Das BLV - Wochenzeitung vom 04.10.2025

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Fetziger Fusion-Rock mit levantinischen Klängen: Selin Sümbültepe im Interview

Lokales | Seite 8

Kinder zwischen

Ratten und Giftmüll

Gemeinde Schwanewede geht Probleme an

VON REGINA DRIELING

SCHWANEWEDE – Gleich mehrere Anwohner aus dem Tannenberger Weg haben sich bei uns gemeldet und unhaltbare Zustände geschildert. Illegal entsorgter Müll, in dem Ratten toben, Chemikalien oder Glasscherben machen das Leben der Bürger schier unerträglich. „Das ist außerdem gefährlich. Kinder spielen da zwischen Ratten, Farbresten und Giftabfällen“, schildert Anwohner Lars Denker. Horst Kloppmann spricht von einer Rattenplage, insbesondere im Bereich des Weges zum Hochhauskomplex.

Das Problem der illegalen Müllentsorgung sei aber nicht nur auf die Anwohner in den Hochhäusern fokussiert, so Lars Denker. „Es geht um illegale Müllentsorgung, weil hier Privatleute und Firmen vorfahren und illegal sogar Giftabfälle entsorgen und das Hin und Her der Zuständigkeiten.“ Es bestehe ferner ein Sicherheitsproblem. „Dass zwischen spielenden Kindern Ratten toben, hat mich schon getriggert.“ Der Gemeinde scheinen die Menschen egal zu sein, so Lars Denker weiter. Das sei mitnichten so, teilt Christina Jantz-Herrmann mit. „Mir ist

wichtig zu betonen: Die Gemeinde Schwanewede ignoriert die Situation nicht, sondern nutzt alle rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten, um Verbesserungen zu erreichen. Auch wenn die Erfolge erst schrittweise sichtbar werden, arbeiten wir kontinuierlich daran, die Situation zu verbessern“, so die Bürgermeisterin. „Die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner im Tannenberger Weg nehme ich sehr ernst.“ So sei die Abfall-Service Osterholz GmbH bereits mit der Entsorgung der Müllberge beauftragt worden. „Da hierfür zunächst eine Kostenübernahme beim Amtsgericht beantragt werden muss, verzögert sich die Umsetzung leider folglich.“ Geplant sei die Abholung in den kommenden drei Wochen. Im Anschluss werde der Müllplatz mit Videokameras ausgestattet, so dass künftige illegale Entsorgungen konsequent angezeigt werden können. Parallel dazu sei ein Fachunternehmen wiederholt mit der Schädlingsbekämpfung beauftragt worden. „Eine nachhaltige Eindämmung der Rattenplage kann allerdings erst erfolgen, wenn der Müll entfernt wurde. Direkt danach wird der Schädlingsbekämpfer erneut tätig“, so Christina Jantz-Hermann.

Reha- und Gesundheitssport Bremen e. V. neu mit KinderAngeboten in Bremen-Nord

Lokales | Seite 21

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Keine Wohlfühlatmosphäre: Im Tannenberger Weg wird an verschiedenen Stellen illegal Müll entsorgt. Foto: fr

Bockhorn / Vegesack / Blumenthal

Abschaffung von Pflegegrad 1 Betroffene sollten nicht für Unvermögen herhalten

Die Bundesregierung diskutiert über die Abscha ung von P egegrad 1, und Ökonomen empfehlen einen Eintrittspreis von 15 Euro je Arztbesuch, der „Kontaktgebühr“ genannt wird. Damit tri t man – mal wieder – vor allem die Schwächeren. Rentner plagt im Alter naturgemäß öfter ein Zipperlein als junge Menschen. Und diese Bevölkerungsgruppe ist jene, zu der viele Menschen mit kleinem Budget gehören. Auch die Idee, die P egestufe 1 abzuscha en, ist einigermaßen absurd. Betro en wären rund 860000 Menschen in Deutschland, von denen viele ihr Leben lang einbezahlt haben. Diese P egestufe wird jenen zugesprochen, die häusliche Hilfestellung bei alltäglichen Dingen wie Waschen, Anziehen oder Einkaufen benö-

VON REGINA DRIELING

tigen. Warum sollten ausgerechnet diese Menschen für das Unvermögen der Regierenden und ihrer Vorgänger herhalten? Sie sind es doch nicht, die für den Kollaps des Gesundheitssystems verantwortlich sind. Die Streichung der P egestufe 1 würde vielen Älteren die benötigte Hilfe im Alltag nehmen, die es überhaupt erst ermöglicht, dass diese Menschen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen können. Alternativ ins Heim umzuziehen, senkt keine Kosten. Die Regierung sollte endlich mal da sparen, wo es Sinn macht. Im Zusammenhang mit dieser Debatte hieß es, es dürfe keine Denkverbote geben. Nein, denken ist nicht verboten; also bitte damit anfangen!

ZITAT DER WOCHE

„Wichtig war mein Glaube, der sich in Musik ausdrückt.“

Holger Westphal, Pastor in Werschenrege, über seine Long-Covid-Erkrankung

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Meilenstein im Dillener Quartier

Neue Grundschule für 288 Kinder soll zum kommenden Schuljahr starten

VON REGINA DRIELING

BLUMENTHAL – Kürzlich fand der Spatenstich für den Neubau der Schule im Dillener Quartier statt. Mit diesem Meilenstein soll der Start eines neuen Projekts markiert werden. Die neue Bildungseinrichtung in der Rominter Straße wird unter anderem über Mensa, Bühne, Aula und Sporthalle verfügen. Und über ein grünes Klassenzimmer –ein innovativer Lernraum im Freien, der Naturerlebnisse mit spannendem Unterricht verbinden soll.

Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Bausenatorin Özlem Ünsal sowie weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Bernd Botzenhardt, Vorsitzender des Bauherren Brebau, erklärte, die dreizügige Grundschule mit zwölf Klassen werde 280 bis 290 Kindern Platz bieten. Das Gebäude soll bis zum Schuljahr 2027 / 2028 fertig sein. Zwölf 250 Meter tiefe Bohrungen für die Geothermie seien durchgeführt worden. Die Kinder sollen sich hier wohlfühlen „und im Leben ankommen dürfen“, erklärte Bernd Botzenhardt.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte sprach vom Spa-

Bausenatorin Özlem Ünsal, Schulleiterin Imke Tammeus, ihr Stellvertreter Patrick Müller, Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Brebau-Vorsitzender Bernd Botzenhardt (von links) beim Spatenstich. Foto: Senatspressestelle

tenstich für „eine wunderbare Grundschule“. Hinsichtlich der Kinderzahl habe kein anderes Bundesland eine derartige Entwicklung wie Bremen, unterstrich der Präsident des Senats die Wichtigkeit des Neubaus. Es sei ein „sehr gutes Projekt, dem ich eine hervorragende Zukunft wünsche.“ Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal erklärte zudem schmunzelnd: „Hier wird Bob der Baumeister für Schülerinnen und Schüler erlebbar.“ Sie lobte die durch das Gestaltungsgremium geplante Ästhetik und Energieeffizienz.

Schulleiterin Imke Tammeus unterstrich, dass eine Schule gestaltet werden soll, in der das Lernen nicht nur im Klassenraum stattfindet, „sondern im Leben“. Lernfreude, Gesundheit und Wohlbefinden sollten gleichermaßen gefördert werden.

Sensationsfund unter dem Strandlustkeller?

Denkmalpflege und Archäologie wurden auf den Plan gerufen

VON REGINA DRIELING

VEGESACK – Ist es ein Sensationsfund oder einfach nur eine Grube voll mit Wasser?

Kürzlich fand eine Begehung auf dem Areal der ehemaligen Strandlust statt. Bewohner der Rohrstraße 5 hatten sich besorgt gezeigt, dass durch die Bauarbeiten die Stützwand am Hang ihres Wohnhauses beschädigt sein könnte. Dabei habe man auch in den Keller hineingeschaut, unter dem möglicherweise noch ein Gewölbe-Keller sein soll, der zu ehemaligen Jantzen-Werft – später SagerWerft – gehören soll.

„Da lag viel Schutt drin“, sagt Anwohner Gerhard Szczesnowski, der bei der Begehung dabei war. Er habe nur davon

gehört, dass sich unter dem Keller der Strandlust noch ein gewölbeartiger Keller befinden soll, der zur ehemaligen Werft gehört.

ARCHÄOLOGIE UND DENKMALPFLEGE EINGESCHALTET

Diese war im 18. Jahrhundert von Johann Jantzen und dessen Sohn Peter betrieben worden, ehe Jürgen Sager und 1841 dessen Sohn Peter Sager den Schiffbaubetrieb übernahmen.

Später wurde das Gelände an die Sparkasse verkauft, die dort 1898 die Strandlust errichtete.

„Dort hat Johann Lange schon gelernt als bedeutender Vegesacker“, sagt Klaus Gawelczyk über den Gründer des Bremer

Vulkan und die ehemalige Werft. Der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins Schönebeck e. V. hat deshalb die Landesdenkmalpflege und die Landesarchäologie über den möglichen Fund informiert.

JOHANN LANGE LERNTE AUF DER SAGER-WERFT

Dr. Dieter Bischop, kommissarische Leitung als Landesarchäologe, darauf angesprochen, erklärte, gerade frisch von dem Thema Kenntnis erhalten zu haben. Er kündigte an, sich mit den Kollegen von der Denkmalpflege kurzzuschließen, um sich vor Ort ein Bild machen zu können. Lorena Pethig, beim Bremer Landes-

amt für Denkmalpflege zuständig für die Unterschutzstellung, wurde ebenfalls mit dem Thema konfrontiert. Sie erklärte, ein Kollege aus dem Bereich der Archäologie habe sich den Bereich angeschaut und keinen Hinweis auf Bebauung gefunden. „Wir sehen da keinen Handlungsbedarf sagte sie.“ Gegen eine weitere Bebauung des Areals spreche aus Sicht des Landesamts für Denkmalpflege nichts. Die Eigentümer des Strandlust-Grundstücks – die 2P Projektentwicklung GmbH von Investor Max Zeitz kann also das Bauvorhaben für die „Neue Strandlust“ fortsetzen. Neben Wohnbebauung und Gastronomie soll es dort weitere Angebote geben.

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Aumund Vegesack

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Anzeigenschluss ist jeweils Freitag, 12 Uhr, (Familienanzeigen Donnerstag, 12 Uhr) vor dem Erscheinungstermin.

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Unsere Beilagen

Der heutigen Ausgabe liegen in Voll- oder Teilbelegung folgende Prospekte bei: Aldi, Apetito, Combi, Degosia Uhrm. Ritterhude, Dodenhof Jubiläum, E-Center, Edeka, Gehe Apotheke, Gloria, Hol ab, Jawoll, Kabs, Kik, Lidl, Michael Thun, Mitsubishi, Möbel Boss Netto, NKD, NP Discount Schwanewede, Penny, Pizzeria Piccolino, Poco, Polster Aktuell, Reformhaus Bühring, Reno, Roller, Sonderppreis Baumarkt, Thomas Philipps, toom Baumarkt, Zurbrüggen

Herztag in Bremen-Nord

Kostenfreie Gesundheits-Checks am 9. Oktober im Kontor

VEGESACK – Am Donnerstag, 9. Oktober, findet im Kontor Zum Alten Speicher im Bremer Norden erstmals ein Herztag für die Bevölkerung statt. In Kooperation mit dem Gesundheitspunkt Nord und der Deutschen Herzstiftung bietet die Veranstaltung ein vielfältiges Programm rund um das Thema Herzgesundheit. Besucherinnen und Besucher haben an diesem Tag die Mög-

lichkeit, an mehreren Stationen kostenfreie GesundheitsChecks durchführen zu lassen.

CHOLESTERINMESSUNG UND PULSKONTROLLE

Dazu zählen unter anderem Blutzucker- und Cholesterinmessungen, Blutdruck- und Pulskontrollen, Körperfettanalysen sowie Ultraschalluntersuchungen der Halsschlag-

ader, die von erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten durchgeführt werden.

Darüber hinaus erhalten Interessierte wertvolle Informationen und Beratung zu den Themen gesunde Ernährung, Bewegung und Erste-HilfeMaßnahmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle sind herzlich eingeladen, spontan vorbeizukommen und das Angebot zu nutzen. f r

Interessierte können kostenlos verschiedene Werte ermitteln lassen und erhalten Informationen und Beratung zu den Themen gesunde Ernährung, Bewegung und Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Symbolfoto: fr

Informationsabend

Patientenverfügung wird erklärt

BREMEN-NORD – Grundsätzlich wird immer von einem Lebenswillen ausgegangen, aber wer kümmert sich um Ängste und Bedürfnisse, wenn diese selbst nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden können? Lebensverlängerte Maßnahmen, künstliche Wiederbelebung oder künstliche Ernährung? Diese und weitere Fragen werden in einer Patientenverfügung geklärt. Wie die-

se aussehen kann und soll, wird an diesem Abend erläutert. Die Referenten sind IlkaVibeke Heinemann, Rechtsanwältin und Notarin, und der Mediziner Dr. Stephan Schlenker. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 9. Oktober, 18 Uhr, statt. Eine Anmeldung ist unter Telefon 0421 / 6586108 erforderlich. Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben. f r

Personalsituation ist Thema

Bildungsausschuss tagt am Donnerstag

VEGESACK – Die sechste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familien und Inklusion findet am kommenden Donnerstag, 9. Oktober, 17.30 Uhr, im Martinsclub, Zur Vegesacker Fähre 12, statt.

Die Sitzung wird ebenfalls digital stattfinden. Die Zugangsdaten werden kurzfristig auf der Homepage des Ortsamtes Vegesack veröffentlicht. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Entwicklung der

berufsbildenden Angebote im Stadtteil Vegesack und die Zukunft des Schulzentrums Vegesack.

DER MARTINSCLUB STELLT SICH VOR

Ferner erfolgt eine Vorstellung des Martinsclubs. Weiterhin wird die kritische Personalsituation an der Grundschule Hammersbeck an diesem Abend Thema sein. rdr

Die Übergabe des symbolischen Schecks erfolgte im Kindergarten.

Ein letzter Gruß an die Kinder

Verstorbene Uschi Palme unterstützt musikalische Früherziehung

BLUMENTHAL – Am 2. Juli dieses Jahres verstarb Ursula Palme, die liebevoll Uschi genannt wurde, im 90. Lebensjahr. Jahrzehntelang hatten sie und ihr verstorbener Mann Heinz sich für Blumenthal eingesetzt. Sie waren im Blumenthaler Beirat aktiv, bekleideten viele Ehrenämter und kümmerten sich rührend um die Bepflanzung und Bewässerung von Blumenkübeln vorm Rathaus. Nun sendete die Verstorbene mit einer Spenden-

übergabe einen letzten Gruß an den Kindergarten der evangelisch-lutherischen MartinLuther Kirche in Blumenthal. Die Söhne von Uschi und Heinz Palme, Jens und Andreas Palme, übergaben jetzt, im Beisein der Kinder und Betreuerinnen, einen Scheck über 1000 Euro. „Wir freuen uns sehr über die Zuwendung unserer langjährigen Förderin“, betonte die Leiterin Bianca Kiehl-Heilmann und dankte den Überbringern mit einem

Gruß, den die Kinder für diesen Anlass gebastelt hatten. Die überbrachte Spende ist das Ergebnis der Kondolenz, die zur Beisetzung von Uschi Palme gesammelt wurde. Mit dem Erlös soll die musikalische Früherziehung durch eine professionelle Gesangslehrerin weiterhin ermöglicht werden. Die Spende war der letzte Wunsch der Verstorbenen und hält sie und ihr Engagement für den Nachwuchs auch künftig in guter Erinnerung. red

Bremen-Nord: Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum

Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Ö nungszeiten: täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63

Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht

Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr.

