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Lokales | Seite 7 NR. 4113
Lokales | Seite 10 SONNTAG, 23. JUNI 2024
64. JAHRGANG
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Bockhorn / Vegesack / Blumenthal
Der Blumenthaler Feuerwehrnachwuchs.
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Jugendfeuerwehr vor dem Aus? Eltern beklagen unhaltbare Zustände für ehrenamtliche Nachwuchsbrandschützer VON R EGI NA DR I EL I NG
BLUMENTHAL – Die Elterngruppe der Jugendfeuerwehr Blumenthal beschreibt unhaltbare Zustände, denen ihr Nachwuchs ausgesetzt ist. Von Statik- und Asbestproblemen ist da beispielsweise die Rede. Und davon, dass dies der Behörde hinlänglich bekannt sei, ohne dass es Baumaßnahmen gegeben hätte. „Einzige Maßnahmen, die bisher getroffen wurden sind Betretungsverbote für bestimmte Bereiche zu verhängen, sowie die Auslagerung von Löschfahrzeugen“, schildert Anne Wessel, Sprecherin
der Elterngruppe, in einem Brandbrief. Sie berichtet davon, dass die Jugendlichen die Umkleidekabinen nicht betreten dürfen, was zur Folge habe, dass sich alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den Toiletten und in den Hallen zum Teil voreinander umziehen müssten. „Die derzeitige Umkleidesituation ist unzumutbar für alle Jugendliche und entspricht nicht dem Kindeswohl“, heißt es in dem Schreiben der Elterngruppe. Die Väter und Mütter erwarten, dass sich die Situation schnellstmöglich verändert. Ansonsten bestehe die Überlegung,
den Dienstbetrieb der Jugendfeuerwehr zum 1. September dieses Jahres einzustellen. Weiterhin wollen die Eltern wissen, wie es um die Zukunft der Feuerwehr in Blumenthal bestellt ist und beklagen mangelnde Transparenz. Im Jahr 2019 sei für das 1936 erbaute Gebäude ein AsbestKataster angelegt worden, berichtet Rose Gerdts-Schiffler, Sprecherin des Bremer Innensenators. Es seien dann im Rahmen einer Asbestsanierung überwiegend Isolierungen von Heizungsrohren erneuert worden. Sie räumt einen Sanierungs- und Modernisierungsstau ein, betont
aber, dass keine Betretungsverbote für das Feuerwehrhaus durch Immobilien Bremen (IB) ausgesprochen wurden. „Weder Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen noch Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind gefährdet“, so die Sprecherin. Für den Keller – wo sich die Umkleiden befinden – bestehe aufgrund von statischen Problemen allerdings tatsächlich ein Betretungsverbot. „Der Senator für Inneres und Sport kümmert sich derzeit um eine Übergangslösung“, teilt GerdtsSchiffler weiter mit. Zur Zukunft des Standorts äußert FORTSETZUNG AUF SEITE 3
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