann
Lebensbegleiterin (Coach)
Du tust den ganzen Tag, was getan werden muss. Du hast gelernt stark zu sein. Aber wann hast du dich das letzte Mal wirklich gespürt? Viele Menschen merken lange nicht, dass sie sich von sich selbst entfernt haben. Sie erfüllen Erwartungen, sind für andere da und halten alles am Laufen. Und doch wird etwas leiser: das eigene Spüren, die innere Klarheit, das Gefühl, wirklich da zu sein. Stattdessen zeigt sich oft Unruhe. Der Körper wird müde, Gedanken kreisen, Entscheidungen fallen schwerer. Und obwohl im Außen alles
weitergeht, entsteht innen eine Leere. Wir haben gelernt zu funktionieren und zu leisten. Doch dieser Druck bringt unser Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Der Körper bleibt in Anspannung, Erschöpfung kann entstehen. Oft liegt darunter eine leise Entfremdung von uns selbst. Wenn das „Ich muss“ das „Ich bin“ überlagert, verlieren wir den Kontakt zu dem, was wir wirklich fühlen und brauchen. Vielleicht ist jetzt ein Moment, innezuhalten, um dich wieder zu spüren und Vertrauen zu erleben. Wenn wir beginnen, uns wieder zuzuwenden, entsteht etwas Neues. Nicht durch Anstrengung, sondern durch ein sanftes erinnern daran, dass Leben leicht sein darf und du getragen und verbunden bist. Wenn du diesen Weg gehen möchtest, begleite ich dich von Herzen dabei. In meinem Kurs: „Deine Herzensreise“ ab dem 10.05.2026 kannst du alte Verletzungen heilen und dein Herz wieder zum Strahlen bringen. Oder du buchst dir einen 1:1 Termin, in dem ich dich empathisch und liebevoll zurück in ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben begleite. Der Kurs: „Die Schwellenreise“ ab dem 30.08.2026 richtet sich an Menschen, die wirklich bereit sind, alte Muster hinter sich zu lassen und in ein neues bewusstes Sein zu gehen. Weitere Infos: Petra Vollmann www.starkmitherzundverstand.de 0421 4331563
newcare parc Aumund – hat moderne, bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für Senioren in Bremen-Aumund
Der newcare parc Aumund liegt im Herzen von BremenAumund und bietet Senioren eine moderne und zukunftsorientierte Form des Wohnens und der Betreuung im Alter. Unter einem Dach vereinen wir drei Betreuungsformen – Wohngemeinschaften, Tagespflege und Betreutes Wohnen – und runden damit die Unterstützungsangebote für Senioren sinnvoll ab. So können wir sehr individuell auf unterschiedliche Lebenssituationen und Pflege- oder Unterstützungsbedarfe eingehen.
Wohngemeinschaft –eine gute Alternative zum Pflegeheim
In unseren Wohngemeinschaften leben die Bewohner in einem wohnlichen Um -
Besichtigungs- und Beratungstermin am 07.Mai und 21. Mai von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
feld. Helle Räume, komfortable und moderne Möblierung, sorgfältig ausgewählte Materialien und ein ansprechendes Design schaffen eine Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlen kann. Der Alltag wird hier bewusst gemeinschaftlich erlebt: Es wird gemeinsam gegessen, erzählt, gelacht und an Aktivitäten teilgenommen. Zugleich ist jederzeit professionelle Pflege und Betreuung vorhanden, sodass Sicherheit und Wohlbefinden sichergestellt sind – ein Ort, der Komfort und Geborgenheit verbindet und Angehörigen ein gutes Gefühl gibt.
Tagespflege – Gemeinsam den Tag gestalten und ein Teil der Gemeinschaft sein.
Die Tagespflege im newcare
parc Aumund ist ein moderner, freundlich gestalteter Bereich, in dem Gäste ihren Tag in Gesellschaft verbringen und abends in ihr gewohntes Zuhause zurückkehren. Die Räume sind hell, zeitgemäß ausgestattet und auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. Ein strukturierter Tagesablauf mit Aktivierungs- , Bewegungs- und Beschäftigungsangeboten, gemeinsamen Mahlzeiten sowie viel Zeit für persönliche Zuwendung sorgt für Orientierung, Abwechslung und soziale Kontakte. Für Angehörige bedeutet die Tagespflege eine spürbare Entlastung im Alltag, verbunden mit der Sicherheit, dass der ihnen nahestehende Mensch fachlich gut versorgt und menschlich zugewandt betreut, wird.
Betreutes Wohnen –Eigenständig wohnen, gut begleitet leben.
Im Bereich Betreutes Wohnen verfügen wir über moderne, barrierearme Wohnungen, die ein hohes Maß an Selbstständigkeit ermöglichen und gleichzeitig Sicherheit bieten. Die Wohnungen sind zwischen 59 und 106 m² groß und als 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Loggia oder Balkon konzipiert. Jede Wohnung ist mit einer eingebauten, funktional ausgestatteten Küche versehen und bietet damit viel Raum für ein eigenständiges, komfortables Leben. Bewohner können ihren Alltag selbst gestalten, haben aber jederzeit die Möglichkeit, Service- und Unterstützungsangebote direkt vor Ort durch den hauseigenen ambulan-
ten Pflegedienst in Anspruch zu nehmen – etwa hauswirtschaftliche Hilfe, Betreuungsangebote oder Anschluss an gemeinsame Aktivitäten im Haus. Ein Hausnotrufsystem sorgt zusätzlich für ein hohes Sicherheitsgefühl.
Ein besonderes Herzstück des newcare parc Aumund ist die Verpflegung: Es wird frisch vor Ort gekocht. Unsere Küche legt Wert auf schmackhafte, seniorengerechte und abwechslungsreiche Mahlzeiten. Bewohner und Gäste können ihre Speisen auf Wunsch gemeinsam in unserem Bistro einnehmen. Dieser offene, einladende Bereich bietet nicht nur einen angenehmen, modernen Rahmen zum Essen, sondern ist auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs – hier entsteht Gemeinschaft ganz
selbstverständlich, bei einem warmen Essen, einer Tasse Kaffee oder einem kurzen Gespräch zwischendurch.
Durch die Kombination der unterschiedlichen Angebote entsteht im newcare parc Aumund ein Pflege- und Betreuungskonzept, das Senioren je nach Situation unterschiedliche Möglichkeiten bietet: vom Selbständigen Wohnen mit Service, der stundenweisen oder tagesweisen Betreuung über das Leben in einer überschaubaren Gemeinschaft. So ist die Versorgung für Senioren in Bremen-Aumund ganzheitlich „aufgerundet“ – immer mit dem Ziel, Komfort, Sicherheit, gutes Essen, Gemeinschaft und Menschlichkeit miteinander zu verbinden und Angehörigen wie Bewohnern ein verlässlicher Partner im Alltag zu sein.
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Jahre, 50 davon gemeinsam: Jürgen Möller erinnert sich
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BREMEN-NORD – Als ich noch „klein“ war, wusste ich nichts von Dir, Du BLV. Erst als ich etwa 15 war, also so vor 50 Jahren, wurde ich auf Dich aufmerksam, weil meine Freunde in der Nachbarschaft mittwochs immer „Berge“ von Dir vor ihrer Garage hatten. Dann fragten sie mich mal, ob ich nicht ein Teil davon mit austragen möchte. Das machte ich sehr gerne.
Bald bekam ich eine Hälfte des „Berges“ ab und das bedeutete 200 Zeitungen in den Straßen Auf dem Pasch, Lesmonastraße, An Knoops Park, Kastanienallee, Maronenweg, Ferdinand-Dreyer-Weg, Spielleutestraße, Oberes und Unteres Emmatal, In den Krummen Stücken, Mühlental und den Admiral-Brommy-Weg.
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Also alles in schönster nordbremischer Wohngegend, Häuser mit großen Gärten, manche mit Parks (besonders die Villen am Geestrand mit Lesumblick) und somit lange, lange, weite Wege. Keine Hoch- oder Mehrfamilienhäuser, keine Reihenhäuser wo man schnell durch war. Zwei Stunden war ich stets unterwegs, bei Wind und Wetter, Sommer und Winter. Und natürlich hatte ich „LieblingsGrundstücke“, wo ich die Pforte mal etwas lauter klingen ließ. Dann kamen auch schon die „Omis“ raus und schenkten mir Schokolade oder eine DMark, vor Weihnachten auch gerne etwas mehr. Pro Zeitung gab es vier Pfennig. Also acht Mark je Woche als schönes Taschengeld, dazu frische Luft und sportliche Bewegung und einen Rahmenbruch meines Hercules-Europarads sowie gerissene Satteltaschen dank der schweren Lektüre.
Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg! dem BLV gratuliert
Irgendwann kam der WeserReport nach Bremen-Nord, der bot mir das gleiche Verteil-
gebiet an und schon hatte ich „Frühsport“ am Sonntag (der musste bis neun Uhr verteilt werden) und weil er einen Pfennig mehr zahlte, hatte ich sonntags zehn Mark verdient. Mittlerweile habt Ihr Euch verbunden, aus Dir wurde eine Sonntagszeitung und zum Glück ist Dein Name und Dein Erscheinungsbild und Dein Konzept geblieben. Qualität hat Zukunft! Als Anfang der 80er Jahre mein geliebter „Bolzplatz“, die Homannwiese, in Knoops Wald durch den Neubau der Tennisplätze gefährdet war, schrieb ich erstmals einen „empörten“ Leserbrief, der tatsächlich im BLV veröffentlicht wurde. Den habe ich mehrere Jahrzehnte stolz aufbewahrt, denn er war der Anfang meiner „beruflichen Karriere“. Obwohl ich in Deutsch eher bei einer 4er-
Note lag, fanden meine Zeilen den Weg in die Zeitung. Dadurch ermutigt schrieb ich bald Berichte über die Lesumer Basketballer, die Radrennen in Vegesack und die Aktivitäten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in seiner Gründerzeit Schließlich landete ich in der Mitte unseres Lebens in Osterholz-Scharmbeck als „Pressesprecher“ bei den Stadtwerken. Daraus entstand eine gute und enge Zusammenarbeit mit Dir auf beruflicher und besser honorierter Basis: ich lud Dein Redaktionsteam ein zu Presseterminen, insbesondere über die Angebote im Allwetterbad, über Torfkahntouren, die Publica-Messe und die Eröffnung der Stadthalle. Zu den Zeiten hatten Fotos noch einen Seltenheitswert. Aber nach dem Abitur an der Bördestraße habe ich im Sommer 1980 eine fünfwöchige Radtour durch Dänemark gemacht. Dank meiner Ersparnisse, unter anderem vom BLV austragen, kaufte ich mir in Dänemark für etwa 100 Mark - das war damals für mich verdammt viel Geldeinen schwedischen „Sturmkocher“ von Trangia. Mit diesem kochen wir auch heute noch auf unseren Zeltradtouren
Wasser für den Morgenkaffee (Foto mit Croissants an der Rhone in Frankreich) und leckere Speisen. Nun als Rentner
freue ich mich seit zwei Jahren nicht nur über die wöchentlichen Spartipps in Deinen Prospekten, sondern durch mein Engagement beim ADFC und als Pilgerbegleiter verschicke ich jetzt wieder Presse-Infos zu einer breiten Themenvielfalt, die ich dann immer wieder mit großer Freude am Sonntagmorgen lese. Liebes BLV, ich als Rentner erlebe gerade die „Blütezeit meines Lebens“. Du als Zeitung hast wohl einen ganz anderen Lebenszyklus als wir Menschen. Deine Informationen sind weiterhin von Bedeutung. Und so wünsche ich Dir auch zukünftig viele lesenswerte Geschichten aus unserer schönen und geliebten Heimat. Und großer Dank und herzlichen Glückwunsch an all Deine Redaktion, Anzeigenberaterinnen und -berater, Druckerinnen und Drucker und ganz besonders Deine zuverlässigen Austrägerinnen Austräger, die Dich in all den Jahren stets jung erscheinen lassen.
Alles Gute zu Deinem 65. Geburtstag wünscht Dir Dein „kleiner“ Jürgen (etwa zwei Meter lang) Äääh - wie ist das bei Dir als Zeitung: Fängt bei Dir auch mit „66 Jahren das Leben richtig an“ oder beginnt es für Zeitungen erst mit 100?
„65 Jahre – eine starke Stimme in der Region“
Mit Leidenschaft, Qualität und Beständigkeit begleitet Ihr Eure Leserinnen und Leser seit Jahrzehnten.
Eure Kollegen und Kolleginnen vom Weser Report, Delme Report und Hamme Report/ Wümme Report gratulieren hierzu sehr herzlich!
Ein
Der Sturmkocher von 1980. Fotos: Jürgen Möller
Liebe Leserinnen und Leser,
65 Jahre Das BLV – das ist ein bemerkenswertes Jubiläum und ein starkes Zeichen für die Verbundenheit mit dem Bremer Norden und den Nachbargemeinden. Seit mehr als sechs Jahrzehnten ist
DAS BLV ein fester Bestandteil des lokalen Lebens – Woche für Woche kostenlos im Briefkasten, nah an den Menschen und ihren Themen.
Das BLV informiert über das, was vor Ort geschieht, kündigt Veranstaltungen an, berichtet über Vereine, Initiativen und Entwicklungen in der Nachbarschaft. Es ist damit nicht nur eine Informationsquelle, sondern auch eine Plattform für Begegnung und Austausch. Gerade in einer Zeit, in der vieles digital und oft anonym geworden ist, bleibt die lokale Zeitung ein Stück gelebte Gemeinschaft.
Ein Blick zurück auf 65 Jahre zeigt, wie eng das BLV mit Bremen-Nord und der Region gewachsen ist. Generationen von Leserinnen und Lesern haben die Zeitung begleitet, haben sie genutzt, um sich zu informieren, zu orientieren oder auch selbst aktiv zu werden. Ebenso haben zahlreiche Gewerbetreibende und Institutionen das BLV als verlässliche Partnerin geschätzt, um Menschen vor Ort zu erreichen.