Schwanewede und Ritterhude: Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117

Montag, 6. Oktober:

Löns-Apotheke, Gröpelinger Heerstraße 406, Gröpelingen Tel. 0421 / 610 265 40

Dienstag, 7. Oktober:

Rönnebecker Apotheke, Hinrich-Dewers-Straße 2b Tel. 0421 / 60 32 23

Mittwoch, 8. Oktober:

Flora-Apotheke, Landrat-Christians-Straße 126, Blumenthal Tel. 0421 / 60 11 19

Donnerstag, 9. Oktober:

Bermpohl-Apotheke, Gerhard-Rohlfs-Straße 54c, Vegesack Tel. 0421 / 65 99 565

Lemwerder: Unter der bundesweit einheitlichen Tel. 116117

Privatärztl. Notdienst:

ABD Region Bremen, Tel. 0421/19246

Kinderärztlicher Notfalldienst:

Mi. 17–19 Uhr, Sa., So. und an Feier tagen von 10–12 Uhr und 17–19 Uhr im Klinikum Nord, Tel. 0421/66061800

Zahnärztl. Notdienst: Tel. 12233

Augenärztl. Notdienst: Tel. 19292

ZKH Nord: Tel. 66060

Frauenklinik Bremen-Nord Tel. 66060

Rettungsdienste: Bremen-Nord: 112 Schwanewede und Ritterhude: Tel. 04791/19222

Lemwerder: Tel. 697610

Freitag, 10. Oktober:

Weser-Apotheke, Rekumer Straße 20, Farge Tel. 0421 / 68 23 11

Samstag, 11. Oktober:

Lesum-Apotheke, Charlotte-Wol -Allee 7, Lesum Tel. 0421 / 63 690 80 Sonntag, 12. Oktober: Kronen-Apotheke, Friedrich-Humbert-Straße 149, Grohn Tel. 0421 / 62 20 56

Weitere Infos unter: www.apothekerkammerbremen.de

Nicht mehr im Container

VEGESACK – Die Familienkasse Bremen-Vegesack ist seit vergangener Woche zurück in den alten Gebäuden. Während diese Räume saniert wurden, musste aus einer Containeranlage auf dem Vorplatz heraus gearbeitet werden. Wegen dieses Umzugs war der Antragsservice kurzfristig geschlossen. Die Familienkasse ist nun wieder wie bisher in der Lin-

denstraße 71 für persönliche Vorsprachen dienstags und donnerstags in der Zeit von acht bis zwölf Uhr verfügbar. Außerhalb dieser Zeiten läuft der telefonische Service über die zentrale Rufnummer 0800 / 4555530 und es können Online-Meldungen zu Kindergeld und Kinderzuschlag unter web.arbeitsagentur.de eingereicht werden. fr

Stahlwerk bleibt kontrovers diskutiert

Beschluss auf dem Landesparteitag: SPD sieht nun die Bundes-CDU am Zug

BREMEN – Auf ihrem Landesparteitag am vergangenen Wochenende hat die SPD Land Bremen einen Beschluss gefasst, der den Titel „Entschlossen handeln: Stahl hat eine Zukunft in Bremen“ trägt. Darin heißt es: „Die Ent scheidung von ArcelorMit tal, den angestrebten Weg der Transfor mation trotz mil liardenschwerer staat licher Förderung erst mal nicht weiter zuver folgen, ist eine große Bedrohung für un sere Hüt te. Wir haben durchgesetzt, dass Bremen ans Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen wird, eine Grundbedingung dafür, dass klimaneutraler Stahl hier produziert werden kann. Wir treiben den Ausbau zum Energieknotenpunkt voran. Grünen

Strom, Wasserstoff, Infrastruktur: all das wollen wir nach Bremen holen, damit unsere Industrie bei der ökologischen Transformation Planungssicherheit hat.“

Man wisse dabei die BundesSPD hinter sich und sieht den Ball nun im Feld von CDU/ CSU. Diese stört sich in einer Pressemitteilung an einem Absatz in dem Beschluss, der lautet: „Sollte es zu ei ner konkreten Gefährdung der Zukunft des Stahlwerks kommen, darf eine staat liche Inter vention, zum Bei spiel in Form ei ner Betei ligung wie in Nieder sach sen und im Saarland, nicht von vorn herein ausgeschlossen werden.“

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürger-

schaftsfraktion Theresa Gröninger nennt das eine Verstaatlichung und sagt: „Der Staat ist kein besserer Stahlunternehmer, im Gegenteil: Mit einer Verstaatlichung schafft man Unsicherheit, schreckt Investoren ab und gefährdet Arbeitsplätze.“ Das könne zudem zur Folge haben, dass der Arcelor-Konzern Gewinne und Produktionsmengen an andere Standorte verlagern und so das Problem noch verschärfen würde. Stattdessen soll der Weg zur klimaneutralen Produktion über Privatinvestitionen erreicht werden. Die CDU lässt sich auch nicht nehmen, hier von „ideologischen Experimenten“ zu sprechen.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der das Stahlwerk

kürzlich zum Hüttenfest besuchte, sagte dort: „Die Hütte ist einer unserer größten Arbeitgeber, sie beschäftigte Tausende von Mitarbeitern und sichert damit die Existenz der Beschäftigten und ihrer Familien. Der Senat steht deshalb an der Seite der Beschäftigten und kämpft für die Zukunft des Unternehmens.“ Für die künftige Stahlproduktion komme es auf drei Punkte an: Man brauche erstens faire Importquoten. Zweitens bedürfe es eines ökologischen Grenzausgleichs, der verhindert, dass schmutziger Stahl nach Europa kommt. Schließlich müsse es „wettbewerbsfähige Strompreise“ geben, ohne die eine klimaneutrale Stahlproduktion nicht möglich sei. nik

18 Anträgen wurde zugestimmt

Beirat Blumenthal vergab die zweite Rate der Globalmittel

BLUMENTHAL – Die zweite Rate der Globalmittel des Beirats Blumenthal wurde kürzlich ausgeschüttet. Insgesamt 18 Anträge lagen vor. Empfänger der Finanzierungen sind Vereine, Verbände und einzelne Institutionen aus dem Beiratsgebiet. Lediglich drei Anträgen konnte nicht entsprochen werden. Die gesamten Mittel für das laufende Jahr 2025 betragen 77613,01 Euro, kürzlich wurde ein Betrag von 27776,84 Euro zur Verfügung gestellt. Über den Restbetrag von 280 Euro kann der Beirat für anfallende Repräsentationsmittel verfügen. Der Blumenthaler TV erhielt für seinen Kindertag auf dem Löhspielplatz einen Betrag von

701,67 Euro, der Hundesportverein Blumenthal für die Anschaffung von Hoopersgeräten 637,80 Euro und der Förderverein Bibliothek Blumenthal für zwei Computer 950 Euro. Das Doku Blumenthal wurde für einen Fotoworkshop „Wandel im Blick“ mit 540 Euro und für eine Lesung mit Gianna Lange im Rahmen des Literaturfestivals „Globale“ mit 300 Euro gefördert. Dem Denkort Bunker Valentin wird für eine künstlerische Projektion 300 Euro zur Verfügung gestellt. Das Jugendteam des Blumenthaler TV wird mit 1580 Euro gefördert, weitere 2700 Euro wurden für den Aufbau von Nachwuchsmannschaften dem BTV überwiesen. Dem Verein Epsymo e.V. wurde 4578,30 für PsychomotorikMaterialien bewilligt. Das Erste Lesumer Fernsehen e.V. erhielt 760 Euro für die Beschaffung eines Laptops und Beamers samt Zubehör. Dem Schulverein des SZ Blumenthal wurde 1450 für das Projekt „Mit dem Tretroller durchs Leben“ überwiesen. Für die Anschaffung von Sitz-

IMPRESSUM

Herausgeber und Verlag: Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH Höljesweg 8, 28757 Bremen Telefon 0421-690 55 0 E-Mail: info@das-blv.de Internet: www.das-blv.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH Geschäftsführer: Peter Führing Redaktionsleitung: Regina Drieling · Tel. 0421-690 55 15 Verkaufsleitung: Johannes Knees Vertriebsleitung: Sascha Carstens Keine Zeitung erhalten? Meldung über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421–690 55 55 Verbreitete Auflage: 56.800 Exemplare DAS BLV

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351.410 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT (Gesamtausgabe)

ANSPRECHPARTNER

Familienanzeigen 0421-690 55 05 familienanzeigen@das-blv.de Blumenthal · Aumund · Farge · Rekum Vegesack · Rönnebeck · Hagen Barbara Böttcher · 0421-690 55 33 barbara.boettcher@das-blv.de Grohn · Burglesum · Ritterhude Bremerhaven Dagmar Marks · 0421-690 55 30 dagmar.marks@das-blv.de Bremen-Nord und Umgebung Steffen Paradies 0421-690 55 27 steffen.paradies@das-blv.de Schwanewede · Neuenkirchen Gerd Pillnick 0421–6 98 91 41 gerd.pillnick.extern@das-blv.de Zurzeit gilt Preisliste Nr. 52 vom 01. Januar 2025 und unsere darin abgedruckten AGB.

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Für eine künstlerische Projektion erhielt der Denkort Bunker Valentin einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro. Foto: th

gelegenheiten wurde 2500 Euro für die Schulbibliothek genehmigt, mit 1000 Euro beteiligt sich der Beirat an dem Stadtteilmagazin „Nordwärts“, das Vegesack Marketing herausgibt. Zur langen Nacht der Bremer Museen wurde dem Ausstellungsprojekt MNEMOSYNE Teil 1 im Rahmen einer Filmprojektion der Stiftung Kränholm 4500 Euro zur Verfügung gestellt. Eine Teilfinan-

über 30 Jahre

zierung in Höhe von 9998 Euro erhielt der TSV Farge-Rekum für die Neuanschaffung von zwei mobilen Zuschauertribünen mit je 24 Sitzen. Dank für die Vorarbeit erhielt das Ortsamt für die geleistete Arbeit. Nach den Worten von Kay Bienzeisler (SPD) sei es für den Koordinierungsausschuss kein einfaches Vorhaben gewesen, die nötigen Entscheidungen zu fällen. th

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Die Kunstwerke sind bis zum 31. Oktober an der Außenwand des Freizi in der Farger Straße zu sehen. Foto: fr

Galerie am Wasser

Workshop-Ergebnisse bis 31. 10. sichtbar

FARGE – Die Ergebnisse des dreitägigen Workshops im Freizi Farge mit der Künstlerin Bärbel Kock werden bis zum 31. Oktober an der Außenwand des Gebäudes den Besuchern präsentiert. Die dabei entstandenen Bilder nach Motiven des Malers Max Liebermann wurden auf einer durchsichtigen Plane mit Klebefolie und wasserfesten

Stiften bemalt und nun nebeneinander an einem Seil, wie bei einem Fries, befestigt. Über 70 Teilnehmer von acht bis 23 Jahren haben sich mit großem Enthusiasmus beteiligt. „Wir freuen uns auf die Besucher, die die Werke der Kinder und Jugendlichen bestaunen können. Ich bin stolz auf sie“, so die Leiterin des Frei zi Thea Fabri. fr

Pflanzenflohmarkt

Einwohnergemeinschaft Grohn lädt ein

GROHN – Am Samstag, 11. Oktober, veranstaltet die Einwohnergemeinschaft Grohn e.V. erstmals einen Pflanzenflohmarkt. Von 11 bis 15 Uhr verwandelt sich der Grohner Marktplatz in der Nähe der Pumpe in ein grünes Paradies. Hier haben Interessierte die Gelegenheit, ihre überschüssigen Pflanzen, Setzlinge und Ableger gegen neue Schätze für den Garten oder Balkon zu tauschen oder zu verkaufen.

„Ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach einer seltenen Blume sind oder einfach nur einer anderen Pflanze ein neues Zuhause geben möchten – bei uns

Musik: improvisiert und ausbalanciert

Jazzfestival Bremen-Nord: Sechs Acts am 10. und 11. Oktober zu erleben

BREMEN-NORD – Am Freitag, 10. und Samstag, 11. Oktober, findet das Jazzfestival BremenNord 2025 statt. „Das Kunstcafé Kränholm in St. Magnus inmitten freundlicher Natur und die neoklassizistische Vegesacker Stadtkirche – eine Holzkirche mit guter Akustik – sind ideale Orte für improvisierte Kunst. Musik aus dem Moment heraus zu schaffen und Zuhörer einzubinden ist das angestrebte Ziel im Jazz. An diesen Orten hilft die Nähe zwischen Akteuren und Publikum, Jazz spontan zu kreieren. Das Festival Bremen-Nord steht im Zeichen feiner Balance zwischen Unterhaltung auf hohem Niveau und interessanten innovativen Acts. Die Spannbreite reicht vom kammermusikalischen Modern Jazz über zeitgenössische Spielvarianten bis zum Jazz mit Rock und Pop Einflüssen. Vom filigranen akustischen Duo zum volltönenden Sextett“, so die Initiatoren. Start ist am Freitag, 19 Uhr, im Kunstcafé der Stiftung

Die Kunst der Fermentation

SCHÖNEBECK – Fermentation ist eine der ältesten Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln und spielt bis heute eine bedeutende Rolle in der Ernährung, Gesundheit und Lebensmittelproduktion. Doch was genau passiert bei diesem Prozess, und welche Vorteile bietet er?

Haus Kränholm mit dem Oliver Poppe Trio, featuring Klara Schwalbe. Es folgt das Duo Brendgens – Mönkemeyer & Fey und „Close to Home“. Weiter geht es am Samstag, 19 Uhr, in der Stadtkirche Vegesack mit dem Britta Rex Quartett, Olesch & Konertz sowie dem Marta Winnitzki Trio.

Reale Geschichte auf der Bühne

Das Jazzfestival ist eine Kooperation zwischen der Musikerinitiative Bremen (MIB), der Agentur ARTGenossen und Stiftung Haus Kränholm mit Unterstützung der evangelischen Gemeinde Aumund-Vegesack. Karten gibt es im Vorverkauf nur über www.alletickets.de

und etablierte Vorverkaufsstellen. Tickets für das Festival kosten 40, ermäßigt 20 Euro, die Tageskarte im Vorverkauf 23 Euro und an der Abendkasse 25, ermäßigt 15 Euro. Für MIB-Mitglieder und Studenten der Hochschule für Künste beträgt der Eintrittspreis fünf Euro. fr

werden Sie fündig“, so die Organisatoren. Wer seine eigenen Pflanzen anbieten möchte und einen Stand benötigt oder selbstgemachte Produkte aus seinem Garten hat, wie zum Beispiel Marmelade, eingelegtes Gemüse oder Deko-Artikel, kann sich unter info@eg-grohn.de unter Angabe des Platzbedarfes und des ungefähren Sortiments anmelden – ohne Standgebühr.

„Kommen Sie vorbei, stöbern Sie, tauschen Sie und genießen Sie einen schönen Tag in der Gemeinschaft“, laden die Initiatoren ein. fr

Im Vortrag an der Ökologiestation Bremen bietet die Ökotrophologin Katja Quantius von der Verbraucherzentrale Bremen einen Einblick in die Grundlagen, die verschiedenen Fermentationsarten sowie deren Vorteile für Ernährung, Gesundheit und Haltbarkeit. Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Fermentation interessieren. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Anmeldung unter Telefon 0421 / 2221922 oder info@oekologiestationbremen.de. fr

PLATJENWERBE – Am Freitag, 10. Oktober, 19 Uhr, wird im Dorfgemeinschaftshaus in Platjenwerbe ein Theaterstück aufgeführt, das die reale Geschichte der Hanni Baumgarten aus Verden beinhaltet. Der Termin wurde bewusst in die Nähe des 9. November, der Reichspogromnacht, gelegt, um die Erinnerung an diese damalige Zeit wach zu halten und den Blick auf heutige politische Entwicklungen zu schärfen. In dem Theaterstück „Die Odyssee der Hanni Baumgarten oder der Traum vom gelobten Land“ begibt sich die Titelheldin auf eine ungewöhnliche Reise durch ihre eigene Vergangenheit und die großen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Karten kosten bei Reservierung 20 Euro, an der Abendkasse 23 Euro. Sie können bis Donnerstag, den 9. Oktober, 16 Uhr, reserviert werden bei „Wein im Dorf“, Schulstraße 1, oder per Mail: kultur@ hv-platjenwerbe.de. fr

Das Stück wird am 10. Oktober im Dorfgemeinschaftshaus aufgeführt.

Das Marta Winnitzki Trio spielt Kompositionen der Bandleaderin, inspieriert von Jazztradition und ganz anderen Quellen, so die Initiatoren. Foto: Philipp Schneider
Klara Schwalbe studierte „New York Jazz“ in Groningen. Foto: Oli Poppe
Foto: David Wessel
„Geht

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nicht, das gibt es nicht!“

FARGE – Heiko Krug ist Sanitär-, Heizungs- und Klimameister mit weit über 30-jähriger Berufserfahrung. Sein Unternehmen Krug Haustechnik mit Sitz im Wasserweg 26 in Farge bietet sämtliche Dienstleistungen rund um die Themen Heizung, Sanitär, Bad, regenerative Energien, Solarthermie an. Heizungs- und Badsanierungen würden besonders stark nachgefragt. Angesichts der Energiekrise kann man sich zudem kompetent zu möglichem Sparpotenzial beraten lassen. Und selbstverständlich wartet Krug Haustechnik auf Wunsch auch Thermen. Heiko Krug ist die persönliche Beratung seiner Kunden sehr wichtig, und

er als Meister führt die Arbeiten auch selbst durch. „Von der Planung bis zur Montage – wir machen alles aus einer Hand, und das zu fairen Preisen!“, sagt der Firmenchef. Eine Badsanierung inklusive Fliesenarbeiten sei beispielsweise zum Festpreis erhältlich. Ihm sei es wichtig, auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen, um alles möglich zu machen, was gewünscht wird. „Geht nicht, das gibt es bei mir nicht“, schmunzelt er. Wer den Fachmann kontaktieren möchte, der erreicht ihn unter der Telefonnummer 0421 / 63 57 58 oder per Mail an krughaustechnik@ gmx.de rdr

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BLUMENTHAL – „Das Sport- und Rehazentrum Mrs. Vita ist anders und besonders“, berichtet Inhaberin Andrea Gerdes. „Bei uns ist die persönliche Betreuung für Menschen jedes Alters ganz wichtig. Man soll sich hier wohlfühlen und bekommt stets eine Hilfestellung.“ Unterstützt werden auch jene Kunden, die gesundheitliche Probleme haben und nicht nur für sich trainieren möchten. Ganz neu hat Andreas Gerdes seit Oktober Beckenbodentraining und neue Kurse im Programm, an denen man beispielsweise per Abo oder Zehnerkarte oder zur Prävention nach Paragraf 20 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch teilnehmen kann, welche von Krankenkassen gefördert werden. Die Nutzung der Massagerollen in Kombination mit dem Massageband sorgt für eine verbesserte Durchblutung sowie Gewebestraffung. Darüber hinaus werden Einheiten wie zum Beispiel Venenwalker und Power Platte angeboten. Auch ein großer Geräte-Park und Zirkel stehen zur Verfügung. Andrea Gerdes ist seit 36 Jahren in der Gesundheitsbranche tätig und seit 1999 selbstständig. „Willkommen in meinem Sport- und Rehazentrum für Frauen“, sagt sie. „Bei uns bist du nicht nur eine Kundin, sondern ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft. Wir legen Wert auf eine individuelle Betreuung und Unterstützung, damit du dich wohl und sicher fühlst und deine Ziele erreichen kannst.“ Bei Mrs. Vita wird eine Kombination aus Therapie und Bewegung geboten, die auf die persönlichen Bedürfnisse wie Abnehmen, Krafttraining, Stärkung, Ausdauer und vieles mehr abgestimmt ist. „Wir bieten auch im Reha-Bereich viele Kurse zur Stärkung der Frau an“, berichtet Andrea Gerdes, die auch Hausbesuche plant, für Menschen, denen ist zurzeit nicht möglich ist, die eigenen vier Wände zu verlassen. Weitere Informationen unter 0421/602 84 34 und unter www.mrsvita.de rdr

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Andrea Gerdes ist immer persönlich für die Damen da. Foto: rdr

Fetziger Fusion-Rock mit levantinischen Klängen

VEGESACK – Über den vergangenen Monat hinweg fand in Bremen und umzu die Konzertreihe „Women in (E)-Motion“ statt. Zum Abschluss trat am Dienstag Selin Sümbültepe mit ihrer Band im Kito auf. Sie ist eine türkischstämmige Songwriterin und kann als Flötistin ein Studium am Konservatorium von Istanbul vorweisen. Ihre Lieder vermengen türkische und arabische/levantinische Einflüsse mit funkigem Fusion Rock. „I am working between the Genres“ sagt sie dazu. Damit gelang es ihr schnell, das Publikum von den Stühlen zu reißen. Ihre EP „Hemhal“ wurde von Zeid Hamdan produziert, der laut

CNN zu den einflussreichsten kulturellen Köpfen des Libanon zählt. Hier werden also Brücken gebaut. Wir haben vor dem Konzert mit Selin sprechen dürfen und sie unter anderem nach den Bremer Stadtmusikanten gefragt.

Das BLV: Ist das dein erster Aufenthalt in Deutschland?

Selin Sümbültepe: Es ist nicht mein erster Aufenthalt hier, aber jeder Besuch fühlt sich ganz anders an, je nach Stadt, Publikum und Atmosphäre. Im Frühjahr 2025 hatten wir zwei Konzerte in München, und jetzt freue ich mich sehr, zum ersten Mal in Bremen zu sein. Die Stadt ist Teil meiner ersten Europatournee, die auch Konzerte in der Schweiz und in Frankreich umfasst.

Magst du uns ein wenig darüber erzählen, wo du herkommst und wie du zur Musik gefunden hast?

Mitreißendes Konzert von Selin Sümbültepe zum Abschluss der Reihe „Women in (E)-Motion“

Ich komme ursprünglich aus Hatay, einer multikulturellen Stadt im Süden der Türkei am Mittelmeer. Dort leben viele Kulturen und Religionen zusammen, und das hat mich sehr geprägt. In Istanbul habe ich Querflöte studiert, doch mit der Zeit habe ich meine eigene Stimme als SingerSongwriterin gefunden: eine Mischung aus Folk-Wurzeln, Pop und Klängen aus dem Nahen Osten. Was hat dich nach Bremen zu diesem kleinen Festival geführt? Mir gefällt der Geist von „Women in E-motion“ sehr. Es gibt den Stimmen und Geschichten von Frauen Raum, und das bedeutet mir viel. Hierher zu kommen, bedeutet für mich nicht nur aufzutreten, sondern auch zu teilen und sich zu verbinden.

Das müssen wir fragen: Sind unsere Bremer Stadtmusikanten auch in der Türkei bekannt?

Ja, die Bremer Stadtmusikanten kennen in der Türkei viele, vor allem als Kindermärchen. Viele von uns sind mit dieser Geschichte aufgewachsen, und deshalb fühlt es sich ein wenig an, als würde ich in die Heimat eines Märchens eintreten.

Du hast dein Album mit Zeid Hamdan produziert, der in den Medien als eine führende Persönlichkeit der Kultur im Libanon bezeichnet wird. Wie kam die Zusammenarbeit zustande, und wird er auch bei dem Konzert mitspielen?

Ich hatte schon lange den Traum, ein Album zu machen, das türkische und arabische Einflüsse verbindet. Ich habe

Zeid direkt über Instagram kontaktiert, und dann haben wir per E-Mail weitergeschrieben. Er hörte sich meine Demos an, und gemeinsam haben wir einen Plan entwickelt. Später verbrachten wir vier intensive Tage im Studio in der Türkei, in denen die ersten Entwürfe der EP entstanden. Durch Zeid kam auch die Verbindung zum Label MDLBEAST zustande, und so hat sich vieles weiterentwickelt. Zeid hat die Songs produziert, aber wir haben noch nie zusammen auf der Bühne gestanden. Dennoch ist seine Energie immer in der Musik spürbar.

Danke, dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Ich bin nun richtig gespannt!

Wonach wir Selin Sümbültepe leider nicht gefragt haben: Hatay im Süden der Türkei ist die Region, die 2023 durch ein verheerendes Erdbeben verwüstet wurde. Auf der Bühne betonte sie das mehrmals und erzählte, dass viele Menschen, sie eingeschlossen, Verwandte und Freunde verloren hatten. Ein Lied darüber könne man auch als Anklage an die Politik verstehen. Ein sehr trauriges Lied war zudem dem Leid der Menschen in Gaza gewidmet: „We must speak up more about Palestine“ forderte sie ein. Ein fetziger Song über großstädtischen Stress in der Liebe kann auf Deutsch als „Das Gift von Istanbul“ betitelt werden. Zu den Liedern der EP „Hemhal“ hat sie mehrere Musikvideos produziert, etwa das Video zu „Ma Ureedu“, das vor Lebens-

Die Songwriterin Selin Sümbültepe hat das Flötenspiel am Konservatorium von Istanbul studiert. Sie ist erstmals auf Europatournee und hat eine feurige Band hinter sich. Foto: nik

freude sprüht und das orientale Lebensgefühl spürbar macht. Sie erzählt, das Lied baue auf etwas auf, was sie ihre Urgroßmutter in der Küche singen gehört hatte. Beim Übersetzen einiger Passagen

muss sie online nachschlagen, wie denn der Sirup heißt, der aus den Schoten des Johannisbrotbaums hergestellt wird.

Nach dem Auftritt gehe die Europa-Tournee direkt nach Frankreich weiter. Wer den

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung kommt

Planungskonferenz des Beirats Blumenthal zum Thema Schulen

Abend im Kito verpasst hat, kann es sich schonmal im Kalender eintragen: Das Konzert wurde für den Hörfunk aufgezeichnet und soll am 13. Dezember auf Bremen zwei gesendet werden. nik

BLUMENTHAL – Die Vorstellung aktueller Zahlen bestimmte den Auftakt einer dreistündigen Planungskonferenz des Beirats Blumenthal. Claudia Neumann, Referentin in der

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Schulaufsicht, wartete in der Aula der Oberschule an der Egge mit positiven Informationen auf, dass alle insgesamt 412 Erstklässler beschult werden können. Der Jahrgang 2 ver-

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zeichnet 399 Regelschüler, im Jahrgang 3 sind es 400 Schüler, gefolgt vom 4. Jahrgang mit 365 Schülern bei 25 freien Plätzen. Die Prognose für das Schuljahr 2026/27 der Klassen 4 beläuft sich auf 440 schulpflichtige Kinder. In Blumenthal existieren sechs Grundschulen. Neu hinzu kommt eine Schule im Dillener Quartier. Darüber hinaus werden vier weitere Gebäude teilsaniert und ausgebaut. Eine Ganztagsbetreuung findet in der Tami-OelfkenSchule statt.

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„Mit insgesamt 21 Klassenverbänden für den Jahrgang 1 gehen wir in die Planung“, so Claudia Neumann. Bislang lag die Zahl bei 18. Bei den Oberschulen liegt die aktuelle Zahl bei 1930 Plätzen. Kritisch zeichnet sich die erforderliche Zahl von Lehrkräften ab. Das wurde am Beispiel der Tami-OelfkenGrundschule deutlich, wo nicht

im vollen Umfang der Unterricht gewährleistet ist, so dass es zum Stundenausfall kommt. Darauf verwies eine besorgte Mutter, die mit ihrer Kritik nicht sparte und davon sprach, dass es immer mehr bergab ginge. „Wollen Sie uns helfen oder die Schule dichtmachen, weil wir die unterste Schicht sind“, so ihre deutlichen Worte, die an die Bildungsbehörde gerichtet waren. Sarah Stoppe-Ramadan aus dem Ressort Kinder und Bildung bewertete den Versorgungsgrad als die wichtigste Aufgabe. Daher wird als ersterSchritt eine Bedarfsanfrage online an die Schulleitungen gestellt, um für das laufende Schuljahr die Fächer- und Stellenbedarfe zentral zu erfassen. Die Unterrichtsversorgung bleibe ein dynamischer Prozess, so Alan Merhas Bucak aus dem Ressort Kinder und Bildung. Erfreulicherweise gäbe es ex-

terne Lehrkräfte, die den Weg nach Bremen Nord einschlagen. Sarah Stoppe verwies auf die enormen Anstrengungen, die unternommen würden, um eine ganztägige Betreuung sicherzustellen. Der Bund gebe das vor, würde die Verantwortung aber an die Kommunen weitergeben, die mit den Abläufen alleingelassen werden. Daher müsse die Bildungsbehörde Unterstützung leisten. Die Quote für die 1583 Grundschüler, die ein ganztägiges Betreuungsangebot bekommen, läge gegenwärtig bei 80,5 Prozent. Aktuell existieren 203 Plätze in den Horten, die auch erhalten bleiben sollen. th

Das Dillener Quartier bekommt eine neue Grundschule. Foto: th

Unser schönes Burglesum

Klönen, spielen, Sport

Programm des Begegnungszentrums Grambke „Luise Morgenthal“ im Oktober

GRAMBKE – AMeB-Das Begegnungszentrum Grambke „Luise Morgenthal“, Grönlandstraße 8, lädt im Oktober immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr, zu ganz unterschiedlichen Aktivitäten ein.

Los geht es am 8. Oktober mit Bingo. Sport und Fitness für zu Hause gibt es am 15. Oktober mit dem Diplomgerontologen Jürgen Weemeyer. Er zeigt den Interessierten, wie sie ihre Beweglichkeit erhalten, fördern oder sogar wiederherstellen könnnen.

Am 22. Oktober wird zum Spielenachmittag eingeladen und am 29. Oktober zum Klönschnack.

Sport und Fitness für zu Hause wird am 15. Oktober vermittelt. Symbolfoto: fr

Immer mittwochs, zu den gleichen Zeiten wie die Aktivitäten, wird auch die Handyund Computerhilfe für Senioren angeboten, für die um eine Anmeldung unter Telefon 0421/ 64 17 16 oder E-Mail bgstgrambke@web.de gebeten

wird. Ab Dienstag, 7. Oktober, 10 bis 11.30 Uhr, gibt es kostenlose Tabletschulungen für Senioren von „Digital im Alter“ Bremen-Nord: insgesamt acht Termine, eine Anmeldung ist erforderlich.

Für Freitag, 17. Oktober, ist von 10 bis 12 Uhr ein Frühstückstreff geplant; Anmeldung und Vorkasse bis 15. Oktober, Kostenbeitrag 7 Euro. Der 89. Bürgerschnack für Burg, Grambke, das Werderland und umzu ist für Montag, 27. Oktober, 19 Uhr geplant. Joyce Krijger, Leiterin des Begegnungszentrums ist in ihren Bürozeiten erreichbar. Diese sind montags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.aktivemenschen-bremen.de . as

Flohmarkt und Kurs zum Thema Demenz

Angebote der Kulturinitiative Lesum (Kulle) im Oktober / Anmeldungen erforderlich

LESUM – Am Samstag, 11. Oktober, von 9 bis 13 Uhr veranstaltet die Kulturinitiative Lesum (Kulle), Hindenburgstraße 16 in ihren Räumen und im Außenbereich einen Flohmarkt.

Es können alle Anbieter aus dem privaten Bereich sich anmelden. Die Standgebühr beträgt pro laufendem Meter zwei Euro. Als Verpflegung gibt es Bratwurst, kalte und warme Getränke. Anmeldungen werden bis Dienstag, 7. Oktober, unter Telefon 0174 45 58 598 oder E-Mail: info@die-kulle.de entgegengenommen.

„Alles um das Thema Demenz“ ist ein Kursangebot in der Kulle. „Eine Demenz frühzeitig zu erkennen, ist für einen verständnisvollen Umgang mit der Erkrankung sehr bedeutsam. Zudem ist es für eine un-

Auf Flohmärkten, wie auf dem in und vor den Räumen der Kulle, kann viele entdeckt werden.

Symbolfoto: fr

komplizierte Begleitung des Erkrankten unentbehrlich“, so

Englisch und Digital im Alter

Angebot des Heimatvereins Lesum für Seniorinnen und Senioren

LESUM – Der Heimatverein

Lesum bietet jetzt einen achtwöchigen Kurs „Englisch für die Reise“ – „Travel English 50+“ an.

Astrid Schnorr möchte alle Teilnehmer fitmachen, damit sich jeder auf Reisen bestens verständigen kann. Spezielles Vokabular, typische Redewendungen und beispielhafte Dialoge werden in einem schönen Ambiente und Teatime im Austausch mit anderen Teilnehmern vermittelt.

Mit den Dj‘s der Rolling Disco im Freizeitheim Burgdamm Bremer Heerstraße 30, 28719 Bremen Einlass ab 19 Uhr, Kartenverkauf unter: event-bremen-nord@web.de

Veranstaler: Mike Seekamp

die Initiatoren. In diesem Kurs lernen Interessierte den Alltag mit Demenz positiv zu gestalten. Auch rechtliche Aspekte, wie Betreuungsrecht, werden thematisiert.

Die Termine des dreiteiligen Kurses sind am 16., 23. und 30. Oktober, jeweils donnerstags von 9 bis 12.15 Uhr, inklusive 15 Minuten Pause. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt: Telefon 0421/161 660 65 oder info@ edera-pflegekurse.de . Infos: www.edera-pflegekurse.de . red

Der Unterricht findet ab dem 10. Oktober jeden Freitag von 10 bis 11 Uhr statt.Die Kosten für die Mitglieder des Heimatvereins Lesum betragen 45 Euro, für Nichtmitglieder 55 Euro. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Informationen zur Bezahlung und Bankverbindung gibt es unter www.heimatverein-lesum.de Damit Ältere sicher durch die digitale Welt mit iPad und iPhone kommen, wird an jedem ersten Montag im Monat

der Digitaltrainer Manfred Severit im Heimathaus Lesum sein und ihre Grundlagen im sicheren Umgang mit den Geräten auffrischen. Der Kurs ist kostenlos und startet ab dem 6. Oktober von 10.30 Uhr bis 12 Uhr.

Interessierte werden gebeten, ihre eigenen Geräte mitzubringen.

Um Anmeldung unter Telefon 0421 / 63 46 76 oder per Mail: heimatverein.lesum@tonline.de erfolgen. fr

Beiratsmittel zu vergeben

BURGLESUM – Der Beirat Burglesum wird in seiner Sitzung am Dienstag, 28. Oktober, nochmals Globalmittel – Beiratsmittel – vergeben. Der Beirat verfügt noch über Restmittel in Höhe von

Weitere Informationen zur Antragsstellung gibt es online unter www.ortsamt-burglesum. bremen.de/ortsamt/ globalmittel-2185 . fr Anträge können noch online gestellt werden

21 886,16 Euro. Der Kinderund Jugendbeirat Burglesum verfügt noch über 8699,16 Euro. Vereine, soziale Einrichtungen und andere Institutionen aus Burglesum können ihre Anträge noch bis zum heutigen

5. Oktober schriftlich beim Ortsamt einreichen.

Wo man sich zu Hause fühlt

Weserpark zeigt bis Ende Oktober Ausstellung zur Stadtteilgeschichte

Direkt am Haupteingang des Weserparks wartet ab sofort eine Ausstellung mit einem besonderen örtlichen Bezug auf die Besucherinnen und Besucher. Die Foto-Ausstellung der Image AG und der Geschichtswerkstatt beim Ortsamt Osterholz bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Stadtteils. Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der beiden Arbeitsgemeinschaften haben aus ihrem großen Foto-Archiv für Osterholz diese umfangreiche Ausstellung zusammengestellt – unter anderem durch Rückgriff auf Ergebnisse von sieben Foto-Wettbewerben der vergangenen 20 Jahre, auf Fotosammlungen, die für den Osterholzer Kalender und beispielsweise für das Buch zum 100. Jubiläum des Friedhofes Osterholz entstanden sind, sowie durch andere Bilder, die Zeitzeugen zur Verfügung gestellt haben.

Zu sehen ist die Vielfalt, die Osterholz zu bieten hat: von den alten, zum Teil noch existierenden Gebäuden (ab 1755) der ehemaligen Bauernschaften von Osterholz, Ellen mit Ellenerbrok und Ellener Feld sowie Schevemoor und Blockdiek, das erst nach 1945 zu

Eine spannende Collage von vielen Bildern aus dem Stadtteil: Der Weserpark zeigt die Geschichte und Vielfalt von Osterholz. Foto: Weserpark

Osterholz hinzukam, vom Klinikum Bremen-Ost (ehemals „Ellen“, eröffnet 1904, vom Egestorff-Altenheim (eröffnet 1912), dem Friedhof Osterholz (eröffnet 1920) – bis hin zu den gewaltigen Veränderungen von Blockdiek (ab 1960) und Tenever (ab 1972). Der Aufbau der großen Gewerbegebiete in den vergangenen Jahrzehnten kann in dieser Ausstellung nur ge-

Die Game Days laden zu jeder Menge Spaß

Und schon rollt das nächste Event im Weserpark an: Vom 9. bis 11. Oktober verwandelt sich das Einkaufscenter erneut in einen Gaming-Room für Fans. Bereits zum zweiten Mal finden die Game Days statt und bieten ein abwechslungsreiches Programm rund um E-Sports und Gaming. Am kommenden Donnerstag und Freitag kann man an insgesamt sechs Spielstationen seine Skills testen: gespielt wird unter anderem

(2 gegen 2) auf der Play Station 5. Von 12 bis 18 Uhr können Teams gegeneinander antreten und um Centergutscheine im Gesamtwert von bis zu 200 Euro kämpfen. Gespielt wird im 95er-Anstoß-Modus, eigene Controller werden nicht extra benötigt. Einen Link zur direkten kostenlosen Anmeldung gibt es unter weserpark. de Für echtes Twitch-Feeling sorgt am Freitag und am Turniertag die bekannte Content Creatorin Mari Prera-

streift werden; hier zeigt ein aktuelles Drohnen-Foto vom „erweiterten“ Weserpark (eröffnet 1989) symbolisch den Ist-Stand der Entwicklung. Die Lebensqualität für alle Menschen in Osterholz hängt nicht nur von den historischen Gebäuden, den Parks und Einrichtungen ab, sondern in starkem Maße auch von den Einkaufsmöglichkeiten, und der Gesundheitsver-

sorgung der Osterholzer. Deshalb wird hier exemplarisch ein aktuelles Foto vom Klinikum Bremen-Ost (KBO), dem – neben dem Weserpark –größten Arbeitgeber in Osterholz, hinzugefügt.