Hinter jeder Ausgabe stehen engagierte Menschen, die mit Einsatz und Herzblut dafür sorgen, dass die Zeitung Wo-
che für Woche erscheint. Ihnen gilt ein besonderer Dank – ebenso wie den unzähligen Leserinnen und Lesern, die Das BLV über all die Jahre hinweg die Treue gehalten haben.
Jahre
65 Jahre sind nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein gutes Fundament für die Zukunft.
Die Herausforderungen im Medienbereich sind gewachsen, doch gerade lokale Angebote wie das BLV zeigen, wie wichtig Nähe, Verlässlichkeit und regionale Verwurzelung sind. Sie schaffen Orientierung und stärken das Miteinander vor Ort.
Ich gratuliere der BLV Wochenzeitung sehr herzlich zum 65. Jubiläum und wünsche der Redaktion, allen Mitarbeitenden sowie den Leserinnen und Lesern weiterhin viel Erfolg, viel Freude und vor allem jede Menge spannende Artikel aus unserer Region.
Mit den besten Grüßen Florian Boehlke Ortsamtsleiter von Burglesum
Frisch saniertes Heimathaus
Rückblick beim Heimatverein Lesum e. V. und kleiner Ausblick auf neue Angebote
VON ANTJE SPITZNER
LESUM – Blickt man im Heimathaus fünf Jahre zurück, hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen – und in dem Fall positive. Denn das Haus des Heimatvereins Lesum e. V. wurde ab Sommer 2024 saniert und renoviert. Blickt man von außen auf das Gebäude in der Straße Alter Schulhof 11, ist festzustellen, dass das Haus gestrichen wurde und eine Terrasse das Gebäude ziert. Der zuvor noch vorhandene Balkon sei abgebaut worden, er durfte zuvor schon nicht mehr betreten werden, so Birgit Thomsen und Edith Ostendorf vom Archiv des Heimatvereins. Drinnen glänzt eine nigelnagelneue Küche, im Veranstaltungsraum wurde neues Mobiliar angeschafft und am Lichtkonzept geschraubt, so dass es dort nun heller sei, die Fußböden seien neu, die Toilette behindertengerecht. Das ehemalige Museumszimmer kann nun zur Recherche genutzt werden, dafür sind mehrere Plätze vorhanden. Davor wurde eine Wand herausgenommen, hinter der sich das Kartenarchiv verbarg.
Der große Schrank mit diesen Karten steht nun in dem so entstandenen Durchgangsraum, der auch als Empfangszimmer für Gäste genutzt werden kann. Hier wurde ein Fenster eingebaut, so dass auch der Raum hell und freundlich wirkt.
Die Bibliothek sei so geblieben, im Archiv seien neue Regale angebracht worden und wo früher der Drucker und eine Dusche waren, werden nun die Fotos gescannt und bearbeitet.
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men sollen, gingen nach Schönebeck, die Tabakutensilien ans Überseemuseum und noch einiges ans Staatsarchiv Bremen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter hätten von zu Hause aus weitergearbeitet, aber auch das Hinke-
Haus am Markt, die Bibliothek und die Sparkasse hätten Platz zur Verfügung gestellt. „Was die Architekten versprochen hatten, haben sie gehalten“, so Ursel Stoess über die Umsetzung der Aus- und Umbauten. Im frisch sanierten und renovierten Haus werden nun wieder regelmäßige Termine, wie Spielenachmittage, ein Aquarellund Zeichenkurs, die Foto- und Geschichtswerkstatt und seit einiger Zeit auch ein Strickkurs angeboten. Neben Theaterfahrten nach Bremerhaven werden nun auch Tagesfahrten mit Stadtführungen geplant. Die erste soll nach Oldenburg gehen. Informationen zu den Angeboten des rund 400 Mitglieder starken Vereins gibt es dienstags von 15 bis 17 Uhr im Heimathaus, im Flyer, unter Telefon 0421 / 634676 oder www.heimatverein-lesum.de.
Eine Sammlung an Fotos und Auskünften gibt es unter anderem im Archiv des Heimatvereins.
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Ein Gastbeitrag von unserem langjährigen Leser Horst Addix
VEGESACK – Am 17. März
1961 sind wir voller Elan und Tatendrang aus diesem Haupteingang der ehemaligen Realschule an der Kerschensteiner Straße in Vegesack geströmt um in den nächsten Lebensabschnitt zu treten.
Wir – 40 Mädchen (junge Damen) und Jungens (junge Herren)- haben uns bereits 1957 in der ehemaligen Mittelschule an der Wigmodistraße in Bremen–Blumenthal kennen gelernt und sind 1959 dann in die gerade fertig gestellte Mittelschule nach Bremen–Vegesack gewechselt, gemeinsam mit unserem Klassenlehrer Kurt Rohde.
Wir waren 1957 die erste Klasse, die der „junge frisch gebackene Realschullehrer“ Kurt Rohde übernommen hat -damals 37 Jahre alt- und die einzige Klasse, an deren Klassentreffen er regelmäßig bis ins hohe Alter teilgenommen hat. Dieses hat er sich auch als 90-Jähriger nicht nehmen lassen und so war es für uns eine Selbstverständlichkeit, unseren „Kurti“ auf seinem letzten Weg die letzte Ehre zu erweisen und ihn zu begleiten.
Eine besondere Ehre sowohl für uns als auch unseren „Kurti“ hat uns die ehemalige Schulleitung der Kerschensteiner Schule anlässlich unseres 50–jährigen Treffens 2011 ermöglicht und gemacht. Es begann nach einer Führung durch das Schulgebäude im früheren Klassenraum bei Kaffee und Kuchen, einer kleinen Theateraufführung und einem Sketch,
in Vegesack.
vorgeführt von Schülerinnen und Schülern. Anschließend ist unsere Gruppe – damals noch 20 Personen - mit Bollerwagen samt Inhalt zu einer Kohltour zu Fidi Flehmke (Gaststätte Brunnenhof) nach Löhnhorst gewandert. Unsere Klassentreffen haben wir stets ausklingen lassen in den Vegesacker Restaurants, auch wenn wir tagsüber zu Tagesfahrten in die Lüneburger Heide – zur Erinnerung an unsere erste Klassenfahrt 1958 –gestartet waren oder die „Vegebüdel“ zu einem Törn auf der Weser zum Harriersand gechartert hatten. Wir hatten viele Klassentreffen und nun
haben wir am 17. März beschlossen, noch einmal ein Wiedersehen zu begehen anlässlich unseres Kennenlernens am 24. April 1957 – dann wären es 70 Jahre!! Sollte auch ein Grund sein, denn viele wird es nicht mehr geben. Schaun mer mal, wer sich dann wieder anmeldet...
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Das BLV prägt seit mehr als zwei Generationen die Region – verlässlich wie ein Leuchtturm an der Küste. Das ist eine Leistung, zu der ich herzlich gratuliere! Eine Lokalzeitung wie das BLV ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur. Gerade im Lokalen zeigt sich die besondere Bedeutung einer freien und engagierten Presse: Sie macht kommunalpolitische Entscheidungen transparent, begleitet das gesellschaftliche Leben und gibt den Menschen hinter den einzelnen Geschichten ein Gesicht. Damit stärkt sie das Vertrauen in demokratische Prozesse und fördert den Austausch in unserer Region. Das ist umso wichtiger in schwierigen Fahrwassern und bei Gegenwind. In Anbetracht von Hassrede und Desinformation im Internet kann das BLV mit journalistischer Sorgfalt als Korrektiv wirken und aus verlässlicher Quelle informieren. Und ganz besonders jetzt, wo wir in der Region vor den
Kommunalwahlen stehen, ermöglicht das BLV eine sachliche Auseinandersetzung mit den Problemen vor Ort und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger dabei, sich eine fundierte Meinung zu bilden. Das BLV ist ein fester Anker im Alltag vieler Menschen. Daher Danke für 65 Jahre guten Journalismus! Für die Zukunft wünsche ich Ihnen eine treue Leserschaft, den Mut und die Neugier, neue Horizonte zu entdecken sowie viel Erfolg
Der 42. Fassbieranstich der Ehrenwerten Gesellschaft mit Bürgermeister und DJ Toddy
VON REGINA DRIELING
Beim Pressegespräch zum diesjährigen Fassbieranstich wurde der neue Präsident der Ehrenwerten Gesellschaft (EWG) Bremen-Vegesack vorgestellt. Bastian Auffarth kannte die Herren, die immer Smoking, Fliege, weiße Handschuhe, einen weißen Seidenschal, eine Nelke im Knopfloch und einen Stockschirm in der Hand tragen, schon vom Maibaumsetzen in Lemwerder. Nach einer persönlichen Vorstellung, entschieden sich die übrigen Präsidenten einstimmig dafür, Bastian Auffarth in ihren Kreis aufzunehmen. „Das war schon immer mein Traum“, freut sich das neue Mitglied. Das Ziel der EWG, die bereits 1982 gegründet wurde, ist es, Vegesack und den Bremer Norden bei besonderen Anlässen wie beispielsweise Markteröffnungen, Biergipfeln oder Schiffstaufen zu repräsentieren. „Man kann uns nicht mieten“, betont Stephan Kloss und berichtet von entsprechenden Anfragen, die durchaus lukrativ gewesen wären.
In Kürze steht wieder eine besondere Veranstaltung an. Zum 42. Mal wird der traditionelle Fassbieranstich der EWG gefeiert. „Eine wichtige und traditionelle Veranstaltung, die über die Grenzen hinweg bekannt ist“, findet Stephan Kloss. Am Freitag, 24. April, ist es wieder soweit. Dann zu werden die Herren zunächst mit dem historischen Borgwardbus die Lokalität Zum Alois ansteuern – dort werden sie gegen 13.30 Uhr erwartet. Dann werden sie mit dem geschmückten Fass zum
Freuen sich auf den Fassbieranstich: Die Präsidenten der Ehrenwerten Gesellschaft Bremen-Vegesack, Bastian Auffarth, Stephan Kloss und Lothar Boekhoff(von links). Foto: rdr
Fährhaus am Hafen schreiten, ehe es im Bus weiter zu den Restaurants Cross Over und Bruns Garten geht. Die Gastronomen erhalten alle einen 50-Euro-Gutschein für ein Bierfass, gesponsert von Inbev und Hollenbeck. „Wir bedanken uns bei allen Unterstützern“, macht Lothar Boekhoff deutlich. Die letzte Station ist dann der Brunnenhof im Grünen Weg in Leuchtenburg, wo auch gefeiert wird. Gegen 19 Uhr soll das Fass dann in den Saal gebracht werden. In diesem Jahr wird es kein Geringerer als der Präsident des Bremer Senats, Dr. Andreas Bovenschulte, anste-
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist mir eine große Freude und Ehre, der BLV Wochenzeitung herzlich zum 65-jährigen Bestehen zu gratulieren. Dieses besondere Jubiläum steht für viele Jahrzehnte verlässlicher Berichterstattung und eine enge Verbundenheit mit den Menschen in unserer Region –auch hier in der Gemeinde Schwanewede.
Seit vielen Jahren freuen wir uns regelmäßig über die Beilage für Schwanewede, die uns zuverlässig über lokale Ereignisse,
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlichen Glückwunsch zum 65-jährigen Bestehen an Das BLV!
In einer Zeit rasender Veränderung bleibt Das BLV eine verlässliche Stimme für Vegesack und den Bremer Norden. Als Chronik, Plattform für lokale Berichte, Vereinsleben und Begegnungen, stärkt ihr das Gemeinschaftsgefühl und liefert nützliche Orientierung für alle Bürgerinnen und Bürger.
chen. Die Festrede soll Herbert Dohrmann, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands, halten. 50 Liter Freibier werden im Anschluss fließen. Nachdem es die Strandlust nicht mehr gab, waren die Ehrenwerten Herren zunächst auf Bruns Garten und Kränholm ausgewichen. Nun sind sie zum dritten Mal in Folge im Brunnenhof. „Es ist eine wunderbare Location, ein toller Ort“, schwärmt Stephan Kloss. „Es ist entscheidend, dass die Leute herkommen, Spaß haben und sich wohlfühlen.“ Das dürfte den Besuchern nicht schwerfallen, denn es gibt Grillgut, Krautsalat und eine Champig-
Projekte und Geschichten aus allen Ortschaften unserer Gemeinde informiert. Sie ist zu einer festen Größe geworden und trägt maßgeblich dazu bei, das Gemeindeleben sichtbar zu
Ihr verbindet Tradition mit aktueller Relevanz, bietet tiefe
Einblicke in die Entwicklungen vor Ort, unterstützt Branchen und Mitglieder vom Vegesack Marketing. Dabei wirkt ihr als Botschafter der Region –gerade dort, wo digitale Kanäle
nonpfanne. Dazu werden allerlei Getränke, unter anderem natürlich Bier, angeboten. Dieses wird im 0,3 Literglas zum Preis von 3,50 Euro ausgeschenkt. Weiterhin darf und soll getanzt werden. Auch in diesem Jahr konnte erneut Entertainer DJ Toddy gewonnen werden, der unter anderem im Bayernzelt auf dem Bremer Freimarkt und beim Sechstage-Rennen die Massen begeistert. Im vergangenen Jahren waren es rund 600 Gäste, die den Fassbieranstich im Brunnenhof gefeiert haben. Mit einer ähnlichen Zahl wird auch in diesem Jahr gerechnet, wenn das Wetter stimmt.
machen und die Menschen miteinander zu verbinden. Ein besonderer Dank gilt allen Leserinnen und Lesern für ihre langjährige Treue. Sie sind es, die die BLV Wochenzeitung mit Leben füllen und ihr ihren besonderen Stellenwert verleihen. Ich wünsche der BLV Wochenzeitung auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, eine treue Leserschaft und viele spannende Themen, die unsere Region bewegen.