Die Ausstellung am Haupteingang des Weserparks ist noch bis Ende Oktober von montags bis samstags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

FIFA und Mario Kart. Spaß, Spannung und kleine Wettkämpfe sind garantiert. Das große Highlight folgt am Samstag, 11. Oktober: das kostenlose E-Football-Turnier

dovic, die live vor Ort ist und den Teilnehmenden mit Tipps, Fotos und jeder Menge Gaming-Vibes zur Seite steht.

Ein

voller

Erfolg: Herbsttrends live erleben

Fashion-Show begeisterte Besucher

Geöffnet von 12:00 bis 18:00 Uhr Beratung und Verkauf ab 13:00 Uhr

HIGHLIGHTS

Die neue Saison ist gestartet –und im Weserpark wurde sie mit einem echten Mode-Highlight eingeläutet. Am vergangenen Wochenende präsentierte sich das Center als Inspiration für neue Herbst- und Wintertrends: Viele bekannte Marken stellten ihre neuesten Herbst-Winter-Kollektionen auf der großen Modenschau vor. Besucherinnen und Besucher konnten die Trends der Saison hautnah erleben – von Schuhen und Stoffen bis hin zu Farben und Accessoires. Zusätzlich luden die Fashion-Cubes im gesamten Center dazu ein, die Looks auszuprobieren und direkt nachzushoppen. Am Freitag luden die rotierenden Fashionshows an unterschiedlichen Standorten in der Mall zum Begeistern ein. Großes Highlight war am Freitag die Modechallenge, bei der fünf Kandidatinnen jeweils mit einem Budget von 300 Euro ein Outfit zum Thema „perfekt gematcht“ in einer vorgegebenen Zeit shoppen mussten. Am Ende musste eine Jury vom Look

überzeugt werden. Die Gewinnerin erhielt zusätzlich zum geshoppten Outfit noch einmal einen 200€ Weserpark Gutschein. Das Fashion-Event ging am Samstag weiter. Ab mittags gab es stündlich Modenschauen auf der großen Bühne im Lichthof vor P&C. Besonders großes Aufsehen, erhielt die Kids-Modenschau, bei der die kleinen Models ihren großen Auftritt vor großem Publikum hatten. Wer sein neues Herbst-ItPiece bei der Modenschau entdeckt hatte, konnte dies direkt bei den Geschäften nachshoppen. Ebenso lud der Weserpark mit seinen 170 Geschäften zum Verweilen und Schlemmen ein. Das ist auch am kommenden Wochenende der Fall, wenn der Weserpark zusätzlich zum normalen Betrieb auch noch am Sonntag zum Shoppen einlädt: Und wer dafür Inspirationen braucht, der hat dann zwar keine Modenschau, wohl aber präsentieren die Geschäfte ihre It-Pieces an Schaufensterpuppen direkt in der Ladenzeile.

Shoppen, genießen, entspannen

Am kommenden Sonntag öffnet

Der Herbst klopft an die Tür – höchste Zeit für frische, stylishe Looks. Am verkaufsoffenen Sonntag, 5. Oktober, öffnet der Weserpark von 13 bis 18 Uhr seine Türen und lädt zu einem entspannten und inspirierenden Shopping-Erlebnis ein. Entdeckt werden können die neuesten FashionTrends, angesagte Styles und jede Menge Lieblingsteile für die kühleren Tage, bequem, entspannt und mit individueller Beratung, die keine Wün sche offenlässt. Ein Sonntag zum Bummeln, Stöbern und neue Lieblingsstücke finden.

der Weserpark seine Türen

Neu: Sefaood by Mati

Maritime Delikatessen aus aller Welt

Mit der Eröffnung des neuen Seafood by Mati weht wieder ein Hauch von Küstenflair durch den Weserpark. Frisch zubereitete Spezialitäten erwarten die Besucher und Besucherinnen, es gibt eine große und abwechslungsreiche Auswahl an Fisch, Meeresfrüchten und raffinierten Delikatessen, täglich frisch angeliefert und in bester Qualität.

Ob marinierter Lachs, saftige Garnelen, aromatische Austern oder kreative Kombinationen aus aller Welt. Hier kommen Genießerinnen und Genießer voll auf ihre Kosten. Die

Speisen können direkt vor Ort in entspannter Atmosphäre probiert oder sorgsam verpackt mit nach Hause genommen werden. Seafood by Mati verbindet kulinarische Leidenschaft mit nordischer Frische und macht den Weserpark um eine maritime Genussadresse reicher. Ein Ort, der nicht nur Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten begeistert, sondern auch all jene, die auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind. Zu finden ist Seafood by Mati direkt gegenüber der Rollsteige vom Parkdeck.

Neu: G-Star RAW

Herzlich willkommen: Der Weserpark lädt zum verkaufsoffenen Sonntag. Foto: Schlie

Doch das Shopping-Erlebnis hört hier nicht auf: Im Lichthof vor P&C wartet bereits ab Samstag, 4. Oktober, die stimmungsvolle Weinwelt mit vielen Winzern aus unterschiedlichen Anbauregionen Deutschlands. Gemeinsam mit dem Edeka Center Weserpark entführen renommierte Winzer und Kellereien die Besucherinnen und Besucher auf eine genussvolle Reise durch die Welt der edlen Tropfen. Probiert werden können ausgewählte Weine, gekostet werden können kleine Snacks und eine entspannte Atmosphäre mit sanfter Musik lädt zum Verweilen ein. Wer den Wein auch zu Hause stilvoll genießen möchte, freut sich über 20 Prozent Rabatt auf Mischkisten Wein an diesem

Die Weinwelten verschiedener Winzer kennenlernen – das alles und viel mehr können Besucherinnen und Besucher auch am kommenden Sonntag im Weserpark.

Wochenende.

Außerdem wartet an diesem Wochenende im Weserpark eine weitere ganz besondere Aktion auf alle Besucher und Besucherinnen. Zu erwerben gibt es Mystery Boxen und Secret Packs. In den liebevoll zusammengestellten Überraschungspaketen verbergen sich außergewöhnliche und spannende Dinge – von kleinen Schätzen bis hin zu überraschenden Highlights, die garantiert für leuchtende Augen sorgen. Das Öffnen der Boxen wird so zum riesigen

Foto: Weserpark

Spaß für Groß und Klein und sorgt für jede Menge Unterhaltung.

Zu finden sind die Mystery Boxen direkt vor dem Modemarkt Adler – vorbeischauen, staunen und sich überraschen lassen lohnt sich garantiert. Also, Sonntag, 5. Oktober, vormerken, vorbeikommen und den Tag im Weserpark zu einem besonderen Erlebnis machen – Shopping, Genuss und gute Stimmung inklusive. Mehr Informationen gibt es auch online unter weserpark. de

Denim-Marke bringt coole Basics und mehr

Denim, Statement, Basic – Raw, all das bekommen Modefans bei G-Star. Die Marke, wurde 1989 in den Niederlanden gegründet und hat es vom Geheimtipp zur internationalen Größe geschafft. Seitdem Durchbruch 1993 begeistert sie mit Jeans, die so einzigartig sind wie ihre Träger. Unverwechselbare Waschungen, innovative Treatments und mutige Designs machen Denim von G-Star RAW zu einem echten Statement-Piece. Doch neben Jeans kann GStar noch viel mehr. Jede Saison überrascht die Marke mit

frischen, experimentellen Kollektionen, die den Innovationsgeist des Labels spürbar machen. Von edgy Streetwear über coole Basics bis hin zu Accessoires und Schuhen, finden hier Damen und Herren alles, was ein stylisches Outfit komplett macht. Fashionliebhaber können ab sofort die neuesten Trends direkt vor Ort entdecken. Der neue G-Star RAW Store – gegenüber von Stradivarius – lädt dazu ein, in die kreative Welt einer Marke einzutauchen, die Denim immer wieder neu erfindet.

Genießen Sie Weine aus vielen Anbaugebieten im Lichthof vor P&C.

„Maroc experimental“

Ausstellung von Frank Albrecht im Doku Blumenthal zu sehen

BLUMENTHAL – Der Blick für Details und das Interesse am Ungeordneten prägen die FotoSerie von Frank Albrecht, die in der Ausstellung gezeigt wird. Die meisten Motive entstanden über mehrere Jahre hinweg im Fischerei-Hafen von Essaouira in Marokko.

ZU SEHEN BIS ZUM 5. DEZEMBER

Besonders fasziniert ihn dort die Ästhetik des Verfalls – etwa wie die Malerei auf den Bordwänden der Holzboote vom Zahn der Zeit und den Wettereinflüssen beeinflusst wird und eine neue, irgendwie abstrakte Ästhetik entwickelt hat, so die Initiatoren. Ähnliche Motive findet er auch auf verwitterten Türen oder Schildern am Wegesrand. Sein Blick richtet sich auf das Chaotische, auf jene Momente, in denen von Menschen Geschaffenes von der Natur überformt wird und sich in einem permanenten Wandlungsprozess befinden.

Eins der Werke von Frank Albrecht

Die Ausstellung ist bis zum 5. Dezember im Doku Blu-

menthal, Heidbleek 19 zu sehen. fr

Ein Kaleidoskop persönlicher Stile im Artforum

Freitagsmalerinnen stellen in der Begegnungsstätte Schwanewede aus

SCHWANEWEDE – Wenn Farben zu Geschichten werden, dann sind die Freitagsmalerinnen der evangelischen Kirchengemeinde Aumund-Vegesack am Werk. Die Gruppe zeigt im Artforum der Begegnungsstätte Schwanewede, wie unterschiedlich Kreativität aussehen kann – von zarten Aquarellen bis hin zu farbenfrohen Mischtechniken und kräftigen Acrylbildern.

AUSDRUCKSFORMEN IN FARBE

Bis zum 2. Dezember präsentieren sechs Künstlerinnen ihre aktuellen Arbeiten. Die Werke von Alexandra Kraus, Yael Tiesler, Hiltrud Ohm, Ulla Behrens, Renate Stöver und Bärbel Sieler spiegeln ihre individuellen Handschriften wider. Damit eröffnen sie den Besucherinnen und Besuchern einen vielfältigen Blick ihrer

„Michael lädt ein“

Lesung in der Kirche mit Bernd F. Gruschwitz

Interpretationen auf Themen, Farben und Ausdrucksformen.

MALEN ALS GEMEINSAMER PROZESS

„In unserer Malgruppe entwickelt jede ihren persönlichen Stil, malt wie und was sie will. Wenn eine Malerin Hilfe benötigt oder einen Tipp, wie das Bild noch zu retten ist, sind wir für einander da“, beschreibt Brigitte Walter, eine

ehemalige Teilnehmerin, die Atmosphäre unter den Freitagsmalerinnen. Bei den Bildern komme es nicht nur auf das Endergebnis an. Es gehe auch um das Malen an sich. Anders gesagt: „Ruhig werden, den Alltag vergessen und völlig im eigenen Bild versinken.“ Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Donnerstag 15 bis 21 Uhr, Freitag 16.30 bis 20 Uhr. Infos: Telefon 04209/2030, www.BGSchwanewede.de . fr

SONNTAG, 5. OKTOBER

ST. MARTINI LESUM

Konzert: Choral Evensong – ein musikalischer Gottesdienst mit Werken von Herbert Howells (1892 – 1983). Mitwirkende Vokalensemble St. Martini, musikalische Leitung Matthew Glandorf. 17 Uhr. – Hindenburgstraße 20.

OTTO & SOHN

Statt-Theater-Lesung: „Alltag – nichts für Feiglinge“: Marina Köglin „Nachts um drei am Arsch der Welt“, Gabriele Stein „Manchmal kommt es anders, als man denkt“. 16 Uhr. Karten: 15, erm. 10 Euro. Weitere Informationen unter www.statttheater-vegesack.de. – Breite Straße 21-23.

DIENSTAG, 7. OKTOBER

KITO

Lesung: Vegesacker Geschichten mit Martin Heckmann. 19 Uhr. Infos und Anmeldung über info@bgo-bremen.de. –Alte Hafenstraße 30.

MITTWOCH, 8. OKTOBER

ST. ILSABEEN

Konzert: Trio Giocoso „Klassik tri t Pop-Musik“. 16 Uhr. Eintritt frei. – Billungstraße 31-33.

DONNERSTAG, 9. OKTOBER

RITTERHUDE

Gästeführung: „Ritterhude im Glanz von New York: Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswanderermärchens“. 16.30 Uhr. 8 Euro. anmeldungen@ hammeforum.de oder telefonisch unter 04292 819531. –Riesstraße 41-49.

NUNATAK

Bricks 2025. 10 – 17 Uhr. Kinder ab 5 Jahre 3 Euro, Erwachsene ab 16 Jahre 5 Euro. – Riesstraße 11.

AUSSTELLUNGEN

BEGU SCHWANEWEDE

„Ausdruckformen in Farbe“, Kaleidoskop persönlicher Stile im Artforum – Freitagsmalerinnen der ev. Kirchengemeinde Aumund-Vegesack stellen aus. Bis 2. 12. Geö net: Mo. – Do., 15 – 21 Uhr. Fr. 16.30 – 20 Uhr. Infos: Telefon 04209/2030 oder online unter www.BGSchwanewede.de. – Ostlandstraße 25a.

BÜRGERHAUS VEGESACK

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, Heide Marie Voigt. Bis 25. 10. – Kirchheide 49.

KREISKRANKENHAUS OHZ

„Bunt und wild“, von Traute Thiem-Hofsommer. Bis 31. 12. – Am Krankenhaus 4.

DOKU BLUMENTHAL

„Maroc experimental“, Fotos von Frank Albrecht. Bis 5. 12. Infos: Tel. 0421 / 6 03 90 79. – Heidbleek 10.

ATELIERKATE LESUM

Kunstpreisausstellung

„Update“ – Junge Kunst im Wettbewerb. Geö net immer, wenn das Schild draußen steht und nach Vereinbarung: info@ atelierkate.de. – An der Lesumer Kirche 22.

RATHAUS SCHWANEWEDE

„Informelle Landschaft“, Werke von Georg Olliges. Bis 6. 11. –Damm 4.

SCHLOSS SCHÖNEBECK

Konzert: Trio del Sur. 19 Uhr. Eintritt frei. – Kapitän-Dallmann-Straße 2.

FREITAG, 10. OKTOBER

DGH PLATJENWERBE

GROHN – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Michael lädt ein“ findet in der Kirche St. Michael Grohn am Donnerstag, 9. Oktober, 19 Uhr, eine Lesung mit dem seit 2022 in Schönebeck lebende Bernd F. Gruschwitz statt. „Er ist Autor und Fotograf von Reiseführern, Schriftsteller von Kurzgeschichten und schöner Literatur. Die Lesung ist ein amüsanter Streifzug durch seine literarische Arbeit“, so die Organisatoren.

Einlass ist ab 18.45 Uhr, die Platzzahl begrenzt, der Eintritt frei. fr

Theater: „Die Odyssee der Hanni Baumgarten oder der Traum vom gelobten Land“. 19 Uhr.

KUNSTCAFÉ KRÄNHOLM Jazzfestival Bremen-Nord 2025: Konzerte: Oliver Poppe Trio featuring Klara Schwabe, Duo Brendgens-Mönkemeyer & Fey, Close to home. Ab 19 Uhr. Festivalkarte: 40 / erm. 20 Euro. Tageskarte: 23 Euro VVK, 25 AK / erm. 15 Euro. – Auf dem Hohen Ufer 35.

KUBA

Kabarett: Antitoxin „30 Jahre

Antitoxin“. 20 Uhr. Tickets und Infos unter www.kulturbuerobremennord.de. – HermannFortmann-Straße 32.

BEGU LEMWERDER

Kabarett: Mathias Tretter „Souverän“. 20 Uhr. Tickets ab 26,96 Euro. – Edenbütteler Straße 5.

SAMSTAG, 11. OKTOBER HAMME FORUM

„Vegesack und umzu – Bilder einer Region“ von Katharina Noack. Bis 26. 10. Kunstkeller:

„Die Huuties“, von Delia Nordhaus. Bis 26. 10. – Im Dorfe 3-5. HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT

„TiERisch 2.0“, von Wolfgang Pohl. Bis 26. 7. 26. Bitte anmelden: Telefon 0421/6267070. – Feldberg 1.

KREISHAUS I OHZ

„Spiel mit dem Licht“, Fotogruppe „AugenBlick“. Bis 10. 11. Mo. + Do. 8 – 12 Uhr + 14 – 16 Uhr, Di. 8 – 18 Uhr, Mi. + Fr. 8 – 12 Uhr. – Osterholzer Straße 23.

OVERBECK-MUSEUM

„In den Bergen“, Landschaftsmalerei von Katrin Ullmann. Bis 9. 11. Eintritt: 7/erm. 5 Euro. Führung zum Bild des Monats: Mi., 8. 10., 17 – 17.30 Uhr. 9, erm. 7 Euro. – Alte Hafenstraße 30.

RATHAUS RITTERHUDE

„Himmel + Erde“, Acrylbilder von Hans Dieter Kauth. Bis November. – Riesstraße 40.

LESEZEIT WERKSTATT

VEGESACK – Im November und Dezember 1908 malt der Worpsweder Künstler Fritz Overbeck nicht mehr das Moor und die Birken, sondern die Schweizer Bergwelt. Anlass dafür ist ein Sanatoriumsaufenthalt seiner Frau Hermine Overbeck-Rohte in Davos. Während sie strenge Bettruhe hüten muss, geht er in die Berge und malt jeden Tag mindestens ein Bild.

DER TITEL DES WERKS IST „IM PRÄTIGAU“

Eines davon zeigt die Kirche des kleinen Ortes Klosters vor einer gewaltigen Gebirgskulisse. So gut gefällt dem Maler das Motiv, dass er es später, zurück in seinem Atelier in Vegesack, noch einmal in groß malt: ein

prächtiges Leinwandgemälde, das er noch im gleichen Jahr verkauft. Nun hängt es als Dauerleihgabe im Overbeck-Museum.

Am Mittwoch, 8. Oktober, und am Donnerstag, 16. Oktober, jeweils um 17 Uhr, lädt das Overbeck-Museum zu einer Kurzführung zum Bild des Monats ein, die eine Bildbetrachtung mit Fakten und Geschichten rund um das Gemälde verknüpft. Die Führung kostet zwei Euro plus Museumseintritt.

Weitere Informationen zum Programm im Overbeck-Museum und in den anderen drei Häusern des Kulturbüro Bremen Nord: Kito, Gustav-Heinemann-Bürgerhaus und Kulturbahnhof, unter www. kulturbuerobremennord.de . fr

Lego-Fan-Ausstellung Hamme Bricks 2025. 10 – 18 Uhr. Kinder ab 5 Jahre 3 Euro, Erwachsene ab 16 Jahre 5 Euro. – Riesstraße 11.

STADTKIRCHE VEGESACK

Jazzfestival Bremen-Nord

2025: Konzerte: Britta Rex Quartett, Olesch & Konertz, Marta Winnitzki Trio. Ab 19 Uhr. Tageskarte: 23 Euro VVK, 25 AK / erm. 15 Euro. – Kirchheide 10.

KITO

Comedy: Helmbert – Helmbert & Friends live. 20 Uhr. 35,90 Euro. – Alte Hafenstraße 30.

SONNTAG, 12. OKTOBER HAMME FORUM

Lego-Fan-Ausstellung Hamme

„Geh aus mein Herz und suche Freud‘“, Radierungen und mehr von Dorothee von Harsdorf. –Hindenburgstraße 57.

ZIMMER GALERIE* NORDSTERN

„Aufbruch“, Landschaft-Aquarelle und Zeichnungen zum Thema „Inneres Ausland“ von Heide Marie Voigt. Anmeldung: unter der Telefonnummer 0421/87 35 97.

BURG ZU HAGEN

„burgomenta 04“. Bis 19. 10. Eintritt 3 Euro. – Burgallee 1.

KUNSTSCHAUFENSTER KONTOR Ste Nasraoglu und Bärbel Kock. Bis 30. 11., 9 – 20 Uhr.

Foto: fr
Fritz Overbeck: „Im Prätigau“, 1908 (Ausschnitt). Foto: fr
Das „Bild des Monats“ im Oktober Overbeck auf dem Zauberberg

Hundert Jahre im Dienst des Handwerks

Kreishandwerkerschaft Osterholz-Scharmbeck feiert 100-jähriges Jubiläum

LANDKREIS – Die Kreishandwerkerschaft Osterholz feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Kreishandwerksmeister Joachim Runge: „Seit 100 Jahren engagieren wir uns für die Belange des regionalen Handwerks – Grund genug, auf ein bewegtes Jahrhundert zurückzublicken und gleichzeitig die Zukunft im Blick zu behalten. Das Jubiläum soll nicht nur eine Würdigung der Vergangenheit sein, sondern auch ein Impuls für die kommenden Jahre. Die Kreishandwerkerschaft will sich weiterhin für die Nachwuchsförderung stark machen, moderne Ausbildungswege mitgestalten und das Handwerk als attraktive, zukunftsfähige Berufswahl positionieren.“

Die Geschichte der Kreishandwerkerschaft reicht zurück bis ins Jahr 1925. Seit ihrer Gründung hat sie sich als Interessenvertretung der lokalen Handwerksbetriebe etabliert. Über Jahrzehnte hinweg ist sie Partner in Aus- und Weiterbildung, Organisation von Innungen sowie der politischen Vertretung des Handwerks. Heute sind im Landkreis Osterholz Betriebe aus verschiedensten Gewerken Mitglied der Kreishandwerkerschaft – vom traditionellen

Bäcker- und Dachdeckerhandwerk bis hin zu modernen

Dienstleistungs- und Technikberufen.

Man habe sich gerade in den letzten 20 Jahren über Fusionen modern aufgestellt, so die

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OSTERHOLZ-SCHARMBECK –

Der Kreishandwerkerschaft

Osterholz ist es ernst mit ihrem Fest zum 100. Geburtstag. Geschäftsführer Jan Göldner betont, dass neben einem kurz gehaltenen offiziellen Teil die Feier, der Tanz, die Musik im Vordergrund stehen sollen. Karten bekommt man noch beim

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Kreishandwerkerschaft. Heute steht sie in der Region ElbeWeser an ihren fünf Standorten ihren Mitgliedsbetrieben mit Rat und Tat zur Seite. Das Gebiet umfasst die Landkreise Cuxhaven-Land, Hadeln, Osterholz, Verden und Rotenburg (Wümme). Als Körperschaft des öffentlichen Rechts liegt der Aufgabenschwerpunkt in der Gesamtinteressenvertretung des selbstständigen Handwerks sowie der Interessenvertretung der Handwerksinnungen. Die Kreishandwerkerschaft versteht sich vor al-

Bitte überprüfen Sie alle Angaben (z. B.: Adresse, Telefonnummer, etc.) detailliert auf Richtigkeit und senden uns Ihre Korrekturwünsche oder Produktionsfreigabe per Mail an systempartner@bmigroup.com oder per Fax an 0202 69 89 64 29. Für Rückfragen sind wir auch gerne telefonisch unter 0202 69 89 640 für Sie da.

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Traditioneller Schriftzug, moderner Service: Auch in Osterholz-Scharmbeck gibt es einen Standort der Kreishandwerkerschaft. Foto: Roskamp

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lem als ein moderner Arbeitgeberverband des Handwerks, der umfassend Leistungen und Beratungen für die Mitgliedsbetriebe anbietet.

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Geschäftsführer Jan-Peter Halves: „Die Ausbildung junger Menschen im Handwerk, verbunden mit den existenziellen Chancen, ist und bleibt ein wesentlicher Interessenschwerpunkt von uns“. Jede dritte Ausbildung in Deutschland findet im Handwerk statt – vom Bäcker bis zur Zimmerin. Als Kreishandwerkerschaft verbinde man traditio-

nelle Stärken und neue zukunftsorientierte Aspekte miteinander. So kann eine Vielfalt an Produkten, Möglichkeiten und Dienstleistungen geboten werden, die breiten Schichten der Gesellschaft oftmals unbekannt sind.

Das Handwerk ist nicht statisch, sondern dynamisch angelegt und nimmt die durch den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandel notwendigen technischen, betriebswirtschaftlichen und personalstrategischen Entwicklungen auf. aeu

Noch Karten für das große Fest erhältlich

Büro der Kreishandwerkerschaft an der Bremer Straße 21 in der Kreisstadt. Die Karten kosten je 38,50 Euro. Im Preis inbegriffen sind Getränke, Essen und die musikalische Begleitung durch das Blechblasorchesters „Wildes Blech“ und durch DJ Toddy. „Wildes Blech“ spielen nicht die

Blasorchester-Klassiker. Stattdessen kann man außergewöhnliche Arrangements zu Liedern von Metallica, Dio, Midnight Oil und anderen Bands erleben. „Die Idee war, die alten Handwerks-Bälle wieder aufleben zu lassen“, so Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Jan

Göldner. Entsprechend wird es auch eine Tanzfläche geben. Die Festveranstaltung findet am Freitag, 10. Oktober, ab 18 Uhr in der Stadthalle OsterholzScharmbeck statt. Das Büro der Kreishandwerkerschaft an der Bremer Straße 21 hat montags bis donnerstags von jeweils 8 bis 13 Uhr geöffnet. rom

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Alles Gute zum Jubiläum!

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Damit wir auch für 2026 einen umfangreichen Tafelkalender anbieten können, bitten wir Organisationen, Vereine und Verwaltungen aus BremenNord, Lemwerder, Ritterhude,

Schwanewede, OsterholzScharmbeck und Hagen im Bremischen, uns ihre Veranstaltungstermine ab sofort zuzusenden: an die Mail-Adresse redaktion@das-blv.de. RED

Sprechstunde für Bürger

VEGESACK – Am Dienstag, 7. Oktober, um 18 Uhr, laden die Vegesacker Beiratssprecherin Heike Sprehe und ihr Vertreter Andreas Kruse zur monatlichen Bürgersprechstunde in den

Sitzungssaal des Ortsamtes, Gerhard-Rohlfs-Straße 62, erste Etage, ein. Alle Vegesacker haben hier die Möglichkeit, ihre Anliegen in einem Gespräch zu erörtern. fr

1179. Friedenskundgebung

VEGESACK – Die Initiative

Nordbremer Bürger gegen den Krieg ruft zur 1179. Friedenskundgebung am Freitag, 10. Oktober, ab 17 Uhr, bei der Kastanie eingangs der Fußgängerzone auf. Es soll über den „12-Tage-Krieg“ gesprochen werden: „In der Nacht auf Freitag, den 13. Juni, griff Israel den Iran mit Präzisionswaffen an. Am 25. Juni wurde ein Waffenstillstand verkündet. Seit dieser Zeit hat es zahlreiche weitere bemerkenswerte militärische und politi-

sche Vorgänge in der Welt gegeben und dieser 12-Tage-Krieg ist schon wieder fast vergessen. Trotzdem soll nach einem Vierteljahr noch einmal eine Bilanz über diesem 12-Tage-Krieg gezogen werden“, so Vertreter der Initiative. Anschließend wird ein Friedensgedicht deklamiert, es folgt die Aussprache am „Offenen Mikrofon“ und ein Lied wird gesungen. Die Initiative sammelt Spenden ür den Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V. fr

Mischung aus Tradition und Moderne

Holger Westphal, Pastor in Werschenrege, wird verabschiedet und blickt zurück

WERSCHENREGE – Am kommenden Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr, wird der langjährige Pastor Holger Westphal im Erntedankgottesdienst auf Heumanns Hof, An Heumanns Busch 2, Stendorf, verabschiedet. Der 55-Jährige wurde im Hartmannsstift geboren, ist in Lesum aufgewachsen und in Vegesack zur Schule gegangen. Das Theologiestudium folgte in Wuppertal, Marburg und Göttingen. Das Vikariat absolvierte er in der Versöhnungsgemeinde Sebaldsbrück und Unser Lieben Frauen. In diesem Rahmen schloss er zusätzlich eine „Klinische Seelsorge Ausbildung“ ab.

DIE KIRCHE BEGLEITET

DIE MENSCHEN

Seit dem 1. Januar 2003 übte er sein Amt in Werschenrege, zugehörig zu St. Martini Lesum, aus. Seit 2020 hatte er auch eine halbe Stelle in der Kirchenleitung der Bremischen Evangelischen Kirche und war zuständig für die lutherischen Gemeinden. Pastor Holger Westphal ist verheiratet und hat einen Sohn.

Wie viele Mitglieder hat die Gemeinde?

St. Martini Lesum hat insgesamt 7400, davon am Standort Werschenrege zirka 2100.

Was war das Besondere an Ihrer Arbeit vor Ort?

Die Mischung aus Tradition und Moderne. Wir haben einerseits die alten Familien von den Höfen, eine große Gemeinschaft, in der die Nachbarn oder die Kameraden der Feuerwehr beispielsweise einen Verstorbenen zu seiner letzten Ruhe tragen. Auf der anderen

Seite ziehen viele junge Familien hier her. Es ist bei den Menschen selbstverständlich, dass die Kirche sie an den Wendepunkten ihres Lebens begleitet – bei Taufen, Trauungen oder Beerdigungen.

ZUVERLÄSSIGE EHRENAMTLICHE

Der Zusammenhalt zeigt sich unter anderem beim Dorfgemeinschaftsfest rund um die Kirche, das gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden vor Ort organisiert wird. Darüber hinaus gibt es eine sehr große Zuverlässigkeit beim Engagement der Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde, was die Arbeit stützt.

Auf welche schönen Ereignisse blicken Sie zurück?

Die Ehrenamtlichen und die Kirchenvorsteher haben uns eine selbstgezimmerte Holzbank für die Terrasse geschenkt und zur Silberhochzeit ein Herz für den Garten.

Für die Kirche wurde eine neue Orgel angeschafft. Für eine Veranstaltungsreihe zur Finanzierung kamen Prominente wie Willi Lemke und Eugen Drewermann sowie ein Quartett der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu Besuch, auch Chöre aus der Region haben sich beteiligt. Die Einnahmen gingen in das Projekt, und dieses wurde auch von den Betrieben vor Ort unterstützt.

Unsere Mischung aus Tradition und Moderne ermöglicht eine große Offenheit, beispielsweise für Jazz- oder Literaturbeziehungsweise zu Coronazeiten Gartengottesdienste.

Besonders gern denke ich an die Konfuscamps als Jahreshö-

hepunkte für die Konfis, die gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus BremenNord durchgeführt wurden, zurück.

Was war weniger schön?

Insbesondere die Coronazeit war eine große Herausforderung. Wir brauchten für unsere Standorte verschiedene Hygienekonzepte, da sie in unterschiedlichen Bundesländern liegen. So durften zum Beispiel für die Aufnahme einer Weihnachts-CD der Bremischen Evangelischen Kirche die Profimusiker in Bremen-Lesum spielen, die Musiker des Landesposaunenwerks mussten jedoch, weil sie Hobbymusiker sind, nach Werschenrege ausweichen, weil sie nur auf niedersächsischem Gebiet spielen durften. Ich konnte zwei Jahre keinen Gottesdienst halten, denn ich hatte mich mit Corona infiziert und bin danach an Long-Covid erkrankt. Ich war über ein Jahr krankgeschrieben und hatte mehrere Reha-Aufenthalte. Das war ein harter Einschnitt.

Die Gemeindearbeit muss ich nun leider aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, da meine Long-Covid-Erkrankung eine gute Belastungssteuerung erfordert. Diese ist im Gemeindealltag nicht möglich. Was hat Ihnen Halt gegeben? Wichtig war mein Glaube, der sich in Musik ausdrückt. Ich spiele Saxofon und Orgel. Das ist mein Anker. Wie in schwierigen Zeiten die Gemeindeglieder: Sie haben mir Briefe und kleine Aufmerksamkeiten gesendet. Solche Sachen geben auch Kraft.

Könnten Sie uns eine Anekdote aus Ihrer Zeit als Pastor erzählen?

Ich erzählte einem unserer Mitglieder, der eine Wiese mit vielen Märzbechern hat, dass diese zu meinen Lieblingsblumen gehören. Eines Tages kamen wir nach Hause, da stand er mit seinem Spaten in unserem Garten und hatte Märzbecher gepflanzt.

MUSIK ALS ANKER

Wie wollen Sie zukünftig Ihre Zeit verbringen?

Die Wiedereingliederung liegt hinter mir und ich bin im Gespräch mit der Bremischen Evangelischen Kirche für eine neue Stelle, die meiner gesundheitlichen Situation angemessen ist.

Wie gesagt, ich spiele Saxofon und Orgel. Saxofon übrigens auch bei meiner Verabschiedung mit dem Jazzpianisten Jens Schöwing. Darüber hinaus freue ich mich, dass unser Chor „conTakt“ Gospels singt.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Pastor Holger Westphal. Foto: fr

IHRE GESUNDHEIT

Stabilisierende Netze

Rotes Kreuz Krankenhaus ist Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Hernien gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen in Deutschland. Im zertifizierten Hernienzentrum versorgen die Spezialistinnen und Spezialisten Eingeweidebrüche, wie Leisten-, Bauchwand-, Narben oder Zwerchfellbrüche mit innovativen Verfahren.

Bei Eingeweidebrüchen entstehen Lücken in der Bauchwand oder im Zwerchfell, durch die sich infolge des Bauchinnendrucks ein so genannter Bruchsack vorwölben kann.

Lebensgefährlich kann es werden, wenn zusammen mit dem Bauchfell auch im Bauch gelegene Organe oder Eingeweide durch diese Lücke dringen und sich einklemmen. Deshalb ist bei Eingeweidebrüchen oft ein frühzeitiger operativer Eingriff notwendig. „Wird die Hernie rechtzeitig untersucht und versorgt, geht dies in der Regel unproblematisch“, sagt Dr. Alexander Friedemann, Chefarzt des Hernienzentrums am Roten Kreuz Krankenhaus (RKK).

Bei Leisten- und Bauchwand-

brüchen gibt es verschiedene, langjährig erprobte Verfahren, mit denen die Experten den Bruchinhalt sicher in den Bauchraum zurückverlagern, die Bruchpforten verschließen und das Gewebe stärken. Welches Operationsverfahren und welche Art der Narkose empfohlen wird, hängt von Art und Ausprägung der Hernie sowie den individuellen körperlichen Voraussetzungen der Patienten ab.

Die allermeisten Hernien werden schonend minimalinvasiv und – je nach Befund –ambulant oder stationär behandelt. Mit Hilfe kleinster Bauchschnitte beseitigen die Chirurgen die Brüche und stabilisieren das Gewebe mit Hilfe von Kunststoffnetzen (Mesh). Bei großen, komplexen Brüchen kann auch eine offene Operation notwendig sein. Dann verschließen die Ärzte die Bruchlücke entweder mit einem Netzimplantat oder durch eine besondere Nahttechnik und rekonstruieren die Bauchdecke. Innovative hybri-

Chronisch schwelende Entzündungsprozesse im zentralen Nervensystem rücken zunehmend in den Fokus der MSForschung. Foto: depositphotos.com

Entzündungsgeschehen und Krankheitsverlauf im Fokus

Neuer Blick auf Multiple Sklerose

Multiple Sklerose – kurz MS –gilt wegen der Vielfalt ihrer Symptome als Krankheit der 1.000 Gesichter. Eines ist allen Fällen von MS gemeinsam: das eigene Immunsystem greift irrtümlich die Ummantelung der Nervenzellen an. Je nachdem, welche Bereiche betroffen sind, können die Symptome an sehr unterschiedlichen Stellen im Körper auftreten.

TELEFONAKTION

Thema: Multiple Sklerose

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An den genauen Ursachen wird intensiv geforscht, doch bis heute ist MS nicht heilbar – wohl aber immer besser behandelbar. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der überwiegende Anteil des Voranschreitens bei MS – der sogenannten Progression – unabhängig von den für die Erkrankung typischen Krankheitsschüben abläuft. Ursächlich für diese Verschlechterungen sind chronisch schwelende Entzündungen im zentralen Nervensystem. Was dies für den Krankheitsverlauf und die Behandlung bedeuten kann, darüber informieren Expertinnen und Experten am Lesertelefon. Mehr als 280.000 Menschen

de Operationsverfahren (MILOS, eTEP) verbinden die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie mit der Einlage des Netzes außerhalb der Bauchhöhle zwischen Muskel und Bindegewebe und minimieren so Komplikationen und Wiederholungsbrüche.