Christina Jantz-Herrmann, Bürgermeisterin Schwanewede
Anne Köhler, erste Vorsitzende Vegesack Marketing e. V. Jahre
schnelllebig sind. Für das Vegesack Marketing seid Ihr ein starker Medienpartner und Unterstützer unserer Aktivitäten und Veranstaltungen. Dafür ein großes Danke! Wir wünschen uns, dass ihr weiterhin als Ankerpunkt dient, Ideen bündelt, den Dialog belebt und die Vielfalt des Bremer Nordens sichtbar macht. Herzliche Grüße und alles Gute für die kommenden Ausgaben.
65 Jahre voller Engagement, Verlässlichkeit und regionaler Stärke –eine beeindruckende Leistung! Für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!
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65 Jahre
Das „Neue Bauen“ im Bremer Norden
Der Architekt Ernst Becker-Sassenhof und sein Beitrag zur BLV-Geschichte
BLUMENTHAL – Die große Zeit des „Neuen Bauens“, auch als Bauhaus-Architektur bezeichnet, fällt zeitlich mit der Weimarer Republik zusammen, wirkte stilistisch aber viel länger nach. „Form follows function“ bleibt bis heute ein Leitspruch, zumindest im Produktdesign. Ohne die Formensprache der Bauhaus-Architektur würden wohl auch viele kontroverse Entwürfe der heutigen Zeit anders aussehen.
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Dass einer der Vertreter der architektonischen Stilrichtung, Ernst Becker-Sassenhof, in Vegesack gewirkt hat, war im vergangenen Jahr Thema einer Ausstellung im Heimatmuseum Schloss Schönebeck. Viele können ihm etwa das Bootshaus am Anfang des Stadtgartens zuordnen, Ernst Becker-Sassenhof hat aber viele weitere, auch weniger augenfällige Gebäude in Bremen-Nord entworfen und konnte den Stadtteilen so seinen Stempel aufdrücken. Zahlreiche von ihm entworfene Gebäude in Bremen standen aber nicht lang genug, um unter den Denkmalschutz zu fallen.
Das Verlagsgebäude des Pörtner Verlags hat er im Jahr 1957 entworfen. Man findet es an der Ecke der Kapitän-Dallmann-Straße und Zum Donaufleet. Als würfelförmiger, vierstöckiger Bau fällt es heutzutage weniger auf, muss aber zu seiner Bauzeit eines der modernsten Gebäude in Blumenthal gewesen sein. Die tragende Betonstruktur tritt nach außen hervor und gliedert die
Fassade in Quadrate auf. Die der Kapitän-DallmannStraße abgewandte Seite ist von der Formensprache her die interessantere: In drei Abschnitte gleicher Breite geteilt, werden die Panoramafenster in der Mitte links und rechts von Balkonen eingerahmt. Bis ins Jahr 2022 hatten hier nicht
nur die Lokalredaktion und Anzeigenabteilung, sondern alles, was zur Blattproduktion gehört, seinen Sitz. Mit dem Wechsel des BLV zur neuen Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft kam der Umzug in die ehemaligen Räumlichkeiten des Weser Report in Vegesack. „Der Architekt, in den zwanziger Jahren einer der wenigen Exponenten des Neuen Bauens in Bremen, hat nach dem Krieg nur noch selten zu einer klaren modernen Formensprache gefunden. Dieses Bauwerk bildet eine der wenigen Ausnahmen“, wird das Gebäude im Architekturführer Bremen gewürdigt. nik
Die Rückseite des Gebäudes ist die interessantere: Klare Gliederung ohne Stuck und Schnörkel war ein Kennzeichen des „Neuen Bauens“. Foto: nik
Diese Geburtstagsausgabe trägt die laufende Nummer 4208. Die Staatsbibliothek kommt dem gesetzlichem Auftrag nach, Periodika, Zeitschriften und andere, regelmäßig erscheinende Druckerzeugnisse zu archivieren. Deshalb können wir hier das Titelblatt der allerersten Ausgabe des Burg-Lesumer Vereinsblatts, erschienen am 30. Juni 1961, noch einmal abdrucken. Foto: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
Aus Freundschaft wurde Liebe
BLV-Anzeige mit Wirkung: Hanna Mosch lernte ihren Partner kennen
BREMEN-NORD – Vor fünf Jahren hat sich unsere Leserin Hanna Mosch bei uns gemeldet. Sie hatte 2020 eine Anzeige geschaltet, um in der Coronazeit eine Freundschaft zu finden. Die damals 80-jährige Witwe hatte sich im Januar von ihrer Arbeit in einem Seniorenheim, in dem sie 15 Jahre ehrenamtlich engagiert gewesen ist, verabschiedet. Durch die Pandemie fielen persönliche Gespräche und das Kartenspielen mit den Nachbarn weg. „Es fehlten Umarmungen und Nähe. WhatsApp und andere Medien können das nicht ersetzen“, erklärte sie damals. „Monate des Alleinseins begannen, und ich merkte gar nicht, dass ich langsam in ein tiefes Loch rutschte.“
Selbst ihr geliebtes Auto hätte sie beinahe verkauft. Im Juli sei
Im Alter von über 80 Jahren lernte Leserin Hanna Mosch ihren Partner über eine BLV-Anzeige kennen. Symbolfoto: fr
sie auf die Idee gekommen, eine kleine Anzeige im BLV zu schalten. „Dies hatte zur Folge, dass ich mich an einem Freitag mit
einem Witwer im Garten eines kleinen Cafés zum Frühstück traf. Wir waren uns vom ersten Augenblick an sympathisch, stellten viele Gemeinsamkeiten fest, unter anderem die ehrenamtliche Arbeit mit älteren Herrschaften. „Es ist mehr daraus geworden, und wir wollen den Rest des Lebens gemeinsam verbringen“, berichtete Hanna Mosch damals. „Tatsächlich entwickelte sich aus Freundschaft Liebe. Es ist unbeschreiblich, dass uns, beide jenseits der 80, noch einmal so etwas widerfährt. Wir sind jeden Tag dankbar, zufrieden und glücklich dank Ihrer Hilfe. Glückwunsch zum Jubiläum!“ Wir wünschen dem Paar viele schöne Stunden des Zusammenseins, viel Glück und Gesundheit. as
seit 65 Jahren informiert das BLV die Menschen in unserer Region über das, was vor Ort geschieht – über Politik, Wirtschaft, Kultur, Vereinsleben und die vielen kleinen und großen Geschichten des Alltags. Eine solche Kontinuität ist alles andere als selbstverständlich und verdient große Anerkennung. Lokale Medien sind ein wichtiger Bestandteil unserer demokratischen Gemeinschaft. Sie schaffen Öffentlichkeit, begleiten Entwicklungen kritisch und tragen dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger gut informiert
sind. Gleichzeitig spiegeln sie das vielfältige Engagement in unseren Städten und Gemeinden wider und geben den Menschen vor Ort eine Stimme. Das BLV hat diese Aufgabe über Jahrzehnte hinweg verlässlich erfüllt und sich dabei stets weiterentwickelt. Damit bleibt es eine wichtige Informationsquelle und ein verbindendes Element in unserer Region. Zum 65-jährigen Bestehen gratuliere ich der Redaktion und allen Mitarbeitenden des BLV sehr herzlich. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viel Erfolg, journalistische Neugier und eine treue Leserschaft. Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Jürgen Kuck Bürgermeister der Gemeinde Ritterhude
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Liebe Leserinnen und Leser,
Das BLV wird 65. Und das auch heute noch als gedrucktes Format. In der aktuellen Medienlandschaft keine Selbstverständlichkeit. Neben der Aktualität und der positiv geprägten Berichterstattung über das Leben in Blumenthal, dem Bremer Norden und der Region, ist dabei auch die kritische Auseinandersetzung mit den Themen der Region ein Markenzeichen dieser Wochenzeitung, die auch nach dem Wechsel von Mittwoch auf
schützen!
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Sonntag weiterhin eine treue Leserschaft bindet. Über 50000 verteilte Druckausgaben und abertausende Zugriffe auf den Internetauftritt machen Das BLV zu einem attraktiven Partner für die Unternehmen der Region und damit auch seit mehr als fünfzig Jahren für die Mitgliedsfirmen von „Blumenthal aktiv”. Unsere Anzeigen, die über unsere Angebote in den Bereichen Dienstleistungen, Handel und Handwerk informieren, werden von der Leserschaft und damit vor allem auch von unserer Stammkundschaft und potenziellen Neukunden wahrge -
nommen. Menschen, die neu in unsere Region kommen, werden schnell, umfassend und für sie kostenlos über die attraktiven Angebote in Blumenthal und der Region informiert. Für die über sechzig Mitglieder von Blumenthal aktiv e.V. wird Das BLV auch in Zukunft ein wichtiges Medium für unsere Außendarstellung sein und wir gratulieren herzlich und schalten selbstverständlich auch für diese Jubiläumsausgabe einige Anzeigen.
Herzlichst, Peter Nowack, erster Vorsitzender
Herzlichen Glückwunsch!
Jahre
Wir bedanken uns bei dem BLVTeam für die jahrelange gute Zusammenarbeit und freuen uns auf die nächsten Jahre mit Euch! Weiterhin viel Erfolg!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND DANKE FÜR DIE GUTE ZUSAMMENARBEIT!
FÖRDERVEREIN Bürgerstiftung
Blumenthal e.V.
,,Wir fördern in Blumenthal für unseren liebens- und lebenswerten Stadtteil“
- Betrieb einer Minigolfanlage für die Einwohnerinnen und Einwohner
- Spielraum Bahrsplate
- Durchführung verschiedener Veranstaltungen für Alle
- Jugend- und Altenhilfe - und vieles mehr
65 Jahre DAS BLV!
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
Wir danken für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf die weiteren Jahre mit Euch.
Unserer nächste Veranstaltung:
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Förderverein „Bürgerstiftung Blumenthal“ e.V. Geschäftsstelle im Ortsamt Blumenthal
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Time to say Goodbye!
Wir schließen unser Geschäft zum 30. Juni 2026
Ein großes Dankeschön an alle Kunden, Freunde und Mitarbeiter für die schöne Zeit.
Auftragsannahmeschluss ist am 13. Juni 2026
„Gut Ding will Weile haben“
Ortsamtsleiter Florian Boehlke über Entwicklungen und Ereignisse der vergangenen fünf Jahre in Burglesum
VON ANTJE SPITZNER
BURGLESUM – Geburtstage, insbesondere prägende, wie der 18. oder der 65., laden ein, zurückzuschauen und sich zu erinnern. Vor fünf Jahren, anlässlich unseres 60-jährigen Bestehens, waren wir mit dem Burglesumer Ortsamtsleiter Florian Boehlke im Stadtteil auf Spurensuche. Damals konnten beispielsweise wegen der Coronapandemie die Stadtteilkulturtage „Sommer in Lesmona“ nur virtuell erlebt werden, und auch zu der Zeit waren die Grund- und Oberschulen Burglesum ein wichtiges Thema im Beirat.
„Gut Ding will Weile haben“, sagt der Ortsamtsleiter und räumt ein, dass es rückblickend ärgerlich sei, dass der Prozess so lange Zeit in Anspruch genommen habe, gerade weil ein Neubau nicht von heute auf morgen entstehen könne. Man habe im Laufe der Jahre gemerkt, dass nicht nur über einen Neubau diskutiert werde, sondern dass es auch eine Abhängigkeit mit der Grundschule und dem berufsbildenden Zweig der Schule Bördestraße gebe. Dieser sollte umziehen, um Raum für die Schülerinnen und Schüler der Oberschule zu schaffen. „Wenn ein Mosaikstein nicht funktioniert, hat das Auswirkungen auf das Gesamtprojekt.“ Doch jetzt gebe es für den Neubau ein Zeitfenster, und Florian Boehlke hofft, dass daran festgehalten werde und die nötigen Finanzmittel bereitgestellt würden. „Wenn man sich den Zustand der Oberschule Lesum anschaut, ist es notwendig, einen Neubau zu realisieren.“
In den vergangenen fünf Jahren
Ortsamtsleiter Florian Boehlke mit zwei seiner „Sorgenkinder“: das alte Ortsamt (hinten links) und die Polizeiwache. Foto: as
sei der Masterplan für das Friedehorstgelände angestoßen worden. „Das ist ein größeres Bauprojekt, das sich positiv auf den Stadtteil auswirken wird, weil man unterschiedliche Zielgruppen anspricht.“ Zudem biete es Wohnraum. „Wir haben beim Lesumpark gesehen, wie sich die Öffnung des alten Kasernengeländes sich auf den Stadtteil positiv ausgewirkt hat“, so Florian Boehlke. „Beim Ortsamt sind wir zurück auf Los“, sagt er. Es sei schade, dass die Idee von Thorsten Nagel von der Firma Procon für eine Wohn- und Geschäftsnutzung sowie Gastronomie nicht zu realisieren war. „Das wäre ein Gewinn für den Stadtteil gewesen.“
Aber er schaue gern nach vorne und hoffe, „dass wir mit Immobilien Bremen zu einer Entscheidung kommen.“ Eine ernstzunehmende Möglichkeit sei, Polizei und Ortsamt gemeinsam unterzubringen, idealerweise mit einem dritten Mieter, der noch gesucht werde, im Polizeigebäude. Besser: Wichtig sei, dass beim früheren Ortsamt das vordere ehemalige Amtsrichterhaus bestehen bleibe und schnellstmöglich eine Entscheidung für eine Nachnutzung falle, weil der Leerstand dem Gebäude nicht guttue. Die drei Gerätehäuser von Freiwilligen Feuerwehren seien in einem alten Zustand, berichtet der Ortsamtsleiter. Die Wehren hätten sich untereinander ver-
ständigt, dass an einem Standort, eventuell beim Bahnhof Burg, eine neue, größere Wehr entstehen soll. Für die Planungen stünden Haushaltsmittel zur Verfügung. Ende des vergangenen Jahres habe es dazu eine öffentliche Ausschreibung für ein passendes Grundstück gegeben. Er hofft auf eine konkrete Aussage im Laufe des Jahres, wie das Projekt weiterverfolgt werden soll. „Ich bin optimistisch, dass auch für die Umsetzung Haushaltsmittel bereitgestellt werden.“
Im vergangenen Jahr wurde erstmals in Burglesum der „Blaulichthafen“ umgesetzt, bei dem sich Hilfsorganisationen vorstellen konnten. „Die Resonanz hat
meine Erwartungen bei weitem übertroffen!“, erklärt der Ortsamtsleiter. Auch für 2026 sei das Event am Lesumhafen wieder geplant: am Sonntag, 13. September, nach dem Bundeswarntag am Donnerstag, 10. September. Für die Gründung einer Bürgerinitiative und Diskussionen im Beirat sorgte der Entwurf eines Neubaus Am Lesumer Markt 6. Das abgängige Fachwerkhaus soll durch den Neubau ersetzt werden. „Der Investor hält an der Gestaltung des Baus fest“, weiß der Ortsamtsleiter. Es habe sich gezeigt, dass es dazu unterschiedliche Sichtweisen gegeben habe. „Man braucht auch mal Mut für Neues. Jede Generation hat ihre eigene Architektursprache. Wir wollen auch für die Jüngeren ein attraktiver Stadtteil sein.“ Das Wohnprojekt mit Gastronomie sei ein guter Impuls für den Lesumer Marktplatz. Ebenfalls hart diskutiert wurde über das Thema Freiluftpartys am Sportparksee. Der Beirat hatte beschlossen, dass dort im begrenzten Maße Partys stattfinden können. Im vergangenen Jahr sollte eine durchgeführt werden, die jedoch abgesagt worden sei. Für dieses Jahr hätten die Veranstalter angekündigt, dass Partys dort geplant seien. Auch zum Grambker See und die dort abgängige Brücke habe es viel Diskussionsstoff gegeben. Seitens der Behörden wurde statt eines Neubaus ein Weg vorgeschlagen. Die dafür erforderlichen Mittel seien jedoch nicht in den Haushalt eingestellt worden.