Zertifiziertes

Hernienzentrum im RKK

„Die Deutsche Fachgesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat dem RKK-Hernienzentrum das Gütesiegel „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ verliehen. Damit ist es Bremens erstes und bislang einziges durch die zuständige Fachgesellschaft zertifiziertes Hernienzentrum. Grundlage für das Gütesiegel der DGAV ist unter anderem, dass jedes Jahr eine große Anzahl von Patientinnen und Patienten mit diesen Erkrankungen nach den aktuellen wissenschaftlichen Er-

Dr. Alexander Friedemann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Bauchchirurgie und Leiter des Hernienzentrums, und sein Team stabilisieren mithilfe von speziellen Kunststoffnetzen bei Eingeweidebrüchen das Oberbauchgewebe.

kenntnissen und medizinischen Leitlinien behandelt werden. Es müssen spezialisierte Operateure im Haus tätig sein, ausgewiesene Sprech-

stunden angeboten und alle durchgeführten OPs in einem bundesweiten Register dokumentiert werden.  Termine in der Hernien-

sprechstunde (dienstags 8 bis 12 Uhr) gibt es unter Telefon 0421 / 5 59 95 50 oder per online: roteskreuzkrankenhaus.de/ termine/

in Deutschland leben nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Deutschland (DMSG) mit Multipler Sklerose – und jährlich werden etwa 15.000 neu diagnostiziert. Frauen erkranken laut der DMSG etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Diagnose MS bedeutet auch deshalb eine große Belastung, weil sich der mögliche Verlauf und der Schweregrad kaum vorhersehen lassen.

Wann spricht man von einer MS-Progression? Kann man die Ursache der schwelenden Entzündungsprozesse behandeln oder nur die Symptome? Und wie lässt sich die Lebensqualität im Alltag verbessern? Antworten zu Fragen rund um das Entzündungsgeschehen und den Verlauf einer MS-Erkrankung gibt es bei den Expertinnen und Experten am Sprechzeit-Lesertelefon:

• Dr. med. Christoph Grothe; Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin, Schwerpunkt Neuroimmunologie, Niederkassel

• Dr. (uni. med. Teheran)

Nastaran Mahboobi; Fachärztin für Neurologie, Schwerpunkt Multiple Sklerose, Köln

• Nicole Rüssel; MS-Nurse, Neuroimmunologische Ambulanz, St. Vincenz Krankenhaus

Paderborn

Rufen Sie an! Am Donnerstag, 9. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Der Anruf unter 0800 / 0 60 40 00 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Foto: Thomas Lahaye/RKK

Vorträge für Patienten

Die Stenum Fachklinik für Orthopädie ist ein kleines aber hochspezialisiertes Krankenhaus in der Gemeinde Ganderkesee. Langjährige Tradition, modernste Technik, erfahrene Ärzte, hochqualifiziertes Pflegepersonal sind Markenzeichen der Klinik. Laut Bertelsmann Stiftung würden 90 Prozent aller Patienten das Krankenhaus weiterempfehlen.

In einer Reihe von PatientenVorträgen informieren Ärztinnen und Ärzte der Fachklinik in den kommenden Wochen über aktuelle Entwicklungen, Behandlungsmöglichkeiten und Prävention. Los geht das Programm am 21. Oktober um 17 Uhr mit dem Thema „Vom Rücken ins Bein: Wenn die LWS das Gehen bremst – Ursachen und Therapien. Referenten sind Ghaith Alamdar, Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. Anani Apedjinou, Facharzt für Neurochirurgie.

„Der Weg zum neuen Kniegelenk – Hilfe bei Arthrose“, lautet der Titel des Vortrages von Oberarzt Dr. med. Nico

Reimer am 5. November um 17 Uhr.

Eine Woche später, am 12. November, informiert ab 17 Uhr Dr. med. Ibrahim Khedr, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, unter der Überschrift „Wenn die Hüfte schmerzt – moderne Wege zur neuen Beweglichkeit“.

„Moderne Endoprothetik am Beispiel der Schlittenprothese – der Teilgelenksersatz als Alternative zur Knieprothese?“ ist das Thema der Veranstaltung am 19. November, 17 Uhr, mit Dr. med. Markus Lühmann, Chefarzt Endoprothetik, Sportorthopädie & arthroskopische Chirurgie.

Zum Abschluss der kleinen Vortragsreihe beschäftigen sich dann am 25. November, 17 Uhr, Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou mit dem Thema „Vom Nacken in den Kopf – Wenn jede Bewegung schmerzt – Ursachen und Therapien“.

 Zu den Vorträgen wird jeweils um Anmeldung unter der Telefonnummer 04223 / 710 (Zentrale) gebeten.

Endometriose-Sprechstunde

Starke Schmerzen während der Periode, starke Blutungen oder ein unerfüllter Kinderwunsch – all das können Symptome von Endometriose sein, eine der häufigsten Erkrankungen bei Mädchen und Frauen. Nach Schätzungen von Experten sind zwischen fünf und sechs Millionen Frauen in Deutschland zwischen der Pubertät und den

Wechseljahren betroffen. Neben der Endometriose-Sprechstunde am Klinikum BremenNord bietet nun auch das St.Joseph-Stift nach Terminvereinbarung und Überweisung immer mittwochs von 8.30 bis 14.30 Uhr eine Sprechstunde für Betroffene an. Anmeldungen werden unter 0421 / 347 13 09 entgegengenommen.

Bremer Innovation setzt Maßstäbe

Professor Dr. Ercole Di Martino über Minimalinvasive Chirurgie

Ein neuartiges chirurgisches Zugangsverfahren in der HalsNasen-Ohren-Heilkunde (HNO) für Cochlea-Implantate wurde im Diako Krankenhaus Bremen entwickelt: der sogenannte „Bremer Zugang“. Seither haben wir in unserer HNOKlinik mehr als 150 Patientinnen und Patienten erfolgreich unter Anwendung dieser Technik operiert.

Mein Ziel war es, ein schonendes chirurgisches Verfahren zu etablieren, das auch ohne hochspezialisierte robotische Systeme vergleichbare Resultate liefert – bei gleichzeitig deutlich reduziertem Schnitt. Durch die systematische Analyse etablierter Verfahren und die gezielte Kombination deren Vorteile entwickelte ich schrittweise eine eigenständige Technik. Auf diese Weise entstand der Bremer Zugang, den wir seit 2015 kontinuierlich weiterentwickeln. Ich selbst als Chefarzt führe diese CI-Operationen mit dem „Bremer Zugang“ durch.

INNOVATIONEN

Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Präzision aus: Ein Hautschnitt von lediglich 2,5 cm retroaurikulär sowie eine knöcherne Trepanation mit einer Fläche von nur 1,2 Quadratzentimeter sind ausreichend.

auch für Cochlea-Implantate

Professor Dr. Ercole Di Martino erklärt am Modell die von ihm entwickelte Methode zur Impantation eines Cochlea-Implantats.

Dies führt zu geringeren postoperativen Schmerzen und einer schnelleren Rekonvaleszenz im Vergleich zu konventionellen oder robotisch assistierten Verfahren. Auch die Operationszeit wird deutlich verkürzt: Anstelle von über zwei Stunden beträgt die durchschnittliche OP-Dauer lediglich 82 Minuten. Ich war europaweit der erste, der ein Cochlea-Implantat über diesen minimalinvasiven Zugang implantierte – möglicherweise sogar weltweit. In der Fachliteratur existieren hierzu keine fundierten Berichte, lediglich zwei nicht näher dokumentierte Fallbeispiele aus China. Es ist daher gut möglich,

dass wir in Bremen eine weltweite Premiere realisiert haben. Die Technik wurde in Fachjournalen publiziert und ich habe sie auf internationalen Kongressen präsentiert. Unsere Untersuchungen belegen, dass das Verfahren mindestens die gleiche Sicherheit bietet wie konventionelle Techniken – bei deutlich geringerer Belastung für die Patientinnen und Patienten.

Der „Bremer Zugang“ ist übrigens auch bei pädiatrischen Patientinnen und Patienten anwendbar. Da die Anatomie des Innenohrs unabhängig vom Alter gleich groß ist, lässt sich die Technik ohne Modifikation einsetzen – große Hautschnitte

sind somit auch bei Kindern entbehrlich.

Eine technische Herausforderung bleibt jedoch die Größe der Implantate. Derzeit ist eine Miniaturisierung unter drei Zentimeter nicht möglich. Erst mit der Entwicklung kompakterer Systeme durch die Industrie ließe sich der Zugang noch weiter verkleinern.

DER EXPERTE

Professor Dr. Ercole Di Martino, Chefarzt der HNO-Klinik am Diako Bremen, ist nicht nur HNO-Facharzt, sondern auch Experte für spezielle HNOChirurgie, plastische Operationen, Allergologie sowie Schlafmedizin.

Foto: Nikolai Wolff/Fotoetage

Kleinere Schnitte, schnellere Heilung

Klaus-Eberhard Kirsch von der Roland-Klinik über Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie

WESER REPORT: Das Wirbelsäulenzentrum der RolandKlinik feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Herr Kirsch, welche Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie stehen für Sie besonders im Mittelpunkt?

KLAUS-EBERHARD KIRSCH:

An vorderer Stelle stehen für mich die minimalinvasiven und endoskopischen Operationsverfahren. Im Vergleich zu den früher üblichen offenen Operationen, bei denen große Hautschnitte notwendig waren, kommen wir heute mit kleinen bis sehr kleinen Zugängen aus.

Was bedeutet das für die Patienten?

Das bedeutet weniger Narbenbildung und bessere kosmetische Ergebnisse. Vor allem aber reduziert sich das Risiko für Komplikationen wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder größere Blutverluste deutlich. Durch die schonende Technik wird das umliegende Gewebe – insbesondere Muskulatur – weniger verletzt. Die Patientinnen und Patienten haben dadurch in der Regel weniger Schmerzen nach der Operation, benötigen weniger Schmerzmittel und können schneller mobilisiert werden. Das wiederum verkürzt die Krankenhausaufenthaltsdauer und ermöglicht eine raschere Rückkehr in Alltag oder Beruf. Was sind aus Ihrer Sicht die größten technischen Fortschritte der letzten Jahre?

Klaus-Eberhard Kirsch kennt das Wirbelsäulenzentrum seit seiner Entstehung – anfangs als Leitender Oberarzt, seit 2013 als Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums. Foto: Roland-Klinik

Es gibt eine ganze Reihe von Entwicklungen, die unsere Arbeit heute präziser und sicherer machen. Ein besonders großer Schritt ist der Einsatz von KI-gestützter Software bei der Operationsplanung. Damit können wir Korrekturen bei Fehlstellungen vorab simulieren und individuelle Risiken besser einschätzen. Ein weiteres zentrales Instrument sind navigationsgestützte Systeme.

Diese erlauben uns die millimetergenaue Platzierung von Schrauben und Implantaten –gerade bei komplexen Eingriffen ein enormer Sicherheitsgewinn. Zudem ermöglichen sie es uns, auch schwierige Operationen minimalinvasiv durchzuführen – also schonend, aber mit höchster Präzision.

Welche Potenziale gibt es noch? Spannend ist auch der 3-DDruck. Wir können heute patientenspezifische Implantate oder Bohrschablonen anfertigen lassen – zum Beispiel bei ausgeprägten Fehlstellungen wie Skoliosen. Diese Technik verkürzt die OP-Zeit und sorgt für eine optimale Passform und Stabilität. Und nicht zuletzt nutzen wir intraoperative 3-DBildgebung. Das bedeutet: Schon während der Operation haben wir ein genaues Echtzeitbild der anatomischen Verhältnisse und der Implantatlage. Das erhöht die Sicherheit zusätzlich und reduziert unnötige Strahlenbelastung – für Patient wie Operateur.

Die Operationstechniken werden immer feiner und sicherer. Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen?

Eine große Herausforderung liegt im demografischen Wandel. Die Menschen werden älter – das bringt häufiger Osteoporose oder eine allgemein verminderte Knochensubstanz mit sich. Da reicht es nicht, nur operativ „technisch richtig“ vorzugehen. Wir müssen sehr genau abwägen: Wird die Operation tatsächlich zu einer langfristigen Verbesserung der Lebensqualität führen? Ist die gewählte Versorgung stabil genug für die individuelle Knochensituation? Es geht heute oft darum, den besten Kompromiss zu finden: mit möglichst kleinem Eingriff ein möglichst gutes Ergebnis für die Patientin oder den Patienten zu erzielen – individuell angepasst und vorausschauend geplant.

SPRECHSTUNDE

ANDREA ISAKSEN

Physiotherapeutin und Inhaberin einer Fachpraxis für funktionelle Wirbelsäusen- und Gelenktherapie

ach über 30 Jahren Tätigkeit in verschiedenen großen physiotherapeutischen Praxen, habe ich eine Fortbildung besucht, die mich begeistert hat, und die meine Arbeitsweise und mein Denken als Physiotherapeutin veränderte.

Das neu erlernte Konzept FOI (Funktionelle Orthonomie und Integration) hat einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Es ist ein eigenständiges Konzept in der manuellen Therapie. FOI geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper in Verbindung stehen. Wenn ein Gelenk nicht mehr vollständig funktioniert, muss der Körper diese Störungen kompensieren. Er baut ein Kompensationsschema auf, um die fehlende Funktion eines Gelenkes auszugleichen. Schmerzen entstehen erst dann, wenn der Körper die Kompensation nicht mehr leisten kann. Bei der FOI-Behandlung wird darum immer nach der Ursache einer Störung gesucht, denn der Körper reagiert häufig in ganz anderen Körperregionen. So können etwa Knieschmerzen ihre Ursache im ISG haben, oder sie können Folge einer Umknick-Verletzung sein.

Online-/Präsenz-Vortrag

Dienstag, 28. Oktober um 17 Uhr

Prof. Dr. Ercole Di Martino Chefarzt der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik am DIAKO

Jetzt kostenfrei zum Vortrag anmelden: QR Code scannen oder Tel. (0421)6102-2101

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Gelenkersatz

Knie und Hüfte:

Infos rund um Gelenkerhalt und Gelenkersatz 29. Okt. 2025, 14–16 Uhr Tagungszentrum RKK

Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung des Endoprothetikzentrums unter → Telefon 0421 5599-1229 (AB)

Rotes Kreuz Krankenhaus

Effiziente und sichere Lösungen für häufige Beschwerden: Minimal-invasive Lasertherapien bei Hämorrhoiden und Analfisteln ANZEIGE

Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens unter proktologischen Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln oder Steißbeinfisteln. Verbreitet sind auch Analfissuren, Kondylome und Akne inversa. Diese Beschwerden gehen oft mit Schmerzen, Blutungen und Einschränkungen im Alltag einher. Aktuell werden einige dieser Erkrankungen durch einen operativen Eingriff behandelt, der nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch eine längere Erholungszeit und Risiken wie Infektionen oder sogar Inkontinenz bedeuten kann.

Dank moderner Medizintechnik gibt es heute schonendere Alternativen: Minimal-invasive Lasertherapien, wie sie von biolitec angeboten werden, ermöglichen eine gezielte und effektive Behandlung dieser Erkrankungen. Der Eingriff kann ambulant erfolgen, ist sehr schmerzarm und schont das umliegende Gewebe, sodass Komplikationen wie Inkontinenz deutlich seltener auftreten. Die Patienten profitieren von einer schnellen Genesung und können oft schon nach kurzer Zeit wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

„In meiner proktologischen Praxis in Bremen mit ambulantem OP-Zentrum führen wir erfolgreich die Lasertherapien bei Hämorrhoiden, Analfisteln und Steißbeinfisteln durch. Auch Kondylome und Analfissuren lassen sich gut mittels Lasertherapie behandeln“, so Andreas Schwarz aus der Proktologie Andreas Schwarz, Bremen. Informieren Sie sich über die minimal-invasiven Lasertherapien und finden Sie ein Zentrum für eine schonende Behandlung: www.medical-laserinstitute.eu

Jedes Kilo weniger zählt

Etwa jeder fünfte Erwachsene in Deutschland war 2023 nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stark übergewichtig und hat dadurch ein höheres Risiko für Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Krebsarten. Für 13 Krebsarten ist das bereits nachgewiesen, unter anderem für Brustkrebs nach der Menopause sowie Magen- und Darmkrebs.

Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 spricht man von Adipositas oder starkem Übergewicht. Der BMI errechnet sich aus dem Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht und wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m x m) = BMI. So ergibt sich beispielsweise für einen 1,70 Meter großen Menschen mit einem Gewicht von 90 Kilogramm die Gleichung: 90 : (1,70 x 1,70) = 31,1.

Gefährliches Bauchfett

Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wo sich die Fettzellen befinden: Vor allem Bauchfett ist gefährlich. Hierzulande haben dem RKI zufolge rund 17 Prozent aller Menschen eine Adipositas Grad 1 (BMI 30 – 35), 5 Prozent haben Grad 2 (BMI 35 – 40) und 2 Prozent einen BMI ab 40. Adipositas ist meistens die Folge von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung, betonen Fachleute. „Das heißt,

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um Übergewicht auf Dauer loszuwerden.

es werden mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht“, erklärt Anja Debrodt, Ärztin im AOK-Bundesverband. „Auch eine familiäre Veranlagung, hormonelle Störungen, andere körperliche und psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Arthrose oder Essstörungen, und bestimmte Medikamente können zu einer Gewichtszunahme beitragen. Darüber hinaus stellen auch Stress und psy-

GESÜNDER LEBEN – SO HILFT DIE AOK

Neue Impulse durch die 66-Tage-Challenge Wer Körpergewicht reduzieren, ausgewogen essen und sich mehr bewegen möchte, ist dabei oft auf sich allein gestellt – die Motivation lässt schnell nach. Besser ist es, begleitet zu werden. Dafür gibt es die „AOK 66-Tage-Challenge“. Über neuneinhalb Wochen helfen regelmäßige Mails mit Infos und Aufgaben dabei, ungesunde durch gesunde Gewohnheiten zu ersetzen. Die Teilnehmenden bekommen Tipps, wie man eine Ernährung mit weniger Zucker und Snacks sowie kleinere Trainingseinheiten in den Alltag integriert. Das sorgt für mehr Energie und ein besseres Wohlbefinden. Wer zunächst noch die Advents- und Weihnachtszeit

chische Belastungen Risikofaktoren dar.“ Programme zum Abnehmen sollten multimodal aufgebaut sein. Das heißt, sie sollten Elemente aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderungen enthalten und müssen sich gut in den individuellen Alltag integrieren lassen. Bei schwerem Übergewicht ist es zu empfehlen, dass man sich durch Hausärztin oder Haus-

genießen möchte, kann auch im Januar und Februar kommenden Jahres starten. aok.de/66tage

Zwei kostenfreie Gesundheitskurse pro Jahr Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind wesentliche Schlüssel, um Übergewicht loszuwerden. Die AOK Bremen/Bremerhaven hat dafür zum Beispiel Abnehmkurse und Sportkurse wie Nordic Walking oder Pilates im Angebot. Sie finden in Präsenz oder online beim Kooperationspartner Haus Med statt. Mit dem Gesundheitsgutschein sind zwei Kurse pro Jahr für AOK-Versicherte kostenfrei. aok.de/hb/kurse

arzt beraten und begleiten lässt. Wer schon als Kind oder Jugendlicher übergewichtig ist, hat es später oft schwer, abzunehmen. Nach Angaben der Stiftung Kindergesundheit sind bereits knapp 6 Prozent der Kinder und Jugendlichen adipös.

Zuckerkonsum reduzieren

Von wesentlicher Bedeutung ist dabei der hohe Zuckerkonsum, etwa durch das Konsumieren süßer Getränke. Der durchschnittliche Zuckergehalt in Limos, Energydrinks und Fruchtsaftgetränken liegt nach Erhebungen der Organisation Foodwatch bei 7,8 Prozent – das entspricht etwa sechseinhalb Würfeln Zucker pro Glas (250 Milliliter). Präventionsangebote der gesetzlichen Krankenkassen setzen daher idealerweise schon früh an, um zu gesundem Essen und zu mehr Bewegung zu motivieren. aok

Revolution im Kampf gegen Krebs

Klinikum Bremen-Mitte behandelt Patienten mit CAR-T-Zelltherapie

Der Herbst wird informativ!

 21.10.2025: Vom Rücken ins Bein: wenn die Lendenwirbelsäule das Gehen bremst –Ursachen und Therapien

Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou

 05.11.2025: Der Weg zum neuen Kniegelenk – Hilfe bei Arthrose

Dr.med. Nico Reimer

 12.11.2025: Wenn die Hüfte schmerzt – moderne Wege zur neuen Beweglichkeit

Dr.med. Ibrahim Khedr

 19.11.2025: Moderne Endoprothetik am Beispiel der Schlittenprothese –der Teilgelenksersatz als Alternative zur Knieprothese?

Dr. med. Markus Lühmann

 25.11.2025: Vom Nacken in den Kopf – Wenn jede Bewegung schmerzt – Ursachen und Therapien

Ghaith Alamdar und Dr. med. Anani Apedjinou

Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr - der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden erbeten unter 04223/710.

Seit einigen Wochen ist Renate Fokken wieder zu Hause. „Ich kann zunehmend wieder ein normales Leben führen“, sagt die 70-jährige Bremerin. Vor gut eineinhalb Jahren hatte Renate Fokken eine niederschmetternde Diagnose erhalten: ein malignes Lymphom –also eine bösartige Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Nach einer ersten Chemotherapie und anfänglicher Besserung folgte alsbald der Rückfall. „Es schien nicht heilbar. Die Werte explodierten wieder. Der Krebs breitete sich wieder aus“, sagt Renate Fokken. Ein anderer Weg musste her. Und diesen fand sie am Klinikum Bremen-Mitte. Dort, im Onkologischen Zentrum, bekam sie nun als eine der ersten Patientinnen in Bremen die sogenannte CAR-T-Zelltherapie – ein revolutionäres Verfahren, das bisher vor allem nur in den großen Uni-Kliniken etabliert ist. Bei dieser personalisierten Immuntherapie werden dem Körper sogenannte T-Zellen entnommen. Dabei handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die für die Immu-

Oberärztin Dr. Laura Groneck hat die CAR-T-Zelltherapie mit ihrem Team am Onkologischen Zentrum in Bremen-Mitte aufgebaut und nun etabliert. Foto: Kerstin Hase

nabwehr mitverantwortlich sind. Die entnommenen Zellen werden genetisch so umprogrammiert, dass sie mit einem bestimmten Rezeptor (CAR = Chimärer Antigen-Rezeptor) ausgestattet dann als CAR-TZellen wieder injiziert werden. In dieser veränderten Form können sie die Krebszellen im Körper erkennen und sie gezielt bekämpfen. „Wir versetzen die Zellen so in die Lage, die Krebszellen zu zerstören“, sagt Oberärztin Dr. Laura Groneck, die das Therapieprogramm mit ihrem Team in den vergangenen Jahren am Klinikum Bremen-Mitte aufgebaut und nun etabliert hat. „Wir schaffen mit den umprogrammierten T-Zellen praktisch ein lebendes Medikament, das im Körper bleibt und gegen den Krebs kämpft“, so Prof. Maher Hanoun, der im Juli dieses Jahres die Leitung des Onkologischen Zentrums übernommen hat. Diese Art der Therapie komme bisher bei Lymphom-, Myelom- und Leukämie-Patienten zum Einsatz.

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Hörsysteme sind hochtechnologische Geräte: klein, leistungsstark, individuell anpassbar – und für Menschen mit Schwerhörigkeit unverzichtbar. Sie sind täglich rund 16 bis 18 Stunden im Einsatz, idealerweise während der gesamten Wachphase. Damit sie zuverlässig funktionieren, ist die richtige Pflege entscheidend. So leisten die HightechHelfer dauerhaft gute Dienste.

Eberhard Schmidt, Hörakustiker-Meister und Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA), erklärt, worauf bei der Pflege zu achten ist und gibt Tipps für die Rei-

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Unter den 45- bis 49-Jährigen haben in den vergangenen drei Jahren nur knapp vier von zehn Personen einen Sehtest ge-

Regen, Dämmerung und blendende Scheinwerfer stellen die Augen im Herbst besonders auf die Probe. Wer schlecht sieht, reagiert zu spät und gefährdet sich und andere. Laut aktueller Allensbach-Brillenstudie zweifelt rund ein Drittel der PkwFahrenden an der eigenen Sehleistung. Trotzdem verzichten viele über Jahre auf einen Sehtest. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) rät deshalb: Augen mindestens alle zwei Jahre im TÜV-Rhythmus prüfen lassen. In Deutschland sind zwei Drittel der Autofahrenden auf eine Brille angewiesen. Dennoch verlässt sich ein erheblistehen. Besonders auffällig:

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Kinder-Reha-Sport nun auch im Bremer Norden

BLUMENTHAL – Etwa ein

Sechstel der in Deutschland aufwachsenden Kinder und Jugendlichen ist laut Erhebung chronisch krank. Durch eine Erkrankung wie beispielsweise Adipositas, AD(H)S, Asthma bronchiale, Depression, Diabetes mellitus, Entwicklungsabweichung, Haltungsschwäche, Lernbehinderung, Mukoviszidose, Wirbelsäulenanomalie, Zwangsstörung, Krebs oder andere sind sie in ihrer Lebensqualität und in ihren Teilhabemöglichkeiten eingeschränkt. Oftmals haben die Erkrankungen Folgen bis ins Erwachsenenalter. „Eine frühzeitige, gezielte Versorgung betroffener

Neues Angebot für den Nachwuchs kann die Lebensqualität erhöhen

Kinder und Jugendlicher ist daher von fundamentaler Bedeutung“, sagen die Verant-

wortlichen des Reha- und Gesundheitssport Bremen e. V. Dieser bietet seit Oktober nun

auch ein Angebot für Kinder und Jugendliche in BremenNord. Wenn Ärzte den Reha-

Die erste Vorsitzende und Übungsleiterin Gaby Wolff sowie Kassenwart Felix Böhnke, Übungsleiter Orthopädie, Lungensport, Herzsport, Kinder und Jugend, setzen sich für ein Angeboto in BremenNord ein, das es nun seit Oktober gibt. Fotos: fr

Balkone und Terrassen sind häufig der kürzeste und einfachste

Weg ins Freie – aber nur bei schwellenlosen Türen. Foto: HLC/Triflex/shutterstock.com/Halfpoint

Balkon und Terrasse ohne Barrieren

Balkon und Terrasse bieten den kürzesten Weg ins Freie – gerade Menschen mit eingeschränkter Mobilität ermöglichen sie ein Stück wertvolle Freiheit und Selbstbestimmtheit. Bei Neubau oder Modernisierung sollte deshalb auf einen schwellenlosen Zugang geachtet werden. Bei Einbau einer barrierefreien Balkon- oder Terrassentür ist es wichtig, auf effektiven Wärme- und Feuchteschutz zu achten, damit es später nicht zu unerwünschten Wärmeverlusten oder Wassereintritt kommt. Gerade bei Bereichen wie Balkon und Terrasse, die der Witterung in besonderem Maße ausgesetzt sind, muss der Niederschlag auch bei Starkregen gut abfließen können. Direkt an der Tür sollte es nicht zu Stauwasser kommen – insbesondere bei schwellenlosen Übergängen.

Thema: Barrierefrei

stellen zwischen den einzelnen Bauteilen, also etwa Balkon, Rinne, Tür und Hauswand, langzeitsicher abgedichtet werden. Es gilt, eine dichte Verbindung unterschiedlicher Materialien sicherzustellen. Lösungen auf Flüssigkunststoffbasis sind für solche Übergänge prädestiniert. Ob Metalle, Holz oder Beton –die Abdichtung haftet dauerhaft auf den verschiedensten Untergründen und gewährt einen langlebigen Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit. Die Abdichtung muss sich zudem flexibel an verwinkelte, kleine Ecken und Kanten anpassen lassen und gleichzeitig eine hohe Stabilität bei einer geringen Schichtdicke aufweisen. Diese Anforderungen erfüllen Flüssigkunststoffe, die kalt und flüssig verarbeitet werden und nach nur circa einer Stunde Aushärtung dauerhaft haltbar sind.

Vor der Tür vertieft in den Boden eingesetzte Rinnen, die mit einem Rost abgedeckt sind, können das Wasser gut ableiten. Entscheidend ist, dass die Schnitt-

Sport verordnen, erfolgt eine volle Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Montags um 16.30 Uhr und 17.30 Uhr gibt es entsprechende Angebote für Kinder und Jugendliche in der Sporthalle der Grundschule Blomendal, Wigmodistraße 37. In altersgerechten Kleingruppen soll der Nachwuchs bei Ball- und Bewegungsspielen Spaß haben, oder im Wasser spielen und schwimmen, sich austoben, klettern, turnen und entspannen. Kinder-Rehasport stärkt Körper, Geist und Seele, wissen die Verantwortlichen. Nähere Informationen gibt es im Internet auf der Seite rehagesundheit-bremen.de und unter der Telefonnummer 0176 / 64794069.

Vorrang für Barrierefreiheit

Mitglieder von Eigentümergemeinschaften haben in der Regel einen Anspruch auf den Einbau behindertengerechter Vorrichtungen auf den Gemeinschaftsflächen. Dabei kommt es nicht auf die individuelle Betroffenheit des Antragstellers an. Das wurde nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS in zwei Grundsatzurteilen festgestellt.

Der Fall: Eigentümer im Hinterhaus eines Jugendstil-Gebäudes wollten auf eigene Kosten einen Außenaufzug anbauen lassen, da das vorhandene Treppenhaus keinen behindertengerechten Zugang gewährte. Ein anderer Eigentümer, der im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses wohnte, plante hingegen, mit einer Rampe, dem Einbau einer Tür und einer Aufschüttung, einen

behindertengerechten Zugang zu seiner Gartenparzelle zu ermöglichen. In beiden Fällen musste in letzter Instanz der Bundesgerichtshof eine abschließende Entscheidung treffen.

Das Urteil: So lange keine grundlegende Umgestaltung angestrebt werde, die eine unbillige Benachteiligung der anderen Eigentümer darstelle, sollten Umbaumaßnahmen zu Gunsten körperlich eingeschränkter Menschen erleichtert werden. Das stellte der BGH mit Blick auf die Gesetzeslage fest. In beiden vorgetragenen Fällen lägen keine atypischen Veränderungen am jeweiligen Gemeinschaftseigentum vor, weswegen die Genehmigung zu erteilen sei (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 244/22; V ZR 33/23).

Eigentümergemeinschaften können einen behindertengerechten Umbau nicht immer ablehnen. Foto: Bundesgeschäftsstelle LBS

GROHN – Am Dienstag der vergangenen Woche gegen 18.30 Uhr stürzte eine 78-jährige Radfahrerin am Lesumsperrwerk in Richtung Straße Am Wasser, nachdem sie von einem Rennradfahrer beim Überholen gestreift wurde. Die Polizei sucht Zeugen und den beteiligten Radfahrer. Rettungskräfte versorgten die Frau am Unfallort und brachten sie mit mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Der Unbekannte setzte seine Fahrt mit seinem orange-roten Rennrad fort. Ob er den Sturz bemerkt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Rennradfahrer und Zeugen melden sich unter Telefon 362-14850. fr

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„Wir

wollen Sie entlasten“

Heckmann Bestattungen: transparent, würdevoll und preisgünstig

BURGLESUM – „Die Gesellschaft ist im Wandel“, weiß Arnold Huber von Heckmann Bestattungen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich verändert wie auch die Trauerkultur. Sei es früher üblich gewesen, über Jahrzehnte eine Grabstätte zu pflegen, hätten immer weniger Familien die Möglichkeit, einen langfristigen Bezug zum örtlichen Friedhof aufzubauen.

Vor Jahren sei eine Beerdigung zudem durch Rentenoder Krankenkassen unterstützt worden, das sei heute nicht mehr so. Immer weniger Menschen hätten die Möglichkeit, für eine Bestattung zu sparen oder einen Vorsorgevertrag abzuschließen. „Das ist durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum noch möglich.“

Damit keiner in eine finanzielle Notlage gerate, sei es dem Team wichtig, preisgünstige, transparente und würdevolle Beerdigungen anzubieten.

„Wir können den Schmerz über den Verlust nicht abnehmen, aber die Familie in allen Dingen entlasten“, so Arnold Huber. So würden die Angehörigen zuverlässig betreut.

Die Bestatter gehen für sie in den Dialog mit den Friedhöfen, engagieren Trauerredner, helfen bei der Formulierung und Gestaltung von Traueranzeigen, organisieren die Trauerfeiern und die Gespräche mit den Floristen. Zum Portfolio gehören neben Erd- und Urnenbeisetzungen alternative Bestattungsformen, wie See- oder Friedwaldbestattungen. „Wir wollen Ihnen alles abnehmen, was auf

In den hellen und freundlichen Räumlichkeiten können Angehörige und Freunde in Würde und Ruhe Abschied von der oder dem Verstorbenen nehmen.

Naturnahe Grabgestaltung

REGION – Das Grab eines geliebten Menschen ist ein besonderer Ort des Andenkens und der Trauerbewältigung. Vielen Angehörigen tut es gut, das Grab liebevoll zu gestalten und zu bepflanzen. Mit den richtigen Pflanzen können sie Wildbienen und Schmetterlinge anlocken und die letzte Ruhestätte der Angehörigen mit Leben füllen.

TIPPS VOM BUND

Welche Pflanzen geeignet sind, ist abhängig vom Standort. Man soll heimische statt gezüchteter Sorten verwenden, empfiehlt der BUND. Diese kommen mit dem Klima hier gut zurecht und bieten Futter für die Insekten. An schattigen Standorten können kleinwüchsige Sträucher, wie Immergrün, Stauden, wie Akelei, oder Bodendecker, wie Pfennigkraut gepflanzt werden. Für sonnige und trockene Standorte werden Heidekraut, Astern oder Feld-Thymian empfohlen. Lilien, weiße Nelken und Vergissmeinnicht sind in unserem Kulturraum klassische Trauerblumen, die eine Symbolik mittransportieren. BUND

Tel. 0421.62 96 39

Ihre Trauerfeier findet nur einmal statt. Sie sollte unvergesslich werden. Wir planen und gestalten für Sie. Am Grohner Schulhof 16A

Ihre Trauerfeier findet nur einmal statt. Sie sollte unvergesslich werden.

Sie zukommt, und sie entlasten.“

Heckmann Bestattungen geht auf eine Tischlerei in der Grohner Friedrich-HumbertStraße zurück, die um 1900 gegründet und später Bestattungsinstitut wurde. 2013 übernahmen Heiderose und Arnold Huber die Firma. Um moderner aufgestellt zu sein, zogen sie

2024 in die Rotdornallee 18. Ein Beratungsbüro von Heckmann Bestattungen gibt es auch am Osterholzer Friedhof, Sebaldsbrücker Heerstraße 313. Heckmann Bestattungen ist über die Rufnummern 0421/144 11 und 628535 rund um die Uhr erreichbar.

Weitere Infos gibt es www. heckmann-bestattungen.de . as

Heckmann Bestattungen ist über die Peenemünder Straße zu erreichen. Auf dem Hof stehen die firmeneigenen Fahrzeuge. Zudem sind ausreichend Parkplätze verfügbar.