Apropos Jüngere: 2010 hat Florian Boehlke mit dem damaligen Interims-Ortsamtsleiter Lasse Berger den Kinder- und Jugend-
beirat ins Leben gerufen und damit deren Beteiligung in den Fokus gesetzt. „Es macht mich stolz, dass es seitdem junge Menschen gibt, die sich für andere im Stadtteil einsetzen und etwas verändern wollen“, unterstreicht er. Diese hätten erfahren, wie lange es dauert, etwas umzusetzen –wie den Jugendtreff in St. Magnus auf Woldes Wiese – aber auch ihr politisches Gespür weiter geschärft. Das nun gegründete Jugendforum, das den Kinder- und Jugendbeirat abgelöst hat, sei niedrigschwelliger und unabhängig von Wahlen. „Das ist das, was wir heutzutage brauchen.“ Jeder könne einfach dazustoßen. Der Lesumer Hafen werde nun für die Eröffnung der Stadtteilkulturtage und als „Blaulichthafen“ genutzt. Nicht zu vergessen sei, dass das Gastroschiff Sansibar hier angedockt hat. „Das ist ein Gewinn für den Platz und den Stadtteil“, freut sich Florian Boehlke. Nun schwebe es dem Beirat vor, den Platz noch attraktiver zu gestalten. Das beginne mit der Pflasterung und Bänken. Positiv seien die nun 100-prozentige WiN-Förderung in Marßel – hier fehle jedoch noch ein Quartierszentrum, wie in anderen Gebieten, – die Dixielandtage und die Reaktivierung des Weihnachtsmarktes. „Das ist der Verdienst des IGEL e. V., auch in Person Christa Dohmeyer, die sich dahintergeklemmt hat. Die Resonanz zeigt, wie wichtig der kleine Markt ist.“ Zudem lädt er zu den Stadtteilkulturtagen „Sommer in Lesmona“, die vom 30. Mai bis 7. Juni stattfinden, ein: „Jeder, der noch nicht da war, hat etwas verpasst“, sagt Ortsamtsleiter Florian Boehlke.
Sehr geehrte
Lesende, liebe Redaktion, Mitarbeitende und Wegbegleitende des BLV,
zum 65-jährigen Bestehen des BLV möchte ich herzlich gratulieren. Ein solches Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein eindrucksvoller Beleg für die Bedeutung, die eine verlässliche lokale Berichterstattung für unsere Gemeinschaft hat.
Gerade in Zeiten rasanter Veränderungen, wachsender und unreflektierter Informationsflut und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung kommt dem lokalen Journalismus eine besondere Verantwortung zu. Er schafft Orientierung, indem er das Geschehen vor Ort sichtbar macht, Zusammenhänge erklärt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Er stärkt das Vertrauen in demokratische Prozesse, indem er transparent berichtet, kritisch nachfragt und zugleich die Vielfalt Vegesacks abbildet.
Das BLV erfüllt diese Aufgabe seit Jahrzehnten mit großer Kontinuität. Es begleitet das Leben vor Ort, dokumentiert
Entwicklungen, gibt Vereinen, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform und trägt damit wesentlich zum sozialen Zusammenhalt bei, ohne Problemlagen zu verstecken. Viele Geschichten, die sonst ungehört blieben, finden durch Ihre Arbeit ihren Weg in die Öffentlichkeit.
Jahre
Für dieses Engagement, für journalistische Sorgfalt und für die Verbundenheit mit der Region möchte ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Möge das BLV auch in Zukunft ein starkes, unabhängiges und lebendiges Medium bleiben, das unsere lokale Gemeinschaft informiert, inspiriert und zusammenführt.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, Mut und Freude an Ihrer wichtigen Arbeit.
Ihr Gunnar Sgolik, Ortsamtsleiter Vegesack
Auch 1961: „Sunday Telegraph“
REGION – Im Gründungsjahr des BLV kam in London erstmals der „Sunday Telegraph“ heraus, wie der Name schon sagt, ebenso wie das BLV eine Wochenzeitung. Als Schwesterblatt des „Daily Telegraph“ war es seit 40 Jahren die erste Neu-
gründung einer Sonntagszeitung im Königreich und ist bis heute eine der reichweitenstärksten. Das BLV seinerseits bringt vierteljährlich den „Schwanewede Telegraph“ heraus, sodass es auch namentlich mit den Briten etwas gemeinsam hat. nik
Bis zu zehn Pfund in zehn Tagen –
Jahre
Ich lese gern das BLV, vor fünf Jahren habe ich einen Artikel für die 60 Jahre geschrieben. Es wurde veröffentlicht. Es war eine schöne Überraschung. Die Zeit vergeht und ich will weiterschreiben. Ich sende euch ein
Foto mit Rosen für das 65 Jahre-Jubiläum für Das BLV Wochenzeitung. Ich wünsche viele schöne und glückliche Jahre für die die Zeitung,
Estela Szardenings, Vegesack
Jahre
Die Gemeinde Schwanewede gratuliert zum 65-jährigen Bestehen und wünscht viele weitere erfolgreiche Jahre! Wir bedanken uns für die bisherige gute Zusammenarbeit.
Bei der Schoenenberger Saftkur handelt es sich um eine klassische Entschlackungskur. Zehn Tagelang wird morgens und abends vor dem Es sen ein Glas der Saftkur getrunken. Das Ergebnis dieserKur kann sich sehen la ssen: Sie macht nicht nur schlank (zehn Pfund in zehn Tagen), sie hilf t auch, Adernverkalkungen zu bremsen und abzubauen. Die Durchblutung wird verbessert , das Herz wird entlas tet und gefährlicher Bluthochdruck wird auf natürliche Weise gesenk t. Auch da sbeugt späteren Erkr ankungen vor. DieNierenerholen sich,ebenso der Magen Gleichzeitig wird die Leber regenerier t,
Vors tufe schwerer zurück Auch die Haut sie wirk t dadurch fr Alles in allem: Mit schlanker, kr äftiger Der Schlank- Cock Ar tischocken- un den mate jetz t Mischung. Aktionspreis kungenvor.DieNierenerholen
Herzlichen Glückwunsch zum 65-jährigen Bestehen!
Seit vielen Jahren steht DAS BLV für verlässliche Information, Qualität und Beständigkeit. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg, eine treue Leserschaft sowie eine gesunde und erfolgreiche Zukunft.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Wir wünschen für die Zukunft viel Erfolg und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Liebe Leserinnen und Leser, liebes Team des BLV
65 Jahre – das ist im rasanten Mediengeschäft der heutigen Zeit eine beeindruckende Leistung. Es ist ein Beweis für Beständigkeit, Vertrauen und eine tiefe Verwurzelung in unserer Region.
Im Namen der Interessengemeinschaft Einzelhandel und Gewerbe für Lesum, Burgdamm und St. Magnus (IGEL) e.V. gratulieren wir dem BLV von ganzem Herzen zu diesem besonderen Jubiläum.
Besonders dankbar blicken wir auf die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück.
Für den IGEL e.V. ist der BLV eine unverzichtbare Stütze. Ob es darum geht, unsere Veranstaltungen anzukündigen oder die Vielfalt des Burglesumer Einzelhandels sichtbar zu machen – auf das BLV ist Verlass.
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle auch dem außerordentlichen Engagement bei unserem jährlichen Weihnachtsgewinnspiel. Dass das
Jahre
BLV uns hierbei seit Jahren mit hochwertigen Preisen unterstützt, ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt, wie sehr Ihnen die Freude der Menschen hier vor Ort und die Unterstützung des lokalen Handels am Herzen liegen. Auf die nächsten Jahre!
In einer digitalen Welt bleibt die gedruckte (und digitale) Heimatzeitung der Anker für die Menschen.
Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam mit Ihnen „Flagge zu zeigen“ und Lesum sowie den gesamten Bremer Norden lebendig zu gestalten.
Wir wünschen dem gesamten Team des BLV weiterhin viel Erfolg, stets eine gute Schlagzeile und vor allem: Bleiben Sie uns so eng verbunden wie bisher!
Herzliche Grüße
Svenja Esch und Christa Dohmeyer
Vorstand IGEL e. V.
Besuch beim Einsatz in Bosnien
Brigitte Aschemann über ihre persönliche Verbindung zum BLV
SCHWANEWEDE – „Vor genau 25 Jahren, im April 2001 nämlich, veröffentlichte die BLVZeitung eine Reportage über meinen Besuch beim deutschen Einsatzkontingent deutscher Soldaten in Bosnien“, schrieb Brigitte Aschemann, die unter
anderem eine Zeit lang bei unserer Wochenzeitung als freie Mitarbeiterin tätig war. „Der damalige Oberstleutnant Martin Lamke hatte die Einladung zu den dort stationierten Schwaneweder Panzergrenadieren ausgesprochen und meinen Mit-
flug in einer Transall-Militärmaschine nach Sarajevo organisiert. Vor Ort begleitete ich die SFOR-Soldaten auf ihren nicht ungefährlichen Patrouillenfahrten beziehungsweise -flügen und lernte ihren Arbeitsalltag vor Ort im Feldlager kennen.
Insgesamt war es ein beeindruckendes Erlebnis für mich, das ohne die redaktionelle Unterstützung der BLV-Wochenzeitung nicht zustande gekommen wäre“, so Brigitte Aschemann über ihre persönliche Verbindung zum BLV. fr
gratulieren der Wochenzeitung DAS BLV herzlich zum 65-jährigen Bestehen und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die kommenden gemeinsamen Jahre.
Die Druckerei des damaligen Pörtner-Verlags in Blumenthal direkt neben dem Hauptgebäude. Foto: Archiv DOKU Blumenthal
Ein Vorbild für gelungene Integration auf der Wollkämmerei
BLUMENTHAL – Wenn man heute in Bremen-Nord einen älteren Griechen fragt, ob ihm der Name „Anna Pitridou“ noch etwas sagt, erntet man sofort ein spontanes „Ja“, und seine Augen fangen an zu glänzen. Dieser Name ist bei den Griechen heute noch allgegenwärtig.
Aufgrund ihrer sehr guten deutschen Sprachkenntnisse wurde Anna Pitridou vom damaligen Personalchef der BWK, Dr. Peters, bei einer Anwerbeaktion in Athen sofort verbindlich als Dolmetscherin eingestellt. Anna Pitridou berichtete, dass sie nur neugierig war und sich in eine lange Schlange von wartenden Frauen vor einem Anwerbebüro mit einreihte. Das viel Peters auf und er sprach sie an. Es entwickelte sich ein Gespräch – auf Deutsch – und Anna konnte sofort aktiv in die Anwerbeaktion helfend mit einsteigen. Ihre damalige Ehe war nicht glücklich, sie fühl-
Gastbeitrag von Detlef Gorn über Anna Pitridou, Dolmetscherin aus Griechenland
te sich eingeengt und so war sie froh, dass man sie zum Dolmetschen nach Blumenthal verpflichtete. Die ersten griechischen Kräfte waren Arbeiterinnen – keine Männer! Die Frauen wurden im BWK-Heim in der George-Albrecht-Straße einquartiert und dort mit allem Notwendigen ausgestattet. Anna Pitridou war rund um die Uhr für die Frauen Ansprechperson und sorgte dafür, dass sie sich wohlfühlten. Sie bildete eine Gemeinschaft, die sich aktiv in das gesellschaftliche Leben in Blumenthal integrierte. Das Aufführen von griechischen Tänzen auf der Bahrsplate bei der Einweihung des Mahnmals war für die Damen selbstverständlich und bot eine willkommene Abwechslung. Anne Pitridou organisierte Ausflugfahrten, Theaterabende, Marktbesuche und wechselnde Geselligkeiten. Gleich zu Beginn wurde Kontakt zur katholischen Gemeinde von
kämmerei, vom 10. Oktober 1961 bis zum 3. Oktober 1989. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Werk ging sie zurück
nach Thessaloniki. Eine bemerkenswerte Frau! Ein Vorbild für gelungene Integration. Detlef Gorn
JOCHEN BUSCH-VON KRAUSE RECHTSANWALT
FACHANWALT FÜR VERKEHRSRECHT
Der Hammer zum Hammefes zu demFahrradkauf mvon demFahrradka
Der Hammer zum Hammefes zu demFahrradkauf mvon demFahrradka Ihr Experte rund ums Rad! Wirwünschen weiterhinRückenwind! HerzlichenGlückwunsch!