KOSTENLOSE WALDFÜHRUNG

Ruhe unter Bäumen

Unsere FriedWald-Försterinnen und -Förster zeigen Ihnen den FriedWald Bremer Schweiz und bringen Ihnen die FriedWald-Idee näher. Dabei erfahren Sie, welche Grabarten es im FriedWald gibt, was diese kosten und wie Sie zu Ihrem persönlichen Baum kommen. 11. und 25. Oktober um 14 Uhr 8. und 22. November um 14 Uhr

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Arnold und Heiderose Huber mit Jenny Thomas und Nina Mahlow-Harfst (von links). Fotos: as

„Every shared meal is a Peace Summit“

VEGESACK – Seit 1981 rufen die Vereinten Nationen dazu auf, am 21. September den internationalen Tags des Welfriedens zu begehen. Ortsamtsleiter Gunnar Sgolik konnte sich daher darüber freuen, zu diesem Anlass Turgut Tülü, Kanzler der Constructor University, zu einem Vortrag im Stadthaus zu begrüßen. Es ging darum aufzuzeigen, wie grenzüberschreitende wissenschaftliche

Zusammenarbeit Beiträge zur Friedenssicherung leisten kann. An der Constructor University vermischen sich die Kulturen, Studierende mit über 100 verschiedenen Nationalitäten leben und arbeiten dort zusammen. „Auch für das kleine Vegesack ist das ein wichtiges Thema“, befand Gunnar Sgolik. „Denn je mehr der Frieden in Gefahr ist, desto mehr müssen wir darüber sprechen.“ Er gab einen kurzen Überblick über den akademischen Werdegang des Universitätskanzlers: Von der Marmara-Universität Istanbul über die internationale Bahcesehir-Universität und die Berliner International University of Applied Sciences brachte es den erfahrenen Hochschul-Manager nun an die Constructor University in Bremen-Nord.

Turgut Tülü dankte zunächst für die Einladung und spannte direkt einen weiten Bogen,

FAMILIENANZEIGEN

JUBILÄUM

denn Bildung sei der Schlüssel zum Frieden und das beginne bereits im Kindergartenalter. Kinder würden nicht nach Unterschieden, sondern nach Gemeinsamkeiten suchen. In seiner Grundschulzeit habe ein Spruch an der Wand über der Tafel gehangen, der ihm schon vertraut war, bevor er ihn entziffern konnte. Dort stand: „Frieden zuhause –Frieden in der Welt“. Diese Aussage aus der türkischen Revolutionsgeschichte wird Mustafa Kemal Atatürk zugeschrieben. Dies sei in der Folge dann zum Leitprinzip türkischer Außenpolitik geworden. Die Aussage werde allgemein so verstanden, dass man den Frieden zuerst im unmittelbaren Lebensumfeld schaffen müsse, um auch im Großen friedensfähig zu werden. Dafür seien junge Menschen, die gemeinsam leben, lernen und Probleme lösen, von elementarer Bedeutung: Jede gemeinsame Mahlzeit sei zugleich auch ein Friedenstreffen. An der Constructor University verfolge man das Ziel, die jungen Menschen zu „globalen Diplomaten“ zu befähigen. Bremen habe also die große Chance, den Frieden in die Welt hinauszutragen. Es sei ein großes Statement der Stadt für internationalen Austausch, sich hinter das Projekt zu stel-

Lieber André,

wir gratulieren Dir ganz herzlich zum

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Deines Unternehmens Elektro Hahn Es ist eine Meisterleistung, wenn ein Unternehmen so lange besteht und das noch erfolgreich dazu. Erfolgreich zu sein setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.

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TRAUER

In stillen Gedenken

Günther Krieger

*3.Juni 1931 †21. August 2025 in Schöneich/ in Rekum/ Ostpreußen Bremen

len, das vor über 20 Jahren seinen Anfang nahm. Eine ehemalige Militärkaserne in dieser Weise umzunutzen, habe große Symbolkraft. Die Generation der Großeltern habe Sachen durchlebt, für die unsere Vorstellungskraft nicht ausreiche: Städte, dem Erdboden gleichgemacht, Flüchtlingsströme aus den vormaligen Ostprovinzen, Armut, Hunger und Entbehrung. Diese Erfahrungen wachzuhalten und den jungen Menschen begreiflich zu machen, sei auch eine Aufgabe von Bildung. Daher ein kurzer Exkurs in die Neurowissenschaften: Gewalt und Trauma verändere die Hirnchemie, verhärte die Amygdala und beeinträchtige

so die Fähigkeit zu Empathie und Mitgefühl. Bildung hingegen stimuliere den präfrontalen Kortex, der zum Problemlösen, zu Dialog und Geduld befähige. Man beginne erst, quantenphysisch zu erforschen, wie einzelne Partikel im Universum ineinander verschränkt seien. Deniz Esen studiert Wirtschaftswissenschaften an der Uni Bremen und übersetzte zusammenfassend den auf Englisch gehaltenen Vortrag. Nachgangs entspann sich eine rege Diskussion. Vertreter der Nordbremer Bürger gegen den Kried betonten, wie wichtig auch gemeinsames Singen sei: Bei jeder Kundgebung werde ein Friedenslied gesungen. Von

dem türkischen Lyriker Nâzım Hikmet stamme das Zitat: „‚Einzeln und frei wie ein Baum, brüderlich wie ein Wald‘: Das ist unsere Sehnsucht!“ Cynthia Bolen-Nieland, Initiatorin der Veranstaltungsreihe „Kunst und Wissenschaft“ freute sich über den Vortrag, den sie verheißungsvoll und zeitlich perfekt passend fand und dankte Turgut Tülü und seiner Familie mit einem kleinen Präsent. Über 20 Jahre habe sie und Udo Nieland als Gastfamilie Austauschstudenten aufgenommen, die nun als Botschafter für Bremen in der Welt unterwegs seien. So etwas passiere nur hier.

Die Hanse habe mehrere hundert Jahre den friedlichen Austausch von Gütern betrieben: „Immer Frieden, nie Wikinger!“ Udo Nieland wollte mehr von der Quantenphysik: Wenn man das vertiefe, käme man letztlich zum Verständnis, dass jede Materie nur Schwingung sei. Diese Erkenntnis müsse doch nutzbar gemacht werden, damit man „wie ein Leuchtturm“ die Schwingungen aussende und verstärke, die den Frieden in der Welt voranbringen. Daraus entstehe dann wieder etwas Materielles. Das müsste viel genauer erforscht und besser verstanden werden. nik

Programm im Haus der Zukunft

BLUMENTHAL – Am 9. Oktober, um 16.30 Uhr wird Anne Pohl, die als Studentin ein Jahr in Südkorea verbrachte und auch im BLV darüber berichtete, einen Bildvortrag über das fernöstliche Land im Kultur-Café halten. Sie möchte ihre Erlebnisse und Eindrücke vermitteln und deshalb auch eine koreanische Teezeremonie nachempfindbar machen.

KREATIVREIHE: GEHÄKELTER PERLENSCHMUCK

Am 30. Oktober, ebenfalls um 16.30 Uhr, soll die Kreativreihe fortgesetzt werden, es geht um gehäkelten Perlenschmuck. Marianne Evers zeigt und erklärt dann die Herstellung von gehäkeltem Perlenschmuck. Wer möchte, kann es auch selbst ausprobieren. Ringe, Armreifen und Halsketten sind eine schöne Geschenkidee und können zu Preisen im Rahmen von 15 bis 30 Euro auch erworben werden. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Das Haus der Zukunft ist barrierefrei und zu finden in der Lüssumer Heide 6 in Lüssum-Bockhorn. red

GEBURTSTAG

Liebe Mama & Oma

Unsere wunderbare Mama und Oma wird 50! Zu diesem besonderen Anlass gratulieren wir von Herzen und danken dir für deine Liebe, Stärke und Herzlichkeit. Möge dein neues Lebensjahr voller Glück, Gesundheit und schöner Momente sein. Wir haben dich unendlich lieb!

Wir sind unendlich dankbar, dich zu haben und freuen uns auf viele weitere schöne Jahre mit dir

Fabian und Laura Swenja und Marlo

Jetzt sitzt er wieder mit seinen Geschwistern an der Passarge und angelt. Wir sagen Danke für die herzliche Anteilnahme. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Henny Herma Krieger, geborene Morisse und Familie

Bremen, im September 2025

DANKSAGUNG

JürgenSteenbock

†27.August2025

Wirmöchtenallen,diesichinstillerTrauermitunsverbunden fühltenundihreAnteilnahmeaufvielfältigeWeisezum Ausdruckbrachten,aufdiesemWegevonHerzendanken.

ImNamenallerAngehörigen BirgitSteenbock

Ritterhude,imOktober2025

Wir nehmen in großer Dankbarkeit Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma

In schönen Erinnerungen lächelt die Vergangenheit zurück.

Marga Schwarze geb. Müller † 4. September 2025

Marga Schwarze geb. Müller

*6. April 1931 † 4. September 2025

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken. Im Sinne von Marga möchten wir die Geldspenden an das Hospiz Bremen Nord e.V. weiterreichen.

In liebevoller Erinnerung: Katja und Lothar Holm und Kirsten

Anna Lena und Stefan mit Emma und Paul Laura und Hauke mit Ida und Joris Sebastian Tobias

Oliver und Mona

Ein besonderer Dank gilt dem Team im Stiftungsdorf Rönnebeck für die fürsorgliche Pflege und Betreuung, Herrn Pastor Jens Florian für seine tröstenden Worte und dem Bestattungshaus Hosty für die würdevolle Begleitung. Katja und Lothar Holm und Kirsten Bremen-Rönnebeck, im Oktober 2025

TRAUER

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet Freitag, den 19. September 2025, um 11 Uhr in der Kapelle des Farger Friedhofes, An der Amtsweide, statt.

Von freundlich zugedachten Blumengrüßen bitten wir abzusehen. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Bestattungshaus HOSTY - Rönnebecker Straße 79 - 28777 Bremen

Sven Hagestedt

* 5. 10. 1966 † 24. 9. 2025

In stiller Trauer Stefan Hagestedt

Traueranschrift: Stefan Hagestedt, Ermlandstraße 80d, 28777 Bremen

Die Unrnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Gunnar Sgolik und Turgut Tülü im Stadthaus Vegesack. Foto: nik

Empfänger: BLV

E-Mail:

Peter Link

Traueranzeige für die BLV

1941 – 2025

Ausgabe Sonntag den 5.10.2025 2 spaltig 80mm

Die Beisetzung fand auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsinstitut Sonnenburg · Koppelsberg 1 · 28790 Schwanewede

Und immer sind Spuren deines Lebens da. Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern.

FAMILIENANZEIGEN

Datum: 30.9.25

Wir trauern um

Frauke Winter

✝ 15. September 2025

Wir haben Frauke als liebenswerten Menschen und engagierte Mitarbeiterin im Bürgerhaus sehr geschätzt und von Herzen gemocht.

Wir sind sehr traurig und fühlen mit ihren Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen. Verein Gustav-Heinemann-Bürgerhaus e.V.

Betti Gottschalk

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Gerhard Hincke

* 23. November 1944 † 27. September 2025

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Anneliese (Anne) Semme

* 29. 1. 1962  25. 9. 2025

In Liebe und Dankbarkeit: Waltraud Kavadas Günter Semme sowie alle Angehörigen, Nachbarn und Freunde

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, dem 15. Oktober 2025, um 12 Uhr in der Kapelle des neuen Aumunder Friedhofes, Beckstraße, statt.

† 4. September 2025

Beerdigungsinstitut Stühmer, 28757 Bremen-Vegesack, Wilmannsberg 2

In tiefem Schmerz und doch dankbar für die Erlösung nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater und Schwiegervater und unserem lieben Opa

Gunter Matuszny

* 18. 7. 1944 † 25. 9. 2025 Du bist immer in unseren Herzen.

Deine Petra Frank und Susanne Aaron Lucy sowie alle, die ihn lieb hatten

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, dem 16. Oktober 2025, um 11 Uhr in der Kapelle des Waldfriedhofes BremenBlumenthal, Turnerstraße, statt.

Anstelle von freundlich zugedachten Blumen- und Kranzspenden bitten wir um eine Zuwendung für Opal Osterholzer Palliativnetz e.V., IBAN DE21 2916 2394 0001 8791 00, Kennwort: Gunter Matuszny.

Beerdigungsinstitut Stühmer, Wilmannsberg 2, 28757 Bremen

Wieder vereint

Herzlichen Dank sagen wir allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die mit uns Abschied nahmen, sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten. Besonders danken wir dem Bestattungsinstitut Sonnenburg für die gute Begleitung sowie der Gärtnerei Mattukat für den schönen Blumenschmuck.

Familie Hatnik

Familie Mechau

Familie Duske

Familie Gottschalk

Schwanewede, im Oktober 2025

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, der Schmerz das Lächeln einholt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

In Dankbarkeit für alle Liebe und Fürsorge, die sie uns in ihrem Leben geschenkt hat, nehmen wir Abschied von unserer lieben Muddi, Schwiegermutter, Oma und Schwägerin

Elvira Niedzulka

geb. Abel

* 15. 10. 1942 † 28. 9. 2025

In ewiger Liebe: Michael, Sandra und Jannis Kalle, Petra, André und Leon Manuela, Markus, Vincent und Eva Kai, Svenja, Marten und Tjark Peter, Evelin, Benjamin und Lisa Bruno, Renate und Kinder Karin, Sandra und Philipp

Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 11. Oktober 2025, um 10 Uhr im Beerdigungsinstitut Stühmer, Wilmannsberg 2, 28757 Bremen, statt.

Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh und es tut immer weh.

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater und Opa

Walter Steffens

* 2. November 1933 † 13. Juli 2025

Du bleibst immer in unseren Herzen: Heinz und Dagmar Bärbel und Stefan mit Michelle Thomas und Ilka Markus sowie alle Angehörigen

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet Freitag, den 17. Oktober 2025, um 13 Uhr in der Kapelle des Farger Friedhofes, An der Amtsweide, statt.

Bestattungshaus HOSTY, Bremen-Rönnebeck, Dillener Straße 70

Danke für alles Deine Helge

Markus und Irina

Andrea und Bechir mit Yunis und Yasmin und alle, die Dich lieb haben

Die Beerdigung findet am Montag, dem 13. Oktober 2025, um 10 Uhr auf dem Lesumer Friedhof, Bördestraße 4, 28717 Bremen statt.

Kondolenzanschrift: Trauerhaus Hincke c/o Beerdigungsinstitut GEBAUER Friedrich-Ebert-Straße 59, 38440 Wolfsburg

Bei uns im BLV finden Sie die neuesten Tipps und Trends aus Bremen-Nord und Umzu jeden Sonntag aktuell.

Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen

In tiefer Dankbarkeit und schmerzhafter Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin

Annegret Boas, geborene Schulz

29.04.1946 -15.09.2025

Ihren Tatendrang, mit dem Sie sich für die Gemeinschaft engagierte, Ihre Offenheit mit der Sie einem Jeden begegnete, Ihre Großzügigkeit, mit der Sie teilte, einlud und aushalf, Ihre Geselligkeit, die ihr Energie und Lebensfreunde gab, Ihre Freude am gemeinsamen Erleben von Kunst und Kultur, werden wir sehr vermissen.

Frank Kohl-Boas & Dr. Britta mit Franziska und Ricarda Meike Alberts, geborene Boas mit Lasse und Lebenspartner Thomas Prof. Dr. Dieter Schulz & Regina Annedore Maiwald, geb. Boas

Die Trauerfeier findet am 10. Oktober 2025 um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle, Am Spreeken, 28790 Schwanewede statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen bitten wir im Namen der Verstorbenen um eine Unterstützung des Bundesverbandes Niere e.V., IBAN DE46 5519 0000 0926 5650 11, BIC MVBMDE55, Mainzer Volksbank, Stichwort "Annegret Boas".

MONTAG

Kartoffelstampf

Gebackener Fleischkäse mit leckerem Spiegelei, Omas Fasskraut mit Speck und Zwiebeln dazu hausgemachter

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Spaghetti Aglio e Olio mit Chili, frischen Kräutern und Parmesankäsehaube

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Kartoffelpuffer frisch aus der Pfanne, dazu Apfelkompott

DIENSTAG

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Saftiger Bierbraten vom Strohschweinlachs, pikant mariniert mit bayrisch Kraut und Petersilienkartoffeln

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Spätzle-Pilzpfanne mit Eierknöpfle, Spinat, Brokkoli und Zwiebeln auf cremiger Sauce

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Hähnchenpfanne „süß sauer“ mit Paprika, geröstetem Sesam und Jasminreis

Portion 8,20 €

MITTWOCH

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Blumenthaler Rutsche pikanter Schweinenacken in herzhafter Sauce, dazu Speckbohnen und Kartoffeln

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Blumenkohl im Teigmantel mit Sauce Hollandaise, dazu Kräuterkartoffeln

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Köttbullar Schwedische Hackbällchen mit Champignon-Rahm-Sauce, Petersilienkartoffeln und Gurkensalat

Portion 8,20 €

DONNERSTAG

Dohrmanns Rinderroulade in eigener Sauce, dazu Apfelrotkohl und Petersilienkartoffeln

Portion 9,50 €

Rustikale Schupfnudelpfanne mit buntem Gartengemüse und einer leckeren Sauce

Portion 8,20 €

Tortellini-Auflauf mit Käse überbackene Tortellini auf cremiger Sauce mit gekochtem Schinken und buntem Gemüse

Portion 8,20 €

FREITAG

EP: Schmidtke & Peters

Wochenangebote

Gedünstetes Fischfilet in pikanter Senfsauce mit Blattspinat und Salzkartoffeln Portion 9,00 €

Gegrillter Honigkürbis mit jungem Blattspinat und knackigem Gemüse Portion 8,20 €

Pikantes Thai-Geschnetzeltes vom Hähnchen mit Kokos, Zitronengras, Chili und Koriander auf einem Reisbett Portion 8,20 €

SAMSTAG

Hühnersuppe mit Suppengrün, Hühnerfleisch und Eierstich Portion 5,80 €

SONNTAG

Schweinemedaillons vom Strohschwein in ZwiebelRahmsauce, dazu Honig-Karotten und Ofenkartoffeln Portion 9,00 €

gültig von Dienstag - Samstag

Tagesfrisch genießen

Lieblingsküche:

Einfach lecker… Dohrmanns Clubsalat mit Ananas und frischem Lauch 100 g

Dohrmanns Eisbein auf Sauerkraut-Topf zart gekochtes Eisbein auf geschmortem Sauerkraut und hausgemachtem Kartoffelstampf mit Sauce. Frischerversiegelt zum praktischen Erwärmen für 2 Personen hausgemacht und lecker gebratene Kohlrouladen mit herzhafter Sauce laufend ofenfrisch in unseren Geschäften Stück für Stück

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