Mit ihren Deutschkenntnissen ermöglichte Anna Pitridou zahlreichen BWK-Gastarbeiterinnen, in Blumenthal Anschluss zu finden. Foto: Archiv Detlef Gorn
Blumenthal aufgenommen mit dem Ergebnis, dass die griechische Gruppe das Gemeindehaus nutzen und an den Feiertagen an den Gottesdiensten teilnehmen durfte. Anna Pitridou organisierte deutsch-italienische Hochzeiten, Kindtaufen und Rückführungen bei Sterbefällen. Die Griechen waren wie die Italiener in der katholischen Kirchengemeine fest integriert. Bis heute ist ihr Name dort noch präsent. Natürlich war ihre Hauptbeschäftigung in der BWK
das Aushandeln von Löhnen für ihre Landsleute mit der Personalabteilung und dem damaligen Bremer Arbeitssenator Dr. Werner Franke. Bei Abmahnungen und Entlassungen wurde sie stets hinzugezogen. Als Dolmetscherin war sie für das Unternehmen unentbehrlich! Neben griechischen Arbeitern betreute Anna Pitridou auch Arbeitskräfte aus Spanien, Italien und Tunesien.
Insgesamt verbrachte Anna Pitridou 28 Jahre auf der Woll-
An der Lesumer Kirche 12 I 28717 Bremen Telefon 0421.632011 Telefax 0421.632013
Das Sander Center in Bremen-Oslebshausen besteht mittlerweile seit über 30 Jahren. Bereits 1996 wollte die Familie Sander den Kunden mehr bieten als das damalige reine Möbelhaus. Seit der Erweiterung der Flächen im Jahr 1996 dabei sind Kik, Hol Ab, die Postagentur/Kiosk, das Reisebüro Actuell-Reisen und der Frisör Capelli. In den Folgejahren wurde immer wieder um- und angebaut und es wurden ständig neue Mieter hinzugewonnen. Das große Lagergebäude wurde in der Verkaufsfläche umgewandelt und beherbergt seitdem JYSK und der Postenhandel Nord. Schließlich wurden 2008 die Flächen im 4-Geschosser und im Erdgeschoß komplett umgebaut und an Fa. Roller vermietet.
Nach der anschließenden Erweiterung 2012 mit dem Sonderpreis Baumarkt, Traumweiß Brautmoden, Ernsting‘s family und KiK, gehört das Sander Center nun zu den
drei größten Einkaufscentern in Bremen. Kulinarisch hat das SANDER CENTER auch einiges zu bieten: Das Asia-BuffetRestaurant Phönix, Mc Donald´s, SUBWAY und das anatolische Restaurant HAZARI am Eingang von Roller werden durch mehrere Streetfoodanbieter auf dem gesamten Gelände ergänzt. Da ist für jeden etwas dabei. Komplettiert wird das Angebot durch das riesige Sportstudio FitX, den JAWOLLSonderpreismarkt, Nadja‘s fashion und das Gold-Stübchen mit Ankauf von Gold, Silber, Zinn, Schmuck und Pelzen.
Neu dabei ist auch Carpoint Bremen am Kalmsweg mit geprüften Gebrauchtfahrzeugen. Heiratswillige erhalten im Schönheitssalon von Hande Subasoglu eine attraktive Hochsteckfrisur und werden für den wichtigsten Tag im Jahr gestylt. Bei der Physiopraxis Soner Bayrak und in der Allgemeinmedizinischen Praxis Dr. Choud-
Seit 30 Jahren erfindet sich das Sander Center immer wieder neu
hury geht es dann um die Gesundheit.
Auch das Freizeitvergnügen kommt nicht zu kurz. Neben dem Wettbüro tipico und Big Star gibt es in der Sportsbar ARENA Liveübertragungen von Fußballspielen und anderen Sporthighlights und in der Billard-Lounge kann man entspannt Billard spielen.
Als weitere Dienstleister befinden sich in den oberen Etagen das Ingenieurbüro für Haus- und Elektrotechnik NordWestPlan und die Personalleasingagentur Han & Öndin. Diese insgesamt über 30 Geschäfte, Restaurants und Dienstleister machen den Besuch im Sander Center immer zu einem lohnenden Ereignis.
Zusammen mit Shell, Fressnapf, Toom, der IMO-Autowaschanlage und dem TÜV auf den Nachbargrundstücken besteht an diesem zentralen Ort ein einmaliges Angebot. Für Anreisende mit dem PKW stehen im Center über 2.000 Parkplätze direkt vor den einzelnen Geschäften zur Verfügung. Für Bahnfahrer liegt der Bahnhof Oslebshausen nur 5 Gehminuten entfernt. Von dort fährt die Regionalbahn RS1 alle 20 Minuten über Burg und Vegesack bis Farge und in der anderen Richtung über den Bremer Hauptbahnhof bis nach Achim. Busfahrende nehmen eine der 90er-Linien bis zur Haltestelle Ritterhuder Heerstr. oder die Linie 81 bis zum Bahnhof Oslebshausen.
Mehr Infos unter www.sandercenter.de
Neubau
AUTO
Am kommenden Dienstag startet wieder die AUTOSCHAU im Weserpark – bitte umblättern Foto: Weserpark
KURZ NOTIERT
Weiterer Sportler
Mit dem neuen Ioniq 6 N erweitert Hyundai sein Performance-Portfolio: Nach dem Ioniq 5 N bringt die Marke nun ihr zweites vollelektrisches Modell mit Fokus auf Fahrdynamik und Emotionalität.
Kia hat jetzt die Bestellbücher für den neuen EV2 geöffnet. Der vollelektrische B-Segment-SUV markiert den neuen Einstieg in die schnell wachsende E-Produktpalette der Marke. Er zeigt ein mutiges, markantes Design, verfügt über aktuelle Technologien und bietet eine hohe, alltagsorientierte Variabilität, sagt Kia.
BMW: Ausstattung erweitert
Die Zwei-Zonen-Klimaautomatik von BMW 1er und BMW 2er Gran Coupé ist jetzt seit Frühjahr Serie. Zudem ist Tansanitblau metallic in Verbindung mit dem optionalen Dach in Schwarz verfügbar.
Der Neue wurde in Europa entwickelt und wird auch auf dem alten Kontinent produziert. Mit 4,06 Metern bewegt er sich im Hinblick auf Technologien und Konnektivität auf dem Niveau seiner größeren Schwestermodelle, zeigt ein ausdrucksstarkes, frisches Erscheinungsbild und kombiniert kompakte äußere Dimensionen
sowie einer breiten Assistenzpalette. Die Preise starten bei 26.600 Euro für den EV2 mit Standardakku in der Basisversion Light. Inbegriffen ist neben der Kia-üblichen 7-Jahre-Herstellergarantie und acht Jahren Batteriegarantie (oder 160.000 km) eine zweijährige Premium-Mobilitätsgarantie.
mit einem geräumigen Interieur, das eine hohe, alltagsorientierte Variabilität bieten soll. Der EV2 wird mit zwei Batterien angeboten: dem Standardakku mit 42,2 kWh und einer 61,0-kWh-Langstreckenbatterie, die mit bis zu 453 Kilometern eine der größten Reichweiten in diesem Segment ermöglicht (bei 42,2-kWh-Akku: 317 Kilometer, jeweils mit 16-ZollRädern). Beide Akkuvarianten lassen sich in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellladen, beim Wechselstromladen unterstützt der EV2 je nach Ausstattung neben dem 11-kWauch das schnellere 22-kW-Laden. Der EV2 wird in den vier aufeinander aufbauenden Ausstattungslinien Light, Air, Earth und GT-Line angeboten und besitzt bereits serienmäßig eine umfangreiche Ausstattung inklusive Panoramadisplay, LEDScheinwerfern und Klimaautomatik
Als erste Modelle rollen ab April die Ausführungen Air und Earth mit Standardbatterie zu den Kunden. Ab Juli werden dann alle Ausführungen mit dem großen Akku inklusive der Topversion GT-Line ausgeliefert. Im Oktober folgt schließlich die Basisversion Light.
Das Gepäckraumvolumen lässt sich von 362 Liter auf 403 Liter erweitern. Im Innenraum fällt das serienmäßige übersichtliche Panoramadisplay auf. Kia überträgt das aktuelle Markendesign auch in das B-Segment. Der EV2 ist nur als Vollelektriker erhältlich.
AUTO SCHAU
AUTO
Mehr Kontrolle und Komfort
Die Capri Collection fährt bei Ford vor
Ford erweitert die vollelektrische Capri-Familie um den limitierten Capri Collection. Mit exklusiven Design-Merkmalen und einem besonderen Farbschema innen und aussen feiert das Editionsmodell seine kultigen Renn- und Sportwagen-Ahnen.
Eine neue Batterie mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) und ein weiterentwickelter Elektromotor verleihen dem sportlichen Familien-Coupé in der Standard-Range-Ausführung noch mehr Temperament und Beschleunigungskraft. Zeitgleich legt die Reichweite um mehr als 17 Prozent zu und erreicht nun bis zu 464 Kilometer. Der Elektromotor leistet nun 140 kW / 190 PS, womit das Coupé in 8,0 Sekunden auf 100 km/h spurtet.
„Neue Assistenz-Technologien machen jede Reise im Capri künftig noch komfortabler und sicherer“, betont man bei Ford. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage etwa erkennt jetzt zusätzlich Ampelsignale und bremst den Capri bei Rot automatisch ab. Der neue Rückfahrassistent merkt sich die letzten 50 Meter und übernimmt auf dieser Distanz selbstständig die Lenkung. Das Park-Pilot-System speichert bis zu fünf individuelle Parksituationen und steuert dabei Lenkung, Brems- und Fahrpedal. Der neue Fahrer-Status-Assistent überwacht Fitness und Aufmerksamkeit des Fahrers. Und: Erkennt er einen Notfall, bringt er das Fahrzeug sicher zum Stehen – und alarmiert die Rettungsdienste.
Limitierter Capri Collection: Exklusive Designmerkmale und umfangreiche Ausstattung zollen dem legendären Capri Tribut.
Der immer lacht
Jetzt startet die vierte Generation des Renault Twingo
Am kommenden Samstag (25. April) kommt Renaults Antwort auf die steigende Nachfrage nach günstigeren Elektrofahrzeugen in die Autohäuser. Zu einem Ab-Preis von 19.990 Euro feiert der neue Twingo seinen Einstand. Auch in der vierten Generation hat der kleine Franzose sein Lächeln nicht verloren. Größte Veränderung zu seinen Vorgängern – er tankt Strom.
Leichte Entspannung
am Kra sto markt
Für den Antrieb des Twingo E-Tech elektrisch sorgt ein kompakter und leichter Elektromotor mit 60 kW / 82 PS – mehr als ausreichend für das leichte Stadtauto, das in der Version Evolution nur 1.200 Kilogramm auf die Waage bringt und in nur 3,85 Sekunden von 0 auf 50 km/h beschleunigt.
Erinnern Sie sich? So fuhr der Twingo einst in die Herzen.
Mit dem neuen Twingo E-Tech electric schlägt Renault ein neues Kapitel auf und setzt nach R4 und R5 einen weiteren Klassiker unter Strom. Der vollelektrische City-Flitzer ist erschwinglich, sympathisch und kompromisslos auf die Bedürfnisse urbaner Mobilität zugeschnitten. Er bietet ein fröhliches, ikonisches Design, das den Geist der ersten Twingo-Generation aufgreift und in die Zukunft transportiert – kombiniert mit modernster Technologie wie dem OpenR link Multimediasystem mit integrierten Google-Diensten, einer Reichweite von bis zu 263 Kilometern (WLTP) und cleveren Lösungen für maximalen Raumkomfort.
Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, ist vor allem der Dieselpreis sehr deutlich gesunken: Danach kostet ein Liter des Kraftstoffs im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,286 Euro, das sind 16,1 Cent weniger als vor einer Woche. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Mittel 2,107 Euro je Liter bezahlen –ein Minus von 8,1 Cent. Nach Ansicht des ADAC kann der aktuelle Preisrückgang dennoch lediglich eine erste Korrektur der zuletzt stark überzogenen Kraftstoffpreise darstellen.
Der neue Renault Twingo E-Tech elektrisch am 24. und 25. April
Freitag 9:00 – 19:00 Uhr
Samstag 9:00 – 16:00 Uhr
Renault Twingo E-Tech Elektrisch Evolution, elektrisch 80 Urban Range (27,5-kWh-Batterie), 60 kW (82 PS)
DELLO Bremen-Flughafen Neuenlander Str. 93-97, 28199 Bremen, Tel.: 0421 53660-0 dello-gruppe.de
DELLO Bremen-Flughafen Neuenlander
28199 Bremen, Tel.: 0421 53660-0 dello-gruppe.de
Renault Twingo E-Tech elektrisch 80 Urban Range (27,5-kWh-Batterie): Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 13,1; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A.** 1 Ein Leasingangebot für Privatkunden der Mobilize Financial Services Geschäftsbereich der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Jagenbergstraße 1, 41468 Neuss. Nettodarlehensbetrag: 19.990 €. Leasingsonderzahlung: 6.000 €, 36 Monate Laufzeit (36 Raten à 94 €), Laufleistung: 10.000 km/Jahr, eff. Jahreszins 3,99 %, Sollzinssatz (gebunden) p. a. 3,99 %, Gesamtbetrag: 9.022 €. Angebot gültig bis auf Widerruf. Irrtümer vorbehalten. Die Angaben entsprechen zugleich dem 2/3 Beispiel nach § 6a Abs. 4 PAngV Abb. zeigt evtl. Sonderausstattung/höherwertige Ausstattung. Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe, dessen Ausstattungsmerkmale nicht Bestandteil des Angebotes sind. * Zusätzlich die Elektroprämie i. H. v. 6.000 €, entspricht dem max. Bundeszuschuss für Haushalte mit geringem bis mittlerem Einkommen, gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Auszahlung des Bundeszuschusses nach Qualifizierung gemäß Richtlinien und positivem Bescheid eines von Ihnen gestellten Antrags beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Kein Rechtsanspruch.
Wenn ein Auto lächelt, dann ist es der Renault Twingo. Seinem Vorfahren (siehe unten) ist er wie aus dem Gesicht geschnitten.
Foto: Ford
Fotos: Renault Foto:freepik
Ernst Dello GmbH & Co. KG, Sitz: Nedderfeld 91,
AUTO
An
fünf
Report. Ab Donnerstag, 23. April werden dann alle Ausstel-
Schauen und vor Ort informieren: Zur Autoschau im Weserpark gibt es auch in diesem Frühjahr viel zu entdecken.
Bremens größter Showroom ö net
AUTOSCHAU: DAS SIND DIE TEILNEHMER
Tagen gibt es im Weserpark Neues von achtzehn Marken
Die aktuellen Auto-Neuheiten live erleben und außerdem ausgiebig shoppen: Das geht jetzt in der kommenden Woche wieder – zur AUTOSCHAU im Weserpark. An insgesamt fünf Tagen vom 21. bis 25. April findet diese statt - präsentiert vom AUTO lungsflächen belegt sein. „Die Beteiligung ist in diesem Frühjahr so hoch wie noch nie“, heißt es dazu aus dem Weserpark. „Insgesamt sind 36 Fahrzeuge von 18 Marken vor Ort vertreten.“ Und so wird die komplette Weserpark-Mall zu Bremens größtem Showroom. Außerdem gibt es vor Ort viel Wissenswertes aus erster Hand von den kompetenten Ansprechpartnern der teilnehmenden Autohäuser – Probesitzen auf Wunsch inklusive. Erstmals nehmen in diesem Jahr die Marken GWM (Great Wall Motors) und
Aktuell befindet sich die individuelle Mobilität im Wandel. Was kann es da Besseres geben, als sich direkt vor Ort im Weserpark über die neuesten Entwicklungen zu informieren.“
Frank Trompeter, Center Manager Weserpark
Wir sind dabei:
Der neue HAVAL Jolion Pro
Ganz schön clever
• 17 Leichtmetallräder
• Panorama-Glasschiebedach
BYD (Build Your Dreams) sowie Mazda teil. Zusammen mit den übrigen Anbietern wird daraus ein großes Fahrzeugangebot aus unterschiedlichen Segmenten für den individuellen Bedarf. Von Alfa Romeo bis Volkswagen geht es dabei auch um die Frage, welches Antriebskonzept – Benziner, Diesel, Hybrid oder Stromer – die richtige Wahl darstellt. Antworten auf diese und viele weitere Frage gibt es ab Dienstag an diesen fünf Tagen im Weserpark – direkt am Bremer Kreuz.
Es ist wieder Zeit für die AUTOSCHAU im Weserpark – und hier sind die Teilnehmer: Dello präsentiert mit der Marke Mazda sein erweitertes Angebot in Bremen. Die WandscherGruppe ist neben ihren Marken Fiat, Citroen, Peugeot und Opel ebenfalls mit einem Neuzugang, nämlich mit der chinesischen Marke BYD (Build Your Dreams) vor Ort. Auch das Autohaus Schneider hat neben Mitsubishi mit GWM (Great Wall Motors) einen neuen Hersteller auf der AUTOSCHAU und bietet für beide Marken attraktive Messepreise mit hohen Nachlässen auf Tageszulassungen. Außerdem werden 100 Service-Gutscheine je 50 Euro verlost. Bobrink-Carstream ist mit der Marke Hyundai dabei und wird am Freitag, 24. April außerdem eine WMAktion mit Hyundai anbieten. Das Autohaus Brandt wird mit Volkswagen vertreten sein, das Autohaus Eggers bringt Skoda mit. Weller Performance ist mit den vier Marken, die in Bremen vertrieben werden, vor Ort: Cupra und Seat sowie Toyota und Lexus nehmen teil. Die Woltmann Gruppe ist mit vier Fahrzeugen im Weserpark und präsentiert mit Ford und MG einen Teil ihres hiesigen Markenportfolios. Außerdem zeigt Tesla zwei Fahrzeuge aus dem aktuellen Fahrzeugangebot.
Besuchen Sie uns auf unserem Stand bei der Autoschau im Weserpark.
• Vordersitze beheizbar
• 360° Umgebungskamera
• Multimediasystem mit Smartphone-Anbindung
CO2-Klasse F; kombinierte Werte.** 1 Hauspreis HAVAL Jolion Pro – PREMIUM. ** Die nach PKW-EnVKV angegebenen offi ziellen Werte zu Verbrauch und CO 2-Emission sowie ggf. Angaben zur Reichweite wurden nach dem vorgeschriebenen Messver fahren WLTP ermittelt. Weitere Infos unter gwm-motor.de
Eclipse Cross Energieverbrauch 16,7–17,1 kWh/100 km Strom; CO₂-Emission 0 g/km; CO₂-Klasse A; Outlander Energieverbrauch 24,8–25,5 kWh / 100 km Strom & 2,6–2,7 l/100 km Benzin; CO₂-Emission 60 g/km; CO₂-Klasse B; gewichtet kombinierte Werte. Bei entladener Batterie: Energieverbrauch 6,8–7,1 l/100 km Benzin; CO₂-Klasse E–F; kombinierte Werte.**
** Die nach PKW-EnVKV angegebenen offiziellen Werte zu Verbrauch und CO2-Emission sowie ggf. Angaben zur Reichweite wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Weitere Infos unter mitsubishi-motors.de *** 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km. Danach bis zu 3-mal je 1 Jahr Anschlussgarantie, bis max. 160.000 km, der Mitsubishi Motors Europe B.V., Postbus 157, 6130 AD Sittard, Niederlande, für wesentliche Bauteile. 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrbatterie bis 160.000 km. Jeweils gemäß den entsprechenden Garantiebedingungen. Bedingungen und Details unter mitsubishi-motors.de/garantiepaket
BREMEN-NORD – In der kommenden Woche, vom 22. bis 25. April, findet zum 20. Mal die Jazzahead statt; die Branchenmesse für zirka 3000 Menschen aus über 60 Ländern. Schweden ist in diesem Jahr das Partnerland.
In deren Rahmen gibt es auch in diesem Jahr eine Jazzahead Clubnight (wir berichteten), doch nicht, wie üblich, an einem, sondern sogar an zwei Tagen. „Wir wollen die Clubnight entlang der Weser entwickeln und gehen bis nach Bremerhaven“, und zwar am Samstag, 25. April, so Organisator Jakob Fraisse. Dementsprechend gelte das Prinzip „ein Ticket für zwei Clubnights in 45
im „Jahr des Akkordeons“ mit ebendiesem
Clubs“, denn das Bremer Event findet am Freitag, 24. April, statt, unter anderem auch auf dem Wasser.
Mit dem Jazzboot und der MS Sansibar sind es insgesamt acht Spielstätten, die in BremenNord ausgewählt werden kön-
nen. Eine der „Neuen“ ist die Kirche auf dem Gelände der Constructor University. Hier tritt die Newcomer-Band Blizz auf: mit einer Mischung aus Modern R‘n‘B, Alternative Rap und Pop. Im Kito ist Stina Holmquist mit genreübergrei-
fendem warmem und atmosphärischem Sound zu Gast. Ihr schließt sich Tim Allhoff an, der sich musikalisch zwischen neuer Klassik und Jazz bewegt. Auf Kränholm gehe es mit dem schwedischen Duo Spering & Schulz feinfühlig und sphärisch zu. Das E & Th Jazz-Duo präsentiert eigene Versionen von Songs aus Stings Album „The Last Ship“ auf der MS Sansibar Ins Schloss Schönebeck , das auch neu dabei ist, gehöre etwas Besonderes: Kaisers New World ist hier zu erleben – ohne musikalische Genre-Grenzen, dafür mit Musik zum Träumen. Das klassische Klaviertrio um Oliver Poppe hat als Gast Klara Schwabe eingeladen, „eine ausdrucksstarke Jazzsängerin und Pianistin mit internationaler Erfahrung“. Sie sind im Vegesacker Geschichten-
haus zu erleben. Einige der besten Musiker seines Landes bringe der Schwede Örjan Hultén mit in die Vegesacker Stadtkirche. Das Quartett „Peaceful Warrior“ gebe Poetisches und Lyrisches zu Gehör, so die Initiatoren. Auf dem „Jazzboat“ Schiff No. 2, das vom Martinianleger zur Vegesacker Signalstation fährt, interpretiert die schwedische Sängerin Sara Aldén amerikanische Jazzklassiker in traditioneller Art und Weise.
Jakob Fraisse lobte die „hervorragende Kooperation“ mit Elvira Krol von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die den Bremer Norden immer mehr mit einbezieht: „Dein Netzwerk ist Gold wert!“ Die ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord bietet zwei Radtouren an. Jürgen Möller berichtete, dass er vor drei Jahren seine erste Clubnighttour erlebt habe und fasziniert von der musikalischen Vielfalt gewesen sei. Mit den Touren werde versucht, die tollen Spielstätten zu verbinden, mit dem Ziel, die Bremer von Bremen-Nord zu überzeugen. Die „Bike-Boat-Tour“ startet um 17.15 Uhr vor der Halle 7 auf der Bürgerweide oder um 17.45 Uhr am Martinianleger an der Schlachte. Die zweite Tour beginnt um 17.30 Uhr am Bahnhof Burg. Bitte anmelden: https://touren-termine. adfc.de/
Tickets für die Clubnights gibt es ab 40, ermäßigt 20 Euro. Zeiten sind nebenan im Kulturkalender zu finden. Weitere Informationen: www.der-bremernorden.de/events/jazzaheadclubnigth-bremen-nord/ und jazzahead.de
„Minima naturalia“, von Akkela Dienstbier. Bis 31. 5. 7/erm. 5 Euro. Kurzführung „Bild des Monats“: Do., 23. 4., 17 Uhr. 9/ erm. 7 Euro. – Alte Hafenstr. 30.
RATHAUS SCHWANEWEDE
„Teil des Ganzen“, Nicola Reershemius, Silvia und Petra von Seggern. Bis 7. 5. – Damm 4.
BEGU SCHWANEWEDE
Lesung: Bremer Amateur Theater Ensemble „Die Kunst kommt – von wo auch immer“. 19 Uhr. Eintritt frei. – KapitänDallmann-Straße 2.
KITO
REKUM – Der international agierende Musiker Thomas Blaeschke leitet seit knapp drei Jahren den Chor der Rekumer Kirche. Neben vorhandenen Material habe er neues eingebracht: aus dem Pop- und Musical-Bereich. Nun sucht der Chor weitere Interessierte. Altersbeschränkungen gibt es keine, denn: „Es gibt für alle unheimlich viel interessantes Reperotire und man kann es entsprechend arrangieren und einsetzen.“ Interessierte können am Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, unverbindlich an einer Chorprobe in der Kirche Rekum, Pötjerweg 73-75, teilnehmen. Um Anmeldung wird unter thomas.blaeschke@web. de zur besseren Vorbereitung gebeten, aber auch eine spontane Teilnahme ist möglich. red
Jazzahead-Clubnight-Konzerte: Stina Holmquist. 20 – 21 Uhr. Tim Allho 21.30 – 22.15 Uhr. – Alte Hafenstraße 30.
SCHLOSS SCHÖNEBECK
„Nichts als Negative“, von Wolfgang Pohl. Bis 20. 4. zu sehen zu den Ö nungszeiten. 04209/2030. – Ostlandstraße 25a.
BURG ZU HAGEN
„Ein Frauendenkmal ist nicht genug“, von Frauke Beeck. Bis 14. 6., 3 Euro. Infos: Telefon 04746 6043. – Burgallee 1.
Jazzahead-Clubnight-Konzert: Kaisers New World. 20.15 Uhr. – Im Dorfe 3 - 5.
RATHAUS LEMWERDER
CONSTRUCTOR UNIVERSITY
Bilderbuchkino in Lesum
Jazzahead-Clubnight-Konzert: Blizz. 21.45 Uhr. – Campus Ring 1. KARTEN FÜR DIE CLUBNIGHT EINMALIG AB 40, erm. 20 EURO.
„Die Magie der Schachbrettblume“, Fotos von Birte Walecki, Brigitte Otto, Ute Ostendorf. Bis 20. 5. Geö net: Mo. – Fr. 8.30 – 12 Uhr, Mo. – Di. 14.30 – 16 Uhr und Do. 14.30 –18 Uhr. – Stedinger Straße 51.
DOKU BLUMENTHAL
LESUM – Das nächste Bilderbuchkino der Bibliothek Lesum, Hindenburgstraße 31, findet am Donnerstag, 23. April, um 16 Uhr statt. Gezeigt wird das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“: „‚Ei was‘, sagte der Esel, zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall.‘ Diese Aufforderung des Esels befolgt der Hahn, wie wir alle wissen, ebenso eifrig wie vor ihm der Hund und die Katze. Gemeinsam ziehen die Vier in Richtung der schönen Hansestadt, um dort das Räuberhaus in Beschlag zu nehmen.“ Die Geschichte ist geeignet für Fans ab vier Jahre. red
SAMSTAG, 25. APRIL HAMME FORUM 9. Ritterhuder Angel ohmarkt. 8 – 13 Uhr. – Riesstraße 11.
PFARRGARTEN MEYENBURG
Open-Air-Livekonzerte: „DammBeben“ mit Hannes & Heiner, „tincas blincas“, „Spätzünder“, „High eld Lane“. 15 – 21 Uhr. Eintritt frei, freiwilliger Beitrag in die Hutkasse. –Meyenburger Damm 11.
„Mangroven – Wälder im Wechsel der Gezeiten“, Verein für Mangrovenschutz e. V. Bis 1. 6. www.doku-blumenthal. de. – Heidbleek 10.
ZIMMER GALERIE* NORDSTERN
„Wenn mein Haus aus Glas vom Wind zerbricht“, Heide Marie Voigt. Anmeldung: 0421/87 35 97.
HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT
„TiERisch 2.0 von Wolfgang Pohl. Bis 26. 7. Anmeldung erbeten: 6267070. – Feldberg 1.
KONTOR Kunstschaufenster mit Werken von Bärbel Kock. Bis 1. 6., 9 –20 Uhr. – Zum Alten Speicher 2.
Das E & Th Jazz Duo ist auf der MS Sansibar zu Gast. Foto: fr
Kaisers New World aus Leipzig sind im Schloss Schönebeck, das dieses Jahr erstmalig dabei ist,
Instrument und Musik zum Träumen zu erleben. Foto: Marcus Engler
IHRE GESUNDHEIT
Zeckenstich erkennen und schnell handeln
Gefahren einschätzen,
Wer nach einem Ausflug ins Grüne eine Zecke entdeckt, sollte schnell handeln. Zecken – vor allem der „Holzbock“ als häufigste Art in Deutschland – werden bei wärmeren Temperaturen aktiv und lauern in Gras, Laub oder Gebüsch.
Ein Zeckenstich verläuft meist harmlos. Die Tiere können jedoch zwei Krankheiten übertragen: Borreliose (bakteriell) und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, viral). „Viele Zecken sind nicht infiziert und nicht jeder Stich führt zur Ansteckung“, sagt Anja
Symptome deuten, Infektionen vorbeugen
Debrodt, Ärztin im AOK Bundesverband. Selbst bei Übertragung verläuft die Infektion oft mild, kann aber auch schwere Formen annehmen.
Körper nach Aufenthalt im Freien absuchen
Zecken krabbeln oft zunächst am Körper entlang, bevor sie sich festhaken. Daher sollte man sich nach dem Aufenthalt im Freien gründlich absuchen – besonders an warmen, geschützten Stellen wie
IMPFUNG GEGEN FSME
Drei Impfungen empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts für Menschen, die in FSME-Risikogebieten in Deutschland leben oder in Risikogebiete im Inoder Ausland reisen. Die AOK Bremen/Bremerhaven trägt dafür die Kosten und ebenso für die Auffrischung nach drei Jahren sowie für alle folgenden Auffrischungsimpfungen im Abstand von fünf Jahren. Die Abrechnung erfolgt über die elektronische Gesundheitskarte. Bei einer Bestätigung der medizinischen Notwendigkeit durch ein ärztliches Attest erstattet die Gesundheitskasse die Kosten auch außerhalb eines Risikogebiets. Mehr: aok.de/bremen -> Suchworte: Impfungen, Reiseschutzimpfungen
Viele aktuelle Hörsysteme lassen sich mit Smartphones vernetzen und ermöglichen so das direkte Streaming von Telefonaten oder Medieninhalten. Foto: Fördergemeinschaft Gutes Hören
Besseres Hören und mehr Lebensqualität
Wie KI moderne Hörakustik verändert
Die Hörakustik erlebt seit einiger Zeit einen technologischen Quantensprung: Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Leistungsfähigkeit moderner Hörgeräte und eröffnet neue Möglichkeiten für Menschen mit Hörminderung. Was noch vor wenigen Jahren als Zukunftsvision galt, ist heute bereits Realität: intelligente Hörsysteme, die sich automatisch an unterschiedlichste Hörsituationen anpassen und ein bislang unerreichtes Maß an Klangqualität und Komfort bieten. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz dieser Technologien bleibt dabei die kompetente Begleitung durch Hörakustiker – sie sind die wichtigsten Ansprechpartner bei Beratung, Auswahl und individuellen Anpassung von Hörsystemen. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen lernfähige Algorithmen, die Umgebungsgeräusche analysieren, auswerten und in Echtzeit verarbeiten. Moderne Hörgeräte erkennen beispielsweise, ob sich ihre Nutzer in einem ruhigen Raum, einem belebten Restaurant oder im Straßenverkehr befinden. Auf Basis dieser Analyse passen sie Lautstärke, Signalverarbeitung und die Richtwirkung der Mikrofone auto-
Achseln, Haaransatz oder Bauchnabel. Festsitzende Zecken sollten schnell mit geeigneten Hilfsmitteln wie einer Zeckenpinzette oder -karte entfernt werden, ohne sie zu zerdrücken, um die Übertragung von Erregern zu vermeiden.
Bis zu ein Drittel der Zecken kann Borrelien in sich tragen, und sie kommen in ganz Deutschland vor. Da sich die Bakterien im Darm der Zecke befinden, erfolgt eine Übertragung meist erst nach längerem Saugen. Wer Zecken früh entfernt, senkt das Risiko deutlich.
Typisch für Borreliose ist die sogenannte Wanderröte: eine ringförmige Hautrötung, die sich langsam ausbreitet und innen verblasst. Sie tritt oft erst Tage oder Wochen später auf und nicht immer an der Einstichstelle. Auch grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- oder Muskelschmerzen können vorkommen. In solchen Fällen sollte man ärztlichen Rat einholen.
Borreliose wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. Un-
behandelt kann es zu Gelenkund Muskelentzündungen, Lähmungen, Herzproblemen oder – selten – zu einer Neuroborreliose mit Nervenschmerzen kommen. Spätfolgen können noch Monate oder Jahre später auftreten.
FSME ist eine Virusinfektion mit grippeähnlichen Symptomen. In manchen Fällen kommt es zu einer Entzündung
von Hirnhäuten oder des Gehirns mit schweren Beschwerden wie Bewusstseinsstörungen oder Lähmungen. Eine spezifische Therapie gibt es nicht, aber eine Impfung schützt gegen FSME. Risikogebiete liegen vor allem in Süddeutschland, doch auch anderswo sind Infektionen möglich. Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfungen.
Da es gegen Borreliose keine Impfung gibt, ist Vorbeugung entscheidend. Beim Aufenthalt in der Natur helfen feste Wege, lange Kleidung und in die Socken gesteckte Hosenbeine. Zeckensprays bieten zusätzlichen, aber zeitlich begrenzten Schutz, man sollte sie regelmäßig erneuern. Auch Haustiere sollten geschützt werden. AOK
matisch an – ohne manuelles Eingreifen. So tritt Sprache klar und fokussiert in den Vordergrund, während störende Umgebungsgeräusche effektiv reduziert werden. Ein wesentlicher Fortschritt liegt in der Situationserkennung. KI-gestützte Hörsysteme greifen auf umfangreiche Daten zurück, um typische Hörumgebungen zu identifizieren und optimal darauf zu reagieren. Dabei lernen sie kontinuierlich hinzu: Individuelle Vorlieben der Nutzer werden gespeichert und in zukünftigen Situationen berücksichtigt. So entstehen personalisierte Hörerlebnisse, die sich immer besser und präziser an die Bedürfnisse des Einzelnen anpassen. Auch die Sprachverarbeitung hat durch den Einsatz von KI deutlich an Qualität gewonnen. Selbst bei komplexen akustischen Gegebenheiten mit vielen gleichzeitig sprechenden Personen gelingt es modernen Hörgeräten, die relevante Stimmen gezielt zu orten und zu verstärken. Diese Fähigkeit verbessert nicht nur die Sprachverständlichkeit, sondern vermindert Höranstrengung und erleichtert auch die soziale Teilhabe – ein entscheidender Faktor für Lebensqualität und Wohlbefinden. FGH
Weil wir uns hier vor Ort um alles kümmern, bekommst du mehr für deine Gesundheit. Entdecke die besonderen Leistungen, die wir für dich haben:
Zecken werden bei wärmeren Temperaturen aktiv und lauern in Gras, Laub oder Gebüsch, um sich abstreifen zu lassen. Foto: Erik Karits auf Pixabay
Mehr Kinder mit Autismus
Jungen mehr als doppelt so häufig betroffen
Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland erhalten die Diagnose Autismus. Das zeigt eine Datenanalyse der HKK Krankenkasse: Im Jahr 2024 lag die Betroffenenquote von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den 0- bis 24-Jährigen bei 1,0 Prozent. Damit zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein moderater, aber kontinuierlicher Anstieg. Ein längerfristiger Trend: Bereits zwischen 2013 und 2022 hatte sich der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit einer ASS-Diagnose verdoppelt – von 0,4 Prozent im Jahr 2013 auf 0,8 Prozent im Jahr 2022. Auffällig bleiben die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Jungen und junge Männer sind laut HKK mit 1,4 Prozent weiterhin mehr als doppelt so häufig betroffen wie Mädchen und junge Frauen (0,6 Prozent). „Die Zahlen zeigen, dass Autismus längst kein Randthema mehr ist“, sagt Dr. Anas Nashef, Autismustherapeut und Leiter mehrerer Autismus-Therapiezentren im Land Bremen und in Niedersachsen. „Gleichzeitig müssen wir davon ausgehen, dass insbesondere Mädchen und Frauen noch immer zu spät oder gar nicht diagnostiziert werden.“
Es zeigt sich, dass im Kindesalter eine deutlich höhere Betroffenheit bei Jungen besteht. Im Verlauf der Entwicklung holen Mädchen jedoch auf: Bei den 15bis 19-Jährigen liegt die Betroffenheit bei Mädchen bereits bei 1,1 Prozent, bei Jungen bei 1,6 Prozent. Dies spricht dafür, dass Diagnosen bei Mädchen häufig später gestellt werden. „Ein zentraler Grund ist das sogenannte Masking“, erklärt Anas Nashef. „Viele Mädchen mit Autismus lernen früh, soziale Auffälligkeiten zu überspielen oder sich stark anzupassen. Dadurch fallen ihre Schwierigkeiten im Alltag weniger auf – und die Diagnose erfolgt oft erst später.“ Nach Einschätzung von Anas Nashef ist der Anstieg nicht allein auf eine tatsächliche Zunahme von Autismus zurückzuführen. Verbesserte Diagnostik, eine höhere Sensibilität im medizinischen und pädagogischen Bereich sowie eine breitere Definition des AutismusSpektrums tragen wesentlich dazu bei. Autismus gilt als neurologische Entwicklungsbesonderheit mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Umso wichtiger sind eine frühzeitige Diagnose und individuell zugeschnittene Unterstützungsangebote. WR
IHRE GESUNDHEIT
Modell für Präzisionsonkologie legt nach
Gastbeitrag: Neue CML-Therapien eröffnen zusätzliche Chancen für Patienten
DR. MICHAEL HEINSCH
Als Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Diako Krankenhaus Bremen erlebe ich täglich, wie sehr sich die Behandlung von Krebserkrankungen verändert. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Chronische Myeloische Leukämie, kurz CML – und gerade jetzt stehen wir erneut an einem spannenden Wendepunkt. Denn obwohl die Erkrankung heute bereits sehr gut behandelbar ist, entwickeln sich derzeit neue Therapieansätze, die noch wirksamer und zugleich verträglicher sein könnten. Sie eröffnen die Perspektive, die Behandlung weiter zu verbessern – und vielleicht für mehr Patientinnen und Patienten sogar ganz überflüssig zu machen.
INNOVATIONEN
reichen heute nahezu normale Lebenszeiten. Die CML wurde damit zum Modellfall der Präzisionsonkologie.
Dr. Michael Heinsch ist Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Diako Krankenhaus Bremen. Der erfahrene Internist und Onkologe verfügt über langjährige Expertise in der Diagnostik und Behandlung hämatologischer Erkrankungen sowie in der modernen Krebsmedizin.
Die CML ist eine bösartige Erkrankung der blutbildenden Stammzellen im Knochenmark. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Diagnose für viele Betroffene mit einer deutlich verkürzten Lebenserwartung verbunden.
Grundlage der CML-Erkrankung ist eine spezifische genetische Veränderung, das sogenannte BCR-ABL-Fusionsgen. Es führt dazu, dass ein dauerhaft aktives Enzym entsteht, das unkontrollierte Wachstumssignale aussendet.
Vortrag vor Ort & online Kniearthrose
Wann ist eine OP wirklich sinnvoll?
Mittwoch, 22. April 2026, 18:00 Uhr
Referent
Jörn Homburg
Chefarzt der Orthopädischen Abteilung Kreiskrankenhaus Osterholz
Die Veranstaltung findet sowohl im Großen Saal der Gesundheitsschule als auch online statt.
Anmeldung per E-Mail: ibf@kkhohz.de
www.kreiskrankenhaus-osterholz.de
Das änderte sich grundlegend mit der Einführung zielgerichteter Therapien Anfang der 2000er Jahre. Erstmals konnten wir eine Krebserkrankung konsequent auf molekularer Ebene behandeln. Die Lebenserwartung stieg dramatisch – viele Patientinnen und Patienten er-
Monatliche Vorträge zu Themen der Integrative Medizin unter www.praxis-fuchs.de
Vortrag Typengerechte Ernährung
Teil 2, Beispiele bei chronischen Erkrankungen. Di 10.02.2026. 19:00 Saal Heinrichstr.11, 28203 Bremen. Eintritt frei.
Die klassischen Therapien –sogenannte Tyrosinkinase-Inhibitoren – blockieren dieses Enzym gezielt. Dadurch wird die krankhafte Zellteilung gestoppt, während gesunde Zellen weitgehend geschont werden.
Für mich ist das ein Paradebeispiel moderner Krebsmedizin: Wir behandeln nicht mehr unspezifisch, sondern greifen gezielt in die Krankheitsmechanismen ein.
Trotz dieser Erfolge ist die Entwicklung nicht abgeschlos-
wieder besser zu verstehen. Wir vereinen modernste Hörakustik mit echter, menschlicher Zuwendung, um Ihnen nicht nur besseres Hören, sondern ein Stück Lebensfreude zurückzugeben Entdecken Sie, wie klar und reichhaltig die Welt wirklich klingen kann.
sen. Aktuell erleben wir eine neue Phase der Innovation. Ein besonders vielversprechender Ansatz sind sogenannte STAMP-Inhibitoren. Diese Medikamente greifen das krankheitsauslösende Enzym nicht mehr an der bisherigen Stelle an, sondern blockieren es an einer anderen Stelle. Dadurch können sie auch dann wirksam sein, wenn bisherige Therapien an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass diese neuen Substanzen besser verträglich sein könnten und möglicherweise tiefere Behandlungsergebnisse ermöglichen. Mit diesen Fortschritten hat sich auch unser Blick auf die Therapie verändert. Es geht längst nicht mehr nur um das Überleben, sondern zunehmend um Lebensqualität. Ein zentrales Zukunftsthema ist die sogenannte behandlungsfreie
Remission. Dabei prüfen wir, ob Patientinnen und Patienten ihre Therapie dauerhaft absetzen können, ohne dass die Erkrankung zurückkehrt. Schon heute gelingt dies bei einem Teil der Betroffenen. Mit neuen Therapien könnte sich diese Entwicklung weiter verstärken. Für mich steht fest: Die CML zeigt exemplarisch, wie sich Krebsmedizin verändert. Ich freue mich, dass wir diese modernen und innovativen Therapieformen der Präzisionsonkologie unseren Patientinnen und Patienten im Diako nun zur Verfügung stellen können. Die Erkenntnisse aus der CML lassen sich zunehmend auf andere Tumorerkrankungen übertragen. Präzisionsonkologie bedeutet, Therapien individuell und zielgerichtet einzusetzen – und dabei immer schonender und effektiver zu werden.
Schmerzen im Knie?
Bei dauerhaften Beschwerden greift man oft zu Schmerzmitteln. Doch es gibt eine Therapie ohne Nebenwirkungen: Mit einer Knieorthese können Sie sich wieder schmerzfrei bewegen.
Sie haben Knieschmerzen beim Gehen, Treppensteigen, Aufstehen oder nachts? Dies weist auf eine Arthrose hin. Dabei wird die schützende Knorpelschicht immer dünner und die Knochen reiben schmerzhaft aneinander.
Die Unloader One® X setzt an dieser Ursache an. Sie öffnet den Gelenkspalt, damit die Gelenkflächen nicht mehr aneinander reiben. Die Orthese entlastet das Gelenk und ermöglicht eine schmerzfreie Bewegung.
Orthesen-Testtage
Die Unloader One® X Knieorthese können Sie bei uns im Haus unverbindlich testen. Unsere Experten beraten Betroffene und geben Tipps zur Kniegesundheit und zu Arthrose-Hilfsmitteln.
20.04. – 30.04.2026
„Aktiv mit Arthrose“ Vortrag am 24.04.2026 von 15-16 Uhr bei Kieser im City Gate ( 1. Etage ) Breitenweg 3a Voranmeldung unter 0421/79 00 30
Anmeldung: 0421 / 790030
Oesterreich Orthopädie-Technik Bürgermeister-Smidt-Str. 32-36, 28195 Bremen Stader Str. 35, 28205 Bremen Berliner Freiheit 1e, 28327 Bremen www.ot-oesterreich.de
Foto: Diako
IHRE GESUNDHEIT
Brillenträger des Jahres 2026
FRAGE: Seit wann ist gutes Sehen für Sie ein bewusstes Thema und wann wurde die Brille erstmals ein fester Begleiter in Ihrem Alltag?
KERKELING: Gutes Sehen wurde für mich genau in dem Moment zum Thema, als ich im Supermarkt die Zutatenliste auf der Leberwurst nicht mehr lesen konnte und feststellen musste, dass ich ohne Sehhilfe wohl eher raten müsste, was ich da esse. Die Brille wurde so um die Vierzig mein treuester Begleiter – quasi die einzige Begleitung, die nie meckert, wenn ich sie morgens als Erstes sehen will.
Welche Fehlsichtigkeit(en) korrigieren Sie aktuell mit Ihrer Brille?
Sagen wir es mal so: Ohne Brille ist die Welt für mich ein sehr schönes, impressionistisches Gemälde von Monet. Mit Brille erkenne ich dann leider, dass die „schönen Farbtupfer“ da hinten nur der Müllwagen sind. Ich korrigiere die klassische Weitsichtigkeit – also die Arme wurden einfach irgendwann zu kurz für die Zeitung.
Welche Bedeutung hat die Brille für Sie heute und in welchen Situationen merken Sie besonders, wie wichtig sie für Sie ist?
Die Brille ist für mich heute wie ein Vorhang, der aufgeht: Erst mit ihr beginnt die Vorstellung. Besonders wichtig wird sie mir, wenn ich auf der Bühne stehe und sehen möchte, ob die erste Reihe lacht oder gerade diskret auf die Uhr schaut. Und natürlich beim Autofahren – es ist doch beruhigender für alle Beteiligten.
Was macht für Sie eine Brille aus, bei der Sie sagen: Die ist genau richtig für mich?m
Sie darf nicht zwicken, sie darf nicht rutschen, und sie muss mir das Gefühl geben, dass ich mindestens zwei Fremdsprachen fließend spreche, die ich eigentlich gar nicht kann. Eine gute Brille verleiht sofort eine gewisse „Rest-Intelligenz“, egal wie müde man ist.
Gibt es ein Modell mit dem Sie eine besondere Erinnerung verbinden?
Oh ja, meine erste Kassenbrille aus den 70ern. Die war so klobig, die hätte man auch als Schweißerschutzmaske verwenden können. Aber sie war
mein Fenster zur Welt! Ich sah aus wie eine Eule auf Ecstasy, aber ich habe endlich die Tafel in der Schule wiedererkannt.
Viele Ihrer Figuren sind klar gezeichnete Charaktere, ob Horst Schlämmer, Günther Warnke oder Siegfried Schwäbli. Wie bewusst nutzen Sie dabei äußere Merkmale wie eine Brille, um einer Rolle Glaubwürdigkeit oder Wiedererkennbarkeit zu geben?
Die Brille ist das Zepter des Charakters. Nehmen Sie Horst Schlämmer: Ohne dieses spezielle Gestell wäre er nur ein Mann mit Schnappatmung. Die Brille gibt der Figur ein Visier. Wenn ich die Brille aufsetze, verändert sich mein ganzer
Der Entertainer, Autor und Schauspieler Hape Kerkeling ist „Brillenträger des Jahres 2026“. Mit der Auszeichnung würdigt das Kuratorium Gutes Sehen e. V. (KGS) einen Künstler, der seit Jahrzehnten die deutsche Medienlandschaft prägt und die Brille selbstverständlich als Teil seines öffentlichen Auftretens trägt.
Foto: Kuratorium Gutes Sehen
GESUNDHEIT KOMPAKT
„Halswirbelsäule: Was hilft bei chronischen Schmerzen?“ lautet der Titel der nächsten Infoveranstaltung im Activo der RolandKlinik am Niedersachsendamm am Mittwoch, 6. Mai, 17.30 Uhr. Es referiert Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt Wirbelsäulenzentrum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die beiden Chefärzte Dr. Ingo Arnold (Orthopädie und Unfallchirurgie) und Prof. Jens Gert Kuipers (internistische Rheumatologie) vom Roten Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) stehen zum wiederholten Mal auf der Liste der besten Mediziner Deutschlands des Magazins Focus. Beide sind auch in der Verbraucherzeitschrift Guter Rat als „Ärzte mit besonderer Expertise“ und im Magazin Stern als „Herausragende Medizinerinnen/Mediziner aus 100 Fachbereichen“ gelistet.
In der Veranstaltungsreihe „Gesundheit in Serie“ des Klinikverbundes Bremen (Gesundheit Nord) referiert Dr. Katja Fischer am Mittwoch, 22. April, 18 Uhr, über das Thema „Lebensqualität statt Lebensverlängerung um jeden Preis – Wie die Palliativmedizin am Lebensende helfen kann“. Veranstaltungsort ist der Raum „Theodor Billroth“ in der Akademie des Klinikums Links der Weser.
Blick auf die Welt – und die Welt blickt anders auf mich. Das ist pure Magie aus Acetat und Glas.
Man erlebt Sie öffentlich sowohl mit als auch ohne Brille. Fühlen Sie sich mit Brille anders als ohne oder verändert sich dadurch etwas an Ihrem Auftreten oder Empfinden?
Mit Brille fühle ich mich „beobachtender“, fast ein bisschen journalistisch. Ohne Brille bin ich eher im „Privat Modus“ – da darf die Welt auch mal ein bisschen unscharf bleiben, das schont die Nerven. Aber als Brillenträger des Jahres werde ich das gute Stück jetzt natürlich mit noch mehr Stolz spazieren führen.
UrlaubReisen Bustouristik
Preise verstehen sich pro Person im DZ
Spreewald & Lausitz
4 x HP/3*-Superior-Achat Hotel Schwarzheide Lausitz, 1 x Spreewald-Mittagessen, Stadtf. Cottbus, Spreewald-Kahnfahrt, Werksführung Spreewaldgurken inkl. Verkostung, Kremserfahrt, Molly-Bahnfahrt in Lübbenau u. v. m. 03.06. – 07.06.26 und 05.08. – 09.08.26 ...€ 984,-
Ostseeglanz & Hansestädte
5 x HP/4*Spa- und Wellness-Ringhotel Warnemünder Hof, Ausflüge Rostock, Warnemünde, Bad Doberan, Ribnitz-Dammgarten, Schiffsfahrt Warnemünde – Rostock, Molli-Bahnfahrt, Bernsteinmuseum, u.v.m 05.07. – 10.07.26............................€ 1.483,-
Altmühltal
4 x ÜF/Brauereigasthof Stanglbräu, 4 x Abendessen, Besuch Hopfenmuseum & Brauerei inkl. Bierprobe, Eintritt & Führung Tropfsteinhöhle Schulerloch & Burg Prun inkl. Nibelungen-Event, Schiffsfahrt Kelheim, Kloster Weltenburg u.v.m. 09.07. – 13.07.26............................€ 1.014,-
Wörthersee
2 x HP/Zwischenübernachtung, 4 x HP/4*Hotel Der Sandwirth in Klagenfurth, Stadtf. Klagenfurth, Eintritt Miniaturenpark Minimundus, Schiffsf. Velden – Maria Wörth, Ausflüge: Wörthersee & Aussichtsturm Pyramidenkogel, Nockberge & Gmünd inkl. Nockalmstraße 19.08. – 24.08.26............................€ 1.520,-
Helgoland
3 x ÜF im Glückshotel (Miramar, Hanseat o. Nickels), inkl. Fährüberfahrt & Gepäcktransport zum/vom Hotel
28.08. – 31.08.26 u. 27.09. – 30.09.26 ....€ 605,-
03.05. Altes Land – Herzapfelhof .....................€ 86,-
07.05. Bad Pyrmont oder Hameln.....................€ 49,-
08.05. Spargelessen und Minden ....................€ 92,11.05. Serengeti-Park Hodenhagen ..................€ 93,-
Dänisches
Inselparadies
4 x HP im Konferenzhotel Comwell Middelfart, Ausfl. Seeland, Stadtf. Odense mit H. C. Andersen Haus, Eintritt Garten Sanderumgaard inkl. Kaffee u. Kuchen, Eintritt u. Führung Schloss Egeskov, Broholm u. Gavnø Termin 26.07. – 30.07.26 p. P. im DZ € 1.275,/ EZ € 1.485,-
InternationaleSolisteninder Elbphilharmonie.DieThüringer Philharmonie mit Lidia Baich und AndreasSchrader. Konzertfahrt am15. + 16.Mai2026
HamburgsWahrzeichen – die„Elphi“,wie dieElbphilharmonieseitihrerEröffnung liebevollgenanntwird – ist nachwie vor einPublikumsmagnet.KünstlerallerMusikrichtungengebensichhiereinStelldichein. ErkundenSiemitunsdiefaszinierendeHansestadt Hamburg und genießen Sie ein einzigartigesKonzertimprachtvollenGroßen SaalderElbphilharmonie.FreuenSiesich aufeinunvergesslichesmusikalischesErlebnismiteinemerstklassigenSinfonieorchester und zwei herausragendenOpernstars, dielivefürSieaufderBühnestehen!Sie
übernachten im 5-Sterne Le Royal Méridien Hotel inHerzen von Hamburg.
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Unsere Leistungen: • Fahrt im Fernreisebus • Reservierte Plätze • Bordservice • 1 x Hotelübernachtung • 1 x Frühstücksbuffet • Stadtrundfahrt Hamburg mit Reiseleitung • Konzertkarte ElbphilharmoniePK 3•1x EintrittAussichts plattformPlazaElbphilharmonie • Citytax Hamburg
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21.07. – 26.07.26 Dänemark
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Großer Hunde-Zubehör-Markt
in Hoope für den guten Zweck am Sonntag, 26. April 2026 / 11.00 -17.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus in 27628 Hoope (Neben Feuerwehr) Wiesenstr. 3, Veranstalter: Tierschutzverein Lucky Dog Hostel
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Veranstaltungstipps 2026
25. April, ab 20. Uhr Cato
16. Mai, ab19 Uhr Rock´n Roll - Open Air
29. Mai, ab 19.00 Uhr Bernd die BandOpen Air
Kartenvorverkauf gestartet: 08. - 10. Mai 2026, Premiere 4 ETA´s in Schwanewede Tribute Wochenende Wo: Schützenhalle Schwanewede
30. Mai, ab 20.00 Uhr Karaoke - Inside
7. Mai 2026, 20.00 Uhr Elvis Gospelkonzert Wo: Burg BlomendalRittersaal, Auestr. 9A, 28779 Bremen
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